„Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“ am 19.06. in Berlin

Posted on März 19, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logofachtag_pflegefamilie-und-dann_2017-06_onlinebannerDas Careleaver Kompetenznetz veranstaltet gemeinsam mit dem Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. und unterstützt durch die IGfH/Dialogforum Pflegekinderhilfe am 19.06.2017 in Berlin die Fachtagung „Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang“.

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten die Veranstalter den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

In Pflegefamilien wird die formale Beendigung der Hilfe zur Erziehung in der Regel wenig thematisiert. Man fühlt sich „als Familie“ und für viele Pflegeeltern ist es selbstverständlich, ihre Pflegekinder auch weiter zu unterstützen. Für die jungen Menschen im Übergang bleibt dabei allerdings oft unklar, in welcher Weise der Kontakt nach dem Hilfeende oder Auszug weitergeführt wird. Welche materielle, lebenspraktische und emotionale Unterstützung kann von den oft als Eltern erlebten (aber
juristisch nicht unterhaltsverpflichteten) Pflegeeltern noch erwartet werden? Denn auch die Pflegekinderdienste gehen häufig davon aus, dass ein Unterstützungsbedarf nach dem Hilfeende von den „ehemaligen“ Pflegeeltern aufgefangen wird, obwohl gemäß § 41 SG VIII Hilfen des Jugendamtes bis zum Alter von 27 Jahren möglich wären.

Immer die Careleaver selbst im Blick soll aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Tagungsbeteiligten versucht werden, Lösungsvorschläge für eine Verbesserung der Situation von Pflegekindern im Übergang zu finden.

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Bildungsworkshop des Careleaver e.V. vom 02.-05. Juni in Tübingen

Posted on März 10, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und der Careleaver e.V. laden Care Receiver (Jugendliche ab 16 Jahren) und Careleaver (Erwachsene, die die Jugendhilfe bereits verlassen haben) vom 02.-05. Juni 2017 nach Tübingen ein zu einem Bildungsworkshop: „Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher!„.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten werden übernommen.
Die Anmeldefrist geht bis zum 02. April 2017.

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EmMi Luebeskind-Fachtagung „Der Kinder- und Jugendhilfe entwachsen“ am 28.04. in Berlin

Posted on März 5, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoDie Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind lädt am 28.04.2017 zur Fachtagung „Der Kinder- und Jugendhilfe entwachsen“ ins Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) nach Berlin ein. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Zielgruppen Pflegekinder im Erwachsenenalter und Care Leaver.

Unter dem Titel „Eine gute Entwicklung von Pflegekindern im Erwachsenenalter“ präsentieren Prof. Dr. Klaus Wolf und Dr. Daniela Reimer – Mitglieder der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen – zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse einer Langzeitstudie und stellen diese zur Diskussion. Im Mittelpunkt der Studie steht die Untersuchung der Entwicklung von (ehemaligen) Pflegekindern im Erwachsenenalter in Bezug auf die eigene Entwicklung der jungen Erwachsenen, die Entwicklung der Beziehung mit der Pflegefamilie und zu den Mitgliedern der Herkunftsfamilie.

Im Anschluss widmet sich unter dem Titel „Endlich oder leider volljährig?“ Christian Wolter – Vorsitzender des Careleaver e.V – den Alltags-Erkenntnissen von jungen Care Leavern.

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Friedrich Loock, Stifter und Vorstand der Gemeinnützige Gesellschaft EmMi Luebeskind. Die Eröffnungsrede hält Staatssekretärin Caren Marks.

Im Mai letzten Jahres hatte die IGfH mit dem Careleaver Verein und der Uni Hildesheim ein Care Leaver Hearing mit Verbänden und Politiker_innen sowie Caren Marks ausgerichtet, welches politisch-fachliche Forderungen bündelte.

Die Fachtagung findet von 11 bis 14 Uhr statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

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„Hilfen für junge Volljährige – junge Menschen im Übergang unterstützen! Verselbständigung – wie soll das gehen ohne Wohnung?“ am 20.03. in Berlin

Posted on März 2, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 20.03.2017 von 13:00 bis 17:30 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) gemeinsam mit dem Careleaver Kompetenznetz eine Fortbildung zu dem Thema: „Hilfen für junge Volljährige – junge Menschen im Übergang unterstützen! Verselbständigung –  wie soll das gehen ohne Wohnung?“. ReferentInnen sind RA Benjamin Raabe, Anna Seidel und Astrid Staudinger, sowie Frieder Moritz.

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird auf die rechtlichen Grundlagen beim Übergang in eigenen Wohnraum eingehen und Rechtsansprüche und deren Durchsetzung gegenüber verschiedenen Behörden anhand von Fallbeispielen benennen und mit Ihnen diskutieren.

Das Careleaver Kompetenznetz widmet sich ganz praxisnah den unterschiedlichen Herausforderungen von Careleavern beim Übergang aus der Jugendhilfe in die Verselbstständigung. Welche Hürden müssen für einen gelingenden Übergang genommen werden (z.B. das Suchen von bezahlbarem Wohnraum in einer Stadt wie Berlin)? Wie können sozialpädagogische Fachkräfte die jungen Menschen optimal begleiten und unterstützen? Der Fokus liegt dabei auf der Wahrnehmung und den Bedürfnissen der Betroffenen: Was erleben sie als hilfreich? Was als hinderlich?

Frieder Moritz berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer einer Jugendhilfeeinrichtung von den Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Wohnraum und die pädagogischen Unterstützungsanforderungen bei Beendigung der Jugendhilfe.

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Careleaver Fortbildung für Pflegeeltern und Pflegekinder am 11.03. in Berlin

Posted on Februar 4, 2017. Filed under: Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Familien für Kinder gGmbH bietet am 11.03.2017 in Berlin ein Seminar zum Thema „Careleaver – Der Weg in die Selbstständigkeit“ an.

Das „Starter-Seminar“ richtet sich an Pflegeeltern und Jugendliche, in deren Pflegefamilie der Übergang in die Selbstständigkeit bevorsteht. Im Seminar soll es um rechtliche, pädagogische und lebenspraktische Fragen gehen. Wie bekommen junge Menschen auch über das 18. Lebensjahr hinaus noch „Hilfe für junge Volljährige“, wenn sie das individuell benötigen?

Was ist der richtige Zeitpunkt für den Übergang? Was müssen junge Menschen an Wissen und Fähigkeiten mitbringen, um fit für das selbstständige Leben zu sein? Welche Schritte sind zu gehen? Wie können die Pflegeeltern diesen Übergang gut unterstützen und begleiten? Was wollen die jungen Menschen eigentlich, und wurde das in der Hilfeplanung ausreichend berücksichtigt? Wie kann man sich gut auf die Hilfeplangespräche vorbereiten?

Wenn Sie spezielle Fragen haben, können sie diese vor dem Seminar zuzuschicken, damit sich die ReferentInnen darauf vorbereiten können: info@careleaver-kompetenznetz.de

Anmeldeschluss ist der 04.03.

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„Dein Hilfeplangespräch ist wichtig!“ – Tipps und Erfahrungen von Careleavern

Posted on Dezember 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logohp-flyerDas Careleaver-Kompetenznetz der Familien für Kinder gGmbH hat einen neuen Flyer zum Hilfeplangespräch herausgegeben.

Careleaver bringen ihre Erfahrungen mit Hilfeplangesprächen ein, außerdem geben sie anderen Careleavern Tipps für die Hilfeplanung. Dabei wurden Zitate von Careleavern verwendet.  Ergänzend wurde der maßgebliche § 36 SGB VIII zum Nachlesen abgedruckt.

zum Flyer Fakten für Careleaver 02: Hilfeplan

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Übergang ins Erwachsenenalter: „Care Leaver“ brauchen Unterstützung

Posted on Dezember 5, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDer Rechtsanspruch auf Hilfe für junge Volljährige ist zu stärken, fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim. Eine Arbeitsgruppe geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen.

Jugendhilfeleistungen werden oft beendet, wenn junge Menschen 18, also volljährig, werden. Diese jungen Menschen, die in öffentlicher Verantwortung zum Beispiel in der Heimerziehung oder in Pflegefamilien aufgewachsen sind („Care Leaver“), müssen dann häufig den Übergang ins Erwachsenleben – in Ausbildung, Arbeit und Beruf – ohne weitere Unterstützung meistern. Für sie, die als Kinder und Jugendliche schwierige Lebenssituationen zu bewältigen hatten, ist diese Situation eine große Belastung, sagt die Sozialpädagogin Katharina Mangold. Junge Menschen, die dagegen bei ihren Familien aufwachsen, verlassen heute durchschnittlich das Elternhaus im Alter von 24 oder 25 Jahren. „Sie können bei Fragen und Unterstützungsbedarf in der Regel wieder nach Hause kommen. Das ist jungen Menschen, die in öffentlicher Verantwortung aufgewachsen sind, vielfach verwehrt“, so Mangold.

Katharina Mangold und Professorin Kirsten Scheiwe vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik befassen sich in der Forschung mit diesen Lebenslagen. Sie teilen Forschungserkenntnisse und bringen Fachleute und Jugendliche zusammen, über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis sowie „Care Leaver“ kamen etwa im November auf einem Workshop an der Universität Hildesheim zusammen.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) sieht vor, dass Hilfen zur Persönlichkeitsentwicklung und zur eigenverantwortlichen Lebensführung für junge Volljährige gewährt werden sollen, wenn und solange dies aufgrund der individuellen Situation notwendig ist (§ 41 SGB VIII). Im Regelfall sind Hilfen also zu gewähren, wenn dieser Bedarf vorliegt. In der Praxis sieht es jedoch je nach zuständiger Kommune in Deutschland sehr uneinheitlich aus. In vielen Bereichen treffen die Betroffenen und auch Fachkräfte oft auf Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der benötigten Unterstützung.

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen standen deshalb Fragen von Recht und Praxis, Problemen und Veränderungsbedarf der Hilfen für junge Volljährige. Thomas Meysen vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht berichtete über die geplanten Veränderungen der Hilfen für junge Volljährige durch die Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII), die noch in dieser Legislaturperiode geplant ist. Professorin Sabine Dahm von der HAWK Hildesheim zeigte an Beispielen aus der Rechtsprechung der Gerichte, dass in den wenigen Streitfällen in erster Linie die jungen Menschen ihr Recht bekamen. Vor allem das Plädoyer der Vertreterinnen der Selbstorganisationen Anna Seidel (Careleaver e.V.) und Amina Önder (Jugend ohne Grenzen) zeigte, wie notwendig die Unterstützung über das 18. Lebensjahr hinaus für alle jungen Menschen ist. Der Vertreter der Jugendämter und Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes der Stadt Karlsruhe, Reinhard Niederbühl, unterstützt diese Forderung. Er zeigte auf, wie junge Menschen im Übergang unterstützt werden können. Professorin Susanne Gerner von der FH Darmstadt ergänzte diese Forderungen um die Problemlagen der jungen Erwachsenen mit einer sogenannten Behinderung. Henriette Katzenstein vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht forderte nicht nur ein Ende des „Verselbständigungswahns“ mit 18 Jahren, sondern eine „stand-by“-Option, so dass die jungen Menschen wieder Zugang zur Jugendhilfe haben, auch wenn sie diese bereits verlassen haben. Bernd Hemker von der Ombudschaft Jugendhilfe Nordrhein-Westfalen konnte diese Notwendigkeit auch an einzelnen Fällen deutlich machen. Es braucht einfach manchmal nochmals einige Monate Unterstützung, auch wenn der junge Erwachsene zunächst vielleicht selbst ausziehen wollte.

Alle Beteiligten fordern, dass die gegenwärtigen Reformen in der Kinder- und Jugendhilfe dahingehend zu prüfen sind, ob sie die Rechte für junge Volljährige transparenter machen und vor allem die Durchsetzungskraft in allen Kommunen verstärken. Es sind starke Rechtsansprüche für diese jungen Volljährigen notwendig, damit sie den Übergang ins Erwachsenenleben wie andere junge Menschen auch gestalten können.

Kurz erklärt: „Care Leaver“ in Deutschland / Forschungsergebnisse

Eine Arbeitsgruppe der Universität Hildesheim untersucht die Lebenslagen und Bildungswege von Care Leavern (= Jugendliche, die Hilfen verlassen) in Deutschland und den Übergang ins Erwachsenenalter. Dabei befassen sie sich unter anderem mit der Bildungslaufbahn der Jugendlichen. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Unterstützungsmodelle für Care Leaver in Deutschland“ wurden im Buch „Jugendhilfe – und dann?“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler dokumentieren, wie junge Menschen den Übergang aus Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben erleben und welche Unterstützung sie dabei erfahren. Nationale und internationale Praxisbeispiele guter Übergangsbegleitung wurden analysiert.

Die Arbeitsgruppe um Professor Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim geht der Frage nach, was aus Kindern und Jugendlichen wird, die im Heim, in der Pflegefamilie und in betreuten Wohngruppen aufwachsen und diese Erziehungshilfen verlassen. Manche haben zuvor einschneidende Ereignisse erlebt, einige wurden als Kleinkind misshandelt, von anderen starben die Eltern oder diese waren mit der Erziehung überfordert. Nach dem Ende der stationären Erziehungshilfe können diese Jugendlichen oft auf kein gesichertes familiäres und sozial gewachsenes Netz zurückgreifen und sind früh auf sich alleine gestellt.

Die Forschergruppe begleitet den Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes von jungen Erwachsenen und hat umfangreichere Daten über die Lebenswege dieser jungen Menschen in Deutschland gesammelt, gelungene Übergangsmodelle in anderen Ländern erfasst und dokumentiert, wie Organisationen den Übergang in das Erwachsenenleben begleiten. Die Forscher verfolgen auch Übergänge in Hochschulen. Bislang gab es keine verlässlichen Daten darüber, wie viele Care Leaver an deutschen Hochschulen studieren und vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Mehr Informationen zu den Forschungsprojekten des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik finden Sie online:

Care Leaver an Hochschulen

Quelle: Pressemitteilung der Universität Hildesheim vom 25.11.2016

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„Care Leaver und junge, erwachsene Flüchtlinge in der Jugendhilfe“ am 09./10.11. in Hofgeismar

Posted on September 5, 2016. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , , |

Die zehnte Fachtagung des EREVDenn sie wissen, was sie tun – Care Leaver und junge, erwachsene Flüchtlinge in der Jugendhilfe“ beschäftigt sich am 09./10.11. in Hofgeismar mit der aktuellen Situation in der Jugendberufshilfe. Diese ist geprägt von der Gesetzesänderung des SGB VIII mit Auswirkungen auf die Finanzierung von Care Leavern und jungen erwachsenen Flüchtlingen.

Anmeldeschluß ist der 15.09., danach auf Anfrage.

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33. FICE-Kongress vom 22.-25. August 2016 in Wien: Together Towards a Better World for Children, Adolescents and Families und ergänzende Fachtage

Posted on Juli 1, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter dem Motto „Bündeln wir unsere Kräfte zur Stärkung der Rechte von gefährdeten Kindern und jungen Menschen“ bzw. „Together Towards a Better World for Children, Adolescents and Families“ findet der 33. Kongress der FICE (International Federation of Educative Communities) vom 22. – 25. August 2016 in Wien statt.

Ausgehend von vier Eckpunkten – Geschichte, Praxis, Angewandte Wissenschaft und Innovation – werden unter anderem folgende Themen diskutiert: Entwicklung, Qualitätssicherung, Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung, Kinderrechte, Unbegleitete Minderjährige und Migration, Jugend und Globalisierung, Ausbildung, Neue Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegekinderhilfe, Traumapädagogik, Care Leavers, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe im lateinamerikanischen, nordamerikanischen, asiatischen, pazifischen, afrikanischen und europäischen Kontext. Es gibt insgesamt 26 inhaltliche Leitforen, in denen pro Tag immer 2-4 thematische Präsentationen erfolgen. Die IGfH moderiert das Gesamtpanel Care Leaver. Vom 17. bis 25. August findet ebenfalls in Wien der Jugendkongress statt, zu dem vor allem Care Leaver aus der ganzen Welt aufgerufen sind. Diese werden Forderungen an die Fachkräfte und die Politik erarbeiten. Ziel der Veranstalter_innen und Partner_innen des Kongresses ist es, Einzelpersonen, Organisationen, Fachkräfte und all diejenigen zusammenzubringen, die rund um die Welt auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene mit gefährdeten Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und die Kräfte zur Stärkung der Rechte von gefährdeten Kindern und jungen Menschen zu bündeln

nähere Informationen zum Kongress

Im Rahmen des Kongresses veranstaltet die FICE Austria sechs verschiedene Fachtage zu u.a. den Themenfeldern Traumapädagogik, Frühe Entwicklung und therapeutische Nutzung von Alltagsereignissen. Die Fachtage finden teilweise parallel am 26. und 27. August statt und können gemeinsam mit dem Kongress oder separat gebucht werden.

weitere Informationen zu den Fachtagen

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Careleaver: Positionspapier und Handlungsempfehlungen für Jugendhilfeträger

Posted on Juni 22, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Careleaver Kompetenznetz hat gemeinsam mit Careleavern und Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin e.V. und des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Handlungsempfehlungen für freie und öffentliche Jugendhilfeträger erarbeitet.

Mit den Handlungsempfehlungen verfolgen sie das Ziel, die Übergänge aus der Jugendhilfe (in Einrichtungen und Pflegefamilien sowie ambulanten Hilfen) in ein eigenständiges Leben für die jungen Menschen zu verbessern. Die Empfehlungen basieren auf den Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen von Careleavern, und außerdem auf der Expertise von Fachkräften, die am „Übergang in die Verselbstständigung“ arbeiten.

Erreicht werden soll die Verbesserung der Übergänge u.a. durch eine verstärkte Zusammenarbeit aller am Übergang Beteiligter, außerdem durch die Sensibilisierung von Fachkräften und Pflegeeltern für die großen Herausforderungen, die Careleaver im Übergang zu bewältigen haben.

Sie möchten in diesem Zusammenhang auch auf das Positionspapier Unterstützung für Careleaver hinweisen, das der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V. und das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. am 20.06.2016 gemeinsam veröffentlicht haben und an dem das Careleaver Kompetenznetz in beratender Funktion beteiligt war.

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