Verschiedenes

Pflegeeltern behinderter Kinder für Forschungsinterviews gesucht

Posted on Juni 19, 2018. Filed under: Forschung, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDie Studentinnen der Heilpädagogik Alina Ott und Laura Goldschmit bitten Pflegeeltern behinderter Kinder aus ganz Deutschland und Luxemburg sich noch bis zum 31.07.2018 für ein ca. 20-minütiges Interview zur Verfügung zu stellen.

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„Die gefallenen Mädchen – Zwangsadoptionen in Bayern?“

Posted on Juni 15, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes |

logoDer Bayerische Rundfunk berichtet im Beitrag „Die gefallenen Mädchen – Zwangsadoptionen in Bayern?“ vom 14.06.2018 über eine gemeinsame Spurensuche von BR Recherche und Zeit Magazin über frühere Erfahrungen junger Mütter in bayerischen Entbindungsheimen:

„Bis Anfang der 1980er-Jahre haben sich Schwangere in Entbindungsheimen in Bayern versteckt. „Gefallene Mädchen“ nannte man die Frauen, weil sie unverheiratet schwanger waren. Viele gaben ihre Kinder zur Adoption frei. Die Adoptionen waren nicht immer freiwillig.“

 

Ergänzend dazu gibt es einen dreiteilige Podcast „Die gefallenen Mädchen – Zwangsadoptionen in Bayern?“

Ebenfalls ausführlich berichtet das Zeit Magazin im Artikel „Entbindungsheime Die gefallenen Mädchen“ vom 13.06.2018.

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Jugendherbergen ermöglichen kinderreichen Familien günstigen Kurzurlaub

Posted on Mai 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoZeit ist heute für Familien zu einem kostbaren Gut geworden – da ist der Wunsch verständlich, für den gemeinsamen Urlaub möglichst ein Angebot zu finden, das bestenfalls sowohl Erholung als auch Spaß und Bildung garantiert. Doch eine gemeinsame Reise mit den Kindern ist oftmals teuer – vor allem in der Hauptsaison. Also doch lieber zu Hause bleiben und verzichten? Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) zeigt jetzt, dass es auch anders geht.

Die rund 500 Jugendherbergen in Deutschland sind besonders familienfreundlich, das wurde dem DJH in diesem Jahr erneut vom Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V. (VkFD) durch die Vergabe des Fair Family-Gütesiegel bescheinigt. Um diesem Engagement Nachdruck zu verleihen, bieten mehr als 100 Jugendherbergen im Zeitraum von Juni bis September 2018 einen dreitägigen Aufenthalt für zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern (bis 14 Jahre) komplett für 99 Euro an. Im Angebot enthalten sind zwei Übernachtungen mit Frühstück, ein kostenloses Abendessen am Anreisetag sowie die besten Ausflugstipps für Familien in der jeweiligen Reiseregion. „Getreu unserem Motto `Gemeinschaft erleben´ möchten wir Familien ein tolles Reiseerlebnis zu einem günstigen Preis ermöglichen und so zeigen, dass Urlaub in angesagten Regionen nicht immer viel Geld kosten muss“, sagt Oliver Peters, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DJH.

Unter den teilnehmenden Häusern sind beispielsweise die in Burgen untergebrachten Jugendherbergen Rothenfels, Trausnitz und Breuberg, die frisch sanierte Jugendherberge Burghausen oder die Jugendherberge Berlin-International. „Es sind wirklich spannende Reiseziele aus ganz Deutschland dabei, die zu einer gemeinsamen Entdeckungstour einladen“, so Oliver Peters.

Wichtig: Das Angebot ist begrenzt und kann nur für kurze Zeit bei den teilnehmenden Jugendherbergen ausschließlich unter familienurlaub.jugendherberge.de/sommer-special online gebucht werden.

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Anti-Mobbing-Kampagne „DU DOOF?!“ erfolgreich gestartet

Posted on Mai 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDas Thema Mobbing betrifft leider schon die Jüngsten. Comedian und Kinderliedermacher Tom Lehel engagiert sich nun mit einer Stiftung gegen dieses große Problem.

Am 04.05. startete das bundesweite Präventions- und Interventionsprogramm „DU DOOF?!“ der Stiftung „Mobbing stoppen! Kinder stärken!“ mit starker Unterstützung u. a. von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die Tom Lehel per Twitter und Facebook persönlich zu seinem Engagement gegen Mobbing gratulierte.

Parallel erschien mit „DU DOOF?!“ das offizielle Musikvideo gegen Mobbing, an dem zahlreiche Stars mitwirkten: die YouTube-Stars Die Lochis, Mike Singer und Julien Bam, die Comedy-Stars Martina Hill, Mirja Boes, Chris Tall, Kaya Yanar, Dr. Eckart von Hirschhausen und Bülent Ceylan, die Moderatoren Oliver Welke, Guido Cantz und Wolfram Kons, Dr. Auma Obama, Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, DJ Bobo u. v. m.

Auf der Homepage des Programms www.du-doof.org sind neben dem Musikvideo zahlreiche Begleitvideos sowie Infos und Hilfsangebote zum Thema Mobbing zu finden. Die Stiftung und das Programm finanzieren sich ausschließlich über Spenden.

Der Anti-Mobbing-Song von Tom Lehel ist auch hier zu hören: https://open.spotify.com/track/32pxH3PVJzUhvaLaMX2Vm1?si=ZtPoEM6eRbKC7Ok45yP0Zg

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BbP erhält Förderpreis der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Posted on April 17, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. ist mit dem Förderpreis 2018 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes ausgezeichnet worden.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wurde beim 24. Tag des Kindeswohls in Holzminden übergeben. Gleichzeitig mit der Auszeichnung erhielt der BbP auch eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis.

Der BbP-Vorstand bei der Preisübergabe in Holzminden. [Foto: Markus Gehring]

In seiner Laudatio betonte Michael Greiwe, Geschäftsführer der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes: „Ausschlaggebend für unsere Wahl ist der langjährige und beständige Einsatz des Verbandes für behinderte und benachteiligte Pflegekinder.“ Seit seiner Gründung im Jahr 1983 setze sich der BbP „kontinuierlich und vorbildlich dafür ein, dass Kinder, die behindert, chronisch krank oder besonders auffällig sind und bei ihren leiblichen Eltern nicht aufwachsen können, eine neue Familie finden und das Recht auf eine solche wahrnehmen können und dürfen.“

Mit dem Förderpreis solle allerdings, so unterstrich Greiwe, nicht nur „die Leistung des Vereins und das damit verbundene außergewöhnliche gesellschaftliche Engagement“ gewürdigt werden: „Wir möchten mit dieser Auszeichnung auch stellvertretend unsere Anerkennung und Hochachtung für alle Familien ausdrücken, die sich dazu entschlossen haben, ein behindertes Pflegekind aufzunehmen und für seine Bedürfnisse und sein Wohl einzustehen.“ Der Alltag etlicher behinderter Kinder in Deutschland werde dadurch „sehr viel lebenswerter gestaltet“ und ihnen die Möglichkeit geboten, eine aussichtsvolle Perspektive zu erlangen.

Der Förderpreis der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes wird unregelmäßig vergeben und würdigt wissenschaftliche oder praktische Leistungen, die dazu geeignet sind, für die Weiterentwicklung des Pflegekinderwesens entscheidende Anstöße zu geben.

Der Deutsche Engagementpreis, initiiert vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, ist ein Dachpreis für freiwilliges bürgerschaftliches Engagement, der jährlich in sechs Kategorien vergeben wird. Nominiert werden können Preisträger aus rund 700 Wettbewerben.

zur ausführlichen Laudatio

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Politisch motivierte Adoptionen in der DDR: lange bekannt, wenig erforscht

Posted on April 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Publikationen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hatte im Januar 2017 in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Vor- bzw. Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren 1966-1990“ beauftragt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem MBJS initiiert und gefördert.

Diese Vorstudie liegt nun vor. Zu den Ergebnissen erklären die Ostbeauftragte Iris Gleicke und die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst:

„Die Vorstudie kommt zu dem Ergebnis, dass das Phänomen politisch motivierter Adoptionen in der DDR zwar lange bekannt, aber bislang nur punktuell erforscht ist. Zu diesem Thema ist die Aufarbeitung der SED-Diktatur noch nicht abgeschlossen. Mit der Vorstudie wollten wir uns einem Aspekt des SED-Unrechts nähern, der kaum nachvollziehbare Spuren hinterließ und dessen Ausmaß unbekannt ist.

Die Vorstudie zeigt, dass es in den Jahren zwischen 1966 und 1990 in der DDR zu politisch motivierten Adoptionsverfahren gekommen ist, die nach allgemeinen rechtsstaatlichen Maßstäben als Unrecht bezeichnet werden können. Sie zeigt auch, dass die Bedeutung und in gewissen Grenzen auch der Umfang politisch motivierter Adoptionsverfahren in der SED-Diktatur im Rahmen einer Hauptstudie erforscht werden können. Dabei wäre der Schutz der individuellen Daten ebenso zu beachten wie auch ein sensibler Umgang mit den Einzelschicksalen.“

Iris Gleicke und Britta Ernst danken dem von Prof. Thomas Lindenberger geleiteten Autorenteam – Dr. Agnès Arp, Dr. Ronald Gebauer und Dr. Marie-Luise Warnecke – dafür, dass mit der Vorstudie nun konzeptionelle und praktische Überlegungen für eine vertiefte zeithistorische Aufarbeitung dieses äußerst komplexen und sensiblen Themas zur Verfügung stehen.

Diese Aufarbeitung stellt eine geschichtswissenschaftliche und gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Sie erfordert das interdisziplinäre Zusammenwirken von Forschern und die Einbeziehung von Opferverbänden, Aufarbeitungsinstitutionen und öffentlichen Stellen.

zur Langfassung der Vorstudie

zur Kurzfassung der Ergebnisse der Studie

Quelle: Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder vom 13.03.2018

 

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Berlin: Paten für Pflegekinder gesucht

Posted on März 25, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDas Projekt Patenkinder Berlin – ein Projekt der Familien für Kinder gGmbH – vermittelt ehrenamtliche Paten in Berliner Pflegefamilien.

Meist haben Pflegekinder, die aus den verschiedensten Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, aufgrund ihrer Vorgeschichte einen hohen Bedarf an Zuwendung und Betreuung. Oft haben sie zum Beispiel schon mehrere schwierige Lebensstationen durchmachen müssen, entsprechend viel Geduld, Aufmerksamkeit und Feingefühl benötigen diese Kinder.

Eine Patenschaft bietet einem Pflegekind eine zusätzliche Bezugsperson und entlastet die Pflegeeltern. Für das Pflegekind wird der gemeinsame Tag mit dem Paten oft zu einem besonderen Tag, an dem gemeinsam Zeit verbracht wird und das Selbstwertgefühl des Patenkindes wachsen kann.

Wer Lust hat, eine wichtige Bezugsperson im Leben eines Kindes zu werden, kann sich auf www.patenkinder-berlin.de, unter Telefon 21 00 21 28 oder mit einer Mail an info@patenkinder-berlin.de informieren.

Am 12. 04.2018 von 18 bis 19.30 Uhr findet in der Stresemannstraße 78, Kreuzberg der nächste Informationsabend statt..

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So finden Eltern gute Mediengeschenke für das Osternest

Posted on März 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoZu Ostern gehören Ostereier und Schokohasen. Bei vielen Familien kommen inzwischen aber auch andere Geschenke ins Osternest. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, erklärt, welche sinnvoll sind – und wie die Zeit an Ostern auch mit Medien sinnvoll genutzt werden kann.
„Brettspiele, Bücher, Hörspiele oder altersgerechte Filme und Games sind für Kinder die richtige Geschenkidee fürs Osternest. Wichtig ist, dass sie zum Kind passen. Am besten informieren sich Eltern dazu und schauen den Film gemeinsam an oder testen das Spiel zusammen“, rät Kristin Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN!, dem Medienratgeber für Familien. Dann sehen Eltern auch sofort, wie ihr Kind darauf reagiert, was ihm Spaß macht und können über Lieblingsfiguren, Interessen oder Erlebnisse in der Medienwelt sprechen.

Pädagogische Empfehlungen wichtiger als Alterskennzeichen
Alterskennzeichen bieten eine erste Orientierung, stellen aber keine pädagogische Empfehlung dar. Am besten informieren Eltern sich auch durch andere Quellen darüber, welche Inhalte für ihr Kind geeignet sind. Pädagogische Einschätzungen finden Eltern auf Plattformen wie zum Beispiel flimmo (www.flimmo.de), Kinderfilmwelt (www.kinderfilmwelt.de) sowie dem Spieleratgeber NRW (www.spieleratgeber-nrw.de). Weitere inhaltliche Empfehlungen bietet diese Broschüre zu Spiel- und Lernsoftware im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, Klick-Tipps (www.klick-tipps.net) und die Datenbank „Apps für Kinder“ des Deutschen Jugendinstituts (www.dji.de). Über Risiken in bekannten Spiele-Apps informiert das Projekt „app-geprüft“ (app-geprüft.net).

In manchen Familien ist das Osterfest inzwischen auch Anlass für größere Geschenke, wie ein Tablet oder Smartphone. „Kinder bis etwa sechs Jahren benötigen noch keine eigenen Mediengeräte, sondern können die Geräte der Eltern oder Geschwister nutzen“, empfiehlt Kristin Langer. „Eltern mit älteren Kindern können anhand von Familiengeräten oder einem Besuch im Fachgeschäft die Funktionen von Tablet, Smartphone & Co. vor einem Neukauf testen. So können sie besser einschätzen, ob das Gerät bereits zu den Fähigkeiten des Kindes passt und wie sie es altersgerecht einrichten können.“

Medien kreativ nutzen
Egal ob neu geschenkt oder schon lange in der Familie: Medien eignen sich besonders auch dazu, in der Familie gemeinsam kreativ zu wirken, weil über die Ostertage mehr Zeit für die Familie bleibt. Beschäftigen sich Kinder kreativ, interaktiv und selbstständig mit Medien, fördert dies Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Hören, trainiert die Motorik sowie die Anwendung von Techniken und erweitert die Medienkompetenz. Kinder erfahren, wie Medien gestaltet werden, und wechseln von der Rolle des Konsumenten in die des Produzenten. „Am besten erstellen Eltern mit ihrem Kind eigene Inhalte. Zum Beispiel können zu Hause oder auf einem Ausflug interessante Bilder, Töne und kurze Videoclips aufgenommen und daraus eine Bildergeschichte, Spiele (beispielsweise ein Hörmemory) oder ein Film produziert werden.“ Anregungen hierzu bietet das Extrathema „Kreativ mit Medien“ auf schau-hin.info.

3 Tipps für die Geschenkewahl

  1. Altersgerecht schenken: Altersfreigaben beachten, hinterfragen und Beurteilungen lesen, auch andere Schenkende wie Verwandte und Freunde vorab informieren, welches Geschenk zum Alter und den Fähigkeiten des Kindes passt.
  2. Mediengeschenke gemeinsam ausprobieren, beispielsweise Filme zusammen ansehen und darüber sprechen.
  3. Medien kreativ nutzen und eigene Inhalte produzieren.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 21.03.2018

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Gedenken an Anti-Rassismus-Aktivistin May Ayim

Posted on Februar 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoVerschiedene Medien berichten über die 1960 in Münster aufgewachsene und 1996 verstorbene May Ayim. Die afrodeutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin war eine zentrale Figur für die schwarze und feministische Bewegung in Deutschland. Die Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen wurde gleich nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben und wuchs in einer Pflegefamilie auf.

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Informationsquelle Internet: So surfen Kinder sicher

Posted on Februar 26, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDas Internet ist zur wichtigsten Informationsquelle geworden – bereits für Kinder. Gerade Surfanfänger brauchen aber besondere Aufmerksamkeit, da sie sich der Möglichkeiten und Gefahren des Mediums oftmals noch nicht bewusst sind. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ rät Eltern deshalb, erste Schritte des Nachwuchses im Netz zu begleiten und altersgerechte Angebote auszuwählen.
„Kinder interessieren sich anfangs oft vor allem für Spiele und Unterhaltungsangebote“, sagt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Langer empfiehlt, passende Seiten als Lesezeichen abzulegen, sodass die Kinder einen schnellen und einfachen Zugriff auf ihre Lieblingsangebote haben und nicht erneut suchen müssen.

Gerade bei Anfängern im Grundschulalter ist es hilfreich, wenn Eltern ihre Kinder zu Beginn beim Navigieren und Surfen begleiten. Dabei können sie auch darauf achten, welche Unterstützung das Kind braucht und ihm Sicherheitsregeln vermitteln, etwa nur auf Dinge zu klicken, die es kennt und vorsichtig mit persönlichen Angaben oder Bildern zu sein. Damit Kinder auf gute Angebote leicht zugreifen können, richten Eltern ihnen am besten ein eigenes Nutzerkonto auf dem Computer ein, speichern die Seiten als Favoriten im Browser oder verlinken sie in die Kinderstartseite meine-startseite.de.

Generell sind die Zugänge für Kinder sicher und kindgerecht einzustellen. Hinweise finden Eltern bei schau-hin.info/sicherheit. Zudem sind Eltern gut beraten, die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen. Klick-Tipps liefert viele Empfehlungen für gute Kinderseiten und -Apps. Altersgerechte Angebote finden Eltern auch bei Seitenstark, fragFINN und Blinde Kuh. Für Einsteiger eignet sich der Surfschein von Internet ABC, den Eltern am besten zusammen mit ihrem Kind machen.

5 Kriterien für gute Kinderseiten:

  1. Gestaltung: Eine gute Kinderseite ist übersichtlich aufgebaut und altersgerecht gestaltet, indem sie eine leicht verständliche Sprache und anschauliche Bilder oder Grafiken nutzt.
  2. Inhalte: Die Inhalte vermitteln spielerisch Wissen und fördern die Medienkompetenz.
  3. Jugendschutz: Ungeeignete Inhalte in Chats, Gästebüchern, Foren oder auf Pinnwänden werden von Moderatoren vor dem Freischalten entfernt oder können zumindest gemeldet werden.
  4. Datenschutz: Die Seite nimmt den Datenschutz ernst und bezieht bei einer Anmeldung die Eltern mit ein.
  5. Werbung: Zu empfehlen sind Seiten, die werbefrei sind sowie bei externen Verlinkungen auf das Verlassen der Seite hinweisen. Enthält die Seite Werbung oder einen Online-Shop, sind diese deutlich gekennzeichnet und klar vom redaktionellen Inhalt getrennt.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

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Mutter-Kind-Kuren machen Familien stark – Angebote für Müttergenesung auch 2017 stark nachgefragt

Posted on Februar 25, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie Müttergenesung ist in Deutschland nach wie vor eine wichtige Stütze der Gesundheitsversorgung. Im vergangenen Jahr haben allein in den Kliniken der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung 31.000 Mütter und Kinder die Chance auf einen gesundheitlichen Neuanfang genutzt. Die Auslastung im größten Trägerverband innerhalb des Müttergenesungswerks bleibt damit wie in den Vorjahren hoch. „Frauen müssen sich im Alltag komplexen Herausforderungen stellen. Darum suchen Sie nach speziellen Angeboten, die sie dauerhaft für ihre jeweilige Lebenssituation stärken“, sagt KAG-Geschäftsführerin Margot Jäger bei der Vorstellung des Jahresergebnisses in Freiburg.

Die 21 in der KAG zusammengeschlossenen Kliniken bieten verschiedene Schwerpunktmaßnahmen. Das Angebot ist breit gefächert: Stärkung der Erziehungskompetenz, Trauerarbeit, Ernährungsprobleme oder Familienberatung – all das gehört heute zu den Leistungen der Einrichtungen. „Die Frauen suchen weniger eine Universal-Maßnahme, sondern benötigen den passenden therapeutischen Schlüssel für ihre Situation“, beschreibt Margot Jäger die Lage der Frauen. Für sie ist die ungebrochen hohe Nachfrage ein Beleg dafür, dass die innerhalb der KAG aufgestellte Bandbreite richtig gewählt ist. Jüngstes Beispiel sind die Väterkuren nur für Männer, die 2017 weiter ausgebaut wurden.

Krankenkassen übernehmen Leistungen
Die therapeutischen Angebote für Mütter, Kinder und Väter sind schon seit vielen Jahren eine verlässliche Stütze für die Familiengesundheit in Deutschland. Als solche gehören sie zu den Regelleistungen aller gesetzlichen Krankenversicherungen. Liegt eine medizinische Indikation vor, stellen Mütter oder Väter einen entsprechenden Antrag bei ihrer Krankenkasse.

Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 2.000 Mütter und Kinder weniger betreut werden, weil die Kapazitäten in einigen Einrichtungen nicht voll zu verfügen standen. Die Klinikträger haben das Jahr für Renovierungen und Ausbauten genutzt, damit überall zeitgemäße Therapieräume und Unterkünfte zur Verfügung stehen. Geschäftsführerin Margot Jäger lobt diese „Investition in die Zukunft“, um mit Spezialisierungen dauerhaft der richtige Partner der Mütter und Kinder zu sein.

Die KAG Müttergenesung geht 2018 von Wartezeiten aus. Sie empfiehlt, sich frühzeitig mit den Beratungsstellen vor Ort in Verbindung zu setzen. Die Mütterberaterinnen helfen bei akuten Notfällen und der Suche nach geeigneten Einrichtungen. Bei allgemeinen Fragen zu Mutter-Kind-Kuren, Mütterkuren und Angeboten für Väter hilft auch das Service-Telefon der Arbeitsgemeinschaft unter der Nummer 0180/140 0 140 (3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz) weiter.

Quelle: Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V. vom 23.02.2018

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Children and Parents e.V. stellt Adoptionsvermittlungen ein

Posted on Februar 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoMit Bescheid vom 19. Dezember 2017 hat die Zentrale Adoptionsstelle des LVR-Landesjugendamts Rheinland die Anerkennung der Adoptionsvermittlungsstelle Children and Parents e.V. als anerkannte Auslandsvermittlungsstelle widerrufen. Gleichzeitig wurde die besondere Zulassung zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus Bulgarien mit Wirkung zum 31. Januar 2018 widerrufen. Die besondere Zulassung zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus Kirgisistan lief bereits zum 31. Dezember 2017 aus. Damit darf die Vermittlungsstelle ab dem 1. Februar 2018 keinerlei Auslandsvermittlungstätigkeit mehr entfalten.

Bewerber, die die Fortsetzung eines noch nicht abgeschlossenen Vermittlungsverfahrens wünschen, können eine andere anerkannte Vermittlungsstelle, die für die internationale Adoptionsvermittlung von Kindern aus Bulgarien zugelassen ist, mit der Übernahme des Verfahrens beauftragen oder das Verfahren wird von der jeweiligen Zentralen Adoptionsstelle am Wohnsitz der Bewerber übernommen. Die Akten der abgeschlossenen Vermittlungsfälle werden der Zentralen Adoptionsstelle des LVR-Landesjugendamtes Rheinland zur Aufbewahrung übergeben.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 02.02.2018

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Neuer Ratgeber zum Bundesteilhabegesetz: „Behinderung und Teilhabe. Alle Leistungen und Rechte“

Posted on Februar 15, 2018. Filed under: Gesundheit, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoEnde 2016 hat der Bundestag das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Es soll mehr Unterstützungsmöglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen schaffen. Die wesentlichen Änderungen des Behindertenrechts traten zu Beginn des Jahres 2018 in Kraft.

Der Ratgeber der Verbraucherzentrale Bundesverband leistet Orientierungshilfe und liefert behinderten Menschen die Informationen, die sie brauchen, um ihre Rechte gegenüber Behörden und am Arbeitsplatz wahrzunehmen.

nähere Informationen

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Bei Bremens Fachdienst für Pflegekinder, PiB, endet eine Ära: Die erste Geschäftsführerin gibt den Stab weiter

Posted on Februar 1, 2018. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoBei Bremens Fachdienst für Pflegekinder, PiB, endet eine Ära: Die erste Geschäftsführerin gibt den Stab weiter

Zum 1. Februar 2018 beginnt beim Jugendhilfeträger PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH eine neue Zeitrechnung: Geschäftsführerin Monika Krumbholz, die 16 Jahre lang die Geschicke der erst im Jahr 2001 gegründeten Gesellschaft PiB gelenkt hat, geht dann in den Ruhestand.

An die Spitze des Bremer Fachdienstes PiB folgt ihr die Diplom Sozialpädagogin Judith Pöckler-von Lingen (51). Sie wurde, um den guten Übergang zu gewährleisten, bereits im November 2017 zur zusätzlichen Geschäftsführerin ernannt.

„Dass PiB heute als Bremens Adresse für Pflegefamilien, Pflegeeltern, Patenschaften und Kindertagespflege einen guten Namen hat, dafür steht Monika Krumbholz“, sagt Bernd Schmitt, Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen (jub), die eine von vier PiB-Gesellschaftern ist. „Frau Krumbholz hat den Fachdienst PiB maßgeblich aufgebaut und gestaltet. Bundesweit gilt PiB als innovativ und ist vernetzt bis in die Ministerien.“

Doch auch an der Weser sind Veränderungen spürbar geworden. Die ursprünglich zwei Aufgabengebiete – die „Vollzeitpflege“ für Pflegekinder und -familien sowie die „Kindertagespflege“ zur Tagesbetreuung von Kindern – wurden differenziert und weitere, neue Aufgaben kamen hinzu. Zu PiB gehören auch „Patenschaften“ für Kinder, deren Eltern zeitweise Entlastung brauchen, „Übergangspflege“, deren Pflegestellen Kinder für befristete Zeiträume aufnehmen, und das „PiB-Bildungszentrum“ mit Bildungsangeboten für Pflegefamilien und Kinder mit und ohne Behinderung.

Die künftige Geschäftsführerin, Judith Pöckler-von Lingen, war an den jüngsten Entwicklungen bereits beteiligt. Sie kam 2011 zu PiB und leitete hier zuletzt die Abteilung „Vollzeitpflege“. Davor war sie an der Entwicklung der „PiB-Elternberatung“ beteiligt. Die bezieht Eltern, deren Kinder nicht bei ihnen leben können, in das Pflegeverhältnis so ein, dass Kinder entlastet werden. In Fachkreisen gilt das noch als Novum.

„Wir bedanken uns bei Frau Krumbholz für ihr großes und erfolgreiches Engagement für PiB, für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen Menschen, die mit PiB zusammenarbeiten. Zugleich blicken wir optimistisch in die Zukunft, denn mit Frau Pöckler-von Lingen wird die pädagogische Kontinuität und die Qualität der Arbeit von PiB fortgesetzt“, sagt Gesellschaftervertreter Bernd Schmitt.

Noch-Geschäftsführerin Monika Krumbholz bedankt sich aus Anlass des bevorstehenden Abschieds bei den Bremerinnen und Bremern. „Ohne das Engagement von inzwischen über 900 Familien und Kindertagespflegepersonen, die fortlaufend mit PiB zusammenarbeiten, damit Kinder sich gut entwickeln können, wäre PiB nicht das geworden, was es heute ist.“

Die gemeinnützige Gesellschaft PiB wurde 2001 gegründet, nachdem die Stadt Bremen Teile des bis dato kommunal geführten Pflegekinderdienstes in private Trägerschaft überführte – mit dem Auftrag, Qualität und Quantität der Leistungen auszubauen. Seit 2002 arbeitet die gemeinnützige GmbH mit der Stadt Bremen auf Grundlage eines Kooperationsvertrages zusammen. Zum Kreis der insgesamt vier PiB-Gesellschafter gehören heute der Caritasverband Bremen e. V., das Deutsche Rotes Kreuz, Kreisverband Bremen e. V., die Diakonische Jugendhilfe Bremen (jub) und der Verein der Bremer Säuglingsheime.

Quelle: Pressemitteilung von Pib vom 01.02.2018

 

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Rechtsextreme wollen Vormundschaften für UMF übernehmen

Posted on Januar 15, 2018. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoBesorgnis erregend ist ein diffamierender Aufruf der Identitären Bewegung aus Hamburg, die nun gezielt dazu aufruft, dass sich Personen aus den eigenen Reihen als Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bestellen lassen. Diese Entwicklung sollte in den Jugendhilfegremien vor Ort / auf Landesebene bekannt sein, um sich ggf. auf vergleichbare „Aufrufe“ und Entwicklungen vorbereiten zu können und entsprechende Bewerber*innen abweisen zu können.

Darüber berichtet auch die SHZ vom 15.01.2018 im Artikel „Identitäre in Hamburg wollen Vormundschaften für Flüchtlinge“

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Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten: 81. Deutscher Fürsorgetag vom 15. – 17. Mai 2018 in Stuttgart

Posted on Januar 12, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Netzwerke, Veranstaltungen, Verschiedenes |

logoWie soll und muss es mit der Integration und Inklusion weitergehen? Wie müssen wir unsere sozialen Sicherungssysteme ausgestalten? Wie begegnen wir Familien in ihrer Vielfalt? Aber auch: Wie gelingt eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe? Wie wirkt das neue Bundesteilhabegesetz? Wie schaffen wir es, Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig abzubauen? Was bringt die Digitalisierung für Änderungen mit sich?

Dieses und vieles mehr steht im Fokus des 81. Deutschen Fürsorgetages in Stuttgart. Vom 15. bis 17. Mai 2018 bieten drei Symposien und über 40 Fachforen die Möglichkeit – über die Tagesaktualität hinaus – aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen sozialer Veränderungen zu reflektieren und zu diskutieren. Mit dem Ziel, wichtige Impulse zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen zu setzen. Erwartet werden rund 2.000 Akteure aus Sozialpolitik, Sozialrecht und der Sozialen Arbeit. Denn vor allem die im sozialen Bereich Tätigen übernehmen viel Verantwortung bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der gelebten Vielfalt.

Für die Plenumsveranstaltungen haben zudem der Richter am Bundesverfassungsgericht a.D., Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, und Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx sowie die Bundesfamilienministerin zugesagt.

Aktuelle Informationen und Anmeldungen zum 81. Deutschen Fürsorgetag unter www.deutscher-fuersorgetag.de

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Digitales Spielzeug zu Weihnachten: Was Eltern beachten sollten

Posted on Dezember 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie Digitalisierung endet nicht an der Kinderzimmertür. Sogenannte „Smart Toys“ mit WLAN, GPS und Bluetooth erzeugen ein ganz neues Spielerlebnis. Digitales Spielzeug bietet reizvolle Möglichkeiten, aber auch größeren Gesprächsbedarf als die Holzeisenbahn. Eltern sollten daher mögliche Datenschutzrisiken und Sicherheitslücken beachten und mit ihrem Kind darüber sprechen, empfiehlt der Elternratgeber „SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht.“.

Raumschiffe per App steuern, Bilderbücher interaktiv erleben – Smart Toys erweitern die reale Spielwelt in das digitale Universum der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Durch die Interaktion mit Puppen oder das Programmieren von Robotern nutzen Kinder schon früh digitales Spielzeug. SCHAU HIN! rät Eltern, aufmerksam zu bleiben. Ist das Spielzeug mit dem Internet verbunden, gilt es, mögliche Onlinerisiken im Blick zu behalten, wie den Zugriff auf Daten durch Dritte. Am besten richten Eltern und Kind das Spielzeug gemeinsam ein und besprechen gleich zu Beginn mögliche Risiken und Nutzungsregeln.

Datenschutz bei Spielzeug-Apps beachten
Viele Smart Toys werden mithilfe von Apps über Smartphone oder Tablet gesteuert. Daher ist es wichtig, die Apps vor dem Kauf genau zu prüfen. Durch die Installation der App wird die Datenschutzerklärung des Herstellers automatisch akzeptiert. „Eltern sind gut beraten, genau darauf zu achten, wie der Hersteller mit persönlichen Daten umgeht“, sagt Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN!. Informationen zu den Zugriffsrechten der jeweiligen Apps für Spiele lassen sich für Android-Geräte im Google Play Store und für Apple-Geräte im App Store schon vor dem Kauf des Spielzeugs prüfen. Hilfreich sind hier auch Bewertungen anderer Nutzer. „Seriöse Hersteller stellen zudem Transparenz her und informieren schon auf den Verpackungen genau darüber, welche Daten wie genutzt werden.“

Privatsphäre des Kindes schützen
Eltern können über die Datenschutzerklärung auch in Erfahrung bringen, ob etwa Standort oder Sprachaufnahmen ausgewertet werden. Iren Schulz: „Es ist wichtig, dass Eltern sich vorab umfassend informieren und die internetfähigen Smart Toys abschalten, wenn sie nicht in Gebrauch sind.“ Dann können keine Daten gesammelt werden. Kuscheltiere und Puppen, die mit Kindern kommunizieren, können auch fehleranfällig sein und von außen manipuliert werden. Die Bundesnetzagentur hat inzwischen einige Spielzeuge verboten, wie die Puppe „My friend Cayla“ Anfang 2017. Sie wurde als versteckte, sendefähige Anlage eingestuft, da sie per Mikrofon unbemerkt Gespräche aufzeichnet und an das Smartphone überträgt. Hinweise, ob Produkte aktuell Gefahren bergen, bietet das Internetangebot „Surfen ohne Risiko“ unter www.surfen-ohne-risiko.net/spielzeug-vernetzt/.

Mobile Geräte sicher einrichten
Wenn das digitale Spielzeug durch eine App funktionsfähig ist, gilt für Eltern: auf den Jugendschutz auf dem genutzten Smartphone oder Tablet achten. Wenn Eltern Spielzeug und App gemeinsam mit dem Kind einrichten und aktivieren, können mögliche Risiken besprochen und Nutzungsregeln vereinbart werden. Manche Apps enthalten Links zu App Stores oder anderen Internetseiten. So könnte das Kind möglicherweise Zugang zu ungeeigneten Inhalten erlangen. Über In-App-Käufe bieten manche Hersteller zudem Spielerweiterungen an – das verursacht zusätzliche Kosten. Um dies zu verhindern, sollten In-App-Käufe mit einem Passwort geschützt sein. Wenn das Smart Toy auch ohne Internetzugriff funktioniert, deaktivieren Eltern WLAN und Mobile Daten besser vorsorglich. Weitere Tipps, wie Eltern mobile Geräte kindersicher einrichten können, gibt es unter schau-hin.info/sicherheit.
Weitere Tipps zum Thema „Digitales Kinderzimmer“ bietet eine Broschüre der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/gutes-aufwachsen-mit-medien/86410

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. vom 06.12.2017

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Urheberrecht in sozialen Netzwerken – Worauf sollte beim Liken und Teilen geachtet werden?

Posted on Dezember 2, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Kommunikation mittels Fotos und Videos via Facebook und Co. stellt oftmals einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Aufgrund der hohen Zahl werden sie jedoch häufig nicht verfolgt, sodass sich die Betroffenen ihrer Handlungen und der möglichen Konsequenzen nicht bewusst sind.

Das Urheberrecht sorgt für den Schutz eines Werkes sowie seines Schöpfers. Es setzt sich aus den Urheberpersönlichkeitsrechten, den Verwertungsrechten und den Nutzungsrechten zusammen.
In den sozialen Netzwerken sind folgende Verstöße besonders häufig:

  • die Verwendung eines fremden Werks
  • die Missachtung des Rechts auf Anerkennung und der Urheberschaft
  • die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken

Urheberrechte am Bild
Wollen Nutzer kein eigenes Bild in ihrem Profil verwenden, greifen viele auf verfügbare Fotos im Internet zurück. Das können zum einen Prominente und zum anderen Comic- oder Zeichentrickfiguren sein. Diese Bilder sind jedoch durch das Urheberrecht geschützt, welches in der Regel beim Fotografen oder Zeichner liegt. Um das Foto nutzen zu dürfen, muss zunächst die Einwilligung des Urhebers gegeben werden. Dies erfolgt beispielsweise durch einen Lizenzvertrag, in dem der Rahmen der Nutzung aufgeführt sind sowie etwaige finanzielle Ansprüche gestellt werden.

Was sollten Eltern beachten?
Möchte das Kind sich erstmals bei einem Social-Media-Portal anmelden, sollten die Eltern einige Punkte beachten und gemeinsam mit dem Nachwuchs über die richtigen Verhaltensweisen im Internet sprechen. So sollten private Daten und Informationen, wie die Telefonnummer oder die Adresse, niemals online veröffentlicht werden. Auch die Nutzung eines Pseudonyms kann in einigen Netzwerken sinnvoll sein.
Zudem sollte das Kind nur Bilder und Videos veröffentlichen, wenn gewährleistet ist, dass keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt werden.
Das kostenlose eBook mit vielen weiteren Informationen zum Urheberrecht im Social-Media-Bereich sowie Tipps für Eltern findet sich unter www.urheberrecht.de/social-media/.

Quelle: Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. vom 30.11.2017

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Großeltern und Enkelkinder: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on November 30, 2017. Filed under: Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Großeltern und Enkelkinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • François Höpflinger („Großelternschaft im Wandel“),
  • Kurt Lüscher („Großelternschaft: Facetten und Ambivalenzen“),
  • Günter Heisterkamp („Die Großelternsituation in der Kunst“),
  • Irmela Wiemann („Verwandtenpflege als Hilfe zur Erziehung“),
  • Franziska Hasselbach („Umgangsrecht für Großeltern“) sowie
  • ein Interview mit Annemarie Gerzer-Sass („Mehrgenerationenhäuser sind und werden ein soziales Labor vielfältiger Beziehungen bleiben“).

Außerdem erhält das Heft folgende Praxisartikel:

  • „Mehrgenerationenhäuser – Begegnungsorte für alle Generationen“,
  • „Das Generationen-Manifest“,
  • „Ein Monatsmagazin für Großeltern“ und
  • „Gemeinsam über die Gefahren des Schüttelns aufklären“.

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle:Deutsche Liga für das Kind vom 30.11.2017

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kinderrechte.digital

Posted on November 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinderschutz, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoAm 20. November 2017 war der Internationale Tag der Kinderrechte, die UN-Kinderrechtskonvention feierte ihren 28. Geburtstag. Seit der Verabschiedung der Kinderrechte hat sich die Welt verändert, Internet, Apps und Onlinespiele sind für Kinder heute eine Selbstverständlichkeit. Sie bringen neue Möglichkeiten des Spielens und Lernens und können die Rechte von Kindern stärken, aber sie bergen auch Gefahren.

Wer Kinderrechte heute verstehen und verwirklichen will, muss die Chancen und Risiken der Digitalisierung mitdenken und sich auf die digitalisierte Lebenswelt von Kindern einlassen. Jedes Kind hat das Recht auf Zugang zu digitalen Medien, auf Bildung mit digitalen Medien und die Vermittlung von Medienkompetenz. Das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit wird ganz klar durch das Internet gestärkt, aber dabei muss auch der Schutz vor neuen Formen und Phänomenen der Diskriminierung, beispielsweise Cyber-Mobbing oder Hate Speech, gewährleistet sein. Die Kinderrechtskonvention garantiert das Recht auf Freizeit, Spiel und Teilhabe, aber bisher sind digitale Spielplätze für Kinder (noch) keine Selbstverständlichkeit. Die Privatsphäre von Kindern ist durch das Internet verletzlicher geworden, Gewalt und Missbrauch finden auch online statt. Deshalb muss das digitale Umfeld Schutzmechanismen bereitstellen, die das Alter und die Fähigkeit der Kinder berücksichtigen.

Am Weltkindertag 2017 ist es Zeit, die Kinderrechte in der digitalen Welt zu stärken. Denn für Kinder stellt das Internet die Welt nicht auf den Kopf, sondern macht sie größer, bunter und vielfältiger.

Weitere Informationen unter www.kinderrechte.digital.

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Digitale Chancen vom 20.11.2017

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Alkohol in der Schwangerschaft: Immer mehr Menschen kennen die Gefahren

Posted on November 26, 2017. Filed under: Gesundheit, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

logoDie große Mehrheit der Deutschen (89 %) ist der Ansicht, dass Alkohol während der Schwangerschaft problematisch ist. 70 % glauben, dass Alkohol in der Schwangerschaft sogar zu lebenslangen schweren Behinderungen beim Kind führen kann. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH zum Thema „Alkoholkonsum in der Schwangerschaft“. Hierzu wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom 9. Oktober 2017 bis 6. November 2017 insgesamt 2.004 Personen im Alter ab 14 Jahren in Deutschland mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews befragt. Alkohol in der Schwangerschaft kann zu irreversiblen Schäden beim Kind führen, vom Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FASD) bis zu den schwächeren Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD).

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler sagt: „Das Märchen vom harmlosen Gläschen in der Schwangerschaft scheint sich langsam aber sicher in Luft aufzulösen. Ich habe das Thema Alkohol in der Schwangerschaft von Beginn meiner Arbeit als Drogenbeauftragte auf die Tagesordnung gesetzt. Wir haben die Prävention ausgebaut, das erste Handbuch für Betroffene geschaffen, eine Diagnoseleitlinie erarbeiten lassen und die Angehörigen bei Sozialrechtsfragen unterstützt. Die neuen, wirklich erfreulichen Umfragezahlen zeigen nun den Erfolg und auf den müssen wir aufbauen. Ich habe die große Hoffnung, dass diese positive Entwicklung so manches Kind bereits im Mutterleib vor den gravierenden Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft bewahren wird.“

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Studie von TNS Infratest dimap aus dem Jahr 2014 hat sich das Wissen zu Alkohol in der Schwangerschaft in der Bevölkerung ab 14 Jahren um vier Prozentpunkte verbessert. 2014 waren nur 85 % der Befragten der Ansicht, dass Alkohol während der Schwangerschaft problematisch ist. Dementsprechend ist der Anteil der Befragten, die ab und zu ein Glas Sekt, Wein oder Bier für unschädlich halten, von 14 % auf 8 % gesunken. Der Anteil der Befragten, die glauben, dass Alkohol in der Schwangerschaft schlimmstenfalls zu lebenslangen schweren Behinderungen beim Kind führen kann, ist von 56 % in 2014 sogar noch deutlicher auf 70 % in 2017 angestiegen.

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung vom 23.11.2017

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Falls unterwegs etwas passiert: Kindernotfallausweis immer dabei

Posted on November 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoIn der dunklen Jahreszeit sind Kinder unterwegs besonders gefährdet. Schnell passiert ein Unfall. Doch wer sind die Eltern, wie sind sie zu erreichen, fragen sich die Helfer. Ein Kindernotfallausweis hilft weiter.

Eine Ablenkung, eine Unachtsamkeit – und schon ist das Unglück da. Die Helfer wissen oft nicht, wer die Eltern sind und wo sie anrufen können: Für das Kind beginnt eine qualvolle Zeit voller Angst. Rettungsdienstler empfehlen daher, stets ein entsprechendes Schriftstück mitzuführen. Im Prinzip reicht ein formloser Zettel. Sinnvoller allerdings ist ein richtiger Kindernotfallausweis wie ihn der Vorsorgeexperte Hans Walter Schäfer entwickelt hat: „Der passt in die kleinste Tasche“. Sein Rat an die Eltern: Gleich (mehrfach!) ausdrucken, einstecken, fertig.

Damit erhalten die Helfer vor Ort alle wichtigen Informationen: Name, Anschrift, Telefon, wer ist zu verständigen, welche Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente werden eingenommen usw. Die Idee dafür kam Schäfer aus Sorge: Wen könnten die Retter anrufen, würde seinem Kind auf dem Schulweg ein Unfall passieren, fragte er sich. Der Kindernotfallausweis nütze insbesondere, falls das Kind nicht mehr ansprechbar sei oder sofort in Narkose versetzt werden musste. „Wenn es wieder aufwacht, sollten Mama oder Papa da sein“. Erhältlich als Download über die Webseite Wenn-traenen-trocknen.de, die noch weitere Tipps zur Absicherung gibt.

Quelle: Pressemitteilung von Pressways PR vom 22.11.2017

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Elternbroschüre „Alles auf Empfang? Familie und Fernsehen“ in neuer Auflage erschienen

Posted on November 23, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoKinder lieben Fernsehen, nach wie vor – auch wenn „fernsehen“ heute anders abläuft als früher. Kinder verstehen darunter auch das Streamen von Lieblingsserien auf Internetplattformen oder das Anschauen von Videoclips bei „YouTube“ – und sie lieben es noch immer. Weil es ihnen Geschichten erzählt. Weil sie mit ihren Helden mitfiebern können. Weil sie in Fantasiewelten eintauchen können.

Eltern dagegen fragen sich: Wieso liebt mein Sohn/meine Tochter ausgerechnet diese Sendung? Wie ist es mit der Wirkung der Fernseh­inhalte? Wie kann ich mein Kind vor problematischen Inhalten schützen? Wann ist es genug und wie findet mein Kind den Ausschaltknopf? Diese und andere Fragen aus dem Fernsehalltag mit Kindern beantwortet die Broschüre „Alles auf Empfang? Familie und Fernsehen – Informationen für Eltern“, die aufgrund großer Nachfrage jetzt in der vierten Neu­auflage mit aktualisierten Inhalten erschienen ist.

Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Medium für Kinder. Die Broschüre richtet sich deshalb an Eltern und Erziehende von Kindern bis etwa 12 Jahren. Im ersten Teil finden sie praktische Tipps zum Umgang mit dem Fernsehen im Familienalltag – Fernsehen, das sich von der stationären „Flimmerkiste“ im Wohnzimmer zu einem mobilen und zeitlich flexiblen Fernsehen gewandelt hat, das auf vielen Bildschirmen möglich ist: vom großen Flachbildschirm über PC und Laptop bis hin zu Tablet und Smartphone. Im zweiten Teil geht es um die Medienaufsicht und die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen für Fernsehen und Internet. Die Broschüre ist so geschrieben, dass sie, je nach Interesse, quer gelesen werden kann. Außerdem erleichtert ein Stichwort­verzeichnis, von A wie „Ängstigung“ bis Z wie „Zeitgrenzen“, die schnelle Suche nach konkreten Themen.

Verena Weigand, Leiterin des Bereichs Medienkompetenz und Jugendschutz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Vorstandsvorsitzende des Vereins Programmberatung für Eltern e.V. (FLIMMO): „Fernsehen und Internet verschmelzen immer mehr und durchdringen immer stärker unseren Alltag. Daher wird es umso wichtiger, Kinder von Beginn an beim Medienkonsum zu begleiten, früh Maßstäbe zu setzen und ihnen einen bewussten Umgang mit Medien zu vermitteln. Die Broschüre „Alles auf Empfang ? Familie und Fernsehen – Informationen für Eltern“, die die BLM und die Aktion Jugendschutz Landesarbeits­stelle Bayern e.V. (aj) wieder in bewährter Weise gemeinsam herausgeben, kann Eltern dabei unterstützen.“

Die Broschüre – gut 50 Seiten im handlichen DIN A5 Format – gibt es gedruckt als Heft oder online zum Herunterladen unter www.blm.de.

Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien vom 09.11.2017

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Winterzauber im Haus trampel_PFAD am 26.11.

Posted on November 20, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen, Verschiedenes |

Der PFAD FÜR KINDER Ortsverband Konstanz e.V. lädt am Sonntag, den 26.11.2016 von 12-19 Uhr zum Winterzauber in sein Vereinshaus trampel_PFAD auf der Domäne Hohentwiel ein.

2017-11-winterzauber-plakat

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Kinderrechte in die Verfassung aufnehmen – die Zeit dafür ist überfällig!

Posted on November 17, 2017. Filed under: Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoBerlin, 17. November 2017: Anlässlich des 28. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2017 fordert die National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention die Kinderrechte endlich in das Grundgesetz aufzunehmen. Die Abgeordneten des Bundestages und die Bundesregierung sollten die wiederholten Mahnungen des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes ernst nehmen. Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, bildet ein wichtiges Fundament für eine gute und generationengerechte Politik.
Die National Coalition begrüßt die Ankündigung des Landes Brandenburg, sich über den Bundesrat für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz einzusetzen.

„Zwar hat das Bundesverfassungsgericht längst anerkannt, dass Kinder Grundrechtsträger sind und die Wahrung ihrer grundlegenden Rechte sowohl vom Staat als auch von den Eltern erwarten können. Im Wortlaut des Grundgesetzes aber tauchen Kinder nur als Anhängsel ihrer Eltern, also als Objekte, auf. Daher ist nicht gewährleistet, dass die internationalen Kinderrechte in Deutschland in jedem Fall Anwendung finden“, sagt Prof. Dr. Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition.
Die National Coalition hat in einem Schreiben die an den Sondierungsgesprächen beteiligten Politikerinnen und Politiker aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz fester Bestandteil des Koalitionsvertrags wird. Die Zeit dafür ist überfällig.

Die Bemühungen scheinen jetzt Früchte zu tragen. Die Jamaika-Sondierer kündigten an, dass sie die Verankerung der Rechte von Kindern im Grundgesetz ausdrücklich in den Koalitionsvertrag aufnehmen wollen. Nun kommt es auf die Formulierung an: „Besonders wichtig ist die Verankerung des Kindeswohlvorrangs in der Verfassung. Damit wäre klar, dass bei allen Kinder betreffenden Entscheidungen die besten Interessen des Kindes vorrangig berücksichtigt werden müssen. Auch die Rechte auf Förderung und angemessene Beteiligung sollten in das Grundgesetz aufgenommen werden“, so Luise Pfütze, Sprecherin der National Coalition.

Die Auswirkungen auf die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen wären groß. Wenn Kinderrechte Bestandteil der Verfassung werden, dann würden bei Entscheidungen in Politik, Justiz und Verwaltung die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker als bisher angehört und berücksichtigt. Dies ist bei ungerecht verteilten Bildungschancen, der steigenden Kinderarmut und mangelnder Gesundheitsfürsorge weit mehr als nur ein wichtiges politisches Signal. Auch im Ausländer- und Asylrecht spielt das Kindeswohl immer noch nicht eine vorrangige Rolle. Kinder und Jugendliche, die nach ihrer Flucht dringend Unterstützung und Hilfe benötigen, haben nicht das gleiche Recht auf gesundheitliche Versorgung wie Kinder mit einem deutschen Pass. Auch die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte Personen unter 18 Jahren ist mit der Kinderrechtskonvention nicht vereinbar.

Die National Coalition Deutschland. Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (NC) – ist ein Zusammenschluss auf Bundesebene von 120 Organisationen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK). Sie setzt sich seit vielen Jahren nachdrücklich für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ein.

Weiterführende Links:
Bundestag Drucksache 234/17 (Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 6))
Hamburger Appell und Hintergrundpapier zu Kinderrechten ins Grundgesetz

KONTAKT: Prof. Dr. Jörg Maywald (Sprecher): Tel. 0178-533 90 65; Luise Pfütze (Sprecherin) Tel.: 0176-1260 61 15; Kirsten Schweder, Geschäftsstelle: Tel. 0163-68 63 480, Email: info@netzwerk-kinderrechte.de, Webseite: www.netzwerk-kinderrechte.de

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WDR- Doku: „Roland Kaiser – vom Findelkind zum Superstar“

Posted on November 12, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoRoland Kaiser gilt als einer der Großen des deutschen Schlagers. Eine Ikone der Unterhaltungsmusik, die die Spielregeln des Erfolgs beherrscht wie kaum eine andere. Ein Star zum Anfassen: nahbar und glaubwürdig. Eine neue WDR-Dokumentation zeichnet jetzt den wechselvollen, spannenden und teils dramatischen Lebensweg und die Karriere von Roland Kaiser nach.

Der Schlager-Star verriet in einer WDR-Doku, dass seine Mutter ihn als Kind vor einem Heim ablegte. „Die hat mich bekommen, da war sie 17 und in der damaligen Zeit war es noch nicht ganz so opportun in der Gesellschaft, ein uneheliches Kind großzuziehen. Sie hat mich, wie in so einem amerikanischen Film, in einem Körbchen ausgesetzt. So kam ich ins Heim.“ Das Jugendamt vermittelte ihn dann zu seiner Pflegemutter. „Ich bin ihr zutiefst dankbar, weil sie mir dieses Leben ermöglicht hat. Ich bin sicher, wenn ich im Heim groß geworden wäre, hätte ich diese Chance nicht gehabt. Keine Frage.“.

zum Filmbeitrag (44.30 min) in der WDR Mediathek.

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Wunschzettel-Aktion der EmMi LuebesKind Stiftung 2017

Posted on November 6, 2017. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie Gemeinnützigen Gesellschaft EmMi LuebesKind („ELK“) hat exklusiv für Pflegefamilien zum bevorstehenden Weihnachtsfest eine „Wunschzettel-Box“ eingerichtet. Dort können Pflegefamilien ihre Wunschzettel einwerfen.

Aus allen Einsendungen zieht die ELK 100 Wunschzettel und erfüllt die darauf notierten Wünsche.

zu den Teilnahmebedingungen

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bke-Onlineberatung für Jugendliche: „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.

Posted on November 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes |

logoDie Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet die Möglichkeit eines von zwei erfahrenen Sozialpädagoginnen moderierte Chats zum Thema „Alles Familie?! – wenn man ohne leibliche Eltern(teile) aufwächst“ am 14.11.2018 von 20-22 Uhr.

Jede Familie ist anders und nicht immer können Jugendliche mit ihren Eltern zusammenleben. Vielleicht ist ein Elternteil oder sind beide verstorben? Oder du hast keinen Kontakt zu einem Elternteil? Vielleicht lebst du in einer Pflegefamilie oder bist adoptiert? Wie kann man gut leben, wenn Teile der eigenen Geschichte fehlen? Welche Form von Familie lebst du? In diesem Chat soll Platz für einen Austausch darüber sein.

Wichtig: Neue TeilnehmerInnen können an den Chats nur dann teilnehmen, wenn die Registrierung mindestens eine Stunde vor Chatbeginn erfolgte!

nähere Informationen

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Wiedersehen mit der ersten Pflegefamilie nach 50 Jahren

Posted on November 4, 2017. Filed under: Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoIm Artikel „Ich bin‘s, Renate“ aus der Rotenburger Rundschau vom 03.11.2017 wird die Geschichte der heute 56-jährigen Renate erzählt, die nach 50 Jahren ihre erste Pflegefamilie wiedersehen wollte, die ihr „die schönsten acht Jahre ihrer Kindheit geschenkt hat“.

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Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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Pflegegradrechner für Kinder

Posted on November 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. informiert:

Erstmals gibt es jetzt einen Online-Pflegegradrechner, der auch die Kriterien für Kinder berücksichtigt. Damit lässt sich schnell und komfortabel abfragen, zu welchem Ergebnis das neue Begutachtungsverfahren zur Einstufung in die Pflegegrade der Pflegeversicherung führen kann. Für Privatpersonen lässt sich der Pflegegradrechner kostenlos nutzen. Das Alter des Kindes kann dabei exakt eingegeben werden, das Programm stellt daraufhin die jeweiligen Bewertungskriterien ein.

Zum Pflegegradrechner für Kinder geht es hier.

Nach dem neuen Begutachtungsverfahren gelten für Kinder einige Besonderheiten. Diese richten sich nach dem Alter:

Ab 11 Jahren gelten für Kinder die gleichen Maßstäbe wie für Erwachsene (was auch bisher schon so war: Ab dem 11. Lebensjahr wurden auch bisher keine Minuten mehr für natürlichen altersbedingten Hilfebedarf abgezogen).
Bis zu einem Lebensalter von 19 Monaten werden nur in 3 Modulen Bewertungen vorgenommen, außerdem erhält das Kind grundsätzlich einen Pflegegrad, der um 1 höher liegt als die errechnete Bewertung.
Ab dem 19. Lebensmonat bis zum 11. Geburtstag gelten diejenigen Kriterien, die in den Richtlinien des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Kapitel Kinder beschrieben sind. Diese sind zum Teil sehr umfangreich und nicht immer ganz leicht verständlich formuliert. Dennoch kann es sich lohnen, diese nachzulesen, um einen Eindruck davon bekommen, was bei einer Begutachtung herauskommen könnte.

Hier geht es zu den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Das Kapitel zur Begutachtung von Kindern beginnt auf Seite 108 und geht bis Seite 159.

Quelle: Bundesverband behinderter Pflegekinder vom 25.10.2017

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Irland reformiert Adoptionsrecht

Posted on Oktober 31, 2017. Filed under: International, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoAm 17. Oktober 2017 ist in Irland der Adoption Amendment Act 2017 in Kraft getreten. Das Gesetz reformiert das Adoptionsrecht und passt es u.a. an den 2012 per Volksabstimmung verabschiedeten und 2015 in Kraft getretenen Kinderartikel der irischen Verfassung (Art. 42 A) an, mit dem die Grundrechte von Kindern in die irische Verfassung aufgenommen wurden.

Die Änderungen sollen – unabhängig vom Ehestatus der Eltern – die Gleichbehandlung aller für eine Adoption infrage kommenden Kinder sicherstellen. Die Adoption durch Pflegeeltern ist nun grundsätzlich möglich, wenn sich das Kind mindestens 18 Monate in ihrer Obhut befunden hat. Darüber hinaus kann eine Adoption auch durch Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft (Civil Partnership) oder einer faktischen Lebensgemeinschaft erfolgen. In jeder durch den Adoption Act geregelten Angelegenheit ist das Kindeswohl von vorrangiger Bedeutung. Bei Kindern, die in der Lage sind, sich eine eigene Meinung zu bilden, ist diese nun altersentsprechend zu berücksichtigen.

Link zum Gesetzestext

Quelle: AGF EuropaNews Oktober 2017

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Ausstellung, Vorträge und Filme zum Thema „Geschichte der Kindheit im Heim“ bis 31.03.2018 in Potsdam

Posted on Oktober 24, 2017. Filed under: Brandenburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logologo_ausstellg_gdkjih_280px-e1507645799261Die Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ und eine begleitende Vortrags- und Filmreihe finden noch bis zum 31. März 2018 in der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ und an anderen Veranstaltungsorten in Potsdam statt.

Die Ausstellung präsentiert und interpretiert auf vier Etagen alle Facetten der Geschichte des Aufwachsens in öffentlichen Einrichtungen. Sie betrachtet die reformpädagogischen Versuche der Heimerziehung in der Weimarer Republik, die Situation der Fürsorgeerziehung in der NS-Zeit und die Heimerziehung der Nachkriegszeit in West- und Ostdeutschland bis in die Gegenwart hinein. Die Geschichte der Heimkindheit zeigt, dass das Heim zwar für viele Kinder ein neues Zuhause werden konnte. Sie zeigt jedoch vor allem auch, dass ein Aufwachsen im Heim für die meisten Kinder die Fortsetzung von Armut, Gewalt und Missbrauch sowie Ausbeutung ihrer Arbeitskraft und fehlende Schul- oder Berufsbildung bedeutete.

Die öffentliche Vortragsreihe ergänzt die Ausstellung: „Heimerziehung in der DDR“ (11. Januar 2018), „Sexualität und Sexuelle Gewalt im Heim“ (25. Januar 2018) und „Flüchtlingskinder als Heimkinder heute“ (08. Februar 2018). Die Filmreihe zeigt u.a. „Freistatt“ (mit Podiumsdiskussion) am 16. Januar 2018.

Die Ausstellung, Vortrags- und Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“, der Fachhochschule Potsdam, dem Filmmuseum Potsdam und Expert_innen der Wohlfahrtsforschung.

nähere Informationen

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Erklärvideo „Leaving Care – Was ist denn das?“

Posted on Oktober 20, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoEin Erklärvideo von Care Leavern für Care Leaver und Interessierte gibt es auf den Seiten des Netzwerks Care Leaver Baden-Württemberg.

Es erklärt anschaulich was mit dem Begriff Care Leaver gemeint ist und mit welchen Herausforderungen Care Leaver konfrontiert sind.

Die Homepage www.careleaver-bw.de und die Angebote des Netzwerkes richten sich an Care Leaver, die Unterstützung im Übergang und ihrem weiteren Lebensweg brauchen, die sich gerne treffen, vernetzen, austauschen und solidarisieren wollen mit anderen Care Leavern.

Die Homepage soll aber auch Einrichtungen ansprechen, die junge Menschen in die Selbstständigkeit begleiten, mit Care Leavern in Kontakt stehen und die sich mit ihnen zusammen Gedanken dazu machen wollen, wie die Übergänge besser gestaltet werden und Care Leaver zukünftig mehr Unterstützung finden können.

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Ärzteblatt: „Kinderschutz: Kooperation ist unabdingbar“

Posted on Oktober 19, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Verschiedenes |

logoAuch das Gesundheitswesen erhofft sich die Zustimung des Bundesrates zum Kinder- und Jugendstärkungssgesetz (wir berichteten), damit die Kooperation von Gesundheitswesen und Jugendhilfe vorankommt.

Das Ärzteblatt setzt sich im Artikel „Kinderschutz: Kooperation ist unabdingbar“ mit strukturellen und Kommunikationsproblemen zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen auseinander.

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Bochum: 40-jähriges Jubiläum des Pflegekinderdienstes und der Adoptionsvermittlungsstelle

Posted on September 23, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Unterstützt durch das Landesjugendamt hatten kommunale Jugendämter in den 70er Jahren damit begonnen, spezialisierte Pflegekinderdienste einzurichten. In Kooperation mit Kinderheimen schauten sie, welche Schützlinge sie in Pflegefamilien vermitteln konnten. Eine wichtige Aufgabe war von Beginn an, parallel mit den leiblichen Eltern eine mögliche Rückkehr der Kinder in die Herkunftsfamilie zu prüfen. „Vorher hatten Vormundschaftsabteilungen und Soziale Dienste Adoptions- und Pflegekinderdienstaufgaben als eine von vielen Tätigkeiten erledigt“, schildert Ursula Roth. „Die Erkenntnis, unterzubringenden Kindern und Jugendlichen in Familien pädagogisch in vielen Fällen besser gerecht zu werden als in großen Heimen, gewann jedoch immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt war und ist eine solche Unterbringung aus Sicht der Jugendhilfe für die Kommunen auch kostengünstiger.“

Der Bochumer Pflegekinderdienst nahm 1977 seine Arbeit mit vier Beschäftigten auf. Eine MitarbeiterIn war in der schon bestehenden Adoptionsvermittlung tätig. Im Gründungsjahr konnte der Dienst für 177 Kinder eine Dauerpflege finden; 2017 sind es derzeit 380 Kinder. Diese Kinder werden aktuell von 13 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Arbeitsbereichen Fremd-, Verwandten- und Bereitschaftspflege betreut; eine Mitarbeiterin vermittelt weiterhin Adoptionen. Seit 1991 kümmert sich der Dienst auch um Kinder, die bei Verwandten dritten Grades leben. Im Rahmen einer immer stärkeren Qualifizierung hat das Jugendamt Bereiche des Pflegekinderdiensts spezialisiert, so die Bereitschaftspflege, die in den ersten Jahren von allen Mitarbeiterinnen des Dienstes mitbetreut worden ist. Heute werden in der Bereitschaftspflege 28 Kinder in Notsituationen betreut; zirka die Hälfte von ihnen kann nach einer familiäre Krise zu den leiblichen Eltern zurückkehren.

Ebenso wichtig wie die Qualifizierung des Dienstes ist die der Pflegeeltern. Seit 1995 gibt es für Bewerberinnen und Bewerber, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, Vorbereitungsseminare. Nach Bedarf finden mindesten zwei Kurse pro Jahr statt. Familien, die bereits ein Kind bei sich aufgenommen haben, können durch den Pflegekinderdienst regelmäßig Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen nutzen. Sie haben qua Gesetz ein Recht auf gute und qualifizierte Betreuung und Beratung durch das Jugendamt. Dieses Angebot hat der Pflegekinderdienst in 40 Jahren geschaffen und möchte es auch in der Zukunft erhalten. Darüber hinaus können sich Pflegefamilien bei Stammtischen, „Klöncafés“ und Feiern austauschen. Im Jugendfreizeithaus JUMA wollen sie zum Beispiel im Dezember Plätzchen backen.

„Pflegekinder, die in der Regel durch problematische Situationen in ihrer Herkunftsfamilie einen sehr schlechten Start in ihr Leben hatten, erhalten durch ihre Pflegefamilie eine so gute Unterstützung, dass sie sich gut entwickeln und als Erwachsene ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten können“, freut sich Ursula Roth. „Dies gelingt dank der Pflegeeltern, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag diese oftmals herausfordernde Aufgabe leisten.“

zur kompletten Pressemitteilung der Stadt Bochum vom 22.09.2017

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Artikel „Russland entdeckt seine verlassenen Kinder“

Posted on September 20, 2017. Filed under: International, Kinderschutz, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Neue Züricher Zeitung berichtet am 20.09.2017 im Artikel „Russland entdeckt seine verlassenen Kinder“ über die Reform russischer Kinderheime und die zunehmende Vermittlung der Sozialwaisen an Pflegeeltern, die teiweise kritisch gesehen wird.

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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Deutsche Ethikrat zu Eizellspende und „wohltätigem Zwang“ in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 7, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Infobrief 2/2017 mit Informationen und Nachrichten aus dem Deutschen Ethikrat enthält zwei interessante Artikel:

  • Forum Bioethik: Ethikrat diskutierte über Folgen der Eizellspende
    Die Eizellspende ist in Deutschland verboten. Welche ethischen Folgen sich daraus ergeben, wenn Paare aus Deutschland eine solche Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen, diskutierte der Deutsche Ethikrat am 22. März in Berlin im Rahmen einer öffentlichen Abendveranstaltung der Reihe „Forum Bioethik“.
  • Anhörungen: „Wohltätiger Zwang“ in Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe sowie Pflege und Behindertenhilfe
    Zwangsmaßnahmen stellen schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte einer Person dar und sind somit ethisch und rechtlich in besonderem Maße rechtfertigungspflichtig. Dennoch ist die Anwendung von Zwang – etwa in Form von Zwangsunterbringung, Bettgittern oder medikamentöser Ruhigstellung – in verschiedenen Praxisfeldern sozialer Berufe verbreitet. Der Deutsche Ethikrat erarbeitet derzeit eine Stellungnahme zu so genanntem „wohltätigen Zwang“, der damit begründet wird, dass Schaden vom Betroffenen selbst abgewendet werden müsse. Im ersten Halbjahr 2017 veranstaltete er zu diesem Themenkomplex drei Anhörungen

Der Infobrief wurde eingerichtet, um einer breiteren Öffentlichkeit den Diskurs im Deutschen Ethikrat in komprimierter Form vorzustellen. Als Grundlage dienen die veröffentlichten Dokumente des Deutschen Ethikrates (Audiomitschnitte und Simultanmitschriften der öffentlichen Sitzungen, Stellungnahmen etc.).

zum Infobrief 2/2017 des Deutschen Ethikrates

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InterviewpartnerInnen gesucht für Zulassungsarbeit „Die Situation lieblicher Eltern von Pflegekindern mit einer Behinderung“

Posted on September 5, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Eine Studentin der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg sucht für ihre Abschlussarbeit für das Lehramt Sonderpädagogik zum Thema „Die Situation lieblicher Eltern von Pflegekindern mit einer Behinderung“ leibliche Eltern von Pflegekindern mit einer Entwicklungsverzögerung, die sich zu einem Interview bereit erklären.

Hierzu benötigt sie sechs Interviewpartner, die bereit sind über ihre Situation zu sprechen. Dabei wird es um die Kinder gehen und die Gründe für ihren Aufenthalt in einer Pflegefamilie, die Häufigkeit der Besuche dieser, das Verhältnis zu den Pflegeeltern und auch die Unterstützungsangebote und Verbesserungswünsche nach der Abgabe der Kinder. Die gestellten Fragen müssen nicht alle beantwortet werden, wenn dies nicht erwünscht ist.

Gerne ist Frau Lohrmann auch zu einem Telefonat bereit und bei weiteren Fragen auch per Mail erreichbar.

Kontakt:
Elena Lohrmann
Telefon: 015232757780
E-Mail: elenalohrmann@yahoo.de

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Belgien erstellt Statut für Pflegefamilien

Posted on September 1, 2017. Filed under: International, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes |

Nach 20 Jahren der Diskussion gilt seit September 2017 für Pflegeeltern in Belgien endlich ein eigenes Statut in dem die Rechte und Pflichten der Familien konkret festgelegt wurden. Das Gesetz soll mehr Rechtssicherheit schaffen bei alltäglichen Entscheidungen und Umgangskontakte besser regeln. Darüber hinaus wird rückgeführten Pflegekindern weiter Kontakt zu ihren ehemaligen Pflegeeltern ermöglicht.

zum Gesetzestext

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Fünf Tipps für Eltern zu Computerspielen

Posted on August 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Vom 22. bis 26. August 2017 treffen sich in Köln tausende Fans und Unternehmen zu einer der wichtigsten Computer- und Videospielmessen der Welt – der Gamescom (2016: 345.000 Besucher). Laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware sind im vergangenen Jahr rund 2,9 Milliarden Euro mit Konsolen und Games umgesetzt worden. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“, der Medienratgeber für Familien, hat zur Messe fünf wichtige Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte zusammengestellt.

  1. Informieren – und mitspielen!
    Am besten lassen sich Eltern die Spiele von ihrem Kind zeigen. Damit bezeugen sie nicht nur Interesse, dies schafft gemeinsame Erlebnisse. Viele Spiele lassen sich auch von mehreren Personen gleichzeitig spielen – auch Eltern können den Controller in die Hand nehmen. Das ist sogar sinnvoll, weil Eltern so ein Verständnis für die Sache bekommen und von den Kindern als Gesprächspartner ernst genommen werden.
  2. Passende Spiele finden.
    Orientierung bieten die Altersangabe der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Eltern und Erziehende sollten darauf achten, dass sich ihre Kinder nur mit solchen Spielen beschäftigen, die für ihr Alter freigegeben sind. Es gibt fünf Prüfsiegel (ab 0, ab 6, ab 12, ab 16, ab 18 Jahre).
  3. Tragbar oder stationär?
    Games lassen sich am Computer, auf Konsolen und mobilen Geräten spielen. Wichtig ist, dass Eltern sich vor der Anschaffung über diese Geräte informieren und sie vorher testen, etwa beim Händler oder auch indem sie diese von Freunden ausleihen, um zu sehen, welchen Einfluss diese auf den Familienalltag haben. Tragbare Geräte lassen sich gut im Urlaub verwenden. Allerdings lässt sich auch schwerer nachvollziehen, wie oft sie genutzt werden. Der Vorteil stationärer Konsolen: Die Eltern können besser sehen, was auf dem Bildschirm geschieht.
  4. In Maßen nutzen.
    Viele Eltern sind sich unsicher, wie lang, lang genug ist. Als eine grobe Richtschnur gilt: Kinder bis fünf Jahre sollten nicht täglich digitale Spiele spielen und nicht länger als eine halbe Stunde am Tag vor einem Bildschirm verbringen, Kinder von sechs bis neun Jahren eine Stunde. Kinder ab etwa zehn Jahren können sich zunehmend selbstständig ihre Medienzeit pro Woche einteilen.
  5. Hilfe holen, wenn es zu viel wird.
    Manche Kinder und Jugendliche verlieren sich regelrecht in den digitalen Welten – sie vergessen die Zeit, vernachlässigen Schule und Freunde. Oft wird schnell von „Mediensucht“ gesprochen. Richtig ist, dass die Realitätsflucht auf Dauer gefährlich ist. Eltern sollten mit ihren Kindern reden, sich aber auch Hilfe holen, wenn Games zu einem familienproblem wird.

Zu den verschiedenen Themen – und vielen weiteren – bietet der Medienratgeber „SCHAU HIN!“ nicht nur umfangreiche Hintergrundinformationen. Auf www.schau-hin.info werden im Bereich „Medien“ unter dem Stichwort „Games“ viele Aspekte behandelt. Wir vermitteln auch gern Ansprechpartner für Interviews zu diesem Thema.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ vom 18.08.2017

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Digitales Familienministerium – Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

Posted on August 14, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes |

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das „Informationstool Familienleistungen“ – www.infotool-familie.de – freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley erklärte anlässlich des Livegangs des Infotools: „Für das Bundesfamilienministerium ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die familienpolitischen Leistungen und Möglichkeiten zu informieren. Alle müssen die Möglichkeit haben, in Anspruch zu nehmen, was ihnen zusteht.“
Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert.

„Das Bundesfamilienministerium geht hier neue Wege. Wir sind ein digitales Familienministerium und gestalten den digitalen Wandel aktiv mit“, betonte Dr. Barley. Die Bundesfamilienministerin verwies auf die Möglichkeiten, die digitale Technologien bieten, um den Zugang zu familienpolitischen Leistungen leichter zu machen. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Infotool Familienleistungen. Aber auch die Beantragung von Leistungen will die Bundesministerin vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.
Das Infotool Familienleistungen – http://www.infotool-familie.de – soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung.

Quelle: Pressemeldung des Bundesfamilienministeriums vom 04.08.2017

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Hausaufgaben-Apps: Das sollten Eltern wissen

Posted on August 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Digitale Lernhilfen liegen im Trend: Apps vermitteln Wissen interaktiv und mit Spaßfaktor – doch nicht alle sind für Kinder und Jugendliche geeignet. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern zum Start des neuen Schuljahrs, die Angebote alters- sowie situationsabhängig auszuwählen. Wenn Eltern sich vorab ein Bild von den Lernprogrammen machen, schützt dies vor bösen Überraschungen, etwa versteckten Kosten.

Rund 30 Minuten pro Tag nutzen Zwölf- und Dreizehnjährige laut JIM-Studie 2016 das Internet für ihre Hausaufgaben. Das entspricht mehr als einem Drittel ihrer durchschnittlichen Lernzeit von 80 Minuten pro Tag. Dieser Entwicklung folgt auch das immer größere Angebot digitaler Lern-Apps: Vom Vokabeltrainer über Formelsammlungen bis zu interaktiven Spielen, die Musik- oder Geschichtswissen vermitteln. Für Eltern ist es wichtig, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Angebote gemeinsam mit ihrem Kind auszuwählen und zu prüfen.

Auf altersgerechte Inhalte achten
Bei der Wahl der Lernhelfer müssen Eltern darauf achten, dass die Inhalte Alter und Wissensstand des Kindes entsprechen. „Lern-Apps sollen Kinder fordern und fördern, aber nicht überfordern“, betont Kristin Langer, SCHAU HIN!-Mediencoach. Besonders jüngere Kinder finden Gefallen am Lernen mit Geschichten und Abenteuern, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Hier können sie erste Erfahrungen im Lesen oder Rechnen sammeln. Ältere Kinder profitieren von Apps, die komplexere Sachverhalte aus dem Unterricht anschaulich erklären und verständlicher machen. Auch Vokabeltrainer-, Formelsammlung- oder Stundenplan-Apps können hilfreiche Ergänzungen zum klassischen Lernen mit dem Schulbuch sein. Wichtig ist zu prüfen, ob die digitalen Lernhilfen frei von Werbung oder versteckten Kosten sind.

Apps zusammen einstellen
Nach dem Download sind die Einstellungen der App zu prüfen, auch um etwa nervige Benachrichtigungen abzuschalten. Dabei können Eltern ihr Kind darauf hinweisen, dass es vorsichtig mit privaten Daten und externen Links umgeht und keine Käufe oder Downloads selbst vornimmt. Nehmen sich Eltern die Zeit, die Anwendung gemeinsam mit ihrem Kind zu testen, erhalten sie einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt. Der Austausch über die Aufgabenstellungen und den Inhalt der Apps kommt generell dem Lernerfolg zugute.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info im Bereich „Mobile Geräte“ App-Empfehlungen und ein Extrathema „Lernen mit Medien“ ( http://www.schau-hin.info/extrathemen/lernen-mit-medien.html.). Einen Überblick über altersgerechte Lern-Apps für Kinder erhalten Familien auch auf www.app-tipps.net/lernen, bei der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts, bei der Stiftung Lesen sowie bei den Softwarepreisen „Giga Maus“, „Tommi“, „digita“, „Comenius-EduMedia-Award“ oder „Pädi“.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung von SCHAU HIN! vom 11.08.2017

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Medizinische Kinderschutz-Hotline jetzt bundesweit verfügbar

Posted on August 1, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Verschiedenes |

logoreiterbild_dummy-1600x860_fotolia_117889480Am 01.07.2017 ist der bundesweite reguläre Betrieb der vom Bundesfamilienministerium geförderten Medizinischen Kinderschutz-Hotline gestartet.

Die Hotline richtet sich an medizinisches Fachpersonal. Hierzu gehören Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Psychotherapeuten sowie Pflegekräfte. Angehörige dieser Berufsgruppen können jetzt im ganzen Bundesgebiet und rund um die Uhr unter der Nummer 0800 1921000 bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch eine direkt verfügbare, kompetente, praxisnahe und kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit speziellem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen erhalten.

Die Kinderschutzhotline bietet eine spezifische Beratung an, beispielsweise bei Fragen zu den gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Schweigepflicht und ärztliches Handeln. Welche Schritte kann oder muss ich in einem Kinderschutzfall einleiten? Wo gibt es Hilfe vor Ort?

Die Beraterinnen und Berater an der Hotline absolvieren zusätzlich zu ihrer medizinischen Aus- und Weiterbildung einen Kurs zur „insoweit erfahrenen Fachkraft“, der sich üblicherweise an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe richtet. Den Beraterinnen und Beratern steht rund um die Uhr ein fachärztlicher Hintergrunddienst zur Verfügung. Das Angebot wird fortlaufend qualitätsgesichert begleitet und extern evaluiert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kinderschutzhotline.

 

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Broschüre: Wege aus der Gewalt – So schützen Sie Ihr Kind

Posted on August 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logocsm_004_br_wege-aus-der-gewalt_2017-06_titelbild-web_4e40a629f4Gewalt von Kindern und Jugendlichen ist ein häufig diskutiertes Thema. Die Broschüre „Wege aus der Gewalt“ informiert über Ursachen von Gewalt. Sie geht dabei besonders auf die Bedeutung von Familie und Erziehung, die Wohn- und Lebensbedingungen, den Einfluss der Gruppe sowie die Wirkung gewalthaltiger Filme und Videospiele auf junge Menschen ein. Die möglichen Folgen von Gewalthandlungen werden zum einen für die Opfer und zum anderen für die Täter aus juristischer Sicht dargestellt.

In der aktualisierten Broschüre „Wege aus der Gewalt“ des Programms „Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ finden Eltern und Erziehungsverantwortliche auf über 30 Seiten Antworten und Tipps, die sie dabei unterstützen können, Konflikte angemessen zu lösen.

Die Broschüre steht auf der Beratungs-Website zum Download zur Verfügung.

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Rechtshilfe-Fonds des B-UMF für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-umF) hat einen Rechtshilfefonds aufgelegt über den die Mitglieder des Bundesfachverbandes umF Zuschüsse zu Rechtsanwaltskosten für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beantragen können.

Das Budget ist begrenzt und es werden vorrangig solche Verfahren bezuschusst, die über den Einzelfall hinaus von grundsätzlicher rechtlicher oder öffentlicher Bedeutung sind.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen den Rechtshilfefonds in Anspruch nehmen zu können sowie dem Verfahren sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.b-umf.de/de/themen/rechtshilfe

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Handreichung: Jugendhilfe für Flüchtlingsfamilien

Posted on Juli 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Bundesfachverband umF e.V. und UNICEF Deutschland sind der Frage nachgegangen, wie sich der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe für Familien gestaltet, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind und haben eine Handreichung für Jugendämter erstellt.

Anhand konkreter Beispiele und Handlungsempfehlungen wird aufgezeigt, wie sich der Rechtsanspruch auf Leistungen, Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in der Praxis umsetzen lässt.

zur Handreichung

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Jugendmedienschutz muss auch bei digitalen Medien greifen

Posted on Juli 24, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoMit Freunden chatten, Fotos teilen und neue Games spielen – Alltag vieler Jugendlicher. Der digitale Wandel und die größtenteils mobile Mediennutzung verlangen dringend zeitgemäße Antworten, um Kindern und Jugendlichen sichere Räume für ein gutes, selbstbestimmtes und unbeschwertes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen. Neben den Chancen und Möglichkeiten ergeben sich auch neue Fragen – zum Beispiel: Ist die neueste App überhaupt geeignet für Kinder? Warum können Kinder einfach von Fremden angeschrieben werden und wie lässt sich vermeiden, dass sie mit verstörenden Inhalten konfrontiert werden? Cybermobbing, sexuelle Belästigung im Netz, exzessive Nutzung digitaler Medien und die Verbreitung persönlicher Daten – was sind die reellen Risiken?

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley: »Für Jugendmedienschutz, der im digitalen, mobilen und die Grenzen virtueller, digitaler und realer Welten verwischenden Zeitalter greift, sind ganz unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte gefordert. Einen guten Schutz bekommen wir nur hin, wenn Politik und Zivilgesellschaft hier Hand in Hand arbeiten«. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Martina Hannak-Meinke, unterzeichnete die Bundesfamilienministerin deshalb am 18. Juli eine strategische Zielvereinbarung für den auf den Weg gebrachten neuen Fachbereich »Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit« bei der BPjM. Mit dem neuen Fachbereich der BPjM wird der Weg für die zwischen Bund und Ländern abgestimmte Novellierung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) geebnet auf der Grundlage der Eckpunkte der Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley: »Für einen modernen und verlässlichen Kinder- und Jugendmedienschutz sind nicht nur die Inhalte im Netz entscheidend. Es geht auch um die sich ergebenden Risiken, wenn Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken und über Spiele-Apps in Kontakt treten. Die jungen User brauchen besonderen Schutz und individuelle Förderung. Zusammen mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wollen wir Eltern, Kindern und Jugendlichen klare Orientierungshilfen für sichere Online-Kommunikation geben«.
Weitere Informationen unter www.bmfsfj.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, 18.07.2017

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Ängste der Kinder: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Juli 22, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logofk_0317_titelZu dem Themenschwerpunkt „Ängste der Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen. Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Lydia Kruska und Annette Streeck-Fischer („Ängste im Kindesalter verstehen“);
  • Katrin Schuck und Silvia Schneider („Kinderängste – Escheinungsbild, Diagnostik, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten“);
  • Michael Schulte-Markwort („Über Angsthasen und Heulsusen – Die Behandlung kindlicher Angststörungen“);
  • Hans Hopf („Jungenängste – Mädchenängste, Gemeinsamkeiten und Unterschiede“);
  • Felicitas Römer („So lernen Kinder, mit ihren Ängsten umzugehen“);
  • Stephan Gingelmaier und Axel Ramberg („Kindliche Affekte mentalisieren – Über die affektregulatorische Bedeutung einer mentalisierenden Haltung in der frühen Kindheit“)
  • sowie ein Interview mit Karin Grossmann („An Angst kann man sich nicht gewöhnen, aber man kann abstumpfen, was zu Hilfslosigkeit und Aggression führt“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Nein sagen reicht nicht – Prävention von sexuellem Missbrauch mit Kinder gestalten“ von Yvonne Oeffling und Anja Bawidamann;
  • „Musiktherapie mit syrischen Flüchtlingskindern in Amman/Jordanien“ von Edith Fellmann sowie
  • „Das Kind und seine Befreiung vom Schatten der großen, großen Angst – Ein Bilderbuch für Flüchtlingsfamilien und ihre Unterstützer/innen“ von Susanne Stein.

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Meldung der Deutschen Liga für das Kind vom 18.07.2017

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