Pflegefamilie

FDP fordert Elterngeld für Pflegeeltern

Posted on März 27, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Nach dem Willen der FDP-Fraktion sollen auch Pflegeeltern in den Genuss vom Elterngeld kommen. In einem Antrag (19/17473) fordert sie die Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem der in Paragraf 1 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz geregelte Anspruch auf Pflegeeltern, die ein Pflegekind in Vollzeit aufnehmen, ausgeweitet wird. Das Pflegegeld soll auf das Elterngeld angerechnet werden, so dass die Summe aus beiden Leistungen nie höher als der Elterngeldbetrag vergleichbarer leiblicher Eltern und den Höchstbetrag des Elterngeldes nicht überschreitet. Die Auszahlung des Elterngeldes soll analog zu den Regelungen zum Basiselterngeld und zum Elterngeld Plus auf zwölf beziehungsweise 28 Monate nach Aufnahme des Pflegekindes begrenzt werden.

Die Liberalen verweisen in ihrem Antrag darauf, dass die maximale Höhe des Pflegegeldes gemäß der Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge derzeit bei 966 Euro liegt, der Höchstbetrag des Elterngeldes hingegen auf 1.800 Euro. Die Differenz von bis zu mehreren hundert Euro zwischen Pflegegeld und Elterngeld führe dazu, dass sich in einigen Fällen Familien und Alleinstehende aus ökonomischen Gründen gegen ein Pflegekind entscheiden, weil sie für die Betreuung eines Pflegekindes die eigene Berufstätigkeit zeitweilig reduzieren oder aussetzen möchten. Der Gesetzgeber sei deshalb aufgefordert, die Benachteiligung von Pflegeeltern gegenüber leiblichen Eltern aufzuheben. Für Kinder, insbesondere Säuglinge und Kleinkinder, sei ein Aufwachsen in familiären Strukturen besser als in Heimen oder Wohngruppen. Bundesweit mangele es jedoch an Pflegefamilien. Mit der Ausweitung des Elterngeldes würden potenzielle Pflegeeltern unterstützt, ein Pflegekind aufzunehmen und ihre Erwerbstätigkeit zu reduzieren oder auszusetzen, um mehr Zeit mit dem Pflegekind verbringen zu können.

Quelle: Heute im Bundestag vom 27.03.2020

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Hilfen für Care Leaver in Zeiten von Corona: Online-Beratung und Notfallfond

Posted on März 23, 2020. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Der Careleaver e.V. und die Uni Hildesheim (Projekt CareHOPe) haben zusammen eine Notfallhilfe für Care Leaver eingerichtet, die zur Zeit in Schwierigkeiten stecken.

Gemeinsame Mitteilung der Universität Hildesheim und des Careleaver e.V. vom 23.03.2020

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Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Pflegekinderhilfe

Posted on März 19, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Regelungen aufgrund des Corona-Virus haben weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Neben Hygienemaßnahmen ist die Einschränkung der sozialen Kontakte das wichtigste Instrument in der Bekämpfung der Pandemie.

Der PFAD Bundesverband gibt auf seiner Website Antworten auf einige Fragen, die Auswirkungen auf Kontakte im Rahmen der Pflegekinderhilfe betreffen.

Link

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Neue PFAD Broschüre: „Und dann blieb Leon bei uns“

Posted on März 18, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Viele Kinder sind ab und an bei ihren Großeltern oder anderen Verwandten zu Besuch. Manche Kinder wachsen sogar bei ihnen auf. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Kind nicht bei seinen Eltern, sondern anderen Personen aus seinem unmittelbaren verwandtschaftlichen Umfeld lebt.

In unserer neuen Broschüre „Und dann blieb Leon bei uns“ werden typische Konstellationen dargestellt, wie es zu Verwandtenpflege kommt.

Wir beantworten u.a. Fragen zur Unterhaltssicherung und dazu, ob Verwandtenpflege auch eine Hilfe zur Erziehung sein kann. Wir erklären, welche Erwartungen ein Jugendamt hat und wer welche Anträge stellen darf.

Die Broschüre kann zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten bestellt werden beim PFAD Bundesverband: info@pfad-bv.de

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20 Jahre Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt

Posted on März 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Am 11. März 2020 feiert das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt in Trägerschaft der Stiftung Ev. Jugendhilfe in Bernburg (Saale) mit einer festlichen Auftaktveranstaltung sein 20-jähriges Jubiläum.

Festreden halten Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, die Leiterin des Fachzentrums Birgit Patricia Eilenberger und Kathrin Kube, die Vorsitzende des Landesverbandes für Pflege- und Adoptiveltern Sachsen-Anhalt.

nähere Informationen

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Votum für Abschaffung des Kostenbeitrags

Posted on März 10, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Berlin: (hib/AW) Die Forderung der FDP- und Linksfraktion nach einer Abschaffung des Kostenbeitrags von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Pflegefamilien ist bei Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am Montag mehrheitlich auf Zustimmung gestoßen.

Vier der sechs geladenen Experten unterstützten einen entsprechenden Antrag der FDP (19/10241) und einen Gesetzentwurf der Linken (19/17091) zur Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Nach der aktuellen Gesetzeslage können junge Menschen, die sich in vollstationärer Betreuung durch eine Pflegeeinrichtung oder einer Pflegefamilie befinden, zu einem Kostenbeitrag von bis zu 75 Prozent ihres Einkommens, das sie im Rahmen ihrer Ausbildung oder eines Nebenjobs verdienen, herangezogen werden.

Sowohl Markus Dostal vom Projekt Petra als auch Björn Hagen vom Evangelischen Erziehungsverband, Rechtsanwältin Gila Schindler von der Kanzlei für soziale Unternehmen, Carmen Thiele vom Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien und die Rechtswissenschaftlerin Friederike Wapler von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sprachen sich übereinstimmend dafür aus, auf die Kostenheranziehung zu verzichten. Sie schlossen sich der Argumentation der FDP- und der Linksfraktion an, dass jungen Menschen nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden dürften, dass ihre leiblichen Eltern nicht in der Lage sind, für sie sorgen zu können. Zudem würde die Kostenheranziehung demotivierend auf die jungen Menschen wirken, die auf die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen seien. Sie erschwere außerdem die Bildung eines finanziellen Vermögens und somit die Verselbstständigung der betroffenen jungen Menschen. Auch die Öffnungsklausel in Paragraf 94 SGB VIII, die es ermöglicht, auf die Kostenheranziehung zu verzichten oder diese zu reduzieren, sei problematisch. Zum einen führe dies zu einem höheren Verwaltungsaufwand in den Jugendämtern, zudem werde von dieser Möglichkeit in den Bundesländern höchst unterschiedlich Gebrauch gemacht.

Abweichend von den anderen Experten sprach sich der Rechtswissenschaftler Reinhard Wiesner von der Freien Universität Berlin gegen eine völlige Abschaffung des Kostenbeitrags aus, sondern plädierte für dessen „deutliche“ Verringerung auf beispielsweise 25 Prozent. Wiesner argumentierte, eine Vollversorgung aus öffentlichen Mitteln, die die Einnahmen der jungen Menschen völlig unberücksichtigt lasse, verstoße gegen das Grundprinzip des Nachrangs der Kinder- und Jugendhilfe im SGB VIII. Zudem helfe dies jungen Menschen auch nicht, zu lernen, dass Kost und Wohnung mit Aufwendungen verbunden sind. Auch junge Menschen, die bei ihren Eltern leben, würden nicht selten Anteile ihres Einkommens zu Hause abgeben. Auch Regina Offer vom Deutschen Städtetag wies darauf hin, dass auch in Familien, in denen der Lebensunterhalt durch die Eltern sichergestellt wird, das zivilrechtliche Unterhaltsrecht gelte und das regelmäßige Einkommen der Kinder bis zu einem Betrag zwischen 90 und 100 Euro auf den Unterhalt der Eltern angerechnet werde. Um keine Schlechterstellung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Herkunftsfamilien herbeizuführen, sollte eine Anpassung des Kostenbeitrags nur „vorsichtig erfolgen“. Der Kostenbeitrag sollte deshalb 50 Prozent des regelmäßigen Einkommens nicht unterschreiten.
Die übrigen Sachverständigen sahen eine bloße Absenkung des Kostenbeitrags wie von Wiesner und Offer vorgeschlagen kritisch. Dies würde zu einem deutlich höheren Verwaltungsaufwand und somit zu höheren Kosten führen.

Quelle: Heute im Bundestag vom 10.03.2020

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Das Asylverfahren bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Eine Arbeitshilfe für Jugendämter, Vormund*innen und Betreuer*innen

Posted on März 8, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Asylantrag: ja oder nein? Welche alternativen aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten gibt es? Was können Argumente für eine (schnellst mögliche) Asylantragstellung sein? Was gilt es bei einem Asylantrag für unbegleitete Minderjährige aus sogenannten “sicheren Herkunftsländern” zu beachten? Welche Auswirkungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht gibt es bei einer Vormundschaftsbestellung über das 18. Lebensjahr hinaus? Wie gestaltete sich das Anhörungssetting.

Diese und viele weitere Fragen beantwortet die vom Flüchtlingsrat Thüringen e.V. und dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. publizierte Arbeitshilfe für Jugendämter, Vormundinnen und Betreuerinnen. Die 35-seitige Arbeitshilfe kann kostenfrei beim BumF heruntergeladen und bestellt werden.

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Neue Koordinierungsstelle des Careleaver e.V.

Posted on März 4, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Seit dem 15. Februar gibt es eine Koordinierungsstelle des Careleaver e.V. in Freiburg. Careleaver, (pädagogische) Fachkräfte, Institutionen und Interessierte können sich mit Fragen rund um das Thema Leaving Care an die Koordinierungsstelle wenden, beispielsweise zur Kostenheranziehung oder Übergangsplanung.

Der Verein existiert bereits seit 2014. Als Selbstorganisation setzt er sich für die Belange von Careleavern ein. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnten zudem drei hauptamtliche Mitarbeiter*innen eingestellt werden, die den Verein beim Erreichen seiner Ziele – Sensibilisierung für die Situation der Careleaver, Anstoßen von Veränderungen auf politischer Ebene und die Vernetzung und den Austausch von Careleavern – tatkräftig unterstützen.

Wer sind Careleaver?
Careleaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung (Wohngruppen, Pflegefamilien etc.) verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden.

Wer ist der Careleaver e.V.?
Der Careleaver e.V. entstand 2014 aus dem Careleaver-Netzwerk. Er ist die einzige bundesweite Interessenvertretung von (jungen) Menschen, die in einer Pflegefamilie oder Wohngruppe aufgewachsen sind, und sich für ihre Rechte und Belange einsetzen

Quelle: Mitteilung des Careleaver e.V. vom 15.02.2020

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Neue PFAD Broschüre: „Pflegekinder werden erwachsen“

Posted on März 3, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Wenn Pflegekinder erwachsen werden, kann das ganz unterschiedlich verlaufen. Auf fast 50 Seiten der neuen PFAD Broschüre „Pflegekinder werden erwachsen“ werden nahezu alle möglichen Varianten beschrieben.

  • Welche Sozialleistungen stehen jungen Menschen zu – und wie beantragt man sie?
  • „„Das Pflegekind adoptieren? Die Adoption von Volljährigen, einschließlich der Volljährigenadoption mit den Wirkungen der Minderjährigenadoption wird als eine Option im Rahmen der Verselbstständigung behandelt.
  • „„Wie können sich Eltern neu organisieren, wenn Kinder flügge werden?

Zu diesen und vielen anderen Fragen finden Sie hier gute Informationen und praktische Anregungen.

Zu bestellen zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten beim PFAD Bundesverband: info@pfad-bv.de

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Offene Treffs für Pflege- und Adoptivfamilien in Halle/Saale

Posted on Februar 29, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

Der PFAD Landesverband für Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. lädt an jedem 3. Mittwoch im Monat in der Zeit von 16 bis 19 Uhr zu einem offenen Treff ins Bürgerhaus „alternativE“, Gustav-Bachmann-Str. 33, Halle/Saale ein.

In dieser Zeit wird eine Kinderbetreuung angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die nächste Termine sind am 18.03.20, 15.04.20 und 20.05.20.

nähere Informationen

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Dänemark: Bericht über Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien

Posted on Februar 29, 2020. Filed under: Fachkräfte, Forschung, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Das dänische Ministerium für Soziales hat einen Bericht zur Sozialpolitik im Jahr 2019 veröffentlicht, der sich auf Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien konzentriert. Ihre Situation soll mit sozialpolitischen Maßnahmen verbessert werden:

So machen in Dänemark zum Beispiel junge Menschen aus Pflegefamilien 34 Prozent der wohnungslosen Menschen aus. Der Bericht zeigt außerdem ein durchschnittlich schlechteres Abschneiden bei schulischen Leistungen dieser Kinder. Je später Kinder in einer Pflegefamilie untergebracht würden, desto stärker wirke sich diese Lebenssituation auf die Leistungen aus. Bessere Bildungschancen dagegen hätten Kinder in Pflegefamilien aus einem Elternpaar, die die Pflege von Kindern nicht zu ihrem Haupterwerb gemacht haben. Verzeichnet wird jedoch ein Trend, nach dem Personen die Aufnahme von Pflegekindern verstärkt als Beruf betrieben.

Das Ministerium entnimmt dem Bericht den Bedarf an schnellerer passender Vermittlung der Kinder und einer verbesserten Qualitätssicherung der Pflegefamilien.

Quelle: AGF EuropaNews – Februar 2020

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Internetseite des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft online: Starke Vormundschaft: Partner in der Kinder- und Jugendhilfe!

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Tätigkeit der Vormundinnen hat sich in den Jahren seit der „kleinen“ Vormundschaftsreform deutlich weiter entwickelt und ist häufig sehr bedeutsam für die Entwicklung der betroffenen Kinder. Der im Oktober 2019 gegründete, interdisziplinär aufgestellte Verein „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft“ will mit der neuen Internetseite https://vormundschaft.net Kenntnisse zur Tätigkeit der Vormundinnen, die Diskussion zu Schnittstellen und Kooperation, Fragen der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen zwischen vielen Helferinnen in die Fläche tragen:

  • Das Bundesforum ist die Rubrik für fachpolitische Stellungnahmen und Publikationen des Bundesforums sowie Informationen zum Verein und seiner Koordinierungsstelle.
  • Die Rubrik Vormundschaft erklärt beantwortet Fragen zur Vormundschaft, – jeweils zugeschnitten auf Fragen von Kindern und Jugendlichen sowie Eltern und auf den Informationsbedarf von Pflegeeltern und Fachkräften der Hilfen zur Erziehung, Sozialen Diensten und Familiengerichten.
  • Unter Fachinformationen werden eine Fülle von Materialien für Vormundinnen und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Familiengerichten zur Verfügung gestellt. Dort sind auch Texte eingestellt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche, Eltern, Pflegeeltern oder Erzieher*innen richten. Ein Glossar erklärt verständlich einige Fachbegriffe und soll Schritt für Schritt erweitert werden.
  • Aktuelle Nachrichten und Hinweise auf Fachveranstaltungen sind selbstverständlich ebenfalls verfügbar.
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Buch-Tipp: „Das FASD-Elternbuch – Hilfen und Strategien für Eltern und Kinder“

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die Neuerscheinung „Das FASD-Elternbuch – Hilfen und Strategien für Eltern und Kinder“ von Uwe Kamphausen und Sabine Leipholz enthält wichtiges Basiswissen zur Fetalen Alkoholspektrumstörung und konkrete Lösungsstrategien für verschiedene Alltagssituationen und Probleme, die bei FASD auftreten können. Das Buch berücksichtigt dabei Fragen von der Diagnosestellung bis zum Leben als Familie.

nähere Informationen

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Informationen für Betroffene: “Was tun nach einem rassistischen Angriff?”

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der neue Ratgeber “Was tun nach einem rassistischen Angriff?” des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) und der Opferberatung Rheinland (OBR) informiert Betroffene von rassistischer Gewalt in zehn Sprachen über wichtige Sofortmaßnahmen sowie bundesweite Beratungsangebote. Die Handreichung ist in einfacher Sprache geschrieben, mit vielen Illustrationen versehen und somit verständlich und niedrigschwellig gestaltet.

nähere Informationen

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Podcast: „Zwangsadoptionen in der DDR – Die gestohlenenen Kinder“

Posted on Februar 28, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Auf Deutschlandfunk Kultur finden Sie den Radio-Beitrag „Zwangsadoptionen in der DDR – Die gestohlenenen Kinder“ vom 26.02.2020 schriftlich und als Podcast zum Nachhören. Die Aufarbeitung dieses in der ehemaligen DDR geschehenen Unrechts steht erst am Anfang.

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Forschungsprojekt EMPOWERYOU sucht bundesweit Pflege- und Adoptivfamilien für Online-Befragung

Posted on Februar 26, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Der Forschungsverbund EMPOWERYOU sucht Pflege- und Adoptivfamilien mit Kindern zwischen acht und 21 Jahren für die Teilnahme an einer Online-Umfrage.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Stärkung von Pflege- und Adoptivfamilien sowie Kindern und Jugendlichen in Fremdunterbringung und ein besserer Schutz gegen Mobbing- und Gewalterfahrungen.

Informationsflyer

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – Aktuelle Rechtsprechung und FamG. Verfahren“ am 25.04. in Hameln

Posted on Februar 25, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Am 25.04.2020 referiert Richter Andreas Hornung in Hameln zum Thema „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – Aktuelle Rechtsprechung und FamG. Verfahren„. Veranstalterin ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband PFAD Niedersachsen e.V.

nähere Informationen

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Angehörigen-Entlastungsgesetz

Posted on Februar 24, 2020. Filed under: Finanzielles, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Durch das am 01.01.2020 in Kraft getretene Gesetz zur Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe (Angehörigen-Entlastungsgesetz) werden Kinder und Eltern finanziell entlastet.

Dies betrifft z.B. Personen, die zu den Unterhaltskosten ihrer leiblichen Eltern herangezogen werden, obwohl sie nicht bei ihnen aufwuchsen. Auch im Behindertenbereich wurden Angehörige finanziell entlastet und behindertenpolitische Neuregelungen geschaffen.

Gute Informationen finden Sie auf den Websites von reguvis.de und der Lebenshilfe.

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Vortrag „The German Foster Care System“

Posted on Februar 23, 2020. Filed under: International, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Mitte November stellte die stellvertretende PFAD Bundesvorsitzende Ulrike Schulz bei einem Kongress in Madrid das deutsche System der Pflegekinderhilfe auf Englisch vor.

Ergänzt wurde ihr Vortrag durch Ausführungen von Javier Mugica, der das spanische mit dem deutschen System verglich. Zum Abschluss stellten die Zuhörer*innen Fragen.

Der Vortrag wurde nun vom spanischen Pflegeelternverband ASEAF auf YouTube zur Verfügung gestellt.

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Frühstückstreff für Pflege- und Adoptiveltern am 18.03. in Husum

Posted on Februar 18, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen |

Der PFAD Kreisverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Nordfriesland e.V. lädt Mitglieder und Interessierte am 18.03.2020 herzlich in die Jugendherberge Husum zum gemeinsamen Frühstück ein.

Um Voranmeldung bis zum 08.03. bei Susanne Köpcke (Telefon: 0172-5474772) wird gebeten.

nähere Informationen

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Linke will Kostenbeitrag im SGB VIII streichen

Posted on Februar 16, 2020. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Nach dem Willen der Linksfraktion sollen Jugendliche in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Pflegefamilien nicht mehr an den Kosten ihrer Unterbringung beteiligt werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf der Fraktion (19/17091) zur Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuches (SGB VIII) vor. Ebenso soll bei jungen Volljährigen in stationärer Unterbringung deren eigenes Vermögen nicht länger herangezogen werden. Die derzeit bestehenden Regelungen erschwere es jungen Menschen, die auf die besondere Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen seien und somit über schlechtere Startchancen ins Erwachsenenleben verfügten, finanzielle Rücklagen zu bilden. So müssten junge Menschen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder in Pflegefamilien gemäß Paragraf 94 SGB VIII bis zu 75 Prozent ihres bereinigten Einkommens als Kostenbeitrag an das Jugendamt abführen. Dies mindere den Anreiz, eine Berufsausbildung auf- oder einen Schülerjob anzunehmen. Zudem führten die Regelungen zu einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand in den Jugendämtern.

Die Linksfraktion verweist zudem darauf, dass der Paragraf 94 SGB VIII in den Bundesländern insbesondere bezüglich der Öffnungsklausel, auf Kostenheranziehung zu verzichten oder diese zu reduzieren, nicht einheitlich umgesetzt werde. Dies sei angesichts des Verfassungsziels gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfassungsrechtlich problematisch.

Quelle: Heute im Bundestag vom 14.02.2020

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LV Niedersachen tritt dem PFAD Bundesverband bei!

Posted on Februar 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie |

Wir freuen uns sehr über die Aufnahme des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien Niedersachsen e.V. und seiner Ortsvereine und -gruppen in den PFAD Bundesverband. Der Beitritt war auf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes am 25.01.2020 in Delmenhorst einstimmig beschlossen worden.

Unsere bisherigen niedersächsischen Vereine Pfeil Harburg und S.I.P.A. Stade schließen sich dem PFAD Landesverband Niedersachsen an, sodass die PFAD Verbandsfamilie nun um einen geeinten, sehr aktiven und erfahrenen Landesverband in Niedersachsen verstärkt wird.

Wir gratulieren dem neu gewählten Vorstand ganz herzlich und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit!

Der neu gewählte Vorstand des PFAD LV Niedersachsen. Von links: Elisabeth Heemann (Beisitzerin), Gerda Wallaart (Beisitzerin), Sascha Jordan (Beisitzer), Nevim Krüger (1. Vorsitzende), Michael Postel (Kassenwart), Sonja Gosch (2.Vorsitzende)
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„Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 07.03. in Braunschweig

Posted on Februar 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ heißt die Fachtagung für Pflege- und Adoptiveltern des Jugendamtes Braunschweig und des PFAD Landesverbandes Niedersachsen e.V., die am 07.03.2020 in Braunschweig mit Referent Martin Janning stattfinden wird.

Die Teilnahme ist kostenfrei für Adoptiv- und Pflegeeltern des Jugendamtes Braunschweig und Mitglieder vom LV- PFAD Niedersachsen.
Von externen Interessierten wird eine Teilnahmegebühr von 50 € erhoben.

nähere Informationen

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NRW: Finanzielle Aufwendungen für Pflegestellen und Erziehungsstellen für 2020

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Erziehungsstellen, Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

(PFAD/us) Nordrhein-Westfalen erhöhte die finanziellen Aufwendungen für Pflegestellen und Erziehungsstellen zum 01.01.2020.

Die Beträge für die materiellen Aufwendungen (Pflegegeld) liegen dabei unter den Empfehlungen des Deutschen Vereins für 2020, die für den Erziehungsbeitrag darüber.

zum Rundschreiben des LVR-Dezernat Kinder, Jugend und Familie vom 17.12.2019

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Pflege- und Adoptivkinder besichtigen Bavaria Filmstadt am 14.03.

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V veranstaltet für Kinder ab 7 Jahren und 1,20 Meter Körpergröße (Bedingung fürs 4D-Kino) am 14.03.2020 einen Tagesausflug zur Bavaria Filmstadt.

Es wartet eine Führung durch die Filmstadt, der Besuch des Filmstadt-Ateliers sowie das 4D-Kino auf die jungen Teilnehmer*innen.

nähere Informationen

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„Pflege- und Adoptivkinder in der Schule“ – Teil 1“ am 14.03. in Düsseldorf

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.03.2020 referiert Monika Dreiner in Düsseldorf zum Thema „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule – Teil 1“. Veranstalterin ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.

Dieses Seminar ist der 1. Teil einer dreiteiligen Seminarreihe. Teil 2 ist am 19.09.2020 geplant.

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PFAD Fachzeitschrift 1/2020: „Entlastung gehört dazu!“

Posted on Februar 14, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Cover PFAD 1/2020

Entlastung gehört dazu!“ fordert Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:

„Unsere erste Ausgabe in diesem Jahrgang steht unter der Überschrift „Entlastung gehört dazu!“ und passt vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr. Möglicherweise wollen sie stärker die Balance halten zwischen dem Paarsein, dem Elternsein, Ihrem sozialen Engagement und nicht zuletzt auch dafür sorgen, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen.
Unsere Zusammenstellung interessanter Artikel weist auf die Vielfalt möglicher Hilfen hin, die Pflege- und Adoptiveltern brauchen, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Nicht alles wird überall angeboten. Setzen Sie sich bei Ihrem Jugendamt oder freien Träger für die passende Entlastung für Ihre Familie ein.

Vielen Dank an alle Pflege- und Adoptiveltern, die mit der Teilnahme an unserer Umfrage bereit waren, ihre Erfahrungen mit Entlastungsangeboten an eine breite Leserschaft weiterzugeben. Viele Wünsche sind noch nicht überall realisiert. Sie zeigen auf, was Pflegeeltern brauchen, um Überlastungen vorzubeugen. Ob Hilfe und Entlastung bei der Adoptiv- und Pflegefamilie ankommen, hängt vom Angebot und von der Art des Anbietens ab. Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie für notwendig erachten und diese dann auch nutzen. Bei der stetigen Suche der Jugendämter nach geeigneten Pflegeeltern liegt es auf der Hand, dass Entlastungen zu den Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe gehören.“

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

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Rechtsinfos für Kinder und Jugendliche

Posted on Februar 13, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Die Website Recht Relaxed des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz wendet sich an junge Leute. Sie können dort unter den Rubriken

  • Zuhause + Co.: Bei deiner Erziehung darfst du mitreden
  • Körper + Sex: Du bestimmst, was mit deinem Körper passiert
  • Mobbing + Erpressung: Welche Rechte du hast, wenn Mitschüler dich mobben oder erpressen
  • Handy + Shopping: Was du darfst, wenn du im Netz unterwegs bist

erfahren, was sie und was andere dürfen und was sie tun können um ihr Recht zu bekommen.

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„Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ am 23.03. in Achim

Posted on Februar 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Monika Dreiner wird am 23.03.2020 in Achim bei Bremen für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum „Der Alltag mit traumatisierten Pflegekindern“ referieren.

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen aufzuzeigen, Ressourcen von Pflegekindern- und Eltern zu nutzen, damit die Sozialisation in die Pflegefamilie gelingt.

nähere Informationen

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS – Syndrom“ am 07.03.in Leipzig

Posted on Februar 7, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 07.03.2020 referiert Prof. Dr. med. Hans Ludwig Spohr in Leipzig zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS – Syndrom“. Veranstalterin ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.

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Positionspapier zu Schutzkonzepten in der Pflegekinderhilfe

Posted on Februar 6, 2020. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Ein Positionspapier des Verbundprojekts FosterCare befasst sich mit dem Thema Kinderrechte in der Vollzeitpflege – Reformbedarf zur Verwirklichung von Schutzkonzepten in der Infrastruktur der Pflegekinderhilfe.

Die konkreten Empfehlungen sind:

  • Es ist z.B. in § 37 SGB VIII festzuhalten, dass es die Verantwortung der Jugendämter ist, Schutzkonzepte für die Infrastruktur der Pflegekinderhilfe zu entwickeln. Indem die Pflegekinderhilfe explizit in § 79a SGB VIII aufgenommen wird, ist dafür Sorge zu tragen, dass Schutzkonzepte im Rahmen der Qualitätsentwicklung fortgeschrieben und evaluiert werden.
  • In §§ 33; 44; 45 SGB VIII ist festzuhalten, dass die Pflegefamilien in den Kontext der Schutzkonzepte eingebunden sind – mindestens Beschwerdeverfahren für die jungen Menschen in der Infrastruktur vorhanden sein müssen – und die Pflegeltern in den Auswahlverfahren entsprechend informiert und qualifiziert werden müssen. Zudem ist den Pflegeltern ein Beratungsrecht in § 8b SGB VIII einzuräumen.
  • In § 27 SGB VIII ist jungen Menschen bei einer Fremdplatzierung ein eigenständiges Interessenvertretungsrecht einzuräumen und abzusichern. In § 36 ist festzuhalten, dass die jungen Menschen in Hilfeplangesprächen über ihre Rechte regelmäßig und altersgerecht informiert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die jungen Menschen Beschwerdeverfahren und – soweit vorhanden – Ombudsstellen kennen oder/ und ihnen eine kontinuierliche Ansprechperson zur Verfügung gestellt wird, die von den jungen Menschen ausgewählt werden kann. Weiterhin ist es für die junge Menschen, die in Pflegefamilien aufwachsen, grundlegend, dass z.B. in § 37 Abs. 2 SGB VIII festgeschrieben wird, dass sie Unterstützung in der Organisation von kollektiven Formen der Selbstvertretung erhalten müssen.
  • Schließlich wäre es insgesamt für die Stärkung der Kinderrechte – auch über die Pflegekinderhilfe hinaus – ein wichtiges Signal, wenn § 1 Abs. 3 SGB VIII nicht als „soll“, sondern als uneingeschränkte Verpflichtung formuliert wäre, die nicht primär auf Institutionen beschränkt ist.

Das Verbundprojekt „FosterCare“ wird an der Stiftung Universität Hildesheim, dem Universitätsklinikum Ulm – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut umgesetzt. Es wird in der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ aus Mitteln des BMBF gefördert.

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Die Rechte von Kindern in Strafverfahren

Posted on Februar 6, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Projekt “Child-Friendly JT” hat sechs Flyer entworfen mit Informationen zu den Rechten von Kindern, die in Strafverfahren verdächtigt oder beschuldigt werden. Die Flyer gehen vor allem auf Kinderrechte in Bezug zu Festnahme, Gerichtsverfahren und Untersuchungshaft ein. Sie sind in insgesamt 27 Sprachen erhältlich und stehen zum kostenlosen Download hier zur Verfügung.

Link zum Download der deutschen Versionen (zip Datei)

Diese beinhalten:

3 Flyer für Jugendliche: Kennst du deine Rechte?

  • Wenn du verhaftet wurdest
  • Wenn du vor Gericht musst
  • Wenn du in Untersuchungshaft genommen wurdest

3 Flyer für Eltern: Kennen Sie die Rechte Ihres Kindes?

  • Wenn Ihr Kind verhaftet wurde
  • Wenn Ihr Kind vor Gericht muss
  • Wenn Ihr Kind in Untersuchungshaft genommen wurde
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Broschüre für unbegleitete Minderjährige wurde aktualisiert

Posted on Februar 3, 2020. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die Broschüre des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. „Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven – erklärt für unbegleitete Minderjährige“ steht ab sofort in aktualisierter Version (Stand Januar 2020) zum Download bereit.

  • Wie kann ich einen Asylantrag stellen?
  • Welche Rechte habe ich im Asylverfahren?
  • Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten?
  • Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde?
  • Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben?
  • Wen kann ich fragen, wenn ich Hilfe brauche?
  • Was ändert sich, wenn ich 18 Jahre alt werde?

Dies und vieles mehr wird in einfacher Sprache erklärt und durch (Schau-)Bilder ergänzt, welche die erklärten Begriffe darstellen.

In der aktualisierten Version finden die neuesten Gesetzesänderungen zum Thema Ausbildungsduldung Berücksichtigung.

Das Heft ist als Printversion kostenfrei bestellbar und steht auch zum Download bereit.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 16.03. in Regensburg

Posted on Februar 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr wird am 16.03.2020 in Regensburg für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zum Thema „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ referieren.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellung und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für die Kinder erörtert sowie spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Neue Entlastungsangebote für Pflegeeltern in Hamburg

Posted on Januar 30, 2020. Filed under: Finanzielles, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

(PFAD/kd) Die Stadt Hamburg bietet ihren Pflegeeltern künftig weitere einmalige Leistungen zur Entlastung und/oder Stabilisierung von Pflegeverhältnissen an.

So ist es künftig möglich, dass auf Antrag bis zu 8 Stunden monatlich die Kosten in Höhe bis zu 13,30 € pro Zeitstunde für einen Babysitter übernommen werden.

Zudem werden ebenfalls auf Antrag Betreuungskosten an bis zu vier Wochenendtagen im Jahr in Höhe von 70 € pro Tag bewilligt. Mit diesen Kostensätzen sind alle anfallenden weitergehenden Aufwendungen abgegolten, d. h. zusätzliche Mittel für Fahrkosten oder eventuelle Sozialversicherungen werden nicht ergänzend gezahlt.

Daneben gibt es nun auch die Möglichkeit, dass Ferienreisen und Ferienfreizeiten der Pflegekinder ohne ihre Pflegeeltern bezuschusst werden können. Auf Antrag werden dafür pro Kind für bis zu 21 Tage im Kalenderjahr je Tag 13.60 € übernommen.

Die Gewährung dieser Kosten kann ohne Beschluss im Hilfeplangespräch erfolgen, ein Verwendungsnachweis ist nicht erforderlich.

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Region Hannover will Pflegefamilien finanziell besser absichern

Posted on Januar 27, 2020. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Pflegekinderdienst der Region Hannover sucht in seinem Zuständigkeitsbereich regelmäßig Pflegeeltern für Kinder, die nicht in ihren Familien aufwachsen können. Doch gestaltet sich die Suche nach geeigneten Paaren oder Familien zunehmend schwieriger: Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber sinkt kontinuierlich, während gleichzeitig der Bedarf an Pflegefamilien – besonders für kleine Kinder im Alter von null bis zu sechs Jahren – steigt. Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang der meist voll berufstätigen Interessenten sind die erheblichen finanziellen Einbußen im ersten Jahr der Aufnahme, wenn Pflegeeltern Elternzeit nehmen.

Denn bisher gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Elterngeld.

Die Region Hannover will daher künftig Pflegeeltern im ersten Jahr der Aufnahme mit elterngeldähnlichen Leistungen unterstützen.

„Grundsätzlich erhalten Pflegepersonen natürlich Pflegegeld für den Lebensunterhalt des Pflegekindes. Doch nehmen sie Elternzeit im ersten Jahr, haben sie bisher keinen gesetzlichen Anspruch auf Elterngeld in dieser Zeit. Das schreckt viele geeignete Paare und Familien ab, da sie mit nur einem Einkommen nicht über die Runden kommen. Diese Hürde wollen wir potenziellen Pflegeeltern nehmen und die gesetzliche Lücke überbrücken“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Denn gerade in dem ersten Jahr ist es wichtig, genug Kraft und Zeit für die Kinder zu haben, die in der Regel bisher in einem instabilem, oft vernachlässigenden Umfeld aufgewachsen sind.“

So sollen alle Vollzeitpflegepersonen, die nach Aufnahme eines Pflegekindes ihre Erwerbstätigkeit in den ersten sechs bis zwölf Monaten vollständig ruhen lassen, künftig 800 Euro monatlich von der Region Hannover erhalten, bis zu einem Jahr lang. „Grundsätzlich ist es für alle Kinder besonders in dem Alter bis zu sechs Jahren für die Entwicklung sehr wichtig, in einem familiären Umfeld aufzuwachsen. Wir würden uns wünschen, auf eine große Anzahl unterschiedlichster Familien zurückgreifen zu können, um eine möglichst passende Familie für die jeweiligen Kinder zu finden“, unterstreicht Claudia Weigel, Leiterin des Team Pflegekinder und Adoption der Region Hannover. „Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Pflegepersonen.“ So gab es im Jahr 2017 lediglich vier Bewerberpaare aus den 16 regionsangehörigen Kommunen, in denen die Region Jugendhilfeträgerin ist, in 2018 waren es fünf. Dem gegenüber stehen durchschnittlich 15 Vermittlungsanfragen pro Jahr.

Quelle: Meldung der Region Hannover

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Forschungsverbund EMPOWERYOU sucht erste Teilnehmer*innen für Online-Umfrage

Posted on Januar 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Nachdem der Forschungsverbund EMPOWERYOU in Zusammenarbeit mit dem PFAD Bundesverband e.V. im vergangenen Jahr seine Arbeit aufgenommen hat, ist viel passiert. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase ist es nun soweit: In den nächsten Wochen starten die ersten Teilprojekte mit der Datenerhebung. Dafür sind die Forscher*innen auf Ihre Hilfe angewiesen. Nur durch Ihre tatkräftige Unterstützung können sie es schaffen, Pflege- und Adoptivfamilien sowie Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung zu stärken und gegen Mobbing- und Gewalterfahrungen besser zu schützen.

Gestartet wird mit einer Online-Umfrage, deren Ergebnisse unter anderem den Grundstock für die Entwicklung von Präventionsprogrammen legen sollen.

Im ersten Schritt werden nun Pflege- und Adoptivkinder zwischen acht und 21 Jahren sowie deren Familien für die Teilnahme an einer Online-Umfrage gesucht. Wenn Sie Interesse haben, an dem Forschungsvorhaben teilzunehmen oder es unterstützen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt auf:

E-Mail: empoweryou@uni-bielefeld.de
Tel.: 0521-1064500

Social Media:
www.instagram.com/empoweryou.info
www.twitter.com/EMPOWER__YOU
www.facebook.com/EMPOWERYOU.eu/

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Filmabend „Systemsprenger“ am 30.01. in Petersberg

Posted on Januar 10, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Ortsverein PFAD für Kinder Fulda e.V. lädt seine Mitglieder sowie Interessierte am 30.01.2020 ins Evangelische Gemeindehaus, An St. Johann 3 nach 36100 Petersberg (gegenüber der „Alten Ziegelei) ein.

Ab 19 Uhr wird der Kinofilm „Systemsprenger“ gezeigt werden. Danach besteht Gelegenheit zum Austausch.

Der Eintritt ist für Mitglieder frei, von anderen Teilnehmer*innen wird ein Beitrag von 4 € erbeten. Um vorherige Anmeldung unter pfad-fulda@gmx.de wird gebeten.

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FASD-Treff für Pflege- und Adoptiveltern am 05.02. in Hamburg

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter der Leitung von Lenore Wittig und Claudia Bosse bietet Freunde der Kinder e.V. viermal jährlich einen Treff für Pflege- und Adoptiveltern an, deren Kinder von FASD betroffen sind.

Der nächste Termin ist am 05.02.2020.

zur Anmeldung

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Workshops für Pflege- und Adoptiveltern „Leben in Familien mit verschiedenen Hautfarbe“ ab 20.01. in Hamburg

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

An sechs zusammenhängenden Abenden können sich Pflege- und Adoptiveltern bei Freunde der Kinder e.V. unter der Leitung von Eva Krohn und Andrea Wiechmann über die Besonderheiten des Zusammenlebens von weißen Eltern mit Schwarzen Kindern/Kindern of Colour austauschen.

Es werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Was ist besonders in den Familien: Sensibilität für die Kinder entwickeln
  • Wie schaffen wir eine gute Eltern-Kind-Bindung bei Adoption und Pflege?
  • Wie gehen wir mit Alltagsrassismus um: Diskriminierung erkennen und verhindern
  • Wie stärken wir uns und unsere Kinder: Problemen begegnen und Kraft schöpfen
  • Was tun bei besonderen Problemen: Hilfe bekommen in Hamburg
  • Vorbilder in sozialen Medien: Austausch zu Medien, Büchern und Vernetzung

Die Workshops finden am 20.01., 23.03., 25.05., 31.08., 26.10. und 07.12.2020 jeweils von 20-22 Uhr statt.

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Seminar-Zyklus „Chaos oder zweite Chance? Pubertät bei Pflege- und Adoptivkindern“ im Februar in Hamburg

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg, lädt Pflege- und Adoptiveltern im Februar zur Seminarreihe „Chaos oder zweite Chance? Pubertät bei Pflege- und Adoptivkindern“ ein.

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, verändert sich ihr Gehirn, ihr Körper und ihr Verhalten. Dabei wirken die frühen Erfahrungen des Pflege- oder Adoptivkindes in den Familienalltag hinein.

An den vier Abenden (03.02., 10.02., 17.02., 24.02.2020 jeweils 20–22 Uhr) stehen unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt. Im Seminar können Pflege- und Adoptiveltern nützliche Werkzeuge kennenlernen und förderliche Haltungen entwickeln. Es gibt Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch.

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LV Bayern: Gruppenarbeitstreffen und Mitgliederversammlung am 20.03. in Ingolstadt

Posted on Januar 9, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das XXI. Bayerische Gruppen-Arbeitstreffen (GAT) des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. wird am 20.03.2020 in Ingolstadt abgehalten. Neben dem Austausch der Gruppenansprechpartner und Vereinsvorstände wird u.a. ein Vortrag zum Thema „Mediation mit Pflege- und Herkunftsfamilien zur gelingenden Förderung und Entwicklung von Pflegekindern“ von Wolfgang Pladt angeboten.

Im Anschluss an die Tagung findet die Mitgliederversammlung des Landesverbandes statt.

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Auch Väter haben Anspruch auf Vorsorge- und Reha-Maßnahmen der Müttergenesung

Posted on Januar 8, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Wenn Väter ihre Familienverantwortung im Alltag ernst nehmen oder als Alleinerziehender die Hauptlast tragen, können auch sie an Grenzen kommen. Wie sie wieder gesund werden und sich fit für den Alltag machen, lernen Väter in speziellen Vater-Kind-Kuren. Diese stehen wie Mutter-Kind-Kuren allen gesetzlich Versicherten offen.

Die Zahl der Väter, die eine Vorsorge- oder Reha-Maßnahme nutzen, steigt stetig – von 2015 auf 2018 um 25 Prozent auf 1.800 Männer. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung bietet in ausgewählten Kliniken spezielle Termine für Vätergruppen.

Vorsorge oder Rehabilitation für Väter findet als stationäre Maßnahme in einer anerkannten Fachklinik statt. Durch die speziellen Anreisetermine besteht dort für drei Wochen eine therapeutische Gemeinschaft ausschließlich aus Männern mit ihren Kindern. Dies schafft einen besonderen Rahmen, um unterstützt durch Ärzte, Therapeuten und Pädagogen die eigene Gesundheit in den Blick zu nehmen und neue Erfahrungen mit einer gesunden Lebensweise zu sammeln.

„Wer Familienverantwortung übernimmt, erlebt annähernd gleiche Belastungen – egal ob Frau oder Mann. Entsprechend vergleichbar sind die Diagnosen, mit denen Mütter und Väter zu uns kommen“, weiß Silvia Selinger-Hugen, Leiterin der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney. Für sie sind es die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Rollenerwartungen, die geschlechterspezifische Maßnahmen sinnvoll machen. Die Mehrzahl der Väter arbeite in Vollzeit und noch immer sei es als Mann nicht selbstverständlich, im Familienalltag eine aktive Rolle einzunehmen. „Auch die Wahrnehmung und Anerkennung von alleinerziehenden Vätern ist noch begrenzt“, so Selinger-Hugen.
Ein Vater, der wegen eines kranken Kindes zu Hause bleibt, werde oft gefragt, ob die Frau das nicht machen könne. „Neben dem strukturellen Druck gibt es viele weiche Faktoren, die es Männern schwer machen“, sagt Silvia Selinger-Hugen. Dies alles erfordere eine spezifische Ansprache, die sich vor allem in unterschiedlichen Bildern und Beispielen zeige. Neben der Therapie der Krankheitssymptome sei Ziel aller Angebote, die Väter aus Erschöpfungs- und Stresszuständen heraus zu stärken, und ihnen Hilfestellung bei der Erziehung und dem Miteinander mit ihren Kindern zu geben.

Väter, die bei einer Mehrfachbelastung durch Kindererziehung, Familie und Beruf unter gesundheitlichen Störungen leiden, können auch ohne Kinder an einer stationären Vorsorgemaßnahme teilnehmen. Die KAG Müttergenesung bietet in Zusammenarbeit mit dem Sebastianeum in Bad Wörishofen eine Väter-Kur an, die sich ganz auf vater- und männerspezifische Gesundheitsstörungen und Problematiken fokussiert.

Die KAG ist der größte Trägerzusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks. Bei Fragen rund um Vorsorge- und Rehamaßnahmen der Müttergenesung bietet die KAG Müttern und Vätern schnelle Hilfe über die Hotline 0180/140 0 140 (3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz) oder können sich auf der Website informieren: www.kag-muettergenesung.de

Quelle: Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V. vom 08.01.2020

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Expertise „Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe“

Posted on Januar 6, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Broschürencover

Die IGfH hat eine neue Expertise von Andrea Dittmann und Dirk Schäfer herausgebracht. Die 56-seitige Schrift „Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe“ beschäftigt sich mit dem Anspruch der Eltern auf Beratung und Unterstützung:

„Wenn Kinder oder Jugendliche von ihren Eltern (zeitweilig) nicht ausreichend versorgt werden können, ihr Wohl und ihre Unversehrtheit zu Hause gefährdet sind und die Gefahr gemeinsam mit den Eltern nicht abzuwenden ist, ist es Aufgabe der Jugendämter, einen neuen Lebensort für die jungen Menschen zu finden. Ist dieser Ort in einer stationären Einrichtung der Erziehungshilfe gemäß § 34 SGB VIII oder in einer Pflegefamilie gemäß § 33 SGB VIII gefunden worden, müssen die Eltern nicht nur die Trennung und den Verlust verarbeiten, sondern auch eine Perspektive für ein alltägliches Leben ohne ihr Kind entwickeln. Auch wenn sich – in einer deutlich selteneren Konstellation – die Eltern selbst von ihren Kindern getrennt haben, müssen sie ihre Rolle als Eltern, deren Tochter oder Sohn nun in der Obhut anderer Menschen lebt, aber dennoch ihr Kind bleibt, finden und gestalten. Dabei sind sie auf Unterstützung angewiesen, nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch im Sinne ihrer Kinder, deren Identitätsentwicklung untrennbar ist von ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftsfamilie.
Den Anspruch von Eltern, deren Kinder (zeitweilig) an einem anderen Ort leben, auf Beratung und Unterstützung mit Hilfe empirischer Belege zu untermauern, ist Intention dieser Expertise.“

Die Publikation kann zum Preis von 8,- € bei der IGfH bestellt werden.
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Ehemalige Pflegekinder für Studie über Resilienz gesucht

Posted on Januar 6, 2020. Filed under: Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Für eine Masterarbeit zum Thema „Resilienz bei Pflegekindern“ sucht eine Studentin der Erziehungswissenschaft an der Universität Mainz deutschlandweit erwachsene InterviewpartnerInnen, die als Pflegekinder aufgewachsen sind.
Idealerweise sind diese Personen zwischen 1980 und 1995 geboren und im Kindes- oder Kleinkindalter in eine Pflegefamilie gekommen.

Das Interview wird maximal 1,5 Stunden Zeit in Anspruch nehmen und kann nach Absprache persönlich am Wohnort der/des Interviewten oder über einen Videomessenger erfolgen.

Bei Interesse an einer Teilnahme an der Befragung melden Sie sich bitte bis zum 15. Februar 2020 bei Laura Lepp: llepp@students.uni-mainz.de

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Berlin: ca. 50 minderjährige Flüchtlinge in Pflegefamilien

Posted on Dezember 27, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Zwei Kinder kommen täglich alleine nach Berlin“ des Tagesspiegels vom 27.12.2019 befasst sich mit der Situation minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge in Berlin. Warum kommen sie nach Deutschland, was haben sie auf ihrer Flucht erlebt und wie geht es ihnen hier?

Von den derzeit etwa 850 minderjährige Flüchtlingen ohne Eltern in Berlin leben ca. 50 bei Pflegeeltern: „Laut Jugendamtsexperten ist eine Pflegefamilie nicht für jeden das Richtige. Es gibt aber viele erfolgreiche Beispiele.“

Das aktuelle Theaterstück „Futureland“ am Gorki-Theater, in dem junge Geflüchtete ihr Leben spielen , läuft noch bis Ende Februar.
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Broschüre: Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen – Kinder in der digitalen Welt stärken und schützen

Posted on Dezember 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Cover der Broschüre

Die 24-seitige Broschüre „Cyber-Grooming, Sexting und sexuelle Grenzverletzungen“ der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. will pädagogische Fachkräfte und Eltern für Risiken und Gefahren sensibilisieren, ohne Pessimismus zu verbreiten. Es geht darum, Kinder im digitalen Alltag zu begleiten und langfristig zu befähigen, sich selbst zu schützen.

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Arbeitshilfe: Cyber-Mobbing begegnen – Prävention von Online-Konflikten

Posted on Dezember 21, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Cover der Broschüre

Eine 84-seitige Broschüre der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e. V. gibt Informationen zum Thema Cyber-Mobbing begegnen – Prävention von Online-Konflikten.

Ob Cyber-Mobbing, Hate Speech oder nicht einvernehmliches Sexting – pädagogische Fachkräfte stehen heute vor immer neuen Herausforderungen. Gleichzeitig haben immer mehr Kinder schon im Grundschulalter ein Smartphone. Die Prävention von Online-Konflikten kann also schon hier ansetzen.

Mobbing ist vor allem an Schulen ein Thema, weil sich Kinder und Jugendliche dort in Gruppen aufhalten, die sie nicht selbst gewählt haben. Insofern hat die Arbeitshilfe einen Fokus auf das Arbeitsfeld Schule und nimmt gleichzeitig die Arbeit mit jüngeren Kindern in den Blick – ohne die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen auszuklammern. Aber natürlich können die Inhalte auch in außerschulischen Einrichtungen Anwendung finden.

Die Arbeitshilfe bietet u.a.

  • eine Darstellung von aktuellen Entwicklungen samt rechtlicher Einordnung,
  • eine praktische Sammlung von Präventionsbausteinen für Schulen und andere Einrichtungen,
  • eine Übersicht zu Interventionsmöglichkeiten und
  • eine Methodensammlung mit Arbeitsblättern zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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Westfalen-Lippe: ab 01.01. geänderte Zuständigkeit für behinderte Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien

Posted on Dezember 19, 2019. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches |

Für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen, körperlichen oder Sinnesbeeinträchtigung in Pflegefamilien wird ab 01.01.2020 in Westfalen-Lippe der LWL zuständig. Diese Zuständigkeit übernimmt der LWL von den Sozialämtern der Kreise und kreisfreien Städte.

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Rheinland: Was ändert sich zum 01.01. für behinderte Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien?

Posted on Dezember 19, 2019. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Nordrhein-Westfalen verändert sich die Zuständigkeit für die Leistung zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in einer Pflegefamilie. Die Zuständigkeit wechselt zum 01.01.2020 von der örtlichen Ebene der Stadt oder des Kreises zu den Landschaftsverbänden.

Der LVR übernimmt die laufenden Fälle derzeit von den örtlichen Jugendämtern im Rheinland. Ziel ist ein möglichst reibungsloser Übergang, so dass keine Leistungsunterbrechungen entstehen, daher arbeiten alle Leistungsträger bei der Übergabe der Akten und Unterlagen eng zusammen.

Im Oktober 2019 hat der LVR alle Pflegefamilien angeschrieben und über die Veränderungen informiert. Der LVR übernimmt alle vorliegenden Verträge mit Leistungserbringenden und führt sie zunächst unverändert fort. Die Beratung findet wie bisher auch im häuslichen Umfeld statt. Die Zahlungen des Pflegegelds werden zukünftig vom LVR direkt an die Pflegefamilien überwiesen. Hierfür werden Pflegeeltern gebeten, dem LVR die aktuelle Bankverbindung sowie die Kopie des vollständigen Vertrages und/oder des Bescheids zukommen zu lassen.

Die ab 01.01.2020 geltenden Regelungen zur Trennung der Leistungen der Existenzsicherung von der Fachleistung gelten nicht für Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien. Hier ist also zunächst nichts weiter zu veranlassen.

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