LVR-Jugendhilfe-Report „Erziehungsstellen“

Posted on Januar 7, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: |

Jugendhilfe-Report 1/2014 beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema „Erziehungsstellen als besondere Lebensorte für Kinder und Jugendliche außerhalb der Herkunftsfamilie„.

einige Artikel:

  • Besondere Lebensorte für Kinder und Jugendliche außerhalb der Herkunftsfamilie
  • Die Beteiligten der Erziehungsstellenarbeit
  • Erziehungsstellen als Vollzeitpflege nach § 33 S. 2 SGB VIII1
  • »Wir mussten einheitliche Standards finden«…
  • Was dürfen wir von Erziehungsstellen erwarten?…
  • Erziehungsstellen ohne pädagogische Qualifikation
  • Inklusion in Erziehungsstellen
  • Die Trägerkonferenz
  • Pflegeeltern als Vormund

Die kostenlose Zeitschrift des LVR-Landesjugendamtes Rheinland erscheint viermal jährlich. Hier finden Sie aktuelle Informationen aus dem LVR-Landesjugendamt und der Jugendhilfe. Jede Ausgabe hat einen fachlichen Schwerpunkt zu einem aktuellen Thema der Jugendhilfe.

zum Download Jugendhilfe-Report 1/2014

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Weiterbildung zum Systempädagogischen Berater „Mit zwei Familien leben“

Posted on Juni 1, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Weiterbildung der Gemeinnützigen Gesellschaft für systemische Sozialpädagogik vermittelt das systemische Konzept der familiären Fremderziehung von Enamaria Weber-Boch „Mit zwei Familien leben„. Für 2013 sind zwei Kurse geplant, im Großraum Stuttgart (Beginn im September) und im Raum Ostwestfalen/Lippe (Beginn im Oktober).

Inhalte der 5 Wochenendseminare:

  1. Die Grunddynamiken der familiären Fremderziehung aus systemischer Sicht.
  2. Erzieherische Qualitätsstandards für Kinder und Jugendliche in der Fremderziehung.
  3. Grenzen und Möglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.
  4. Eltern stärken und Kinder entlasten.
  5. Umgang mit dem Projektionsgeschehen in der familiären Fremderziehung.

Mit dieser Weiterbildung werden differenzierte Kenntnisse im Bereich der systemischen Fremderziehung vermitteln. Sie wendet sich an Pflegeelternberater/innen, Einrichtungsleiter/innen und soziale Betreuungskräfte, wie z.B. Pflegeeltern, Erziehungsstelleneltern, Sonderpflegeeltern und Heimeltern.

nähere Informationen

 

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Dortmund: Pflegefamilien brauchen mehr Hilfe

Posted on Oktober 21, 2012. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Die WAZ berichtete am 14.10.2012 im Artikel „Pflegefamilien brauchen mehr Hilfe“ von Plänen des Dortmunder Jugendhilfeausschusses, den steigenden Anforderungen in der Pflegekinderhilfe mit einem Konzept zum Aufbau sozialpädagogischer Pflegestellen zu begegnen.

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Fachtag Erziehungsstellen: „Traumatisierte Kinder in der Erziehungsstelle“ am 14./15.11. in Hannover

Posted on Oktober 14, 2011. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zum Fachtag „Erziehungsstellen“ lädt der Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV) am 14./15.11.2011 nach Hannover ein. Der Fachtag widmet sich in verschienenen Referaten, Arbeitsgruppen und weiteren Programmpunkten dem Thema „Traumatisierte Kinder in der Erziehungsstelle„.

Zielgruppe sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

Veranstaltungsflyer

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Buch-Tipp: Dokumentation „Wenn Frühe Hilfen nicht greifen. Unterbringung von Klein(st)kindern“

Posted on April 29, 2010. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

In der Schriftenreihe „Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe“ des Deutschen Instituts für Urbanistik wird demnächst als Band 75 die Dokumentation der Tagung „Wenn Frühe Hilfen nicht greifen. Unterbringung von Klein(st)kindern“ am 12.-13.11.2009 – erscheinen.

Diese Broschüre kann zum Preis von 17 Euro bestellt werden bei taubert@difu.de oder online unter http://www.fachtagungen-jugendhilfe.de/veranstaltungen/bestellungen.phtml

Näheres zum Inhalt

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Kindern in einer Notlage beistehen – Main-Taunus-Kreis sucht Pflegefamilien, die schwer traumatisierte Kinder aufnehmen

Posted on Juli 15, 2009. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

Der Main-Taunus-Kreis sucht Familien, die schwer traumatisierte oder entwicklungsverzögerte Kinder zur Pflege aufnehmen. Nach Angaben des Kreisbeigeordneten Michael Cyriax stehen Mittel für vier so genannte „sonderpädagogische Pflegestellen“ zur Verfügung. Es gehe um Kinder bis zum 10. Lebensjahr, die in ihren Herkunftsfamilien schwer vernachlässigt oder misshandelt worden seien. „Sie sollen in der Pflegefamilie Gelegenheit haben, sich zu entwickeln, Vertrauen und tragfähige Beziehungen aufzubauen“, erläutert Cyriax.

Gesucht werden Pflegeeltern, bei denen ein Elternteil eine pädagogische Ausbildung hat, zum Beispiel als Lehrer, Erzieher oder Sozialpädagoge. In Frage kommen auch Eltern, die bereits viel Erfahrung mit Kindern haben. „Ein traumatisiertes Kind aufzunehmen, ist eine große Herausforderung“, so Cyriax. „Wer sich dazu entscheidet, muss belastbar sein und in der Lage, sich in das Kind hineinzuversetzen.“

Viele der betroffenen Kinder haben schwere Verhaltensstörungen, sind etwa besonders aggressiv, sehr unruhig und haben eine geringe Frustrationstoleranz. Andere weisen schwere psychosomatische Störungen wie Bulimie auf oder leiden an einer chronischen Krankheit. „Einem Kind, das sich nicht selbst helfen kann, in einer solchen Notlage beizustehen, ist bewundernswert“, so Cyriax. „Den Pflegeeltern, die sich dazu entscheiden, möchte ich herzlich danken.“

Vor der Aufnahme eines Pflegekindes werden die Eltern intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zum Beispiel absolvieren sie zwei Wochenendseminare, in denen sie sich mit Themen wie Entwicklungsauffälligkeiten, Kontaktaufbau und Traumata auseinandersetzen. Nach der Vermittlung werden weitere Seminare angeboten, außerdem begleiten und beraten die Mitarbeiterinnen des Amtes für Jugend, Schulen und Sport die Eltern.

Die Pflegeeltern erhalten im Monat je nach Alter des Kindes zwischen 1500 und 1700 Euro.

Interessierte Eltern oder Paare aus dem Main-Taunus-Kreis, die ein schwer traumatisiertes Kind aufnehmen wollen, erhalten weitere Informationen im Amt für Jugend, Schulen und Sport unter Tel. 06192/201-1609 oder (06192)2011605.

Quelle: Frankfurt-live.com vom 14.09.09

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Wuppertal: Familien für vernachlässigte Kinder gesucht

Posted on Februar 24, 2009. Filed under: Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen | Schlagwörter: |

Seit sechs Jahren vermittelt alpha Erziehungsstellen für traumatisierte Kinder – eine sinnvolle Alternative zum Heim.

Wuppertal. 30 Kinder aus Wuppertal leben derzeit in Erziehungsstellen. Viele von ihnen haben Schlimmes durchgemacht – ihre Elten waren drogenabhängig und haben sie vernachlässigt oder sie wurden geschlagen oder haben nie genügend zu essen bekommen. Deshalb sind einige der Kinder traumatisiert, aggressiv oder verhaltensauffällig und brauchen eine besondere Unterstützung außerhalb ihrer Herkunftsfamilie.
Das Kind soll langfristig in der Erziehungsstelle leben

Der Verein alpha vermittelt seit sechs Jahren Kinder in Erziehungsstellen – und sieht sich selbst als Bindeglied zwischen Jugendamt und Familie. Im Unterschied zur Pflegefamilie hat bei den Erziehungsstellen mindestens eine Person eine pädagogische Fachausbildung, ist beispielsweise Lehrer, Psychologe oder Sozialpädagoge. Die Erziehungsstelle ist eine eigenständige Jugendhilfeform und somit eine Alternative zur Heimerziehung. Das Kind soll langfristig in der Familie leben.

„Das Kind soll in der Familie korrigierende Erfahrungen machen“, sagt Petra Hollender, Leiterin der alpha-Erziehungsstellen. Durch den pädagogischen Hintergrund würden die Familien mit einer großeren Professionalität auf mögliche Auffälligkeiten reagieren– etwa wenn das Kind aggressiv ist, keine Beziehungen aufbauen kann, schlimme Alpträume hat oder ständig ins Bett macht.

Der Bedarf an Familien mit pädagogischem Background ist groß, wie Jugendamtsleiter Dieter Verst bestätigt. „Wir haben immer wieder Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.“ Ein gesundes familiäres Umfeld könne für die betroffenen Kinder „heilsam“ sein und sei häufig eine sinnvolle Alternative zur Heimunterbringung. Leider gäbe es aber in Wuppertal nicht genügend Erziehungsstellen.

So sucht alpha dringend Familien. In einer ausführlichen Bewerbungsphase wird untersucht, wer zu welchem Kind passen könnte. Ganz wichtig dabei: Die Erziehungsstellen müssen ein großes Herz und viel Geduld mitbringen. Dann gibt es ein erstes inkognito-Treffen. Gerade zu Beginn ist der Kontakt zu alpha sehr eng – anfangs ist fast wöchentlich ein Mitarbeiter vor Ort. Später gibt es regelmäßige Elternabende und eine Rufbereitschaft, an die sich die Familien bei Problemen wenden können. Jeder alpha-Mitarbeiter betreut 12 bis 14 Kinder. „Wir wollen das Gefühl vermitteln, dass wir die Eltern nicht allein lassen“, sagt Hollender. Auch unterstütze man bei der der Suche nach therapeutischen Plätzen, Kindergarten oder Schule.

  • Trägerverein: Alpha ist Träger und Initiator zahlreicher Einrichtungen, Dienste und Initiativen im Raum Wuppertal, im Bergischen Land und in Herdecke. In den unterschiedlichen Diensten betreut alpha zirka 400 Kinder.
  • Erziehungsstellen: Neben Familiengruppen und erzieherischen Hilfen vermittelt alpha auch Erziehungsstellen. Die Entscheidung über die Vermittlung in eine Erziehungsstelle liegt beim Jugendamt. Je nach Kind werden nach Angaben des Wuppertaler Jugendamtes 1000 bis 2500 Euro für eine Erziehungsstelle gezahlt. Im Vergleich dazu sind es bei einer Pflegefamilie je nach Kind 680 bis 850 Euro.
  • Kontakt: alpha Erziehungsstellen, Oberbergische Straße 4, Telefon 511 95 70.

Artikel von Nikola Dünow aus Westdeutsche Zeitung vom 24.02.09

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