TV-Tipp: „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Beitrag „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“ aus der  Dokureihe 37 Grad werden drei Mütter begleitet, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 4000 Kinder adoptiert. Sich für immer von seinem Baby trennen – eine unvorstellbar schwere Situation. Die Frauen möchten dem Neugeborenen die Chance auf ein besseres Leben schenken. Und doch machen sich diese Mütter Vorwürfe.

Wiederholung auf 3sat: 20.03.2017, 23:55 Uhr

Man kann den Film online über die ZDF-Mediathek ansehen.

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Artikel: „Das sind keine Rabenmütter“

Posted on November 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Das sind keine Rabenmütter“ aus der TLZ vom 28.10.12 setzt sich die Adoptionsvermittlerin Dipl. Soz. Päd. Gabriele Loges vom Jugendamt Jena für offene Adoptionen und eine Anerkennung der abgebenden Mütter ein.

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PFAD präsentiert zum Kinostart am 28.04. den Film „Mütter und Töchter“ in Hamburg

Posted on April 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FREUNDE DER KINDER e.V., der PFAD-Landesverband in Hamburg lädt am 28.04. alle Mitglieder und Interessierten zu einer Sonder-Prämierenvorstellung des Kinofilms „Mütter und Töchter“ ins PASSAGE-Kino in der Mönckebergstraße 17 in Hamburg ein. Anschließend besteht für das Publikum die Möglichkeit zusammen mit Experten über die Thematik zu diskutieren.

Für Mitglieder und Gäste von FREUNDE DER KINDER e.V. ist der Eintritt frei. Eine baldige Anmeldung unter der E-Mail um@freunde-der-kinder.de oder per Fax unter 040-598287 ist erforderlich, da das Platzkontingent begrenzt ist. Für weitere Interessenten sind Tickets zum regulären Kinopreis erhältlich.

Zusammen mit der deutschen Filmverleihfirma präsentiert PFAD diesen prominent besetzten und anspruchsvollen Film, der das Thema Adoption aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Anrührend und einfühlsam, jedoch ohne gängige Klischees zu bedienen beschreibt er drei Frauen mit drei verschiedenen Schicksalen, die miteinander verknüpft sind.

Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) leidet bis heute unter dem Verlust ihres Kindes, das sie als 14-Jährige nach einer ungewollten Schwangerschaft zur Adoption hatte freigeben müssen. Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche, ambitionierte Anwältin, die alles unter Kontrolle hat und die Erinnerung an ihre Vergangenheit unter Arbeitswut und Sex, etwa mit ihrem aktuellen Chef Paul (Samuel L. Jackson) vergräbt. Lucy (Kerry Washington) wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen. Sie entscheiden sich für eine Adoption, aber die schwangere Frau hat immer wieder Zweifel, ob die beiden die Richtigen sind. Drei Frauen und drei  Schicksale, die mehr miteinander verbindet, als zunächst angenommen.

Offizielle Website: www.mütter-und-töchter-film.de

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Angebote von ADOPTION im DIALOG für 2011

Posted on Januar 10, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer aus Hamburg hat ihr Programm für 2011 veröffentlicht:

  • Wochenende in Hamburg: Biographischer Rückblick – Einblick! am 29.04.-01.05.2011
  • Begegnung und Dialog! Leibliche Mütter/Väter und Adoptiveltern! am 12.-13.02.2011 und 11.-12.11.2011
  • Identititätskonflikt und Findungsprozess! ab 12.04.2011 – 10 x 2 Stunden alle 14 Tage
    oder als Tagesveranstaltung am 23.-24.09.2011
  • Söhne – Männer – Väter! am 17.04.2011
  • ADOPTION als Familiengründung! Familie ganz Frisch! – Ein Gesprächskreis für (junge) Adoptiveltern am 16.04.2011
  • Das Trauma der unbekannten Herkunft! Lebensverlauf, Konflikte und Ängste! am 06.-07.05.2011 in Berlin
  • Dialog – Gespräch – Austausch für Betroffene im Thema Adoption im Juni 2011 in Stuttgart und Zürich
  • Kinderwunsch – Familiengründung! Welchen Weg gehen wir, können wir gehen? am 09.-10.09.2011
  • Symposium – ADOPTION mit all ihren Facetten! im Juli 2011 auf der Insel Sylt

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Artikel „Neue Gruppe in Gründung: Mit den Müttern eine Perspektive erarbeiten“

Posted on Oktober 15, 2010. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Dorsten. „Es geht nicht darum, Partei zu ergreifen oder ein Urteil über Recht und Unrecht zu fällen. Es geht einzig darum, den Frauen Gehör zu schenken und ihnen die Möglichkeit zu geben, Erlebtes zu verarbeiten.“

Die Ziele, die Perspektive-Chefin Hildegard Overfeld hier umreißt, sind gedacht für eine neue Gruppe, die sich ab nächster Woche im Perspektive-Haus, An der Molkerei 24, etablieren soll. Sie spricht Frauen – und zwar ausschließlich sie – an, denen eines oder mehrere Kinder weggenommen wurden.

Ein ähnliches Angebot existiert bereits in dem Mutter-Kind-Haus. Allerdings treffen sich dort vornehmlich Frauen aus Nachbarstädten. Die ab nächsten Donnerstag ins Leben gerufene Initiative richtet sich ausdrücklich an Dorstenerinnen.

„Frauen, denen ein Kind weggenommen wurde, stehen oftmals anschließend alleine da und wissen gar nicht, wie es weiter gehen soll oder kann. Mitunter werden sie nicht einmal zu Hilfeplangesprächen zwischen neuer Pflegefamilie und Jugendamt eingeladen und sind somit kaum in die weitere Entwicklung ihres Kindes einbezogen“, so Overfelds Erfahrungen. Mutter-Kind-Haus-Leiterin Susanne Selting ergänzt: „Wir wollen den Frauen unter fachlicher Betreuung die Chance bieten, ihre Erfahrungen zu verarbeiten. Auch das Loslassen können braucht seine Zeit.“ Die Gruppe wird unterstützt von der Dipl. Pädagogin Maria Frenzel und der Sozialarbeiterin Barbara Maas.

Zu den Treffen donnerstags um 16 Uhr (bis 17.30 Uhr) können die Frauen ohne Voranmeldung kommen. Es gibt kostenlos Kaffee, Kuchen und Gespräche. Auch auf Empfehlungen von Verbänden und Institutionen wie Frauenhaus oder Kinderschutzbund setzen die Initiatoren. Overfeld: „Wir wollen die Frauen nicht gegen das Jugendamt aufhetzen, sondern mit ihnen im wahrsten Wortsinn eine Perspektive für sich erarbeiten.“

Quelle: Artikel von Susanne Menzel in Der Westen vom 14.10.2010

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„Gute Eltern, schlechte Eltern … Zum Rollenverständnis abgebender und aufnehmender Eltern“ am 28.10. in Bremen

Posted on Oktober 2, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zum Thema „Gute Eltern, schlechte Eltern … Zum Rollenverständnis abgebender und aufnehmender Eltern“ referiert am 28.10. von 19 – 21.15 Uhr Dipl. Sozialpädagoge Matthias Ehmke für die Pflegekinder in Bremen gGmbH. Zu diesem Kurs sind alle Interessierten eingeladen.

Eltern, die ihre Kinder in eine Pflegefamilie oder in Übergangspflege geben, laufen Gefahr, ausgegrenzt zu werden. Die Umwelt neigt dazu, diese Eltern zu stigmatisieren und moralisch zu verurteilen – auch wenn die Herausnahme der Kinder aus der Familie nur befristet ist. Da wundert es nicht, wenn Eltern die Hilfe zur Erziehung als Bestrafung und die Pflegefamilie als Konkurrenz erleben.

Sind Pflegeeltern nur die Erfüllungsgehilfen der Behörde? Wer hilft der Herkunftsfamilie, ihre Erziehungsfähigkeit zurückzugewinnen? Wo liegt in diesem Spannungsfeld das „Kindeswohl“? Um das „Unternehmen Pflegefamilie“ zum Erfolg zu führen, ist es wichtig zu erkennen, welche Anpassungsleistungen die unterschiedlich Beteiligten erbringen.

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TV-Tipp „Stille Sehnsucht“ am 14.03.

Posted on März 12, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , , |

Am Sonntag, den 14.03.10 um 23.35 Uhr zeigt die ARD den mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Fernsehfilm „Stille Sehnsucht“ von 2005.

Sarajewo heute. Der Krieg ist seit Jahren vorbei, aber für die 30-jährige Senada ist er noch nicht zu Ende. Ihre Tochter Aida gilt seit zehn Jahren als vermisst, doch Senada hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie am Leben ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden noch so vagen Hinweis, auch wenn ihr Exmann Samir und ihre Freunde sie drängen, die „Vermisste“ endlich loszulassen und ein neues Leben zu beginnen.

Doch Senada gibt nicht auf. Als sie in einer deutschen Zeitschrift ein Foto von Kriegswaisen entdeckt mit einem Hinweis, dass das Rote Kreuz während des Krieges Kinder evakuiert hat, folgt sie dieser Spur nach Deutschland. Nach einer langen Odysee wird ihre hartnäckige Suche belohnt: Aida kam tatsächlich vor zehn Jahren nach Deutschland. Allerdings wurde das damals zweijährige Mädchen zur Adoption freigegeben, in der Annahme, dass ihre Eltern tot seien.

Das Leben der deutschen Familie Heinle gerät plötzlich aus seinen geregelten Bahnen, als sie erfahren, dass Kristinas leibliche Mutter lebt und das Kind, das eigentlich Aida heißt, zurückfordert. Beate Heinle will um das Kind kämpfen und Senada muss bei einem heimlichen Wiedersehen mir ihrer Tochter feststellen, dass das Mädchen glücklich und fest verwurzelt in der neuen Familie aufwächst und scheinbar nicht einmal mehr Erinnerungen an die alte Heimat hat. Senada wird vor eine harte Entscheidung gestellt.

Zur Homepage des Films mit Hintergrundinformationen und Trailer

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TV-Tipp: „Mein unbekanntes Kind – Mütter auf der Suche“ am 11.07.

Posted on Juli 8, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am Samstag, den 11.07. zeigt der HR um 16.30 Uhr in der Reihe Horizonte die Dokumentation „Mein unbekanntes Kind – Mütter auf der Suche“. „Horizonte“ wird jeweils sonntags um 5.30 Uhr sowie montags um 10.00 Uhr wiederholt, der Beitrag kann auch im Video-Archiv der Sendereihe online angesehen werden .

Kristin Meyer hat ihr Kind vor zwanzig Jahren zur Adoption freigegeben. Damals lebte sie in chaotischen Verhältnissen, hatte keinen Beruf und sah keine Perspektiven in ihrem Leben. Ihre Tochter sollte es besser haben, in einer Familie aufwachsen, die ihrem Kind mehr geben konnte als sie selbst. Doch die Sehnsucht nach der Tochter hat sie nie verloren. Immer wieder kreisten ihre Gedanken um die Frage, ob sie gesund, ob sie glücklich sei. Schließlich nach über zehn Jahren macht sie sich auf die Suche nach ihrer Tochter. Ein erster Brief, ein Telefongespräch. Wird sich die Tochter auf ein Treffen einlassen? Wird sie ihr Vorwürfe machen? Christine Rothenbacher hat ihren Sohn vor 26 Jahren zur Adoption freigegeben. Auch sie dachte in all den Jahren fast täglich an ihr Kind. Immer wieder wandte sie sich an die Adoptionsvermittler von der Caritas, bat um Informationen und versuchte, Kontakt zu ihrem Sohn aufzunehmen. Vor sechs Jahren erfuhr sie, dass sich ihr Sohn im Alter von 19 Jahren das Leben genommen hat. Fragen drängen sich ihr auf, was ihren Sohn zum Selbstmord getrieben hat, wer er war und wie er gelebt hat. Der Film begleitet zwei Mütter auf der Suche nach ihren Kindern: Kirsten Meyer, die nach zwanzig Jahren zum ersten Mal über das Jugendamt Kontakt zu ihrer Tochter aufnimmt, und Christine Rothenbacher, die sich auf die Spurensuche begibt, um mehr über ihren verstorbenen Sohn zu erfahren. Der Film dokumentiert die Suche beider Mütter und fragt nach Gründen, weshalb sie ihre Kinder zur Adoption freigaben und wie sie mit ihrer Entscheidung bis heute leben.

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Broschüre „Schwanger? Ausgerechnet jetzt? – Adoption ein möglicher Ausweg für Sie und Ihr Kind“

Posted on Mai 30, 2009. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Broschüre mit dem Titel „Schwanger? Ausgerechnet jetzt? – Adoption ein möglicher Ausweg für Sie und Ihr Kind“ herausgegeben. Diese ist unter Mitwirkung von verschiedenen Beteiligten, u.a. auch der Zentralen Adoptionsstellen der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe entstanden.

Die Publikation will in der schwierigen Situation einer ungewollten Schwangerschaft Hilfe anbieten. Sie enthält Informationen zum Verfahrensablauf einer Adoption, den rechtlichen Grundlagen und Konsequenzen sowie zu den emotionalen Aspekten einer Adoption. Ferner enthält die Broschüre eine Übersicht der in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehenden Beratungsangebote. Sie kann auf den Seiten des MGFFI angefordert werden.

Quelle: LVR – Newsletter „Rechtsfragen der Jugendhilfe“ vom 28.05.09

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TV-Tipp: „Mein unbekanntes Kind – Mütter auf der Suche“

Posted on März 30, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am Freitag, den 03.04.2009 um 12:30 Uhr strahlt 3Sat den Film „“Mein unbekanntes Kind – Mütter auf der Suche“ von Katrin Wegner aus.

Der Film dokumentiert die Suche zweier Frauen, die vor langer Zeit ihre Babys nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatten.

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Artikel: „Jedes adoptierte Kind möchte irgendwann wissen, woher es kommt“

Posted on Februar 16, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Ja, ich habe mein Kind zur Adoption freigegeben„, schrieb Silke S. am 10. Januar. Die heute 28-Jährige hatte damals keinen anderen Ausweg gesehen und suchte Frauen, die bereit waren, über die Zeit vor und nach der Adoption zu sprechen, „um miteinander aufzuarbeiten, was uns zu diesem schweren Schritt bewogen hat“.
Viele Leserinnen und Leser fühlten sich durch das Schicksal von Silke S. sehr berührt. Darunter auch Eva und Jürgen Matthies: „Wir sind Adoptiveltern“, schreiben sie. „Uns hat das Schicksal der Mütter, die ihre Kinder zur Adoption freigegeben haben, immer sehr bewegt. Denn wir haben dadurch, dass eine 17-jährige junge Frau ihr Kind zur Adoption freigegeben hat, ein großes Geschenk erhalten und sind bis heute sehr dankbar dafür. Inzwischen ist unsere Nina 34 Jahre alt und selbst Mutter einer achtjährigen Tochter. Nina wurde 1974 im UKE geboren. Nie werde ich unser erstes Kennenlernen vergessen. Auf dem Arm einer Schwester wurde ein kleines vier Monate altes Mädchen in den Besucherraum getragen und uns in den Arm gelegt. Sie schaute mit ganz großen ernsten Augen, trank ihr Fläschchen und schlief in meinen Armen ein. So geschah es bei jedem unserer Besuche. Sie schaute uns mit großen Augen an, aber lächelte nie.
Am Tag vor Heiligabend durften wir sie nach Hause holen. Als wir am Morgen des Heiligen Abend an ihr Bettchen traten, war ihr ganzes Gesicht ein einziges Lächeln. Wir haben sie von Anfang an geliebt, genauso wie unseren leiblichen Sohn. Nina wuchs von klein auf an mit dem Wissen um ihre Adoption auf. Mit 17 Jahren begann sie jedoch, nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen. Nina fand die Adresse ihrer Mutter heraus. Leider sind zwei Kontaktaufnahmen fehlgeschlagen. Wir sind alle sehr traurig darüber. Es ist so schade, denn ihre leibliche Mutter würde eine junge, kluge, temperamentvolle und wohlgeratene Frau kennenlernen; darüber hinaus ein begabtes tolles Enkelkind. Adoptiveltern sind liebevolle Eltern, aber nicht die eigentlichen Wurzeln. Sie können die Fragen der adoptierten Kinder nach ihrer Herkunftsfamilie nicht beantworten. Die Beantwortung dieser Frage aber ist notwendig, damit diese Kinder im Erwachsenenalter zu innerer Ruhe finden können.
Vielleicht wäre es auch hilfreich, wenn die Mütter, die ihre Kinder zur Adoption freigegeben haben – aus welchen Gründen auch immer – und eine Gruppe gründen wollen, den Austausch mit erfahrenen Adoptiveltern einbeziehen. Wir sind dazu bereit.“

Artikel aus Hamburger Abendblatt vom 14.02.2009

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TV-Tipp: Allein und überfordert – Wenn Mütter Hilfe brauchen

Posted on Juli 12, 2008. Filed under: Berlin, Gesundheit, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

In seiner Sendung vom 12.07.08 berichtete Menschen – das Magazin im ZDF von präventiven Hilfen für Mütter:

Minderjährig oder verschuldet, arbeitslos oder aus einer sozial schwachen Familie und – schwanger: Manche Frauen können sich in dieser Situation überfordert fühlen. Nur selten wenden sich Mütter in einer solchen Lage selbst an Beratungsstellen. Bevor den werdenden Müttern alles über den Kopf wächst und die Verzweiflung zur Vernachlässigung des Kindes führen, sollen Familienhebammen und Stadtteilmütter beratend zur Seite stehen.

Die Sendung zeigt eine junge Mutter, die ihr erstes Baby in Pflege gab und nun mit Hilfe einer Familienhebamme versucht, es mit ihrem zweiten Kind besser zu machen.

Die Sendung kann über die ZDF Mediathek nachträglich auch noch online angeschaut werden.

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Artikel über Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigeben

Posted on Juli 9, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In der Süddeutschen vom 07.07.08 schreibt Autorin Charlotte Frank in ihrem Artikel „Wie wenn man stirbt“ wie Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigeben, als Versagerinnen geächtet werden und meist ein Leben lang unter der Trennung leiden. Dabei stellen diese Frauen das Wohl ihres Kindes über ihr eigenes Mutterglück. Sie hätten mehr Anerkennung verdient.

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Buchtipp: Die Geschichte einer Adoption aus zwei Perspektiven

Posted on Juni 16, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In „Darf ich Mama zu dir sagen?“ berichten Martina, eine Mutter, die ihr Kind zur Adoption frei gab und Anna, die Adoptivmutter die dieses an Kindes statt annahm, nacheinander ihre Geschichte.
Das Buch aus dem vivebo-Verlag stellt die Gefühle und Probleme der abgebenden und der Adoptivmutter einfühlsam dar.

Buchvorstellung mit Bestellmöglichkeit

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