Verschiedenes

Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen eingerichtet

Posted on Dezember 2, 2019. Filed under: Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Zehn Jahre nach Einrichtung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ kommt heute der „Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Auf Einladung von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Johannes-Wilhelm Rörig, dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, treffen sich mehr als 40 hochrangige staatliche und nicht-staatliche Akteure im Bundesfamilienministerium. Der Nationale Rat ist der Ort für den langfristig angelegten interdisziplinären Dialog auf den Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen zur dauerhaften Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Folgen. Dem Gremium gehören neben Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Fachpraxis auch Betroffene an. Der Rat soll bis Sommer 2021 eine Verständigung über konkrete Ziele und Umsetzungsschritte erarbeiten, um die Prävention, Intervention und Hilfen für betroffene Kinder und Jugendliche spürbar zu verbessern und die Forschung weiter voranzubringen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey:
„Sexualisierte Gewalttaten gegen Kinder und Jugendliche sind keine Einzelfälle, sondern ein Problem, das die gesamte Gesellschaft angeht. Daher ist es wichtig, dass wir beim Kampf gegen sexuellen Missbrauch alle an einem Strang ziehen. Es ist unsere gemeinsame Pflicht, Kinder und Jugendliche zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie gut aufwachsen. Daher müssen wir alle zusammen für wirksame Schutzkonzepte und Hilfen sorgen. Das heutige Bekenntnis zur Zusammenarbeit ist fast 10 Jahre nach dem Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ ein weiterer wichtiger Schritt und ein Startschuss für einen Schulterschluss auf höchster Ebene zwischen Staat, Zivilgesellschaft, Verantwortungsträgern, Wissenschaft und Betroffenen.“

Der Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist nach der dauerhaften Einrichtung des Amtes eines Unabhängigen Beauftragten mit einem Betroffenenrat und mit der Verlängerung der Arbeit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission der nächste große Meilenstein. Ziel des Nationalen Rates soll sein, sich gemeinsam als Verantwortungsgemeinschaft über die nächsten konkreten Schritte im Kampf gegen sexuellen Missbrauch zu verständigen. Alle Verantwortungsträger sollen hierzu in ihrer Zuständigkeit einen Beitrag leisten.

Unabhängiger Beauftragter Johannes-Wilhelm Rörig:
„Wenn wir uns die ungebrochen hohen Fallzahlen und die Missbrauchsfälle von Staufen, Lügde oder jetzt Bergisch-Gladbach vor Augen führen, ist völlig klar, dass tausende Kinder und Jugendliche in Deutschland nicht ausreichend vor sexueller Gewalt geschützt sind. Wir müssen von 1 bis 2 betroffenen Kindern in jeder Schulklasse ausgehen – dieses Ausmaß darf nicht länger hingenommen werden. Für die Arbeit des Nationalen Rates habe ich mir große Ziele gesetzt. Wir müssen in Deutschland dringend einen spürbaren Rückgang der Missbrauchsfälle erreichen. Betroffene Kinder und Jugendliche dürfen künftig nicht mehr übersehen und sexueller Missbrauch muss früher beendet, sowie die Folgen sexueller Gewalt maximal gelindert werden. Besonders liegt mir zudem eine Verständigung zu einer umfassenden Prävalenz- und Wirkungsforschung in Deutschland und eine bundesweite Aufklärungs- und Sensibilisierungsinitiative, in der Dimension der Anti-AIDS-Kampagne, am Herzen.

Betroffenenrat beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs: „Der Betroffenenrat begrüßt, dass mit dem Nationalen Rat eine konzentrierte, gesamtgesellschaftliche Anstrengung unternommen wird, Kinder und Jugendliche und deren Schutz vor sexualisierter Gewalt in den Mittelpunkt gemeinsamen Handelns zu stellen. Erstmalig werden Betroffene mit ihrer fachlichen Expertise und ihrem Erfahrungswissen von Beginn an in diese gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen einbezogen. Für den Betroffenenrat ist das ein Erfolg auch seiner Arbeit in den vielfältigen Themenfeldern gemeinsam mit dem Unabhängigen Beauftragten und verschiedenen Ministerien der Bundesregierung. Wir setzen durch die Arbeit des Nationalen Rates auf ein gestärktes konsequentes Handeln mit dem Ziel, am Bedarf Betroffener orientiert in flächendeckende Unterstützung und Hilfe, in Fachberatungsstellen, in Ausbildung und Qualifizierung, in Aufarbeitung und Prävention zu investieren.“

Bis zum Sommer 2021 soll der Nationale Rat sich zu konkreten Zielen und Umsetzungsschritten verständigt haben.
Die Teilnehmenden-Liste der konstituierenden Sitzung sowie die Arbeitsstruktur des Nationalen Rates finden Sie unter www.bmfsfj.de bzw. unter www.beauftragter-missbrauch.de im Pressebereich.

Quelle: Pressemitteilung des UBSKM und des BMFSFJ vom 02.12.2019

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Wie Eltern und Kinder besser in Bewegung kommen

Posted on November 28, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

Unter dem Motto „Zeit für Bewegung“ haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Berufsverband der Kinder und Jugendärzte e. V. (BVKJ) ein Medienpaket zum Thema körperliche Aktivität von Kindern und Eltern entwickelt. Die Materialien unterstützen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte darin, Eltern auf die Bedeutung von Bewegung für die gesundheitliche Entwicklung ihrer Kinder aufmerksam zu machen und sie so zu mehr körperlicher Aktivität im Alltag zu motivieren.

Regelmäßige Bewegung im Kindes- und Jugendalter ist wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Kinder und Jugendliche sollten daher jeden Tag körperlich aktiv sein. Damit die tägliche Dosis Bewegung zur Routine wird, können Eltern ihre Kinder unterstützen, indem sie mit ihnen gemeinsam Bewegungs- und Sportangebote wahrnehmen.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Im Familienalltag fehlt oft die Zeit für größere gemeinsame Bewegungsaktivitäten, wie sie aus medizinischer Sicht zu empfehlen sind. Um dennoch mehr Bewegung in das Familienleben zu bringen, hilft es bereits, jeden Tag kleine Veränderungen umzusetzen. Dies kann der Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad, der Verzicht auf das Auto beim Einkaufen oder der abendliche Spaziergang mit der Familie an der frischen Luft sein.“

Das Medienpaket für die Kinder- und Jugendärztliche Praxis beinhaltet unter anderem eine Broschüre für Eltern mit einfachen Bewegungs-Tipps sowie Poster. Die Informations­materialien werden an etwa 10.000 Kinder- und Jugendärzte im ambulanten und stationären Bereich, im Öffentlichen Gesundheitsdienst und in Sozialpädiatrischen Zentren verschickt.

Dr. med. Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ, erklärt: „Kinder- und Jugendärzte genießen bei den Eltern ein hohes Vertrauen. Zusätzlich zur medizinischen Versorgung nimmt die Beratung unter präventiven Gesichtspunkten einen besonderen Stellenwert ein. Der BVKJ unterstützt daher die Initiative der BZgA, den Familien sowie den verschiedenen Berufsgruppen in der Kinder- und Jugendmedizin Informationsangebote zur Bewegungsförderung zur Verfügung zu stellen.“

Weiterführende Informationen der BZgA zum Thema Bewegung und weiteren Themen wie Ernährung, Entspannung und Medienkonsum sowie allgemein zur Kinder- und Jugendgesundheit stehen unter:

Der BVKJ informiert unter:

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order@bzga.de

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte e. V. (BVKJ) vom 28.11.2019

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Spiele-Tipp: Family Memo – Familien sind vielfältig

Posted on November 23, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Family Memo

Menschen sind unterschiedlich, Familien sind vielfältig und Spiele sollten das auch sein. Deshalb zeigen das „Family Memo“ und das Malbuch „Family Coloring Book“ von Leona Games aus Berlin ein breites Spektrum von Lebens- und Liebesgemeinschaften in ihrer ganzen Schönheit.

Family Coloring Book

Die 25 Kartenpaare bilden verschiedene Altersgruppen, Geschlechter, Religionen und Familienmodelle ab und lassen so erahnen, wie vielfältig Familien sein können. Das Spiel kann mit 2 – 8 Spielenden im Alter von 2 – 120 Jahren gespielt werden.

„Family Memo“ wurde gefördert durch den Deutschen Integrationspreis 2019.

nähere Informationen

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Film-Tipp: „Stumme Schreie“

Posted on November 19, 2019. Filed under: Kinderschutz, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

Der am 18.11.2019 ausgestrahlte unter die Haut gehende Film „Stumme Schreie“ (89 min) ist nun in der ZDF Mediathek ansehbar.

Er entstand nach Fallbeispielen aus dem Sachbuch „Deutschland misshandelt seine Kinder“ (2014) von Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat.

zur ZDF Mediathek

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#einlebenlang – Deutsche Rentenversicherung startet Informationskampagne zu ihren Leistungen

Posted on November 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Ab sofort startet die bundesweite Infokampagne #einlebenlang. Sie informiert über die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung.

Unter der Leitidee »Rente ist mehr als nur Rente« zeigt die Deutsche Rentenversicherung (DRV), dass sie mehr zu bieten hat als allein die Altersrente. Wer gesetzlich rentenversichert ist, kann sein Leben lang von Leistungen profitieren, die ihn und seine Angehörigen in allen Lebenslagen absichern.

Die meisten Menschen wissen, dass die gesetzliche Rentenversicherung Altersrenten zahlt. Weniger bekannt ist allerdings, dass sie darüber hinaus auch Reha und Prävention anbietet.

Das will die DRV mit ihrer Infokampagne ändern. Ziel ist, die Leistungen der Rentenversicherung bekannter zu machen. Unter dem Hashtag #einlebenlang erzählen Menschen, wie die Rentenversicherung ihnen in schwierigen Lebenslagen geholfen hat. Die Geschichten sind echt – genauso wie die Menschen, die sie sehr emotional erzählen.

Zu sehen sind sie unter https://www.drv-einlebenlang.de/. An der Kampagne sind alle Rentenversicherungsträger beteiligt.

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Klückskinder – Der NEUE Mutmacher Kalender 2020 ist da!

Posted on Oktober 22, 2019. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes |

Der neue Mutmacher Kalender 2020 von Klückskinder für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien ist erschienen. Er enthält 12 bewegende Mutmachergeschichten und wurde von 12 (bekannten) Illustrator/Innen gestaltet.

Zu bestellen über www.klueckskinder.de oder im Buchhandel.

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Filmpremiere DIE RÜDEN – Premiere am 25.10. in Hof

Posted on Oktober 19, 2019. Filed under: Bayern, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Oscar-nominierte Film „Systemsprenger“ (wir berichteten) ist derzeit in aller Munde und hat die Problematik der betroffenen Kinder und Familien einer breiten Bevölkerung ins Bewusstsein gerückt.

Nun wird ein neuer Film, DIE RÜDEN, das Thema fortführen und von vier ehemaligen Systemsprengern, heute erwachsenen, gewaltbereiten Männern erzählen. Sabine Winterfeldt und Connie Walther haben sieben Jahre an diesem Projekt mit ehemaligen Gewaltstraftätern, einer engagierten Hundetrainerin und drei hochgradig bissigen Hunde gearbeitet. Die Hunde bilden für die jungen Männer eine Art Kommunikations-Brücke. Durch die Spiegelung mit den beeindruckenden Hunden kommen die Männer auf bemerkenswerte Weise in Kontakt mit ihrem eigenen Aggressionsverhalten.

Am 25. Oktober 2019 hat DIE RÜDEN Premiere bei den internationalen Filmtagen in Hof. Dieser Film soll auch außerhalb der klassischen Filmwelt einen wertvollen Diskurs über Aggression und Gewalt, jenseits von Ethnie und Nationalität, anregen.

Die Website www.dierueden-derfilm.de bietet neben dem Trailer eine Menge Hintergrundinformationen zu den Macher*Innen und dem Konzept. Das Team bietet an, Filmaufführungen zu begleiten und anschließend ins Gespräch mit dem Publikum zu kommen.

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Shell Jugendstudie 2019 veröffentlicht: Jugendliche melden sich zu Wort

Posted on Oktober 16, 2019. Filed under: Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes |

Die 18. Shell Jugendstudie wurde am 15.10.2019 in Berlin vorgestellt. Sie untersucht, wie die Generation der 12- bis 25-Jährigen heute in Deutschland aufwächst: Welche Rolle spielen Familie und Freunde, Schule und Beruf, Digitalisierung und Freizeit. Wie stehen junge Menschen zu Politik, Gesellschaft und Religion?

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey (SPD): „Junge Menschen wissen, dass Entscheidungen von heute die Zukunft beeinflussen und sie wollen daran beteiligt sein. Sie fordern zu Recht, dass ihnen nicht nur zugehört wird, sondern dass ihre Forderungen auch Folgen haben. Die aktuelle Shell Jugendstudie zeigt, dass junge Menschen sich einbringen wollen und dass viele auf die Demokratie, eine offene Gesellschaft und ein geeintes Europa setzen. Dieses Vertrauen dürfen wir nicht verspielen. Es geht nur gemeinsam mit den Jugendlichen. Beteiligung ist deshalb, neben Schutz und Förderung, Teil unserer Wertegrundlage, um die Rechte von Kindern und jungen Menschen ins Grundgesetz zu bringen.“

nähere Informationen

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Umfrage zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland

Posted on September 18, 2019. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. führt auch in diesem Jahr eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendämter, Pflegeeltern, Beratungsstellen und weitere Personen richtet, die mit jungen Geflüchteten in Kontakt stehen. Mit dieser Befragung möchten sie sich einen Überblick über die Situation der jungen Menschen verschaffen, die sich in Deutschland aufhalten.

Der Fokus liegt auf der Situation unbegleiteter Minderjährigen und unbegleiteter junger Erwachsener, erstmals wird jedoch auch nach begleiteten Minderjährigen, die mit ihren Familien in Deutschland leben gefragt. Wenn nur mit einer der genannten Zielgruppen gearbeitet wird, muss nur der entsprechende Teil des Fragebogens beantwortet werden.

Unter dem folgenden Link kann man bis einschließlich 01. Oktober 2019 an der Umfrage teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/ou2019/

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Ehemalige Heim- und Pflegekinder für Interviews gesucht

Posted on September 4, 2019. Filed under: Forschung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes |

Im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Goethe-Universität in Frankfurt sucht eine Studentin der Erziehungswissenschaften ehemalige Heim- und Pflegekinder für Interviews.

Nähere Informationen: http://www.pfad-bv.de/…/2019-09-04_Masterarbeit_Interviews.

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NEU: FASD Pass für betroffene Erwachsene

Posted on August 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

zum Vergrößern bitte anklicken

In Zusammenarbeit mit betroffenen Erwachsenen hat der Verein FASD Deutschland e.V. ein Dokument entwickelt, das Menschen mit FASD darin unterstützen soll, sich bei Bedarf Hilfe holen zu können. FASD ist eine nicht heilbare, hirnorganische Störung. Menschen mit FASD haben sehr häufig gute verbale Fähigkeiten und können sich selbst gut darstellen. Stresssituationen führen dazu, dass Gesprächsinhalte nicht korrekt verstanden werden, was wiederum dazu führen kann, dass die Menschen mit FASD nicht angemessen handeln oder reagieren können. Genau für diese Situationen wurde der Pass entwickelt. Das scheckkartengroße Dokument gibt auf der Vorderseite eine kurze prägnante Erklärung wieder, was FASD ist und auf der Rückseite befinden sich die Kontaktdaten einer Person des Vertrauens. Dies können sowohl Familienmitglieder wie auch amtliche Betreuer sein. Der Pass ist aus biegsamem Kunststoff hergestellt und kann mit einem wasserfesten Stift beschrieben werden.

Die FASD Pässe können Betroffene über den Verein FASD Deutschland e.V., Hügelweg 4 in 49809 Lingen oder über info@fasd-Deutschland.de kostenfrei beziehen.

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NEU in Elmshorn: DIALOG am DEICH

Posted on August 9, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Dinah-Ann Lendzian ist Adoptivmutter eines alkoholgeschädigten Kindes. Sie praktiziert als Heilpraktikerin für integrative Psychotherapie in eigener Praxis in Elmshorn und bietet seit kurzem außerdem mit „DIALOG am DEICH“ verschiedene geleitete Gesprächsgruppen an.

Neben den Gruppen

  • Adoptierte Erwachsene im DIALOG,
  • DIALOG abgebender Mütter,
  • FASD im DIALOG und
  • DIALOG ungewollt kinderloser Menschen

bietet Frau Lendzian weitere interessante Gruppen, Seminare und Beratung an. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie heilsam es sein kann, sich in einer Gruppe auszutauschen.

Ihr Anliegen ist es, Menschen mit ähnlichen Themen in den DIALOG zu bringen und eine Plattform für die persönliche Entwicklung zu schaffen. Sie arbeitet gern ressourcenorientiert und unterstützt Betroffene dabei, die Perspektive zu wechseln, um raus aus dem Gedankenkarussell und zurück in die Selbstwirksamkeit zu finden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.dialog-am-deich.de.

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Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode

Posted on Juli 5, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Publikationen, Schule, Verschiedenes |

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig fordert zusammen mit Eltern, Betroffenen und Sachverständigen, die Aufklärung junger Mädchen über die sogenannte Loverboy-Methode in Schulen zu thematisieren. Loverboys sind Zuhälter, die meist selbst noch Jugendliche oder junge Erwachsene sind und minderjährige Mädchen im Teenager-Alter in die Prostitution zwingen. Sie sprechen die Mädchen gezielt bspw. vor der Schule oder im Internet an.

Der Spiegel Online-Artikel „Experten fordern Aufklärung über Loverboy-Methode“ vom 05.07.2019 informiert über eine Expertenanhörung im nordrhein-westfälischen Landtag zu diesem Thema.

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Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt wird fortgesetzt

Posted on Juni 27, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Gesundheit, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoBetroffene sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter sollen weiterhin Hilfen vom Bund erhalten. Das Bundeskabinett hat am 26.06.2019 mit dem Bundeshaushaltsentwurf für 2020 beschlossen, dass die Finanzierung des Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ fortgesetzt wird. Anträge auf Hilfen an den Fonds können damit weiterhin gestellt werden. Bisher sind rund 11.500 Anträge eingegangen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Parlament werden die Mittel im Vergleich zu 2019 um 28,4 Millionen Euro auf 45,4 Millionen Euro aufgestockt.

Dazu erklärt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlebt haben, leiden oft ihr ganzes Leben an den Folgen. Auch wenn inzwischen mehr getan wird für Aufklärung, Prävention und bei der Strafverfolgung, wissen wir auch, dass sich weiterhin Betroffene beim Fonds melden werden. Dafür sprechen die Opferzahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, die bis heute auf einem hohen Niveau liegen. Die Weiterführung des Fonds Sexueller Missbrauch ist für mich deshalb auch eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit. Der Fonds Sexueller Missbrauch ermöglicht die Unterstützung, die Betroffene benötigen. Das Leid kann dadurch nicht ungeschehen gemacht werden. Aber mit dem heutigen Beschluss können wir dazu beitragen, die Situation von Opfern sexualisierter Gewalt spürbar zu verbessern.“

Im Zuge der Weiterführung des Fonds ist es zentrales Ziel, die Bearbeitungszeiten für die Anträge deutlich zu reduzieren und organisatorische und auch inhaltliche Optimierungsmaßnahmen fortzusetzen, um die Hilfe nicht nur niedrigschwellig und passgenau, sondern auch zeitnah gewähren zu können. Die Geschäftsstelle des Fonds soll dazu künftig beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fonds erhalten mit dem Haushaltsbeschluss eine langfristige Beschäftigungsperspektive.

Der Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ besteht seit Mai 2013 als ergänzendes Hilfesystem für Betroffene, die als Kinder und Jugendliche im familiären Bereich sexualisierte Gewalt erfahren haben. Er bietet niedrigschwellige und bedarfsgerechte Hilfen, die bei der Abmilderung bzw. Überwindung von heute noch bestehenden Folgeschäden des Missbrauchs unterstützen sollen. Betroffene können Sachleistungen wie z.B. Therapien in Höhe von maximal 10.000 Euro erhalten. Bei behinderungsbedingtem Mehraufwand zur Inanspruchnahme der Hilfen werden zusätzlich bis zu 5.000 Euro gewährt. Die Leistungen sind gegenüber gesetzlichen Leistungen und gegebenenfalls bestehenden und durchsetzbaren zivilrechtlichen Ansprüchen nachrangig. Ein Rechtsanspruch auf Hilfen aus dem Fonds besteht nicht.

Weitere Informationen: www.fonds-missbrauch.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 26.06.2019

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Hamburger Konzept gegen geschlossene Unterbringungen ist erfolgreich

Posted on Juni 26, 2019. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIm Artikel Lösungen für „Systemsprenger“ der taz vom 16.06.2019 wird von der seit fünf Jahren erfolgreichen Arbeit der „Koordinierungsstelle individuelle Hilfen“ in Hamburg berichtet.

Sie unterstützt Hamburgs Jugendämter, indem sie flexible Hilfen für besonders schwierige Fälle findet. So können für sehr belastete Kinder und Jugendliche individuelle, passende Lösungen gefunden werden, die geschossene Unterbringungen mittlerweile fast gänzlich überflüssig gemacht haben.

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Hereingeschaut! wir-sind-paritaet.de ist online

Posted on Mai 27, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes |

logoDie neue Profilplattform des Paritätischen www.wir-sind-paritaet.de ist im Netz! Ob kleine Initiative oder große überregionale Organisation – hier finden alle Platz, setzen ein Zeichen und zeigen Profil. Die Plattform veranschaulicht nicht nur die Breite und Vielfalt des Netzwerks, sondern auch die große Menge an Aktivitäten. Mit dem Motto „wir sind viele und wir zeigen es, wir sind Parität!“ setzen sich die Organisationen gemeinsam ein für die Werte Vielfalt, Offenheit und Toleranz.

Auch für den PFAD Bundesverband ist der Paritätische der Dachverband auf Bundesebene. Deshalb stellt PFAD sich dort mit seiner eigenen Seite vor und speist seine Informationen aus dem PFAD Weblog und der PFAD Facebookseite in die dortige social wall ein: https://www.wir-sind-paritaet.de/pfad-bundesverband

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Jedes dritte Kind nutzt täglich WhatsApp – KIM-Studie 2018 zum Medienumgang 6-bis 13-Jähriger veröffentlicht

Posted on Mai 18, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Digitalisierung ist auch in Familien mit Kindern weit vorangeschritten. Fast alle Kinder (98%) haben potentiell die Möglichkeit, zuhause das Internet zu nutzen. Gut zwei Drittel aller Sechs- bis 13-Jährigen zählen nach eigenen Angaben zu den Internetnutzern. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen nutzt gut ein Drittel zumindest selten das Internet, im Alter von acht bis neun Jahren sind knapp drei von fünf Kindern online. Mit zehn bis elf Jahren zählen vier von fünf Kindern zu den Internetnutzerund bei den Zwölf bis 13-Jährigen nehmen mit 94 Prozent fast alle Kinder Online-Dienste in Anspruch. Dies sind Ergebnisse der KIM-Studie 2018 (Kindheit, Internet, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, die heute veröffentlicht wurde.

Bei der Betrachtung der regelmäßigen (mind. einmal pro Woche ausgeübten) Tätigkeiten im Internet sind die Recherche über Suchmaschinen (65%), das Verschicken von WhatsApp-Nachrichten (62%) und YouTube-Videos (56%) die meistgenannten Beschäftigungen der Internetnutzer. Ein knappes Drittel hört über das Internet regelmäßig Musik. Im Laufe einer Woche nutzt jeweils jeder Vierte Facebook oder Wikipedia bzw. verschickt E-Mails. Ein Fünftel (21%) ist mindestens wöchentlicher Snapchat-Nutzer, 17 Prozent nutzen regelmäßig Instagram. Fernsehsendungen werden von 16 Prozent über das Internet angesehen, zwölf Prozent nutzen Musical.ly (jetzt TikTok). Die Nutzung von Social Media-Angeboten ist vor allem für ältere Kinder relevant. Eine zentrale Bedeutung im Alltag nimmt WhatsApp ein. Dies betrifft vor allem Kinder ab zehn Jahren, hier nutzen 73 Prozent der Zehn- bis Elfjährigen und 83 Pro-zentder zwölf- bis 13-jährigen Internetnutzer täglich WhatsApp (6-7 Jahre: 17%, 8-9 Jahre: 36%). Insgesamt betrachtet – bezogen auf alle befragten Kinder – gibt damit jedes dritte Kind an, diesen Messenger jeden oder fast jeden Tag zu nutzen.

Die Nutzung von Medien spielt nicht nur in der Freizeit eine Rolle. Auch in der Schule kommen digitale Geräte zum Einsatz, allerdings passiert dies derzeit noch sehr punktuell. Etwa jeder dritte Schüler verwendet im Unterricht zumindest einmal pro Woche einen klassischen Computer (31%). Mobile Geräte wie ein Handy oder Smartphone (16%) sowie Notebooks oder Laptops (15%) werden noch seltener eingesetzt. Bei jedem zehnten Schüler (11%) kommt zumindest einmal pro Woche ein Whiteboard zum Einsatz. Auch sind derzeit Tabletklassen noch die Ausnahme, nach Angaben der befragten Schulkinder werden im Laufe einer Woche Tablets nur bei acht Prozent der Schüler im Unterricht verwendet.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der KIM-Studie 2018, dass der mediale Alltag der Grundschüler trotz hoher Dynamik der Medienwelt insgesamt im Großen und Ganzen von hoher Stabilität gekennzeichnet ist. Neue Angebotsformen und Verbreitungswege von Bewegtbild oder sich bei Jugendlichen dynamisch entwickelnde Social Media-Plattformen sind meist erst für ältere Kinder relevant. Insgesamt bildet das Fernsehen noch immer die stärkste Säule im Medienalltag, onlinebasierte Bewegtbildnutzung (z. B. YouTube) gewinnt an Bedeutung. Vor allem ab etwa zehn Jahren nimmt die Nutzung von Streaming-Angeboten deutlich zu, gleiches gilt für Social Media und Messengerdienste.

Die Studienreihe KIM (Kindheit, Internet, Medien) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1999 in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland ab. Für die KIM-Studie 2018 wurden rund 1.200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2018 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR).

Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest vom 17.05.2019

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PFAD Umfrage zum Thema „Leibliche und soziale Geschwister in Pflege- und Adoptivfamilien“

Posted on Mai 17, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIn der nächsten Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift nimmt die PFAD Redaktion das Thema „Leibliche und soziale Geschwister“ in den Blick und möchte daher mehr über Ihre Erfahrungen mit Geschwisterbeziehungen in Pflege- und Adoptivfamilien wissen.

Näheres finden Sie in unserem Anschreiben.

Bitte senden Sie uns einen kurzen Text bis Anfang Juni 2019 an redaktion@pfad-bv.de Betreff: Geschwister-Umfrage.

♥-lichen Dank fürs Mitmachen!

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Kurzfilm „Was ist Autismus?“

Posted on Mai 14, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoIn dem interessanten Kurzfilm „Was ist Autismus?“ lässt der Verein Autismus Rosenheim e.V. Autistinnen und Autisten, Eltern, Angehörige, Ärzte, Forscher, Fachkräfte und Politiker zu Wort kommen.

Was bedeutet es für Sie? Wie würden Sie das Autismus-Spektrum beschreiben? Was behindert Sie und was wünschen Sie sich von Politik und Gesellschaft? Autismus Rosenheim e.V. möchte mit diesem Film, aber vor allem mit seiner tagtäglichen Arbeit und seinen Veranstaltungen Augen öffnen, für Verständnis werben und für die Rechte von Autistinnen und Autisten kämpfen. Das geschieht niemals ohne die Betroffenen selbst, sondern immer mit Ihnen gemeinsam. Denn es sind die Autistinnen und Autisten, die uns am ehesten sagen können, wie es ihnen geht und wie sie fühlen.

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Mit Careleaver Weltweit 6-12 Monate ins Ausland

Posted on Mai 2, 2019. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDas Projekt Careleaver weltweit ermöglicht Careleavern* einen gleichberechtigten Zugang zu Freiwilligendiensten im Ausland. Das Projekt baut ein System auf, das die notwendige Unterstützung bietet, die Freiwillige aus geregelten Familienverhältnissen durch ihre Eltern oder andere Familienmitglieder erfahren.

Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die an dem Projekt teilnehmen, haben die Möglichkeit über die vom Bund geförderten Programme IJFD und weltwärts 6-12 Monate ins Ausland zu gehen. Von Careleaver weltweit erhalten Sie darüber hinaus organisatorische und finanzielle Unterstützung sowie emotionalen Support bereits vor der Ausreise und bis weit nach der Rückkehr.

Careleaver Weltweit ist ein Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Brückensteine Careleaver Deutschland“, das von der Drosos Stiftung entwickelt und finanziell gefördert wird. Operativ durchgeführt wird das Projekt durch die Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind.

Es sind noch wenige Plätze frei für einen Freiwilligendienst im Ausland ab Herbst 2019 mit dem Careleaver Weltweit Projekt. Interessierte Careleaver finden Informationen unter www.careleaver-weltweit.de, bei Facebook oder bei Instagram. Via Mail an info@careleaver-weltweit.de oder mobil unter +49 (0) 176 7312 2079 auch via WhatsApp, Telegram und Signal.

zum Informationsflyer Careleaver Weltweit Flyer

*Careleaver ist die Selbstbezeichnung für junge Erwachsene, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung – z.B. in Wohngruppen oder Pflegefamilien – verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden.

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Neues Beratungsangebot „berta“ für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt startet am 03.05.2019

Posted on Mai 2, 2019. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoBerlin, 02.05.2019. Am 3. Mai 2019 startet beim „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ das neue telefonische Angebot „berta“ (Tel. 0800 3050750) – die erste bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und Unterstützung beim Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen und unterstützt darüber hinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder Informationen zum Thema suchen. „berta“ ist Teil des „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“, dem telefonischen Unterstützungsangebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) unter der fachlichen Leitung von N.I.N.A. e. V. (Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen).

Die Fachkräfte von „berta“ sind psychologisch und pädagogisch ausgebildet und verfügen über langjährige persönliche Erfahrungen mit organisierter und ritueller Gewalt. Sie beraten beim Ausstieg und allen damit verbundenen Fragen. Sie geben Informationen und zeigen – wenn gewünscht – weitere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung auf. Jedes Gespräch bei „berta“ bleibt vertraulich. Der Schutz der persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt garantiert.

Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM): Mit „berta“ wollen wir Betroffene beim schweren Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen unterstützen. Betroffene brauchen nicht nur unsere Ermutigung sich anzuvertrauen. Sie brauchen auch aktive Unterstützung beim Ausstieg, da diese Form der Gewalt häufig in sehr abgeschotteten Strukturen ausgeübt wird und das bestehende Hilfesystem meist nicht greift. Betroffene berichten, dass sie massiv unter Schweigegebote gesetzt, erpresst und verfolgt werden und dass ihnen meist nicht geglaubt wird, wenn sie sich anvertrauen. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, bei psychologischen und pädagogischen Fachkräften, aber auch bei Justiz und Politik. Wir brauchen spezifische Hilfen und Ausstiegsangebote für diese Betroffenengruppe und mehr Forschung zu dieser besonderen Gewaltform, die in Gesellschaft, Wissenschaft und in der Fachszene bisher noch wenig anerkannt ist und von vielen nicht für möglich gehalten wird.“

Silke Noack, Leiterin „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ und „berta“: „Für Menschen, die organisierte sexualisierte oder rituelle Gewalt erfahren haben, ist es besonders schwer, Schutz und Unterstützung zu erhalten. Die Existenz ritueller Gewalt wird noch immer – auch von Fachkräften – in Frage gestellt. Das liegt vor allem daran, dass die Berichte der Betroffenen über die erlebte Gewalt und die Bedrohung für viele Menschen das Aushaltbare weit übersteigen. Mit „berta“ bringen wir jetzt erstmals ein bundesweites Unterstützungsangebot auf den Weg, das die besonderen Herausforderungen des Themas aufgreift und betroffenen Menschen begleitend zur Seite steht. Das Besondere ist die unbürokratische professionelle Beratung bei akuten Fragen sowie die Möglichkeit, bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum hinweg von „berta“ telefonisch begleitet zu werden. Die Fachkräfte am Telefon wissen, wie wichtig es ist, den Weg selbst zu bestimmen. Sie sind da, hören zu und begleiten – auch wenn es schwierig wird.“

Definition organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt:
In organisierten und rituellen Gewaltstrukturen wird die systematische Anwendung schwerer sexualisierter Gewalt in Verbindung mit körperlicher und psychischer Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Zusammenarbeit mehrerer Täter und Täterinnen bzw. Täternetzwerke ermöglicht. Häufig ist dies mit kommerzieller sexueller Ausbeutung verbunden. Dient eine Ideologie zur Begründung oder Rechtfertigung der Gewalt, wird dies als rituelle Gewalt bezeichnet. In manchen Gewaltstrukturen sind Familien generationenübergreifend eingebunden. Organisierte und rituelle Gewaltstrukturen können eine umfassende Kontrolle und Ausbeutung von Menschen durch Mind-Control-Methoden beinhalten. Die planmäßige wiederholte Anwendung schwerer Gewalt erzwingt spezifische Dissoziationen bzw. eine gezielte Aufspaltung der kindlichen Persönlichkeit und führt dazu, dass Betroffenen, die sich anvertrauen, vielfach nicht geglaubt wird.
Definition des „Fachkreis Sexualisierte Gewalt“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Kinder (BMFSFJ): https://www.bundeskoordinierung.de/de/topic/51.rituelle-und-organisierte-gewalt.html

Berichte und Studien:
Bei der vom UBSKM eingerichteten Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs haben sich von 2016 bis 2019 42 Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt gemeldet. In einer Studie unter der Leitung des Kommissionsmitglieds Prof. Peer Briken, UKE Hamburg, an der 165 Betroffene teilgenommen haben, konnten die aus der Praxiserfahrung bekannten Themen erhoben und differenziert werden. Es wurde eine hohe Inanspruchnahme des psychosozialen Versorgungs- und Gesundheitssystem deutlich – bei immer noch ausgeprägten Versorgungslücken. Prof. Peer Briken: „Erfahrungen von sexueller Gewalt und Ausbeutung in Verbindung mit organisierter ritueller Gewalt sind bisher gesellschaftlich, traumatherapeutisch und wissenschaftlich wenig anerkannt. Daher geraten auch Professionelle in der Begleitung dieser Klientinnen und Klienten häufig in rechtliche, fachliche und ethische Grauzonen und an Grenzen der kollegialen Unterstützung. Das Hilfetelefon „berta“ bietet jetzt ein wichtiges und dringend notwendiges Angebot zur Beratung und Unterstützung für Betroffene und Professionelle.“
s. auch Bilanzbericht der Kommission, S. 118 ff unter https://www.aufarbeitungskommission.de/bilanzbericht_2019/ sowie Zeitschrift Trauma und Gewalt https://www.traumaundgewalt.de/article/pdf/5b6c4732536f88fd588b4587/tg_2018_03_0244-0261_0244_01

berta – Beratung und telefonische Anlaufstelle für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt
Tel. 0800 3050750 (bundesweit, anonym und kostenfrei)
Sprechzeiten: Dienstag: 16 bis 20 Uhr und Freitag: 9 bis 13 Uhr (außer an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember).
ab 3. Mai 2019 unter www.berta-telefon.de

Weitere Informationen und Hilfeangebote:
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch – Beratung für Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und weitere Interessierte
Tel. 0800 2255530 (bundesweit, anonym und kostenfrei)
Hilfeportal Sexueller Missbrauch – Datenbank mit Hilfe- und Beratungsangeboten vor Ort: www.hilfeportal-missbrauch.de
www.beauftragter-missbrauch.de
www.nina-info.de

Quelle: Pressemitteilung des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs vom 02.05.2019

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Osterangebote bei ROFTASNS – Bücher für Kinder

Posted on April 16, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoROFTASNS – Therapeutischer Fachverlag mit den Schwerpunkten Verlust und Trauma, Adoption und Pflege für Kinder und Erwachsene – offeriert ab sofort bis zum 05.05.2019 drei Bücher zu reduzierten Preisen.

nähere Informationen zum Osterangebot 2019

Bestellformular

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Broschüre „Leaving Care – Wege in die Selbstständigkeit begleiten“

Posted on April 16, 2019. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

logoZwei Heimträger aus Baden-Württemberg (Martin-Bonhoeffer-Häuser Tübingen und Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg) haben im engen Austausch mit Care Leavern Konzeptbausteine für ein Übergangsmanagement erarbeitet. Diese sind in der Broschüre „Leaving Care – Wege in die Selbstständigkeit begleiten“ beschrieben und sollen Impulse für andere Jugendhilfeeinrichtungen bieten, die eigene Arbeit am Übergang zu reflektieren, zu verändern und zu erweitern.

Ergänzend wurden hilfreiche Materialien entwickelt zu den Themen:

Quelle: www.careleaver-bw.de/aktuelles

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PFAD sucht in Berlin eine Verwaltungskraft für die Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d)

Posted on April 11, 2019. Filed under: Berlin, PFAD Verband, Verschiedenes |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege–und Adoptivfamilien e.V. sucht zum nächstmöglichen Termin zur Verstärkung seines Teams in Teilzeit (25 %) eine Verwaltungskraft für die Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d) für seine Geschäftsstelle in Berlin.

nähere Informationen

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FASD Deutschland auf YouTube

Posted on Februar 12, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDer Verein FASD Deutschland e.V. hat einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet.

Dort werden fünf informative Präventionsclips gezeigt, die für den völligen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft plädieren.

In zwei weiteren Kurzfilmen berichten erwachsene Betroffene.

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„Handysektor“ erklärt AGB von WhatsApp, Instagram und Snapchat

Posted on Februar 7, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoNutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen in Apps und Onlinediensten sind fast immer lang, kompliziert formuliert und schwer verständlich. Gerade junge Nutzer werfen deshalb nur selten einen Blick hinein und haben kaum eine Chance, die komplexen Inhalte zu verstehen.

Handysektor hilft und stellt die wichtigsten Aspekte der Nutzungsbedingungen populärer Apps im neuen Material »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« vor. Was vielen Nutzern nicht immer bewusst zu sein scheint: Geschäftsbedingungen zuzustimmen bedeutet, mit App- und Dienste-Anbietern ein verbindliches Vertragsverhältnis einzugehen und möglicherweise eine Erlaubnis zu weitreichender Datenverarbeitung zu geben. Mit dem neuen Material will Handysektor Nutzern dabei helfen, mehr über ihre Lieblings-Apps zu lernen und sie kritischer bewerten zu können. Die ersten drei Ausgaben der Reihe widmen sich dabei den gerade bei Jugendlichen sehr beliebten Kommunikations-Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat. Keiner der drei Dienste kommt ohne Erhebung von privaten Daten (z.B. Handynummer oder E-Mail-Adresse) aus. Insbesondere WhatsApp und Instagram geben als Tochterunternehmen von Facebook auch Daten innerhalb des Konzerns weiter. Zudem nutzen Instagram und Snapchat private Daten auch für Werbezwecke. Besonders problematisch ist das bei sehr jungen Nutzern, denn das Mindestalter der Nutzer wird in keinem der Dienste effektiv kontrolliert.

Die drei Materialien der Reihe »Nutzungsbedingungen kurzgefasst« zu den Apps WhatsApp, Instagram und Snapchat stehen interessierten Nutzern auf Handysektor kostenfrei zum Download und zur Bestellung in gedruckter Form zur Verfügung.
Download und Bestellung: https://www.handysektor.de/mediathek/nutzungsbedingungen-kurzgefasst/

Der Handysektor ist eine unabhängige Anlaufstelle für den digitalen Alltag – mit vielen Tipps, Informationen und auch kreativen Ideen rund um Smartphones, Tablets und Apps. Sie unterstützen Jugendliche bei Fragen oder Problemen mit digitalen Medien. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien NRW und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Die mecodia GmbH ist mit der Projektleitung beauftragt.

Quelle: Pressemeldung der Landesanstalt für Medien NRW vom 30.01.2019

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Neuerscheinung: Informationen für Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind

Posted on Januar 18, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDie Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ erläutert in der Broschüre Informationen für Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind die gesetzlichen Bestimmungen von der Abstammung über das Namensrecht, die elterliche Sorge bis zum Umgangsrecht. Sie gibt damit einen Überblick über Rechte und Pflichten nicht miteinander verheirateter Eltern sowie über Unterstützungs- und Beratungsleistungen der Kinder- und Jugendhilfe für Mütter, Väter und ihre Kinder rund um diese Fragestellungen.

Die 30-seitige Broschüre kostet 0,50 Euro zzgl. Versandkosten und kann über den E-Shop der AGJ bestellt werden.

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Bei digitalem Spielzeug auf Datenschutz achten

Posted on Dezember 14, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoViele Kinder wünschen sich zu Weihnachten Smart Toys mit WLAN, GPS und Bluetooth. Doch vernetztes Kinderspielzeug ist auch mit Risiken verbunden. SCHAU HIN!, der Medienratgeber für Familien, empfiehlt, Geräte vor dem Kauf auf Alterstauglichkeit und Datenschutz zu prüfen.

Durch die Interaktion mit vernetzten Puppen oder das spielerische Programmieren von Robotern nutzen Kinder schon früh digitales Spielzeug. Hier gilt es für Eltern, aufmerksam zu bleiben. „Vernetzte Geräte können Risiken für Jugend- und Datenschutz bergen und sind für jüngere Kinder nicht geeignet. Am besten überlegen Eltern, ob internetfähiges Spielzeug überhaupt sinnvoll ist“, empfiehlt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Internetfähige Geräte sind generell erst ab zehn Jahren zu empfehlen, wenn die meisten Kinder schon genug Online-Erfahrung haben, Risiken kennen und wissen, wie sie ihre Daten schützen können.

Produkte vorher prüfen
„Elektronische Spielzeuge sollten auf das Spielverhalten des Kindes und dessen Bedürfnisse abgestimmt und einstellbar sein. Sonst sind die Aktionsmöglichkeiten sehr begrenzt und die Irritation beim Spielen groß. Einen echten Spielkameraden oder die Begleitung durch die Eltern können sie allemal nicht ersetzen“, so Langer. Wichtig ist, dass Eltern sich schon vor dem Kauf darüber informieren, ob der Anbieter Jugend- und Datenschutz bei seinen Spielzeugen einhält. Handhabung und Inhalte müssen zum Alter und der Medienerfahrung des Kindes passen. Vorgespeicherte Inhalte sollten sich entfernen und ergänzen lassen. Eine gute Orientierung bei der Auswahl passender Geräte und Software bieten Fachmagazine im Internet sowie renommierte Kindersoftwarepreise wie der Pädagogische Medienpreis.

Über die Apps informieren
Viele Smart Toys werden mithilfe von Apps über Smartphone oder Tablet gesteuert. Daher ist es wichtig, die Apps vor dem Kauf genau zu prüfen. Durch die Installation der App wird die Datenschutzerklärung des Herstellers automatisch akzeptiert. Informationen zu den Zugriffsrechten der jeweiligen Apps für Spiele lassen sich für Android-Geräte im Google Play Store vor dem Kauf des Spielzeugs prüfen. Bei Apple-Geräten lassen sich die Informationen in den Einstellungen des Geräts nach der Installation einsehen und wieder entziehen, Das gilt jedoch nicht für die Systemberechtigungen. Hilfreich sind hier auch Bewertungen anderer NutzerInnen. „Seriöse Hersteller stellen zudem Transparenz her und informieren schon auf den Verpackungen genau darüber, welche Daten wie genutzt werden“, erklärt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Hinweise, ob Produkte aktuell Gefahren bergen, bietet das Internetangebot „Surfen ohne Risiko“.

Auf Datenschutz achten
Eltern können über die Datenschutzerklärung auch in Erfahrung bringen, ob etwa Standort oder Sprachaufnahmen ausgewertet werden. SCHAU HIN! rät Eltern, sich vorab umfassend zu informieren und die internetfähigen Smart Toys abzuschalten, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Dann können keine Daten gesammelt werden. Kuscheltiere und Puppen, die mit Kindern kommunizieren, können fehleranfällig sein und von außen manipuliert werden. Über ungeschützte Funkverbindungen von Bluetooth oder WLAN können Fremde direkten Zugriff auf Kamera oder Mikrofon des Spielzeugs bekommen, das Kind ausspionieren oder mit ihm in Kontakt treten. Da das Spielzeug harmlos wirkt, können Kinder dazu verleitet werden, Geheimnisse zu verraten.

Wichtig ist, dass Kinder ihre Freizeit nicht zu einseitig gestalten und über unterschiedliche Beschäftigungen verschiedene Impulse erhalten. Deshalb sollten das Spielen im Freien, das Treffen mit Freunden, Sport oder die Hausaufgaben nicht zu kurz kommen.

SCHAU HIN! traf sich mit der Familienministerin Dr. Franziska Giffey, der Bloggerin Patricia Cammarata und dem YouTuber Fabian Siegismund im Computerspielemuseum, um über digitales Spielzeug zu Weihnachten und andere Fragen zum Thema Medienerziehung zu sprechen. Das Video finden Sie bei YouTube.

Unter www.schau-hin.info/weihnachten finden Eltern und Erziehende einen Wunschzettel-Check sowie weitere Informationen zum Umgang mit Games und anderen Mediengeschenken. Außerdem gibt es beim Adventskalender tolle Preise zu gewinnen.

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

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Deutscher Engagementpreis 2018 für den Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.

Posted on Dezember 6, 2018. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

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Foto: David Ausserhöfer

Am 05.12.2018 wurde der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in Berlin mit dem Deutschen Engagementpreis 2018 in der Kategorie „Grenzen überwinden“ auszeichnet.

 

„Freiwilliges Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen, macht unser Land lebenswerter und stärker. Umso wichtiger ist es, dass wir dieses Engagement sichtbar machen und würdigen. Mit dem Deutschen Engagementpreis ehren wir diejenigen, die sich besonders vorbildlich für andere einsetzen – freiwillig und unentgeltlich. Ihr Engagement macht unsere Gesellschaft besser. Im Kleinen wie im Großen“, sagte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei der Eröffnung der festlichen Preisverleihung im Tipi am Kanzleramt vor rund 500 Gästen.

„Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V. ist in seiner Art und Arbeitsweise bundesweit einzigartig und leistet seit mehr als drei Jahrzehnten Pionierarbeit“, heißt es in der Würdigung. „Ziel des Verbands ist es, für die Kinder ein liebevolles und ihren Bedürfnissen gerechtes Familienumfeld zu finden.“

nähere Informationen

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Pflegeeltern von Erwachsenen mit Behinderung für Telefoninterviews gesucht

Posted on Dezember 4, 2018. Filed under: Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoZwei Studentinnen untersuchen im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Medical School Berlin die Wohnsituation von volljährigen Pflegekindern mit Behinderungen, die bei Pflegeeltern aufgewachsen sind und heute noch rechtlich betreut werden.

Hierzu möchten sie Pflegeeltern einen Fragebogen zusenden und anschließend mit ihnen ein Telefoninterview von ca. 10-15 min Länge führen.

Die in den Interviews freiwillig erhobenen Daten werden anonymisiert und vertraulich für die Forschungsarbeit genutzt.

Kontakt:
Stephanie Allgaier: 0176-21232217
Svenja Bergmeier: tonks.124@gmail.com

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„Klückskinder“ erhält Deichmann Förderpreis für Integration

Posted on November 16, 2018. Filed under: Netzwerke, Verschiedenes |

logoDie gemeinnützige Organisation „Klückskinder“„Klückskinder“ wurde am 6. November mit dem zweiten Platz beim Deichmann Förderpreis für Integration 2018 in der Rubrik „Unterstützung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“ ausgezeichnet. Die Klückskinder-Gründer Diana Klückmann und Sascha Mukherjee bekamen den Preis von Heinz-Horst Deichmann, Initiator und Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie Schirmherrin Fernanda Brandão überreicht.

Frankfurt am Main, 16. November 2018 – „Klückskinder“ wurde am 6. November in Düsseldorf mit dem zweiten Platz beim Deichmann Förderpreis für Integration in der Kategorie „Unterstützung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“ ausgezeichnet. Mit dem Förderpreis ehrt Deichmann insgesamt zehn Projekte in vier Kategorien, die sich in herausragender Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. In diesem Jahr waren über 270 Unternehmen, Organisationen, Schulen, private Initiativen und kirchliche Organisationen für die Auszeichnung nominiert, die mit insgesamt 100.000 Euro dotiert ist. Der Fokus liegt auf Projekten, die Jugendliche mit Lernschwächen, Behinderungen, ohne Schulausbildung, sozial Benachteiligte oder ausländische junge Menschen mit Integrationsschwierigkeiten fördern.

„Wir sind überglücklich, dass wir den Deichmann Förderpreis für Integration dieses Jahr gewonnen haben. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind.“, sagt Diana Klückmann, Gründerin von „Klückskinder“. „Wir fördern Kinder und Jugendliche aus der stationären Jugendhilfe oder aus Pflegefamilien mit unterschiedlichen Projekten auf ihrem Bildungsweg – denn über ein Drittel von ihnen haben weder einen Schulabschluss noch eine berufliche Ausbildung.“

Der Deichmann Förderpreis für Integration
Mit dem Deichmann Förderpreis für Integration prämiert das Unternehmen mittlerweile zum 14. Mal Unternehmen und Projekte, die die Bildungschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher erhöhen und damit die Zukunftschancen verbessern. Die Auszeichnung wird in den Kategorien „Berufliche Förderung durch Unternehmen“, „Schulische Präventivmaßnahmen“ sowie „Unterstützung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“ verliehen, in der auch Klückskinder angetreten war. Darüber hinaus ehrt Deichmann jedes Jahr einen Bewerber mit einem Sonderpreis“.

Über Klückskinder
Basierend auf dem Motto „Mut machen. Perspektiven eröffnen. Unterstützung bieten.“ setzt die gemeinnützige UG Klückskinder ein systematisches Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien um. Dabei bauen die Angebote aufeinander auf und ergeben in ihrer Verbundenheit ein Ganzes. Neben dem Kalender vermittelt Klückskinder „Perspektiven-Botschafter“, die im Rahmen von Workshops mit Kindern aus der stationären Jugendhilfe arbeiten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein Mentorenprogramm für ihre Zielgruppe an. Im Rahmen des Unterstützungsaspekts bietet die „Klückskinder-Alliance“, ein Netzwerk aus starken Kooperationspartnern, die gemeinsam eine umfangreiche und qualitativ gute Unterstützung in wichtigen von Klückskinder definierten Lebensbereichen leisten

Weitere Informationen zu Klückskinder erhalten Sie unter: http://www.klueckskinder.de

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Artikel „Warum Melanie ihren dreijährigen Sohn zu Pflegeeltern gab“

Posted on November 11, 2018. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Warum Melanie ihren dreijährigen Sohn zu Pflegeeltern gab“ auf Focus online vom 18.11.2018 bekommt man einen der eher seltenen Einblicke in die Situation abgebender Mütter, die das Beste für ihr Kind wünschen.

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Aufruf an Pflege- und Adoptiveltern: Klären Sie ihr Rentenkonto!

Posted on November 6, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoNach § 56 Abs. 2 Satz 6 SGB VI ist eine Anrechnung von Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten (bei Pflege- und Adoptiveltern) ausgeschlossen, wenn für Andere (z.B. die leiblichen Eltern) unter Berücksichtigung dieser Zeiten bereits eine Leistung bindend festgestellt oder ein Versorgungsausgleich oder ein Rentensplitting durchgeführt wurde.

Der PFAD Bundesverband ruft deshalb alle Pflege- und Adoptiveltern, die ein Kind vor Vollendung des 10. Lebensjahres angenommen haben, auf, unverzüglich mit dem Pflegevertrag oder einer Bescheinigung des Jugendamtes eine Kontenklärung beim zuständigen Rentenversicherungsträger zu beantragen, damit die Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten im eigenen Konto vermerkt werden und damit ausgeschlossen wird, dass diese Zeiten widerrechtlich einer anderen Person gutgeschrieben werden.

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„Sendung mit der Maus“ erklärt kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen

Posted on November 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoDie Sendung mit der Maus widmete sich dem Thema kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen. In der MausSpezial-Sendung vom 14.10.2018 „Die unsichtbare Krankheit (ca. 30 min) wird kindgerecht erklärt, dass es auch Krankheiten gibt, die man Kindern nicht gleich ansieht und wie diese behandelt werden können.

Das Maus-Team vom WDR filmte in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie. Dort wird erklärt, wie der Alltag in einer Tagesklinik aussieht und wie man z.B. Angststörungen behandelt. Ziel der Sendung ist, über psychische Störungen kindgerecht aufzuklären sowie Ängste und Vorurteile abzubauen.

Zudem gibt die Sendungsseite noch weitere Infos und Hinweise, wo Kinder Hilfe finden können.

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Volljährige Adoptiv- und Pflege“kinder“ für Online-Umfrage gesucht

Posted on Oktober 30, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoFür eine Fragebogenuntersuchung im Rahmen einer Masterarbeit zum Thema „Familienbeziehungen und -dynamiken“ werden noch TeilnehmerInnen gesucht, die in Pflege- und Adoptivfamilien aufgewachsen sind.

Sie richtet sich an ehemalige, mittlerweile bereits volljährige Adoptiv- und Pflege“kinder“, die mindestens einen Bruder oder eine Schwester (auch Halbgeschwister, Stiefgeschwister, Adoptivgeschwister, Pflegegeschwister) haben.

Die Umfrage wird bis Ende Dezember 2018 laufen

zur Online-Befragung (ca.20 min)

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„Klückskinder“ veröffentlicht „Mutmacher-Kalender 2019“ für Heim- und Pflegekinder

Posted on Oktober 30, 2018. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

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(Foto: Klückskinder)

Die gemeinnützige Organisation „Klückskinder“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe zu unterstützen, die statistisch gesehen besonders schlechte Bildungschancen haben. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist der jährliche „Mutmacher-Kalender“. Die erfolgreichen Lebenswege von zwölf Heim- und Pflegekindern – darunter auch einige Prominente – zeigen, dass jedes Kind selbst gesteckte Ziele erreichen kann. Zu den bekannten Persönlichkeiten des Kalenders zählen der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich sowie die Schauspielerin Janine Kunze, die das Vorwort geschrieben hat.

In Deutschland leben rund 160.000 Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe – also in Kinderheimen – oder bei Pflegefamilien. Bei aller Fürsorge wirkt sich dies negativ auf ihre Bildungschancen aus: Fast ein Drittel dieser jungen Menschen erreicht keinen Schulabschluss oder beendet keine Ausbildung. Dadurch fehlt ihnen die stabile Basis für eine erfolgreiche Teilhabe an Arbeitsmarkt und Gesellschaft.

(Foto: Klückskinder)

Hier setzt die gemeinnützige Organisation „Klückskinder“ unter anderem mit ihrem jährlich erscheinenden „Mutmacher-Kalender“ an. Das Unternehmen möchte betroffenen Kindern und Jugendlichen Perspektiven aufzeigen und ihnen dabei helfen, den individuellen Lebensweg erfolgreich zu gestalten. Dabei geht der Kalender weit über seichte „Kalendersprüche“ hinaus und wird bereits in vielen Einrichtungen zur inhaltlichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen genutzt.

Der Mutmacher-Kalender stellt in jedem Monat ein ehemaliges Heim- oder Pflegekind vor, das sich trotz aller Widrigkeiten im Leben durchgesetzt hat – darunter bekannte Persönlichkeiten wie Janine Kunze und Sven Gerich. „Wir erzählen die Geschichten von Menschen, die ihren persönlichen Weg gefunden haben und erfolgreich gegangen sind. Diese positiven Vorbilder begleiten Heim- und Pflegekinder durch das gesamte Jahr und ermutigen sie dazu, die eigenen beruflichen und privaten Ziele auch gegen Widerstände zu verfolgen“, erklärt Klückskinder-Gründerin Diana Klückmann.

Kalender-Vorwort von Schauspielerin Janine Kunze

Das Vorwort zum Kalender stammt in diesem Jahr von Schauspielerin Janine Kunze, die selbst als Pflegekind aufgewachsen ist und daher um die besonderen Herausforderungen weiß, denen sich die Kinder- und Jugendlichen stellen müssen.
Ziel von „Klückskinder“ ist es, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe einen Mutmacher-Kalender zukommen zu lassen, entsprechend Mut zu machen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Interessierte Einrichtungen sowie Pflegefamilien (und -verbände) können sich auf der Webseite von „Klückskinder“ für einen kostenlosen Mutmacher-Kalender 2019 eintragen. Zudem kann der Kalender käuflich über die Klückskinder-Webseite erworben werden.

Der Mutmacher-Kalender erreichte deutschlandweit bereits über 10.000 Kinder in rund 2.000 Einrichtungen. Um ihn noch breiter verteilen zu können, werden sogenannte Klücksbringer gesucht. Diese können sich auf der Webseite ein Kinderheim oder eine Pflegefamilie in ihrer Nähe aussuchen und beliebig viele Kalender sponsern. Eine Geldspende gegen eine Spendenbescheinigung ist unter dem Stichwort „Mutmacher-Kalender“ ebenfalls möglich.
Alle Informationen zur Unterstützung von „Klückskinder“ sind auf der Website www.klueckskinder.de aufgeführt.

 

Das Klückskinder-Team: Diana Klückmann und Sascha Mukherjee (Foto: Klückskinder)

Über Klückskinder
Basierend auf dem Motto „Mut machen. Perspektiven eröffnen. Unterstützung bieten.“ setzt die gemeinnützige UG Klückskinder ein systematisches Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe und in Pflegefamilien um. Dabei bauen die Angebote aufeinander auf und ergeben in ihrer Verbundenheit ein Ganzes. Neben dem Kalender vermittelt Klückskinder „Perspektiven-Botschafter“, die im Rahmen von Workshops mit Kindern aus der stationären Jugendhilfe arbeiten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein Mentorenprogramm für ihre Zielgruppe an. Im Rahmen des Unterstützungsaspekts bietet die „Klückskinder-Alliance“, ein Netzwerk aus starken Kooperationspartnern, die gemeinsam eine umfangreiche und qualitativ gute Unterstützung in wichtigen von Klückskinder definierten Lebensbereichen leisten.

 

Quelle: Pressemitteilung von Klückskinder vom 29.10.2018

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KJug 4-2018: »Vernachlässigung« der Vernachlässigung

Posted on Oktober 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logo38.891 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr regulär in Obhut genommen worden. D.h. Jugendämter, konkret Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes, haben diese Kinder und Jugendlichen »in Schutz« genommen, u.a. vor Vernachlässigung, Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch.
Wenngleich die Anzahl der betroffenen Kinder (und Jugendlichen) groß ist, kommt der Vernachlässigung in der öffentlichen Diskussion eine eher marginale Aufmerksamkeit zu. Im allgemeinen Bewusstsein und der öffentlichen Diskussion stehen eher Fälle sexualisierter Gewalt oder spektakuläre Einzelfälle.

Kindeswohlgefährdungen haben nicht nur physische Folgen, ebenso gravierend sind die psychischen Folgen für das weitere Leben von Mädchen und Jungen. Wie vielfältig die Gefährdungen im Rahmen von Vernachlässigung sind und wie der rechtliche Rahmen in Deutschland aussieht, wird von den Autorinnen und Autoren der Ausgabe 4-2018 ebenso in den Blick genommen, wie die konkrete Praxis in Jugendämtern im Umgang mit betroffenen Familien.

Aus dem Inhalt:

  • Dr. Heinz Kindler: Kindesvernachlässigung als Kinderschutzthema
  • Dr. Thomas Mühlmann: Vernachlässigung ist die häufigste von Jugendämtern festgestellte Gefährdungsform
  • Dr. Thomas Meysen: Vernachlässigung im Fokus des Kinderschutzes in Deutschland
  • Monika Stark-Murgia, Wulfhild Reich: Kindesvernachlässigung – Möglichkeiten eines Jugendamtes am Beispiel des Jugendamts der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Jun.-Prof. Dr. Martin Wazlawik, Matthias Koch: Multiprofessionelle Hilfeplanung – Herausforderungen und Perspektiven für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe
  • Fehime Oezmen, Nava Zarabian, Ingrid Hofmann: Islamismus im Netz
  • Anna Freytag: »Nur Empfehlung oder doch schon Werbung?« – Eine empirische Untersuchung der Wahrnehmung von Produktplatzierungen auf Instagram bei Jugendlichen
  • Sigmar Roll: Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz im Realitätscheck
  • Anja Puneßen: WhatsApp & Co. erst ab 16 Jahren?
  • Lamya Kaddor: Islamfeindlichkeit im Jugendalter

Die Ausgabe 4-2018 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) mit dem Titel »›Vernachlässigung‹ der Vernachlässigung« kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) beim Herausgeber bestellt werden: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de, Online: www.kjug-zeitschrift.de

Quelle: Pressemeldung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz vom 16.10.2018

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Schlaf, Ruhe und Erholung: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Oktober 12, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Schlaf, Ruhe und Erholung“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält u.a. folgende Beiträge:

  • Schlaf im ersten Lebensjahr (Barbara Schneider und Angelika Schlarb);
  • Ruhe- und Schlafbedürfnisse junger Kinder in der Kita (Maren Kramer);
  • Behandlung frühkindlicher Schlafstörungen (Paula Diederichs und Claudia Theil);
  • Wunschgroßelternschaft als Ort der Geborgenheit und Erholung für Kinder (Katrin Lattner);
  • Nachtschicht in der Kita: 24-Stunden-Betreuung (Thomas Gesterkamp).

Außerdem enthält die Ausgabe ein

  • Interview mit Joachim Bensel und Gabriele Haug-Schnabel („Wesentlich ist der Blick auf das Kind und nicht der auf die Uhr“) sowie folgende Praxisartikel:
  • Vorlesen schenkt Wissen, Entspannung und Geborgenheit (Janine Klumper);
  • Welchen Beitrag kann Baby- und Kindermassage zur Förderung von Entspannung und Schlaf leisten? (Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage);
  • Kinderyoga (Sibylle Schöppel).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Information der Deutschen Liga vom 11.10.2018

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Neues Online-Angebot „Kinder- und Jugend-Filmportal“ nimmt Kinder- und Jugendkino in den Blick

Posted on Oktober 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDas Kinderkino hat an Quantität und Qualität gewonnen. Um seinem gewachsenen Stellenwert auch in der Fachpublizistik zu spiegeln und um die Sparte Kinderfilm in der Kritik angemessen zu berücksichtigen, startet das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) das neue Kinder- und Jugend-Filmportal: www.kinder-jugend-filmportal.de.

Fachleute, Filmschaffende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, aber auch Filmverleihe, Kinos und interessierte Leserinnen und Leser finden auf dem Kinder- und Jugend-Filmportal mehr als nur eine Sammlung „trockener“ Informationen: Hier versammeln sich lebendig geschriebene Filmbesprechungen, vielfältige Rubriken wie „Lieblingsfilme“, „im Fokus“ oder „Quergedacht“ , Hintergrundtexte und Berichte von Festivals, die zur Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendfilmen einladen. Das Portal will Anstöße geben und die ganze Bandbreite und Qualität der Sparte würdigen, denn neben den populären Unterhaltungsfilmen gibt es auch für das junge Publikum eine reiche Filmkunst, die nur Insider bisher auf dem Radar haben.

Das Kinder- und Jugend-Filmportal bereitet Debatten auf, die in der Kinder- und Jugendfilmszene geführt werden. Es vermittelt Einblicke und verschafft zugleich Überblick. Es gibt engagierten Akteuren Wissen an die Hand, das sie kaum woanders finden und es fördert ihre Vernetzung. Die Lobby für den Kinderfilm soll damit weiter gestärkt werden und der Fachszene ein Forum gegeben werden. In diesem Sinn Kinder- und Jugendfilm zu begleiten, zu kommentieren und dauerhaft zu stärken, war über 35 Jahre die Aufgabe der Zeitschrift „Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz“, in dessen Fußstapfen das neue Portal tritt.

„Nach wie vor gilt, dass der Kinder- und Jugendfilm in der Kritik unterrepräsentiert ist und kompetenter behandelt werden könnte.“, so Christian Exner, der die redaktionelle Arbeit des Portals im KJF steuert, dem Institut das zugleich für die Portale www.kinderfilmwelt.de und www.kinofilmwelt.de verantwortlich zeichnet, die sich direkt an das junge filminteressierte Publikum wenden.

Maßgebliche Unterstützer des Kinder- und Jugend-Filmportal sind das Kuratorium junger deutscher Film und der Förderverein deutscher Kinderfilm.
Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Projektkoordinator*in für Projekt zum Thema LEAVING CARE gesucht

Posted on September 25, 2018. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDie Familien für Kinder gGmbH sucht zum 01.12.2018 für die Dauer von drei Jahren in Berlin eine/einen Sozialpädagog*in als Projektkoordinator*in für ein Projekt zum Thema LEAVING CARE.

Bewerber*innen, die selbst Careleaver*innen sind, sind besonders herzlich eingeladen sich zu bewerben.

nähere Informationen

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Förderprogramm „Careleaver weltweit“ für Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren

Posted on September 23, 2018. Filed under: Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logo2018-09 ELSDie Drosos Stiftung (Zürich) und die Stiftung EmMi Luebeskind suchen Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die ab Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate an einem vollfinanzierten sozialen Freiwilligendienst in Europa oder dem Rest der Welt mit intensiver Vor- und Nachbetreuung teilnehmen möchten.

Da man sich auf so etwas gedanklich und planerisch vorbereiten muss, möchten die Stiftungen bereits heute eine Einladung zur Interessenbekundung an interessierte Careleaver herausgeben, die ggf. im Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate ins Ausland gehen möchten, um sich dort sozial zu engagieren. Das Projekt ist vorerst für mindestens drei Jahre geplant und jedes Jahr soll eine neue Gruppe Careleaver bei ihrem Auslandsaufenthalt in einem sozialen Projekt begleitet werden.

Careleaver können in einer E-Mail, unter dem Stichwort „Programm weltweit“, ihr grundsätzliches Interesse anmelden: info@careleaver-weltweit.de. Diese Interessensbekundung ist erstmal völlig unverbindlich und stellt keine Bewerbung im klassischen Sinne dar!

nähere Informationen

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Namensänderung der Pflegeelternschule Baden-Württemberg

Posted on September 21, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes |

logoDie bisherige Pflegeelternschule Baden-Württemberg hat ihren Namen geändert in Akademie und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte Baden-Württemberg e.V.

Damit möchte der Verband seinen in den letzten Jahren erweiterten Aufgabenbereichen und neuem Selbstverständnis als Förderer des interdisziplinären Dialogs Rechnung tragen.

Die URL der noch im Aufbau befindlichen neuen Internetseite lautet www.pflege-adoptivfamilien.de

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KiKo zum Weltkindertag: „Kinder brauchen Freiräume“

Posted on September 19, 2018. Filed under: Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoKinder brauchen Freiräume“ ist das Motto des diesjährigen Weltkindertags. Dazu erklärt die Vorsitzende der Kinderkommission, Bettina M. Wiesmann MdB:

„Kinder brauchen Freiräume, in der Tat! Dies ist ein Kern des Heranwachsens in unserer Zeit: Kinder müssen neben allen Anregungen und angeleiteten Erfahrungen auch in Ruhe und ungestört sein, immer wieder. Denn Kinder brauchen den Raum, die Freiheit zum selbstbestimmten Spiel, zu ungesteuertem Ausprobieren und Entdecken der Welt um sie herum. Zugleich brauchen sie freie Räume im wörtlichen Sinn: Freiflächen im Stadtviertel, Spielplätze, Gärten, Parks, Wiesen, Naturflächen und Wald. Und genauso brauchen sie freie Räume in Häusern, zum Beispiel in der Schule, die sie selbst gestalten und in denen kein Unterricht und kein Lernprogramm stattfindet, sondern wo Entspannung, Spiel und Gespräch dominieren.“

„Freiräume für Kinder, das heißt auch, dass sie gefragt werden sollen, was sie möchten, und Mitverantwortung erhalten“, so die Abgeordnete weiter. „Kinder sollen einbezogen werden in die Gestaltung des Lebens in ihrem unmittelbaren Umfeld. Nicht nur in der Familie, sondern auch und gerade im öffentlichen Raum, in Nachbarschaft, Schule und Verein. Die Politik hat dies erkannt. Seit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention sind viele kleine und größere Verbesserungen entwickelt und auch umgesetzt worden. Aber vieles ist noch zu tun: Im kommunalen Bereich ist deutlich mehr Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen möglich, und auch in der Schule gibt es – vom Klassensprecherparlament bis zu den „Pausen-Freunden“, die auf dem Schulhof bei Bedarf helfen, trösten oder vermitteln – viele Ansätze für mehr Beteiligung und mehr Verantwortung. Als Kinderkommission des Bundestages unterstützen wir diese Bemühungen, indem wir gute Ansätze diskutieren und bekanntmachen sowie das Verständnis für mehr Beteiligung von Kindern an der Gestaltung ihrer Lebensumwelt fördern.“

Quelle: Pressemitteilung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages vom 20.09.2018

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Raum Hildesheim/Hannover: Wohngemeinschaften für Erwachsene mit FASD geplant

Posted on September 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , |

logoDas Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln informiert über eine Umfrage zum Bedarf für betreutes Wohnen für Erwachsene, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe, Landesverband-Niedersachsen / Bremen, durchgeführt wird:

Die Johanniter-Unfall-Hilfe plant an verschiedenen Standorten in Hildesheim und Hannover WGs für Erwachsene mit FASD. In den WGs wird eine ambulante Betreuung (Eingliederungshilfe) für jeweils zwei Bewohner angeboten. Ziel ist es, den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben mit Unterstützung zu ermöglichen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe führt gerade eine Umfrage durch, um den Bedarf an Wohnungen für FASD-Betroffene zu ermitteln. Bitte unterstützt diese Umfrage, damit schnellstmöglich entsprechende Angebote in Hildesheim und Hannover geschaffen werden können.

Hier geht’s zur Umfrage: www.johanniter.de/fasd

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Kino-Tipp: „Cobain“

Posted on September 11, 2018. Filed under: Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoAm 13.09.2018 ist Kinostart für den Spielfilm „Cobain“ (NL/B/D), der seine Weltpremiere auf der Berlinale 2018 feierte.

Die bewegende Mutter-Sohn-Geschichte von Nanouk Leopold erzählt von einem 15-Jährigen Jungen, der von seiner Pflegefamilie abhaut, um seine drogenabhängige und hochschwangere Mutter zu finden und sich um sie zu kümmern.

nähere Informationen und Trailer

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Stipendienprogramm für Careleaver – Bewerbungen noch bis 30.09. möglich

Posted on August 31, 2018. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoSeit längerem bereits entwickelt die Drosos Stiftung das Förderprogramm „Brückensteine Careleaver Deutschland“. Eines der Projekt im Verbund wird das „Careleaver gehen weltwärts“ Projekt in Kooperation mit der Stiftung EmMi Luebeskind sein.

Bis zum 30. September 2018 können sich Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren bei der EMmi Luebeskind-Stiftung für das Stipendienprogramm CareLeaverCare bewerben, das sie dabei unterstützt, über den staatlich finanzierten entwicklungspolitischen Jugendfreiwilligendienst Weltwärts mit einer Entsendeorganisation 6 bis 12 Monate im Ausland zu verbringen und sich dort sozial zu engagieren.

Das Programm hilft bei der Beratung zum passenden Ort und zur passenden Organisation im Ausland. Es leistet Unterstützung bei organisatorischen Vorbereitungen (Pass, Visum, Kindergeld, Versicherung, Impfungen, Unterbringung der eigenen Möbel), bei der Finanzierung, beim Erlernen einer Fremdsprache sowie mit finanzieller Starthilfe und Wohnungssuche nach der Rückkehr.

Mentor_innen aus der Careleaver-Community bieten Unterstützung an. Die Voraussetzungen für den Erhalt des Stipendiums sind Erfahrungen in der Jugendhilfe, Interesse an anderen Kulturen, die Motivation, sich sozial zu engagieren, Grundkenntnisse in einer Fremdsprache, die deutsche Staatsbürgerschaft oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland, die psychische und physische gesundheitliche Eignung sowie ein Schulabschluss.

Careleaver können ihr grundsätzliches Interesse anmelden unter dem Stichwort „Programm weltwärts“ an info@careleaver-weltweit.de. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2018.

nähere Informationen

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TV-Tipp „Eltern verzweifelt gesucht – Vom Kinderheim in die Pflegefamilie“ am 04.09.

Posted on August 25, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoIn Deutschland sind über 75.000 Kinder in Pflegefamilien untergebracht, weitere 95.000 in Heimen. Die Doku-Reihe „37 Grad“ begleitet eine Familie, die einem Pflegekind aus dem Heim ein neues Zuhause geben will. Ausstrahlung am 04.09.2018 von 22:15 – 22:45 Uhr im ZDF.Im Anschluss findet man den Beitrag in der ZDF-Mediathek.

nähere Informationen

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Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“

Posted on August 11, 2018. Filed under: Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Verschiedenes |

logoDie Volksstimme berichtet im Artikel „Lauftalent Toni auf Medaillenkurs“ vom 11.08.2018 über das große sportliche Potential des 18-jährigen Toni.

Er wird von seinen Pflegeeltern und großzügigen Sponsoren gefördert. Sogar die Teilnahme an den nächsten Paralympics ist vielleicht möglich.

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Artikel über einen Sachbearbeiter bei der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Posted on August 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoEinen seltenen Einblick in die Aufgaben eines Sachbearbeiters der Wirtschaftlichen Jugendhilfe gibt der Artikel „Ich habe die Entscheidung nie bereut“ auf Focus.de vom 10.08.2018.

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Wertebildung und religiöse Erziehung: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on Juli 20, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoZu dem Themenschwerpunkt „Wertebildung und religiöse Erziehung“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält u.a. folgende Beiträge:

  • Religiöse und kulturelle Vielfalt in der Kita (Christoph Knoblauch);
  • Interreligiöse Bildung in Kitas (Friedrich Schweitzer);
  • Religiöse Erziehung in Kitas (Matthias Hugoth);
  • Philosophieren mit Kindern in Familie und Kita (Hans-Joachim Müller);
  • Vorurteilsbewusste Erziehung (Petra Wagner);
  • Sensitiv-responsive Interaktionskompetenz frühpädagogischer Fachkräfte (Sarah Schmelzeisen-Hagemann).

Ein Interview mit Claudia Kittel (DIMR, Berlin) sowie folgende Praxisartikel sind ebenfalls enthalten:

  • Mit Kindern philosophieren (Aylin von Platen, Akademie Kinder philosophieren München);
  • bestimmt bunt – Vielfalt und Mitbestimmung in der Kita (Elisa Bönisch, Milena Feingold, DKHW Berlin);
  • Demokratie beginnt im Kleinen (Nicole Tappert, AGJ Berlin),
  • Demokratieerziehung als originärer Auftrag der frühkindlichen Bildung (Meike Geppert, Diakonie Berlin).

Das Heft kann zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden unter: www.fruehe-kindheit-online.de oder über die Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin

Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de
Quelle: Information der Deutschen Liga für das Kind vom 19.7.2018

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