Neues Konzept „Pflege plus“ in Nürnberg – Infoveranstaltung am 18.07.

Posted on Juli 14, 2019. Filed under: Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit dem neuen Konzept „Pflege plus“ will das Jugendamt Nürnberg inobhutgenommenen Kleinkindern, die ohnehin in der Regel schon viel durchgemacht haben, unnötige Wechsel ersparen.

Darüber und über die Hintergründe, weshalb die Herausnahmen so stark angestiegen sind und deshalb Pflegefamilien fehlen, berichtet der Artikel „Jugendamt muss immer häufiger Kinder aus Familien holen“ vom 10.07.2019 auf nordbayern.de.

Das Jugendamt in Nürnberg informiert am Donnerstag, 18. Juli, ab 19 Uhr im Kinder- und Jugendhilfezentrum in der Reutersbrunnenstraße 34, 90429 Nürnberg alle Interessierten über das Konzept „Pflege plus“. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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„Chance Bereitschaftspflege – Aspekte für eine gelingende Hilfegestaltung“ am 04.09. in Hannover

Posted on Juli 4, 2019. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIn Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder am 04.09.2019 in Hannover für Fachkräfte die Weiterbildungen „Chance Beteitschaftspflege – Aspekte für eine gelingende Hilfegestaltung“ mit den Referentinnen Corinna Petri und Judith Pierlings an.

Um die Chance, die die Bereitschaftspflege bietet, adäquat nutzen zu können, ist es notwendig, in zügigen, transparenten Klärungs- und Entscheidungsprozessen mit allen Beteiligten eine Perspektive zu erarbeiten und sanfte Übergänge aus der Bereitschaftspflege heraus zu gestalten.

nähere Informationen

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Landkreise Ahlen, Beckum und Oelde suchen „Kinderschutzfamilien“

Posted on Juni 23, 2019. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoIm Artikel „Kinderschutzfamilien gesucht“ in den Westfälischen Nachrichten vom 23.06.2019 wird auf ein neues Konzept des Katholischen Sozialdienstes Hamm für kurzfristige Krisenunterbringung in den Landkreisen Ahlen, Beckum und Oelde hingewiesen:

„Die Kinderschutzfamilien nehmen Babys und Kinder auf, wenn sie aufgrund einer Krisensituation nicht mehr in ihren Familien bleiben können und betreuen sie bis zu maximal zwei Wochen. Während die Kinder dort untergebracht sind, sucht das entsprechende Jugendamt nach einer mittel- oder langfristig unterstützenden Lösung für das Kind.“

Eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten findet dazu am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr statt.

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Bundestagung Inobhutnahme „Aus der Praxis für die Praxis“ am 19./20.09. in Erkner

Posted on Juni 19, 2019. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Zahl der Inobhutnahmen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und bleibt nach den aktuellen Zahlen des AKJ Stat (2/2018) – auch ohne unbegleitete minderjährige Geflüchtete – stabil. Auch die vielfältigen Anforderungen an Mitarbeiter_innen im Rahmen der Inob­hutnahme haben stetig zugenommen, so stieg auch die Zahl der jungen Menschen in der Inobhutnahme, die aus einer anderen Jugendhil­feeinrichtung verwiesen wurden. Seit einigen Jahren wächst die Anzahl von Kleinkindern und Säuglingen in der Inobhutnahme, was die Einrichtungen vor neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig neh­men die Anforderungen an die Mitarbeiter_innen auch vor dem Hintergrund angrenzender Fachdiskussionen, wie u. a. zu Elternpartizipation, Inklusion und der Übergangsgestaltung zu.

Die IGfH-Fachgruppe Inobhutnahme nimmt die pädagogischen und rechtlichen Aspekte sowie Alltagsfragen an die bundesweit sehr unterschiedlichen Inobhutnahmesettings im Rahmen der Bundestagung in den Blick. Notlagen, Gefährdungen von Minderjährigen sowie päda­go­gische Herausforderungen stellen für alle Beteiligten anspruchsvolle Aufgaben in einem besonderen Spannungsfeld dar. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen der Leistungen nach den §§ 42, 42a SGB VIII, stehen der fachliche Austausch und die gemein­same Entwicklung anderer Perspektiven und neuer Ideen für die sozialpädagogische Praxis im Vordergrund.

Die Bundestagung Inobhutnahme „Aus der Praxis für die Praxis“ am 19./20.09.2019 in Erkner richtet sich an die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe sowie weitere Fachleute aus Praxis und Wissenschaft.

www.inobhutnahme-tagung.de

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TV-Tipp: „Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not“

Posted on April 23, 2019. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEinen guten Eindruck in die Aufgaben und Anforderungen einer Bereitschaftspflegefamilie vermittelt die WDR Reportage „Mama auf Zeit: Eine Familie für Babys in Not“ (43.37 min) aus der Reihe Menschen Hautnah. Anzuschauen in der ARD Mediathek.

Senderinfo:
Wenn das Jugendamt bei Familie N. in der Eifel anruft, muss alles schnell gehen. Dann wird ein Kind aus seiner Familie genommen und zu Michaela N. und ihrem Mann gebracht. Diesmal ist es ein sieben Wochen alter Säugling. Es besteht Verdacht auf Kindesmisshandlung. Von seiner Mutter wurde er gerade noch gestillt, nun muss er sich an völlig fremde Menschen gewöhnen. Von jetzt auf gleich in ein neues Zuhause. Familie N. ist eine sogenannte Bereitschaftspflegefamilie. Solche Familien nehmen Kinder in akuten Notsituationen für einen bestimmten Zeitraum auf. Meistens ist zu diesem Zeitpunkt nicht rechtlich geklärt, ob das Kind irgendwann wieder zu den leiblichen Eltern zurückkehren kann.

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PFAD Fachzeitschrift 1/2019: „Gute Begleitung“

Posted on Februar 2, 2019. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , , |

logoGute Begleitung“ in Pflege- und Adoptivverhältnissen thematisieren die Fachartikel der aktuellen Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift der Pflege- und Adoptivkinderhilfe 1/2019.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner: „Unser erstes Heft haben wir „Gute Begleitung“ genannt. Sie ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen von Pflege- und Adoptionsverhältnissen. Neben der Vorbereitung und Zusammenarbeit mit dem Fachdienst ist es manchmal auch notwendig, sich zusätzliche Beratung von anderer Seite zu holen.
Bei Beratungen zeigt es sich oft: Manche wissen nicht, wen sie ansprechen können, andere verpassen den richtigen Moment, um sich Hilfe zu holen. Eltern hoffen rechtzeitig zu erkennen, was ihr Kind gerade braucht, und wünschen sich, dann auch rasch kompetenten Beistand zu bekommen. Im Gespräch auf Augenhöhe suchen sie eine einfühlsame Hilfe, die individuell auf das Kind zugeschnitten ist und die Möglichkeiten der Familie berücksichtigt.“

Einige Inhalte:

  • Ulrike Schulz: Zu wissen, wann man Hilfe benötigt: eine wichtige Kompetenz
  • Martin Janning, Timo Herrmann: Damit es auf Dauer gelingt – Therapeutische Übergangshilfe sorgt für Stabilität in Pflegeverhältnissen
  • Karola Arndt: Gute Begleiter – Außerschulische Förderung von Pflege- und Adoptivkindern
  • Sabine Simon: Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten
  • Linda Dorday: Adoption braucht gute Begleitung, Zur ersten Stuttgarter Fachtagung für erwachsene Adoptierte
  • Haftpflichtversicherung für Pflegeeltern im Innenverhältnis
  • Aus dem Bundesverband
    • Rechtliche Rahmenbedingungen von Pflegeverhältnissen – Chancen und Risiken von Verträgen und Vereinbarungen
    • Mitreden – mitgestalten: die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe
  • Aus den Ländern

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Rechtsthemen, Rezensionen und Antworten auf Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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Kleine Anfragen der FDP zu Inobhutnahmen und Bereitschaftspflege

Posted on Januar 19, 2019. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoDie FDP-Bundestagsfraktion hat zwei interessante sog. Kleine Anfragen an die Bundesregierung gerichtet:

1. Kleine Anfrage zu Entwicklung von Inobhutnahmen (14.12.2018)

Hier einige Auszüge aus der Antwort der Bundesregierung vom 28.12.2018:

Frage 14: Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil derjenigen Kinder und Jugendlichen, die nach der Inobhutnahme an die Eltern auf deren Wunsch herausgegeben werden?
Zusammenfassung: Der statistische Durchschnitt beträgt 44 %. Interessant ist, dass diese Zahlen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausfallen. In Hamburg sind es nur 27 %, in Berlin 30 %, und in Bayern und Mecklenburg sogar 46 %. Eine Erklärung für diese Unterschiede wird nicht genannt. Bei den unter 3-Jährigen war der Anteil mit 41 % etwas geringer, während er bei den 3- bis unter 6-Jährigen mit 50 % etwas höher lag. Am geringsten war der Anteil der Zurückkehrenden mit 35 % bei der Altersgruppe der 16- bis unter 18-Jährigen.

Frage 12: Hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung über den Zeitraum seit 2005 die durchschnittliche Verweildauer in Einrichtungen der Inobhutnahme (…) verändert (…)?
Zusammenfassung: Die durchschnittliche Dauer von Inobhutnahmen ohne solche aufgrund einer unbegleiteten Einreise ist zwischen 2010 und 2016 bundesweit von durchschnittlich 24,8 Tagen auf durchschnittlich 35,7 Tage gestiegen, wobei der Durchschnittswert stark durch Einzelfälle mit besonders langer Dauer beeinflusst wird. Eine weitere zentrale Erkenntnis besteht darin, dass die Dauer von Inobhutnahmen mit dem Alter der betroffenen Minderjährigen zusammenhängt: Je jünger, desto länger dauern im Durchschnitt die Inobhutnahmen.

2. Kleine Anfrage zu Unterstützende Maßnahmen für Bereitschaftspflegefamilien und Kinder in Bereitschaftspflegeverhältnissen bzw. Inobhutnahmen (12.11.2018)

Hier einige Auszüge aus der Antwort der Bundesregierung vom 27.11.2018:

Frage 7: Ist die Bundesregierung davon überzeugt, dass ihr genügend wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse sowie belastbare Zahlen zur Verfügung stehen, um die Situation in Fällen von Inobhutnahme und Bereitschaftspflege angemessen zu beurteilen?
Ausschnitt: Familiäre Bereitschaftspflege verortet sich rechtlich sowohl im Kontext des § 33 SGB VIII als auch des § 42 SGB VIII. Eine eindeutige Zuordnung ist nicht möglich bzw. wird von Jugendämtern unterschiedlich vorgenommen. Eine wichtige Datengrundlage für die Hilfen zur Erziehung und die Inobhutnahmen ist die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik. Über diese stehen jedoch nur wenige belastbare Daten zur familiären Bereitschaftsbetreuung zur Verfügung. Denn zum einen erfasst die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik zwar Angaben zu der Zahl der Vollzeitpflegehilfen, doch liegen für die Hilfen zur Erziehung keine Angaben über die Zahl der Maßnahmen zur Bereitschaftspflege vor. Dies sieht das Erhebungsinstrument als Merkmalsausprägung nicht vor.

Frage 10: Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen, um den Verbleib von Kindern in Bereitschaftspflegefamilien bzw. Inobhutnahme-Einrichtungen kurz zu halten?
Zusammenfassung: Mit dem Gesetz zur Änderung des Sachverständigenrechts und anderer Gesetze wurden wichtige Änderungen vorgenommen. Und in den letzten Jahren wurden die Personalressourcen der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) massiv ausgebaut. Aus Sicht der Bundesregierung sind die Ursachen für nicht dem Kindeswohl entsprechende Verzögerungen im Rahmen von Inobhutnahmen und Anschlussunterbringungen vielfältig.

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Petition „Schnellere Entscheidungen für das Kindeswohl“

Posted on Dezember 11, 2018. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoEine Bereitschaftspflegemutter aus NRW hat die Petition „Schnellere Entscheidungen für das Kindeswohl“ verfasst, die um eine schnellere Bearbeitung der Fälle von Kindern in familiärer Bereitschaftspflege durch Jugendämter und Gerichte bittet.

Hier kann man die Petition mitzeichnen:

https://www.openpetition.de/petition/online/schnellere-entscheidungen-fuer-das-kindeswohl

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Dokumentation der Bundestagung „Bereitschaftspflege – Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ online gestellt

Posted on Mai 22, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDie Präsentationen der Hauptvorträge und der 20 Workshops auf der IGfH-Fachtagung in Kooperation mit DIJuF, Forschungsgruppe Pflegekinder und Kompetenzzentrum Pflegekinder e. V. für Fachkräfte in der Pflegefamilie, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sind nun auf der Webseite http://bereitschaftspflege2018.de/ zu finden.

Die dokumentierte Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.
Die zwei zentralen Botschaften der Fachtagung lauten: Auf die Fachkräfte und Kooperationspartner_innen kommt es an: Sie müssen aktiv in die Kommunikation mit Eltern und Bereitschaftspflegeeltern gehen! Das Kind muss jenseits aller Krisen im Mittelpunkt stehen. Der junge Mensch muss informiert sein, seine Signale müssen ernstgenommen werden und gleichzeitig dürfen die Bereitschaftspflegeeltern nicht allein gelassen werden.

Ein Großteil der in den Workshops erzielten Ergebnisse sowie die vorgetragenen Präsentationen stehen unter dem Menüpunkt „Nachlese“ auf der Homepage der Tagung zu Ihrer Information bereit.

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Bereitschaftspflege: Eine Familie auf Zeit

Posted on Mai 18, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoWie können Pflegekinder in Krisensituationen gut begleitet und Pflegeeltern wirksam unterstützt werden? Das diskutierten Experten der Sozialen Arbeit auf der Fachtagung „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“.

Fremdheit. Das Gefühl erleben viele Kinder, die nach schwierigen Familienerfahrungen aus einer Notsituation heraus in eine Bereitschaftspflegefamilie kommen. Fremde Menschen, fremde Gewohnheiten, eine unbekannte Familienkultur. Bereitschaftspflegeeltern nehmen Kinder, die oft durch Turbulenzen sehr irritiert sind, in ihrem privaten Lebensfeld auf. Sie begleiten sie eine Zeit lang, bis die Kinder in eine andere Familie kommen. Auf der von der Uni Siegen mitorganisierten Fachtagung „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn Bad Godesberg berieten über 270 Fachleute aus unterschiedlichen Feldern der Sozialen Arbeit in Deutschland, wie Pflegefamilien wirksam unterstützt und Kinder in Krisensituationen gut begleitet werden können. Die Pflegekinderhilfe in Deutschland möchte Krisen von Familien und Kinder in Not künftig noch besser begleiten und öffentlich ihre Möglichkeiten vorstellen.

„Bereitschaftspflege ist wichtig und wertvoll – aber sie stellt für die betroffenen Kinder häufig eine Zumutung dar“, erklärte Dr. Daniela Reimer, Expertin für Sozialpädagogik und Sozialarbeit von der Universität Siegen. Die Kinder müssten sich einerseits auf die fremde, neue Familie einlassen, um in und mit ihr leben zu können. Andererseits wüssten die Kinder, dass es sich nur um einen vorübergehenden Lebensort handelt. „Aus dieser brisanten Mischung ergeben sich Belastungen und Spannungsfelder für das Kind und die Bereitschaftspflegefamilie“, sagte Reimer. „Aufgabe der Fachkräfte im Pflegekinderdienst ist es, diese wahrzunehmen und allen Beteiligten hilfreiche Ressourcen zur Bewältigung zur Verfügung zu stellen.“

Dass Pflegefamilien gut begleitet und unterstützt werden, sei dabei entscheidend, sagte Professor Dr. Klaus Wolf von der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen. „Wenn die Familien diese Unterstützung nicht erhalten, geben sie ihre Tätigkeit auf“, erklärte er. „Für die Bereitschaftspflege gilt: Wer es billig haben will, kriegt es richtig teuer. Menschen, die sich diese komplizierte Aufgabe zutrauen, zögern, wenn sie nicht durch einen guten Pflegekinderdienst begleitet werden. Dann fehlen Bereitschaftspflegefamilien und die Inobhutnahme von Kindern kann nur über Heime erfolgen, was erheblich höhere Kosten verursacht.“

Was würde uns fehlen, wenn wir die Bereitschaftspflegefamilien nicht hätten? „Wir hätten eine der besten Antworten auf akute Notsituationen von Kindern nicht: eine Familie, die sie jederzeit aufnehmen kann, in der sie zur Ruhe kommen können und die den Jugendämtern die Zeit für eine gute Perspektivklärung gibt“, sagte Wolf.

Familie Spiekermann aus Hamburg ist eine solche Bereitschaftspflegefamilie – seit 22 Jahren. Sie haben schon viele ältere Pflegekinder spontan und auf Zeit aufgenommen. Oft wird Familie Spiekermann gefragt, ob das Leben mit den Pflegekindern nicht auch Probleme bereitet. „Ältere Kinder und Bereitschaftspflege – das funktioniert“, erzählten sie auf der Fachtagung aus erster Hand. „Oft sogar sehr gut.“

Nicole de Vries von der PFIFF (Pflegekinder und ihre Familie) gGmbH Hamburg beschäftigte sich auf der Fachtagung vor allem mit dem Thema, wie die Kinder wieder in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren können. „Es gibt einen Weg zurück zu den Eltern – aber der muss sensibel begleitet werden“, sagte er. Der Rückführungsprozess lebe von ständiger transparenter Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Die Bereitschaftspflegefamilien hätten dabei eine Schlüsselfunktion: „Sie übernehmen die Aufgabe, den Prozess stetig für das Kind zu ‚übersetzen‘ und einzuordnen. Eine riesige aber lohnende Herausforderung für alle.“

Veranstalter der Fachtagung war die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e. V.; Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF).

nähere Informationen

Quelle: Universität Siegen vom 17.05.2018

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Nürnberg: Mangel an Fach-Pflegefamilien

Posted on März 1, 2018. Filed under: Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logonordbayern.de berichtet am 28.02.2018 im Artikel „Zu wenig Pflegeeltern für vernachlässigte Babys in Nürnberg“ von einem Engpass bei Bereitschaftspflegefamilien, die in Nürnberg eine pädagogische Ausbildung haben müssen. Als ein Grund für den Bewerbermangel wird die „lächerliche“ Bezahlung genannt.

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Artikel „14 Kinder in 15 Jahren“

Posted on Januar 27, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoEin sehr gelungener Artikel zum Thema Bereitschaftspflege findet sich in der Süddeutschen Zeitung vom 27.01.2018. In „14 Kinder in 15 Jahren“ wird vom Alltag und den Erfahrungen einer Münchner Bereitschaftspflegemutter erzählt.
Nicht ausgelassen wird auch der Vergleich zwischen der vordergründig als hoch empfundenen Entlohnung dieser anspruchsvollen Tätigkeit und dem dahinter liegenden großen Engagement:

„…Sie bekommt etwa hundert Euro am Tag dafür, unversteuert, bezahlt werden nur die Belegungstage. Für die Besuche im Krankenhaus gibt es eine Pauschale, die in etwa die Kosten der Fahrkarte deckt. Manchmal sitzt sie da acht Stunden. Sie ist selbständig, nicht sozialversichert, nicht krankenversichert, nicht rentenversichert. Die Babys sind Tag und Nacht bei ihr, sie fahren mit in den Urlaub, schlafen bei ihr auf der Brust, manchmal fände sie es schön, wenn sie auch stillen könnte, aber gut, das ist rein hypothetisch. Jedes Mal, wenn ein Kind wieder weg muss, ist eine Pause vorgesehen, in der die Familie für sich bleiben soll. Kein Kind zu betreuen, heißt aber auch: keine Einnahmen. Ohne den Lohn ihres Mannes würde es nicht gehen….“

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Bundestagung Bereitschaftspflege am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on Januar 8, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt.

Sie trägt den Titel „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“.

Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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Bundestagung Bereitschaftspflege: „Familiäre Krisen – Weichenstellungen – Kooperationen“ am 19./20.04. in Bonn – Bad Godesberg

Posted on November 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoBereitschaftspflegefamilien übernehmen die Versorgung der Kinder bei Krisen in ihrer Herkunftsfamilie und überbrücken die Zeit der Perspektivklärung. Die Zeit der Unterbringung ist befristet – sie soll sechs Monate nicht überschreiten, damit sich Kind und Pflegefamilie auch wieder gut voneinander trennen können. Die Praxis zeigt jedoch, dass Bereitschaftspflege und andere Formen der befristeten Pflege oft sehr viel länger dauern.

Am 19./20.04.2018 findet die Bereitschaftspflegetagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. in Bonn Bad Godesberg statt. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, Vormünder, Bereitschaftspflegeeltern und Interessierte sich aktiv an 20 angebotenen Workshops zu beteiligen und mit Referent_innen und Teilnehmer_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Tagung wirft einen Blick auf die familiären Krisen, die Möglichkeiten und Begrenzungen der biografischen Weichenstellungen und auf notwendige Kooperationen während und nach der Bereitschaftspflege. Die Prozesse der Perspektivklärung und der Übergangsgestaltung stehen dabei im Fokus.

Lothar Böhnisch führt in die Dimensionen des Bewältigungshandelns (nicht nur) in Familien ein, Daniela Reimer beschäftigt sich auf der Tagung mit biographischen Weichenstellungen in der Bereitschaftspflege und Klaus Wolf skizziert ihre zentralen Herausforderungen der Weiterentwicklung.

Neben Vorträgen zu den genannten Dimensionen soll eine intensive Arbeitsphase in mehr als 20 Praxisworkshops erfolgen.

Detailliertere Informationen zu Ablauf und Inhalten sowie zur Anmeldung der Tagung finden sie unter: www.bereitschaftspflege2018.de

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„Zu wenig Kurzzeit-Pflegefamilien in Berlin“

Posted on November 10, 2017. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie taz berichtet im Artikel „Zu wenig Pflegefamilien in Berlin – Als Alternative bleibt nur Heim“ am 08.11.2017 vom Mangel an Bereitschaftspflegefamilien in Berlin:

„In der Landesberatungsstelle Berliner Pflegekinderhilfe schätzt man, dass bei rund 600 Anfragen jährlich nur in der Hälfte der Fälle eine Kurzzeitpflegefamilie vermittelt werden kann. Deshalb wirbt sie seit Montag im U-Bahn-Fernsehen um Menschen, die sich vorstellen können, Kindern in akuten Notsituationen Obhut zu geben.“

nähere Informationen für Interessenten an der Kurzzeitpflege in Berlin

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In Berlin gibt es zu wenig Kurzzeit-Pflegefamilien – Kindern schnell und wirksam ein neues Zuhause auf Zeit bieten

Posted on August 22, 2017. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Jahr 2016 führten die Jugendämter in Berlin 15.444 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg war das gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 7 Prozent.

782 Berliner Kinder oder Jugendliche wurden dann im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen.
Viele Kinder müssen kurzfristig in Heimeinrichtungen untergebracht werden, obwohl die Unterbringung in einer Pflegefamilie, gerade für Kleinkinder, die bessere Alternative wäre. Es fehlen in Berlin Kurzzeit-Pflegefamilien.

Die Familien für Kinder gGmbH sucht im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Pflegeeltern für diese schöne und erfüllende Aufgabe und bietet grundlegende Information und Vorbereitung.

Bei der befristeten Vollzeitpflege lebt das Pflegekind etwa drei bis sechs Monate in der Pflegefamilie. Parallel wird in dieser Zeit überprüft, ob das Kind zurück zu den Herkunftseltern gehen kann, oder ob es sinnvoller ist, eine langfristige Unterbringung in einer anderen Familie zu suchen.

Die Kurzzeitpflege stellt ganz besondere Anforderungen an Pflegeeltern und deren familiäres Umfeld. Neben den allgemeinen Grundvoraussetzungen für Pflegeeltern benötigen Kurzzeitpflegeeltern unter anderem ein besonders hohes Maß an sozialem Engagement, zeitlicher Flexibilität, Kooperationsbereitschaft, Belastbarkeit und Spaß an neuen Herausforderungen. Für ihre besondere Erziehungsleistung erhalten Kurzzeitpflegeeltern eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online zu einem Informationsabend und einem Vorbereitungsseminar anzumelden, finden Sie unter: www.pflegekinder-berlin.de/kurzzeitpflege

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Doku-Tipp: „Deutschland-Reportage: Bei Anruf Kind“

Posted on Juli 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

In der SWR Mediathek kann die „Deutschland-Reportage: Bei Anruf Kind“ online angesehen werden.

Bereitschaftspflege-Familien müssen Kinder in Not sehr schnell aufnehmen – oft innerhalb weniger Stunden. So beispielsweise auch den fünfjährigen Erik oder die drei Wochen alte Cornelia. Einige Monate lang hat ein SWR-Kamera-Team diese beiden Kinder in mehreren Bereitschaftspflege-Familien durch schwierige Zeiten begleitet.

Diese Familien bieten ihnen solange ein Zuhause, bis das Jugendamt klären kann, wo die Kinder in Zukunft leben werden. Manchmal nur Wochen, manchmal einige Monate. Bereitschaftspflege, das ist erste Hilfe für Kinder in Not. Sehr oft sind es Kinder, die von ihren Eltern vernachlässigt oder gar misshandelt wurden.

Es ist anspruchsvoll und herausfordernd, was Bereitschaftspflege-Familien leisten. Und doch nur vorübergehend. Warum machen sie das? Und wie überstehenden die Kinder eine Zeit mit solch tiefgreifenden Veränderungen?

Der Film von SWR-Autorin Iris Eichler begleitet Erik und Cornelia auf dem Weg in ein neues Leben. Er zeigt, wie Bereitschaftspflege-Familien mit ihrer großen Verantwortung für die belasteten Kinder leben.

zum Beitrag in der SWR-Mediathek

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„Chance Bereitschaftspflege“ erschienen

Posted on Februar 26, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logosr_44_kleinIn der ZPE-Schriftenreihe Nr. 44 erschien im Dezember 2016 der Abschlussbericht zum Modellprojekt Bereitschaftspflege: Chance Bereitschaftspflege. Impulse für eine entwicklungsfördernde Praxis. Autorinnen sind Corinna Petri und Judith Pierlings.

Der 126-seitige Band kann zum Preis von 9,00 € über das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) bestellt werden.

nähere Informationen

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Studie zu Erfahrungen und Belastungen von Bereitschaftspflegeeltern – Befragungszeit verlängert!

Posted on November 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Die Teilnahme an der bundesweiten Befragung von Bereitschaftspflegeeltern mit dem Ziel, ihre Erfahrungen und Belastungen zu erfassen, wurde verlängert bis 31.12.2016! Sie können ihre Erfahrungen einbringen mittels Online-Fragebogen: www.studie-bereitschaftspflege.weebly.com

Träger ist ein Kooperationsprojekt aus der Forschungsgruppe PETRA (Dr. Stefan Rücker/ PD Dr. Peter Büttner), der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm (Prof. Dr. Jörg M. Fegert), dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (Dr. Thomas Meysen) und der Universität Bremen (Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Prof. Dr. Franz Petermann).

Nähere Informationen finden Sie im Anschreiben für die Teilnehmer/innen.

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Studie: Erfahrungen und Belastungen von Bereitschaftspflegeeltern – bitte um Mithilfe!

Posted on September 15, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Noch bis zum 30.11.2016 läuft eine bundesweite Befragung von Bereitschaftspflegeeltern mit dem Ziel, ihre Erfahrungen und Belastungen zu erfassen. Die Teilnahme erfolgt mittels Online-Fragebogen: www.studie-bereitschaftspflege.weebly.com

Träger ist ein Kooperationsprojekt aus der Forschungsgruppe PETRA (Dr. Stefan Rücker/ PD Dr. Peter Büttner), der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm (Prof. Dr. Jörg M. Fegert), dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (Dr. Thomas Meysen) und der Universität Bremen (Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation, Prof. Dr. Franz Petermann).

Nähere Informationen finden Sie im Anschreiben für die Teilnehmer/innen.

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Forum Bereitschaftspflege am 11.06. in Frankfurt am Main

Posted on April 1, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

„Sprich mit mir“ – Altersgerechte Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen in der Bereitschaftspflege oder befristeten Vollzeitpflege heißt das Seminar mit Dr. Gudrun Gauda, das vom IVA-Institut am 11.06. in Frankfurt/Main sowohl für Bereitschaftspflegeeltern als auch für Fachkräfte angeboten wird.

nähere Informationen

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„Bereitschaftspflege – Perspektivklärung – Forschungsergebnisse“ am 11.05. in Frankfurt am Main

Posted on März 15, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Themen „Bereitschaftspflege – Perspektivklärung – Forschungsergebnisse“ behandelt das Tagesseminar, das vom IVA-Institut am 11.05. in Frankfurt/Main angeboten wird. Es handelt sich um die Abschlussveranstaltung zum „Modellprojekt Bereitschaftspflege – zur Verbesserung der Entwicklungschancen junger Kinder durch zeitnahe Perspektivklärung“, die der Projektträger zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen ausrichtet.

nähere Informationen

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Abschlussveranstaltung zum „Modellprojekt Bereitschaftspflege“ am 11.05. in Frankfurt am Main

Posted on Februar 15, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Forschungsgruppe Pflegekinder und der Projektträger IVA e.V. laden am 11. Mai 2016 zur Abschlussveranstaltung des „Modellprojektes Bereitschaftspflege – zur Verbesserung der Entwicklungschancen junger Kinder durch zeitnahe Perspektivklärung“ nach Frankfurt am Main ein.

Die Tagung richtet sich vor allem an die Fachkräfte Sozialer Dienste (ASD, Bereitschaftspflegedienst, PKD), die für die Steuerung und Gestaltung der Perspektivklärungs- und Übergangsprozesse verantwortlich sind aber auch an alle weiteren Interessierten, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wie z.B. Amtsvormünder, Verfahrensbeistände, Sachverständige, Freie Träger, die mit Herkunftseltern arbeiten und (Bereitschafts-)Pflegeeltern.

Mit dem Ziel, Verweildauern in Bereitschaftspflegefamilien zu verkürzen und gute Weichenstellungen für die Zukunft junger Kinder zu erleichtern, wurden auf Basis einschlägiger Untersuchungsergebnisse in den vergangenen zwei Jahren in drei Modellregionen Verfahren für eine optimierte Zusammenarbeit an der Schnittstelle Bereitschaftspflegedienst-ASD-PKD entwickelt und erprobt sowie die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Familiengericht in den Blick genommen.

Auf der zentralen Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse des Projektes vorgestellt, diskutieren und in Kleingruppen relevante Themenfelder intensiver betrachten. Den Abschluss findet die Veranstaltung in einem Vortrag von Prof. Dr. Klaus Wolf.

Anmeldeschluss ist der 15.04.

Veranstaltungsflyer

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Artikel „Mama mit Befristung“

Posted on November 4, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Das Haller Kreisblatt berichtet im Artikel „Mama mit Befristung“ vom 03.11.2015 über eine 63-Jährige, alleinstehende Bereitschaftspflegemutter, die Kinder in Krisensituationen aufnimmt.

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TV-Tipp: „37 Grad – Eltern auf Zeit“

Posted on Mai 28, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Am Dienstag, den 02.06. zeigt das ZDF von 22.15 – 22.45 Uhr in der Reihe 37 Grad den Beitrag „Eltern auf Zeit“ von Anabel Münstermann. Nach Ausstrahlung kann man die Dokumentation auch über die ZDF-Mediathek abrufen.

Senderinfo:

„Wenn das Jugendamt anruft, dann ist es wieder so weit.“ Für ein paar Wochen oder Monate bekommt Familie Meyer nun ein Kind zur Pflege. Welche schlimmen Dinge hat es wohl erlebt?

Meistens sind es Babys oder sehr kleine Kinder von minderjährigen Eltern, von Drogenabhängigen oder aus Familien, in denen sich niemand um sie gekümmert hat. „Man weiß nie, was einen erwartet. Wir sind auf alles vorbereitet“, sagt Veronica Meyer.

Am 1. Juli 2014 wird sie in die Kinderklinik gerufen. Auf der Säuglingsintensivstation liegt Marco, drei Wochen alt, mit mehrfachen Knochenbrüchen und Hirnblutungen. Hat die minderjährige Mutter ihn so zugerichtet? Das zu klären ist Sache des Gerichts. Veronica wird sich ab sofort um das schwer verletzte und traumatisierte Baby kümmern. Seit 15 Jahren öffnet Veronica fremden Kindern ihr Haus und ihr Herz. Die Kinder leben mit ihr und ihrer Familie, teilen Festtage und Urlaube. Erst wenn das Jugendamt über den endgültigen Verbleib entschieden hat, heißt es Abschied nehmen.

Auch Magda und Horst aus Köln haben sich für die Bereitschaftspflege entschieden.
Erst vor einer Woche haben sie Robin verabschiedet. Das Baby kam unterernährt und mit Entzugserscheinungen zu dem Paar – seine Mutter hatte während der Schwangerschaft Drogen konsumiert. Elf Monate später übergeben sie Robin in seine neue Pflegefamilie, die sich nichts sehnlicher als ein Baby wünscht.

Manchmal entscheiden die Gerichte aber auch anders, sehen in der Rückführung in die Herkunftsfamilie das Beste für die Kinder. „Dann leide ich am meisten, weil ich ja weiß, wie traumatisiert und verstört sie zu uns kamen“, erzählt Magda. Die dreijährige Mira ist seit mehr als einem Jahr bei ihnen. Anfangs völlig verängstigt, ist sie heute ein fröhliches Kind, das die Pflegeeltern Mama und Papa nennt. Weihnachten sollte sie zurück zu ihrer Mutter gehen, die im Drogenentzug war. Aber es kam anders. Die Mutter hat ihre Therapie abgebrochen und sich nicht mehr gemeldet.

„Das war schlimm für Mira und auch für uns, ich habe ja gespürt, wie sehr sie sich nach einer Lösung sehnte, wie sie die Telefonate und Gespräche mit dem Amt verfolgte.“ Nach drei weiteren Monaten stand fest, dass Mira nun doch in eine Dauerpflegefamilie oder ein Heim kommen würde. „Seitdem das Baby weg ist, fragt Mira fast täglich, ob wir denn nun ihre Familie sind oder ob sie auch weg muss.“

Noch während Magda und Horst sich über Miras Zukunft den Kopf zerbrechen, werden sie ins Kölner Jugendamt gerufen. Schnell packt Magda ein paar Babysachen zusammen, holt die Babyschale vom Speicher und fährt los. Mehr als einen kurzen Bericht zu dem Kind und eine Tüte voller Sachen gibt es nicht.

Am Ende der Dreharbeiten kommt es für beide Familien anders als erwartet. Der kleine Marco, der eigentlich noch seinen ersten Geburtstag bei Veronica und Jürgen feiern sollte, wird schon bald woanders leben. „Das wird einer der schlimmsten Abschiede“, da sind sich alle Familienmitglieder einig. Und Mira ist immer noch bei ihren Bereitschaftspflegeeltern.

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„Forum Bereitschaftspflege I“ am 09.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 4, 2015. Filed under: Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Bereitschaftspflegepersonen bietet das IVA Institut am 09.05. in Frankfurt/Main ein Tagesseminar zur fachlichen Begleitung an. Themen des „Forum Bereitschaftspflege I“ werden sein:

  • Begleitende Beratung
  • Stärken der beruflichen Qualifikation
  • Erfahrungsaustausch in Gruppen

Die Seminarleitung liegt bei Lilo Drabent und Isabel-Theres Spanke.

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PFAD Fachzeitschrift 4/2014 „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“

Posted on November 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Ausgabe 01/2014 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe thematisiert, wie es ist „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“ zu agieren. Wo stehen Pflegekinder und ihre Eltern? Wie geht es den Pflegeelternzusammenschlüssen?

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • PFAD Ländergremium Samstag, 04.10.2014 mit Prof. Dr. Klaus Wolf: „Warum ist die Kommunikation mit dem Jugendamt manchmal so schwierig?“
  • Carmen Thiele: Macht – eine kleine Reflexion aus dem Alltag von Pflegefamilien
  • PFAD-Umfrage: Wie geht es den Pflegeelternvereinen im Machtgefüge der Jugendhilfe?
  • Jörg Maywald: Kindeswille oder Kindeswohl? Orientierungen für Konflikte in der Pflegekinderhilfe
  • Volker Krampe: Rückführung um jeden (!?) Preis, Bericht über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Yagmur
  • Dominik Gollan: Faktoren für die Dauer von Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnissen bei Kleinkindern
  • Ulrike Schulz, Angela Rupp, Johannes Rupp: Kinderrechte in der Pflegekinderhilfe – Vier kurze Veranstaltungsberichte

Die digitale Ausgabe steht zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe wird Mitte November ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

 

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„Bereitschaftspflege – Familie auf Zeit – Chancen und typische Schwierigkeiten“ am 29.11. in Holzminden

Posted on Oktober 17, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 29.11. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Bereitschaftspflege – Familie auf Zeit – Chancen und typische Schwierigkeiten“ mit Oliver Hardenberg.

In diesem Seminar für Bereitschaftspflegeeltern und Fachkräfte der familiären Bereitschaftsbetreuung werden die Bindungsproblematik in dieser speziellen Situation und der hilfreiche Umgang mit bindungsgestörten, traumatisierten Kindern verdeutlicht. Entscheidungen über Rückführung oder Vermittlung sowie über Besuchskontakte werden von Dritten getroffen. Die Entscheidungen bringen jedoch spezielle Anforderungen an Bereitschaftspflegeeltern mit sich. Der Umgang mit dieser Problematik, Rollen und Aufgaben werden praxisnah erklärt und diskutiert.

Kinderbetreuung wird ermöglicht.

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„Hilfeplanung mit der Bereitschaftspflege“ am 11.10. in Frankfurt/Main

Posted on August 22, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Bereitschaftspflegefamilien und Fachkräfte behandelt ein Seminar des IVA Instituts am 11.10. das Thema „Hilfeplanung in der Bereitschaftspflege„.  Die Veranstaltung will die Möglichkeit bieten zum Gespräch von Fachkräften der Pflegekinderhilfe und Bereitschaftspflegeeltern über das Thema Hilfeplanung. Neben einem Impulsreferat von Corinna Petri zu den rechtlichen Grundlagen sind Austausch über die jeweilige Praxis vor Ort und gemeinsame Reflexion über die Möglichkeiten von Hilfeplanung Inhalt des Seminars.

Folgende Themen sollen u.a. angesprochen werden:

  • Auftrag der Bereitschaftspflegestelle
  • Umwandlung der rechtlichen Zuordnung nach § 42 SGB VIII zu § 27 fff bzw. § 33 SGB VIII
  • Zeitpunkt der Einleitung des Hilfeplanprozesses nach § 36 SGB VIII
  • Bereitschaftspflegeeltern als Beteiligte
  • Form der Dokumentation für eine nachfolgende Vollzeitpflegefamilie (oder Einrichtung)
  • Einbeziehung der nachfolgenden Pflegefamilie (oder Einrichtung)

Veranstaltungsflyer

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PFAD Fachzeitschrift 02/2014 mit Themenschwerpunkt “Befristete Hilfen” erschienen

Posted on Mai 13, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Den „Befristeten Hilfen“ widmet sich der Schwerpunkt der neuen Ausgabe 02/2014 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen, neue Literatur und das Engagement des PFAD-Verbandes.

Die seit Anfang des Jahres bestehende PFAD-Rechtsschutzversicherung findet bei Pflegeeltern und auf der Fachebene großen Zuspruch. Ein ausführlicher Artikel erläutert die einzigartigen Leistungen des neuen Angebotes. Sämtliche PFAD-Versicherungen stehen auch Pflegeeltern offen, die nicht Verbandsmitglieder sind.

einige Inhalte:

  • Ralf Bergrath: Ziemlich gleich und doch grundverschieden: Dauerpflege- und Bereitschaftsfamilien im Vergleich
  • Isabel-Theres Spanke, Corinna Petri: Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung
  • Christina-Elisa Wilde: „Wir standen da wie der Ochs vorm Berg“ – Wie Eltern den Prozess der Fremdunterbringung ihrer Kinder erleben
  • PFAD Umfrage: Bereitschaftspflege – was bedeutet das für Sie?
  • Helga Heugel: Bewerber sind Ressourcen für Kinder – Was brauchen Pflege- und Adoptiveltern in der Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes?
  • Diana Beeg: Qualifizierung von Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen
  • Tagungsbericht: „Aus den Augen, aus dem Sinn!?” – Impulse für eine neue Praxis zur Rückführung von Kindern und Jugendlichen aus stationären Hilfen zur Erziehung in ihre Herkunftsfamilien

Für Abonnenten und PFAD-Mitglieder steht die aktuelle Ausgabe zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop. Die Printausgabe wird Mitte Mai ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

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Umfrage der PFAD Redaktion bei Bereitschafts- und Kurzzeitpflegeeltern

Posted on März 31, 2014. Filed under: Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für die nächste Ausgabe der PFAD Fachzeitschrift sucht die Redaktion Pflegeeltern, die Kinder in Bereitschafts- bzw. Kurzzeitpflege aufnehmen, um aus Ihren (anonymisierten) Erfahrungen einen Praxisbericht zu gestalten.

Bitte beantworten Sie kurz folgende fünf Fragen:

  1. Wie war Ihr Weg zur Bereitschafts-/Kurzzeitpflege?
  2. Wie gestaltet sich der erste Kontakt zum Kind?
  3. Wie alt waren Ihre Bereitschaftspflegekinder bei der Aufnahme und wie lange sind sie bei Ihnen geblieben?
  4. Wo gehen die Kinder hin, wenn sie Ihre Familie verlassen (in die Herkunftsfamilie, in Dauerpflege, Adoption, Heim,…)?,
    Was ist eher „Regel“, was „Ausnahme“?
  5. Was brauchen Sie für Ihre Aufgabe und was wünschen Sie für die Kinder?

Senden Sie Ihre Antworten bitte bis spätestens 12.04. an margit.huber@pfad-bv.de.

Wir danken Ihnen herzlich fürs Mitmachen! Wenn Sie uns Ihre Postanschrift mitteilen, lassen wir Ihnen nach Erscheinen der Printausgabe im Mai gerne ein Belegexemplar der PFAD Zeitschrift zukommen.

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„Irgendetwas geht immer – Stabilisierungsarbeit in der Inobhutnahme“ am 14.-16.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 15, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Vom 14.-16.05. können Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe aus dem Bereich der (stationären) Inobhutnahme und Bereitschaftspflegeeltern in Frankfurt/Main an der IGfH-Fortbildung „Irgendetwas geht immer – Stabilisierungsarbeit in der Inobhutnahme“ unter der Leitung von Lutz Bohnstengel und Graham Lewis teilnehmen.

Kinder und Jugendliche sind in der krisenhaft zugespitzten Ausnahmesituation der Inobhutnahme in großem Maße darauf angewiesen, von den Fachkräften Hilfe in Form von Halt und Orientierung zu bekommen. Für eine Akutstabilisierung sind verschiedene Aspekte der Alltagsplanung, der Partizipation, der Erklärung und Einordnung von kindlichen und jugendlichen Symptomen sowie die Erläuterung von relevanten Zusammenhängen erforderlich. Für eine Stabilisierungsarbeit, die über die akute Phase hinaus geht, müssen aber noch andere Interventionen der Fachkräfte hinzutreten, die die Stress-Coping-Strategien und Selbstberuhigungsfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen aktiv entwickeln und ausbauen.

Im Workshop werden wesentliche Stabilisierungstechniken vermittelt und erprobt. Klarheit, Ruhe, sichere Entschlossenheit und Transparenz werden als Haltung angestrebt. Themen sind: Psychoedukation der Betroffenen und Angehörigen, psychodynamische Deutung und Einordnung von Symptomen, Erarbeitung des Notfall-Koffers, Dissoziations-Stopp und Ressourcen-Arbeit in Form von Positive-Life-Event-Arbeit, Imaginationen und Selbstfürsorge.

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Forum Bereitschaftspflege I am 05.04. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 17, 2014. Filed under: Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.04.2014 bietet das Forum Bereitschaftspflege für Bereitschaftspflegepersonen in Frankfurt/Main die Fortbildung „Vernarbte Seelen – Traumatische Erfahrungen in der frühen Kindheit und deren Folgen“ mit den Referentinnen Astrid Hollmann und Isabel-Theres Spanke an.

Die Anmeldefrist läuft bis zum 17.03.

Veranstaltungsflyer

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Stuttgart: Viele Kinder finden keine Pflegeeltern

Posted on Dezember 3, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Stuttgarter Jugendhilfeausschuss wurde das Problem behandelt, dass mehr Pflegeeltern und Bereitschaftspflegestellen gebraucht würden: „Weil es in Stuttgart nicht genügend Plätze in Pflege- und Bereitschaftspflege gibt, mussten 2012 insgesamt 35 Jungen und Mädchen im Heim untergebracht werden.“ Das Jugendamt begründet das Defizit damit, dass es zu wenige Pflegefamilien gibt, aber auch zu wenig Fachpersonal.

zum Artikel „Viele Kinder finden keine Pflegeeltern“ in den Stuttgarter Nachrichten vom 03.12.2013

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Austausch für Bereitschaftspflegeeltern am 27.08. in Büdingen

Posted on August 22, 2013. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Fachservice Pflegefamilie der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Wetterau lädt Bereitschaftspflegeeltern, die ein Kind in Pflege haben, zu einem Erfahrungsaustausch nach Büdingen ein. Das Treffen findet am 27.08. um 20 Uhr in den Räumen der Familien-Bildungsstätte in der Bahnhofstraße 29 statt.

Die Themen dieser Treffen ergeben sich auch aus den Alltagserfahrungen im Leben mit dem Bereitschaftspflegekind. Dabei spielen der Erfahrungsaustausch unter fachlicher Leitung und die gegenseitigen Anregungen der Eltern große Rollen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Familien oder Paare, die sich für eine Tätigkeit als Pflegeeltern interessieren, werden gebeten, sich mit den zuständigen Mitarbeiterinnen unter den Telefonnummern 06042/979472 und 06032/3497111 in Verbindung zu setzen. Dort besteht die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen einen Termin für ein erstes Kontaktgespräch zu vereinbaren.

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Wetteraukreis: „Kürzungen bei Noteltern zurücknehmen“

Posted on August 22, 2013. Filed under: Finanzielles, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Lauterbacher Anzeiger vermeldet am 22.08.2013 im Artikel „Linke: Kürzungen bei Noteltern zurücknehmen“ einen Antrag der Linken Kreistagsfraktion im Wetteraukreis, der fordert, dass Kürzungen bei Bereitschaftspflegeeltern zurückgenommen werden.

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„Ein Kommen und Gehen in meiner Bereitschaftspflege – wir gestalten Übergänge ganz bewusst“ am 07.09. in Frankfurt

Posted on Juni 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das IVA Institut bietet am 07.09. in Frankfurt/Main die Fortbildung „Forum Bereitschaftspflege II“ für Bereitschaftspflegepersonen und Fachkräfte zum Thema „Ein Kommen und Gehen in meiner Bereitschaftspflege – wir gestalten Übergänge ganz bewusst“ mit Barbara Beckmann an.

Die Anmeldefrist läuft bis zum 19.08.

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Stadt Eschweiler sucht Pflegeeltern – Informationsveranstaltung am 29.04.

Posted on April 17, 2013. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Aufnahme eines Pflegekindes in die eigene Familie stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb bietet der Pflegekinderdienst der Stadt Eschweiler erneut Vorbereitungsseminare für Paare und Familien an, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren.

Der Pflegekinderdienst sucht dabei Pflegeeltern für die Vollzeitpflege und Bereitschaftspflege. Pflegeeltern betreuen in ihrer Familie Kinder, die aufgrund von Vernachlässigung, Verwahrlosung oder Misshandlung nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können.

Die Bewerber werden in Vorbereitungsgesprächen, einem Pflegeelternseminar und Abendveranstaltungen auf ihre Aufgabe vorbereitet und vom Jugendamt begleitet. In einer Vorbereitungsphase wird die Zusammenarbeit zwischen den Pflegeelternbewerbern und dem Pflegekinderdienst gefördert und Pflegeeltern auf eine eventuelle Aufnahme eines Kindes vorbereitet. Darüber hinaus wird durch das Reflektieren der eigenen Motive und das Bewusstwerden von Kompetenzen und Grenzen die Entscheidungsfähigkeit der Pflegeelternbewerber für oder gegen ein Kind entwickelt.

Zusätzlich werden die Pflegeelternbewerber auf die emotionalen und psychischen Prozesse, die ein Pflegekind in die Familie hineinträgt, und die damit verbundenen Probleme und Schwierigkeiten vorbereitet. Es erfolgen Informationen zur Vermittlung und zu den unterstützenden Hilfen des Jugendamtes sowie zu rechtlichen, finanziellen und versicherungstechnischen Fragen.

Der Pflegekinderdienst der Stadt Eschweiler sucht daher Bewerber, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren. Diese sollten in stabilen und tragfähigen Beziehungen leben und bereit sein, sich auf das Kind und seine Bedürfnisse einzustellen. Außerdem sollte die Bereitschaft bestehen, sich mit der Herkunftsfamilie des Pflegekindes auseinanderzusetzen, Besuchskontakte zu fördern und zu begleiten und sich auf eine enge Kooperation mit dem Jugendamt einzulassen.

Zur weiteren Information bietet der Pflegekinderdienst des Jugendamtes der Stadt Eschweiler ein Informations- und Beratungstreffen zu diesem Thema an, das

am Montag, 29. April 2013, um 15.00 Uhr, in Raum 2 (Parlam. Bereich)
des Eschweiler Rathauses, Johannes -Rau-Platz 1,

stattfindet.

Hierzu sind alle Interessierten, die sich die Übernahme eine Pflegeeltern-Funktion vorstellen können, sehr herzlich eingeladen. Um telefonische Anmeldung zu diesem Beratungsabend unter (02403) 71-260, -224, -469 oder -610 wird gebeten. Die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes des Jugendamtes der Stadt Eschweiler stehen unter diesen Rufnummern auch bei Rückfragen sowie für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Quelle: Stadt Eschweiler vom 16.04.2013

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„Hilfen zur Ersthilfe – (akut) stabilisierende Interventionen in der Inobhutnahme“ vom 13.-15.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 26, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe aus dem Bereich der (stationären) Inobhutnahme sowie Bereitschaftspflegeeltern bietet die Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) vom 13.-15.05. in Frankfurt/Main ein Seminar zum Thema „Hilfen zur Ersthilfe – (akut) stabilisierende Interventionen in der Inobhutnahme“ an. Referenten sind Lutz Bohnstengel und Graham Lewis.

Kinder und Jugendliche in der Inobhutnahme sind in der krisenhaft zugespitzten Ausnahmesituation der Inobhutnahme selbst in großem Maße darauf angewiesen, von den Fachkräften Hilfe in Form von Halt und Orientierung zu bekommen. Für eine Akutstabilisierung sind verschiedene Aspekte der Alltagsplanung, der Partizipation, der Erklärung und Einordnung von kindlichen/jugendlichen Symptomen und die Erläuterung von relevanten Zusammenhängen erforderlich. Für eine Stabilisierungsarbeit, die über die akute Phase hinaus geht, müssen aber noch andere Interventionen der Fachkräfte hinzutreten, die die Stress-Coping Strategien und Selbstberuhigungsfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen aktiv entwickeln und ausbauen.

Im Workshop werden wesentliche Stabilisierungstechniken vermittelt und erprobt. Klarheit, Ruhe, sichere Entschlossenheit und Transparenz werden als Haltung angestrebt. Themen sind: Psychoedukation der Betroffenen und Angehörigen, psychodynamische Deutung und Einordnung von Symptomen, Erarbeitung des Notfall-Koffers, Dissoziations-Stopp und Ressourcen-Arbeit in Form von Positive-Life-Event-Arbeit, Imaginationen und Selbstfürsorge.

nähere Informationen (Seite 11)

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Seminare des Forum Bereitschaftspflege 2013 in Frankfurt/Main

Posted on März 1, 2013. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Rahmen des Forum Bereitschaftspflege 2013 bietet das Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. heuer zwei Seminare in Frankfurt/Main zur Vorbereitung und Fortbildung von Bereitschaftspflegeeltern an:

  • 20.04. Kinder der Bereitschaftspflegefamilien – Bedürfnisse und Hilfen ENTFÄLLT!
    für Bereitschaftspflegefamilien
    Anmeldefrist bis zum 25.03.2013
  • 07.09. „Ein Kommen und Gehen in meiner Bereitschaftspflege – wir gestalten Übergänge ganz bewusst“
    für Bereitschaftspflegefamilien und Fachkräfte
    Anmeldefrist bis zum 19.08.2013

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„Bereitschaftspflegefamilien – Entwicklung und Konkretisierung von Standards“ am 27.02. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 16, 2013. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes veranstaltet am 27.02. in Frankfurt/Main in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk Frankfurt ein Seminar zum Thema „Bereitschaftspflegefamilien – Entwicklung und Konkretisierung von Standards“.

Referenten werden Prof. Dr. Maud Zitelmann, Hildegard Niestroj und Astrid Grenerth, sein.

Das Seminar entfällt!

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Stadt Essen wirbt um Pflege-Eltern

Posted on Dezember 11, 2012. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Stadt wirbt um Pflege-Eltern“ der WAZ vom 08.12.2013 wird davon berichtet, dass Essen plant seine Bereitschaftspflegeeltern künftig besser zu honorieren. Die Sätze sollen an diejenigen der Nachbarkommunen angepasst werden, um Abwanderungen von Pflegefamilien zu stoppen.

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Kreis Warendorf erhöht Tagessatz für Bereitschaftspflege

Posted on November 21, 2012. Filed under: Bewerber, Finanzielles, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Westfälischen Nachrichten berichten im Artikel „Kurz- und Bereitschaftspflege – Pflege-Eltern bekommen mehr Geld“ vom 21.11.2012 vom Beschluss des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf, den Tagessatz für Kurz- und Bereitschaftspflegeeltern von 39 Euro auf 52,73 Euro zu erhöhen. Anlass war der Verlust einiger Bereitschaftspflegeeltern und ihre Abwerbung durch freie Träger, die diese Tätigkeit besser honorieren.

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Kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien brauchen eine klare Perspektive

Posted on November 15, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert schnelle und eng getaktete Hilfeplanung

Die Anzahl von Kindern unter sechs Jahren in Heimen und Pflegefamilien in NRW ist seit 2005 um über 60 Prozent angestiegen. Jugendämter sehen sich immer häufiger verpflichtet, jüngere Kinder in Krisensituationen aus ihren Familien herauszunehmen. Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen in der Diakonie RWL fordert in einem Papier von allen Beteiligten, die Arbeit mit kleinen Kindern weiter zu qualifizieren. Das Papier bietet allen Verantwortlichen Orientierung und zeigt auf, was bei der Begleitung von betroffenen Kindern und Familien zu bedenken ist.

So haben etwa Kinder unter sechs Jahren ein schnelleres Zeitempfinden. Deshalb brauchen sie eine zeitlich eng getaktete Hilfeplanung mit klaren Aufträgen, wenn sie in einer Krise in einem Heim oder einer Pflegefamilie sind. „Kleine Kinder brauchen eine Perspektive, wie es mit ihnen weitergeht. Dafür benötigen sie eine Hilfeplanung in kürzeren Abständen als den üblichen sechs Monaten“, so der Fachverband. Bei Bedarf seien zeitnahe Fallbesprechungen zwischen Jugendamt und freiem Träger sowie schnelle Entscheidungen seitens der Familiengerichte dringend notwendig. Auch Gutachten müssen schneller erstellt werden. Nicht immer sei eine Pflegefamilie die beste Lösung. Die persönliche Situation des Kindes ist entscheidend bei der Wahl des Unterbringungsortes. Manche Kinder, zum Beispiel mit bestimmten traumatischen Erfahrungen, könnten im Heim besser unterstützt werden. Wichtig seien hier angemessene Personalschlüssel, kleine Gruppen und die tägliche Präsenz geschulter Bezugspersonen.

Familie als Kooperationspartner
Die Familie spielt weiter eine zentrale Rolle im Hilfeprozess von kleinen Kindern, die vorübergehend im Heim leben. „Die leiblichen Eltern sind Kooperationspartner und müssen entsprechend wertschätzend behandelt, informiert und beteiligt werden“, heißt es im Forderungspapier. Deshalb sei auch die wohnortnahe Unterbringung wichtig, um eine fachlich angemessene Arbeit mit der Familie zu leisten.

Die Unterbringung in einer anderen Einrichtung oder die Rückkehr zu den Eltern seien Schlüsselerlebnisse im Leben von kleinen Kindern. „Sie brauchen Unterstützung, um diese Übergänge zu bewältigen. Hier darf es auf keinen Fall plötzliche Kontaktabbrüche zu bisherigen Bezugspersonen geben. Das Kennenlernen neuer Bezugspersonen muss sorgfältig geplant werden“, so der Fachverband.

Das Forderungspapier ist das Ergebnis eines gemeinsamen Praxisentwicklungsprojektes mit der Fachhochschule Münster.

Stationäre Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen, Forderungen aus einem Praxisentwicklungsprojekt

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TV-Beitrag über Notfall-Pflegefamilie

Posted on Oktober 10, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Im Studio der SWR Landesschau Baden-Württemberg erzählte das Bereitschaftspflege-Elternpaar Monika und Martin Röse aus Rastatt von ihren Erfahrungen, Beweggründen und wie sie mit den leiblichen Eltern der Kinder Kontakt halten. Die Sendung wurde am 09.10. ausgestrahlt.

nähere Informationen und Filmbeitrag (8.24 min)

 

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Informationsabende zu zeitlich befristeten Pflegeformen in Hamburg

Posted on Juli 28, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die PFIFF gGmbH Hamburg bietet regelmäßig Informationsabende zu zeitlich befristeten Pflegeformen an.

Die Suchterkrankung eines Elternteils, psychische Probleme oder Vernachlässigung können Hintergrund einer Unterbringung von Kindern in einer Pflegefamilie auf Zeit sein – entweder in Bereitschaftspflege oder zeitlich befristeter Vollzeitpflege. In beiden Betreuungsformen kehren die Kinder dann nach spätestens sechs Monaten in ihre Familien zurück, mit denen in dieser Zeit – je nach Pflegeform – mehr oder weniger intensiv an der Veränderung der Erziehungsfähigkeit gearbeitet wird. Manchmal werden die Kinder aber auch auf einen neuen Lebensmittelpunkt vorbereitet. Für die zeitlich befristeter Vollzeitpflege ist ein spezielles Anforderungsprofil bei den Pflegeeltern erforderlich. Grund: Es bestehen enge Kontakte zwischen Pflegefamilie, Kind und Herkunftsfamilie. Dieser Prozess wird therapeutisch gestützt.

Im ersten Halbjahr 2012 sind folgende Termine, jeweils abends von 19.30 – 22 Uhr, geplant:

Dienstag, 28. August 2012
Mittwoch, 26. September 2012
Mittwoch, 31. Oktober 2012

nähere Informationen

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„Umgang mit Herkunftseltern: Kooperation – Abgrenzung“ am 29.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 9, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 29.09. bietet das Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. in Frankfurt/Main zur Vorbereitung und Fortbildung von Bereitschaftspflegeeltern das Seminar „Umgang mit Herkunftseltern: Kooperation – Abgrenzung“ an.

Ob und in welcher Form Kontakte Bereitschaftspflegeeltern zu den leiblichen Eltern ihrer Pflegekinder haben, dafür gibt es bislang keine verbindlichen Standards. Welche Hintergrundinformationen müssen Bereitschaftspflegeeltern kennen, um ihre Aufgabe qualifiziert gestalten können? Welchen Anteil an der Herkunftsarbeit können, müssen sie übernehmen? Wo liegen ihre Grenzen?

Die Anmeldefrist läuft bis 09.09.

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Pflegemutter entwickelt Bilderbuch „Alle meine Eltern“

Posted on Juni 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Yvonne Schneider aus Kassel entwickelte im Eigenverlag das Bilderbuch „Alle meine Eltern„. Als Pflegemutter hatte sie nach einem (Bilder-) Buch gesucht, mit dessen Hilfe sie ihrem Pflegekind den Übergang von der Bereitschafts- in die Dauerpflege erklären konnte. Da sie weder im Buchhandel noch im Internet fündig wurde, griff sie selbst zu Stift und Papier und so entstand „Alle meine Eltern„.

Das 20-seitige, broschierte Büchlein in DIN A5 erzählt in kurzen, prägnanten Sätzen und einfachen, klaren Bildern, wie ein Kind aus der Kurzzeitpflege in eine Dauerpflegefamilie umzieht. Kindgerecht wird gezeigt, welche Situationen dabei bedeutsam sind und wie so ein Wechsel konkret aussehen kann. Vieles bleibt dabei offen bzw. der Fantasie des Lesers überlassen, weil das Buch nur einen Einstieg ins Gespräch bieten und den Familien und Kindern, für die es gemacht wurde, Raum für eigene Gedanken und Vergleiche lassen soll. Die Geschichte eignet sich für Pflegekinder (und auch Geschwisterkinder) zwischen ca. 3 und 7 Jahren.

Das Buch ist zum Preis von 5 Euro / Stück zzgl. Verpackungs- und Versandkosten direkt zu bestellen bei: yvonne.schneider77@gmx.de

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Schnelle Hilfe für „Ruhrkinder“ in Not – Neue Form der Bereitschaftspflege im Ruhrgebiet

Posted on Mai 18, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Der VSE-NRW bietet eine neue Form der Bereitschaftspflege im Ruhrgebiet an.
Für „Diagnostik in Familien“ werden Pflegefamilien qualifiziert und eng begleitet.

„Ruhrkinder“ heißt ein neues Angebot für Kinder, deren Eltern ihre Verantwortung für Erziehung und Pflege nicht mehr übernehmen können. Der Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE NRW e.V.) bietet damit seit Anfang des Jahres im Ruhrgebiet eine spezielle Form der Bereitschaftspflege für Kinder in Notsituationen an. Das Motto: so kurz wie möglich – so lange wie nötig.

Wie bei der fünf Jahre alten Hanna. Sie hat in ihrem jungen Leben viel Unruhe erlebt und wurde kaum versorgt. Stattdessen war sie es, die die kranke Mutter versorgte und den Haushalt schmiss. Als die schließlich in eine Klinik musste, brauchte Hanna schnell eine Unterkunft. An dieser Stelle kommen die „Ruhrkinder“ ins Spiel. Die Diplom-Heilpädagogin Andrea Plagge ist beim VSE für die „Diagnostik in Familien“, so der Fachbegriff für die vorübergehende Unterbringung, verantwortlich.

Für Hanna konnte sie schnell eine Diagnostikfamilie finden. Wie lange das Mädchen dort bleiben wird, kann jetzt noch keiner sagen. „Kinder wie Hanna haben nicht gelernt, ein Kind zu sein“, weiß Andrea Plagge. „Die Pflegemutter musste hart mit ihr diskutieren, wer kocht und wäscht. Hanna folgt den Erwachsenen auf Schritt und Tritt, sie traut ihnen nichts zu. Sie kennt einfach keine Welt, in der Erwachsene Verantwortung übernehmen.“

Damit diese Kinder Vertrauen aufbauen können, sucht der VSE NRW in Recklinghausen und Umgebung derzeit Familien, die für Kinder in Notsituationen eine Bereitschaftspflege anbieten können und ihnen in einem familiären Rahmen Sicherheit, Versorgung und Ruhe geben. Durch den VSE werden sie professionell vorbereitet und engmaschig begleitet.

Die langjährige Familienberaterin Andrea Plagge weiß, dass auf die Familien bei der „Diagnostik in Familien“ eine herausfordernde Aufgabe zukommt. „Wir suchen Menschen, die Erfahrung mit Kindern und gegebenenfalls eine pädagogische oder psychologische Ausbildung haben. Menschen die belastbar sind und über sich selbst sprechen können. Unsere Pflegeeltern müssen kritik- und handlungsfähig sein, wenn‘s mal brennt. Für all das muss man ganz schön gut in seinen Schuhen stehen und sich der Unterstützung des Partners und der ganzen Familie gewiss sein. Wenn dann noch ein offenes und warmes Familienklima herrscht, sind die Voraussetzungen sehr gut.“

Wer Interesse an dem Angebot Ruhrkinder / Diagnostik in Familien hat, kann sich bei VSE NRW in Recklinghausen melden. Tel.: 02361 – 407 5229
VSE NRW, Sandweg 1a, 45659 Recklinghausen

Quelle: Pressemitteilung von VSE NRW e.V. – Familienanaloge Betreuungen vom 14.05.2012

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Saarbrücken: Zahl der Pflegefamilien sinkt

Posted on April 29, 2012. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Saarland | Schlagwörter: |

Die Zahl der Saarbrücker Pflegefamilien sank von 2000 bis Oktober 2011 von 322 auf 251, die der Bereitschaftsfamilien dagegen stieg von 3 in 1997 auf heute 18.

Von den mutmaßlichen Gründen und neuen Plänen des Regionalverbandes berichtet der Artikel „Zahl der Pflegefamilien sinkt“ vom 28.04.2012 in der Saarbrücker Zeitung.

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