PFAD Verband

„FASD verstehen“ am 06.11. in Wistedt

Posted on September 30, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

PFEIL-Harburg e.V. bietet am 06.11.2020 einen Vortrag zum Thema „FASD verstehen“ in Wistedt an.

Referentin Susanne Weidling wird einen Überblick zu den wichtigsten Themen der Behinderung FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) geben. Dieser Vortrag ist interessant für jeden, der mit Menschen mit FASD zu tun hat. Ob das in der eigenen Familie, Verwandschaft, Freundeskreis oder im Beruf ist – das Wissen über FASD hilft uns den Blick auf die Verhaltensweisen und Einschränkungen der betroffenen Kinder und Erwachsenen zu verändern. Wir lernen zu verstehen, was Menschen mit FASD wirklich brauchen.

Susanne Weidling hat über 20 Jahre Erfahrung mit dem Thema FASD. Sie ist Mutter eines Adoptivsohnes mit FASD, Rechtsanwältin für Strafrecht und FASD Fachkraft (FH Münster). Weitere Information unter http://www.fasd-empowerment.de

Dieser Vortrag findet in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung des PFAD Landesverbandes Niedersachsen statt.

Aufgrund der Corona-Vorschriften ist die Teilnahme wegen der Abstandsregelungen begrenzt. Anmeldungen unter seminar@pfeil-harburg.de.

Veranstaltungsort:
Aldag-Saal der Eliasschule Wistedt, Schulweg 1, 21255 Wistedt

Eintritt: 10,00 Euro (Mitglieder Pfeil e.V. und Pfad Niedersachsen freier Eintritt).

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Fachtag „“Was Pflege- und Adoptivkinder wirklich brauchen – Leitbild Erziehung“ am 14.11. in Hamburg

Posted on September 29, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Die Fachtagung von Freunde der Kinder e.V. am 14.11.2020 trägt das Thema „Was Pflege- und Adoptivkinder wirklich brauchen – Leitbild Erziehung„. Sie wird von 10-17 Uhr in der Gesamtschule Horn stattfinden.

Am Vormittag wird Kay-Uwe Fock referieren und am Nachmittag können die Teilnehmer*innen zu unterschiedlichen Aspekten diskutieren:

  • Was brauchen Pflege- und Adoptivkinder wirklich?
  • Der öffentliche Blick: gesellschaftliche Erwartungen an mein Kind und an mich
  • Wenn Konsequenzen nicht helfen

zum Veranstaltungsflyer

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Kinderbonus steht auch kindergeldberechtigten Pflegeeltern zu

Posted on September 17, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Im Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz wurde festgelegt , dass es im September 2020 einen Einmalbetrag in Höhe von 200 € und im Oktober 2020 einen Einmalbetrag in Höhe von 100 € für Kindergeldberechtigte geben wird (Art. 9).

Im gleichen Gesetz ist geregelt, dass diese Zahlungen bei kindergeldberechtigten Pflegeeltern nicht auf das Pflegegeld angerechnet werden dürfen (Art. 11).

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Tipp zum Ausbildungsbeginn: Achten Sie auf korrekte Kostenheranziehungsbescheide

Posted on September 17, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Im Moment beginnen viele jugendliche Pflegekinder ihre Ausbildung. Bis zur geplanten Reform des SGB VIII, durch die die Kostenheranziehung junger Menschen in den Hilfen zur Erziehung auf 25 % gesenkt werden soll, müssen Pflegekinder jedoch weiterhin 75 % ihres Einkommens (abzüglich weniger absetzbarer Beträge) an die Jugendhilfe zurückzahlen.

PFAD macht darauf aufmerksam, dass manche Jugendämter immer noch falsche Bescheide ausstellen, weil sie nicht berücksichtigen, dass die Berechnungsgrundlage für die Kostenheranziehung bereits seit 2013 nach KJVVG Art.1 9c das durchschnittliche Monatseinkommen des Vorjahres sein muss.

Erhalten Ihre Pflegekinder rechtswidrige Heranziehungsbescheide, können Sie sich auf bereits erfolgte Rechtsprechung berufen und Widerspruch einlegen.

Sehr hilfreich ist dabei die Broschüre des Bundesnetzwerks Ombudschaften „Kostenheranziehung junger Menschen in der Jugendhilfe– FAQ –„, die Sie kostenlos downloaden können: https://vormundschaft.net/assets/uploads/2020/05/Kostenheranziehung_FAQ.pdf

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BiP befürwortet Referentenentwurf des Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder

Posted on September 14, 2020. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) würdigt den Referentenentwurf des Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder als einen wichtige Schritt für den Schutz von Kindern.

In seiner Stellungnahme an das Bundesjustizministerium betont der Zusammenschluss aus

  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.,
  • Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und
  • AGENDA Pflegefamilien

vor allem die geplante Fortbildungspflicht für Familienrichterinnen und -richter.

zur Stellungnahme

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Bitte unterstützen Sie die Einführung eines nationalen Gedenktages für Pflege-und Adoptivfamilien

Posted on September 1, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Liebe Leserinnen und Leser,

vermutlich ist ihnen die hochrelevante Aufgabe, welche Pflege-und Adoptivfamilien erfüllen, bereit bekannt. Vielleicht gehören Sie selbst zu den 81.400 Pflegefamilien in Deutschland, vielleicht haben Sie Bekannte, welche einem Pflegekind ein sicheres zu Hause bieten, vielleicht interessieren Sie sich aber auch aus anderen Gründen für den Bereich des Pflegekinderwesens.
Sicher ist, nicht alle sind sich der gesamtgesellschaftlichen Relevanz einer Pflegefamilie bewusst. Dies gilt es zu ändern!

Deshalb fordert der Forschungsverbund EMPOWERYOU die Einführung eines nationalen Gedenktages für Pflege-und Adoptivfamilien!
Dieser Gedenktag soll bundesweit auf die immense Bedeutung von Pflege-und Adoptivfamilien aufmerksam machen und ihnen endlich ihre verdiente Anerkennung schenken!

Helfen Sie, die Einführung des nationalen Gedenktages durchzusetzen, indem Sie die Petition des Forschungsverbundes EMPOWERYOU unterzeichnen.
Nur mit zahlreichen Stimmen kann der Petition ausreichend Nachdruck verliehen werden, sodass sie mehr Gehör findet und ihre Erfolgswahrscheinlichkeit steigt.

Unter diesem Link finden Sie unsere Petition: https://www.change.org/p/gedenktag-f%C3%BCr-pflege-und-adoptivfamilien

Vielen Dank!

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PFAD Stellungnahme zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Posted on August 15, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Für das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) habt der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts vom 23.06.2020 Stellung genommen.

PFAD begrüßt diese Reform und befürwortet vor allem die stärkere Einbeziehung des Mündels, das Kooperationsgebot mit den Pflegeeltern und anderen Erziehungspersonen und die Vorrangstellung ehrenamtlicher Einzelvormünder.

Die im Gesetz angedachte Legitimierung eigener Erziehungsentscheidungen des Vormundes bzw. Ergänzungspflegers möchte der Verband jedoch von Alltagsentscheidungen, die den Pflegeeltern zustehen, klar abgegrenzt wissen.

Regelmäßige Kontakte des Vormundes zu seinem Mündel hält PFAD für sinnvoll. Diese müssten jedoch nicht immer am Lebensort des Kindes erfolgen, sondern können auch online oder im Freien stattfinden.

zur ausführlichen PFAD Stellungnahme

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PFAD Fachzeitschrift 3/2020: „Kinder wahrnehmen und verstehen“

Posted on August 13, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , , , , |

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:
„Ein halbes Jahr bestimmt Corona nun unser Leben. Nach wie vor sind Pflege- und Adoptivfamilien mit den veränderten Bedingungen konfrontiert. (…) Im entschleunigten Alltag konnten Familien (..) die Gelegenheit nutzen, besonders achtsam miteinander umzugehen. Wie viel Einfühlungsvermögen in die Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen erforderlich ist, zeigen die Artikel zu unserem Thema „Kinder wahrnehmen und verstehen“. Die Beiträge der Expert*innen stimmen darin überein, dass wir eine Menge für unsere Pflege- und Adoptivkinder erreichen können, wenn es uns gelingt, ihre Signale richtig einzuordnen, ihre Hilferufe zu verstehen und angemessen auf sie einzugehen.“

Inhaltsangabe und Editorial
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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PFAD startet Online-Umfrage zur Bereitschaftspflege

Posted on August 3, 2020. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der PFAD Bundesverband bittet aktuell in der Bereitschaftspflege tätige Pflegeeltern um Mitwirkung an einer Online-Umfrage über die bundesweit sehr unterschiedlichen Bedingungen, die Bereitschaftspflegefamilien geboten werden.

Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch. Die Befragung läuft bis 30.10.2020. Eine Auswertung wird in der PFAD Fachzeitschrift veröffentlicht, in der regelmäßig Themen aus der Bereitschaftspflege aufgegriffen werden.

Link zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/bereitschaftspflege1_2020/
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

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„FASD – Früherkennung, Auswirkungen und Umgang“ am 26.09. in Berlin

Posted on Juli 31, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Wissenschaftler und Arzt Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr wird am 26.09.2020 in Berlin zum Thema „FASD – Früherkennung, Auswirkungen und Umgang“ referieren.

Prof. Spohr widmet sich in seiner Sprechstunde der Diagnostik und Versorgung von betroffenen Kindern und Erwachsenen. Für sein Engagement erhielt er 2015 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Veranstalter des Weiterbildungstages für Pflege- und Adoptiveltern sowie interessierte Fachkräfte ist der PFAD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Veranstaltungsflyer

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PFAD LV Berlin-Brandenburg lädt zum Familien-Fach-Tag für Pflege- und Adoptivfamilien am 12.09. nach Päwesin

Posted on Juli 27, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Familien-Fach-Tag für Pflege- und Adoptivfamilien des PFAD Landesverbandes Berlin-Brandenburg e.V. findet am 12.09.2020 in Päwesin statt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück hält Barbara Lütgen-Wienand eine Fortbildung zum Thema „Lügen und Stehlen„. Im Anschluss wird die Mitgliederversammlung des Landesverbandes abgehalten.

Für die Kinder kann eine Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden. Auf Anfrage stehen auch Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Veranstaltungsflyer

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Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) gegründet

Posted on Juni 16, 2020. Filed under: Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

In Oberhausen ist die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) gegründet worden. Initiatoren sind der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und die AGENDA Pflegefamilien.

Die BiP ist ein gemeinsames Sprachrohr, um sich auf politischer und fachlicher Ebene mit der geballten Kraft der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände bundesweit für die Belange der Pflege- und Adoptivkinder und ihrer Familien einzusetzen.

Die BiP tritt damit die Nachfolge des „Runden Tisches der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände“ an, der seit 2012 bestand. Sie versteht sich als Weiterentwicklung dieser Initiative und baut auf der gemeinsam geleisteten Arbeit auf. Zu dieser zählen etwa Positionspapiere zur Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe oder gemeinsame Auftritte beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag.

Grundsätzlich steht die BiP Ergänzungen und Expertisen von Organisationen oder Einzelpersonen offen gegenüber. Weitere Teilnehmer wie Bildungseinrichtungen, Gremien, Organisationen oder Einzelpersonen, die sich auf Bundesebene für Pflege- und Adoptivkinder einsetzen, sollen bei Bedarf in künftige Treffen einbezogen werden. Aktuell wird die Teilnahme am Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag 2021 vorbereitet.

Über den PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.:

Der PFAD Bundesverband vertritt die Interessen, Wünsche und Probleme von Pflege- und Adoptivkindern und ihren Familien überregional. PFAD vertritt die Interessen von Pflege- und Adoptivkindern und deren Eltern in Gesetzgebungsverfahren, im Rahmen einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Behörden und Organisationen, auf dem Gebiet der Verbesserung und Absicherung der rechtlichen Positionen von Pflegefamilien sowie bei der sozialen Absicherung von Pflegepersonen. PFAD sucht die Auseinandersetzung über qualifizierte Standards in den Bereichen Adoption und familiäre Hilfen zur Erziehung auf ministerieller und parlamentarischer Ebene sowie in Form intensiver Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit. PFAD setzt sich ein für eine fachlich kompetente Begleitung von Pflege- und Adoptivfamilien durch die Jugendhilfe, den Ausbau und die kontinuierliche Unterstützung durch Pflegeelternschulungen und Adoptivelternseminare sowie Vorbereitungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in allen Bundesländern.
www.pfad-bv.de

Über den Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.:

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) ist eine Selbsthilfevereinigung von Pflegeeltern, die sich für Pflegekinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen engagieren. Er wurde 1983 gegründet und vertritt bundesweit mehr als 550 Familien mit über 1.000 Pflegekindern. Zentrales Anliegen ist die Vermittlungshilfe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Pflegefamilien. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention hat jedes Kind das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Der BbP ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und vertritt die Interessen behinderter Pflegekinder und ihrer Pflegeeltern auch im politischen, sozialrechtlichen und gesellschaftlichen Bereich.
www.bbpflegekinder.de

Über die AGENDA Pflegefamilien:

Die AGENDA Pflegefamilien ist ein Zusammenschluss von Landesorganisationen der Pflege- und Adoptivfamilien und engagierter Einzelpersonen. Ganz bewusst will sie keine neue Verbandsstruktur gründen, sondern sich gemeinsam auf den Weg zur Verbesserung des Pflegekinderwesens machen. Dazu ist sie bundespolitisch und im Rahmen von Netzwerken tätig.
www.agendapflegefamilien.de

BiP-Pressekontakt: Dr. Carmen Thiele, carmen.thiele@pfad-bv.de, Tel. 030 9487 9423

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PFAD kritisiert: Vier Euro Rente sind nicht „angemessen“!

Posted on Mai 20, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Pflegefamilien sind eine wichtige Ressource der Kinder- und Jugendhilfe. Ihr Einsatz für belastete und vorgeschädigte Kinder und Jugendliche eröffnet diesen die Chance, in der Geborgenheit und Verlässlichkeit einer anderen Familie aufwachsen zu können. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. setzt sich dafür ein, dass dieser wertvolle Dienst an unserer Gesellschaft durch einen reellen Beitrag zur Rentenversicherung gesichert und gewürdigt wird. Die meisten Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – unterbrechen ihre Berufstätigkeit zeitweise und nicht selten auch für lange Zeit zugunsten der Erziehung betreuungsintensiver Kinder. Deshalb ist die Bereitschaft Pflegefamilie zu werden unmittelbar mit der Altersvorsorge der Pflegeeltern verbunden.

Rente muss Leistung würdigen

Seit seiner Gründung 1976 mahnt PFAD die Notwendigkeit an, dass Pflegeeltern rentenrechtlich abgesichert sein müssen. Schon 2002 forderte der Verband eine Alterssicherung für Pflegepersonen, die sich an den Leistungen zur Versicherung für pflegende Angehörige orientiert.
2005 wurde mit dem Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) erstmals eine Alterssicherung für Pflegeeltern eingeführt. § 39 SGB VIII Absatz 4 schreibt seither die „hälftige Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung der Pflegeperson“ vor. Diese Regelung ermöglicht einen gesetzlichen Rentenanspruch und verpflichtet die öffentlichen Träger der Jugendhilfe, finanzielle Verantwortung zu übernehmen. Die schon damals umstrittene Orientierung am hälftigen Mindestbeitrag zur Rentenversicherung bedeutete eine monatliche Rente von zwei Euro und liegt jetzt bei ca. vier Euro. Bereits im Rechtsgutachten des DIJuF vom 16.01.2006
(J 3.310 Rei) wurde dies als zu gering kritisiert und angemerkt, dass eine Alterssicherung die Unabhängigkeit von der Grundsicherung im Alter ermöglichen sollte. Das erfordert aktuell mindestens 26 Rentenpunkte (pro alleinstehende Person). Zahlreiche Pflegemütter erreichen diese Werte nicht, auch nicht mit einer Aufstockung durch die Riesterrente oder die Anrechnung von Kindererziehungszeiten.
Bei der Anerkennung von Altersvorsorgeverträgen hat jedes Amt seine eigene Auslegungspraxis. Eine Umfrage des PFAD Verbandes brachte zu Tage, dass viele Pflegeeltern die gesetzlich festgelegten Zuschüsse deshalb gar nicht in Anspruch nehmen können.

Bereitschaftspflege ohne Rentenanspruch

Ein weiteres Problem sieht der Verband im Bereich der Bereitschaftspflege. Diese immer wichtiger werdende Tätigkeit wird in der Rentenversicherung grundsätzlich nicht als Erziehungszeit anerkannt. Für Pflegemütter, die Bereitschaftsbetreuung anbieten und deshalb keine außerhäusliche Erwerbstätigkeit ausüben können, ist das Problem der fehlenden Alterssicherung besonders gravierend.

Pflegeeltern vor Altersarmut schützen!

80.000 Kinder und Jugendliche haben ihren Lebensort in einer Pflegefamilie. Der PFAD Bundesverband fordert Rentenversicherungsbeiträge für alle Pflegeeltern analog zur Pflegeversicherung für pflegende Angehörige. Soll die verantwortungsvolle Sorge für Pflegekinder nicht in die Altersarmut führen und wollen Jugendämter künftig noch eine ausreichende Anzahl an geeigneten Pflegepersonen für familienbedürftige Kinder und Jugendliche finden, muss hier gesetzlich nachgebessert werden.

Lesen Sie dazu auch unsere ausführliche PFAD Fachinformation: Pflegemütter – gesellschaftliches Engagement darf keine Altersarmut zur Folge haben (pdf)

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PFAD gibt Empfehlungen zum Umgang von Pflegekindern und ihren Familien in Corona-Zeiten

Posted on Mai 20, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Corona-Krise hat großen Einfluss auf die Pflegekinderhilfe. Je nach aktueller Rechtslage im Bund und in den Ländern müssen Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Eltern an die jeweilige Situation angepasst werden.

Der PFAD Bundesverband hat deshalb Empfehlungen zum Umgang mit Pflegekindern und ihren Familien (pdf) zusammengestellt.

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Interview mit Dr. Carmen Thiele vom Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

Posted on Mai 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen |

In der aktuellen Episode seines wöchentlichen Podcasts spricht Bertram Kasper vom St. Elisabeth Verein in Hessen mit Dr. Carmen Thiele vom PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. Sie ist dort seit 2006 Fachreferentin und leistet mit dem Verband wertvolle Lobbyarbeit für Pflege- und Adoptivfamilien.

Dr. Thiele stellt sich und den Bundesverband vor und appelliert an alle Pflegefamilien Mitglied zu werden, da es ihr und ihren Mitstreiter*innen ein wichtiges Anliegen ist, den Bereich der Pflege- und Adoptivfamilien zu stärken. So engagiert sich der Verband aktuell z.B. bei den Themen Alterssicherung und Gesetzgebungsverfahren, um die Situation von Pflegefamilien grundsätzlich zu verbessern.

zum Podcast (ca. 34 min)

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PFAD Fachzeitschrift 1/2020: „Unter eingeschränkten Bedingungen“ + „Bindung vor Bildung!“

Posted on Mai 12, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:

„Unser Appell „Bindung vor Bildung!“ erhält in diesen Zeiten eine besondere Bedeutung. Mit der Nähe und dem Zusammenhalt in der Kernfamilie lässt sich die Verbundenheit spüren.“

Aus aktuellem Anlass enthält Ausgabe 2/2020 der PFAD Fachzeitschrift neben dem Heftthema „Bindung vor Bildung!“ auch zwei Artikel, mit denen wir Pflegefamilien Hilfestellung und Orientierung während der Corona-Krise geben wollen.

Inhaltsangabe und Editorial
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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9. Mai ist Birth Mother`s Day

Posted on Mai 8, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Birth Mother`s Day ist an jedem Samstag vor Muttertag den leiblichen Müttern adoptierter Kinder gewidmet.

Mit einer Pressemitteilung möchte der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. diesen 1990 in den USA eingeführten Gedenktag aufgreifen und alle Mütter würdigen, deren Kind bei Adoptiveltern aufwachsen.

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National Coalition: COVID-19 aus kinderrechtlicher Perspektive

Posted on April 12, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Auf ihrem Corona-Newsblog stellt die National Coalition, das Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, wichtige Informationen rund um das Coronavirus insbesondere aus kinderrechtlicher Perspektve zusammen. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert und auf dem Laufenden gehalten.

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Forschungsverbund EMPOWERYOU äußert sich zu den Auswirkung der Corona-Epidemie auf Pflegefamilien

Posted on April 6, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen |

Die Corona-Epidemie ist aktuell das vorherrschende Thema in allen Medien. Täglich erreichen uns hunderte Schlagzeilen mit den verschiedensten Informationen. Mit der Flut an Neuigkeiten sind sogar wir Erwachsenen überfordert. Unser Alltag hat sich massiv verändert und gewohnte Strukturen brechen auseinander. Besonders Familien sind durch die aktuelle Situation außergewöhnlich belastet. Die Schließung von Kindergärten, Schulen und jeglichen Freizeitangeboten für Kinder stellen die Familien vor große Herausforderungen. Hinzu kommen für die Eltern zusätzliche Aufgaben, wie z.B. im Home-Schooling. Die Kinder müssen in dieser unsicheren Situation ihren Alltag umstellen und auf gewohnte Dinge verzichten. In dieser Ausnahmesituation sind Überforderung und Stress in Familien gewissermaßen normal.

Dem Team des Forschungsprojektes EMPOWERYOU, in dessen Fokus die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Fremdunterbringung steht, ist es in der aktuellen Situation ein wichtiges Anliegen, noch einmal gesondert auf die spezifischen Schwierigkeiten hinzuweisen, mit denen sich Pflegefamilien im Augenblick konfrontiert sehen.

Die aktuelle Lage trifft Pflegefamilien im Allgemeinen und vor allem die, die Kinder betreuen, die auf Grund ihrer belastenden Biografien besonderer Fürsorge bedürfen, noch einmal in besonderem Ausmaß. Nicht nur, dass die Unterstützung durch externe Betreuungseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Sportvereine, Musikschulen oder ähnliches wegfällt, die Pflegefamilien müssen noch weitere Herausforderungen meistern. Der Kontakt zu den leiblichen Eltern ist nicht ohne Weiteres möglich, auch Besuche der Vormundin/des Vormundes können nicht stattfinden. Jugendämter mussten ihre Kapazitäten reduzieren, Hilfeplangespräche wurden auf ungewisse Zeit verschoben und auch therapeutische Maßnahmen können nicht mehr oder nur noch in reduziertem Umfang stattfinden. Klare Regelungen oder Vorgaben, wie mit der veränderten Situation umzugehen ist, gibt es jedoch noch nicht, was eine große Unsicherheit für die Pflegeeltern bedeutet. Der Wegfall dieser gewohnten, alltäglichen Strukturen ist für die Pflegekinder in höchstem Maße verunsichernd und kann Gefühle von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein hervorrufen. In ihren Biografien wurden viele Pflegekinder mit Situationen konfrontiert, die möglicherweise zu einem ähnlichen emotionalen Erleben geführt haben. Dazu können unter anderem Viktimisierungserfahrungen gehören, das heißt zum Beispiel Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung. Kinder, die in ihrer Biografie solche Erfahrungen gemacht haben, werden auch in ihrem späteren Leben häufiger erneut reviktimisiert als Kinder, die diese frühen Erfahrungen nicht gemacht haben. Das bedeutet, dass im Augenblick Pflegekinder, die in ihrem Leben solche Viktimisierungserfahrungen gemacht haben, besonders unterstützt werden müssen.

Es ist unbedingt notwendig, dass der Kinderschutz auch in Zeiten der Corona-Epidemie nicht in den Hintergrund gerät. Pflegefamilien dürfen in der aktuellen Situation nicht allein gelassen werden. Das Team des Forschungsprojektes EMPOWERYOU begrüßt es daher ausdrücklich, dass die Kinder- und Jugendhilfe nun vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Meldung vom 31.03.2020 als „systemrelevant“ eingeschätzt wurde (wir berichteten). Nun ist es wichtig, dass die entsprechenden Maßnahmen möglichst zeitnah umgesetzt werden und Kinder und Eltern in dieser Ausnahmesituation bestmöglich betreut und unterstützt werden.

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Dr. Carmen Thiele beantwortet Fragen von Pflegefamilien in der Corona-Krise

Posted on März 31, 2020. Filed under: Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Besondere Zeiten erfordern besonderes Handeln. So gibt es mehrere Themenbereiche, die insbesondere für Pflegefamilien in Zeiten der Corona Pandemie wichtig sein können.

Aktuell ändern sich fast täglich die Empfehlungen der Bundesregierung in Zeiten der Pandemie. Gleichzeitig haben viele Bundesländer eigene Regelungen aufgestellt, die die bundesweiten ergänzen.

Im Folgenden geht es um die bundesweiten Empfehlungen. Ja, es sind überwiegend Empfehlungen. Jugendhilfe ist eine einzelfallspezifische Hilfe, so ist es möglich, dass bei besonderen Bedarfen auch von der allgemeinen Empfehlung abgewichen werden kann.

Über Themen, die speziell für Pflegefamilien bedeutsam sind, informiert PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele auf den Website des PFAD Bundesverbandes: www.pfad-bv.de.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Pflegekinderhilfe

Posted on März 19, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Regelungen aufgrund des Corona-Virus haben weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Neben Hygienemaßnahmen ist die Einschränkung der sozialen Kontakte das wichtigste Instrument in der Bekämpfung der Pandemie.

Der PFAD Bundesverband gibt auf seiner Website Antworten auf einige Fragen, die Auswirkungen auf Kontakte im Rahmen der Pflegekinderhilfe betreffen.

Link

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Neue PFAD Broschüre: „Und dann blieb Leon bei uns“

Posted on März 18, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Viele Kinder sind ab und an bei ihren Großeltern oder anderen Verwandten zu Besuch. Manche Kinder wachsen sogar bei ihnen auf. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Kind nicht bei seinen Eltern, sondern anderen Personen aus seinem unmittelbaren verwandtschaftlichen Umfeld lebt.

In unserer neuen Broschüre „Und dann blieb Leon bei uns“ werden typische Konstellationen dargestellt, wie es zu Verwandtenpflege kommt.

Wir beantworten u.a. Fragen zur Unterhaltssicherung und dazu, ob Verwandtenpflege auch eine Hilfe zur Erziehung sein kann. Wir erklären, welche Erwartungen ein Jugendamt hat und wer welche Anträge stellen darf.

Die Broschüre kann zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten bestellt werden beim PFAD Bundesverband: info@pfad-bv.de

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Votum für Abschaffung des Kostenbeitrags

Posted on März 10, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Berlin: (hib/AW) Die Forderung der FDP- und Linksfraktion nach einer Abschaffung des Kostenbeitrags von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Pflegefamilien ist bei Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am Montag mehrheitlich auf Zustimmung gestoßen.

Vier der sechs geladenen Experten unterstützten einen entsprechenden Antrag der FDP (19/10241) und einen Gesetzentwurf der Linken (19/17091) zur Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Nach der aktuellen Gesetzeslage können junge Menschen, die sich in vollstationärer Betreuung durch eine Pflegeeinrichtung oder einer Pflegefamilie befinden, zu einem Kostenbeitrag von bis zu 75 Prozent ihres Einkommens, das sie im Rahmen ihrer Ausbildung oder eines Nebenjobs verdienen, herangezogen werden.

Sowohl Markus Dostal vom Projekt Petra als auch Björn Hagen vom Evangelischen Erziehungsverband, Rechtsanwältin Gila Schindler von der Kanzlei für soziale Unternehmen, Carmen Thiele vom Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien und die Rechtswissenschaftlerin Friederike Wapler von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sprachen sich übereinstimmend dafür aus, auf die Kostenheranziehung zu verzichten. Sie schlossen sich der Argumentation der FDP- und der Linksfraktion an, dass jungen Menschen nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden dürften, dass ihre leiblichen Eltern nicht in der Lage sind, für sie sorgen zu können. Zudem würde die Kostenheranziehung demotivierend auf die jungen Menschen wirken, die auf die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen seien. Sie erschwere außerdem die Bildung eines finanziellen Vermögens und somit die Verselbstständigung der betroffenen jungen Menschen. Auch die Öffnungsklausel in Paragraf 94 SGB VIII, die es ermöglicht, auf die Kostenheranziehung zu verzichten oder diese zu reduzieren, sei problematisch. Zum einen führe dies zu einem höheren Verwaltungsaufwand in den Jugendämtern, zudem werde von dieser Möglichkeit in den Bundesländern höchst unterschiedlich Gebrauch gemacht.

Abweichend von den anderen Experten sprach sich der Rechtswissenschaftler Reinhard Wiesner von der Freien Universität Berlin gegen eine völlige Abschaffung des Kostenbeitrags aus, sondern plädierte für dessen „deutliche“ Verringerung auf beispielsweise 25 Prozent. Wiesner argumentierte, eine Vollversorgung aus öffentlichen Mitteln, die die Einnahmen der jungen Menschen völlig unberücksichtigt lasse, verstoße gegen das Grundprinzip des Nachrangs der Kinder- und Jugendhilfe im SGB VIII. Zudem helfe dies jungen Menschen auch nicht, zu lernen, dass Kost und Wohnung mit Aufwendungen verbunden sind. Auch junge Menschen, die bei ihren Eltern leben, würden nicht selten Anteile ihres Einkommens zu Hause abgeben. Auch Regina Offer vom Deutschen Städtetag wies darauf hin, dass auch in Familien, in denen der Lebensunterhalt durch die Eltern sichergestellt wird, das zivilrechtliche Unterhaltsrecht gelte und das regelmäßige Einkommen der Kinder bis zu einem Betrag zwischen 90 und 100 Euro auf den Unterhalt der Eltern angerechnet werde. Um keine Schlechterstellung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Herkunftsfamilien herbeizuführen, sollte eine Anpassung des Kostenbeitrags nur „vorsichtig erfolgen“. Der Kostenbeitrag sollte deshalb 50 Prozent des regelmäßigen Einkommens nicht unterschreiten.
Die übrigen Sachverständigen sahen eine bloße Absenkung des Kostenbeitrags wie von Wiesner und Offer vorgeschlagen kritisch. Dies würde zu einem deutlich höheren Verwaltungsaufwand und somit zu höheren Kosten führen.

Quelle: Heute im Bundestag vom 10.03.2020

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Anhörung zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz

Posted on März 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Bei der öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am 02.03.2020 war die PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele als Sachverständige geladen und trug die Position des PFAD Bundesverbandes zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz vor.

Die gesamte Anhörung kann auf der Website des Bundestages angesehen werden.

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Neue PFAD Broschüre: „Pflegekinder werden erwachsen“

Posted on März 3, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Wenn Pflegekinder erwachsen werden, kann das ganz unterschiedlich verlaufen. Auf fast 50 Seiten der neuen PFAD Broschüre „Pflegekinder werden erwachsen“ werden nahezu alle möglichen Varianten beschrieben.

  • Welche Sozialleistungen stehen jungen Menschen zu – und wie beantragt man sie?
  • „„Das Pflegekind adoptieren? Die Adoption von Volljährigen, einschließlich der Volljährigenadoption mit den Wirkungen der Minderjährigenadoption wird als eine Option im Rahmen der Verselbstständigung behandelt.
  • „„Wie können sich Eltern neu organisieren, wenn Kinder flügge werden?

Zu diesen und vielen anderen Fragen finden Sie hier gute Informationen und praktische Anregungen.

Zu bestellen zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten beim PFAD Bundesverband: info@pfad-bv.de

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Offene Treffs für Pflege- und Adoptivfamilien in Halle/Saale

Posted on Februar 29, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Der PFAD Landesverband für Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt an jedem 3. Mittwoch im Monat in der Zeit von 16 bis 19 Uhr zu einem offenen Treff ins Bürgerhaus „alternativE“, Gustav-Bachmann-Str. 33, Halle/Saale ein.

In dieser Zeit wird eine Kinderbetreuung angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die nächste Termine sind am 18.03.20, 15.04.20 und 20.05.20.

nähere Informationen

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Forschungsprojekt EMPOWERYOU sucht bundesweit Pflege- und Adoptivfamilien für Online-Befragung

Posted on Februar 26, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Der Forschungsverbund EMPOWERYOU sucht Pflege- und Adoptivfamilien mit Kindern zwischen acht und 21 Jahren für die Teilnahme an einer Online-Umfrage.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Stärkung von Pflege- und Adoptivfamilien sowie Kindern und Jugendlichen in Fremdunterbringung und ein besserer Schutz gegen Mobbing- und Gewalterfahrungen.

Informationsflyer

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Vortrag „The German Foster Care System“

Posted on Februar 23, 2020. Filed under: International, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Mitte November stellte die stellvertretende PFAD Bundesvorsitzende Ulrike Schulz bei einem Kongress in Madrid das deutsche System der Pflegekinderhilfe auf Englisch vor.

Ergänzt wurde ihr Vortrag durch Ausführungen von Javier Mugica, der das spanische mit dem deutschen System verglich. Zum Abschluss stellten die Zuhörer*innen Fragen.

Der Vortrag wurde nun vom spanischen Pflegeelternverband ASEAF auf YouTube zur Verfügung gestellt.

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Frühstückstreff für Pflege- und Adoptiveltern am 18.03. in Husum

Posted on Februar 18, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der PFAD Kreisverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Nordfriesland e.V. lädt Mitglieder und Interessierte am 18.03.2020 herzlich in die Jugendherberge Husum zum gemeinsamen Frühstück ein.

Um Voranmeldung bis zum 08.03. bei Susanne Köpcke (Telefon: 0172-5474772) wird gebeten.

nähere Informationen

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LV Niedersachen tritt dem PFAD Bundesverband bei!

Posted on Februar 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie |

Wir freuen uns sehr über die Aufnahme des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien Niedersachsen e.V. und seiner Ortsvereine und -gruppen in den PFAD Bundesverband. Der Beitritt war auf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes am 25.01.2020 in Delmenhorst einstimmig beschlossen worden.

Unsere bisherigen niedersächsischen Vereine Pfeil Harburg und S.I.P.A. Stade schließen sich dem PFAD Landesverband Niedersachsen an, sodass die PFAD Verbandsfamilie nun um einen geeinten, sehr aktiven und erfahrenen Landesverband in Niedersachsen verstärkt wird.

Wir gratulieren dem neu gewählten Vorstand ganz herzlich und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit!

Der neu gewählte Vorstand des PFAD LV Niedersachsen. Von links: Elisabeth Heemann (Beisitzerin), Gerda Wallaart (Beisitzerin), Sascha Jordan (Beisitzer), Nevim Krüger (1. Vorsitzende), Michael Postel (Kassenwart), Sonja Gosch (2.Vorsitzende)
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„Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 07.03. in Braunschweig

Posted on Februar 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ heißt die Fachtagung für Pflege- und Adoptiveltern des Jugendamtes Braunschweig und des PFAD Landesverbandes Niedersachsen e.V., die am 07.03.2020 in Braunschweig mit Referent Martin Janning stattfinden wird.

Die Teilnahme ist kostenfrei für Adoptiv- und Pflegeeltern des Jugendamtes Braunschweig und Mitglieder vom LV- PFAD Niedersachsen.
Von externen Interessierten wird eine Teilnahmegebühr von 50 € erhoben.

nähere Informationen

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Pflege- und Adoptivkinder besichtigen Bavaria Filmstadt am 14.03.

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V veranstaltet für Kinder ab 7 Jahren und 1,20 Meter Körpergröße (Bedingung fürs 4D-Kino) am 14.03.2020 einen Tagesausflug zur Bavaria Filmstadt.

Es wartet eine Führung durch die Filmstadt, der Besuch des Filmstadt-Ateliers sowie das 4D-Kino auf die jungen Teilnehmer*innen.

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 1/2020: „Entlastung gehört dazu!“

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Cover PFAD 1/2020

Entlastung gehört dazu!“ fordert Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:

„Unsere erste Ausgabe in diesem Jahrgang steht unter der Überschrift „Entlastung gehört dazu!“ und passt vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr. Möglicherweise wollen sie stärker die Balance halten zwischen dem Paarsein, dem Elternsein, Ihrem sozialen Engagement und nicht zuletzt auch dafür sorgen, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen.
Unsere Zusammenstellung interessanter Artikel weist auf die Vielfalt möglicher Hilfen hin, die Pflege- und Adoptiveltern brauchen, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Nicht alles wird überall angeboten. Setzen Sie sich bei Ihrem Jugendamt oder freien Träger für die passende Entlastung für Ihre Familie ein.

Vielen Dank an alle Pflege- und Adoptiveltern, die mit der Teilnahme an unserer Umfrage bereit waren, ihre Erfahrungen mit Entlastungsangeboten an eine breite Leserschaft weiterzugeben. Viele Wünsche sind noch nicht überall realisiert. Sie zeigen auf, was Pflegeeltern brauchen, um Überlastungen vorzubeugen. Ob Hilfe und Entlastung bei der Adoptiv- und Pflegefamilie ankommen, hängt vom Angebot und von der Art des Anbietens ab. Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie für notwendig erachten und diese dann auch nutzen. Bei der stetigen Suche der Jugendämter nach geeigneten Pflegeeltern liegt es auf der Hand, dass Entlastungen zu den Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe gehören.“

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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Ein neues Jahrzehnt – neue Chancen für alle Kinder und Jugendlichen

Posted on Februar 13, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Stellungnahmen |

Bei unserem Neujahrsempfang am 10.02.2020 in Berlin suchten wir das Gespräch mit eingeladenen Expertinnen und Experten aus Politik, Jugendhilfe, Justiz und Forschung über das anstehende neue Jahrzehnt und die neuen Chancen, die es für alle Kinder und Jugendlichen bringen soll.

Durch das Unwetter und die damit verbundene schlechte Verkehrssituation bekamen wir leider einige kurzfristige Absagen, doch tat das dem interessanten und regen Austausch zwischen den anwesenden Gästen und dem PFAD Bundesverband keinen Abbruch.

Wir stellten vor, was unseren Verband in 2019 bewegt und beschäftigt hat und welche Ziele wir im aktuellen Prozess der SGB VIII- und Adoptionsrechtsreform verfolgen. Aus ihrer Praxis brachten die Gäste weitere wichtige Diskussionspunkte ein.

Näheres zum Vortragstext über unsere Zukunftsvisionen für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe und weitere Fotoimpressionen finden Sie auf unserer Website.

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Forschungsverbund EMPOWERYOU sucht erste Teilnehmer*innen für Online-Umfrage

Posted on Januar 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Nachdem der Forschungsverbund EMPOWERYOU in Zusammenarbeit mit dem PFAD Bundesverband e.V. im vergangenen Jahr seine Arbeit aufgenommen hat, ist viel passiert. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase ist es nun soweit: In den nächsten Wochen starten die ersten Teilprojekte mit der Datenerhebung. Dafür sind die Forscher*innen auf Ihre Hilfe angewiesen. Nur durch Ihre tatkräftige Unterstützung können sie es schaffen, Pflege- und Adoptivfamilien sowie Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung zu stärken und gegen Mobbing- und Gewalterfahrungen besser zu schützen.

Gestartet wird mit einer Online-Umfrage, deren Ergebnisse unter anderem den Grundstock für die Entwicklung von Präventionsprogrammen legen sollen.

Im ersten Schritt werden nun Pflege- und Adoptivkinder zwischen acht und 21 Jahren sowie deren Familien für die Teilnahme an einer Online-Umfrage gesucht. Wenn Sie Interesse haben, an dem Forschungsvorhaben teilzunehmen oder es unterstützen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt auf:

E-Mail: empoweryou@uni-bielefeld.de
Tel.: 0521-1064500

Social Media:
www.instagram.com/empoweryou.info
www.twitter.com/EMPOWER__YOU
www.facebook.com/EMPOWERYOU.eu/

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Filmabend „Systemsprenger“ am 30.01. in Petersberg

Posted on Januar 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Ortsverein PFAD für Kinder Fulda e.V. lädt seine Mitglieder sowie Interessierte am 30.01.2020 ins Evangelische Gemeindehaus, An St. Johann 3 nach 36100 Petersberg (gegenüber der „Alten Ziegelei) ein.

Ab 19 Uhr wird der Kinofilm „Systemsprenger“ gezeigt werden. Danach besteht Gelegenheit zum Austausch.

Der Eintritt ist für Mitglieder frei, von anderen Teilnehmer*innen wird ein Beitrag von 4 € erbeten. Um vorherige Anmeldung unter pfad-fulda@gmx.de wird gebeten.

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FASD-Treff für Pflege- und Adoptiveltern am 05.02. in Hamburg

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter der Leitung von Lenore Wittig und Claudia Bosse bietet Freunde der Kinder e.V. viermal jährlich einen Treff für Pflege- und Adoptiveltern an, deren Kinder von FASD betroffen sind.

Der nächste Termin ist am 05.02.2020.

zur Anmeldung

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Workshops für Pflege- und Adoptiveltern „Leben in Familien mit verschiedenen Hautfarbe“ ab 20.01. in Hamburg

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

An sechs zusammenhängenden Abenden können sich Pflege- und Adoptiveltern bei Freunde der Kinder e.V. unter der Leitung von Eva Krohn und Andrea Wiechmann über die Besonderheiten des Zusammenlebens von weißen Eltern mit Schwarzen Kindern/Kindern of Colour austauschen.

Es werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Was ist besonders in den Familien: Sensibilität für die Kinder entwickeln
  • Wie schaffen wir eine gute Eltern-Kind-Bindung bei Adoption und Pflege?
  • Wie gehen wir mit Alltagsrassismus um: Diskriminierung erkennen und verhindern
  • Wie stärken wir uns und unsere Kinder: Problemen begegnen und Kraft schöpfen
  • Was tun bei besonderen Problemen: Hilfe bekommen in Hamburg
  • Vorbilder in sozialen Medien: Austausch zu Medien, Büchern und Vernetzung

Die Workshops finden am 20.01., 23.03., 25.05., 31.08., 26.10. und 07.12.2020 jeweils von 20-22 Uhr statt.

nähere Informationen

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Seminar-Zyklus „Chaos oder zweite Chance? Pubertät bei Pflege- und Adoptivkindern“ im Februar in Hamburg

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, lädt Pflege- und Adoptiveltern im Februar zur Seminarreihe „Chaos oder zweite Chance? Pubertät bei Pflege- und Adoptivkindern“ ein.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, verändert sich ihr Gehirn, ihr Körper und ihr Verhalten. Dabei wirken die frühen Erfahrungen des Pflege- oder Adoptivkindes in den Familienalltag hinein.

An den vier Abenden (03.02., 10.02., 17.02., 24.02.2020 jeweils 20–22 Uhr) stehen unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt. Im Seminar können Pflege- und Adoptiveltern nützliche Werkzeuge kennenlernen und förderliche Haltungen entwickeln. Es gibt Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch.

nähere Informationen

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LV Bayern: Gruppenarbeitstreffen und Mitgliederversammlung am 20.03. in Ingolstadt

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das XXI. Bayerische Gruppen-Arbeitstreffen (GAT) des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. wird am 20.03.2020 in Ingolstadt abgehalten. Neben dem Austausch der Gruppenansprechpartner und Vereinsvorstände wird u.a. ein Vortrag zum Thema „Mediation mit Pflege- und Herkunftsfamilien zur gelingenden Förderung und Entwicklung von Pflegekindern“ von Wolfgang Pladt angeboten.

Im Anschluss an die Tagung findet die Mitgliederversammlung des Landesverbandes statt.

nähere Informationen

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2020: Angebote für Pflege- und Adoptivfamilien im Raum Kassel und Werra-Meißner-Kreis

Posted on November 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der PFAD Ortsverein Oase PFAD im Raum Kassel und Werra-Meißner-Kreis hat sich auch für 2020 wieder viel vorgenommen. Neben Seminaren und Gesprächsgruppen wird auch wieder ein tolles Freizeitangebot für Kinder organisiert.

zu den Terminen für 2020

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Freunde der Kinder e.V. Hamburg: Termine und Veranstaltungen für das Jahr 2020

Posted on November 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Für 2020 bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, wieder ein breitgefächertes und interessantes Angebot an Seminaren für Adoptivbewerber*innen, Pflege- und Adoptiveltern, Lehrkräfte und andere pädagogische Mitarbeiter*innen an.

Auch zahlreiche Freizeitveranstaltungen für Kinder und Familien sind im Angebot enthalten.

zum Programmflyer für 2020

Die Beratungsstelle von Freunde der Kinder e.V. bietet Information und psychologische Beratung in Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit. Dieses Angebot richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern und -kinder sowie an abgebende Eltern. Es gilt ebenso für erwachsene Adoptierte, erwachsene Pflegekinder und Menschen, die beruflich mit Pflege oder Adoption zu tun haben.

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„Außer der Reihe“ vom 31.01.- 02.02. in Thallichtenberg

Posted on November 17, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. lädt Pflege- und Adoptivfamilien zu einem Familienwochenende in die Jugendherberge Thallichtenberg ein.

Die Familien können sich vom Weihnachtstrubel erholen, Zeit für sich haben und gute Gespräche führen. Die Kinder werden auf Wunsch gut betreut.

Aufgrund der großen Nachfrage ist das Angebot bereits ausgebucht.

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PFAD Fachzeitschrift 4/2019: „Pflege und Adoption in der Literatur“

Posted on November 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Versicherungen | Schlagwörter: , , , |

Mit „Pflege und Adoption in der Literatur“ beschäftigt sich Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit in die Welt der Literatur. Jeder findet hier anregende, unterhaltsame und informative Bücher, die begeistern, trösten und neue Einsichten vermitteln.
Die Rückmeldungen zu unserer kleinen Umfrage: „Welche Bücher haben Ihnen dabei geholfen, Ihren Kindern das Thema Pflege-/Adoptivkind-Sein nahezubringen oder Ihre Jugendlichen zu motivieren, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?“ enthalten eine Menge Anregungen, um passenden Lesestoff zu finden.
Birgit Lattschar stellt die Bewältigung schwieriger Themen mit Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Ein Lebensbuch kann hierbei sehr hilfreich sein.
Das Löwenzahn-Biografieprojekt wird von Corinna Hops vorgestellt. Sie unterstützte ehemalige Pflegekinder dabei, die eigene Biografie aus dem persönlichen Lebensweg zu erstellen.
Rainer Rudloff macht uns aus seiner Erfahrung als Vorleser auf die positive Wirkung von Geschichten für Kinder und Jugendliche aufmerksam. Mit seiner Bücherauswahl gibt er uns Denkanstöße und fördert die Lesebegeisterung bei seinem jungen Publikum.!

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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„Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 12.11. in Halle/Saale

Posted on November 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt am 11.12.2019 von 19 – 21 Uhr zum Seminar „Traumatische Erlebnisse und ihre Folgen – Umgang mit traumatisierten Kindern“ ins Bürgerhaus „alternativE“ nach Halle ein. Ein Referent des Wildwasser e.V. wird erwartet.

Eine Anmeldung bis 09.12.2019 über das Kontaktformular ist gewünscht.

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Verschärfung der Kostenheranziehung für Pflege- und Heimkinder wurde zurückgezogen!

Posted on Oktober 18, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Die gute Nachricht aus Berlin: Am 17.10.2019 stand mit dem Gesetz zur Änderung von SGB IX und SGB XII ein Änderungsantrag auf der Tagesordnung des Bundestages, mit dem ursprünglich eine Verschärfung der Kostenheranziehung im SGB VIII für Heim- und Pflegekinder geplant war. Als Basis für die Berechnung sollte nicht mehr das Einkommen des Vorjahres herangezogen werden, sondern vom aktuellen Einkommen des Jugendlichen ausgegangen werden.

Diese Verschärfung ist nun durch einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zurückgenommen worden. Die Kostenheranziehung nach SGB VIII bleibt vorerst bestehen bis zur Reform des SGB VIII. Der Gesetzesentwurf dafür wird Anfang 2020 erwartet.

Es wurde angekündigt, dass es eine Einigung zwischen SPD und CDU/CSU gäbe, unabhängig vom Dialogprozess nun eine Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen, welche die 75 % Kostenheranziehung auf 25 % absenkt und eventuell Freibeträge vorsieht.

Der PFAD Bundesverband tritt weiterhin dafür ein, Pflege- und Heimkinder von der Kostenheranziehung zu befreien. Die Oppositions-Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Linke, FDP und AfD plädieren ebenfalls für die Abschaffung der Kostenheranziehung.

Wir werden die Entwicklung verfolgen und uns weiter in die Diskussion einbringen.

Allen betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen empfehlen wir, die korrekte Berechnung ihres Bescheids auf Kostenheranziehung zu prüfen und auf die Anwendung des Vorjahreseinkommens zu bestehen.

Mitteilung des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. vom 18.10.2019

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Bis zum Jahresende: PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on Oktober 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Bis zum Jahresende 2019 gewährt der PFAD Bundesverband e.V. für sechs seiner Broschüren Mengenrabatt, damit Jugendämter, Freie Träger sowie Pflege- und Adoptivfamiliengruppen ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber günstig mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten können.

Im Angebot sind folgende Broschüren:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste
  • Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien
  • Kindliche Sicherheit als Leitlinie fachlichen Handelns – Fremdplatzierung und Bindung von Kindern in Pflegefamilien

Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!) ab 25 Stück sparen Sie pro Heft 0,50 Euro, ab 50 Stück räumen wir einen Rabatt von 1,00 Euro pro Heft ein. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten.

Weitere Publikationen, sowie das Bestellformular finden Sie hier.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an: info@pfad-bv.de

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Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V. – Interdisziplinärer Verein gegründet

Posted on Oktober 15, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband | Schlagwörter: , , |

Nach über 10 Jahren informeller Netzwerkarbeit wurde der Verein „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V.“ am 08.10.2019 in Frankfurt aus der Taufe gehoben. Gemeinsames Ziel der Gründungsmitglieder ist eine starke Vormundschaft, die an der Seite der Kinder und Jugendlichen steht, ihre Interessen im Blick hat und nachdrücklich vertritt.

Für etwa 100.000 Kinder in Deutschland können deren Eltern nicht oder nicht alleine sorgen: Sie bekommen einen Vormund/eine Vormundin oder einen Ergänzungspflegerin. Er oder sie übernimmt elterliche Funktionen, ist verantwortlich für angemessene Erziehungsbedingungen und Förderung der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.

Die 17 Gründungsmitglieder des Vereins sind interdisziplinär zusammengesetzt: ehrenamtliche, Berufs-, Vereins- und Amtsvormundschaft, Hilfen zur Erziehung, Pflegekinderhilfe und Pflegeeltern, Familiengericht, Wissenschaft und Fachdiskussion sind vertreten. Vormundinnen sind nicht „einsame Bestimmerinnen“ – sie arbeiten in enger Kooperation mit Betroffenen und Fachkräften. Daher diskutiert und arbeitet das „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft“ von Beginn an multiperspektivisch.

Das Bundesforum und seine Koordinierungsstelle in Heidelberg engagieren sich fachpolitisch und begleiten sowohl die Vormundschaftsreform als auch die SGB VIII-Reform kontinuierlich durch Diskussion und Stellungnahmen. Das Bundesforum organisiert deutschlandweite Tagungen – zuletzt im Mai 2019 in Bonn, sorgt für bundesweite Vernetzung, plant ein umfangreiches Handbuch, hat Forschungsprojekte und Expertisen zum Bereich Vormundschaft angestoßen und begleitet diese, nimmt an internationalen Treffen teil, organisiert Fortbildungen und empfiehlt Referent*innen. Ab Januar 2020 wird es eine eigene Website geben.

Die Vereinsgründung und Koordinierungsstelle des Bundesforums wird gefördert vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ). Projektträger ist aktuell die IGfH – der neue Verein soll die Trägerschaft baldmöglichst übernehmen.

Gründungsmitglieder sind:

  • Berufsverband der Verfahrensbeistände, Berufsvormünder und Ergänzungspfleger für Kinder und Jugendliche e. V. (BVEB)
  • Bund Deutscher Rechtspfleger e.V. (BDR)
  • Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF)
  • Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF)
  • Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
  • Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie, Integration (BASFI)
  • Institut für Soziale Arbeit e.V. (ISA)
  • Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS)
  • Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. (IGfH)
  • Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V.
  • Landschaftsverband Rheinland (LVR)
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
  • PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
  • Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF)
  • Verband der Katholischen Jugendfürsorge e.V. (VKJF)
  • Henriette Katzenstein, Kinder- und Jugendhilfe Weiter Denken (KJWD)
  • Prof. Dr. Karsten Laudien, Evangelische Hochschule Berlin (EHB)

Kontakt:
Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft
Koordinierungsstelle
Poststr. 46, 69115 Heidelberg
Telefon: 06221 60 39 78 Mobil: 0163 677 1333 info@vormundschaft.net

Quelle: Pressemitteilung vom 14.10.2019

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PFAD nimmt Stellung zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption

Posted on Oktober 11, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Der PFAD Bundesverband nahm im Rahmen der Verbändebeteiligung Stellung zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz).

Ziele der Novelle sind

  • eine bessere Beratung aller an einer Adoption Beteiligten vor, während und nach einer Adoption,
  • die Förderung der Offenheit von Adoption,
  • die Eindämmung unbegleiteter Adoptionen aus dem Ausland sowie
  • die Stärkung der Strukturen der Adoptionsvermittlung.

PFAD Stellungnahme vom 01.10.2019

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„Rechte Jugendlicher und junger Volljähriger in der Jugendhilfe“ am 26.10. in Friedberg/Hessen

Posted on September 2, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Ortsverein PFAD für Kinder im Hochtaunuskreis e.V. lädt am Samstag, den 26.10.2019, zum Fachseminar nach Friedberg/Hessen ein. Über die „Rechte Jugendlicher und junger Volljähriger in der Jugendhilfe“ wird Andreas Prinz referieren.

Am Nachmittag werden weitere Themen behandelt: Careleaver, Kostenheranziehung, Jugendberufshilfe, Bafög, Wohngeld, Kindergeldübertrag u.a.

Veranstaltungsflyer

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