Deutsche Ethikrat zu Eizellspende und „wohltätigem Zwang“ in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 7, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Infobrief 2/2017 mit Informationen und Nachrichten aus dem Deutschen Ethikrat enthält zwei interessante Artikel:

  • Forum Bioethik: Ethikrat diskutierte über Folgen der Eizellspende
    Die Eizellspende ist in Deutschland verboten. Welche ethischen Folgen sich daraus ergeben, wenn Paare aus Deutschland eine solche Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen, diskutierte der Deutsche Ethikrat am 22. März in Berlin im Rahmen einer öffentlichen Abendveranstaltung der Reihe „Forum Bioethik“.
  • Anhörungen: „Wohltätiger Zwang“ in Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe sowie Pflege und Behindertenhilfe
    Zwangsmaßnahmen stellen schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte einer Person dar und sind somit ethisch und rechtlich in besonderem Maße rechtfertigungspflichtig. Dennoch ist die Anwendung von Zwang – etwa in Form von Zwangsunterbringung, Bettgittern oder medikamentöser Ruhigstellung – in verschiedenen Praxisfeldern sozialer Berufe verbreitet. Der Deutsche Ethikrat erarbeitet derzeit eine Stellungnahme zu so genanntem „wohltätigen Zwang“, der damit begründet wird, dass Schaden vom Betroffenen selbst abgewendet werden müsse. Im ersten Halbjahr 2017 veranstaltete er zu diesem Themenkomplex drei Anhörungen

Der Infobrief wurde eingerichtet, um einer breiteren Öffentlichkeit den Diskurs im Deutschen Ethikrat in komprimierter Form vorzustellen. Als Grundlage dienen die veröffentlichten Dokumente des Deutschen Ethikrates (Audiomitschnitte und Simultanmitschriften der öffentlichen Sitzungen, Stellungnahmen etc.).

zum Infobrief 2/2017 des Deutschen Ethikrates

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TV-Tipp: „Wer bin ich? – Identität in der Gegenwart“ am 22.07.

Posted on Juli 19, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , |

In der Reihe Scobel zeigt der Sender 3sat am 22.07. um 21 Uhr die Wiederholung des Beitrags „Wer bin ich? – Identität in der Gegenwart„.

Senderinformation:
„Erkenne Dich selbst“ stand am Tempel des Apoll in Delphi geschrieben. Doch scheint genau das die schwerste Aufgabe von allen zu sein: Sich selbst zu erkennen. Adoptionen, Babyklappen und anonyme Geburten machen es immer mehr Menschen unmöglich, etwas über ihre genetischen Wurzeln zu erfahren. In diser Sendung wird daher danach gefragt, was in der heutigen Zeit Identität ausmacht?

Zu Gast im Studio sind Sibylle Steidl, gezeugt durch eine Samenspende und Mitglied der Gruppe „Spenderkinder“, Volker Gerhardt, Professor für praktische Philosophie und Mitglied des deutschen Ethikrates, der Genetiker Markus Hengstschläger, Leiter der Abteilung für Medizinische Genetik an der Universität Wien und der genetischen Abteilung des Wunschbaby Zentrums, und Ernst Pöppel, Neuropsychologe und Leiter des Instituts für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

nähere Informationen

In der Mediathek steht die Sendung (57.40 min) als podcast zur Verfügung: http://www.3sat.de/webtv/?091001_identitaet_scobel.rm

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Studie: Familien, deren Kinder keine genetische oder leibliche Verbindung zu ihren Eltern haben, funktionieren gut

Posted on Oktober 7, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Einen bei www.alphagalileo.org veröffentlichten Bericht über die Ergebnisse einer interessanten englischen Studie übersetzte für uns die PFAD-Fachreferentin Margit Huber:

Das emotionale Wohlbefinden von Familien, deren Kinder keine genetische oder leibliche Verbindung zu einem oder beiden Elternteilen haben – wo die Kinder beispielsweise durch Fremdschwangerschaften (Leihmütter), Ei- oder Samenspenden entstanden sind – war lange Zeit ein strittiges Thema. Nun konnten britische Wissenschaftler in der ersten weltweiten Studie zu diesem Thema zeigen, dass die Beziehungen in solchen Familien offenbar gut funktionieren, und dass nur geringe Unterschiede zu Familien, in denen die Kinder auf natürliche Weise geboren werden, bestehen.

vollständige Übersetzung des Artikels (pdf)

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