Pflegefamilie

Ehemalige Pflegekinder suchen den Austausch – Auftakttreffen der Pflegekindergruppe „Wir für Uns“ am 26.03. in Leipzig

Posted on Januar 18, 2022. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

In Deutschland leben rund 90 000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien. Weil verschiedenartige Schwierigkeiten ein behütetes Aufwachsen in der Herkunftsfamilie erschweren, leben diese jungen Menschen bei Familien, Paaren oder Einzelpersonen, die diese bei sich aufnehmen. Für die Kinder und Jugendlichen, die somit zu „Pflegekindern“ werden, kann dies eine stark prägende Erfahrung sein. So verlassen sie ihr gewohntes Umfeld und müssen sich neu einfinden in einem zunächst unbekannten Haushalt mit neuen Gewohnheiten und Bezugspersonen. Wie gut dies gelingt, ist sehr unterschiedlich, ebenso wie die Erfahrungen, die Pflegekinder im Rahmen des Aufwachsens außerhalb der Herkunftsfamilie machen.

Diese Erfahrungen können auch nach dem Auszug aus der Pflegefamilie und der damit einhergehenden Verselbständigung für die nun ehemaligen Pflegekinder sehr präsent sein.

Regionale Austausch- und Vernetzungsangebote für ehemalige Pflegekinder sind jedoch rar.

Daher wurden zwei ehemalige Pflegekinder aus dem Raum Leipzig selbst aktiv und gründeten die Gruppe „Wir für Uns“. Das Anliegen der Gruppenmitglieder: Im geschützten Rahmen soll allen Belangen, Sorgen, Herausforderungen und Wünschen ehemaliger Pflegekinder die Möglichkeit zum Austausch gegeben werden. Aber auch gemeinsam Spaß zu haben und etwas zusammen zu erleben soll nicht zu kurz kommen.

zum Flyer der Gruppe

Das erste Treffen zum Austausch und zum Kennenlernen findet statt am 26.03.2022.
Weitere Informationen werden an Interessierte gerne per E-Mail geschickt.
Interessierte ehemalige Pflegekinder können sich melden unter: pflegekinder@heizhaus-leipzig.de

Unterstützt wird die Gruppe „Wir für Uns“ vom „Careleaver* Kollektiv Leipzig“. Das Projekt ist eine Anlaufstelle für Careleaver, also junge Menschen, die im Rahmen der Jugendhilfe in Wohngruppen oder Pflegefamilien gelebt haben und diese nun im Zuge der Verselbstständigung verlassen. Das „Careleaver Kollektiv Leipzig“ verfügt über verschiedene Begegnungs-, Beratungs- und Bildungsangebote, informiert rund um das Thema „Leaving Care“ und unterstützt Careleaver* in ihrer Interessenvertretung, Selbstorganisation und ihrem Empowerment.

Nähere Informationen zum „Careleaver*Kollektiv Leipzig“ finden sich auf der Website www.carelaverkollektiv-leipzig.de

Das Careleaver* Kollektiv Leipzig ist ein Projekt der Initiative Brückensteine Careleaver, ermöglicht durch die DROSOS STIFTUNG.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Ehemalige Pflegekinder suchen den Austausch – Auftakttreffen der Pflegekindergruppe „Wir für Uns“ am 26.03. in Leipzig )

Irmela Wiemann referiert zum Thema „Für Kinder Worte finden – Kleine und große Briefe über Lebensthemen von Pflegekindern“

Posted on Januar 16, 2022. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: , |

Pflegefamilien Hessen und Pflegefamilien Akademie, St. Elisabeth-Verein hat drei Onlinevorträge von Irmela Wiemann zum Thema „Für Kinder Worte finden – Kleine und große Briefe über Lebensthemen von Pflegekindern“ produziert und dankenswerterweise auf dem Youtube Kanal „Pflegefamilien Hessen“ veröffentlicht.

Irmela Wiemann ist Diplom-Psychologin, Psychologischen Psychotherapeutin, Familientherapeutin, Autorin und ausgewiesene Expertin in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Teil 1: Voraussetzungen, Lebensbilderbücher verfassen, Lebensgeschichten in Tiergeschichten formulieren

Teil 2: Leitfaden mit vielen Anregungen und Textbeispielen

Teil 3: schwierige Lebensthemen in Worte fassen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Irmela Wiemann referiert zum Thema „Für Kinder Worte finden – Kleine und große Briefe über Lebensthemen von Pflegekindern“ )

Hamburg: Angebote für Pflege- und Adoptivfamilien in 2022

Posted on Januar 12, 2022. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, hat sein Jahresprogramm für 2022 vorgelegt.

Neben den bewährten Angeboten der Adoptionsbewerber*innen-Seminare bietet die Beratungsstelle von Freunde der Kinder auch wieder Veranstaltungen zu anderen interessanten Themen an. So beschäftigt sich der Zyklus mit dem Thema „Deeskalation bei Konflikten in den Familien„. Ebenso wird wieder zu verschiedenen Freizeiten für Kinder, Jugendliche, Pflege- und Adoptivfamilien sowie regelmäßigen Gruppenangebote für Pflege- und Adoptionseltern eingeladen.

Neu im Team von Freunde der Kinder sind Dipl. Psych. Stefanie Krüger und Dipl. Sozialpäd. Sascha Weger als hauptamtliche Mitarbeiter*ìnnen.

zum Jahresprogramm

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Hamburg: Angebote für Pflege- und Adoptivfamilien in 2022 )

iCanDo für Pflegekinder – Freizeiten für Mädchen und Jungen aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen

Posted on Januar 6, 2022. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Wildfang e.V. bietet mit iCanDo für Pflegekinder ein umfangreiches Betreuungangebot für anspruchsvolle Kinder und Jugendliche zu Hause und anderswo. Hier finden Mädchen und Jungen aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen geeignete Ferienfahrten mit geschulten und erfahrenen Betreuer*innen.

In und um Berlin gibt es zusätzlich mit iCanDo-Heimspiel zur Entlastung der Familien auch die Möglichkeit einer tage- und stundenweise Betreuung in den eigenen vier Wänden sowie mit den iCanDo-Friends-Gruppen 1-2 Mal monatlich in Berlin-Mitte Treffen mit verschiedensten Aktivitäten.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für iCanDo für Pflegekinder – Freizeiten für Mädchen und Jungen aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen )

Psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen durch die Coronapandemie

Posted on Dezember 17, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: |

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) weist auf die Folgen der Coronapandemie für die seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hin. Dazu wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das die pandemiebedingten psychischen Belastungen bei Jüngeren in den Fokus stellt. Gemeinsam mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten sind vier Filme entstanden, die Kinder, Eltern und junge Menschen für das wachsende Problem sensibilisieren und Hinweise zum Umgang mit den Belastungen geben sollen.

https://www.kvhessen.de/presse/pt-filme/

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen durch die Coronapandemie )

BR-Dokumentation „Pflegeeltern dringend gesucht“

Posted on Dezember 15, 2021. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Bayerische Rundfunkzeigte am 15.12.2021 erstmals die sehr gelungene Dokumentation „Pflegeeltern dringend gesucht“. Der 44 min lange Beitrag kann in der BR-Mediathek angesehen werden: https://www.br.de/mediathek/video/dokthema-politische-dokumentation-pflegeeltern-dringend-gesucht-av:61b353e97d36cd0007793bc0.

Senderinfo: Überforderung, Missbrauch, Vernachlässigung. Die Ursachen für Inobhutnahmen von Kindern durch das Jugendamt sind vielfältig. Seit Jahren steigt die Zahl der Kinder, die ein neues Zuhause brauchen. Doch in Deutschland gibt es viel zu wenig Pflegefamilien. Warum ist das so? Und wie können mehr Familien für diese wichtige Aufgabe gewonnen werden?

Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Kinder nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können oder wollen: Pflegeeltern. Sie bieten den Kindern ein neues Zuhause, Geborgenheit und die Zuneigung, die sie von ihren leiblichen Eltern oft nicht bekommen haben. Gisela und Alexander sind solche Pflegeeltern. Seit vielen Jahren nehmen sie immer wieder Pflegekinder auf, derzeit sind es drei Mädchen und zwei Jungen, die bei ihnen in einem kleinen Ort im Allgäu leben. Gleichzeitig kämpft die Familie dafür, dass sich mehr Paare aktiv für Pflegekinder entscheiden und die Rahmenbedingungen für Pflegeeltern besser werden. Denn die Zahl der Pflegekinder, die eine neues Zuhause bräuchten, steigt seit Jahren. Vera Mayer vom Regensburger Jugendamt kennt das Problem. Die erfahrende Sozialarbeiterin sucht händeringend Pflegefamilien für Kinder, die wegen Kindeswohlgefährdung in Obhut genommen werden. Vera Mayer sieht sich als Anwältin der Kinder, geht sogar noch in ihrer Freizeit Plakate kleben, um auf die Misere aufmerksam zu machen. Ein Filmteam begleitet Vera Mayer bei ihrem Einsatz für die Kinder und die Pflegefamilie durch die Höhen und Tiefen ihres Alltags. Gezeigt wird, dass Pflegekinder ein Gewinn für die ganze Familie sein können, wie es bei Gisela und Alexander der Fall ist. Klar wird aber auch, dass längst nicht jede und jeder diese Aufgabe meistern kann.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für BR-Dokumentation „Pflegeeltern dringend gesucht“ )

Feriencamps in Wilhelmsaue/Brandenburg 2022

Posted on Dezember 11, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Pflege- und Adoptivfamilien sowie Familien, in denen Kinder und Jugendliche mit besonderen Erfordernissen oder Bedürfnissen leben, kann es mit Schwierigkeiten verbunden sein, aus der Vielzahl von Ferienanbietern die ideale Reise für ihre Kinder herauszufiltern.

Eine Möglichkeit sind die Abenteuercamps des Dipl.-Sozialpädagogen Ivo Stephan in Wilhelmsaue, Märkisch-Oderland / Brandenburg.

Für 6 bis 8 abenteuerlustige Kinder und Jugendliche bietet in der zeit vom 17. bis 31.07.2022 die Möglichkeit der Ferienbetreuung an.

Individuelle Planung ist möglich.

Die Kosten belaufen sich auf 95.- € pro Tag und Person, exklusive der An- und Abreisekosten.

Kontakt:

Mailfarm-no16@hotmail.com
Telefon mobil 01520-1439697 (Ivo Stephan) 

nähere Informationen zum Konzept

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Feriencamps in Wilhelmsaue/Brandenburg 2022 )

Sachsen-Anhalt: Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege 2020 auf neuem Höchststand

Posted on Dezember 8, 2021. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Statistik | Schlagwörter: , , |

2020 waren in Sachsen-Anhalt 2 923 junge Menschen in Vollzeitpflege untergebracht.

Der kontinuierliche Anstieg seit 2011 setzte sich weiter fort. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, hat sich die Anzahl der Unterbringungen in Pflegefamilien seit 2011 um 89 % (2011: 1 544) und zum Vorjahr um 2 % (2019: 2 875) erhöht. Insgesamt lebten 2 699 junge Menschen in einer allgemeinen Vollzeitpflege (92 %). Davon wurden 2/3 in einer fremden Pflegefamilie aufgenommen, bei jedem 3. Fall übernahmen Verwandte die Pflegschaft. 8 % der jungen Menschen befanden sich aufgrund von Entwicklungsbeeinträchtigungen in einer Sonderpflege. Diese wurde in 7 % der Fälle von Verwandten übernommen und zu 93 % von fremden Pflegefamilien getragen.

Die meisten Kinder in Pflegefamilien waren im Alter von 9 bis unter 12 Jahren (18 %), gefolgt von den Altersgruppen 6 bis unter 9 Jahre und 12 bis unter 15 Jahre mit jeweils 17 %. Damit war jedes 2. Kind in Vollzeitpflege 6 bis unter 15 Jahre alt. 52 % waren männlich und 48 % weiblich. Der Anteil an jungen Menschen mit einer ausländischen Herkunft mindestens eines Elternteils lag bei 7 %.

Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen lebten in Familien mit einem Elternteil. Bei jedem 5. Vermittlungsfall lebte ein Elternteil in neuer Partnerschaft und jede bzw. jeder 6. Heranwachsende stammte aus einem Haushalt, in der beide Elternteile zusammenlebten. 7 % der Kinder und Jugendlichen hatten eine unbekannte Herkunftsfamilie, bei 2 % waren die Eltern bereits verstorben. Transferleistungen bezogen 86 % der Herkunftsfamilien, darunter war der Anteil der Alleinerziehenden mit 60 % am höchsten.

Als Hauptgrund für die Aufnahme in eine Vollzeitpflege wurde in rund 1/4 der Fälle die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Sorgeberechtigten angegeben. Weitere häufig genannte Gründe waren unzureichende Förderung, Betreuung oder Versorgung des jungen Menschen in der Herkunftsfamilie (18 %) sowie die Gefährdung des Kindeswohls (18 %).

Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII bietet jungen Menschen unter 27 Jahren, die nicht bei ihren Eltern verbleiben können, die Möglichkeit in einer Pflegefamilie zu leben. Der Aufenthalt kann zeitlich befristet sein – bis beispielsweise eine Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie geschaffen wurde – oder auf Dauer ausgelegt sein.

Zudem wird in allgemeine Vollzeitpflege und Sonderpflege (bei entwicklungsbeeinträchtigten Kindern) unterschieden. Die Pflege kann jeweils durch Fremde oder Verwandte geleistet werden. Einbezogen wurden alle Hilfen zur Erziehung in Vollzeitpflege, die 2020 beendet wurden und jene, die am 31.12.2020 noch bestanden.

Weitere Informationen zum Thema Öffentliche Sozialleistungen finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt sind im Statistischen Bericht „Jugendhilfe: Erzieherische Hilfen, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen, Hilfe für junge Volljährige, Auszahlungen und Einzahlungen Jahr 2020“ verfügbar.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt vom 06.12.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Sachsen-Anhalt: Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege 2020 auf neuem Höchststand )

Landkreis Unterallgäu führt „Auszeitfamilien“ zur Entlastung von Pflegefamilien ein

Posted on Dezember 3, 2021. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Das Landratsamt Unterallgäu teilt in seiner Pressemeldung vom 03.03.2021 mit:

Auszeit für Pflegefamilien:
Familien, die ein fremdes Kind bei sich aufgenommen haben, stehen oft vor Herausforderungen. Denn Pflegekinder sind häufig traumatisiert, leiden an psychischen Erkrankungen oder bringen Probleme aus der Herkunftsfamilie mit. Wird die Belastung der Pflegefamilien zu groß, können sie ihr Pflegekind künftig vorrübergehend in eine Auszeitfamilie geben, beschloss der Jugendhilfeausschuss. Bis zu vier Wochen und bei Bedarf auch länger wird das Kind dann dort versorgt, bevor es zurück in die Pflegefamilie kommt. Aktuell leben im Unterallgäu 75 Kinder und junge Erwachsene bei einer Pflegefamilie.

Quelle: https://www.landratsamt-unterallgaeu.de/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilung-detail-ansicht/immer-mehr-kinder-und-jugendliche-brauchen-hilfe
Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Landkreis Unterallgäu führt „Auszeitfamilien“ zur Entlastung von Pflegefamilien ein )

„CLS | Soziale Teilhabe im Lebensverlauf junger Erwachsener – Eine Langzeitstudie“: Informationswebsite jetzt online

Posted on November 30, 2021. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , |

CLS (Care Leaver Statistics) ist die erste Langzeitstudie in Deutschland zum sogenannten `Leaving Care ́ junger Erwachsener – dem Verlassen einer stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Die Langzeitstudie untersucht über mehrere Jahre hinweg den Übergang junger Menschen zwischen dem Leben in der Pflegefamilie (§ 33 SGB VIII) oder der Wohngruppe sowie sonstigen betreuten Wohnformen (§ 34 SGB VIII) und dem Erwachsenenleben.

Die neue Website www.cls-studie.de ermöglicht einen schnellen Überblick über die Inhalte und Ziele der Studie und bündelt alle relevanten Informationen zur Erhebung. Zu Studienbeginn im Jahr 2022 werden per Zufallsverfahren ausgewählte stationäre Einrichtungen und Pflegefamilien kontaktiert und 2.000 Jugendliche und junge Erwachsene zur Teilnahme an der CLS-Studie eingeladen. Das CLS-Team richtet sich mit den Informationen daher insbesondere auch an stationäre Einrichtungen, Jugendämter, Pflegekinderdienste, Pflegeeltern und Dachverbände. Ihre Unterstützung ist für die Durchführung der Studie von besonderer Bedeutung, damit möglichst viele junge Menschen die Möglichkeit nutzen, um bei der Studie mitzumachen. Dafür wurde ein Bereich mit „Fragen und Antworten“ eingerichtet. Zum Weiterlesen und Stöbern bieten sich die Materialien zur CLS-Studie und darüber hinaus an. An oberster Stelle steht natürlich die Bereitschaft der jungen Menschen an der CLS-Studie teilzunehmen. Dem Projektverbund sind hierfür die Qualität der Forschung, die Information und der Schutz der Studienteilnehmer*innen sowie eine offene Kommunikation der Ergebnisse wichtig. Die frühzeitige Zugänglichkeit der Informationen über die Website und die Vorstellung des Teams des Forschungsprojektes (auf der Website im Bereich „Über uns“) sind erste Bausteine dafür.

Die CLS-Studie wird durchgeführt von einem Projektverbund, bestehend aus der Universität Hildesheim (Institut für Sozial- und Organisationspädagogik), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS) und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH). Über die Seite kann schnell und einfach mit dem CLS-Team Kontakt aufgenommen werden.

Weitere Informationen zur CLS-Studie sind auch erhältlich über: info@cls-studie.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „CLS | Soziale Teilhabe im Lebensverlauf junger Erwachsener – Eine Langzeitstudie“: Informationswebsite jetzt online )

PFAD Fachzeitschrift 4/2021: „Gute Begleitung für junge Erwachsene“

Posted on November 14, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:
Bei der Arbeit am vorliegenden Heft haben wir uns damit befasst, was eine „gute“ Begleitung in die Verselbstständigung für junge Menschen ausmacht, die in Pflege- und Adoptivfamilien oder in Heimerziehung aufgewachsen sind.

Wie muss diese aussehen, damit sie von ihnen selbst als hilfreich und angemessen empfunden wird?

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Fachzeitschrift 4/2021: „Gute Begleitung für junge Erwachsene“ )

PFAD Umfrage: Schule nach Corona – Was brauchen (Pflege- und Adoptiv)-Kinder?

Posted on November 10, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie, Schule |

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hat sich durch die langen Zeiten der Lockdowns und des Homeschoolings verändert.

Immer mehr Studien warnen vor massiven Auswirkungen auf Sozialisation, Bildung, physische und psychische Gesundheit von Heranwachsenden. Was brauchen Pflege- und Adoptivkinder in dieser Situation?

Im Rahmen unseres PFAD Jahresthemas „Schule als sozialer Ort“ bitten wir Sie, uns dazu sechs kurze Fragen zu beantworten.
Herzlichen Dank!

zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/SchulenachCorona/

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Umfrage: Schule nach Corona – Was brauchen (Pflege- und Adoptiv)-Kinder? )

Infos zum Übergang von der Schule in die Berufsausbildung

Posted on Oktober 26, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Flyer veröffentlicht, der Angebote und Kontaktpersonen zum Berufseinstieg vorstellt.

Der Flyer informiert über die kostenlose Berufsberatung der Agentur für Arbeit und über weitere Unterstützungsmöglichkeiten auf Grundlage des SGB III wie Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen nach § 51 SGB III.

Download Flyer „Übergang von der Schule in die Berufsausbildung“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Infos zum Übergang von der Schule in die Berufsausbildung )

„Ich bin Alles“ – Infoportal zur Depression und psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen

Posted on Oktober 21, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: , |

Das wissenschaftlich fundierte digitale Infoportal „ich bin alles“ zum Thema Depression und psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Depression, nicht erkrankte Kinder und Jugendliche, die sich zu dem Thema informieren möchten, sowie an Eltern.

Das Projekt informiert auf der Website sowie über soziale Medien. Es bietet Hilfe und Unterstützung für die steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen mit Depression sowie Ansätze zur Prävention der Depression.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München hat das multimediale Angebot seit 2017 in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung auf Grundlage des aktuellsten wissenschaftlichen Stands und der aktuellen S3- Behandlungsleitlinie entwickelt.

Hier geht es zur Webseite

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Ich bin Alles“ – Infoportal zur Depression und psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen )

Careleaver-Song „Potential ist da“

Posted on Oktober 14, 2021. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Workshop-Reihe “deine Story dein Song” im Sommer 2021 war ein Musikprojekt für zehn Jugendliche und junge Erwachsene aus Hamburger und Bremer Pflegefamilien. Dabei entstand der großartige und tiefsinnige Song „Potential ist da„, bei dem Sound, Texte und Vocals von den jungen Menschen selbst gestaltet wurden.

Der Refrain „Lass die Negativität das Positive nicht zerstören!“ sendet eine wichtige Botschaft!

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Careleaver-Song „Potential ist da“ )

Elternratgeber „Kinder und Videospiele“

Posted on Oktober 13, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: |

Der Elternratgeber „Kinder und Videospiele“ des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland bietet Eltern Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Jugendschutz, In-App-Käufe, Lootboxen sowie Computerspielsucht.

Das vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz geförderte Informationsmaterial steht Verbraucherinnen und Verbrauchern kostenlos zur Verfügung, ist online abrufbar und bietet Erziehungsberechtigten eine erste Orientierungshilfe für den Einstieg in die Gaming-Welt.

zum Download

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Elternratgeber „Kinder und Videospiele“ )

Kurzexpertise „Care Leaver – Übergang in die Volljährigkeit. Änderungen durch das KJSG“

Posted on Oktober 4, 2021. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Mit der Verabschiedung des Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz (KJSG) werden grundlegende rechtliche Änderungen im Achten Sozialgesetzbuch vorgenommen, die auch die Rechte von Care Leaver:innen und die Übergangsbegleitung von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen und der Vollzeitpflege ins Erwachsenenleben betreffen.

Die „Fachstelle Leaving Care“ unterstützt und berät Kommunen beim Aufbau und der Weiterentwicklung örtlicher Infrastrukturen des Leaving Care. In ihrem Auftrag wurde die Kurzexpertise „Care Leaver – Übergang in die Volljährigkeit. Änderungen durch das KJSG“ erstellt. Die Expertise leistet einen Beitrag dazu, die konkreten Rechtsfolgen der Kinder- und Jugendhilferechtsreform im Jahr 2021 zu formulieren und abzuschätzen.

zur Expertise (pdf)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Kurzexpertise „Care Leaver – Übergang in die Volljährigkeit. Änderungen durch das KJSG“ )

Online-Seminar „Bindung und Bindungsförderung“ am 29.10.

Posted on Oktober 2, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wie können positive Bindungsbeziehungen gefördert werden? Diesem wichtigen Thema wird sich das PFAD Onlineseminar „Bindung und Bindungsförderung“ am Freitag, den 29.10.2021 widmen.

Als Referentin konnte Prof. Dr. Kerstin Konrad von der Uniklinik Aachen gewonnen werden.

Der Anmeldeschluss wurde verlängert auf den 25.10.2021.

Einladung + Mailanmeldung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Online-Seminar „Bindung und Bindungsförderung“ am 29.10. )

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2022

Posted on Oktober 1, 2021. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. dafür aus, zum einen die monatlichen Pauschalbeträge für die Kosten für Pflege und Erziehung den um 2,5 % gestiegenen Verbraucherpreisen anzupassen. Den Pauschalbetrag für die Alterssicherung von Pflegepersonen empfiehlt der Deutsche Verein unverändert fortzuschreiben, da sich der Richtwert im Bereich der Rentenversicherung im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert hat. Der Richtwert für die Unfallversicherung ist leicht gesunken. Im Sinne einer bürokratiearmen Lösung solle für die Unfallversicherung ebenfalls der Pauschalbetrag des Vorjahres beibehalten werden.

Die Empfehlungen bezüglich der Pauschalbeträge für den Sachaufwand basieren auf der im Juni 2021 erschienenen Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu den Konsumausgaben von Eltern für ihre Kinder. Die sich hieraus ergebenden teilweise deutlichen Anstiege empfiehlt der Deutsche Verein stufenweise umzusetzen.

Die Empfehlungen sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Festsetzung der Pauschalen durch die jeweils auf Länderebene zuständigen Behörden und werden von den meisten Bundesländern übernommen. „Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie zu ermöglichen, ist als bedeutendes gesellschaftliches Engagement anzuerkennen. Dieser Bedeutung muss auch die finanzielle Unterstützung der Pflegefamilien gerecht werden“, betont Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Zu den Empfehlungen des Deutschen Vereins: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2021/dv-13-21_pauschalbeitraege-vollzeitpflege.pdf

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation sowie der Migration und Integration. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2022 )

Chance auf Deutschen Engagementpreis: Jetzt für FASD Deutschland e.V. abstimmen!

Posted on September 29, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

FASD Deutschland e.V. ist im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2021. Vom 9. September bis 20. Oktober kann unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für FASD Deutschland e.V. abgestimmt werden (einfach im Suchfeld FASD Deutschland eingeben.)
Für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen wurde FASD Deutschland e.V. aus Lingen von startsocial. Im Juni 2021 war FASD Deutschland e.V. einer der Bundespreisträger des Wettbewerbs bei startsocial.

In Deutschland sind mindestens 715.000 Menschen durch Alkohol in der Schwangerschaft ihr Leben lang beeinträchtigt. Diese Schädigungen können den Körper, den Geist und die Psyche betreffen und sind absolut vermeidbar. Daher setzt sich FASD Deutschland e. V. ehrenamtlich für die Prävention der Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD), aber auch für die Menschen mit FASD ein.
Ziel ist es, die Prävalenzrate langfristig zu senken. Neben der Präventionsarbeit ist die Aktivierung der Vereinsmitglieder zur ehrenamtlichen Mitarbeit fester Bestandteil des Konzepts. Verschiedene Veranstaltungen (z. B. Fachforen) machen es möglich, auch Fachleute als Mitglieder und Multiplikatoren zu gewinnen. Seit mehr als 20 Jahren hat der Verein bundesweit eine Vorreiterrolle in der Hilfe und Selbsthilfe für Menschen mit FASD und deren Bezugspersonen und leistet so wertvolle Lobbyarbeit für die Menschen mit FASD als Patientenvertretung.

Weitere Informationen unter: www.fasd-deutschland.de

Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld
Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die 50 Erstplatzierten der Abstimmung gewinnen außerdem die Teilnahme an einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar zu Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement. Im Falle eines Gewinns würde FASD Deutschland e.V. das Preisgeld für eine bundesweite Präventionkampagne verwenden.
Der Einsatz für die Menschen mit FASD erfährt durch die Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung. Für den Deutschen Engagementpreis können ausschließlich die Preisträgerinnen und Preisträger anderer Preise, die freiwilliges Engagement in Deutschland auszeichnen, nominiert werden. In diesem Jahr wurden die bundesweit 403 Nominierten von 141 Ausrichtern von Preisen für bürgerschaftliches Engagement vorgeschlagen. Neben dem Votum der Bürger*innen über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheidet eine hochkarätige Fachjury über die Preisträgerinnen und Preisträger in den mit 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“. Bekannt gegeben werden die Gewinnerinnen und Gewinner aller sechs Preise bei einer Preisverleihung am 2. Dezember in Berlin, die mittels Live-Stream übertragen wird.

Hintergrund: Der Deutsche Engagementpreis
Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.
Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Expert:innen und Wissenschaftler:innen. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.

Quelle: FASD Deutschland vom 29.09.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Chance auf Deutschen Engagementpreis: Jetzt für FASD Deutschland e.V. abstimmen! )

Online-Seminar „Gemeinsame Verantwortung – Pflegeeltern und Vormund“ am 15.10.

Posted on September 25, 2021. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Henriette Katzenstein, Vorsitzende des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft, wird am 15.10.2021 für das PFAD Online-Seminar „Gemeinsame Verantwortung – Pflegeeltern und Vormund“ referieren.

Dabei wird sie interessante Ergebnisse aus einem Kooperations-Workshop von Bundesforum und PFAD vorstellen, die von Pflegeeltern, Vormündern und Careleavern gemeinsam erarbeitet wurden.

Anmeldungen sind möglich bis zum 10.10.2021.

Einladung + Mailanmeldung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Online-Seminar „Gemeinsame Verantwortung – Pflegeeltern und Vormund“ am 15.10. )

Neue Studie „Lernen und Denken bei Kindern mit FASD“ – Grundschulkinder mit und ohne FASD als Teilnehmende gesucht

Posted on September 24, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Für eine wissenschaftliche Studie der Uni Ulm in Kooperation mit dem Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln über das Lernen und Denken bei Kindern mit FASD werden gesucht:

  • Kinder mit einer FASD Diagnose und
  • Kinder ohne eine FASD Diagnose (als Kontrollgruppe),

die ab September 2021 die 3. oder 4. Klasse der Grundschule besuchen.

Nähere Informationen: https://fasd-fz-koeln.de/infos-service/aktuelles

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Neue Studie „Lernen und Denken bei Kindern mit FASD“ – Grundschulkinder mit und ohne FASD als Teilnehmende gesucht )

PFAD Wahlprüfsteine – Antworten der Parteien

Posted on September 20, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen |

Am 26. September ist Bundestagswahl. Aus diesem Anlass hatte der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. Wahlprüfsteine unter dem Titel „Pflegefamilien – eine unverzichtbare Ressource für die Jugendhilfe“ bereits an die Bundestags-Kandidatinnen und -Kandidaten gerichtet (wir berichteten).

In verkürzter Form (aufgrund technischer Vorgaben der Parteien) hat der Verband sieben konkrete Fragen zu notwendigen Verbesserungen auch die Parteien mit der Bitte um Stellungnahme vorgelegt.

Auf Homepage www.pfad-bv.de finden Sie eine Zusammenstellung der Antworten.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Wahlprüfsteine – Antworten der Parteien )

„Beteiligung von jungen Menschen bei Vormundschaften in Pflegefamilien und Erziehungsstellen“ am 18.11. in Tübingen

Posted on September 18, 2021. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft bietet am 18.11.2021 von 9.00-16.30 Uhr in Tübingen für Erziehungsstellen, Pflegeeltern und Vormund*innen das Seminar „Beteiligung von jungen Menschen bei Vormundschaften in Pflegefamilien und Erziehungsstellen“ an.

Mit der Vormundschaftsreform gewinnt das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung an Bedeutung. Doch wie sieht Beteiligung im Alltag aus? Mit viel Interaktion und nach einem kurzen Input junger Menschen setzen sich die teilnehmenden mit diesem Thema anhand von Beispielen auseinandersetzen und können dabei Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen einbeziehen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Beteiligung von jungen Menschen bei Vormundschaften in Pflegefamilien und Erziehungsstellen“ am 18.11. in Tübingen )

„Die Vormundschaftsreform und ihre Bedeutung für Erziehungsstellen und Pflegefamilien“ am 13.11. in Tübingen

Posted on September 13, 2021. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft lädt Erziehungsstellen, Pflegeeltern und Vormund*innen am 13.11.2021 von 9:00-13:00 Uhr nach Tübingen ein zum Seminar „Die Vormundschaftsreform und ihre Bedeutung für Erziehungsstellen und Pflegefamilien„.

Referentin Henriette Katzenstein gibt einen Einblick in die neue Gesetzgebung und ihren Einfluss auf die Praxis:

  • Was hat es mit dem Kooperationsgebot auf sich?
  • Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit, wenn Pflegeeltern Sorgerechtsanteile übernehmen?
  • Können Erziehungsstellen nach § 33 S. 2 SGB VIII Sorgerechtsanteile übernehmen?
  • Können Pflegeeltern weiterhin Vormund*innen werden?

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Die Vormundschaftsreform und ihre Bedeutung für Erziehungsstellen und Pflegefamilien“ am 13.11. in Tübingen )

Neues Rechtsgutachten zum Thema Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII

Posted on September 8, 2021. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe hat im Rahmen seiner Kampagne zur #Kostenheranziehung ein neues Rechtsgutachten veröffentlicht:

„Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII – ein Rechtsgutachten zum Thema Wiederaufnahme des Verfahrens und Rücknahme eines bestandskräftigen rechtswidrigen Kostenbescheids“

Die Kampagne hat zum Ziel, alle Beteiligten über das Verfahren nach § 44 SGB X zu informieren: Bestandkräftig gewordene rechtswidrige Kostenbescheide können auch im Nachhinein korrigiert und zu Unrecht geleistete Kostenbeiträge zurückverlangt werden. Dies gilt auch für abgeschlossene Fälle.

Der Fokus des Rechtsgutachtens liegt auf der Beantwortung praxisrelevanter Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung von Überprüfungsanträgen nach § 44 SGB X:

  • Hat ein gestellter Überprüfungsantrag unmittelbare Auswirkungen auf aktuelle Zahlungen von Kostenbeiträgen?
  • Sind gezahlte Kostenbeiträge, die auf fehlerhafter Berechnung beruhen, vom Jugendamt zurückzuzahlen?
  • Für welchen Zeitraum können etwaige Rückzahlungen geltend gemacht werden?
  • Gilt ein Anspruch auf Verzinsung für die Erstattung von zu Unrecht erhobenen Beiträgen?

Die Inhalte des Rechtsgutachtens sollen betroffenen junge Menschen, Ombudspersonen sowie Fachkräften der öffentlichen Träger der Jugendhilfe Orientierung bei der Antragstellung bzw. Bearbeitung solcher Überprüfungsanträge geben.

Das aktuelle Rechtsgutachten wurde von RA Benjamin Raabe erstellt und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es baut auf dem Rechtsgutachten „Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII – Materielle Rechtsfragen und Verfahren“ aus Dezember 2019 auf.

Beide Rechtsgutachten können auch gegen Portokosten bestellt werden. Bestellung und Informationen unter: info@ombudschaft-jugendhilfe.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Neues Rechtsgutachten zum Thema Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII )

Umfrage zum Verständnis von Ombudschaft aus der Perspektive von Adressatinnen

Posted on September 7, 2021. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Jamie Uffelmann vom Landesheimrat Hessen und Robin Loh vom Careleaver e. V. möchten für ein Buch einen Beitrag schreiben zum Verständnis von Ombudschaft aus der Perspektive von Adressat*innen.

Zur Vorbereitung führen sie eine kurze Umfrage durch, die sich insbesondere an junge Menschen und ihre Familien bzw. Pflegefamilien (Adressat*innen), aber auch an Fachkräfte richtet, die an Ombudsstellen vermitteln.

Bei Fragen kann man sich bei robin.loh@careleaver.de melden.

zur Umfrage

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Umfrage zum Verständnis von Ombudschaft aus der Perspektive von Adressatinnen )

PFAD Online-Seminar „Selbst-Sicher-Sein – Besuchskontakte als Entwicklungsaufgabe für (Pflege)Kinder und Erwachsene“ am 25.09.

Posted on September 6, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Beim PFAD Online-Seminar „Selbst-Sicher-Sein – Besuchskontakte als Entwicklungsaufgabe für (Pflege)Kinder und Erwachsene“ am 25.09.2021 werden Dr. Christina Rothdeutsch-Granzer und Dr. Carmen Hofer-Temmel aus Graz referieren. Sie haben gemeinsam zu Besuchskontakten in Pflegefamilien geforscht und werden Anregungen für eine prozessorientierte Besuchsgestaltung geben.

Die Teilnahme an diesem Online-Seminar, das im Rahmen des Fachteils des PFAD Ländergremiums II/2021 stattfinden wird, steht auch Gästen offen. Anmeldungen sind noch möglich bis zum 10.09.2021.

Einladung + Mailanmeldung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Online-Seminar „Selbst-Sicher-Sein – Besuchskontakte als Entwicklungsaufgabe für (Pflege)Kinder und Erwachsene“ am 25.09. )

Landkreis Zwickau zahlt Grundpauschale für Pflegeeltern in Elternzeit

Posted on August 20, 2021. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Lebenshaus e.V. informiert darüber, dass der Landkreis Zwickau – auf die Anregung des Vereines hin – eine Grundpauschale für Pflegeeltern in Elternzeit beschlossen hat. Der Betrag in Höhe von monatlich 750 € kann ab Juli 2021 beantragt werden.

Infos zu Voraussetzungen und Konditionen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Landkreis Zwickau zahlt Grundpauschale für Pflegeeltern in Elternzeit )

Online-Infoabende für Careleaver und Carereceiver „Wie läuft das mit dem Geld?“ am 24./25.08.

Posted on August 19, 2021. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Careleaver e.V. und das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. laden Careleaver und Carereceiver zu zwei Online-Infoveranstaltungen ein zu den Themen Kostenheranziehung, Steuererklärung, Notfallfonds und Stipendien.

Es gibt noch wenige freie Plätze und die Online-Veranstaltungen sind kostenlos.
Nähere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Online-Infoabende für Careleaver und Carereceiver „Wie läuft das mit dem Geld?“ am 24./25.08. )

Seminarreihe „Stressreduktion und Krisenbewältigung für Eltern von Kindern mit FASD“ am 04./05.09. und 06./07.11. in Wistedt

Posted on Juli 28, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der PFAD Ortsverein PFEIL-Harburg e.V. bietet die Seminarreihe „Stressreduktion und Krisenbewältigung für Eltern von Kindern mit FASD“ mit Susanne Weidling für Eltern von Kindern mit FASD an:
Seminar I: 4./5. September 2021
Seminar II: 6./7. November 2021

Die Gruppengröße der beiden aufeinander aufbauenden Seminare von 25 Teilnehmern inklusive Kinderbetreuung ermöglicht Austausch und gezielte Themenbearbeitung. Ziel der Seminare ist eine verbesserte alltägliche Krisenbewältigung, die Verringerung von Stress und Konflikten, sowie die Erarbeitung von Strategien, die zu einem harmonischeren Familienleben führen. Die Änderung des Blickwinkels und der eigenen Haltung führt zum Kompetenzzuwachs und Gelassenheit. Das FASD-Elterntraining stützt und stärkt sowohl die Eltern als auch die FASD-Kinder.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Seminarreihe „Stressreduktion und Krisenbewältigung für Eltern von Kindern mit FASD“ am 04./05.09. und 06./07.11. in Wistedt )

Broschüre „Trauma bei Kindern und Jugendlichen“

Posted on Juli 27, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

Wollen Sie Betreuer*innen Ihres Kindes fundierte Informationen zum Thema Traumatisierung an die Hand geben?

Die Broschüre „Trauma bei Kindern und Jugendlichen“ wurde für Erzieher*innen und Lehrer*innen entwickelt. Sie soll im Schul- und Kita-Alltag helfen, traumatisierte Kinder besser zu verstehen und zu unterstützen. Neben Hintergrundinformationen beinhaltet die Broschüre fundierte Handlungsempfehlungen zum Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowie Angaben zu Unterstützungsangeboten.

Die Broschüre des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kann kostenlos heruntergeladen oder als gedrucktes Exemplar bestellt werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Broschüre „Trauma bei Kindern und Jugendlichen“ )

Anspruch auf Kinderkrankengeld

Posted on Juli 26, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Gesundheit, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Berlin: (hib/STO) Über den Anspruch auf Kinderkrankengeld informiert die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/31591) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/31336). Danach erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von ihrer Krankenkasse Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben und eine andere im Haushalt lebende Person dies nicht übernehmen kann.

Der Anspruch auf Krankengeld bestehe für jedes Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, für längstens zehn Arbeitstage im Kalenderjahr, bei Alleinerziehenden für längstens 20 Arbeitstage. Insgesamt sei der Anspruch auf 25 Arbeitstage – bei Alleinerziehenden 50 Arbeitstage – im Kalenderjahr begrenzt.

Wie die Bundesregierung mit Verweis auf die andauernde Corona-Pandemie weiter ausführt, können gesetzlich krankenversicherte Eltern im Kalenderjahr 2021 für jedes gesetzlich krankenversicherte Kind für bis zu 30 Arbeitstage (alleinerziehende Versicherte für bis zu 60 Arbeitstage) Kinderkrankengeld erhalten. Bei mehreren Kindern bestehe der Anspruch je Elternteil für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für Alleinerziehende für nicht mehr als 130 Arbeitstage.
Im Jahr 2021 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld den Angaben zufolge auch in den Fällen, in denen Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vorübergehend geschlossen werden.

Ferner bestehe der Anspruch auch, wenn zum Beispiel von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird. Auch wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht, könne ein Anspruch auf Kinderkrankengeld geltend gemacht werden. Anträge auf Kinderkrankengeld können laut Vorlage bei der Krankenkasse gestellt werden
Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, haben alle berufstätigen und selbstständigen Eltern einen Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG, wenn sie ihre Kinder wegen pandemiebedingt behördlich geschlossener Einrichtungen zu Hause betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Die Antragsbearbeitung, Bescheidung und Auszahlung liege nicht in der Verantwortung des Bundes und werde auf Landesebene durchgeführt. Dabei unterscheiden sich laut Bundesregierung die für die Antragsbearbeitung zuständigen Behörden je nach Land.

Quelle: Heute im Bundestag vom 26.07.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Anspruch auf Kinderkrankengeld )

Dokumentation „Gefangen im Netz“ – ein Film über sexuellen Missbrauch an Kindern im Internet

Posted on Juli 12, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Um Cybergrooming von Kindern nachhaltig zu bekämpfen, setzt die Doku „Gefangen im Netz“ des Vereins Innocence in Danger e.V. und VISION KINO auf die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen.

Neben der Dokumentation (ab 16 Jahren) gibt es auch eine verkürzte Version, die Schulklassen kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

nähere Informationen

Trailer (Schulversion):


Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Dokumentation „Gefangen im Netz“ – ein Film über sexuellen Missbrauch an Kindern im Internet )

„FASD verstehen“ am 03.09. in Wistedt

Posted on Juli 12, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der PFAD Ortsverein PFEIL-Harburg e.V. lädt zu einem Vortrag zum Thema „FASD verstehen“ ein. Referentin Susanne Weidling hat über 20 Jahre Erfahrung mit dem Thema FASD, ist Mutter eines Adoptivsohnes mit FASD, Rechtsanwältin für Strafrecht und FASD Fachkraft (FH Münster).

In diesem Vortrag gibt Susanne Weidling einen Überblick zu den wichtigsten Themen der Behinderung FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder). Dieser Vortrag ist interessant für jeden, der mit Menschen mit FASD zu tun hat. Ob das in der eigenen Familie, Verwandschaft, Freundeskreis oder im Beruf ist – das Wissen über FASD hilft uns den Blick auf die Verhaltensweisen und Einschränkungen der betroffenen Kinder und Erwachsenen zu verändern. Wir lernen zu verstehen, was Menschen mit FASD wirklich brauchen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „FASD verstehen“ am 03.09. in Wistedt )

Video „Dein Vormund ist an deiner Seite!“

Posted on Juli 11, 2021. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Gemeinsam mit Vormund*innen und jungen Menschen hat das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft ein Video erstellt, um Jugendlichen die Bedeutung einer Vormundschaft näher zu bringen.

In dem Video Dein Vormund ist an deiner Seite! zeigen die beteiligten jungen Menschen und Fachkräfte, welche besonderen Erlebnisse sie mit ihren Vormundschaften verbinden und wie diese gestaltet sein sollten. Deutlich wird, dass insbesondere für die jungen Menschen Zeit mit demder eigenen Vormund*in wichtig ist und Beziehung Voraussetzung für Vertrauen ist.

Das Video kann nicht alle Erfahrungen und Bedeutsamkeiten einer Vormundschaft darstellen, bietet aber einen beispielhaften Einblick, was junge Menschen und Fachkräfte sich unter einer gelingenden Vormundschaft vorstellen. Es kann beispielsweise beim ersten Kontakt mit dem jungen Menschen gezeigt werden, um ins Gespräch zu kommen oder aber auch anderen Fachkräften gezeigt werden, um die Kontaktgestaltung mit den jungen Menschen neu zu denken.

Quelle: Infobrief des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft vom 10.07.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Video „Dein Vormund ist an deiner Seite!“ )

Offener Brief der Kinder- und Jugendpsychiater zu schulischen Leistungsanforderungen

Posted on Juli 7, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schule, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

In einem offenen Brief wenden sich drei Verbände der Kinder- und Jugendpsychiatrie an Bundesministerinnen und Kultusminister/-innen, um auf die negativen Effekte der Sars CoV2-19-Pandemie in Bezug auf die schulischen Leistungsanforderungen an Kinder und Jugendliche und die Auswirkungen auf ihre Psyche aufmerksam zu machen.

Priorität dürften jetzt nicht nur Lern- und Leistungsaspekte haben, sondern es müsse auch die hohe Bedeutung des Lebensraumes Schule für die gesunde psychosoziale Entwicklung für Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Offener Brief zu schulischen Leistungsanforderungen vom 05.07.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Offener Brief der Kinder- und Jugendpsychiater zu schulischen Leistungsanforderungen )

PFAD: Einrichtung oder Pflegefamilie? –Was bedeutet der Einrichtungsbegriff im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG)

Posted on Juli 5, 2021. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Mit dem KJSG wurde mit dem § 45a der Versuch unternommen, zu bestimmen was eine Einrichtung ist. Dieser Einrichtungsbegriff greift nicht nur für die Hilfen zur Erziehung, sondern bezieht sich auf alle Angebote der Jugendhilfe.

Welche Auswirkungen kann dies für die Erziehungsstellen nach § 34 SGB VIII bedeuten?
Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass familienähnliche Betreuungsformen (bei denen die Zuordnung bestimmter Kinder und Jugendlicher zu bestimmten, dort tätigen Personen gegeben ist) keine Einrichtungen sind. Damit wären alle Erziehungsstellen nach § 34 keine Einrichtung mehr, sondern Pflegefamilien (§ 33 SGB VIII). Diese vereinfachte Unterscheidung wurde im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens stark kritisiert, sodass in § 45 a die Ausnahmen benannt sind, wann familiale Erziehung doch unter den Einrichtungsbegriff fällt und damit die Zuordnung zu § 34 bleibt. Die Kriterien sind:

  • Fachlich und organisatorisch eingebunden in eine erlaubnispflichtige Einrichtung
  • Sonderregelungen nach Landesrecht

Wann ist nun eine Erziehungsstelle nach § 34 SGB VIII eingebunden in eine erlaubnispflichtige Einrichtung? Dafür nennt der Gesetzgeber mehrerer Merkmale, die vom Träger vorgegeben werden und für die Erziehungsstelle (sozialpädagogische Lebensgemeinschaft, Profifamilie, …) gelten:

  • Konzept
  • Fachliche Steuerung der Hilfen
  • Qualitätssicherung
  • Auswahl, Weiterbildung, Überwachung des Personals und Außenvertretung

Schaut man sich diese Merkmale an, kann man feststellen, dass für familiale Erziehungsarrangements, die über einen Arbeitsvertrag an ihren Träger gebunden sind, alle diese Merkmale zutreffen. Erziehungsstellen, sozialpädagogische Lebensgemeinschaften, Profifamilie oder wie sie sonst noch heißen, die über ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis an ihren Träger gebunden sind, sollten somit auch weiterhin Einrichtungen sein und Hilfe zur Erziehung nach § 34 SGB VIII leisten.

Problematischer ist das bei Honorarverträgen. Honorare bekommt man für selbstständige Tätigkeiten. Inwieweit für diese (Schein-)Selbständigkeiten die Merkmale aus dem Einrichtungsbegriff Anwendung finden können, ist fraglich. Für selbständige Tätigkeiten gibt es eigentlich kein Weisungsrecht. Wie soll der Träger seine Verantwortung für Konzept, fachliche Steuerung, Qualitätssicherung oder Überwachung des Personals sicherstellen?

Für all die unklaren Konstellationen gibt der Gesetzgeber in Satz 4 des neuen § 45a den Ländern die Möglichkeit, landestypische Regelungen zu erlassen, die familialen Erziehungssettings weiterhin als Einrichtung bestimmen. Das können die Formen sein, die über Honorarverträge arbeiten, aber auch die vielen Kleinstheime, die aus dem Einrichtungsbegriff rausfallen.

it dem KJSG sollten die an Träger angebundenen Erziehungsstellen, die oft nach sehr hohen fachlich Standards betreut werden, erhalten und gestärkt werden. Gleichzeitig sollte über den Einrichtungsbegriff die Möglichkeit gegeben werden, Kleinstheime in ihrer Darstellung als Träger zu hinterfragen und dem kommunalen öffentlichen Träger der Jugendhilfe stärker die Verantwortung für den Kinderschutz zu übertragen.

Diese ambivalente Anforderung an den Gesetzgeber spiegelt sich in den Formulierungen wider. Es wird also vor Ort an manchen Stellen auf die Aushandlungspraxis ankommen, ob 34-er Erziehungsstellen Einrichtungen bleiben. Für die öffentliche Jugendhilfe sind Erziehungsstellen oftmals viel kostenintensiver und mit einer besseren Lobby versehen, als Pflegefamilien. Die öffentliche Jugendhilfe braucht auch diese Angebote, und es wäre schade, wenn gut begleitete Erziehungshilfen verschwinden.

PFAD Fachinfo vom 05.07.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD: Einrichtung oder Pflegefamilie? –Was bedeutet der Einrichtungsbegriff im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) )

bip-Workshop: Pflegefamilien „all Inklusiv“ online

Posted on Juni 19, 2021. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule, Stellungnahmen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Workshop der Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (bip) vom Jugendhilfetag 2021 steht nun auf Youtube zum Nachsehen zur Verfügung.

Thema des Workshops der drei beteiligten Verbände (BbP, AGENDA Pflegefamilien und PFAD) war: Pflegefamilien „all Inklusiv„.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für bip-Workshop: Pflegefamilien „all Inklusiv“ online )

KJSG in Kraft getreten – neue Regelung zur Kostenheranziehung ab 10.06.2021

Posted on Juni 9, 2021. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) wurde am 09.06.2021 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt damit offiziell am 10.06.2021 in Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt gelten also die neuen Bestimmungen zur Kostenheranziehung nach § 94 Abs. 6:
Die Kostenbeteiligung von jungen Menschen bei vollstationären Leistungen wird auf höchstens 25 Prozent ihres Einkommens reduziert. Maßgeblich ist das Einkommen des Monats, in dem die Leistung oder die Maßnahme erbracht wird.

Folgendes Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit innerhalb eines Monats bleibt für den Kostenbeitrag unberücksichtigt:

  1. Einkommen aus Schülerjobs oder Praktika mit einer Vergütung bis zur Höhe von 150 Euro monatlich,
  2. Einkommen aus Ferienjobs,
  3. Einkommen aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit oder
  4. 150 Euro monatlich als Teil einer Ausbildungsvergütung.
Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für KJSG in Kraft getreten – neue Regelung zur Kostenheranziehung ab 10.06.2021 )

bip: „Pflegefamilien werden in der Pandemie alleingelassen“

Posted on Mai 18, 2021. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen |

Umfrage unter Pflegeeltern offenbart fehlende Unterstützung und vereinzelte Leistungskürzungen in der Coronazeit

In der Corona-Pandemie stehen gerade Pflegefamilien besonderen Herausforderungen gegenüber. An Unterstützung mangelt es allerdings – trotz des staatlichen Auftrags – ganz erheblich, offenbart jetzt eine Umfrage unter Pflegeeltern.

Während 37 Prozent die Begleitung durch den zuständigen Pflegekinderdienst in der Pandemie als „hilfreich“ empfanden, bezeichneten 64 Prozent diese als „wirkungslos“. Die Erreichbarkeit ihrer Sachbearbeiter stuften die Teilnehmer im Mittelfeld ein. An der Online-Umfrage der Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (bip) beteiligten sich von Mitte März bis Mitte April 2021 insgesamt 784 Pflegeeltern aus dem gesamten Bundesgebiet.

„Insgesamt sind die Pflegefamilien in der Pandemie alleingelassen worden“, lautet das Fazit von Kerstin Held, Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. und Initiatorin der Umfrage. „Obwohl jede einzelne Familie Dienstleister mit einem Auftrag der öffentlichen Hand ist, werden sie weder ausreichend gesehen noch nennenswert aktiv unterstützt.“ Bundesweit leben weit über 90.000 Kinder in der Obhut von Pflegefamilien.

„Dass die Kinder durch das installierte System ‚Pflegefamilie’ eine ausreichende Betreuung und Versorgung erfahren, ist ein Trugschluss“, sagt Kerstin Held weiter. Sicherlich könnten sich Pflegefamilien bis zu einem gewissen Punkt selbst organisieren, doch bräuchten sie auch die Mittel dafür. „Bis auf das Kindergeld konnten Pflegefamilien keine Eltern- oder Betreuungsgelder abrufen, die vom Staat zur Verfügung gestellt wurden“, so Held. „In einigen Fällen wurden die Kindergeld-Sonderzahlungen bei der Grundleistung für das entsprechende Kind sogar wieder abgezogen.“

Weitere Ergebnisse der Auswertung:

In 96 Prozent aller Fälle erhielten die Familien keine Information zu Teststrategie und Beschaffung von Schnelltests. Sie erhielten keinerlei Coronabeihilfe, Kostenerstattung oder Hilfe zur Beschaffung von Hygieneartikeln und Masken.
17 Prozent der Familien beklagten bedrohliche Versorgungsengpässe bei Medikamenten, Hygienemitteln oder Hilfsmitteln (etwa bei Antiepilepsie-Medikamenten, Desinfektionsmitteln oder Magensonden).
Lediglich 25 Prozent aller befragten Pflegepersonen sind für die Priorisierung der Corona-Impfung erfasst worden. Fast alle Familien bemühten sich um die Erfassung eigenständig. Jede von ihnen musste für die Erfassung argumentieren. Nur eine Familie erhielt eine Bescheinigung des zuständigen Trägers für eine Impfung.
Der Anteil der Kinder in der Notbetreuung liegt bei 30 Prozent. Einigen Familien wurde die Notbetreuung verwehrt, da sie laut Aussagen der Träger selbst als Betreuungssystem mit öffentlichem Auftrag angesehen würden.
In eigenen Pflegefamilien kam es zu Leistungskürzungen durch die Verrechnung von Kindergeld-Sonderzahlungen oder zu massivem Ausfall von Betreuungszeiten. Nur selten konnte z.B. der Schulbegleiter zur Entlastung zuhause umgewidmet werden.

Die gesamten Ergebnisse der Umfrage lassen sich hier nachlesen:
https://bit.ly/3on8KRI

Über die BiP
Die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) ist das gemeinsame Sprachrohr von PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und der AGENDA Pflegefamilien. Sie setzt sich bundesweit für die Belange von Pflege- und Adoptivkindern und ihren Familien ein.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für bip: „Pflegefamilien werden in der Pandemie alleingelassen“ )

PFAD: Kinder- und Jugendstärkungsgesetz modernisiert Jugendhilfe

Posted on Mai 12, 2021. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Wir freuen uns, dass das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz endlich die letzte Hürde genommen hat und der Bundesrat am 07.05.21 zugestimmt hat.
An dieser lange erwarteten und notwendigen Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe wurde insgesamt acht Jahre lang gearbeitet. Die Belange der Pflegekinder waren von Anfang an ein wichtiger, aber auch umstrittener Teil dieser Reform.
PFAD setzte sich die gesamte Zeit über intensiv für notwendige Verbesserungen in der Pflegekinderhilfe ein. Wir brachten uns engagiert ein im Dialogprozess „Mitreden-Mitgestalten“ und maßgeblichen Fachgremien. Wir führten zahlreiche Gespräche mit Fachpolitiker*innen der verschiedenen Fraktionen und sehen, dass wir – zusammen mit anderen Fachorganisationen – viel Gutes erreicht haben.

Drei wichtige Neuerungen für Pflegekinder:

  • Reduzierung der Kostenheranziehung von 75 % auf 25 %
    Künftig dürfen Pflege- und Heimkinder einen Freibetrag von 150 € ihres Einkommens behalten. Von dem Betrag der darüber hinausgeht, müssen sie höchstens 25 % an die Jugendhilfe abgeben. Das selbstverdiente Einkommen verbleibt zum großen Teil bei den Jugendlichen. Wie andere Jugendliche können sie sich von ihrem Verdienst Wünsche erfüllen und für größere Anschaffungen sparen. Wir freuen uns über diese deutliche Verbesserung, setzen uns aber weiter für die komplette Abschaffung der Kostenheranziehung ein.
  • Verankerung einer, die Kontinuität sichernden Möglichkeit im BGB
    Das Familiengericht kann im Einzelfall den Verbleib eines Kindes in seiner Pflegefamilie dauerhaft anordnen, wenn dies zum Schutz des Kindes erforderlich ist. Dies war uns wichtig, damit Kinder, die schon lange in ihrer Pflegefamilie leben, nicht dauerhaft befürchten müssen, ihren Lebensort wechseln zu müssen. Im Rahmen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) werden die Beziehungen der Pflegekinder nun stärker berücksichtigt.
  • Rechtsanspruch der Eltern auf Beratung
    Eltern haben einen Rechtsanspruch auf Beratung, Unterstützung und Förderung ihrer Beziehung zum Kind, auch ohne dass es ein Rückführungsbestreben gibt. Eltern, denen die Personensorge entzogen wurde, müssen nun besser begleitet und einbezogen werden. Wir halten dies für wichtig zum Wohle des Pflegekindes und zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen leiblicher und Pflegefamilie.

Der Bundesrat weist in einer begleitenden Entschließung darauf hin, dass die Länder mit erheblichen Folgekosten durch das Gesetz rechnen müssen, die sie nicht tragen können. Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, dauerhaft einen vollständigen Kostenausgleich für Länder und Kommunen zu schaffen – beispielsweise durch Änderung des Finanzausgleichsgesetzes.

Für die Umsetzung des Reformgedankens brauchen Pflegekinder und ihre Familien angemessen finanziell und personell ausgestattete Jugendämter. Ein Kosten-ausgleich auf Bundesebene wäre eine wünschenswerte Absicherung.

PFAD Pressemitteilung vom 12.05.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD: Kinder- und Jugendstärkungsgesetz modernisiert Jugendhilfe )

Fragen und Antworten zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

Posted on Mai 7, 2021. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Kinder und Jugendliche aus einem belastenden Lebensumfeld besser zu schützen und ihnen mehr Chancen auf Teilhabe zu geben: Das ist Ziel der Modernisierung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes, dem der Bundesrat am 07.05.2021 abschließend zugestimmt hat.

Welche jungen Leute hat das Gesetz im Blick? Wie wird ihre Situation verbessert?
Ein Überblick in Fragen und Antworten.

Foto: Bundesregierung

Was konkret regelt das modernisierte Kinder- und Jugendstärkungsgesetz?

Mit dem Gesetz werden die rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt. Ziel ist ein wirksames Hilfesystem, das Kinder vor Gefährdungen schützt und Familien stärkt. Dabei geht es auch darum, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit für alle jungen Menschen zu sichern beziehungsweise herzustellen. Deshalb werden vor allem diejenigen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gefördert, die besonderen Unterstützungsbedarf haben.

Die Reform des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes regelt konkret:

  • einen besseren Kinder- und Jugendschutz
  • die Stärkung von Kindern und Jugendlichen, die in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufwachsen
  • Hilfen aus einer Hand für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen
  • mehr Prävention vor Ort
  • mehr Beteiligung von jungen Menschen, Eltern und Familien

Warum war die Reform des Gesetzes notwendig?

Die Kinder- und Jugendhilfe hat den Auftrag, alle jungen Menschen zu stärken. Dieses umfassende Verständnis liegt dem Achten Buch Sozialgesetzbuch – Kinder und Jugendhilfe (SGB VIII) zugrunde. Damit diese Gesetzgebung auch in Zukunft den tatsächlichen Bedürfnissen von jungen Menschen gerecht werden kann, musste sie angepasst und weiterentwickelt werden.

Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung zu unterstützen. Darüber hinaus gilt es, Gefährdungen des Kindeswohl abzuwehren. Zentrales Leitbild der Kinder- und Jugendhilfe ist, junge Menschen und ihre Eltern nicht als Objekte fürsorgender Maßnahmen zu betrachten, sondern sie vielmehr als Expertinnen und Experten in eigener Sache auf Augenhöhe aktiv und mitgestaltend in die Hilfe- und Schutzprozesse einzubeziehen. Die Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe ist ein wichtiges Vorhaben des Koalitionsvertrages.

Wie verbessert das Gesetz den Kinder- und Jugendschutz?

Eine besondere Bedeutung kommt Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu. Die Anforderungen an die Erteilung einer Betriebserlaubnis für Kinderheime und andere Einrichtungen werden erhöht. Aufsicht und Kontrolle werden verstärkt. Konkret können Heime künftig jederzeit und ohne Anlass kontrolliert werden. 

Sehr wichtig ist auch die Kooperation zwischen der Kinder- und Jugendhilfe mit wichtigen Akteuren im Kinderschutz. Ziel ist, diese Zusammenarbeit auszubauen und zu verbessern. So wird das Gesundheitswesen stärker in die Verantwortung für einen wirksamen Kinderschutz einbezogen. Das modernisierte Gesetz regelt die Mitverantwortung der gesetzlichen Krankenversicherung und verbessert die Kooperation zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen anderer Heilberufe und dem Jugendamt. So erhalten Kinderärzte, die sich bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt wenden, vom Amt in Zukunft auch eine Rückmeldung über die anschließende Gefährdungseinschätzung.    

Auch das Zusammenwirken von Jugendamt und Jugendgericht, Familiengericht und Strafverfolgungsbehörden sowie anderen bedeutenden Akteuren im Kinderschutz, etwa Lehrerinnen und Lehrern, wird verbessert.  

Wie werden Kinder und Jugendliche gestärkt, die in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufwachsen?

Ein wichtiger Punkt ist, dass die Kostenbeteiligung von jungen Menschen bei vollstationären Leistungen auf höchstens 25 Prozent ihres Einkommens reduziert wird. Sie können also drei Viertel eines Nebenverdienstes für sich behalten. Ein Freibetrag von 150 Euro wird von der Kostenbeteiligung ganz ausgenommen. Ebenso Einkommen aus kurzfristigen Ferienjobs und ehrenamtlicher Tätigkeit. 

Zudem erhalten Eltern bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie einen Rechtsanspruch auf Beratung, Unterstützung und Förderung ihrer Beziehung zum Kind. Zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Familienpflege müssen dort künftig Schutzkonzepte angewendet werden.

Darüber hinaus werden gewachsene Bindungen und Beziehungen von Pflegekindern gestärkt, indem die Möglichkeiten des Familiengerichts erweitert werden. Künftig kann der Verbleib eines Kindes in seiner Pflegefamilie als dauerhafte Maßnahme angeordnet werden, wenn dies zum Schutz und Wohl des Kindes erforderlich ist.   

Wie steht es um die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen?  

Für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihre Eltern wird es deutlich leichter, ihre Rechte zu verwirklichen. Dazu sollen die Leistungen der Eingliederungshilfe an Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in einem Stufenverfahren in das Recht der Kinder- und Jugendhilfe überführt und integriert werden. Ziel sind Hilfen aus einer Hand.

Die Inklusion wird als Leitgedanke der Kinder- und Jugendhilfe verankert. In Kitas ist grundsätzlich eine gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen vorgesehen. Beteiligte Leistungsträger müssen enger und verbindlicher zusammenarbeiten. Eltern von Kindern mit Behinderungen werden ab 2024 durch einen Verfahrenslotsen unterstützt, der ihnen stets als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe  können einen entsprechenden Lotsen aber bereits vor dem 1. Januar 2024 einsetzen. Ziel ist eine verbindlichere Beratung.                 

Wie werden die Beteiligungsrechte von Betroffenen gestärkt?

Eine wichtige Neuerung: Kinder und Jugendliche erhalten einen uneingeschränkten Anspruch auf Beratung durch die Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus werden Ombudsstellen gesetzlich verankert, um die Beteiligung junger Menschen und ihrer Eltern zu stärken. Insbesondere werden die Rechte von Pflegekindern gestärkt. Das Jugendamt wird verpflichtet, Möglichkeiten der Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten für Pflegekinder zu gewährleisten. Eltern sind an der sogenannten Hilfeplanung für ihre Kinder zu beteiligen, wenn dadurch der Hilfeprozess nicht in Frage gestellt wird. Hier sind vor allem der Willen und die Bedürfnisse des jeweiligen jungen Menschen sowie des Sorgeberechtigten zu berücksichtigen.    

Darüber hinaus wird das Jugendamt zur umfassenden Aufklärung des Kindes oder Jugendlichen und seiner Personensorge- oder Erziehungsberechtigten bei einer Inobhutnahme verpflichtet.

Quelle: Mitteilung der Bundesregierung vom 07.05.2021

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fragen und Antworten zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz )

Film-Tipp: Dreiteilige NDR-Doku „Kurzzeitschwester“

Posted on April 27, 2021. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Vor 17 Jahren verschwand die kleine Schwester des Dokumentarfilmers Philipp Lippert von einem Tag auf den anderen. Seit dem wurde nie wieder über sie gesprochen. Jetzt, als junger Erwachsener, macht sich der Autor in einer dreiteiligen Dokumentation auf die Suche nach Erklärungen – und nach seiner Schwester.

Die Filme können hier online angesehen werden: https://www.ndr.de/fernsehen/Kurzzeitschwester-Der-Wunsch,sendung1156252.html?fbclid=IwAR3qHVMGz_NqH7kin5CQHn1jClz8rivAUjqpRwR5PfiOpf6JLfLQUOZU1V4

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Film-Tipp: Dreiteilige NDR-Doku „Kurzzeitschwester“ )

Tagung „Traumapädagogik – ganz praktisch“ am 06./07.11. in Bad Boll

Posted on April 27, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Evangelische Akademie Bad Boll bietet am 06./07.11.2021 für Adoptiv- und Pflegeeltern die Tagung „Traumapädagogik – ganz praktisch, Was wir mit unseren besonderen Kindern lernen können“ an.

Damit wird der Themenschwerpunkt Traumapädagogik mit Hauptreferentin Hedi Gies von 2019 fortgeführt. Im Fokus diesmal: die praktische Umsetzung. Es werden konkrete Beispiele und Situationen aus dem Alltag bearbeitet. In methodischer Abwechslung und immer wieder in Kleingruppen werden gemeinsam praxisorientierte Lösungsansätze und Hilfestellungen entwickelt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Tagung „Traumapädagogik – ganz praktisch“ am 06./07.11. in Bad Boll )

„Wo steht die Pflegekinderhilfe in Deutschland?“ – Digitale Transfertagung des Dialogforum Pflegekinderhilfe am 08.06.

Posted on April 19, 2021. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen |

Seit Mitte 2015 erarbeitete das Dialogforum Pflegekinderhilfe fachliche Handlungs- und gesetzliche Änderungsbedarfe in der Pflegekinderhilfe diskutierte sie öffentlich mit Fachpraxis und Politik.

Die von der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. (IGfH) organisierte Abschlusstagung „Wo steht die Pflegekinderhilfe in Deutschland?“ am 08.05.2021 richtet sich an Fachkräfte öffentlicher und freier Träger in der Pflegekinderhilfe und den angrenzenden Arbeitsfeldern sowie an Wissenschaftler*innen und die interessierte Öffentlichkeit.

nähere Informationen


Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Wo steht die Pflegekinderhilfe in Deutschland?“ – Digitale Transfertagung des Dialogforum Pflegekinderhilfe am 08.06. )

Online-Fachtagung „Wie Risikokindheiten die Persönlichkeit und die Psyche von Adoptiv- und Pflegekindern beeinflussen“ am 16.06.

Posted on April 6, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Evangelische Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. lädt am 16.06. zur Online-Fachtagung „Wie Risikokindheiten die Persönlichkeit und die Psyche von Adoptiv- und Pflegekindern beeinflussen – Voraussetzungen und Bedingungen früher außerfamiliärer Betreuung„.

Referentin wird Dr. Nicole Strüber sein.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Online-Fachtagung „Wie Risikokindheiten die Persönlichkeit und die Psyche von Adoptiv- und Pflegekindern beeinflussen“ am 16.06. )

Forschungsprojekt sucht Pflegeeltern für Gruppengespräche

Posted on März 29, 2021. Filed under: Forschung, Pflegefamilie |

Eine Master-Studentin der Hochschule Darmstadt möchte die besondere Situation von Pflegeeltern erforschen, die sich dadurch hervorhebt, dass das Privatleben nicht von der Leistungserbringung zu trennen ist.

Um das subjektive Erleben dieser Lebenssituation als Pflegeeltern zu ermitteln, möchte sie online Gruppengespräche mit betroffenen Pflegeeltern führen.

Interessierte können sich per Mail melden bei Lena Bechthold, lena-bechthold-pflegeeltern-forschung@gmx.de

Anschreiben an Pflegeeltern

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Forschungsprojekt sucht Pflegeeltern für Gruppengespräche )

BiP-Umfrage: Pflegefamilien und die Coronapandemie

Posted on März 22, 2021. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Jeder hat viele Gründe, sich in der Coronapandemie übersehen zu fühlen. Jeder hat auf seine Weise sicherlich auch Recht.

In Deutschland leben etwa 91.000 Kinder in Pflegefamilien (Destatis, November 2020). Die tatsächliche Zahl ist bedeutend höher, da die Kinder mit Behinderung kaum erfasst werden. Nach einem Jahr in der Coronapandemie stellt die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) fest, dass in der Öffentlichkeit kaum bis gar nicht von oder über Pflegefamilien gesprochen wird. Soforthilfen und Entlastungsstrukturen erreichen Pflegefamilien nur zu sehr geringen Anteilen, weil sie nicht für diese Hilfeform gedacht sind.

Mit einer bundesweiten Umfrage möchte BiP Daten zur tatsächlichen Situation für Pflegefamilien in der Coronapandemie erfassen. Mit der Auswertung wird die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) öffentlich sensibilisieren und an die entsprechenden Ministerien herantreten.

Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten. Danke für Ihre Teilnahme!

Hier geht es zur Umfrage.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für BiP-Umfrage: Pflegefamilien und die Coronapandemie )

Digitale Fachtagung: „Begleitung zur Selbstwirksamkeit“ am 11.05.

Posted on März 22, 2021. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Plan B aus Oberösterreich bietet am Dienstag, den 11.05.2021 eine interessante Online-Tagung zum Thema Begleitung zur Selbstwirksamkeit – „Ich mach mir die Welt,
wie sie mir gefällt.“

Junge Menschen in ihrer Entwicklung so zu fördern und zu begleiten, dass sie sich als selbstwirksam erleben ist ein hohes Ziel und daher eine wichtige Säule in der Arbeit von plan B und der Kinder- und Jugendhilfe. Ob und wieweit das gelingt, hängt von vielen Einflüssen ab. Eigenverantwortung im engsten Sinn muss jedenfalls bedeuten, selbst Antworten finden zu dürfen und Lösungen umsetzen zu können. Im vielschichtigen Feld der Kinder- und Jugendhilfe setzt dies bei allen Beteiligten Haltungen und Zugänge voraus, die von Respekt und dem Willen zu Kooperation auf Augenhöhe getragen sind.

Diese Fachtagung widmet sich zentralen Fragen, wie Beziehungen in der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik so gestaltet werden können, dass ALLE Beteiligten Vertrauen und ihre Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln können, sich als selbstbestimmt und mündig zu erleben.

Parallel werden für Pflege-, Adoptiv-, IN-Kinder und leibliche Kinder der Betreuerfamilien online Theaterpädagogische Workshops angeboten. Flyer

nähere Informationen

Anmeldung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Digitale Fachtagung: „Begleitung zur Selbstwirksamkeit“ am 11.05. )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...