Sachsen: Über 56 700 Kinder und Jugendliche erhielten 2017 Hilfen zur Erziehung

Posted on März 11, 2019. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

logo2017 nahmen 56.756 Kinder und Jugendliche in Sachsen das Angebot für erzieherische Hilfen und Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen wahr. Ihnen wurden dafür insgesamt 51207 Hilfen bewilligt.

Mehr als drei Viertel der betroffenen Kinder waren jünger als 15 Jahre. 9.016 Jugendliche waren 15 bis 17 Jahre alt. Sachsenweit haben somit 8 Prozent aller jungen Menschen unter 18 Jahren im Jahr 2017 eine solche Hilfe in Anspruch genommen.

Den Schwerpunkt bei den Hilfen bildeten mit 50 Prozent auch 2017 die Erziehungsberatungen. Es folgen die Heimerziehung oder sonstige betreute Wohnform und die sozialpädagogischen Familienhilfen (15 bzw. 11 Prozent).

Als Hauptgründe für die 51.207 Hilfen 2017 galten Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte (25 Prozent) und eine eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern/Personensorgeberechtigten (15 Prozent).

Fast die Hälfte der Hilfen wurde von den Eltern bzw. Personensorgeberechtigten angeregt. Bei knapp einem Drittel der Hilfen erfolgte die Anregung durch den Sozialen Dienst und anderen Institutionen (32 Prozent). Bei 8 Prozent kam die Anregung von der Schule oder Kindertageseinrichtung bzw. dem Arzt, der Klinik oder dem Gesundheitsamt.

In der Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 27.02.2019 finden Sie auch eine tabellarische Übersicht über die Altersverteilung der Kinder.

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2014 hat für 531 500 junge Menschen eine Hilfe zur Erziehung begonnen

Posted on November 29, 2015. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

WIESBADEN – Im Jahr 2014 hat für 531 500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe des Jugendamtes oder einer Erziehungsberatungsstelle begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 11 700 junge Menschen mehr als im Jahr 2013 (+ 2,3 %).

Eltern haben Anspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn sie eine dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleisten können, die Hilfe aber für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. Auch jungen Erwachsenen soll eine Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und für die eigenverantwortliche Lebensführung gewährt werden, sofern dies die individuelle Lebenssituation notwendig macht.

Den größten Anteil unter allen neu gewährten erzieherischen Hilfen hatte mit 64,5 % die Erziehungsberatung: Knapp 312 000 junge Menschen waren im Jahr 2014 hiervon erstmals betroffen. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % an. Rund 60 000 Familien erhielten eine familienorientierte Hilfe, das waren 6,5 % mehr als im Jahr 2013. Mit dieser Hilfeart wurden knapp 108 000 junge Menschen erreicht.

Etwas häufiger als im Vorjahr wurden junge Menschen, die eine Hilfe zur Erziehung neu in Anspruch nahmen, außerhalb des Elternhauses untergebracht. Für 55 800 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begann eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie, eine Heimerziehung oder eine Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform. Das waren rund 3 600 stationäre Hilfen mehr als im Jahr 2013. Fast die Hälfte (48 %) der jungen Menschen, die in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebracht wurden, lebte zuvor mit einem alleinerziehenden Elternteil zusammen. Drei Viertel (19 600) dieser alleinerziehenden Elternteile lebten ganz oder teilweise von Transferleistungen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch.

Weitere Ergebnisse bieten die Publikationen aus dem Bereich „Kinder und Jugendhilfe„.

Quelle: Pressemitteilung von Destatis vom 27.11.2015

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Thüringen: 22.500 Hilfen zur Erziehung im Jahr 2014

Posted on November 13, 2015. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Im Jahr 2014 wurden in Thüringen 22 536 Hilfen zur Erziehung und 1 093 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist das ein Anstieg der Hilfen zur Erziehung gegenüber dem Jahr 2013 um 2,5 Prozent sowie der Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen um 6,7 Prozent. Von den insgesamt 23 629 geleisteten Hilfen wurden 13 230 Hilfen (56,0 Prozent) im Laufe des Jahres beendet, während 44,0 Prozent bzw. 10 399 Hilfen am 31.12.2014 andauerten.

Mit einem Anteil von 59,7 Prozent bzw. 14 110 Hilfen wurden im Jahr 2014 am häufigsten Erziehungsberatungen geleistet. 2 333 Fälle (9,9 Prozent) entfielen auf die Hilfeform der Heimerziehung bzw. sonstigen betreuten Wohnform, 1 823 Hilfen (7,7 Prozent) auf die Vollzeitpflege.

Des Weiteren erfolgte in 1 524 Fällen die Hilfe in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.
Knapp die Hälfte der jungen Menschen, für die eine Hilfe zur Erziehung gewährt wurde (46,7 Prozent bzw. 10 526 Fälle) lebte mit einem alleinerziehenden Elternteil. Mehr als jeder zweite dieser Alleinerziehenden (55,1 Prozent bzw. 5 803 Fälle) bezog Transferleistungen.

Insgesamt wurde 24 879 jungen Menschen, die in Familien lebten, Hilfe zur Erziehung gewährt. Das entsprach einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2013 um 2,4 Prozent. 7 354 Kinder bzw. 29,6 Prozent waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 9 257 Kinder bzw. 37,2 Prozent waren im Alter zwischen sechs und elf Jahren, 7 142 Kinder und Jugendliche bzw. 28,7 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 17 Jahren und 1 126 bzw. 4,5 Prozent waren junge Volljährige. Bei 1 419 Kindern hatte mindestens ein Elternteil eine ausländische Herkunft.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 11.11.2015

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Baden-Württemberg: 2013 wieder mehr Hilfen zur Erziehung

Posted on Oktober 7, 2014. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , , , , , |

Nach Feststellung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg wurden 113 920 erzieherische Hilfen ambulant, teilstationär und stationär im Jahr 2013 durchgeführt (beendete und am Jahresende andauernde Hilfen). Nachdem in den zwei Jahren zuvor die Anzahl der Hilfen kaum gestiegen war, ergab sich damit im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr wieder eine Zunahme von 1,4 Prozent.

Können junge Menschen unter 27 Jahren ihre Probleme nicht alleine oder mit Hilfe ihrer Familie bewältigen, bietet die Kinder- und Jugendhilfe ein breites Spektrum erzieherischer Hilfen in und außerhalb der Familien an. 86 156 Hilfen wurden in ambulanter und teilstationärer Form, d.h. unter Verbleib in der Familie in Anspruch genommen. In stationärer Form, d.h. außerhalb der Familie, wurden 17 617 Hilfen gewährt.

8 247 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen und 1 900 ergänzende bzw. sonstige (flexible) erzieherische Hilfen rundeten das breitgefächerte Spektrum der Hilfen ab.

Erziehungsberatungen für Eltern, Eltern und Kind oder für den jungen Menschen alleine, Sozialpädagogische Familienhilfen, soziale Gruppenarbeit, Einzelbetreuung und Erziehung in Tagesgruppen sind ambulante und teilstationäre Hilfeangebote. Sie machten 76 Prozent aller Hilfen im Jahr 2013 aus.

Während 2011 und 2012 die ambulanten und teilstationären Hilfen leicht rückläufig waren, ist 2013 wieder ein Anstieg von knapp 1 Prozent zu verzeichnen. Vollzeitpflege, Heimerziehung oder andere betreute Wohnformen sind stationäre Hilfeformen und gehören zusammen mit der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung zu den Hilfen außerhalb des Elternhauses. 15 Prozent entfielen im Jahr 2013 auf diese Hilfeangebote. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um rund 1 Prozent. Deutlich stärker erhöhten sich die ergänzenden bzw. sonstigen Hilfen (+ 8 Prozent). Hierzu gehören die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und die sonstigen (flexiblen) erzieherischen Hilfen.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 07.10.2014

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Mehr als 68 000 junge Menschen erhielten in Bayern Ende 2013 Leistungen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Oktober 2, 2014. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Auch 2013 wurden in Bayern wieder eine Vielzahl von Hilfen im Rahmen des Sozialgesetzbuches SGB – Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2013 die häufigste Hilfeart.

Für 67 416 junge Menschen (+1,7 Prozent gegenüber 2012) wurden im Jahr 2013 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 66 344 (+2,8 Prozent gegenüber 2012) wurden Hilfen 2013 beendet und für 68 282 junge Menschen (+2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr) dauerten die Hilfen über den Jahreswechsel an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhielten von den 68 282 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerte, 19 340 oder 28 Prozent Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Dabei fand bei 8 032 jungen Menschen die Beratung gemeinsam mit den Eltern statt, in 9 166 Fällen vorrangig mit den Eltern oder einem Elternteil und in 2 142 Fällen vorrangig mit den jungen Menschen. Betroffen waren 10 481 Buben bzw. junge Männer (54 Prozent) und 8 859 Mädchen bzw. junge Frauen (46 Prozent).

14 060 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (13 546) war hier eine Zunahme von 3,8 Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 445 (53 Prozent) männlich und 6 615 (47 Prozent) weiblich.

10 136 seelisch behinderte junge Menschen erhielten Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (9 274) eine Zunahme von gut neun Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen erfolgten 7 390 ambulant/teilstationär, 2 677 in einer Einrichtungen und 69 bei einer Pflegeperson. 7 064 der betroffenen jungen Menschen waren männlich (70 Prozent) und 3 072 (30 Prozent) weiblich.

7 659 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut, von diesen waren 3 912 Buben bzw. junge Männer und 3 747 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Jahresende 2012 mit 7 503 jungen Menschen war hier eine Zunahme von 2,1 Prozent zu verzeichnen.

Über alle Hilfearten hinweg waren 39 330 (58 Prozent) und somit klar mehr Buben beziehungsweise junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen gegenüber 28 952 Mädchen beziehungsweise junge Frauen (42 Prozent).

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung vom 01.10.2014

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Im Land Berlin steigt der Bedarf nach Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 14, 2014. Filed under: Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2013 in Berlin 24 973 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2012 ist das eine Steigerung von 1,9 Prozent. 23 798 Hilfen (23 507 im Jahr 2012) wurden im Laufe des Jahres beendet und 21 052 Hilfen (20 946 im Jahr 2012) bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2013 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 52,1 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 5 543 Fällen bzw. 12,4 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2013 in 5 033 Fällen bzw. 11,2 Prozent geleistet.

Aber auch 3 347 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen. Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil jedoch an der gesamten Familie. Insgesamt nutzten 50 317 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Als Hauptgründe für die Hilfegewährung werden Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte und eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten angegeben.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 11.09.2014

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Im Land Brandenburg steigt der Bedarf nach Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on September 14, 2014. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2013 in Berlin 24 973 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2012 ist das eine Steigerung von 1,9 Prozent. 23 798 Hilfen (23 507 im Jahr 2012) wurden im Laufe des Jahres beendet und 21 052 Hilfen (20 946 im Jahr 2012) bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2013 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 52,1 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 5 543 Fällen bzw. 12,4 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2013 in 5 033 Fällen bzw. 11,2 Prozent geleistet. Aber auch 3 347 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen.

Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil jedoch an der gesamten Familie. Insgesamt nutzten 50 317 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Als Hauptgründe für die Hilfegewährung werden Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte und eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten angegeben.

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 11.09.2014

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Hilfen und Beratungen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe 2012 in den Ländern Berlin und Brandenburg

Posted on Oktober 28, 2013. Filed under: Berlin, Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Land Brandenburg wurden im Jahr 2012 insgesamt 33 066 jungen Menschen erzieherische Hilfen und Beratungen gewährt, von denen 16 367 im Laufe des Jahres beendet wurden. Zu 54,8 Prozent waren männliche Personen betroffen. Erziehungsberatungen bildeten mit einem Anteil von 36,1 Prozent den Schwerpunkt, gefolgt von der sozialpädagogischen Familienhilfe mit 23,0 Prozent. 4 037 junge Menschen (12,2 Prozent) erhielten eine Heimerziehung bzw. wurden in sonstigen Wohnformen betreut. Soziale Gruppenarbeit und intensive sozialpädagogische Einzelarbeit fanden dagegen nur wenig Anwendung (0,8 bzw. 0,5 Prozent). Am größten war der Bedarf an Hilfen und Beratungen mit 37,3 Prozent in den Altersgruppen der Neun- bis unter 15-Jährigen (darunter 57,3 Prozent männliche junge Menschen).

Wie das Amt für Statistik weiter mitteilt, wurden 45,6 Prozent der 28 869 gewährten Hilfen von Familien mit nur einem Elternteil in Anspruch genommen, gefolgt von Elternpaaren mit 29,2 Prozent. Die wichtigsten Gründe für die Hilfegewährung waren eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Sorgeberechtigten (20,0 Prozent), Belastungen der jungen Menschen durch familiäre Konflikte (12,9 Prozent) sowie Entwicklungsauffälligkeiten und seelische Probleme der jungen Menschen (12,4 Prozent). 663 Hilfen und Beratungen (4,6 Prozent) erfolgten wegen Unversorgtheit der jungen Menschen.

In Berlin wurden im Jahr 2012 insgesamt 50 019 jungen Menschen Hilfen und Beratungen gewährt. 55,0 Prozent von ihnen waren männlich. Die Erziehungsberatung stellte mit 45,7 Prozent den größten Hilfe- und Beratungsanteil, gefolgt von sozialpädagogischer Familienhilfe (20,7 Prozent) und der Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform (11,9 Prozent). Soziale Gruppenarbeit und intensive sozialpädagogische Einzelarbeit fanden dagegen nur wenig Anwendung (1,8 bzw. 0,3 Prozent). Mit 36,9 Prozent nutzten auch in Berlin junge Menschen im Alter von neun bis unter 15 Jahren am häufigsten Hilfen zur Erziehung (darunter 57,5 Prozent männliche junge Menschen).

Von 44 453 gewährten Hilfen und Beratungen zur Erziehung 2012 im Land Berlin fiel mit 50,8 Prozent der größte Teil auf Familien mit nur einem Elternteil, gefolgt von Elternpaaren mit 28,8 Prozent. Die Belastung junger Menschen durch familiäre Konflikte war in Berlin der Hauptgrund für die Hilfeinanspruchnahme (20,5 Prozent ), gefolgt von eingeschränkter Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Sorgeberechtigten mit 14,4 Prozent und schulischen/beruflichen Problemen der jungen Menschen (11,1 Prozent). Wegen Unversorgtheit wurden 976 Hilfen und Beratungen in Anspruch genommen (4,7 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 28.10.2013zur

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2012 be­gann für 517 000 jun­ge Men­schen eine Hil­fe zur Er­zie­hung

Posted on Oktober 23, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

WIESBADEN – Im Jahr 2012 begann für rund 517 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe des Jugendamtes oder einer Erziehungsberatungsstelle. Das waren gut 2 000 junge Menschen weniger als im Jahr 2011 (– 0,5 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde damit wie im Vorjahr für 3,3 % der jungen Menschen unter 21 Jahren eine erzieherische Hilfe neu eingerichtet. Im Jahr 2008 lag dieser Anteil noch bei 3,0 %.

Eltern haben Anspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn eine dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist, die Hilfe aber für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. Auch jungen Erwachsenen soll eine Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und für die eigenverantwortliche Lebensführung gewährt werden, sofern dies die individuelle Lebenssituation notwendig macht.

Den größten Anteil unter allen neu gewährten erzieherischen Hilfen hatte mit 65 % die Erziehungsberatung – gut 307 000 junge Menschen nahmen sie im Jahr 2012 neu in Anspruch. Ihre Zahl ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 % zurück. Rund 55 000 Familien erhielten eine familienorientierte Hilfe, das waren 4,0 % mehr als im Jahr 2011. Mit diesen Hilfen wurden etwa 102 000 junge Menschen erreicht.

Etwas häufiger als im Vorjahr wurden junge Menschen, die eine Erziehungshilfe neu in Anspruch nahmen, außerhalb des Elternhauses untergebracht. Für knapp 52 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begann eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie, eine Heimerziehung oder eine Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform. Das waren rund 800 stationäre Hilfen mehr als im Jahr 2011. Die Hälfte der jungen Menschen, die in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebracht wurden, lebte zuvor mit einem alleinerziehenden Elternteil zusammen. Nahezu drei Viertel (74 %) dieser alleinerziehenden Elternteile lebten ganz oder teilweise von Transferleistungen. Dazu gehören finanzielle Hilfen des Staates wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch.

Quelle: Destatis vom 21.10.2013

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Mehr als 66 600 junge Menschen in Bayern erhielten Ende 2012 Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Oktober 1, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Jahr 2012 wurden in Bayern wieder eine Vielzahl von Hilfen im Rahmen des Sozialgesetzbuches SGB – Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2012 die häufigste Hilfeart.

Für 66 315 (-1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr) junge Menschen wurden im Jahr 2012 Hilfen nach dem SGB VIII begonnen, für 64 508 (-0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr) wurden Hilfen 2012 beendet und für 66 621 junge Menschen (+0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) dauerten die Hilfen über den Jahreswechsel an.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhielten von den 66 621 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerten, 19 458 Personen oder 29 Prozent Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Bei 8 360 jungen Menschen fand die Beratung mit der Familie, das heißt mit Eltern und Kind, statt. In 8 867 Fällen wurde die Beratung vorrangig mit den Eltern und in 2 231 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen durchgeführt. Von den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren 10 639 Buben beziehungsweise junge Männer (55 Prozent) und 8 819 Mädchen beziehungsweise junge Frauen (45 Prozent).

13 546 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (13 474) war hier eine Zunahme von 0,5 Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 158 (53 Prozent) männlich und 6 388 (47 Prozent) weiblich.

9 274 seelisch behinderte junge Menschen bezogen Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (8 858) eine Zunahme von fast 5 Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen wurden 6 713 ambulant/teilstationär, 2 502 in einer Einrichtung und 59 bei einer Pflegeperson durchgeführt. 6 405 (69 Prozent) der Hilfeempfänger waren männlich und 2 869 (31 Prozent) weiblich.

7 503 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut, von diesen waren 3 794 Buben beziehungsweise junge Männer und 3 709 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Jahresende 2011 mit 7 416 jungen Menschen war hier eine Zunahme von 1,2 Prozent zu verzeichnen.

Über alle Hilfearten hinweg waren 38 308 (57 Prozent) und somit klar mehr Buben beziehungsweise junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen gegenüber 28 312 Mädchen beziehungsweise jungen Frauen (43 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung vom 01.10.2013

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Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Erziehungsberatung am 23.-27.09. in Kerpen

Posted on August 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 23. – 27.09. findet in Kerpen eine Fortbildung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke)  zum Thema „Pflegekinder und Pflegefamilien“ statt. Sie wird von Prof. Klaus Wolf und Dirk Schäfer durchgeführt.

Es gibt noch einige freie Plätze. Die Anmeldung ist (auch nach offiziellem Anmeldeschluss) noch möglich.

nähere Informationen

Quelle: Forschungsgruppe Pflegekinder

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Hessen: Alleinerziehende benötigen häufiger Hilfen zur Erziehung

Posted on August 1, 2013. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Jahr 2012 wurden in Hessen knapp 62 370 Hilfen zur Erziehung und 5390 Hilfen zur Eingliederung seelisch behinderter junger Menschen geleistet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit 1,4 Prozent weniger Hilfen gewährt als ein Jahr zuvor. Eine Ausnahme bildete die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen mit einem Plus von elf Prozent. Von den insgesamt 67 760 Hilfen wurden knapp 33 900 im Berichtsjahr beendet und 33 850 Hilfen dauerten am Jahresende noch an. 33900 Hilfen wurden 2012 neu begonnen.

Mit 48 Prozent war die Erziehungsberatung die häufigste Hilfeform vor der „Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform“ und der sozialpädagogischen Familienhilfe mit knapp zwölf bzw. elf Prozent. Knapp sieben Prozent entfielen auf die Vollzeitpflege und sechs Prozent auf die sonstigen Hilfen nach § 27 SGB VIII. Die soziale Gruppenarbeit, die Erziehung in einer Tagesgruppe und die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung spielen zahlenmäßig eine untergeordnete Rolle. Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohte junge Menschen (§ 35 a SGB VIII) nimmt eine Sonderstellung ein und gehört nicht zu den Hilfen zur Erziehung. Sie machten acht Prozent aller Hilfen aus.

37,1 Prozent der Familien, die eine Hilfe zur Erziehung oder Eingliederungshilfe bekamen, lebten von Transferleistungen. Der Anteil der Familien mit Transferleistungen fiel umso höher aus, je „stärker“ der Eingriff in das Leben des jungen Menschen bzw. der Familie notwendig war. So lag zum Beispiel der Anteil bei der Vollzeitpflege bei 80 Prozent, bei der eher „schwächeren“ Erziehungsberatung hingegen bei 17 Prozent.

59,9 Prozent der jungen Menschen lebten bei Alleinerziehenden oder einem Elternteil mit neuem Partner, 39 Prozent lebten bei den zusammenlebenden Eltern. Mehr als jede zweite dieser Alleinerziehenden war auf Transferleistungen angewiesen. Dies ist unter anderem mit der zunehmenden Belastung in Form von fehlenden materiellen Ressourcen und fehlender sozialer Unterstützung sowie bestehenden Alltagsproblemen zu erklären. Hinzu kommt, dass die Kinder oft seelisch unter der Trennung der Eltern leiden.

Neben den Hilfen, die sich auf den einzelnen jungen Menschen beziehen, werden auch familienorientierte Hilfen gewährt. Hier wird die ganze Familie unterstützt, sodass die Zahl der betroffenen jungen Menschen mit 75 400 über der Zahl der gewährten Hilfen (67 760) lag.

Die Hilfen können ambulant (Erziehungsberatungen, soziale Gruppenarbeit, Einzelbetreuung, sozialpädagogische Familienhilfe, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII), teilstationär (Erziehung in einer Tagesgruppe) oder außerhalb des Elternhauses (Heimerziehung, Vollzeitpflege, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII) geleistet werden.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 31.07.2013

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Wissenschaftliche Jahrestagung der bke vom 10.-12.10. in Berlin

Posted on Juli 10, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) lädt vom 10. bis zum 12.10.2013 nach Berlin zu ihrer Wissenschaftliche Jahrestagung. Sie steht heuer unter dem Motto „Balance durch Bewegung„.

Was die institutionelle Erziehungsberatung und die einzelne Beraterin und der einzelne Berater benötigen, um die Balance zwischen den Anliegen der Familien, den fachlichen Standards, den Finanzierungsbedingungen, den Leitbildern des Trägers und der Personalkapazität zu halten bzw. wiederzufinden, wird im Rahmen der Jahrestagung der bke aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Das Programm der Tagung beinhaltet 6 Vorträge und 41 Workshops. Darunter eine Arbeitsgruppe mit Irmela Wiemann zum Thema „Wie kann es heranwachsenden Jungen und Mädchen in Pflege- und Adoptivfamilien gelingen, eine innere Balance zwischen ihren beiden Familien zu finden?“

nähere Informationen und Onlineanmeldung

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In NRW wurden 2011 in über 200 000 Fällen Erziehungshilfen gewährt

Posted on Januar 16, 2013. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2011 wurden in Nordrhein‑Westfalen 205 654 erzieherische Hilfen von Jugendämtern oder von anderen (freien) Trägern der Jugendhilfe durchgeführt. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Erziehungsberatungen mit insgesamt 120 557 Fällen die häufigste Hilfeart, gefolgt von Unterbringungen in Heimen (25 625) und Vollzeitpflege in einer anderen Familie (21 874).

56,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen, für die Erziehungshilfe gewährt wurde, waren männlich; knapp drei Viertel (73 Prozent) waren 6 bis unter 18 Jahre alt.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Erziehungshilfen 2011 nur geringfügig an (+338 Fälle). Neben den Erziehungshilfen wurden im vergangenen Jahr auch noch 35 767 familienorientierte Hilfen in Anspruch genommen, das waren 9,9 Prozent mehr als 2010. (IT.NRW)

zu den Ergebnissen für kreisfreie Städte und Kreise

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 03.01.2013

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Zahl junger Men­schen in Erzie­hungs­hilfe im Jahr 2011 kon­stant

Posted on September 18, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

WIESBADEN – Im Jahr 2011 begann für rund 519 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erziehe­rische Hilfe des Jugendamtes oder einer Erziehungsberatungsstelle. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das nur rund 500 erzieherische Hilfen mehr als im Jahr 2010 (+ 0,1 %). Gegenüber 2008 stieg die Zahl der neu begonnen Hilfen um rund 17 600 oder 3,5 %.

Den größten Anteil unter allen neu gewährten erzieherischen Hilfen hatte 2011 mit 66 % die Erziehungsberatung – knapp 311 000 junge Menschen nahmen sie in Anspruch. Ihre Zahl ging im Vergleich zum Vorjahr um 1 % zurück. Rund 53 200 Familien erhielten eine familienorientierte Hilfe, das waren 3,8 % mehr als im Jahr 2010. Mit diesen Hilfen wurden etwa 100 000 Kinder und Jugendliche erreicht. Gut jedes fünfte Kind (21 %), das zusammen mit seiner Familie eine Erziehungshilfe begann, hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet.

Etwas häufiger als im Vorjahr wurden junge Menschen, die eine Erziehungshilfe neu in Anspruch nahmen, außerhalb des Elternhauses untergebracht. Für knapp 51 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begann eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie, eine Heimerziehung oder eine Unterbringung in einer sonstigen betreuten Wohnform. Das waren rund 800 stationäre Hilfen mehr als im Jahr 2010. Die Hälfte der jungen Menschen, die in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebracht wurden, lebte zuvor mit einem alleinerziehenden Elternteil zusammen. Mehr als drei Viertel (77 %) dieser alleinerziehenden Elternteile lebte ganz oder teilweise von Transferleistungen. Dazu gehören zum Beispiel finanzielle Hilfen des Staates wie Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch.

Weitere Ergebnisse zu diesem Thema stehen im Bereich Publikationen, Suchbegriff: „Erzieherische Hilfe“.

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 12.09.2012

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Sachsen: Rund 22 000 erzieherische Hilfen und Eingliederungshilfen in 2011 begonnen

Posted on September 5, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

21 708 erzieherische Hilfen und Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen begannen im Freistaat Sachsen in 2011. 91 Prozent dieser Hilfen bezogen sich ausschließlich auf den einzelnen jungen Menschen, die anderen waren familienorientiert.

Den Schwerpunkt bei den begonnenen erzieherischen Hilfen und Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen bildeten im Jahr 2011 die Erziehungsberatungen. Ihr Anteil betrug 71 Prozent. Die nächstgrößten Anteile unter den neu gewährten erzieherischen Unterstützungen hatten die sozialpädagogischen Familienhilfen mit 8 Prozent und die Heimerziehung oder sonstige betreute Wohnform mit 6 Prozent.

Die Eltern bzw. Personensorgeberechtigten regten in 53 Prozent der Fälle die Hilfen an, gefolgt von den Sozialen Diensten und anderen Institutionen (z. B. Jugendamt – 22 Prozent) sowie Schule/Kindertageseinrichtung und Arzt oder Klinik bzw. Gesundheitsamt (je 6 Prozent). Als häufigste Gründe (bis 3 möglich) für die Hilfen galten Belastungen des jungen Menschen durch Problemlagen der Eltern (z. B. psychische Erkrankung, Suchtverhalten, geistige oder seelische Behinderung – 26 Prozent) und eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern/Personensorgeberechtigten (z. B. Erziehungsunsicherheit, pädagogische Überforderung, unangemessene Verwöhnung – 17 Prozent).

Insgesamt nahmen 23 726 junge Menschen, 12 807 männliche und 10 919 weibliche, die Hilfe zur Erziehung in Anspruch. 19 088 junge Menschen waren zu Hilfebeginn bis unter 14 Jahre alt. Diese Hilfen können junge Menschen beanspruchen, die das 27. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 04.09.2012 (mit Tabelle)

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Thüringen: Erneut mehr als 21 000 geleistete Hilfen zur Erziehung

Posted on August 31, 2012. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Thüringen 21 238 Hilfen zur Erziehung und 803 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden von den insgesamt 22 041 Hilfen 11 953 Hilfen (54,2 Prozent) im Laufe des Jahres beendet und 10 088 (45,8 Prozent) dauerten am 31.12.2011 noch an. Im Jahr 2010 wurden von den insgesamt gewährten 21 775 Hilfen 11 964 bzw. 54,9 Prozent im Laufe des Jahres beendet und 9 811 Hilfen bzw. 45,1 Prozent über das Jahresende hinaus geleistet.

Mit knapp zwei Drittel (13 412 Hilfen bzw. 60,9 Prozent) bildeten im Jahr 2011 Erziehungsberatungen den Schwerpunkt bei den Hilfen insgesamt. An zweiter Stelle stand mit 2 243 Fällen die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit einem Anteil von 10,2 Prozent und 7,3 Prozent bzw. 1 619 Hilfen entfielen auf die Vollzeitpflege. In weiteren 1 452 Fällen bzw. 6,6 Prozent erfolgte die Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.

Von den 21 238 gewährten erzieherischen Hilfen waren 9 531 Familien mit einem allein erziehenden Elternteil (44,9 Prozent) betroffen. Fast die Hälfte aller Familien mit diesen Hilfen (44,8 Prozent) lebte teilweise oder ganz von Arbeitslosengeld II (SGB II), bedarfsorientierter Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII).

Viele der erzieherischen Hilfen beziehen sich ausschließlich auf den jungen Menschen, andere wiederum sind familienorientiert. Insgesamt lebten 23 425 junge Menschen in Familien, die Hilfe zur Erziehung in Anspruch nahmen (2010: 23 329 junge Menschen). Mehr als ein Viertel von ihnen (6 268 Kinder bzw. 26,8 Prozent) waren noch keine sechs Jahre alt. Weitere 8 814 Kinder bzw. 37,6 Prozent waren im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, 6 953 Kinder und Jugendliche bzw. 29,7 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und 1 390 bzw. 5,9 Prozent waren junge Volljährige, welche 18, aber noch nicht 27 Jahre alt sind.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 31.08.2012 (mit Tabelle)

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Baden-Württemberg: Rund 112 000 Hilfen zur Erziehung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Posted on August 23, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden nach Feststellung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg 111 656 erzieherische Hilfen ambulant, teilstationär und stationär durchgeführt (beendete und am Jahresende andauernde Hilfen). Dies sind 311 mehr als im Vorjahr.

Können junge Menschen unter 27 Jahren ihre Probleme nicht alleine oder mit Hilfe ihrer Familie bewältigen, bietet die Kinder- und Jugendhilfe ein breites Spektrum erzieherischer Hilfen in und außerhalb der Familien an. 85 603 Hilfen wurden in ambulanter und teilstationärer Form, d.h. unter Verbleib in der Familie in Anspruch genommen. In stationärer Form, d. h. außerhalb der Familie, wurden 17 146 Hilfen gewährt. 7 298 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen und 1 609 ergänzende bzw. sonstige (flexible) erzieherische Hilfen rundeten das breitgefächerte Spektrum der Hilfen ab.

Erziehungsberatungen für Eltern, Eltern und Kind oder für den jungen Menschen alleine, Sozialpädagogische Familienhilfen, soziale Gruppenarbeit, Einzelbetreuung und Erziehung in Tagesgruppen sind ambulante und teilstationäre Hilfeangebote. Sie machten 77 Prozent aller Hilfen im Jahr 2011 aus. Vollzeitpflege, Heimerziehung oder andere betreute Wohnformen sind stationäre Hilfeformen und gehören zusammen mit der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung zu den Hilfen außerhalb des Elternhauses. 15 Prozent entfielen im Jahr 2011 auf diese Hilfeangebote.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 22.08.2012

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Baden-Württemberg: Mehr als 85 000 ambulante und teilstationäre Hilfen zur Erziehung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Posted on August 23, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Können junge Menschen unter 27 Jahren ihre Probleme nicht alleine oder mit Hilfe ihrer Familie bewältigen, bietet die Kinder- und Jugendhilfe ein breites Spektrum erzieherischer Hilfen an. Diese werden familienorientiert oder an der Problemlage des einzelnen jungen Menschen orientiert durchgeführt. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg feststellt, wurden 85 603 erzieherische Hilfen im Jahr 2011 ambulant oder teilstationär, d.h. unter Verbleib in der Familie, durchgeführt (beendete und am Jahresende andauernde Hilfen).

Die Erziehungs-, Familien- und Jugendberatungsstellen öffentlicher und freier Träger stellen dabei oftmals eine erste Anlaufstelle dar. Im vergangenen Jahr haben 55 108 junge Menschen die Hilfe psychologischer Beratungsstellen allein, mit ihren Eltern oder mit ihrer Familie in Anspruch genommen. 90 Prozent der Erziehungsberatungen richteten sich an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, 54 Prozent an Jungen und junge Männer. 30 Prozent dieser jungen Menschen hatten mindestens einen Elternteil ausländischer Herkunft.

Hilfe und Unterstützung durch einen Erziehungsbeistand erhielten 4 158 junge Menschen im Jahr 2011. Der Erziehungsbeistand hat die Aufgabe, Heranwachsende bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen zu unterstützen und ihre Selbständigkeit zu fördern. 1 572 junge Menschen wurden durch Betreuungshelfer unterstützt. Im Gegensatz zum Erziehungsbeistand werden Betreuungshelfer in der Regel aufgrund richterlicher Weisung tätig. 76 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Einzelbetreuung waren unter 18 Jahre alt, 61 Prozent männlichen Geschlechts. 4 451 jungen Menschen wurde durch soziale Gruppenarbeit geholfen. Sie erhielten in Übungs- oder Erfahrungskursen Hilfestellungen, um Entwicklungsauffälligkeiten und Verhaltensprobleme durch soziales Lernen in der Gruppe zu überwinden. 94 Prozent der Teilnehmer waren im schulpflichtigen Alter, 71 Prozent waren Jungen und junge Männer. Eine besonders familienorientierte Form der ambulanten Erziehungshilfen stellt die sozialpädagogische Familienhilfe dar. Zur Verbesserung der künftigen Entwicklungsmöglichkeiten der minderjährigen Kinder suchten Fachkräfte 12 608 Familien im Jahr 2011 in ihrer häuslichen Umgebung auf. Durch intensive Betreuung und Begleitung unterstützten sie die Familien mit insgesamt 26 714 Kindern in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, bei der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen. Dabei kommt dem Prinzip der »Hilfe zur Selbsthilfe« und der Bereitschaft zur Mitarbeit aller Familienmitglieder besondere Bedeutung zu. Durch die Hilfegewährung wird angestrebt, die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen außerhalb des Elternhauses zu vermeiden. Bei der Hälfte der sozialpädagogischen Hilfen wuchsen die Kinder oder Jugendlichen bei einem allein erziehenden Elternteil auf. In 70 Prozent der unterstützten Familien lebten ein oder zwei Kinder.

3 148 Jungen und 994 Mädchen unter 18 Jahren befanden sich im Jahr 2011 in einer Tagesgruppenerziehung. Sie erfuhren bei diesem teilstationären Hilfeangebot soziales Lernen und schulische Förderung in Zusammenarbeit von Familie, Schule und Tagesgruppe, ohne dass eine Trennung von der Familie erfolgte. Bei dieser Hilfeart sind die Kinder und Jugendlichen abends, am Wochenende und in den Ferien zu Hause.

In vorrangig ambulanter oder teilstationärer Form wurden 3 564 flexible Hilfen (sonstige erzieherische Hilfen) durchgeführt. Sie richteten sich individuell an 2 869 junge Menschen oder erreichten als familienorientierte Maßnahme 695 Familien.

Die Gründe, weshalb eine ambulante oder teilstationäre Hilfe begonnen wird, sind vielschichtig, der Schwerpunkt je nach Hilfeart etwas unterschiedlich: Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte, eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder des Sorgeberechtigten, Auffälligkeiten in der Entwicklung oder im sozialen Verhalten, sowie schulische oder berufliche Probleme des jungen Menschen waren die Hauptgründe.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 22.08.2012

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Hessen: Alleinerziehende benötigen häufiger Hilfen zur Erziehung

Posted on August 4, 2012. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Hessen knapp 64 000 Hilfen zur Erziehung und knapp 4900 Hilfen zur Eingliederung seelisch behinderter junger Menschen geleistet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit knapp zwei Prozent mehr Hilfen gewährt als ein Jahr zuvor. Von den insgesamt 68 800 Hilfen wurden knapp 34 600 im Berichtsjahr beendet und 34 200 Hilfen dauerten am Jahresende noch an.

Mit 48 Prozent war die Erziehungsberatung die häufigste Hilfeform vor der „Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform“ und der sozialpädagogischen Familienhilfe mit knapp zwölf bzw. elf Prozent. Knapp sieben Prozent entfielen auf die Vollzeitpflege und sechs Prozent auf die sonstigen Hilfen nach § 27 SGB VIII. Die soziale Gruppenarbeit, die Erziehung in einer Tagesgruppe und die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung spielen zahlenmäßig eine untergeordnete Rolle. Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohte junge Menschen (§ 35 a SGB VIII) nimmt eine Sonderstellung ein und gehört nicht zu den Hilfen zur Erziehung. Sie machten sieben Prozent aller Hilfen aus.

38 Prozent der Familien, die eine Hilfe zur Erziehung oder Eingliederungshilfe bekamen, lebten von Transferleistungen. Der Anteil der Familien mit Transferleistungen fiel umso höher aus, je „stärker“ der Eingriff in das Leben des jungen Menschen bzw. der Familie notwendig war. So lag zum Beispiel der Anteil bei der Vollzeitpflege bei 79 Prozent, bei der eher „schwächeren“ Erziehungsberatung hingegen bei 17 Prozent.

43 Prozent aller Hilfen wurden an Alleinerziehende gewährt; bei zusammenlebenden Eltern waren es 37 Prozent. Mehr als jede zweite dieser Alleinerziehenden war auf Transferleistungen angewiesen. Dies ist unter anderem mit der zunehmenden Belastung in Form von fehlenden materiellen Ressourcen und fehlender sozialer Unterstützung sowie bestehenden Alltagsproblemen zu erklären. Hinzu kommt, dass die Kinder oft seelisch unter der Trennung der Eltern leiden.

Neben den Hilfen, die sich auf den einzelnen jungen Menschen beziehen, werden auch familienorientierte Hilfen gewährt. Hier wird die ganze Familie unterstützt, sodass die Zahl der betroffenen jungen Menschen mit 76 800 über der Zahl der gewährten Hilfen (68 800) lag.

Die Hilfen können ambulant (Erziehungsberatungen, soziale Gruppenarbeit, Einzelbetreuung, sozialpädagogische Familienhilfe, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII), teilstationär (Erziehung in einer Tagesgruppe) oder außerhalb des Elternhauses (Heimerziehung, Vollzeitpflege, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII) geleistet werden.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 01.08.2012

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Im Land Brandenburg steigt Bedarf nach Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe 2011

Posted on August 2, 2012. Filed under: Brandenburg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2011 im Land Brandenburg 14 759 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2010 ist das eine Steigerung von 3,1 Prozent. 14 178 (2010: 13 743) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 14 452 (2010: 13 988) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2011 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 39,8 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 4 149 Fällen bzw. 14,5 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2011 in 4 187 Fällen bzw. 14,6 Prozent geleistet.

Aber auch 2 317 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen.

Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil jedoch an der gesamten Familie. Insgesamt erhielten 32 957 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Hauptgründe für die Hilfegewährung sind eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte.

Quelle: Pressemitteilung des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 02.08.2012

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Hilfen zur Erziehung in Berlin im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe 2011

Posted on August 2, 2012. Filed under: Berlin, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurden im Jahr 2011 in Berlin 24 714 erzieherische Hilfen für Kinder und Jugendliche begonnen. Gegenüber 2010 ist das eine Steigerung von 1,3 Prozent. 24 259 (2010: 24 028) Hilfen wurden im Laufe des Jahres beendet und 19 975 (2010: 19 562) Hilfen bestanden am Jahresende fort.

Von den im Jahr 2011 gewährten Hilfen (beendete und bestehende Hilfen) bildeten Erziehungsberatungen mit 53 Prozent den Schwerpunkt der Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit 5 777 Fällen bzw. 13,1 Prozent. Eine Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe wurde im Jahr 2011 in 5 032 Fällen bzw. 11,4 Prozent geleistet.

Aber auch 2 675 Betreuungsfälle im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen wurden in Anspruch genommen. Die erzieherischen Hilfen sind überwiegend an jungen Menschen orientiert, zum Teil jedoch an der gesamten Familie. Insgesamt nutzten 49 756 junge Menschen Hilfen zur Erziehung, die durch öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erbracht werden.

Als Hauptgründe für die Hilfegewährung werden Belastungen des jungen Menschen durch familiäre Konflikte und eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten angegeben.

Quelle: Pressemitteilung des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 02.08.2012

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Bayern: Rund 66 000 junge Menschen erhielten über den Jahreswechsel 2011 Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Juli 30, 2012. Filed under: Bayern, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Bayern wieder eine Vielzahl von Hilfen im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) – Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren die Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2011 die häufigste Hilfeart.

Für 67 291 junge Menschen (+2,7 Prozent) wurden im Jahr 2011 Hilfen und Beratungen nach dem SGB VIII begonnen, für 64 813 (+1,4 Prozent) wurden diese 2011 beendet und für 66 173 junge Menschen (+7,2 Prozent) dauerten die Hilfen und Beratungen über den Jahreswechsel an.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhielten von den 66 173 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel andauerten, 19 481 Personen und somit 29 Prozent Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Bei 8 890 jungen Menschen fand die Beratung mit der Familie, das heißt mit Eltern und Kind, statt. In 8 310 Fällen wurde die Beratung vorrangig mit den Eltern und in 2 281 Fällen vorrangig mit dem jungen Menschen durchgeführt. Von den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren 10 879 Buben bzw. junge Männer (56 Prozent) und 8 602 Mädchen bzw. junge Frauen.

13 474 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (12 193) war hier eine Zunahme von 10,5 Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 7 203 (53 Prozent) männlich und 6 271 weiblich.

8 858 seelisch behinderte junge Menschen bezogen Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (7 843) eine Zunahme von fast 13 Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen wurden 6 227 ambulant bzw. teilstationär, 2 566 in einer Einrichtung und 65 bei einer Pflegeperson durchgeführt. 6 108 Hilfeempfänger (69 Prozent) waren männlich und 2 750 weiblich.

7 416 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut, von diesen waren 3 742 Buben bzw. junge Männer und 3 674 Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber dem Jahresende 2010 mit 7 187 jungen Menschen war hier eine Zunahme von 3,2 Prozent zu verzeichnen.

Über alle Hilfearten hinweg waren 38 338 (58 Prozent) und somit eindeutig mehr Buben bzw. junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen als Mädchen bzw. junge Frauen (27 835).

Seit dem Jahr 2007 stiegen die Hilfen und Beratungen für junge Menschen über den Jahreswechsel um rund 32 Prozent. Eine Übersicht über die Entwicklung der Hilfen und Beratungen jeweils am 31.12. zeigt die nachfolgende Graphik.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung vom 30.07.2012

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Jahrestagung der bke „Traumatisiert?“ am 11.-13.10. in Trier

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Im Rahmen der wissenschaftlichen Jahrestagung 2012 der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) werden Möglichkeiten und Grenzen der Hilfen für traumatisierte Kinder, Jugendliche und Eltern in Erziehungs- und Familienberatungsstellen aufgezeigt.

Die Tagung will dazu beitragen, eine Orientierung für die notwendigen fachlichen und personellen Konsequenzen im Bereich der Arbeit mit traumatisierten Menschen zu entwickeln.

Programm und Anmeldung

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2010: Hilfen zur Erziehung überwiegend für Kinder

Posted on September 23, 2011. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im Jahr 2010 haben rund 367 000 Kinder bis 13 Jahre in Deutschland eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt oder in einer Erziehungsberatungsstelle neu begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2011 weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von knapp 71 % an allen Hilfen zur Erziehung. Insgesamt begannen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im vergangenen Jahr rund 519 000 erzieherische Unterstützungen.

Den größten Anteil unter allen neu gewährten erzieherischen Hilfen hatte mit gut 66 % die Erziehungsberatung – insgesamt 314 000 junge Menschen nahmen sie im Jahr 2010 neu in Anspruch. Dabei wurden knapp drei Viertel (74 %) dieser Beratungen von Kindern begonnen (rund 231 000 Fälle). 61 000 Erziehungsberatungen (19 %) gewährten die Beratungsstellen Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren. Junge Erwachsene unter 27 Jahren nahmen rund 22 000 beziehungsweise 7 % der Beratungen neu in Anspruch.

An der familienergänzenden Hilfe in Form einer Tagesgruppenerziehung waren Kinder anteilsmäßig am häufigsten beteiligt. Von insgesamt knapp 9 000 erzieherischen Unterstützungen, die ausschließlich an Minderjährige gerichtet sind, begannen gut 8 000 Kinder (93 %) die Förderung in einer Tagesgruppe. Jugendlichen wurde diese Hilfe 600-mal neu gewährt. Ziel der Erziehung in einer Tagesgruppe ist im Wesentlichen die Förderung der schulischen Entwicklung sowie des sozial-emotionalen Verhaltens.

Auch familienorientierte Hilfen, wie zum Beispiel die sozialpädagogische Familienhilfe, begannen Kinder weit häufiger als Jugendliche: Insgesamt nahmen knapp 98 000 junge Menschen – zusammen mit ihren Eltern – eine familienorientierte Hilfe neu in Anspruch. Davon waren rund 80 000 bis 13 Jahre alt (82 %).

Ähnlich hoch war der Anteil von Kindern, denen eine Vollzeitpflege in einer anderen Familie neu gewährt wurde. An über 12 000 von den insgesamt gut 15 000 Vollzeitpflegen waren Kinder beteiligt (81 %). Darunter hatten knapp 5 000 Kinder das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet.

Quelle: Pressemitteilung Nr.341 des Statistischen Bundesamtes vom 19.09.2011

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In Thüringen wurden im Jahr 2010 mehr als 21 000 Hilfen zur Erziehung geleistet, 23 329 junge Menschen waren betroffen

Posted on August 10, 2011. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Thüringen | Schlagwörter: , , , , , |

Im Jahr 2010 wurden in Thüringen von den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe 21 046 Hilfen zur Erziehung und 729 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden von den insgesamt 21 775 Hilfen 11 964 Hilfen (54,9 Prozent) im Laufe des Jahres beendet und 9 811 (45,1 Prozent) dauerten am 31. Dezember 2010 noch an. Im Jahr 2009 wurden von den insgesamt gewährten 21 545 Hilfen 12 253 bzw. 56,9 Prozent im Laufe des Jahres beendet und 9 292 Hilfen bzw. 43,1 Prozent über das Jahresende hinaus geleistet.

Mit fast zwei Drittel (13 377 Hilfen bzw. 61,4 Prozent) bildeten im Jahr 2010 Erziehungsberatungen den Schwerpunkt bei den Hilfen zur Erziehung. An zweiter Stelle stand mit 2 161 Fällen die Hilfeart Heimerziehung/sonstige betreute Wohnform mit einem Anteil von 9,9 Prozent und 7,1 Prozent bzw. 1 542 Hilfen entfielen auf die Vollzeitpflege. In weiteren 1 392 Fällen bzw. 6,4 Prozent erfolgte die Hilfe zur Erziehung in Form von sozialpädagogischer Familienhilfe.

Von den 21 046 erzieherischen Hilfen waren 9 436 junge Menschen (44,8 Prozent) von allein erziehenden Elternteilen betroffen. Fast die Hälfte der Familien mit diesen Hilfen (45,8 Prozent) bezog Transferleistungen.

Viele der erzieherischen Hilfen beziehen sich ausschließlich auf den jungen Menschen, andere wiederum sind familienorientiert. Insgesamt lebten 23 329 junge Menschen in Familien, die Hilfe zur Erziehung in Anspruch nahmen.

Mehr als ein Viertel von ihnen (6 077 Kinder bzw. 26,0 Prozent) waren noch keine 6 Jahre alt. Weitere 8 709 Kinder bzw. 37,3 Prozent waren im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, 6 799 Kinder und Jugendliche bzw. 29,1 Prozent waren im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und 1 744 bzw. 7,5 Prozent waren junge Volljährige, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet hatten.

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik vom 04.08.2011

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BVkE Fachtagung „Kinder und Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten: Wahrnehmen – verstehen – stärken“ am 20.09. in Ludwigshafen

Posted on August 6, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE) lädt Fachkräfte aus Erziehungsberatungsstellen und aus ambulanten Diensten der Erziehungshilfe sowie Fachreferenten der Erziehungshilfe am 20.09. nach Ludwigshafen ein zu seiner Fachtagung „Kinder und Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten: Wahrnehmen – verstehen – stärken„.

Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger unter psychischen und psychosomatischen Störungen. Aktuelle Studien belegen, dass inzwischen bei 21 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Symptome für psychische Auffälligkeiten vorliegen. Ängste, Depressionen und Hyperaktivität zählen dabei zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten. Zudem werden immer häufiger Störungen des Sozialverhaltens bei Kindern und Jugendlichen beobachtet.

Besondere Risikofaktoren beeinflussen das Auftreten psychischer Probleme. Kinder und Jugendliche, die in unsicheren und konfliktbehafteten Familienverhältnissen oder in einem sozial schwachen Elternhaus aufwachsen sind potenziell häufiger von psychischen Auffälligkeiten betroffen. Diese Kinder erleben zusätzlich zu der psychischen Belastung erhebliche Einschränkungen ihrer Lebensqualität in ihrem Umfeld Schule, in der Familie und in Freundesbeziehungen.

Die ambulante Dienste der Erziehungshilfe und die Erziehungsberatungsstellen sind immer öfter mit psychisch kranken Kindern und Jugendliche und deren Eltern konfrontiert. Die Tagung möchte anregen, diese Zielgruppe stärker wahrzunehmen. Ausgehend von verschiedenen Krankheitsbildern werden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten vorgestellt.

Anmeldungen sind bis zum 23.08.2011 möglich.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Übergänge“ – Wissenschaftliche Jahrestagung der bke vom 15.-17.09. in Düsseldorf

Posted on Juli 25, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Übergänge können sowohl bei der Entwicklung von Individuen als auch bei sozialen Systemen unterschiedlicher Komplexität beobachtet werden. Übergänge können mehr oder weniger gelingen, sie können aber auch scheitern. Wie lassen sich Übergänge gestalten? Welche Qualifikationen, Kenntnisse und Fertigkeiten müssen von Beraterinnen und Beratern aufgebracht werden? Mit welchen Methoden können Übergänge im Familienzyklus fachlich begleitet werden?  Wie werden Übergänge innerhalb der Institution Erziehungsberatung und in der Kooperation mit anderen Einrichtungen und Professionen bewältigt?

Die Wissenschaftliche Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) 2011 wird sich mit diesen Fragen zum Thema „Übergänge“ in verschiedenen Schwerpunkten intensiv befassen. Sie findet statt vom 15.-17. 09. in Düsseldorf.

nähere Informationen

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Prof. Wolf schult Erziehungsberater zum Thema „Beratung von Pflegefamilien“ vom 03.-07.10. in Kerpen

Posted on Juli 16, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e. V. (bke) hat Prof. Dr. Klaus Wolf als Referenten für eine Seminarwoche vom 03.-07.10. in Kerpen zum Thema „Beratung von Pflegefamilien“ eingeladen.

Pflegefamilien haben Probleme zu bewältigen wie andere Familien auch. Hinzu kommen ganz besondere zusätzliche Aufgaben und Belastungen, die sich zum Beispiel auf das Leben des Pflegekindes in oder zwischen zwei Familien beziehen, auf ein besonderes Profil der Elternrolle, der Irritationen der leiblichen Kinder der Pflegeeltern und viele weitere interessante Themen. Daraus entsteht ein besonderer Beratungsbedarf.

Pflegeeltern artikulieren oft, dass nur andere Pflegeeltern oder in Bezug auf ihre Themen spezialisierte professionelle Berater/innen diese besonderen Aufgaben verstehen könnten und sie beklagen einen Mangel an kompetenter Unterstützung.

Ziel
Die Teilnehmer/innen erhalten einen differenzierten Einblick in die besonderen Aufgaben, Belastungen und Ressourcen der einzelnen Mitglieder der Pflegefamilie, die Strukturbesonderheiten des Systems Pflegefamilie und die Themen, die sich im Verhältnis von Pflegefamilie und Herkunftsfamilie ergeben. Dazu werden Ergebnisse der aktuellen Pflegekinderforschung verwendet, die insbesondere in ausführlichen narrativen Tiefeninterviews mit ehemaligen Pflegekindern, in Interviews mit Pflegeeltern, die schwer beeinträchtige Kinder betreuen, und durch die Analyse von Onlineforen gewonnen wurden.

Anmeldeschluss ist der 15.08.

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Fachkräfteseminar „Kinder mit zwei Familien“ am 19.09. in Hösbach

Posted on Mai 6, 2011. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. bietet Fachkräften am 19.09. in Hösbach das Seminar „Kinder mit zwei Familien“ mit Dipl.-Psych. Irmela Wiemann an.

Einelternfamilie, Stieffamilie, Patchworkfamilie, Pflegefamilie, Adoptivfamilie: Viele Kinder leben oder lebten, bis sie 18 Jahre alt sind, nicht mehr mit beiden leiblichen Elternteilen zusammen. Dennoch wird jede alternative Lebensform als Ausnahme empfunden. Ihre Lebens- und Familiensituation kostet diese Kinder und Jugendlichen hin und wieder viel seelische Energie. Zwei Lebenswelten müssen oftmals in Einklang gebracht werden. Selbstwert, Loyalität und Identität werden auch von abwesenden Müttern oder Vätern erheblich beeinflusst.

Anmeldeschluss ist der 03.06.2011.

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Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe für mehr als 60 000 junge Menschen in Bayern

Posted on Oktober 4, 2010. Filed under: Bayern, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

Im Jahr 2009 wurden in Bayern wieder eine Vielzahl von Hilfen im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfe für junge Volljährige gewährt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, hatten die Erziehungsberatungen dabei einen Anteil von mehr als 30 Prozent und waren damit die häufigste Hilfeart.

Nach Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden im Jahr 2009 für 63 858 junge Menschen Hilfen bzw. Beratungen nach dem SGB VIII begonnen und für 61 575 Personen beendet; für 60 649 junge Menschen dauerten die Hilfen bzw. Beratungen über den Jahreswechsel hinaus an. Eine genauere Betrachtung der Zahl der jungen Menschen nach Hilfearten am 31.12.2009 ergab folgendes Bild:

Von den insgesamt 60 649 jungen Menschen, deren Hilfen über den Jahreswechsel hin andauerten, erhielten 18 432 und somit mehr als 30 Prozent Hilfe im Rahmen einer Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (17 633) bedeutet dies eine Zunahme um 4,5 Prozent. Bei 8 566 jungen Menschen (46,5 Prozent) fand dabei die Beratung mit der Familie, das heißt Eltern und Kind, statt. In 7 592 Fällen (41,2 Prozent) wurde die Beratung vorrangig mit den Eltern und in 2 274 Fällen (12,3 Prozent) vorrangig mit dem jungen Menschen durchgeführt. Von den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren 10 447 Buben beziehungsweise junge Männer (57 Prozent) und 7 985 Mädchen beziehungsweise junge Frauen (43 Prozent).

11 912 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhielten Hilfen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach § 31 SGB VIII. Verglichen mit dem Vorjahr (10 994) war hier eine Zunahme um 8,4 Prozent festzustellen. Von den Hilfeempfängern waren 6 377 (54 Prozent) männlich und 5 535 (46 Prozent) weiblich.

7 322 seelisch behinderte junge Menschen erhielten Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII. Hier war gegenüber dem Vorjahr (6 821) eine Zunahme um 7,3 Prozent festzustellen. Von diesen Hilfen wurden 4 897 ambulant oder teilstationär, 2 394 in einer Einrichtung, 27 bei einer Pflegeperson und 4 außerhalb von Deutschland durchgeführt. 5 085 (69 Prozent) der Hilfeempfänger waren männlich und 2 237 (31 Prozent) weiblich.

6 727 junge Menschen wurden in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII betreut. Von diesen waren 3 436 (51 Prozent) Buben beziehungsweise junge Männer und 3 291 (49 Prozent) Mädchen beziehungsweise junge Frauen. Gegenüber der Zahl am Jahresende 2008 mit 6 381 jungen Menschen war hier eine Zunahme um 5,4 Prozent zu verzeichnen.

Anzahl der jungen Menschen nach Art der Hilfen/Beratungen im Rahmen des SGB VIII

Über alle Hilfearten hinweg waren 35 350 (58,3 Prozent) und somit deutlich mehr Buben beziehungsweise junge Männer auf Hilfen und Beratungen angewiesen als Mädchen beziehungsweise junge Frauen (25 299 beziehungsweise 41,7 Prozent).

Regionale Verteilung der Hilfen/Beratungen am 31.12.2009

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung vom 01.10.2010

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Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) legt Materialienband zur Umsetzung des FamFG vor

Posted on August 19, 2010. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) legt mit dem Titel „Das Kind im Mittelpunkt“ einen umfangreichen Materialienband vor, der den Erziehungs- und Familienberatungsstellen und den anderen Akteuren vor Ort Unterstützung und Anregung bei den notwendigen Diskussionen zur Umsetzung des neuen Familienverfahrensrechts bietet.

Das FamFG (Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit) hat zum 1. 9. 2009 das bisherige FGG abgelöst. Den sich daraus ergebenden Veränderungen für die Zusammenarbeit von Beratungsstellen, Jugendamt und Familiengericht wird in diesem Buch nachgegangen. Das Inhaltsverzeichnis können sie hier herunterladen.

Der Band „Das Kind im Mittelpunkt – Das FamFG in der Praxis“, 328 Seiten, kann zum Preis von EUR 18,50 (inkl. Versandkosten) bestellt werden bei:

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.
Herrnstraße 53, 90763 Fürth
Tel (09 11) 9 77 14-0, Fax (09 11) 74 54 97. E-Mail: bke@bke.de

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Seminar für Erziehungsberater mit Irmela Wiemann vom 25.-29.10. in Bad Bevensen

Posted on Juli 7, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In der Europäischen Akademie in Bad Bevensen wird die Diplom-Psychologin Irmela Wiemann von Montag, den 25.10. bis Freitag, den 29.10. eine Fortbildung für die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) unter dem Titel „Kinder mit zwei Familien“ anhalten.

Einelternfamilie, Stieffamilie, Patchworkfamilie, Pflegefamilie, Adoptivfamilie: 50 % aller Kinder leben, bis sie 18 sind, nicht mehr mit beiden leiblichen Elternteilen zusammen oder haben nie mit beiden zugleich zusammengelebt. Dennoch wird jede Lebensform, in der nicht Vater, Mutter und Kinder als Familie zusammenleben, als Ausnahme empfunden. Und sie stellt die beteiligten Menschen vor eine besondere Herausforderung. Für die meisten Kinder und Jugendlichen bleibt ein biologischer Elternteil kontinuierlich präsent. Neue seelisch-soziale Elternteile (neue Partner, Stiefväter, Stiefmütter), weitere Halbgeschwister kommen hinzu. Manche Kinder und Jugendliche mussten ihre leiblichen Angehörigen ganz verlassen und leben in einer Pflege-  oder Adoptivfamilie. Ihre besondere Lebens-  und Familiensituation kostet die Kinder und Jugendlichen viel seelische Energie.
Leibliche Mütter und/oder Väter, mit denen Kinder oder Jugendliche nicht jeden Tag zusammenleben, beeinflussen dennoch nachhaltig ihre psychische Befindlichkeit. Da gibt es bewusst oder unbewusst Trauer um den Verlust, Gefühle des Zurückgewiesen- und des Verlassenseins. Es gibt unbewusste oder offene Loyalitätskonflikte. Selbstwert und Identitätsentwicklung werden von abwesenden Müttern oder Vätern erheblich beeinflusst.

Ziel:
Die Teilnehmer/innen sind sensibilisiert für die Lebenssituation von Kindern in besonderen Familienkonstellationen. Sie können zukünftig innere Konzepte und Haltungen entwickeln, die ihnen bei den Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen, Elternteilen oder Familien hilfreich sind.

Inhalt:
In diesem Kurs werden u. a. spezifische Interventionen vorgestellt, die den betroffenen Eltern, Kindern und Jugendlichen helfen, Klarheit über ihre Familiensituation zu gewinnen und damit entlastet zu werden.
Bei der Beratung all dieser Familien steht im Fokus, sie zu befähigen, den oftmals verborgenen seelischen Schmerz der Kinder wahrzunehmen, den abwesenden leiblichen Vätern oder Müttern einen für das Kind angemessenen Platz einzuräumen sowie den Stellenwert und den Einfluss von leiblicher und seelisch-sozialer Elternschaft für jeden in der Familie zu klären.
Das Einbringen eigener Erfahrungen und die Arbeit an konkreten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden ist vorgesehen und erwünscht.

Methoden:

  • Vermittlung von fachlichem Hintergrundwissen
  • Rollenspiele und Skulpturarbeit
  • Arbeit in Kleingruppen
  • Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmenden

Anmeldeschluss ist der 16.08.

nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

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Neue Ausgabe KomDat Jugendhilfe erschienen

Posted on Juli 5, 2010. Filed under: Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Die neueste Ausgabe von KomDat Jugendhilfe, der Kommentierten Daten der Kinder- und Jugendhilfe des Informationsdienstes der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat), arbeitet Schwerpunkte der Fachtagung „20 Jahre Kinder- und Jugendhilfe im Spiegel ihrer Statistik “ von Anfang Mai 2010 auf.

Nach einem kurzen Rückblick auf die letzten 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfestatistik bilanziert die Ausgabe den Wissensstand über Methoden und Inhalte zum Thema „Prognose“. In den Fokus genommen wird die Jugendhilfe auf dem Weg zur Inklusion und zur „Großen Lösung“. Gefragt wird schließlich nach dem Auftrag der Erziehungsberatung zwischen Dienstleistungsorientierung und staatlichem Wächteramt.

KomDat Jugendhilfe Heft Nr. 1/10 vom Juni 2010

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Elterntelefon berät und hilft jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern

Posted on Juli 1, 2010. Filed under: Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das bundesweite Elterntelefon kann jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern angerufen werden. Sozialministerin Manuela Schwesig nahm heute in Greifswald das Elterntelefon des Vereins „Nummer gegen Kummer“ in Betrieb. „Unter der Rufnummer 0800 111 0550 können Eltern hier kostenlos und anonym Rat und Hilfe in Erziehungsfragen erhalten“, sagte die Ministerin in Greifswald. Das regionale Elterntelefon-Angebot wird vom Deutschen Kinderschutzbund betrieben.

Am Elterntelefon können Väter und Mütter über ihre alltäglichen Sorgen, Ängste oder Unsicherheiten im Umgang mit Kindern sprechen und Unterstützung bei der Lösung von Problemen erhalten.

Elterntelefone seien Hilfe zur Selbsthilfe, so Schwesig weiter. Wichtig sei der Hinweis, dass ein Anruf bei der Hotline nichts mit möglichem Versagen bei Erziehungsaufgaben zu tun habe. Es gehe um Hilfe und Unterstützung.

Quelle: Meldung des Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 28.06.2010

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Fachtag “Darf ich Mama zu Dir sagen?” am 23.03. in Mannheim

Posted on März 18, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

Darf ich Mama zu Dir sagen?” heißt der Fachtag für Fachkräfte der Jugendhilfe und weitere mit der Fremdplatzierung von Kindern in Pflegefamilien befasste Institutionen und Personen, den das Jugendamt der Stadt Mannheim am Dienstag den 23.03. veranstaltet.

Thematisiert wird die „Kindliche Sicherheit als Leitlinie fachlichen Handelns – Fremdplatzierung und Bindung von Kindern in Pflegefamilien„. Hauptreferenten werden Dipl. Psychologe Dr. Hermann Scheuerer-Englisch und Dipl. Pädagogin Daniela Reimer sein. Für den Nachmittag sind Workshops geplant.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung für Fachtag und Workshops wird gebeten.

Pflegekinderdienst der Jugendamt Mannheim
E-mail: pflegekinderdienst@mannheim.de
Telefon: 0621 / 293 6260 (Frau Kollofrath)

Veranstaltungsflyer

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Erziehungstipps für Eltern von Kindern von 3 bis 6 Jahren

Posted on April 21, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer stellte am 14.04. in München die neue Broschüre „Freiheit in Grenzen“ mit Informationen und Tipps für Eltern von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahre vor.

Die Broschüre steht zum Download (pdf, 842 KB) zur Verfügung oder kann zusammen mit einer CD ROM kostenfrei bestellt werden.

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Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern

Posted on Dezember 19, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Die Förderung der elterlichen Erziehungsverantwortung beginnt bereits in den ersten Lebensjahren eines Kindes. Bereits mehr als 200 Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Deutschland haben sich darauf konzeptionell eingestellt. Sie bieten Hilfen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern an.

Die Beratungsstellensuche auf der Website der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) wurde nun entsprechend erweitert: Ratsuchende können die Einrichtungen, die auf die Beratung von Eltern mit kleinen Kindern im Alter von bis zu drei Jahren besonders spezialisiert sind, ab sofort über www.bke.de abfragen.

Quelle: Presseinformation des bke vom 18.12.08

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Stern TV berichtet über letzten Fall der „Super Nanny“

Posted on Dezember 9, 2008. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Mehr als fünf Millionen Menschen verfolgten in der vergangenen Woche, wie Justin nach Intervention von „Super Nanny“ Katia Saalfrank seine Mutter verlassen musste und zu einer Pflegefamilie zog. (wir berichteten)

Die Schilderung der Mutter, die ihren Jungen immer wieder geschlagen hat, löste eine Vielzahl von Reaktionen aus. stern TV berichtet in der Sendung am 10.12.08 ab 22.15 Uhr über die neuen Entwicklungen in dem Fall.

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„Die Super Nanny muss zum ersten Mal aufgeben“

Posted on Dezember 6, 2008. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz) Vielbeachtet und kontrovers diskutiert wird die letzte Folge der RTL-Serie „Die Super Nanny“. Als „Katharina Saalfranks schwerster Fall“ wird die Folge „Die alleinerziehende Mutter Jutta sucht Hilfe“ vom 03.12.08 bezeichnet.

Die Diplom-Pädagogin wird Zeugin der Mißhandlung des 7-jährigen Sohnes der dreifachen Mutter und entscheidet, dass sie hier nicht ihre sonst übliche Unterstützung geben kann, sondern das Jugendamt einschalten muss.

Sie begleitet die Mutter dabei, selbst beim Jugendamt um Hilfe zu ersuchen um eine „Beziehungspause“ zu ihrem Sohn zu ermöglichen, um ihn vor ihren Schlägen und Demütigungen zu schützen und sich selbst in Therapie zu begeben.

Nachdem die zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes der dringend um eine Beratung bittenden Mutter nicht umgehend einen Termin geben, ist die Super Nanny irritiert und muss durch eigene Gespräche mit dem Jugendamt nachhelfen.

Schließlich wird das Kind in Obhut genommen und für einige Monate in einer Pflegefamilie untergebracht.

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BZgA: unsere kinder – Elternratgeber zur gesunden kindlichen Entwicklung im Alter von 1 – 6 Jahren

Posted on September 8, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veröffentlicht die Broschüre „unsere kinder“ in erweiterter, vollständig überarbeiteter Auflage. Der Elternratgeber widmet sich der Altersgruppe vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter und schließt damit nahtlos an den bereits erschienenen Ratgeber „das baby“ an.

Weitere Informationen und Hinweise zur kostenlosen Bestellmöglichkeit in der Presseerklärung der BZgA vom 05.09.08

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79% mehr erzieherische Hilfen von 1991 bis 2006

Posted on Februar 7, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik | Schlagwörter: , , , , , , , , |

(Destatis). Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2006 in Deutschland mehr als 651 000 junge Menschen im Alter bis zu 26 Jahren erzieherische Hilfe in Anspruch genommen. Das waren 11% oder 66 000 mehr als 2001 und 79% oder 288 000 mehr als 1991, dem Jahr, in dem das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz in Kraft getreten ist.

Unter dem Stichwort „erzieherische Hilfe“ erhalten junge Menschen und Familien bei persönlichen Schwierigkeiten und Konflikten im sozialen Umfeld verschiedene pädagogische Hilfen und Förderungen. Das Spektrum der Unterstützung reicht von Erziehungsberatung über Erziehungsbeistände und soziale Gruppenarbeit, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppenerziehung bis zur Vollzeitpflege in einer anderen Familie und Heimerziehung. 28 von 1 000 jungen Menschen dieser Altersgruppe nahmen im Jahr 2006 eines dieser Hilfeangebote wahr, mehr als doppelt so viele wie 1991 (13 von 1 000).

Ziel der Kinder- und Jugendhilfe ist es, den jungen Menschen einen Verbleib in der Familie zu ermöglichen. So wurden 2006 fast drei Viertel der Hilfen innerhalb der Familie (ambulant) durchgeführt, 4% teilstationär und 23% stationär. Der Anteil der ambulanten Hilfen stieg gegenüber 1991 um 17 Prozentpunkte an, während der Anteil der stationären Hilfen in derselben Größenordnung abnahm.

Insgesamt nahmen mehr Jungen als Mädchen erzieherische Hilfen in Anspruch. Die Geschlechterverteilung variierte 2006 zwischen 50:50 bei der Vollzeitpflege in einer anderen Familie und einem Anteil von 75% männlicher junger Menschen bei der sozialen Gruppenarbeit.

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Zahl der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe steigt

Posted on Januar 24, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Gesamtzahl der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Einrichtungen der Kindertagesbetreuung) in Deutschland zum Jahresende 2006 gegenüber 2002, dem Zeitpunkt der letzten Erhebung, um rund 4% erhöht. Insgesamt gab es rund 28 200 Einrichtungen unter anderem für Heimerziehung, Jugendarbeit, Frühförderung sowie Jugendzentren und Jugendräume, Familienferienstätten und Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen.

Die Zahl der Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft sank um rund 5%, die freien Träger betrieben dagegen rund 8% mehr Einrichtungen als vier Jahre zuvor. Zusätzlich gab es 2006 weitere 2 800 Einrichtungen und Geschäfts­stellen der Jugendhilfeverwaltung (– 2,5% gegenüber 2002). In diesen Ergebnissen sind keine Daten für Berlin berücksichtigt.
Rund drei Viertel der Einrichtungen (76%, ohne Jugendhilfeverwaltungen) wurden von freien Trägern der Jugendhilfe betrieben.
Auch die Zahl der Beschäftigten in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Verwaltung) erhöhte sich bundesweit gegenüber 2002 leicht auf 141 400 Personen (+ 1,5%).

Zwischen 1998 und 2002 hatte es einen Personalabbau um 2,7% gegeben. Bei den tätigen Personen gab es im früheren Bundesgebiet einen Zuwachs von 4%. In den neuen Ländern hat sich der zwischen 1998 und 2002 vorgenommene Personalabbau von 19% durch einen weiteren Rückgang um 11% auf 21 100 Beschäftigte fortgesetzt.

Detaillierte Ergebnisse werden im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter dem Suchbegriff „Einrichtungen Jugendhilfe“ abrufbar sein, wenn die endgültigen Ergebnisse aus Baden-Württemberg und Hessen vorliegen.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 031 des Statistischen Bundesamtes vom 23.01.2008

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