Verschiedenes

Pflegekinder, die bei ihren Großeltern aufgewachsen sind, werden für Reportage gesucht

Posted on März 21, 2017. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Für einen großen Artikel in der Zeitschrift „Brigitte Wir„, die sich an Menschen ab 60 richtet, sucht die Redakteurin Katrin Hummel Leute, die bei ihren Großeltern aufgewachsen sind, deren Pflegeeltern also die Großeltern waren.

Sie würde gerne mit den Enkeln und den Großeltern Telefoninterivews führen und fragen, wie das so war: Schöne Erlebnisse und Probleme. Außerdem würden sollen Enkel und Großeltern/Großmutter auch fotografiert werden.

Da es sehr eilt, erbittet Frau Hummel Rückmeldungen bis spätestens Sonntag, den 26. März 2017.

Kontakt:
Katrin Hummel
Mobil 0173 58 59 105
http://www.facebook.com/katrin.hummel.texte

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Wettbewerb „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes

Posted on März 9, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoAb sofort können sich Schulklassen und außerschulische Gruppen für das Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes bewerben. Bei diesem Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Kinderrechte in ihrem Alltag bei Kindern und Erwachsenen bekannter gemacht und umgesetzt werden können. Möglich sind beispielsweise Videos, Fotostorys, gemalte Bilder, geschriebene Geschichten, Comics oder Hörspiele. Die Dokumentationen der durchgeführten Aktionen können bis zum 17. Juli 2017 als eingereicht werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen des Deutschen Kinderhilfswerkes wählt die drei kreativsten Einsendungen aus. Die Gewinner werden zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres nach Berlin eingeladen, um dort die Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Auch fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen wir in unserem Land feststellen, dass wir von einer vollständigen Umsetzung der in der Konvention festgeschriebenen Kinderrechte noch weit entfernt sind. Ein Fünftel der Kinder hat noch nichts über die Kinderrechtskonvention gehört oder gelesen. Und fast zwei Drittel der Kinder kennen Kinderrechte nur vom Namen her und wissen über Einzelheiten nicht so gut Bescheid. Das möchten wir mit diesem Wettbewerb ändern“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 garantiert allen Kindern das Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und Religion. Die Kinderrechte gelten in den Entwicklungsländern ebenso wie in Industrieländern wie Deutschland. Deutschland hat die Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren, im April 1992, ratifiziert und sich verpflichtet, diese umzusetzen.

Weitere Infos zum Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes finden sich unter: www.kindersache.de/wettbewerb. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 08.03.2017

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Erweiterte Wanderausstellung zur Heimerziehung in Baden-Württemberg bis 31.03.2017 in Karlsruhe

Posted on März 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logolabw_heimerziehung_plakat_a4_gla_201611_500Zurzeit gastiert im Generallandesarchiv Karlsruhe die Wanderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975“. Mit der Ausstellung, die im Sommer 2015 startete, arbeitet das Land Baden-Württemberg das leidvolle Schicksal von Heimkindern auf, die in den Heimen – oft aus trivialen Gründen eingewiesen – täglich psychische und körperliche Gewalt erlitten.

Anhand von Bildern und Dokumenten – u. a. Speisepläne, Aktenauszüge, Briefe – gibt die Ausstellung Einblicke in den Alltag von Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen der Nachkriegszeit und ergänzt diese durch Berichte und Filme von betroffenen Zeitzeugen. In Karlsruhe wurde die Ausstellung erweitert durch eine Sammlung von etwa 11.000 Original-Dokumenten aus der Zwangserziehungsanstalt Flehingen (bei Karlsruhe). Sie dokumentieren repressive Erziehungsmethoden und die Lebensumstände der dort lebenden Jugendlichen von 1900 bis 1984. Die sogenannten Zöglings-Akten sind zum ersten Mal öffentlich zu sehen und stellen laut Vizechef des Archivs, Jürgen Treffeisen, eine Rarität dar.

Die Ausstellung beschreibt nicht nur das System der Heimerziehung, sondern auch die Rolle der Jugendämter beim Prozess der Heimeinweisung und die Aufsicht sowie Kontrolle der Träger und Einrichtungen. Neben der historischen Darstellung der Heimerziehung will die Ausstellung auch einen Ausblick in die heutige Heimlandschaft und Jugendhilfe geben und Betroffenen bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit helfen.
Noch bis zum 31. März dieses Jahres kann die Ausstellung im Generallandesarchiv Karlsruhe besucht werden; der Eintritt ist frei.

nähere Informationen

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Auskunft über die eigene Abstammung

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Mit der Einrichtung eines zentralen Registers für Samenspender sollen Kinder aus künstlicher Befruchtung künftig jederzeit Auskunft über ihre Abstammung erhalten können.

Das sieht ein Gesetzentwurf (BT-Drs. 18/11291 – PDF, 1,4 MB) der Bundesregierung vor, der dem Bundestag zur Beratung vorliegt. Mit dem Gesetzentwurf wird nach Angaben der Regierung ein Auskunftsanspruch für jene Personen festgelegt, die durch eine Samenspende und künstliche Befruchtung gezeugt worden sind. Das bundesweite Samenspenderregister wird beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) eingerichtet. Dort sollen für eine Zeitspanne von 110 Jahren Angaben über die Samenspender und Empfängerinnen einer Samenspende gespeichert werden.

Geregelt werden die nötigen Aufklärungs-, Dokumentations- und Meldepflichten. So können künftig Personen, die meinen, durch eine Samenspende gezeugt zu sein, bei der Registerstelle eine Auskunft beantragen. Zugleich wird dem Entwurf zufolge durch eine Ergänzung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) die gerichtliche Feststellung der rechtlichen Vaterschaft des Samenspenders ausgeschlossen. So soll verhindert werden, dass an Samenspender im Sorge-, Unterhalts- und Erbrecht Ansprüche gestellt werden.

Das Gesetz soll 2018 in Kraft treten und bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.02.2017

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Studie: Moralisches Denken von Kindern entwickelt sich unabhängig von Intelligenz

Posted on Februar 5, 2017. Filed under: Forschung, Publikationen, Verschiedenes |

logoMit IQ-Tests und systematischen Interviews hat eine Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) bei 129 Sechs- bis Neunjährigen untersucht, ob sich die Intelligenz der Kinder auf ihren moralischen Entwicklungsstand auswirkt. Dabei konnte kein Zusammenhang festgestellt werden.

Von besonders intelligenten Kindern wird gerne erwartet, dass sie sich anständiger als ihre Altersgenossen verhalten. Einige Studien, die einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und moralischen Urteilen bei Jugendlichen und Erwachsenen festgestellt haben, scheinen diese Haltung zu bestätigen. Aber lässt sich der Befund auch auf jüngere Kinder übertragen? Nein, lautet die Antwort nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Die Forscherinnen und Forscher haben den Zusammenhang bei 129 Kindern im Alter von sechs bis knapp neun Jahren untersucht und kommen zu folgendem Schluss: „Für die Lebensphase während der Grundschule konnten wir keinen Einfluss der Intelligenz auf das moralische Denken von Kindern, also auf ihre moralischen Urteile und Gefühle, feststellen“, erläutert Hanna Beißert, die für die Studie verantwortliche Wissenschaftlerin des DIPF.

Für die Untersuchungen waren zwei Messungen notwendig. Die Intelligenz der Kinder ermittelte die Forschergruppe mit einem standardisierten IQ-Test. Den moralischen Entwicklungsstand erfasste sie, indem sie den Kindern Bildergeschichten präsentierte, in denen die Hauptfigur jeweils eine moralische Regel bricht. Zu diesem „Tabubruch“ befragte das Team die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss. „Wir wollten ein Verfahren mit möglichst alltagsnahen Inhalten anwenden“, beschreibt Beißert die Vorgehensweise. So handelten die Geschichten davon, mit einem bedürftigen Kind nicht zu teilen, die Süßigkeiten von Gleichaltrigen zu stehlen, deren Sachen zu verstecken und davon, jemanden zu hänseln. Bei den folgenden Fragen sollten die Kinder die Taten generell bewerten („War das in Ordnung oder nicht in Ordnung?“), beurteilen, welche moralischen Regeln und Gefühle mit der Geschichte verbunden sind, und einordn en, wie es sich anfühlen würde, wenn sie die Taten selbst begangen hätten.

Den Fragenkatalog wendeten die Forscherinnen und Forscher auf alle Geschichten an und leiteten aus den Antworten Kennwerte ab. Den Zusammenhang mit der Intelligenz errechneten sie mit verschiedenen statistischen Verfahren (Varianz- und Regressionsanalysen sowie Rang-Korrelationen). Mit dem Ergebnis, dass kein signifikanter Zusammenhang zu finden war. Wie Hanna Beißert ausführt, sind nun weitere Untersuchungen mit unterschiedlichen Testgruppen, jüngeren Kindern und mehr Messungen notwendig, um die Befunde zu erhärten. Als pädagogischen Impuls hält die Bildungsforscherin dennoch fest: „Wir können sagen, dass auch besonders intelligente Kinder die gleiche Unterstützung in ihrer Moralentwicklung brauchen, wie ihre weniger intelligenten Altersgenossen.“

Die gesamte Studie beschreibt Hanna Beißert in einem gemeinsam mit Professor Dr. Marcus Hasselhorn (ebenfalls DIPF) verfassten und frei verfügbare Beitrag für die Fachzeitschrift „Frontiers in Psychology“: www.journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2016.01961/full

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) vom 02.02.2017

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Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können

Posted on Februar 3, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoGemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 03.02.2017:

Wie Eltern Kinder und Jugendliche beim Umgang mit dem Internet unterstützen können BZgA gibt Empfehlungen anlässlich des Safer Internet Day 2017

Köln, 03. Februar 2017. Anlässlich des Safer Internet Day am 07. Februar 2017 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen hin.

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler erklärt: „Wir haben heute von fast überall Zugriff auf das Internet. Das eröffnet unzählige spannende Möglichkeiten, schafft aber auch neue Herausforderungen. Gerade Jugendliche müssen lernen, das Netz selbstbestimmt und im richtigen Maß zu nutzen. Sonst besteht die Gefahr, dass für das reale Leben neben dem virtuellen kein Platz mehr bleibt. Mittlerweile sind etwa 270.000 Jugendliche von Internetanwendungen abhängig, etwa doppelt so viele wie 2011. Eine unserer zentralen Aufgaben besteht deshalb darin, Medienkompetenz vorzuleben und aktiv zu vermitteln.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Online sein ist für Jugendliche wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Dabei gibt es bei der Nutzung von Computerspielen und Internet besonders bei der jüngeren Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren deutliche Geschlechtsunterschiede: so nutzen 84,3 Prozent der Mädchen täglich Soziale Netzwerke, gleichaltrige Jungen zu 77,2 Prozent. Dagegen spielen 36,2 Prozent der männlichen Jugendlichen täglich Computerspiele, bei den gleichaltrigen Mädchen sind dies nur 11,3 Prozent. Die Zahlen bestätigen, wie wichtig es ist, Jugendlichen die Risiken der exzessiven Nutzung von Internet, Smartphones und Computerspielen aufzuzeigen. Darüber hinaus gilt es, Eltern und andere erwachsene Bezugspersonen für ihre Vorbildrolle für Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren.“

Gemeinsam Zeit zu verbringen ist für Familien wichtig. Damit – rund um Smartphone, Computerspiele und Soziale Netzwerke – diese Familienzeit für Eltern und Kinder gelingt, empfiehlt die BZgA Eltern, folgende Punkte zu beachten:

  • WANN? Mit dem Kind Zeitvereinbarungen treffen. Zeitkonten, wie zum Beispiel acht Stunden Spielzeit pro Woche, können gemeinsam geplant werden.
  • WAS? Gemeinsam festlegen, welche Angebote Kinder nutzen können. Dabei ist der Jugendschutz zu beachten. Einige Soziale Netzwerke sind beispielsweise zwar ab 13 Jahren erlaubt, werden aber von Pädagogen erst wesentlich später zur Nutzung empfohlen.
  • WO? Der Standort des PCs oder die Nutzungsorte des Smartphones haben großen Einfluss darauf, wann und wie Kinder und Jugendliche sie nutzen.
  • WAS SONST? Je abwechslungsreicher die Familienzeit gestaltet ist, umso zugänglicher sind Kinder und Jugendliche für andere Erlebnisse als online zu sein.

Präventionsangebote der BZgA im Überblick

Die Materialien können kostenlos bestellt werden bei Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de

Ein Faktenblatt zur BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ ist unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/suchtpraevention/ zu finden.

Die neuen Studiendaten stehen als ‘Teilband Computerspiele und Internet‘ der BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ unter www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/ zum Download zur Verfügung.

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Skurrile App soll Adoptionen „attraktiver“ machen

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Podcast / Online, Verschiedenes |

logo20min.ch berichtet am 23.01.2017 im Artikel „Prinzip Tinder – mit einem Wisch zum Adoptivkind“ von einer umstrittenen Idee, per App zur Adoption freigegebene Kinder und adoptionswillige Paare zusammenzubringen. Mit einem Video stellten die Entwickler ihre anscheinend ernst gemeinte Idee vergangene Woche auf einer Crowdfunding-Plattform vor.

In den USA ist es nicht unüblich, dass Adoptionsagenturen Profile von möglichen Adoptivkindern veröffentlichen, die dann von potentiellen Bewerbern nach ihrem Aussehen ausgewählt werden können.

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EGMR verurteilt Russland wegen Adoptionsverbot für US-Paare

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, International, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Berliner Zeitung berichtet am 17.01.2017 im Artikel „Adoptionsverbot für US-Paare – Menschenrechtsgericht verurteilt Russland“ von einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, nach der das seit 2013 geltende Adoptionsverbot für US-Bürger („Dima-Jakowlew-Gesetz“) der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht.

Die klagenden US-Staatsbürger und russischen Kinder hatten sich in der Schlussphase des Adoptionsverfahrens befunden, als das umstrittene Verbot kurzfristig in Kraft trat (wir berichteten). Die Paare sollen nun Schadensersatz erhalten.

Etwas anders beurteilt Sputnik Deutschland in ihrem Artikel „EGMR verurteilt Verbot von Adoption russischer Kinder für US-Bürger“ vom 17.01.2017 die Rechtmäßigkeit des Urteils.

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Rumäniens vergessene Generation – Adoptierte Kinder suchen ihre Eltern

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoZehntausende rumänische Kinder wurden in den 1990er Jahren adoptiert, viele von ihnen sind nun auf der Suche nach ihrer Herkunft.

Über die Schwierigkeiten auf sie bei ihrer Wurzelsuche stoßen, berichtet ein Beitrag des Auslandsjournal am 11.01.2017.

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terre des hommes: „Bei Adoptionen Maßstäbe gesetzt und heftig gestritten“

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von terre des hommes Deutschland e.V. beschäftigt sich der Artikel „Bei Adoptionen Maßstäbe gesetzt und heftig gestritten“ in der Osnabrücker Zeitung vom 05.01.2017 mit der Entwicklung des Engagement des Vereins in Sachen Auslandsadoptionen.

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Gesetzentwurf zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei Samenspende beschlossen

Posted on Dezember 22, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Bundeskabinett hat am 21.12.2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei heterologer Verwendung von Samen beschlossen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sagte, dass jeder Mensch das Recht habe zu erfahren, von wem er abstamme. Mit dem am 21.12.2016 beschlossenen Gesetzentwurf und der Einrichtung eines bundesweiten Samenspenderregisters werde das Recht von Kindern auf Kenntnis ihrer Herkunft gestärkt und zugleich für den Schutz der gespeicherten persönlichen Daten gesorgt. Mit dem Gesetzentwurf werde ein einfachgesetzlicher Auskunftsanspruch für Personen festgelegt, die durch Samenspende im Rahmen einer ärztlich unterstützten künstlichen Befruchtung gezeugt worden seien.

Zur Umsetzung dieses Anspruchs werden die rechtlichen Voraussetzungen für ein bundesweites zentrales Samenspenderregister beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) geschaffen. In diesem Register sollen die personenbezogenen Angaben von Samenspendern und Empfängerinnen einer Samenspende in Zukunft für die Dauer von 110 Jahren gespeichert werden. Umfassende Regelungen wie die Zweckbindung der Verwendung der personenbezogenen Daten und die klar geregelten Übermittlungswege sollen einen hohen Datenschutzstandard gewährleisten. Ergänzend zu den bestehenden geweberechtlichen Regelungen enthalte der Gesetzentwurf außerdem die notwendigen verpflichtenden Aufklärungs-, Dokumentations- und Meldepflichten.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes könne jede Person, die vermute, mittels einer Samenspende gezeugt worden zu sein, auf Antrag Auskunft aus dem Samenspenderregister über die dort gespeicherten Daten des Samenspenders erhalten. Habe der oder die Betroffene das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet, könne der Anspruch durch den gesetzlichen Vertreter geltend gemacht werden.

Durch eine ergänzende Regelung im BGB werde die gerichtliche Feststellung der rechtlichen Vaterschaft des Samenspenders in diesen Fällen ausgeschlossen. Damit werde der Samenspender insbesondere von Ansprüchen im Bereich des Sorge-, Unterhalts- und Erbrechts freigestellt.

Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung durch den Bundesrat. Es tritt zwölf Monate nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft (voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018).

Quelle: Pressemitteilung des BMinG v. 21.12.2016

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Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) tritt in Kraft – Ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Gesundheit, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt trat am 26. November 2016 das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) in Kraft. Mit diesem Gesetz steht den Strafverfolgungsbehörden neben dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) eine neue Rechtsgrundlage zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität zur Verfügung.

Für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, ein wichtiger Schritt: »Mit dem Inkrafttreten des Neue psychoaktive Stoffe-Gesetz sind wir einen echten Schritt weiter. Endlich haben Polizei und Justiz ein wirksames Instrument gegen NPS-Dealer in der Hand. Ich fand es unerträglich, wenn zum Teil hochgefährliche Substanzen im Internet und auf Partys als ›Legal Highs‹, ›Kräutermischungen‹ oder ›Badesalze‹ verkauft wurden und der Polizei die Hände gebunden waren. Damit ist jetzt Schluss!« In Deutschland wurden für das Jahr 2015 insgesamt 39 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von neuen psychoaktiven Stoffen polizeilich registriert. Im Hinblick auf die Zahl der Intoxikationen und Todesfälle ist von einem großen Dunkelfeld auszugehen.

Das NpSG sieht ein weitreichendes Verbot des Erwerbs, Besitzes und Handels mit neuen psychoaktiven Stoffen (NPS) und eine Strafbewehrung der Weitergabe von NPS vor. Zudem ermöglicht dieses neue Gesetz den Strafverfolgungsbehörden bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen Maßnahmen zur Überwachung der Telekommunikation und Vermögensabschöpfung durchzuführen sowie die Anordnung der Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr zu begründen. »Neben den neuen und wichtigen Möglichkeiten der Strafverfolgung gibt das NpSG auch das wichtige Signal an Händler und Konsumenten, dass es sich hierbei um gesundheitsgefährdende oder gar lebensbedrohliche Stoffe handelt«, betont der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Die meist jugendlichen Konsumenten mussten mit Kreislaufversagen, Ohnmacht, Psychosen, Wahnvorstellungen bis hin zum Ausfall vitaler Funktionen medizinisch oder notfallmedizinisch behandelt werden. Daneben kam es in einigen Fällen nach dem Konsum dieser Produkte zu aggressiven Reaktionen und unkontrollierten Übergriffen auf dritte Personen.

Weitere Informationen unter: www.drogenbeauftragte.de und www.bka.de

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und des Bundeskriminalamts vom 25.11.2016

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Artikel: „Adoptivtochter von Liz Taylor trifft in Mering erstmals ihre Mutter“

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Augsburger Allgemeine berichtet im Artikel: „Adoptivtochter von Liz Taylor trifft in Mering erstmals ihre Mutter“ vom 12.12.2016 über das Wiedersehen zwischen der Adoptivtochter von Liz Taylor und Richard Burton, Maria Burton, mit ihrer leiblichen deutschen Mutter nach 50 Jahren.

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Niedersachsen richtet Kinder­kommission ein

Posted on Dezember 7, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Niedersachsen, Politik, Verschiedenes |

logoAm 06.12.2016 konstituierte sich die Niedersächsische Kinderkommission. Sie ist bundesweit erst die dritte Kinderkommission: Eine solche Expertengruppe gibt es lediglich beim Deutschen Bundestag und in Bayern. Die Niedersächsische Kinderkommission zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich aus Abgeordneten des Landtags und unabhängigen Fachfrauen und -männern zusammensetzt.

„Ich freue mich, dass wir mit der Kinderkommission den Weg geebnet haben, dass sich Landespolitik Hand in Hand mit Expertinnen und Experten für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen einsetzen und deren Rechte stärken“, erklärt die Niedersächsische Familienministerin Cornelia Rundt. „Kinderrechte sind ein hohes Gut. Sie stehen bei uns in der Landesverfassung. Und ich stimme mit Bundesjugendministerin Manuela Schwesig völlig überein, dass sie auch in das Grundgesetz gehören“, hebt Rundt hervor.

Nachdem die Niedersächsische Regierung in dieser Legislaturperiode den Landesjugendhilfeausschusses wieder eingeführt hat, geht sie konsequent ihren Weg weiter, die Interessenvertretung junger Menschen zu verbessern. Die Kinderkommission wurde in Abstimmung mit dem Landesjugendhilfeausschuss eingerichtet. Sie ist in ihrer Tätigkeit unabhängig und wird ihre Themen selbst wählen. Auf der Tagesordnung der heutigen konstituierenden Sitzung im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stehen die Wahl einer oder eines Vorsitzenden sowie die Arbeitsplanung für das nächste Jahr.

Folgende Personen wurden in die Kinderkommission berufen:

  • Silvia Bruns – FDP, MdL
  • Immacolata Glosemeyer – SPD, MdL
  • Julia Willie Hamburg – Bündnis 90/Die Grünen, MdL
  • Petra Joumaah – CDU, MdL
  • Prof. Dr. Nadia Kutscher – Universität Vechta
  • Stefan Ottmann – ehemaliger Leiter des Jugendamtes des Landkreises Osnabrück
  • Daniela Rump – ehemalige Landesschülersprecherin, Ratsfrau der Gemeinde Nordstemmen, Mitglied im Fachausschuss Bildung, Kultur und Soziales
  • Johannes Schmidt – Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V.
  • Prof. Dr. Waldemar Stange – Leuphana Universität Lüneburg
  • Prof. Dr. Gunda Voigts – Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Hintergrundinformation:

Bisher gibt es in Deutschland lediglich Kinderkommissionen des Deutschen Bundestages (www.bundestag.de/kiko) und des Bayerischen Landtages (https://www.bayern.landtag.de/parlament/gremien/kinderkommission). Beide Kommissionen sind ausschließlich mit Abgeordneten besetzt.

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Sie trat in Deutschland 1992 in Kraft und ist im nächsten Jahr damit 25 Jahre gültig.

Seit dem Jahr 2009 sind Kinderrechte auch Bestandteil der Niedersächsischen Verfassung.

Das Land Niedersachsen lobt gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. seit 2007 den „KinderHabenRechtePreis“ aus. Damit werden Initiative ausgezeichnet, die sich besonders für die Verwirklichung der Kinderechte engagieren (www.kinderhabenrechtepreis.de).

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 06.12.2016

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Kino-Tipp: Die Hände meiner Mutter

Posted on November 25, 2016. Filed under: Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 1. Dezember startet der neue Film des Regisseurs Florian Eichinger über den sexuellen Missbrauch eines Jungen durch seine Mutter. Eichinger, der auch das Buch zu der Geschichte geschrieben hat, antwortet auf die Frage, wie er zu dem Thema gekommen ist: »Bei der Recherche zu einem anderen Film bin ich im Internet zufällig auf einen anonymen Erfahrungsbericht gestoßen, der mich sehr fasziniert hat. Ein paar Klicks später wusste ich, dass der Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs den Anteil von Frauen unter den Tätern immerhin auf 10-20% beziffert, bei enorm hoher Dunkelziffer.«

Johannes Wilhelm Röhrig, der Unabhängige Beauftragte für die Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, sagt über den Film:
»Die Hände meiner Mutter zeigt ohne jeden Voyeurismus eindrücklich und bewegend, was es heißt, als Junge von der eigenen Mutter missbraucht zu werden. Dass auch Frauen Täterinnen sein können, ist eines der größten gesellschaftlichen Tabus. Der Film zeigt, wie sexueller Missbrauch über Jahre und Jahrzehnte hinweg verdrängt werden – und mit welcher Wucht er plötzlich erinnert und erneut ins eigene Leben eingreifen kann.«

Die deutsche Film- und Medienbewertung hat den Film mit dem Prädikat »besonders wertvoll« ausgezeichnet: »Die Hände meiner Mutter ist eine überzeugende, beeindruckende und tief bewegende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema. Ein wichtiger, kluger und reflektierter Film, der Mut machen kann, über solch ein Thema zu reden. Denn das Schlimmste, was man tun kann, ist Schweigen.« Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben.

Quelle: Pressemeldung von farbfilm-verleih GmbH, Berlin, 14. Oktober 2016

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Erfolgreicher Malshop mit Pflegekindern in Berlin

Posted on November 19, 2016. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoflyer_malworkshop_2016_online_460_326Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos.

Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter ihrer Anleitung Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.
Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Fotografische Impressionen

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Auszeichnung für Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen

Posted on November 18, 2016. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes |

logoDer Thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow ehrte Vera Schade und Elke Maroldt vom Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen mit dem  Thüringer Familienpreis für ein Projekt zur Gewinnung, Schulung und Begleitung von Einzelvormündern für Pflegekinder.

Darüber berichtet der Artikel „Vera Schade aus Wenigensömmern und Elke Maroldt aus Sömmerda geehrt“ in der Thüringer Allgemeinen vom 18.11.2016.

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Schicken Sie uns ihre „Schönen Momente“ mit Pflege- und Adoptivkindern

Posted on November 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Seit genau einem Jahr lässt der PFAD Bundesverband e.V. in der Rubrik „Schöne Momente“ der PFAD Fachzeitschrift die fröhlichen Seiten des Pflege- und Adoptivfamilien-Alltags zum Zuge kommen.

Als Dank für die EinsenderInnen selbst erlebter lustiger, überraschender oder berührender Episoden wird 2017 die brandneue Kinderlieder-CD „Nicht von schlechten Eltern!“ von 3Berlin verlost.

Bitte senden Sie Ihre Beiträge an Redaktion@pfad-bv.de, Betreff: Schöne Momente

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Online-Forum für Gasteltern

Posted on November 5, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Ein neues Projekt „Belastungen und Ressourcen von Gastpflegeeltern/Pflegeeltern für Flüchtlinge“ ist gestartet. Die Diakonie Deutschland und das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. führt ein Projekt „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Vormundschaften, Patenschaften“ durch, das von der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen wissenschaftlich begleitet wird

Dazu wurde ein Online-Forum eingerichtet, in dem sich insbesondere die Familien, die Flüchtlinge betreuen, untereinander austauschen können. Es wurde aus den Seiten des www.pflegeelternforum.de eingerichtet.

Das Forum soll sich an alle Familien richten, die junge Flüchtlinge aufgenommen haben, unabhängig davon, ob sie nun als Gasteltern oder Pflegeeltern oder vielleicht noch anders bezeichnet werden. In dem Forum können sie ihre Meinung zu allen Themen, die sie interessieren, mitteilen und sich mit anderen über ihre Erfahrungen austauschen. Mitglieder der Forschungsgruppe diskutieren mit, beantworten manchmal Fragen und werten die Erfahrungen unter der Frage aus „Was brauchen Gast- und Pflegeeltern, die junge Flüchtlinge aufgenommen haben?“. Die Antworten sollen dann in die politische Debatte eingebracht werden. Das Projekt ist bis Ende 2017 konzipiert.

Neben den Gast- und Pflegeeltern — die im Mittelpunkt stehen sollen — sind auch ehrenamtliche Vormünder und Paten und Patinnen von Flüchtlingen eingeladen mitzudiskutieren. An Fachkräfte und Akteure in Politik und Verwaltung richtet sich das Forum nicht.

Quelle: Dritter  Newsletter 2016 der Forschungsgruppe Pflegekinder vom 04.11.2016

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BZgA: Neue Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern

Posted on November 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Das gesetzlich verankerte Früherkennungsprogramm wurde jüngst in den „Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern“ überarbeitet. Darin werden unter anderem die zehn U-Untersuchungen bis zum Schulalter neu gefasst und teilweise erweitert. Ebenso wurde ihre Dokumentation im sogenannten Gelben Heft umstrukturiert und mit einer Teilnahmekarte versehen.

Zunächst wird es noch eine Übergangsphase bei den U-Untersuchungen und deren Dokumentation im (neuen) Kinderuntersuchungsheft geben. Spätestens im Frühjahr 2017 sollten alle praktischen Voraussetzungen bei den untersuchenden Ärztinnen und Ärzten in den Praxen gegeben sein, die dann diese Kassenleistungen regulär anbieten können. Bis dahin wird teilweise das bisherige („alte“) Gelbe Heft noch weiter genutzt, oder die Ergebnisse des (bisherigen) Untersuchungsablaufs werden ins neue Gelbe Heft eingetragen.

Künftig bekommen alle Eltern von Neugeborenen und kleinen Kindern bis zur U6 ein neues, verändertes Gelbes Kinderuntersuchungsheft. Die wichtigsten Fragen dazu wurden zusammengefasst unter: http://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/frueherkennung-u1-u9-und-j1/das-neue-gelbe-heft/

U1 bis U9 umfassen zehn Untersuchungstermine. Bis zum 6. Lebensjahr wird das Kind somit regelmäßig untersucht und seine Entwicklung begleitet. Weitere Informationen unter: http://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/frueherkennung-u1-u9-und-j1/untersuchungen-u1-bis-u9/die-untersuchungen-u1-bis-u9/

Quelle: Newsletter kindergesundheit-info.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom Oktober 2016

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Zahl minderjähriger Flüchtlinge

Posted on Oktober 11, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/STO) Die Zahl minderjähriger und heranwachsender Flüchtlinge in Deutschland ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (18/9778) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/9483). Darin gibt die Regierung auf die Frage, wie viele solcher Flüchtlinge sich zum Stichtag 31. Juli 2016 in der Bundesrepublik aufhielten, für die Altersgruppen von null bis 27 Jahren eine Gesamtsumme von 645.731 an.

Davon entfallen auf die Altersgruppe von null bis zwei Jahren 46.153, auf die Altersgruppe von drei bis fünf Jahren 55.505 und auf die Altersgruppe von sechs bis neun Jahren 68.653, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. Zur Altersgruppe von zehn bis 15 Jahren zählen der Vorlage zufolge 93.433, zur Altersgruppe von 16 bis 17 Jahren 49.788 und zur Altersgruppe von 18 bis 20 Jahren 98.703. Die Zahl der Betroffenen in der Altersgruppe von 21 bis 27 Jahren beläuft sich laut Bundesregierung auf 233.496.

Quelle: Heute im Bundestag vom 11.10.2016

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Neuer Elternratgeber rund um Computerspiele

Posted on Oktober 9, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Welche Computerspiele eignen sich für welches Alter? Wie lange dürfen Kinder am Computer spielen? Was sagen die Alterskennzeichen aus? Und was können Eltern tun, wenn Computerspiele zum Auslöser von Konflikten in der Familie werden?

Diese und weitere Fragen beantwortet der neue »Elternratgeber für Computerspiele« der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Stiftung Digitale Spielekultur. In der komplett überarbeiteten Neuauflage werden zentrale Fragen rund um digitale Spiele aufgegriffen.

Der Elternratgeber ist kostenfrei downloadbar und kann als Druck bestellt werden.

Erweitert auf sechs Kapitel greift die Neuauflage des Elternratgebers zentrale Fragestellungen aus dem Erziehungsalltag auf, die im Zusammenhang mit digitalen Spielen auftreten können. Der Ratgeber gibt Antworten und bietet Eltern und Erziehern konkrete Hilfestellungen. Erfahrene Computerspiel-Pädagogen geben praktische Empfehlungen zur Auswahl geeigneter Angebote sowie zur Nutzungsdauer.

Eine Sonderauflage des Elternratgebers von 200.000 Exemplaren ist ab sofort in allen deutschen Saturn Filialen sowie auf Webseiten von Computec Media erhältlich.  Die Sonderauflage wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, vom 29.09.2016

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Aktionsbündnis erhält Kinderrechtepreis

Posted on Oktober 7, 2016. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für sein vorbildliches Engagement um Inklusion wurde dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. am 18.09. der WDR Kinderrechte-Sonderpreis 2016 verliehen.

nähere Informationen und Fotos von der Verleihung

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Nützliche App auch für Gastfamilien arabisch sprechender Jugendlicher

Posted on September 23, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Fahum heißt Verstehen: Eine Flüchtlings-App für Soforthilfe und Integration

Viele Gesprächsversuche mit Migranten, die kein Deutsch oder Englisch sprechen, enden mit Händen und Füßen – und Frust. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine App entwickelt, die Immigranten aus arabischen Ländern den Dialog beispielsweise mit Behörden, auf der Straße oder beim Einkaufen ermöglicht. Die App steht kostenlos zum Download zur Verfügung auf www.fahum.de.

Im Gegensatz zur Google-Übersetzung werden hier die relevanten Dialoge garantiert korrekt übersetzt – dank der Always Correct Translation (ACT®) Technologie der Firma Yocoy. Übersetzt wird nämlich nicht Wort für Wort. Vielmehr bietet die App flexible Dialog-Bausteine an, die es den Gesprächspartnern erlauben, ihre Fragen, Gedanken und Informationen in der eigenen Muttersprache einzugeben und die Antworten dann wieder in dieser zu erhalten – in geschriebener oder gesprochener Form.

Die App bietet außerdem Links zu vielen wichtigen flüchtlingsrelevanten Informationen auf Arabisch, die auf dem Fahum Webportal bereitgestellt sind.

Bei der Übersetzung und Auswahl der Themengebiete und Inhalte haben syrische Studenten, Flüchtlinge und andere freiwillige Muttersprachler geholfen. Beim ansprechenden Design half das Kreativteam der Berliner Firma Eatch Interactive.

Erweitert werden die Dialoge über Lexika und die Möglichkeit, Fotos zu machen und einzubinden. Großen Wert haben die Entwickler auf die Tonalität gelegt, da gerade die unzureichende Übersetzung erfahrungsgemäß viele Missverständnisse provoziert. Sehr attraktiv und zudem zum Lernen geeignet ist, dass die Dialoge auch als Sprachdateien abgespielt werden können.

Die Technologiestiftung Berlin und der Rotary Club Hamburg-Walddörfer haben die Entwicklung der App unterstützt. Das Ziel ist nun, dass die App möglichst große Verbreitung findet, damit die Flüchtlinge ab jetzt Hilfe und Erleichterung bei der Überwindung der Sprachbarrieren finden. Darüber hinaus sollen weitere Unterstützer gewonnen werden, um die Dialoge zu erweitern und die App auch für andere Sprachen, beispielsweise Urdu, Paschtu und Farsi anbieten zu können.
Download und weitere Informationen

Die App  Fahum (Arabisch für „Verstehen“) steht in den Play Stores für Android- und iOS-Geräte kostenlos zum Download zur Verfügung:

Quelle: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz vom 12.09.2016

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Beim Kauf von Spielzeug auf Nummer sicher gehen – Neuer Flyer gibt nützliche Hinweise

Posted on September 20, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Saarland, Verschiedenes |

Allein in Deutschland ereignen sich rund 800.000 Unfälle jährlich, bei denen Kinder durch gefährliche Mängel an Spielzeug und anderen Produkten verletzt werden.

Der neue Flyer des Saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz möchte Verbrauchern wichtige Informationen für den Einkauf von sicherem Spielzeug an die Hand geben. Neben einer Checkliste mit nützlichen Hinweisen klärt die Broschüre auch über Symbole und Siegel auf, die den Einkauf von gutem Spielzeug erleichtern.

Der Flyer kann bestellt oder downgeloadet werden.

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Neues Angebot der Kindersuchmaschine fragFINN.de

Posted on September 12, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Barrierefreie Nutzung, zahlreiche neue Features und frisches Design prägen den komplett überarbeiteten Internetauftritt der Kindersuchmaschine fragFINN.de.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat als Schirmherrin am 12. September die neue Website offiziell freigeschaltet. Eine wichtige Neuerung bei fragFINN.de ist die barrierefreie Gestaltung des Angebots. Neben einer Vorlesefunktion für sehbehinderte oder leseschwache Kinder werden Videos mit Untertiteln und Audiodeskription versehen. fragFINN setzt damit ein Zeichen für Inklusion im Internet und ist Vorbild für andere Kinderseitenbetreiber.

Für Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist das Thema Medienkompetenz eine Herzensangelegenheit. »Mit fragFINN werden Mediennutzung und Medienumgang pädagogisch begleitet. Kinder erwerben so spielerisch die für ihr Leben so wichtige Medienkompetenz. Dazu ist die neue Seite ein sehr wichtiger Baustein.«

Darüber hinaus verfügt fragFINN.de als erste Kindersuchmaschine über eine Bildersuche und orientiert sich damit verstärkt an den aktuellen Nutzungsgewohnheiten der jungen Zielgruppe. »Der Umgang mit verschiedenen Darstellungsformen im Netz ist für eine kompetente und reflektierte Internetnutzung unumgänglich«, erklärt Claude Schmit, Vorsitzender des Vereins. fragFINN.de nimmt mit seiner eingebetteten Bildersuche eine Vorreiterrolle unter den Kindersuchmaschinen ein.

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Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD in Köln informiert auf neuer Webseite

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Das neue Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD des Erziehungsbüros Köln ist jetzt im Internet vertreten unter www.fasd-fz-koeln.de . Die Seite bietet ausführliche Informationen über medizinische, sozialrechtliche und vor allem pädagogische Themen rund um fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD), einer lebenslangen Behinderung von Neugeborenen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Information und Beratung in allen Lebensbereichen
Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Fachzentrums liegt in der Information und Beratung aller am FASD-Hilfesystem Beteiligten. Daher führt das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln Fortbildungen und Schulungen für Pflegeeltern und Fachkräfte öffentlicher und privater Jugendhilfeträger durch. Und als besonderen Service können sich Interessierte in regelmäßigen Expertensprechstunden zu wechselnden Themen individuell beraten lassen. So findet am 19. September eine Telefonaktion zum Thema „FASD und Schule“ statt, einem besonders schwierigen und konfliktbeladenen Lebensbereich für Kinder und Jugendliche mit FASD.

Konkrete Hinweise und praktische Tipps über Entlastungsangebote in der Region, Ferienfreizeiten und Veranstaltungshinweise ergänzen das umfangreiche Angebot der Webseite insbesondere für Pflegefamilien. Auf einer interaktiven Landkarte sind darüber hinaus Ärzte, Psychologen/Psychiater, Pädagogen, Therapeuten und Selbsthilfegruppen zusammengestellt, die mit FASD vertraut sind.

Ziel des Fachzentrums ist die regionale und interdisziplinäre Vernetzung von Experten aus den Bereichen Medizin, Pädagogik und Sozialrecht sowie aus der therapeutischen und pädagogischen Praxis. Gefördert wird das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln von der RheinEnergieStiftung Familie.

Alkohol verursacht häufigste Behinderungen bei Neugeborenen
Jährlich werden rund 10.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, so eine Schätzung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Damit zählt FASD – verursacht durch Alkohol in der Schwangerschaft – zu den häufigsten Behinderungen von Geburt an. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen Verhaltensauffälligkeiten sowie z.T. schwere geistige und körperliche Behinderungen auf und benötigen dauerhaft fremde Hilfen und Unterstützung im Alltag. Etwa 80 Prozent der Kinder mit FASD leben nicht in ihren leiblichen Familien, sondern in Pflege- und Adoptivfamilien.

Fachzentrum fördert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln liefert einen wesentlichen Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, indem es bisher in der Region fehlende ambulante Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bereitstellt.

Gegründet wurde das FASD-Fachzentrum vom Erziehungsbüro Rheinland, einem Beratungsträger für Fachpflegefamilien in Köln. Bereits in den vergangenen Jahren entwickelte das Erziehungsbüro Rheinland spezielle Hilfeangebote für Pflegekinder mit fetalen Alkoholspektrumstörungen sowie Beratungsangebote für Fachleute öffentlicher und privater Jugendhilfeträger. Diese Erfahrungen und Informationen werden nun in dem regionalen Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD gebündelt und auf einen Blick zugänglich gemacht.

Das Erziehungsbüro Rheinland wurde 1999 gegründet und ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Kindern und Jugendlichen, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihrer leiblichen Familie leben können, vermittelt das Erziehungsbüro Rheinland neue Perspektiven. So verschafft es auch Kindern mit FASD die Chance, in der Geborgenheit einer Pflegefamilie aufwachsen zu können.

Quelle: Presseinformation des Erziehungsbüro Rheinland vom 12.09.2016

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Studie: Kinderarmut in Deutschland wächst weiter – mit Folgen fürs ganze Leben

Posted on September 12, 2016. Filed under: Forschung, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Bertelsmann Stiftung veröffentlicht heute ihre Studie zur Kinderarmut in Deutschland.

Beengtes Wohnen, wenig Geld für gesundes Essen, Bildung, Hobbies oder Urlaub – für rund 2 Millionen Kinder und ihre Familien in Deutschland ist das Realität. Im Vergleich zu 2011 leben heute mehr Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Die neuen Veröffentlichungen zeigen: Die existierenden staatlichen Maßnahmen reichen nicht aus, um Kinderarmut zu vermeiden, und Armutsfolgen werden bisher nur lückenhaft erforscht.

nähere Informationen

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Zahl unbegleiteter Minderjähriger

Posted on September 1, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Im zweiten Quartal dieses Jahres sind an den deutschen Grenzen sowie Flug- und Seehäfen laut Bundesregierung insgesamt 1.725 unbegleitete Minderjährige durch die Bundespolizei aufgegriffen worden, davon 1.073 an der Grenze zu Österreich. Von den 1.725 wurden 1.568 an Jugendämter übergeben, 149 zurückgewiesen und fünf zurückgeschoben, wie aus der Antwort der Bundesregierung (18/9415) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/9146) hervorgeht. Danach wurden im ersten Quartal 2016 noch insgesamt 3.652 unbegleitete Minderjährige an den deutschen Grenzen sowie Flug- und Seehäfen durch die Bundespolizei aufgegriffen, davon 3.249 an der Grenze zu Österreich.

Quelle: Heute im Bundestag vom 30.08.2016

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Careleaver e.V. erhält FICE Award 2016

Posted on September 1, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Verein Careleaver e.V. erhielt den dieses Jahr erstmals vergebenen FICE Award. FICE (Fédération Internationale des Communautés Educatives) ist ein internationales Netzwerk, das sich für die Verbesserung der außerfamiliären Erziehung einsetzt.

Mit dem Preis, der von nun an alle drei Jahre verliehen werden soll, werden besondere Innovationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ausgezeichnet. Der FICE Award wurde im August in Wien übergeben und war mit 2.000 Euro dotiert.

Quelle: Careleaver e.V./FICE

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Warten auf ein Adoptivkind

Posted on August 31, 2016. Filed under: Bewerber, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes |

Im Artikel „Eine Familie aus Porta Westfalica erzählt, wie schwer das Warten auf ein Adoptivkind ist“ aus dem Mindener Tageblatt vom 31.08.2016 berichtet ein Bewerberpaar von seinen Erfahrungen.

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Zentrum für Adoptionen e. V. darf keine Auslandsadoptionen mehr vermitteln

Posted on August 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit Bescheid vom 23. Juni 2016 hat die Zentrale Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg die Anerkennung der Adoptionsvermittlungsstelle „Zentrum für Adoptionen e.V.“ als anerkannte Auslandsvermittlungsstelle zum 30. Juni 2016 widerrufen.

Gleichzeitig wurden die besonderen Zulassungen zur internationalen Adoptionsvermittlung von Kindern aus der Russischen Föderation und Kasachstan ebenfalls mit Wirkung ab 30. Juni 2016 widerrufen.

Damit darf die Vermittlungsstelle ab 1. Juli 2016 keine Auslandsvermittlungstätigkeit mehr entfalten.

Derzeit noch nicht abgeschlossene Vermittlungsverfahren werden von der Zentralen Adoptionsstelle des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg weitergeführt. Die Akten über alle abgeschlossenen Verfahren werden dort archiviert.

Quelle: Bundeszentralstelle für Auslandsadoption vom 03.08.2016

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Bilder über brutale Realität – Mit Kindern darüber reden

Posted on Juli 26, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Terror in Nizza, Amok in München, Bombenanschlag in Ansbach: Berichte über Amok, Terror und andere Gewaltverbrechen bestimmen aktuell die Nachrichten. Kinder und Jugendliche bekommen die – oft verstörenden – Informationen über Fernsehen, die Schule oder in Gesprächen in der Familie mit und sind verunsichert. Für Jugendliche sind die sogenannten Sozialen Medien wichtige Informationsquellen. Hier ist die Unterscheidung zwischen gesicherten Informationen und spekulativen Posts, Gerüchten und Panikmache besonders schwierig. Aber auch im TV erhöht der Druck, aktuell und umfassend zu berichten, die Anzahl von Spekulationen.

Wenn Kinder und Jugendliche zu den schrecklichen Ereignissen und der dazugehörigen Berichterstattung Fragen haben, ist Abwehr keine angemessene Reaktion: „Das verstehst du noch nicht“ bringt sie nicht weiter, sondern erhöht Verunsicherung und Angst. Solche Sätze nehmen Heranwachsenden den Drang, die Wirklichkeit zu begreifen und lassen sie mit ihren Fragen und Nöten allein.

Vor allem für Ältere, die anfangen, sich für Hintergründe zu interessieren, stellt sich die Frage nach dem „Warum“ von Gewalt und Anschlägen. Die Gefahr, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde Opfer von Gewalt werden, kann ihnen große Angst machen.

Wichtig ist, mit Kindern und Jugendlichen über ihre Eindrücke und Ängste zu sprechen, sie zu trösten und ihnen Sicherheit und Zuwendung zu geben. Der Erklärungsbedarf bleibt hoch. Um sich gemeinsam mit Kindern über das aktuelles Geschehen zu informieren, sind Sendungen wie etwa die Kindernachrichten „logo!“ (KI.KA/ZDF) hilfreich. Auch im Internet stellt sich „logo!“ den Fragen von Heranwachsenden und beantwortet sie verständlich und altersangemessen unter www.tivi.de. Altersgerechte Informationsquellen für Kinder im Internet sind unter anderem: www.blindekuh.de (Suchmaschine für Kinder mit großer Spieleübersicht), www.hanisauland.de (Politik und gesellschaftliche Themen), www.helles-koepfchen.de (Wissensportal und Suchmaschine) und www.sowieso.de (Online-Zeitung für Kinder). Darüber hinaus sind auch Kindernachrichten im Radio wie klaro oder KiRaKa empfehlenswert.

Für Jugendliche sind seriöse TV- und Radionachrichten sowie  deren Online-Angebote gute Anlaufstellen für Informationen und aktuelle Meldungen. Das gilt auch für Online-Angebote etablierter Tages- und Wochenzeitungen.

Außerdem sollten Eltern:

  • Ängste ernst nehmen und Kindern Verarbeitungsmöglichkeiten anbieten. In jedem Fall ist es hilfreich, Kinder zu animieren, das Gesehene aktiv zu bearbeiten. Kleinen Kindern hilft es, Situationen im Wortsinne durchzuspielen oder ein Bild dazu zu malen. Älteren kann man eher mit Gesprächen und konkreten Informationen helfen. Mit ihren Fragen, Texten und Bildern zu Nachrichtenereignissen können sich die Mädchen und Jungen z.B. auch an die Redaktion von „logo!“ wenden.
  • Für Jugendliche ist der Austausch in der Familie und im Freundeskreis wichtig. Mit ihnen kann man besprechen,  bei welchen Nachrichtenquellen seriöse Information zu finden ist. Auch über die Frage, was man zu aktuellen Vorfällen ggf. selbst online posten oder weiterverbreiten kann und was besser nicht, sollten Eltern sich mit Jugendlichen austauschen.
  • Schwierige oder beängstigende aktuelle Themen im Familiengespräch nicht aussparen. So haben Heranwachsende die Chance, sich damit zu beschäftigen, bevor übertriebene Ängste aufkommen. Sie erfahren dadurch, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.
  • Eigene Ängste und Verunsicherung im Griff haben: Kinder und Jugendliche brauchen angesichts der Nachrichtenlage mehr denn je souveräne Bezugspersonen, die Geborgenheit sowie Orientierung und Hilfe bei der Einordnung bieten.

Weitere Informationen unter: www.flimmo.tv

Quelle: JFF – Institut für Medienpädagogik vom 26.07.2016

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Kriminalstatistik: Gewalt an Kindern und Jugendlichen sinkt um bis zu 37 Prozent

Posted on Juni 20, 2016. Filed under: Forschung, Kinderschutz, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Gewalt gegen Kinder und Jugendliche stellt sowohl eine gesellschaftliche Belastung als auch Herausforderung dar. Jede Gewalttat ist zu verurteilen. Jedes Kind und jede(r) Jugendliche wird körperlich und psychisch schwer geschädigt. Darum eignen sich die Zahlen des Bundeskriminalamtes nie für eine Erfolgsmeldung.

Aber – und das ist für den Kinderschutz eine gute Meldung – die Zahlen verbessern sich. Das heißt, im Vergleich zu den vergangenen Jahren sind viel weniger Kinder und Jugendliche von Gewalt betroffen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass im Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2010 die Gewaltkriminalität gegen Kinder um 28 Prozent gesenkt werden konnte. Die gefährliche und schwere Körperverletzung sank im gleichen Zeitraum bei den bis 14-Jährigen um 24,7 Prozent und bei den bis 18-Jährigen um mehr als 37 Prozent.

Eine Entwicklung, die sich für alle Gewaltdelikte beobachten lässt und von der Zuversicht für die nächsten Jahre ausgehen kann. Die Zahlen finden Sie unter: http://www.kinderschutz-zentren.org/Mediengalerie/1465478603_-_Kriminalstatistik_2015.pdf

Gleichzeitig zeigt die Statistik aber auch ein neues Problemfeld auf: Die Zahlen belegen, dass das Internet als Tatmittel zum sexuellen Kindesmissbrauch eine immer größere Relevanz bekommt. Bei der Betrachtung der Fallzahlen fällt auf, dass diese in den letzten Jahren kontinuierlich steigen. Offensichtlich hat der Kinderschutz hier ein Problem. Auf der Seite http://www.chatten-ohne-risiko.net können Kinder und Jugendliche, Eltern und Pädagog(inn)en sich informieren, wie ein besserer Schutz möglich ist.

Quelle: Newsletter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V. vom 15.06.2016

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Studie zu Folgen sozialer Hilfemaßnahmen im Schnittfeld Jugendhilfe/Schule an der Uni Siegen: Jugendliche Interviewpartner_innen gesucht

Posted on Mai 17, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Um die Perspektiven von Jugendlichen, die soziale Hilfemaßnahmen wie Erziehungshilfen wahrnehmen, geht es in der qualitativen Studie „Folgen sozialer Hilfen“ des Fachbereichs Sozialpädagogik der Universität Siegen.

Untersucht werden soll, welche „Folgen“ im Sinne von Wirkungen der Maßnahmen die Jugendlichen für sich selbst und ihr Leben wahrnehmen. Im Teilprojekt „Schnittfeld Jugendhilfe/Schule“ werden narrative Interviews mit Jugendlichen geführt.

Hierfür werden jugendliche Interviewpartner_innen gesucht, die sozialpädagogische Gruppenarbeit in der Schule (wie bspw. Sozial- oder Kompetenztrainings) oder Hilfen zur Erziehung gemäß SGB VIII (§§ 29-35) wahrnehmen, wahrgenommen haben bzw. in naher Zukunft wahrnehmen werden. Die Maßnahmen der Hilfen zur Erziehung gemäß SGB VIII sollen im Schnittfeld Jugendhilfe/Schule – bspw. in Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeiter_innen und/oder Lehrkräften und Jugendamt – initiiert worden sein.

weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten

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Destatis: Knapp ein Viertel der Betreuungszeit begleiten Eltern ihre Kinder

Posted on Mai 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

24 Prozent der Betreuungszeit verbrachten Eltern im Jahr 2012/2013 durchschnittlich mit der Begleitung ihrer Kinder zu Terminen. Das waren rund 2 Stunden 13 Minuten pro Woche. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai weiter mitteilt, waren Mütter mit 25 Prozent hier etwas stärker eingebunden als Väter (22 Prozent). Zur Begleitung der Kinder gehören sowohl die Wegezeiten zu Terminen als auch die Anwesenheit während dieser Termine wie zum Beispiel während des Arztbesuchs oder des Fußballtrainings.

Der Umfang der Begleitung variiert mit dem Alter der Kinder: Bei Kindern unter 6 Jahren machte die Begleitung 19 Prozent der Betreuungszeit aus. Hier war der Zeitanteil für Beaufsichtigung, Körperpflege, Spielen und Sport mit 73 Prozent deutlich höher. Bei Kindern von 6 bis 18 Jahren investierten die Eltern 35 Prozent in die Begleitung ihrer Kinder.

Der Zeitanteil für Beaufsichtigung, Körperpflege, Spielen und Sport lag ebenfalls bei 35 Prozent. Insgesamt verbrachten Väter und Mütter im Jahr 2012/2013 täglich 1 Stunde 20 Minuten mit der Betreuung von Kindern unter 18 Jahren als Hauptaktivität. Mütter leisteten mit 1 Stunde 45 Minuten etwa doppelt so viel wie Väter (51 Minuten).

Die vollständige Zahl der Woche sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.

Quelle: OTS: Statistisches Bundesamt vom 10.05.2016

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„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

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Handy Guide für Kinder und Erwachsene

Posted on April 22, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Der Handy Guide des Deutschen Kinderhilfswerkes ist jetzt in einer grundlegend überarbeiteten Neuauflage erschienen. Die Broschüre mit dem Titel „Fit fürs Handy“ richtet sich an Kinder und Eltern und gibt auf 28 bebilderten Seiten kindgerecht Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Handynutzung. Neu ist bei dieser Ausgabe, dass auch die zahlreichen Funktionen und Möglichkeiten von Smartphones und Tablets erklärt werden.

„Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert seit vielen Jahren das Bewusstsein von Kindern für eine verantwortungsvolle Handynutzung. Dabei ist es sehr wichtig, dass Kinder die Vor- und Nachteile von Handys kennenlernen, um diese gefahrlos und mit viel Spaß nutzen zu können“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Wir wollen aber auch Eltern Anregungen mit auf den Weg geben und sie dazu ermuntern, sich gemeinsam mit ihren Kindern über die sinnvolle Handynutzung zu verständigen. Insgesamt trägt der Handy Guide dazu bei, die individuelle Medienkompetenz, aber auch den Austausch über Medienerfahrungen zwischen Eltern und Kindern zu fördern.“

Worauf müssen Kinder achten, wenn sie Fotos machen?
Was ist iOS, was bedeutet Roaming und worauf muss man bei Mobilfunkverträgen achten? Von Basics wie der PIN, Telefonieren, Surfen oder SMS bis zu Apps, Instant Messaging, der Cloud oder mobilen Spielen – diese und weitere Themen werden anschaulich erklärt. Der Handy Guide erläutert außerdem, warum Privatsphäre und Datenschutz so wichtig sind: Worauf müssen Kinder achten, wenn sie Fotos oder Videos machen oder in sozialen Netzwerken posten? Weitere Themen sind In-App-Käufe und wie hohe Kosten bei Spielen vermieden werden.

„Bei Kindern sind besonders Smartphones beliebt. Deshalb ist es uns wichtig, dass Kinder über den richtigen Umgang mit diesen Alleskönnern informiert sind“, sagt Valentina Daiber, Director Corporate Affairs und bei Telefónica Deutschland verantwortlich für Corporate Responsibility. „Die Broschüre soll aber auch Eltern anregen, sich aktiv mit ihrem Kind über ihre Handynutzung auseinanderzusetzen. Nur so können alle Generationen die Chancen der Digitalisierung bestmöglich nutzen und daran teilhaben.“

Zum Download oder Bestellen
Die Broschüre „Fit fürs Handy – Der Handy Guide für Kinder und Eltern“ ist in Kooperation mit Telefónica Deutschland entstanden und kann beim Deutschen Kinderhilfswerk im Online-Shop unter www.dkhw.de/shop/handyguide-deutsch bestellt werden.

Erstmalig auf Türkisch
Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt die Broschüre zudem an interessierte Kinder, Eltern und Schulen. Die Broschüre ist in diesem Jahr erstmals auch in Kooperation mit der Telefónica Marke AY YILDIZ zweisprachig auf Deutsch und Türkisch unter www.dkhw.de/shop/handyguide-tuerkisch erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerk vom 21.04.2016

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Dokumentarfilm „Future Baby“ startet

Posted on April 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Heute startet in Österreich der Dokumentarfilm „FUTURE BABY“ in den Kinos. Die österreichische Regisseurin Maria Arlamovsky ist selbst Adoptiv- und Pflegemutter.

FUTURE BABY beleuchtet das komplexe Feld medizinisch-technisierter Geburtenkontrolle aus unterschiedlichen Perspektiven. Rund um den Globus besucht Maria Arlamovsky MedizinerInnen, WissenschafterInnen und TechnikerInnen in Kliniken und sterilen Laboratorien, begleitet Paare mit Kinderwunsch, Eizellenspenderinnen und Leihmütter zu Untersuchungen und Eingriffen. Sie lässt BefürworterInnen und SkeptikerInnen zu Wort kommen und spricht mit der ersten Generation künstlich gezeugter Kinder.

Homepage zum Film

Interview mit der Filmemacherin

Trailer:

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Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen

Posted on April 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen, Stellungnahmen, Verschiedenes |

In seiner am 22.03. veröffentlichten Stellungnahme legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen zur gesetzlichen Regelung der Embryospende, Embryoadoption und Übernahme elterlicher Verantwortung vor.

Spätestens seit 2013 wird auch in Deutschland die Weitergabe sogenannter überzähliger Embryonen zur Austragung und dauerhaften Übernahme elterlicher Verantwortung durch Dritte praktiziert. Damit sind grundlegende Fragen der Lebens- und Entwicklungschancen von Kindern, elterlicher Verantwortung und familiärer Beziehungen verbunden. Der Deutsche Ethikrat hält es für ethisch geboten, die Rahmenbedingungen für die Embryospende/Embryoadoption gesetzlich festzulegen.

Fortpflanzung, verstanden als das Zeugen und Aufziehen von Kindern, ist ein hochrangiges individuelles und soziales Gut. Fortpflanzungsfreiheit hat vor diesem Hintergrund eine hohe ethische Bedeutung. Sie wird allerdings begrenzt durch die damit verbundene Verantwortungsbeziehung zwischen Partnern sowie Eltern und Kind. Die elterliche Verantwortung beginnt bereits bevor das Kind gezeugt wird.

Mit einer Embryospende/Embryoadoption können vielfältige Konflikte verbunden sein: etwa durch die Vervielfältigung von Elternrollen, durch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie das Kind aufwachsen soll, oder durch das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung, das von großer Bedeutung für die Identitätsentwicklung des Kindes sein kann.

Das Kindeswohl ist wesentliche normative Maßgabe für die Ausgestaltung der Embryospende/Embryoadoption. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Deutsche Ethikrat:

Die Abgabe und Übernahme der Elternrechte und -pflichten sollten gesetzlich klar und jeweils dauerhaft geregelt werden. Willigen beide Spenderelternteile ein, einen Embryo für den Transfer auf eine andere Frau freizugeben, damit das Empfängerpaar die elterliche Verantwortung auf Dauer übernehmen kann, sollte umgekehrt das Spenderpaar im Falle des Embryotransfers auch keine Elternrechte und -pflichten mehr haben. Entsprechend sollte dem Empfängerpaar mit dem Zeitpunkt des Embryotransfers die rechtliche Elternschaft übertragen werden.

Es sollten nur überzählige Embryonen gespendet werden dürfen, das heißt solche Embryonen, die für die fortpflanzungsmedizinische Behandlung des Paares, für das sie erzeugt wurden, endgültig nicht mehr verwendet werden können.

Angesichts der besonderen Herausforderungen für alle Beteiligten sollten Aufklärung und Beratung sowohl bei den Spender- als auch bei den Wunsch- bzw. Empfängereltern medizinische, rechtliche und psychosoziale Aspekte der Embryospende und Embryoadoption umfassen. Dabei ist das Recht des Kindes auf Kenntnis der Abstammung zu berücksichtigen.

Es sollte eine zentrale Einrichtung damit betraut werden, die Zuordnung von Spender- und Wunscheltern nach ausgewiesenen Kriterien vorzunehmen und zu dokumentieren. Die Kriterien sind am Wohl des Kindes auszurichten. Die Einrichtung sollte ebenfalls die Zahl der freigegebenen Embryonen, die Zahl der Embryotransfers und der transferierten Embryonen sowie die Zahl der Schwangerschaften und Geburten dokumentieren.

Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung ist zu gewährleisten. Dazu schlägt der Deutsche Ethikrat die Einrichtung einer zentralen Dokumentationsstelle vor, bei der jeder ab Vollendung des 16. Lebensjahres das Recht hat Auskunft zu erhalten, ob und welche Informationen zu seiner genetischen Herkunft vorhanden sind.

Die Spende von Embryonen kann zumindest einigen überzähligen Embryonen Lebenschancen eröffnen; zugleich kann sie den Kinderwunsch von Personen erfüllen, die keine eigenen Kinder zeugen können oder wollen. Je höher man den moralischen Status des Embryos in vitro ansetzt, desto wichtiger ist es, die Entstehung überzähliger Embryonen zu vermeiden. Gleichzeitig gibt es gute Gründe, den überzähligen Embryonen, die dennoch im Rahmen der Reproduktionsmedizin entstanden sind, eine vorhandene Lebensperspektive nicht zu verwehren.

Der Ethikrat empfiehlt in diesem Zusammenhang, die Auslegung der für die Praxis der Fortpflanzungsmedizin und die Entstehung überzähliger Embryonen bedeutsamen sogenannten Dreierregel des Embryonenschutzgesetzes gesetzlich klarzustellen. 14 Mitglieder des Deutschen Ethikrates empfehlen eine Klarstellung im Sinne einer strikten Auslegung, 12 Ratsmitglieder im Sinne einer erweiterten Auslegung.

vollständiger Text der Stellungnahme

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Ethikrates vom 22.03.2016

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Mehr Kuren für Mutter-/Vater-Kind

Posted on April 6, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Berlin: (hib/PK) Seit 2012 bewilligen die Krankenkassen wieder mehr Mutter-/Vater-Kind-Kuren. So stieg die Zahl der genehmigten Kuren von rund 121.000 im Jahr 2012 auf knapp 135.000 im Jahr 2014, wie aus der Antwort (18/8008) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/7865) der Fraktion Die Linke hervorgeht.

Die Zahl der Ablehnungen verringerte sich im Gegenzug von 19.744 im Jahr 2012 auf 18.256 im Jahr 2014. Damit stieg der Anteil der genehmigten Kuren auf 88,3 Prozent 2014.

Nach Kritik an der Bewilligungspraxis hatten sich den Angaben zufolge der GKV-Spitzenverband, der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes (MDS), die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Müttergenesungswerk (MGW) und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) Anfang 2012 auf eine überarbeitete Fassung der „Begutachtungsrichtlinie Vorsorge und Rehabilitation“, die Grundlage für die Entscheidungen der Krankenkassen ist, verständigt.

Die Krankenkassen dürfen solche Kuren nur in Einrichtungen genehmigen, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht. Das Vertragssystem soll die Qualität und Effizienz der Leistungen sichern. Die Vergütungen seien allerdings nicht Bestandteil der Versorgungsverträge. Sie würden zwischen den einzelnen Krankenkassen und den Einrichtungsträgern frei vereinbart. Im Konfliktfall könne eine Schiedsstelle angerufen werden. Dieser Mechanismus ist nach Ansicht der Bundesregierung sachgerecht.

Derzeit gibt es in Deutschland 138 Einrichtungen, mit denen ein solcher Versorgungsvertrag nach Paragraf 111a SGB V besteht. Vor zehn Jahren waren es noch 159. Die meisten Einrichtungen dieser Art gibt es aktuell in Niedersachsen (33), Bayern (23), Mecklenburg-Vorpommern (22), Schleswig-Holstein (22) und Baden-Württemberg (16).

Quelle: Heute im Bundestag vom 06.04.2016

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Bundesfamilienministerium hebt Antragsfrist beim „Fonds Sexueller Missbrauch“ auf

Posted on März 30, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Finanzielles, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat am 29.03.2016 auf der Website des „Fonds sexueller Missbrauch“ (FSM) bekannt gegeben, dass Betroffene, die Kindesmissbrauch im familiären Umfeld erlitten haben, nun auch noch über den 30. April 2016 hinaus Anträge auf Hilfeleistungen an die Geschäftsstelle des FSM richten können. (wir berichteten)

Dies begrüßt der Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig in seiner Pressemitteilung vom 29.03.2016

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Anträge an den Fonds „Sexueller Missbrauch“ noch bis zum 30.04. möglich

Posted on März 14, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Finanzielles, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Antragsfrist zur Erlangung von Mitteln aus dem „Fonds Sexueller Missbrauch“ endet zum 30. April 2016. Diese Hilfen können auch für Pflegekinder, die sexuellen Missbrauch im familiären Kontext erlebt haben, beantragt werden. (Menschen, die sexuellen Missbrauch im institutionellen Kontext erlebt haben, können ihre Anträge noch bis zum 31. August 2016 stellen.)

Im Zuge der Einrichtung eines Ergänzenden Hilfesystems für die Betroffenen von sexuellem Kindesmissbrauch wurde zum 1. Mai 2013 der Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ eingerichtet. Er will Betroffenen helfen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuellen Missbrauch in der Familie oder im familiennahen Umfeld erlitten haben und noch heute unter dessen Folgewirkungen leiden.

Voraussetzung für Hilfemaßnahmen ist immer, dass ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen dem sexuellen Missbrauch und den heute noch vorhandenen Folgen zu erkennen ist und dass die Tat vor Mai 2013 und auf dem Gebiet der BRD bzw. der ehemaligen DDR begangen wurde. Zudem müssen die vom Sorgerechtsinhaber zu beantragenden Hilfen dazu geeignet sein, die noch andauernden Folgen des Missbrauchs zumindest zu mindern.

Es können Sachleistungen wie z.B. Therapien, aber auch Kostenerstattung im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Missbrauchs beantragt werden. Auch wenn Hilfeleistungen aus dem bestehenden Sozialrechtssystem unangemessen verzögert gewährt werden, kann der Fonds in Vorleistung treten, solange eine Übernahme der Kosten durch den betroffenen Kostenträger zu erwarten ist.

Der Aktivverbund e.V. ist in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI) bundesweite Beratungstelle für berufliche und ehrenamtliche Vormünder, wenn es um die Antragstellung für ihre Mündel geht.

Weitere Informationen zu den Regelungen des Fonds und zum Ergänzenden Hilfesystem sowie über Beratungsstellen in allen Bundesländern erhalten Sie unter der kostenlosen, anonymisierten Telefonnummer 0800 400 105 0 oder auf www.fonds-missbrauch.de

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Jeder dritte Asylbewerber ist minderjährig

Posted on März 1, 2016. Filed under: Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/AW) Die Zahl minderjähriger Asylbewerber in Deutschland hat sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdreifacht. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/7621) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7470) hervor. Im Jahr 2015 hätten 137.479 Minderjährige einen Erstantrag auf Asyl gestellt. Dies entspricht einem Anteil von 31,1 Prozent an allen Erstanträgen auf Asyl (441.899). Rund zehn Prozent der minderjährigen Asylbewerber (14.439) seien ohne Begleitung nach Deutschland gekommen. 2013 hätten 38.790 Minderjährige (2.485 Unbegleitete) und im Jahr darauf 54.988 Minderjährige (4.399 Unbegleitete) erstmals einen Asylantrag gestellt. Die meisten der minderjährigen Asylbewerber im vergangenen Jahr stammen nach Regierungsangaben aus Syrien (42.097), Albanien (18.918), Afghanistan (13.772), dem Kosovo (12.174), dem Irak (9.247) und Serbien (8.377).

Quelle: Heute im Bundestag vom 01.03.2016

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Buch-Tipp: Mut- und Mitmachheft für kopfschmerzbetroffene Kinder und Jugendliche

Posted on Februar 17, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Mütze hat den Kopfschmerz satt“ ist ein medizinisch fundierter Ratgeber für Kinder und Jugendliche (Altersempfehlung 9–16 Jahre) sowie deren Familien. Er klärt über Kopfschmerzen auf und hilft, Beschwerden effektiv vorzubeugen und zu vermeiden.

Mit Witz und Charme begleitet Sympathiefigur „Mütze“ junge Leser auf Entdeckungsreise:

  • Woher kommen Kopfschmerzen?
  • Wodurch unterscheiden sich Migräne und Spannungskopfschmerz?
  • Welche Rolle spielen Medikamente?
  • Welche Veränderungen im Alltag könnten helfen, Schmerzen zu vermeiden?

Das Mut- und Mitmachheft motiviert Leser mit und ohne Kopfweh, sich zu informieren. Es macht deutlich: Wissen ist der Schlüssel, dass Beschwerden rasch vorübergehen oder gar nicht erst entstehen. Mit einem Fragebogen lässt sich der Kopfschmerztyp ermitteln. Betroffene können kompetent reagieren und die angemessene ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Seiten zum selbst Gestalten unterstützen bei der Planung sinnvoller Verhaltensmaßnahmen. Hinweise auf weiterführende Literatur, Selbsthilfegruppen und Fachverbände runden das Angebot ab.

Autoren:
Karin Frisch ist Lehrerin und Geschäftsführerin des Zentrums für Beratung und Diagnostik bei Implantaten, Entzündungen und Schmerzen (ZIES) gGmbH in Frankfurt. In dieser Funktion koordiniert sie Ärzte verschiedener Fachrichtungen in der kostenfreien Beratung für Schmerzpatienten. Karin Frisch leitet die bundesweite Aktion zur Kopfschmerzprävention an Schulen „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“.

Prof. Dr. med. Dipl.- Psych. Hartmut Göbel ist Facharzt für Neurologie, spezielle Schmerztherapie und Psychotherapie, Diplom-Psychologe und Direktor der Schmerzklinik Kiel, einer Klinik für neurologischverhaltensmedizinische Kopfschmerz-, Migräne- und Schmerztherapie. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. zur Epidemiologie und Klassifikati on von Schmerzerkrankungen

nähere Informationen

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Erstmals weniger Tagesmütter und -väter als im Vorjahr, Zahl der betreuten Kinder steigt weiter

Posted on Februar 13, 2016. Filed under: Forschung, Tagespflege, Verschiedenes | Schlagwörter: |

44.107 Personen arbeiteten 2015 in der Kindertagespflege. Seitdem diese Betreuungsform für Kinder unter drei Jahren ausgebaut wurde, hat die Zahl der dort Tätigen im Vergleich zum Vorjahr erstmals geringfügig abgenommen (-1,7%). Die Anzahl der betreuten Kinder nahm dagegen weiter zu (+1,1%). 2015 kümmerte sich eine Tagespflegeperson im Schnitt um 3,4 Kinder.

Das zeigt www.fachkraeftebarometer.de, ein Angebot der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF), die am DJI angesiedelt ist. Bundesweit erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten zwischen 2006 und 2015 um 45%. Die Anzahl der betreuten Kinder stieg im gleichen Zeitraum um 137% auf knapp 150.000. In Deutschland sind rund 14% der unter Dreijährigen in Kindertagesbetreuung bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater.

zur WiFF-Pressemitteilung vom 10.02.2016

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Deutsches Institut für Menschenrechte: Asylpaket II verstößt gegen Kinderrechtskonvention

Posted on Februar 11, 2016. Filed under: Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Angesichts der Debatte über den Familiennachzug für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im „Asylpaket II“ erklärt Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte: „Eine Aussetzung des Familiennachzugs für zwei Jahre für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die als subsidiär Schutzberechtigte anerkannt werden, verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Faktisch würden die Kinder damit sogar weit länger als zwei Jahre von ihren Eltern getrennt. In der Praxis ist davon auszugehen, dass Familienzusammenführungen wegen langer Verfahren tatsächlich erst nach vier Jahren stattfinden könnten.

Die UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten dazu, dass ein Kind nicht von seinen Eltern getrennt werden darf, es sei denn, dass diese Trennung für das Wohl des Kindes notwendig ist. Demensprechend muss Deutschland als Vertragsstaat Anträge auf Familienzusammenführung nach Artikel 10 der Konvention „wohlwollend, human und beschleunigt bearbeiten“. Eine pauschale Aussetzung der Familienzusammenführung über Jahre ist damit ganz offensichtlich nicht vereinbar.“

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die Aufgabe, die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland unabhängig zu beobachten und zu überwachen. Hierfür hat es die „Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention“ eingerichtet.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Menschenrechte vom 09.02.2016

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Safer Internet Day 2016: Neues Beratungsangebot zum Onlineverhalten Jugendlicher

Posted on Februar 9, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Berlin/Köln, 5. Februar 2016.  „Meine Tochter schreibt pausenlos WhatsApp-Nachrichten.“, „Meine Schüler sind ständig mit den Smartphones zu Gange!“, „Gibt es eigentlich Handysucht?“ – Eltern und Lehrkräfte sind oft unsicher, wie sie mit der intensiven Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen vor allem via Smartphone umgehen sollen.

Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar 2016 erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Das Internet ist heute ein wichtiges Medium mit riesigen Möglichkeiten und Vorteilen. Wir sollten uns allerdings auch der Gefahren bewusst sein. Dafür brauchen wir eine breite Mediennutzungskompetenz. Eine exzessive und unkontrollierte Computerspiel-, Smartphone- oder Internetnutzung kann zur Abhängigkeit führen. Es bringt nichts, Kindern und Jugendlichen ihre Online-Aktivitäten zu verbieten, vielmehr müssen wir ihnen zeigen, wie sie sinnvoll mit dem Internet umgehen können. Medienkompetenz steht daher für gesundheitliche Prävention.“

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet Eltern und Multiplikatoren dafür ein neues Unterstützungsangebot: Beratung per E-Mail zur Onlinenutzung Jugendlicher. Auf http://www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de können Mütter und Väter ebenso wie pädagogische Fachkräfte konkrete Fragen rund um jugendliche Mediennutzung stellen. Ein BZgA-Beratungsteam beantwortet die E-Mail-Anfragen innerhalb von 48 Stunden auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und unterstützt mit pädagogisch bewährten Tipps.

„Die Entwicklung der Medienkompetenz junger Menschen ist ein Prozess, den Erziehende fördernd begleiten sollten. Auch weitere Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen müssen in eine erfolgreiche Suchtvorbeugung einbezogen werden, da sie nicht unerheblichen Einfluss in den Lebens- und Gefühlswelten der Kinder und Jugendlichen haben“, erläutert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Das Beratungsangebot http://www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de hilft Erwachsenen, Jugendliche bei einer kompetenten und gesunden Nutzung von Medienangeboten zu unterstützen und die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.“

Um Kinder und Jugendliche vor einer exzessiven Nutzung von Computerspielen und Internetangeboten zu schützen, bietet die BZgA im Rahmen der deutschlandweiten Präventionskampagne „Ins Netz gehen – Online sein mit Maß und Spaß“ Informationen für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren unter http://www.ins-netz-gehen.de und Informationen für Erwachsene unter http://www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de.

Weitere Informationen zum Thema:

  • „Online sein mit Maß und Spaß“ – Ein Elternratgeber zum richtigen Umgang mit digitalen Medien
  • „Computerspiele find ich toll! Wo ist das Problem?“ – Flyer zum Thema „Computerspiele im Internet“ für Jugendliche
  • „Im Netz bin ich am liebsten! Wo ist das Problem?“ – Flyer zur richtigen Nutzung von Internetangeboten für Jugendliche

Die Materialien können unter http://www.bzga.de/infomaterialien/suchtvorbeugung kostenlos bestellt werden.

Die Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011“ – Teilband Computerspielen und Internetnutzung steht unter http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention als Download zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Schwerpunktthema der Drogenbeauftragten „Onlinesucht“ unter http://www.drogenbeauftragte.de

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 05.02.2016

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B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

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Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch startet noch im Januar

Posted on Januar 26, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Mitglieder der „Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch“, v.l.n.r.: Dr. Christine Bergmann, Prof. Dr. Jens Brachmann, Brigitte Tilmann, Prof. Dr. Sabine Andresen (Vorsitzende der Kommission), Prof. Dr. Peer Briken, Prof. Dr. Barbara Kavemann, Prof. Dr. Heiner Keupp – © Christine Fenzl

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat die sieben Mitglieder für die Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch berufen. Damit kann erstmals eine auf nationaler Ebene angesiedelte unabhängige Kommission sexualisierte Gewalt an Kindern in Deutschland umfassend aufarbeiten.
Die Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Sabine Andresen: „Mit der Kommission ergibt sich die große und auch international einzigartige Chance, die Dimensionen des sexuellen Kindesmissbrauchs in Familien und Institutionen aufzudecken und so einen Beitrag auch für Kinder und Jugendliche heute zu leisten.“

→ zur Pressemitteilung des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs vom 26.01.2016

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