„Bindungsfähigkeit in Theorie und Praxis“ am 24.11. in Dachau

Posted on November 14, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Adoptiv- und Pflegeeltern sowie Bewerber referieren Kerstin Goldschmidt (Dipl. Psychologin und systemische Familientherapeutin) und Cornelia Thaller (Kinderkrankenschwester, Pflegemutter und Safe-Mentorin) am 24.11. von 09.30 bis 17 Uhr im Gemeindehaus der Gnadenkirche in Dachau zum Thema „Bindungsfähigkeit in Theorie und Praxis“.

Sichere frühkindliche Bindungserfahrungen sind von besonderer Bedeutung. Was aber passiert, wenn Kinder keine sichere Bindungserfahrung erleben? Erkenntnisse über das Bindungsverhalten von Kindern sind für das Verständnis von Pflege- und Adoptivkindern sehr aufschlussreich und können oft helfen bisher unverständliches Verhalten der Kinder zu erklären. In dieser Fachtagung werden die Bindungstheorien nach Bowlby vorstellen. Woran können Adoptiv- und Pflegeeltern Bindungsstörungen erkennen und wie sind diese zu erklären?
Abschließen wird Safe®, ein Trainingsprogramm zur Förderung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind vorgestellt.

Veranstalter ist der PFAD Ortsverein Adoptiv- und Pflegeeltern in FFB und Umgebung e. V.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt (einschließlich Mittagessen):

  • PFAD Mitglieder    45,– €
  • Nichtmitglieder     60,– €
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„Trauma“ am 14.09. in Bernburg

Posted on August 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem Thema „Trauma – Ursachen und Folgen von Verhaltensauffälligkeiten, Bindung und Bindungsstörung, traumatische Erfahrungen“ widmet sich Referentin Helga Jürries in einem Seminar des Fachzentrums für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt am 14.09. in Bernburg.

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Internationale Konferenz “Bindung und Jugend” am 13.-14.10. in München

Posted on Juli 12, 2012. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , |

Die diesjährige internationale Konferenz von PD Dr. med. Karl Heinz Brisch in Kooperation mit der LMU München findet am 13./14.10. zum Thema „Bindung und Jugend“ in München statt.

Am 12.10. wird eine Vorkonferenz zum Thema “Erfahrungsberichte aus der Kunsttherapie für Heranwachsende” mit Kunsttherapeutin Katja Bonnländer abgehalten.

Bei Anmeldungen bis zum 14.08. gelten verbilligte Teilnahmegebühren.

Veranstaltungsflyer

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Kursangebot „Bindung in der Praxis“ am 18./19.08. und 13./14.10. in Berlin-Schöneberg

Posted on Juni 1, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Institut für Bindungspädagogik hält ein Angebot für Pflege- und Adoptiveltern zum Thema „Bindung in der Praxis“ vor. Die Dozentinnen Jutta Rahlf-Riermeier und Brigitte Hannig begleiten die beiden aufeinander aufbauenden Kurse in Berlin-Schöneberg:

  • Kurs Teil 1: 18. – 19.08.2012
    Samstag 10.00 – 18.00 Uhr Sonntag 10.00 – 14.00 Uhr
  • Kurs Teil 2: 13. – 14. 10. 2012
    Samstag 10.00 – 18.00 Uhr Sonntag 10.00 – 14.00 Uhr

In diesem speziellen Angebot ausschließlich für Pflege- und Adoptiveltern geht es um die praktische Bindungs-Arbeit im Alltag mit den schwierigen Kindern. Es gilt, die oft unverständlichen Verhaltensweisen der Kinder und Jugendlichen zutiefst von innen heraus zu verstehen, d.h. nicht nur mit dem Kopf, sondern besonders mit dem Herzen und der Energie des Körpers.

Es wird eine Kostenermäßigung bei Buchung bis zum 30.06. eingeräumt.

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„Bindungen im Lebenslauf“ am 13.06. in Mainz

Posted on April 21, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum des LSJV plant für Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit am 13.06. eine Tagung zu „Bindungen im Lebenslauf“ mit Prof. em. Dr. Klaus Grossmann.

Die Jahrestagung im Bildungszentrum Erbacher Hof in Mainz nimmt das Thema der Bindungen aus mehreren Perspektiven in den Blick:

  • Wie entwickeln sich Bindungen bei Säuglingen und Kleinkindern,
  • wie differenzieren sie sich im Kindes- und Jugendalter aus und
  • wie beeinflussen sie im Erwachsenenalter Beziehungen zu anderen – auch die Beziehung zum eigenen Kind?

Die Tagung mit Prof. em. Dr. Klaus Grossmann geht auch der Frage nach, welche Chancen die Soziale Arbeit bzw. die Pädagogik hat, positive verlässliche Bindungserfahrungen im Setting der Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen.

Kontakt:
Veronika Bergmann, Telefon 06131 967-133, Bergmann.Veronika@lsjv.rlp.de
Karin Klein-Dessoy, Telefon 06131 967-131, Klein-Dessoy.Karin@lsjv.rlp.de (im SPFZ)

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„Die Pubertät des Pflegekindes“ am 28.04. in Würzburg

Posted on Februar 28, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 28.04. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Landratsamt Würzburg, Amt für Jugend und Familie in Würzburg das Tagesseminar „Die Pubertät des Pflegekindes“. Als Referent ist der Diplompsychologe Dr. Andreas Böhmelt eingeladen.

Für die heranreifenden Pflegekinder ist in der Pubertät die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität von besonderer Bedeutung. Es können in dieser Phase Ängste, Konflikte und Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Entwicklungspsychologische und bindungstheoretische Kenntnisse, Fallbeispiele und praktische Hilfen.

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„U 6 – kleine Kinder in der stationären Erziehungshilfe – Die Bedeutung der Bindungskonzepte für den pädagogischen Alltag“ am 17./28.04. in Münster

Posted on Februar 21, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Vom 17.-18.04. wird vom Evangelischen Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL in Münster ein Seminar mit dem Titel „U 6 – kleine Kinder in der stationären Erziehungshilfe – Die Bedeutung der Bindungskonzepte für den pädagogischen Alltag“ angeboten.

Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einer Wohngruppe kleine Kindern betreuen bzw. an einem zukünftigen Konzept für diese Altersgruppe arbeiten. Das Ziel der Fortbildung ist ein sicherer Umgang mit kleinen Kindern im stationären Setting und Klärung von praxisrelevanten Fragen, z.B. zum Umgang mit Geschwisterreihen, der Arbeit mit den Eltern und der eigenen Psychohygiene.

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Fachtagung „Hoffnung Wirklichkeit werden lassen – Die Chance der zweiten Bindung“ am 07.05. in Ludwigshafen

Posted on Februar 20, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Hoffnung Wirklichkeit werden lassen – Die Chance der zweiten Bindung“ heißt die Fachtagung des Ludwigshafener Zentrums für individuelle Erziehungshilfen, die sich am 07.05. mit der Marte Meo – Methode zur Unterstützung für Pflegekinder und Kinder mit speziellen Bedürfnissen beschäftigt.

Im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen am Rhein werden die beiden Hauptreferentinnen folgende Themen vorstellen:

  • Dr. Irmgard Treiss:
    Welche Spuren haben Vernachlässigung, unsichere Bindung und traumatische Erlebnisse im (Er)Leben eines Kindes hinterlassen

    • Auswirkungen auf die Entwicklung und emotionale Befindlichkeit
    • Konsequenzen für heilende (Rahmen-) Bedingungen
    • Welche Unterstützung brauchen Familien, um eine gedeihliche Entwicklung ihrer Pflegekinder möglich zu machen?
  • Maria Aarts:
    Marte Meo – erfolgreich neue Bindungen möglich machen

    • Pflegekinder und Pflegeeltern beim Aufbau und Erhalt einer hilfreichen Beziehung und Bindung unterstützen – Entwicklung möglich machen!

Für den Nachmittag sind zahlreiche interessante Foren mit weiteren Fachleuten geplant.

Der Landesverband PFAD für Kinder Rheinland-Pfalz e.V. ist Mitveranstalter des Fachtages.

Anmeldeschluss ist der 20.04.

Veranstaltungsflyer

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„Wie baut ein Pflege/Adoptivkind Bindungen zu seinen neuen Eltern auf?“ am 10.03. in Fulda

Posted on Februar 3, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wie baut ein Pflege/Adoptivkind Bindungen zu seinen neuen Eltern auf?“ nennt sich die Fortbildung, die der Ortsverein PFAD FÜR KINDER Fulda e.V. am 10.03. in Fulda-Edelzell mit dem Dipl.-Psychologen Oliver Hardenberg organisiert.

Anmeldeschluss ist der 01.03.

Veranstaltungsflyer

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„Bindungsentwicklung bei Pflegekindern“ am 16.02. in Fürth

Posted on Januar 31, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFAD für Kinder – Nürnberg/Fürth e.V.veranstaltet in Kooperation mit dem Kreisjugendamt Fürth am 16.02. von 19 bis 21.30 Uhr eine Fortbildung zur „Bindungsentwicklung bei Pflegekindern„. Referentinnen werden  Dr. Ina Bovenschen und Dipl.-Psych. Sandra Gabler von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sein. Die Veranstaltung findet statt in der Stresemannplatz 11 in 90763 Fürth, im Büro des Landrates im 1. Stock.

Ein zentraler Meilenstein der Entwicklung im Leben eines jeden Kindes ist die Entwicklung einer Bindung zu seinen engsten Betreuungspersonen. Bei Pflegekindern ist die Bindungsentwicklung von besonderem Interesse, da die Kinder in ihren Herkunftsfamilien in der Regel bereits Bindungen aufgebaut hatten und nach dem Wechsel in die Pflegefamilie die Aufgabe haben, neue Bindungen aufzubauen. Die Herausforderungen, denen Pflegeeltern begegnen, sind demnach aufgrund der besonderen Lebenskonstellation vielfältiger und komplexer, als dies in anderen Familien der Fall ist.

In der Fortbildung sollen Erkenntnisse über die Bindungsentwicklung von Kindern vorgestellt werden; ein Schwerpunkt wird dabei auf die Besonderheiten der Bindungsentwicklung bei Pflegekindern gelegt. Unter anderem sollen auch Befunde aus aktuellen Forschungsprojekten zur Bindungsentwicklung bei Pflegekindern präsentiert sowie Ansatzpunkte für den Umgang mit Schwierigkeiten beim Bindungsaufbau besprochen werden.

Anmeldungen bis spätestens  13.02. bei Frau Friedmann: 09127/5956616 oder friedmann@pfad-n-fue.de

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„Bindung und Störung in der Entwicklung“ am 13.03. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 25, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Paritätische Bildungswerk plant für den 13.03. in Frankfurt/Main das Seminar „Bindung und Störung in der Entwicklung„. Als Referentin fungiert Lydia Weyerhäuser, sie ist Paar- und Familientherapeutin, Gestalt- und Traumatherapeutin und Supervisorin.

Zielgruppe sind Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Jugendämtern, Schulen und Beratungsstellen, aus Einrichtungen der Eltern- und Familienbildung und alle am Thema Interessierten.

Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Basiswissen zur Bindungstheorie, Bindungsmuster und Bindungsstörungen. Hierzu gehören: autistische Störungen, frühe Ängste, depressive Symptome, Störungen der Aufmerksamkeit (AD(H)S u.v.m.

Bindung beginnt in der Schwangerschaft, setzt sich fort in der Eltern-Kind-Beziehung und ist letztendlich das gefühlstragende Band, was Menschen über Raum und Zeit hinweg verbindet. Frühe Störungen in dieser Entwicklung entstehen oftmals durch traumatische Erfahrungen des Kindes. Sie beeinflussen das Leben und den Lebensverlauf eines Menschen maßgeblich, haben später als psychische und psychosomatische Erkrankungen langfristige Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter. Umso wichtiger ist es für uns, professionelle Bindungsstörungen so früh wie möglich zu erkennen, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hilfreich zur Seite stehen zu können.

Anmeldeschluss ist der 06.02.

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„Neue Bindungen entwickeln – Chancen und Hindernisse“ am 19.03. in Freiburg

Posted on Januar 20, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 19.03. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Freiburger Pflege- Adoptivelternkreis Nestwärme e.V. und der Pflegekinder–Aktion Schweiz das Tagesseminar „Neue Bindungen entwickeln – Chancen und Hindernisse“ in Freiburg ab. Dr. phil. Karin Grossmann wird referieren.

Die Auswirkungen bisheriger Bindungserfahrungen und –störungen sowie die Chancen und Risiken, die bei einer Integration eines Pflegekindes in die Pflegefamilie entstehen. Möglichkeiten, wie das Kind je nach seinem Alter neue Bindungen entwickeln sowie soziale Kompetenzen und Autonomie in Verbundenheit erwerben kann.

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„Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 09.03. in Holzminden

Posted on Januar 9, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 09.03. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes das Tagesseminar „Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ in Holzminden ab. Prof. Dr. Martina Cappenberg, Dipl.-Psychologin und Gerichtsgutachterin aus Münster, wird referieren.

Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse der Bindungsforschung sowie tiefenpsychologischer und sozialpädagogischer Ansätze, erläutert die Referentin, wie Pflegeeltern die Beziehung des Pflegekindes zu ihnen gestalten und entwickeln können.

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„Beziehungsgestaltung“ am 30.01.2012 in Augsburg

Posted on Januar 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Montag, den 30.01.2012 von 19.30 – 22 Uhr wird Dr. Hermann Scheuerer-Englisch für PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. im Haus Tobias in Augsburg zum Thema „Beziehungsgestaltung“ referieren.

Themen des Vortrages sind:

  • Grundlegende Konzepte der Bindungstheorie
  • Elterliches Verhalten zum Aufbau sicherer Bindungen
  • Merkmale sicherer und unsicherer Bindungsmuster
  • Desorganisation von Bindung und Bindungsstörungen
  • Folgerungen für die Gestaltung der Beziehung zum Pflege-/Adoptivkind

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„Bereitschaftspflegefamilien- Familien auf Zeit: Anforderungen – Standards – offene Fragen“ am 28.02. in Frankfurt/Main

Posted on Dezember 28, 2011. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 28.02. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk Frankfurt das Tagesseminar „Bereitschaftspflegefamilien- Familien auf Zeit: Anforderungen – Standards – offene Fragen“ in Frankfurt am Main ab. Prof. Dr. Maud Zitelmann von der Fachhochschule Frankfurt a.M. wird referieren.

Die Zahl der Kinder, die in Obhut genommen werden, steigt stetig. Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Traumaforschung werden bindungstheoretische sowie rechtlich Aspekte beleuchtet und ausgewertet, so dass Standards für die Bereitschaftspflege entwickelt werden können.

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„Das Beziehungs- und Bindungserleben traumatisierter Kinder – Konsequenzen für die Hilfe“ am 13.02. in Hannover

Posted on Dezember 13, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie bietet für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vollzeitpflege am 13.02. in Hannover den Kurs „Das Beziehungs- und Bindungserleben traumatisierter Kinder – Konsequenzen für die Hilfe“ mit Dipl.-Psych. Dr. Martina Cappenberg an.

Aus bindungstheoretischen Erkenntnissen, Erkenntnissen tiefenpsychologischer sowie sozialpädagogischer Forschung und aus der praktischen Arbeit mit traumatisierten Kindern sollen folgende Aspekte vertiefend vermittelt werden:

  • Beziehungs- und Bindungsentwicklung von Kindern
  • Traumata bei erziehungsunfähigen Eltern (Bindungsstörungen, Vernachlässigung und Verwahrlosung, seelische und körperliche Misshandlung)
  • Kriterien elterlicher Erziehungsunfähigkeit
  • Hilfen für traumatisierte Kinder
  • Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern

nähere Informationen (Seite 122)

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„Unerfüllte Bedürfnisse – Verletzte Gefühle“: Ein Seminar für Pflege- und Adoptiveltern im Februar in Hamburg

Posted on Dezember 12, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ein vierteiliges Seminar für Pflege- und Adoptiveltern zum Thema „Unerfüllte Bedürfnisse – Verletzte Gefühle“ bietet Freunde der Kinder e.V., der PFAD-Landesverband Hamburg, im Februar jeweils montags von 20- 22 Uhr an:

Die Lebensereignisse, die dazu führen, dass ein Kind als Pflege- oder Adoptivkind aufwächst, sind überwältigend und verletzend. Dabei bleiben oft elementare seelische Bedürfnisse unerfüllt. In der neuen Familie zeigen sich diese Erfahrungen in Form hoher Stressempfindlichkeit und in Überlebensstrategien wie z. B. Machtkämpfen. Wie können die kindlichen Grundbedürfnisse trotz seiner Überlebensstrategien befriedigt werden? Und wie können die Eltern eigene Bedürfnisse berücksichtigen?

06.02.12 Einführung
Wir werden gemeinsam die Grundbedürfnisse nach Bindung, nach Orientierung und Kontrolle, nach Lustgewinn und Unlustvermeidung und nach Selbstwerterhöhung untersuchen. Welche Mängel und Verletzungen hat das Kind erlebt und welche Überlebensstrategien zeigt es im Alltag?
Leitung: Kay-Uwe Fock und Gabriele Hesse.

13.02.12 Welchen Rahmen braucht mein Kind?
Welches Beziehungs- und Erziehungsumfeld braucht unser Kind, um seine Grundbedürfnisse zu befriedigen? Wie gestalten wir im Erziehungsalltag Erfahrungen, die sein Stresssystem stärken?
Leitung: Kay-Uwe Fock und Claudia Riff.

20.02.2012 Wie lassen sich die elterlichen Bedürfnisse befriedigen?
Gerade Adoptiv- und Pflegeeltern kümmern sich stark um die Bedürfnisse ihrer Kinder – oft so stark, dass eigene Bedürfnisse kaum noch wahrgenommen werden. Wir wollen die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie Eltern gut für sich sorgen können.
Leitung: Norbert Carstensen und Stephanie Themlitz.

27.02.2012 Auch eine Pflege- oder Adoptivfamilie kann kein Schlaraffenland sein!
Wie können wir in der Erziehung unserer Kinder eine Balance herstellen zwischen Heilen durch Nachversorgung einerseits und realistischer Begrenzung der Bedürfniswünsche andererseits? Thema des Abends wird die Übertragung der Seminarinhalte in den Alltag sein.
Leitung: Gabriele Hesse und Claudia Riff.

nähere Informationen und Anmeldung

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Kurs zur „Vorbereitung auf die Adoption“ ab 23.01. in Frankfurt/Main

Posted on Dezember 12, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Einen Kurs zur „Vorbereitung auf die Adoption“ bietet das Zentrum Familie in Frankfurt /Main an. An 8 Terminen von Januar bis März 2012 treffen sich Paare, die die Adoption eines Kindes in Erwägung ziehen. Als Dozentinnen fungieren Maria Tepper und Sabine Glanz.

Paare, die sich für eine Adoption entscheiden, durchlaufen eine intensive Zeit und neben dem Bedürfnis nach Informationen ist es besonders hilfreich, in einer Gruppe von Gleichbetroffenen alle wichtigen Aspekte erörtern zu können. Das Seminar gibt Orientierungshilfen und wirft Fragen auf, die gemeinsam mit der Gruppe bearbeitet werden. Die eigene Motivation, Erwartungen und Befürchtungen werden beleuchtet, die Haltung zur Herkunftsfamilie thematisiert und mögliche Formen des Kontaktes vorgestellt.

Hilfreiches Wissen aus der Bindungsforschung und Entwicklungspsychologie werden eingesetzt, besondere Aspekte einer Auslandsadoption werden besprochen. Bestandteil ist auch die Option des Lebens ohne Kind. An sieben Abenden und einer Samstags-Einheit wechseln sich Gruppenarbeit, thematische Inputs und Selbsterfahrungselemente ab und unterstützen die Paare eine realistische Einschätzung zu entwickeln.

nähere Informationen

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„Aufwachsen in Pflegefamilie oder Heim: Bindungsrepräsentanz und psychische Befindlichkeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ am 06.02. in Hannover

Posted on Dezember 6, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie bietet für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger am 06.02. in Hannover den Kurs „Aufwachsen in Pflegefamilie oder Heim: Bindungsrepräsentanz und psychische Befindlichkeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ an. Referentin wird Prof. Dr. Katja Nowacki, Professorin an der Fachhochschule Dortmund sein.

Inhalt:
Als Voraussetzung für eine gesunde psychische Entwicklung gilt eine stabile und sichere Bindung zu einer festen Bezugsperson (Bowlby, 1951). Kinder, die aufgrund traumatischer Erlebnisse in ihrer Herkunftsfamilie fremduntergebracht werden müssen, benötigen Ersatzbezugspersonen um korrektive Beziehungserfahrungen machen zu können. Unter welchen Umständen ist dies in Pflegefamilien und Heimeinrichtungen möglich? Welche Kriterien für den Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen lassen sich aus den Erkenntnissen der Bindungstheorie und Forschungsergebnissen ableiten?

In dieser Tagesveranstaltung werden, nach einer kurzen Einführung in das Thema „Bindung“ im Wesentlichen zwei Methoden zur Diagnostik im Kindes- und (jungen) Erwachsenenalter anhand von Beispielen aus aktuellen Forschungsprojekten vorgestellt. Weitere Forschungsergebnisse zu Pflege- und Heimkindern werden besonders im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen Bindung und psychischer Befindlichkeit diskutiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben darüber hinaus die Möglichkeit, Beispiele aus ihrer Jugendhilfepraxis einzubringen.

nähere Informationen (Seite 113)

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„Behinderung und Trauma – doppelte Herausforderung für Pflegeeltern“ am 28.11. in Hamburg

Posted on November 1, 2011. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am Montag, den 28.11. von 19.30 bis 22.00 Uhr findet bei der PFIFF Pflegeelternschule in Hamburg der Kurs „Behinderung und Trauma – doppelte Herausforderung für Pflegeeltern“ statt.

Fällt Ihnen auf, dass Ihr behindertes Pflegekind sich im Verhalten von anderen behinderten Kindern in Schule und KITA deutlich unterscheidet? Oft zeigen sich in Anforderungssituationen zusätzlich Traumafolgesymptome und Bindungsstörungen.

Oder ist Ihr Pflegekind stark traumatisiert, so dass sein Verhalten an eine (psychische) Behinderung denken lässt? Dann entsteht für die Familie und das Kind ein besonderer Hilfebedarf.

Dieser Abend beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: Wie kann ein Verständnis für die Besonderheiten dieser Kinder entwickelt werden? Wie gestaltet sich der Familienalltag und welche Hilfen zur Entlastung der Eltern sind möglich?

Die Referentin Claudia Riff ist Sonderpädagogin, systemische Familientherapeutin und selbst ehemalige Pflegemutter.

nähere Informationen

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Fachtag „Behinderte Pflege- und Adoptivkinder- was tun?“ am 19.10. in Düsseldorf

Posted on September 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Am 19.10. veranstaltet PAN e.V. NRW den Fachtag „Behinderte Pflege- und Adoptivkinder- was tun?“ in Düsseldorf. Referenten werden Prof. Dr. med. Roland Schleiffer, Kai Krähling, Dr. Heike Hoff-Emden und Dirk Schäfer sein.

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung  

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Seminar „Bindung und Trauma“ am 08.10. in Braunschweig

Posted on September 8, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Beratungspraxis für Pflegeeltern von Dipl.-Psych. Susanne Reiher in Braunschweig veranstaltet am 08.10. von 10-17 Uhr in Braunschweig, Landhaus Seela, Messeweg 41 ein Seminar mit Dr. Martina Cappenberg zum Thema „Bindung und Trauma„.

Inhalt:
„Die lebenslange Bedeutsamkeit der frühen Erfahrungen in der Eltern-Kind-Beziehung und damit der frühen kindlichen Bindungserfahrungen ist empirisch belegt und somit wissenschaftlich unumstritten. Das Seminar wird sich ausgehend von den Grundlagen der Bindungstheorie mit den typischen Vorerfahrungen von Pflegekindern beschäftigen: innerfamiliäre Traumatisierung und Misshandlung und deren tiefgreifende Konsequenzen im Erleben und Verhalten der betroffenen Kinder.  Hieraus resultiert eine Vielzahl von Anforderungen an Pflegekinder und Pflegeeltern. Im Seminar sollen Wege aufgezeigt werden, wie diesen Anforderungen begegnet werden kann. Im praktischen Teil des Seminars wird der Schwerpunkt darauf gelegt, wie Pflegeeltern ihr Kind darin unterstützen können, zu verarbeiten was es erlebt hat und korrigierende Elternerfahrungen zu verinnerlichen.“

Die Teilnehmergebühr beträgt 50 Euro pro Person (incl. Mittagessen).
Die Anmeldung soll unter sr@susanne-reiher.de oder unter 05336-8548 erfolgen.

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„Bindung und Bindungsentwicklung in Adoptiv- und Pflegefamilien“ am 05.10. in Freiburg

Posted on September 4, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Ortsverein PFAD Freiburg – Freiburger Pflege- und Adoptivelternkreis Nestwärme e.V. lädt am Mittwoch, den 05.10. um 20 Uhr zu einem offenen Treffen und Vortrag mit der Soziologin Sandra Basset M.A. zum Thema „Bindung und Bindungsentwicklung in Adoptiv- und Pflegefamilien“ ein.

Veranstaltungsort ist der Heilpädagogischer Hort in der Leisnerstr. 2 in Freiburg.

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Internationale Konferenz „Bindung und Sucht“ am 14.-16.10. in München

Posted on August 15, 2011. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 15./16.10. findet in München die internationale Konferenz „Bindung und Sucht“ statt. Veranstalter ist PD Dr. med. Karl Heinz Brisch in Kooperation mit der LMU München.

Am 14.10. wird eine Vorkonferenz zum Thema „Behandlung komorbider Patienten mit Traumafolgestörung und Abhängigkeit – Integration der EMDR Methode zur Bearbeitung des Suchtgedächtnisses“ mit Dr. med. Michael Hase abgehalten.

Veranstaltungsflyer

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PFAD-Fachtagung „Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie“ am 08.10. in Amberg

Posted on August 12, 2011. Filed under: Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern organisiert in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)  Amberg am 08.10. in Amberg die Fachtagung „Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie – Aufnahme älterer Kinder (ab 8 Jahren) und Jugendlicher in Pflege- und Adoptivfamilien„.

Hauptreferent wird Herr Dr. Hermann Scheuerer-Englisch zum Thema „Sich kennen lernen. Zusammen leben lernen. Wenn ältere Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien kommen“ sein.

Am Nachmittag wird in Arbeitskreisen zum Thema gearbeitet:

  • AK 1 Zwischen den Welten – Beziehungsnetz oder Beziehungschaos
    Leitung: Gerlinde Kern-Sekatzek
  • AK 2 Bindung und Bindungsverhalten
    Leitung: Dr. Hermann Scheuerer-Englisch
  • AK 3 Partizipation der Kinder und Jugendlichen – Stärkung oder Verunsicherung?
    (Für die Kinder und Jugendlichen? Für die Pflege- und Adoptiveltern? Für das Jugendamt?)
    Leitung: Prof. Dr. Jörg Maywald, Dt. Liga für das Kind, Berlin
  • AK 4 Was trägt zum Gelingen eines Pflege- und Adoptivverhältnisses bei der Vermittlung älterer Kinder und Jugendlicher bei?
    (für berufliche Fachkräfte)
    Leitung: Pflegekinderdienst des SkF, Sozialdienst katholischer Frauen Amberg

Anmeldungen sind möglich bis zum 26.09.

Informationsflyer und Anmeldeformular

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Fachtag „Die Bedeutung der Bindungstheorie in der Praxis der stationären und teilstationären Jugendhilfe“ am 06.10. in Augsburg

Posted on August 9, 2011. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zum Thema: „Die Bedeutung der Bindungstheorie in der Praxis der stationären und teilstationären Jugendhilfe“  findet am 06.10. in Augsburg ein Fachtag mit dem Bindungsforscher OA PD Dr. med. Karl Heinz Brisch von der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Veranstalter ist der VPK Landesverband Bayern e.V.

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung

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PFAD Fachtagung „Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie“ am 08.10.2011 in Amberg

Posted on Juni 15, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie“ heißt die diesjährige Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V., die am 08. Oktober 2011 in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Amberg (SkF) in Amberg stattfinden wird.

Hauptreferent wird Dr. Hermann Scheuerer-Englisch sein zum Thema “ Sich kennen lernen. Zusammen leben lernen. Wenn ältere Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien kommen„.

Am Nachmittag sind Arbeitskreis zu folgenden Aspekten geplant:

  • AK 1
    Zwischen den Welten – Beziehungsnetz oder Beziehungschaos
    Leitung: Gerlinde Kern-Sekatzek
  • AK 2
    Bindung und Bindungsverhalten
    Leitung: Dr. Hermann Scheuerer-Englisch
  • AK 3
    Partizipation der Kinder und Jugendlichen – Stärkung oder Verunsicherung?
    (Für die Kinder und Jugendlichen? Für die Pflege- und Adoptiveltern? Für das Jugendamt?)
    Leitung: Prof. Dr. Jörg Maywald
  • AK 4
    Was trägt zum Gelingen eines Pflege- und Adoptivverhältnisses bei der Vermittlung älterer Kinder und Jugendlicher bei?
    (für berufliche Fachkräfte)
    Leitung: Pflegekinderdienst des SkF Sozialdienst katholischer Frauen Amberg

Informationsflyer und Anmeldeformular

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„Vertrauen aufbauen: mit Störungen im Bindungverhalten richtig umgehen“ am 18.05. in Hamburg

Posted on Mai 6, 2011. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg bietet am Mittwoch, den 18.05. das Thema „Vertrauen aufbauen: mit Störungen im Bindungverhalten richtig umgehen“ mit Kinderärztin und Kinder- und Jugendpsychiaterin Cordula Gramm als Referentin an.

Frühe Traumata haben einen entwicklungshemmenden Einfluss auf die Gehirnreifung und sind eine Ursache für die Entstehung von desorganisierten Bindungsmustern sowie von Bindungsstörungen.

  • Welche Rolle spielt dabei die genetische Veranlagung eines Kindes?
  • Und wie ist die begriffliche Vielfalt („Bindungsproblem“, „Bindungsstil“ und „Bindungsunsicherheit“) besser zu durchschauen?
  • Wie kann pädagogisch und therapeutisch mit einem Kind/Jugendlichen gearbeitet werden, bei dem eine Bindungsstörung vorliegt?
  • Welche Rolle spielt die (Pflege-) Familie in der Behandlung?

An diesem Abend sollen die wesentlichen Kennzeichen von Bindungsstörungen und ihre Ursachen sowie Folgen erläutert werden.

Anmeldung per Mail

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Seminar “Bindung und Trauma – Konsequenzen in der Arbeit mit Pflegekindern“ am 09.05. in München

Posted on März 28, 2011. Filed under: Bayern, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 09.05. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Hamburg in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER, Landesverband Bayern das Seminar “Bindung und Trauma – Konsequenzen in der Arbeit mit Pflegekindern“.

Inhalt:
Stand der Bindungsforschung, Hilfen für bindungsgestörte Kinder, Schutz- und Risikofaktoren für die Entwicklung von Pflegekindern, therapeutische Hilfen.

Referent ist Priv. Doz. Dr. med. Karl Heinz Brisch, Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU-Klinikum der Universität München.

zum Anmeldeformular

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Fachtagung „Bindung und Trauma – Konsequenzen in der Arbeit mit Pflegekindern“ am 09.05. in München

Posted on März 9, 2011. Filed under: Bayern, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zum Thema „Bindung und Trauma – Konsequenzen in der Arbeit mit Pflegekindern“ referiert Dr. med. Karl Heinz Brisch am Montag, den 09.05. in München. Inhalte seines Vortrages werden u. a. der Stand der Bindungsforschung, Hilfen für bindungsgestörte Kinder, Schutz- und Risikofaktoren für die Entwicklung von Pflegekindern und therapeutische Hilfen sein.

Die Fachtagung wird ausgerichtet von der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern.

nähere Informationen und Anmeldung

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Dr. Scheuerer-Englisch am 18.03. in Töging

Posted on Februar 24, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der PFAD FÜR KINDER Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in den Landkreisen Altötting und Mühldorf lädt am Freitag, den 18.03. von 15 bis ca. 22 Uhr zu einem Fachvortrag in die Kantine in Töging ein.

Dipl.-Psych. Dr. Hermann Scheuerer-Englisch wird zum Thema „Bindungen“ referieren.

Ansprechpartner:
Heidi Harrer, Tel:08631/99403
Dieter Völkl, Tel: 08633/7322

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„Trauma / Bindungsstörung bei Pflegekindern“ am 12.03. in Berlin

Posted on Januar 18, 2011. Filed under: Berlin, Fortbildung, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Über „Trauma / Bindungsstörung bei Pflegekindern“ wird Frau Regine Land vom Psychotraumazentrum Kassel am 12.03. in der Villa Folke Bernadotte am Jungfernstieg 19 in 12207 Berlin referieren.

Veranstalter ist der Verein Berliner – Pflegeeltern e.V.

Kostenbeiträge: Nichtmitglieder des Vereins 60,-, Mitglieder des Vereins 45, -, Kinderbetreuung ab 3J. pro Kind 15, –

Anmeldeschluss ist der 15.02.2011

nähere Informationen

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Seminar “Bindung und Anpassung in der Pflegefamilie“ am 21.02. in Aurich

Posted on Januar 10, 2011. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 21.02. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Aurich in Kooperation mit dem APFEL e. V., Verein der Adoptiv-, Pflege- und Tagespflegeeltern im Landkreis Aurich von 10 – 17 Uhr das Seminar “Bindung und Anpassung in der Pflegefamilie“.

Inhalt:
In theoretisch und praktisch orientierten Ausführungen werden die Entwicklung der Bindungsforschung, neue Befunde und wesentliche Konzepte der Bindung von Pflegekindern in der Pflegefamilie vorgestellt und diskutiert.

Referent ist Prof. Dr. Gerhard J. Suess, Dipl.-Psychologe aus Hamburg.

zum Anmeldeformular

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Fachkräfte-Fortbildung „Das Beziehungs- und Bindungserleben traumatisierter Kinder – Konsequenzen für die Hilfe“ am 15.03. in Hannover

Posted on Januar 3, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 15.03. bietet das Landessozialamt Niedersachsen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vollzeitpflege in Hannover die Fortbildung „Das Beziehungs- und Bindungserleben traumatisierter Kinder – Konsequenzen für die Hilfe“ an. Referentin ist Dipl.-Psych. Dr. Martina Cappenberg.

Aus bindungstheoretischen Erkenntnissen, Erkenntnissen tiefenpsychologischer sowie sozialpädagogischer Forschung und aus der praktischen Arbeit mit traumatisierten Kindern sollen folgende Aspekte vertiefend vermittelt werden:

  • Beziehungs- und Bindungsentwicklung von Kindern
  • Traumata bei erziehungsunfähigen Eltern (Bindungsstörungen, Vernachlässigung und Verwahrlosung, seelische und körperliche Misshandlung)
  • Kriterien elterlicher Erziehungsunfähigkeit
  • Hilfen für traumatisierte Kinder
  • Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern

In Absprache kannn den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden, eigene Fälle vorzustellen und anhand der vermittelten Inhalte zu untersuchen.

Anmeldeschluss ist am 31.01.

Nähere Informationen

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Schweiz: Tagung „Bindungsentwicklung bei Pflegekindern -Belastung und Unterstützung von Pflegeeltern“ am 10.02. in Basel

Posted on Dezember 25, 2010. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Donnerstag, den 10.02. findet in Basel die Tagung für Pflegeeltern und Fachleute „Bindungsentwicklung bei Pflegekindern – Belastung und Unterstützung von Pflegeeltern“ statt.

Im Frühjahr 2009 hatte eine Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik Basel eine Befragung von Pflegeeltern in der Schweiz zum Thema Bindungsentwicklung von Pflegekindern und Belastung und Unterstützung von Pflegeeltern durchgeführt. 394 Pflegefamilien haben sich daran beteiligt und mit grossem Aufwand die Fragebogen ausgefüllt. Als Dank für die engagierte Mitarbeit laden die Kinder- und Jugendspychiatrische Klinik Basel und die Pflegekinder-Aktion Schweiz alle interessierten Pflegeeltern und Fachleute zu einer Tagung ein, an der die Ergebnisse der Befragung gestellt und diskutiert werden.

Eine vertrauensvolle Beziehung zu Pflegekindern aufzubauen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Pflegeeltern übernehmen viel Verantwortung und haben ein Anrecht auf Begleitung und Unterstützung. Mit Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Ulm, konnte eine renommierte Vertreterin der «frühen Hilfen» für ein Referat über die Bindungsentwicklung bei Pflegekindern gewonnen werden. Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen, referiert über Belastungen und Ressourcen in der Biografie von Pflegekindern.

Anmeldeschluss ist der 24.01.2011.

Tagungsflyer

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Internationale Konferenz „Bindungen – Paare, Sexualität und Kinder“ am 12./14.11. in München

Posted on September 16, 2010. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Dr. von Haunersche Kinderspital veranstaltet unter der Leitung von PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch vom 12.-14.11. in München die Internationale Konferenz „Bindungen – Paare, Sexualität und Kinder“.

Paarbeziehungen werden durch die früheren Bindungserfahrungen der jeweiligen Partner bestimmt. Vor diesem Hintergrund beleuchtet die internationale Konferenz verschiedene Aspekte des Themas „Bindungen – Paare, Sexualität und Kinder“ und untersucht beispielsweise die Frage, welchen Einfluss die Bindungsqualität auf Sexualität, Partnerschaft der Eltern und auf die Entwicklung der Kinder hat. Die Konferenzsprache der Hauptkonferenz am 13./14.11.2010 ist Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung.

Am 12.11.2010 findet der Vorkonferenz-Workshop „Destruktive Täter-Opfer-Bindungen: Ursachen, Dynamik, Therapie“ im Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Nußbaumstraße 7, 80336 München, statt.

nähere Informationen

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Tagung für Adoptiveltern am 16./17.10. in Bad Boll

Posted on September 12, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Unter dem Titel „Veränderung der Bindung in unterschiedlichen Entwicklungsstufen“ bietet die Evangelische Akademie Bad Boll am 16./17.10. eine Tagung für Adoptiveltern an.

Adoptivfamilien leben mit einer besonderen Dynamik. Die Tagung will Wege zu sicherer Bindung aufzeigen und dabei helfen, Potenziale der Bindungsfähigkeit immer wieder aufs Neue zu stärken. Es wird gefragt, wie seelische Widerstandskraft (Resilienz) gefördert werden kann und wie sich in den verschiedenen Alters- und Entwicklungsstufen Bindung anders gestalten lässt.

Veranstaltungsflyer

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„Wenn die Schule nicht wäre …“ am 23.10. in Mannheim

Posted on September 11, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 23.10. veranstaltet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit APFEL e.V. in Mannheim von 10 – 16 Uhr ein Tagesseminar mit Kinderbetreuung zum Thema „Wenn die Schule nicht wäre …“.  Referentin wird Dr. Henrike Härter sein.

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Vermehrtes Auftreten umschriebener Entwicklungsstörungen in z.B. Sprache, Feinmotorik und Aufmerksamkeit tragen zu Schulproblemen bei.

Typische Folgen der „unsichtbaren“ Störungen wie z.B. Bindungstraumatisierung oder Fetales Alkoholsyndrom führen zu schwierigen Verhaltensweisen wie Kontroll- oder Dominanzbestreben gegenüber Lehrern oder Heimlehrern (Eltern), niedriger Frustrationstoleranz, wechselnde Allmachtsphantasien und Hilflosigkeit, Rückfall in frühere Entwicklungsstufen und Verhaltensweisen wie „wechselnde“ Intelligenz.

Die Zuordnung bestimmter Probleme vor dem Hintergrund der geschädigten Entwicklung sollen verdeutlicht und Wege im Alltag benannt werden.

nähere Informationen

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„Die existentielle Bedeutung vertrauter Bindungen – das Erleben von Beziehung im Alltag des Pflegekindes“ am 09.10. in Freudenberg/Schwarzwald

Posted on September 9, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 09.10. veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der KiAP Ortsgruppe Freudenstadt in Freudenstadt im Schwarzwald von 10 – 17 Uhr das Seminar „Die existentielle Bedeutung vertrauter Bindungen – das Erleben von Beziehung im Alltag des Pflegekindes“. Referentin wird Dr. Martina Cappenberg, Diplompsychologin und Gerichtsgutachterin aus Münster, sein.

Neben einer einführenden Darstellung der Bindungstheorien wird praxisnah erörtert, wie Pflegeeltern das Pflegekind unterstützen können, vertrauensvolle Bindungen aufzubauen und welche Möglichkeiten bestehen, ihre Beziehung zum Kind weiter zu entwickeln.

Anmeldeformular

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„Bindung und Spätadoption“ am 07.10. in Frankfurt/Main

Posted on September 7, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Donnerstag, den 07.10. von 20 – 22 Uhr bietet das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt am Main den Kurs „Bindung und Spätadoption“ unter der Leitung von Celina Rodriguez-Drescher an.

Die Adoption älterer Kinder kann alle Beteiligten vor eine besondere Belastungsprobe stellen. Die Kinder haben bereits vielfältige Bindungs- (und Trennungserfahrungen) gesammelt. Sie bringen diese Erfahrungen in die neue Familie mit, andererseits wollen und sollen sie sich neu binden an die Adoptiveltern – häufig eine Herausforderung für alle Beteiligten, die jedoch durchaus erfolgreich gemeistert werden kann.

Nach einer kurzen Einführung in die Bindungstheorie gehen wir auf Besonderheiten der Adoptionssituation ein. Wie zeigt sich Bindung? Wie verarbeiten adoptierte Kinder Trennungen und Abschied? Wie kann der Bindungsprozess verlaufen und was ist dabei hilfreich? Welche Fragen tauchen bei Geschwisteradoptionen auf?

Auch Ihre Erfahrungen und Fragen sind erwünscht und im Austausch mit der Referentin, die im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit vielen Spätadoptierten und ihren Eltern Kontakt hatte, können Sie persönliche Klärungen finden.

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Seminar „Eifersucht – Beziehung und Liebe” am 11.09. in Schortens/Landkreis Friesland

Posted on September 4, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Pflegekinderdienst des Landkreises Friesland veranstaltet am 11.09. von 9 – 17 Uhr in Schortens ein Seminar für Pflege- und Adoptivfamilien zum Thema „Eifersucht – Beziehung und Liebe”.

Eifersucht gilt in einer mäßigen Form als normal, da sie jeder mehr oder weniger ausgeprägt selbst schon erlebt hat.

Warum entsteht Eifersucht?
Immer wieder wird behauptet, dass man an dem Grad der Eifersucht den Grad der Liebe festmachen kann: Wer richtig liebt, will den Anderen für sich allein und ist letztendlich sehr eifersüchtig. Doch dies ist ein gefährlicher Trugschluss, denn es drückt eher den Grad der Besitzorientierung und der Verlustangst aus, die auf ein schwach ausgebildetes Selbstbewusstsein hindeuten. Eine „gesunde“ Liebe kann nur entstehen, wenn man sich gegenseitig einen gewissen Grad an Autonomie zugesteht. Liebe ist kein statischer Zustand, der konserviert werden kann.

Die „normale” und die „pathologische” Eifersucht
Eifersucht kann völlig überzogen und unangemessen sein. Der Psychoanalytiker Wolf Jordan prägte dafür den Begriff der „pathologischen“ Eifersucht, die sich deutlich unterscheidet von der „normalen” Eifersucht: „Am leichtesten lassen sich diese beiden Formen dadurch unterscheiden, dass nicht-pathologische Eifersucht immer der inneren wie der nach außen gerichteten Verarbeitung einer problematischen Situation dient. Sie klingt ab, wenn diese Verarbeitung befriedigend bewältigt wurde. Pathologische Eifersucht dagegen dient nicht der wirklich befriedigenden Lösung der problematischen Situation. Oft ist sie auch auf gar keine reale Situation bezogen. (Sie klingt) nicht ab, sondern besteht entweder permanent und quälend oder flammt zumindest immer wieder in alter Heftigkeit auf” (Roming, 1997, S. 23).

Die Ursachen der pathologischen Eifersucht liegen nach Ansicht von Psychoanalytikern in der frühen Kindheit. Wer dadurch, dass er in seinen ersten Jahren nicht genug Liebe und Geborgenheit von den Eltern erhalten hat am eigenen Selbstwert zweifeln musste, oder die normale Eifersucht auf ein nachfolgendes Geschwister nicht mit Hilfe der Eltern bewältigen konnte, ist gefährdet, als Erwachsener unter starker Eifersucht zu leiden.

Eifersucht in Pflege- und Adoptivfamilien kommt auf verschiedenen Ebenen/Beziehungsebenen vor.
Ein Schwerpunkt im Seminar ist die Gruppe der Kinder.

Quelle: ISG-Telgte

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Seminar „Frühen Bindungen mit Verständnis begegnen“ am 17.09. bzw. 24.11. in Bremen

Posted on August 20, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter der Kursleitung von Dipl. Sozialpädagogin Angelika Hartwig findet am 15.09. bzw. 24.11. jeweils von 19 bis 21.15 Uhr die Fortbildung „Frühen Bindungen mit Verständnis begegnen“ der Pflegekinder in Bremen gGmbH statt.

Die meisten Pflegekinder haben früh in ihrem Leben schlechte Erfahrungen mit Beziehungen zu anderen Menschen gemacht. Erwachsene, die keine Regeln kennen und Versprechen nicht halten, häufig wechselnde Bezugspersonen und instabile Familienstrukturen bestimmten ihren Alltag. Mit diesem problematischen Erfahrungsschatz kommen sie in die Pflegefamilie und gestalten ihre neuen Beziehungen nach dem alten Muster. Das kann zu Schwierigkeiten führen …

In diesem Kurs erfahren Sie, wie die Bindungsforschung das oft unverständliche Verhalten der Kinder erklärt, und Sie lernen verstehen, wie die Kinder von ihren frühen Bindungen geprägt sind. Für die kindliche Entwicklung sind neue Beziehungen extrem wichtig. Es wird besprochen, welche Faktoren dabei förderlich sind.

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Fachhochschule Dortmund untersucht Bindungsentwicklung von Pflegekindern

Posted on Juli 30, 2010. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Extremsituation: Neu in der Familie

Warum gelingt es einigen Kindern besser als anderen, neue positive Bindungen aufzubauen? Prof. Nowacki und ihr Team an der Fachhochschule Dortmund untersuchen die Bindungsentwicklung von Pflegekindern.

Auf einmal ist alles anders: die Wohnsituation, der Alltag, die Menschen. Ein Kind, das in eine Pflegefamilie kommt, befindet sich in einer Extremsituation. Warum gelingt es einigen Kindern besser als anderen, sich in der neuen Familie zu integrieren und neue positive Bindungen aufzubauen? Welchen Einfluss haben die Pflegefamilie und die äußeren Bedingungen, und wie können diese unterstützt werden? Ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Dortmund bearbeitet diese Fragen in Kooperation mit der Universität Erlangen-Nürnberg. Dazu begleitet das Team um Prof. Dr. Katja Nowacki aus dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften verschiedene Pflegefamilien, die ein Kind im Alter zwischen ein und sechs Jahren neu aufgenommen haben, jeweils ein Jahr lang.

Der Fokus der Studie liegt auf der Bindungsentwicklung bei den Pflegekindern. Doch wie können Bindungen objektiv eingeschätzt werden? Wie werden Veränderungen in der Bindung sichtbar? Um ein objektives Bild davon zu bekommen, wie eng, oder, genauer gesagt, wie sicher eine Bindung ist, werden die Kinder mit den Pflegeeltern an drei Terminen im Laufe des Jahres in unterschiedlichen Situationen beobachtet: zuhause in gewohnter Umgebung, aber auch unter „Labor“-Bedingungen, also in künstlich initiierten Situationen in kontrollierter Umgebung, zum Beispiel im Beobachtungslabor in der Arbeitsstelle für Spieleforschung der FH Dortmund. Dort werden mit standardisierten Beobachtungsverfahren, z.B. durch Filmaufnahmen, Alltagssituationen durchgespielt: Spiel-, aber auch Aufräumsituationen und das Verhalten der Kinder, wenn die neuen Eltern kurz den Raum verlassen, geben wichtige Hinweise auf die Sicherheit der Bindung. Wie schnell lässt sich das Kind von den neuen Bezugspersonen beruhigen? Von welchem Elternteil lässt es sich schneller trösten? Welche Person ist „sozialer Anker“, bietet Orientierung? Zusätzliche Hinweise liefern so genannte Persönlichkeitseinschätzungen und Entwicklungsstand-Erhebungen nach anerkannten Verfahren sowie Fragebögen, die die Einschätzung der Eltern wiedergeben.

„Leider ist die Diagnostik zur Bindungsstörung relativ unausgereift“, bedauert Prof. Nowacki, „deshalb müssen Methoden entwickelt und validiert werden, zum Teil übersetzen wir eigenhändig Fragebögen aus dem Englischen.“ Dennoch kann die Professorin für Klinische Psychologie und Sozialpsychologie bereits erste Ergebnisse präsentieren. „Einen wichtigen Einfluss auf die Beziehung der Eltern zum Pflegekind haben die eigenen Erlebnisse der Eltern in ihren Ursprungsfamilien“, das ergab eine Vorstudie. Und: Unsicher gebundene Kinder zeigen mehr Verhaltensauffälligkeiten.

Außerdem weiß man, dass eine sichere Bindungsentwicklung mit zunehmendem Alter schwieriger wird. Kann man daraus bereits Empfehlungen ableiten? „Vielleicht die: Die wichtigste Grundlage ist ein liebevolles Miteinander. Erst wenn die Beziehung zwischen Pflegekind und -eltern relativ sicher ist, sollten die Eltern mit Erziehungsmaßnahmen beginnen!“

Das Projekt „Bindungsentwicklung von Pflegekindern“ verbindet die Grundlagenforschung der Psychologie, in diesem Fall die Beobachtung der Bindungsentwicklung, mit den Interventionsmaßnahmen als praktischem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit. Während der Gesamtlaufzeit von drei Jahren möchten die Dortmunder Sozialwissenschaftler 25 Familien beobachten. Die Kooperationspartner der Universität Nürnberg-Erlangen arbeiten parallel mit denselben Methoden, sodass sich die Auswertung schließlich auf 50 Familien stützen wird.

Bisher haben sich in der Ruhrgebietsregion elf Familien zur Mitarbeit bereit erklärt. Den ersten Kontakt zu den Familien stellen meist die zuständigen Jugendämter her, mit denen die FH Dortmund in diesem Projekt kooperiert. Schwierig ist, dass die Untersuchungen erst nach der ersten Eingewöhnungsphase starten können. Fragen, ob oder wie stark sich die Bindungen bereits in den ersten Tagen und Wochen ausbilden, sind somit leider kaum professionell zu beobachten, da in den ersten Tagen in der neuen Familie nicht die Wissenschaft, sondern ausschließlich das Wohl des Kindes im Vordergrund steht. Außerdem ist die Rechtslage oft nicht so schnell geklärt. Dennoch ist Prof. Nowacki optimistisch: „Wir hoffen, dass wir mit den neuen Erkenntnissen Hilfsmaßnahmen entwickeln können, um die Familien in der neuen Konstellation zu unterstützen“ – wenn plötzlich alles anders ist, anders und: besser.

Mehr Informationen zum aktuellen Forschungsprojekt

Quelle: Prof. Dr. Katja Nowacki, Fachhochschule Dortmund am 28.07.2010 im Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe

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Studie: Mutterbindung bestimmt Verhalten von Söhnen

Posted on April 6, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, International, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Entwickelt eine Mutter keine sichere Bindung zu ihrem Sohn in dessen ersten Lebensjahren, sind bei ihm spätere Verhaltensprobleme wahrscheinlicher. Das berichten Psychologen aus England, Holland und den USA im Fachblatt „Child development„. Sie analysierten dazu 69 Studien, an denen insgesamt 6.000 Kinder teilgenommen hatten. „Unsichere Bindungen gehen eindeutig mit späterer Verhaltensauffälligkeit einher“, berichtet Studienleiter Pasco Fearon von der University Reading im pressetext-Interview.

Schutz für späteres Leben
„Bindung“ beschreibt Fearon als Maß für die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind. „Sie ist dann gegeben, wenn sich ein Kind sicher und beschützt fühlt, und hilft dabei, die Umwelt zu erkunden, selbstständig zu werden und sich in psychologisch positivem Sinn zu entwickeln“, erklärt der Forscher. Die sichere Bindung fördere die Sozialkompetenz, das Selbstvertrauen und auch die Selbstregulation, was in Summe ein Schutz vor aggressivem Verhalten sei. „Bindung beginnt von Geburt an und beeinflusst das gesamte Leben.“

In der aktuellen Studie untersuchten die Forscher, inwiefern Verhaltensprobleme wie Aggressionen und Feinseligkeiten bei Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren mit unsicherer Bindung zur Mutter im Kleinkindalter zusammenhängt. Die Angaben dazu stammten aus verschiedenen Quellen wie etwa direkte Beobachtungen sowie Eltern- oder Lehrer-Fragebögen. „Der Zusammenhang konnte klar gezeigt werden. Besonders bei Buben mit unsicherer Bindung zeigten sich mehr Verhaltensprobleme, auch wenn diese erst viele Jahre später gemessen wurden“, so Fearon.

Vaterbeziehung kaum erforscht
Auf Mütter habe sich die Studie konzentriert, da es zu wenige Forschungen zu Vätern gibt. „Vermutlich ist der Vater ähnlich bedeutend, jedoch für andere Facetten der Entwicklung. Zudem liefert er einen wichtigen indirekten Beitrag, indem er die Mutter unterstützt.“ Auch der stärkere Effekt bei Buben als bei Mädchen könnte durch das Studiendesign erklärbar sein. „Aggressionen und Ungehorsam ist bei Buben offensichtlicher und auch ihre Schwelle zu Risikoverhalten viel niedriger. Bei Mädchen werden Aggressionen eher indirekt ausgelebt, etwa auf dem sozialen Weg oder über Depressionen“, gibt der Studienleiter zu bedenken.

Die Erkenntnis, dass Bindung und späteres Verhalten zusammenhängen, ist laut Fearon für die Praxis von hoher Bedeutung. „Eine anfangs unsichere Bindung lässt sich verbessern, was die Entwicklung eines Kindes auch positiv beeinflusst. Dazu beitragen können etwa eine psychologische Behandlung, der Abbau von Stressfaktoren oder die Verbesserung äußerer Umstände.“ Gezielt könne die Betreuungsperson eines Kindes an der sicheren Bindung arbeiten, wenn sie ihm zur verlässlichen Quelle von Unterstützung und Trost wird, dabei aber auch dessen Selbstständigkeit und das Erkunden der Welt fördert.

Abstract des Originalartikels

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe vom 06.04.2010/ pressetext.austria vom 03.04.2010

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Fachtag “Darf ich Mama zu Dir sagen?” am 23.03. in Mannheim

Posted on März 18, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

Darf ich Mama zu Dir sagen?” heißt der Fachtag für Fachkräfte der Jugendhilfe und weitere mit der Fremdplatzierung von Kindern in Pflegefamilien befasste Institutionen und Personen, den das Jugendamt der Stadt Mannheim am Dienstag den 23.03. veranstaltet.

Thematisiert wird die „Kindliche Sicherheit als Leitlinie fachlichen Handelns – Fremdplatzierung und Bindung von Kindern in Pflegefamilien„. Hauptreferenten werden Dipl. Psychologe Dr. Hermann Scheuerer-Englisch und Dipl. Pädagogin Daniela Reimer sein. Für den Nachmittag sind Workshops geplant.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung für Fachtag und Workshops wird gebeten.

Pflegekinderdienst der Jugendamt Mannheim
E-mail: pflegekinderdienst@mannheim.de
Telefon: 0621 / 293 6260 (Frau Kollofrath)

Veranstaltungsflyer

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PFAD-Adoptionstag in Bayern am 13.03. in Eichstätt

Posted on Januar 28, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, PFAD Verband, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 13. März 2010 findet wieder der Adoptionstag in Bayern als Kooperationsveranstaltung des PFAD Bundesverbandes mit dem PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern statt.

Unter dem Titel „Adoptiert und was dann? Wie erleben wir den Alltag?!“ wird Referent Robert Bachhuber, Diplom-Psychologe aus München, mit Adoptiveltern und Bewerbern um ein Adoptivkind die erste Zeit mit dem Kind in seiner neuen Familie beleuchten.

Dabei werden den Aspekten Bindung, Trennung, Beziehungsaufbau, Identitätsfindung und Biographiearbeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Informationsflyer mit Anmeldung

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PFAD-Seminar „Auswirkungen früher Verluste bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 21.11. in Bad Windsheim

Posted on Oktober 17, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zu seinem traditionellen Pflegeelternsamstag mit umfangreichem Kinderprogramm am 21.11.09 von 9.30 bis 16 Uhr konnte PFAD FÜR KINDER Neustadt/Aisch- Bad Windsheim die Diplom-Psychologin Frau Irmela Wiemann als Referentin gewinnen zum Thema „Die Auswirkungen früher Verluste bei Pflege- und Adoptivkindern auf die Bindung zu den annehmenden Eltern“.

Die Veranstaltung findet in Bad Windsheim, oberhalb des Cafè Bohne statt.

Nähere Informationen bei Christina Müller (Tel: 09842-1653) oder Lydia und Peter Able (Tel: 09339-1588).

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PFAD-Dokumentation zur Fachtagung „Bindungsstörungen“ liegt vor

Posted on Oktober 2, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Die neue Dokumentation des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V. zu seiner Fachtagung 2008 in Ingolstadt wurde fertiggestellt und veröffentlicht!

Bindungsstörungen bei Pflege- und Adoptivkindern
Erkennen – Verstehen – Reagieren

mit Prof. Dr. Gottfried Spangler und Dozentinnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie

Die Dokumentation Nr. 30 des PFAD FÜR KINDER LV Bayern umfasst 50 Seiten und kostet € 8,00 plus Versand.
Ihre Bestellung nimmt die Geschäftsstelle in Aichach gerne entgegen (Tel. 08251 / 1050, Fax 08251 / 87 24 08, E-Mail: info@pfad-bayern.de)

Inhalte:

Bindung (engl.: attachment) ist die Bezeichnung für eine enge emotionale Beziehung zwischen Menschen. Das Neugeborene entwickelt eine spezielle Beziehung zu seinen Eltern (meist insbesondere zur Mutter) oder anderen relevanten Bezugspersonen. Die Bindung veranlasst das Kleinkind, im Falle objektiv vorhandener oder subjektiv erlebter Gefahr (Bedrohung, Angst, Schmerz) Schutz und Beruhigung bei seinen Bezugspersonen zu suchen und zu erhalten.

Bindung hat die biologische Funktion, das Kind vor Gefahren zu schützen und das Überleben zu sichern und die psychologische Funktion, in Erregungs- und Stresssituationen für eine emotionale Regulation zu sorgen. Die Bezugspersonen dienen dem Kind als sichere Basis, von der aus es die Welt erkunden kann.

Der Vortrag von Prof. Dr. Spangler geht vor allem auf folgende Fragen und Themen ein:

  • Wann, wie und zu wem entstehen Bindungen?
  • Bindungssicherheit und Bindungsorganisation im Kleinkindalter
  • Bindungsmodelle
  • Einflussfaktoren auf die Bindungsentwicklung
  • Konsequenzen von Bindungssicherheit für die kindliche Entwicklung
  • Bindungsstörungen und ihre Ursachen
  • Die Bedeutung von Bindungsstörungen für das Adoptiv- bzw. Pflegeverhältnis
  • Bindungsabbruch
  • Interventionen bei Bindungsproblemen

In die Dokumentation sind ebenfalls die Berichte der einzelnen Arbeitskreise aufgenommen, in denen folgende Themen vertieft wurden:

AK 1 – Leben mit einem bindungsgestörten Kind
(Leitung: Dipl. Psych. Johanna Behringer)

Kinder mit schwierigen Bindungserfahrungen brauchen Erwachsene, die ihnen eine sichere Basis sind, ihr Verhalten nicht „persönlich nehmen“, sondern es im Zusammenhang mit ihrer Geschichte sehen und ihnen Zeit lassen, neue Modelle von Beziehungen aufzubauen.

AK 2 – Wenn Bindungsstörungen das Lernen beeinträchtigen
(Leitung: Prof. Dr. Gottfried Spangler)

Bindung spielt eine Rolle für das Lernen, da es im sozialen Kontext stattfindet. Kinder müssen bereit und in der Lage sein, mit der Umwelt in Kontakt zu treten, in „die Welt hinaus“ zu gehen. Sie benötigen dazu soziale und emotionale Kompetenzen, die sie im Rahmen von verlässlichen Bindungsbeziehungen erwerben können.

AK 3 – Bindungsstörungen – Aufbau von außerfamiliären Beziehungen in der Pubertät
(Leitung: Dipl. Psych. Dr. Ina Bovenschen)

Kinder, die in Interaktion mit ihren Eltern erfahren, dass sie selbst liebenswert und kompetent sind, entwickeln im Jugendalter eher eine positive Interaktion mit Gleichaltrigen.
Kinder, die aufgrund negativer früher Beziehungserfahrungen kein positives Selbstbild aufbauen konnten, haben dagegen mehr Schwierigkeiten in Interaktionen mit Gleichaltrigen; sie werden beispielsweise von Freunden eher als feindselig oder sozial ängstlich beschrieben.

AK 4 – Bindungsprobleme: Beratungs- und Interventionsbedürfnisse von Pflege- und Adoptivfamilien
(Leitung: Dipl. Psych. Sandra Gabler)

Pflege- und Adoptiveltern sollten auf mögliche Bindungsprobleme ihrer Kinder vorbereitet sein, sie lernen zu verstehen und zu reinterpretieren. Wissen aus der Bindungsforschung sollte in Unterstützungsangebote für Pflege- und Adoptivfamilien Eingang finden.

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PFAD-Seminar „Bindung, Identität und Persönlichkeitsentwicklung bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 31.10. in Daun

Posted on Oktober 2, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Landesverband PfAd für Kinder Rheinland-Pfalz e.V. veranstaltet am 31.10. eine Fortbildung zum Thema „Bindung, Identität und Persönlichkeitsentwicklung bei Pflege- und Adoptivkindern“ mit dem Dipl.- Psychologe Eberhard Kempf als Referenten.

Die Veranstaltung findet in der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Raum 15a, 54550 Daun in Kooperation mit der Kreisverwaltung Vulkaneifel/Daun statt. Es wird Kinderbetreuung angeboten.

Nähere Informationen unter 06349/1020 oder johannes.rupp@t-online.de

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Seminar „Bindungslose Kinder“ am 07.11. in Stuttgart

Posted on September 9, 2009. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , |

Prof. August Huber von der Pflegeelternschule Baden-Württemberg referiert am Samstag, den 07.11. von 10 – 16 Uhr zum Thema „Bindungslose Kinder“ in Stuttgart.

Vereinsamte, haltlose Kinder irren durch das Leben! Oft erleben sie erstmals in ihrem Leben Bindung in der neuen Familie. Pflege- und Adoptiveltern stellen sich der Frage: was kann den Kindern im Alltag Halt und Bindung geben? Wo sind die entscheidenden Situationen, wie sehr soll ich auf die Kinder eingehen? Wie viel Nähe, wie viel Distanz brauchen sie jeweils? Nur mit viel Einfühlungsvermögen lässt sich das richtige Maß finden. Wie kann der Bindungsprozess gefördert werden? Was hilft den Kindern in der jeweiligen Altersstufe? Damit Kinder sich binden, brauchen sie ein gehöriges Maß an „Gewolltsein“ durch die Pflegefamilie: Du gehörst zu uns und wir sind für dich da, selbstverständlich.

Der Alltag bietet viele Möglichkeiten, den Kindern das Vertrauen in die Pflegefamilie erstrebenswert zu machen. Doch braucht es sehr lange Zeit. Rückfälle sind an der Tagesordnung, aber es lohnt sich.

Kosten:
Mitglieder der Pflegeelternschule Baden-Württemberg: 18 €
Nichtmitglieder: 30 €
Kinderbetreuung: je Kind 5 €

Anmeldung über die Geschäftsstelle der Pflegeelternschule. Anmeldeschluss ist der 09.10.2009.

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