Zur Situation des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) im Jugendamt: Neue Studie deckt strukturelle Defizite und Missstände auf

Posted on Mai 14, 2018. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Deutsche Kinderhilfe hat am 14.05.2018 gemeinsam mit Kathinka Beckmann, Professorin für klassische und neue Arbeitsfelder der Pädagogik der Frühen Kindheit an der Hochschule Koblenz, Monika Goral, Leiterin des Jugendamtes Mitte von Berlin, und Kerstin Kubisch-Piesk, Leiterin des Regionalen Sozialpädagogischen Dienstes, Region Gesundbrunnen, die Ergebnisse der bundesweiten Studie „Zur Situation des ASD im Jugendamt: Soziale Arbeit in strukturellen Zwängen“ vorgestellt.

Diese Studie ist die erste Bottom-Up-Studie in Deutschland, welche den Status quo in deutschen Jugendämtern aus der Sicht der Fachkräfte aufzeigt und mit Vermutungen und Unterstellungen aufräumt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die derzeitigen strukturellen Rahmenbedingungen im System der Kinder- und Jugendhilfe eine professionelle sozialpädagogische Arbeit behindern.

Finanzielle Engpässe aufgrund knapper Haushaltslagen in vielen Kommunen und der steigende Fachkräftemangel machen es dem Fachpersonal oft schwer, die für die Familie bestmögliche Entscheidung zu treffen. Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe, mahnt angesichts dieser Problematik, dass „Kinderschutz nicht auf Kosten von Spardiktaten vernachlässigt werden darf“.

Mit Blick auf die hohe Fallzahlbelastung mangelt es an ausreichend Zeit für die Arbeit mit den Kindern und ihren Familien. „Die Zusammenarbeit mit den Familien ist Kernaufgabe im Kinderschutz, denn wer in Krisen keinen Kontakt zu Familien und deren Kinder herstellen kann, ist als Kinderschützer*in vom Scheitern bedroht“, stellt Kerstin Kubisch-Piesk fest, die jahrelange Erfahrung im Tätigkeitsbereich des ASD hat.

Kinder zu schützen und Eltern zu unterstützen ist die Aufgabe des Jugendamtes. „Damit diese anspruchsvolle Aufgabe gut bewältigt werden kann, muss der ASD allerdings personell ausreichend und fachlich gut qualifiziert und organisatorisch praktikabel und strukturell zuverlässig ausgestattet sein. Und genau daran mangelt es!“, merkt Monika Goral an, die als berufserfahrene Jugendamtsleiterin in Berlin-Mitte ein großes Wissen und Gespür dafür hat, was ein Jugendamt für einen guten Schutz von Kindern leisten (können) muss.

Die Intention der Studie ist es, den Sozialarbeiter*innen in den ASD’s deutschlandweit eine Stimme zu geben. Fachkräfte äußerten sich zu den Rahmenbedingungen und strukturellen Hindernissen ihrer Arbeit.

Um dem Mangel an Gehör in bundespolitischen Debatten entgegenzutreten, richtet sich Prof. Dr. Kathinka Beckmann, wissenschaftliche Leiterin der Studie, an die Fachkräfte: „Die vorliegenden Ergebnisse der Studie sind als Anstoß zu sehen, sich politisch in die derzeit laufende Debatte um die Novellierung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes einzumischen und damit Einfluss auf die Situation der ASD`s zu nehmen“.

Einen Downloadlink zur elektronischen Pressemappe finden Sie unter.

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Artikel „Massive Mängel bei Familienhilfe in Hamburg“

Posted on Juli 26, 2012. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Der NDR macht im Artikel „Massive Mängel bei Familienhilfe in Hamburg“ vom 19.07.2012 Ergebnisse einer durch die Hamburger Sozialbehörde bei der Universität Koblenz in Auftrag gegebene Untersuchung öffentlich, wonach „die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) in Hamburg so gravierend hoch ist, dass eine qualifizierte Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung kaum möglich ist.“

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BAG ASD/KSD fordert Fallzahlenbegrenzung auch für Bezirkssozialarbeit

Posted on Juni 3, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst / Kommunaler Sozialer Dienst (BAG ASD/KSD) fordert – analog zur Fallzahlenbegrenzung bei Amtsvormündern – auch eine Fallzahlbegrenzung für die Fachkräfte (Bezirkssozialarbeit) in den Allgemeinen Sozialen Diensten/Kommunalen Sozialen Diensten:

Bezogen auf die ASD-Kernaufgaben mit Kinderschutzrelevanz, d.h., die Hilfen zur Erziehung und die Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben im Besonderen, geht die BAG ASD/KSD davon aus, dass eine Fallzahl von maximal 35 laufender Hilfen zur Erziehung/Hilfeplanfälle pro Vollzeitstelle, die Grenze der Belastbarkeit realistisch abbilden.

zur Stellungnahme der BAG ASD/KSD

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„Hilfen zur Erziehung – Karussellfahrt zwischen Kindeswohlgefährdung, Kompetenzentwicklung und knappen Kassen“ am 08.02. in Gelsenkirchen

Posted on Dezember 10, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Für die Arbeitsbereiche ASD und Hilfen zur Erziehung veranstaltet das LWL-Landesjugendamt Westfalen am 08.02. in Gelsenkirchen die Fortbildung „Hilfen zur Erziehung – Karussellfahrt zwischen Kindeswohlgefährdung, Kompetenzentwicklung und knappen Kassen“ mit den beiden Referenten Dr. Jens Pothmann und Dr. Matthias Schilling.

Anmeldeschluss ist der 09.01.

nähere Informationen

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HzE-Jahrestagung: Inobhutnahme und Unterbringung: Was brauchen kleine Kinder? am 08.03. in Dortmund

Posted on Januar 5, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen organisiert am 08.03. in Dortmund für Fachkräfte aus ASDs, Jugendämtern, Diensten und Einrichtungen der Erziehungshilfe und freie Träger die HzE-Jahrestagung: „Inobhutnahme und Unterbringung: Was brauchen kleine Kinder?“.

Die Zahlen der Inobhutnahmen steigen insbesondere für die Altersgruppe der unter 6-jährigen Kinder deutlich an. In 2008 wurden in NRW 1.185 Kinder unter 6 Jahren in Obhut genommen; 74 % mehr als noch 2005. Entsprechend wächst der Anteil von (Kleinst-)Kindern sowohl in Pflegefamilien als auch in stationären Formen der Erziehungshilfe.

Gerade in den ersten Lebensjahren werden zentrale Weichen für die kognitive und emotionale Persönlichkeitsentwicklung gestellt. Daraus resultieren Anforderungen an die Betreuung und Versorgung von (Kleinst-)Kindern in ihren Herkunftsfamilien, aber auch an zeitnahes und kompetentes Handeln der Jugendhilfe in Gefährdungssituationen sowie an Einrichtungen und Dienste.

Damit aus der Krise dauerhaft neue Chancen erwachsen, brauchen kleine Kinder klare Perspektiven, stabile Beziehungsangebote, größtmögliche Kontinuität in ihren Lebensorten und Bezügen sowie Fachkräfte und Einrichtungen, die um ihre Bedürfnisse wissen.

  • Welche Ansatzpunkte lassen sich im Hilfeplanverfahren oder in der Zusammenarbeit mit den Familiengerichten finden, um Übergangslösungen so kurz wie möglich zu halten?
  • Wie werden die Herkunftsfamilien begleitet, um entweder eine mögliche Rückkehr des Kindes vorzubereiten oder dem Kind einen guten Übergang in einen neuen Lebensort zu ermöglichen?
  • Was lässt sich aus dem Wissen um die Entwicklungsbedürfnisse von Kindern für die Gestaltung von Settings und Unterbrinrungsformen ableiten?

Im Rahmen der diesjährigen HzE-Jahrestagung soll gemeinsam nach Antworten gesucht werden.

Als Referentinnen werden PD Dr. Ute Ziegenhain von der Universitätsklinikum Ulm  und Prof. Dr. Christine Köckeritz von der Fachhochschule Esslingen erwartet.

Anmeldeschluss ist der 04.02.

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Artikel „Eltern ihr Kind wegnehmen“

Posted on Juni 5, 2010. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In ZEIT-ONLINE berichtet eine junge Sozialarbeiterin, wie sie – neu im Sozialen Dienst des Jugendamtes – Entscheidungen treffen muss, die das Leben ganzer Familien verändern.

zum Artikel „Eltern ihr Kind wegnehmen“ von Stefanie Bause in Zeit-online vom 31.05.2010

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Kinderschutz in Sachsen: Ein großer Schritt nach vorn

Posted on Juli 17, 2009. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Sachsen | Schlagwörter: , |

„Sachsen ist im vorbeugenden Kinderschutz einen großen Schritt nach vorn gegangen“, freut sich Familienministerin Christine Clauß. „In ganz Sachsen sind funktionierende regionale Netzwerke für Kinderschutz entstanden, in denen die unterschiedlichen Professionen zum Wohle unserer Kinder zusammenwirken. Die Menschen sind aufmerksamer geworden und melden eher einen Verdacht auf Kindesmisshandlung als früher. Auch die kommunale Ebene setzt mehr Gelder und Personal zum vorbeugenden Kinderschutz ein“, so Clauß.

Der Freistaat Sachsen hatte vor einem Jahr ein Konzept zum vorbeugenden Kinderschutz auf den Weg gebracht. Wesentliche Inhalte sind zum einen, die Eltern zu unterstützen, ihre Verantwortung für ihre Kinder besser wahrnehmen zu können. Zum anderen soll die Bevölkerung für das Wohl der in ihrem Umfeld lebenden Kinder sensibilisiert werden. Schließlich sollen die Verantwortlichen, deren Aufgabengebiet die Kinder- und Jugendhilfe betrifft, gestärkt werden.

Mittlerweile haben die Landkreise und kreisfreien Städte insgesamt 42 zusätzliche Stellen im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) geschaffen. Diese unterstützt der Freistaat in diesem Jahr mit rund 700.000 EUR. Damit wird die aufsuchende, präventive Arbeit des ASD forciert. „Ganz praktisch heißt das, dass ein ASD-Mitarbeiter Hausbesuche z. B. nach der Geburt eines Kindes macht, Beratung in den Familien anbietet, sich nach der aktuellen Lebenssituation erkundigt oder Hilfe durch das Jugendamt bzw. im sozialen Nahraum vermittelt,“ erläuterte die Ministerin heute in einem Dresdner Kino.

Um die einzelnen Hilfsangebote optimal zu verknüpfen, wurde der Aufbau örtlicher Netzwerke für frühe Hilfen und Kinderschutz durch den Freistaat finanziell unterstützt. Derzeit werden anteilig 29 Koordinatorenstellen gefördert, die die verschiedenen Konzepte vor Ort umsetzen.
Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die mit dem PolitikAward ausgezeichnete Öffentlichkeitskampagne des Freistaates „Stoppt Gewalt gegen Kinder“. Nachdem im letzten Jahr Anzeigen sowohl im öffentlichen Raum als auch in Tageszeitungen die Bevölkerung sensibilisieren sollten, startet heute ein entsprechender Kinospot in allen Kinos Sachsens. Seine Botschaft: „Sie achten auf Ihre Umgebung – und auf Ihr Nachbarskind?“

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales vom 16.07.09

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Empfehlungen zur Festlegung fachlicher Verfahrensstandards in den Jugendämtern bei Gefährdung des Kindeswohls

Posted on Mai 29, 2009. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Die Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverbände hat mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) und des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge anlässlich der Anhörung zum Entwurf des Kinderschutzgesetzes „Empfehlungen zur Festlegung fachlicher Verfahrensstandards in den Jugendämtern bei Gefährdung des Kindeswohls“ veröffentlicht.

Die Verbände lehnen die im Gesetzentwurf vorgesehene Verpflichtung der Jugendämter bei einer Gefährdung des Kindeswohls in der Regel Hausbesuche vorzunehmen ab, da das notwendige Vertrauen zwischen der Jugendhilfe und den betroffenen Familien beschädigt würde.

Die Empfehlungen konzentrieren sich auf den Bereich der Hilfen durch Intervention. Sie beschreiben Verfahrensstandards mit dem Ziel, bei Verdachtsfällen das Kindeswohl in bestmöglicher Weise zu sichern. Die Empfehlungen stehen unter anderem auf den Seiten des Deutschen Städtetags als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.

Quelle: LVR: Newsletter „Rechtsfragen der Jugendhilfe“ vom 28.05.09

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Nürnberg: Pflegeeltern lassen auf dem Hauptmarkt Frust raus – „Unsoziale Sparpolitik“: Demo für eine bessere Betreuung

Posted on Februar 19, 2009. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

NÜRNBERG – (roe) Sie sind zwar nur ein kleiner Haufen, doch mit Trillerpfeifen und Protestrufen machen sie ihrem Unmut lautstark Luft. Seitdem die Betreuung der Pflegefamilien vom Jugendamt auf den Allgemeinen Sozialdienst übertragen wurde, fühlen sich die Eltern, die Kindern aus problematischen Familien ein neues Zuhause geben, mit ihren Problemen allein gelassen.

Die ASD-Mitarbeiter seien überlastet und hätten zu wenig Zeit, klagt Andrea Menz, die nicht nur vier eigene Kinder groß zieht, sondern vor dreieinhalb Jahren auch noch ein Pflegekind aufgenommen hat. «Wir wollten ihm einfach eine Chance auf ein normales Leben geben», sagt Menz. «Doch dabei brauchen wir Unterstützung.» Pflegekinder brächten eine ganz andere und meistens schwerere Geschichte mit, hätten mit viel größeren Problemen zu kämpfen als der eigene Nachwuchs. «Da ist ein Ansprechpartner erforderlich, der viel Zeit hat.»

Eben diese Zeit hätten die ASD-Mitarbeiter aber nicht, klagt auch Jutta Rützel. «Unsere Situation hat sich brutal verschlechtert. Vorher war ein einzelner Mitarbeiter für uns zuständig, jetzt ist es ein riesengroßer Apparat.»

Im ASD fehle auch das spezielle Fachwissen, das erforderlich sei. «Wir werden eigentlich überhaupt nicht mehr betreut.» Ursprünglich hatte die Stadt die Reform damit begründet, dass Pflegefamilien und biologische Eltern von nur einem Mitarbeiter betreut werden sollten. Doch ging das Konzept offenbar nicht auf, denn im Oktober wurde die Betreuung der Pflegefamilien drei freien Trägern übertragen. Diese sind jedoch nur für neue Vermittlungen zuständig, nicht für die 150 Altfälle.

Dass diese Familien wenigstens von den restlichen Mitarbeitern des ursprünglich im Jugendamt angesiedelten Fachdienstes betreut werden, ist eine Forderung der Demonstranten. Außerdem hoffen sie, dass wenigstens im Haus «Rädda Barnen», dem Ort, wo sich Herkunftsfamilien und Pflegeeltern treffen, die Betreuung erhalten bleibt. Denn dort geht der einzige Mitarbeiter in Rente.

Quelle: Artikel aus Nürnberger Nachrichten vom 18.02.09

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Stadt Hamburg verstärkt Vollzeitpflege

Posted on Januar 29, 2009. Filed under: Fachkräfte, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik | Schlagwörter: , , |

Die Stadt Hamburg teilt in einer Pressemitteilung vom 13.01.09 mit, dass in den Jugendämtern der Bezirke personelle Aufstockungen im ASD geplant sind. Außerdem sollen die Hilfen zur Erziehung effizienter und passgenauer gestaltet und der Anteil der Unterbringungen in Vollzeitpflege erhöht werden.

Ziel dieser Maßnahmen ist, die seit Jahren steigenden Aufwendungen auf das Niveau von 2007 zurückzuführen.

Anlage zur Pressemitteilung:

Qualitätsoffensive im Allgemeinen Sozialen Dienst (PDF, 988.37 KB)

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Herausforderungen für Jugendämter

Posted on November 1, 2008. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Zwei interessante Fachbeiträge veröffentlichen die Kinderschutz-Zentren im Zuge der Auswertung der Ergebnisse des Kinderschutzforums 2008, das unter dem Titel „Die Jugend(hilfe) von heute − Helfen mit Risiko“ vom 17.-19. September 2008 in Köln stattfand:

Holger Gläss, Kreisjugendamt Rems-Murr:
(Neue?) Angst vor dem Jugendamt? (pdf)

Dr. Wolfgang Hammer, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg:
Wirksamer Kinderschutz braucht selbstbewusste Jugendämter (pdf)

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Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst/Kommunaler Sozialer Dienst am 9. September 2008 in Köln gegründet

Posted on Oktober 6, 2008. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke | Schlagwörter: |

„Einheit in Vielfalt“ ist das Motto der neu gegründeten Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst / Kommunaler Sozialer Dienst (BAG ASD/KSD).

Am Rande des diesjährigen Bundeskongresses des ‚Allgemeinen Sozialen Dienstes‘ am 9. September 2008 in Köln fand die Gründungsversammlung der BAG ASD/KSD statt.

Ziel der BAG ASD/KSD ist die Stärkung der Anerkennung des ASD bzw. KSD als einen Kernprozess der Sozialen Arbeit in der Kommune und auf Bundesebene.

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Jugendhilfebarometer: Überlastung im ASD wächst

Posted on August 23, 2008. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) weist in seinem Newsletter vom 21.08.08 auf Ergebnisse einer Befragung von Jugendämtern zur Arbeitssituation und Personalbemessung in den Allgemeinen Sozialen Diensten der Jugendämter (ASD) hin.

Im Rahmen des Projekts „Jugendhilfe und sozialer Wandel“ wurde das Konzept einer Online-Erhebung bei Jugendämtern entwickelt. Im November 2007 startete eine Vollerhebung bei allen Jugendämtern mit dem Thema der „Arbeitsorganisation im ASD“. Erste Ergebnisse liegen nunmehr vor, die belegen, dass die Überlastung der Mitarbeiter im ASD wächst.

Meldung des DBSH

DJI-Projekt: Jugendhilfe und sozialer Wandel: Informationen und Ergebnisse

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Uni Siegen – 21. August 08: Was brauchen Pflegekinder? Kontinuität!

Posted on Juli 17, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , , |

Am 21. August 2008 findet an der Universität Siegen ein Fachtag zum Pflegekinderwesen statt. Er steht unter dem Motto: Was brauchen Pflegekinder? Kontinuität!

Was brauchen Pflegekinder um sich gut entwickeln zu können? In einer Reihe von Fachveranstaltungen werden Antworten auf diese Frage vorgestellt. Die Antwort dieses Fachtages lautet: Kontinuität. Ein Schwerpunkt ist die Frage wie Soziale Dienste und Justiz zusammenarbeiten müssen, um die Voraussetzungen für eine die Kontinuität sichernde Planung zu schaffen. Prof. Dr. Salgo (Universität Frankfurt) wird Vorschläge hierfür machen. In Workshops können die Themen vertieft werden. Der Fachtag richtet sich sowohl an MitarbeiterInnen aus Sozialen Diensten (z. B. Pflegekinderdienste, ASD) und der Justiz als auch an Pflegeeltern und ehemalige Pflegekinder.

Nähere Informationen und Programmüberblick

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Berlin: Jugendamtsleiter schlagen Alarm: Kinderschutz mangels qualifiziertem Personal nicht mehr gewährleistet!

Posted on Mai 29, 2008. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Elfi Jantzen, familienpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt:

„In einem offenen Brief machen die JugendamtsleiterInnen der Berliner Bezirke darauf aufmerksam, dass der Kinderschutz in Berlin nicht mehr gewährleistet ist, weil offene Stellen nicht mit geeignetem Personal besetzt werden können. Fachlich geeignetes Personal ist im Zentralen Stellenpool nicht vorhanden, notwendige Außeneinstellungen werden vom Finanzsenator immer wieder blockiert. Von den 24 ab 1.1.08 zusätzlich bewilligten Stellen für die erweiterten Aufgaben der Koordination Kinderschutz sind noch immer drei nicht besetzt. Noch gravierender ist aber, dass nach internen Zahlen der Jugendverwaltung etwa 80 SozialarbeiterInnen in den Allgemeinen Sozialen Diensten fehlen.

Rot-Rot ist dringend aufgefordert, den Kinderschutz zu sichern und Außeneinstellungen für die Jugendämter und die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste erheblich zu erleichtern. Notwendig ist ein Einstellungskorridor für die durch Altersabgänge frei werdenden Stellen.“

Schreiben der LeiterInnen der Berliner Jugendämter (278 KB)

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