Familienforschung des BMFSFJ: Das Wohlbefinden der Eltern

Posted on September 16, 2010. Filed under: Forschung, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der neue Monitor Familienforschung ermöglicht einen Einblick in den Alltag von Eltern, ihre Wünsche und ihre Sorgen. Grundlage sind die Ergebnisse des Ravensburger Elternsurveys, in dem Mütter und Väter zu ihrem Wohlbefinden befragt wurden. Das zentrale Ergebnis der Studie: Fast neun von zehn Eltern wünschen sich heute mehr Zeit – Zeit für Verantwortung, Fürsorge, Zuwendung und Erholung.
Dabei setzen Familien stärker als frühere Elterngenerationen auf gemeinsame Fürsorge statt auf Arbeitsteilung. Auch die Großeltern spielen eine wichtige Rolle – unabhängig vom Wohnort. Sie helfen bei der Betreuung der Kinder aus, gleichzeitig können sie sich auf die Hilfe ihrer Kinder bei Krankheit und wachsendem Hilfebedarf im Alter verlassen.

Geld, Zeit und Infrastruktur sind die drei Stellschrauben, wenn es darum geht, Kinder und Eltern zu unterstützen und Familien Wahlfreiheit zu geben. Familienpolitik hat den veränderten Bedürfnissen junger Paare in den letzten Jahren mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und der Einführung des Elterngeldes Rechnung getragen. Wir stellen aber fest, dass wirkliche Wahlfreiheit nur gelingen kann, wenn wir die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien im Blick behalten.

Der Ravensburger Elternsurvey bringt es auf den Punkt: Gefragt sind heute dynamische Modelle der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die es Müttern und Vätern erlauben, die gemeinsame Verantwortung je nach Lebensalter der Kinder immer wieder neu zu organisieren.

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Wohlbefinden von Eltern – Auszüge aus dem Ravensburger Elternsurvey
Monitor Familienforschung, Beiträge aus Forschung, Statistik und Familienpolitik, Ausgabe 22
(pdf)

Quelle: Newsletter MONITOR FAMILIENFORSCHUNG vom 15.09.2010

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Kleine Anfrage der FDP an den Bundestag zur Zahl von Inobhutnahmen

Posted on Juli 23, 2009. Filed under: Jugendhilfe, Politik | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/SKE/HIL) Nach der Zahl der Kinder und Jugendlichen, die vom Jugendamt vorläufig von ihren Familien getrennt werden, erkundigt sich die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (16/13715). Die Abgeordneten wollen unter anderem wissen, welche Gründe für die gestiegene Zahl von Inobhutnamen vorliegen und welche Maßnahmen in den Bundesländern ergriffen wurden, um einer Überforderung der Eltern bei Erziehungsaufgaben zu begegnen.

Quelle: heute im bundestag vom 23.07.09

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Thüringen: Umfangreiche Publikation zur Familienförderung neu erschienen

Posted on Mai 19, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Erfurt – Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Christine Lieberknecht, hat heute die Neuauflage der Broschüre „Jugend und Familie“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das 240-seitige Werk enthält alle einschlägigen Thüringer Landesgesetze, Verordnungen, Richtlinie im Bereich der Familienpolitik.

Dazu erklärte die Ministerin: „Diese Publikation richtet sich insbesondere an alle im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familienförderung interessierten und engagierten Bürger unseres Freistaats. Für sie stellt diese Neuauflage eine wertvolle Arbeitsgrundlage dar. Durch ein umfangreiches Familienfördergesetz verfügt Thüringen als erstes und bislang einziges Land über ein Gesetzeswerk, dass klare Prioritäten zugunsten von Familien setzt und alle Familienleistungen des Landes bündelt und rechtlich verankert. Diese Leistungen können sich sehen lassen. So ist Thüringen eines der wenigen Länder, die einen umfassenden Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung bereits im 2. Lebensjahr des Kindes gewähren. Und Thüringen ist eines von nur vier Ländern, das ein Landeserziehungsgeld ab dem 2. Geburtstag zahlt. Damit und mit vielen anderen Leistungen liegt Thüringen in punkto Familienfreundlichkeit bundesweit mit an der Spitze. Ich hoffe, dass die neu erschienene Publikation allen Verantwortlichen einen umfassenden Überblick über die Chancen und Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien in unserem Freistaat gibt.“

Einzelexemplare (als Druckversion) können kostenfrei bestellt werden bei:

Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit
Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Werner-Seelenbinder-Str. 6
99096 Erfurt
Telefax: 0361/37 98 874
E-Mail: pressestelle@tmsfg.thueringen.de

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Ministerin Ursula von der Leyen beantwortet Fragen

Posted on Dezember 22, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Ab heute kann man sich mit Anliegen und Fragen zur Politik und zu den Themen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über das Internet-Portal „direktzu von der Leyen“ an die Ministerin wenden.

Das System ist einfach und transparent. Die Beiträge können in Form von Texten, Audiodokumenten oder Videos eingereicht werden. Diese werden dann ab dem 5. Januar auf „direktzu von der Leyen“ veröffentlicht.

Welche Anliegen von Ministerin Ursula von der Leyen beantwortet werden, das entscheiden die Nutzerinnen und Nutzer des Portals per Abstimmung selbst. Die am besten bewerteten Fragen werden an die Ministerin weitergeleitet. Ihre Antworten können Sie dann bei „direktzu von der Leyen“ nachlesen.

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Kabinett beschließt Familienleistungsgesetz

Posted on Oktober 15, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Familien mit Kindern erhalten mit dem steigenden Kindergeld mehr Unterstützung. Das Bundeskabinett hat am 15. Oktober das Familienleistungsgesetz beschlossen. Mit dem Gesetz werden Familien in Deutschland zukünftig um jährlich mehr als zwei Milliarden Euro entlastet.

Pressemitteilung des BMFSFJ vom 15.10.08

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Weg frei für neues Verfahren in Familiensachen

Posted on September 28, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird grundlegend reformiert. Heute hat das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) den Bundesrat passiert. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte der Deutsche Bundestag das Gesetz im Juni 2008 beschlossen.

Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird erstmals in einer einzigen Verfahrensordnung zusammengefasst und vollständig neu geregelt. Mit dem neuen Recht werden die Möglichkeiten verbessert, familiäre Auseinandersetzungen vor Gericht so fair und schonend wie möglich auszutragen.

Gerade in Kindschaftssachen – etwa bei Streitigkeiten über das Sorge- oder Umgangsrecht – werden Konflikte nicht selten im gerichtlichen Verfahren geklärt. Kinder sind häufig die Opfer familiärer Konfliktsituationen. Das Gesetz berücksichtigt in besonderem Maße die Belange der Kinder. Sie erhalten einen besseren Schutz und mehr Rechte im Verfahren….

Die Reform wird am 1. September 2009 in Kraft treten. Die Länder erhalten auf diese Weise ein Jahr Zeit, um die notwendige Neuorganisation der gerichtlichen Abläufe vorzunehmen.

Vollständige Pressemitteilung des BMJ vom 19.09.08

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Familienbeirat Berlin bietet Serviceplattform für Familien und familienpolitische Akteure

Posted on August 12, 2008. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Seit Ende Juli informiert der Berliner Beirat für Familienfragen mit seiner Internetseite rund um das Thema Familie und Familienpolitik in Berlin. „Mit dem Internetauftritt www.familienbeirat-berlin.de informiert der Berliner Familienbeirat zum Thema Familie und Familienpolitik, über die Arbeit des Familienbeirats sowie über familienfreundliche Aktivitäten in den Berliner Bezirken“, so Peter Ruhenstroth-Bauer, Vorsitzender des Berliner Familienbeirats. „Die Plattform informiert aktuell über die Ferienprogramme in den Berliner Bezirken, bietet einen Veranstaltungskalender sowie Publikationen zu familienpolitischen Fragestellungen. Eine Informationsbörse über gute Beispiele familienfreundlicher Maßnahmen in Berlin rundet das Angebot ab. Auf der Internetseite können familienpolitische Akteure ihre Veranstaltungen oder familienfreundlichen Aktivitäten vorstellen. Gute Beispiele sollen zum Nachahmen anregen und die Akteure untereinander vernetzen“, so Ruhenstroth-Bauer weiter.

Der Senat hat den Berliner Beirat für Familienfragen unter anderem beauftragt, innerhalb dieser Legislaturperiode den Familienbericht zu erstellen. Die Seite wird fortlaufend über Inhalte, Veranstaltungen und Beteiligungsmöglichkeiten zum Familienbericht informieren. Das Portal richtet sich an die familienpolitischen Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft und an die Berliner Familien.

Im Berliner Beirat für Familienfragen sind die familienpolitischen Akteure Berlins vertreten und vom Senat beauftragt, Impulse für familienpolitische Maßnahmen zu geben und die Interessen von Familien in die Politik einzubringen.

Für Rückfragen: Nora Schmidt, post@familienbeirat-berlin.de, Tel.: 030/200891-60, Fax:030/ 200891-69

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