Thüringen

Saale-Orla-Kreis: Pflegeeltern diskutieren mit Vertretern aus Jugendamt und Politik

Posted on Februar 27, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die Ostthüringer Zeitung berichtet im Artikel „Gespräche über Kinder, die es schwer haben: In Schleiz Verständigung mit Pflegeeltern“ vom 27.02. von einem Gedankenaustausch zwischen Pflegeeltern aus dem Saale-Orla-Kreis und Verantwortlichen aus Jugendhilfe und Politik.

Ziel war die Verbesserung der Zusammenarbeit und Wertschätzung der Arbeit der Pflegefamilien. Es ist u.a. geplant, gemeinsam eine neue Konzeption für den Pflegekinderdienst zu erarbeitet und das Personal aufzustocken.

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Öffent­liche Hand gab 2013 rund 35,5 Milli­arden Euro für Kin­der- und Jugend­hilfe aus

Posted on Januar 23, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.

Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 %) entfiel mit rund 23,0 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, das waren 13,0 % mehr als 2012. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro wurden netto 21,4 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung ausgegeben. Das waren 13,2 % mehr als im Vorjahr.

Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (25 %) – insgesamt mehr als 8,7 Milliarden Euro – wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. Davon entfielen etwa 4,7 Milliarden Euro auf die Unterbringung junger Menschen außerhalb des Elternhauses in Vollzeitpflege, Heimerziehung oder anderer betreuter Wohnform. Die Ausgaben für sozialpädagogische Familienhilfe lagen bei 785 Millionen Euro.

Knapp 5 % der Gesamtausgaben wurden in Maßnahmen und Einrichtungen der Jugendarbeit investiert, zum Beispiel in außerschulische Jugendbildung, Kinder- und Jugenderholung oder Jugendzentren. Bund, Länder und Gemeinden wendeten dafür rund 1,7 Milliarden Euro auf.

Quelle: Destatis vom 23.01.2015

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„Soziale Akzeptanz in der Schule – Mein Pflegekind hat keine Freunde“ am 20.11. in Etzleben

Posted on November 6, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Prof. August Huber kommt am 20.11. zu einem Seminar über das Thema „Soziale Akzeptanz in der Schule – Mein Pflegekind hat keine Freunde“ nach Etzleben. Die Fortbildung des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. dauert von 10-13 Uhr, anschließend steht der Referent von 14-16 Uhr für eine pädagogische Sprechstunde zur Verfügung.

Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten über:

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Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” vom 16.-17.03. in Weimar

Posted on November 4, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 16./17. März 2015 findet  in Weimar die Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” statt.

Veranstalter sind die IGfH, das DIJuF, die Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen, das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e. V. und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Es erwarten Sie spannende Vorträge und vielfältige Arbeitsgruppen.

nähere Informationen und Anmeldung (bis 15. Januar 2015)

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Eichsfelder Pflegeeltern wollen für mehr Geld demonstrieren

Posted on Oktober 26, 2014. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Pflegeelternverein Eichsfeld-Nordthüringen möchte erreichen, dass die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Höhe der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (wir berichteten) auch im Eichsfeldkreis umgesetzt werden. Ferner fordern sie in Entscheidungsprozesse, die die Pflegekinderhilfe des Landkreises betreffen, mit einbezogen zu werden.

Darüber berichtet die Thüringen Allgemeine im Artikel „Eichsfelder Pflegeeltern wollen für mehr Geld demonstrieren“ vom 24.10.2014.

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Statistisches Bundesamt zu Familien 2013: Ehepaare noch dominierend, aber rückläufig

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 Prozent der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 Prozent. Die restlichen 10 Prozent entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 Prozent noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 Prozent) oder Lebensgemeinschaften (5 Prozent).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

Im Ländervergleich gibt es bei der Verteilung der Familienformen im Jahr 2013 erhebliche Unterschiede: In Baden-Württemberg war der Anteil der Ehepaare an allen Familien mit minderjährigen Kindern mit 78 Prozent am höchsten; in Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen lag der Anteil der Ehepaare am niedrigsten (jeweils 51 Prozent).

Lebensgemeinschaften traten am häufigsten in Sachsen-Anhalt und Sachsen auf (jeweils 23 Prozent aller Familien), in Rheinland-Pfalz dagegen am seltensten (6 Prozent aller Familien). Die meisten Ein-Eltern-Familien lebten in Berlin: Dort waren knapp ein Drittel (32 Prozent) der Familien Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. In Baden-Württemberg traf dies nur auf rund jede sechste Familie (16 Prozent) zu.

Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um die ermittelten Befragungsergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen zu können, werden ausreichend strukturierte und aktuelle Bevölkerungseckzahlen benötigt. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2013 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 (Stichtag 09.05.2011) basieren. Die Mikrozensus-Hochrechnung für das hier dargestellte Vergleichsjahr 1996 beruht hingegen auf den fortgeschriebenen Ergebnissen der Volkszählung 1987.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 20.10.2014

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5.548 UMF im Jahr 2013 in Obhut genommen

Posted on Juli 25, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Nach einer Erhebung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. im Jahr 2013 mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als im Vorjahr nach Deutschland gekommen.

zur Übersicht über die Inobhutnahmezahlen aus den Bundesländern für 2013

Quelle: Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 24.07.2014

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Landkreis Eichsfeld: Pflegeelternverein unzufrieden

Posted on Juli 11, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes |

Über die mangelnde Zusammenarbeit des Jugendamtes mit dem örtlichen Pflegeelternverein Eichsfeld-Nordthüringen beschwerte sich der Vorsitzende des Vereins  im Rahmen eines öffentlichen Bürgergespräches. Darüber berichtete die Thüringische Landeszeitung am 10.07.2014 im Artikel „Pflegeeltern unzufrieden – Eichsfelder Landrat sieht keine Probleme“.

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Thüringen: Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils häufigster Grund für Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Posted on Juni 28, 2014. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2013 wurden in Thüringen 1 165 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Form von Inobhutnahmen durchgeführt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 62 Maßnahmen bzw. 5,6 Prozent mehr als im Jahr 2012.

Der häufigste Grund für die Veranlassung einer Inobhutnahme war mit 31,4 Prozent die Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils. Weitere Schwerpunkte bildeten mit 15,0 Prozent die Beziehungsprobleme und mit 10,6 Prozent die Vernachlässigung der Kinder und Jugendlichen. In 295 Fällen wurde die Inobhutnahme auf Grund einer vorangegangenen Gefährdungseinschätzung gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen.

Rund die Hälfte (51,9 Prozent) der im Jahr 2013 in Obhut Genommenen waren Mädchen. Im Jahr 2012 lag diese r Anteil noch bei 55,0 Prozent. Die Altersgruppe der 14 bis unter 16 Jährigen war mit 258 Maßnahmen und damit mit einem Anteil von 22,1 Prozent am häufigsten an den Maßnahmen beteiligt. Für Jugendliche im Alter von 16 bis unter 18 Jahren wurden in 216 Fällen bzw. bei 18,5 Prozent Schutzmaßnahmen ergriffen (2012: 15,9 Prozent).

Fast die Hälfte der Maßnahmen (45,6 Prozent bzw. 531 Fälle) wurde von den Jugendämtern bzw. den sozialen Diensten veranlasst. In weiteren 237 Fällen regten die Jugendlichen die Maßnahmen selbst an, in 168 Fällen die Polizei oder eine Ordnungsbehörde.

Drei Viertel der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen wurden in Einrichtungen untergebracht. Die Übrigen fanden Aufnahme bei einer anderen geeigneten Person oder in einer sonstigen Wohnform.

Knapp die Hälfte der Kinder und Jugendlichen (44,5 Prozent) kehrten am Ende der vorläufigen Schutzmaßnahme zu den Personensorgeberechtigten zurück. In 334 Fällen (26,2 Prozent) wurden erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses eingeleitet.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 27.06.2014

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Artikel „Kinderhospiz Tambach-Dietharz: Kraft tanken und Entlastung von der Pflege“

Posted on Mai 9, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die Thüringer Landeszeitung berichtet am 05.05.2014 von der Arbeit des Kinderhospizes Tambach-Dietharz in Thüringen.

Anders als beim stationären Hospiz wird ein Kinderhospiz nicht nur für die letzten Lebenstage aufgesucht, es bietet ganzen Familien mit Kindern, deren Lebenserwartung gering ist, Entlastung:

„Noah kam mit fünf Wochen zu seinen Pflegeeltern. „Die Ärzte gaben ihm eine Lebenserwartung von drei Monaten“, sagt seine Pflegemutter Dorothee K. Heute ist er sechs Jahre alt und genießt gerade auf dem Arm einer Therapeutin das warme Wasser im Schwimmbad des Kinderhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz.“

zum Artikel

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Landkreis Schmalkalden-Meiningen dankt langjährigen Pflegeeltern – Wunsch nach gelegentlicher Entlastung

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen |

Der Artikel „Dank für große Herzen“ auf inSüdthüringen.de vom 14.02.2014 schildert eine Dankeschön-Veranstaltung des Landratsamtes  Schmalkalden-Meiningen, zu der drei langjährige Pflegeeltern-Paare eingeladen wurden. Landrat Peter Heimrich kam mit den Pflegeeltern ins Gespräch und dankte ihnen für ihr Engagement.

„Großes Verständnis äußerte der Landrat für den Wunsch der Pflegeeltern nach einer kleinen gelegentlichen Entlastung oder Auszeit vom „Fulltime-Job“ – ein paar Stunden in der Woche oder mal ein kleiner Pärchen-Urlaub im Jahr. Hier werde man Lösungsansätze prüfen, sicherte Heimrich zu.“

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Komplizierte Beantragung von Kindergeld für junge Erwachsene aus Pflegefamilien

Posted on Februar 13, 2014. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Lehrling aus Martinroda kann ohne Kindergeld kaum leben“ in der Ostthüringer Zeitung vom 11.02.2014 berichtet von den Schwierigkeiten des 18-jährigen Patrick, der in einer Pflegefamilie aufwuchs, mit den umfangreichen Anträgen an die Familienkasse.

Der Lehrling muss, um Kindergeld beantragen zu können, erst seine leiblichen Eltern ausfindig machen und dann noch dafür sorgen, dass das Geld nicht auf das Konto seiner leiblichen Eltern fließt.

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Weimar: „Pflegeeltern fühlen sich als billige Alternative diskriminiert“

Posted on Januar 27, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Der Artikel „Pflegeeltern fühlen sich als billige Alternative diskriminiert“ vom 26.01.2014 in der Thüringer Allgemeinen thematisiert den Plan der Stadt Weimar mehr Pflegefamilien gewinnen zu wollen. Für eine Kampagne sollen 20.000 Euro bereitgestellt werden. Die Initiative dafür geht auf eine Empfehlung des Rechnungsprüfungsamtes zurück, die zu Kosteneinsparungen durch mehr Unterbringungen in Pflegefamilien statt Heimeinrichtungen rät.

Der Vorsitzende des örtlichen Pflege- und Adoptivelternvereins Weimarer Land mahnt an, dass die Einbindung der Pflegeelternvertretung verbessert werden muss, denn „Neue Pflegeeltern gewinnen sie zu 90 Prozent durch schon aktive Pflegeeltern“.

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iCanDo-Kinderreisen 2014

Posted on Januar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wildfang e.V. bietet auch 2014 wieder ein vielfältiges Programm an iCanDo-Kinderreisen für Kinder und Jugendliche aus Adoptiv- und Pflegefamilien sowie Erziehungsstellen aus ganz Deutschland an:

Wochenendfahrten 2014

  • 14.03.-16.03.2014 – iCanDo-Wunschwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.05.-01.06.2014 – iCanDo-Survival vor der Haustür – Grünheide/Brandenburg
  • 19.09.-21.09.2014 – iCanDo-Hammerwochenende – Grünheide/Brandenburg
  • 28.11.-30.11.2014 – iCanDo-Grusel, Spuk und Co. – Grünheide/Brandenburg

Winter 2014

  • 01.02.-08.02.2014 – iCanDo-Rutschen und Rodeln – Prichovice/Tschechien

Ostern 2014

  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Osternasencamp – Klietz/Sachsen Anhalt
  • 12.04.-19.04.2014 – iCanDo-Hasengaudy – Brilon/Sauerland, NRW

Sommer 2014

  • 06.07.-20.07.2014 – iCanDo-Klugschwätzercamp – Rüthen/Sauerland, NRW
  • 11.07.-18.07.2014 – iCanDo-Cool Runnings – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 12.07.-26.07.2014 – iCanDo-Zockerfahrt – Ruppichteroth/NRW
  • 18.07.-01.08.2014 – iCanDo-Powercamp – Sundern/Sportschule, NRW
  • 19.07.-26.07.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 26.07.-02.08.2014 – iCanDo-Reiten auf dem Schloss – Altenhausen/Sachsen-Anhalt
  • 02.08.-16.08.2014 – iCanDo-Fit durch den Sommer – Klietz/Sachsen-Anhalt
  • 03.08.-17.08.2014 – iCanDo-Agentencamp – Brilon/Sauerland, NRW
  • 09.08.-23.08.2014 – iCanDo-Fishermens Friends – Rerik/Ostsee, Mecklenburg Vorpommern

Herbst 2014

  • 18.10.-25.10.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 25.10.-01.11.2014 – iCanDo-Lustiges-Saure-Gurken-Camp – Schlepzig/Spreewald, Brandenburg
  • 03.10.-17.10.2014 – iCanDo-Kastanienmännchencamp – Brilon/Sauerland, NRW

Silvester 2014

  • 27.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester in Jessenitz – Jessenitz, Mecklenburg-Vorpommern
  • 29.12.2014-03.01.2015 – iCanDo-Silvester im Sauerland – Brilon/Sauerland, NRW

nähere Informationen

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„Die Lebensgeschichte unserer Kinder – vom Umgang mit Herkunftseltern und Biographiearbeit“ am 16.11. in Schmalkalden

Posted on Oktober 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. veranstaltet am 16.11. in Schmalkalden eine Fortbildung zum Thema „Die Lebensgeschichte unserer Kinder – vom Umgang mit Herkunftseltern und Biographiearbeit“.

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 11.11. in Erfurt

Posted on Oktober 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Thüringen |

Prof. Dr. Ludwig Salgo referiert für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. am 11.11. in Erfurt zum Thema „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern„.

Das Seminar bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u.a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten und Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert und aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

nähere Informationen

 

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Saal-Orla-Kreis sucht Pflegeeltern – Infoveranstaltung am 25.09. in Schleiz

Posted on August 25, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

TLZ.de berichtet am 17.08.13 im Artikel „Saal-Orla-Kreis sucht Pflegeeltern“, dass sich interessierte Ehepaare, Lebensgemeinschaften oder Einzelpersonen am 25.09. um 16 Uhr im Landratsamt des Saale-Orla-Kreises von den Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes umfassend zum Thema „Pflegeeltern“ informieren lassen können.

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Thüringen: 3.298 Verfahren zur Einschätzungen des Kindeswohls 2012 – Täglich durchschnittlich 9 Gefährdungseinschätzungen*) durch die Jugendämter

Posted on Juli 18, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2012 wurden den Thüringer Jugendämtern in 3 298 Fällen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes bekannt. Im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte und teils mehrfacher Kontakte zu den Kindern, deren Familien bzw. Personensorgeberechtigten aber auch zu anderen Stellen im sozialen Umfeld erfolgten jeweils die Einschätzungen der Gefährdungsrisiken.

Als Ergebnis der Gefährdungseinschätzungen wurden durch die Fachkräfte 449 akute Kindeswohlgefährdungen (13,6 Prozent) und 555 latente Kindeswohlgefährdungen (16,8 Prozent) festgestellt. In 2 294 Fällen (69,6 Prozent) kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorlag, jedoch bestand in zwei Drittel dieser Fälle (1 470 Verfahren bzw. 64,1 Prozent) ein Hilfe – bzw. Unterstützungsbedarf.

Die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung sind Anzeichen für Vernachlässigung, die in 723 Fällen im Rahmen der Gefährdungseinschätzung festgestellt wurden. Anzeichen für psychische Misshandlungen gab es in 202 Fällen, Anzeichen für körperliche Misshandlungen in 169 Fällen und in 48 Fällen wurden durch die Fachkräfte Anzeichen für sexuelle Gewalt festgestellt. Mehrfachnennungen waren möglich.

Mädchen und Jungen sind gleichermaßen betroffen. Der Anteil der Mädchen innerhalb der Verfahren betrug 49,3 Prozent.

In 1 021 Fällen, bei denen Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung vorlagen, war fast ein Drittel der Kinder (31,0 Prozent) noch keine drei Jahre alt, 387 von ihnen hatte das erste Lebensjahr noch nicht vollendet. Bei den unter Drei-Jährigen lag in 751 Fällen (73,6 Prozent) eine Kindeswohlgefährdung vor oder es bestand Unterstützungsbedarf. Bei den unter Ein-Jährigen betraf es 285 Jungen und Mädchen (73,6 Prozent).
In 760 Fällen waren die Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Bei 569 von ihnen wurde eine Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf festgestellt. Weitere 733 betroffene Kinder waren im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, 497 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren und 287 Jugendliche 14
bis unter 18 Jahre alt.

Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung erhielten die Jugendämter in 586 Fällen (17,8 Prozent) von anonymen Meldern, in 416 Fällen (12,6 Prozent) waren es Bekannte oder Nachbarn. Weitere 380 Initiativen (11,5 Prozent) gingen von der Polizei, dem Gericht bzw. der Staatsanwaltschaft aus und in 259 Fällen (7,9 Prozent) waren es Personen aus dem Gesundheitsbereich, wie z.B. Hebammen, Ärzte und Gesundheitsämter.

*) Verfahren zur Einschätzung des Kindeswohls gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII

Bitte beachten:
Angaben über die Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls wurden beginnend mit dem Berichtsjahr 2012 erstmals erhoben.
Somit sind Vergleiche zum Vorjahr noch nicht möglich.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 17.07.2013

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82 Adoptionen wurden in Thüringen im Jahr 2012 ausgesprochen

Posted on Juli 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2012 wurden in Thüringen 82 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik acht Adoptionen bzw. 8,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte (52,4 Prozent) der Kinder waren Jungen.

Fast zwei Drittel (63,4 Prozent) der adoptierten Kinder waren unter sechs Jahre alt, gut ein Fünftel (22,0 Prozent) war im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren und 14,6 Prozent zwischen 12 und 18 Jahren. Das Durchschnittsalter der adoptierten Mädchen und Jungen betrug 5,5 Jahre. Damit stieg das Durchschnittsalter gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Jahre.

In knapp der Hälfte der Fälle (46,3 Prozent) wurden Kinder und Jugendliche von einem Stiefelternteil oder Verwandten adoptiert. Fast drei Viertel von ihnen (27 Fälle bzw. 71,1 Prozent) war älter als 6 Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 8,6 Jahre. Ein Jahr zuvor waren die Kinder im Durchschnitt 8,7 Jahre alt.

Mehr als die Hälfte der adoptierten Kinder und Jugendlichen (53,7 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern bzw. Verwandtenadoptionen. 41 Mädchen und Jungen (93,2 Prozent) von ihnen waren noch keine sechs Jahre alt, 35 von ihnen waren jünger als drei Jahre. Das Durchschnittsalter betrug 2,7 Jahre. Ein Jahr zuvor betrug das Alter durchschnittlich 3,5 Jahre.

Am Jahresende 2012 waren 98 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 48 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 140 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2011: 104 Bewerbungen). Rein rechnerisch stand damit am Jahresende 2012 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen auch ein mögliches Adoptivelternpaar gegenüber (Ende 2011: zwei Adoptiveltern).

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 15.07.2013

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„Gewalt als Überlebenskampf“ am 11.09. in Sömmerda

Posted on Juli 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Am 11.09. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. das Seminar „Gewalt als Überlebenskampf“.

  • Wenn Pflegekinder Gewalt erfahren haben – wie wirkt es sich auf ihren Lebensweg aus?
  • Wie geht unsere Umwelt mit der Gewaltwidergabe der Kinder in verbaler und körperlicher Form um?
  • Vernachlässigung – auch eine Form der Gewalterfahrung?

nähere Informationen

 

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Pflegeeltern und -kinder des Weimarer Landes trafen sich

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Kreisjugendamt und Pflege- und Adoptiveltern-Vereins Weimarer Land luden am 06.07. zum vierten Mal zu einem Treffen der Pflegeeltern und -kinder ins Berlstedter Kulturhaus ein.

Von der Veranstaltung berichtet der Artikel „Pflegeeltern des Weimarer Landes treffen sich mit Kindern“ in der Thüringer Allgemeinen vom 08.07.2013.

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Thüringen: 1.103 Maßnahmen zum Schutz für Kinder und Jugendliche 2012 – Täglich durchschnittlich 3 Inobhutnahmen

Posted on Juni 6, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2012 erfolgten in Thüringen 1 103 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Form von Inobhutnahmen durch die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 87 Maßnahmen bzw. 8,6 Prozent mehr als im Jahr 2011.

In 530 Fällen und somit bei fast der Hälfte der Maßnahmen (48,1 Prozent) wurden die vorläufigen Schutzmaßnahmen von den sozialen Diensten bzw. den Jugendämtern angeregt, 340 von ihnen auf Grund einer vorangegangenen Gefährdungseinschätzung). In weiteren 219 Fällen regten die Kinder bzw. die Jugendlichen die Maßnahme selbst an und in 139 Fällen war es die Polizei oder eine Ordnungsbehörde.

Der Hauptanlass für die Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen lag mit 30,9 Prozent in der Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils. Weitere Schwerpunkte waren mit 15,7 Prozent Beziehungsprobleme und mit 12,4 Prozent eine Vernachlässigung der Betroffenen.
In mehr als drei Viertel der Fälle (839 Maßnahmen bzw. 76,1 Prozent) erfolgte die Unterbringung während der Maßnahme in einer Einrichtung. Die durchschnittliche Dauer der Maßnahmen betrug 22,7 Tage.

Mehr als die Hälfte (55,0 Prozent) der Kinder und Jugendlichen waren im Jahr 2012 Mädchen. Im Jahr 2011 betrug deren Anteil 53,8 Prozent. Die Altersgruppe der 14- bis unter 16-Jährigen war am häufigsten betroffen. Vorläufige Schutzmaßnahmen für Jugendliche dieser Altersgruppe wurden von den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe im Jahr 2012 in 238 Fällen gemeldet. Das war mit 21,6 Prozent mehr als ein Fünftel aller Maßnahmen (2011: 23,3 Prozent). In 205 Fällen bzw. 18,6 Prozent waren es Kinder im Alter von unter 3 Jahren (2011: 15,3 Prozent).
In knapp der Hälfte der Fälle (540 Fälle bzw. 44,5 Prozent) konnten die Kinder und Jugendlichen am Ende der vorläufigen Schutzmaßnahme zu den Personensorgeberechtigten zurückkehren. In 351 Fällen (28,9 Prozent) mussten jedoch erzieherische Hilfen außerhalb des Elternhauses eingeleitet werden.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik vom 05.06.2013

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„WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“ am 13.06. in Sömmerda

Posted on Mai 17, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Am 13.06. veranstaltet die Ortsgruppe Landkreis Sömmerda in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. die Fortbildung „WAS kann ich aushalten? WO sind meine Grenzen?“.

Pflegekinder kennen den Überlebenskampf, sie mussten ihn lernen. Können sie sich in die neue Familie integrieren? Warum stehlen sie, warum kämpfen sie weiter, warum können sie ihre Geborgenheit nicht immer genießen?

Was kann eine Pflegefamilie aushalten, wo sind die Grenzen? Was macht es mit meiner Partnerschaft? Leiden bzw. verstehen meine leiblichen Kinder?

nähere Informationen und Anmeldung bei:
Vera Schade
Telefon: 03634-693837
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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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Artikel: „Thüringer Jugendämter suchen Pflegefamilien“

Posted on April 8, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

InSüdthüringen.de berichtet im Artikel „Thüringer Jugendämter suchen Pflegefamilien“ vom 08.04.2013 von dem auch in Thüringen steigenden Bedarf nach Pflegefamilien: „Nur im Unstrut-Hainich-Kreis und im Wartburgkreis gibt es überdurchschnittlich beziehungsweise ausreichend viele Pflegestellen.“

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik „waren Ende 2011 in Thüringen 1319 Kinder bei Pflegeeltern und 1245 Kinder in Heimen untergebracht.

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„Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ am 11.-13.03. in Erfurt

Posted on Januar 24, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ diskutieren Fachleute aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland vom 11.-13.03. an der FH Erfurt. VeranstalterInnen des 7. Bundestreffens der Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen der IGfH sind die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Jugendamt der Stadt Erfurt.

Diese besondere Form der Bundestagung soll eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion sein für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen. Neben Fachvorträgen bieten Foren, Arbeitsgruppen und Exkursionen die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Hilfen zur Erziehung (einschließlich deren Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und neuen Entwicklungen), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis etc. aber auch deren (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien. Andererseits soll der Blick über die deutsche Entwicklung hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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7. IGfH-Bundestagung „Integrierte Hilfen – Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ am 11.-13.03.2013 in Erfurt

Posted on Dezember 10, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH-Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen veranstaltet im Frühjahr 2013 in Kooperation mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt und dem Jugendamt der Stadt Erfurt ihr 7. Bundestreffen.

Die besondere Form der Bundestagung stellt eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte dar, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen.

Neben Fachvorträgen bieten Foren und zahlreiche Praxisworkshops die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um die konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Erziehungshilfen (einschließlich ihrer Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis, aber auch um die (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien.

Andererseits soll der Blick über die deutschen Fachimpulse hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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Artikel: „Das sind keine Rabenmütter“

Posted on November 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Das sind keine Rabenmütter“ aus der TLZ vom 28.10.12 setzt sich die Adoptionsvermittlerin Dipl. Soz. Päd. Gabriele Loges vom Jugendamt Jena für offene Adoptionen und eine Anerkennung der abgebenden Mütter ein.

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Thüringen: Erneut mehr als 21 000 geleistete Hilfen zur Erziehung

Posted on August 31, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 21 238 Hilfen zur Erziehung und 803 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden von den insgesamt 22 041 Hilfen 11 953 Hilfen (54,2 Prozent) im Laufe des Jahres beendet und 10 088 (45,8 Prozent) dauerten am 31.12.2011 noch an. Im Jahr 2010 wurden von den insgesamt gewährten 21 775 Hilfen 11 964 bzw. 54,9 Prozent im Laufe des Jahres beendet und 9 811 Hilfen bzw. 45,1 Prozent über das Jahresende hinaus geleistet.

Mit knapp zwei Drittel (13 412 Hilfen bzw. 60,9 Prozent) bildeten im Jahr 2011 Erziehungsberatungen den Schwerpunkt bei den Hilfen insgesamt. An zweiter Stelle stand mit 2 243 Fällen die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit einem Anteil von 10,2 Prozent und 7,3 Prozent bzw. 1 619 Hilfen entfielen auf die Vollzeitpflege. In weiteren 1 452 Fällen bzw. 6,6 Prozent erfolgte die Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.

Von den 21 238 gewährten erzieherischen Hilfen waren 9 531 Familien mit einem allein erziehenden Elternteil (44,9 Prozent) betroffen. Fast die Hälfte aller Familien mit diesen Hilfen (44,8 Prozent) lebte teilweise oder ganz von Arbeitslosengeld II (SGB II), bedarfsorientierter Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII).

Viele der erzieherischen Hilfen beziehen sich ausschließlich auf den jungen Menschen, andere wiederum sind familienorientiert. Insgesamt lebten 23 425 junge Menschen in Familien, die Hilfe zur Erziehung in Anspruch nahmen (2010: 23 329 junge Menschen). Mehr als ein Viertel von ihnen (6 268 Kinder bzw. 26,8 Prozent) waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 8 814 Kinder bzw. 37,6 Prozent waren im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, 6 953 Kinder und Jugendliche bzw. 29,7 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und 1 390 bzw. 5,9 Prozent waren junge Volljährige, welche 18, aber noch nicht 27 Jahre alt sind.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 31.08.2012 (mit Tabelle)

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Artikel „Stephan C. über das Schicksal, ein Adoptivkind zu sein“

Posted on August 6, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Die Thüringer Allgemeine druckte am 06.08.12 den Artikel „Stephan C. über das Schicksal, ein Adoptivkind zu sein“ ab:

„Als Dreijähriger wurde Stephan C. adoptiert. Mit 15 Jahren entschied er sich für ein Leben im Kinderheim. Das Gefühl, von den Adoptiveltern belogen worden zu sein, überschattet die Erinnerung an seine Kindheit bis heute….“

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Anstieg der Maßnahmen zum Schutz für Kinder und Jugendliche 2011 in Thüringen

Posted on August 4, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 1 016 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 57 Maßnahmen bzw. 5,9 Prozent mehr als im Jahr 2010.

Mehr als die Hälfte dieser Kinder und Jugendlichen waren wie im Vorjahr Mädchen. Ihr Anteil betrug 53,8 Prozent (547 Mädchen). Ein Jahr zuvor waren es 54,6 Prozent.

Die Altersgruppe der 14- bis unter 16-Jährigen war am häufigsten betroffen. Für diese Altersgruppe wurden von den Trägern der Jugendhilfe 237 Fälle gemeldet. Das war mit 23,3 Prozent fast ein Viertel aller Maßnahmen (2010: 23,6 Prozent). In 170 Fällen bzw. 16,7 Prozent waren die Jugendlichen im Alter von 16 bis unter 18 Jahren (2010: 18,4 Prozent). Bei 155 Schutzmaßnahmen waren die Kinder jünger als drei Jahre.

Knapp die Hälfte der jungen Menschen (479 junge Menschen bzw. 47,1 Prozent) lebte bei den Eltern bzw. bei einem Elternteil mit Stiefelternteil oder einem Partner. Mehr als ein Drittel der in Obhut genommenen jungen Menschen (388 Kinder und Jugendliche bzw. 38,2 Prozent) lebte bei einem alleinerziehenden Elternteil.

Häufigste Gründe für Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen waren mit 28,9 Prozent die Überforderung der Eltern bzw. eines Elternteils sowie Beziehungsprobleme mit 19,3 Prozent.

Die meisten der Kinder und Jugendlichen (804 Fälle bzw. 79,1 Prozent) wurden im Rahmen der Inobhutnahme in einer Einrichtung untergebracht.

In der Hälfte der Fälle (512 Fälle bzw. 50,4 Prozent) konnten die Kinder und Jugendlichen am Ende der vorläufigen Schutzmaßnahme zu den Personensorgeberechtigten zurückkehren. In fast einem Drittel der Fälle (316 Kinder und Jugendliche bzw. 31,1 Prozent) wurde erzieherische Hilfe außerhalb des Elternhauses eingeleitet.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 03.08.2012

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Weniger Adoptionen in Thüringen im Jahr 2011

Posted on Juli 29, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 90 Mädchen und Jungen adoptiert. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 10 Adoptionen bzw. 10,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Adoptiert wurden 50 Mädchen und 40 Jungen. Dabei entfielen allein auf die Stadt Erfurt 15 Adoptionen (16,7 Prozent).

Die Hälfte der adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt. Knapp ein Fünftel (16 Kinder bzw.17,8 Prozent) war im Alter zwischen drei und sechs Jahren und rund ein Drittel (29 Kinder bzw. 32,2 Prozent) älter als sechs Jahre.

In knapp einem Drittel der Fälle (28 Kinder bzw. 31,1 Prozent) erfolgte die Adoption durch ein Stiefelternteil oder einen Verwandten. Die Hälfte von ihnen (14 Kinder) war im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren.

Rund zwei Drittel der adoptierten Kinder und Jugendlichen (68,9 Prozent) waren mit den neuen Eltern nicht verwandt. Die 62 Kinder waren bedeutend jünger als bei den Stiefeltern- bzw. Verwandtenadoptionen. 41 Mädchen und Jungen (66,1 Prozent) von ihnen waren noch keine drei Jahre alt.

Am Jahresende 2011 waren 48 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ein Jahr zuvor waren es 53 Kinder und Jugendliche. Demgegenüber lagen den Jugendämtern 104 Adoptionsbewerbungen vor (Ende 2010: 143 Bewerbungen). Rechnerisch standen damit am Jahresende 2011 einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen zwei mögliche Adoptiveltern gegenüber (Ende 2010: 3 Adoptiveltern).

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik vom 27.07.2012

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14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V. am 28./29.09. in Erfurt

Posted on Juli 22, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die 14. Fachtagung von FASD Deutschland e.V.Perspektiven für Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD)“ findet am 28./29.09. unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans in Erfurt statt.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich in Folge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die Behinderung eingehen, in Vorträgen und moderierten Gesprächsrunden Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

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In 300 Fällen vollständiger oder teilweiser Entzug des Sorgerechts durch Thüringer Familiengerichte im Jahr 2011

Posted on Juli 20, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Rechtliches, Thüringen | Schlagwörter: , |

Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht die Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung der Gefahr erforderlich sind (§ 1666 (1) BGB).

Im Jahr 2011 erfolgten von den Jugendämtern 406 Anrufungen des Gerichts zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge. Das waren laut Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 55 Fälle bzw. 15,7 Prozent mehr als 2010. Davon betroffen waren 205 Mädchen und 201 Jungen.

In 300 Fällen ordneten die Thüringer Familiengerichte den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an. Ein Jahr zuvor waren es 268 gerichtliche Maßnahmen. In 157 Fällen (52,3 Prozent) betrafen die Maßnahmen Mädchen.

Das Personensorgerecht wurde im Jahr 2011 in 212 Fällen ganz oder teilweise auf das Jugendamt übertragen, darunter in 28 Fällen nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Ein Jahr zuvor waren es insgesamt 222 Fälle, darunter in 37 Fällen nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Im Laufe des Jahres 2011 bearbeiteten die Jugendämter in Thüringen 7 031 Sorgeerklärungen. Somit stiegen diese um 6,4 Prozent (bzw. 425 Sorgeerklärungen) gegenüber dem Jahr zuvor an. Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärung) bzw. eine gerichtlich ersetzte Sorgeerklärung auf Antrag eines Elternteils vorliegt.

Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik vom 18.07.2012

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20 Jahre Pflegekinderwesen im Landkreis Saalfeld / Thüringen

Posted on Juli 18, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Der Artikel „20 Jahre Pflegekinderwesen im Landkreis“ in dtoday.de vom 17.07.2012 berichtet vom Jubiläum des Saalfelder Pflegekinderdienstes:

Am Anfang der 1990er Jahre hatte das damalige Jugendamt in Rudolstadt die Initiative ergriffen und gemeinsam mit dem Saalfelder Jugendamt das seitdem gut funktionierende Pflegekinderwesen aufgebaut.

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Broschüre „Pflegefamilien in Thüringen – Gesucht! Gewollt!? Anerkannt!“

Posted on März 31, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

In der Thüringer Allgemeinen wird im Artikel „Engagement für Kinder in Sömmerda“ vom kürzlichen Pflegekinderfachtag des Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen berichtet.

Der Landesverband Thüringen hat die neue Broschüre „Pflegefamilien in Thüringen – Gesucht! Gewollt!? Anerkannt!“ erstellt, die die Auswertung von Pflegeelternbefragungen und Befragung Thüringer Jugendämter zusammenfasst und daraus Rahmenbedingungen für Pflegefamilien ableitet.

Kontakt: vera-und-herbert-schade@t-online.de

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Bericht zur Heimerziehung in der DDR vorgestellt

Posted on März 26, 2012. Filed under: Brandenburg, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Politik, Rechtliches, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Zwang und Gewalt gehörten für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche in den Heimen der DDR zum Alltag. Dies ist das Ergebnis des Berichts „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“, den der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Dr. Christoph Bergner, und den zuständigen Ministerinnen und Ministern aus den ostdeutschen Ländern heute in Berlin vorgestellt hat.

„Das Leid der Betroffenen der Heimerziehung, ob in Ost oder West, berührt alle“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues. „Nachdem wir den Fonds Heimerziehung West eingerichtet haben (wir berichteten), ist es mir auch ein persönliches Anliegen, dass wir nun denjenigen helfen, die unter der Heimerziehung in der DDR gelitten haben. Der heute vorgestellte Bericht ist ein erster Schritt zur Aufarbeitung dieses Kapitels in der Geschichte der DDR. Der nächste wichtige Schritt ist die Einrichtung des Fonds ‚Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990‘ zum 1. Juli dieses Jahres. Damit können wir das Unrecht nicht ungeschehen machen. Aber beide Fonds können den Betroffenen helfen, die Folgen dessen, was sie in den Heimen erlebt und durchlitten haben, zu mildern oder zu überwinden“, so der Dr. Hermann Kues.

Expertisen als Grundlage des Berichtes

Grundlage des Berichts sind die Ergebnisse von drei Expertisen zur Heimerziehung in der DDR, die sich mit den Themenfeldern Rechtsfragen, Erziehungsvorstellungen und Bewältigung von Traumatisierungen beschäftigten. In die Erstellung des Berichtes haben Bund und Länder Betroffene der DDR-Heimerziehung einbezogen. Diese haben ihre Erfahrungen und Forderungen in einem eigenen Berichtsteil dargelegt.
Auf der Grundlage des Berichts „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ kommen die Bundesregierung und die ostdeutschen Länder zu folgenden Einschätzungen:

  • Zwang und Gewalt waren für viele Säuglinge, Kinder und Jugendliche in DDR-Heimen eine alltägliche Erfahrung
  • In Spezialheimen der Jugendhilfe wurde den Betroffenen Bildung verweigert, wurden sie zur Arbeit gezwungen und es wurden allgemein die Menschenrechte verletzt
  • Die Erlebnisse in den Heimen haben zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotentialen der Betroffenen geführt, die über den Heimaufenthalt hinaus bis heute nachwirken
  • Viele Betroffene leiden an den Spätfolgen, an schlechten beruflichen Chancen, an Stigmatisierungen und psychischen Traumatisierungen

Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990“

Bund und ostdeutsche Länder wollen daher den Betroffenen Hilfen bei der Bewältigung von Folgen der Heimerziehung in der DDR und deren Aufarbeitung anbieten. Dazu soll ein Hilfesystem nach dem Vorbild des Fonds Heimerziehung West geschaffen werden.
Der Bund und die ostdeutschen Länder werden für den geplanten Fonds insgesamt 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen unter anderem Anlauf- und Beratungsstellen in den ostdeutschen Ländern eingerichtet werden, die den Betroffenen bei der Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichte, bei der Suche nach ihren Akten und beim Zugang zu Hilfeleistungen und Rentenersatzleistungen aus dem Fonds helfen. Ein kostenloses Infotelefon gibt den Betroffenen zudem Auskunft über die zuständigen Informationsstellen in den Ländern (Tel. 0800 / 100 49 00).
Den Bericht und die Expertisen sowie allgemeine Informationen zum Fonds Heimerziehung West und Kontaktdaten der Informationsstellen in den ostdeutschen Ländern und Berlin werden auf der Internetseite des Fonds zur Verfügung gestellt.

Quelle: BMFSFJ vom 26.03.2012

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DJI-Interview mit Dr. Jens Pothmann: Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien

Posted on März 24, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.

zur Datenanalysen Regionale Unterschiede bei der „Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und Pflegefamilien

zum DJI Interview mit Dr. Jens Pothmann

Quelle: DJI Februar 2012

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Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Thüringen fordert Standards

Posted on März 22, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Die Vorsitzende des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Thüringen, Vera Schade, äußert sich im Artikel „Pflegeeltern vermissen einheitliche Betreuungsstandards“ über das Fehlen landeseinheitlicher Standards bei der Betreuung von Pflegekindern durch die Jugendämter.

Quelle: dpa vom 22.03.2012

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Artikel „Erfurter Jugendamt findet nur schwer Pflegefamilien“

Posted on März 21, 2012. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen |

Jens Müller, stellvertretender Teamleiter im Jugendamt Erfurt und der Jugendamtsleiter der Stadt Erfurt Hans Winklmann stellten sich den Fragen der Thüringer Allgemeinen.

zum Artikel vom 20.03.2012

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Gera: Mama und Papa für Pflegekinder gesucht

Posted on Februar 26, 2012. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen |

Birgit Klemm, Leiterin des Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe in Gera, konstatiert im Artikel „In Gera Mama und Papa für Pflegekinder gesucht“ aus otz.de vom 25.02.2012 einen zunehmenden Bedarf an Pflegeeltern.

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Portal „Deutschlandfamilienkarte.de“ gestartet

Posted on Februar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes |

Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) hat das neue Onlineportal „Deutschlandfamilienkarte.de“ freigeschaltet. Damit wird erstmals ein umfassender Überblick über die diversen Familienangebote auf Landes- und kommunaler Ebene ermöglicht. Jeder Interessierte kann nun sehr komfortabel überprüfen, ob für die jeweilige Region Angebote vorhanden sind.

Das Portal verdeutlicht, wie unterschiedlich Kommunen und Länder mit Familien umgehen. So bieten von den 16 Bundesländern lediglich sieben überhaupt eine Familienkarte an. Dort, wo es keine Regelung auf Länderebene gibt, haben die Kommunen teilweise selbst die Initiative ergriffen.

Die Regelungen sind entsprechend heterogen. Meist gelten Familienkarten schon ab dem ersten Kind. Die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg bieten ihre Familienpässe jedoch für Familien mit mindestens drei Kindern an – ebenso die Familienkarte in Wiesbaden. In Stuttgart gilt eine grundsätzliche Höchstgrenze des Familieneinkommens von 60.000 Euro für die Erteilung der Karte. Hier ist mit der Karte auch eine finanzielle Zuwendung für jedes Kind verknüpft.

Das Informationsangebot und die Intensität, mit der sich die Gemeinden und Länder um die Karte kümmern, klaffen weit auseinander. Während Berlin mit einem umfangreichen Informationsangebot aufwarten kann, ist der Onlineauftritt von Bremen und Bremerhaven seit 2006 nicht mehr überarbeitet worden. Hamburg hat seine Familienkarte seit 2010 gleich ganz eingestellt.

Auch sind die bestehenden Angebote teilweise mit Vorsicht zu genießen. Thomas Franke, Sprecher des KRFD: „Eine Familienkarte soll nicht einfach nur zum Mehrkonsum verleiten, sondern eine Hilfe im Alltag von Familien sein. Die Angebote einer amerikanischen Fastfood-Kette haben auf solchen Karten nichts zu suchen. Es kann auch nicht darum gehen, dass Unternehmen mit den Karten ihre üblichen Rabatte bewerben, die ohnehin jeder Kunde bekommt. Die Länder und Kommunen sollten hier ein wenig sorgsamer mit der Weitergabe von Rabatten sein.“ Ebenso sollten die unterschiedlichen Familiengrößen bei der Konzeption der Karten eine Rolle spielen. Thomas Franke: „Eine Kleinfamilie mit einem Kind hat ganz andere Bedürfnisse und Möglichkeiten, als eine Großfamilie mit drei und mehr Kindern. Eine Staffelung von Rabatten und Angeboten mit steigender Kinderzahl ist sinnvoller, als die pauschale Herausgabe, unabhängig von der Familiengröße.“

Das Portal ist mit seiner Freischaltung erst in der Startphase. Die Recherche nach den diversen Familienkarten ist naturgemäß schwierig. Der KRFD ist daher auf Hinweise angewiesen und wird das Informationsangebot stetig aktualisieren.

Quelle: Pressemitteilung des KRFD

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Thüringen: „Bedeutung der Pflegefamilien gestiegen“

Posted on Februar 22, 2012. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Thüringen Journal des MDR wurde ein Interviews mit Thüringens Sozialministerin Heike Taubert gezeigt.

Thema war der Vergleich zwischen der Betreuung von Kindern in Kinder- und Jugendheimen und in Pflegefamilien und was bei der Auswahl von Pflegefamilien beachtet werden muss.

zum TV-Beitrag (2.48 min)

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Mühlhausen/Bad Langensalza: Termine für Pflegeeltern im Februar

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Elternstammtisch in Mühlhausen findet am 15. Februar 2012 um 19.00 Uhr im Familienzentrum Am Forstberg, Forstbergstraße 36 statt.

In Bad Langensalza treffen sich interessierte Pflegeeltern an 22. Februar 2012 um 19.00 Uhr in der Burggasse 10, im Regionalen Umwelt- und Naturschutzzentrum (BUND).

Des Weiteren findet das fünfte Modul der Qualifizierung für künftige Pflegeeltern am 16. sowie am 23. Februar 2012 jeweils von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Integrativen Kindertagesstätte „Forstbergspatzen“, Forstbergstr. 36 in Mühlhausen statt.

Der aktuelle Termin für die Supervision in Mühlhausen ist am 29. Feburar 2012 um 19.00 Uhr in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des ASB im Lindenbühl 22.

Bei Fragen wenden sich Interessierte an Frau Michel-Schürmann unter der Telefonnummer 03601/4046440.

Quelle: www.dtoday.de vom 30.01.2012

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Ferienprogramme für Pflege- und Adoptivkinder in Landedo, Portugal

Posted on Januar 24, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Reiseveranstalter Kinderleben bietet Feriencamps in Portugal speziell für Pflege- und Adoptivkinder bzw. Kinder mit Handicaps an.

Für 2012 plant das erfahrene Team um den Diplom-Sozialpädagogen Ivo Stephan und den Künstler Gert-Hein de Visser fünf Durchgänge mit jeweils 6 Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 9 und 17 Jahren, die für gut zwei Wochen Abenteuerurlaub in der Natur der Berge Nordportugals machen.

Termine:
31.03. bis 14.04.2012
30.06. bis 14.07.2012
16.07. bis 30.07.2012
02.08. bis 16.08.2012
29.09. bis 13.10.2012

weitere Informationen und Anmeldung auf www.kinderleben.com oder www.landedo.info

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Unstrut-Hainich Kreis: Termine für Pflegeeltern im Januar 2012

Posted on Januar 4, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Mühlhausen (mdk) – Der Arbeiter-Samariter-Bund  Mühlhausen wünscht allen Pflegefamilien des Unstrut-Hainich Kreises ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr sowie weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

Der erste Elternstammtisch findet am 18.01. 2012 um 19.00 Uhr  in Bad Langensalza, Burggasse 10, im Regionalen Umwelt- und Naturschutzzentrum (BUND) statt.

In Mühlhausen treffen sich interessierte Pflegeeltern an 25.01. 2012 um 19.00 Uhr im Familienzentrum Am Forstberg, Forstbergstraße 36.

Des Weiteren findet das vierte Modul der Qualifizierung für künftige Pflegeeltern am 09.01. 2012 sowie am 23.01. 2012 jeweils von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der Integrativen  Kindertagesstätte „Forstbergspatzen“, Forstbergstraße 36 in Mühlhausen statt.

Weitere Fragen beantwortet Frau Michel-Schürmann unter der Telefonnummer 03601-4046440.

Quelle: dtoday.de vom 03.01.2012

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Thüringen: 698 Millionen Euro für öffentliche Jugendhilfe im Jahr 2010 – Ausgaben deutlich gestiegen

Posted on November 22, 2011. Filed under: Finanzielles, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Thüringen | Schlagwörter: |

Im Jahr 2010 wurden in Thüringen 697,5 Millionen Euro für öffentliche Jugendhilfe ausgegeben. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 57,0 Millionen Euro bzw. 8,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als drei Viertel der Auszahlungen (531,2 Millionen Euro bzw. 76,2 Prozent) wurden für Einrichtungen der Jugendhilfe und weitere 166,3 Millionen Euro bzw. 23,8 Prozent für Einzel- und Gruppenhilfen geleistet.

Die Auszahlungen für Einrichtungen stiegen gegenüber dem Jahr zuvor um 50,5 Millionen Euro bzw. 10,5 Prozent und die Auszahlungen für Einzel- und Gruppenhilfen um 6,5 Millionen Euro bzw. 4,1 Prozent.

Den Schwerpunkt bei den Jugendhilfeeinrichtungen bildeten die Tageseinrichtungen für Kinder. Die Auszahlungen dafür betrugen 470,2 Millionen Euro. Das entsprach einem Anteil von 88,5 Prozent. Im Jahr 2009 wurden dafür 419,1 Millionen Euro ausgegeben. Der Anteil lag bei 87,2 Prozent.

Weitere 23,9 Millionen Euro wurden für Einrichtungen der Jugendarbeit benötigt. Hier stiegen die Ausgaben gegenüber 2009 um 1,5 Millionen Euro bzw. 6,7 Prozent.

Hauptschwerpunkt innerhalb der Einzel- und Gruppenhilfen bildete, wie bereits in den vergangenen Jahren, die Hilfe zur Erziehung. Mit 92,5 Millionen Euro betrug der Anteil 55,6 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 90,7 Millionen Euro mit einem Anteil von 56,8 Prozent. Den Auszahlungen standen Einzahlungen in Höhe von 59,7 Millionen Euro gegenüber.

Somit betrugen im Jahr 2010 die reinen Auszahlungen 637,8 Millionen Euro. Das waren 53,3 Millionen Euro bzw. 9,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2010 wurden je Einwohner durchschnittlich 284,52 Euro für die öffentliche Jugendhilfe ausgegeben. Im Jahr zuvor waren es 258,88 Euro.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 14.11.2011

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Unstrut-Hainich-Kreis: Freier Träger übernahm Aufgaben des Pflegekinderfachdienstes

Posted on November 3, 2011. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Vor einem halben Jahr gab das Jugendamt im Unstrut-Hainich-Kreis die Anwerbung und Ausbildung von Pflegeeltern an einen Freien Träger ab, den Arbeiter-Samariter-Bund. Im Artikel „Mehr Zeit für Pflegefamilien“ in der Thüringer Allgemeinen vom 02.11.2011 wird von den Überlegungen berichtet, die zu dieser Umorganisation führten.

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Buch-Tipp „Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm“

Posted on November 2, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die 2011 im Droemer-Verlag erschienene Biographie „Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm“ von Katrin Behr und Peter Hartl beschäftigt sich mit dem Thema Zwangsadoptionen in der DDR:

Verlagsinfo:
Gera 1972. Katrin Behr ist vier Jahre alt, als sie aus undurchsichtigen Gründen ihrer Mutter weggenommen und in ein Heim gesteckt wird. Während sie noch verzweifelt hofft, bald zurück zu ihrer Mama zu können, wird sie von einer linientreuen Familie adoptiert. Erst nach dem Fall der Mauer kann Katrin Behr sich auf die Suche nach ihrer verlorenen Identität machen – und nach ihrer echten Familie.

nähere Informationen und Leseprobe

Katrin Behr wurde 1967 in Gera geboren und lebt heute in Berlin. 2007 gründete sie den Verein „OvZ-DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen“. Seit 2010 arbeitet sie bei dem Dachverband der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. als hauptamtliche Beraterin für den Fachbereich DDR-Zwangsadoptionen.

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„Die kindgerechte Ausgestaltung von Pflegeverhältnissen“ am 14.11. in Erfurt

Posted on Oktober 25, 2011. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen |

Mit der „kindgerechten Ausgestaltung von Pflegeverhältnissen“ befasst sich das Tagesseminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. am 14.11. in Erfurt.

Inhalt:
Die Aufnahme eines Pflegekindes ist für die Pflegefamilie eine besondere Herausforderung, die gezielt geplant und überlegt werden muss, damit das Vorhaben gelingt. Das Seminar zielt darauf, Rahmenbedingungen, mögliche Interventionen der Jugendhilfe und andere notwendige Voraussetzungen zu vermitteln, die die Sozialisation des Kindes in die Familie fördert.

Referentin wird Prof. Dr. Christine Köckeritz von der Hochschule Esslingen sein.

nähere Informationen

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