Pflegefamilie

Entlastung durch Kuren für (Pflege-)Mütter, (Pflege-)Väter und Pflegende

Posted on Juni 15, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie |

logoErschöpfung, Schlafstörungen und über die eigenen Grenzen hinaus?

Wenn es Ihnen so geht, sollten Sie über eine Kur nachdenken. Das Müttergenesungswerk ist für Sie da – vom ersten Schritt des Beratungsgesprächs über den Antrag bei der Krankenkasse bis zum Aufenthalt in der Klinik und der Nachsorge. Rund 1.200 Beratungsstellen gehören zum Verbund des Müttergenesungswerks und über 70 Kliniken sind deutschlandweit vom Müttergenesungswerk zertifiziert. Mehr erfahren Sie unter http://www.muettergenesungswerk.de

Dieser Clip informiert Mütter, Väter und Pflegende über den Weg zur Kurmaßnahme.

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St. Elisabeth-Verein aus Marburg gründet PflegefamilienAkademie

Posted on Juni 12, 2019. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer St. Elisabeth-Verein aus Marburg betreut mit seinem Fachberatungsdienst seit mehr als 25 Jahren sonderpädagogische Pflegefamilien in ganz Hessen. Ebenso lange bietet der Träger auch Fortbildung für Pflegefamilien an. Nun hat er im Juni 2019 eine „PflegefamilienAkademie“ gegründet.

Die Angebote der „PflegefamilienAkademie“ finden in Marburg statt und stehen allen Pflegeeltern und Fachkräften offen. Für die von diesem Träger selbst betreuten Pflegefamilien sind die Seminare kostenfrei.

Anmeldungen sind direkt über die Internetseite möglich.

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10th International Foster Care Research Network Conference am 05.-06.09. in Zürich

Posted on Juni 7, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoThema der diesjährigen und zehnten internationale Konferenz des Netzwerks Pflegekinderforschung ist „Pflegekindschaft und Diversity“.

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie sich soziale Diversifikationsprozess im Pflegekinderwesen niederschlagen und welche Auswirkungen dies auf die im System beteiligten Akteur*innen hat. Inwiefern berücksichtigt die Pflegekinderforschung selbst soziale Vielfalt und Diversifikationsprozesse und wird ihnen im Forschungsprozess und –design gerecht?

Zunächst geht die diesjährige Konferenz diesen Fragen anhand von Vorträgen rund um die Themen „Vielfalt im Kinder- und Jugendhilfesystem“ und „Vielfalt familialer Lebensformen“ nach – mit fachlichen Inputs u.a. von Daniela Reimer (ZHAW Zürich), Stefan Köngeter (FH St. Gallen), Andreas Bernard (Leuphana Uni Lüneberg) und Klaus Wolf (Uni Siegen). Daneben bieten zahlreiche Workshops Gelegenheit, in einen intensiveren Austausch zu spezifischen Themen wie bspw. „unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien“ oder „Leaving Care“ zu treten.

Anmeldeschluss ist der 07.08.2019.

nähere Informationen und ausführliches Programm
Zur Anmeldung

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Die Webseite PiB4u bietet Jugendlichen spezielle Infos

Posted on Juni 4, 2019. Filed under: Bremen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: |

logoKlar, dass junge Menschen spezielle Informationen brauchen – auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Für Jugendliche, die in Pflegefamilien leben, gilt das besonders. Für sie hat der Bremer Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH deshalb eine eigene Webseite eingerichtet: www.pib4u.de.

Die Plattform funktioniert dabei in alle Richtungen, sie veröffentlicht Beiträge für Jugendliche. Und Beiträge und Tipps von Jugendlichen, für andere Jugendliche. Dazwischengeschaltet ist ein Redaktionsteam aus PiB-Fachkräften, das den Datenschutz und andere Rechte wahrt – und dabei doch den Austausch fördert. Das ist ganz im Sinn der Sache. Denn die Webseite, die erst kürzlich online gegangen ist, soll noch wachsen. Bedarfsgerecht. Das heißt: Mit dem Input von Jugendlichen, die in Pflegefamilien leben.

Wohin das führt, das zeigen schon mehrere sehr sehenswerte Video-Clips, die im Kontext eines Workshops entstanden sind. Die Jugendlichen lernten Kamera- und Schnitttechnik, die Themen für ihre Clips konnten sie frei wählen. Die Ergebnisse sind überraschend und nicht nur für Pflegekinder interessant. Reinschauen lohnt sich!

Weiterführender Hinweis: Über einen Teil der Entstehungsgeschichte berichtet anschaulich auch der Newsletter PiB-Post.

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Fachtag „Ich hole Dich ab, wo Du stehst“ am 02.09. in Halle/Saale

Posted on Juni 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBeim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in Halle/Saale findet am 02.09.2019 der Fachtag „Ich hole Dich ab, wo Du stehst“ statt.

Zielgruppe für die Fortbildung sind Fachkräfte im Pflegekinderdienst, ASD, Vormünder, Fachkräfte in der stationären Hilfe zur Erziehung, SPFH, Beratungsstellen sowie Pflege- und Adoptiveltern.

Die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien ist als familiäre Unterbringungsform aus dem Leistungskatalog der Hilfen zur Erziehung nicht weg zu denken. Nach wie vor werden mehr Pflegefamilien gebraucht als tatsächlich zur Verfügung stehen. Umso wichtiger ist es, neue Pflegeeltern zu gewinnen, bestehende Pflegeverhältnisse zu unterstützen und immer wieder neue Impulse für die Arbeit in diesem Bereich sowie für alle anderen in der Hilfe beteiligten Bereiche wie ASD, Vormundschaft, stationäre Unterbringungsformen der Hilfen zur Erziehung zu setzen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • die Entwicklung der Hilfen zur Erziehung im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, die Umsetzung von Partizipation und Beschwerdemanagement
  • bindungsorientierte Elternarbeit/Pflegeelternarbeit
  • Sexualpädagogische Arbeit in der Pflegekinderhilfe
  • Mentalisierung als Möglichkeit zur Arbeit mit Pflegekindern, Pflegeeltern und der Herkunftsfamilie
  • theaterpädagogische Arbeit mit Pflegeeltern: Pflegeeltern brauchen eine klare Ausrichtung der Elternrolle (Vater/Mutter) und dessen Chancen. Dramapädagogische Übungen simulieren alltägliche Situationen und machen sichtbar, worauf es in der Rollendynamik situationsbezogen und mit nachhaltiger Wirkung ankommt.
  • Informationen für interessierte Menschen an der Arbeit mit Pflegekindern

Als Referent*innen werden erwartet: Prof. Dr. Jörg Maywald, Heidrun Sauer, Torsten Kettritz, Norbert Knitsch und Heliane Schnelle

Veranstaltungsflyer + Anmeldeformular

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PFAD Musterschreiben an Rentenversicherer wirkt: Sichern Sie sich Ihre Mütterrente!

Posted on Juni 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDass es sich lohnt bei der Mütterrente dranzubleiben, zeigt diese nette Mail, die den PFAD Bundesverband e.V. heute erreichte:

„Ich beziehe bereits Rente und habe keinen Zuschlag für meinen Adoptivsohn erhalten, da er erst nach dem 12. Lebensmonat in unsere Familie kam. Aufgrund der ausführlichen Information in dem Presseartikel habe ich am 15.4.2019 einen Antrag nach § 307d Abs. V SGB VI … (aufgrund Ihres Musterantrages) an die DRV gestellt.
Heute erhielt ich meinen neuen Rentenbescheid! Meine Regelaltersrente wurde mit einem Zuschlag von 0,5 Punkten für Kindererziehung (sog. Mütterrente) neu berechnet!! Die Ungerechtigkeit, die mich jahrelang geärgert hat, ist damit behoben! … Ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken!“

Nähere Informationen zu unserem Musterschreiben für bereits verrentete Adoptiv-und Pflegeeltern:
http://www.pfad-bv.de/index.php?option=com_content&task=view&id=392&Itemid=1

Aufruf zur Rentenklärung für noch aktive Pflege- und Adoptiveltern:
http://www.pfad-bv.de/index.php?option=com_content&task=view&id=390&Itemid=1

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Das Recht des Kindes auf Privatsphäre: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Mai 29, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoAb sofort ist zum Thema „Das Recht des Kindes auf Privatsphäre“ die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erhältlich. Das Heft enthält u.a. folgende Artikel:

  • Kinder. Bilder. Rechte, Wie Kinderrechte in der digitalen Welt durch die Eltern alltäglich und ungewollt beeinträchtigt werden (Nadia Kutscher);
  • „Ich sehe was, was du auch siehst“, Wie wir die Privatsphäre von Kindern im Netz neu denken sollten und was Kinder möglicherweise dabei stärkt – ein kinderrechtlicher Impuls (Ingrid Stapf);
  • Das Recht des Kindes auf Privatsphäre in einer digitalisierten Lebenswelt (Jutta Croll);
  • Das Recht des Kindes auf Privatsphäre im Zeitalter der Digitalisierung (Katrin Lack);
  • Kinderinfluencer im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsrechten, Privatsphäre und Vermarktung in der Öffentlichkeit (Bettina Goerdeler und Anna Grebe);
  • Privatsphäre und IT-Sicherheit im vernetzten Kinderzimmer (Susanne Kießling und Dominik Merli);
  • Interview mit Isabell Götz: „Erforderlich ist ein konsequenter Dialog mit dem Kind, der im Übrigen auch dazu führen kann, dass die Eltern etwas dazulernen“;
  • Interview mit Thomas Mörsberger: „Kinder davon abzuhalten, Dummheiten zu machen, ist ohnehin schwierig genug“

und folgende Praxisartikel:

  • Wer seine eigenen Grenzen nicht kennt, wird leicht grenzenlos. Wie das Recht auf Privatsphäre Kindern und Jugendlichen und dem Gemeinwesen dient (Barbara Leitner);
  • Kinderrechte in der digitalen Welt. Gestaltungsrahmen einer Kinderrechtsorganisation im Spannungsfeld von Kindesinteressen, Elternverantwortung und staatlichem Handeln (Daniela Tews);
  • Fotos von Kindern in Kitas: Foto- und Filmaufnahmen im Kita-Alltag und damit verbundene rechtliche Herausforderungen (Anna Müller-Kabisch).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin, Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga vom 28.05.2019

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„Kindeswohl versus Kindeswille – ein Widerspruch?“ am 28./29.08. und 04.12. in Halle/Saale

Posted on Mai 28, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoFür Pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder-und Jugendhilfe, insbesondere Vormünder*innen, Pflegeltern und Verfahrensbeistände referiert Peter Stieler zum Thema „Kindeswohl versus Kindeswille – ein Widerspruch?„. Veranstalter dieser Seminarreihe am 28./29.08.2019 und 04.12.2019 in Halle/Saale ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.

Kindeswille (KIWI) und Kindeswohl (KIWO) – zwei sich gegenseitig bedingende und nicht ausschließende Begriffe. Die fachliche Prüfung des Kindeswohls ist gängige Praxis. Doch wie prüfe ich den Kindeswillen? Und wo genau liegt die Grenze zwischen Subjektstellung des Kindes und der Gefährdung seines Wohles? Der Kindeswille ist ein vielgenutzter Begriff, dessen inhaltliche Würdigung durch Fachkräfte unterschiedlicher, manchmal nur „vermuteter“ Bewertung obliegt. Wann ist der Kindeswille bedeutsam? Wann ist er bedeutsamer als der Wille der Eltern? Woran erkenne ich einen tragfähigen Kindeswillen? Ist ein manipulierter Wille anzuerkennen?

Zu den o.g. Fragen soll die Fortbildung Ihnen Sicherheit und Fachwissen durch folgende Schwerpunkte vermitteln:

  • Kinderinteressen und rechtliche Subjektstellung
  • rechtliche Bedeutung unterschiedlicher Willensbegriffe
  • psychologische Hintergründe und Kriterien des KIWI
  • Vorgaben des BVerfG und deren Umsetzung
  • Bausteine zur Erkundung des tragfähigen KIWI
  • aktuelle Gerichtsbeschlüsse von AG/ OLG/ BVerfG

Sie werden in der Fortbildung folgende Kompetenzen erwerben:

  • Grundlagenwissen zur Verankerung der Bedeutsamkeit des KIWI durch Völkerrecht
  • Kenntnis der rechtlich/psychologischenBestandteile des KIWI
  • Utilisierung der Willenskriterien zur Erarbeitung der Tragfähigkeit des KIWI
  • sich daraus ergebende Handlungsnotwendigkeiten in der beruflichen Praxis

nähere Informationen (Seite 149)

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Hereingeschaut! wir-sind-paritaet.de ist online

Posted on Mai 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie neue Profilplattform des Paritätischen www.wir-sind-paritaet.de ist im Netz! Ob kleine Initiative oder große überregionale Organisation – hier finden alle Platz, setzen ein Zeichen und zeigen Profil. Die Plattform veranschaulicht nicht nur die Breite und Vielfalt des Netzwerks, sondern auch die große Menge an Aktivitäten. Mit dem Motto „wir sind viele und wir zeigen es, wir sind Parität!“ setzen sich die Organisationen gemeinsam ein für die Werte Vielfalt, Offenheit und Toleranz.

Auch für den PFAD Bundesverband ist der Paritätische der Dachverband auf Bundesebene. Deshalb stellt PFAD sich dort mit seiner eigenen Seite vor und speist seine Informationen aus dem PFAD Weblog und der PFAD Facebookseite in die dortige social wall ein: https://www.wir-sind-paritaet.de/pfad-bundesverband

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„Installation von Hilfe in familienanalogen Hilfeformen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit“ am 26.08. in Halle/Saale

Posted on Mai 26, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAm 26.08.2019 findet in Halle/Saale das Seminar des Landesverwaltungsamts Sachsen-AnhaltInstallation von Hilfe in familienanalogen Hilfeformen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit“ statt. Referieren wird Dr. Oliver Hardenberg.

Eingeladen sind Fachkräfte in den ASD, dem PKD, in der stationären und ambulanten Erziehungshilfe, Pflegeeltern, Erziehungsfachstellen, Kinderdorfhäuser, familienanaloge Kleinstgruppen, Adoptivfamilien sowie sozialpädagogische Lebensgemeinschaften.

Anhand von Beispielen aus der Praxis sollen Kriterien für die Auswahl von Hilfen für die Pflegeeltern und das Pflegekind bzw. die anderen familienanalogen Hilfeformen sowie Kriterien für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfen im Seminarerarbeitet werden wie Integrationshilfen in Kindergarten und Schule, Ambulante Familienhilfe im familiären Kontext, Entlastungsangebote und Kriseninterventionen, pädagogische, psychologische und medizinische Einzelhilfen für das Pflegekind, Psychotherapeutische Hilfen, Beratung durch freie Jugendhilfeträger Beratungsgruppen und Fortbildungsveranstaltungen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Kriterien für einen erfolgreichen Verlauf der Hilfen zur Erziehung
  • Unterstützungsmöglichkeiten, Krisenintervention
  • Hilfen zur Einschätzung der Wirksamkeit von Hilfen zur Erziehung
  • Umgang mit gescheiterten Hilfen

nähere Informationen (Seite 147)

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„Umgangskontakte machen wie unter einem Vergrößerungsglas die grundlegenden Themen von Kindern in Pflegefamilien sichtbar“ am 06.07. in Stuttgart

Posted on Mai 25, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Akademie für Pflege-/ Adoptivfamilien und Fachkräfte lädt am 06.07.2019 nach Stuttgart zum Tagesseminar „Umgangskontakte machen wie unter einem Vergrößerungsglas die grundlegenden Themen von Kindern in Pflegefamilien sichtbar„. Als Referentinnen fungieren Regina Wissmann-Hähnle, Dr. Ulrike Bischof und Claudia Kobus.

Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, ein neues Zuhause und stabiles familiäres Umfeld zu geben, ist keine leichte Aufgabe. Besonders deshalb, weil Pflegeeltern eben nicht nur ein Kind, sondern immer auch dessen Geschichte, seine Bindungen, seinen familiären Hintergrund aufnehmen und den Kontakt zu den leiblichen Eltern zum Wohl des Kindes halten sollen.

Eine wichtige Aufgabe bei der Gestaltung des Umgangs ist es daher, das Kind vor Verunsicherung zu schützen und sein Wohl im Blick zu behalten. Nur wenn die Rollen der Beteiligten geklärt sind, kann die Begegnung zwischen Pflegefamilie und Herkunftsfamilie zu einer positiven Erfahrung für das Kind werden.

An diesem Tag sollen daher die Umgangskontakte aus den verschiedenen Sichtweisen von Kindern, Eltern und Pflegeeltern näher betrachtet werden.
Dabei werden u.a. auch folgende Fragen thematisiert: Welche Vorerfahrungen hat das Kind und wie erlebt es den Umgang? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Begegnung zwischen Herkunftsfamilie und Pflegefamilie für das Kind eine positive Erfahrung sein kann? Was geschieht, wenn der Umgang dem Wohl des Kindes nicht dienlich ist? Wie kann der Kontakt konkret gestaltet werden? Welche Rolle spielen Jugendamt, Gericht, Vormund, Besuchsbegleitung?

Neben dem Blick auf die rechtlichen Grundlagen und Erkenntnisse aus den Sozialwissenschaften soll es wieder Raum für Ihre Erfahrungen und die Möglichkeit zum Austausch geben.

nähere Informationen

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Fachgruppe Inklusive Pflegekinderhilfe gegründet

Posted on Mai 23, 2019. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoUnter der Federführung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. hat sich am 22.05.2019 die „Fachgruppe Inklusive Pflegekinderhilfe mit Schwerpunkt Pflegekinder mit Behinderung und deren Familien“ gegründet. Zur ersten Arbeitssitzung waren 14 der künftig 16 Mitglieder der Gruppe in den Räumen der Pflegekinder in Bremen (PiB) gGmbH zusammengekommen.

„Ziel der Gruppe ist es, die Kompetenz von Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen zu bündeln und Schritt für Schritt fachliche Empfehlungen zu Kernthemen der inklusiven Pflegekinderhilfe zu erarbeiten“, sagte die BbP-Vorsitzende Kerstin Held. Der Satz „Jedes Kind hat das Recht auf eine Familie“ solle dabei als Motto über dem Selbstverständnis der Gruppe stehen.

Zunächst sind halbjährliche Treffen geplant, aus denen jeweils konkrete Empfehlungsschreiben hervorgehen sollen. In der Fachgruppe vertreten sind die Bereiche Selbsthilfe, Medizin und Pflege, Pädagogik, Behindertenhilfe, Eingliederung und Teilhabe, öffentliche und freie Träger, Forschung, Recht, Aus- und Fortbildung sowie Rehabilitation.

nähere Informationen

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PFAD fordert: „Kinderrechte ins Grundgesetz, damit die Rechte von Pflege- und Adoptivkindern besser geachtet werden.“

Posted on Mai 22, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDie UN-Kinderrechtskonvention wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass fordert der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. zusammen mit vielen anderen Organisationen die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz.

PFAD unterstützt daher auch die Aktionen zum 22. Mai, an dem die beteiligten Organisationen in den Sozialen Medien noch einmal gemeinschaftlich und mit ihrer eigenen Begründung auf das Aktionsbündnis „Kinderrechte ins Grundgesetz“ hinweisen: #kigg19 #KinderrechteinsGrundgesetz

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TV-Tipp: „Die Not der Kinder“

Posted on Mai 19, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDer Beitrag „Die Not der Kinder“ (ca. 12 min) des WDR Magazins Westpol vom 19.05.2019 beleuchtet die Situation fremd untergebrachter Kinder in NRW und die Anforderungen in den Jugendämtern.

Nach den Missbrauchsfällen von Lügde hat der WDR in einer großen Umfrage bei allen 186 Jugendämtern in NRW recherchiert.

  • Um wie viele Fälle kümmern sie sich?
  • Wie viel Personal haben sie dafür?
  • Und wie oft gibt es Hinweise auf sexuellen Missbrauch?

Die Umfrage offenbart große Unterschiede zwischen den Ämtern. Die Sorge bei Politik und Experten: Da verbindliche Standards und Vorgaben fehlen, arbeiten die Jugendämter bei Kindeswohlgefährdungen innerhalb von NRW sehr unterschiedlich . Dabei gibt es viele Ideen für Verbesserungen.

zum Film-Beitrag „Die Not der Kinder“ (ca. 12 min)

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Jedes dritte Kind nutzt täglich WhatsApp – KIM-Studie 2018 zum Medienumgang 6-bis 13-Jähriger veröffentlicht

Posted on Mai 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Digitalisierung ist auch in Familien mit Kindern weit vorangeschritten. Fast alle Kinder (98%) haben potentiell die Möglichkeit, zuhause das Internet zu nutzen. Gut zwei Drittel aller Sechs- bis 13-Jährigen zählen nach eigenen Angaben zu den Internetnutzern. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen nutzt gut ein Drittel zumindest selten das Internet, im Alter von acht bis neun Jahren sind knapp drei von fünf Kindern online. Mit zehn bis elf Jahren zählen vier von fünf Kindern zu den Internetnutzerund bei den Zwölf bis 13-Jährigen nehmen mit 94 Prozent fast alle Kinder Online-Dienste in Anspruch. Dies sind Ergebnisse der KIM-Studie 2018 (Kindheit, Internet, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, die heute veröffentlicht wurde.

Bei der Betrachtung der regelmäßigen (mind. einmal pro Woche ausgeübten) Tätigkeiten im Internet sind die Recherche über Suchmaschinen (65%), das Verschicken von WhatsApp-Nachrichten (62%) und YouTube-Videos (56%) die meistgenannten Beschäftigungen der Internetnutzer. Ein knappes Drittel hört über das Internet regelmäßig Musik. Im Laufe einer Woche nutzt jeweils jeder Vierte Facebook oder Wikipedia bzw. verschickt E-Mails. Ein Fünftel (21%) ist mindestens wöchentlicher Snapchat-Nutzer, 17 Prozent nutzen regelmäßig Instagram. Fernsehsendungen werden von 16 Prozent über das Internet angesehen, zwölf Prozent nutzen Musical.ly (jetzt TikTok). Die Nutzung von Social Media-Angeboten ist vor allem für ältere Kinder relevant. Eine zentrale Bedeutung im Alltag nimmt WhatsApp ein. Dies betrifft vor allem Kinder ab zehn Jahren, hier nutzen 73 Prozent der Zehn- bis Elfjährigen und 83 Pro-zentder zwölf- bis 13-jährigen Internetnutzer täglich WhatsApp (6-7 Jahre: 17%, 8-9 Jahre: 36%). Insgesamt betrachtet – bezogen auf alle befragten Kinder – gibt damit jedes dritte Kind an, diesen Messenger jeden oder fast jeden Tag zu nutzen.

Die Nutzung von Medien spielt nicht nur in der Freizeit eine Rolle. Auch in der Schule kommen digitale Geräte zum Einsatz, allerdings passiert dies derzeit noch sehr punktuell. Etwa jeder dritte Schüler verwendet im Unterricht zumindest einmal pro Woche einen klassischen Computer (31%). Mobile Geräte wie ein Handy oder Smartphone (16%) sowie Notebooks oder Laptops (15%) werden noch seltener eingesetzt. Bei jedem zehnten Schüler (11%) kommt zumindest einmal pro Woche ein Whiteboard zum Einsatz. Auch sind derzeit Tabletklassen noch die Ausnahme, nach Angaben der befragten Schulkinder werden im Laufe einer Woche Tablets nur bei acht Prozent der Schüler im Unterricht verwendet.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der KIM-Studie 2018, dass der mediale Alltag der Grundschüler trotz hoher Dynamik der Medienwelt insgesamt im Großen und Ganzen von hoher Stabilität gekennzeichnet ist. Neue Angebotsformen und Verbreitungswege von Bewegtbild oder sich bei Jugendlichen dynamisch entwickelnde Social Media-Plattformen sind meist erst für ältere Kinder relevant. Insgesamt bildet das Fernsehen noch immer die stärkste Säule im Medienalltag, onlinebasierte Bewegtbildnutzung (z. B. YouTube) gewinnt an Bedeutung. Vor allem ab etwa zehn Jahren nimmt die Nutzung von Streaming-Angeboten deutlich zu, gleiches gilt für Social Media und Messengerdienste.

Die Studienreihe KIM (Kindheit, Internet, Medien) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1999 in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland ab. Für die KIM-Studie 2018 wurden rund 1.200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2018 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR).

Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest vom 17.05.2019

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Rheinland-Pfalz: Regierung will Kostenbeiträge für Pflegekinder abschaffen

Posted on Mai 17, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rheinland-Pfalz | Schlagwörter: |

logoDie Welt berichtet im Artikel „Regierung will Kostenbeiträge für Pflegekinder abschaffen“ vom 16.05.2019, dass Heim- und Pflegekinder nach Auffassung der rheinland-pfälzischen Landesregierung nicht mehr für ihre Unterbringung zahlen sollen, wenn sie arbeiten oder eine Ausbildung machen.

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PFAD Umfrage zum Thema „Leibliche und soziale Geschwister in Pflege- und Adoptivfamilien“

Posted on Mai 17, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIn der nächsten Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift nimmt die PFAD Redaktion das Thema „Leibliche und soziale Geschwister“ in den Blick und möchte daher mehr über Ihre Erfahrungen mit Geschwisterbeziehungen in Pflege- und Adoptivfamilien wissen.

Näheres finden Sie in unserem Anschreiben.

Bitte senden Sie uns einen kurzen Text bis Anfang Juni 2019 an redaktion@pfad-bv.de Betreff: Geschwister-Umfrage.

♥-lichen Dank fürs Mitmachen!

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Hamburger Pflegefamilientag am 22.06.2019

Posted on Mai 15, 2019. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer Hamburger Pflegefamilientag 2019 wird am 22.06.2019 von 10.30 – 15 Uhr im Rauhen Haus, Horner Weg 190, 22111 Hamburg stattfinden. Veranstalter sind die Pflegekinderdienste der Stadt Hamburg in Kooperation mit Freunde der Kinder e.V., der PFIFF gGmbH und dem Rauhen Haus.

Der Pflegefamilientag bietet eine Mischung aus anregendem Vortrag, gedankenschneller Improvisation und einem entspanntem Sommerfest.
Vormittags geht es um das Thema: „Der Alltag(swahnsinn) in Pflegefamilien!“ Erst augenzwinkernd aufgespießt vom Impro-Theater „Die Zuckerschweine“, dann fachlich eingeordnet von Martina Erpenbeck – mit geschultem Blick auf das System Familie und der Suche nach Identität eines Pflegekindes.
Sie kennt das Thema Pflegefamilie von allen Seiten: Viele Jahre war sie erst als Pflegefamilienberaterin, anschließend in der Arbeit mit leiblichen Familien tätig. Als Expertin für das Verfahren „Familienrat“ ist sie bundesweit bekannt und hat sich inzwischen mit ihrem Fortbildungs- und Beratungsangebot Interact Dialogo selbstständig gemacht. Als Supervisorin ist ihr Fokus: Was trägt (Pflege-) Familien? Was hilft ihnen, den Alltag zu bestehen?

Auch die kleinen Gäste kommen voll auf ihre Kosten: Das Team der Falkenflitzer hält auf dem Gelände des Rauhen Hauses jede Menge Spielangebote für Kinder bereit. Auch ein Team von Kinderbetreuer*innen für Kinder ab 3 Jahren ist vor Ort.

Ab 13 Uhr wird mit großen und kleinen Gästen auf dem Gelände des Rauhen Hauses ein Sommerfest gefeiert: Es wird gegrillt, die Klinikclowns treiben ihre Späße und für eine große Tombola lockt mit tollen Preisen u.a. vom Hamburger SV, dem Miniatur-Wunderland und Radio Hamburg.

Programmablauf:

  • 10:30 – 11 Uhr: Zeit zum Ankommen. Die Kinderbetreuung steht ab 10.30 Uhr zur Verfügung.
  • 11 – 11:30 Uhr: Begrüßung der Gäste durch Herrn Dr. Friedemann Green, Vorsteher des Rauhen Hauses, und Petra Lotzkat, Staatsrätin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg. Ehrung langjähriger Pflegeeltern durch Frau Lotzkat.
  • 11:30 – 13:00: Szenen aus dem „Alltag(swahnsinn) in Pflegefamilien“ mit dem Impro-Theater „Die Zuckerschweine“ und Vortrag von Martina Erpenbeck zum Thema „Was trägt (Pflege-) Familien?“
  • 13 – 15 Uhr: Sommerfest für kleine und große Gäste mit Grillen und Tombola. Zu Gast: die Klinikclowns.

Anmeldung per E-Mail an pfiff@pfiff-hamburg.de oder per Telefon unter 040 – 41 08 94 63. Anmeldeschluss ist der 14.06.2019.

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Kurzfilm „Was ist Autismus?“

Posted on Mai 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIn dem interessanten Kurzfilm „Was ist Autismus?“ lässt der Verein Autismus Rosenheim e.V. Autistinnen und Autisten, Eltern, Angehörige, Ärzte, Forscher, Fachkräfte und Politiker zu Wort kommen.

Was bedeutet es für Sie? Wie würden Sie das Autismus-Spektrum beschreiben? Was behindert Sie und was wünschen Sie sich von Politik und Gesellschaft? Autismus Rosenheim e.V. möchte mit diesem Film, aber vor allem mit seiner tagtäglichen Arbeit und seinen Veranstaltungen Augen öffnen, für Verständnis werben und für die Rechte von Autistinnen und Autisten kämpfen. Das geschieht niemals ohne die Betroffenen selbst, sondern immer mit Ihnen gemeinsam. Denn es sind die Autistinnen und Autisten, die uns am ehesten sagen können, wie es ihnen geht und wie sie fühlen.

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OLG Düsseldorf: Pflegeeltern können nach Sorgerechtsentziehung Vorrang vor Verwandten haben

Posted on Mai 11, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoWenn dem Wohl eines Kindes damit besser gedient ist, muss seine Unterbringung bei „Profi-Pflegeeltern“ auch dann ermöglicht werden, wenn ein Verwandter bereit ist, die Vormundschaft und die Betreuung des Kindes zu übernehmen. Dies hat der 8. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Düsseldorf entschieden (Beschluss vom 20.11.2018, Aktenzeichen I-8 UF 187/17).

In dem konkreten Fall hat das Amtsgericht Mühlheim an der Ruhr einer alleinerziehenden Mutter die elterliche Sorge über ihre heute zwei und zehn Jahre alten Kinder entzogen. Die Mutter hatte ihre Kinder aus eigener Hilflosigkeit stark vernachlässigt; sie steht inzwischen selbst unter Betreuung. Die Familie wünschte, dass die Kinder nun bei den beiden Schwestern der Mutter aufwachsen sollten, die sich dazu bereiterklärt hatten.

Weil dieser Wunsch aber nicht den Interessen der Kinder diene, ist ihm nach Auffassung des 8. Familiensenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf nicht zu entsprechen. Es genüge nicht, dass den Kindern bei ihren Tanten keine weitere Gefahr drohe. Maßgeblich sei vielmehr, dass die Kinder in einer vom Jugendamt ausgewählten „Profi-Pflegefamilie“ besser aufgehoben wären als bei ihren Tanten. Denen fehle die persönliche Eignung, die für die Bestellung zum Vormund erforderlich sei. Sie hätten sich bislang nicht um die Kinder gekümmert und keine Beziehung zu ihnen aufgebaut. Die stark vernachlässigten Kinder bräuchten aber emotionale Sicherheit, einen sicheren Lebensort und stabile Lebensverhältnisse. Dies könne im konkreten Fall von „Profi-Pflegeeltern“ besser gewährleistet werden als von den eigenen Verwandten. Um die Unterbringung bei Pflegeeltern zu ermöglichen, hat der Senat die Entscheidung des Amtsgerichts bestätigt, das Jugendamt zum Vormund zu bestellen.

Hintergrund:

Wenn den Eltern das Sorgerecht entzogen wird, muss das Familiengericht für das Kind einen Vormund bestellen. Der kann bestimmen, wo das Kind leben soll. Bei der Auswahl, wer Vormund werden soll, sind nahe Verwandte des Kindes einzubeziehen. Sie dürfen jedoch übergangen werden, wenn sie ungeeignet sind. Auch das Jugendamt kann zum Vormund des Kindes bestellt werden und das Kind bei Pflegeeltern unterbringen.

Der Familiensenat hat sich im vorliegenden Fall mit der Vorschrift des § 1779 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auseinandergesetzt, die lautet:

„Das Familiengericht soll eine Person auswählen, die nach ihren persönlichen Verhältnissen und ihrer Vermögenslage sowie nach den sonstigen Umständen zur Führung der Vormundschaft geeignet ist. Bei der Auswahl unter mehreren geeigneten Personen sind der mutmaßliche Wille der Eltern, die persönlichen Bindungen des Mündels, die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem Mündel sowie das religiöse Bekenntnis des Mündels zu berücksichtigen.“

Quelle: Pressemitteilung des OLG Düsseldorf vom 13.02.2019

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„Hilfen für junge Volljährige durchsetzen! § 41 SGB VIII“ am 06.06. in Berlin

Posted on Mai 9, 2019. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 06.06.2019 veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) eine Fortbildung zu dem Thema „Hilfen für junge Volljährige durchsetzen! § 41 SGB VIII. Haben über 18-jährige noch einen Anspruch auf Jugendhilfe? Stationäre Hilfen – § 41 SGB VIII – oder § 67 SGB XII? Die Fortbildung findet in den Räumen des BRJ am Bethaniendamm 25 in Berlin-Kreuzberg statt.

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird anhand von Fallbeispielen auf die rechtlichen Grundlagen für die Hilfen für junge Volljährige in der Jugendhilfe eingehen.

  • Haben über 18-jährige noch einen Anspruch auf Jugendhilfe?
  • Welche individuellen Rechtsansprüche gibt es?
  • Was sind Kriterien zur Beurteilung der Persönlichkeitsentwicklung/ Bedarf?
  • Wann ist das Jugendamt zuständig und wann das Jobcenter oder das Sozialamt?
  • Wann werden ambulante und stationäre Hilfen SGB VIII und wann Eingliederungshilfe gewährt?
  • Und gilt das alles auch für geflüchtete junge Menschen?
  • Und wie geht es weiter, wenn die Jugendhilfe endet?

TeilnehmerInnen können sich per Mail (info@brj-berlin.de) oder telefonisch bis zum 31. Mai 2019 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Erreichbarkeit (Email und Telefon), Ihren Träger sowie die gewünschte Rechnungsadresse an!

Veranstaltungsflyer

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Handout für Lehrerinnen und Lehrer: Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule

Posted on Mai 8, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

logoIm vorliegenden Heft 2/2019 der PFAD Fachzeitschrift zum Schwerpunktthema „Erwartungen an Inklusion“ (wir berichteten) weisen wir auf S. 11 auf das 80-seitige Buch „Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule. Hinweise zum Umgang mit Schulschwierigkeiten von Kindern in schwieriger familiärer Lage“ hin, das in einem Kooperationsprojekt mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. erarbeitet und vom Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München (ISB) herausgegeben wurde.

Auf dessen Inhalt basiert unsere neue komprimierte und kostenfrei downloadbare Handreichung für Lehrkräfte (pdf), die Pflege- und Adoptiveltern an die Lehrkräfte ihrer Kinder zur Information weiterreichen können. Sie soll das Verständnis für das schulische Verhalten von Pflege- und Adoptivkindern und den Umgang mit ihnen erleichtern.

Zum Vertiefen dieser Thematik empfehlen wir die Lektüre des Buches, das für 8,50 € zuzüglich Versandkosten bestellt werden kann unter info@pfad-bayern.de.

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Neue Kurzfilme der BZgA zu Essstörungen – Videos geben Einblicke in die Gefühlswelt von Betroffenen und Angehörigen

Posted on Mai 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoEssstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, bei denen das Essverhalten und das Verhältnis zum eigenen Körper gestört sind. Die Anzeichen der verschiedenen Formen von Essstörungen – Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung – sind jedoch oft nicht bekannt. Deshalb hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) drei Kurzfilme zum Thema Essstörungen erstellt.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Nicht jede Person, die beim Essen ab und zu das Maß verliert, ist ernsthaft krank und nicht jede, die mithilfe einer Diät deutlich Gewicht verliert, ist magersüchtig. Wenn bestimmte Faktoren hinzukommen, können solche Verhaltensweisen jedoch der Beginn einer Essstörung sein, die in jedem Fall behandelt werden muss. Der Übergang von einem auffälligen zu einem krankhaften Essverhalten ist oft schleichend. Die neuen BZgA-Filme sollen Betroffene und ihr Umfeld sensibilisieren, genau hinzuschauen und im Zweifel eine Beratung in einer Kinder- und Jugendarztpraxis, Hausarztpraxis oder Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen.“

Zwei der insgesamt drei BZgA-Videos geben einen Einblick in die Gefühlswelt sowohl von Betroffenen als auch von Personen des Umfelds. Der emotionale Zugang zum Krankheitsgeschehen wird mithilfe anonymisierter Auszüge aus Beratungsgesprächen erreicht. In dem dritten Kurzfilm werden Hintergrundinformationen zu den Krankheitsbildern vermittelt.

Dass diese Hilfen notwendig sind, zeigt die weite Verbreitung: Etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland im Alter zwischen 11 bis 17 Jahren zeigen Auffälligkeiten in ihrem Essverhalten. Von 1.000 betrachteten Personen in einem Jahr leiden etwa 30 bis 50 erkennbar an einer Essstörung. Von allen Formen der Essstörungen sind Mädchen und Frauen deutlich häufiger betroffen als Jungen und Männer. Bei ihnen tritt die Binge-Eating-Störung am häufigsten auf.

Obwohl Betroffene und ihr Umfeld einen hohen Leidensdruck haben, zögern sie oft, sich fachliche Hilfe zu holen. Die BZgA-Kurzfilme sollen Betroffene und Angehörige hierbei unterstützen. Denn je frühzeitiger eine Behandlung beginnt, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg. Beratungsstellen sind oftmals die erste Anlaufstelle und bieten eine wichtige Orientierungshilfe für weitere Behandlungs- und Therapieangebote. In der bundesweiten Adressdatenbank des BZgA-Onlineportals www.bzga-essstoerungen.de sind Beratungseinrichtungen gelistet, die über essstörungsspezifische Beratungskompetenz verfügen. Die BZgA informiert und berät zum Thema Essstörungen unter der Telefonnummer 0221 – 89 20 31 (Montag bis Donnerstag von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Freitag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr).

Die Zitate in den neuen Videos wurden von der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen, dem Bundesfachverband Essstörung, Frankfurter Zentrum für Essstörungen sowie dem Info-Telefon der BZgA zur Verfügung gestellt.

Die neuen Kurzfilme, die Adressdatenbank und weitere Informationen finden Sie unter:
www.bzga-essstoerungen.de

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order@bzga.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 06.05.2019

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Bericht zur Tagung „Herkunftssuche in der Biographiearbeit“

Posted on Mai 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie diesjährige 19. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE am Wochenende in Frankfurt am Main bot vier interessante Vorträge rund um das Thema „Herkunftssuche in der Biographiearbeit„:

  • Zukunft wächst aus Herkunft – Die biografische Aneignung der Adoptionsgeschichte
    Dr. Peter G. Kühn, www.adoptionsforschung.de
  • Wie unterstützen Jugendämter und Adoptionsvermittlungsstellen die Wurzelsuchen der von ihnen einst vermittelten Kinder?
    Elke Breunig, Evangelischer Bundesverband Adoption e.V.
  • Welche weiteren Möglichkeiten gibt es für bereits erwachsene Adoptiv- und Pflegekinder, ihre biologische Abstammung aufzuklären und mehr über ihre frühere Lebensgeschichte zu erfahren?
    Susanne Panter, www.herkunftsberatung.de
  • DNA-Test zur Familiensuche – Erfahrung der koreanischen Adoptierten
    Tim Hanstein, Koreanische Adoptierte Deutschland e.V.

TeilnehmerInnen aus 14 verschiedenen Organisationen brachten die Perspektiven aller Beteiligten – von erwachsenen Adoptierten, Herkunftseltern, Adoptiv- und Pflegeeltern bis zu Fachkräften aus Forschung und Praxis – in die Diskussion ein und pflegten einen anregenden Austausch.

Auch ein Team des Koreanischen Fernsehens nahm an der Tagung teil und führte Interviews mit TeilnehmerInnen. Zum koreanischen „Tag der Adoptivkinder“ am 11.05. wird ein Beitrag über die Veranstaltung im Koreanischen Fernsehen ausgestrahlt.

Beim Abendtreffen im Lokal ging der rege Austausch in gemütlicher Atmosphäre weiter und manch neues Netzwerk wurde gesponnen.

Im nächsten Jahr zur 20. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE am 16./17. Mai 2020 wird die Diskussion zu dem umfassenden Thema „Herkunftssuche in der Biographiearbeit“ weitergeführt werden.

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Freizeit für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz vom 05.-08.08. in Hübingen

Posted on Mai 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas Familienferiendorf Hübingen e.V. bietet vom 05.-08.08.2019 eine Happy Hübingen – xxl – Freizeit für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz an.

Kinder sind heute einer wachsenden Vielzahl an Herausforderungen ausgesetzt. Leistungsdruck beginnt früh, mitunter bereits im Kindergarten. In einer immer schnelleren Welt müssen sie immer schneller „funktionieren“, „Leistung abrufen“ und den gesellschaftlichen Anforderungen und Normen entsprechen können. Der Druck ist enorm – und er nimmt zu.

Gilt dies für alle Kinder gleichermaßen, so trifft es doch die Schwächsten im Besonderen: Kinder mit Defiziten, Verhaltensauffälligkeiten, seelischen Störungen, traumatisierte Kinder und Kinder mit Bindungsstörungen.

Der Alltag für diese Kinder ist ungleich schwerer, die Integration schnell gestört und das innere Gleichgewicht gerät ins Wanken. Natürlich trägt dies bald dazu bei, dass die individuellen Probleme des Kindes gesteigert werden, die Selbstwahrnehmung gestört und die Eigenkontrolle gänzlich verloren und unmöglich wird.

Und so gerät auch die Betreuung und Pflege dieser Kinder schnell zu einer herausfordernden Aufgabe: Eltern, Angehörige und BetreuerInnen stoßen an ihre Leistungsgrenzen. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, hat sich der Gesetzgeber dazu entschlossen, Hilfestellung anzubieten: Die Möglichkeit der Einstufung in einen Pflegegrad. Auch dafür gedacht pflegende Angehörige zu entlasten, kann jeder Mensch mit erhöhtem Bedarf an Zuwendung, Aufmerksamkeit und Pflege in den Genuss dieser Hilfe kommen.

Ein pädagogisches Team begleitet die Kinder durch die gemeinsame Ferienzeit.

Weitere Info unter: 06439-920040 oder info@ffd-huebingen.de

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LSVD zum Regenbogenfamilientag: Familienvielfalt rechtlich anerkennen und Freizügigkeit in Europa absichern – Entwurf für Reform zum Abstammungsrecht wird Familienvielfalt nicht gerecht

Posted on Mai 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

logoAnlässlich des Internationalen Regenbogenfamilientags mit dem Motto „Families: United We Stand“ am Sonntag, den 05. Mai, erklärt Gabriela Lünsmann, Mitglied im Bundesvorstand des Lesben-und Schwulenverbandes (LSVD): Ein modernes Familien- und Abstammungsrecht dient dem Kindeswohl und stärkt Familien. Der Lesben-und Schwulenverband (LSVD) fordert, dass Regenbogenfamilien in ihren diversen Konstellationen endlich rechtlich anerkannt und abgesichert werden. Kein Kind darf bezüglich seiner Familienform benachteiligt werden. Die jetzige Diskriminierung von Regenbogenfamilien geht zu Lasten der Versorgung und Absicherung der Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen.

Der LSVD begrüßt, dass mit dem Entwurf von Justizministerin Barley eine Reform des Abstammungsrechts angegangen wird. Die vorgesehene Mutterschaft der zweiten Mutter ab Geburt aufgrund der Ehe oder aufgrund der Mutterschaftsanerkennung ist ein wichtiger Schritt.

Allerdings ist die im Entwurf vorgesehene unterschiedliche rechtliche Behandlung von privaten Samenspenden und ärztlich assistierter künstlicher Befruchtung beiden Anfechtungsrechten nicht sachdienlich. Der LSVD kritisiert an dem Entwurf auch, dass Vereinbarungen vor der Zeugung ausdrücklich ausgeschlossen und insgesamt keine verbindlichen Elternschaftsvereinbarungen zugelassen werden. Zudem lehnt der Entwurf die Verteilung von elterlicher Verantwortung auf mehr als zwei Personen ausdrücklich ab und sieht keinen selbstbestimmten Eintrag von trans- und intergeschlechtlichen Eltern in der Geburtsurkunde vor.

Vor dem Hintergrund der Europawahlen (www.lsvd.de/europa) fordert der LSVD, dass die EU-Kommission rechtliche Lücken in der Frage der Freizügigkeit und gegenseitigen Anerkennung von Familien mit gleichgeschlechtlichen bzw. transgeschlechtlichen Eltern innerhalb der EU schließt. Eingetragene Partnerschaften oder verheiratete gleichgeschlechtliche Paare werden bislang in der Regel in den EU-Ländern nicht anerkannt, die diese Rechtsformen selbst nicht im nationalen Recht verankert haben. Das ist ein großes Problem für die Freizügigkeit innerhalb der EU. Die betroffenen Paare und Familien erleiden bei einem etwaigen Umzug gravierende Rechtsverluste. Ähnliches gilt für transgeschlechtliche Eltern.

Hintergrund:
Regenbogenfamilien sind Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich versteht. Neben verheirateten heterosexuellen Paaren mit Kind(ern) nimmt auch der Anteil an nichtehelichen Lebensgemeinschaften, Mehreltern-und Patchwork-Konstellationen sowie Regenbogenfamilien, Ein-Elternfamilien und Pflegefamilien zu. Kinder, Mütter und Väter erleben somit Brüche und Übergänge zwischen verschiedenen Familienformen und biologische, rechtliche und soziale Elternschaft fallen dabei zunehmend auseinander. Diesen Sorge-und Verantwortungsgemeinschaften steht allerdings ein Rechtssystem gegenüber, dass Vielfalt nicht angemessen berücksichtigt.

Der Lesben-und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Menschenrechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

Quelle: Pressemitteilung des LSVD vom 03.05.2019

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PFAD Fachzeitschrift 2/2019: „Erwartungen an Inklusion“

Posted on Mai 4, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Schule | Schlagwörter: , , , , , |

logoIn der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe 2/2019 „Erwartungen an Inklusion“ haben wir für Sie einige interessante Artikel rund um dieses wichtige Thema zusammengestellt.

Die PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner betont in ihrem Editorial: „Aber Geld allein wird nicht ausreichen. Die Haltung und die Bereitschaft der Gesellschaft,
Inklusion zuzulassen, gehören ebenso dazu. Pflege- und Adoptivfamilien mit ihrem Einsatz für benachteiligte Kinder sind ein gutes Beispiel für gelingende Inklusion.“

Inhaltsverzeichnis:

  • Margit Huber: Inklusion auf Raten – Debatten um ein Menschenrecht
  • Ute Schimmler: Inklusiver Unterricht: Die Schule an die Kinder anpassen
  • Ursula Laumann: Wie berufliche Integration gelingen kann
  • Margit Huber: Inklusion mit vereinten Kräften: Ein Dorf setzt Maßstäbe für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Handicap
  • Bereitschaftspflege
    • Tabea Pioch: „Ich kann daran ja doch nichts ändern!“ Petition für schnellere Entscheidungen für das Kindeswohl
    • Daten zur Bereitschaftspflege
  • Rezensionen
  • Recht
    • Umgangshäufigkeit bei Fremdunterbringung eines Kleinstkindes nach Sorgerechtsentzug
    • Keine Herausgabe gegen den Willen der Kinder
    • Kein Umgang gegen den Willen des Kindes
    • Welche Voraussetzungen müssen für eine Namensänderung vorliegen?
  • Aus dem Bundesverband
    • PFAD Bundesverband plädiert für Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern
    • Dialogforum Pflegekinderhilfe
    • Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe
    • Auch bei der Mütterrente II bleiben viele Adoptiv- und Pflegeeltern außen vor
    • Verstärkung für den PFAD Bundesverband
  • Aus den Ländern
    • Bayern
    • Hamburg
    • Fulda
    • Rheinland-Pfalz
    • Termine und Mitmach-Aktionen 2019

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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DIE LINKE: Große Anfrage „Pflegekinderwesen in Sachsen-Anhalt“

Posted on Mai 3, 2019. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Sachsen-Anhalt |

logoJährlich steigt in Sachsen-Anhalt die Zahl der Kinder, die in Pflegefamilien aufgenommen werden. Mit ihrer Großen Anfrage an die Landesregierung „Pflegekinderwesen in Sachsen-Anhalt“ hat die Landtagsfraktion DIE LINKE unter anderem Hintergründe zu den Ursachen, den Herkunftsfamilien und zur Lebenssituation von Kindern in Pflegefamilien hinterfragt.

nähere Informationen:

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Mit Careleaver Weltweit 6-12 Monate ins Ausland

Posted on Mai 2, 2019. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDas Projekt Careleaver weltweit ermöglicht Careleavern* einen gleichberechtigten Zugang zu Freiwilligendiensten im Ausland. Das Projekt baut ein System auf, das die notwendige Unterstützung bietet, die Freiwillige aus geregelten Familienverhältnissen durch ihre Eltern oder andere Familienmitglieder erfahren.

Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die an dem Projekt teilnehmen, haben die Möglichkeit über die vom Bund geförderten Programme IJFD und weltwärts 6-12 Monate ins Ausland zu gehen. Von Careleaver weltweit erhalten Sie darüber hinaus organisatorische und finanzielle Unterstützung sowie emotionalen Support bereits vor der Ausreise und bis weit nach der Rückkehr.

Careleaver Weltweit ist ein Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Brückensteine Careleaver Deutschland“, das von der Drosos Stiftung entwickelt und finanziell gefördert wird. Operativ durchgeführt wird das Projekt durch die Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind.

Es sind noch wenige Plätze frei für einen Freiwilligendienst im Ausland ab Herbst 2019 mit dem Careleaver Weltweit Projekt. Interessierte Careleaver finden Informationen unter www.careleaver-weltweit.de, bei Facebook oder bei Instagram. Via Mail an info@careleaver-weltweit.de oder mobil unter +49 (0) 176 7312 2079 auch via WhatsApp, Telegram und Signal.

zum Informationsflyer Careleaver Weltweit Flyer

*Careleaver ist die Selbstbezeichnung für junge Erwachsene, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung – z.B. in Wohngruppen oder Pflegefamilien – verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden.

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PFAD Ferienangebot, auch für Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf vom 21.-26.07. in Rheinland-Pfalz

Posted on Mai 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoSie sind auf der Suche nach einem schönen Ferienangebot, das auch auf Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf eingerichtet ist?

Bei der PFAD Kidsfreizeit „Jäger und Sammler – ein Team“ vom 21.-26.07.2019 in Trippstadt / Rheinland-Pfalz gibt es für Kinder im Alter von ca. 7 bis 11 Jahren Spiel, Spaß und Abenteuer.

Anmeldeschluss ist der 20.05.

Nähere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

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Pflegekinder in Berlin: „Wir suchen Eltern für die Kinder, nicht umgedreht“

Posted on Mai 1, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logorbb24.de bringt am 01.05.2019 ein Interview mit Angelika Nitzsche von der Familien für Kinder gGmbH in Berlin. Unter der Überschrift „Wir suchen Eltern für die Kinder, nicht umgedreht“ gibt sie Informationen zur Motivation, Bewerbung und Vorbereitung von Pflegeeltern, zu den Herausforderungen, die Kinder an ihre Pflegefamilie stellen und Gründe, weshalb nicht mehr genügend Bewerber zu finden sind.

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Infoveranstaltung „KOMPASS – Die Fachpflegefamilie“ am 05.06. in Freiburg

Posted on April 30, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer SkF Freiburg lädt Interessierte ein zu seiner Infoveranstaltung „KOMPASS – Die Fachpflegefamilie“ am Mittwoch, den 05.06.2019 um 10:00 und 18:00 Uhr im Kinder- und Familienzentrum St. Augustinus, Kartäuserstr. 51, 79102 Freiburg.

Sind Sie pädagogische Fachkraft? Möchten Sie Beruf und Familie miteinander verbinden? Dann könnte unser Angebot Sie interessieren. Wir suchen Mitarbeiter*innen für Erziehungsstellen im Raum Freiburg.

Um Anmeldung wird gebeten: muenzer@augustinus-kifaz.de, Tel. 0761-38508361

Weitere Infos: www.kompass-erziehungsstelle.skf-freiburg.de

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Die Linke: „Zahl der Pflegekinder auf Höchststand“

Posted on April 30, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logoIn ihrer Pressemitteilung „Zahl der Pflegekinder auf Höchststand“ vom 30.04.2019 äußert sich die Bundestagsfraktion der Linken zur Beantwortung ihrer Kleinen Anfrage „Situation des Pflegekinderwesens“ durch die Bundesregierung (siehe Bundestags-Drucksache 19/8992):

„Noch nie waren so viele Kinder in einer Pflegefamilie untergebracht wie derzeit. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Waren es 2008 noch ca. 60000 Kinder und Jugendliche, ist die Zahl der Pflegekinder bis zum Jahr 2017 auf über 81000 angestiegen. Die meisten von ihnen kommen aus armen und Ein-Elternfamilien. „Kinderarmut bedeutet strukturelle Kindeswohlgefährdung – das zeigen die Zahlen deutlich.“ kommentiert Fragesteller Nobert Müller. „Die Verantwortung tragen dafür nicht die Eltern, sondern eine Sozialpolitik, die Arme systematisch ausgrenzt und benachteiligt.“ Eigentlicher Charakter einer Vollzeitpflege ist eine vorübergehende Betreuung der Kinder mit dem Ziel die Herkunftsfamilie nächstmöglich wieder zu vereinen. Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von mittlerweile 30 Monaten in der Pflegefamilie, scheint die Zielsetzung jedoch bedroht. Die Pflegefamilien scheinen sich als Alternative zur stationären Heimerziehung immer größerer Beliebtheit zu erfreuen. Dort sind es noch knapp 100.000 Kinder und Jugendliche, wobei sich die Zahlen mit dem Rückgang der Geflüchtetenzahlen im Abwärtstrend befinden. Beide Formen der Fremdunterbringung haben Vor-und Nachteile: Während die Vollzeitpflege mit quasi familienanalogen Strukturen aufwartet, sind es in der stationären Jugendhilfe pädagogische Fachkräfte, die sich um das Wohl des Kindes kümmern. Abhängig von den Bedürfnissen des einzelnen Kindes ist die eine oder andere Form geeignet. „Meine Sorge ist, dass dank klammer Kassen diese Entscheidung ökonomisch und nicht pädagogisch begründet wird.“, ordnet Müller diesen Trend ein. Tatsächlich sind die Kosten der Heimerziehung um ein vielfaches höher als jene für Pflegefamilien. Auch das geht aus der Anfrage hervor.

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Artikel „Jugendämter bringen immer mehr Kinder in Pflegefamilien“

Posted on April 30, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoDie Süddeutsche Zeitung bringt am 30.04.2019 mit ihrem Artikel „Jugendämter bringen immer mehr Kinder in Pflegefamilien“ einen der ausgewogeneren Beiträge zur derzeitigen Diskussion über die hohen Zahlen von Pflegekindern.

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AWO: „Viele Fremdunterbringungen von Kindern könnten deutlich verkürzt werden“

Posted on April 30, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen |

logoDie Zahl der in Pflegefamilien lebenden Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist auf ein Rekordhoch gestiegen. „Kinder und Jugendlichen aus der Familie zu nehmen, ist zum Schutz des Kindes in vielen Fällen leider dringend notwendig. Damit ist die Aufgabe des Staates aber nicht erfüllt. Vielmehr müssen die Eltern unterstützt und beraten werden, damit sie möglichst bald wieder in der Lage sind, ihren Betreuungsaufgaben nachkommen zu können“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Wenn man den Eltern der betroffenen Kinder so schnell wie möglich parallele Hilfsangebote anbietet, könnte die Unterbringung bei Pflegefamilien oder in Heimen deutlich verkürzt werden.“

Die AWO fordert auch im Rahmen der anstehenden Modernisierung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes, die leiblichen Eltern besser zu unterstützen und die Unterbringung in Pflegefamilien und Heimgruppen bspw. durch mehr Supervision und Beratung zu professionalisieren. „Grundsätzlich wird deutlich mehr pädagogisches Fachpersonal benötigt, sowohl für die Unterstützung der leiblichen Eltern als auch für die Pflegefamilien“, betont der AWO Bundesvorsitzende. Dabei müssen die Bindungen der Kinder oder Jugendlichen zu ihren Eltern und den Pflegefamilien im Mittelpunkt der Bemühungen stehen.

Ein sogenannter Hilfeplan entscheidet, ob ein Kind oder ein Jugendlicher in einer Pflegefamilie oder in einer Heimgruppe untergebracht wird und welche Möglichkeiten zur Rückkehr bestehen. Die AWO fordert, dass der Hilfeplan in der Praxis noch stärker zusammen mit den Eltern erarbeitet wird.

Zur Statistik: Waren es im Jahr 2008 rund 60.000 Unterbringungen bei Pflegeeltern, so betrug im Jahr 2017 die Anzahl schon 81.000 und darüber hinaus fast 100.000 in der Heimerziehung.

Quelle: Pressemitteilung des AWO Bundesverbandes vom 30.04.2019

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NRW: Junge Leute in NRW häufiger in Pflegefamilien untergebracht

Posted on April 29, 2019. Filed under: Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoIm Artikel „Junge Leute in NRW häufiger in Pflegefamilien untergebracht“ auf rtl.de vom 28.04.2019 teilt das das Familienministerium NRW auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es 2017 in NRW in rund 28.000 Fälle Hilfen für Vollzeitpflege gegeben habe. 2008 seien es rund 10.000 weniger gewesen.

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Niedersachsen: Pflegeeltern gesucht – Jugendämter streuen Werbung breiter

Posted on April 29, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoIm Artikel „Pflegeeltern gesucht: Jugendämter streuen Werbung breiter“ auf rtl.de vom 28.04.2019 macht eine Sprecherin des niedersächsischen Sozialministeriums die heute gängige Berufstätigkeit beider Partner mitverantwortlich für die sinkenden Zahlen der Pflegeelternbewerber.

„Die schwierige Suche nach Pflegeeltern ist nach Ministeriumsangaben kein neues Thema. Allerdings hätten vor 15 Jahren noch vergleichsweise leicht Pflegefamilien für Vorschulkinder gefunden werden können.“

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Bayern „Pflegefamilien gesucht: zu wenige Eltern bereit zur Aufnahme“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoFocus.de veröffentlicht am 28.04.2019 im Artikel „Pflegefamilien gesucht: zu wenige Eltern bereit zur Aufnahme“ eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei bayerischen Jugendämtern.

In Bayern werden immer mehr Pflegeeltern gesucht. Die Zahl der Pflegekinder nimmt vielerorts zu (…). Besonders in vielen Städten sinke zugleich die Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen.“ Häufig versuchen Städte deshalb, Pflegekinder in den umliegenden Landkreisen unterzubringen.

Der Trend in Bayern beunruhigt Monika Görres, stellvertretende Vorsitzende beim Pfad für Kinder, dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern: „Die Zahl der Kinder, die eine Familie brauchen, nimmt zu, die Zahl der Pflegeeltern verändert sich und nimmt im städtischen Bereich wohl eher ab.

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„In vielen Bundesländern gibt es zu wenig Pflegefamilien“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Stellungnahmen, Thüringen | Schlagwörter: , |

logoboysens-medien.de berichtet am 28.04.2019 im Artikel „In vielen Bundesländern gibt es zu wenig Pflegefamilien“ von der deutschlandweit prekären Bewerbersituation um Pflegekinder.

Als Ursachen werden u.a. der angespannte Wohnungsmarkt und die häufige Berufstätigkeit beider Elternteile genannt.

Zum Thema äußerten sich auch Monika Görres, stellvertretende Vorsitzende des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern sowie Dr. Carmen Thiele vom PFAD Bundesverband, der Verbesserungsbedarf in der sozialen Absicherung von Pflegefamilien sieht:

„Zu nennen wäre da beispielsweise Altersvorsorge. Ein weiteres großes Thema ist die Frage der Regulierung von Schäden, die Pflegekinder in der Pflegefamilie verursachen. Hier greift die Haftpflichtversicherung meistens nicht.“

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Hessen: „Ersatzeltern für Kinder in Not: Pflegefamilien gesucht“

Posted on April 28, 2019. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Ersatzeltern für Kinder in Not: Pflegefamilien gesucht“ auf welt.de vom 28.04.2019, der die momentane Situation in Hessen beschreibt, äußert sich auch die Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, Dr. Carmen Thiele zu den Motiven von PflegeelternbewerberInnen und Anforderungen an Pflegefamilien.

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Rheinland-Pfalz + Saarland: Mehr als 5.100 Pflegekinder in 2017

Posted on April 28, 2019. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Mehr als 5100 Pflegekinder: 7155 Mal Kindeswohl überprüft“ auf n-tv.de vom 28.04.2019 kommentiert eine Sprecherin des Familienministeriums in Mainz die aktuellsten statistischen Zahlen (von 2017) wonach mehr als 5.100 Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz in einer Pflegefamilie leben.

„Der Bedarf an Pflegefamilien sei regional sehr unterschiedlich, nehme landesweit aber zu. Die Unterbringung von Jungen und Mädchen in Heimen gehe dagegen leicht zurück.“

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Berlin: Pflegeeltern werden dringend gesucht

Posted on April 27, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Pflegeeltern werden in Berlin dringend gesucht“ auf rbb.de vom 27.04.2019 mutmaßt Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, dass eines der wichtigsten Probleme, weshalb zu wenige Pflegeeltern in Berlin gefunden werden, die derzeit angespannte Wohnungssituation sei.

Auch für ausreichender Werbung und Öffentlichkeitsarbeit „muss Berlin deutlich mehr Geld in die Hand nehmen“, fordert Heinßen. Eine Plakataktion reiche nicht aus. „Wir wissen, dass potenzielle Pflegeeltern etwa fünf Mal mit dem Thema in Kontakt kommen müssen, bevor sie sich dafür entscheiden, Pflegeeltern werden zu wollen. Laut Verwaltung wird regelmäßig für Pflegeeltern geworben.

Kommen Kinder nicht bei Pflegefamilien unter, blieben als Alternativen nur Heime und Wohngruppen. „Laut Amt für Statistik lebten Ende 2017 mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche in Heimen. Doch diese Betreuungsformen seien für die Kinder schwierig. „Gerade für Säuglinge ist es sehr schwer, eine Bindung aufzubauen, wenn es mehrere verschiedene Bezugspersonen gibt“, weiß Heinßen.

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PFAD Musterschreiben an Rentenversicherung bewährt sich!

Posted on April 25, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

logoDie ersten Adoptiv- und Pflegeeltern, die mit dem Musterantrag des PFAD Bundesverbandes e.V. die Anrechnung ihrer Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten bei ihrem Rentenversicherungsträger klären ließen, haben positive Bescheide erhalten.

Die Leistungen aus der Mütterrente werden nun ihnen und nicht den leiblichen Eltern zugerechnet.

Das Engagement von PFAD und seine Informationskampagne zur Klärung der Rentenkonten hat sich also schon für viele gelohnt!

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Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ am 25./26.09. in Siegen

Posted on April 25, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDie von der Forschungsgruppe Heimerziehung der Universität Siegen konzipierte Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ diskutiert das Zusammenspiel von aufsuchender Familienarbeit (SPFH), Heimerziehung und Pflegekinderhilfe in Interventionsprozessen einerseits und das biografische Erleben der AdressatInnen andererseits.

Die Veranstaltung findet am 25./26.09. in der Universität Siegen statt.

Eingeladen sind Fachkräfte des ASD, ambulanter HzE, Heimerziehung, Pflegekinderhilfe, Mutter-Kind-Einrichtungen, Vormundschaften und Wissenschaftler*innen.

nähere Informationen

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TV-Tipp: „Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not“

Posted on April 23, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEinen guten Eindruck in die Aufgaben und Anforderungen einer Bereitschaftspflegefamilie vermittelt die WDR Reportage „Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not“ (43.37 min) aus der Reihe Menschen Hautnah. Anzuschauen in der ARD Mediathek.

Senderinfo:
Wenn das Jugendamt bei Familie N. in der Eifel anruft, muss alles schnell gehen. Dann wird ein Kind aus seiner Familie genommen und zu Michaela N. und ihrem Mann gebracht. Diesmal ist es ein sieben Wochen alter Säugling. Es besteht Verdacht auf Kindesmisshandlung. Von seiner Mutter wurde er gerade noch gestillt, nun muss er sich an völlig fremde Menschen gewöhnen. Von jetzt auf gleich in ein neues Zuhause. Familie N. ist eine sogenannte Bereitschaftspflegefamilie. Solche Familien nehmen Kinder in akuten Notsituationen für einen bestimmten Zeitraum auf. Meistens ist zu diesem Zeitpunkt nicht rechtlich geklärt, ob das Kind irgendwann wieder zu den leiblichen Eltern zurückkehren kann.

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Neues PIXI-Buch zum Kinderrecht auf Privatsphäre

Posted on April 20, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDas Deutsche Kinderhilfswerk hat heute in einer Kindertagesstätte in Berlin-Kreuzberg gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey das neue PIXI-Buch „Stopp, PRIVAT!“ vorgestellt. Das Buch macht bereits Kinder im Kita-Alter und ihre Eltern auf die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte aufmerksam. Das neue PIXI-Buch befasst sich mit dem Thema „Recht auf Privatsphäre„. Es ist nach den Kinderrechte-PIXI-Büchern zu den Themen

  • Mitbestimmung von Kindern,
  • Schutz von Kindern vor Gewalt,
  • Kinderarmut sowie
  • Kinderrecht auf beide Eltern

das fünfte Kinderrechte-PIXI des Deutschen Kinderhilfswerkes und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Es ist wichtig, dass alle Kinder von Anfang an ihre Rechte kennen. Mit den Kinderrechte-Pixis hat das Deutsche Kinderhilfswerk einen wunderbaren Weg in die Kitas und in die Kinderzimmer gefunden! Als Bundeskinderministerin will ich, gemeinsam mit vielen Partnern, dafür sorgen, dass die Kinderrechte noch mehr an Bedeutung gewinnen. Deshalb wollen wir die Kinderrechte im Grundgesetz verankern. Für uns ist klar: Wir brauchen eine Gesellschaft, in der Kinder stark sind und ein ausgeprägtes Bewusstsein für ihre Rechte und für unsere Demokratie entwickeln können“.

„Leider sind die Kinderrechte auch fast 30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention noch viel zu wenig bekannt. Das neue PIXI-Buch ist eine tolle Möglichkeit, um Kindern ihre Rechte näherzubringen. Das Recht auf Privatsphäre ist ein Menschenrecht und gilt natürlich auch für Kinder. Das müssen wir Erwachsene respektieren“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Besonderheit dieser PIXI-Reihe ist der Umgang mit Vielfalt und Inklusion, der sich als unsichtbarer roter Faden durch die Geschichten zieht. Inklusion ist gelebter Alltag in der Kita, in der die PIXI-Reihe spielt. Über das Begleitmaterial „Vielfalt in der Kita – Methoden für die Kitapraxis 5„, das zusammen mit dem PIXI-Buch bestellt werden kann, erhalten Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe einen Leitfaden, wie sie die Kinderrechte, insbesondere in Bezug auf Inklusion und Vielfalt, alltagsnah und altersgerecht mit Kita-Kindern thematisieren können. Das Material stellt diesmal zwei Praxisübungen vor, mithilfe derer die Themen „Recht auf Privatsphäre“ und „Gebärdensprache“ erarbeitet werden können.

Im Shop des Deutschen Kinderhilfswerkes können gegen Porto und Verpackungskosten ein Ansichtsexemplar oder Kita-Pakete (incl. Begleitheft für Erzieher/innen) à 30 oder 60 Stück bestellt werden: www.dkhw.de/shop

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 15.04.2019

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Informieren Sie die Politik über Ihre Schwierigkeiten mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht

Posted on April 19, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoMit dem Ziel der Verbesserung der Unterstützung von Eltern und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen findet momentan ein Reformprozess der Kinder- und Jugendhilfe statt. Damit darin auch die Erfahrungen Betroffener mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familiengericht berücksichtigt werden können, sammelt und sichtet eine unabhängige wissenschaftliche Anlaufstelle beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz vom 25. April bis zum 30. Juni 2019 Fälle Betroffener.

Sie können sich ab dem 25. April 2019 an folgende Adresse wenden und vertraulich über Ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt oder dem Familiengericht berichten:

Kinderschutzverläufe
Postfach 2511
55015 Mainz
Telefon: 06131 2492274
Mo/Fr: 09:00 – 11:00 Uhr
Di/Mi/Do: 16:00 – 18:00 Uhr
E-Mail: forschung@kinderschutzverlaeufe.de
Homepage: www.kinderschutzverlaeufe.de

Die wissenschaftliche Anlaufstelle wird Ihren Bericht zusammen mit weiteren Erfahrungsberichten von Eltern, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von deren Vertrauenspersonen sowie auch von Pflegeltern und von Fachkräften gemeinsam mit einem Kreis unabhängiger Expertinnen und Experten genau betrachten und dabei der Frage nachgehen, welche Veränderungen in den Regelungen zu Kinderschutzverfahren beim Jugendamt und beim Familiengericht notwendig sind.

Zur Klarstellung und um nicht falsche Erwartungen zu wecken, wird darauf hingewiesen, dass die wissenschaftliche Anlaufstelle keinen Beschwerden in Einzelfällen nachgehen kann. Aufgabe der wissenschaftlichen Anlaufstelle ist es umso mehr, den Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf der Grundlage der Berichte von Betroffenen Hinweise zu geben, welche Änderungen im deutschen Kinderschutzsystem angegangen werden müssen.

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„Crystal Meth und Familie: Welche Hilfen benötigen die Kinder?“ am 16.05. in Magdeburg

Posted on April 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoFür Fachkräfte der Pflegekinderdienste, der Adoptionsvermittlungsstellen, der sozialpädagogischen Familienhilfe, Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachkräfte der Erziehungshilfe in Beratungsstellen bietet das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt am 16.05.2019 in Magdeburg das Seminar „Crystal Meth und Familie: Welche Hilfen benötigen die Kinder?“ an. Referent wird der Klinische Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. Michael Klein sein.

Zunehmend werden die Fachkräfte im Pflegekinderwesen, in der Adoptionsvermittlung und in der sozialpädagogischen Familienhilfe mit Kindern konfrontiert, deren Herkunftseltern Crystal Meth konsumiert haben bzw. noch konsumieren.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ausgangslage und Entwicklung der Drogenproblematik
  • medizinische und soziale Auswirkungen des Konsums von Crystal Meth auf die Erwachsenen, die Kinder, das involvierte Familiensystem
  • direkte und indirekte Effekte für die Kinder suchtkranker Eltern, Konsequenzen elterlicher Suchtstörungen für die psychische Gesundheit der Kinder
  • Vorstellung von Konzepten zur Hilfe für betroffene Familien, Interventionsmöglichkeiten
  • Prävention, best practice
  • Bindungsmuster

nähere Informationen (Seite 145)

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Landkreis Vorpommern-Greifswald: Pflegefamilien bekommen ab 2020 mehr Geld

Posted on April 17, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoUm die Leistung der im Landkreis Vorpommern-Greifswald tätigen 260 Pflegefamilien besser zu würdigen, beschloss der Kreistag einstimmig neue Richtlinie zur Vollzeitpflege, die ab Januar 2020 gelten sollen. Neben einer deutlichen Erhöhung des Pflegegeldes (mit jährlicher Dynamisierung um 1,5 %), wurden auch Vereinfachungen bei der Beantragung zusätzlicher Leistungen sowie ein Zuschuss von 20 Euro pro Kind für Tagesausflüge verabschiedet.

Im Vergleich zu anderen Kreisen und kreisfreien Städten in Mecklenburg-Vorpommern belegt der Landkreis Vorpommern-Greifswald „derzeit noch den vorletzten Platz. Nur die Hansestadt Rostock behandelt ihre Pflegefamilien noch stiefmütterlicher. Eltern bekommen dort für ein Kind bis zum sechsten Lebensjahr mit einem „einfachen erzieherischen Pflegebedarf“ pro Monat 568 Euro, in Vorpommern-Greifswald sind es aktuell 584 Euro (und künftig 724 Euro), in der Mecklenburgischen Seenplatte hingegen 753 Euro und in Ludwigslust-Parchim 762 Euro.“

Quelle: Artikel „Vorpommern-Greifswald: Pflegefamilien bekommen ab 2020 mehr Geld“ vom17.04.2019

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Osterangebote bei ROFTASNS – Bücher für Kinder

Posted on April 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoROFTASNS – Therapeutischer Fachverlag mit den Schwerpunkten Verlust und Trauma, Adoption und Pflege für Kinder und Erwachsene – offeriert ab sofort bis zum 05.05.2019 drei Bücher zu reduzierten Preisen.

nähere Informationen zum Osterangebot 2019

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