Hessen: Maßnahmen zum Entzug der elterlichen Sorge in 2012

Posted on Juli 25, 2013. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2012 erfolgten in Hessen 641 gerichtliche Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, gab es allerdings eine Untererfassung, die einen Vergleich mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich macht. Damals waren es 730 Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge.

Zum Jahresende 2012 lebten 2405 Kinder und Jugendliche in Hessen unter bestellter oder gesetzlicher Vormundschaft der Jugendämter, rund fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In 310 Fällen lag eine gesetzliche Amtsvormundschaft vor, die „kraft Gesetzes“ bei der Geburt von Kindern minderjähriger lediger Mütter eintritt. 2095 Kinder und Jugendliche hatten eine durch Vormundschafts- oder Familiengericht bestellte Amtsvormundschaft (Entzug des Sorgerechts).

Die Zahl der bestellten Amtspflegschaften betrug 2413 (plus ein Prozent). Dabei werden Teile des Sorgerechts auf das Jugendamt oder andere Personen übertragen.

Für knapp 36 600 Kinder gab es im Jahr 2012 Beistandschaften, zwei Prozent weniger als 2011. Die Beistandschaft hilft Personensorgeberechtigten in bestimmten Bereichen, die Rechte ihrer Kinder zu wahren, zum Beispiel bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen. Dem Berechtigten steht es frei, dieses Angebot der Jugendämter zu nutzen.

Eine Pflegeerlaubnis (nach § 44 SGB VIII) für die Vollzeit- bzw. Wochenpflege wurde im Laufe des Jahres 2012 für 292 Kinder und Jugendliche erteilt. Fast alle waren in Vollzeitpflege untergebracht.

Quelle:  Hessisches Statistisches Landesamt vom 23.07.2013

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PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. baut Netzwerke auf

Posted on Juli 3, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

PFAD Netzwerke erschließen und nutzen“ war das 12. Gruppen-Arbeitstreffen der Delegierten der bayerischen PFAD Pflege- und Adoptivelterngruppen am 28.–29.04.2012 in Gunzenhausen überschrieben (wir berichteten).

Anja Weisser und Traudl Meister vom Projektteam Multiplikatorenschulung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. berichten von den Ergebnissen: Bericht GAT-Netzwerktreffen 2012

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Sachsen: Gemeinsam abgegebene Sorgeerklärungen 2011

Posted on Juni 20, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

14 843 Sorgeerklärungen bearbeiteten die Jugendämter in Sachsen im Laufe des Jahres 2011. Mit der Abgabe der Sorgeerklärung steht die elterliche Sorge nicht miteinander verheirateten Eltern gemeinsam zu (§ 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB).

Zum Entzug der elterlichen Sorge registrierten die Jugendämter im Laufe des Jahres 2011 insgesamt 832 Anrufungen des Gerichts. Für 492 Kinder und Jugendliche wurde das Personensorgerecht ganz oder teilweise auf das Jugendamt übertragen.

Wenn ein Minderjähriger nicht unter elterlicher Sorge steht, aber auch, wenn die Eltern nicht berechtigt sind, weder in den die Person noch das Vermögen betreffenden Angelegenheiten des Minderjährigen als Vertreter zu fungieren, kommt es zur Berufung eines Vormundes. Am Jahresende 2011 übten die sächsischen Jugendämter insgesamt 1 940 Vormundschaften für Minderjährige aus.

Wie das Statistische Landesamt weiter berichtet, betrug die Zahl der bestellten Amtspflegschaften für Kinder und Jugendliche zum gleichen Zeitpunkt 1 202. Insbesondere bei Gefährdung des Kindeswohls sowie nach Scheidung oder bei Getrenntleben der Eltern wird die Personensorge ganz oder teilweise oder auch die Vermögenssorge auf das Jugendamt übertragen.

15 047 Kinder und Jugendliche erhielten zum Jahreswechsel von den Jugendämtern Beistand. Er wird auf Antrag eines Elternteils zur Feststellung der Vaterschaft und bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen geleistet.

Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes Sachsen vom 13.06.2012

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Hessen: Maßnahmen zum Entzug der elterlichen Sorge in 2011

Posted on Juni 20, 2012. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Jahr 2011 erfolgten in Hessen 730 gerichtliche Maßnahmen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies rund fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Für 488 dieser Kinder und Jugendlichen wurde das Personensorgerecht ganz oder teilweise auf das Jugendamt übertragen, knapp elf Prozent weniger als 2010.

Zum Jahresende 2011 lebten 2531 Kinder und Jugendliche in Hessen unter bestellter oder gesetzlicher Vormundschaft der Jugendämter, knapp ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In 303 Fällen lag eine gesetzliche Amtsvormundschaft vor, die „kraft Gesetzes“ bei der Geburt von Kindern minderjähriger lediger Mütter eintritt. 2228 Kinder und Jugendliche hatten eine durch Vormundschafts- oder Familiengericht bestellte Amtsvormundschaft (Entzug des Sorgerechts).

Die Zahl der bestellten Amtspflegschaften betrug 2386 (minus 2,6 Prozent). Dabei werden Teile des Sorgerechts auf das Jugendamt oder andere Personen übertragen.

Für knapp 37 500 Kinder gab es im Jahr 2011 Beistandschaften, knapp vier Prozent weniger als 2010. Die Beistandschaft hilft Alleinsorgeberechtigten in bestimmten Bereichen, die Rechte ihrer Kinder zu wahren, zum Beispiel bei der Durchsetzung und Festlegung von Unterhaltszahlungen. Dem Berechtigten steht es frei, dieses Angebot der Jugendämter zu nutzen.

Eine Pflegeerlaubnis (nach § 44 SGB VIII) für die Vollzeit- bzw. Wochenpflege wurde im Laufe des Jahres 2011 für 272 Kinder und Jugendliche erteilt. Fast alle waren in Vollzeitpflege untergebracht.

Für 8196 Kinder und Jugendliche wurde eine Sorgeerklärung abgegeben, sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dabei handelt es sich um die rechtswirksame, begründete gemeinsame Sorge von nicht miteinander verheirateten Eltern.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 12.06.2012

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Netzwerktreffen der bayerischen Pflege- und Adoptivelterngruppen in Gunzenhausen

Posted on April 23, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der bayerische Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern PFAD FÜR KINDER e.V., in dem sich 33 Ortsgruppen und -vereine zusammengeschlossen haben, tagt vom 28.–29.04.2012 unter dem Motto “PFAD Netzwerke erschließen und nutzen” in der Begegnungsstätte Bethanien in Gunzenhausen. Angesichts der in den letzten Jahren immens gestiegenen Anforderungen an Pflege- und Adoptiveltern, wollen die Gruppenvertreter/innen die Rahmenbedingungen für die aufnehmenden Familien diskutieren und als Grundlage hierzu Informationen aus den unterschiedlichen Regionen Bayerns zusammen tragen.

Die Pflege- und Adoptivelterngruppen vor Ort sind – ergänzend zur Begleitung durch die Fachkräfte der Jugendhilfe – wichtige Anlaufstellen, wenn es um Fragen der Erziehung oder Förderung der Kinder geht. Um die selbstorganisierte Gruppenarbeit von Pflege- und Adoptiveltern zu unterstützen und zu qualifizieren, hat PFAD FÜR KINDER im Jahre 2009 das Projekt „Schulung von ehrenamtlichen Multiplikatoren und Beiständen zur Stärkung der Selbsthilfe von Pflege- und Adoptivfamilien vor Ort“ initiiert. Mit dem von der Stiftung AKTION MENSCH unterstützten und auf drei Jahre angelegten Projekt konnten insgesamt 45 erfahrene Pflege- und Adoptiveltern aus den unterschiedlichen Regionen Bayerns als Multiplikatoren geschult werden. „Die Vernetzung der Multiplikatoren untereinander und mit den langjährig engagierten Gruppenvertreter/innen und die Erschließung der jeweiligen Ressourcen ist nun ein weiterer wichtiger Schritt, um die Lobbyarbeit für Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern voranzubringen und der Verbandsarbeit neue Impulse zu geben“, so die Projektleiterin Traudl Meister.

Die Begrenzung der Fallzahlen für die Mitarbeiter/innen der Pflegekinderdienste sowie verpflichtende Fortbildungen für Pflegeeltern nennt der Vorsitzende des Landesverbands PFAD FÜR KINDER, Peter Able, als zentrale Anliegen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vereinheitlichung der regional sehr unterschiedlichen Standards der Kinder- und Jugendhilfe: „Pflege- und Adoptiveltern brauchen verlässliche Informationen und fachliche Begleitung in ihrer oft schwierigen Aufgabe, ein fremdes Kind in die eigene Familie aufzunehmen. In der Praxis unterscheiden sich die Jugendämter in ihrem Vorgehen von Stadt zu Stadt, von Landkreis zu Landkreis, was es nicht einfach macht, als Verband darauf zu reagieren“, betont Peter Able. Dabei geht es PFAD FÜR KINDER nicht darum, nur Forderungen aufzustellen. Vielmehr sei das Interesse der Verantwortlichen, konstruktiv an einer Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe und im Adoptionsbereich mitzuwirken.

Im Anschluss an das Gruppenarbeitstreffen findet am 29.04.2012 ab 14.30 Uhr die Mitgliederversammlung des Landesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern statt.

Weitere Informationen zur Arbeit des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern erhalten Sie in der Geschäftsstelle in Aichach Tel: 08251/1050; info@pfad-bayern.de und unter www.pfad-bayern.de

Pressekontakt:
PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V.
Projekt Multiplikatorenschulung – Öffentlichkeitsarbeit
Anja Weisser
Handy: 0173- 8518931 (abends: Tel: 09442 – 90 64 84)
anja.weisser@pfad-bayern.de

Pressemitteilung vom 20. April 2012 (pdf)

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PFAD FÜR KINDER Multiplikatorenschulung 2011/2012 – noch wenige Plätze frei!

Posted on September 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Foto: © pixelio/Rolf van Melis

Im bereits dritten und vorerst letzten Schulungsdurchgang des erfolgreichen Projekts „Schulung von Multiplikatoren und Beiständen zur Stärkung der Selbsthilfe von Pflege- und Adoptivfamilien vor Ort“ des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. sind noch wenige Plätze für Interessierte frei. Vorrangig will der Verband Pflege- und Adoptiveltern zur Teilnahme ansprechen, in deren Regionen es noch keine Pflege- und Adoptivelterngruppe gibt.

Mit dem Multiplikatorenprojekt fördert der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. den Aufbau und die Arbeit von Pflege- und Adoptivelterngruppen in Bayern. Er bietet Pflege- und Adoptiveltern die Möglichkeit, sich – ergänzend zu ihren praktischen Erfahrungen – fachliches Hintergrundwissen zu Themen und Problemstellungen aus der Pflege- und Adoptivkinderpraxis und Kenntnisse über Gruppenarbeit anzueignen, um im gegenseitigen Austausch, bei Fortbildungen und gemeinsamen Unternehmungen Unterstützung und Entlastung für die Familien zu ermöglichen.

Die Erfahrung der bestehenden Gruppen zeigt, dass eine konstruktive und sich gegenseitig unterstützende Zusammenarbeit mit den Fachkräften der öffentlichen Träger der Jugendhilfe und den regional vertretenen freien Trägern dazu beiträgt, das notwendige Hilfenetz für die Pflege- und Adoptivkinder und ihren Familien zu stärken. Berichte über die Aktivitäten von Pflege- und Adoptivelterngruppen in der örtlichen Presse zeigen ein realistisches Bild der Arbeit von Pflege- und Adoptivfamilien und sprechen zugleich weitere Familien an, sich für die Aufnahme von Pflege- und Adoptivkindern zu interessieren.

Im Oktober 2010 endete für 14 Multiplikatoren der erste Kurs des über drei Jahre angelegten Projekts. Derzeit läuft der zweite Schulungsdurchgang mit weiteren 16 Multiplikatoren.

Die Termine  für den dritten Durchgang 2011/2012 sind
21.-23.10.2011        Wochenendseminar I
09.-11.03.2012        Wochenendseminar II
13.-15.07.2012        Wochenendseminar III
19.-21.10.2012         Wochenendseminar IV

nähere Informationen und Erfahrungsberichte auf www.pfad-bayern.de

Ansprechpartnerin ist Projektleiterin Traudl Meister: traudl.meister@pfad-bayern.de

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Förderpreis für Beistandsausbildung von Pflegeeltern

Posted on April 30, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes verlieh ihren Förderpreis für herausragende Arbeiten im Dienste des Pflegekindes heuer der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. für ihr Projekt der Ausbildung erfahrener Pflegeeltern zu Beiständen im Interesse der Pflegekinder, in der auch der PFAD Landesverband Baden-Württemberg engagiert ist.

Herr Dr. Ulrich Stiebel überreichte den mit 2.500 € dotierten Preis im Rahmen des 20. Tag des Kindeswohls am 26.04. in Nürnberg an Herrn Prof. August Huber, Frau Paula Zwernemann und Frau Dr. Leni Schwarz von der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V.

Der Preis wird in einem zweijährigen Turnus vergeben. Mit ihm sollen Einzelpersonen oder Jugendhilfeträger gewürdigt werden, die wissenschaftliche oder praktische Leistungen erbracht haben, die gemäß der Satzung der Stiftung dazu geeignet sind, für die Weiterentwicklung des Pflegekinderwesens entscheidende Anstöße zu geben.

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Baden-Württemberg: Beistandsausbildung für Pflegeeltern erfolgreich abgeschlossen

Posted on Februar 18, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: |

Bereits zum dritten Mal bildete die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Baden-Württemberg .V. engagierte Pflegeeltern zu Beiständen aus, die Pflege- und Adoptivfamilien bei Behördengesprächen und Gerichtsverfahren helfend und beratend zur Seite stehen.

An insgesamt sieben Wochenenden erfuhren die zukünftigen Beistände alles Wichtige zu den Themen rechtliche Grundlagen, Psychologie, Pflegekinderpädagogik und Jugendhilfe.

Dank der Unterstützung der Dietmar-Hopp-Stiftung konnte die Ausbildung mehrerer Mitglieder des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. finanziert werden. Danke!

Nähere Informationen zur Beistandsausbildung in Baden-Württemberg

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PFAD Bayern: Projekt Multiplikatorenschulung – Termine 2010/2011

Posted on Januar 22, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Mit 16 TeilnehmerInnen aus den verschiedenen Regionen Bayerns startete im Oktober 2009 der erste 12-monatige Lehrgang im Rahmen des Projekts „Schulung von ehrenamtlichen Multiplikatoren und Beiständen zur Selbsthilfe von Pflege- und Adoptivfamilien vor Ort“.

Der nächste Schulungsdurchgang 2010/2011 (Beginn Oktober 2010) ist bereits in Planung. Die Wochenendseminare werden wieder in der Familienerholungs- und Tagungsstätte Sulzbürg stattfinden.

Die Termine hierfür sind:

12.11.-14.11.2010
25.02.-27.02.2011
08.07.-10.07.2011
25.11.-27.11.2011

Eine ausführliche Beschreibung der Multiplikatorenschulung finden Sie im Projektflyer.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V., Geschäftsstelle Tel: 08251/1050 E-Mail: info@pfad-bayern.de

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Netzwerkstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe gründet Netzwerkinitiative

Posted on September 23, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. arbeitet seit einem Jahr auch als „Netzwerkstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe“. Erfreulicherweise haben sich mittlerweile in vielen Bundesländern Initiativen gebildet, die als Ombudsstellen für junge Menschen und ihre Familien mit berechtigtem, aber unerfülltem Jugendhilfebedarf tätig werden.

Vorrangiges Ziel der Arbeit der Ombudsstellen ist es, als dritte Instanz neben den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe die bestehenden strukturellen Machthierarchien auszugleichen, Betroffene aufzuklären und ihnen zu ihren Rechten zu verhelfen. Sie haben sich zu einem gemeinsam agierenden Bundesnetzwerk zusammengeschlossen, dass von der Netzwerkstelle koordiniert wird.

Bundesnetzwerk Ombuds- und Beschwerdstellen in der Jugendhilfe:

  • Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V.
  • Fidelis – Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Bayern e.V.
  • Initiative Habakuk – Beratungsnetzwerk der Caritas in Baden-Württemberg
  • Initiative NRW – Der Paritätische NRW
  • Initiativgruppe „Unabhängiges Bremer Beschwerde- und Beratungsbüro“
  • Lotse e.V. – Beschwerde- und Vermittlungsstelle für junge Menschen und ihre Eltern in Halle (Saale)
  • Netzwerk: Recht bekommen – Projekt der Diakonie und Caritas in Hessen

Weitere Informationen zu den einzelnen Initaitiven erhalten Sie auf der sich im Aufbau befindlichen Homepage www.ombudschaft-jugendhilfe.de.

Wahlprüfsteine“
Anlässlich der Bundestagswahl 2009 hat das Bundesnetzwerk alle Bundestagsfraktionen angeschrieben und anhand von ausgewählten fachpolitischen Fragen um eine Stellungnahme zur Stärkung der Betroffenrechte in der Jugendhilfe gebeten.
Zur Vorbereitung auf die Bundestagswahl am Wochenende lkann das Schreiben und die Antworten der Parteien auf der Homepage eingesehen werden.

Quelle: BRJ Newsletter 10/09 vom 23.09.09

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PFAD Bayern: Projekt „Multiplikatorenschulung“ – Schulungsdurchgang 2009/2010 bereits ausgebucht

Posted on August 12, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das neue, von der Aktion Mensch geförderte Projekt des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. „Schulung von ehrenamtlichen Multiplikatoren und Beiständen zur Stärkung der Selbsthilfe von Pflege- und Adoptivfamilien vor Ort“ trifft auf große Resonanz. Der erste 12-monatige Kurs, der erfahrene und für PFAD engagierte Pflege- und Adoptiveltern in Beratung und Gruppenarbeit für Pflege- und Adoptivfamilien qualifiziert, beginnt im Oktober 2009 und ist bereits ausgebucht.

Weitere interessierte Pflege- und Adoptiveltern können sich jetzt schon für die zwei nachfolgenden Durchgänge, die im Oktober 2010 bzw. Oktober 2011 beginnen werden, anmelden.

Hintergrundinfos und Anmeldeunterlagen bitte in der PFAD FÜR KINDER Geschäftsstelle in Aichach anfordern.

Informationsflyer

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Zahl der Sorgerechtsentzüge 2007 um 13% gestiegen

Posted on Juli 18, 2008. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , , , |

WIESBADEN – Im Jahr 2007 haben die Gerichte in Deutschland in rund 10 800 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, bedeutet dies gegenüber 2006 eine Steigerung um 12,5% oder 1 200 Fälle. Gegenüber 2005 betrug der Anstieg der Sorge­rechtsentzüge sogar knapp 23%.

Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der Sorgerechtsentzüge in Bremen, von 56 Fällen im Jahr 2006 auf 126 Fälle im Jahr 2007. Es folgen Niedersachsen mit + 31% und Thüringen mit + 30%. Dagegen sank die Zahl der Sorgerechtsentzüge in Schleswig-Holstein um 18%, in Berlin um 15% und in Sachsen-Anhalt um 14%.
Die Jugendämter haben im Jahr 2007 knapp 12 800 Anzeigen zum vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an die Gerichte gestellt. Dies bedeutet eine Steigerung um 18,5% oder 2 000 Fälle gegenüber 2006 und um 30% gegenüber 2005.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 261 des Statistischen Bundesamtes vom 18.07.2008

Im untenstehenden Bericht finden Sie auch weitere detaillierte Angaben zu Pflegeschaften, Vormundschaften, Beistandschaften, Pflegeerlaubnis, Vaterschaftsfeststellungen und Sorgerechtsentzug 2007 in Form von Bundes-, Länderergebnisse und Zeitreihen.

zum Download: Kinder- und Jugendhilfestatistiken – Pfleg-, Vormund-, Beistandschaften, Pflegeerlaubnis 2007 (pdf, 111KB)

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