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Social Media-Kampagne #mehr als careleaver will Careleaver sichtbarer machen und stärken

Posted on Januar 20, 2021. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Careleaver, junge Menschen mit stationärer Jugendhilfeerfahrung, werden häufig nicht genug wahrgenommen und wertgeschätzt. Brückensteine Careleaver will das mit einer Social Media-Kampagne ändern. Wer in betreuten Wohnformen oder Pflegefamilien aufgewachsen ist und die Jugendhilfe verlässt, ist dabei oft komplett auf sich allein gestellt. Sogenannte Careleaver erhalten nur unzureichend Unterstützung. Trotzdem ist der Begriff kaum bekannt. Ebenso wenig die Hürden, die sie meistern müssen. Im Mittelpunkt der Aktion „Mehr als Careleaver“ stehen deshalb Careleaver und ihre Erfahrungen. So erzählen beispielsweise Desiree Singh, Jugend-Weltmeisterin im Stabhochsprung und Jeremias Thiel, Autor des Buchs „KEIN Pausenbrot, KEINE Kindheit, KEINE Chance“, was es für sie bedeutet, Careleaver zu sein. Die Kampagne läuft auf Instagram unter dem Hashtag #mehralscareleaver und will für eine größtmögliche Reichweite sorgen.

Careleaver – noch nie gehört?
„Der Begriff Careleaver ist eine Selbstbezeichnung und bietet eine Chance, mit vorherrschenden Stigmata aufzuräumen, ein positives (Selbst)Bewusstsein für die eigene Identität zu unterstützen und die Identifikation der Community zu stärken. Der Begriff soll mit Hilfe unserer Kampagne deshalb in Deutschland bekannter gemacht und positiv besetzt werden“, so Alina Kierek, Sprecherin des Steuerungskreises von Brückensteine Careleaver. „Viele Careleaver sind durch ihre Erfahrungen besonders ausdauernd, anpassungsfähig, selbstständig und resilient – bzw. sie müssen es sein, weil sie früher mehr schaffen müssen als Gleichaltrige und dabei strukturellen Hürden begegnen. Viele von ihnen wissen nicht, dass sie Careleaver und Teil einer Community sind. Das soll sich ändern!“

Jugendliche müssen Teil ihres Einkommens abgeben
Jugendliche in Pflegefamilien oder Einrichtungen müssen bis zu 75 Prozent eines Einkommens als sogenannte „Kostenheranziehung“ an das Jugendamt abgeben: eine beispiellose Ungleichbehandlung gegenüber Gleichaltrigen. Die Kostenheranziehung wirkt demotivierend und geringschätzend. Sie führt dazu, dass Careleaver keine Rücklagen für die Zeit nach dem Auszug ansparen können. Im neuen Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ des BMFSFJ wird eine Absenkung auf 25 Prozent vorgesehen. Ob dies gelingt, ist jedoch ungewiss. Auch eine Heranziehung von 25 Prozent des Einkommens bedeutet eine strukturelle Benachteiligung.

Die Herausforderungen, vor denen Careleaver stehen, sind extrem hoch: Sie müssen viel früher und viel radikaler auf eigenen Beinen stehen – in einer Gesellschaft, die nicht für ihre besondere Situation sensibilisiert ist. In deutschen Bildungsstatistiken tauchen sie nicht gesondert auf. Expert*innen vermuten ähnliche Werte wie in Großbritannien: Hier sind 40 Prozent der Careleaver mit 19-21 Jahren weder in Schule, Ausbildung oder Beschäftigung (verglichen zu 14 Prozent der Gleichaltrigen). Nur 7 Prozent von ihnen studieren.

Bewusstsein für Careleaver schaffen
Die Kampagne „Mehr als Careleaver“ soll dazu beitragen, den Begriff Careleaver bekannter zu machen und positiv zu besetzen. Gleichzeitig soll sie deutlich machen, wie vielfältig Careleaver sind und dass sie mehr sind als dieser Teil ihrer Biografie. Sie richtet sich dabei in erster Linie direkt an Careleaver.

Warum bekannter machen? Viele Careleaver und auch Fachkräfte kennen den Begriff nicht. Dies erschwert es Careleavern, geeignete Unterstützungsangebote zu finden. Ihnen ist mitunter nicht bewusst, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht alleine sind und keine Schuld an der schwierigen Situation tragen, in der sie sich befinden.

Warum positiv besetzen? Der öffentliche Diskurs ist überwiegend besetzt mit Begriffen wie „Heimkinder“, die mit Vorurteilen behaftet sind. Careleaver besitzen durch ihre vielfältig gemeisterten Herausforderungen außerordentliche Eigenschaften, die selten im Vordergrund stehen. Cawa Younosi, Personalleiter bei SAP Deutschland und selbst Careleaver: „Gerade Menschen, die tiefe Einschnitte in ihrem Leben hatten, gehen besonders kreativ mit Herausforderungen und Stress um. Widerstände und Hürden motivieren mich weiterhin. Nach vorne schauen und nicht nach hinten, das ist meine Devise.“

Careleaver in Zahlen
Allein im Jahr 2019 gab es laut statistischem Bundesamt 227.000 Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen in betreuten Wohnformen und Pflegefamilien (am 31.12.2019 laufende und im Jahr beendete Hilfen zur Vollzeitpflege und Heimerziehung). Das ist der wohl intensivste sozialstaatliche Eingriff in das Leben junger Menschen. Die Mehrheit muss mit 18 Jahren ausziehen. Viele haben zu dem Zeitpunkt keinen Schul- oder Ausbildungsabschluss. Eine Rückkehr in die Jugendhilfe ist nach aktueller Praxis fast unmöglich. Vermeintlich kleine Hürden (z.B. eine verzögerte BAföG-Genehmigung) stellen für Careleaver daher immense Risiken dar. Im Vergleich: In Deutschland beginnen junge Menschen im Durchschnitt erst mit 19,9 Jahren eine Ausbildung und verlassen mit 23,7 Jahren ihr Elternhaus. 86 Prozent der Studierenden erhalten finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.

Bei Interesse an weiteren Materialien zur Kampagne oder für Interviewfragen, sprechen Sie uns gerne an. Ansprechpartnerin: Lea Buck, Programmleitung Brückensteine Careleaver

Tel: +49 176 16 11 35 15 | buck(at)socialimpact(dot)eu

Wie das Ganze aussieht? Schauen Sie selbst rein:

www.mehralscareleaver.de
www.instagram.com/brueckensteine

Quelle: Initiative Brückensteine Careleaver vom 19.01.2021

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Lernen auf Distanz – Tipps für Eltern, Erzieher und Grundschullehrerinnen: Online-Bildungsangebote zum Forschen und Entdecken mit Kindern

Posted on Januar 12, 2021. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Schule |

Das kostenlose digitale Bildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet auch während Shutdown, Notbetreuung und Homeschooling umfangreiche Unterstützung, um gemeinsam mit Kindern den Forscheralltag zu gestalten. Von kostenlosen Lern-Apps bis zu niedrigschwelligen Fortbildungen: Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrerinnen und -lehrer aber auch Eltern und Kinder profitieren von der Nutzung der Angebote. Hier fünf Tipps für die nächsten Wochen.

  1. Webinar: Forscherideen im Alltag
    Was hat Mathe mit dem Mittagessen zu tun? Wer hat nicht schon mal das Reibungsverhalten von Rutschen untersucht? Und jede Pfütze ist ein wunderbares Forschungsobjekt. In diesem Webinar erfahren Teilnehmende, wie sie Alltagssituationen in Kita, Hort oder Grundschule spontan in Lern- und Forschungsanlässe verwandeln. Denn: Die ganze Welt ist ein Labor!
    Zur Anmeldung
  2. E-Book und Online-Fortbildung: MINT geht digital!
    Das neue kostenlose Bildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verbindet MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung mit digitaler Bildung. Teilnehmende erweitern ihre Methodenvielfalt und lernen, wie sie digitale Medien in Kita, Hort und Grundschule sinnvoll einsetzen.
    Zum kostenlosen E-Book
  3. Forscheridee zum Nachmachen: Streng geheim! Verpacken und versiegeln
    Geheimbotschaften verschlüsseln – das ist knifflig und besonders spannend, denn Geheimnisse müssen geheim bleiben. Hier untersuchen die Kinder Schließmechanismen und die Funktion von Siegeln, um Geheimbotschaften zu sichern. Warum das Experiment zum Themenbereich Informatik gehört, wird bestimmt schnell klar.
    Zur Forschungsidee
  4. Experiment am Küchentisch: Die Rosinendisco
    Was Sprudelgase alles können fasziniert auch schon die Allerkleinsten. Ein guter Grund, um ein Glas Sprudelwasser in eine Rosinendisco zu verwandeln. Und eines ist sicher: Die Begeisterung von Dreijährigen, die beobachten, was passiert, wenn Rosinen in ein Glas Sprudelwasser fallen, ist ansteckend. Und welche Beobachtungen machen die Größeren?
    Zum Experiment
  5. Wimmelapp: Energie ist überall
    Die kostenfreie App regt Kinder im Grundschulalter an, die unterschiedlichen Energieformen und Umwandlungsprozesse kennenzulernen und selbst darüber nachzudenken, warum Energie mehr als nur Strom ist. Sechs interaktive Wimmelbilder zeigen unterhaltsame Szenen in Schule, Stadt und auf dem Land. Darauf finden sich zahlreiche interaktive Animationen, kleine Geschichten und viele Anreize zum Entdecken und Weiterforschen – auch ohne digitales Endgerät. Für Lehrkräfte gibt es extra Tipps, wie sie die App in ihren Unterricht integrieren können.
    Zur Wimmelapp Energie

Die Webinare und Online-Kurse von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ sind kostenfrei. Eine Teilnahmebescheinigung gibt es sofort im Anschluss an eine Fortbildung.

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ vom 12.01.2021

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Kindgerechte Medien-Tipps für den Lockdown

Posted on November 11, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der „Pädagogische Medienpreis“ dient als Auszeichnung für die Hersteller sowie als Orientierungshilfe für Eltern, die ihren Kindern qualitativ hochwertige Angebote an die Hand geben möchten. Im Jahr 2020 wurde der Medienpreis an 15 Apps, Games und Online-Angebote vergeben.

Kindgerechte Medien-Tipps für den Lockdown

Deutschland befindet sich seit 02.11. in einem „Lockdown light“, was bedeutet, dass auch Kinder und Jugendliche wieder mehr Zeit zuhause verbringen können. Anders als im Frühjahr lädt die Natur derzeit nicht zu ausgedehnten Radtouren oder Spaziergängen ein, so dass den Medien als Freizeitbeschäftigung wohl eine noch größere Bedeutung zukommen wird. Umso mehr sind Eltern gefordert, ihren Kindern altersgemäße Angebote zur Verfügung zu stellen. Für sie stellt der „Pädagogische Medienpreis 2020“ eine gute Orientierungshilfe dar. Der Preis wurde am 03.11. an Produkte verliehen, die die Kinder, Jugendlichen und Expert*innen in der Medienpreis-Jury gleichermaßen überzeugt haben.

Die Preisträger 2020 im Überblick

Angebote für Kinder

  • Anton (Solocode GmbH), Webportal und App für Android & iOS
  • Die drei ??? – Fluch des Flaschenteufels (USM), Spiel für Android, iOS, Windows & Mac
  • Elli online (SWR – Planet Schule), Online-Spiel
  • fragFinn (fragFinn e.V.), Webportal und App für Android & iOS
  • Osmo Genius (Tangible Play, Inc.), App für iOS
  • Pode (Henchman & Goon), Spiel für Steam, Switch & PS4

Angebote für Jugendliche

  • Among us (Innersloth), Spiel für Steam, Android & iOS
  • Deru – the art of cooperation (ink kit studios), Spiel für Steam, Switch & Xbox One
  • Merchant of the Skies (Coldwild Games), Spiel für Steam, Switch & Xbox One
  • Ori and the Will of the Wisps (Moon Studios, Xbox Games Studios), Spiel für Xbox & Steam
  • Song of bloom (Philipp Stollenmayer, kamibox), App für iOS
  • Through the Darkest of Times (Handy Games, Paintbucket Games), Spiel für Steam
  • Unrailed (Indoor Astronaut, Daedalic Entertainment), Spiel für Steam, Switch, PS 4 & Xbox One

Sonderpreise

  • Bad News (Drog & Wissenschaft im Dialog gGmbH), Online-Spiel
  • KryptoKids (ComputerProjekt Köln e.V. & Gluon Studios GmbH), App für iOS

Quelle: SIN-Studio im Netz e.V.

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Online Careleaving-Seminar für Jugendliche und ihre Pflegeeltern „Bereit für die Zukunft? hat noch Plätze frei!

Posted on November 10, 2020. Filed under: Fortbildung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Careleaving-Seminar für Jugendliche und ihre Pflegeeltern „Bereit für die Zukunft?“ des Kompetenzzentrums Pflegekinder wird am 21.11. – 22.11.2020 digital und kostenfrei angeboten.

zur Einladung

zum Programm

Kontakt per Telefon 030/40985535 oder per Mail an paul.braenzel@kompetenzzentrum-pflegekinder.de

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Erste digitale Care Leavers Convention vom 23.-25.11.

Posted on Oktober 27, 2020. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Junge Menschen, die in stationären Settings der Kinder- und Jugendhilfe aufgewachsen sind, sehen sich in vielen Ländern der Erde ähnlichen Herausforderungen in ihrem Übergang ins Erwachsenenleben gegenüber. Ein internationales Team aus Care Leaver*innen, Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie Wissenschaftler*innen hat sich im vergangenen Jahr zusammengefunden, um auf die mitunter prekären Lebenslagen der jungen Menschen aufmerksam zu machen und insbesondere politische Vertreter*innen für die Bedarfe von Care Leaver*innen zu sensibilisieren.

Im Oktober und November 2020 findet die erste digitale Care Leavers Convention statt, die zum Ziel hat, Care Leaver*innen und Fachvertreter*innen, Fachkräfte und Wissenschaftler*innen weltweit zusammenbringen, um über Möglichkeiten der besseren (professionellen) Unterstützung der jungen Menschen zu diskutieren.

Themenworkshops des Vorprogramms:

  • 24.10.2020 How do I connect with the larger world? – The need for Networking
  • 31.10.2020 My Care, My Voice
  • 07.11.2020  The Contribution of Research on Care Leaving – the Global Experience
  • 21.11.2020 Poster Contest – presentation on posters and adjudication by Jury

Hauptveranstaltung:
23.11.-25.11.2020

Weitere Infos und die Möglichkeit der kostenlosen Registrierung sind auf folgender Website zu finden: http://www.careleaversconvention.udayancare.in

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PFAD Online-Seminar „Bereitschaftspflege zum Wohl des Kindes“ am 06.11.

Posted on Oktober 21, 2020. Filed under: Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Rahmen seines Ländergremiums bietet der PFAD Bundesverband am Freitag, den 06.11.2020 von 18.30-20.30 Uhr ein Online-Seminar zum Thema „Bereitschaftspflege zum Wohl des Kindes“ an.

Neben den Delegierten der PFAD Mitgliedsorganisationen können auch interessierte Nicht-Mitglieder teilnehmen. Die Teilnehmergebühr für Gäste beträgt 15 €.

Einladung + Anmeldeformular

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Radio-Tipp: „Lust auf Leben – Angelika und die Schatten ihrer Kindheit“

Posted on Oktober 17, 2020. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Vor zehn Jahren berichtete Angelika, wie sie als Kind hungerte und von ihrem Vater, Onkel und Bruder sexuell missbraucht wurde. Mit neun wurde sie vom Jugendamt aus der Familie genommen und in eine Pflegefamilie vermittelt. Nun trifft Autor Charly Kowalczyk die mittlerweile 30-Jährige wieder. Angelika lebt inkognito in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Die Kraft, ihren Vater und Onkel anzuzeigen hat sie (noch) nicht.

Würde es ihr helfen, wenn sexuelle Gewalt juristisch nicht verjährte? Und: Wie geht die Gesellschaft mit Tätern um, die von ihren Opfern nicht angezeigt werden und deshalb eine Gefahr für andere Kinder sein können?

Eine wertvolle und rare Langzeitbeobachtung!

Am 20.10 um 22.03 Uhr wiederholt Deutschlandfunk Kultur die preisgekrönte Sendung von 2010 „Angelika. Annäherung an ein Kinderleben„.

Die Fortsetzung „Lust auf Leben. Angelika und die Schatten ihrer Kindheit“ wird gesendet:

  • am 27.10 um 22.03 Uhr – Deutschlandfunk Kultur
  • am 30.10. um 20.05 Uhr – Deutschlandfunk

Sendungsseite: https://www.deutschlandfunkkultur.de/leben-nach-dem-missbrauch-eine-langzeitbeobachtung-lust-auf.3682.de.html?dram:article_id=482175

Charly Kowalczyk, 1957 in Singen (Baden-Württemberg) geboren, ist Mitgründer der Veranstaltungsreihe „bremer hörkino“. Sein Feature „Halts Maul, du lügst – Verdingkinder in der Schweiz“ (DLF/HR/SWR/WDR 2013) wurde mit dem Featurepreis ´13 der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet, „Angelika – Annäherung an ein Kinderleben“ (DKultur/NDR 2010) mit dem Deutschen Sozialpreis, dem Robert Geisendörfer Preis und dem Medienpreis der Kinder- und Jugendärzte.

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Warum Alkohol in der Schwangerschaft so gefährlich ist

Posted on Juli 17, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: , , , |

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. hat ein Erklärvideo speziell für junge Frauen, Schwangere und ihre Partner*innen produzieren lassen.

Das Video steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Es erklärt, warum schon geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit gefährlich sind und welche Konsequenzen das mit sich zieht. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hat die Filmentwicklung im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt.

Alle Organisationen im Bereich der Suchtprävention, Suchthilfe und Selbsthilfe wie auch medizinische Einrichtungen und Arztpraxen, sind eingeladen, sich die Videos herunterzuladen, in ihrem Bereich zu verbreiten und in ihrer täglichen Arbeit (bspw. auf Monitoren in Wartebereichen) einzusetzen.

https://www.hls-online.org/mediathek/erklaervideo/alkohol-1/90-sekunden-erklaervideo-warum-ist-alkohol-in-der-schwangerschaft-gefaehrlich/

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Fachkräftefortbildung „Pflegekinder mit Migrationshintergrund“ am 21./22.09. in Frankfurt am Main oder als Webinar

Posted on Mai 24, 2020. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) bietet am 21./22.09.2020 ein Fortbildungsseminar zum Thema „Pflegekinder mit Migrationshintergrund“ an, in dem Grundkenntnisse des Migrationsrechts vermittelt und Raum für die Entwicklung von Lösungsansätzen für die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie gegeben werden. Die Referentinnen werden Susanne Achterfeld und Vanessa Brackmann sein.

Sofern Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein sollten, wird die Fortbildung als Webinar durchgeführt. Die Teilnehmer*innen werden hierüber rechtzeitig informiert und haben ggf. die Möglichkeit am Webinar teilzunehmen oder kostenfrei zu stornieren.

nähere Informationen

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Interview mit Dr. Carmen Thiele vom Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.

Posted on Mai 15, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen |

In der aktuellen Episode seines wöchentlichen Podcasts spricht Bertram Kasper vom St. Elisabeth Verein in Hessen mit Dr. Carmen Thiele vom PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. Sie ist dort seit 2006 Fachreferentin und leistet mit dem Verband wertvolle Lobbyarbeit für Pflege- und Adoptivfamilien.

Dr. Thiele stellt sich und den Bundesverband vor und appelliert an alle Pflegefamilien Mitglied zu werden, da es ihr und ihren Mitstreiter*innen ein wichtiges Anliegen ist, den Bereich der Pflege- und Adoptivfamilien zu stärken. So engagiert sich der Verband aktuell z.B. bei den Themen Alterssicherung und Gesetzgebungsverfahren, um die Situation von Pflegefamilien grundsätzlich zu verbessern.

zum Podcast (ca. 34 min)

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Radio-Tipp: „Pflegekinder zwischen den Fronten – Kind sucht Obhut“

Posted on April 20, 2020. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Stellungnahmen |

Pflegekinder zwischen den Fronten – Kind sucht Obhut“ ist ein umfassend recherchierter Radio-Beitrag, der über Problembereiche im deutschen Pflegekinderwesen berichtet. Neben einer Pflegefamilie kommen dabei auch der Sozialwissenschaftler Prof. Klaus Wolf, die Psychologin Ina Bovenschen sowie der Rechtswissenschaftlers Prof. Ludwig Salgo zu Wort.

Der Audio-Beitrag des Deutschlandfunks vom 12.04.2020 kann nachgelesen und in der ARD-Audiothek auch nachgehört werden (29 min).

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Anhörung zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz

Posted on März 3, 2020. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Bei der öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am 02.03.2020 war die PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele als Sachverständige geladen und trug die Position des PFAD Bundesverbandes zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz vor.

Die gesamte Anhörung kann auf der Website des Bundestages angesehen werden.

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Vortrag „The German Foster Care System“

Posted on Februar 23, 2020. Filed under: International, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

Mitte November stellte die stellvertretende PFAD Bundesvorsitzende Ulrike Schulz bei einem Kongress in Madrid das deutsche System der Pflegekinderhilfe auf Englisch vor.

Ergänzt wurde ihr Vortrag durch Ausführungen von Javier Mugica, der das spanische mit dem deutschen System verglich. Zum Abschluss stellten die Zuhörer*innen Fragen.

Der Vortrag wurde nun vom spanischen Pflegeelternverband ASEAF auf YouTube zur Verfügung gestellt.

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Film-Tipp: „Stumme Schreie“

Posted on November 19, 2019. Filed under: Kinderschutz, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

Der am 18.11.2019 ausgestrahlte unter die Haut gehende Film „Stumme Schreie“ (89 min) ist nun in der ZDF Mediathek ansehbar.

Er entstand nach Fallbeispielen aus dem Sachbuch „Deutschland misshandelt seine Kinder“ (2014) von Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat.

zur ZDF Mediathek

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Radio-Tipp: Reform des Adoptionshilfegesetzes

Posted on Oktober 13, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

In der Reihe Zeitpunkte auf rbbKultur fand eine interessante Diskussionsrunde zum Thema „Reform des Adoptionshilfegesetzes“ statt.

Gäste waren:

  • Marita Oeming-Schill, Leiterin Adoptionsvermittlungsstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
  • Prof. Dr. Jörg Reinhardt, Hochschule für angewandte Wissenschaften, München
  • Maria Rünz hat zwei Mädchen aus Brandenburg adoptiert
  • Sebastian Watzek, Adoptierter und Mitglied der Selbsthilfegruppe bei der Caritas

Das Gespräch drehte sich um die Fragen:

  • Welche Unterstützungen brauchen alle Beteiligten einer Adoption?
  • Welche Beratungen und Kontrollen sind nötig, um das Kindeswohl zu garantieren?
  • Wie wichtig ist ein offener und selbstverständlicher Umgang mit einer Adoption für die Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeit von Adoptivkindern?

Der Beitrag (57:20 min) kann online nachgehört werden.

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Handreichung Leaving Care – Rechte im Übergang aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben

Posted on September 30, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Übergänge aus der Heimerziehung oder aus Pflegefamilien ins Erwachsenenleben sind mit einer sehr einschneidenden Veränderung der Lebenssituation junger Menschen verbunden. Sobald die Fremdunterbringung nicht mehr besteht, ordnen sich auch die Rechtsverhältnisse für Care Leaver komplett neu. Die „Handreichung Leaving Care – Rechte im Übergang aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben“ von Benjamin Raabe und Severine Thomas richtet sich an Care Leaver, Fachkräfte, Pflegeeltern und andere im Übergang beteiligte Akteure. Sie bündelt die Rechte auf Betreuungsleistungen und finanzielle Unterstützung innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe, im Übergang sowie in nachgehenden Sozialleistungssystemen, die nach dem Verlassen der stationären Erziehungshilfen in Anspruch genommen werden können.

Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung oder kann als Druckversion kostenlos abgegeben und versandt werden.

nähere Informationen

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TV-Tipp „Heimkinder wider Willen – Jugendämter unter Druck?“

Posted on September 12, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

ZDF ZOOM zeigt im Beitrag „Heimkinder wider Willen – Jugendämter unter Druck?“ (28 min) die Auswirkungen schlechter Personalausstattung in Jugendämtern:

Senderinfo:

Nach dramatischen Misshandlungsfällen nehmen Jugendämter häufiger Kinder in Obhut. Teils, ohne dass eine Gefährdung des Kindes vorliegt. Mit traumatisierenden Folgen für Kinder und Eltern.

Bundesweit wurden 2018 40 389 Kinder aus den Familien genommen, so viele wie noch nie. Die Mehrzahl ohne konkreten Verdacht auf Gewaltanwendung. Reagieren die Jugendämter über, als Reaktion auf die dramatischen Fälle der letzten Jahre?

„ZDFzoom“ geht der Frage nach, warum Jugendämter immer häufiger zum äußersten Mittel, der Herausnahme der Kinder aus den Familien, greifen und welche dramatischen Folgen das haben kann.

„ZDFzoom“ Autor Detlef Schwarzer erhielt Einsicht in Hunderte Briefe verzweifelter Eltern, die in teils langwierigen Rechtsstreits um die Rückkehr ihrer Kinder kämpfen. Die Briefe gingen beim familienpolitischen Sprecher der CDU/-CSU-Fraktion ein; Marcus Weinberg sieht großen Handlungsbedarf seitens der Politik: „Viele Eltern fühlen sich in Familiengerichts- oder Jugendamtsverfahren gedemütigt und genötigt. Jedes einzelne Fehlurteil, jedes einzelne unter Fehleinschätzungen leidende Kind ist unser Auftrag, das System zu überprüfen.“

„ZDFzoom“ spricht mit betroffenen Eltern, lotet aus, welche Auswirkungen die Fremdunterbringung der Kinder hat und spricht mit den Beteiligten, die für die Inobhutnahme verantwortlich sind. Nach monatelangen Vorgesprächen erhält der Autor Gelegenheit, in Jugendämtern zu drehen und die Sozialarbeiter bei ihrer schwierigen Arbeit zu begleiten. Die Jugendsozialarbeiter berichten von teils unzumutbaren Arbeitsbedingungen, zu kurzen Einarbeitungszeiten, von bis zu 200 Fällen pro Mitarbeiter. Experten bestätigen, dass ab einer Zahl von 40 Fällen pro Sozialarbeiter eine angemessene Betreuung der Schutzbedürftigen nicht mehr möglich ist.

Besonders überfordert seien junge, unerfahrene Kräfte in den Ämtern. Mit schweren Folgen: Viele Sozialarbeiter sitzen nur noch am Schreibtisch und entscheiden von dort aus, ob Kinder aus Familien genommen werden, ohne die Familienumstände jemals richtig gesehen zu haben. So kann es zu massiven Fehlentscheidungen kommen, bestätigt eine Leiterin im Jugendamt.

Gegenüber „ZDFzoom“ äußern sich die, die täglich mit Erziehungsproblemen, Kindesmisshandlung und Inobhutnahmen zu tun haben, über ihre Ausbildung, die horrende Arbeitsbelastung, über ihre Entscheidungen – und ihre Zweifel.
„ZDFzoom“ konfrontiert die Politiker, die für die schlechte personelle Ausstattung der Jugendämter verantwortlich sind, mit den dramatischen Ergebnissen.

Der Filmbeitrag kann in der ZDF Mediathek angeschaut werden.

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Junge Erwachsene mit Behinderung in Pflegefamilien: „Zu Gast im eigenen Zuhause“

Posted on September 6, 2019. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien e.V. erstellte einen Videoclip, der die schwierige Thematik der unterschiedlichen Zuständigkeiten der Jugend- und Behindertenhilfe aus Sicht einer betroffenen Pflegefamilie schildert.

Am Fall von Luca wird geschildert, wie er nun als junger Erwachsener „Zu Gast im eigenen Zuhause“ sein muss.

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Interview: „Warum meine Adoption keine Rettung war“

Posted on August 31, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Mikah wurde als Säugling von einem deutschen Paar aus Haiti adoptiert. Mikah ordnet sich dem dritten Personenstand zu und der „Black and Indigenous People/Person(s) of Color (Bipoc). Mikah bloggt auf Instagram unter dem Namen Zuerstschwarz zu den Themen mentale Gesundheit, Körperwohlbefinden und Alltagsrassismus.

Für den YouTube-Kanal Auf Klo wurde Mikah interviewt und sprach über (ihre/seine) Adoption und warum manche Fragen an schwarze Menschen einfach gar nicht gehen.

Interessant ist auch der Artikel „Nonbinär und Bipoc: Mikah bloggt über Alltagsrassismus und Identitätsfindung“ auf fudder.de vom 28.08.2019.

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Info-Videos der „Regenbogen-Familie“

Posted on August 28, 2019. Filed under: Bewerber, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Papa Björn und Papi Christian informieren wöchentlich auf eltern.de über ihren Alltag als REGENBOGEN-FAMILIE mit ihrem fast zweijährigen Pflegekind Lukas. Bisher gibt es drei sehr persönliche Videos:

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Radio-Tipp: „Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt“

Posted on August 5, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Deutschlandfunk sendete am 04.08.2029 einen ausführlichen und hörenswerten Radiobeitrag zur Kostenheranziehung „Heim- und Pflegekinder: Ein Euro für mich, drei fürs Jugendamt„.

Jugendliche, die im Heim oder in einer Pflegefamilie leben, müssen bis zu drei Viertel ihres Einkommens an das Jugendamt abgeben. Viele Betroffene finden das unfair, kommen finanziell kaum auf die Beine. Und Kritiker sagen: Es entmutigt die jungen Berufstätigen, arbeiten zu gehen.

zum Beitrag (schriftlich und audio)

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Podcast „Die Suche nach der leiblichen Mutter“

Posted on Juli 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Deutschlandfunk Nova führte in der Reihe Einhundert „#190 Lebenswege – Der richtige Mensch im richtigen Moment“ am 12. Juli 2019 ein interessantes Interview (23.58 min) mit Kilian Imwinkelried, einem 25-jährigen Schweizer, der mit drei Wochen aus Brasilien adoptiert wurde.

zum Podcast

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TV-Tipp: „Ich lebe positiv – Corinne und ihr Schicksal HIV“

Posted on Juli 11, 2019. Filed under: Gesundheit, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: , , |

Corinne wurde bei der Geburt mit dem HIV-Virus infiziert und kam mit sechs Jahren zu einer Pflegefamilie.
Das 37°-Team begleitet Corinne seit ihrem neunten Lebensjahr.

2015 ist in der Reihe „37°“ der Film „Niemand darf es wissen“ entstanden, 2019 „Ich lebe positiv“.
Beide Dokumentationen sind in der Mediathek des ZDF abrufbar!

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Mittagsmagazin thematisiert Benachteiligung junger Menschen in HzE durch Kostenheranziehung

Posted on Juli 9, 2019. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Ein Beitrag des ARD Mittagsmagazins vom 03.07.2019 unterstützt die Forderung des PFAD Bundesverbandes nach Abschaffung der Kostenheranziehung bei Jugendlichen in Pflegefamilien und Heimerziehung.

zum TV-Beitrag (5:28 min)

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BbP Fachtagung „Soziale Netzwerke in der Beratung und in unseren Selbsthilfestrukturen“ am 07./08.09. in Münster

Posted on Juli 7, 2019. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) lädt ehrenamtliche Berater, Helfer, Mitglieder und andere Interessierte zu seiner Fachtagung „Soziale Netzwerke in der Beratung und in unseren Selbsthilfestrukturen“ am 07./08.09.2019 nach Münster ein. Referieren wird die Medienpädagogin Alia Pagin.

Die ehrenamtlichen Berater des BbP sollen Sicherheit in empathischer und ggf. korrektiver Beratung finden und Kenntnisse in der Interaktion in sozialen Netzwerken erlangen. Sie sollen befähigt werden, sich innerhalb der Netzwerke im Rahmen der Selbsthilfe einzubinden und die Ressourcen der digitalen Medien zu nutzen.

nähere Informationen

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TV-Tipp: Nachtcafé zum Thema „Der Abgrund in mir“

Posted on Juli 3, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIn der SWR Talkshow Nachtcafé am 28.06.2019 zum Thema „Der Abgrund in mir“ kam auch die langjährige Pflegemutter Vera Pein zu Wort (ab ca. 1:00:00).

Senderinfo: „Die Schützlinge, denen Vera Pein die fehlende Nestwärme gibt, wurden schon früh mit menschlichen Abgründen konfrontiert. Misshandelt, verwahrlost, geschlagen – das sind oft die Schicksale der Kinder, die in die Obhut der Pflegemutter kommen. Mehr als 60 Kinder nahm sie bereits bei sich auf: „Die Kinder kommen oft völlig apathisch, stark unterernährt oder schwer misshandelt zu mir. Es ist immer eine Herausforderung. Jeden Tag aufs Neue.“

zur Sendung in der SWR-Mediathek

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TV-Tipp: „Meine fremden Kinder“

Posted on Juni 29, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoWien (OTS) – In Österreich sind etwa 14.000 Kinder fremduntergebracht – meist deshalb, weil ihre leiblichen Eltern sie vernachlässigt, geschlagen, missbraucht oder Drogen genommen haben. Die meisten der betroffenen Kinder werden in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Wohngemeinschaften untergebracht. Etwa 5.000 von ihnen werden von Pflegeeltern aufgenommen. Für viele ist es die einzige Möglichkeit, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. „Am Schauplatz“-Reporterin Tiba Marchetti hat für Ihre Reportage „Meine fremden Kinder“ (48:12 min) Pflegeeltern besucht und viele Fragen gestellt. Wie ist das Zusammenleben von Pflegekindern, ihren Pflegeeltern und den leiblichen Eltern, denen die Kinder ja meistens unfreiwillig abgenommen wurden? Kann das klappen, ist dieses Trauma überhaupt zu überwinden?

Marchetti erhielt viele Antworten auf ihre Fragen. So zum Beispiel von Silvia und Robert Wessely in Niederösterreich. Die Kindergartenpädagogin und der Installateurmeister konnten selbst keine Kinder bekommen, für eine Adoption waren sie zu alt. Deshalb haben sie vor mehr als 20 Jahren Zwillingsmädchen bei sich aufgenommen. „Sie sind wie unsere eigenen, mit allem, was dazugehört“, strahlt das Paar. Doch sie haben harte Jahre hinter sich. „Du brauchst mir gar nichts sagen. Du bist nicht meine Mutter, war ein Standardsatz“, erzählt Frau Wessely, „da habe ich schon geschluckt“. Der Alltag war lange Zeit von Aggression, Schulwechsel und Psychologenterminen geprägt. Die mittlerweile erwachsenen Kinder stehen heute fest im Leben.

Das würde sich Doris Brandstetter mit ihrer Pflegetochter Sami auch wünschen. Sami ist 15 – leicht ist das Zusammenleben auch nach 10 Jahren noch nicht. Mit vier ist Sami zu den Brandstetters gekommen. „Sie hat gleich gesagt: deine Mama ist jetzt meine Mama“, erzählt Kathrin, die leibliche Tochter, auch heute noch ganz aufgebracht. „Sami zurückzugeben ist für mich nie infrage gekommen – auch wenn ich manchmal daran gedacht habe“, gibt Frau Brandstetter zu. Der Musiklehrerin hilft der Glaube: „Das ist das Kreuz, das ich zu tragen habe.“

„Familie ist unsere Berufung“, sagen Gabi und Daniel Wied. Sie haben vier eigene und drei Pflegekinder. Zum Beispiel die zehnjährige Sophie. Sie ist gleich nach der Geburt zu den Wieds gekommen. Ihre leiblichen Eltern sind geistig beeinträchtigt. Sie wollten ihre Tochter erst behalten. Heute besuchen sie Sophie alle zwei Wochen und spielen mit ihr. „Ich habe zwei Mamas und zwei Papas“, erzählt Sophie stolz.

zum Film in der ORF Mediathek

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Neue Pflegeelternkampagne in Lübeck

Posted on Juni 22, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

logoMit einer pfiffigen Plakat- und Postkartenaktion werben die Arbeiterwohlfahrt und der Pflegekinderdienst der Hansestadt Lübeck jetzt um Pflegeeltern. Auch eine neue Website wurde entwickelt.

Nähere Informationen im Artikel „Lübeck sucht liebevolle Eltern auf Zeit“ vom 19.06.2019 auf LNONLINE.

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TV-Tipp: „Lesbische Mütter – schwule Väter“

Posted on Juni 21, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm MDR Film-Beitrag „Lesbische Mütter – schwule Väter, Familien ganz normal anders“ (ca. 29min) vom 20.06.2019 berichten u.a. Andre und Stefan aus Cottbus vom Leben mit ihrem Pflegesohn.

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Die Webseite PiB4u bietet Jugendlichen spezielle Infos

Posted on Juni 4, 2019. Filed under: Bremen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: |

logoKlar, dass junge Menschen spezielle Informationen brauchen – auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Für Jugendliche, die in Pflegefamilien leben, gilt das besonders. Für sie hat der Bremer Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH deshalb eine eigene Webseite eingerichtet: www.pib4u.de.

Die Plattform funktioniert dabei in alle Richtungen, sie veröffentlicht Beiträge für Jugendliche. Und Beiträge und Tipps von Jugendlichen, für andere Jugendliche. Dazwischengeschaltet ist ein Redaktionsteam aus PiB-Fachkräften, das den Datenschutz und andere Rechte wahrt – und dabei doch den Austausch fördert. Das ist ganz im Sinn der Sache. Denn die Webseite, die erst kürzlich online gegangen ist, soll noch wachsen. Bedarfsgerecht. Das heißt: Mit dem Input von Jugendlichen, die in Pflegefamilien leben.

Wohin das führt, das zeigen schon mehrere sehr sehenswerte Video-Clips, die im Kontext eines Workshops entstanden sind. Die Jugendlichen lernten Kamera- und Schnitttechnik, die Themen für ihre Clips konnten sie frei wählen. Die Ergebnisse sind überraschend und nicht nur für Pflegekinder interessant. Reinschauen lohnt sich!

Weiterführender Hinweis: Über einen Teil der Entstehungsgeschichte berichtet anschaulich auch der Newsletter PiB-Post.

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Hereingeschaut! wir-sind-paritaet.de ist online

Posted on Mai 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie neue Profilplattform des Paritätischen www.wir-sind-paritaet.de ist im Netz! Ob kleine Initiative oder große überregionale Organisation – hier finden alle Platz, setzen ein Zeichen und zeigen Profil. Die Plattform veranschaulicht nicht nur die Breite und Vielfalt des Netzwerks, sondern auch die große Menge an Aktivitäten. Mit dem Motto „wir sind viele und wir zeigen es, wir sind Parität!“ setzen sich die Organisationen gemeinsam ein für die Werte Vielfalt, Offenheit und Toleranz.

Auch für den PFAD Bundesverband ist der Paritätische der Dachverband auf Bundesebene. Deshalb stellt PFAD sich dort mit seiner eigenen Seite vor und speist seine Informationen aus dem PFAD Weblog und der PFAD Facebookseite in die dortige social wall ein: https://www.wir-sind-paritaet.de/pfad-bundesverband

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TV-Tipp: „Die Not der Kinder“

Posted on Mai 19, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDer Beitrag „Die Not der Kinder“ (ca. 12 min) des WDR Magazins Westpol vom 19.05.2019 beleuchtet die Situation fremd untergebrachter Kinder in NRW und die Anforderungen in den Jugendämtern.

Nach den Missbrauchsfällen von Lügde hat der WDR in einer großen Umfrage bei allen 186 Jugendämtern in NRW recherchiert.

  • Um wie viele Fälle kümmern sie sich?
  • Wie viel Personal haben sie dafür?
  • Und wie oft gibt es Hinweise auf sexuellen Missbrauch?

Die Umfrage offenbart große Unterschiede zwischen den Ämtern. Die Sorge bei Politik und Experten: Da verbindliche Standards und Vorgaben fehlen, arbeiten die Jugendämter bei Kindeswohlgefährdungen innerhalb von NRW sehr unterschiedlich . Dabei gibt es viele Ideen für Verbesserungen.

zum Film-Beitrag „Die Not der Kinder“ (ca. 12 min)

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Kurzfilm „Was ist Autismus?“

Posted on Mai 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIn dem interessanten Kurzfilm „Was ist Autismus?“ lässt der Verein Autismus Rosenheim e.V. Autistinnen und Autisten, Eltern, Angehörige, Ärzte, Forscher, Fachkräfte und Politiker zu Wort kommen.

Was bedeutet es für Sie? Wie würden Sie das Autismus-Spektrum beschreiben? Was behindert Sie und was wünschen Sie sich von Politik und Gesellschaft? Autismus Rosenheim e.V. möchte mit diesem Film, aber vor allem mit seiner tagtäglichen Arbeit und seinen Veranstaltungen Augen öffnen, für Verständnis werben und für die Rechte von Autistinnen und Autisten kämpfen. Das geschieht niemals ohne die Betroffenen selbst, sondern immer mit Ihnen gemeinsam. Denn es sind die Autistinnen und Autisten, die uns am ehesten sagen können, wie es ihnen geht und wie sie fühlen.

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Neue Kurzfilme der BZgA zu Essstörungen – Videos geben Einblicke in die Gefühlswelt von Betroffenen und Angehörigen

Posted on Mai 6, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoEssstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, bei denen das Essverhalten und das Verhältnis zum eigenen Körper gestört sind. Die Anzeichen der verschiedenen Formen von Essstörungen – Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung – sind jedoch oft nicht bekannt. Deshalb hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) drei Kurzfilme zum Thema Essstörungen erstellt.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Nicht jede Person, die beim Essen ab und zu das Maß verliert, ist ernsthaft krank und nicht jede, die mithilfe einer Diät deutlich Gewicht verliert, ist magersüchtig. Wenn bestimmte Faktoren hinzukommen, können solche Verhaltensweisen jedoch der Beginn einer Essstörung sein, die in jedem Fall behandelt werden muss. Der Übergang von einem auffälligen zu einem krankhaften Essverhalten ist oft schleichend. Die neuen BZgA-Filme sollen Betroffene und ihr Umfeld sensibilisieren, genau hinzuschauen und im Zweifel eine Beratung in einer Kinder- und Jugendarztpraxis, Hausarztpraxis oder Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen.“

Zwei der insgesamt drei BZgA-Videos geben einen Einblick in die Gefühlswelt sowohl von Betroffenen als auch von Personen des Umfelds. Der emotionale Zugang zum Krankheitsgeschehen wird mithilfe anonymisierter Auszüge aus Beratungsgesprächen erreicht. In dem dritten Kurzfilm werden Hintergrundinformationen zu den Krankheitsbildern vermittelt.

Dass diese Hilfen notwendig sind, zeigt die weite Verbreitung: Etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland im Alter zwischen 11 bis 17 Jahren zeigen Auffälligkeiten in ihrem Essverhalten. Von 1.000 betrachteten Personen in einem Jahr leiden etwa 30 bis 50 erkennbar an einer Essstörung. Von allen Formen der Essstörungen sind Mädchen und Frauen deutlich häufiger betroffen als Jungen und Männer. Bei ihnen tritt die Binge-Eating-Störung am häufigsten auf.

Obwohl Betroffene und ihr Umfeld einen hohen Leidensdruck haben, zögern sie oft, sich fachliche Hilfe zu holen. Die BZgA-Kurzfilme sollen Betroffene und Angehörige hierbei unterstützen. Denn je frühzeitiger eine Behandlung beginnt, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg. Beratungsstellen sind oftmals die erste Anlaufstelle und bieten eine wichtige Orientierungshilfe für weitere Behandlungs- und Therapieangebote. In der bundesweiten Adressdatenbank des BZgA-Onlineportals www.bzga-essstoerungen.de sind Beratungseinrichtungen gelistet, die über essstörungsspezifische Beratungskompetenz verfügen. Die BZgA informiert und berät zum Thema Essstörungen unter der Telefonnummer 0221 – 89 20 31 (Montag bis Donnerstag von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Freitag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr).

Die Zitate in den neuen Videos wurden von der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen, dem Bundesfachverband Essstörung, Frankfurter Zentrum für Essstörungen sowie dem Info-Telefon der BZgA zur Verfügung gestellt.

Die neuen Kurzfilme, die Adressdatenbank und weitere Informationen finden Sie unter:
www.bzga-essstoerungen.de

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order@bzga.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 06.05.2019

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Radio-Tipp: „Aus dem Nest geschubst – Warum Kinder in der Jugendhilfe schneller erwachsen werden müssen“

Posted on April 15, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIn der Reihe SWR2 Leben wurde am 05.04.2019 der Beitrag „Aus dem Nest geschubst – Warum Kinder in der Jugendhilfe schneller erwachsen werden müssen“ gesendet. Er kann online nachgehört werden (22:15 min).

Leon ist 15, als er unter strengen Auflagen probeweise in ein Appartement zieht. Fünfmal in der Woche kontrolliert ein Betreuer, ob er regelmäßig zur Schule geht, die Wohnung sauber hält und die Nachbarn sich nicht beschweren. Dass er anfangs oft schon um den 20. herum kein Geld mehr hat und sich dann nur noch von Nudeln ernährt oder gar nichts isst, verschweigt der Junge lieber, denn er will sich keine Blöße geben. Junge Menschen, die im Heim oder bei Pflegefamilien groß geworden sind, müssen oft schon mit 18 oder noch früher ihren Alltag und ihre Finanzen alleine regeln. Denn je früher man geht, desto weniger kostet man.

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Artikel „Lebenslüge Adoption: Wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt“

Posted on April 1, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Podcast / Online, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoFrüher wurde Adoptiveltern das Verschweigen der Adoption gegenüber dem Kind empfohlen. Dies hat immer noch fatale Folgen für heute erwachsene Adoptierte.
Besser ist die Aufklärung „vom Wickeltisch an“ und es wird sogar überlegt, eine Aufklärungspflicht gesetzlich festzuschreiben.

Zu diesem Thema äußert sich der Artikel „Lebenslüge Adoption: Wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt“ auf BR24 vom 01.04.2019.

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FASD Deutschland auf YouTube

Posted on Februar 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Verein FASD Deutschland e.V. hat einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet.

Dort werden fünf informative Präventionsclips gezeigt, die für den völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft plädieren.

In zwei weiteren Kurzfilmen berichten erwachsene Betroffene.

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„Sendung mit der Maus“ erklärt kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen

Posted on November 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoDie Sendung mit der Maus widmete sich dem Thema kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen. In der MausSpezial-Sendung vom 14.10.2018 „Die unsichtbare Krankheit (ca. 30 min) wird kindgerecht erklärt, dass es auch Krankheiten gibt, die man Kindern nicht gleich ansieht und wie diese behandelt werden können.

Das Maus-Team vom WDR filmte in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie. Dort wird erklärt, wie der Alltag in einer Tagesklinik aussieht und wie man z.B. Angststörungen behandelt. Ziel der Sendung ist, über psychische Störungen kindgerecht aufzuklären sowie Ängste und Vorurteile abzubauen.

Zudem gibt die Sendungsseite noch weitere Infos und Hinweise, wo Kinder Hilfe finden können.

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„Jugendhilfe-Navi“ gibt Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Posted on September 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW bietet mit dem neuen Videoformat „Jugendhilfe-Navi“ Orientierung und praxistaugliche Konzepte zur Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die erste Folge dreht sich um das Thema Messenger und die Fragestellung: Warum sollten wir nicht mehr WhatsApp nutzen? Die Videoreihe richtet sich insbesondere an Jugendämter und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW bietet ab sofort wöchentlich Orientierung und praxistaugliche Konzepte mit dem neuen Videoformat „Jugendhilfe-Navi“. Der Redakteur Kok Hung Cheong geht jeden Donnerstag mit einer neuen Folge auf aktuelle Fragen aus der Jugendhilfe ein.

Die erste Folge zum Thema „Messenger Chaos – Warum sollten wir nicht mehr WhatsApp nutzen?“ ist auf jugendhilfenavi.de zu finden.

Das Format zielt darauf ab, Partizipation und eine gemeinsame Rezeption von Jugendhilfe-Themen anzuregen. Dabei ist der Fachstelle die Beteiligung der Zuschauer/-innen, die Wünsche äußern, Fragen stellen und Anregungen geben können, besonders wichtig. Diese wird Kok Hung Cheong aufgreifen und in die zukünftigen Videos integrieren.

Hauptziel der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW ist es, Jugendämter und damit die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in ihrem Arbeitsbereich dazu in die Lage zu versetzen, selbständig nachhaltige langfristig angelegte medienpädagogische Angebote bereitzustellen, die über einen Projektcharakter hinausgehen und die mediale Lebenswelt von Kindern- und Jugendlichen ausreichend berücksichtigen. Jugendämter müssen gestaltende Kraft im Bereich Medienpädagogik sein, um die Kinder- und Jugendhilfe zu stärken zum selbstbewussten Partner und ergänzenden Faktor der Schule in der Medienbildung zu machen.

Gefördert wird das „Jugendhilfe-Navi“ durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein Westfalen.

Quelle: Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW vom 14.09.2018

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TV-Tipp: „Gedanken einer Pflegemutter“

Posted on August 21, 2018. Filed under: Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIn der Sendung Panorama 3 vom 21.08.2018 wurde der Beitrag „Gedanken einer Pflegemutter“ mit Karen Dabels gesendet. Sie ist seit 20 Jahren Pflegemutter, betreut vier Pflegekinder und engagiert sich im Pflegeelternrat von Freunde der Kinder Hamburg und im PFAD Bundesverband.

Karen Dabels möchte „den Kindern so viel mitgeben, dass sie ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen können“.

zum Podcast (4.21 min)

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Podcast „Geschichte der Adoption – Kindeswohl und Elternrecht“

Posted on Juni 30, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Podcast / Online, Politik, Publikationen |

logoIn der Reihe Radiowissen des Bayerischen Rundfunks wurde ein Podcast zur „Geschichte der Adoption – Kindeswohl und Elternrecht“ (23 min) produziert.

Der Bogen wird gespannt von der Suche nach Erben über Rassenpolitik bis zum Kindeswohl als oberster Maxime. Obwohl sich die Adoption im Laufe der Zeit stark verändert hat, sind noch immer Fragen offen. Zum Beispiel, wer adoptieren darf.

Für diesen interessanten Beitrag über die bewegte Geschichte der Adoption wurde neben anderen ExpertInnen auch die PFAD Fachreferentin Dr. Carmen Thiele interviewt.

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Podcast-Tipp: „Die Adoption: Carlos sucht seine Mutter“

Posted on April 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoIn einer fünfteiligen Podcast-Serie berichtet Deutschlandfunk Kultur vom 23-27.04.2018 von der aufregenden Wurzelsuche des 32-jährigen Historikers Carlos Haas.

Auf dem Papier ist Carlos Haas Deutscher. Doch geboren wurde er 1985 im zentralamerikanischen Guatemala. Mit vier Monaten wurde er von einem deutschen Ehepaar aus Unterfranken adoptiert. Mehr als 30 Jahre später will er endlich wissen, wo er herkommt und ob seine Mutter ihn freiwillig weggegeben hat. Denn manchen Müttern wurden ihre Kinder während des Bürgerkriegs in Guatemala geraubt. Carlos macht sich auf die Suche.

zur Podcast-Serie

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Innere Mission ehrt Radiosendung“Nah dran“ über Pflegefamilien

Posted on April 12, 2018. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

logoDie Bayern-2-Autorin Katharina Hübel erhält für ihre Sendung „Eltern ohne Rechte – Das Extreme Leben als Pflegefamilie“ den diesjährigen Karl-Buchrucker-Preis der Inneren Mission in München. Der Preis geht jedes Jahr an Journalisten, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen.

Für dieses Radiointerview zum Alltag von Pflegefamilien in Bayern stellten sich Alwine Höckmair und Alexander Merz vom Vorstand des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zur Verfügung.

nähere Informationen zur Preisvergabe und Möglichkeit zum Anhören der Sendung

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So finden Eltern gute Mediengeschenke für das Osternest

Posted on März 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoZu Ostern gehören Ostereier und Schokohasen. Bei vielen Familien kommen inzwischen aber auch andere Geschenke ins Osternest. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, erklärt, welche sinnvoll sind – und wie die Zeit an Ostern auch mit Medien sinnvoll genutzt werden kann.
„Brettspiele, Bücher, Hörspiele oder altersgerechte Filme und Games sind für Kinder die richtige Geschenkidee fürs Osternest. Wichtig ist, dass sie zum Kind passen. Am besten informieren sich Eltern dazu und schauen den Film gemeinsam an oder testen das Spiel zusammen“, rät Kristin Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN!, dem Medienratgeber für Familien. Dann sehen Eltern auch sofort, wie ihr Kind darauf reagiert, was ihm Spaß macht und können über Lieblingsfiguren, Interessen oder Erlebnisse in der Medienwelt sprechen.

Pädagogische Empfehlungen wichtiger als Alterskennzeichen
Alterskennzeichen bieten eine erste Orientierung, stellen aber keine pädagogische Empfehlung dar. Am besten informieren Eltern sich auch durch andere Quellen darüber, welche Inhalte für ihr Kind geeignet sind. Pädagogische Einschätzungen finden Eltern auf Plattformen wie zum Beispiel flimmo (www.flimmo.de), Kinderfilmwelt (www.kinderfilmwelt.de) sowie dem Spieleratgeber NRW (www.spieleratgeber-nrw.de). Weitere inhaltliche Empfehlungen bietet diese Broschüre zu Spiel- und Lernsoftware im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, Klick-Tipps (www.klick-tipps.net) und die Datenbank „Apps für Kinder“ des Deutschen Jugendinstituts (www.dji.de). Über Risiken in bekannten Spiele-Apps informiert das Projekt „app-geprüft“ (app-geprüft.net).

In manchen Familien ist das Osterfest inzwischen auch Anlass für größere Geschenke, wie ein Tablet oder Smartphone. „Kinder bis etwa sechs Jahren benötigen noch keine eigenen Mediengeräte, sondern können die Geräte der Eltern oder Geschwister nutzen“, empfiehlt Kristin Langer. „Eltern mit älteren Kindern können anhand von Familiengeräten oder einem Besuch im Fachgeschäft die Funktionen von Tablet, Smartphone & Co. vor einem Neukauf testen. So können sie besser einschätzen, ob das Gerät bereits zu den Fähigkeiten des Kindes passt und wie sie es altersgerecht einrichten können.“

Medien kreativ nutzen
Egal ob neu geschenkt oder schon lange in der Familie: Medien eignen sich besonders auch dazu, in der Familie gemeinsam kreativ zu wirken, weil über die Ostertage mehr Zeit für die Familie bleibt. Beschäftigen sich Kinder kreativ, interaktiv und selbstständig mit Medien, fördert dies Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Hören, trainiert die Motorik sowie die Anwendung von Techniken und erweitert die Medienkompetenz. Kinder erfahren, wie Medien gestaltet werden, und wechseln von der Rolle des Konsumenten in die des Produzenten. „Am besten erstellen Eltern mit ihrem Kind eigene Inhalte. Zum Beispiel können zu Hause oder auf einem Ausflug interessante Bilder, Töne und kurze Videoclips aufgenommen und daraus eine Bildergeschichte, Spiele (beispielsweise ein Hörmemory) oder ein Film produziert werden.“ Anregungen hierzu bietet das Extrathema „Kreativ mit Medien“ auf schau-hin.info.

3 Tipps für die Geschenkewahl

  1. Altersgerecht schenken: Altersfreigaben beachten, hinterfragen und Beurteilungen lesen, auch andere Schenkende wie Verwandte und Freunde vorab informieren, welches Geschenk zum Alter und den Fähigkeiten des Kindes passt.
  2. Mediengeschenke gemeinsam ausprobieren, beispielsweise Filme zusammen ansehen und darüber sprechen.
  3. Medien kreativ nutzen und eigene Inhalte produzieren.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 21.03.2018

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Internetseite für pädagogische Fachkräfte und Eltern: webhelm.de

Posted on Februar 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDas medienpädagogische Projekt webhelm.de hat seine Internetseite für pädagogische Fachkräfte und Eltern vollständig überarbeitet. Sie finden nun vertiefende Artikel und spannende Videos zu allen aktuellen Fragen der Medienaneignung von Kindern und Jugendlichen:

  • Wie eignen Kinder und Jugendliche sich online Medien an?
  • Wie können Fachkräften und Eltern Kinder und Jugendliche in diesem Prozess unterstützen?
  • Welche Apps sind angesagt, wie können sie sinnvoll genutzt werden und welche Risiken entstehen?

„Das Projekt gibt es seit 2009 und unsere Erfahrungen zeigen, dass vor allem pädagogische Fachkräfte nach Anlaufstellen im Internet suchen, um sich zu informieren und Hilfestellung zur Umsetzung von eigenen medienpädagogischen Projekten zu bekommen. Gleichzeitig erreichen uns auch von Eltern viele Fragen zu diesen Themen. Deshalb stellt webhelm.de pädagogischen Fachkräften in übersichtlicher Form alles zur Verfügung, was ihnen bei der eigenen praktischen Arbeit in Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule helfen kann. Zusätzlich gibt es für Eltern einen einfachen aber sehr fundierten Überblick über relevante Themen, mit denen sie ihre Kinder im Umgang mit Medien unterstützen können“, so Kathrin Demmler, Direktorin des JFF – Institut für Medienpädagogik.

Als neue Themen finden sich nun unter webhelm.de:

  • Recherchekompetenz in Onlinewelten
  • vollständig überarbeiteter Bereich zu Online-Anwendungen und -diensten, mit Artikeln zu Messengern, Games, Videoportalen usw.
  • zu jedem Überblicksartikel „Anwendungen“ wurde ein begleitendes Video als Einstieg in das Thema erstellt: „Kinder erklären …“
  • die neue Webseite wurde zudem für mobile Ausgabegräte (z.B. Smartphones) optimiert

Quelle: JFF – Institut für Medienpädagogik vom 27.02.2018

 

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Video „Vom Kämpfen und Kümmern“ über den Alltag mit behinderten Pflegekindern

Posted on Dezember 22, 2017. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoZwei durch die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH betreute Erziehungsstellen-Elternpaare mit behinderten Pflegekindern erzählen in einem Video (19.40 min) aus ihrem Alltag: Vom Kämpfen und Kümmern“:

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Digitales Spielzeug zu Weihnachten: Was Eltern beachten sollten

Posted on Dezember 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie Digitalisierung endet nicht an der Kinderzimmertür. Sogenannte „Smart Toys“ mit WLAN, GPS und Bluetooth erzeugen ein ganz neues Spielerlebnis. Digitales Spielzeug bietet reizvolle Möglichkeiten, aber auch größeren Gesprächsbedarf als die Holzeisenbahn. Eltern sollten daher mögliche Datenschutzrisiken und Sicherheitslücken beachten und mit ihrem Kind darüber sprechen, empfiehlt der Elternratgeber „SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht.“.

Raumschiffe per App steuern, Bilderbücher interaktiv erleben – Smart Toys erweitern die reale Spielwelt in das digitale Universum der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Durch die Interaktion mit Puppen oder das Programmieren von Robotern nutzen Kinder schon früh digitales Spielzeug. SCHAU HIN! rät Eltern, aufmerksam zu bleiben. Ist das Spielzeug mit dem Internet verbunden, gilt es, mögliche Onlinerisiken im Blick zu behalten, wie den Zugriff auf Daten durch Dritte. Am besten richten Eltern und Kind das Spielzeug gemeinsam ein und besprechen gleich zu Beginn mögliche Risiken und Nutzungsregeln.

Datenschutz bei Spielzeug-Apps beachten
Viele Smart Toys werden mithilfe von Apps über Smartphone oder Tablet gesteuert. Daher ist es wichtig, die Apps vor dem Kauf genau zu prüfen. Durch die Installation der App wird die Datenschutzerklärung des Herstellers automatisch akzeptiert. „Eltern sind gut beraten, genau darauf zu achten, wie der Hersteller mit persönlichen Daten umgeht“, sagt Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN!. Informationen zu den Zugriffsrechten der jeweiligen Apps für Spiele lassen sich für Android-Geräte im Google Play Store und für Apple-Geräte im App Store schon vor dem Kauf des Spielzeugs prüfen. Hilfreich sind hier auch Bewertungen anderer Nutzer. „Seriöse Hersteller stellen zudem Transparenz her und informieren schon auf den Verpackungen genau darüber, welche Daten wie genutzt werden.“

Privatsphäre des Kindes schützen
Eltern können über die Datenschutzerklärung auch in Erfahrung bringen, ob etwa Standort oder Sprachaufnahmen ausgewertet werden. Iren Schulz: „Es ist wichtig, dass Eltern sich vorab umfassend informieren und die internetfähigen Smart Toys abschalten, wenn sie nicht in Gebrauch sind.“ Dann können keine Daten gesammelt werden. Kuscheltiere und Puppen, die mit Kindern kommunizieren, können auch fehleranfällig sein und von außen manipuliert werden. Die Bundesnetzagentur hat inzwischen einige Spielzeuge verboten, wie die Puppe „My friend Cayla“ Anfang 2017. Sie wurde als versteckte, sendefähige Anlage eingestuft, da sie per Mikrofon unbemerkt Gespräche aufzeichnet und an das Smartphone überträgt. Hinweise, ob Produkte aktuell Gefahren bergen, bietet das Internetangebot „Surfen ohne Risiko“ unter www.surfen-ohne-risiko.net/spielzeug-vernetzt/.

Mobile Geräte sicher einrichten
Wenn das digitale Spielzeug durch eine App funktionsfähig ist, gilt für Eltern: auf den Jugendschutz auf dem genutzten Smartphone oder Tablet achten. Wenn Eltern Spielzeug und App gemeinsam mit dem Kind einrichten und aktivieren, können mögliche Risiken besprochen und Nutzungsregeln vereinbart werden. Manche Apps enthalten Links zu App Stores oder anderen Internetseiten. So könnte das Kind möglicherweise Zugang zu ungeeigneten Inhalten erlangen. Über In-App-Käufe bieten manche Hersteller zudem Spielerweiterungen an – das verursacht zusätzliche Kosten. Um dies zu verhindern, sollten In-App-Käufe mit einem Passwort geschützt sein. Wenn das Smart Toy auch ohne Internetzugriff funktioniert, deaktivieren Eltern WLAN und Mobile Daten besser vorsorglich. Weitere Tipps, wie Eltern mobile Geräte kindersicher einrichten können, gibt es unter schau-hin.info/sicherheit.
Weitere Tipps zum Thema „Digitales Kinderzimmer“ bietet eine Broschüre der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/gutes-aufwachsen-mit-medien/86410

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. vom 06.12.2017

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Urheberrecht in sozialen Netzwerken – Worauf sollte beim Liken und Teilen geachtet werden?

Posted on Dezember 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Kommunikation mittels Fotos und Videos via Facebook und Co. stellt oftmals einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Aufgrund der hohen Zahl werden sie jedoch häufig nicht verfolgt, sodass sich die Betroffenen ihrer Handlungen und der möglichen Konsequenzen nicht bewusst sind.

Das Urheberrecht sorgt für den Schutz eines Werkes sowie seines Schöpfers. Es setzt sich aus den Urheberpersönlichkeitsrechten, den Verwertungsrechten und den Nutzungsrechten zusammen.
In den sozialen Netzwerken sind folgende Verstöße besonders häufig:

  • die Verwendung eines fremden Werks
  • die Missachtung des Rechts auf Anerkennung und der Urheberschaft
  • die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken

Urheberrechte am Bild
Wollen Nutzer kein eigenes Bild in ihrem Profil verwenden, greifen viele auf verfügbare Fotos im Internet zurück. Das können zum einen Prominente und zum anderen Comic- oder Zeichentrickfiguren sein. Diese Bilder sind jedoch durch das Urheberrecht geschützt, welches in der Regel beim Fotografen oder Zeichner liegt. Um das Foto nutzen zu dürfen, muss zunächst die Einwilligung des Urhebers gegeben werden. Dies erfolgt beispielsweise durch einen Lizenzvertrag, in dem der Rahmen der Nutzung aufgeführt sind sowie etwaige finanzielle Ansprüche gestellt werden.

Was sollten Eltern beachten?
Möchte das Kind sich erstmals bei einem Social-Media-Portal anmelden, sollten die Eltern einige Punkte beachten und gemeinsam mit dem Nachwuchs über die richtigen Verhaltensweisen im Internet sprechen. So sollten private Daten und Informationen, wie die Telefonnummer oder die Adresse, niemals online veröffentlicht werden. Auch die Nutzung eines Pseudonyms kann in einigen Netzwerken sinnvoll sein.
Zudem sollte das Kind nur Bilder und Videos veröffentlichen, wenn gewährleistet ist, dass keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt werden.
Das kostenlose eBook mit vielen weiteren Informationen zum Urheberrecht im Social-Media-Bereich sowie Tipps für Eltern findet sich unter www.urheberrecht.de/social-media/.

Quelle: Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. vom 30.11.2017

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TV-Tipp: Nachtcafé „Der Herkunft auf der Spur“

Posted on Dezember 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen |

logoFremd in der eigenen Familie – dieses beklemmende Gefühl beschleicht viele Adoptivkinder im Laufe ihrer Kindheit. Selbst wenn nie darüber gesprochen und ein Mantel des Schweigens über die tatsächliche Herkunft gelegt wird – das Empfinden, irgendwie nicht richtig dazuzugehören, zieht sich oft wie ein roter Faden durch das ganze Leben. Auch wenn sich die Adoptiveltern noch so sehr um Normalität bemühen – was in vielen Fällen bleibt, ist eine gefühlte innere Unvollständigkeit und Zerrissenheit.

Gäste der Sendung:

  • Mathias Kopetzki – der Schauspieler wusste lange nichts über seine Herkunft
  • Marianne Schäfer – wurde als Baby im Krankenhaus vertauscht
  • Marco Hauenstein – suchte seine Mutter über Facebook
  • Florian Weber – ist als Samenspender registriert
  • Christiane Grams-Dollmann – sucht nach ihrem Samenspender
  • Irmela Wiemann – Psychologin & Familientherapeutin

Sendetermine im SWR Fernsehen:

  • Heute, 1.12.2017 um 22.15 Uhr
  • Sa, 2.12.2017 um 9.15 Uhr
  • Fr, 8.12.2017 um 2.45 Uhr
  • danach: in der SWR Mediathek

nähere Informationen

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JIM-Studie 2017 veröffentlicht

Posted on November 30, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

logo94 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren in Deutschland tauschen sich regelmäßig über WhatsApp aus. Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram (57 %), knapp dahinterliegt Snapchat mit 49 Prozent regelmäßigen Nutzern. Facebook (25 %) wird nur noch von einem Viertel der Jugendlichen regelmäßig genutzt.

Dies sind erste Ergebnisse der JIM-Studie 2017, die am 30.11.2017 veröffentlicht wurde.

JIM steht für Jugend, Information, (Multi-)Media und ist eine Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, die seit 20 Jahren vom Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) herausgegeben wird.

zu den Ergebnissen der JIM-Studie 2017

 

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