Schule

„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 28.09. in Saarbrücken

Posted on Juni 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Saarland, Schule, Veranstaltungen |

logoÜber die „Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ referiert Irmela Wiemann am 28.09. in Saarbrücken für das Landesjugendamt Saarland.

Schwerpunkte dieser Tagung sind die Vermittlung von

  • Hintergründen zu der Lebenssituation betroffener Kinder,
  • Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder nach seelischen Verletzungen,
  • Interventionsstrategien und die Diskussion der Fragen:
    • Welche Hilfen benötigen diese Kinder, damit sie gestärkt und stabilisiert werden können?
    • Können pädagogische Fachkräfte in Gruppen und Schulklassen im Alltag auf die gezeigten Probleme der Kinder konkret reagieren?

nähere Informationen (S. 41)

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Bildungsworkshop des Careleaver e.V. vom 02.-05. Juni in Tübingen

Posted on März 10, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und der Careleaver e.V. laden Care Receiver (Jugendliche ab 16 Jahren) und Careleaver (Erwachsene, die die Jugendhilfe bereits verlassen haben) vom 02.-05. Juni 2017 nach Tübingen ein zu einem Bildungsworkshop: „Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher!„.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten werden übernommen.
Die Anmeldefrist geht bis zum 02. April 2017.

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FAS-Broschüre für Schulen, Lehrkräfte und Eltern

Posted on September 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , |

Mit der Broschüre „Empfehlungen zum Umgang mit Kindern mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung (FASD) im schulischen Alltag“ legt Laura Lüders eine „Eine Orientierung für Schulen, Lehrkräfte und Eltern“ vor.

Auf Grundlage ihrer Masterthesis an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Prof. Dr. Johannes Jungbauer) in Zusammenarbeit mit der Universitätskinderklinik Münster (Dr. Reinhold Feldmann), durchgeführt im Zeitraum von August bis Dezember 2015, ist vorliegende Informationsbroschüre entstanden.

Die Broschüre gibt Informationen zu Bedürfnissen und Herausforderungen von und mit FASD-Kindern im schulischen Alltag sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den täglichen, gemeinsamen Umgang. Die Empfehlungen wurden im Rahmen einer durchgeführten Befragung von Eltern und Lehrern sowie unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in der internationalen Forschung erarbeitet.

Die FAS-Broschüre für Schulen, Lehrkräfte und Eltern ist online als pdf abrufbar.

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„Schule ! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ am 08.10. in Stuttgart

Posted on September 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Schule ! Lernen! Übergänge gestalten und gut begleiten“ heißt das Seminar, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg mit Referentin Ulrike Bauer am 08.10. in Stuttgart abhält.

Schule ist in vielen Momenten für „unsere“ Kinder eine enorme Herausforderung: die teils schweren traumatischen Erfahrungen und die mangelnde sichere Bindung aus ihrer Herkunft lassen es nicht zu, dass sie sich vertrauensvoll und neugierig einlassen auf das Neue, Unbekannte, das auf sie zukommt. Die Kinder suchen die Beziehung zu einer Person, einem Lehrer; nur wenn sie sich gesichert fühlen können sie lernen.

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Vorlesung “Bildung – Schule – Pflegekinderhilfe” am 07.07. an der Universität Hildesheim

Posted on Juni 7, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 07. Juli 2016 referieren an der Universität Hildesheim:

  • Ralph Gehrke (Buchautor):
    Bildung – Schule – Pflegekinderhilfe
  • Benjamin Strahl (Universität Hildesheim):
    Pflegekinderbiographie und Schulkarriere – zum Zusammenspiel zwischen Fremdplatzierung und schulischem Erleben

Informationsflyer

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Buch-Tipp: „Traumatisierte Schüler in Schule und Unterricht“

Posted on Mai 25, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

Im AOL-Verlag erschient das Buch „Traumatisierte Schüler in Schule und Unterricht“ von Maike Lohmann.

Das 119-seitige Buch bietet Grundwissen, Strategien und Praxistipps für Lehrer, ist aber auch sehr geeignet für Eltern von Pflege- und Adoptivkindern die verstehen möchten, warum ihre Kinder Schwierigkeiten in der Schule haben.

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„Rätsel Pflegekind“ am 27.05. in Dresden

Posted on April 27, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Erwartungshaltung vieler Kindereinrichtungen: Mit dem Wechsel eines Kindes in eine neue Familie klärt sich alles! entspricht nicht den Erfahrungen, welche der Träger Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e.V. in vielen Jahren Arbeit im Bereich Pflegekinderhilfe sammeln konnte.

Pädagogen und Helfer für dieses Thema zu sensibilisieren und gemeinsam Wege zur Unterstützung zu finden, potentielle Pflegestellen zu gewinnen und Verwaltung und Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, ist das Ziel des Fachtages.

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Seminar für Lehrer/Innen: „Im Dschungel des Schulsystems – traumatisierte Kinder in der Schule“ am 25.04. + 02.05. in Hamburg

Posted on Februar 25, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

An LehrerInnen, die traumatisierte Kinder in der Klasse haben, wendet sich das Seminar „Im Dschungel des Schulsystems – traumatisierte Kinder in der Schule“ von Freunde der Kinder e.V. am 25.04. und 02.05. jeweils von 20.00 – 22.00 Uhr. Referentin wird Maike Lohmann sein.

Die meisten Pflege- und einige Adoptivkinder haben traumatisierende Erfahrungen in jungen Jahren gemacht. Diese wirken sich bis heute auf ihre Verhaltensweisen aus. Die Schule ist eine starke Herausforderung für diese Kinder, der sie nicht immer gewachsen sind. Demgegenüber stehen Lehrer, die durch Trauma verursachte Verhaltensweisen nur schwer erkennen und das System Schule, das vor allem das Lernen in den Mittelpunkt stellt. Die beiden Abende richten sich an Lehrer, die traumatisierte Pflege- und Adoptivkinder unterrichten. Im ersten Teil geht es um Trauma und Traumafolgen sowie Bindung und Bindungsstörungen. Im zweiten Teil bekommen die Teilnehmer Hinweise zur Gestaltung von Unterricht mit traumatisierten bzw. bindungsgestörten Schüler/Innen. Hier können auch Fallbeispiele besprochen werden.

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„Im Dschungel des Schulsystems – traumatisierte Kinder in der Schule“ am 10.11. und 17.11. in Hamburg

Posted on Oktober 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 10.11. und 17.11. leitet Maike Lohmann jeweils von 20– 22 Uhr das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems – traumatisierte Kinder in der Schule“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband in Hamburg.

Traumatisierende Erfahrungen wirken sich in unterschiedlicher Qualität auf die Verhaltensweisen und Handlungen von Kindern aus. Die Schule mit ihren Anforderungen und Reizen ist eine starke Herausforderung für diese Kinder. Schule kostet viel Kraft.

Neue Überlegungen der Eltern sind regelmäßig notwendig: In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten? Wie können wir unser Kind stärken?

Seminarinhalte: Klärung formaler und schulrechtlicher Fragen und individuelle Themen und Fragestellungen.

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Rassismus im pädagogischen Alltag

Posted on August 20, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: |

In der Reihe THEMA JUGEND KOMPAKT, eine Arbeitshilfe für Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, ist das Heft 3 zum Thema Erfahrungen mit Rassismus im pädagogischen Alltag – Einführung für Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule. Verfasser dieser Broschüre ist Diplompädagoge Andreas Foitzik.

Das Aufwachsen und Leben in unserer Gesellschaft ist von der Ausein­andersetzung mit vielfältigen – auch rassistischen – Ausgrenzungs­erfahrungen geprägt – dies auch in pädagogischen Handlungsfeldern. Gleichzeitig finden diese gerade hier wenig Aufmerksamkeit. Die Rassismuserfahrungen der Jugendlichen werden von Pädagoginnen und Pädagogen oft nicht wahrgenommen oder bagatellisiert. Auch für die Jugendlichen sind sie oft unaussprechbar.

Doch wie kann eine professionelle Begleitung gelingen, wenn weder die Verletzlichkeit und die daraus resultierende prekäre Zugehörigkeit noch der aktive Umgang der Jugendlichen damit Anerkennung finden?

THEMA JUGEND KOMPAKT bietet Lehrkräften, Pädagog/-innen und allen übrigen, die sich mit Rassismus als Normalität in ihrem beruflichen oder ehrenamtlichen Umfeld auseinandersetzen wollen, eine kurze und praktische Einführung. Sie regt an zu einem professionellen Umgang, der die Kunst des Zuhörens und das Öffnen von Räumen in den Mittelpunkt stellt.

Die Broschüre kann zum Preis von 2 Euro (zzgl. Porto) unter folgender Adresse bestellt werden:
Katholische Landesarbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz NW e.V.
Salzstraße 8
48143 Münster
Telefon: (0251) 54027
Telefax: (0251) 518609
E-Mail: info@thema-jugend.de

Quelle: Pressemeldung der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. vom 18.06.2015

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Dialog Erziehungshilfe – Schwerpunktausgabe „25 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz“

Posted on Juli 1, 2015. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , , , |

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kinder- und Jugendhilfegesetzes gibt AFET, der Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., eine Schwerpunktausgabe des „Dialog Erziehungshilfe“ heraus. Heft 2-2015 beinhaltet auf 68 Seiten im DIN A4-Format folgende Fachartikel:

  • Von der integrativen zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe (Dr. Heike Schmid-Obkirchner, Leiterin des Referats 512 – Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe im BMFSFJ)
  • Ein Blick zurück in die Zukunft. Ein allgemein rückblickender, einordnender und in die Zukunft schauender Beitrag zu 25 Jahren KJHG (Maria Kurz-Adam, Jugendamtsleiterin München)
  • 25 Jahre Hilfen zur Erziehung im SGB VIII – Statistische Befunde fachlich interpretiert. (Sandra Fendrich, Jens Pothmann, Agathe Tabel, TU Dortmund)
  • Landesjugendämter im Wandel (Birgit Zeller, Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter)
  • Jugendämter – Hohe Ansprüche und wachsende Aufmerksamkeit (Claudia Völcker, Jugendamt Speyer)
  • Fachliche Veränderungen und neue Herausforderungen aus Sicht eines freien Trägers (Rainer Kröger, AFET-Vorsitzender, Geschäftsführer Diakonieverbund Schweicheln)
  • 25 Jahre Hilfen für junge Volljährige – Skizze einer Zwischenbilanz (Prof. Dr. Dirk Nüsken, ev. FH Bochum)
  • Was hat sich beim Kinderschutz und den Kinderrechten getan? (Cordula Lasner-Tietze, Dt. Kinderschutzbund Bundesverband e.V.)
  • Schule und Jugendhilfe. Mehr als eine Kooperationsbeziehung?! (Sabrina Brinks/Heinz Müller, Institut für sozialpädagogische Forschung-Mainz)

Die Artikel enthalten jeweils einem Rückblick, eine Beschreibung der Gegenwart und einen Blick in die Zukunft.

Das Heft kostet 8,00 Euro zzgl. Porto.

⇒ zur Bestellung

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LBS-Kinderbarometer: Schule ist für Kinder der Stressfaktor Nr. 1

Posted on Februar 4, 2015. Filed under: Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Ein Drittel unserer Kinder fühlt sich regelmäßig von der Schule gestresst – Kinder vermissen Freiraum für Freundschaften, zum Ausruhen, Reden und Spielen – Deutscher Kinderschutzbund rät: auf Alarmzeichen für Überforderung achten

Berlin, 28.1.2015 – Die Halbjahreszeugnisse stehen an – in vielen Familien eine Zeit hoher Anspannung: „Ein Drittel der Kinder fühlt sich regelmäßig von der Schule gestresst“, berichtet LBS-Sprecher Dr. Christian Schröder aus den Ergebnissen des LBS-Kinderbarometers. Befragt wurden bundesweit 11.000 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren. Damit ist die Schule mit Abstand der größte Stressfaktor, denn häufigen Druck von Eltern und Freunden empfinden nur 15 bzw. 6 Prozent der Kinder.

Insgesamt fanden die Forscher heraus, dass Kinder einem relativ hohen Stressniveau ausgesetzt sind. In der Schule und im Umgang mit den Eltern nimmt die Anspannung mit fortschreitendem Alter weiter zu. Und das bleibt nicht ohne Folgen, wie die Befragung zeigt: Je höher der Stress, desto unwohler fühlen sich die Kinder.

Aus Sicht des Deutschen Kinderschutzbundes ist chronischer Stress bei Kindern ein ernst zu nehmendes Problem, das ihre gesunde Entwicklung hemmt. „Deshalb sollten Eltern und Lehrer unbedingt Alarmzeichen wie Gereiztheit, Unruhe oder psychosomatische Beschwerden beachten“, empfiehlt Friedhelm Güthoff, Landesgeschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen. Wenn deren Ursachen tatsächlich in dauerhafter Überforderung liegen, sei es sinnvoll, gemeinsam nach mehr Entspannungsmöglichkeiten für das Kind im Alltag zu suchen.

Welche Ursachen tragen zum Stressempfinden bei? Jedes zweite Kind findet in der Schule zu wenig Zeit, um mit Freunden zu reden. Auch diese Wahrnehmung steigert sich mit zunehmendem Alter. Mehr als die Hälfte der Kinder meint, die Schule biete ihnen zu wenig Phasen zum Ausruhen. Zu wenig Gelegenheit zum Spielen beklagen 46 Prozent der Kinder, ein knappes Drittel braucht mehr Zeit, um alleine zu lernen. Die Forscher warnen auch hier: Der gefühlte Zeitmangel nimmt mit dem Alter der Kinder weiter zu.

Jedes fünfte Kind hat auch außerhalb der Schule zu wenig Zeit, um einfach mal ungestört machen zu können, was es will. Nur jedes zehnte Kind hat dazu sehr oft Gelegenheit. Schröder: „Private Ich-Zeit ist für Kinder enorm wichtig. Zu wenig Zeit für sich zu haben, bedeutet mehr Stress, Streit in den Familien und führt letztlich dazu, dass sich unsere Kinder weniger wohl fühlen.“

Mehr zum LBS-Kinderbarometer finden Sie hier.

Aktuelles Hörfunk-Footage:
http://dhd-news.de/event/584/kinderbarometer-deutschland

Podcast zum Thema:
http://dhd-pr.de/pressemitteilungen-lbs-kinderbarometer

Über das LBS-Kinderbarometer
Gefördert von der LBS-Gruppe und durchgeführt vom PROSOZ Institut für Sozialforschung liefert das LBS-Kinderbarometer seit 1997 Ergebnisse zum Wohlbefinden der Kinder zunächst in Nordrhein-Westfalen, 2007 wurde es auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Das LBS-Kinderbarometer folgt Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention und berücksichtigt gezielt den Kinderwillen, um diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die an gewöhnlichen Partizipationsmöglichkeiten nicht teilnehmen können. Damit liegt der Fokus der Untersuchung auf dem aktuellen Wohlbefinden der Kinder und nicht auf ihrem instrumentellen Wert als zukünftige Erwachsene. Regelmäßig befragt werden fast 11.000 Kinder zwischen 9 und 14 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Verteilung zwischen den Bundesländern sowie zwischen Jungen und Mädchen folgt den demografischen Statistiken des Bundes.

Quelle: Presseinformation der LBS Westdeutsche Landesbausparkasse vom 28.01.2015 

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„Mein Kind könnte, wenn es wollte …“ am 17.01. in Friedberg/Bayern

Posted on November 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. lädt am 17.01. zu einem Tagesseminar von 09.30 – 16 Uhr zum Thema „Mein Kind könnte, wenn es wollte …“ mit der Dipl.Psych. Elke Breunig, Familien- und Systemtherapeutin.Treffpunkt ist das Landratsamt Aichach, Außenstelle Friedberg, Konradinstr. 4, 86316 Friedberg.

„Lass mich …!“, „Nein!“, „Ich will nicht!“, „Ich kann das nicht!“ das sind oft die Ausrufe von Kindern, denen es schwer fällt, eine anstrengende Aufgabe durchzuhalten. Andere Kinder reagieren auf Anforderungen mit Rückzug oder Flucht aus der Situation. „Anstrengungsverweigerung“ ist ein Begriff, der dann schnell in aller Munde ist. Auch von mangelnder Frustrationstoleranz, das heißt Misserfolge und Enttäuschungen auszuhalten, ist die Rede. Aber was bedeuten diese Begriffe genau? Und warum betreffen sie häufiger Adoptivkinder? Gibt es da vielleicht Zusammenhänge? Und vor allem: wie können wir als Eltern damit umgehen?

In diesem Seminar werden zunächst theoretische Aspekte rund um die Ursachen und Folgen von niedriger Anstrengungsbereitschaft und Frustrationstoleranz erörtert. Aber besonders soll es an diesem Tag darum gehen, miteinander ins Gespräch zu kommen und konkrete Beispiele genauer anzusehen, Muster und Mechanismen zu entdecken und gemeinsam praktische Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Die Gebühr beträgt für Mitglieder 15 € , für Nichtmitglieder 25 €.
In den Pausen werden belegte Brötchen, Kuchen und Getränke angeboten.
Kinderbetreuung nur mit Anmeldung! (Unkostenbeitrag 5,– €)

Der Anmeldeschluss ist 14 Tage vorher.

Zur Anmeldung

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Vorlesestudie 2014 zeigt: Vorlesen regt Gespräche an und fördert familiäre Bindungen

Posted on Oktober 30, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Verschiedenes |

Vorlesen trägt zum Austausch zwischen Eltern und Kindern bei und stärkt so familiäre Bindungen. Dies zeigt die Vorlesestudie 2014 der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung. Die Ergebnisse präsentierten Dr. Rüdiger Grube (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH), Dr. Rainer Esser (Geschäftsführer ZEIT Verlagsgruppe), Dr. Jörg F. Maas (Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen) und Dr. Simone C. Ehmig (Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen) am 29.10. in Berlin. Die Vorstellung der Studie bildet zugleich den Auftakt zum elften Bundesweiten Vorlesetag, der am 21. November 2014 stattfindet.

Vor dem Hintergrund sich ändernder Familienstrukturen und immer größerem Alltagsstress hat das Vorlesen eine große Bedeutung für die familiäre Kommunikation: Zwei Drittel (67 Prozent) der befragten Eltern von Kindern zwischen zwei und acht Jahren gaben an, dass das Vorlesen weitere Gespräche anstößt. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Gespräche über alltägliche Themen, die das Kind beschäftigen (32 Prozent). Aber auch einschneidende Ereignisse werden mit Hilfe von Geschichten thematisiert, etwa Familienzuwachs, Umzug, Einschulung oder auch Trennung und Verlust. Die Studienleiterin Dr. Simone C. Ehmig erläutert: „Vorlesen bietet Raum für alle Fragen, die Kinder beschäftigen, und hilft den Eltern bei den Antworten und Erklärungen. So erleichtert das Vorlesen den Umgang mit herausfordernden Situationen und Problemen, die sonst nur schwer anzusprechen sind.“

Viele Eltern sind sich über den Mehrwert, den das Vorlesen für die familiäre Kommunikation bietet, bewusst. 41 Prozent sagen, dass sie Bücher und Geschichten gezielt einsetzen, um ihren Kindern beim Verarbeiten schwieriger Situationen zu helfen. Vom Vorlesen profitieren dabei sowohl die Eltern als auch die Kinder: Rund drei Viertel der Eltern (76 Prozent) genießen nach eigener Aussage die gemeinsame Zeit beim Vorlesen genauso wie ihre Kinder.

Dennoch ist das Vorlesen in vielen Familien noch kein fester Bestandteil des Alltags: 31 Prozent der Eltern lesen ihren Kindern selten oder gar nicht vor. „Vorlesen ist nicht nur der Zugang zu Bildung. Er macht auch Familien stark. In den Familien, in denen nicht vorgelesen wird, fehlen die stärkenden Erfahrungen der gemeinsamen Vorlesemomente.“, betont Dr. Rüdiger Grube. „Wir müssen Eltern dazu motivieren, ihren Kindern am besten täglich vorzulesen.“

Häufig fordern die Kinder selbst ein, dass ihnen vorgelesen wird. „Kinder lieben spannende Geschichten und die Vorlesestunden mit ihren Eltern“, erklärt Dr. Rainer Esser. „Zuhörer gibt es also genug. Wichtig ist, dass auch die Eltern daran Spaß finden. Unsere gemeinsame Initiative mit ihren vielen prominenten Unterstützern soll vor allem zeigen, wie viel Freude das Vorlesen macht.“

Auch das Vorlesen in Bibliotheken, Kitas, Schulen und an anderen Orten wirkt sich indirekt auf die Familien aus, da die Kinder zuhause von diesen Erlebnissen sprechen. Dr. Jörg F. Maas erläutert: „Vorlesen muss wie das tägliche Zähneputzen ein selbstverständlicher Bestandteil des gesamten Alltags werden und Eltern und Kinder immer und überall begleiten. Das heißt für uns, dass wir nicht nur in den Familien wirken, sondern auch das ehrenamtliche Vorlesen und die entsprechenden Netzwerke weiter fördern und unterstützen.“ Aus diesem Grund rufen die drei Initiatoren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung zur Teilnahme am 11. Bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2014 auf. Gemeinsam mit mehr als 80.000 Vorleserinnen und Vorlesern wollen sie ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens setzen und für das Vorlesen begeistern.

⇒ Ergebnisse der Vorlesestudie 2014

⇒ alle Informationen zum Bundesweiten Vorlesetag

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von der Stiftung Lesen, DIE ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung vom 29.10.2014

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„Lernen – (k)ein Kinderspiel“ am 23.10. in Augsburg

Posted on Oktober 19, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Lernen – (k)ein Kinderspiel“ heißt das Seminar des Vereins PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V., das am 23.10. von 09 – 11.30 Uhr im Landratsamt Aichach, Außenstelle Friedberg, Konradinstr. 4, 86316 Friedberg stattfindet. Referent wird der Dipl. Psychologe Dr. Heinrich Röbe sein.

Lernen – alle, Eltern und Lehrer, erwarten, dass dieser so hochkomplexe Vorgang bei unseren Kindern einwandfrei „funktioniert“. Ob schulische Lektionen, Prüfungen oder Hausaufgaben: Schnell werden Störungen, Probleme ausgemacht und „Schuldige“ gesucht. Deshalb soll in diesem Vortrag zunächst dem Begriff „Lernen“ nachgegangen werden. Einmal beruht diese „Fähigkeit“ auf Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung, die das Kind bisher erwerben konnte. Daneben ist aber auch der „Lerntyp“ von Bedeutung, den der Lernende verkörpert. Zentral bleibt dabei der Begriff der „Aufmerksamkeit“, der alle Lernprozesse modifizierend durchzieht. Für uns Eltern wird „Lernen“ schließlich vor allem in der Hausaufgabensituation zum hautnahen Thema. Hier soll im Vortrag versucht werden, aufzuzeigen, wie viel Struktur und Regeln notwendig sind und welche Grundsätze für eine erfolgreiche Hausaufgabensituation notwendig sind.

Der Unkostenbeitrag beträgt für Mitglieder 7,– € , für Nichtmitglieder 10,– €.

Der Anmeldeschluss ist 14 Tage vorher.

Zur Anmeldung

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„Unterstützende Hilfen im Schulalltag für Kinder mit besonderem Bedarf“ am 08.11. in Freudenstadt

Posted on Oktober 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg lädt am 08.11. nach Freudenstadt zum Seminar „Unterstützende Hilfen im Schulalltag für Kinder mit besonderem Bedarf“ mit den Referentinnen Monika Lehmann und Barbara Pracharz ein.

Schule, für traumatisierte Kinder eine große Herausforderung! Für Eltern und Lehrer auch!
Kinder mit besonderem Bedarf kommen häufig in der Regelschule nur schwer zurecht. Sie brauchen oft mehr Aufmerksamkeit, mehr positive Zuwendung, mehr Grenzsetzungen und mehr Schutz als andere Kinder. Eine spezielle Rolle spielen hierbei früher erlebte Traumatisierungen, die zu Angst- und Stresszuständen, zu Dissoziationen, zu Konzentrationsstörungen, zu einer Störung des Sozialverhaltens sowie zu selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten führen können. Traumatisierte Kinder nehmen ihre Umwelt anders wahr. Vieles macht ihnen Angst, vieles löst Erinnerungen aus, welche dann zu Reaktionen führen kann, die für Lehrer und Klassenkameraden nicht nachvollziehbar sind. Oft nehmen diese Kinder das gesprochene Wort anders wahr. Biographiearbeit ist im Klassenverband für ein Kind, welches in der Herkunftsfamilie Schlimmes erlebt hat, oft eine schwere Belastung. Massive Krisen bleiben dann nicht aus.

Der Schulbesuch kann sowohl die Kinder als auch die anderen Beteiligten an ihre Belastungsgrenze bringen. Je umfassender, offener und effektiver sich die Bezugspersonen des Kindes untereinander austauschen und unterstützen, umso erfolgreicher wird der Schulbesuch verlaufen. Wie kann ein solches kooperatives Miteinander geschaffen und erhalten werden? Welche Maßnahmen sind für das betroffene Kind besonders wichtig und sinnvoll? Wie können alle Beteiligten daran mitwirken, das Schule für diese Kinder gelingt? Welche Hilfen und Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule können genutzt werden?

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 28.10. und 11.11. in Hamburg

Posted on Oktober 3, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 28.10. und 11.11. leitet Maike Lohmann das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V. in Hamburg.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen der Eltern notwendig:

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns bei Schwierigkeiten Unterstützung holen?

An beiden Abenden beschäftigt sich die Gruppe mit den speziellen Themen und Fragen der Teilnehmer.

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Anmeldefrist verlängert: “Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann?” am 27.09. in Gundremmingen

Posted on September 2, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zu einer Fachtagung zum Thema “Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann? – Erwachsen-Werden in den Hilfen zur Erziehung” lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. am 27.09.2014 nach Gundremmingen ein. Am Vormittag wird Dr. Severine Thomas referieren und am Nachmittag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist ein Neuanfang voller Hoffnung und Erwartungen. Ebenso ist er aber auch ein Übergang mit vielen neuen Veränderungen und Herausforderungen.

Er ist geprägt durch den Abschied von vertrauten Bezugspersonen und sozialen Beziehungen, von alt bekannten Lebensbereichen mit ihren gewohnten Strukturen, Abläufen, Räumlichkeiten, Lehr- und Lernmethoden. Das Spannungsverhältnis zwischen subjektiven Berufswünschen und ihrer Realisierung nimmt großen Raum ein. Bei Pflegekindern finden Übergangsprozesse wie z.B. Ausbildungsbeginn und Auszug in eine eigene Wohnung oft parallel statt. Nicht zu unterschätzen ist die Problematik: „Woher kommt das Geld um wirklich selbstständig werden zu können?“. Der Ablösungsprozess von den Eltern ist für den Weg ins Erwachsenwerden unverzichtbar, aber belastend, oft schmerzhaft, für alle Beteiligten.

Unsere Jugendlichen werden sehr gefordert – oft bis über ihre Grenzen hinaus. Sie haben viele Ängste, die sie meist nicht offen ausdrücken wollen oder können:

  • Angst im persönlichen Bereich zu versagen
  • Angst den „Traumjob“ nicht zu bekommen.
  • Angst den Anforderungen im Beruf nicht gerecht werden zu können … .
  • Ängste die normal sind.

Aber unsere Jugendlichen müssen sie und damit sich selbst verstehen können, damit sie nicht blockieren und so von ihrem Weg abgebracht werden. Sie brauchen „Wegbegleiter“, die Verständnis für diese schwierige Lebensphase aufbringen – und das nötige Knowhow haben.

Der Fachtag gibt einen Einblick in pädagogisch-psychologische Aspekte der veränderten Jugendphase und des Überblicks ins Erwachsenenleben und informiert über Hilfen bei der Berufsfindung, über finanzielle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten sowie rechtliche Grundlagen.

Anmeldung sind bis zum 19.09. möglich.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann?“ am 27.09. in Gundremmingen

Posted on August 3, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zu einer Fachtagung zum Thema „Schulpflicht zu Ende! Was kommt dann? – Erwachsen-Werden in den Hilfen zur Erziehung“ lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. am 27.09.2014 nach Gundremmingen ein. Am Vormittag wird Dr. Severine Thomas referieren und am Nachmittag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist ein Neuanfang voller Hoffnung und Erwartungen. Ebenso ist er aber auch ein Übergang mit vielen neuen Veränderungen und Herausforderungen.

Er ist geprägt durch den Abschied von vertrauten Bezugspersonen und sozialen Beziehungen, von alt bekannten Lebensbereichen mit ihren gewohnten Strukturen, Abläufen, Räumlichkeiten, Lehr- und Lernmethoden. Das Spannungsverhältnis zwischen subjektiven Berufswünschen und ihrer Realisierung nimmt großen Raum ein. Bei Pflegekindern finden Übergangsprozesse wie z.B. Ausbildungsbeginn und Auszug in eine eigene Wohnung oft parallel statt. Nicht zu unterschätzen ist die Problematik: „Woher kommt das Geld um wirklich selbstständig werden zu können?“. Der Ablösungsprozess von den Eltern ist für den Weg ins Erwachsenwerden unverzichtbar, aber belastend, oft schmerzhaft, für alle Beteiligten.

Unsere Jugendlichen werden sehr gefordert – oft bis über ihre Grenzen hinaus. Sie haben viele Ängste, die sie meist nicht offen ausdrücken wollen oder können:

  • Angst im persönlichen Bereich zu versagen
  • Angst den „Traumjob“ nicht zu bekommen.
  • Angst den Anforderungen im Beruf nicht gerecht werden zu können … .

Ängste die normal sind.

Aber unsere Jugendlichen müssen sie und damit sich selbst verstehen können, damit sie nicht blockieren und so von ihrem Weg abgebracht werden. Sie brauchen „Wegbegleiter“, die Verständnis für diese schwierige Lebensphase aufbringen – und das nötige Knowhow haben.

Der Fachtag gibt einen Einblick in pädagogisch-psychologische Aspekte der veränderten Jugendphase und des Überblicks ins Erwachsenenleben und informiert über Hilfen bei der Berufsfindung, über finanzielle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten sowie rechtliche Grundlagen.

Anmeldung sind bis zum 15.09. möglich.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Pflegekinder kommen in die Schule“ am 20.03. in Bremen

Posted on Februar 24, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Mit dem Thema „Pflegekinder kommen in die Schule“ beschäftigt sich eine Fortbildung bei Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) am 20.03.

Ihr Pflegekind kommt bald in die Schule. Ein neuer und aufregender Lebensabschnitt beginnt nun für alle. Der Eintritt in die Schule ist mit viel Freude, aber auch mit Sorgen und Anspannung verbunden: Wie wird das Kind die Veränderung bewältigen? Wird es sich einfinden und den neuen Anforderungen gerecht werden? Wie können wir ihm helfen, seine Freude über die Einschulung lange zu bewahren? Welchen Unterschied macht es im Schulsystem, Pflegekind und Pflegeeltern zu sein?

An diesem Abend setzen sich die TeilnehmerInnen zunächst mit den bevorstehenden Veränderungen, die ein Schuleintritt mit sich bringt, auseinander. Anschließend wird das Projekt „Hurra, bald bin ich Schulkind“ vorgestellt.
In einer sechsteiligen Workshop-Serie für die Pflegekinder bietet PiB erstmalig eine intensive Begleitung des Themas Einschulung an. In den Herbstferien wird die Workshop-Reihe durch das Projekt für Grundschulkinder „… ganz schön stark“ ergänzt. Die Veranstaltungsserie möchte den Pflegekindern die neuen Anforderungen transparenter machen und sie auf ihre neue Lebenssituation im Kreis an derer Pflegekinder vorbereiten.

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Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“ verlängert bis 02.03.!

Posted on Februar 13, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Forschungsstelle Begabungsförderung des niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung führt in den nächsten Wochen die Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“ durch.

Hintergrund ist die im Schulgesetz verankerte Teilung des Erziehungs- und Bildungsauftrags von Eltern und Schule. Die Forscherinnen möchten erfahren, wie Eltern die Verteilung von Verantwortung sehen und was die Kinder nach Ansicht von Eltern durch die Grundschule erreichen sollten. Im Mittelpunkt stehen die Erwartungen von Eltern an den Umgang der Lehrkräfte mit dem eigenen Kind.
Zielgruppe sind Eltern von Kindern, die bereits die Grundschule besuchen oder bald eingeschult werden. Um Eltern mit unterschiedlichsten Bedürfnissen zu erreichen, ist auch die Befragung von Adoptiv- und Pflegeeltern von großem Interesse.
Die Befragung wurde bis zum 02. März 2014 verlängert.

Nähere Informationen erhalten Sie bei
Meike Sauerhering : meike.sauerhering@nifbe.de, Tel 0541- 970327-71 oder
Michaela Kruse-Heine: michaela.kruse-heine@nifbe.de, Tel. 0541- 970327-73

Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Studie 2014 auf der Homepage des nifbe veröffentlicht.

zur Befragung

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„Pflege- und Adoptivkinder in der Schule. – An der Schule kommt keiner vorbei!“ am 15.02. in Stuttgart

Posted on Januar 11, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ulrike Sauer wird am 15.02. in Stuttgart für die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. zum Thema „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule. – An der Schule kommt keiner vorbei!“ referieren.

Warum tun sich die meisten Pflege- und Adoptivkinder in der Schule so schwer?
Viele Kinder leiden noch unter den Folgen früher Bedrohungen und Verlassenheitserfahrungen. Angst und innere Unruhe lassen sie nicht zur Konzentration finden. Vielfach lösen innere Unsicherheit und Angst vor der Klassengemeinschaft Verhaltensmuster von Aggressivität, Rückzug und Flucht aus. Diese seelischen Belastungen und Störungen durch ihre Vergangenheit erschweren oft das Gelingen des schulischen Alltags.
Wir werden uns mit den Auswirkungen früher traumatischer Erfahrungen auf das Schul-Leben der Pflegekinder befassen und miteinander Wege erarbeiten, die Lehrern und Eltern helfen können, Pflege- und Adoptivkinder durch das Dickicht von Seelenleben und Schulleben zu führen.

Es wird viel Platz zum Austausch und Diskussion sein.

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Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“

Posted on Dezember 27, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Forschungsstelle Begabungsförderung des niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung führt in den nächsten Wochen die Online-Befragung „Was erwarten Eltern von Lehrern und Lehrerinnen?“ durch.

Hintergrund ist die im Schulgesetz verankerte Teilung des Erziehungs- und Bildungsauftrags von Eltern und Schule. Die Forscherinnen möchten erfahren, wie Eltern die Verteilung von Verantwortung sehen und was die Kinder nach Ansicht von Eltern durch die Grundschule erreichen sollten. Im Mittelpunkt stehen die Erwartungen von Eltern an den Umgang der Lehrkräfte mit dem eigenen Kind.
Zielgruppe sind Eltern von Kindern, die bereits die Grundschule besuchen oder bald eingeschult werden. Um Eltern mit unterschiedlichsten Bedürfnissen zu erreichen, ist auch die Befragung von Adoptiv- und Pflegeeltern von großem Interesse.
Die Befragung wird bis zum 10. Februar 2014 durchgeführt. NEU: Verlängerung bis zum 02. März 2014!

Nähere Informationen erhalten Sie bei
Meike Sauerhering : meike.sauerhering@nifbe.de, Tel 0541- 970327-71 oder
Michaela Kruse-Heine: michaela.kruse-heine@nifbe.de, Tel. 0541- 970327-73

Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Studie 2014 auf der Homepage des nifbe veröffentlicht.

zur Befragung

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„Schule macht Stress – Adoptivkinder und ihre Eltern sind häufig überfordert“ am 05.12. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 25, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Schule macht Stress – Adoptivkinder und ihre Eltern sind häufig überfordert“ heißt ein Kursangebot des Zentrum Familie/Haus der Volksarbeit e. V. in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Frankfurt und dem Fachteam Adoption des Jugend- Und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main. Es findet am 05.12. in Frankfurt/Main statt und wird von Prof. Dr. Annelinde Eggert-Schmid Noerr geleitet.

Manchmal reagieren Adoptivkinder ganz besonders sensibel auf Anforderungen und Leistungserwartungen und verweigern sich. Bei schulischen Dingen entsteht da schnell eine Spirale von Druck für die ganze Familie, aber auch im Familienalltag ist es schwer auszuhalten, wenn kindliche Neugier und Wissensdrang behindert werden von Ängsten und seelischen Nöten.
Wie können Eltern ihren Kindern konstruktive Unterstützung bieten ohne selbst wieder Druck auszuüben? Wie entwickelt sich ein positives Selbstkonzept und kann man von Besonderheiten bei Adoptivkindern sprechen?
Die Referentin gibt fachliche Inputs aus der Entwicklungspsychologie und thematisiert das Verhalten von traumatisierten Kindern. Sie regt an, den eigenen Umgang mit Erwartungen und Stress zu reflektieren und lädt ein zur Diskussion mit den anderen Adoptiveltern.

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„Traum-Kind-Schule: Trauma und das Problem, aus Erfahrungen zu lernen“ am 23.11. in Düsseldorf

Posted on Oktober 23, 2013. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflege- und Adoptiveltern NRW e.V. und die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes starten eine dreiteilige Seminarreihe zum Thema „Pflegekind und Schule“.

Beginnen wird die Reihe mit dem Tagesseminar „Traum-Kind-Schule: Trauma und das Problem, aus Erfahrungen zu lernen“ mit Dipl. Psych. Monika Dreiner am 23.11. in Düsseldorf.

Die Referentin erläutert anhand physiologischer Grundlagen des Lernens, welchen Einfluss traumatisierende Erfahrungen auf das Lernen – vornehmlich in der Schule – hat. Dabei geht sie u. a. auf die neuropsychologischen Zusammenhänge, charakterisierende Kennzeichen von Traumatas, resultierende Entwicklungsverzögerungen und / oder Verhaltensauffälligkeiten sowie Möglichkeiten, das Trauma zu bewältigen und Bedingungen, die dem Kind das Lernen erleichtern.

Die Seminarreihe wird in Köln (Frühjahr 2014) und Bonn (Herbst 2014) mit den Referenten Dr. Alheidis von Studnitz und Heinzjürgen Ertmer fortgesetzt.

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„Wenn die Schule nicht wäre“ am 30.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Referentin Dr. Henrike Härter geht diesem Thema am 30.11. in Ravensburg nach.

Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern und Pflegeeltern e.V. Ravensburg.

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„Pubertät – und trotzdem lernen?“ am 09.11. in Friedberg/Hessen

Posted on September 19, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Ortsverein der Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V. lädt am 09.11. zum Fachseminar „Pubertät – und trotzdem lernen?“ mit Dipl. Pädagogin Jutta Gorschlüter nach Friedberg ein.

Bei Kindern, die grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschule auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von den Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die frustrierende Erfahrung, dass „Üben, üben und nochmals üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Folgende Fragen werden dabei beantwortet:

  • Wie funktioniert das Gehirn „in der Umbauphase“, der Pubertät?
  • Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
  • Wie kann man die Selbstmotivation der Kinder fördern?

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 06.11. und 20.11. in Hamburg

Posted on August 30, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 29.10. und 12.11. leitet Maike Lohmann das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V. in Hamburg.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen der Eltern notwendig:

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns bei Schwierigkeiten Unterstützung holen?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme von Teilnehmerthemen und der Klärung von formalen Fragen. Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion.

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„Die Gesetze des SchulErfolgs“ oder „Mit Erziehung die Weichen stellen“ am 27.04. in Hamburg

Posted on März 13, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am Samstag, den 27. 04.  von 10 – 17.30 Uhr informiert Christiane Manderscheid Eltern von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter in Hamburg über „Die Gesetze des SchulErfolgs“ (GdS, Teil 1) oder „Mit Erziehung die Weichen stellen“. Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg.

Nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist der Einfluss von Eltern auf den Schulerfolg ihrer Kinder größer als der von Lehrern und Unterricht zusammen. Als Pflege- und Adoptiveltern sind Sie Experten für Ihr Kind. In diesem schulbezogenen Elterntraining geht es darum, wie wir mit unserer Erziehung zum Schulerfolg der Kinder beitragen, damit sie ihre vielfältigen Potenziale ausschöpfen können.

Wie funktioniert „richtiges“ und „falsches“ Lob? Wie können wir eine „Kultur der Leistung“ anregen? Warum sollten wir auf Strafen verzichten? Warum wirkt ein neuzeitlicher Erziehungsstil lernfördernd? Das Training ist ein Mutmach-Training für alle Eltern. Es stärkt Sie in Ihrer Erziehungskompetenz als Lernbegleiter und als natürliche Verbündete der Lehrer.

Im ersten Teil geht es darum, wie wir mit der Erziehung den Schulerfolg beeinflussen (sogar schon bevor die Schule losgeht).

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„Motivation und (Eigen-)Verantwortung“ am 16.03. in Fulda

Posted on Februar 28, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Fulda lädt am 16.03. zum Tagesseminar „Motivation und (Eigen-)Verantwortung“ ein. Referentin wird die Kommunikationsberaterin Jutta Gorschlütter sein. Kinderbetreuung wird angeboten.

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„Mein Kind ist manchmal wirklich anders als die anderen …“ am 12.03. in Augsburg

Posted on Februar 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Die Familientherapeutin Ursula Hellmann referiert am Dienstag, den 12.03. von 19.30 – 21.30 Uhr im Haus Tobias, Stenglinstr. 7 in Augsburg zum Thema „Mein Kind ist manchmal wirklich anders als die anderen …“.

Pflegekinder zeigen (fast) immer besondere Verhaltensweisen, die (oft), aber (nicht immer) mit ihrer bisherigen Lebensgeschichte zu tun haben. Zeigen sich die Auffälligkeiten im außerfamiliären Rahmen der Kinder (Nachbarschaft, Kindergarten, Schule, …) bekommen die Pflegeeltern teilweise anklagende Äußerungen und heftige Kritik anderer Erwachsener zu hören. Pflegeeltern geraten dabei immer wieder in ein großes Dilemma: Sie kennen oft die Schwierigkeiten und sind selbst an der eigenen Belastungsgrenze. Andererseits stehen sie zu ihrem Pflegekind, verteidigen es spontan und wollen es in Schutz nehmen gegenüber anderen. Häufig erleben und hören die Pflegeeltern auch die Kritik an ihre eigene Person gerichtet.

Wie können Sie mit diesem Dilemma umgehen, wie können Sie gut für sich sorgen und Gespräche mit anderen Bezugspersonen „ihrer“ Kinder auf Augenhöhe und zum Wohle des Kindes führen?

Gebühr: 7 €  pro Teilnehmer

Nähere Informationen über die Geschäftsstelle von PFAD für Kinder Augsburg (Montag und Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr):
Tel.: 0821 / 43 83 10, E-Mail: info@pfad-augsburg.de

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Kinofilm zu Inklusion: „Berg Fidel – Eine Schule für alle“

Posted on Oktober 6, 2012. Filed under: Gesundheit, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Mit „Berg Fidel – Eine Schule für alle“ ist der jungen Regisseurin Hella Wenders laut dem Tagesspiegel ein „beeindruckendes Plädoyer für inklusives und integratives Lernen“ gelungen. Seit dem 13. Sepember ist der Film in den deutschen Kinos (Kinotermine).

Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass die Menschen verschieden sind, wann dann? An der inklusiven Grundschule „Berg Fidel“ gehören alle dazu: ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt. Im Film kommen die Kinder zu Wort. Vier kleine Protagonisten erzählen mit Witz und Charme aus ihrem Schulalltag und sagen in ihrer unvergleichlichen Weise mehr als so mancher Erwachsene.

Trailer:

zum Interview mit der Regisseurin

zur Website von „Berg Fidel“

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„Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ am 03.11. in Friedberg/Hessen

Posted on September 26, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ nennt sich das Fachseminar, das der Ortsverein PFAD für Kinder im Hochtaunuskreis e.V. am 03.11. in Friedberg/Hessen mit Referentin Jutta Gorschlüter veranstalten wird.

Bei Kindern, die grundlegende Probleme haben, treten Schulangst und Schulunlust häufig bereits in der Grundschule auf. Misserfolge beeinträchtigen zudem in starkem Maße das Selbstwertgefühl, denn es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von den Auswirkungen betroffen ist. Hinzu kommt die frustrierende Erfahrung, dass „Üben, üben und nochmals üben“ keine signifikante Verbesserung bringt.

Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Wie verarbeitet das Gehirn Informationen?
  • Wie funktioniert Lernen?
  • Welches sind die Ursachen für Lernschwierigkeiten?
  • Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
  • Wie kann man die Selbstmotivation der Kinder fördern?

Nähere Informationen

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„Im Dschungel des Schulsystems“ am 06.11. und 20.11. in Hamburg

Posted on September 25, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Am 06.11. und 20.11. leitet Maike Lohmann das Abendseminar „Im Dschungel des Schulsystems“.

Veranstalter ist Freunde der Kinder e.V. in Hamburg.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Eltern notwendig.

  • In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten?
  • Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür?
  • Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern?
  • Wo können wir uns Unterstützung holen, wenn Schwierigkeiten auftauchen?

Der erste Abend dient der Bestandsaufnahme der von den Seminarteilnehmern mitgebrachten Themen und der Klärung von formalen Fragen. Am zweiten Abend ist Zeit für spezielle Themen, Fragen und die Möglichkeit zur Diskussion einzelner Aspekte.

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PFAD Ländergremium II/2012 in Hamburg

Posted on August 27, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 27.-28. Oktober 2012 treffen sich die Delegierten der PFAD-Mitgliedsorganisationen in Hamburg zu ihrem zweiten diesjährigen Ländergremium. Das Thema lautet: „Im Dschungel des Schulsystems„.

Die Erfahrung in der Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien zeigt, dass die Schullaufbahn von Pflege- und Adoptivkindern selten gradlinig verläuft und oft viel Kraft kostet. Immer wieder sind neue Überlegungen und Ausrichtungen der Eltern notwendig.

In welcher Schulform kann unser Kind sein Lernpotential am besten entfalten? Welchen äußeren Rahmen und welche individuelle Unterstützung braucht es dafür? Wie verhalte ich mich im Gespräch mit den Lehrern? Wo können wir uns Unterstützung holen, wenn Schwierigkeiten auftauchen?

Von der Bestandsaufnahme der mitgebrachten Themen und der Klärung von allgemeinen Fragen geht es über zu speziellen Themen, Fragen, bis zur Gelegenheit einzelne Aspekte zu diskutieren.

Bildung ist Landeshoheit. Daraus ergibt sich, dass die Möglichkeiten und Bedingungen für Pflege- und Adoptivkinder in jedem Bundesland anders sind.

Bildung ist ein Grundrecht. Was kann der PFAD Bundesverband und was können die Landesverbände tun, damit auch Pflege- und Adoptivkinder dieses Grundrecht in Anspruch nehmen können?

Gemeinsam entwickeln wir Kriterien, wie Kommunikation im und mit dem Bildungssystem gelingen kann.

Veranstaltungsflyer

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“Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom” am 13.10 in Zorneding

Posted on August 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom“ lautet der Titel der Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern, die am 13.10. in Zorneding bei München stattfinden wird.

Für den Hauptvortrag am Vormittag konnte Dr. Reinhold Feldmann, der Leiter der FAS-Ambulanz in Walstedde, gewonnen werden.

Für den Nachmittag sind folgende Arbeitskreise geplant:

  1. FASD und Familie – Vom alltäglichen Kampf um Glück und Normalität
  2. FASD und Schule / Lernen
  3. Jugendliche mit FASD – auf dem Weg in die Verselbstständigung
  4. Junge Erwachsene mit FASD – Perspektiven und Hilfen

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom“ am 13.10 in Zorneding

Posted on Juli 11, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Faul, frech, schlecht erzogen, … – oder doch FASD? – Leben mit dem fetalen Alkoholsyndrom“ lautet der Titel der Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern, die am 13.10. in Zorneding bei München stattfinden wird.

Für den Hauptvortrag am Vormittag konnte Dr. Reinhold Feldmann, der Leiter der FAS-Ambulanz in Walstedde, gewonnen werden.

Für den Nachmittag sind folgende Arbeitskreise geplant:

  1. FASD und Familie – Vom alltäglichen Kampf um Glück und Normalität
  2. FASD und Schule / Lernen
  3. Jugendliche mit FASD – auf dem Weg in die Verselbstständigung
  4. Junge Erwachsene mit FASD – Perspektiven und Hilfen

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Anstrengungs-Verweigerung“ am 16.09. in Hannover

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Schule, Veranstaltungen |

VIA – Verband internationaler Adoptivfamilien e.V.  lädt zum Seminar „Anstrengungs-Verweigerung“ am 16.09. in die Jugendherberge nach Hannover ein.

Zielgruppe sind Pflege- und Adoptiveltern mit Kindern aller Altersstufen, Adoptionsbewerber, Mitarbeiter der Jugendämter, Betroffene aus Kindergarten, Schule und Umfeld und Interessierte.

Inhalte:

  • Was ist eine Anstrengungsverweigerung und wie kann sie aussehen?
  • Fallbeispiele von verschiedenen Anstrengungsverweigerungen
  • Wie entsteht eine Anstrengungsverweigerung?
  • Vorgehensweisen bei Anstrengungsverweigerungen
  • Fallbeispiele zur Vorgehensweise

nähere Informationen

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„Welche Schule?“ am 26.04. in Stuttgart

Posted on April 7, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Der Verein Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. lädt am 26.04. zum Seminar „Welche Schule?“ mit Referentin Eva Lindauer ein.

Behandelt werden Themen rund um die richtige Kindergarten- und Schulwahl.

nähere Informationen

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Gewährleistung einer angemessenen Schulausbildung im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB VIII

Posted on März 3, 2012. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Ein Gutachten von Dorette Nickel und Dr. Petra Mund für den Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. nimmt Stellung zur Frage ob und unter welchen Voraussetzungen die Gewährleistung einer angemessenen Schulausbildung Aufgabe der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35 a SGB VIII ist:

1.    Der Träger der öffentlichen Jugendhilfe ist gegenüber dem Leistungsberechtigten verpflichtet, Eingliederungshilfe ggf. in der konkreten Form der Finanzierung eines Tagesinternats zu leisten, wenn nach Lage des Einzelfalls eine bedarfsdeckende Hilfe im öffentlichen Schulwesen nicht zu erhalten ist.

2.    Ist der Träger der öffentlichen Jugendhilfe rechtzeitig von dem Hilfebedarf in Kenntnis gesetzt worden, ist er zur Erstattung der Kosten einer durch den Leistungsberechtigten selbst beschafften Hilfe dann verpflichtet, wenn er nicht in angemessener Zeit tätig geworden ist und die Bedarfsdeckung – insbesondere wegen des drohenden Verlusts eines Schuljahres – keinen zeitlichen Aufschub geduldet hat.

3.    Hat der Leistungsberechtigte ausnahmsweise einen Leistungsanspruch gegen die Schule, so kann der Träger der öffentlichen Jugendhilfe diesen gemäß § 95 SGB VIII auf sich überleiten und für die Zukunft gegenüber den zuständigen Schulbehörden geltend machen.

zum Rechtsgutachten vom 22.01.2012

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„Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ am 09.05. in Saarbrücken

Posted on Februar 18, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Saarland, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In Saarbrücken findet am 09.05. auf Einladung des Landesjugendamtes Saarland eine Fortbildung mit Irmela Wiemann zum Thema „Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern“ statt. Angesprochen sind Lehrer/innen und Fachkräfte stationärer Einrichtungen, sowie Fachkräfte der Jugendämter.

Schwerpunkte dieser Tagung sind die Vermittlung von:

  • Hintergründen zu der Lebenssituation betroffener Kinder,
  • Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder nach seelischen Verletzungen,
  • Interventionsstrategien und die Diskussion der Fragen:
    • Hilfen benötigen diese Kinder, damit sie gestärkt und stabilisiert werden können? und
    • Können pädagogische Fachkräfte in Gruppen und Schulklassen im Alltag auf die gezeigten Probleme der Kinder konkret reagieren?

Anmeldeschluss ist der 11.04.

nähere Informationen (Seite 89)

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Adoption – Ein Thema für den Schulunterricht und Kindergarten!

Posted on Januar 16, 2012. Filed under: Fortbildung, Netzwerke, Schule |

Speziell für Kindergärten und Schulen bietet Waltraut Schäfer von der Praxis ADOPTIONimDIALOG in Hamburg zusammen mit der Erzieherin und systemischen Familienberaterin Martina Schäfer auf Einladung einen Vortrag und Gesprächskreis für LehrerInnen, LeiterInnen von Kindergärten und ErzieherInnen, aber auch für kleine Kreise mit Kindern, an.

Darin werden grundsätzliche Informationen über die Themenbereiche „Adoption“ und „Pflegekinder“ vermittelt.

Kontaktmöglichkeit

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Fachgespräch der KMK „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“

Posted on November 25, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Schule | Schlagwörter: |

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat am 25.11. 2011 ihre im Oktober verabschiedete Empfehlung „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ im Rahmen eines Fachgesprächs vorgestellt:

Die Entschließung wird als unzureichend kritisiert:

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„Traumatisierte Kinder in Kindergarten und Schule“ am 29.10. in Friedberg

Posted on Oktober 12, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD für Kinder PFlege- und ADoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V. lädt am 29.10. nach Friedberg ein zum Fachseminar „Traumatisierte Kinder in Kindergarten und Schule„.

Das Leben für und mit traumatisierten Kindern ist schwierig. Der Besuch von Kindergarten und Schule stellt noch einmal besondere Anforderungen an traumatisierte Kinder und damit auch an Pflege- und Adoptiveltern, an Erzieher/innen und Lehrer und Lehrerinnen.

Wie können Pflege- und Adoptiveltern ihren Kindern helfen und sie unterstützen? Welche Hilfen können wir den Pädagogen und Pädagoginnen an die Hand geben, damit sie die Kinder verstehen und sie unterstützen können.

Die Dipl. Sonder-und Heilpädagogin Ulrike Ding wird referieren.

Veranstaltungsflyer

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Adoption: Ein Thema für die Schule – KVJS entwickelt Unterrichtsmappe

Posted on August 26, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Schule |

Immer wieder werden Schülerinnen ungewollt schwanger. So manche sieht sich in einer Notsituation und denkt an einen Schwangerschaftsabbruch. Nur wenige erwägen in dieser Lage, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Die Jugendlichen haben oft nur lückenhafte Informationen. Die Zentrale Adoptionsstelle beim KVJS-Landesjugendamt Baden-Württemberg hat jetzt eine Unterrichtsmappe für die Schule entwickelt.

„Wir wollen den Lehrerinnen und Lehrern geeignetes Material für Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie für Gymnasien zur Verfügung zu stellen“, sagt Verbandsdirektor Prof. Roland Klinger vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS). „Durch die Unterrichtsmappe können sich Schülerinnen und Schüler mit diesem Angebot der Jugendhilfe auseinandersetzen.“ Zielgruppe sind Jugendliche der achten und neunten Klasse.

Die kostenlose Unterrichtsmappe enthält eine Einführung für Lehrerinnen und Lehrer, Arbeitsblätter mit Leitfragen (und Antworten) für den Unterricht sowie Kopiervorlagen für Metaplan-Karten. Das KVJS-Landesjugendamt hat die Mappe mit Fachleuten von Schwangerenberatungsstellen, Jugendämtern und aus dem Bereich Schule entwickelt.

Die Unterrichtsmaterialien sind an drei Stuttgarter Schulen erfolgreich erprobt worden: an einer Haupt-, einer Realschule und einem Gymnasium. „Das Thema stößt bei Jugendlichen auf großes Interesse“, berichtet der Leiter der Zentralen Adoptionsstelle Reinhold Grüner aus dieser Phase. Viele Mädchen und Jungen seien zum Beispiel überrascht gewesen, dass eine Mutter ihr Kind auch nach einer Adoption noch sehen könne. Sie hätten Ängste vor einer Ächtung als „Rabenmutter“ diskutiert. Und an zwei der drei Schulen sei das Interesse so groß gewesen, dass sie eine Fachfrau der Zentralen Adoptionsstelle in den Unterricht eingeladen hätten. Die Adoptionsvermittlerin berichtete über ihre Erfahrungen mit abgebenden und aufnehmenden Eltern und beantwortete zahlreiche Fragen.

Auf dem Stundenplan kann das Thema in verschiedenen Fächern stehen, erläutert Grüner. „Die Hauptschule hat es im Biologie- und Gemeinschaftskunde-Unterricht behandelt, die Realschule im Ethikunterricht und das Gymnasium im Fach Religion.“

Info: Die Zentrale Adoptionsstelle ist beim Landesjugendamt des KVJS eingerichtet. Sie wird bei Adoptionsverfahren, bei denen einer der Beteiligten eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzt, von den Familiengerichten um Stellungnahme gebeten und bei schwierigen Einzelfällen eingeschaltet. Eine wichtige Aufgabe ist die Information, Beratung und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Adoptionsvermittlungsstellen der Stadt- und Landkreise und der freien Träger. Die Zentrale Adoptionsstelle kann auch als Vermittlungsstelle tätig werden, wenn ein Kind aus dem Ausland adoptiert werden soll.

Die Unterrichtsmappe:
Unterrichtsmappe Adoption. Ein Thema für den Schulunterricht
Herausgeber: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
(KVJS), Stuttgart, August 2011

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„Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ am 03.09. in Fulda

Posted on Juli 20, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 03.09. findet der Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag (PAKT) – Hessen 2011 des PFAD-Hessen aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des PFAD Ortsvereins Fulda in Fulda statt.

Ein Tagesseminar zum Thema „Mit Kindern lernen – Das Lernen lernen“ mit Referentin Jutta Gorschlüter wird ab 10 Uhr im Bürgerhaus Fulda – Edelzell ( Am Rain 1a ) angeboten.

Die Dipl. Pädagogin, Legasthenietrainerin und NLP Practionier mit Praxis in Münster wird den TeilnehmerInnen das Handwerkszeug vermitteln, das nötig ist, um das Lernverhalten der Kinder zu verbessern, um Ziele konkret umzusetzen und dauerhaft zu verfolgen. Lehrer haben hier auch die Möglichkeit, die Sichtweise der Eltern kennen zu lernen, um die Zusammenarbeit positiv zu beeinflussen.

Anmeldeschluss ist der 19.08.

Veranstaltungsflyer

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„Die Kunst sich selbst zu motivieren – Kindern und Jugendlichen Verantwortungsübernahme und das Lernen erleichtern“ vom 12.-14.09. in Münster

Posted on Juli 16, 2011. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für sozialpädagogische Fachkräfte und Pflegeeltern, die direkt mit Mädchen und Jungen arbeiten, bietet die IGfH vom 12.-14.09. in Münster das Seminar „Die Kunst sich selbst zu motivieren – Kindern und Jugendlichen Verantwortungsübernahme und das Lernen erleichtern“ unter der Leitung von Jutta Gorschlüter an.

Kinder und Jugendliche sollen neugierig sein auf das Leben mit all seiner Vielfalt, sie sollen motiviert lernen und verantwortlich mit sich und anderen umgehen! Wer wünscht sich das nicht für alle Kinder und Jugendliche?

PädagogInnen nehmen deutliche Unterschiede zwischen „motivierten“ und „weniger motivierten“ Heranwachsenden wahr. Sätze wie: „Du musst aber…“ … „Warum fängst du denn nicht an?“… „Wie oft soll ich dir das noch sagen?“ prägen den Alltag in der Jugendhilfe. Die Motivation von SchülerInnen ist unabhängig von ihren intellektuellen Fähigkeiten. Kinder und Jugendliche, die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Die Kunst sich selbst zu motivieren, garantiert ihnen einen lebenslangen Lernzuwachs.

Zudem wurde inzwischen etwas sehr Interessantes wissenschaftlich nachgewiesen: Ob jemand in seinem Leben viel dazulernt und erfolgreich ist, hängt von persönlichen Kompetenzen ab, die in keinem Schulfach unterrichtet werden. Es handelt sich um Persönlichkeitsmerkmale, die mit einem „Intelligenztest“ nicht zu messen sind. Die Begriffe „Motivation“ und „Verantwortung“ spielen in diesem Zusammenhang eine sehr zentrale Rolle.

In der Fortbildung wird es um folgende Fragen gehen:

  • Was bedeuten Motivation und Verantwortung im Alltag mit Heranwachsenden in der Jugendhilfe?
  • Wie kann ihre Selbstmotivation gefördert werden?
  • Wie werden dafür erforderliche persönliche Kompetenzen entwickelt und gestärkt?
  • Welche Strategien und Kommunikationsmuster sind hilfreich, um selbst gesetzte Ziele zu erreichen?
  • Wie wird eine „positive Grundhaltung” im Alltag gefestigt?

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Fachkräfte-Seminar „Doppelt Auffällig? Auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit einer Lernbehinderung verstehen und begleiten“ vom 11.-13.07. in Vlotho

Posted on Juni 18, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das LWL Landesjugendamt Westfalen bietet Fachkräften aus den Arbeitsbereichen ASD und Hilfen zur Erziehung vom 11.-13.07. in Vlotho das Seminar „Doppelt Auffällig? Auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit einer Lernbehinderung verstehen und begleiten“ mit Dipl.-Heilpädagogin Cornelia Lippegaus an.

Ziele / Inhalt:
Häufig wird eine Lernbehinderung erst nach der Aufnahme eines Kindes oder eines Jugendlichen in eine Einrichtung der Jugendhilfe deutlich. Die Einschätzung von auffälligem – und oft störendem und aggressivem – Verhalten kann durch eine solche Diagnose zusätzlich erschwert werden.

Das Seminar soll Orientierungshilfen zum besseren Verständnis von auffälligem Verhalten und einem angemessenen Umgang damit geben und richtet den Blick auf:

· die Tragweite von Behinderungen im kognitiven und emotionalen Bereich,
· die Bedeutung der Entwicklungsgeschichte,
· die Innere Vielfalt des Kindes,
· die Bildung von entwicklungsadäquaten Zielsetzungen und
· eine heilpädagogische Herangehensweise im pädagogischen Alltag, welche das Handwerkszeug von Erzieherinnen/Erziehern und Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen ergänzt.

In Fallgesprächen wird eingeladen zu einer differenzierten Betrachtung der konkreten Entwicklungsbedingungen eines Kindes, einem Beschreiben und Entschlüsseln seines auffälligen Verhaltens, sowie zur Planung und Gestaltung der pädagogischen Arbeit.

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Fast 1,5 Millionen junge Erwachsene ohne Berufsabschluss

Posted on April 19, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Berlin: (hib/HLE) Der berufliche Status der Eltern hat einen großen Einfluss auf die Kinder: ”Verfügen Vater und Mutter sowohl über einen Schul- als auch einen Berufsabschluss, bleiben Jugendliche seltener ungelernt“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (17/5344) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/5108). Bei 60 Prozent der Jugendlichen ohne Berufsabschluss verfüge mindestens ein Elternteil über keinen Schul- oder Berufsabschluss. Von 1,484 Millionen junger Erwachsener im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss seien 729.000 Frauen gewesen. Der Frauenanteil betrage 49,1 Prozent. 684.000 der Betroffenen (46 Prozent) hätten einen Migrationshintergrund. Eine Studie zeige, dass junge Menschen, die über schlechte schulische Voraussetzungen verfügen und deren Eltern geringer qualifiziert sind, überdurchschnittlich häufig an unterstützenden Maßnahmen am Übergang von Schule in Ausbildung teilnehmen.

Die Bundesregierung weist auf das in der Qualifizierungsoffensive für Deutschland gesetzte Ziel hin, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf 4 Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken. Durch einen besonderen Schwerpunkt auf präventive Maßnahmen würden die Voraussetzungen geschaffen, dass zukünftig deutlich weniger junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung scheitern und schließlich ohne Berufsabschluss bleiben. Das Bundesbildungsministerium habe in Ergänzung zu den Instrumenten nach dem Sozialgesetzbuch die Initiative ”Bildungsketten“ gestartet, um junge Menschen verstärkt in Ausbildung zu bringen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: ”Hier wird in einem kohärenten Ansatz auf der Basis einer Potenzialanalyse eine individuelle Unterstützung von jungen Menschen in ihrem Entwicklungsprozess in eine betriebliche Ausbildung bis hin zum Ausbildungsabschluss gewährleistet“, schreibt die Bundesregierung.

Quelle: heute im Bundestag Nr. 172 vom 19.04.2011

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Regierung: Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss gesunken

Posted on April 18, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie, Schule, Verschiedenes |

Berlin: (hib/TYH) Der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ist in Deutschland von 8,5 Prozent im Jahr 2004 auf 7 Prozent im Jahr 2009 gesunken. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/5306) auf eine Kleine Anfrage (17/5001) der Fraktion Die Linke.

Wie aus der Vorlage zu entnehmen ist, gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. So ist der Anteil in Baden-Württemberg von 7 Prozent im Jahr 2004 auf 5,6 Prozent im Jahr 2009 gesunken. In Mecklenburg-Vorpommern dagegen stieg die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in demselben Zeitraum von 9,2 Prozent auf 15,4 Prozent.

Wie die Regierung mitteilt, ist der Anteil der Schüler, die private allgemeine oder berufsbildende Schulen besuchen, von 5,7 Prozent im Jahr 1992 auf 9,5 Prozent im Jahr 2009 gestiegen. Besonders stark seien die Zunahmen in den neuen Bundesländern gewesen. Zwischen 2003 und 2007 hätten sich die jährlichen Ausgaben in den Bundesländern pro Schüler ”leicht positiv“ entwickelt, schreibt die Bundesregierung weiter. In diesem Zeitraum seien sie von durchschnittlich 3.600 Euro auf 3.800 Euro pro Schüler gestiegen.

Weiter gibt die Bundesregierung in der Antwort Auskunft über die finanzielle und personelle Entwicklung in Kindertagesstätten und an den Hochschulen.

Quelle: heute im bundestag Nr. 171 vom 18.04.2011

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