Neue Intensivgruppe des Eylarduswerkes für Jugendliche/junge Erwachsene mit FAS und ASS

Posted on November 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

logoAuf einem ehemaligen Bauernhof am Stadtrand von Ochtrup/Westfalen hat das Eylarduswerk am 01.09.17 eine Intensivgruppe für sieben Jugendliche/junge Erwachsene ab 17 Jahren eröffnet.

Die ländlich gelegene Hofstelle bietet mit 13.000 qm Außenflächen und zwei großen Gebäudeteilen viel Platz für männliche und weibliche Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Problematik nicht mehr in Familien oder anderen Wohnformen leben können.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Betreuung von jungen Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS), bei denen auch hirnorganische Beeinträchtigungen/ Behinderungsformen vorliegen und die aufgrund ihres Störungsbildes einen stark strukturierten Alltag mit intensivem Betreuungsschlüssel von 1:1 benötigen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Arbeit mit autistischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit hochfunktionalem Autismus/Asperger Syndrom (ASS). Auch junge Menschen mit schwerwiegenden Traumatisierungen können hier ihren Platz finden.

Am Ende der ca. zweijährigen Betreuung steht der Umzug in die eigene Wohnung, in der Regel mit ambulanter Betreuung oder häufi ger eine niedrigschwellige und langfristig abgestimmte Überleitung in eine Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Kontakt: Detlev Krause (Pädagogischer Vorstand), d.krause@eylarduswerk.de

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„Bindung und Störung in der Entwicklung“ am 13.03. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 25, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Paritätische Bildungswerk plant für den 13.03. in Frankfurt/Main das Seminar „Bindung und Störung in der Entwicklung„. Als Referentin fungiert Lydia Weyerhäuser, sie ist Paar- und Familientherapeutin, Gestalt- und Traumatherapeutin und Supervisorin.

Zielgruppe sind Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Jugendämtern, Schulen und Beratungsstellen, aus Einrichtungen der Eltern- und Familienbildung und alle am Thema Interessierten.

Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Basiswissen zur Bindungstheorie, Bindungsmuster und Bindungsstörungen. Hierzu gehören: autistische Störungen, frühe Ängste, depressive Symptome, Störungen der Aufmerksamkeit (AD(H)S u.v.m.

Bindung beginnt in der Schwangerschaft, setzt sich fort in der Eltern-Kind-Beziehung und ist letztendlich das gefühlstragende Band, was Menschen über Raum und Zeit hinweg verbindet. Frühe Störungen in dieser Entwicklung entstehen oftmals durch traumatische Erfahrungen des Kindes. Sie beeinflussen das Leben und den Lebensverlauf eines Menschen maßgeblich, haben später als psychische und psychosomatische Erkrankungen langfristige Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter. Umso wichtiger ist es für uns, professionelle Bindungsstörungen so früh wie möglich zu erkennen, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hilfreich zur Seite stehen zu können.

Anmeldeschluss ist der 06.02.

nähere Informationen

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Fachtag „Soziale und kommunikative Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)“ am 02.04. in München

Posted on Februar 20, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Verband autismus Oberbayern e.V. veranstaltet am 02.04., dem Weltautismustag, den Fachtag „Soziale und kommunikative Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)“ in München-Giesing.

„Erhebliche Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation“ sind der Kernpunkt der Behinderung Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Um den betroffenen Menschen helfen zu können, muss man daher die Förderung der sozialen Kommunikation in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellen.

Bei Anmeldung nach dem 20.03. ist nur noch die Zahlung an der Tageskasse möglich.

Tagungsprogramm und Anmeldung

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Anwendung von Neurofeedback bei Kindern mit AD(H)S, Autismus, Lernstörungen und posttraumatischer Stressbelastung“ am 07.10. in Stuttgart

Posted on September 14, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Am 07.10. bietet der PFAD-Ortsverein Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. für Vollzeitpflege- und Adoptiveltern die Fortbildung „Anwendung von Neurofeedback bei Kindern mit AD(H)S, Autismus, Lernstörungen, posttraumatischer Stressbelastung “ an. Sie findet ab 20 Uhr mit der Ärztin, Ergotherapeutin und Heilpraktikerin Dr. Edith Schneider in den Räumen des Vereins in der Schloßstr. 81 in Stuttgart statt.

Biofeedback ist eine Therapieform, die die Einheit von Körper und Geist anspricht und die es mit Hilfe elektronischer Geräte ermöglicht psychophysiologische Prozesse bewusst wahrzunehmen und sie zu steuern. Eine besondere Anwendung des Biofeedback ist Neurofeedback, dessen Ziel es ist, elektrochemische Vorgänge im Gehirn zu trainieren und zu optimieren. Dazu wird das Elektroenzephalogramm gemessen und dem Trainierenden rückgemeldet. Verschiedene Störungen wie z.B. ADHS, Epilepsie und Migräne können mit abweichenden Gehirnstrommustern verbunden sein, die über das Training positiv verändert
werden können.

Biofeedback und Neurofeedback sind ganzheitliche Methoden deren Zielsetzung die Bewusstmachung der Verbindung und gegenseitige Beeinflussung von Körper und Geist ist. Durch Biofeedback und Neurofeedback sollen Selbstregulation, Kontrolle und Flexibilität erreicht und dadurch Gesundheit, Lernen und Leistung verbessert werden.

Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt:
Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e. V., Schloßstr. 81, 70176 Stuttgart, Fax: 0711 / 61 27 92, buero@tagesmuetter-stuttgart.de

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Bei Mädchen wird leichter Autismus häufig nicht erkannt

Posted on Oktober 13, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

Bei Mädchen werden leichter ausgeprägte autistische Störungen seltener erkannt als bei Jungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auf der Jahrestagung des Royal College Of Psychiatrists in Großbritannien vorgestellt wurde. An der Studie nahmen 493 Jungen und 100 Mädchen teil, die an britischen und finnischen kinderpsychiatrischen Kliniken untersucht worden waren. Alle Kinder waren von einer milden Form des Autismus betroffen. Sie hatten Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten und mit der Kommunikation, waren aber in der Lage, im Alltag zurechtzukommen.

Die Forscher fanden heraus, dass die Mädchen deutlich weniger stereotypes Verhalten und Wiederholungen von Handlungen zeigten als die Jungen. Autistische Kinder haben oftmals ein extrem ausgeprägtes Interesse für ein bestimmtes, eng umgrenztes Thema, wie etwa für Ritter im Mittelalter. Bei den Mädchen aus der Studie war jedoch eher ein ausgeprägtes Interesse für Menschen und Beziehungen verbreitet. Solche Interessen erscheinen Eltern oftmals weniger ungewöhnlich, so dass sie auch beispielsweise bei einem Gespräche mit einem Arzt unerwähnt bleiben.

Darüber hinaus werden extreme Interessen in diesen Bereichen durch standardisierte Fragebögen zur Diagnose von autistischen Störungen nicht erfasst. Die Forscher schlagen daher vor, die Erforschung von Geschlechtsunterschieden bei autistischen Störungen weiter voranzutreiben.

Meldung von Neurologen & Psychiater im Netz vom 02.10.08

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