Pflegefamilie

„Bindungsentwicklung bei Adoptiv- und Pflegekindern“ am 17./18.11. in Bad Boll

Posted on August 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Evangelische Akademie Bad Boll veranstaltet in Kooperation mit der Evangelischen Beratungs- und Vermittlungsstelle in Württemberg sowie mit der Adoptionsberatung und –vermittlung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung für Adoptiv- und Pflegeeltern mit dem Titel „Bindungsentwicklung bei Adoptiv- und Pflegekindern“ am 17./18.11.2018.

Mit Prof. Dr. Karl Heinz Brisch konnten sie einen renommierten Bindungsforscher als Referenten gewinnen. Er zeigt mit Referat, Videos, Anschauungsmaterial auf, wie wichtig eine sichere Bindung zwischen Eltern und Kind für die körperlich, psychische und soziale Entwicklung in der frühen Entwicklungsphase ist. Im 2. Teil der Veranstaltung berichten erwachsene Adoptierte/Pflegekindern aus Ihren Erfahrungen. Fachkräfte aus dem Bereich Adoptionsvermittlung/Pflegekinder stehen für weitere Gespräche zur Verfügung.

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BAG Adoption und Inpflege sieht Verbesserungsbedarfe

Posted on August 15, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen |

logo(PFAD BV 15.08.2018) Die Zeit nach der Verselbstständigung von Adoptiv- bzw. Pflegekindern ist selten Gegenstand der Fachdiskussionen in der Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Deshalb widmete sich die diesjährige Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE dem wichtigen Thema „Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“.

VertreterInnen und Betroffene aus zehn verschiedenen Organisationen trafen sich am 05./06. Mai 2018 in Frankfurt am Main und tauschten sich über die lebenslangen Auswirkungen eines Aufwachsens außerhalb der leiblichen Familie auf alle Beteiligten aus. Zum Abschluss der Diskussion entwickelten die TeilnehmerInnen Anregungen zur Verbesserung der gängigen Praxis:

Aufklärung des Kindes
Eine frühestmögliche Aufklärung des Adoptivkindes („vom Wickeltisch an“) über die Tatsache seiner Abstammung aus einer anderen Familie – und bei internationaler Adoption auch aus einer anderen Kultur – wird von den Betroffenen als zwingend notwendig erachtet. Schon dem Baby gegenüber von diesen Dingen zu sprechen, übt die Adoptiveltern darin, altersgerechte Worte zu finden und führt in einen selbstverständlicheren und positiveren Umgang mit der Tatsache, eine Adoptivfamilie zu sein. Adoptivfamilien sollten ihrem aus dem Ausland adoptierten Kind einen wertschätzenden Zugang zu seiner Herkunftskultur ermöglichen: Sprache, landestypische Küche, Reisen, Kontakte zu Menschen aus diesem Kulturkreis oder Vernetzung mit anderen Adoptivfamilien – es gibt hier viele Möglichkeiten.

Akteneinsicht
Erwachsene Adoptierte betonen, wie wichtig die Kenntnis der Wahrheit für sie ist und das Wissen um alle Umstände und Gründe, die zu ihrer Adoptionsfreigabe geführt haben. Deshalb haben die Adoptionsvermittlungsakten für sie einen hohen Wert. Die Akten sollten korrekt geführt sein und möglichst viele Informationen enthalten. Bei Auslandsadoption ist ggf. die exakte Übersetzung einzelner Papiere notwendig.
Die seit 2016 gültige Regelung, nach der die Vermittlungsakten bei nationalen und internationalen Adoptionen, gerechnet vom Geburtsdatum des Kindes an, 100 Jahre lang aufzubewahren sind, wird ausdrücklich begrüßt, da vor allem bei älteren Adoptierten eine Wurzelsuche manchmal erst nach dem Tod der Adoptiveltern angegangen wird.
Als besonders wertvoll werden den Akten beigelegte Briefe oder Dinge erachtet, die dem Kind in den meisten Fällen von der Mutter „mitgegeben“ wurden. Diese sollten auf jeden Fall mit aufbewahrt und übergeben werden. Dies gilt genauso für potenziell belastende Mitteilungen an den Adoptierten/die Adoptierte. Auch für anonym Geborene ist es wichtig, durch Akteneinsicht zumindest die wenigen vorhandenen Informationen bekommen zu können. Auch ehemaligen Pflegekindern muss die Möglichkeit einer späteren Akteneinsicht offengehalten werden. Für deren Fallakten wäre ebenso eine verbindliche Aufbewahrungsfrist von 100 Jahren angemessen.

Wurzelsuche
Ob und wann sich ein adoptierter Mensch konkret auf die Suche nach seiner Herkunftsfamilie macht, ist sehr unterschiedlich und sollte von diesem selbst ausgehen. Dafür benötigt er jedoch die Akzeptanz, Unterstützung und ggf. auch Begleitung durch seine Adoptiveltern. Bislang beraten die Jugendämter bzw. Auslandsadoptionsvermittlungsstellen zwar bei der Wurzelsuche, doch könnte hier noch aktiver gefördert werden. Wünschenswert wäre zum Beispiel die Bereitstellung von Strukturen in den Herkunftsländern der Auslandsadoptierten, um durch Übersetzungen und Dolmetscher die Sprachbarrieren überwinden zu helfen und durch Kenntnis der regionalen Gegebenheiten eine Wurzelsuche vor Ort zu erleichtern.

Vernetzung
Schon für Pflege- und Adoptivkinder sind Angebote wichtig, durch die sie andere Adoptiv- und Pflegekinder kennenlernen können. Werden solche Gelegenheiten durch Selbsthilfeorganisationen geschaffen, so sollten sie durch die Jugendhilfe finanziell gefördert werden. Finanzielle und ideelle Unterstützung sollte die Jugendhilfe auch für die Selbsthilfeorganisationen von Careleavern und erwachsenen Adoptierten auf Bundesebene vorsehen.

Aufklärung von Skandalen
Wurden Kinder ihren Müttern unter Zwang oder durch Betrug weggenommen und in die Adoption gegeben, – wie dies sowohl innerhalb Deutschlands als auch in den Adoptionsgeberländern immer wieder aufgedeckt wird – so haben die betroffenen Adoptierten und ihre beiden Familien ein moralisches Recht auf vollständige Aufklärung der Umstände und eine verstärkte Unterstützung bei ihrer Herkunftssuche.
Für die Zukunft muss durch entsprechende Verfahren garantiert werden, dass Adoptionsvermittlungen ohne Druck auf die Mütter und mit deren vollständiger Kenntnis der Folgen ihrer Adoptionsfreigabe, transparent, rechtskonform und ohne wirtschaftliche Interessen ablaufen und so jeder Verdacht auf Kinderhandel ausgeschlossen wird. Illegale Adoptionen sind zu unterbinden.

Ulrike Schulz

PFAD Pressemitteilung vom 15.08.2018 (pdf)

Nähere Informationen zum Thema „Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“ und zu den Inhalten der Jahrestagung finden Sie in der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift 3/2018.

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18. Berliner Pflegefamilientag im Zoo am 01.09.

Posted on August 14, 2018. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer diesjährige Berliner Pflegefamilientag findet am 01.09.2018 im Berliner Zoo statt, dem älteste Zoo Deutschland und artenreichsten Zoo der ganzen Welt.

Neben den zahlreichen Tierattraktionen gibt es zusätzlich an den Ständen der Pflegekinderdienste ein großes Bastel- und Spielprogramm zum Mitmachen und Spaß haben.

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„Beratung in Pflegeverhältnisse im interkulturellen Kontext“ am 14.11. in Hannover

Posted on August 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoCorinna Schürmann wird am 14.11.2018 im Landesjugendamt Hannover über „Beratung in Pflegeverhältnisse im interkulturellen Kontext“ referieren.

Beim Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, insbesondere wenn sie sich familienähnlich zusammen schließen, geht es immer zuallererst um Kulturen: das eigene, das Fremde, die Diversität. Um sich mit dem Begriff der Interkulturalität auseinander setzen zu könne, bedarf es der Reflexion des eigenen kulturellen Hintergrunds und seiner Wirkung in der Interaktion. Die Fortbildung fördert Reflexion und Auseinandersetzungsfähigkeit, stellt Methoden für den Umgang mit Diversität vor und gibt Tips für die praktische Umsetzung.

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Sommerfest des PFAD Sachsen-Anhalt am 18.08. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen |

logoAuch dieses Jahr lädt der PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. wieder zum Sommerfest für Pflege- und Adoptivfamilien am Samstag, den 18.08. von 14-18 Uhr ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Halle sowie dem Humanistischen Regionalverband im Bürgerhaus „alternativE“ in der Gustav-Bachmann-Str.33 in 06130 Halle statt.

Vom Kinderschminken, bis zur Tombola, wird eine Menge Programm geboten und für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Interessierte sind herzlich willkommen.

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„… und morgen bin ich 18! Pflegekinder an der Schwelle zur Volljährigkeit“ am 13.10. in Bad Waldsee

Posted on August 13, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 13.10.2018 ein Tagesseminar in Bad Waldsee. Uta Gohlke wird zum Thema “ … und morgen bin ich 18!“ Pflegekinder an der Schwelle zur Volljährigkeit“ referieren.

Jeder neue Übergang wird von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien nicht als Chance, sondern als Bedrohung erlebt. Dennoch kann ein Übergang gelingen und durch einfühlsame und kompetente Begleitung – statt zu einem Bruch – zur Brücke in einen neuen Lebensabschnitt führen. Die Veranstaltung will vor allem Pflegeeltern und ihren heranwachsenden Pflegekindern pädagogische und rechtliche Hilfestellung geben und hier besonders beim Übergang in die Volljährigkeit.

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PFAD Ländergremium II/2018: „Rechtliche Rahmenbedingungen von Pflegeverhältnissen – Chancen und Risiken“

Posted on August 12, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 10./11. November 2018 treffen sich die Delegierten der PFAD Landesverbände zum PFAD Ländergremium II/2018 in Rosenheim.

Diesmal steht die Veranstaltung neben den offiziellen Delegierten der PFAD Landesverbände und Landesgruppen auch PFAD Ortsgruppenvertretern und Einzelmitgliedern offen. Sie können am Vortrag am Samstag und – bei Interesse an den Aktivitäten des Verbandes – auch am Sonntag teilnehmen. Darüber hinaus wird auch interessierten Gästen (Nichtmitgliedern) die Gelegenheit zur Teilnahme am Samstag gegeben. Näheres zu den unterschiedlichen Konditionen finden Sie auf dem Anmeldeformular.

Das Leben als Pflegefamilie ist in unterschiedliche Rahmungen eingebettet. Es ist Familie, mit all der Emotionalität und Empathie, die Familienleben eben ausmachen. Gleichzeitig ist es eine Dienstleistung der Erziehung im öffentlichen Auftrag. Damit wirken die sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisse auch auf das Leben als Pflegefamilie. Oft werden diese Rahmungen in Verträge und Vereinbarungen gepackt. Liebe und Zuneigung kann man nicht in einen Vertrag packen. Welche Regelungsinhalte sind möglich?
Leider passiert es, dass Pflegekinder im Haushalt der Pflegeeltern finanziell erhebliche Schäden verursachen. Wie ist für solche Fälle die konkrete Rechtslage
und wen kann man zur Regulierung heranziehen? Dazu wird am 10.11. ein kompetenter Gesprächspartner aus dem Sachgebiet „Kommunaler Schadenausgleich“ erwartet.

Flyer + Anmeldeformular

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Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“

Posted on August 11, 2018. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Verschiedenes |

logoDie Volksstimme berichtet im Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“ vom 11.08.2018 über das große sportliche Potential des 18-jährigen Toni.

Er wird von seinen Pflegeeltern und großzügigen Sponsoren gefördert. Sogar die Teilnahme an den nächsten Paralympics ist vielleicht möglich.

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Artikel über einen Sachbearbeiter bei der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Posted on August 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoEinen seltenen Einblick in die Aufgaben eines Sachbearbeiters der Wirtschaftlichen Jugendhilfe gibt der Artikel „Ich habe die Entscheidung nie bereut“ auf Focus.de vom 10.08.2018.

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„Jetzt schreiben wir!“ Pflegekinder melden sich im neuen BLICKPUNKT zu Wort

Posted on August 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIn der aktuellen Ausgabe des BLICKPUNKT PFLEGEKINDER kommen diesmal fast ausschließlich (ehemalige) Pflegekinder zu Wort. Drei ehemalige Pflegekinder haben selbst Texte verfasst, zwei weitere standen im Interview Rede und Antwort. Auch lesenswert ist der Beitrag eines leiblichen Kindes aus einer Pflegefamilie.

Seit 1992 gibt PFIFF im Auftrag der Stadt Hamburg den BLICKPUNKT PFLEGEKINDER heraus, der sich vor allem an Pflegeeltern und Fachkräfte in Hamburg, aber auch darüber hinaus, richtet.

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PFAD Fachzeitschrift 3/2018: „Adoption und Pflege – ein lebenslanger Prozess“

Posted on August 6, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen |

logoMit dem für alle Betroffenen prägenden Ereignis einer Adoption bzw. Inpflegegabe und deren eventuell lebenslangen Verarbeitung beschäftigen sich die Artikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschift „Adoption und Pflege – ein lebenslanger Prozess„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner (im Editorial): „Unsere fachkundigen Autorinnen zeigen die vielfältigen Facetten des Themas „Pflege und Adoption – ein lebenslanger Prozess“ auf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION UND INPFLEGE bearbeitete diese Thematik auf ihrer jährlichen Tagung. Wichtige und hilfreiche Erkenntnisse für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen wurden zusammengetragen, die sowohl Pflege- und Adoptiveltern für ihr familiäres Zusammenleben als auch die Jugendhilfe zur weiteren Verbesserung ihrer Strukturen nutzen können. Mit einem offenen Umgang mit der Lebensgeschichte des Kindes gelingt eine vertrauensvolle Begleitung oft weit über das Kindes- und Jugendalter hinaus.“

Einige Inhalte:

  • Sepiedeh Fazlali-Rusert: „Zwischen den Welten“ – Auf der Suche nach Heimat und Identität Pflegekindern Halt geben
  • Susanne Panter: Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit
  • Melanie Kleintz: Das Labyrinth – Adoptiert bleibt man ein Leben lang
  • Waltraut Schäfer: Liebe – Vertrauen – Akzeptanz
  • Tagungsbericht: 18. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE
  • #NoMotherNoChild – Müttern ein Gesicht geben
  • Adoptivkinder in der Pubertät – und später?
  • PFAD Stellungnahme zu den Empfehlungen der BAG LJÄ
  • Zu Gast beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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FASD-Schulung am 06.10. und 17.11. in Düsseldorf

Posted on August 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoPAN Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. bieten für Familien mit FASD Kindern am 06.10. und 17.11.2018 in Düsseldorf eine FASD-Schulung mit Dr. Hoff-Emden an.

nähere Informationen

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Mütterrente – Referentenentwurf eines RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes

Posted on August 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoPFAD Fachinformation zur Anrechnung von Kindererziehungszeiten:

Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Leistungsverbesserung und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung wurde vielversprechend angekündigt, die Schlechterstellung von Adoptivmüttern zu beseitigen.

So gibt es in dem Papier auch eine Formulierung, die den Adoptivmüttern ein Antragsrecht auf Mütterrente einräumt, wenn sie das Kind erst nach dem 12. Lebensmonat aufgenommen haben. Dann könnten für jeden dieser Monate 0,0833 persönliche Entgeltpunkte geltend gemacht werden.

Wer dies liest könnte nun denken, dass die Erziehungszeit von Adoptivmüttern endlich anerkannt würde. – Leider nein, die Sache hat nämlich einen Haken. Denn einige Zeilen weiter unten ist in diesem Gesetzesentwurf zu lesen, dass es Ausnahmen gibt. Und zwar in den Fällen, in denen die Zeit bereits pauschal jemand anderem zugeordnet wurde. Und genau hier liegt das Problem für viele Adoptivmütter.

Über die Pauschalierung aus 2014 bekamen alle Rentnerinnen den Rentenpunkt, denen das Kind im 12. Lebensmonat zugeordnet war. Theoretisch können nur die Adoptivmütter Glück haben, die das Kind zwar erst nach dem ersten Lebensjahr aufgenommen haben, aber die Adoptionsfreigabe bereits vor dem 12. Lebensmonat erfolgt ist und demzufolge das Kind im 12. Lebensmonat rentenrechtlich nicht mehr der leiblichen Mutter zugeordnet war. Die Ungerechtigkeit aus 2014 wird damit nicht generell beseitigt.

Einen Vorteil hat das Antragsrecht dennoch. Die Rentenversicherung muss nun belegen, dass für das jeweilige Kind schon Kindererziehungszeiten bei einem anderen Versicherten oder Hinterbliebenen berücksichtigt werden.

Ähnliches gilt auch für Pflegemütter, die ein Kind langfristig in ihrer Familie erzogen haben.

Ob dieser Referentenentwurf als Gesetz in Kraft treten wird, ist noch offen.

Fachinformation des PFAD Bundesverbandes e.V. vom 01.08.2018 (pdf)

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PFAD für Kinder Augsburg e.V. beim Kinderfriedenfestes am 08.08.

Posted on August 1, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoIm Rahmen des Augsburger Kinderfriedenfestes am 08.08.2018 informiert der Ortsverein PFAD für Kinder Augsburg e.V. an seinem Stand im Botanischen Garten von 12-18 Uhr über seine Arbeit und seine vielfältigen Angebote für Pflege- und Adoptivfamilien.

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„Vom Bilderbuch bis Youtube – Medien im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ am 29.09. in Stuttgart

Posted on Juli 29, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 29.09.2018 ein Tagesseminar in Stuttgart. Dr. Ulrike Bischof und Anne Radlinger werden zum Thema „Vom Bilderbuch bis Youtube – Medien im Alltag von Vor- und Grundschulkindern“ referieren.

Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich in einem multimedialen Umfeld auf. Sie begegnen den Medienwelten und neuen Technologien zumeist mit großer Neugier und Unbefangenheit. Fragen rund um die Medienerziehung stehen im Zentrum des Seminars, das auch Raum für Erfahrungsaustausch und Ihre Fragen bietet. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern von Vor- und Grundschulkindern.

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„Pflegeeltern als Vormünder ihrer Pflegekinder?“ am 28.09. in Potsdam

Posted on Juli 28, 2018. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 28.09.2018 wird Henrike Hopp in Potsdam zum Thema „Pflegeeltern als Vormünder ihrer Pflegekinder?“ referieren. Veranstalter der Fortbildung ist BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V.

Rechtlich hat der ehrenamtliche Einzelvormund gem. §§ 1791a und 1791b BGB Vorrang vor anderen Formen der Vormundschaft. Das gilt auch für Pflegeeltern. Ob sie dies sein sollten, hängt unmittelbar mit dem Kind selbst, seiner Geschichte, seinen Möglichkeiten und seinen Perspektiven zusammen. Immer wieder stoßen allerdings Pflegeeltern, die die Vormundschaft für ihr Pflegekind übernehmen wollen, wegen grundsätzlicher Bedenken bei Fachkräften des Jugendamtes auf Ablehnung. Nach Erläuterung der rechtlichen Grundlagen und Informationen über die einschlägige aktuelle Rechtsprechung geht die Veranstaltung folgenden Fragen nach:

  • Wann macht es Sinn für Pflegeeltern, die Vormundschaft selbst zu übernehmen?
  • Wie können Pflegeeltern eine gewünschte Vormundschaft erhalten?
  • Was bedeutet es, Vormund für sein Pflegekind zu sein?
  • Was muss ein Vormund wissen und entscheiden?

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Impuls- und Wohlfühltage für Pflege- /Adoptivfamilien vom 27.-30.10. in Meßstetten

Posted on Juli 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Pflegeelternschule Baden-Württemberg lädt Pflege- und Adoptivfamilien vom 27.-30.10.2018 ins Feriendorf Tieringen nach Meßstetten zu Impuls- und Wohlfühltagen ein.

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Stammtisch für Adoptierte und Adoptiv-/Pflegeeltern am 26. 07.in Marktheidenfeld

Posted on Juli 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm Donnerstag, 26.07.2018 um 19 Uhr, findet in der Baumhof-Tenne, Baumhofstraße 147 in Marktheidenfeld der Stammtisch für Adoptiv-/Pflegeeltern und Adoptierte statt.

Der Stammtisch ermöglicht den Austausch zwischen Betroffenen und soll Interessierten den Zugang zu Informationen erleichtern.

Wer Interesse hat oder beim Stammtisch vorbeischauen will, kann sich bei Stephanie Schüßler, Tel. (01 60) 4 79 71 98 oder schuesslerstephanie@t-online.de melden.

Quelle: Mainpost vom 20.07.2018

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Ferienwoche auf der Schwäbischen Alb vom 03.–07.09.

Posted on Juli 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoPFAD für Kinder Augsburg e.V. bietet auch dieses Jahr eine Ferienfreizeit vom 03.-07.09.2018 für Kinder zwischen 9 und 15 Jahren an.
Es sind noch Plätze frei und die Anmeldung noch bis zum 29.07. möglich.

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Wertebildung und religiöse Erziehung: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Juli 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Wertebildung und religiöse Erziehung“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält u.a. folgende Beiträge:

  • Religiöse und kulturelle Vielfalt in der Kita (Christoph Knoblauch);
  • Interreligiöse Bildung in Kitas (Friedrich Schweitzer);
  • Religiöse Erziehung in Kitas (Matthias Hugoth);
  • Philosophieren mit Kindern in Familie und Kita (Hans-Joachim Müller);
  • Vorurteilsbewusste Erziehung (Petra Wagner);
  • Sensitiv-responsive Interaktionskompetenz frühpädagogischer Fachkräfte (Sarah Schmelzeisen-Hagemann).

Ein Interview mit Claudia Kittel (DIMR, Berlin) sowie folgende Praxisartikel sind ebenfalls enthalten:

  • Mit Kindern philosophieren (Aylin von Platen, Akademie Kinder philosophieren München);
  • bestimmt bunt – Vielfalt und Mitbestimmung in der Kita (Elisa Bönisch, Milena Feingold, DKHW Berlin);
  • Demokratie beginnt im Kleinen (Nicole Tappert, AGJ Berlin),
  • Demokratieerziehung als originärer Auftrag der frühkindlichen Bildung (Meike Geppert, Diakonie Berlin).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin

Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de
Quelle: Information der Deutschen Liga für das Kind vom 19.7.2018

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Fachtag „Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ am 16.10. in Stuttgart

Posted on Juli 16, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg führt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg am 16.10.2018 in Stuttgart den Fachtag: „Kinderrechte – Kinderschutz“ zum Thema „Kindeswohlgefährdung – und was dann? Der Hilfeplanungsprozess zwischen Herausnahme und Perspektivklärung“ durch.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, Pflege- und Adoptiveltern sowie an Rechtsanwälte, Gutachter, Verfahrensbeistände, Rechtspfleger und Richter und fragt nach den Voraussetzungen und Bedingungen einer guten Zusammenarbeit der handelnden Akteure bei Kindeswohlgefährdung.

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„Regenbogenfamilien für Pflegekinder– (k)eine gute Idee?“ am 19.07. in Braunschweig

Posted on Juli 14, 2018. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoZur Podiumsdiskussion „Regenbogenfamilien für Pflegekinder – (k)eine gute Idee?“ laden der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig, der Verein für sexuelle Emanzipation (VSE e.V.), das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies und das Familienbüro der Technischen Universität Braunschweig am 19.07.2018 von 19-21 Uhr in die Technische Universität ein.

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„FAScette“ 1/2018 erschienen

Posted on Juli 13, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie bereits im 8. Jahrgang, zweimal jährlich erscheinende Mitgliederzeitschrift des FASD Deutschland e.V.FAScette“ präsentiert sich in einem komplett neuen Format und Erscheinungsbild. Da das Heft nun in Kooperation mit dem Schulz-Kirchner Verlag herausgebracht wird, ist es auch im Abonnement erhältlich.

Ausgabe 1/2018 enthält wieder interessante Fachinformationen, Veranstaltungs- und Erfahrungsberichte für die Mitglieder des Vereins FASD Deutschland e.V. sowie alle, die privat oder beruflich mit FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zu tun haben.

nähere Informationen zum Heft

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20. FASD Fachtagung „FASD – Mittendrin statt außen vor!“ am 28./29.09. in Berlin

Posted on Juli 4, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoUnter dem Titel „FASD – mittendrin statt außen vor!“ findet am 28./29.09.2018 in Berlin die 20. FASD Fachtagung des Vereins FASD Deutschland e.V. unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler statt.

Die FASD-Fachtagung wird an zwei Tagen mit Vorträgen und Parallelvorträgen über Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD) aufklären und auf die verschiedenen Aspekte der Behinderung eingehen. Parallel werden wieder einige Ausstellungen und Infostände zum Thema präsentiert.

Nähere Informationen zum Programm sowie die bequeme Möglichkeit, sich über das Internet anzumelden finden Sie auf www.fasd-fachtagung.de. Es wird um frühzeitige Anmeldung gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

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„Hamburg Pride“ informiert über Pflegefamilien

Posted on Juli 1, 2018. Filed under: Bewerber, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen von „Hamburg Pride“ findet am 01.08.2018 eine Infoveranstaltung von PFIFF zum Thema „Pflegefamilie werden“ für Lesben und Schwule mit oder ohne Partner*in von 19 – 21.30 Uhr im Pride House im IFZ, Rostocker Str. 7, 20099 Hamburg statt.

Nähere Informationen für Bewerber aus Hamburg finden Sie auch auf www.pflegefamilie-werden.info

Quelle: PFIFF gGmbH

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Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis für Dr. Daniela Reimer

Posted on Juni 30, 2018. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat am 28.06.2018 in Berlin den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis – Hermine-Albers-Preis – an drei Preisträger verliehen. Prämiert wurden innovative und herausragende Arbeiten der politischen Bildung, der Medien und der Wissenschaft. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 12.000 Euro vergeben.

In der Kategorie Theorie- und Wissenschaftspreis wurde Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen für die Dissertation und Buchveröffentlichung „Normalitätskonstruktionen in Biografien ehemaliger Pflegekinder“ ausgezeichnet. In Biografien ehemaliger Pflegekinder gibt es Erfahrungen, die sie von Menschen, die keine Pflegekinder sind oder waren, unterscheiden und die sie in ihren eigenen Augen und denen anderer als unnormal erscheinen lassen. Mit biografischen Interviews untersucht Daniela Reimer, welche konkreten Erfahrungen und Erlebnisse es sind, die Pflegekinder mit mangelnder oder fragiler Normalität machen. Aus den Erfahrungen werden Konstruktionen von Normalität, die die jeweiligen Biografieträger vornehmen, rekonstruiert; biografische Hintergründe sowie Strategien der Normalitätsbalance werden analysiert.

Die Jury des Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises hat sich einstimmig für die Dissertation und Buchveröffentlichung „Normalitätskonstruktionen in Biografien ehemaliger Pflegekinder“ und damit für Dr. Daniela Reimer als Preisträgerin in der Kategorie Theorie- und Wissenschaftspreis entschieden: „Die Arbeit liefert wichtige empirische Einsichten sowohl für die Fach- als auch die öffentliche Diskussion um das Pflegekinderwesen speziell zu der Frage, wie Pflegekinder ihre Biografie deuten und verarbeiten. Mit Hilfe von aufwändigen Detailanalysen der geführten Interviews werden Perspektiven und Einsichten eröffnet, die den bisherigen Debatten wichtige Differenzierungen aus der Sicht der ehemaligen Pflegekinder hinzufügen. Gerade weil die aus der Sicht der Betroffenen geschilderten Fälle sich in weiten Teilen den üblichen Klischees von Pflegekinderkonstellationen widersetzen und es zudem gelingt, die Mühen der Auseinandersetzung mit diesen Zuschreibungen empirisch sichtbar zu machen, gehört das Buch in jede Ausbildung von Pflegefamilien und ins Zentrum der entsprechenden Fachdiskussion.“

Die Dokumentation der Veranstaltung und nähere Informationen zum Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis finden Sie auf der Website der AGJ unter www.agj.de.

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„Frühkindliches Trauma, Dissoziation, Behandlungsmethoden, EMDR“ am 29.09. in Berlin

Posted on Juni 29, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer AktivVerbund e.V. richtet am 29.09.2018 in Berlin einen Fachtag zum Thema „Frühkindliches Trauma, Dissoziation, Behandlungsmethoden, EMDR“ aus.

Als Referenten werden Dipl.Psych. Susanne Leutner und Dr. Harald Schickedanz erwartet, die Impulsvorträge für Pflegeeltern, Fachkräfte, Psychotherapeuten, Studierende und andere am Thema interessierte Menschen geben werden.

Ein fachlicher Austausch mit den Experten zu spezifischen Fragestellungen zum Thema findet am Nachmittag statt.

nähere Informationen

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Adoptionstag in Bayern: „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes“ am 27.10. in Mühlhausen

Posted on Juni 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e. V. veranstaltet am Samstag, den 27.10.2018 in 86444 Mühlhausen den Adoptionstag 2018 zum Thema „Unterschiedliche Familienkulturen, unterschiedliche Entwicklung des Adoptivkindes„.

Als Referentinnen werden Susanne Fuchs und Judith Marz von Eltern für Afrika e. V. erwartet.

Weitere Informationen erhalten Sie über info@pfad-bayern.de oder Tel. 08251 / 1050 (Mo-Fr 8-11.30 Uhr)

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Ausflug des Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. am 22.07.

Posted on Juni 22, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

logoEin Familienausflug des Vereins Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. führt am 22.07.2018 in die Fasanerie in Wiesbaden.

nähere Informationen

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Bayern: 2017 verfügten Familiengerichte in 3.466 Fällen Maßnahmen aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls

Posted on Juni 20, 2018. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Laufe des Jahres 2017 wurden insgesamt 3.466 gerichtliche Maßnahmen eines Familiengerichts für Kinder- und Jugendliche aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls eingeleitet. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren 1.760 Buben und 1.706 Mädchen betroffen. Dabei wurde in 1.816 Fällen die vollständige oder teilweise Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten entschieden.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind in § 1666 „Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls“ geregelt. Das Familiengericht hat danach Maßnahmen im Falle einer körperlichen, geistigen oder seelischen Gefährdung des Kindes oder seines Vermögens zu ergreifen, wenn die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, diese Gefahr abzuwenden.

Die Anrufung des Familiengerichts durch das Jugendamt ist immer dann erforderlich und verpflichtend, wenn sich die Gefährdung des Kindeswohles nur durch eine gerichtliche Entscheidung abwenden lässt. Das Familiengericht entscheidet dann im Einzelfall, ob gerichtliche Maßnahmen einzuleiten sind und wie diese aussehen. Hierzu zählen beispielsweise Gebote, öffentliche Hilfen wie Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsfürsorge in Anspruch zu nehmen oder für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen.

Auch Verbote, vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit die Familienwohnung oder eine andere Wohnung zu nutzen, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung aufzuhalten oder zu bestimmende andere Orte aufzusuchen, können ausgesprochen werden. Ebenso kann verboten werden, Verbindung zum Kind aufzunehmen oder ein Zusammentreffen mit dem Kind herbeizuführen. Auch die elterliche Sorge kann teilweise oder vollständig entzogen werden.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Laufe des Jahres 2017 in insgesamt 3.466 Fällen Entscheidungen des Familiengerichts getroffen, um für Kinder und Jugendliche Maßnahmen einzuleiten. Dies entspricht einem Rückgang von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3.644). In 1.760 Fällen waren Jungen und in 1.706 Fällen Mädchen betroffen.

In 1.816 Fällen wurde der Entzug der elterlichen Sorge entschieden – in 618 Fällen der vollständige und in 1.198 Fällen teilweise. Das heißt, die elterliche Sorge wurde auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger (gem. § 1666 Abs. 3 Nr. 6 BGB) übertragen.

Des Weiteren wurde in 923 Fällen die Inanspruchnahme von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe auferlegt, in 234 Fällen wurden die Erklärungen des Personensorgeberechtigten ersetzt und in 493 Fällen wurden Ge- oder Verbote gegenüber dem Personensorgeberechtigten oder Dritten ausgesprochen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik vom 20.06.2018

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PFAD kritisiert Empfehlungen der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDie Empfehlung der BAG LJÄ zur Kostenheranziehung junger Menschen widerspricht teilweise geltendem Recht.

Die Empfehlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter von 04.05.2018 widerspricht in Punkt 8.9.1 Einkommenszeitraum (S. 34) geltendem Recht. Seit 03.12.2013 gilt mit dem KJVVG eine eindeutige Klarstellung zum anzusetzenden Einkommenszeitraum. In mehreren Urteilen, wie

  • Urteil des OVG Cottbus VG K 568/16 vom 03.02.2017
  • Urteil des VG Berlin VG 18 K 443.14 vom 05.03.2015

sowie im Rechtsgutachten (DIJuF SN_2017_0557 Kr vom 22.08.2017) und Rechtskommentar Hauck, Erich Schmidt Verlag (Stähr zu § 94 III Nr.8 RN 29) wird eindeutig klargestellt, dass der zu Grunde zu legende Einkommenszeitraum sich aus § 93 Absatz 4 SGB VIII ergibt. Demzufolge ist diese Vorschrift auch bei der Kostenheranziehung für junge Menschen und Leistungsberechtigte (§ 94 Absatz 6, SGB VIII) anzuwenden.

Die genannten Urteile sowie Rechtsgutachten und Rechtskommentar beziehen sich auf die Begründung des Gesetzesentwurfes (BT-Drs. 17/13023, S. 10 f., 14f.) Aus diesem geht hervor, dass um den Unsicherheiten der Praxis – also der Jugendämter – bei der Einkommensberechnung zu begegnen, dem § 93 der neue Absatz 4 hinzugefügt wurde. Dieser dient der Klarstellung, welcher Zeitraum für die Berechnung des Einkommens zu betrachten ist (VG K 568/16 ; VG 18 K 443.14, Stähr):
„Aus einem Jahreseinkommen ist das durchschnittliche Monatseinkommen zu ermitteln. … Grundsätzlich wird das durchschnittliche Monatseinkommen des Kalenderjahres berechnet, das dem jeweiligen Kalenderjahr der Leistung oder Maßnahme der Kinder- und Jugendhilfe vorangeht.“ (BT-Dr. 17/13023 S. 14/15)

Die Auffassung der BAG LJÄ, dass „§ 94 Absatz 6 SGB VIII eine eigenständige Vorschrift zur Berechnung des Kostenbeitrags des untergebrachten Personenkreises“ sei, gibt keine Basis, rechtswidrig das aktuelle monatliche Nettoeinkommen als Berechnungsgrundlage anzusetzen. Denn: „§ 94 Abs. 6 SGB VIII bestimmt keine ausdrückliche Ausnahme von dem allgemein gesetzlich bestimmten Einkommensbegriff in § 93 Abs. 4 SGB VIII.“ (VG 18 K 443.14)

Wir wissen, dass viele Kommunen finanzielle Probleme haben. Dass aber ausgerechnet junge Menschen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe oder Pflegefamilien leben, die Kassen der Kommunen füllen sollen, ist nicht nachvollziehbar. Auf Bundesebene wird aktuell intensiv diskutiert, wie Kinderarmut zu verhindern ist (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19038.pdf#P.3700 S.3700-3717). Eine berufliche Ausbildung bildet eine wesentliche Grundlage, um später auf eigenen Füßen stehen zu können. Junge Menschen, die nicht die Unterstützung ihrer biologischen Familien haben, brauchen umso mehr die Hilfe und Anerkennung durch die Behörden, um nicht das Armutsrisiko ihrer biologischen Familien fortzuführen.

Stellungnahme als pdf

Quelle: PFAD Bundesverband vom 18.06.2018

 

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Pflegeeltern behinderter Kinder für Forschungsinterviews gesucht

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Forschung, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDie Studentinnen der Heilpädagogik Alina Ott und Laura Goldschmit bitten Pflegeeltern behinderter Kinder aus ganz Deutschland und Luxemburg sich noch bis zum 31.07.2018 für ein ca. 20-minütiges Interview zur Verfügung zu stellen.

nähere Information

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Neuwahlen beim LV Berlin-Bandenburg

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, PFAD Verband, Pflegefamilie |

logoDer PFAD für Kinder – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. wählte bei seiner alljährlichen Familienfreizeit am KIEZ Frauensee einen neuen Vorstand:

  • 1. Vorsitzende: Christiane Kehl
  • Stellvertretende Vorsitzende: Bernd Junker und Nicole Stiewe
  • Schatzmeister: Hans Danowski
  • Schriftführer: Michael Steins-Wißmann
  • Beisitzerin: Anke Lüben–Heinemann

Der neue Vorstand dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Carmen Marquis, Christiana Neborg und Frank Wagner für ihr langjähriges Engagement.

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Neuauflage: „Recht auf Teilhabe“

Posted on Juni 18, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer Wegweiser der LebenshilfeRecht auf Teilhabe“ zu allen wichtigen sozialen Leistungen für Menschen mit Behinderung wurde völlig neu überarbeitet.

Das Buch liefert einen Überblick über alle Rechte und Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung aktuell zustehen. Es berücksichtigt damit unter anderem die ersten Stufen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sowie die Rechtsänderungen durch die vergangenen Pflegestärkungsgesetze 1 bis 3. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die noch kommenden wesentlichen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz.

Um den Leserinnen und Lesern den Einstieg in den „Dschungel“ des Sozial-Rechts zu erleichtern, werden eingangs die Rechtsansprüche von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Lebensphasen und Lebenslagen anhand von Schaubildern dargestellt. Die einzelnen Kapitel enthalten zusätzlich Tipps und (Rechen-)Beispiele. Ein Schlagwort- und Abkürzungsverzeichnis rundet das Buch ab.

Der 330 Seiten umfassende Lebenshilfe-Ratgeber (ISB-Nummer: 978-3-88617-560-4) kann für 19,50 Euro plus Versand über hauke.strack@Lebenshilfe.de oder Telefon 06421/491-123 bestellt werden.

Inhalt, Vorwort und Leseprobe

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Sommerfest der Pflege- und Adoptivfamilien am 30.06. in Dexheim

Posted on Juni 17, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Verein Pflege- und Adoptivfamilien Rheinhessen e.V. lädt alle seine Mitglieder sowie Interessierte am 30.06.2018 zum Sommerfest an den Grill- und Spielplatz in Dexheim ein.

nähere Informationen

 

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Artikel „Das zweite Leben nach einer schlimmen Kindheit“

Posted on Juni 13, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Das zweite Leben nach einer schlimmen Kindheit“ in den Stuttgarter Nachrichten vom 13.06.2018 wird über Model und Unternehmerin Susann Rek (36) berichtet, die in einer Pflegefamilie aufgewachsen ist:

„…Mittlerweile spricht sie offen über ihre traurige Vergangenheit, „es ist wie ein Rucksack, der abfliegt“. Anderen will sie Mut machen. Ihre Botschaft: Nach der Dunkelheit kommt wieder Licht. Bis zu der Erkenntnis war es aber ein langer Weg….“

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Untersuchung zur Stabilität von Pflegeverhältnissen veröffentlicht

Posted on Juni 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDas Caritas Kinder- und Jugendheim in Rheine veröffentlichte in Kooperation mit dem IKJ (Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH) eine Untersuchung zur Stabilität von Pflegeverhältnissen.

In den Jahren 2009 bis 2014 wurde im Caritas Kinder- und Jugendheim Rheine die Effektivität der Ambulanten Familienarbeit und der Therapeutischen Übergangshilfe (TÜ) untersucht. Ein Kennzeichen der TÜ stellt die Weitervermittlung der jungen Menschen in passende Anschlussperspektiven dar.

Von besonderem Interesse war in der Folge, wie stabil die nach der TÜ initiierten Pflegeverhältnisse sind. Dazu wurden nach einem, drei und fünf Jahren katamnestische Befragungen durchgeführt. Dabei lag die Stabilität dieser Anschlusshilfen deutlich über vergleichbaren Zahlen der Bundesstatistik.

Außerdem konnten fünf Wirkfaktoren identifiziert werden, die einen Einfluss auf die Stabilität ausüben. Die Forschungsergebnisse liegen nun in gedruckter Form vor und können kostenlos in Rheine beim Caritas Kinder- und Jugendheim (kinderheim@caritas-rheine.de) oder im IKJ bei Timo Herrmann (herrmann@ikj-mainz.de) angefordert werden.

Quelle: IKJ Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH vom 08.06.2018

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Zu wenige Pflegefamilien im Saarland

Posted on Juni 11, 2018. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Saarland |

logoDer Saarländische Rundfunk berichtet am 11.06.2018 im Artikel „Zu wenige Pflegefamilien im Saarland“ von einer eigenen Umfrage unter den Jugendämtern der Saarländischen Landkreise:

„Man freue sich über jede Familie, die sich als Pflegefamilie qualifizieren wolle, teilten alle Jugendämter unabhängig voneinander mit.“

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Ferienwoche vom 03.–07.09. auf der Schwäbischen Alb

Posted on Juni 3, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoFür Kinder zwischen 9 und 15 Jahren aus Pflege- und Adoptivfamilien bietet der Verein Pfad für Kinder Pflege- und Adoptivfamilien in Augsburg und Umgebung e.V. eine Ferienfreizeit vom 03.–07.09.2018 auf der Schwäbischen Alb an.

Am 24.07. um 18:30 Uhr veranstaltet der Verein einen kleinen Informationsabend zur Freizeit.

nähere Informationen

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Artikel „Strafen, Sanktionen oder pädagogische Konsequenzen – Grundlegende Überlegungen zu Sanktionierungen in Schule und Jugendhilfe“

Posted on Juni 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule |

logoDie Landeskooperationsstelle Schule – Jugendhilfe Brandenburg starte die Reihe Fachbeiträge zur Kooperation mit dem Thema „Strafen, Sanktionen oder pädagogische Konsequenzen – Grundlegende Überlegungen zu Sanktionierungen in Schule und Jugendhilfe“ von Julian von Oppen.

Der interessante Fachartikel wendet sich Fragen von Zwang und Sanktionen im Alltag der öffentlichen Erziehung zu. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Aufträgen von Schule und Jugendhilfe, die von Fachkräften der Jugendhilfe und Lehrer/innen häufig als Kooperationsherausforderung wahrgenommen werden.

zum Artikel

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Hessen: Leichte Erhöhung der Pflegegeld-Pauschalen

Posted on Juni 1, 2018. Filed under: Finanzielles, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAb dem 01.07.2018 erhöhen sich durch Erlass des Hessischen Sozialministeriums die Pauschalbeträge für die Vollzeitpflege jüngerer Kinder in Hessen geringfügig. Der altersunabhängige Erziehungsbeitrag wird um 3 € auf 240 € angehoben.

nähere Informationen

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Arbeitshilfe: Sicherung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung für junge Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung

Posted on Mai 31, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Sicherung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung ist für junge Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung immer wieder ein Problem.

Welche Leistungsansprüche bestehen? Wer kann Kindergeld, Wohngeld, BAB, BAföG und Sprachförderung erhalten?

Diese Fragen beantwortet eine aktuelle Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes.

zur Arbeitshilfe

Quelle: BumF Newsletter Mai 2018

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Fachtag „Die schwierige Seite des Lebens in Pflegefamilien“ am 29.06. in Siegen

Posted on Mai 29, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 29.06.2018 findet von 12.30–15.00 Uhr in der Universität Siegen ein Fachtag zum Thema „Die schwierige Seite des Lebens in Pflegefamilien“ statt. Geplant sind Vorträge von

  • Prof.ín Dr. Yvonne Gassmann: „Verletzbar durch Pflege- und Adoptivelternschaft“ und
  • Prof. Dr. Klaus Wolf: „Zusammenbruch von Pflegeverhältnissen – Ergebnisse einer internationalen Studie“

Eine Anmeldung ist nicht nötig, Kosten entstehen nicht.

Der Fachtag findet im Senatssaal (NA 016) statt. Dieser befindet sich im neuen Gebäude auf dem Campus Adolf-Reichwein-Straße, links des Haupteinganges. Gute Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus Adolf-Reichwein-Straße.

Quelle: Universität Siegen

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Jugendherbergen ermöglichen kinderreichen Familien günstigen Kurzurlaub

Posted on Mai 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoZeit ist heute für Familien zu einem kostbaren Gut geworden – da ist der Wunsch verständlich, für den gemeinsamen Urlaub möglichst ein Angebot zu finden, das bestenfalls sowohl Erholung als auch Spaß und Bildung garantiert. Doch eine gemeinsame Reise mit den Kindern ist oftmals teuer – vor allem in der Hauptsaison. Also doch lieber zu Hause bleiben und verzichten? Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) zeigt jetzt, dass es auch anders geht.

Die rund 500 Jugendherbergen in Deutschland sind besonders familienfreundlich, das wurde dem DJH in diesem Jahr erneut vom Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V. (VkFD) durch die Vergabe des Fair Family-Gütesiegel bescheinigt. Um diesem Engagement Nachdruck zu verleihen, bieten mehr als 100 Jugendherbergen im Zeitraum von Juni bis September 2018 einen dreitägigen Aufenthalt für zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern (bis 14 Jahre) komplett für 99 Euro an. Im Angebot enthalten sind zwei Übernachtungen mit Frühstück, ein kostenloses Abendessen am Anreisetag sowie die besten Ausflugstipps für Familien in der jeweiligen Reiseregion. „Getreu unserem Motto `Gemeinschaft erleben´ möchten wir Familien ein tolles Reiseerlebnis zu einem günstigen Preis ermöglichen und so zeigen, dass Urlaub in angesagten Regionen nicht immer viel Geld kosten muss“, sagt Oliver Peters, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DJH.

Unter den teilnehmenden Häusern sind beispielsweise die in Burgen untergebrachten Jugendherbergen Rothenfels, Trausnitz und Breuberg, die frisch sanierte Jugendherberge Burghausen oder die Jugendherberge Berlin-International. „Es sind wirklich spannende Reiseziele aus ganz Deutschland dabei, die zu einer gemeinsamen Entdeckungstour einladen“, so Oliver Peters.

Wichtig: Das Angebot ist begrenzt und kann nur für kurze Zeit bei den teilnehmenden Jugendherbergen ausschließlich unter familienurlaub.jugendherberge.de/sommer-special online gebucht werden.

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Mehr Geld für Pflegeeltern im OSL-Kreis

Posted on Mai 25, 2018. Filed under: Brandenburg, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logo(us) Nachdem die finanziellen Leistungen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Bereich der Vollzeitpflege zuletzt vor sechs Jahren erhöht wurden, beschloss der Jugendhilfeausschuss in Senftenberg am 24.05.2018 eine neu gefasste Richtlinie, die Vollzeit- und Bereitschaftspflegeeltern rückwirkend zum 01.01.2018 mehr Geld zusagt:

„Die Erhöhung des Pflegegeldes soll auch eine zusätzliche Würdigung der Arbeit der Pflegeeltern und eine Stärkung des Pflegekinderwesens darstellen. Dank der neuen Ausrichtung an den Vorgaben des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge wird das Pflegegeld nun regelmäßig automatisch an entsprechende Preisentwicklungen angepasst. Dies geschieht zum Vorteil der beteiligten Familien und letztendlich der Kinder“, sagt Jugendamtsleiterin Manina Miltz-Kulowatz.

nähere Informationen gibt der Artikel „Mehr Geld für Pflegeeltern im OSL-Kreis“ auf LR-online vom 25.05.2018

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Adoptivmütter dürfen bei Mütterrente nicht wieder leer ausgehen!

Posted on Mai 24, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoRentnerinnen, die Kinder adoptiert haben, dürfen bei der Mütterrente II nicht schon wieder leer ausgehen. Daher sollte bei der Einführung eines dritten Rentenpunktes für Mütter mit drei oder mehr Kindern, die vor 1992 geboren wurden, kein die Adoptivmütter benachteiligendes pauschalisiertes Anerkennungsverfahren genutzt werden. Diese Forderung erhebt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mit Verweis auf die Erfahrungen, die in der zurückliegenden Legislaturperiode bei der Gewährung des zweiten Rentenpunktes für vor 1992 geborene Kinder gemacht wurden.

Um die Verbesserung für die Mütter schnell umzusetzen, erhielten damals aus Gründen der „Verwaltungsvereinfachung und Verwaltungspraktikabilität“ nur jene Rentnerinnen den zweiten Rentenpunkt, die bereits Anspruch auf ein Jahr Kindererziehungszeiten hatten. So regelt es der Paragraf 307d des Sozialgesetzbuches VI. Danach muss bereits eine Kindererziehungszeit für den zwölften Kalendermonat nach Ablauf der Geburt bestanden haben.

Verwaltungsvereinfachung führt zu Kuriosum

Viele Adoptionen erfolgen aber nach dem ersten Lebensjahr. Daher waren von der Rentenerhöhung rund 40.000 Adoptivmütter und -väter ausgenommen. „So kommt es zu folgendem Kuriosum. Bei einem Kind, das wenige Tage nach dem ersten Geburtstag adoptiert wurde, hat die leibliche Mutter Anspruch auf die erhöhte Kindererziehungszeit. Das Kind war im zweiten Lebensjahr aber gar nicht mehr bei ihr“, schildert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern die Folgen.

Das DIA verweist auf Kompromissvorschläge des Bundesverbandes der Pflege- und Adoptiveltern (PFAD). Danach sollten Mütter, also auch Adoptiv- und Pflegemütter, für alle Kinder bis zwölf Jahre mindestens einen Entgeltpunkt erhalten. Das wäre ebenfalls eine pauschale verwaltungsarme Lösung. Alternativ könnten Adoptivmütter auf Antrag die zusätzlichen Entgeltpunkte verlangen. Sie müssten dann die Erziehungszeiten im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes zusammen mit dem Antrag nachweisen.

Weitere Informationen zum Thema enthält ein umfangreicher Beitrag auf den Internetseiten des DIA.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge vom 24.05.2018

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Webseite der Initiative „Dialogforum Pflegekinderhilfe“ ist online

Posted on Mai 24, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

logoDie frisch ans Netz gegangene Website www.dialogforum-pflegekinderhilfe.de macht der Öffentlichkeit und der Fachwelt die Debatten und Ergebnisse des Dialogforums Pflegekinderhilfe zugänglich! Das Dialogforum Pflegekinderhilfe hat zur Aufgabe, im Dialog mit unterschiedlichen Akteur_innen im Feld, der Fachpraxis und der Politik, fachliche Handlungs- und gesetzliche Änderungsbedarfe herauszuarbeiten. Diese Erkenntnisse werden auf der nun veröffentlichten Web-Seite in Form von Dokumentationen themenspezifischer Veranstaltungen, Expertisen und Diskussionspapieren der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Vertiefend wurden Fragen im Feld behinderter Pflegekinder und der Inklusion, des Übergangs ins Erwachsenenlebens (Care-Leaving), der Migration und der Vormundschaft behandelt.

Zum Hintergrund: Im Zuge der Neubestimmung des SGB VIII wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Aufgabe es unter anderem war, Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe zu definieren und Vorschläge zu unterbreiten. Parallel dazu hat das BMFSFJ ab Juni 2015 die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) mit der Organisation und Gestaltung des Dialogforums Pflegekinderhilfe beauftragt.

Unter der Internetadresse www.dialogforum-pflegekinderhilfe.de können alle Texte abgerufen und der Verlauf der Diskussion nachvollzogen werden. Gerne steht die IGfH für Rückfragen unter igfh@igfh.de (www.igfh.de) oder unter der Telefonnummer 069/633986 0 zur Verfügung.

Quelle: IGFH

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Dokumentation der Bundestagung „Bereitschaftspflege – Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ online gestellt

Posted on Mai 22, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Präsentationen der Hauptvorträge und der 20 Workshops auf der IGfH-Fachtagung in Kooperation mit DIJuF, Forschungsgruppe Pflegekinder und Kompetenzzentrum Pflegekinder e. V. für Fachkräfte in der Pflegefamilie, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sind nun auf der Webseite http://bereitschaftspflege2018.de/ zu finden.

Die dokumentierte Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.
Die zwei zentralen Botschaften der Fachtagung lauten: Auf die Fachkräfte und Kooperationspartner_innen kommt es an: Sie müssen aktiv in die Kommunikation mit Eltern und Bereitschaftspflegeeltern gehen! Das Kind muss jenseits aller Krisen im Mittelpunkt stehen. Der junge Mensch muss informiert sein, seine Signale müssen ernstgenommen werden und gleichzeitig dürfen die Bereitschaftspflegeeltern nicht allein gelassen werden.

Ein Großteil der in den Workshops erzielten Ergebnisse sowie die vorgetragenen Präsentationen stehen unter dem Menüpunkt „Nachlese“ auf der Homepage der Tagung zu Ihrer Information bereit.

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„Vom Störfaktor zur Ressource – Die leiblichen Eltern gehören dazu!“ am 23.08. in Hannover

Posted on Mai 21, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoAndrea Dittmann und Dirk Schäfer referieren am 23.08.2018 im Landesjugendamt Hannover zum Thema „Vom Störfaktor zur Ressource – Die leiblichen Eltern gehören dazu!„.

Wenn die Zusammenarbeit mit der leiblichen Familie gelingt und beide Eltern zum Wohle des Kindes zusammenwirken, so ist dies von unschätzbarem Wert für das Gelingen eines Pflegeverhältnisses. Zwei Familien zu haben muss für die Kinder nicht Belastung, sondern kann auch Bereicherung bedeuten. Doch wie kann die Beteiligung der Eltern in unterschiedlichen Settings aussehen? Eine Ermunterung, sich der Herausforderung anzunehmen.

nähere Informationen

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Landkreis Unterallgäu: Pflegefamilien erhalten bei Bedarf mehr Unterstützung

Posted on Mai 19, 2018. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie |

logoDerzeit leben 62 Kinder und Jugendliche im Unterallgäu bei einer Pflegefamilie, weil sie – für einen gewissen Zeitraum oder auch dauerhaft – nicht bei ihren eigenen Eltern leben können. Damit das Jugendamt diese „Familien auf Zeit“ bei ihrer wichtigen Aufgabe noch besser unterstützen kann, hat der Jugendhilfeausschuss des Unterallgäuer Kreistags jetzt einstimmig mehrere Unterstützungsangebote für Pflegefamilien beschlossen.

Denn, so machte Jugendamtsleiterin Christine Keller unmissverständlich klar: Pflegeeltern zu sein ist eine Aufgabe, die 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr vollen Einsatz erfordert – und das für Kinder, die möglicherweise traumatisiert sind, sich sehr schwer damit tun, Bindungen zuzulassen oder vielleicht auch psychisch krank sind. Die Aufnahme eines Pflegekindes sei eine große Herausforderung, die bestehende Familiensysteme schnell an eine Belastungsgrenze bringen könne, so Keller. Das Jugendamt wolle die Pflegefamilien künftig auf ganz verschiedene Weise noch besser begleiten können.

Und so sollen die neuen Angebote aussehen: Erklärt sich ein Paar bereit, als Pflegeeltern ein fremdes Kind für einen gewissen Zeitraum bei sich aufzunehmen, dann kann die Pflegefamilie künftig im ersten halben Jahr intensiv von einer Fachkraft begleitet werden, wie Keller erklärte. In welchem Umfang diese „Startbegleitung“ nötig ist, werde im Einzelfall vereinbart. Dabei könne es darum gehen, die neue Familie beim Aufbau einer Bindung zu unterstützen, aber auch um Hilfe bei organisatorischen Dingen oder bei der Vermittlung von therapeutischen Hilfen.

Aber auch, wenn während des Pflegeverhältnisses schwierige Situationen eintreten – wenn es vielleicht zu Spannungen zwischen der Pflegefamilie und der Herkunftsfamilie kommt, das Kind in die Pubertät kommt oder sonstige Probleme auftauchen – kann eine Fachkraft intensiv beratend zur Seite stehen, so Keller.

„Ich kann nur den Hut ziehen vor jeder Familie, die sich als Pflegefamilie zur Verfügung stellt“, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather. Er sah das neue Angebot – wie alle Mitglieder des Jugendhilfeausschusses – auch als „Zeichen der Wertschätzung“ für die wertvolle Arbeit der Pflegefamilien. Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die Unterstützungsleistungen aus.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Unterallgäu vom 16. Mai 2018

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