Kindernetzwerk (Online) -Handreichung : „Teilhabe für Familien mit bsonderem Bedarf“

Posted on März 10, 2017. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

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„Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 07.09. in Köln

Posted on März 7, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Wenn ein Kind mit Behinderung, das nicht in seiner Herkunftsfamilie aufwachsen kann, den Weg in eine Pflegefamilie findet, werden hohe Anforderungen an die Begleitung und Beratung des Pflegeverhältnisses gestellt. Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. wird häufig von öffentlichen und freien Trägern zu Hilfe gerufen.

Diese Hilferufe sollen im Rahmen der Tagung „Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien“ am 07.09. in Köln erläutert, Erfolgsgeschichten erzählt und lösungsorientiert gemeinsam gearbeitet werden. Referieren werden Kerstin Held und Dirk Schäfer.

Eingeladen sind Berater der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger und Eingliederungshilfe, sowie Fachdienste und solche, die es werden wollen.

nähere Informationen

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BbP fordert mehr Unterstützung für Pflegeeltern und bundesweit gültige Regeln

Posted on März 2, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn einem Interview mit finanzen.de fordert Gerhard Schindler vom Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. mehr Unterstützung für Pflegeeltern. Der Verband fordert gemeinsam mit dem Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände seit langem Regeln, die bundesweit verbindlich gelten.

zum Artikel vom 01.03.2017

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„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02. in Köln

Posted on Januar 18, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Erziehungsbüro Rheinland gGmbH veranstaltet zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen und weiteren Kooperationspartnern am 13./14.02.2017 in Köln die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden, Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung„.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können. Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen vermieden werden können. Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.“

Tagungsflyer

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Artikel: „Sarah bedeutet für mich pures Glück“

Posted on Januar 5, 2017. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: , |

Über die Aufnahme eines kleinen, an Spina bifida erkrankten Mädchens in eine Pflegefamilie berichten die Husumer Nachrichten im Artikel „Sarah bedeutet für mich pures Glück“ vom 04.01.2017.

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„Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ am 13./14.02.2017 in Köln

Posted on Dezember 13, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachtagung „Zugänge ermöglichen – Exklusion vermeiden – Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ findet am 13./14.02.2017 in Köln statt und bildet den Abschluss des Projekts „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ der Forschungsgruppe zur Pflegekinderhilfe an der Uni Siegen.

Auch für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, soll die Option der Unterbringung in einer Pflegefamilie bestehen. Das Recht auf Familie für alle Kinder und Jugendlichen muss aber erst noch verwirklicht werden.

Das Forschungsprojekt hat sich mit den Fragen beschäftigt

  • wie der Zugang zu geeigneten Pflegefamilien verbessert werden kann,
  • wie es gelingen kann, bestehende Pflegeverhältnisse zu stabilisieren und
  • wie Übergänge für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gestaltet werden können

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe u.a.), die sich damit befassen, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Familien unterstützt werden können.
Es sollen Wege der professionellen Begleitung und Unterstützung in der Pflegekinderhilfe aufgezeigt werden, durch die eine Ausgrenzung ganzer Gruppen von Kindern und Jugendlichen verhindert und unnötige Abbrüche von Pflegeverhältnissen
vermieden werden können.
Praxisnah aufbereitete Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sowie ermutigende Praxisbeispiele werden vorgestellt und diskutiert, um als Anregungen zur Entwicklung einer inklusive(re)n Pflegekinderhilfe zu dienen.

Veranstaltungsflyer

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TV-Tipp: „Man liebt sie, als wären’s die eigenen …“ – Pflegekinder mit Behinderung am 25.11.

Posted on November 21, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Beitrag „Man liebt sie, als wären’s die eigenen …“ – Pflegekinder mit Behinderung von Beatrice Sonhüter aus der Reihe Stolperstein wird am 25.11. um 12.30 Uhr auf 3Sat ausgestrahlt.

Manche Paare und Familien stellen sich einer besonderen Aufgabe: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Zwei dieser Familien begleitet die Sendung.

Der Film (29.11 min) kann auch online angesehen werden: nähere Informationen

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Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“

Posted on November 9, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Denise lässt den Computer sprechen“ in der Freien Presse vom 09.11.2016 berichtet von erstaunlichen Entwicklungserfolgen eines 13-jährigen mehrfach behinderten Mädchens in ihrer Pflegefamilie in Sachsen.

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Qualitätskriterien zur Unterstützung von Kindern mit Behinderung und ihren Pflegefamilien

Posted on Oktober 10, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. setzt sich für einheitliche Qualitätskriterien zur Unterbringung von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien ein und führte im September in Köln einen Fachtag (wir berichteten) in Kooperation mit der Uni Siegen durch.

Dort stellten Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt von der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen aktuelle Ergebnisse des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ vor.

Im Zentrum standen dabei gemeinsam mit Fachkräften erarbeitete Qualitätskriterien zur Begleitung und Betreuung von Pflegefamilien und Erziehungsstellen, die Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder besonderen Auffälligkeiten betreuen. Grundlage der vorgestellten Erkenntnisse waren ausführliche prozessbegleitende Interviews, die von der Forschungsgruppe mit den zuständigen Fachberater_innen, Pflegeeltern sowie in einzelnen Fällen weiteren wichtigen Akteuren durchgeführt wurden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass familiale Betreuungsverhältnisse insbesondere dann erfolgversprechend für Kinder und Pflegefamilien sind, wenn eine intensive Begleitung und Unterstützung durch die zuständigen Träger erfolgt. Diese lässt sich in zwei Bereiche unterteilen, die nachfolgend vorgestellt werden.

Qualitätskriterien auf der Strukturebene:

  • Fachberater_innen begleiten in diesem speziellen Bereich der Pflegekinderhilfe im Rahmen einer Vollzeitstelle zwischen zehn und zwölf Pflegeverhältnisse. Dadurch wird die Intensität der Betreuung sichergestellt, die ein hohes Maß an individueller Ausrichtung und Flexibilität bedarf und ohne die eine Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Einschränkung sowohl für die Kinder selbst als auch die weiteren Mitglieder der Pflegefamilie/Erziehungsstelle nicht zu verantworten wäre.
  • Von besonderer Bedeutung sind Entlastungsangebote für die unterschiedlichen Mitglieder der Pflegefamilie/Erziehungsstelle. Dazu gehören sowohl Freizeitangebote für Pflegeeltern, Pflegekinder als auch die leiblichen Kinder der Pflegeeltern. Für die meisten Beteiligten ist es hilfreich und notwendig, verbindliche Pausen vom Pflegefamilienalltag zu erhalten, um zu regenerieren und Kräfte für zukünftige Aufgaben zu bündeln. Die Entwicklung einer förderlichen work-life-balance scheint in einem Tätigkeitsfeld mit fließenden Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem eine besonders herausfordernde Aufgabe zu sein, die hier den Fortbestand und damit die kontinuitätssichernde Planung des Pflegeverhältnisses absichert.
    Zusätzlich sollte es zum Leistungsangebot der zuständigen Träger gehören, die Pflegefamilien/Erziehungsstellen von bürokratischen/administrativen Tätigkeiten zu entlasten. Hier sind insbesondere Antragstellungen von notwendigen Leistungen für das Pflegekind, Auseinandersetzungen mit Krankenkassen sowie Klärungen von Zuständigkeitsfragen zwischen dem öffentlichen Jugendhilfe- und Sozialhilfeträger relevant.
  • Träger, die in diesem Bereich tätig sind, sollten sich darum kümmern, dass gebündelte Informationen für die Pflegepersonen zur Verfügung stehen. Die im Rahmen der Pflegeverhältnisse anstehenden Verwaltungsaufgaben übersteigen das üblicherweise notwendige Verweisungswissen in der Pflegekinderhilfe deutlich, so dass neue Verfahrensrichtlinien zur Orientierung auch für neue Kolleg_innen entwickelt werden sollten. Somit würde ein Mindestmaß an Qualität abgesichert.
  • Für eine adäquate Begleitung der Pflegeverhältnisse ist es erforderlich, dass z.B. juristische und medizinische Expertisen in den Beratungsprozess einbezogen werden. Wenn es für Träger nicht möglich ist innerhalb des eigenen Teams eine multiprofessionelle Expertise aufzubauen, wäre die Zusammenarbeit mit externen Expert_innen wünschenswert. Diese ließe sich ggf. auch im Verbund mehrerer Träger nutzen.

Qualitätskriterien auf der Prozessebene:

  • Die Herausforderungen der untersuchten Pflegeverhältnissen sind häufig nicht mit einer klaren Antwort auf eine gezielte Frage zu lösen. Vielmehr scheint es aus Sicht der Pflegeeltern darum zu gehen, dass Fachberater_innen sich auf einen Prozess des gemeinsamen Wachsens einlassen. Nicht nur die Pflegefamilien, sondern auch die Fachberater_innen entwickeln sich im Laufe des Prozesses und lernen mit den Anforderungen umzugehen.
  • Durch die Aufnahme eines Kindes/Jugendlichen mit einer Behinderung übernehmen Pflegeeltern eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Diese Aufgabe ist nicht zwangsläufig mit einem hohen sozialen Status oder gesellschaftlicher Anerkennung verbunden. Eine umso entscheidendere Bedeutung scheinen dadurch die Fachberater_innen für die Pflegeeltern zu gewinnen. Ihnen ist es wichtig Anerkennung für ihre Leistungen, Wertschätzung für ihr Engagement und Mitgefühl für ihre Belastungen zu erhalten.
  • Die Qualität der Begleitung hängt auch davon ab, wie offen sich die Pflegeeltern auf einen Beratungsprozess einlassen. Dafür ist ein vertraulicher Umgang der Fachberater_innen mit den Informationen ebenso notwendig und sinnvoll, wie eine möglichst angstfreie und fehlerfreundliche Kommunikation.
  • Es ist bekannt, dass sich das soziale Umfeld von Familien nach der Aufnahme eines Pflegekindes mit Behinderung oder z.B. erheblichen Verhaltensauffälligkeiten stark verändern kann, weil sich Bekannte, Freunde, Verwandte möglicherweise zurückziehen. Pflegefamilien/Erziehungsstellen sollten im Vorfeld darüber informiert werden und sie sollten sich sicher sein können, dass sie sich beim Erhalt und Aufbau ihres sozialen Netzwerks auf die Unterstützung des zuständigen Trägers verlassen können.

Verfasser: Dirk Schäfer, dirk.schaefer@uni-siegen.de

Quelle: Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. vom 05.10.2016

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Aktionsbündnis erhält Kinderrechtepreis

Posted on Oktober 7, 2016. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für sein vorbildliches Engagement um Inklusion wurde dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. am 18.09. der WDR Kinderrechte-Sonderpreis 2016 verliehen.

nähere Informationen und Fotos von der Verleihung

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„Ein Wochenende in der Kinderhospizarbeit“ vom 08.-09.10. in Marienheide

Posted on September 8, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ein Wochenende in der Kinderhospizarbeit“ ist eine Veranstaltung des Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) betitelt, die vom 08.-09.10. in Marienheide stattfnden wird.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte aufbauend auf die Intensivkindertagung ein Wochenende zur Hospizarbeit mit Referentin Angelika Simmank anbieten, um seine ehrenamtlichen Berater zu diesem Thema zu schulen und Pflegeeltern “an die Hand zu nehmen.”

  • Aufklärung zu Möglichkeiten zur Hospizarbeit
  • Patientenverfügung verstehen
  • Stärkung der Pflegeeltern in ihrer sehr besonderen Aufgabe
  • Rechtliche Situation im Sterbefall begreifen und eventuell vorsorgen

Die Unterbringung behinderter Pflegekinder in Familien ist seit 30 Jahren das Hauptaugenmerk des BbP. Kinder mit einer verkürzten Lebenserwartung stellen täglich besondere emotionale Anforderungen an die Pflegeeltern. Neben den “alltäglichen” Herausforderungen stehen Vorsorge, Recht und Pflicht im Raum. Allen Beteiligten soll deutlich vor Augen geführt werden, was Kinderhospizarbeit bedeutet und was ein Sterbefall insbesondere für Pflegeeltern bedeutet. Daraus soll eine gute Beratungsqualität und ein umfassendes Bewusstsein für die Eltern entstehen.

Angesprochene Zielgruppen sind alle Personen, die sich mit dem Thema beruflich oder privat befassen sowie Pflegefamilien, die betroffen sind.

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„Qualitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ am 27.09. in Köln

Posted on August 29, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ lädt am 27.09. nach Köln zum Fachtag „Qualitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ ein.

Seit dem letzten Fachtag in Düsseldorf hat eine Expertengruppe Grundlagen für unsere aktuelle Stellungnahme erarbeitet, die dem Aktionsbündnis bereits Gehör im Bundesfamilienministerium verschafft hat.

Die aktuellen politischen Entwicklungen lassen keine sichere Prognose zu, ob es im September bereits ein „Inklusives SGB VIII“ geben wird, ob das Vorhaben gestoppt, verschoben oder umfassend modifiziert wird. Das Aktionsbündnis wird jedoch unabhängig von der Gesetzeslage konkrete Unterstützungsformen und -möglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien weiter ausarbeiten. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Qualitätsstandards entwickeln und diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Der Fachtag soll einen weiteren Schritt in diese Richtung aufzeigen.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wiss. MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben.
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird

nähere Informationen

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Entwicklung von Qualitätsstandards in der inklusiven Pflegekinderhilfe am 27.09. in Köln

Posted on Juli 27, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ widmet sich am 27.09. in Köln dem Thema Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe. Seit dem letzten Fachtag in Düsseldorf hat eine Expertengruppe Grundlagen für unsere aktuelle Stellungnahme erarbeitet, die dem Aktionsbündnis bereits Gehör im Bundesfamilienministerium verschafft hat.

Die aktuellen politischen Entwicklungen lassen keine sichere Prognose zu, ob es im September bereits ein „Inklusives SGB VIII“ geben wird, ob das Vorhaben gestoppt, verschoben oder umfassend modifiziert wird. Das Aktionsbündnis wird jedoch unabhängig von der Gesetzeslage konkrete Unterstützungsformen und -möglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien weiter ausarbeiten. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Qualitätsstandards entwickeln und diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Der Fachtag soll einen weiteren Schritt in diese Richtung aufzeigen.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wiss. MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird.

Anmeldung per Mail bis zum 31.08.16 unter aktionsbuendnis@inklusion-pflegekinder.de

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Fachtag für Pflegeeltern „Trau DICH was – DU bist wer!“ am 10.09. in Mülheim an der Ruhr

Posted on Juli 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. lädt am 10.09. zur Fachtag für Pflegeeltern „Trau DICH was – DU bist wer!“ nach Mülheim an der Ruhr ein. Als Referentin fungiert Henrike Hopp.

Mit dieser Eröffnungstagung möchte der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. eine Kampagne starten, um zu verdeutlichen, dass Pflegeeltern als Eltern, Fachkräfte und verlässliche Lösung für das Pflegekind gut und wertvoll sind. Es soll sie ermutigen, sich zu positionieren und für das Gemeinsame einzustehen! Gleichzeitig wollen sie die begleitenden Ämter und Dienste sensibilisieren, ihre Sichtweise auf die Dinge zum Wohle des Kindes und seines Lebensmittelpunktes zu konzentrieren.

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Umfrage für Pflegeeltern eines geistig behinderten Kindes

Posted on Juli 3, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Für ihre Zulassungsarbeit über die „Situation bei Pflegeeltern mit einem geistig behinderten Kind“ sucht Nora Isabell Hirt, Studentin der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Prof. Klaus Sarimski), Pflegeeltern, die an einer anonymen Online-Befragung teilnehmen (Dauer ca. 15-20 Minuten).

Sie möchte herausfinden, welche Unterstützung Pflegeeltern eines Kindes mit einer geistigen Behinderung erhalten, welche Herausforderungen und Ressourcen im Alltag vorhanden sind und welche besonderen Bedürfnisse bei Pflegeeltern bestehen.

Link zur Umfrage

Kontakt: nora.isabell.h@gmail.com

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Fachtag „Qualtitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ am 27.09. in Köln

Posted on Juni 30, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Aktionsbündnis „Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ lädt zum Fachtag „Qualtitätsentwicklung in einer inklusiven Pflegekinderhilfe“ am 27.09. nach Köln ein.

Den Fachtag werden Dirk Schäfer, Nicole Weißelberg und Kathrin Weygandt, wissenschaftliche MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, wie folgt gestalten:

  • Input: Einblick in den aktuellen Stand des Praxisforschungsprojektes „Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe“ gegeben
  • Parallele Expertinnenworkshops zu konkreten Empfehlungen (Handlungsoptionen) und Forderungen (Gesellschaft, Politik)
  • Resümierender Abschluss, in dem das Kooperationspotential zwischen Praxisforschung und Aktionsbündnis ausgelotet wird

Um Anmeldung per Mail bis zum 31.08. wird gebeten: aktionsbuendnis@inklusion-pflegekinder.de

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„Planung der Hilfe bei Pflegekindern mit Behinderung“ am 31.08. in Münster

Posted on Juni 30, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Um „Planung der Hilfe bei Pflegekindern mit Behinderung“ geht es in der Veranstaltung am 31.08. im LWL in Münster.

Wenn Kinder in einer Pflegefamilie aufgenommen werden, stehen alle Beteiligten vor großen Herausforderungen – und vielen Fragen. Was ist förderlich für die Entwicklung des Pflegekindes? Wie und wer plant die Hilfe? Wer zahlt die Fördermaßnahmen auch über das 18. Lebensjahr hinaus? Liegt beim Kind eine Behinderung vor, stellen sich weitere Fragen, die über den pflegerischen Zusatzbedarf hinausgehen. Darum geht es in der dritten Veranstaltung in dieser Reihe.

Referent ist der Sozialwissenschaftler Martin Gies, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster. Er hat sich mit der Sicht der Pflegeeltern auf die besondere Lebenssituation beschäftigt und daraus Impulse und Ideen abgeleitet, um die Hilfeplanung für Pflegekinder mit Behinderung weiterzuentwickeln.

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Die Veranstaltungsreihe „Praxiswissen trifft Wissenschaft“ wendet sich an interessierte Fachkräfte, Studierende und Lehrende, die – im Anschluss an Impulsreferate – gemeinsam und auf Augenhöhe zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe diskutieren wollen.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ am 11.06. in Greifswald / Anklamm

Posted on April 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Über „Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ wird Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr am 11.06. in Greifswald / Anklamm referieren. Das Seminar wird veranstaltet durch die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Verein „Patchwork“, Pflegeelternverein im Landkreis Vorpommern Greifswald e.V.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Stellungnahme des Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.

Posted on April 7, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Mit seiner ausführlichen Stellungnahme vom 01.04.2016 beteiligt sich das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. an der Diskussion zum Gesetzesvorhaben „inklusive Lösung“.

In einer Übersicht wird das Problemfeld aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und seine Vielschichtigkeit thematisiert. Dabei wird die Situation des Pflegekindes und der potentiellen Pflegefamilie sowie der Hilfeprozess mit Anbahnung, Vermittlung, Fachberatung und Anschlusshilfen umfassend betrachtet.

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Vorlesung “Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe im Vergleich” am 06.04. an der Universität Vechta

Posted on März 6, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 06. April 2016 referieren an der Universität Vechta:

  • Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen):
    Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe im Vergleich
  • Dr. Severine Thomas (Universität Hildesheim):
    Erziehungshilfen als biographische Episode: Geschichten von Care Leavern über Pflegefamilien, Heime, und Wohngruppen und ihr Leben danach

Informationsflyer

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Handbuch „Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?“

Posted on März 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Drogenbeauftragte stellt neuen Ratgeber vor: Menschen mit alkoholbedingten Behinderungen im Alltag stärken!

Schätzungen zufolge kommen in Deutschland jährlich etwa 10.000 Babys mit alkoholbedingten Schädigungen (sog. fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) auf die Welt. Mehr als 2.000 von ihnen mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Fetale Alkoholspektrum-Störungen zählen zu den häufigsten bereits bei der Geburt vorliegenden Behinderungen in Deutschland. Mit Unterstützung der Drogenbeauftragten ist jetzt ein Handbuch erschienen, das sich erstmals speziell an die Betroffenen richtet.

Marlene Mortler: „Noch immer glauben viel zu viele Frauen, dass ein Gläschen Alkohol in der Schwangerschaft nicht schaden wird. Dabei kann es fatale Folgen haben, mit denen Kinder und Eltern ihr Leben lang umgehen müssen. Prävention ist daher ganz wichtig: Wir müssen die werdenden Mütter und ihr Umfeld über die Risiken aufklären. Ebenso wichtig ist es aber auch, den Betroffenen Hilfe anzubieten. Ich freue mich daher sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, ein Handbuch herauszugeben, dass sich direkt an die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen richtet. Bisher fehlte es an konkreten Unterstützungsangeboten, die den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Diese Lücke schließen wir nun mit unserem Handbuch. Es informiert nicht nur über die Erkrankung sondern gibt auch praktische Tipps für das Zusammenleben mit anderen Menschen.“

Nur ein Drittel der Menschen mit FASD kann selbständig leben. Die Betroffenen, ihre Familien und Angehörigen benötigen deshalb Unterstützung. Dies gilt insbesondere für die berufliche Ausbildung, das spätere Berufsleben und das selbstständige Wohnen. Das Handbuch hilft, mehr über Fetale Alkoholspektrum-Störungen zu erfahren und unterstützt die Betroffenen bei der Bewältigung des täglichen Lebens. Es ist damit ein wichtiger Bestandteil der Hilfe bei FASD.

Entwickelt wurde die Publikation gemeinsam mit dem Evangelischen Sonnenhof e.V. in Berlin. Der Sonnenhof war eine der ersten Einrichtungen in Deutschland, in der eine professionelle Hilfe für Menschen mit FASD angeboten wurde. An der Erarbeitung des Handbuchs haben Erwachsene mit FASD ebenso mitgewirkt wie ihre Betreuerinnen und Betreuer.

Das Buch basiert auf einem Ratgeber, der bereits in englischer Sprache entwickelt wurde. Die Übersetzung und Überarbeitung des englischen Ratgebers erfolgte mit freundlicher Erlaubnis von Dr. John Brosseau, dem Superintendenten des Boyle Street Bildungszentrums in Kanada.

Das Handbuch „Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?“ kann auf der Internetseite der Drogenbeauftragten in der Rubrik „Kontakt und Service“ unter dem Menüpunkt „Publikationen“ heruntergeladen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten vom 25.02.2016

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DV-Gutachten zur Anrechnung von Kindergeld bei körperlich bzw. geistig behinderten Pflegekindern

Posted on Februar 7, 2016. Filed under: Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Gegenstand eines Gutachtens des Deutschen Vereins vom 20.01.2016 ist die Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Kindergeld, das die Pflegepersonen beziehen, auf die Unterhaltsleistungen für das Pflegekind (das Pflegegeld) anzurechnen ist, wenn ein körperlich bzw. geistig behindertes Kind im Rahmen der Eingliederungshilfe nach §§ 19 Abs. 3, 53, 54 Abs. 3 SGB XII in einer Pflegefamilie betreut wird.

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Petition zur Einkommenslage der Behinderten

Posted on Januar 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/HAU) Der Petitionsausschuss setzt sich für eine Verbesserung der Einkommenssituation der Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen ein. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten einstimmig, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu überweisen sowie den Fraktionen des Bundestags zur Kenntnis zu geben.

In der Petition wird gefordert, die zusätzliche Anerkennung von Beschäftigten in Werkstätten für Behinderte wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld nicht den Leistungen aus der Grundsicherung gegenzurechnen. Der Petent führt in der Eingabe aus, dass viele Menschen mit Behinderung teils bis zu 35 Stunden pro Woche arbeiten würden und neben dem „bescheidenen Werkstattgeld“ auch auf Grundsicherung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) angewiesen seien. Zusätzliche Gehaltszuwendungen könnten sie jedoch nicht behalten, da diese auf die Grundsicherung angerechnet würden. Dies führe zu Demotivation oder sogar einer ablehnenden Haltung gegenüber den Sonderzahlungen, heißt es weiter.

Wie aus der Begründung zur Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses hervorgeht, gibt es für den genannten Personenkreis bereits Anrechnungsfreiheit von erzieltem Erwerbseinkommen durch die sogenannte Sockelbetragsregelung. Sonderzahlungen seien jedoch nicht anrechnungsfrei. Der Petitionsausschuss stimmt vor diesem Hintergrund der Sichtweise des Petenten zu, dass dadurch bei den Betroffenen „Demotivation und auch Verbitterung entstehen kann, wenn Weihnachtsgeld nie für Weihnachtsgeschenke oder ein Weihnachtsessen oder einen Weihnachtsbaum ausgegeben kann“. Zugleich erinnern die Abgeordneten daran, dass die Lebens- und Einkommenssituation für Menschen mit Behinderung, die in Werkstätten für Behinderte beschäftigt sind, unabhängig von den Fragen des Verdienstes Beschwernisse aufwiesen, „von denen sich Menschen ohne Behinderung noch nicht einmal eine Vorstellung machen können“.

Quelle: Heute im Bundestag vom 15.01.2016

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Bericht von der Fachtagung „Inklusion behinderter Pflegekinder“

Posted on Januar 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Bei seiner Fachtagung „Inklusion behinderter Pflegekinder“ am 14./15. 11.2015 diskutierte der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. die Bedingungen unter denen Kinder mit Behinderung erfolgreich in Pflegefamilien aufwachsen können. Dabei erarbeiteten die TeilnehmerInnen auch, was Pflegeeltern brauchen und was nicht:

„Auf der Wunschliste standen dabei vor allem ideelle Werte: etwa Respekt, Anerkennung, Wertschätzung, Transparenz, klare Regelungen und auf Augenhöhe behandelt zu werden. Auf der Verzichtliste landeten ebenfalls lauter ähnliche Themen: von ständiger Rechtfertigung über Kontrolle, Bevormundung und Bedrohung bis hin zu Erpressung durch angedrohte Herausnahme des Pflegekindes.“

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„Worauf es ankommt! Erfolgreiche Kooperation von Sozialhilfe und Jugendhilfe für Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien“ am 18.02. in Düsseldorf

Posted on Dezember 18, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Worauf es ankommt! Erfolgreiche Kooperation von Sozialhilfe und Jugendhilfe für Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien“ ist der Fachtag von LWL und LVR am 18.02. in Düsseldorf betitelt.

Vorträge:

  • Gila Schindler: Zwischen Kindeswohl und Teilhabe – Die Problematik der Zuständigkeit für Kinder mit Behinderungen
  • Susanne Lambeck: „Entwicklung von Pflegekindern mit Behinderung in Pflegefamilien“

Ferner finden eine Podiumsdiskussion und fünf Workshops zu folgenden Themen statt:

  1. Kooperationsmodell des Märkischen Kreises
  2. Kooperationsmodell der Stadt Düsseldorf
  3. Leben in Gastfamilien: Welche Wohnperspektive hat der junge Mensch im Bereich des  Landschaftsverbandes Rheinland?
  4. Betreutes Wohnen in Gastfamilien (BWF) beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  5. Was kann eine Pflegefamilie leisten? Möglichkeiten und Grenzen

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Appell für inklusive Lösung – Für Hilfen für behinderte Kinder und Jugendliche aus einer Hand

Posted on Oktober 16, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Über 130 ErstunterzeichnerInnen aus der Politik, der Verwaltung, der Wissenschaft, der Praxis und den Verbänden haben einen Appell für eine inklusive Lösung für Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen aus einer Hand gestartet (wir berichteten). Der Appell richtet sich an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig, an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles und an die zuständigen MinisterInnen und SenatorInnen in den einzelnen Bundesländern.

„Die Situation ist derzeit so, dass Kinder und Jugendliche ohne Behinderung oder mit (drohender) seelischer Behinderung Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe) erhalten. Kinder und Jugendliche mit körperlicher und sogenannter geistiger Behinderung erhalten die Leistungen jedoch im Rahmen der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII. Diese Aufteilung der Zuständigkeiten für junge Menschen mit Behinderungen auf die Sozialhilfe und die Kinder- und Jugendhilfe führt in der Praxis zu erheblichen Definitions- und Abgrenzungsproblemen, aus denen Zuständigkeitsstreitigkeiten, erheblicher Verwaltungsaufwand und vor allem Schwierigkeiten bei der Gewährung und Erbringung von Leistungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien resultieren. Dies steht der Inklusion eindeutig entgegen und erschwert den Betroffenen das Leben zusätzlich“, erklärte Ottmar Miles-Paul, der den Appell mit initiiert hat.

Die UnterstützerInnen des Appells fordern daher eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen. Sie fordern die MinisterInnen auf, dies In den laufenden Reformprozessen zum Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen und in der Reform der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) endlich zu regeln.

Link zum Appell, der im Internet unterstützt werden kann: http://tinyurl.com/q4pgdj2

Quelle: Pressemitteilung von Ottmar Miles-Paul, NETZWERK ARTIKEL 3, Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz vom 15.10.2015

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Fachtagung „Inklusion behinderter Pflegekinder“ am 14./15.11. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 15, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung „Inklusion behinderter Pflegekinder“ des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. am 14./15.11. in Frankfurt/Main richtet sich an Berater, Kräfte aus den Fachausschüssen, Fachkräfte aus der Jugend- und Sozialhilfe und Pflegefamilien. Referentinnen werden Christa Wollstädter und Annette Elges sein.

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Workshop „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung“ am 05.11. in Berlin

Posted on Oktober 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Aktion Psychisch Kranke e.V. organisiert im Rahmen ihres Projektes „Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendliche in Deutschland“ am 05.11.2015 in Berlin einen Workshop zum Thema „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung„.

Kernthemen dieser Veranstaltung werden sein:

  • Partizipation von Eltern und Jugendlichen
  • Rechtliche, ethische und kinder- und jugendpsychiatrische Aspekte zur Einschränkung der Selbstbestimmung bzw. Zwang.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Selbsthilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Betreuungsrecht usw. und dient dem interdisziplinären Austausch. Die Ergebnisse fließen in die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, der Zugang aufgrund des Raumangebots beschränkt. Eine Anmeldung per Anmeldeformular ist bis zum 26.10.2015 erforderlich. Bei Interesse sendet die Geschäftsstelle der APK eine Einladung zu: apk-bonn@netcologne.de, Tel.: 0228 / 67 67 40.

Programm

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PFAD unterstützt Appell für eine inklusive Lösung

Posted on September 29, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Die Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes Dagmar Trautner schloss sich dem Appell „Hilfen aus einer Hand – auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen“ als eine der ErstunterzeichnerInnen an, ebenso die Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes, Dr. Carmen Thiele, in ihrer Eigenschaft als Vertreterin des Runden Tisches der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände.

Gefordert wird, im Rahmen des geplanten Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen und einer entsprechenden Reform des SGB VIII, eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen, ob sie behindert sind oder nicht.

⇒ zum Appell für eine inklusive Lösung nebst Liste aller ErstunterzeichnerInnen

⇒ Hier können Sie selbst die Petition mit Ihrer Unterschrift unterstützen: http://tinyurl.com/q4pgdj2

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Buch-Tipp: „Suchtgefährdete Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen“

Posted on September 17, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im August 2015 erschien im De Gruyter VerlagSuchtgefährdete Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen – Diagnostik, Screening-Ansätze und Interventionsmöglichkeiten„. Herausgeber sind Gela Becker, Klaus Hennicke und Michael Klein.

Fast jeder zweite Erwachsene mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) entwickelt zusätzlich zur bestehenden Beeinträchtigung eine Suchtstörung. Dieses Buch gibt eine Einführung in die Diagnostik bei Erwachsenen mit FASD, zeigt Screening- und Interventionsansätze auf und ermöglicht so einen umfassenden Einblick in diese komplexe, schwer zu behandelnde Beeinträchtigung. Individualisierte, (prä)therapeutische Bausteine für ein ambulantes Beratungs- und Unterstützungsangebot werden dargestellt, die sowohl für Menschen mit FASD als auch für Menschen mit vergleichbaren Beeinträchtigungen konzipiert wurden. Die in komprimierter Form beschriebenen Module sollen dazu beitragen, vorhandene Betreuungskonzepte um die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu erweitern und tragen damit zur Verbesserung der gesellschaftlichen Eingliederung und Teilhabe dieser Menschen bei. Die Module basieren auf verschiedenen Vorlagen aus der Suchtkrankenhilfe und aus der Behindertenhilfe. Sie bieten umfassende Anregungen für den diagnostischen, therapeutischen und pädagogischen Umgang mit dieser Klientel.

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BZgA und Bundesdrogenbeauftragte appellieren: Eine alkoholfreie Schwangerschaft – dem Kind zuliebe

Posted on September 8, 2015. Filed under: Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

Eine alkoholfreie Schwangerschaft – dem Kind zuliebe
BZgA unterstützt mit Praxismodulen die Beratung Schwangerer zum Alkoholverzicht

Berlin/Köln, 7. September 2015. Für viele Betroffene sind bereits Alltäglichkeiten eine große Herausforderung: Anziehen und Zähneputzen müssen jeden Tag aufs Neue gelernt werden. Oder es fehlt das angemessene Maß für Nähe und Distanz zu den Mitmenschen. Dies sind nur zwei Beispiele aus dem Leben der Kinder mit dem Vollbild einer fetalen alkoholbedingten Störung (FAS). Aber selbst die weniger auffälligen fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) führen dazu, dass Betroffene unter vielfältigen körperlichen, kognitiven und sozialen Einschränkungen leiden. Sie sind meist ein Leben lang auf Hilfe angewiesen. In Deutschland werden schätzungsweise mindestens 2.000 Kinder pro Jahr mit fetalem Alkoholsyndrom geboren, mindestens 10.000 Kinder weisen fetale Alkoholspektrum-Störungen auf.

Marlene Mortler: „Für die Betroffenen und ihre Familien sind diese Störungen eine große Belastung. Diese ist komplett vermeidbar, wenn während der Schwangerschaft auf Alkohol verzichtet wird. Daher setzen die Angebote der Bundesregierung an zwei Stellen an: umfassende Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien und Vermeidung von fetalen Alkoholspektrum-Störungen durch Aufklärung.“

Umfassende Informationen und sensible Gesprächsangebote für Schwangere und ihre Partner zum Thema Alkoholverzicht in der Schwangerschaft sind notwendig. „Studien zeigen, dass mehr als ein Viertel der Schwangeren zumindest gelegentlich Alkohol trinkt“, beschreibt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Problemlage. „Wir gehen davon aus, dass oft Unwissenheit und Unkenntnis der schwerwiegenden Folgen zu diesem Verhalten führt. Es gilt, ein Bewusstsein für die Risiken von Alkoholkonsum, auch während der Schwangerschaft, zu schaffen.“

Deshalb hat die BZgA mit Unterstützung des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V., der Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. und des Deutschen Hebammenverbandes Praxismodule für die Schwangerenvorsorge entwickelt, um das Thema „alkoholfreie Schwangerschaft“ dauerhaft in der Beratung Schwangerer verankern zu können.

Denn Vorsorgeuntersuchungen und Schwangerschaftsbetreuung bieten einen vertraulichen Rahmen, in dem das sensible Thema „Alkoholkonsum während der Schwangerschaft“ angesprochen werden kann. Gynäkologinnen, Gynäkologen und Hebammen begleiten Schwangere und ihre Partner über eine lange Zeit und sind als Expertinnen und Experten für alle Themen rund um Schwangerschaft und Geburt primäre und vertraute Ansprechpartner.

Die neuen Praxismodule „Bewusst verzichten: Alkoholfrei in der Schwangerschaft“ bieten gynäkologischen Fachkräften und Hebammen neben konkreten Hilfestellungen für die Beratungssituation auch umfangreiche Hintergrundinformationen zu den medizinischen Grundlagen der alkoholbedingten fetalen Störungen. Der modular aufgebaute Leitfaden unterstützt dabei, genau die Antworten auf Fragen zu finden, die für die jeweilige Beratungssituation aktuell sind.

Praxisbeispiele und Gesprächsanregungen, wie beispielsweise das Thema Alkoholkonsum erstmalig während einer Sprechstunde offen und ohne Stigmatisierung angesprochen werden kann, sorgen dafür, dass die Informationen direkt in das eigene berufliche Handeln integriert werden können. So kann Alkoholverzicht zu einem festen Thema in der Schwangerenvorsorge werden, um die Zahl der Babys mit fetalen Alkoholspektrum-Störungen zu reduzieren.

Weitere Informationen zu den FASD-Projekten der Bundesdrogenbeauftragten, finden Sie unter: www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/alkohol/alkohol-und-schwangerschaft.html

Die BZgA-Materialien für Schwangere bzw. Tätige in der Schwangerenvorsorge:

  • Für Multiplikatoren: „Bewusst verzichten: Alkoholfrei in der Schwangerschaft“ Praxismodule für die Beratung Schwangerer, Best.-Nr. 320 400 00
  • Flyer: „Informationen zum Thema Alkohol für Schwangere und ihre Partner“,Best-Nr. 320 410 01
  • „Andere Umstände – neue Verantwortung“ Informationen und Tipps zum Alkoholverzicht während der Schwangerschaft und Stillzeit, Best.-Nr. 320 410 00
  • Lecker & gesund hoch zwei – Alkoholfreie Drinks nicht nur für Schwangere, Best.-Nr. 320 410 02

Bestellung über: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention, Fax: 0221/8992257, E-Mail: order@bzga.de

Weitere Informationen zum Thema Alkohol und Schwangerschaft: www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schwangerschaft-und-stillzeit

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 07.09.2015

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Hessen: Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag PAKT 2015 am 10.10. in Friedberg

Posted on September 1, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag PAKT 2015 des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien in Hessen findet am 10.10. in Friedberg/Hessen zum Thema „Kinder mit besonderen Bedürfnissen“ – Einstufung in Sonderpflegestellen und gemäß § 35a SGB VIII – Hilfen und Unterstützung statt.

Eine Anmeldung ist bis zum 01.10. möglich.

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„Haftung in der Arbeit mit behinderten jungen Menschen“ am 02.10. in Potsdam

Posted on August 25, 2015. Filed under: Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Wird ein behinderter Mensch während seiner Betreuungszeit verletzt oder beschädigt er fremdes Eigentum, stellt sich schnell die Frage, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt und also die Geschädigten Ersatz von der/dem Betreuer/in verlangen können.

Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fortbildung der BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 02.10. in Potsdam. Referent wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe sein.

Anhand von konkreten Fällen werden die rechtlichen Grundlagen der Haftung der betreuenden Mitarbeiter/innen gegenüber ihren Klienten, aber auch gegenüber Dritten, beleuchten. Daneben wird sich auch mit straf- und versicherungsrechtlichen Fragen auseinandergesetzt.

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Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“

Posted on August 4, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , , |

„Judo auf Rezept“ bewirkt, dass die FASD-geschädigte achtjährige Anna aus Sachsen sich gut entwickelt und sportliche Erfolge feiern kann. Ein engagierter Sportverein hat sich auf die Inklusion eingelassen und nun sorgt das zierliche Mädchen nicht nur bei Wettkämpfen für Menschen mit Behinderung für Furore, sondern auch bei „gewöhnlichen“ Judowettbewerben. Für einige Kinder und Jugendliche ist sie sogar zum Vorbild geworden.

zum Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“ vom 03.08.2015 in der Freien Presse

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Buch-Tipp: „Tim lebt!“

Posted on Juli 10, 2015. Filed under: Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Das Pflegeelternpaar Simone und Bernhard Guido  hat gemeinsam mit der Journalistin Kathrin Schadt ein Buch über ihren heute 18-jährigen lebenslustigen Sohn Tim geschrieben: „Tim lebt!: Wie uns ein Junge, den es nicht geben sollte, die Augen geöffnet hat“.

Als das „Oldenburger Baby“ macht der Junge 1997 Schlagzeilen. Sein Schicksal löste damals heftige Diskussionen über Abtreibungen, Behinderungen und das Recht auf Leben aus.

Im Artikel „Downsyndrom – Der Junge, der seine Abtreibung überlebte“ berichtet die WELT ausführlich über die Pflegefamilie.

Zum Buch kann man sich auf den Verlagsseiten informieren.

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Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“

Posted on Juli 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

Über die 42-jährige FASD-Betroffene Grit Wagner und ihr Buch „Ich, das Kind aus der Schnapsflasche“ berichtet die Freie Presse im Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“ vom 03.07.2015.

Nähere Informationen zum Buch

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17. Fachtagung: „FASD …eine Herausforderung?“ am 25./26.09. in Osnabrück

Posted on Juni 23, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

FASD-Deutschland lädt zu seiner 17. Fachtagung: „FASD …eine Herausforderung?“ am 25./26.09. in die Hochschule Osnabrück, Gebäude AB, Albrechtstraße 30, 49076 Osnabrück, ein. Die Schirmherrschaft für diese Fachtagung übernehmen Frau Marlene Mortler, Bundesdrogenbeauftragte und Frau Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an dem Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich infolge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Daher ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die verschiedenen Aspekte der Behinderung eingehen, in Vorträgen, moderierten Gesprächsrunden und Workshops Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

Parallel zur Fachtagung wird eine Ausstellung schon laufender Präventionsprojekte präsentiert, wie z.B. die „Begehbare Gebärmutter“ des FASD-Netzwerkes Nordbayern, eine Fotoausstellung „FAS-Kinderen“ der niederländischen Künstler Allard de Witte und Joost Boos, sowie Projekte rund um das Leben und Arbeiten mit FASD.

FASD Deutschland e.V. ist ein bundesweiter Verein, der sich für Menschen mit FASD und ihre Bedürfnisse einsetzt. Sie sehen ihre Hauptaufgabe darin, über die Auswirkungen von Alkohol in der Schwangerschaft aufzuklären, damit den betroffenen Familien besser geholfen werden kann.

Eine frühzeitige Anmeldung zur Tagung ist angeraten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Programmflyer

Anmeldung

Veranstaltungsseite

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Zollernalbkreis fördert Pflegefamilien für behinderte Kinder

Posted on Mai 28, 2015. Filed under: Baden-Württemberg, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Schwarzwälder Bote berichtet im Artikel „Grundsatz: ambulant vor stationär“ vom 27.05.2015 von der Initiative des  Zollernalbkreises in Baden-Württemberg, die Eingliederungshilfe für in Pflegefamilien untergebrachte Kinder und Jugendliche mit Behinderung – zunächst befristet bis Ende 2018 – vollständig zu übernehmen.

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Bundesverband behinderter Pflegekinder mit neuem Logo

Posted on Mai 28, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

Herbstein (ges) – Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) hat sein Logo erneuert. Beim diesjährigen Familientreffen in Herbstein (Hessen) stellte die Vorsitzende Kerstin Held das neu gestaltete Emblem erstmals öffentlich vor. Der überarbeitete Schriftzug soll nun deutlicher auf das Anliegen, behinderte Kinder in Pflegefamilien zu vermitteln, verweisen. Außerdem besetzte die Mitgliederversammlung den freigewordenen Posten des Schriftführers. Einstimmig gewählt wurde Sabine Schubert aus Hagen im Bremischen, Kreis Cuxhaven. Die 35-jährige Bürokauffrau betreut zusammen mit ihrem Mann zwei Pflegekinder mit Behinderung.
„Unser neues Logo stellt die Abkürzung BbP als stilisierte Pflegefamilie dar“, erklärt Kerstin Held: Die beiden Großbuchstaben rahmen als beschützende Eltern ein Kind im Rollstuhl ein. „Das Kind steht im Mittelpunkt – genau wie bei der Arbeit unseres Bundesverbands“, führt die Vorsitzende weiter aus. Das neue Emblem ersetzt das bisherige Logo, das vor Jahrzehnten als handgestrickte Notlösung entstanden war. Besonders der darin enthaltene Pfeil nach oben hatte immer wieder für Irritationen gesorgt: Besucher der Geschäftsstelle in Papenburg etwa gingen regelmäßig in den zweiten Stock hoch, obwohl die Räume im ersten liegen.

Beim Familientreffen des Bundesverbands behinderter Pflegekinder trafen sich dieses Jahr so viele Teilnehmer wie schon lange nicht mehr: 24 Familien mit insgesamt 109 Personen kamen über Pfingsten drei Tage lang im Kolpingdorf Herbstein im hessischen Vogelsbergkreis zusammen. Für die 51 Kinder darunter gab es ein eigenes Spiel- und Betreuungsprogramm, darunter den Mitmachzirkus San Pedro Piccolino aus Werl. Neben dem persönlichen Austausch untereinander steht beim Familientreffen regelmäßig auch eine fachliche Fortbildung auf dem Programm. Dieses Jahr referierte Henrike Hopp, Diplom-Sozialarbeiterin und Mitbegründerin des Portals „Moses Online“, über Vormundschaftsrecht.

Nach wie vor sucht der Bundesverband in ganz Deutschland Pflegeeltern, die Kinder mit unterschiedlichsten Behinderungen oder Beeinträchtigungen aufnehmen. Damit die Vorstellungen einer Pflegefamilie und der Pflegebedarf eines Kindes möglichst genau übereinstimmen, hat der BbP einen ausführlichen Bewerberbogen entwickelt. Er kann auch über die Internetseite des Bundesverbands heruntergeladen werden.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) ist eine Selbsthilfevereinigung von Pflegeeltern, die sich für Pflegekinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen engagieren. Er wurde 1983 gegründet und vertritt bundesweit fast 800 Mitglieder mit über 600 Pflegekindern unter 18 Jahren. Zentrales Anliegen ist die Vermittlungshilfe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Pflegefamilien. Nach der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht, in einer Familie aufzuwachsen. Der BbP ist als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt und vertritt die Interessen behinderter Pflegekinder und ihrer Pflegeeltern auch im politischen, sozialrechtlichen und gesellschaftlichen Bereich.

Quelle: Pressemitteilung des BbP vom 27.05.2015

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PFAD Fachzeitschrift 02/2015: „Geschlechterrollen in Pflege- und Adoptivfamilien“

Posted on Mai 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Geschlechterrollen in Pflege- und Adoptivfamilien“ sind Hauptthema der Ausgabe 02/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Annelinde Eggert-Schmid-Noerr: Geschlechterdifferentes Erleben und Verhalten bei Pflegekindern
  • Peter Kühn: Geschlechtsspezifische Aspekte bei der biografischen Aneignung der Adoptionsgeschichte
  • Kerstin Bronner: Mädchen rosa, Jungen hellblau – Mädchen werden Einzelhandelskauffrau, Jungen Baggerfahrer?
  • Carmen Thiele: Geschlechtsbezogene Sichtweisen in der Pflegekinderhilfe
  • Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien – PFAD unterstützt die Positionen seiner Kooperationspartner
  • Bundeskinderschutzgesetz: Kontinuitätssicherung in der Pflegekinderhilfe: Möglich, aber noch nicht ausreichend umgesetzt
  • Vormundschaft für Pflegekinder – Erfordernisse aus der Sicht der Pflegefamilienverbände
  • 16. Jahrestagung der BAG ADOPTION und INPFLEGE
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DIJuF-Positionspapier „Inklusion als Impuls – Hinweise und Anmerkungen aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Mai 8, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Die Ständige Fachkonferenz 1 „Grund- und Strukturfragen des Jugendrechts” im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) hat ein Positionspapier zum Thema „Inklusion als Impuls – Hinweise und Anmerkungen aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe“ verabschiedet. Es beeinhaltet auch Aussagen und Forderungen für den Bereich der Unterbringung junger Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen in Pflegefamilien.

⇒ zum Positionspapier

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BbP-Familientreffen 2015 in Herbstein

Posted on April 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über Pfingsten 2015 (22.-25.05.) lädt der Bundesverband behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. seine Mitglieder wieder zum jährlichen Familientreffen ins Kolping-Feriendorf Herbstein ein.

nähere Informationen

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Verzeichnis zu den Einrichtungen und betreuten Wohnformen für volljährige Menschen mit Behinderung in Bayern

Posted on April 9, 2015. Filed under: Bayern | Schlagwörter: , |

Mitte 2014 erhob das Bayerische Landesamt für Statistik umfangreiche Daten zu den Einrichtungen und betreuten Wohnformen für volljährige Menschen mit Behinderung. Adress- und Eckdaten stehen jetzt in einem Verzeichnis zur Verfügung.

Alle zwei Jahre erhebt das Bayerische Landesamt für Statistik im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Daten zu den Einrichtungen für volljährige Menschen mit Behinderung.

Im jetzt veröffentlichten Verzeichnis finden Sie zum Stand 1. Juli 2014 für 732 Einrichtungen folgende Angaben:

  • Adressdaten der Einrichtungen sowie der Träger
  • Informationen zur Trägerart
  • Informationen zur Art der Einrichtung
  • Zahl der verfügbaren Plätze und der Kurzzeitplätze

Das Verzeichnis „Einrichtungen und betreute Wohnformen für volljährige Menschen mit Behinderung in Bayern 2014“ kann als Datei oder als Druckausgabe zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 09.04.2015

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Aktionsbündnis für Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V. gegründet

Posted on März 27, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Am 26. Februar 2015 hat sich der Verein „Aktionsbündnis für Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.“ gegründet. In der diesbezüglichen Presseerklärung werden die Hintergründe und die Ziele des Vereins ausführlich erläutert. Ziel des Vereins sei es, die Interessen von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien und die Interessen ihrer Pflegefamilien zu vertreten und eine entsprechende Lobby zu bilden, da auch annähernd 6 Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland das hierdurch verankerte Recht von Kindern mit Behinderungen auf ein Aufwachsen in Familie nur unzureichend verwirklicht sei.

Die Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Form der Familienpflege bedürfe einer umfassenden gesetzlichen Qualifizierung. Dahingehend sei das Ziel der sogenannten „Großen Lösung“ erstrebenswert – hiermit würden alle Kinder und Jugendlichen in die Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe fallen und die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen wären in diesem Leistungsgesetz festzuschreiben.
Aber unabhängig davon, ob die entsprechenden Reglungen im Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) oder im Recht der Sozialhilfe (SGB XII) oder einem neuen Leistungsrecht festgeschrieben werden, hält der neu gegründete Verein verlässliche gesetzliche oder anderweitige Regelungen bzw. Standards in insbesondere folgenden Punkten für unerlässlich: Dies betrifft die Finanzierung der Unterbringung von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien, die Ausstattung und die unterstützenden Leistungen für Pflegefamilien mit behinderten Kindern, die Beratung und Begleitung von Pflegefamilien mit behinderten Kindern sowie die Qualität und Ausstattung von Fachdiensten für Pflegekinder mit Behinderung.

Auf der Homepage des Vereins Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.  finden sich weitergehende Informationen zum Thema.

Quelle: IGfH

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BbP fordert Berücksichtigung behinderter Pflegekinder im neuen Bundesteilhabegesetz

Posted on März 23, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Auch der Bundesverband behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. setzt sich mit einer eigenen Stellungnahme für die Berücksichtigung behinderter Pflegekinder im neuen Bundesteilhabegesetz ein.

⇒ Stellungnahme vom 13.02.2015

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Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien – Berücksichtigung im Bundesteilhabegesetz

Posted on März 23, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Das 2014 gegründete Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien wendete sich am 16.02. mit folgender Stellungnahme an die Mitglieder der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz:

Das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien setzt sich für die Belange von Kindern mit Behinderungen ein, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Wir verfolgen mit unserem Engagement die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, demnach auch Kinder mit Behinderungen die Chance erhalten sollen in einer Familie aufzuwachsen.

Mit dem Anspruch auf Familienpflege nach § 54 Abs. 3 SGB XII wurde in Deutschland dieses Recht zwar gesetzlich abgesichert. Unsere Erfahrungen mit der Praxis der Sozialhilfeträger zeigen jedoch, dass sich die Umsetzung des Rechts häufig erheblichen Hürden gegenüber sieht:

Es fehlen Standards für die Sicherstellung des notwendigen Unterhalts behinderter Kinder in Pflegefamilien. Eine analoge Anwendung der Vorgaben der Kinder- und Jugendhilfe greift häufig zu kurz, da weder der behinderungsbedingte Mehrbedarf der Kinder noch die Kosten der Teilhabeleistungen der Pflegeeltern dort beschrieben werden. Die Ausstattung der Pflegestelle ist nicht sichergestellt und muss immer wieder von Fall zu Fall entschieden werden. Die Fortsetzung des Pflegeverhältnisses über die Volljährigkeit hinaus ist nicht geregelt und damit nicht abgesichert. Die Begleitung der Pflegefamilien durch professionelle Fachdienste, die die Arbeit der Pflegeeltern qualifizieren, supervidieren und mit Rahmenleistungen unterstützen, findet keine ausdrückliche gesetzliche Grundlage.

Dieser Mangel an Standards in der Eingliederungshilfe in Form der Familienpflege für behinderte Kinder lässt Pflegepersonen von der Aufgabe Abstand nehmen, weil ihnen hier die erforderliche Verlässlichkeit der zuständigen Behörden fehlt. So machen wir immer wieder die Erfahrung, dass Kinder trotz interessierter Pflegefamilien nicht vermittelt werden können, weil die Rahmenbedingungen für die Familie zu unsicher sind und Familien zu Recht die Gefahr der Überforderung sehen. Trotz möglicher Alternativen werden Kinder mit Behinderungen in solchen Situationen in einem Heim untergebracht und ihr Anspruch auf ein familiäres Aufwachsen ist vereitelt.

Zur Umsetzung des Anspruchs von Kindern mit Behinderungen auf ein familiäres Aufwachsen sind aus unserer Sicht daher weitere bundesweite Regelungen notwendig, mit denen die notwendigen Standards gesetzt werden. Vorrangig wäre dabei das Ziel der sogenannte „Großen Lösung“ zu verfolgen, mit der alle Kinder und Jugendlichen in die Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe fallen und in diesem Leistungsgesetz die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen festzuschreiben wären.

Ob aber nun im Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) oder im Recht der Sozialhilfe (SGB XII) oder einem neuen Leistungsrecht hält das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien die Berücksichtigung folgender Punkte im Rahmen der Erarbeitung eines Bundesteilhabegesetzes für absolut notwendig:

  • Normierung von Standards zur Finanzierung der Unterbringung von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien
  • Normierung von Standards zur Ausstattung und der unterstützenden Leistungen für Pflegefamilien mit behinderten Kindern
  • Normierung von Standards zur Beratung und Begleitung von Pflegefamilien mit behinderten Kindern
  • Normierung von Qualitätsstandards und Ausstattung von Fachdiensten für Pflegekinder mit Behinderungen
    (nähere Ausführungen zu den einzelnen Punkten)

Das Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien steht zur Beratung gerne bereit.

Gila Schindler, Frauke Zottmann-Neumeister und Peter Kreuels für das
Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien

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„Abgrenzung von Jugendhilfe zur Sozialhilfe bei fremdplatzierten Kindern“ am 23.04. in Wuppertal

Posted on März 20, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Fachanwältin Gila Schindler wird am 23.04. in Wuppertal über die „Abgrenzung von Jugendhilfe zur Sozialhilfe bei fremdplatzierten Kindern“ sprechen. Die Fortbildung wird veranstaltet von der Praxis Coaching und Beratung für Familien Simone Kabus. Sie wendet sich an Sozialarbeiter,  Pädagogen, Vormünder, Mitarbeiter aus Beratungsstellen, sowie Betreuungs- und Vormundschaftsvereinen, (Pflege-)Eltern, Juristen und am Thema Interessierte.

nähere Informationen

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Neues Info-Heft: Leistungsansprüche von Kindern mit Behinderung

Posted on Februar 5, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat ein digitales Info-Heft zu den vorhandenen Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung veröffentlicht. Die Publikation trägt den Titel „Was braucht das Kind?“ und ist ausschließlich als PDF verfügbar. Sie kann kostenlos abgerufen werden unter www.publikationen.lvr.de.

„Der Fächer der vorhandenen Sozialleistungen ist für Familien und die sie beratenden Stellen oft unüberschaubar und komplex. Hier wollen wir Unterstützung geben. In unserem Info-Heft werden alle verfügbaren Ansprüche bekannt gemacht und lebensbiographisch sortiert, sodass ein leichterer Zugang zum Thema möglich ist“, erklärt LVR-Direktorin Ulrike Lubek.

„Was braucht das Kind?“ richtet sich an Familien ebenso wie an Fachkräfte und bietet auf 24 Seiten einen Überblick über pflegerische Maßnahmen, Hilfs- und Heilmittel, Rehabilitationsmaßnahmen, heilpädagogische Leistungen, Hilfen im Bereich Schule sowie Leistungen zur Teilhabe. Neben den Leistungen von Kranken- und Pflegeversicherungen führt die Veröffentlichung auch die Angebote von örtlichen Jugend- und Sozialämtern auf, genauso wie die Leistungen von überörtlichen Sozialhilfeträgern. Auch Fördermittel für Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten sind enthalten, da diese den Kindern und Jugendlichen direkt zugutekommen.

Quelle: Pressemitteilung des LVR vom 26.01.2015

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Umfrage: Wohnen mit FASD für Jugendliche und Erwachsene

Posted on Januar 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

FASD Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss von Adoptiv-, Pflege- und leiblichen Eltern, von FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) Betroffenen und Fachleuten, die über die angeborene Behinderung aufklären, die Öffentlichkeit sensibilisieren und sich für die Forschung engagieren.

Momentan beschäftigt den Verband die Wohnsituation junger Menschen. Zu diesem Thema wurde ein ausführlicher Fragebogen erarbeitet, der für Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene mit FASD ausgefüllt werden soll. Mit den erfassten anonymen Daten kann der Verband die Politik besser auf bestehende Probleme aufmerksam machen.

zum Fragebogen

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Expertenanhörung im Gesundheitsausschuss: Konzept gegen Alkoholsyndrom

Posted on Januar 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Berlin: (hib/PK) Das Ausmaß schwerer Schädigungen von Kindern durch den Alkoholkonsum von Frauen während der Schwangerschaft wird offenbar noch drastisch unterschätzt. Bei einem Expertengespräch am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages forderten die Sachverständigen aus Medizin und Praxis die Abgeordneten energisch dazu auf, dieses gravierende Problem mit geeigneter Vorbeugung, Aufklärung, Diagnose und Behandlung systematisch anzugehen.

Nach Auskunft der Experten wurde das sogenannte fetale Alkoholsyndrom (FAS) erstmals 1973 in den USA diagnostiziert und ist seither auch in Deutschland bekannt, allerdings zumeist nur in Fachkreisen, obwohl es mit konservativ geschätzt 200.000 Betroffenen hierzulande kein Randphänomen ist. In Deutschland werden jedes Jahr im Schnitt 2.000 Kinder geboren, die alle Anzeichen eines FAS zeigen und schätzungsweise rund 10.000 Kinder, die einzelne Anzeichen von FAS aufweisen.

Das FAS steht für die schwersten Formen der Schädigung eines Fötus durch Alkohol und umfasst körperliche, geistige sowie Verhaltensstörungen. Das gesamte Spektrum der vorgeburtlichen Alkoholschädigung wird mit dem Begriff Fetal Alcohol Spectrum Disorders (FASD) zusammengefasst. Diese Schädigungen sind irreparabel und bleiben ein Leben lang. Die zahlreichen Formen dieser Schädigung sind nach Angaben der Experten ausgesprochen schwer zu diagnostizieren, weshalb auffällige Kinder oft zu einer ganz anderen Krankheit oder Störung zugeordnet werden.

Viele Ärzte wollten eine solche Diagnose wegen der zahlreichen Unsicherheiten auch nicht stellen. Nur etwa ein Fünftel der Fälle werde überhaupt sofort erkannt, der Rest nicht oder erst mit Verzögerung. Die Experten sprachen von einem „absolut kritischen Zukunftsthema“, weshalb Einrichtungen geschaffen werden sollten, wo Diagnose-Spezialisten ausgebildet und Behandlungen konzipiert werden könnten.

Kinder, die unter FAS oder FASD leiden, hätten große Schwierigkeiten, sich im Alltag zurechtzufinden und scheiterten oft im Leben. Es müsse davon ausgegangen werden, dass zahlreiche Betroffene in die Psychiatrie abgeschoben würden oder im Gefängnis landeten, ohne jemals therapiert worden zu sein. Bei Erwachsenen werde eine solche Diagnose bisher überhaupt nicht gestellt, obwohl natürlich viele Kinder mit FAS-Syndrom inzwischen längst erwachsen seien und immer noch Hilfe benötigten, selbst wenn sie geistig nicht zurückgeblieben sind.

Das FAS-Syndrom ist nach Aussage der Experten keineswegs auf einschlägige Milieus beschränkt. So sei das Trinkverhalten von Frauen mit einem hohen sozialen Status, guten Jobs und breiter Bildung oft ebenso problematisch wie das von Frauen aus sozial niedrigen Schichten. Das Ausmaß des Problems sei auch in den Kreisen von Kinder- und Frauenärzten, Psychologen, Erziehern und Lehrern noch gar nicht angekommen. Hinzu komme erschwerend die breite gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol in quasi allen Lebenslagen und die Unkenntnis darüber, dass auch eine geringe Menge Alkohol den Fötus schon schwer schädigen kann.
Nötig ist nach Ansicht der Experten eine besonders sensible Beratung der Frauen, die keinesfalls stigmatisiert werden dürfen. Auch dürfe es künftig nicht zu einer reinen Abfrage heikler Angaben kommen oder gar zu einer Art „Alkoholpolizei“. Die Erfahrung zeige, dass schwangere Frauen oder Mütter mit kleinen Kindern, die nach ihrem Alkoholkonsum befragt würden, schlicht nicht die Wahrheit sagten. Die Frauen entzögen sich auf diese Weise einer möglichen Diagnose, die aber auch für die Nachsorge von entscheidender Bedeutung sei. Das Problem gehe aber nicht nur die Frauen an, sondern ebenso die Männer, die mit ihrem Trinkverhalten das ihrer Partnerinnen maßgeblich mit beeinflussten. Die Männer müssten somit „auch in die Pflicht genommen werden“.
Die Experten forderten neben spezialisierten Einrichtungen auch geeignete Initiativen, um das Problem in der Bevölkerung bekannt zu machen und auf die Gefahren konkret hinzuweisen. Denkbar wären Warnbotschaften wie bei Zigaretten, Werbekampagnen oder verpflichtende Hinweise von Ärzten und Hebammen zu Beginn einer Schwangerschaft.

Die Sachverständigen waren: Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr, Charité Campus Virchow Klinikum; Prof. Dr. Florian Heinen, Pädiatrische Neurologie im Dr. von Haunerschen Kinderspital; Gisela Michalowski, 1. Vorsitzende der FASD Deutschland e. V.; Elke Mattern, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft.

Quelle: Heute im Bundestag vom 14.01.2015

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