Metastudie über Alternativen zu Ritalin

Posted on März 1, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Der Deutschlandfunk berichtete am 19.02. von einer Metastudie, die verschiedene ADHS-Therapien miteinander vergleicht.

Interviewt wurde Prof. Tobias Banaschewski vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, der an der Meta-Studie mitwirkte. Er leitet die Gruppe, die gerade die Leitlinien für die ADHS-Behandlung in Deutschland überarbeitet. Die neuen Empfehlungen sollen bis zum Ende des Jahres vorgelegt werden.

zum Beitrag „Alternativen zu Ritalin“ vom 19.02.2013 (schriftlich und audio)

In seiner Meldung „Aktuelle Untersuchungsergebnisse zu ADHS-Medikament Methylphenidat“ vom 08.02.2013 berichtet das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit u. a. von dem interessanten Untersuchungsergebnis, dass bei 83% der Kinder und Jugendlichen mit ADHS eine psychiatrische Begleiterkrankung diagnostiziert wurde, jedoch nur bei 20% in der Kontrollgruppe.

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Aggressives Verhalten und keine Scheu vor Fremden sind bei Kleinkindern möglicherweise Vorboten von ADHS

Posted on Dezember 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

https://i0.wp.com/www.pfad-bv.de/dokumente/Logo.gifStudien weisen darauf hin, dass sich erste Anzeichen für ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) schon im Vorschulalter bemerkbar machen. „Eltern sollten bei ihrem Kleinkind das Verhalten aufmerksam beobachten. Bestimmte Verhaltensweisen, wie häufiges aggressives Auftreten gegenüber Spielkameraden, Ruhelosigkeit, Furchtlosigkeit, die zu riskantem Verhalten führt, schnelles Anfreunden mit völlig fremden Personen sowie Abneigung gegen Aktivitäten, die mehr als eine oder zwei Minuten Aufmerksamkeit erfordern, können Vorboten von ADHS sein. Es ist wichtig, ADHS früh zu erkennen, um Misserfolge im Bildungsweg so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest zu verringern“, erklärt Dr. Klaus Skrodzki, Kinder- und Jugendarzt aus Forchheim und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte, die eng mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zusammenarbeitet.

Untersuchungen zeigen, dass Kinder mit ADHS eine von der Norm abweichende Gehirnentwicklung aufweisen. Dies bedeutet, dass ADHS auf biologischen bzw. genetischen Ursachen beruht, die ein Mensch lebenslang in sich trägt. So besitzen Kinder mit ADHS einen kleineren Nucleus caudate als Gleichaltrige – eine Struktur im Gehirn, die u.a mit für die Kontrolle von Bewegung, Sprache und für das Lernen verantwortlich ist. „Oft besteht die Gefahr, dass Eltern annehmen, sie könnten diese Unruhe und Aggressivität alleine mit Erziehung beeinflussen. Sie sprechen dann u.U. aus Scham über ihr vermeintliches Versagen als Eltern nicht mit ihrem Kinder- und Jugendarzt darüber und verhindern so eine frühzeitige Therapie“, warnt Dr. Skrodzki.

Quellen: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – Aktuelles vom 07.11.2012Kennedy Krieger Institute vom 28.06.2012

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Neue Diagnose in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: DMDD

Posted on Juli 27, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Die FAZ berichtet im Artikel „Eine explosive Mischung“ vom 06.07.2012 von einer neuen psychiatrischen Diagnose für „extrem reizbare Kinder, die aggressiv sind, zu Wutausbrüchen neigen, daneben aber tieftraurig sein können, Selbstzweifel hegen, sich immer wieder betrübt zurückziehen.“

In Deutschland spricht man bisher von „affektiver Dysregulation“ oder „ADHS plus“, in den USA wird die neue Diagnose „Disruptive Mood Dysregulation Disorder“ oder DMDD in die Neufassung des amerikanischen Klassifikationssystems für psychische Erkrankungen aufgenommen werden.

Man vermutet, dass ca. zwanzig Prozent aller ADHS-Patienten davon betroffen sind .

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Stellungnahme zu häufigen Fehlinformationen der Presse zu ADHS

Posted on April 8, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Aufgrund vielfältiger Pressemeldungen in den letzten Wochen zum Thema ADHS, verfasste die Leitungsgruppe des zentralen adhs-netzes eine Stellungnahme.

Das zentrale adhs-netz ist ein bundesweites Netzwerk zur Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS).

Das zentrale adhs-netz richtet sich sowohl an Experten als auch an Betroffene, ihre Angehörigen und Bezugspersonen. Es informiert außerdem die Öffentlichkeit über ADHS.

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Dresdner Studie untersucht Wirksamkeit von Physiotherapie bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Posted on Februar 8, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Sachsen | Schlagwörter: , , |

In einer Vergleichsstudie wollen Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erstmals die Wirksamkeit unterschiedlicher Formen der Behandlung bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und motorischen Defiziten erforschen. In der groß angelegten Untersuchung werden die Effekte einer Physiotherapie mit der Gabe eines Medikaments oder eines Elterntrainings verglichen.

Für diese Studie sucht die Klinik Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren, die neben den typischen ADHS-Symptomen – beispielsweise mangelnde Konzentrationsfähigkeit und übermäßig hyperaktives/impulsives Verhalten – auch verstärkt unter motorischen Defiziten leiden.

nähere Informationen und Kontaktmöglichkeit

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„Chaos oder unerträgliche Belastung? ADHS bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 18.01. in Augsburg

Posted on Dezember 10, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Chaos oder unerträgliche Belastung? ADHS bei Pflege- und Adoptivkindern“ ist eine Veranstaltung des PFAD für Kinder Augsburg e.V. überschrieben. Am Dienstag, den 18.01.2011 von 19.30 – 21.30 Uhr findet die Fortbildung mit Dipl. Psych. Dirk Guggemos im Haus Tobias in Augsburg statt.

Anmeldungen sind über das Anmeldeformular bis zum 10.01. möglich.

Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung zeigt ein Störungsbild, das durch vielfältige Faktoren bedingt ist und eine genetische Komponente aufweist. Das Zusammenwirken von Motivation, Emotion, Kognition und Bewegungsverhalten (exekutive Funktionen) ist besonders eingeschränkt. Etwa drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen Symptome im Sinne einer ADHS-Erkrankung. Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen.

Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen. Sind Pflege- und Adoptivkinder betroffen ergeben sich daraus Schwierigkeiten da eine Abgrenzung zu Bindungsstörungen, einer Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen sehr schwierig ist. Mythen und Fakten liegen oft nahe bei einander. Für Pflege- und Adoptiveltern wird der erzieherische Alltag oft zur „Schwerstarbeit“.

Der Referent wird auf die Diagnosestellung eingehen. Der Umgang mit dem Erkrankungsbild spielt eine wichtige Rolle da die äußeren Umstände, die individuelle Ausprägung und die eigene Belastbarkeit entscheidend sind. Hinweise aus der Praxis runden den Fachvortrag ab.

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Aktueller Begriff: Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – ADHS

Posted on September 27, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz) Die neueste Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages vom 24.09. 2010 erklärt den Begriff Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – ADHS.

Verfasser ist RD Hans-Henner Becker, M.A. vom Fachbereich WD 9, Gesundheit, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Er stellt die unterschiedlichen, teils kontroversen Sichtweisen informativ und knapp dar.

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Eil-Petition zur Versorgung von Patienten mit ADHS und Entwicklungsstörungen in Deutschland

Posted on September 9, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Aufgrund der aktuellen Versorgungssituation haben ADHS Deutschland e.V., Bundesvereinigung Aufmerksamkeitsstörung e.V. Königswinter (BVAD) und das Kindernetzwerk e.V. Aschaffenburg eine gemeinsame Petition verfasst.

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