„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 13.09. + 01.11. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Halle/Saale zwei Weiterbildungsabende zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ mit der Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil an:

Teil 1 (Allgemeiner Teil), Mittwoch, den 13.09.17 um 19 Uhr
Schwierige Menschen mit ausgeprägten Verhaltensmustern unterschiedlicher Art sind uns allen bekannt. Oft haben die Betroenen mit großen Problemen, wie ein fehlendes soziales Netz, ungewollten Schwangerschaften, häugen Beziehungsabbrüchen zu kämpfen. In der Gemeinschaft werden diese Menschen oft gemieden, belächelt oder gefürchtet. Ziel des Vortrages ist es zu zeigen, warum Persönlichkeitsstörungen entstehen und wie es gelingen kann, Verständnis und Zugang zu diesen Menschen zu entwickeln.

Teil 2 (Spezieller Teil), Mittwoch, den 01.11.17 um 19 Uhr
Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen werden vorgestellt. Mit Hilfe von Fallbeispielen werden die Besonderheiten
verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprochen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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„Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ vom 20.– 21.04. in Frankfurt/Main

Posted on März 8, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Dipl.-Psych. Dr. Bernd Abendschein wird vom 20.– 21.04. in Frankfurt/Main zum Thema „Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ referieren. Eingeladen sind dazu Multiplikator/-innen aus SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern. Veranstalter ist das Paritätische Bildungswerk.

Die typische Symptomatik der betroffenen Elternteile, in den Bereichen Emotionsregulation, Impulsivität und Beziehungsverhalten, wird herausgearbeitet und vor dem Hintergrund der Störung verständlich gemacht. Das häufig beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils mit den eigenen Kindern kann zu Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in verschiedenen Altersstufen und sogar zu Kindeswohlgefährdungen mit notwendigen jugendamtlichen Maßnahmen führen. Im Seminar werden praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Ebenso werden den Teilnehmern ausführliche Hilfestellungen gegeben und Interventionsmöglichkeiten besprochen, um den spezifischen Herausforderungen, wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“,  zu begegnen.
Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden.

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„Schizophrenie und Borderline“ am 15.11. in Friedberg/Bayern

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Ein Tagesseminar des PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. beschäftigt sich am 15.11. mit den Themen „Schizophrenie und Borderline“.

Am Vormittag von 9-11 Uhr wird Dr. Oliver Köhnlein (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am BKH Augsburg) über Schizophrenie referieren:

  • Etwa 1 % der Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an einer Schizophrenie, also an einer psychischen Erkrankung, welche mit zahlreichen sozialen, beruflichen und familiären Konsequenzen für die Betroffenen verbunden sein kann. Insbesondere Kinder Schizophrener sind in diesem Zusammenhang durch die diversen Verhaltensauffälligkeiten der erkrankten Elternteile oft stark irritiert und sehr problematisch betroffen. Die psychiatrische Erkrankung der Schizophrenie soll anschaulich und lebendig im Vortrag erläutert und in ihrer klinischen Vielfalt vorgestellt werden; die Entstehung und das klinische Bild soll kurzweilig im Vortrag näher gebracht werden; es soll dabei auch und vor allem auf die krankheitsbedingten Einflüsse auf die Lebenssituation der Erkrankten und deren Familie und Kinder eingegangen werden, auch sollen Besonderheiten und Probleme im konkreten Umgang – z. B. auch von Pflegeeltern – mit schizophren Erkrankten erörtert werden.

Nachmittags von 12-14 Uhr hält Dipl. Psych. Melanie Honisch (Diplom Psychologin am BKH Augsburg) einen Vortrag über die Borderline-Störung:

  • Es soll in dem Vortrag anschaulich und lebendig über die sogenannte „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ oder auch „emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ“ berichtet werden; nach einer Einführung in die Thematik und der Vorstellung des Begriffs der Persönlichkeitsstörung soll die Entstehung, das klinische Bild und die komplexe Symptomatik dieser Erkrankung dargestellt und erläutert werden; es soll in diesem Zusammenhang insbesondere auf die zahlreichen Einflüsse dieses Krankheits- und Störungsbildes auf die oft psychosozial schwierige Lebenssituation der Betroffenen eingegangen werden. Durch die emotionale Instabilität ergeben sich hierbei häufig Probleme und Krisen für die Familie, die Partner und insbesondere die Kinder der Betroffenen; es sollen hier konkrete und praktische Hilfestellungen – insbesondere für Pflegeeltern – vermittelt werden im Umgang mit an Borderline-Störung erkrankten Patientinnen und deren Kindern.
    Referentin:

Die Veranstaltung findet im Landratsamt Aichach, Außenstelle Friedberg, Konradinstr. 4, 86316 Friedberg statt.

Die Gebühr beträgt für Mitglieder 15 € , für Nichtmitglieder 25 €.
In den Pausen werden belegte Brötchen, Kuchen und Getränke angeboten.
Kinderbetreuung nur mit Anmeldung! (Unkostenbeitrag 5 €)

Der Anmeldeschluss ist 14 Tage vorher.

Zur Anmeldung

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“Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” am 19./20.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet am 19./20.05. u.a. für Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen den Kurs “Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” mit Dipl. Psychologe Bernd Abendschein in Frankfurt/Main an.

Das Seminar will informieren und sensibilisieren für das Störungsbild der Persönlichkeitsstörungen, insbesondere der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline-Persönlichkeitsstörung)

Es werden die typische Symptomatik der betroffenen Menschen herausgearbeitet, welche vor allem verschiedene Bereiche der Emotionsregulierung, der Impulsivität und des Beziehungsverhaltens betreffen.

Das häufig spezifisch beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils gegenüber den eigenen Kindern, mögliche Gefährdungen und sich häufig daraus ergebende Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in den verschiedenen Altersstufen werden ebenso Thema sein. Es werden bezogen auf die Jugendhilfe praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Dabei werden den spezifischen Herausforderungen wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Methoden:
Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Falldarstellungen, Supervision

Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden.

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„Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten“ vom 15.-16.03. in Gütersloh

Posted on Februar 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe widmet sich der Fachkongress „Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten„, den Die Kinderschutz-Zentren vom 15.-16.03. in Gütersloh veranstalten.

Insbesondere Kinder leiden, wenn ihre Eltern psychisch erkrankt sind, und auch Eltern sind mit ihren psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen häufig überfordert. Damit allen Betroffenen geholfen werden kann, ist es notwendig, dass Fachleute aus Gesundheitswesen und Jugendhilfe das ganze Familiensystem im Blick haben und gemeinsam – mit der Familie – nach passenden Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten suchen.

Deshalb haben Die Kinderschutz-Zentren zusammen mit der LWL-Klinik in Gütersloh und dem Kinderschutz-Zentrum Gütersloh diesen Kongress vorbereitet und konzipiert. Er bietet Fachkräften aus den verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, in einen Dialog zu treten, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Hilfekonzepte zu entwickeln.

zu Programmflyer und Online-Anmeldung

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„Familien mit psychisch kranken Eltern(teilen) – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 07.-08.03. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 24, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Noch einige freie Plätze sind frei beim Seminar „Familien mit psychisch kranken Eltern(teilen) – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung„, das vom Paritätischem Bildungswerk – Bundesverband e.V. am 07. und 08.03. in Frankfurt am Main für Multiplikator-/innen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und  Jugendämtern angeboten wird.

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„Zwischen Eiertanz und Drehtür – Jugendliche mit Borderline und posttraumatischen Störungen“ am 14./15.06. in Gültstein

Posted on April 23, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte in Einrichtungen der Erziehungshilfe hält der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg – KVJS am 14./15.06. im Tagungszentrum Gültstein ein Seminar mit dem Titel „Zwischen Eiertanz und Drehtür – Jugendliche mit Borderline und posttraumatischen Störungen“ ab. Referent in Dr. Michael Hipp.

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Ausstellung, Filmvorführung und Diskussion am 01.03. in Norderstedt

Posted on Februar 14, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 01.03. um 18 Uhr wird die Ausstellung „Seelensplitter“ mit Werken von Petra Thomsen im Amtsgericht Norderstedt eröffnet.

Im Anschluss um 19.30 Uhr läuft der Dokumentarfilm „Tiefdruckgebiete“ über das Leben von Petra Thomsen im Spectrum Kino Center.

Petra Thomsen wurde kurz nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben. Durch die frühe Trennung von der leiblichen Mutter wurde sie schwer traumatisiert. Obwohl sie von ihren Adoptiveltern liebevoll aufgenommen wurde, konnte sie sich nicht mit ihnen identifizieren. Immer wieder beschäftigte sie sich mit der Frage nach ihrer Herkunft. Auf der Suche erfuhr sie nicht nur Erfreuliches. Dennoch bereut sie es nicht, den Weg gegangen zu sein. Schon früh litt sie unter einer Angststörung, wurde später depressiv, missbrauchte Alkohol und verletzte sich selbst. Ambulante und stationäre Therapien prägten ihr Leben. Schließlich bekam sie die Diagnose: Borderline-Syndrom. Während eines Klinikaufenthalts fand Petra Thomsen zur Malerei. Die künstlerische Arbeit und die Therapie auf einer Spezialstation für Menschen mit einer Borderline-Erkrankung eröffneten ihr neue Horizonte.

Der Film „Tiefdruckgebiete“ der Berliner Regisseurin Andrea Rothenburg macht Petra Thomsens Suche, ihren Weg, ihre Niederlagen, ihre mühsam errungenen Erfolge in authentischer, intensiver und beeindruckender Weise zum Thema.

Danach ist eine Podiumsdiskussion mit Petra Thomsen, Regisseurin Andrea Rothenburg, Hans-Joachim Schwarz, Leitender Chefarzt des Psychiatrischen Zentrums Rickling sowie Burghard Schwarz, Betreuungsrichter am Amtsgericht Norderstedt, geplant.

Die Ausstellung „Seelensplitter“ im Amtsgericht Norderstedt kann bis zum 29.06.2012 von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr besichtigt werden.

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„Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 26.-27.04. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 22, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Paritätische Bildungswerk organisiert für den 26.-27.04. in Frankfurt/Main das Seminar „Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ mit dem Dipl.-Psych. und Psych. Psychotherapeuten Bernd Abendschein. Er ist Stationsleiter der Eltern-Kind-Station des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch und erfahren im Kontakt mit der Jugendhilfe.

Das Seminar will informieren und sensibilisieren für das Störungsbild der Persönlichkeitsstörungen, insbesondere der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline-Persönlichkeitsstörung). Es werden die typische Symptomatik der betroffenen Menschen herausgearbeitet, welche vor allem verschiedene Bereiche der Emotionsregulierung, der Impulsivität und des Beziehungsverhaltens betreffen. Das häufig spezifisch beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils gegenüber den eigenen Kindern, mögliche Gefährdungen und sich häufig daraus ergebenden Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in den verschiedenen Altersstufen werden ebenso Thema sein. Es werden, bezogen auf die Jugendhilfe, praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Dabei werden den spezifischen Herausforderungen wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden. Als Methoden werden Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Falldarstellungen und Supervision zum Einsatz kommen.

Anmeldeschluss ist der 22.03.

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Neue Gruppenangebote bei PFIFF, Hamburg

Posted on Dezember 28, 2010. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg bietet im kommenden Jahr zwei neue Gruppen an:

  • offene Supervisionsgruppe für Pflegeeltern und Paten, die Kinder begleiten, deren Eltern an Borderline-Persönlichkeitsstörungen leiden – nähere Informationen
  • Gruppe für Verwandtenpflegeeltern – nähere Informationen
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„Was sind Borderline-Störungen? Wie geht man mit „Borderline-Eltern“ um?“ am 24.11. in Hamburg

Posted on Oktober 24, 2010. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Was sind Borderline-Störungen? Wie geht man mit „Borderline-Eltern“ um?. Dies fragt das Seminar mit Diplom Psychologin, Familientherapeutin und Supervisorin Elisabeth Onnasch, das die PFIFF gGmbH Hamburg am Mittwoch, den 24.11. von 19.30-22 Uhr anbieten wird.

Borderline-Störungen sind gekennzeichnet durch Symptome wie Impulsdurchbrüche, instabile Beziehungsmuster, Selbstverletzungen, Gefühle innerer Leere, Suizidgedanken und -versuche und ausgeprägte Verlassenheitsängste. Diese können dazu führen, dass Borderline-Betroffene nicht in der Lage sind, sich angemessen um ihre Kinder zu kümmern. Es besteht die Gefahr, dass an den Kindern unbewusst die Traumatisierungen wiederholt werden, die die Eltern in ihrer Kindheit selbst erfahren haben (z.B. durch Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung).

  • Wie wirkt sich die Borderline-Störung auf die Beziehung zu Kindern aus?
  • Wie sieht die „Innenwelt“ von Borderline-Betoffenen aus?
  • Wie können im Kontakt Eskalationen vermieden werden?

Nach einer theoretischen Einführung sollen an diesem Abend Antworten auf diese und andere Fragen gefunden werden.

Anmeldung

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Wiederholung des Dokumentarfilmes „Tiefdruckgebiete“ am 29.09. in Bad Segeberg

Posted on September 20, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Da die Uraufführung des Dokumentarfilms Tiefdruckgebiete schnell ausverkauft war (wir berichteten), haben die Veranstalter einen weiteren Termin organisiert. Der Film wird noch einmal gezeigt am 29.09. um 19.30 Uhr im Kino CinePlanet5 in Bad Segeberg. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Im Anschluss an die Vorstellung wird es auf Grund der großen Nachfrage wieder eine Podiumsdiskussion mit Petra Thomsen, der Regisseurin Andrea Rothenburg und einem Experten aus dem Psychiatrischen Krankenhaus Rickling geben.

Quelle: Homepage von Petra Thomsen

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Der Film „Tiefdruckgebiete“ zeigt das Trauma der Petra Thomsen

Posted on September 17, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 15.09. war in Bad Segeberg Uraufführung des Dokumentarfilms Tiefdruckgebiete, der über das Leben der Künstlerin Petra Thomsen erzählt.

Petra Thomsen wurde kurz nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben. Durch die frühe Trennung von der leiblichen Mutter wurde sie schwer traumatisiert. Obwohl sie von ihren Adoptiveltern liebevoll aufgenommen wurde, konnte sie sich nicht mit ihnen identifizieren. Immer wieder beschäftigte sie sich mit der Frage nach ihrer Herkunft. Auf der Suche erfuhr sie nicht nur Erfreuliches. Dennoch bereut sie es nicht, den Weg gegangen zu sein. Schon früh litt sie unter einer Angststörung, wurde später depressiv, missbrauchte Alkohol und verletzte sich selbst. Ambulante und stationäre Therapien prägten ihr Leben. Schließlich bekam sie die Diagnose: Borderline-Syndrom. Während eines Klinikaufenthalts fand Petra Thomsen zur Malerei. Die künstlerische Arbeit und die Therapie auf einer Spezialstation für Menschen mit einer Borderline-Erkrankung eröffneten ihr neue Horizonte.

Der Film TIEFDRUCKGEBIETE der Berliner Regisseurin Andrea Rothenburg macht Petra Thomsens Suche, ihren Weg, ihre Niederlagen, ihre mühsam errungenen Erfolge in authentischer, intensiver und beeindruckender Weise zum Thema.

Der Film ist ab dem 15.09.2010 als DVD erhältlich.

Die Ausstellung SEELENSPLITTER mit Werken von der Protagonistin der Filme GEBIETSWEISE NEBEL und TIEFDRUCKGEBIETE, Petra Thomsen, wird am 16.09.2010 in Bad Segeberg eröffnet. Die Werkschau kann bis Februar 2011 besichtigt werden.

zur Homepage von Petra Thomsen

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Borderline: Schwarz-Weiß-Denken durch intensive Gespräche überwinden

Posted on Juli 24, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Eines der größten Probleme bei Patienten mit einer Borderline-Störung sind deren plötzliche Stimmungseinbrüche sowie deren Neigung zu Schwarz-Weiß-Denken. „Die Betroffenen können ihre Meinung über einen Menschen sehr schnell ändern. Wer eben noch angehimmelt wurde, kann kurze Zeit später verabscheut werden. Diese für Außenstehende meist nicht nachvollziehbaren extremen und unberechenbaren Gefühlsschwankungen der Borderline-Patienten lassen Angehörige, Partner oder Freunde oft verzweifeln“, erläutert Prof. Sabine Herpertz, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. „Es ist aber wichtig, dass die Patienten gerade aus ihrem persönlichen Umfeld unterstützt werden. Hören Sie zunächst aufmerksam und vorurteilsfrei zu und versuchen Sie dann, mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen“, empfiehlt die Psychiaterin. „Hilfreich ist dabei, die Äußerungen des Patienten in eigene Wort zu fassen und ihn zu fragen, ob man ihn richtig verstanden hat. Dies signalisiert ihm Verständnis und Interesse an seiner Krankheit, unter der die Betroffenen in der Regel sehr leiden. Häufig dauert es eine gewisse Zeit, bis eine gut funktionierende Verständigung erzielt wird. Geduld und Einfühlungsvermögen sind dabei unerlässlich.“ Selbst wenn die bei Borderline-Patienten häufig vorkommenden Selbstverletzungen oder anderes selbst schädigendes Verhalten zur Sprache kommen, sind Unverständnis und aufbrausendes Verhalten fehl am Platze.

Gerade denjenigen Personen gegenüber, die ihnen besonders nah sind, entwickeln Borderline-Patienten oft zwiespältige Gefühle. So kann etwa die Sehnsucht nach Nähe zu einer Person gepaart mit der Angst, sie zu verlieren, mit starken Schuld- und Schamgefühlen einhergehen. Auch sind Borderline-Patienten kaum in der Lage, Menschen in Abstufungen mit ihren stärken und Schwächen, ihren guten und schlechten Seiten wahrzunehmen. Auch die eigene Wahrnehmung der seelischen Grenzgänger ist häufig beeinträchtigt. Oft unterstellen sie anderen, sie nicht zu mögen. Die meisten Menschen reagieren darauf mit Unverständnis und verstärken so die Fehleinschätzung der Borderline-Patienten. Durch die emotionalen Achterbahnfahrten der Betroffenen sind stabile Zweierbeziehungen selten.

Auf die heilsame Wirkung von Gesprächen setzt auch ein neues Therapieprogramm aus den USA. Mit dem STEPPS-Programm soll der Patient lernen, seine Gefühle zu kontrollieren und Probleme zu lösen. Im ersten Schritt geht es zunächst darum, die eigene Krankheit als solche zu akzeptieren. Anschließend werden der Umgang mit den eigenen Gefühlen trainiert und Verhaltensänderungen entwickelt. Entscheidend ist, dass die Patienten dabei ihren Therapieverlauf beschreiben und so im ständigen Austausch mit ihrer engsten Umgebung bleiben.

An einer Borderline-Störung leiden über 1,5% der Bevölkerung. Die ersten Anzeichen der Erkrankung treten meist schon im Jugendalter auf. Weibliche Betroffene fallen vor allem durch selbstverletzendes Verhalten auf, während Männer häufig eher zu aggressivem Verhalten gegen andere neigen.

Quelle: Neurologen & Psychiater im Netz vom 22.07.09

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