Pflegefamilie

Seminar „Pubertät oder die Kunst, einen Kaktus zu umarmen“ am 11.09.

Posted on August 20, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Lebenshaus e.V. veranstaltet am 11. September 2019 ein Seminar zu Thema „Pubertät oder die Kunst, einen Kaktus zu umarmen“ in Zwönitz/OT.

Die Pubertät ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Für Familien mit angenommenen Kindern wird sie manchmal zur Zerreißprobe. Die Referentin Martina Meixner gibt Überlebenstipps für Eltern, wie immer sehr praktisch und mit Raum für Fragen.

Anmeldungsfrist:
3. September 2019

Programm
www.lebenshaus.org

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Seminar „Pubertät oder die Kunst, einen Kaktus zu umarmen“ am 11.09. )

Tagung für Adoptiv- und Pflegeeltern am 16./17.11. in Bad Boll

Posted on August 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoTraumapädagogik und Verletzbarkeit durch Elternschaft – Was wir durch unsere besonderen Kinder lernen können“ heißt die diesjährige Tagung für Adoptiv- und Pflegeeltern am 16./17.11.2019 in der Evangelischen Akademie Bad Boll.

Dort werden die beiden Fachreferentinnen Hedi Gies und Prof. Dr. Yvonne Grassmann Wege aufzeigen, wie man im herausfordernden Alltag besondere Kinder unterstützen und stabilisieren kann. Es werden Antworten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven gegeben, welche die Auswirkungen von Elternschaft mit traumatisierten Kindern in den Fokus nehmen.

Erfahrene Adoptiv- und Pflegeeltern sowie Fachkräfte aus dem Bereich stehen den Teilnehmenden für persönliche Gespräche zur Verfügung.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Tagung für Adoptiv- und Pflegeeltern am 16./17.11. in Bad Boll )

PFAD Ländergremium II/2019: „Zeit zum Luftholen“ am 09./10.11.2019 in Rosenheim

Posted on August 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD Jahresthema 2019

Zeit zum Luftholen“ ist das PFAD Ländergremium II am 09./10.11.2019 in Rosenheim überschrieben.

Es wird das diesjährige PFAD Jahresthema „Entlastung gehört dazu“ abschließen. Die Auswertung der Umfrage zu diesem Thema wird vorgestellt und aufgezeigt, welche Maßnahmen es gibt, durch die Pflege- und Adoptivfamilien unterstützt werden können, um auf Dauer den oft hohen Anforderungen gewachsen zu sein.

Eingeladen sind neben den offiziellen Delegierten der PFAD Landesverbände und Landesgruppen auch PFAD Ortsgruppenvertreter*innen und Einzelmitglieder. Sie können am Samstag und – bei Interesse an den Aktivitäten des Verbandes – auch am Sonntag teilnehmen. Darüber hinaus wird auch interessierten Gästen (Nichtmitgliedern) die Gelegenheit zur Teilnahme an den Vorträgen am Samstag gegeben.

Näheres zu den unterschiedlichen Konditionen finden Sie auf Flyer und Anmeldeformular.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Ländergremium II/2019: „Zeit zum Luftholen“ am 09./10.11.2019 in Rosenheim )

Zusätzliches Geld für Göttinger Pflegeeltern

Posted on August 14, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Das Göttinger Tageblatt berichtet im Artikel „Zusätzliches Geld für Göttinger Pflegeeltern“ vom 13.08.2019:

„Die Stadt Göttingen zahlt Pflegeeltern ab dem 01.10.2019 einen Zuschlag zum Pflegegeld der Jugendämter, in Höhe von 800 Euro monatlich für längstens ein Jahr. Die finanzielle Unterstützung erhalten Göttinger, wenn sie für die Betreuung eines Pflegekindes in Elternzeit gehen. Zwar hätten Pflegeeltern ein Recht auf Elternzeit, erhalten dafür aber kein Elterngeld.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Zusätzliches Geld für Göttinger Pflegeeltern )

PFAD Fachzeitschrift 3/2019: „Leibliche und soziale Geschwister“

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Die neueste Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe dreht sich um „Leibliche und soziale Geschwister„.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„Die Zeit, die wir mit unseren Geschwistern verbringen, prägt uns, und das Spektrum der Beziehungen reicht von „beste Freunde“ bis „schlimmste Feinde“. Bei unseren Pflege- und Adoptivkindern gestalten sich Geschwisterbeziehungen in unterschiedlichsten Konstellationen. Sie erleben leibliche Geschwister und soziale Geschwister, gemeinsames oder getrenntes Aufwachsen, manche haben gar keinen Kontakt oder wissen nicht einmal, dass sie eine Schwester oder einen Bruder haben.“

Hier geht´s zu Inhaltsangabe und Editorial
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

Cover zum Vergrößern anklicken

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Fachzeitschrift 3/2019: „Leibliche und soziale Geschwister“ )

Frühstück für Pflege- und Adoptiveltern am 04.09. in Hamburg

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Freunde der Kinder e.V., lädt zum Frühstück am 04.09.2019 ein.

Ein offenes Angebot zum Erfahrungsaustausch mit telefonischer Anmeldung, Mindestteilnehmerzahl sechs Personen.
Leider keine Kinderbetreuung möglich.
Leitung: Claudia Bossen.

Programmflyer
Website des Vereins

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Frühstück für Pflege- und Adoptiveltern am 04.09. in Hamburg )

NEU: FASD Pass für betroffene Erwachsene

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

zum Vergrößern bitte anklicken

In Zusammenarbeit mit betroffenen Erwachsenen hat der Verein FASD Deutschland e.V. ein Dokument entwickelt, das Menschen mit FASD darin unterstützen soll, sich bei Bedarf Hilfe holen zu können. FASD ist eine nicht heilbare, hirnorganische Störung. Menschen mit FASD haben sehr häufig gute verbale Fähigkeiten und können sich selbst gut darstellen. Stresssituationen führen dazu, dass Gesprächsinhalte nicht korrekt verstanden werden, was wiederum dazu führen kann, dass die Menschen mit FASD nicht angemessen handeln oder reagieren können. Genau für diese Situationen wurde der Pass entwickelt. Das scheckkartengroße Dokument gibt auf der Vorderseite eine kurze prägnante Erklärung wieder, was FASD ist und auf der Rückseite befinden sich die Kontaktdaten einer Person des Vertrauens. Dies können sowohl Familienmitglieder wie auch amtliche Betreuer sein. Der Pass ist aus biegsamem Kunststoff hergestellt und kann mit einem wasserfesten Stift beschrieben werden.

Die FASD Pässe können Betroffene über den Verein FASD Deutschland e.V., Hügelweg 4 in 49809 Lingen oder über info@fasd-Deutschland.de kostenfrei beziehen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für NEU: FASD Pass für betroffene Erwachsene )

Kostenheranziehung bei Heimkindern

Posted on August 12, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Birgit Lambertz, stellvertretende Vorsitzende von SOS-Kinderdorf, plädiert im Interview Kostenheranziehung bei Heimkindern: „Dieser Kostenbeitrag sollte fair sein“ vom 12.08.2019 mit dem Deutschlandfunk für eine Jugendhilfe, die regelhaft über das 18. Lebensjahr hinaus geht und dass die jungen Menschen bei Bedarf auch nach Beendigung der Jugendhilfe noch Unterstützung bekommen können. Die momentane Regelung zur Kostenheranziehung hält sie für „extrem demotivierend“.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Kostenheranziehung bei Heimkindern )

NEU in Elmshorn: DIALOG am DEICH

Posted on August 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Dinah-Ann Lendzian ist Adoptivmutter eines alkoholgeschädigten Kindes. Sie praktiziert als Heilpraktikerin für integrative Psychotherapie in eigener Praxis in Elmshorn und bietet seit kurzem außerdem mit „DIALOG am DEICH“ verschiedene geleitete Gesprächsgruppen an.

Neben den Gruppen

  • Adoptierte Erwachsene im DIALOG,
  • DIALOG abgebender Mütter,
  • FASD im DIALOG und
  • DIALOG ungewollt kinderloser Menschen

bietet Frau Lendzian weitere interessante Gruppen, Seminare und Beratung an. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie heilsam es sein kann, sich in einer Gruppe auszutauschen.

Ihr Anliegen ist es, Menschen mit ähnlichen Themen in den DIALOG zu bringen und eine Plattform für die persönliche Entwicklung zu schaffen. Sie arbeitet gern ressourcenorientiert und unterstützt Betroffene dabei, die Perspektive zu wechseln, um raus aus dem Gedankenkarussell und zurück in die Selbstwirksamkeit zu finden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.dialog-am-deich.de.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für NEU in Elmshorn: DIALOG am DEICH )

Über Nacht erwachsen geworden?! – Wenn das Pflegekind mit Behinderung volljährig wird …

Posted on August 8, 2019. Filed under: Berlin, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. lädt zur Fachtagung vom 27.11.19 bis zum 28.11.19 in Berlin ein.

Thema ist die der Volljährigkeit von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien. Mit verschiedenen Methoden und Perspektiven sollen alle Facetten der jungen Erwachsenen und ihrer Familien beleuchten und sollen jedem ermöglichen, mit einem persönlichen Fazit nach Hause zu gehen.

Einladung/Anmeldung
Weitere Informationen auf der website des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Über Nacht erwachsen geworden?! – Wenn das Pflegekind mit Behinderung volljährig wird … )

Medien-Check zum Schulstart: Wenn große Veränderungen anstehen

Posted on August 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Schulstart in Grund- und weiterführenden Schulen bringt für Familien große Veränderungen mit sich. Durch die neue Situation stellen sich für Eltern viele Fragen auch zur Mediennutzung ihrer Kinder – ist ein Smartphone jetzt sinnvoll und wie recherchiert mein Kind sicher im Netz? Der Medienratgeber „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ hat für Eltern die wichtigsten Antworten rund um die Mediennutzung ihrer Kinder zusammengefasst.

Für Kinder beginnt mit Einschulung oder Schulwechsel ein spannender Lebensabschnitt: Neue MitschülerInnen, die Aufgaben im Unterricht oder ein längerer Schulweg fordern die Heranwachsenden heraus. „Der Schulstart ist auch ein Schritt zu mehr Selbstständigkeit“, sagt Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. „Eltern können ihre Kinder in dieser wichtigen Phase begleiten, indem sie ihnen auch für digitale Abenteuer das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg geben und auf eine sichere Umgebung in der Online-Welt achten.“

Erstes Smartphone: Wenn Kinder auf eine weiterführende Schule gehen, ist das in Familien mit älteren Kindern häufig der Anlass für das erste eigene Smartphone. „Eltern müssen vor dem Kauf überlegen, ob ihr Kind bereits reif genug ist für ein eigenes Gerät“, sagt Kristin Langer. Eine Entscheidungshilfe bietet die „Checkliste Smartphone“ von SCHAU HIN!.

Kontrolle durch Smartwatch: Familien mit jüngeren Kindern entscheiden sich immer häufiger für eine Kinder-Smartwatch, damit die Jüngeren auch ohne Smartphone oder Handy erreichbar sind. Bedenklich ist, dass viele Modelle für Kinder auch das Tracking per GPS ermöglichen. Kinder kann das in ihrer Selbstständigkeit einschränken und das Vertrauensverhältnis zu den Eltern stören. Mehr dazu unter schau-hin.info/grundlagen/smartwatch-nicht-zur-kontrolle-von-kindern-einsetzen

Chatten per WhatsApp: Für Klassenchats oder Familiengruppen wird häufig „WhatsApp“ genutzt. Dabei steht der Messenger für seinen Umgang mit NutzerInnendaten in der Kritik. Alternativen können Threema, Signal oder Wire sein, für die Datenschutz und -sparsamkeit wichtig sind. Wird WhatsApp trotzdem von Kindern genutzt, ist es sinnvoll, Nutzungsregeln aufzustellen. Eine Orientierung finden Eltern hier: schau-hin.info/grundlagen/whatsapp-gruppenchats-fuer-kinder

Suchmaschinen altersgerecht nutzen: Für Hausaufgaben oder Prüfungen werden Online-Recherchen immer häufiger genutzt. Kindersuchmaschinen wie Blinde Kuh oder FragFinn führen Kinder bei ihrer Suche auf altersgerechte Seiten und bieten so einen geschützten Surfraum. Wichtig ist auch, dass Kinder lernen, geeignete und seriöse Quellen zu erkennen. Tipps dazu finden Eltern unter schau-hin.info/sicherheit-risiken/fake-news-umgang-mit-falschmeldungen. Teenager sind eigenständiger im Netz unterwegs. Hier ist es ratsam, als Standardsuchmaschine zum Beispiel Startpage einzurichten, die Suchanfragen nicht auswertet oder zurückverfolgt und so sparsam mit den Daten der Suchenden umgeht.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 07.08.2019

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Medien-Check zum Schulstart: Wenn große Veränderungen anstehen )

PFAD: Kostenheranziehung von Pflegekindern – Verschlechterung statt Verbesserung

Posted on August 5, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

In seiner Fachinformation vom 05.08.2019 (pdf) nimmt der PFAD Bundesverband e.V. Stellung zu den Auswirkungen eines neuen Gesetzesentwurfes auf die Kostenheranziehung junger Menschen in den erzieherischen Hilfen:

Zeitlicher Vorlauf
Mit dem KJVVG wurde ab Dezember 2013 gesetzlich festgelegt, dass für die Berechnung der Kostenheranziehung junger Menschen in den Hilfen zur Erziehung das Einkommen des der Leistung vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist.
In vielen Jugendämtern wurde diese gesetzliche Regelung nicht umgesetzt, was zu mehreren Klagen vor Verwaltungsgerichten führte. Nachdem ein öffentlicher Träger der Jugendhilfe in Berufung gegangen war, gab es die Rechtsprechung durch das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen. In diesem Urteil (3 A 751/18) wurde bestätigt, dass auch bei der Kostenheranziehung junger Menschen, die in Pflegefamilien oder der Heimerziehung leben, das Einkommen des jeweils vorangegangenen Kalenderjahres anzusetzen ist.

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Neunten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften
Der Referentenentwurf für dieses Gesetz kam im April dieses Jahres. Im Artikel 8 steht in Nr. 4: Nach § 94 Absatz 6 Satz 1 wird folgender Satz eingefügt: „Maßgeblich ist das Einkommen des Monats, in dem die Leistung oder die Maßnahme erbracht wird.“ Außer PFAD haben sich die Verbände der Erziehungshilfen, der Paritätische Gesamtverband und andere kritisch zu dieser Veränderung im SGB VIII geäußert. Doch keine dieser Kritiken führte zu einer Abänderung.

Folgen
Dies bedeutet für viele junge Menschen, den vollen Abzug von 75 % ab dem ersten Tag der Ausbildung. Eine erhebliche Demotivierung beim Start in die Arbeitswelt!
In dieser aktuellen Rechtslage ist für alle Betroffenen der jetzige Satz 2 aus § 94 Absatz 6 SGB VIII besonders wichtig: „Es kann ein geringerer Kostenbeitrag erhoben oder gänzlich von der Erhebung des Kostenbeitrags abgesehen werden, wenn das Einkommen aus einer Tätigkeit stammt, die dem Zweck der Leistung dient.“
Wir gehen davon aus, dass eine Ausbildung prinzipiell dem Zweck der Leistung dient. Denn Ziel der Jugendhilfe ist es, junge Menschen bei der Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen (vgl. § 1 SGB VIII). Eine Ausbildung schafft eine wesentliche Voraussetzung dazu.
Wir fordern, dass die im Koalitionsvertrag geforderte Stärkung und Unterstützung fremduntergebrachter Kinder und Jugendlicher (Z.819-828) zu einer Abschaffung des Kostenbeitrages für junge Menschen führt.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD: Kostenheranziehung von Pflegekindern – Verschlechterung statt Verbesserung )

Radio-Tipp: „Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt“

Posted on August 5, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Deutschlandfunk sendete am 04.08.2029 einen ausführlichen und hörenswerten Radiobeitrag zur Kostenheranziehung „Heim- und Pflegekinder: Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt„.

Jugendliche, die im Heim oder in einer Pflegefamilie leben, müssen bis zu drei Viertel ihres Einkommens an das Jugendamt abgeben. Viele Betroffene finden das unfair, kommen finanziell kaum auf die Beine. Und Kritiker sagen: Es entmutigt die jungen Berufstätigen, arbeiten zu gehen.

zum Beitrag (schriftlich und audio)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Radio-Tipp: „Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt“ )

Elterliche Sorge 2018 öfter entzogen

Posted on August 4, 2019. Filed under: Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2018 ordneten hessische Familiengerichte 1012 Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies 109 Maßnahmen oder 12 Prozent mehr als im Jahr 2017. Erfasst werden hier nur die Fälle, bei denen zuvor eine Gefährdungseinschätzung vorgenommen wurde. Die Einschränkung oder der Entzug des Sorgerechts erfolgt, wenn eine Gefahr für das Wohl oder Vermögen des Minderjährigen auf andere Weise nicht abgewendet werden kann. Dabei wird die elterliche Sorge vollständig oder teilweise auf das Jugendamt oder eine dritte Person als Vormund, Pflegerin oder Pfleger übertragen.

Amtsvormundschaft

Zum Jahresende 2018 lebten in Hessen insgesamt 3221 Kinder und Jugendliche unter gesetzlicher oder gerichtlich bestellter Vormundschaft der Jugendämter (2017: 3901). Das waren 17 Prozent weniger als 2017. Bei 278 dieser Kinder (2017: 305) lag eine gesetzliche Amtsvormundschaft vor, die „kraft Gesetzes“ bei der Geburt von Kindern minderjähriger lediger Mütter eintritt. Bei 2943 Kindern und Jugendlichen (2017: 3596) übertrug das Vormundschafts- oder Familiengericht das Sorgerecht auf das Jugendamt und entzog den Eltern das Sorgerecht (bestellte Amtsvormundschaft). 48 Prozent der Fälle waren nicht deutsche Kinder und Jugendliche, ein Jahr zuvor waren das 57 Prozent.

Amtspflegschaft

Am 31.12.2018 waren 2 130 Kinder und Jugendliche (2017: 2290) in bestellter Amtspflegschaft, 7 Prozent weniger als im Jahr 2017. Bei der Amtspflegschaft werden Teile des Sorgerechts auf das Jugendamt oder andere Personen übertragen. Die Pflegschaft unterscheidet sich von der Vormundschaft im Wesentlichen dadurch, dass die Pflegerin oder der Pfleger nur für einzelne, fest umgrenzte Aufgaben zuständig ist. In der jugendamtlichen Praxis betreffen die Aufgaben relativ häufig die Themen „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ (z. B. Anträge stellen, Behördengänge) oder „Gesundheitsfürsorge“.

Beistandschaft

Für Sorgeberechtigte, z. B. Alleinerziehende, besteht die Möglichkeit, beim Jugendamt Beistand (Unterstützung) für bestimmte Angelegenheiten zu bestellen. Für rund 26 493 Kinder und Jugendliche gab es im Jahr 2018 sogenannte Beistandschaften, knapp 5 Prozent weniger als 2017 (27 947). Die Beistandschaft hilft Personensorgeberechtigten in bestimmten Bereichen, die Rechte ihrer Kinder zu wahren, z. B. bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen. Den Berechtigten steht es frei, dieses Angebot der Jugendämter zu nutzen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Elterliche Sorge 2018 öfter entzogen )

Kindeswohl: 12 500 Gefährdungseinschätzungen in Hessen 2018 — Ein Drittel der Fälle mit akuter oder latenter Kindeswohlgefährdung

Posted on August 4, 2019. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

In Hessen wurden im Jahr 2018 knapp 12 500 Gefährdungseinschätzungen nach § 8a des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe) durchgeführt. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies 16 Prozent mehr als im Jahr 2017. Mädchen waren geringfügig häufiger von Gefährdungseinschätzungen betroffen als Jungen.

Als Ergebnis der durchgeführten Gefährdungseinschätzungen wurde bei 19 Prozent (2373 Fälle) eine akute und bei 14 Prozent (1724 Fälle) eine latente Kindeswohlgefährdung festgestellt. In 67 Prozent der Fälle lag keine Kindeswohlgefährdung vor. Bei gut der Hälfte der Fälle ohne Kindeswohlgefährdung bestand ein Hilfebedarf. Die Hälfte aller Gefährdungseinschätzungen betraf Kinder unter 7 Jahren.

Von den 4097 Fällen, in denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, war mit 52 Prozent (2140 Fälle) die Vernachlässigung die am häufigsten genannte Gefährdungsart, gefolgt von psychischen Misshandlungen mit 40 Prozent (1626) und den körperlichen Misshandlungen mit 27 Prozent (1091). Anzeichen sexueller Gewalt wurden in 5 Prozent der Fälle (200) festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich. Bei den akuten Kindeswohlgefährdungen spielten körperliche Misshandlungen mit 31 Prozent eine größere Rolle als bei latenten Gefährdungen (20 Prozent). Hingegen spielten die psychischen Misshandlungen bei den latenten Gefährdungseinschätzungen mit 43 Prozent eine größere Rolle als bei den akuten Gefährdungseinschätzungen (37 Prozent).

Als Folge der akuten Kindeswohlgefährdung wurden junge Menschen in 39 Prozent der 2373 Fälle im Jahr 2018 in Obhut, d. h. aus der Familie, genommen. In knapp 16 Prozent wurde die bisherige Leistung fortgeführt, in 15 Prozent eine ambulante bzw. teilstationäre Hilfe zur Erziehung eingeleitet. In 6 Prozent erfolgte eine familienersetzende Hilfe zur Erziehung; hierzu zählen beispielsweise die Heimerziehung oder die Unterbringung in einer Pflegefamilie in Vollzeit. Weitere Hilfsmaßnahmen, wie z. B. die Erziehungsberatungen und Maßnahmen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, erreichten einen Anteil von 32 Prozent. In 6 Prozent wurde keine Hilfe neu eingeleitet. Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Konstellation der Familienverhältnisse spielte für die Gefährdungseinschätzungen eine große Rolle. In der Hälfte der Fälle lebte der junge Mensch bei einem alleinerziehenden Elternteil oder bei einem Elternteil mit neuer Partnerin oder neuem Partner.

Häufig erfolgte die Initiative zur Gefährdungseinschätzung durch die Polizei, das Gericht oder die Staatsanwaltschaft (24 Prozent) oder die Bekannte/Nachbarschaft (10 Prozent). Auch die Initiative von Ärztinnen und Ärzten und anonyme Anzeigen (9 bzw. 8 Prozent) sowie Anzeigen durch die Schule (11 Prozent) führten zu Gefährdungseinschätzungen. Eltern bzw. Personensorgeberechtigte wurden in knapp 8 Prozent tätig. In gut 6 Prozent der Fälle wurde der soziale Dienst/Jugendamt tätig. Andere Institutionen oder Personen, auf deren Initiative die Gefährdungseinschätzung erfolgte, spielten mit jeweils unter 6 Prozent eine untergeordnete Rolle.

Quelle: statistik-hessen.de
Graphik zur Pressemitteilung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Kindeswohl: 12 500 Gefährdungseinschätzungen in Hessen 2018 — Ein Drittel der Fälle mit akuter oder latenter Kindeswohlgefährdung )

TV-Koch Nelson Müller über Pflegefamilie und Adoption

Posted on Juli 30, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen |

Sternekoch Nelson Müller kam mit vier Jahren in eine Pflegefamilie. In der Interview-Reihe „Vaterfiguren“ von GQ erzählte er über seine strenge, aber liebevolle Erziehung – und was an ihm typisch deutsch ist.

Als Erwachsener wurde der gebürtige Ghanaer von seinen Pflegeeltern adoptiert: „Ich habe das über Jahre gelebt, habe mich vom Herzen als ein Müller gefühlt und das war dann die Vervollständigung als das Familienmitglied, das ich immer schon war.“

zum Interview auf Fokus.de vom 30.07.2019

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für TV-Koch Nelson Müller über Pflegefamilie und Adoption )

Fachtagung zum Thema „Immer frühere Herkunftssuche von Adoptiv- und Pflegekindern“ am 05.11. in Düsseldorf

Posted on Juli 29, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der Evangelische Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. lädt Mitarbeiter*innen von Jugend- und Sozialämtern, Sozialen Diensten und freien Trägern, potenzielle Pflegefamilien und Interessierte zu seiner Fachtagung „Immer frühere Herkunftssuche von Adoptiv- und Pflegekindern – Chancen und Risiken für die Identitätsentwicklung – Neue Herausforderungen für Fachkräfte der Adoption und Pflegekinderhilfe“ nach Düsseldorf ein.

Termin:
Dienstag, 05.11.2019
09.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
Verbindliche Anmeldung bis zum 09.09.2019

Weitere Informationen
Kontakt unter: evap@evangelische-adoption.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fachtagung zum Thema „Immer frühere Herkunftssuche von Adoptiv- und Pflegekindern“ am 05.11. in Düsseldorf )

Fachtagung „Ein Kind und viele Eltern – Das Kindeswohl im Kontext genetischer, biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft“ am 25./26.10. in Berlin

Posted on Juli 25, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoDie diesjährige Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind befasst sich mit dem Thema „Ein Kind und viele Eltern – Das kindeswKindeswohl im Kontext genetischer, biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft„. Sie findet am 25./26. Oktober 2019 in Berlin unter der Schirmherrschaft von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, statt.

Bei immer mehr Kindern in Deutschland fallen genetische, biologische, rechtliche und soziale Elternschaft auseinander und verteilen sich auf mehr als zwei Personen. Dies gilt für Stief-, Pflege- und Adoptivkinder ebenso wie für Kinder mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen sowie für Kinder, die nach medizinisch assistierter Reproduktion geboren wurden.

Was bedeutet dies für die Kinder? Welche Auswirkungen hat eine fragmentierte Elternschaft auf das Kindeswohl? Welche Umgangsregelungen sind im besten Interesse des Kindes? Wie viele Eltern verträgt ein Kind?

Auf der Tagung wird erörtert, wie eine multiple Elternschaft zum Wohl des Kindes gestaltet werden sollte, welche Herausforderungen sich für die Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen ergeben und welche rechtlichen und politischen Handlungsbedarfe bestehen.

Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und Familien tätigen Fachkräfte, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende, Auszubildende und alle am Thema Interessierte.

Zu den Referentinnen und Referenten der Tagung gehören:

  • Dr. Katharina Kaesling, wissenschaftliche Koordinatorin
  • Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, Universität Bonn (Juristische Aspekte von Elternschaft und Kindeswohl bei assistierter Reproduktion)
  • Dr. Petra Thorn, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung, Mitglied im Deutschen Ethikrat (Kinder mit einer besonderen Zeugungsgeschichte: Samenspende, Eizellspende Embryonenspende. Bedürfnisse von Kindern und Eltern)
  • Prof‘in Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts und Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind (Kinder in Stieffamilien: die Vielfalt von Eltern- und Kindschaftsverhältnissen als Herausforderung für Eltern und Kinder)
  • Pia Bergold, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (Vielfalt der Regenbogenfamilien und die Gestaltung multipler Elternschaft)
  • Dr. Ina Bovenschen, wissenschaftliche Referentin im Deutschen Jugendinstitut, München (Multiple Elternschaft im Falle von Adoption und Pflegekindschaft)
  • Prof. Dr. med. Heribert Kentenich, leitender Arzt, Fertility Center Berlin (Medizinische und ethische Aspekte von Elternschaft und Kindeswohl bei assistierter Reproduktion).

Online-Anmeldung unter http://fruehe-kindheit-online.de

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fachtagung „Ein Kind und viele Eltern – Das Kindeswohl im Kontext genetischer, biologischer, rechtlicher und sozialer Elternschaft“ am 25./26.10. in Berlin )

Gegen pauschale Mütterrente!

Posted on Juli 22, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Sie müssen sich nicht mit einer pauschalen Berechnung zufrieden geben, Sie können Widerspruch einlegen.

Rückmeldungen zum Aufruf des PFAD Bundesverbandes an Rentnerinnen, einen Antrag einzureichen, wenn ihnen bisher Zuschläge für Kindererziehungszeiten verweigert wurden, haben ergeben, dass aufgrund eines entsprechenden Musterantrages von PFAD tatsächlich Zuschläge für Kindererziehungszeiten bewilligt wurden.

In einem dem Verband genauer bekannten Fall wurde jedoch nur pauschal ein Zuschlag in Höhe eines halben Entgeltpunktes gewährt, obwohl die tatsächliche Erziehungszeit zwischen dem 13. und 30. Lebensmonat des betreuten Kindes länger war und im § 307d Abs. 5 SGB VI ausdrücklich von einem Zuschlag in Höhe von 0,0833 persönlichen Entgeltpunkten für jeden Kalendermonat der Erziehung und nicht von einem Zuschlag im Sinne von § 307d Abs. 1 bzw. 1a SGB VI die Rede ist.

PFAD empfiehlt deshalb Widerspruch gegen den Rentenbescheid einzulegen, wenn

  • nur ein pauschaler Zuschlag von einem halben Entgeltpunkt bewilligt wurde, obwohl
  • die möglicherweise anrechenbare Erziehungszeit länger dauerte,
  • der Rentenversicherungsträger nicht bestätigt hat, dass eine weitere Anrechnung nicht möglich ist, weil für das betreffende Kind für den maßgeblichen Zeitraum Kindererziehungszeiten oder Zuschläge nach § 307d Absatz 1 oder nach Absatz 1a SGB VI für andere Versicherte oder Hinterbliebene berücksichtigt wurden, und
  • die Widerspruchsfrist noch nicht abgelaufen ist.

Hier finden Sie den Muster-Widerspruch von PFAD.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Gegen pauschale Mütterrente! )

Mehr als 18 500 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche in Bayern im Jahr 2018

Posted on Juli 16, 2019. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Bei knapp einem Drittel der Fälle wurde eine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Jahr 2018 insgesamt 18784 Gefährdungseinschätzungen, das heißt Fälle, in denen geprüft wurde, ob das Wohl von Kindern bzw. Jugendlichen in Gefahr war. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag in 3121 Fällen eine akute und in 2974 eine latente Kindeswohlgefährdung vor.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag in 3121 Fällen eine akute und in 2974 eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Bei 6760 Gefährdungseinschätzungen wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, jedoch Hilfebedarf und in 5929 Fällen wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch weiterer Hilfebedarf ermittelt.

Grundlage der Statistik zur Kindeswohlgefährdung ist das Bundeskinderschutzgesetz, welches zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Kindeswohlgefährdung liegt dann vor, wenn das körperliche, geistige und seelische Wohl eines Kindes durch das Tun oder Unterlassen der Eltern oder Dritter gravierende Beeinträchtigungen erleidet, die dauerhafte oder zeitweilige Schädigungen in der Entwicklung des Kindes zur Folge haben bzw. haben können.

Eine Gefährdungseinschätzung nach § 8a Absatz 1 SGB VIII ist vom Jugendamt immer dann abzugeben, wenn dem Jugendamt wichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt werden, es sich daraufhin einen unmittelbaren Eindruck von dem Minderjährigen und seiner persönlichen Umgebung verschafft hat (z.B. durch Hausbesuche oder Einbestellung der Eltern ins Jugendamt) und das Gefährdungsrisiko anschließend im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte eingeschätzt wurde.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik betrafen von den insgesamt 18784 gemeldeten Kindeswohlgefährdungen 9665 Jungen und 9119 Mädchen.

3121 Gefährdungseinschätzungen (17 Prozent) ergaben eine akute, 2974 (16 Prozent) eine latente Kindeswohlgefährdung. Dabei waren Anzeichen für eine Vernachlässigung oder einer psychischen Misshandlung die häufigsten Gründe einer Kindeswohlgefährdung.

Darüber hinaus wurde bei 6760 Gefährdungseinschätzungen (36 Prozent) keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, aber Hilfebedarf im Rahmen einer Unterstützung durch Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe wie zum Beispiel Erziehungsberatung oder eine Schutzmaßnahme.

Lediglich bei 5 929 Fällen (31 Prozent) wurde weder eine Kindeswohlgefährdung noch ein weiterer Hilfebedarf ermittelt.

Die Meldungen an die Jugendämter erfolgten in vielen Fällen (3981) durch Polizei, Gericht oder Staatsanwaltschaft, sowie von Bekannten/Nachbarn der Minderjährigen (2308 Meldungen), 1856 Fälle wurden anonym und 1853 durch die Schule angezeigt.

Quelle: statistik.sachsen-anhalt.de
Vollständige Pressemitteilung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Mehr als 18 500 Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche in Bayern im Jahr 2018 )

Neues Konzept „Pflege plus“ in Nürnberg – Infoveranstaltung am 18.07.

Posted on Juli 14, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit dem neuen Konzept „Pflege plus“ will das Jugendamt Nürnberg inobhutgenommenen Kleinkindern, die ohnehin in der Regel schon viel durchgemacht haben, unnötige Wechsel ersparen.

Darüber und über die Hintergründe, weshalb die Herausnahmen so stark angestiegen sind und deshalb Pflegefamilien fehlen, berichtet der Artikel „Jugendamt muss immer häufiger Kinder aus Familien holen“ vom 10.07.2019 auf nordbayern.de.

Das Jugendamt in Nürnberg informiert am Donnerstag, 18. Juli, ab 19 Uhr im Kinder- und Jugendhilfezentrum in der Reutersbrunnenstraße 34, 90429 Nürnberg alle Interessierten über das Konzept „Pflege plus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Neues Konzept „Pflege plus“ in Nürnberg – Infoveranstaltung am 18.07. )

„Mein Kind wird flügge! Pflege- und Adoptivkinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben“ am 28.09. in Rosenheim

Posted on Juli 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der Verein PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien in Stadt- und Landkreis Rosenheim e.V. lädt am 28.09.2019 zum Fachtag „Mein Kind wird flügge! Pflege- und Adoptivkinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben“ nach Rosenheim ein.

Bildung ist ein wichtiger Grundstock für das Leben, den Pflege- und Adoptiveltern ihren Kindern und Jugendlichen mitgeben möchten. Sie sollen die Chance haben ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Für die Begleitung durch das Schulleben und die Ausbildung ist es oft notwendig, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Es ist besser frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Am Fachtag werden Möglichkeiten der Unterstützung vorgestellt und über Veränderungen zum 18. Lebensjahr informiert.
Als Referenten wurden zwei Referent*innen gewonnen, die aus ihrer Arbeit mit Jugendlichen berichten und ihre Angebote vorstellen. Unter dem Motto „Wir schaffen Chancen“ unterstützt die „pro Arbeit Rosenheim“ junge Menschen auf dem Weg durch das Schulleben bis hinein in die Berufsausbildung
Am Nachmittag stellt die „junge Arbeit“ ihre Angebote für Jugendliche vor, die besondere Hilfen benötigen, um eine Arbeit oder Ausbildung zu finden.

Bei Bedarf und um beiden Elternteilen die Teilnahme am Fachtag zu ermöglichen wird eine kostenlose Betreuung für Kinder bis 14 Jahre angeboten.

zum Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Mein Kind wird flügge! Pflege- und Adoptivkinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben“ am 28.09. in Rosenheim )

PFAD Augsburg bietet vom 02.-06.09. Ferienfreizeit im Zillertal an

Posted on Juli 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Es sind noch einige Plätze frei bei der Ferienwoche, die PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. für 15 Kinder vom 02.-06.09.2019 im Zillertal anbietet.

Am 24.07. um 18.30 Uhr gibt es dazu einen Informationsabend zum Kennenlernen gedacht und damit die Kinder ihre Wünsche äußern können.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD Augsburg bietet vom 02.-06.09. Ferienfreizeit im Zillertal an )

3944 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder in Bayern

Posted on Juli 11, 2019. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches, Tagespflege | Schlagwörter: , , |

Überforderung der Eltern/eines Elternteils stellte dabei mit 1348 Kindern und Jugendlichen im Jahr 2018 den häufigsten Anlass dar.

In Bayern wurden im Jahr 2018 insgesamt 3944 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ergriffen. In 56 Prozent der Fälle handelte es sich um männliche Minderjährige. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik war 2018 die Überforderung der Eltern/eines Elternteils der häufigste Anlass (1348 Fällen).

Als Schutzmaßnahme bezeichnet man die vorläufige Aufnahme und Unterbringung von Minderjährigen in einer Notsituation durch das Jugendamt. Es sind Maßnahmen zur schnellen Intervention zugunsten des Minderjährigen, sie dienen als Klärungshilfe für Betroffene in Krisensituationen sowie dem unmittelbaren Schutz der Minderjährigen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank die Zahl der schutzbedürftigen Minderjährigen auf 3944 Fälle, was einem Minus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (4421) entspricht.

Betroffen waren insgesamt 2210 Jungen und 1734 Mädchen.

Der häufigste Grund für Schutzmaßnahmen (1348 Fälle) war die Überforderung der Eltern/eines Elternteils.

Der zweithäufigste Anlass (1094 Fälle) war die unbegleitete Einreise Minderjähriger aus dem Ausland. Im Vergleich zum Vorjahr (1653 Fälle) war hier ein Rückgang von 34 Prozent zu verzeichnen.

Von den 3944 Maßnahmen wurden 557 auf eigenen Wunsch der Kinder und Jugendlichen durchgeführt, in 3387 Fällen lag eine Gefährdung vor. 59 Prozent der Betroffenen waren zwischen 14 und 18 Jahre alt.

2917 und damit mehr als die Hälfte der Minderjährigen wurde während der Schutzmaßnahme in einer Einrichtung untergebracht (74 Prozent), 173 in einer betreuten Wohnform (vier Prozent) und 854 lebten bei einer geeigneten Person (22 Prozent).

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik
Graphik: Vorläufige Schutzmaßnahmen in den Regierungsbezirken Bayerns 2017 und 2018

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für 3944 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder in Bayern )

Mehr Inobhutnahmen durch Jugendämter im Jahr 2018

Posted on Juli 11, 2019. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: , |

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, wurden im Jahr 2018 insgesamt 1 489 Kinder und Jugendliche von Jugendämtern in Obhut genommen. Das waren 223 (+17,6 %) Fälle mehr als im Jahr zuvor.

In 894 Fällen (60,0 %) ergriffen soziale Dienste bzw. Jugendämter die Maßnahme. In 350 Fällen (23,5 %) erfolgte die Inobhutnahme auf Wunsch des Kindes oder Jugendlichen selbst bzw. auf Anregung der Eltern oder eines Elternteils. Die Polizei bzw. eine Ordnungsbehörde regte eine Maßnahme in 113 Fällen an (7,6 %).

Häufigster Grund (Mehrfachnennungen möglich) für eine Inobhutnahme waren sonstige Probleme (485), Überforderung der Eltern/eines Elternteils (480) oder Vernachlässigung (309). Aufgrund des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung (§ 8a Abs. 1 SGB VIII) wurden 349 Maßnahmen (23,4 %) eingeleitet. Da die unbegleiteten Einreisen minderjähriger Flüchtlinge aus dem Ausland das 2. Jahr in Folge sanken, wurden nur 251 Kinder und Jugendliche aufgrund einer Einreise ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person aus dem Ausland in Obhut genommen. Das waren 129 weniger als im Vorjahr.

55,4 % der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen waren männlichen Geschlechts. Knapp 42,0 % gehörten der Altersgruppe der 14- bis unter 18-Jährigen an und 302 Kinder waren jünger als 3 Jahre.

Kinder und Jugendliche werden auf eigenen Wunsch oder auf Initiative Anderer (z. B. Jugendamt, Polizei, Erzieher) in Obhut genommen, wenn eine dringende Gefahr für ihr Wohl besteht. Dabei sorgt das Jugendamt für eine vorläufige Unterbringung, meist für Stunden oder Tage bei einer geeigneten Person, in einer Einrichtung, etwa einem Heim oder in einer sonstigen betreuten Wohnform.

Weitere Informationen zum Thema Kinder- und Jugendhilfe finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt.

Quelle: statistik.sachsen-anhalt.de
Vollständige Pressemitteilung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Mehr Inobhutnahmen durch Jugendämter im Jahr 2018 )

TV-Tipp: „Ich lebe positiv – Corinne und ihr Schicksal HIV“

Posted on Juli 11, 2019. Filed under: Gesundheit, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: , , |

Corinne wurde bei der Geburt mit dem HIV-Virus infiziert und kam mit sechs Jahren zu einer Pflegefamilie.
Das 37°-Team begleitet Corinne seit ihrem neunten Lebensjahr.

2015 ist in der Reihe „37°“ der Film „Niemand darf es wissen“ entstanden, 2019 „Ich lebe positiv“.
Beide Dokumentationen sind in der Mediathek des ZDF abrufbar!

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für TV-Tipp: „Ich lebe positiv – Corinne und ihr Schicksal HIV“ )

Film-Tipp: „Schicksal eines Pflegekindes“

Posted on Juli 10, 2019. Filed under: International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

ARTE widerholte heute Nacht die französische Dokumentation von 2017 „Schicksal eines Pflegekindes“. Sie ist in der ARTE-Mediathek abrufbar. Der Film gibt Einblick in das Pflegekinderhilfe-System von Frankreich, das sich in vielem vom deutschen unterscheidet.

Inhalt: Der Film begleitet den 14-jährigen Yanie, der seit frühester Kindheit in einer Pflegefamilie lebt. In der schwierigen Phase der Pubertät wird er mit einer einschneidenden Veränderung konfrontiert, die sein Leben noch komplizierter macht, als es ohnehin schon ist: Seine Pflegeltern Myriam und Jacques gehen in Rente, und Yanie muss sie verlassen – sie und ihr gemütliches Einfamilienhaus, den Garten, in dem er laufen gelernt hat, und das Zimmer, das er ganz für sich allein hatte.
Im Sprechzimmer des Pflegeelterndienstes „Montjoie“ in einem Gewerbegebiet nördlich von Le Mans findet die Übergabe statt. Mit großer Beklemmung begegnet Yanie hier zum ersten Mal seinen neuen Pflegeeltern. Yanies Mutter Virginie, die nach einer langen Gefängnisstrafe eine Wiedereingliederungsmaßnahme durchläuft, kann nicht akzeptieren, dass ihr das Sorgerecht für den Sohn erneut verweigert wurde. Sie will alles daran setzen, die elterliche Sorge zurückzubekommen und ihren Sohn schnell zu sich zu holen.

zum Film in der Mediathek (56 min)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Film-Tipp: „Schicksal eines Pflegekindes“ )

Mittagsmagazin thematisiert Benachteiligung junger Menschen in HzE durch Kostenheranziehung

Posted on Juli 9, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Ein Beitrag des ARD Mittagsmagazins vom 03.07.2019 unterstützt die Forderung des PFAD Bundesverbandes nach Abschaffung der Kostenheranziehung bei Jugendlichen in Pflegefamilien und Heimerziehung.

zum TV-Beitrag (5:28 min)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Mittagsmagazin thematisiert Benachteiligung junger Menschen in HzE durch Kostenheranziehung )

Broschüre“Schulassistenz gestalten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in allgemeinbildenden Schulen“

Posted on Juli 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule |

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen wollen lernen wie Kinder und Jugendliche ohne Behinderungen. Durch die Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen (UN-BRK) hat sich Deutschland bereits vor 10 Jahren verpflichtet für Schüler*innen mit Behinderungen den diskriminierungsfreien Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Bildungssystem auf allen Ebenen zu sichern (Artikel 24 UN-BRK). Dieses Recht ist anzuwenden und darf Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nicht verwehrt werden. Um eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung zu ermöglichen, muss der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen durch inklusiv gestaltete, allgemein zugängliche Angebote, angemessene Vorkehrungen und notwendige Unterstützung, Rechnung getragen werden.

Der Paritätische möchte mit der Broschüre Schulasssistenz gestalten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen an allgemeinbildenden Schulen (pdf), die sich auf die Bildung vom Eintritt ins Schulalter und die allgemeine Schulbildung beschränkt, notwendige Standards, aber auch Problemlagen bei der Umsetzung inklusiver Bildung aufzeigen. Der Paritätische will mit Blick auf die Veränderungen in der Eingliederungshilfe durch das Bundesteilhabegesetz praxisgerechte Empfehlungen und Ideen für die Weiterentwicklung geben und Einfluss darauf nehmen, dass die Schulassistenz im Schulalltag als Instrument gestärkt und hierfür gleichwertige Rahmenbedingungen in den Ländern und Kommunen geschaffen werden.

Dem Paritätischen ist bewusst, dass vieles bereits gut gelingt, aber dennoch Hürden bestehen, die manchmal banal erscheinen, für Kinder und Eltern ein Kraftakt darstellen, unnötige Ressourcen binden und oftmals kaum zu überwinden sind. Einige der Hürden und den Umgang damit haben wir in den Praxisstimmen in der Broschüre aufgegriffen, weil individuelle praktikable Lösungen gefunden wurden, die allen Beteiligten Mut machen sollen.

Die Broschüre richtet sich daher gleichermaßen an Eltern von Kindern mit Behinderungen, Schulassistent*innen, Interessenverbände, Leistungserbringer, Schulen in freier Trägerschaft und staatliche Schulen sowie Leistungsträger. Denn: Schulassistenz stützt den Zugang für Schüler*innen mit Behinderungen zu einer inklusiven Bildung.

zum Download der Broschüre (pdf)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Broschüre“Schulassistenz gestalten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in allgemeinbildenden Schulen“ )

Befragung von Pflegeeltern und -kindern zu Erfahrungen und Erwartungen mit der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Juli 9, 2019. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie |

Bis zum 14.07.2019 können Pflegeeltern und Pflegekinder /-jugendliche bei einer Online-Befragung des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe Angaben zu Ihren allgemeinen Erfahrungen mit der Kinder- und Jugendhilfe machen. Das Ausfüllen des Fragebogens beansprucht ca. 10 Minuten.

zum Fragebogen

Die Ergebnisse unterstützen die wissenschaftliche Begleitung des Dialogprozesses „Mitreden-Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“. Sie werden im Laufe des Jahres auf der Website www.mitreden-mitgestalten.de veröffentlicht und fließen zusätzlich in den laufenden Dialogprozess zur Gesetzesänderung mit ein.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Befragung von Pflegeeltern und -kindern zu Erfahrungen und Erwartungen mit der Kinder- und Jugendhilfe )

PFAD befürwortet Adoptionen auch in nichtehelichen Lebensgemeinschaften

Posted on Juli 8, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn seiner Stellungnahme vom 26.06.2019 zum Diskussionspapier des BMJuV zum Urteil des BVerfG vom 26.03.2019 (1 BvR 673/17) begrüßt der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., dass mit diesem Urteil die Frage der Notwendigkeit der Ehe für eine Adoption unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls neu bewertet werden kann.

Der Verband plädiert dafür, dass die Adoption von Stiefkindern und fremden Kinder unter bestimmten Umständen auch für nichteheliche Lebensgemeinschaften ermöglicht werden soll.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für PFAD befürwortet Adoptionen auch in nichtehelichen Lebensgemeinschaften )

BbP Fachtagung „Soziale Netzwerke in der Beratung und in unseren Selbsthilfestrukturen“ am 07./08.09. in Münster

Posted on Juli 7, 2019. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) lädt ehrenamtliche Berater, Helfer, Mitglieder und andere Interessierte zu seiner Fachtagung „Soziale Netzwerke in der Beratung und in unseren Selbsthilfestrukturen“ am 07./08.09.2019 nach Münster ein. Referieren wird die Medienpädagogin Alia Pagin.

Die ehrenamtlichen Berater des BbP sollen Sicherheit in empathischer und ggf. korrektiver Beratung finden und Kenntnisse in der Interaktion in sozialen Netzwerken erlangen. Sie sollen befähigt werden, sich innerhalb der Netzwerke im Rahmen der Selbsthilfe einzubinden und die Ressourcen der digitalen Medien zu nutzen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für BbP Fachtagung „Soziale Netzwerke in der Beratung und in unseren Selbsthilfestrukturen“ am 07./08.09. in Münster )

Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode

Posted on Juli 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Verschiedenes |

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig fordert zusammen mit Eltern, Betroffenen und Sachverständigen, die Aufklärung junger Mädchen über die sogenannte Loverboy-Methode in Schulen zu thematisieren. Loverboys sind Zuhälter, die meist selbst noch Jugendliche oder junge Erwachsene sind und minderjährige Mädchen im Teenager-Alter in die Prostitution zwingen. Sie sprechen die Mädchen gezielt bspw. vor der Schule oder im Internet an.

Der Spiegel Online-Artikel „Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode“ vom 05.07.2019 informiert über eine Expertenanhörung im nordrhein-westfälischen Landtag zu diesem Thema.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode )

„App-gesichert! Mein Kind will ein Smartphone – aber sicher!“ am 24.08. in Marburg

Posted on Juli 4, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 24.08.2019 bietet der St. Elisabeth-Verein e.V. für Pflegeeltern eine Fortbildung zum Thema „App-gesichert! Mein Kind will ein Smartphone – aber sicher!“ an.
Der Wunsch nach einem eigenen Smartphone wird von Kindern immer früher geäußert. Spätestens, wenn Sie Ihrem Kind ein eigenes Gerät übergeben, beginnt für Ihr Kind die Digitalisierung des (Familien-)Lebens. An dieser entscheidenden Schwelle sollten Sie sich Ihrer Erziehungsverantwortung bewusst sein. Die „digitale Initiation“ Ihres Kindes sollte daher achtsam erfolgen und gut vorbereitet werden.
nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „App-gesichert! Mein Kind will ein Smartphone – aber sicher!“ am 24.08. in Marburg )

TV-Tipp: Nachtcafé zum Thema „Der Abgrund in mir“

Posted on Juli 3, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIn der SWR Talkshow Nachtcafé am 28.06.2019 zum Thema „Der Abgrund in mir“ kam auch die langjährige Pflegemutter Vera Pein zu Wort (ab ca. 1:00:00).

Senderinfo: „Die Schützlinge, denen Vera Pein die fehlende Nestwärme gibt, wurden schon früh mit menschlichen Abgründen konfrontiert. Misshandelt, verwahrlost, geschlagen – das sind oft die Schicksale der Kinder, die in die Obhut der Pflegemutter kommen. Mehr als 60 Kinder nahm sie bereits bei sich auf: „Die Kinder kommen oft völlig apathisch, stark unterernährt oder schwer misshandelt zu mir. Es ist immer eine Herausforderung. Jeden Tag aufs Neue.“

zur Sendung in der SWR-Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für TV-Tipp: Nachtcafé zum Thema „Der Abgrund in mir“ )

Berlin: „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“

Posted on Juli 2, 2019. Filed under: Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

logoDer Artikel „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“ in der Morgenpost vom 30.06.2019 enthält ein interessantes Interview mit dem Sozialpädagoge Gunnar Tayert vom Pflegekinderdienst „Pflegekinder im Kiez“ (PiK), der die schwierige Lage der Pflegekinderhilfe in Berlin erklärt:

„Kinder, die eine Krisenpflegeunterkunft bräuchten, gibt es auf jeden Fall. Ich denke, dass die Kinder nur manchmal eher in Einrichtungen untergebracht werden, weil das schneller geht und mitunter unkomplizierter ist. Die Jugendämter haben einfach oft eine prekäre Personalsituation und sind permanent unterbesetzt. Ein weiterer Grund ist sicher, dass unser Jugendamt weiß, dass wir zu wenig Kurz- oder Krisenpflegefamilien im Kiez haben und auch in anderen Kiezen oft nicht fündig werden.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Berlin: „Die Verhältnisse werden nicht einfacher, der Druck steigt“ )

„Rote Knöpfe – coole Köpfe“ am 24.08. in Worms

Posted on Juli 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen |

logoRote Knöpfe – coole Köpfe“ heißt das Seminar des PFAD für Kinder Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V., das am 24.08.2019 in Worms stattfinden wird.

Kinder lernen, das Befinden „ihrer“ Familie zu regeln, für Frieden und Freude zu sorgen. Bei Bedarf wissen sie aber auch, womit sie uns in kürzester Zeit so richtig „in Stimmung“ bringen können. In diesem Moment werden wir von unserem Gefühl, und nicht vom Verstand beherrscht.
So dürfen wir uns freuen, wenn die Kinder so gut angekommen sind, dass sie unsere Stärken und Schwächen nutzen können. Wir dürfen lernen, wie wir es hinbekommen, trotzdem am Boden zu bleiben.

Die familienrechtspsychologische Sachverständige und Mediatorin Carola Hoffmann wird zu diesem interessanten Thema referieren.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für „Rote Knöpfe – coole Köpfe“ am 24.08. in Worms )

Schwerpunktkur für Mütter mit Adoptiv- und Pflegekindern

Posted on Juni 30, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 30.10.2019 startet der nächste Durchgang der Schwerpunktkuren für Adoptiv- und Pflegefamilien (Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr) an der Klinik Am Kurpark in Grafenau im Bayerischen Wald.

Gerade auf psychosozialer und emotionaler Ebene sind Adoptiv- und Pflegefamilien besonderen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere der Umgang mit Kindern, die in frühester Kindheit durch Bindungsverluste oder Gewalt traumatisiert waren, sowie der Umgang mit älteren Kindern, bei denen zu pubertätsspezifischen Problemen noch Identifikationsschwierigkeiten kommen, fordern diese Eltern besonders heraus.

Wichtige Inhalte der Schwerpunktkur sind:

  • Bindungsentwicklung bei Adoptiv- und Pflegekindern
    Problematik eigene Kinder und Adoptiv- bzw. Pflegekinder; Suche nach der eigenen Identität; Kontakt zu leiblichen Eltern; Hilfestellung bei Umgang mit Problemfeldern; Erarbeitung neuer Perspektiven.
  • Erziehung
    Darstellung des Erziehungsalltags; Vermeidung uneffektiver Auseinandersetzungen; Strategien für elterliche Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit; Umgang mit Auffälligkeiten, Vertrauensdefiziten und früheren Verhaltenserfahrungen; Entwicklung von Lösungsstrategien.
  • Hilfe zur Selbsthilfe
    Kommunikation und Austausch mit anderen Müttern/Vätern.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Schwerpunktkur für Mütter mit Adoptiv- und Pflegekindern )

Neue Broschüre “Junge Geflüchtete beim Übergang ins Erwachsenenleben begleiten”

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDer Übergang von der Jugendhilfe in die Selbständigkeit stellt sowohl junge Geflüchtete als auch Fachkräfte vor große Herausforderungen.

Wie sehen gelingende Mentorenschaftskonzepte für kontinuierliche stabile Beziehungen aus? Welche Initiativen zur Unterstützung und zur Selbsthilfe von Careleavern gibt es? Auf welche Erfahrungen in der Übergangsphase blicken ehrenamtlich Engagierte und Betroffene selbst zurück?

Eine neue Broschüre der Kompetenzzentrums Pflegekinder e.V. und des Fluchtraums Bremen e.V. informiert, basierend auf den Erfahrungen von Betroffenenen und Fachkräften, über Gelingesbedingungen und gibt praktische Handlungsempfehlungen.

Zur Bestellung
Zum Download

Quelle: BumF vom 25.06.2019

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Neue Broschüre “Junge Geflüchtete beim Übergang ins Erwachsenenleben begleiten” )

TV-Tipp: „Meine fremden Kinder“

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoWien (OTS) – In Österreich sind etwa 14.000 Kinder fremduntergebracht – meist deshalb, weil ihre leiblichen Eltern sie vernachlässigt, geschlagen, missbraucht oder Drogen genommen haben. Die meisten der betroffenen Kinder werden in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Wohngemeinschaften untergebracht. Etwa 5.000 von ihnen werden von Pflegeeltern aufgenommen. Für viele ist es die einzige Möglichkeit, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. „Am Schauplatz“-Reporterin Tiba Marchetti hat für Ihre Reportage „Meine fremden Kinder“ (48:12 min) Pflegeeltern besucht und viele Fragen gestellt. Wie ist das Zusammenleben von Pflegekindern, ihren Pflegeeltern und den leiblichen Eltern, denen die Kinder ja meistens unfreiwillig abgenommen wurden? Kann das klappen, ist dieses Trauma überhaupt zu überwinden?

Marchetti erhielt viele Antworten auf ihre Fragen. So zum Beispiel von Silvia und Robert Wessely in Niederösterreich. Die Kindergartenpädagogin und der Installateurmeister konnten selbst keine Kinder bekommen, für eine Adoption waren sie zu alt. Deshalb haben sie vor mehr als 20 Jahren Zwillingsmädchen bei sich aufgenommen. „Sie sind wie unsere eigenen, mit allem, was dazugehört“, strahlt das Paar. Doch sie haben harte Jahre hinter sich. „Du brauchst mir gar nichts sagen. Du bist nicht meine Mutter, war ein Standardsatz“, erzählt Frau Wessely, „da habe ich schon geschluckt“. Der Alltag war lange Zeit von Aggression, Schulwechsel und Psychologenterminen geprägt. Die mittlerweile erwachsenen Kinder stehen heute fest im Leben.

Das würde sich Doris Brandstetter mit ihrer Pflegetochter Sami auch wünschen. Sami ist 15 – leicht ist das Zusammenleben auch nach 10 Jahren noch nicht. Mit vier ist Sami zu den Brandstetters gekommen. „Sie hat gleich gesagt: deine Mama ist jetzt meine Mama“, erzählt Kathrin, die leibliche Tochter, auch heute noch ganz aufgebracht. „Sami zurückzugeben ist für mich nie infrage gekommen – auch wenn ich manchmal daran gedacht habe“, gibt Frau Brandstetter zu. Der Musiklehrerin hilft der Glaube: „Das ist das Kreuz, das ich zu tragen habe.“

„Familie ist unsere Berufung“, sagen Gabi und Daniel Wied. Sie haben vier eigene und drei Pflegekinder. Zum Beispiel die zehnjährige Sophie. Sie ist gleich nach der Geburt zu den Wieds gekommen. Ihre leiblichen Eltern sind geistig beeinträchtigt. Sie wollten ihre Tochter erst behalten. Heute besuchen sie Sophie alle zwei Wochen und spielen mit ihr. „Ich habe zwei Mamas und zwei Papas“, erzählt Sophie stolz.

zum Film in der ORF Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für TV-Tipp: „Meine fremden Kinder“ )

Artikel „Ärger um Pflegekind Asselfingen: Warum darf Leon nicht in sein neues Zuhause“

Posted on Juni 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen |

logoIm Artikel „Ärger um Pflegekind Asselfingen: Warum darf Leon nicht in sein neues Zuhause“ vom 27.06.2019 auf swp.de wird ein aktueller Fall geschildert:

Ein lesbisches Ehepaar bereitete sich intensiv auf die Aufnahme eines behinderten Pflegekindes vor. Doch, obwohl sie die Zusage für einen bestimmten Säugling hatten, erhielten sie am Tag, bevor der kleine Junge in sein neues Zuhause kommen sollte – ohne Angabe von Gründen – eine Absage.

Die Stadt Villingen-Schwenningen fordert das Pflegegeld zurück. Das Paar hat sich einen Anwalt genommen, um wenigstens die Auslagen zurückzuerhalten. Einzuklagen, dass Leon doch zu ihnen komme, sei aussichtslos, das ist ihnen klar. Mittlerweile ist der Junge zur Adoption freigegeben worden. „Wir hätten ihn doch auch adoptiert“, sagt Sabine.

Empfehlenswert ist auch der Kommentar zum Artikel.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Artikel „Ärger um Pflegekind Asselfingen: Warum darf Leon nicht in sein neues Zuhause“ )

Pädagogisch begleitete Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Hübingen

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDas Familienferiendorf Hübingen e.V. bietet in seinem Programm 2019 unter dem Titel „Happy Hübingen“ für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen und deren Geschwister an folgenden Terminen im Herbst Wochenendveranstaltungen an:

  • 27.-29. September 2019
  • 15.-17. November 2019

Für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz ist eine Kostenübernahme durch Pflegekassen möglich.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Pädagogisch begleitete Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Hübingen )

21. FASD Fachtagung „FASD – Träumen erlaubt?!“ am 27./28.09. in Dortmund

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoJedes Jahr werden in Deutschland immer noch 4.000 bis 10.000 Menschen mit fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) geboren. Die vermeidbare Ursache für diese geistigen und körperlichen Fehlentwicklungen ist Alkoholkonsum während der Schwangerschaft.

Die Fachtagung des FASD Deutschland e.V. stellt in diesem Jahr die Frage nach den Lebensplänen der Menschen mit FASD. Darf auch da von der Zukunft geträumt werden? Wir glauben, ja! Unser Ziel ist es, Menschen mit FASD nachhaltig zu unterstützen, so dass sie neue Lebensperspektiven entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gewinnen und ihre Träume verwirklichen können.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit FASD in Berührung kommen.

Hinweis: Die online – Anmeldung wird Ende Juni 2019 geöffnet.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für 21. FASD Fachtagung „FASD – Träumen erlaubt?!“ am 27./28.09. in Dortmund )

In Bremen und Bremerhaven fehlen Pflegefamilien

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Bewerber, Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen |

logoDer Artikel „In Bremen und Bremerhaven fehlen Pflegefamilien“ auf butenunbinnen vom 27.06.2019 macht auf die Situation im Bundesland Bremen aufmerksam:

„Für vier oder fünf Kinder fehlt derzeit eine geeignete Familie, sagt Frank Hoffmann, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Frauen/Familienrecht in Bremerhaven. Die Kinder kommen in Notunterkünfte oder Heime. Aber das sind Übergangslösungen, sagt Hoffmann. „Das Beste ist für die meisten Kinder eine Familie.“

Aber die zu finden, ist nicht immer so leicht. „Das Kind, die Familie, die Lebensumstände, und in vielen Fällen auch die Eltern des Kindes, müssen zusammenpassen“, erklärt Eva Rhode. Einige Familien möchten etwa nur junge Kinder aufnehmen. Eine besondere Herausforderung sei es, Geschwisterkinder und Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen zu vermitteln. „Je mehr Familien wir im Wartebereich haben, desto schneller können wir vermitteln. Im Interesse des Kindes sollte das schnell gehen.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für In Bremen und Bremerhaven fehlen Pflegefamilien )

Baden-Württemberg startet Pflegeelternkampagne „Das passt. Kindern Familien ermöglichen“

Posted on Juni 26, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoWeil es immer schwieriger wird, ausreichend Pflegefamilien zu finden, starten im Paritätischen Baden-Württemberg organisierte Verbände und Jugendhilfeträger eine neuen Kampagne unter dem Titel „Das passt. Kindern Familien ermöglichen“.

Mit www.das-passt.org wurde bereits ein eigener Internetauftritt geschaffen, der über Vollzeitpflege, Gastfamilien, Erziehungsstellen und Bereitschaftspflege informiert. Ferner sind eine Wanderausstellung und Plakate geplant.

Pflegefamilien-Aktionstage mit Spaß für die ganze Familie finden statt

  • am 29. Juni 2019 auf der Remstal Gartenschau in Waiblingen
  • am am 03. August 2019 auf der Remstal Gartenschau in Fellbach
  • 14. September 2019 auf der Bundesgartenschau in Heilbronn

Nähere Informationen finden sich im dpa-Artikel „Pflegeeltern dringend gesucht: Werbe-Kampagne soll helfen“ vom 25.06.2019 auf t-online.de.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Baden-Württemberg startet Pflegeelternkampagne „Das passt. Kindern Familien ermöglichen“ )

Landkreis Mühldorf setzt auf Pflegeelternwerbung auf Semmeltüten

Posted on Juni 25, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm oberbayerischen Landkreis Mühldorf hat das Jugendamt in einer Bäckerei einen Kooperationspartner für die Suche nach PflegeelternbewerberInnen gefunden. Die Aufforderung „Werden Sie Pflegeeltern.“ wurde auf die Brötchentüte gedruckt.

Über die Aktion berichtet der Artikel „Pflegeeltern gesucht: Wer Semmeln kauft, könnte ein Kandidat sein“ am 25.06.2019 auf ovb-online.de.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Landkreis Mühldorf setzt auf Pflegeelternwerbung auf Semmeltüten )

Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ am 25./26.09. in Siegen

Posted on Juni 25, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25./26.09.2019 findet die Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ an der Universität Siegen statt. Informationen und eine Anmeldung – derzeit noch mit Frühbuchertarif – finden Sie hier.

Die Tagung bezieht sich auf die Pflegekinderhilfe, die Heimerziehung und die ambulanten Erziehungshilfen und behandelt Fragen wie:

  • Was wissen wir über das Zusammenspiel von Interventionen und dem Erleben der Menschen, die zu Klient*innen wurden?
  • Wo haben professionelle Dienste (ASD, stationäre Einrichtungen, Pflegekinderdienste, SPFH, Mutter-Kind-Einrichtungen, Vormünder*innen) konstruktive Gestaltungsmöglichkeiten?
  • Wo liegen aber auch Risiken, die die Chancen verschlechtern können und als zusätzliche Belastungen erlebt werden?

Die Tagung greift u.a. auch folgende aktuelle Diskussionen zur Pflegekinderhilfe auf, die in den letzten Monaten kontrovers diskutiert wurden:

  • Ist es ein Problem, dass die Zahl der in Pflegefamilien betreuten Kinder in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist?
  • Viele Familien, deren Kinder in Pflegefamilien betreut werden, haben vorher ambulante Familienhilfen erhalten. Sind die ambulanten Hilfen damit gescheitert? Verzögern sie unnötig die Aufnahme in eine Pflegefamilie?
  • Wie problematisch ist die aktuelle Praxis (und die ihr zugrunde liegende Rechtslage) bei der Rückführung aus der Pflegefamilie in die Herkunftsfamilie?
  • Was bedeuten die Abbrüche von Pflegeverhältnissen? Stellen sie die Legitimation von Pflegefamilien grundsätzlich in Frage?

Die Tagung wird in Plenumsvorträgen (von Daniela Reimer, Christian Schrapper, Michael Winkler, Klaus Wolf) vielen hochkarätig besetzten Workshops und vier großen Foren wichtige Zukunftsfragen der Pflegekinderhilfe diskutieren.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Tagung „Interventionen – Hilfeverläufe – Biografien. Zum Zusammenspiel von SPFH, Pflegekinderhilfe und Heimerziehung“ am 25./26.09. in Siegen )

Fachtagung „Schritte in ein selbstbestimmtes Leben – Unterstützungsmöglichkeiten für Careleaver aus Heimen, Wohngruppen und Pflegefamilien“ am 25.09. in Dresden

Posted on Juni 24, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoDas Kinder- und Jugendhilfegesetz sichert allen jungen Menschen das Recht zu, auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben Förderung und Unterstützung zu erhalten. Die Hilfen zur Erziehung bilden einen Rahmen, in dem dieser Anspruch in Einrichtungen und Pflegefamilien mit Leben gefüllt wird. Diese Unterstützung endet aber häufig mit dem 18. Geburtstag. Wir wissen aber aus vielen Studien, dass die Careleaver mit großen Herausforderungen in dieses Leben starten: Sie fühlen sich nicht ausreichend unterstützt, um tatsächlich selbstbestimmt leben zu können.

Was braucht es, damit junge Menschen aus der Jugendhilfe in ein selbstbestimmtes Leben starten können? Diese Frage steht im Zentrum der Fachtagung des Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. (KJRV) zum Thema „Careleaver„. Aus der Perspektive derjenigen, die in Hilfen zur Erziehung leben oder lebten heraus, sollen gute Ansätze, Notwendigkeiten und Änderungsbedarfe formulieren werden.

Nach einem Auftaktvortrag von Prof. Dr. Lothar Böhnisch „Zwischen Selbstbestimmung und Lebensbewältigung. Welche Ansprüche haben junge Menschen an die öffentliche Erziehungshilfe?“ werden folgende Themen in Workshops aufgegriffen:

  • Welche Bedeutungen haben Selbstorganisationen und Careleaver-Initiativen?
  • Was können Einrichtungen tun?
  • Übergänge für Pflegekinder
  • Rechte für Careleaver
  • Kommunale Handlungsmöglichkeiten
  • 100 Schritte-Abreißkalender.

Programm und weitere Infos: www.fachtagung.jugendhilferechtsverein.de

zur Anmeldung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Fachtagung „Schritte in ein selbstbestimmtes Leben – Unterstützungsmöglichkeiten für Careleaver aus Heimen, Wohngruppen und Pflegefamilien“ am 25.09. in Dresden )

Landkreise Ahlen, Beckum und Oelde suchen „Kinderschutzfamilien“

Posted on Juni 23, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Kinderschutzfamilien gesucht“ in den Westfälischen Nachrichten vom 23.06.2019 wird auf ein neues Konzept des Katholischen Sozialdienstes Hamm für kurzfristige Krisenunterbringung in den Landkreisen Ahlen, Beckum und Oelde hingewiesen:

„Die Kinderschutzfamilien nehmen Babys und Kinder auf, wenn sie aufgrund einer Krisensituation nicht mehr in ihren Familien bleiben können und betreuen sie bis zu maximal zwei Wochen. Während die Kinder dort untergebracht sind, sucht das entsprechende Jugendamt nach einer mittel- oder langfristig unterstützenden Lösung für das Kind.“

Eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten findet dazu am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr statt.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Landkreise Ahlen, Beckum und Oelde suchen „Kinderschutzfamilien“ )

Neue Pflegeelternkampagne in Lübeck

Posted on Juni 22, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

logoMit einer pfiffigen Plakat- und Postkartenaktion werben die Arbeiterwohlfahrt und der Pflegekinderdienst der Hansestadt Lübeck jetzt um Pflegeeltern. Auch eine neue Website wurde entwickelt.

Nähere Informationen im Artikel „Lübeck sucht liebevolle Eltern auf Zeit“ vom 19.06.2019 auf LNONLINE.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( Kommentare deaktiviert für Neue Pflegeelternkampagne in Lübeck )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...