„Frühtraumatisierte besser verstehen – Umgehen mit provozierendem und aggressivem Verhalten in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 12.11. in Hamburg-Horn

Posted on September 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Dem Thema „Frühtraumatisierte besser verstehen – Umgehen mit provozierendem und aggressivem Verhalten in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich die diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V. am 12.11. in Hamburg-Horn.

Mal ganz liebes, dann wieder extrem provozierendes Verhalten. Hohe Reizbarkeit und extreme Aggression der Kinder stellen Adoptiv- und Pflegeeltern vor große Herausforderungen. Manchmal steht man ohnmächtig und sprachlos davor. Wie damit umgehen? Wie entsteht eigentlich dieses aggressive Verhalten?

Was bedeutet es, wenn man davon spricht, dass manche Kinder „dissoziieren“ und was passiert da eigentlich genau? Diese und andere Phänomene genauer zu verstehen hilft, das Kind in seiner Not zu sehen und nicht vor den Aggressionen zu kapitulieren. Es ist wichtig, das problematische Verhalten des Kindes nicht mit dem Kind selbst gleichzusetzen. So können wir dem Kind der Situation entsprechende Hilfe und Unterstützung geben.

Anmeldeschluss ist der 06.11.

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Fachtag „Stärkung macht den Alltag“ am 22.11. in Hennef

Posted on Oktober 7, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Fachtag „Stärkung macht den Alltag“ am 22.11. in Hennef bietet für Pflege- und Adoptiveltern einen Vortrag von Prof. August Huber zum Thema „Wut im Bauch – Umgang mit Aggressionen bei Kindern„.

Für die Kinder wird zeitgleich ein Circus-Mitmach-Programm angeboten, dessen Höhepunkt am Nachmittag die einstudierte Circus-Show vor dem erwachsenen Publikum sein wird. Nach Rücksprache ist auch die Teilnahme von Kindern mit erhöhtem Assistenzbedarf möglich.

Veranstalter ist die Lebenshilfe Rhein-Sieg in Kooperation mit dem Initiativkreis für Pflege- und Adoptiveltern im Rhein-Sieg-Kreis.

Veranstaltungssflyer

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Aggressives Verhalten und keine Scheu vor Fremden sind bei Kleinkindern möglicherweise Vorboten von ADHS

Posted on Dezember 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

https://i0.wp.com/www.pfad-bv.de/dokumente/Logo.gifStudien weisen darauf hin, dass sich erste Anzeichen für ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) schon im Vorschulalter bemerkbar machen. „Eltern sollten bei ihrem Kleinkind das Verhalten aufmerksam beobachten. Bestimmte Verhaltensweisen, wie häufiges aggressives Auftreten gegenüber Spielkameraden, Ruhelosigkeit, Furchtlosigkeit, die zu riskantem Verhalten führt, schnelles Anfreunden mit völlig fremden Personen sowie Abneigung gegen Aktivitäten, die mehr als eine oder zwei Minuten Aufmerksamkeit erfordern, können Vorboten von ADHS sein. Es ist wichtig, ADHS früh zu erkennen, um Misserfolge im Bildungsweg so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest zu verringern“, erklärt Dr. Klaus Skrodzki, Kinder- und Jugendarzt aus Forchheim und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte, die eng mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zusammenarbeitet.

Untersuchungen zeigen, dass Kinder mit ADHS eine von der Norm abweichende Gehirnentwicklung aufweisen. Dies bedeutet, dass ADHS auf biologischen bzw. genetischen Ursachen beruht, die ein Mensch lebenslang in sich trägt. So besitzen Kinder mit ADHS einen kleineren Nucleus caudate als Gleichaltrige – eine Struktur im Gehirn, die u.a mit für die Kontrolle von Bewegung, Sprache und für das Lernen verantwortlich ist. „Oft besteht die Gefahr, dass Eltern annehmen, sie könnten diese Unruhe und Aggressivität alleine mit Erziehung beeinflussen. Sie sprechen dann u.U. aus Scham über ihr vermeintliches Versagen als Eltern nicht mit ihrem Kinder- und Jugendarzt darüber und verhindern so eine frühzeitige Therapie“, warnt Dr. Skrodzki.

Quellen: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – Aktuelles vom 07.11.2012Kennedy Krieger Institute vom 28.06.2012

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„Leise und laute Krisen – (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen“ am 18./19.06. in Mainz

Posted on April 21, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

In Mainz veranstalten die Kinderschutz-Zentren am 18./19.06. die Fortbildung „Leise und laute Krisen – (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen„.

Der Fachkongress richtet sich an Mitarbeiter(innen) aus der Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die mit Jugendlichen und ihren Eltern in verschiedenen Zusammenhängen zu tun haben.

Inhalte und Fragestellungen:
Im Zentrum der Kinderschutzdebatte der letzten Jahre standen insbesondere die Entwicklungsbedürfnisse kleiner Kinder und entsprechende frühe Hilfeansätze. Mit dem diesjährigen Kongress in Mainz richten die Kinderschutz-Zentren den Fokus auf Jugendliche in der Absicht, diese Zielgruppe mehr in den Blickpunkt zu rücken. Dabei geht der Blick sowohl auf die Lebenswelten und unterschiedlichen Problemlagen von Jugendlichen als auch auf ihre unterschiedlichen Bewältigungsstrategien. Während die einen auf „ihre Krisen“ mit psychischen Störungen reagieren, sich selbst verletzen, depressiv werden und sogar suizidale Wünsche entwickeln, reagieren andere aggressiv und gewalttätig ihrer Umwelt gegenüber. In beiden Fällen fühlen sich Eltern und häufig auch die Jugendhilfe hilflos und überfordert, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und ihnen Unterstützung anzubieten.

Der Kongress beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragestellungen:

  • Was unterscheidet die heutige Jugend von früheren Generationen?
  • Welche Veränderungen/Risiken ergeben sich durch das „Leben im Netz“?
  • Wie kommt es zu suizidalen Krisen im Jugendalter?
  • Was steckt hinter selbstverletzendem Verhalten von Jugendlichen?
  • Wie kann der Kontakt zu belasteten Jugendlichen durch Eltern und Helfer(innen) gelingen? Wie können wirksame Hilfen- und Unterstützungsangebote aussehen?
  • Wie verarbeiten Jugendliche erlebte Gewalt?
  • Warum werden Jugendliche gewalttätig und aggressiv?

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Buch-Tipp „Ursachen und Unterstützungsangebote für gewaltbereite Kinder und Jugendliche“

Posted on Januar 13, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Viele Kinder und Jugendliche erleben körperliche und seelische Gewalt; sie machen Erfahrungen mit Schmerz, Missachtung, Demütigung und Ohnmacht. Nicht selten werden Kinder und Jugendliche selbst gewalttätig, richten Gewalt gegen sich und andere. Es braucht Fachkompetenz und einen differenzierten Blick auf die Situation von Jugendlichen in unserer Gesellschaft.

Das Fachbuch „Was steckt hinter der Jugendgewalt? Ursachen und Unterstützungsangebote für gewaltbereite Kinder und Jugendliche“ thematisiert diese Aspekte. Es umfasst Analysen über die Hintergründe der Gewalt und Hilfe- und Unterstützungskonzepte. Das Buch (212 Seiten) kostet 12,95 € und kann bei der Bundesgeschäftsstelle der Kinderschutz-Zentren (per Mail oder Fax) bestellt werden.

Weitere Informationen

Quelle: Newsletter der Kinderschutz-Zentren Nr. 1 vom Januar 2011

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Studie: Mutterbindung bestimmt Verhalten von Söhnen

Posted on April 6, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, International, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Entwickelt eine Mutter keine sichere Bindung zu ihrem Sohn in dessen ersten Lebensjahren, sind bei ihm spätere Verhaltensprobleme wahrscheinlicher. Das berichten Psychologen aus England, Holland und den USA im Fachblatt „Child development„. Sie analysierten dazu 69 Studien, an denen insgesamt 6.000 Kinder teilgenommen hatten. „Unsichere Bindungen gehen eindeutig mit späterer Verhaltensauffälligkeit einher“, berichtet Studienleiter Pasco Fearon von der University Reading im pressetext-Interview.

Schutz für späteres Leben
„Bindung“ beschreibt Fearon als Maß für die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind. „Sie ist dann gegeben, wenn sich ein Kind sicher und beschützt fühlt, und hilft dabei, die Umwelt zu erkunden, selbstständig zu werden und sich in psychologisch positivem Sinn zu entwickeln“, erklärt der Forscher. Die sichere Bindung fördere die Sozialkompetenz, das Selbstvertrauen und auch die Selbstregulation, was in Summe ein Schutz vor aggressivem Verhalten sei. „Bindung beginnt von Geburt an und beeinflusst das gesamte Leben.“

In der aktuellen Studie untersuchten die Forscher, inwiefern Verhaltensprobleme wie Aggressionen und Feinseligkeiten bei Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren mit unsicherer Bindung zur Mutter im Kleinkindalter zusammenhängt. Die Angaben dazu stammten aus verschiedenen Quellen wie etwa direkte Beobachtungen sowie Eltern- oder Lehrer-Fragebögen. „Der Zusammenhang konnte klar gezeigt werden. Besonders bei Buben mit unsicherer Bindung zeigten sich mehr Verhaltensprobleme, auch wenn diese erst viele Jahre später gemessen wurden“, so Fearon.

Vaterbeziehung kaum erforscht
Auf Mütter habe sich die Studie konzentriert, da es zu wenige Forschungen zu Vätern gibt. „Vermutlich ist der Vater ähnlich bedeutend, jedoch für andere Facetten der Entwicklung. Zudem liefert er einen wichtigen indirekten Beitrag, indem er die Mutter unterstützt.“ Auch der stärkere Effekt bei Buben als bei Mädchen könnte durch das Studiendesign erklärbar sein. „Aggressionen und Ungehorsam ist bei Buben offensichtlicher und auch ihre Schwelle zu Risikoverhalten viel niedriger. Bei Mädchen werden Aggressionen eher indirekt ausgelebt, etwa auf dem sozialen Weg oder über Depressionen“, gibt der Studienleiter zu bedenken.

Die Erkenntnis, dass Bindung und späteres Verhalten zusammenhängen, ist laut Fearon für die Praxis von hoher Bedeutung. „Eine anfangs unsichere Bindung lässt sich verbessern, was die Entwicklung eines Kindes auch positiv beeinflusst. Dazu beitragen können etwa eine psychologische Behandlung, der Abbau von Stressfaktoren oder die Verbesserung äußerer Umstände.“ Gezielt könne die Betreuungsperson eines Kindes an der sicheren Bindung arbeiten, wenn sie ihm zur verlässlichen Quelle von Unterstützung und Trost wird, dabei aber auch dessen Selbstständigkeit und das Erkunden der Welt fördert.

Abstract des Originalartikels

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe vom 06.04.2010/ pressetext.austria vom 03.04.2010

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PFAD-Seminar „Liebessehnsucht und aggressive Abwehr“ am 20.02. in Nürnberg

Posted on Januar 22, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Ortsverein PFAD für Kinder – Nürnberg/Fürth e.V. lädt am Samstag, den 20.02. von 9.30 – ca. 17 Uhr zur Tagesveranstaltung „Liebessehnsucht und aggressive Abwehr“ ein.

Kinder, die in der Frühphase ihres Lebens existentielle Nöte erfahren haben, mussten lernen, um ihr Überleben zu kämpfen. Erziehung bedeutet in diesem Zusammenhang, die Kinder aus der Widerspruchs-Situation von Sehnsucht nach Geborgenheit und gleichzeitiger Ablehnung der von den Pflegeeltern angebotenen Liebe herauszuführen in die Möglichkeit, Geborgenheit aufnehmen zu können. Dazu sind Verstehen, Geduld, aber auch konsequente Führung und Schutz der Kinder notwendig. Anhand alltäglicher Konfliktsituationen werden Lösungswege gesucht und aufgezeigt.

Zu diesem Thema referiert sehr anschaulich und praxisnah Herr Prof. August Huber. Er ist Mitbegründer der Pflegeelternschule Baden-Württemberg, Pflege- und Adoptivvater und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden.

Die Fortbildung findet im Haus Rädda Barnen, Hirsvogelstr. 9, in Nürnberg statt.

Es wird Kinderbetreuung angeboten. In der Mittagspause gibt es einen Imbiss.

Der Kostenbeitrag für die gesamte Familie inkl. Kinderbetreuung und Imbiss beträgt für

PFAD-Mitglieder:  10 €

Nichtmitglieder:    25 €

Bitte melden Sie sich bis zum 01.02.2010 über das Anmeldeformular an.

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PFAD Bayern: Wochenendseminare 2008 in Violau

Posted on März 6, 2008. Filed under: Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Lange Tradition haben die Wochenendseminare des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern im malerischen Violau, nordwestlich von Augsburg.

In ruhiger Atmosphäre können sich die teilnehmenden Pflege- und Adoptiveltern ein wenig erholen, nette neue Kontakte knüpfen und sich zu wichtigen Problembereichen aus ihrem Alltag austauschen. Gleichzeitig werden alle Kinder, auch solche mit erhöhtem Betreuungsbedarf, durch ein erfahrenes Team bestens betreut.

Seminarthemen sind heuer:

Chancen und Grenzen in der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie
(20.-22. Juni 2008 )
und
Wut im Bauch – Aggression bei Pflege- und Adoptivkindern
(14.-16. November 2008 )

Heuer kann erstmals ein Komplettpreis für die ganze Familie angeboten werden. Pflegeeltern raten wir, bei ihrem zuständigen Jugendamt vor Seminarbeginn einen Antrag auf Zuschuss zu stellen.

Informationsflyer und Anmeldeformular

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