Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht”

Posted on August 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht” kann ab sofort im DIJuF unter app@dijuf.de bestellt werden (Bestellschein).

Die Broschüre wurde vorgelegt von der Ständigen Fachkonferenz 2 „Familienrecht und Soziale Dienste im Jugendamt” im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF). Sie ist Ergebnis der Erfahrung, dass Jugendämter selten Beschwerde in kindschaftsrechtlichen Verfahren einlegen – auch dann nicht, wenn sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind.

Die Broschüre erläutert verständlich die Rechtsmittel und den Weg dahin. Sie ist für 5 EUR und für Mitglieder zu reduziertem Preis erhältlich.

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Vorlesung “Schutz, Beteiligung & Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern” am 07.04. an der Ostfalia Hochschule Suderburg

Posted on März 7, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 07. April 2016 referieren an der Ostfalia Hochschule Suderburg:

  • Prof. Dr. Mechthild Wolff (Hochschule Landshut):
    Schutz, Beteiligung und Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern |
  • Maren Hilke und Monika Althoff (ISA Münster):
    Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe, Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes

Informationsflyer

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Expertenanhörung: Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Posted on Januar 26, 2016. Filed under: Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/AW) Die Forderung der Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen nach Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz und einem Bundeskinderbeauftragten beziehungsweise einer Ombudsstelle für Kinderrechte stößt bei Experten auf ein geteiltes Echo. In einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses zu den entsprechenden Anträgen der Fraktionen (18/6042, 18/5103) am Montag sprachen sich die geladenen Sachverständigen jedoch mehrheitlich für größere Anstrengungen zur Gewährleistungen von Kinderrechten in der Praxis und die Schaffung von niedrigschwelligen Beschwerdemöglichkeiten auf kommunaler Ebene aus.

Die Rechtswissenschaftler Friederike Wapler von der Humboldt-Universität Berlin und Reinhard Wiesner von der Freien Universität Berlin argumentierten, dass die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz verfassungsrechtlich wenig Sinn mache. Kinder seien bereits jetzt Träger aller Grundrechte, dies sei auch der Tenor der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes, führten Wapler und Wiesner aus. Eine Grundgesetzänderung habe lediglich symbolischen Charakter und könne dem Thema politisch mehr Gewicht verleihen.

Für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz plädierten hingegen Immanuel Benz vom Deutschen Bundesjugendring, der Soziologe Manfred Liebel von der Freien Universität Berlin und Sebastian Sedlmayr vom Deutschen Komitee für UNICEF. Dies wäre ein zentraler Bestandteil der Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in deutsches Recht, sagte Sedlmayr. Benz argumentierte, Kinder seien zwar laut Bundesverfassungsgericht Grundrechtsträger, könnten die ihnen zustehenden Rechte in der Praxis nur über ihre Eltern ausüben.

Der Forderung nach einem Bundeskinderbeauftragten beziehungsweise einer Ombudsstelle beurteilte Benz jedoch kritisch. Die vorhandenen Strukturen und Instrumente würden nicht ausreichend genutzt, um den Kinderrechten Geltung zu verschaffen. Diese Defizite ließen sich jedoch nicht durch zusätzliche Strukturen beseitigen. Friederike Wapler bezeichnete die Vorstellung, dass ein Bundeskinderbeauftragter ein Ansprechpartner für Minderjährige wäre, als „lebensfremd“. Kinder und Jugendliche würden sich Hilfe vor allem in ihrem näheren sozialen Umfeld oder bei niedrigschwelligen örtlichen Einrichtungen suchen.
Manfred Liebel und Sebastian Sedlmayr hingegen sprachen sich dezidiert für eine Bundeskinderbeauftragten aus. Viele kinder- und jugendpolitische Entscheidungen würden auf Bundesebene getroffen, deshalb müsse auch auf Bundesebene eine entsprechende Institution geschaffen werden, führten Liebel und Sedlmayr an. Innerhalb der Europäischen Union gebe es nur vier Staaten, die nicht über eine solche Institution verfügten. Allerdings, so räumte Sedlmayer aus, seien die hinsichtlich ihrer Aufgabenstellung und ihrer rechtlichen Möglichkeiten sehr unterschiedlich gestaltet.

Weitestgehend einig waren sich die Sachverständigen allerdings darin, dass die Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in allen Bereichen, die sie betreffen, verbessert werden müssen. Der „Zugang zum Recht“ sei ein zentrales Menschenrecht, sagte Claudia Kittel von der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention am Deutschen Institut für Menschrechte. Eine solche Beschwerdestelle fehle in Deutschland bislang. In diesem Sinne äußerte sich auch die Sozialpädagogin Ulrike Urban-Stahl von der Freien Universität Berlin. Derzeit gebe es lediglich in Sachsen-Anhalt einen Landeskinderbeauftragten sowie etwa 100 Kinderbeauftragte auf kommunaler Ebene bei insgesamt 11.000 Kommunen. Urban -Stahl verwies in diesem Zusammenhang auf die guten Erfahrungen mit den Ombudsstellen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Sozialgesetzbuch.

Quelle: Heute im Bundestag vom 25.01.2016

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Beschweren leicht gemacht?! – Materialien zur Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Oktober 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

„Leichtigkeit“ entsteht beim Thema Beschwerdemanagement nicht so einfach. Das konnten auch die 130 Leitungs- und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe auf der Fachtagung am 03.09. 2013 in Frankfurt feststellen. Die gesetzlichen Vorgaben zu Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche sind zwar verbindlich geregelt und öffentlichen und freien Trägern vertraut, jedoch zeigt die praktische Umsetzung bundesweit noch Gestaltungs- und Entwicklungsbedarf.

Die Fachtagung hat aufgezeigt, welche Rahmenbedingungen nötig sind, um in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe alltagstaugliche Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren zu implementieren und (weiter) zu entwickeln.

zum Veranstaltungsbericht und den einzelnen Vorträgen

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Materialien zur Fachtagung “Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen” online

Posted on Oktober 17, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung “Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen” am 26.09.2013 in Frankfurt/Main ging der Frage nach, was „Ombudschaft“ bedeutet und was sie für die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe leisten kann. Nun haben die Organisatoren von der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen die Tagungsmaterialien zu den einzelnen Vorträgen ins Netz gestellt:

Quelle: Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen

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EREV-Fachtag Erziehungsstellen 2013 am 18./19.11. in Hannover

Posted on Oktober 14, 2013. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Rechte, Beschwerden, Partizipation – und was hab´ich davon?“ fragt der diesjährige Fachtag Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e.V. (EREV) vom 18. – 19.11. in Hannover.

Er wendet sich an Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämter, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

Veranstaltungsflyer

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AFET-Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe am 03.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Bundesverband für Erziehungshilfen (AFET e.V.) veranstaltet am 03.09. die Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ in Frankfurt/Main.

Die Veranstaltung dient der Information und ermöglicht den fachlichen Austausch über Voraussetzungen, Gelingensbedingungen und praktikable Umsetzungsschritte von Beschwerdeverfahren.

Eingeladen sind Leitungs- und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe, die sich mit der Einführung von geeigneten Beschwerdeverfahren beschäftigen.

nähere Informationen

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ am 11.09. in Berlin

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11.09. veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“. Der Dozent Florian Gommel wird anhand von Fallbeispielen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen folgende Fragen beantworten:

  • Wer hat wann welchen Anspruch aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)?
  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Welche übergeordneten Regeln zum sozialrechtlichen Verwaltungsverfahren gibt es nach dem SGB X?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.
TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief bis zum 04.09.2013 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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AGJ-Diskussionspapier „Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verabschiedete am 27./28. Juni 2013 ein Diskussionspapier
„Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

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„Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ am 03.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 3, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung des Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET)Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ findet am 03.09. von 11 bis 17 Uhr in der Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbund Hessen e.V. in Frankfurt am Main statt.

Die Veranstaltung dient der Information und ermöglicht den fachlichen Austausch über Voraussetzungen, Gelingensbedingungen und praktikable Umsetzungsschritte von Beschwerdeverfahren.

Eingeladen sind Leitungs- und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe, die sich mit der Einführung von geeigneten Beschwerdeverfahren beschäftigen.

nähere Informationen

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Tagungsbericht „Beschwerdemanagement und Ombudschaft – eine Qualitätsstrategie für die Jugendämter?“

Posted on Juni 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für die Fachtagung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im April 2013 „Beschwerdemanagement und Ombudschaft – eine Qualitätsstrategie für die Jugendämter?“ liegt nun ein Tagungsbericht vor.

Diskutiert wurde die Implementierung des internen Beschwerdemanagements in Jugendämtern sowie kommunaler Ombudschaftsstellen. Vier Initiativen stellten dazu ihre ombudschaftliche Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe vor. Fragen, wie eine Beschwerdekultur in der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt werden und eine Einbindung in die Jugendhilfestrukturen aussehen kann, waren in der Diskussion leitend.

zum Tagungsbericht

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„Einrichtungsinterne Beschwerdestellen in der Jugendhilfe: Bedingungen für ihre Implementierung“ am 04.03. in Berlin

Posted on Februar 4, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge organisiert für Leitende Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Vertreter/innen der Fachverbände sowie Multiplikator/innen am 04.03. in Berlin eine Fachveranstaltung zum Thema „Einrichtungsinterne Beschwerdestellen in der Jugendhilfe: Bedingungen für ihre Implementierung„.

Ziel der Tagung ist es, die Ergebnisse der von Frau Professorin Dr. Ulrike Urban-Stahl, FU Berlin, durchgeführten ersten bundesweiten Studie zu den Bedingungen der Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und die daraus entwickelte Handreichung vorzustellen.

nähere Informationen

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