Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ zum Thema „Substanzmittelmissbrauch“erschienen

Posted on März 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Hans-Ludwig Spohr (Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter),
  • Juliane Spiegler (Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder),
  • Eva Robel-Tillig (Drogensucht in der Schwangerschaft: Folgen für das ungeborene Kind),
  • Martina Tödte (Belastungen drogenabhängiger schwangerer Frauen und Unterstützungsmöglichkeiten),
  • Martina Stilhammer und Diana Fiedler (Hilfen für Kinder suchtmittelabhängiger Eltern),
  • Tobias Effertz (Kinder aus Suchtfamilien: die ökonomische Dimension eines kaum beachteten Problems),
  • Rahel Dreyer und Solvig Höltz (Weiterbildungen im Hebammenwesen sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: sinnhaft, notwendig, professio nalisierend),
  • sowie ein Interview mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung („Es ist mir ein großes Anliegen, dass Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Alkohol in der Schwangerschaft. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)“,
  • „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)“,
  • „FASD Deutschland e.V.“,
  • „Wenn Kinder zu Eltern ihrer Eltern werden: Familiäre Suchtprobleme haben gravierende Auswirkungen auf Kinder,
  • NACOA Deutschland e.V.“,
  • „FASD-Fachzentrum Sonnenhof, Berlin“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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„Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben“ am 15.03. bei Köln

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoBeim 2. FASD-Fachtag des FASD-Fachzentrum Köln am 15.03.2017 in Köln sind noch wenige Plätze frei.

Es referieren Matthias Falke, Dr. Winfried Kösters, Dr. Karin Hameister, Andreas Sahnen, Gila Schindler, Elena Niesen, Silke und Thomas Schwan. Eine praktische Vertiefung der Themen findet in sechs parallelen Workshops statt.

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Buch-Tipp: „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“

Posted on Februar 9, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist der Titel „Solange ich noch Hoffnung habe – FAScetten eines Lebens“ von Bea Menger neu erschienen. Das Buch schildert die Erfahrungen einer Pflegemutter, die ihr Pflegekind mit FAS vom Baby- bis ins Erwachsenenleben begleitete. Anhand der einzelnen Lebensabschnitte werden typische Verhaltensmerkmale von FAS aufgezeigt. Zur besseren Förderung des Kindes wird für eine frühe Diagnosestellung plädiert. Ein Buch nicht nur für Eltern von Kindern mit FASD.

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„FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ am 18.03. in Bremen

Posted on Januar 31, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 18.03.17 wird Britta Andreas in Bremen zum Thema „FASD: Einführung und Ausblicke – Tipps und Tricks im Umgang mit Betroffenen“ referieren. Veranstalter ist der Martinsclub Bremen e.V.

Alkohol während der Schwangerschaft kann auch in kleiner Menge das Ungeborene im Mutterleib schädigen. Das damit verbundene Krankheitsbild wird unter fetalen Alkoholspektrum-Störungen, kurz: FASD, zusammengefasst. Die Betroffenen erleben häufig eine Einschränkung der Beziehungs- und Alltagskompetenzen. Viele legen ein Verhalten an den Tag, welches ihr Umfeld stark herausfordert. Oft haben sie ähnliche Aufmerksamkeitsdefizite wie bei einer AD(H)S Diagnose. Fast immer sind sie ihr Leben lang auf flexible, bedarfsgerechte Unterstützungsstrukturen angewiesen.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick zu diesem Thema: Es werden unterschiedliche Auswirkungen von FASD in den verschiedenen Altersgruppen angesprochen. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsweisen und Methoden vorgestellt, um einen angemessenen Entwicklungsrahmen zu bieten und Strategien aufgezeigt, um typische Überforderungssituationen bzw. Krisenmomente vermeiden zu helfen. Dabei wird auf Selbstsorge als Grundvoraussetzung zur Begleitung von FASD-Betroffenen eingegangen. Die TeilnehmerInnen erfahren niedrigschwellige Möglichkeiten zur Intervention in Krisenmomenten für die eigene Stabilisierung und die der Betroffenen.

  • Einführung in FASD – Zahlen und Fakten
  • Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
  • verstärkte Auswirkung durch Trauma
  • Begleit-Symptome, Mehrfachbeeinträchtigungen z.B. ADHS, chronische Erkrankungen
  • von typischen Verhaltensweisen über typische Fehleinschätzungen hin zur Wirklichkeit
  • Hilfsmittel
  • Prävention
  • Fallbeispiele

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Telefonische Expertensprechstunde „Einsatz von Hilfsmitteln bei FASD“ am 12.12.

Posted on November 20, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln stehen an bestimmten Terminen für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung.

Die Themen „Wahrnehmung – Begrenzung – Sicherheit“ spielen bei Kindern mit FASD eine bedeutende Rolle. Sich spüren wollen oder auch geschützt sein sind beispielhafte besondere Bedürfnisse dieser Kinder, denen mit verschiedenen Hilfen entsprochen werden kann.

Rund um dem Einsatz von Hilfsmitteln bei FASD geht es in der nächsten Expertensprechstunde mit Kerstin Held,  Ergotherapeutin und Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V.

Am 12. Dezember 2016 von 10-12 Uhr steht sie telefonisch unter 04401/706291 beratend zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema finden Sie rechtzeitig auf der Homepage des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln.

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Kinder mit FASD leiden häufig an Schlafstörungen

Posted on November 17, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Studien zeigen, dass Kinder mit FASD häufig von Schlafstörungen betroffen sind. In seinem aktuellen Fachbeitrag führt Professor Bernhard Schlüter, pädiatrischer Schlafmediziner der Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten/Herdecke), in die Schlafmedizin ein und erläutert mögliche Ursachen von Schlafstörungen bei Kindern mit FASD. Schlafhygiene, nicht erholsamer Schlaf, Diagnostik sowie therapeutische Optionen werden von Professor Bernhard Schlüter ausführlich vorgestellt.

Darüber hinaus gibt er einen Überblick zur derzeitigen Studienlage und ergänzt diese durch seine eigene Fallserie im Schlaflabor der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln (Universität Witten/Herdecke).
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln, das den Artikel zur Verfügung stellt, freut sich sehr, dass Professor Schlüter als pädiatrischer Schlafmediziner mit seinem Beitrag betroffenen Familien Orientierung gibt bei diesem häufig schwierigen Thema.

zum Aufsatz „Fetale Alkohol Spektrum Störung (FASD) und Schlaf“ (pdf)

Quelle: Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln vom 14.11.2016

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Zertifikatskurs FASD-Fachkraft 2017/18

Posted on Oktober 1, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Für Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern mit einschlägiger Berufserfahrung, insbesondere aus der Jugendhilfe (Pflegekinderhilfe, stationäre und ambulante Hilfen zur Erziehung, ASD, Beratungsstellen, Einrichtungen von Bildung und Erziehung etc.) bietet die FH Münster vom 03.04.2017 – 16.01.2018 einen Zertifikatskurs zur FASD-Fachkraft in Münster an.

Die fachliche Leitung liegt bei Dr. Reinhold Feldmann und Marianne Ammann, als Referent wurden Klaus ter Horst, Prof. Dr. Andreas Siemes und Ramona Geßler gewonnen.

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FAS-Broschüre für Schulen, Lehrkräfte und Eltern

Posted on September 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , |

Mit der Broschüre „Empfehlungen zum Umgang mit Kindern mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung (FASD) im schulischen Alltag“ legt Laura Lüders eine „Eine Orientierung für Schulen, Lehrkräfte und Eltern“ vor.

Auf Grundlage ihrer Masterthesis an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Prof. Dr. Johannes Jungbauer) in Zusammenarbeit mit der Universitätskinderklinik Münster (Dr. Reinhold Feldmann), durchgeführt im Zeitraum von August bis Dezember 2015, ist vorliegende Informationsbroschüre entstanden.

Die Broschüre gibt Informationen zu Bedürfnissen und Herausforderungen von und mit FASD-Kindern im schulischen Alltag sowie konkrete Handlungsempfehlungen für den täglichen, gemeinsamen Umgang. Die Empfehlungen wurden im Rahmen einer durchgeführten Befragung von Eltern und Lehrern sowie unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in der internationalen Forschung erarbeitet.

Die FAS-Broschüre für Schulen, Lehrkräfte und Eltern ist online als pdf abrufbar.

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Buch-Tipp: „FASD – eine Herausforderung!“

Posted on September 27, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz Kirchner Verlag erschien der Tagungsband „FASD – eine Herausforderung!“ von Gisela Michalowski und Katrin Lepke. Herausgeber ist der FASD Deutschland e.V.

Das Heft gibt Überblick über die Inhalte der 17. FASD-Fachtagung, die vom 25.–26.09.2015 in Osnabrück stattfand.

Behandelt werden die Themenbereiche Diagnostik, Alltag mit FASD, Hilfen, Recht, Prävention und Erfahrungsberichte.

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Telefonische Expertensprechstunde „FASD und Schule“ am 19.09.

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Einmal im Monat stehen ExpertInnen des Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD Köln für Fragen aus verschiedenen Themenbereichen rund um FASD telefonisch zur Verfügung.

Die nächste Expertensprechstunde findet am 19.09. von 10-12 Uhr zum Thema „Schule mit FASD“ statt.

Für betroffene Pflegefamilien ist dies häufig ein schwieriges und konfliktbeladenes Feld. Individuelle Lern- und Erziehungsbedürfnisse eines Schülers/einer Schülerin mit FASD, die Persönlichkeit und FASD-Kenntnisse der Lehrkräfte, die Schullandschaft mit ihren Beschulungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Kooperation zwischen Pflegeeltern und Schule entscheiden über den schulischen Erfolg.

Welche Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen bei der Bewältigung des Schullalltags helfen können – diese und weitere Fragen beantwortet Frauke Zottmann-Neumeister, Fachberaterin des FASD-Fachzentrums und Pflegemutter einer jungen Erwachsenen mit FASD.

Telefon: 0221-72 02 62 23

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Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD in Köln informiert auf neuer Webseite

Posted on September 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Das neue Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD des Erziehungsbüros Köln ist jetzt im Internet vertreten unter www.fasd-fz-koeln.de . Die Seite bietet ausführliche Informationen über medizinische, sozialrechtliche und vor allem pädagogische Themen rund um fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD), einer lebenslangen Behinderung von Neugeborenen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Information und Beratung in allen Lebensbereichen
Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Fachzentrums liegt in der Information und Beratung aller am FASD-Hilfesystem Beteiligten. Daher führt das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln Fortbildungen und Schulungen für Pflegeeltern und Fachkräfte öffentlicher und privater Jugendhilfeträger durch. Und als besonderen Service können sich Interessierte in regelmäßigen Expertensprechstunden zu wechselnden Themen individuell beraten lassen. So findet am 19. September eine Telefonaktion zum Thema „FASD und Schule“ statt, einem besonders schwierigen und konfliktbeladenen Lebensbereich für Kinder und Jugendliche mit FASD.

Konkrete Hinweise und praktische Tipps über Entlastungsangebote in der Region, Ferienfreizeiten und Veranstaltungshinweise ergänzen das umfangreiche Angebot der Webseite insbesondere für Pflegefamilien. Auf einer interaktiven Landkarte sind darüber hinaus Ärzte, Psychologen/Psychiater, Pädagogen, Therapeuten und Selbsthilfegruppen zusammengestellt, die mit FASD vertraut sind.

Ziel des Fachzentrums ist die regionale und interdisziplinäre Vernetzung von Experten aus den Bereichen Medizin, Pädagogik und Sozialrecht sowie aus der therapeutischen und pädagogischen Praxis. Gefördert wird das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln von der RheinEnergieStiftung Familie.

Alkohol verursacht häufigste Behinderungen bei Neugeborenen
Jährlich werden rund 10.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, so eine Schätzung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Damit zählt FASD – verursacht durch Alkohol in der Schwangerschaft – zu den häufigsten Behinderungen von Geburt an. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen Verhaltensauffälligkeiten sowie z.T. schwere geistige und körperliche Behinderungen auf und benötigen dauerhaft fremde Hilfen und Unterstützung im Alltag. Etwa 80 Prozent der Kinder mit FASD leben nicht in ihren leiblichen Familien, sondern in Pflege- und Adoptivfamilien.

Fachzentrum fördert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln liefert einen wesentlichen Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, indem es bisher in der Region fehlende ambulante Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bereitstellt.

Gegründet wurde das FASD-Fachzentrum vom Erziehungsbüro Rheinland, einem Beratungsträger für Fachpflegefamilien in Köln. Bereits in den vergangenen Jahren entwickelte das Erziehungsbüro Rheinland spezielle Hilfeangebote für Pflegekinder mit fetalen Alkoholspektrumstörungen sowie Beratungsangebote für Fachleute öffentlicher und privater Jugendhilfeträger. Diese Erfahrungen und Informationen werden nun in dem regionalen Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD gebündelt und auf einen Blick zugänglich gemacht.

Das Erziehungsbüro Rheinland wurde 1999 gegründet und ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Kindern und Jugendlichen, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihrer leiblichen Familie leben können, vermittelt das Erziehungsbüro Rheinland neue Perspektiven. So verschafft es auch Kindern mit FASD die Chance, in der Geborgenheit einer Pflegefamilie aufwachsen zu können.

Quelle: Presseinformation des Erziehungsbüro Rheinland vom 12.09.2016

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Handout „Ein (Pflege) Kind mit FASD – und glücklich“

Posted on September 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Das Erziehungsbüro Rheinland stellt eine Broschüre mit dem Titel „Ein (Pflege) Kind mit FASD – und glücklich“ kostenfrei zum Download zur Verfügung. Ziel des pädagogischen Konzeptpapiers von Susanne Falke und Sabine Stein ist es, mit Menschen, die vor Problemen im Zusammenleben mit Menschen mit FASD stehen, einige Tipps und Tricks aus ihrem Repertoire zu teilen und einen pädagogischen, alltagsnahen und lebbaren Beitrag zum Leben von betroffenen Familien anzubieten.

zum Download

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Dreiteilige Veranstaltungsreihe über FASD in Halle/Saale

Posted on September 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der PFAD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt ein zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Die Vorträge finden jeweils von 19 bis 21 Uhr in den Räumen von lebens(t)raum e.V., Marktplatz 10a in Halle/Saale statt.

Termine:

  • 05.10.2016
    Medizinische Aspekte von FASD“ mit Dr. Hoff-Emden, ärztliche Leiterin des SPZ Leipzig.
  • 02.11.2016
    Therapeutische Maßnahmen zur Förderung von Kindern mit FASD“ mit Ergotherapeutin Rita Junghahn
  • 07.12.2016
    Persönliche Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern mit Diagnose FASD“ mit anschließendem Elternaustausch

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18. FASD-Fachtagung am 23./24.09. in Würzburg

Posted on Juli 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FASD – Resignation? – Motivation!“ ist die 18. FASD Fachtagung betitelt. Sie findet am 23. und 24.09. in der Festung Marienberg in Würzburg statt. Veranstalter ist FASD Deutschland e.V.

FASD fordert die Betroffenen und ihr Bezugssystem jeden Tag aufs Neue, oft bis an die Grenzen des Erträglichen. Nur das fundierte Wissen um FASD hilft, dann nicht zu resignieren, sondern immer wieder mit neuem Mut die Dinge anzugehen. Die 18. FASD Fachtagung trägt zum Aufbau und zur Vertiefung dieses Wissens bei.

Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte sowie Freunde, Verwandte und Bezugspersonen, also an alle Personenkreise, die beruflich oder privat mit Menschen mit FASD in Berührung kommen.

An zwei Tagen werden Vorträge, Parallelvorträge und moderierte Gesprächsrunden auf die verschiedenen Aspekte dieser Behinderung eingehen.

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Beiträge zur Fachtagung „Pflegekinder mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung“ veröffentlicht

Posted on Mai 1, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Das Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD des Erziehungsbüro Rheinland veröffentlicht die Beiträge zur Fachtagung „Pflegekinder mit Fetaler Alkoholspektrum-Störung – Diagnostik, Alltagsbewältigung, Sozialrechtliche Ansprüche“die am 27.11.2015 in Köln stattfand.

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Fetale Alkohol-spektrumstörungen (FASD) – Eine Herausforderung für die Hilfesysteme am 30.06./01.07. in Berlin

Posted on April 20, 2016. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Bundesakademie für Kirche und Diakonie richtet am 30.06./01.07. in Berlin eine interdisziplinäre Fachtagung zum Thema „Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) – Eine Herausforderung für die Hilfesysteme“ aus.

Erstmals bringt eine interdisziplinäre Fachtagung die Fachöffentlichkeit aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Suchthilfe, (sozial)medizinischer Versorgung und dem Rechtssystem zusammen, um die Herausforderungen anzunehmen, Standortbestimmungen vorzunehmen und gemeinsame Ansätze „zu denken“, um die Versorgung für diese hochbelasteten Menschen zu verbessern.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ am 11.06. in Greifswald / Anklamm

Posted on April 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Über „Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FAS-Syndrom“ wird Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr am 11.06. in Greifswald / Anklamm referieren. Das Seminar wird veranstaltet durch die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Verein „Patchwork“, Pflegeelternverein im Landkreis Vorpommern Greifswald e.V.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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„Das Fetale Alkoholsyndrom – eine vorgeburtliche Schädigung mit lebenslangen Folgen“ am 02.06. in Solingen

Posted on April 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit FASD und deren Angehörige aus Solingen lädt am 02.06.2016 zu einem Fachtag mit Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr zum Thema „Das Fetale Alkoholsyndrom – eine vorgeburtliche Schädigung mit lebenslangen Folgen“ ein.

Zielgruppe sind Fachkräfte in pädagogischen, psychosozialen, medizinischen, therapeutischen, juristischen und anderen helfenden und beratenden Berufen, Vormünder, gesetzliche Betreuer, Lehrer, Erzieher,  (Pflege)Eltern.

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Handbuch „Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?“

Posted on März 5, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Drogenbeauftragte stellt neuen Ratgeber vor: Menschen mit alkoholbedingten Behinderungen im Alltag stärken!

Schätzungen zufolge kommen in Deutschland jährlich etwa 10.000 Babys mit alkoholbedingten Schädigungen (sog. fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) auf die Welt. Mehr als 2.000 von ihnen mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Fetale Alkoholspektrum-Störungen zählen zu den häufigsten bereits bei der Geburt vorliegenden Behinderungen in Deutschland. Mit Unterstützung der Drogenbeauftragten ist jetzt ein Handbuch erschienen, das sich erstmals speziell an die Betroffenen richtet.

Marlene Mortler: „Noch immer glauben viel zu viele Frauen, dass ein Gläschen Alkohol in der Schwangerschaft nicht schaden wird. Dabei kann es fatale Folgen haben, mit denen Kinder und Eltern ihr Leben lang umgehen müssen. Prävention ist daher ganz wichtig: Wir müssen die werdenden Mütter und ihr Umfeld über die Risiken aufklären. Ebenso wichtig ist es aber auch, den Betroffenen Hilfe anzubieten. Ich freue mich daher sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, ein Handbuch herauszugeben, dass sich direkt an die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen richtet. Bisher fehlte es an konkreten Unterstützungsangeboten, die den Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Diese Lücke schließen wir nun mit unserem Handbuch. Es informiert nicht nur über die Erkrankung sondern gibt auch praktische Tipps für das Zusammenleben mit anderen Menschen.“

Nur ein Drittel der Menschen mit FASD kann selbständig leben. Die Betroffenen, ihre Familien und Angehörigen benötigen deshalb Unterstützung. Dies gilt insbesondere für die berufliche Ausbildung, das spätere Berufsleben und das selbstständige Wohnen. Das Handbuch hilft, mehr über Fetale Alkoholspektrum-Störungen zu erfahren und unterstützt die Betroffenen bei der Bewältigung des täglichen Lebens. Es ist damit ein wichtiger Bestandteil der Hilfe bei FASD.

Entwickelt wurde die Publikation gemeinsam mit dem Evangelischen Sonnenhof e.V. in Berlin. Der Sonnenhof war eine der ersten Einrichtungen in Deutschland, in der eine professionelle Hilfe für Menschen mit FASD angeboten wurde. An der Erarbeitung des Handbuchs haben Erwachsene mit FASD ebenso mitgewirkt wie ihre Betreuerinnen und Betreuer.

Das Buch basiert auf einem Ratgeber, der bereits in englischer Sprache entwickelt wurde. Die Übersetzung und Überarbeitung des englischen Ratgebers erfolgte mit freundlicher Erlaubnis von Dr. John Brosseau, dem Superintendenten des Boyle Street Bildungszentrums in Kanada.

Das Handbuch „Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?“ kann auf der Internetseite der Drogenbeauftragten in der Rubrik „Kontakt und Service“ unter dem Menüpunkt „Publikationen“ heruntergeladen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten vom 25.02.2016

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TV-Beitrag: „FAS-Kinder: Pflegeeltern fühlen sich im Stich gelassen“

Posted on Februar 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im NDR Magazin „Hallo Niedersachsen“ vom 07.02.2016 wurde der Beitrag „FAS-Syndrom: Pflegeeltern kritisieren Jugendamt“ gesendet. Der Beitrag (5,21 min) kann online angesehen werden.

Sendungsinfo:
Alkohol in der Schwangerschaft kann beim werdenden Kind zu schweren Behinderungen führen. Rund 30.000 Kinder und ihre Eltern müssen allein in Niedersachsen damit leben, so die Schätzung laut Deutschem Ärzteblatt 2013. Die Kinder leiden unter dem sogenannten fetalen Alkohol-Syndrom (FAS). Langanhaltende Wutausbrüche, Lernschwächen und Verstöße gegen Regeln – das sind nur einige der Erscheinungsformen dieser Behinderung. Im Landkreis Celle schlagen Pflegeeltern nun Alarm, die sich um FAS-Kinder kümmern. Einige fühlen sich vom Jugendamt des Kreises im Stich gelassen.

Wichtig sind klare Strukturen und Abläufe im Alltag
Es ist kurz nach 13 Uhr – Mittagessen bei Familie Hagen-Bleuel. Der 17-jährige Pflegesohn hilft mit, den Mittagstisch zu decken. Ein geregelter Tagesablauf sei extrem wichtig für ihren Pflegesohn, sagt Silke Hagen- Bleuel. Neues, Unvorhergesehenes oder Stress quittiere er zuweilen mit Wutausbrüchen. „Er hat uns wirklich mehrfach an die Grenzen geführt“, berichtet die Pflegemutter. „Immer wieder haben wir auch um Hilfe gebeten, um mehr Unterstützung.“ Das sei abgelehnt worden. Stattdessen habe das Jugendamt sinngemäß erklärt: Wenn Sie nicht mehr können, sagen Sie Bescheid, dann geht das Kind in eine Heimeinrichtung. Familie Hagen-Bleuel aber will kämpfen – ihr Pflegesohn soll bleiben.

Vertrauen zum Jugendamt verloren
Das Vertrauen zum Kreisjugendamt in Celle bröckelt, denn die Pflegemutter erfährt durch Zufall, dass das Jugendamt schon früh von den Alkoholschäden ihres Pflegesohns gewusst haben muss. „Unsere Sozialarbeiterin besuchte uns, blätterte in der Akte und ich fand diesen Bericht, nach dem ich mehrfach gefragt hatte“, erinnert sie sich. „Ich stellte dann fest, dass die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg ausdrücklich empfohlen hat, man möge einen engmaschigen, professionellen Betreuungsrahmen für das Kind wählen.“

Auch andere Familien beklagen mangelnde Unterstützung
Von engmaschiger Betreuung aber könne keine Rede sein, kritisiert auch Marina Groß. Sie ist ebenfalls Pflegemutter eines FAS-Kindes, einer im Mutterleib durch Alkohol geschädigten Tochter. Schon die Kontaktaufnahme mit dem Amt sei schwierig. „Ich habe massive Schwierigkeiten, überhaupt jemanden ans Telefon zu kriegen“, beschwert sich Groß. Auch E-Mails würden nicht beantwortet, Telefonate sowieso nicht mehr. „Letzte Woche habe ich mehrmals versucht anzurufen, bis ich dann Rufunterdrückung gemacht habe“, erzählt sie. Dann habe sie den Vormund ans Telefon bekommen. „Aber es ist ein sehr, sehr schwerer Kontakt.“

Jugendamt-Leiterin spricht von „Einzelfällen“
Das Kreisjugendamt Celle weist all das zurück. Die Leiterin Gabriele Wiese-Cordes spricht von Einzelfällen. Die meisten Pflegefamilien seien mit der Betreuung durch das Amt sehr zufrieden, sagt sie und präsentiert eine Zufriedenheitsbefragung, die das Amt angefertigt habe. „Auch vor dem Hintergrund der Probleme, die sich mit einem Kreis von zwei bis vier Pflegeeltern ergeben haben: Die überwiegende Mehrheit ist im Grund zufrieden“, meint die Behördenleiterin.

Pflegeeltern mit FAS-Kindern wollen im Verein Kräfte bündeln
Gleichwohl wollen die Betroffenen im Landkreis Celle jetzt einen Verein gründen, um die Interessen von Pflegeeltern mit FAS-Kindern gegenüber dem Kreisjugendamt besser bündeln zu können. Die Gründung soll noch in der kommenden Woche erfolgen.

Berater: Jugendämter kennen sich mit FAS oft nicht aus
Die Situation im Landkreis Celle sei typisch für Jugendämter, die FAS nicht wirklich akzeptieren, sagt Klaus ter Horst, therapeutischer Leiter der diakonischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Eylarduswerks in Bad Bentheim. „Es gibt Jugendämter, wo manchmal auch die Frage gestellt wird, ob da eine Modediagnose mit im Raum steht“, erklärt er. „Dort sind die Pflegeeltern die Experten.“ Die Entscheider hätten in Bezug auf diese Erkrankung „noch nicht so viel Wissen“. Der Pflegesohn von Silke Hagen-Bleuel wird bald volljährig – die Pflegemutter ist stolz darauf, dass sich ihre Familie nicht hat unterkriegen lassen. „Wir haben durchgehalten, bis heute“, sagt sie, „und ich glaube, auch das Jugendamt freut sich darüber, denn wir haben damit dem Landkreis Celle ganz, ganz viel Geld gespart.“

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Ausstellungseröffnung zum Fetalen Alkoholsyndrom am 27.01. in Friedensau

Posted on Januar 25, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

In einer eindrucksvollen Ausstellung in der Bibliothek der Theologischen Hochschule Friedensau können Besucher vom 27.01.-10.02. erfahren, welche Folgen der Alkoholkonsum in der Schwangerschaft für die ungeborenen Kinder hat und welche lebenslangen Beeinträchtigungen daraus entstehen.

Mit einem Thementag wird die Ausstellung am 27. Januar, 11:00 Uhr, durch den Geschäftsführer des Vereins „confugium e.V.“, Dr. Faber, eröffnet. Gisela Michalowski, Vorsitzende des Vereins „FASD Deutschland“, wird fachlich in das Thema einführen. Um 14 Uhr findet ein Workshop über den „Alltag mit FASD „… und alles immer wieder von vorne“ mit Herrn Freitag, Dipl.-Pädagoge, Familientherapeut, Kinder- und Jugendhilfe tibb, statt. Alle am Thema Interessierten, Fachkräfte aus Ämtern, Schulen, Jugendhilfeträgern und Beratungsstellen sind eingeladen, sich an diesem Thementag über ein vernachlässigtes Thema mit folgenschweren Auswirkungen zu informieren. Die Mittagspause kann zum Besuch der Ausstellung sowie zu einem Mittagessen in der Mensa der Hochschule genutzt werden.

Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 22 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr und Sonntag von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung wurde erstellt vom gemeinnützigen Verein „confugium e.V.“ in Ibbenbüren (NRW). Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und kann nach Abstimmung auch an anderen Orten gezeigt werden. Kontaktadresse: muenstermann@confugium.de

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Familien-Café für Pflege- und Adoptivfamilien mit vom Fetalen Alkoholsyndrom betroffenen Kindern am 20.02. in Hamburg

Posted on Januar 20, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am 20.02.2016 lädt Freunde der Kinder Pflege- und Adoptivfamilien mit vom Fetalen Alkoholsyndrom betroffenen Kindern von 14–17 Uhr zum Familien-Café ein. Das Treffen findet unter der Leitung von Claudia Bossen und Lenore Wittig in der Beratungsstelle in der Fuhlsbüttler Str. 769, 22337 Hamburg statt. Eine vorherige telefonische Anmeldung ist notwendig.

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Späte FAS-Diagnose

Posted on Januar 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

„Leben mit Fetalem Alkoholsyndrom – Papenburgerin bekam Korn und Bier im Mutterleib“ heißt ein Artikel der Osnabrücker Zeitung vom 05.01., der von der inzwischen 23-Jährigen Annika berichtet, die in einer Pflegefamilien aufgewachsen ist. Erst die FAS-Diagnose mit 18 Jahren brachte Erklärungen für die vielfältigen psychischen und Verhaltens-Probleme, die sich durch ihre gesamte Kindheit zogen.

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Neu erschienen: Dokumentation „Leit(d)pfade durch das Leben“ – FASD-Fachtagung 2014

Posted on November 11, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Das Zusammenleben mit einem Kind mit fetalem Alkoholsyndrom verändert das Leben entscheidend. Der im Schulz-Kirchner Verlag erschienene Tagungsband will mit Vorträgen, neuesten Forschungsergebnissen und Erfahrungsberichten Betroffenen Hilfestellung geben, um Menschen von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben auf den richtigen Weg zu bringen – gemäß dem Motto der Tagung „Leit(d)pfade durch das Leben„.

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Neuauflage: FAS-Erste-Hilfe-Koffer

Posted on November 6, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die Publikation „FAS-Erste-Hilfe-Koffer“ ist in der 2. Auflage 2016 im Verlag Schulz-Kirchner erschienen. Autoren sind Hannah Schmidt, Michaela Fietzek, Reinhold Feldmann und Manfred Holodynski.

Das Zusammenleben mit Kindern mit FAS (Fetales Alkoholsyndrom) und Verhaltensauffälligkeiten anderer Ursachen ist oft schwierig. Der FAS-Erste-Hilfe-Koffer beinhaltet konkrete Problembeschreibungen und Lösungsideen für Kinder im Vor- und Grundschulalter zwischen vier und elf Jahren. Neben Informationen zum Krankheitsbild finden Sie praxisnahe Tipps zu 12 verschiedenen Situationen im Alltag mit Bildkarten zur sofortigen Nutzung.

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Buch-Tipp: „Suchtgefährdete Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen“

Posted on September 17, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im August 2015 erschien im De Gruyter VerlagSuchtgefährdete Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen – Diagnostik, Screening-Ansätze und Interventionsmöglichkeiten„. Herausgeber sind Gela Becker, Klaus Hennicke und Michael Klein.

Fast jeder zweite Erwachsene mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) entwickelt zusätzlich zur bestehenden Beeinträchtigung eine Suchtstörung. Dieses Buch gibt eine Einführung in die Diagnostik bei Erwachsenen mit FASD, zeigt Screening- und Interventionsansätze auf und ermöglicht so einen umfassenden Einblick in diese komplexe, schwer zu behandelnde Beeinträchtigung. Individualisierte, (prä)therapeutische Bausteine für ein ambulantes Beratungs- und Unterstützungsangebot werden dargestellt, die sowohl für Menschen mit FASD als auch für Menschen mit vergleichbaren Beeinträchtigungen konzipiert wurden. Die in komprimierter Form beschriebenen Module sollen dazu beitragen, vorhandene Betreuungskonzepte um die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu erweitern und tragen damit zur Verbesserung der gesellschaftlichen Eingliederung und Teilhabe dieser Menschen bei. Die Module basieren auf verschiedenen Vorlagen aus der Suchtkrankenhilfe und aus der Behindertenhilfe. Sie bieten umfassende Anregungen für den diagnostischen, therapeutischen und pädagogischen Umgang mit dieser Klientel.

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Tagungsband der 16. FASD-Fachtagung 2014 erschienen

Posted on September 9, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Schulz-Kirchner Verlag ist das Buch „Leit(d)pfade durch das Leben“ von Gisela Michalowski, Katrin Lepke, FASD Deutschland e.V. (Hrsg.) neu erschienen.

Das Zusammenleben mit einem Kind mit fetalem Alkoholsyndrom verändert das Leben entscheidend. Der Tagungsband der 16. FASD-Fachtagung 2014 in Dresden will mit Vorträgen, neuesten Forschungsergebnissen und Erfahrungsberichten Betroffenen Hilfestellung geben, um Menschen von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben auf den richtigen Weg zu bringen – gemäß dem Motto der Tagung „Leit(d)pfade durch das Leben“.

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BZgA und Bundesdrogenbeauftragte appellieren: Eine alkoholfreie Schwangerschaft – dem Kind zuliebe

Posted on September 8, 2015. Filed under: Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Stellungnahmen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

Eine alkoholfreie Schwangerschaft – dem Kind zuliebe
BZgA unterstützt mit Praxismodulen die Beratung Schwangerer zum Alkoholverzicht

Berlin/Köln, 7. September 2015. Für viele Betroffene sind bereits Alltäglichkeiten eine große Herausforderung: Anziehen und Zähneputzen müssen jeden Tag aufs Neue gelernt werden. Oder es fehlt das angemessene Maß für Nähe und Distanz zu den Mitmenschen. Dies sind nur zwei Beispiele aus dem Leben der Kinder mit dem Vollbild einer fetalen alkoholbedingten Störung (FAS). Aber selbst die weniger auffälligen fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) führen dazu, dass Betroffene unter vielfältigen körperlichen, kognitiven und sozialen Einschränkungen leiden. Sie sind meist ein Leben lang auf Hilfe angewiesen. In Deutschland werden schätzungsweise mindestens 2.000 Kinder pro Jahr mit fetalem Alkoholsyndrom geboren, mindestens 10.000 Kinder weisen fetale Alkoholspektrum-Störungen auf.

Marlene Mortler: „Für die Betroffenen und ihre Familien sind diese Störungen eine große Belastung. Diese ist komplett vermeidbar, wenn während der Schwangerschaft auf Alkohol verzichtet wird. Daher setzen die Angebote der Bundesregierung an zwei Stellen an: umfassende Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien und Vermeidung von fetalen Alkoholspektrum-Störungen durch Aufklärung.“

Umfassende Informationen und sensible Gesprächsangebote für Schwangere und ihre Partner zum Thema Alkoholverzicht in der Schwangerschaft sind notwendig. „Studien zeigen, dass mehr als ein Viertel der Schwangeren zumindest gelegentlich Alkohol trinkt“, beschreibt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Problemlage. „Wir gehen davon aus, dass oft Unwissenheit und Unkenntnis der schwerwiegenden Folgen zu diesem Verhalten führt. Es gilt, ein Bewusstsein für die Risiken von Alkoholkonsum, auch während der Schwangerschaft, zu schaffen.“

Deshalb hat die BZgA mit Unterstützung des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V., der Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. und des Deutschen Hebammenverbandes Praxismodule für die Schwangerenvorsorge entwickelt, um das Thema „alkoholfreie Schwangerschaft“ dauerhaft in der Beratung Schwangerer verankern zu können.

Denn Vorsorgeuntersuchungen und Schwangerschaftsbetreuung bieten einen vertraulichen Rahmen, in dem das sensible Thema „Alkoholkonsum während der Schwangerschaft“ angesprochen werden kann. Gynäkologinnen, Gynäkologen und Hebammen begleiten Schwangere und ihre Partner über eine lange Zeit und sind als Expertinnen und Experten für alle Themen rund um Schwangerschaft und Geburt primäre und vertraute Ansprechpartner.

Die neuen Praxismodule „Bewusst verzichten: Alkoholfrei in der Schwangerschaft“ bieten gynäkologischen Fachkräften und Hebammen neben konkreten Hilfestellungen für die Beratungssituation auch umfangreiche Hintergrundinformationen zu den medizinischen Grundlagen der alkoholbedingten fetalen Störungen. Der modular aufgebaute Leitfaden unterstützt dabei, genau die Antworten auf Fragen zu finden, die für die jeweilige Beratungssituation aktuell sind.

Praxisbeispiele und Gesprächsanregungen, wie beispielsweise das Thema Alkoholkonsum erstmalig während einer Sprechstunde offen und ohne Stigmatisierung angesprochen werden kann, sorgen dafür, dass die Informationen direkt in das eigene berufliche Handeln integriert werden können. So kann Alkoholverzicht zu einem festen Thema in der Schwangerenvorsorge werden, um die Zahl der Babys mit fetalen Alkoholspektrum-Störungen zu reduzieren.

Weitere Informationen zu den FASD-Projekten der Bundesdrogenbeauftragten, finden Sie unter: www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/alkohol/alkohol-und-schwangerschaft.html

Die BZgA-Materialien für Schwangere bzw. Tätige in der Schwangerenvorsorge:

  • Für Multiplikatoren: „Bewusst verzichten: Alkoholfrei in der Schwangerschaft“ Praxismodule für die Beratung Schwangerer, Best.-Nr. 320 400 00
  • Flyer: „Informationen zum Thema Alkohol für Schwangere und ihre Partner“,Best-Nr. 320 410 01
  • „Andere Umstände – neue Verantwortung“ Informationen und Tipps zum Alkoholverzicht während der Schwangerschaft und Stillzeit, Best.-Nr. 320 410 00
  • Lecker & gesund hoch zwei – Alkoholfreie Drinks nicht nur für Schwangere, Best.-Nr. 320 410 02

Bestellung über: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention, Fax: 0221/8992257, E-Mail: order@bzga.de

Weitere Informationen zum Thema Alkohol und Schwangerschaft: www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schwangerschaft-und-stillzeit

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 07.09.2015

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Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“

Posted on August 4, 2015. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , , |

„Judo auf Rezept“ bewirkt, dass die FASD-geschädigte achtjährige Anna aus Sachsen sich gut entwickelt und sportliche Erfolge feiern kann. Ein engagierter Sportverein hat sich auf die Inklusion eingelassen und nun sorgt das zierliche Mädchen nicht nur bei Wettkämpfen für Menschen mit Behinderung für Furore, sondern auch bei „gewöhnlichen“ Judowettbewerben. Für einige Kinder und Jugendliche ist sie sogar zum Vorbild geworden.

zum Artikel „Mitleid verwandelt sich schon bald in Anerkennung“ vom 03.08.2015 in der Freien Presse

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Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“

Posted on Juli 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , , , , |

Über die 42-jährige FASD-Betroffene Grit Wagner und ihr Buch „Ich, das Kind aus der Schnapsflasche“ berichtet die Freie Presse im Artikel „Süchtige Mamas legen Kindern schwere Bürde in die Wiege“ vom 03.07.2015.

Nähere Informationen zum Buch

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17. Fachtagung: „FASD …eine Herausforderung?“ am 25./26.09. in Osnabrück

Posted on Juni 23, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

FASD-Deutschland lädt zu seiner 17. Fachtagung: „FASD …eine Herausforderung?“ am 25./26.09. in die Hochschule Osnabrück, Gebäude AB, Albrechtstraße 30, 49076 Osnabrück, ein. Die Schirmherrschaft für diese Fachtagung übernehmen Frau Marlene Mortler, Bundesdrogenbeauftragte und Frau Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Alkohol in der Schwangerschaft bedeutet für das Ungeborene sehr wahrscheinlich, dass es lebenslang an dem Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD) leiden wird. In Deutschland werden jährlich etwa 4.000 bis 10.000 Kinder mit FASD geboren. Diese Kinder können sich infolge des Alkoholeinflusses nicht störungsfrei im Mutterleib entwickeln. Je nachdem in welchem Umfang und in welchen Abschnitten der Schwangerschaft getrunken wird, werden die Kinder Fehlbildungen und/oder geistige Defizite aufweisen. Eines aber haben alle gemeinsam: sie werden sich erfahrungsgemäß nicht im Leben zurechtfinden. Daher ist es wichtig, so früh wie möglich zu diagnostizieren, damit den Kindern und deren Familien wirksame Therapien und Hilfen angeboten werden können.

Die FASD-Fachtagung wird über FASD aufklären und auf die verschiedenen Aspekte der Behinderung eingehen, in Vorträgen, moderierten Gesprächsrunden und Workshops Wege aufzeigen, die Menschen mit FASD eine bessere Zukunft ermöglichen.

Parallel zur Fachtagung wird eine Ausstellung schon laufender Präventionsprojekte präsentiert, wie z.B. die „Begehbare Gebärmutter“ des FASD-Netzwerkes Nordbayern, eine Fotoausstellung „FAS-Kinderen“ der niederländischen Künstler Allard de Witte und Joost Boos, sowie Projekte rund um das Leben und Arbeiten mit FASD.

FASD Deutschland e.V. ist ein bundesweiter Verein, der sich für Menschen mit FASD und ihre Bedürfnisse einsetzt. Sie sehen ihre Hauptaufgabe darin, über die Auswirkungen von Alkohol in der Schwangerschaft aufzuklären, damit den betroffenen Familien besser geholfen werden kann.

Eine frühzeitige Anmeldung zur Tagung ist angeraten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Programmflyer

Anmeldung

Veranstaltungsseite

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Noch einige Plätze frei: “Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen” am 03.07. in Potsdam

Posted on Juni 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. lädt zur Fortbildung “Pflegekinder mit Beeinträchtigungen durch FASD – Rechtsansprüche auf Sozialleistungen” am 03.07. nach Potsdam ein. Referentin ist die Fachanwältin für Sozialrecht Gila Schindler.

Pflegefamilien, die durch FASD beeinträchtigte Pflegekinder betreuen, haben eine Vielzahl von Problemen zu bewältigen. Häufig erhalten sie für die ihnen anvertrauten Pflegekinder nicht die erforderlichen Hilfen. Die für die Herleitung von Rechtsansprüchen erforderliche medizinische Diagnose liegt vielfach nicht vor oder wurde nicht beachtet.

In der Fortbildung werden die Ansprüche auf Sozialleistungen, die für Betroffene grundsätzlich relevant sein können, dargestellt. Sie werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erläutert. Dabei werden insbesondere aktuelle Fragen der TeilnehmerInnen berücksichtigt und bearbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Pflegeeltern und Erziehungsstellen sowie Fachkräfte – insbesondere der sozialpädagogischen Dienste der Jugendämter und Pflegekinderdienste.

Anmeldeschluss ist der 26.06.

nähere Informationen

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Prof. Dr. Spohr für sein Engagement für alkoholgeschädigte Kinder ausgezeichnet

Posted on April 3, 2015. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Der Wissenschaftler und Arzt Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr setzt sich seit über 40 Jahren für alkoholgeschädigte Kinder ein. Für sein besonderes Engagement und seinen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung dieser Kinder wurde er vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Quelle: www.fas-spohr.de

nähere Informationen im Artikel „Hilfe für alkoholgeschädigte Kinder geehrt“ von Gesundheitsstadt Berlin

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FAS-Beratungsstelle in Niedersachsen eröffnet

Posted on März 18, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , |

Das Beraterteam (von links): Ralf Neier, Klaus ter Horst, Raphael Hartmann

Das Eylarduswerk hat ab Februar 2015 eine Beratungsstelle mit dem Schwerpunkt Fetales Alkoholsyndrom eröffnet. Die in Bad Bentheim-Gildehaus angesiedelte Einrichtung ist die erste FAS-Beratungsstelle für Niedersachsen.

Beraten und unterstützt werden Menschen, die mit Kindern mit FAS zusammenleben und arbeiten (Familien, Partner, Pflegefamilien, Heimgruppen etc.).

Angebote:

  • Beratung und Information für Menschen, die von FAS betroffen sind
  • Erst-Diagnostik von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit FAS
  • Informationen über Hilfen im Alltag, in der Schule und der beruflichen Entwicklung
  • Informationen zu sozialrechtlichen Fragen
  • Weiterentwicklung von pädagogischen und therapeutischen Hilfen für Kinder und Jugendliche mit FAS

Weitere Aktivitäten sind in Planung. Eine Erstberatung ist kostenfrei.

Nähere Informationen zur Erreichbarkeit bietet die Homepage der FAS-Beratungsstelle.

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„Fetales Alkoholsyndrom-FAS“ am 22.04. in Wuppertal

Posted on März 17, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Coaching und Beratung für Familien Simone Kabus lädt Sozialarbeiter, Pädagogen, Vormünder, Mitarbeiter aus Beratungsstellen sowie Betreuungs- und Vormundschaftsvereinen, (Pflege-)Eltern, Kinderschutzfachkräfte nach § 8a SGB VIII und weitere am Thema Interessierte am 22.04. nach Wuppertal ein zu einer Fortbildung über das Fetale Alkoholsyndrom-FAS. Referieren wird Gisela Michalowski, die seit 2005 Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. ist.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FASD-Syndrom“ am 17.03. in Stuttgart

Posted on Februar 17, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Pflegekinder alkoholabhängiger Eltern, FASD-Syndrom“ werden Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr, Ulrike Bauer und Heike Wolter am 17.03. in Stuttgart referieren. Veranstalter ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. und der Akademie für Pflege-/Adoptivfamilien und Fachkräfte.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den mütterlichen Konsum von Alkohol während der Schwangerschaft eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Umfrage: Wohnen mit FASD für Jugendliche und Erwachsene

Posted on Januar 24, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , , |

FASD Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss von Adoptiv-, Pflege- und leiblichen Eltern, von FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) Betroffenen und Fachleuten, die über die angeborene Behinderung aufklären, die Öffentlichkeit sensibilisieren und sich für die Forschung engagieren.

Momentan beschäftigt den Verband die Wohnsituation junger Menschen. Zu diesem Thema wurde ein ausführlicher Fragebogen erarbeitet, der für Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene mit FASD ausgefüllt werden soll. Mit den erfassten anonymen Daten kann der Verband die Politik besser auf bestehende Probleme aufmerksam machen.

zum Fragebogen

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Erlebnispädagogische Pfingstfreizeit in Kroatien für Kinder und Jugendliche mit FASD

Posted on Januar 19, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Vom 25.05.-04.06.2015 veranstaltet Saftladen e.V. in Kooperation mit der freiberuflichen Erlebnispädagogin Tanja Schmuck für Kinder und Jugendliche mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung eine Pfingstfreizeit mit Schwerpunkt Erlebnispädagogik in Kroatien. Das erfahrene und im Umgang mit FASD geschulte Betreuerteam bietet Plätze für 12 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren an. Die Anreise mit Kleinbussen ab München ist im Preis enthalten.

Veranstaltungsflyer

 

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Expertenanhörung im Gesundheitsausschuss: Konzept gegen Alkoholsyndrom

Posted on Januar 14, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , |

Berlin: (hib/PK) Das Ausmaß schwerer Schädigungen von Kindern durch den Alkoholkonsum von Frauen während der Schwangerschaft wird offenbar noch drastisch unterschätzt. Bei einem Expertengespräch am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages forderten die Sachverständigen aus Medizin und Praxis die Abgeordneten energisch dazu auf, dieses gravierende Problem mit geeigneter Vorbeugung, Aufklärung, Diagnose und Behandlung systematisch anzugehen.

Nach Auskunft der Experten wurde das sogenannte fetale Alkoholsyndrom (FAS) erstmals 1973 in den USA diagnostiziert und ist seither auch in Deutschland bekannt, allerdings zumeist nur in Fachkreisen, obwohl es mit konservativ geschätzt 200.000 Betroffenen hierzulande kein Randphänomen ist. In Deutschland werden jedes Jahr im Schnitt 2.000 Kinder geboren, die alle Anzeichen eines FAS zeigen und schätzungsweise rund 10.000 Kinder, die einzelne Anzeichen von FAS aufweisen.

Das FAS steht für die schwersten Formen der Schädigung eines Fötus durch Alkohol und umfasst körperliche, geistige sowie Verhaltensstörungen. Das gesamte Spektrum der vorgeburtlichen Alkoholschädigung wird mit dem Begriff Fetal Alcohol Spectrum Disorders (FASD) zusammengefasst. Diese Schädigungen sind irreparabel und bleiben ein Leben lang. Die zahlreichen Formen dieser Schädigung sind nach Angaben der Experten ausgesprochen schwer zu diagnostizieren, weshalb auffällige Kinder oft zu einer ganz anderen Krankheit oder Störung zugeordnet werden.

Viele Ärzte wollten eine solche Diagnose wegen der zahlreichen Unsicherheiten auch nicht stellen. Nur etwa ein Fünftel der Fälle werde überhaupt sofort erkannt, der Rest nicht oder erst mit Verzögerung. Die Experten sprachen von einem „absolut kritischen Zukunftsthema“, weshalb Einrichtungen geschaffen werden sollten, wo Diagnose-Spezialisten ausgebildet und Behandlungen konzipiert werden könnten.

Kinder, die unter FAS oder FASD leiden, hätten große Schwierigkeiten, sich im Alltag zurechtzufinden und scheiterten oft im Leben. Es müsse davon ausgegangen werden, dass zahlreiche Betroffene in die Psychiatrie abgeschoben würden oder im Gefängnis landeten, ohne jemals therapiert worden zu sein. Bei Erwachsenen werde eine solche Diagnose bisher überhaupt nicht gestellt, obwohl natürlich viele Kinder mit FAS-Syndrom inzwischen längst erwachsen seien und immer noch Hilfe benötigten, selbst wenn sie geistig nicht zurückgeblieben sind.

Das FAS-Syndrom ist nach Aussage der Experten keineswegs auf einschlägige Milieus beschränkt. So sei das Trinkverhalten von Frauen mit einem hohen sozialen Status, guten Jobs und breiter Bildung oft ebenso problematisch wie das von Frauen aus sozial niedrigen Schichten. Das Ausmaß des Problems sei auch in den Kreisen von Kinder- und Frauenärzten, Psychologen, Erziehern und Lehrern noch gar nicht angekommen. Hinzu komme erschwerend die breite gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol in quasi allen Lebenslagen und die Unkenntnis darüber, dass auch eine geringe Menge Alkohol den Fötus schon schwer schädigen kann.
Nötig ist nach Ansicht der Experten eine besonders sensible Beratung der Frauen, die keinesfalls stigmatisiert werden dürfen. Auch dürfe es künftig nicht zu einer reinen Abfrage heikler Angaben kommen oder gar zu einer Art „Alkoholpolizei“. Die Erfahrung zeige, dass schwangere Frauen oder Mütter mit kleinen Kindern, die nach ihrem Alkoholkonsum befragt würden, schlicht nicht die Wahrheit sagten. Die Frauen entzögen sich auf diese Weise einer möglichen Diagnose, die aber auch für die Nachsorge von entscheidender Bedeutung sei. Das Problem gehe aber nicht nur die Frauen an, sondern ebenso die Männer, die mit ihrem Trinkverhalten das ihrer Partnerinnen maßgeblich mit beeinflussten. Die Männer müssten somit „auch in die Pflicht genommen werden“.
Die Experten forderten neben spezialisierten Einrichtungen auch geeignete Initiativen, um das Problem in der Bevölkerung bekannt zu machen und auf die Gefahren konkret hinzuweisen. Denkbar wären Warnbotschaften wie bei Zigaretten, Werbekampagnen oder verpflichtende Hinweise von Ärzten und Hebammen zu Beginn einer Schwangerschaft.

Die Sachverständigen waren: Prof. Dr. Hans-Ludwig Spohr, Charité Campus Virchow Klinikum; Prof. Dr. Florian Heinen, Pädiatrische Neurologie im Dr. von Haunerschen Kinderspital; Gisela Michalowski, 1. Vorsitzende der FASD Deutschland e. V.; Elke Mattern, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft.

Quelle: Heute im Bundestag vom 14.01.2015

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Überblick über Ansprüche und Unterstützungsleistungen für FASD-Betroffene

Posted on Januar 10, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , , , , , |

Eine Studie im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Rheinischen Fachhochschule Köln in Zusammenarbeit mit der Universitätskinderklinik Münster hat teilweise erheblichen Informationsbedarf in Bezug auf rechtliche und finanzielle Unterstützungsleistungen für FASD Betroffene aufgezeigt.

Um Betroffenen, Familien und Interessierten einen orientierenden Überblick über sozialrechtliche Anspruchsgrundlagen zur Förderung und Unterstützung bei minderjährigen FASD Betroffenen zu geben, wurde ein übersichtliches Informationsblatt entwickelt.

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Bundesregierung: Alkohol für Föten sehr gefährlich

Posted on Dezember 9, 2014. Filed under: Gesundheit, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Berlin: (hib/PK) Die Gefahren durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft werden nach Ansicht der Bundesregierung noch immer unterschätzt. So könnten auch geringe Mengen von Alkohol einen Fötus schwer schädigen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (18/3378) auf eine Kleine Anfrage (18/3206) der Fraktion Die Linke und rät zu totaler Abstinenz. Obgleich die Gesundheitsgefahren durchaus bekannt seien, falle es vielen Frauen schwer, in der Schwangerschaft und Stillzeit ganz auf Alkohol zu verzichten.

Studien haben den Angaben zufolge gezeigt, dass das Risiko des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft „auch mit höherem Alter und höherem sozioökonomischen Status“ steigt. Die zielgruppenspezifische Vorbeugung sei daher äußerst wichtig. Zudem sei das sogenannte fetale Alkoholsyndrom (FAS) auch innerhalb der Gesundheitsberufe und bei den zuständigen Behörden noch zu wenig bekannt.

Das FAS umschreibt die schwersten Formen der Schädigung eines Fötus durch Alkohol und umfasst körperliche, geistig-intellektuelle sowie Verhaltensstörungen in unterschiedlicher Ausprägung. Das gesamte Spektrum der vorgeburtlichen Alkoholschädigung wird mit dem englischen Begriff Fetal Alcohol Spectrum Disorders (FASD) zusammengefasst.
In einer repräsentativen Umfrage vom September 2014 gaben 85 Prozent der Befragten an, Alkohol während der Schwangerschaft sei generell problematisch. Aber nur 56 wussten offenbar, dass ein solches Verhalten der Mutter bei den neu geborenen Kindern zu lebenslangen, schweren Behinderungen führen kann.

Quelle: Heute im Bundestag vom 09.12.2014

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(Ehemalige) Pflege- und Adoptionseltern von FAS-betroffenen Kindern für Studie gesucht

Posted on November 17, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Für die Forschungsumfrage eines Studenten der Hochschule Emden Leer zum Thema „Versorgung und Akzeptanz FAS-Betroffener im Pflegekinder- und Adoptionsdienst der Jugendämtern“ werden noch (ehemalige) Pflege- und Adoptionseltern gesucht, die sich an einer ca. 12 min dauernden Online-Umfrage beteiligen. Werden bzw. wurden mehrere an FAS erkrankte Kinder betreut, wird darum gebeten die Fragen für jedes Kind einzeln zu beantworten.

Es werden keine personenbezogenen Daten erfragt. Die zur Verfügung gestellten Daten werden ausschließlich für dieses Forschungsprojekt genutzt und nur vollständig anonymisiert veröffentlicht.

Die Umfrage gliedert sich in fünf Bereiche:

  1. Aufklärung über das Krankheitsbild
  2. Wer finanziert die Bedarfe des betroffenen Kindes?
  3. Förderungsmöglichkeiten, (Therapie-) Bedarfe
  4. Schullaufbahn
  5. Akzeptanz der FAS-Behinderung

⇒ zur Umfrage

Kontakt: konrad.stiffel@stud.hs-emden-leer.de

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„Fetales Alkoholsyndrom (FAS) – Was bedeutet das für mein Pflege- bzw. Adoptivkind?“ am 09.12. in Berlin

Posted on November 16, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr referiert am 09.12. bei der Familien für Kinder gGmbH zum Thema „Fetales Alkoholsyndrom (FAS) – Was bedeutet das für mein Pflege- bzw. Adoptivkind?„.

Wenn Mütter in der Schwangerschaft Alkohol trinken, schädigen sie ihre Kinder damit dauerhaft. Inzwischen wissen es viele Fachkräfte, aber leider noch immer zu wenig Mütter. Das FASD-Zentrum der Charitè widmet sich sehr engagiert diesem Thema durch Beratung, Diagnostik, Information, Fortbildung und Forschung.

Was können Sie tun, wenn Sie den Verdacht haben, Ihr Pflegekind, das auf Dauer oder in der Krisenunterbringung/befristeten Vollzeitpflege bei Ihnen lebt, könnte eine Alkoholschädigung haben?
Wie können Sie erfahren, ob Sie sich als neue Pflegeeltern ein Kind mit FAS zutrauen?
Welche Möglichkeiten der Unterstützung haben Sie als Pflegeeltern, wenn Sie ein Kind mit FAS aufgenommen haben?
Was FAS bedeutet, wie diese Kinder sich entwickeln, welche psychischen und körperlichen Auffälligkeiten und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Sie in dieser Fortbildung. Sie haben auch die Möglichkeit konkrete Fragen zu stellen.

Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr leitet das FASD-Zentrum im Virchow Klinikum der Charité.

nähere Informationen

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Fachtagung “Fetales Alkoholspektrum-Störung bei Pflege- und Adoptivkindern” am 15.11. in Hamburg

Posted on Oktober 21, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Mit der “Fetalen Alkoholspektrum-Störung bei Pflege- und Adoptivkindern” beschäftigt sich die diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V., des PFAD Landesverbandes in Hamburg. Mit einem Vortrag sowie Arbeitsgruppen werden Bedeutung, Hilfen und Aktuelles zum Thema diskutiert:

  • Vortrag – Lenore Wittig:
    Fetale Alkoholspektrum-Störung bei Pflege- und Adoptivkindern: Bedeutung, Hilfen und Aktuelles
  • AG1 – Lenore Wittig und ein Pflegeelternpaar:
    Was treibt uns um? Austausch und pragmatische Lösungsansätze zur Ermutigung
  • AG2 – Gabriele Hesse und Claudia Riff:
    Entlastung durch sozialrechtliche Hilfen
  • AG3 – Peter Schmid und Jörg-Rüdiger Gröger:
    Wie wirkt sich der Konsum von Drogen und Medikamenten in der Schwangerschaft auf die Kinder aus?

Die Veranstaltung findet am 15.11. von 10 – 17.30 Uhr in der Gesamtschule Hamburg-Horn statt.

Veranstaltungsflyer

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Fachtagung „Fetales Alkoholspektrum-Störung bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 15.11. in Hamburg

Posted on September 16, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Mit der „Fetalen Alkoholspektrum-Störung bei Pflege- und Adoptivkindern“ beschäftigt sich die diesjährige Fachtagung von Freunde der Kinder e.V., des PFAD Landesverbandes in Hamburg. Mit einem Vortrag sowie Arbeitsgruppen werden Bedeutung, Hilfen und Aktuelles zum Thema diskutiert:

  • Vortrag – Lenore Wittig:
    Fetale Alkoholspektrum-Störung bei Pflege- und Adoptivkindern: Bedeutung, Hilfen und Aktuelles
  • AG1 – Lenore Wittig und ein Pflegeelternpaar:
    Was treibt uns um? Austausch und pragmatische Lösungsansätze zur Ermutigung
  • AG2 – Gabriele Hesse und Claudia Riff:
    Entlastung durch sozialrechtliche Hilfen
  • AG3 – Peter Schmid und Jörg-Rüdiger Gröger:
    Wie wirkt sich der Konsum von Drogen und Medikamenten in der Schwangerschaft auf die Kinder aus?

Die Veranstaltung findet am 15.11. von 10 – 17.30 Uhr in der Gesamtschule Hamburg-Horn statt.

Veranstaltungsflyer

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FASD-Fachzentrum Sonnenhof in Berlin startet neue Website

Posted on September 12, 2014. Filed under: Berlin, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke | Schlagwörter: , , , |

Das FASD-Fachzentrum im Evangelischen Verein Sonnenhof startete zum internationalen Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 09.09. seine neue Website. Das Fachzentrum bietet neben seiner regelmäßigen FASD-Sprechstunde auch Diagnostik für erwachsene Menschen mit FASD sowie Fort- und Weiterbildungen für verschiedene Zielgruppen an. Von der Website des Fachzentrums können zahlreiche Informationsmaterialien zu Fetalen Alkohlspektrum-Störungen (FASD) herutergeladen werden.

Quelle: Evangelischer Verein Sonnenhof e. V.

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Alkohol in der Schwangerschaft ist Gift für Ungeborene: BZgA unterstützt Schwangere beim Alkoholverzicht

Posted on September 9, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Jedes Jahr erinnert der Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September an die traurige Tatsache, dass in Deutschland jährlich mehr als 10.000 Kinder mit sogenannten Fetalen Alkoholeffekten (FAE) und über 2.000 Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) auf die Welt kommen. Hierbei handelt es sich um angeborene Schädigungen, bedingt durch Alkoholkonsum werdender Mütter in der Schwangerschaft. Besonders von FAS betroffene Kinder sind in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung dauerhaft stark beeinträchtigt und oft ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen. Defizite, die sich vollständig vermeiden ließen.

„Mit einem konsequenten Alkoholverzicht während Schwangerschaft und Stillzeit könnten diese Schädigungen der Ungeborenen vermieden werden“, stellt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fest. „Viele Frauen unterschätzen die schädliche Wirkung von Alkohol auf das Ungeborene. Nach wie vor trinken ca. 14 % der Schwangeren zumindest gelegentlich Alkohol.“

Während der Schwangerschaft wird das Kind über die Nabelschnur mit allen notwendigen Nährstoffen aus der Nahrung der Mutter versorgt. Auch Alkohol gelangt auf diesem Weg zum Kind, so dass es schnell den gleichen Alkoholspiegel erreicht wie die Mutter. Da die Organe des Kindes noch nicht voll entwickelt sind, ist sein Organismus alkoholbedingten Schädigungen schutzlos ausgeliefert.

„Selbst der Konsum geringer Mengen Alkohol in der Schwangerschaft kann bereits das Gehirn und die Organe des ungeborenen Kindes schädigen und Wachstums- sowie geistige und soziale Entwicklungsstörungen hervorrufen“, betont Pott weiter.

Auf leckere Drinks müssen weder Schwangere noch stillende Mütter verzichten – denn Genuss gibt es auch alkoholfrei. Das neu entwickelte Rezeptheft „Gesund & lecker hoch zwei“ der BZgA liefert zahlreiche interessante Ideen für alkoholfreie Mix-Getränke. Einfach zuzubereiten, von erfrischend bis wohltuend wärmend – für jede Gelegenheit und jeden Geschmack ist etwas dabei. Und die alkoholfreien Mixgetränke schmecken nicht nur den werdenden Müttern, sondern auch werdenden Vätern, Freunden und Bekannten.
Familie und Freunde können Schwangere in ihrem Entschluss, auf Alkohol zu verzichten bestärken, indem sie selbst verantwortungsbewußt mit Alkohol umgehen. Partner sollten den Alkoholverzicht ihrer schwangeren Frau während dieser Lebensphase unterstützen, indem sie mit ihr gemeinsam auf Alkohol verzichten und Situationen vermeiden, die ihre Partnerin zum Konsum alkoholischer Getränke verleiten könnten. Die Verantwortung für die gesunde Entwicklung ihres Kindes tragen werdende Eltern gemeinsam.

Informations- und Hilfsangebote der BZgA Um Frauen zu motivieren, während Schwangerschaft und Stillzeit konsequent alkoholfrei zu leben, hat die BZgA im Rahmen ihrer Kampagne „Alkohol? Kenn Dein Limit“ umfassendes Informationsmaterial und Broschüren für Schwangere und ihre Partner entwickelt:

  • Das Rezeptheft „Gesund & lecker hoch zwei“ mit alkoholfreien Cocktailrezepten für alle und jede Gelegenheit.
  • Die Broschüre „Andere Umstände – neue Verantwortung“ informiert über Folgen des Alkoholkonsums während Schwangerschaft und Stillzeit und unterstützt Frauen dabei, die persönliche Einstellung zu Alkohol zu hinterfragen und ihr Verhalten zum Wohle des ungeborenen Kindes zu ändern.
  • Der Flyer „Informationen zum Thema Alkohol für Schwangere und ihre Partner“ fasst die wichtigsten Fakten zum Thema zusammen.
  • Weitere Informationen und Hilfen für Mütter und Väter bietet die BZgA-Internetseite http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schwangerschaft-und-stillzeit/
  • Auf der Internetseite der BZgA http://www.familienplanung.de finden Interessierte allgemeine Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt

Download und Bestellmöglichkeiten unter http://www.kenn-dein-limit.de/infomaterial/

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 08.09.2014

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Buch-Tipp: “FASD: Wenn Liebe alleine nicht ausreicht…”

Posted on August 30, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

FASD Deutschland e.V. veröffentlicht das Buch „FASD: Wenn Liebe alleine nicht ausreicht…“ zur gleichnamigen 15. FASD Fachtagung. 

„Mit viel Liebe kriegen Sie das hin.“ Diesen Satz haben wohl viele Adoptiv- und Pflegeeltern gehört, als sie Eltern eines FASD-Kindes wurden. Man glaubt daran, man hofft und wünscht es dem Kind und sich selbst. Man möchte doch, dass das Kind irgendwann ein eigenverantwortliches und selbstständiges Leben führen kann. Doch leider reicht Liebe allein nicht aus, um die Schäden und Behinderungen, die dem Kind durch den vorgeburtlichen Alkoholkonsum zugefügt wurden, rückgängig zu machen.

Dieser Tagungsband entstand im Anschluss an die 15. FASD-Fachtagung, die 2013 unter dem Motto „Wenn Liebe allein nicht reicht?“ in Ludwigshafen/Rhein stattfand. Fachleute aus verschiedenen Fachrichtungen zeigten in ihren Vorträgen unterschiedliche Hilfsangebote für Menschen mit FASD auf, die nun als Beiträge gemeinsam mit neuesten Forschungsergebnissen und erstmals auch Erfahrungsberichten von Eltern in diesem Buch zusammengefasst vorliegen.

Zu den AutorInnen:

  • Katrin Lepke, verheiratet, Mutter eines Adoptivkindes und zweier Pflegekinder mit FASD, seit 2008 im Vorstand von FASD Deutschland e.V.
  • Gisela Michalowski, Dipl. Sozialpädagogin, Mutter von einem Adoptivkind mit FASD, drei Pflegekindern mit FASD und vier leiblichen Kindern, seit 2004 Vorstandsmitglied/1. Vorsitzende des Vereines FASD Deutschland e.V.
  • Dr. Reinhold Feldmann, Ambulanz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Fetalem Alkohol-Syndrom und für Kinder opiat- und opiodabhängiger Mütter.

Sie können das Buch (1. Auflage 2014, 228 Seiten, kartoniert) zum Preis von 14,99 € plus 1, 00 € Versand direkt über FASD Deutschland e.V. bestellen: info@fasd-deutschland.de oder beim Verlag.

 

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Wenn Liebe allein nicht reicht … Hyperaktiv, verhaltensauffällig, impulsiv, distanzlos, Lernschwierigkeiten oder vielleicht doch FASD?“ am 30.10. in Leonding, Österreich

Posted on August 30, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

plan B gem. GmbH aus Oberösterreich läd Pflege-, Adoptiv- und Krisenpflegeeltern, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagog/innen, Berater/innen und alle am Thema Interessierten zur Fachtagung „Wenn Liebe allein nicht reicht … Hyperaktiv, verhaltensauffällig, impulsiv, distanzlos, Lernschwierigkeiten oder vielleicht doch FASD?“ am 30.10. nach Leonding ein.

Referentin wird Gisela Michalowski, die Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. sein.

Veranstaltungsflyer

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Lehrgang zur Beratung und Begleitung von Menschen mit FASD

Posted on August 11, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Martinsclub Bremen e.V. organisiert gemeinsam mit der PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH einen Lehrgang zur Beratung und Begleitung von Menschen mit FASD. Dieser zielt darauf ab, eine intensive interdisziplinäre Beschäftigung mit dem Themenfeld FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder – Fetales Alkoholsyndrom) und den daraus erwachsenden Handlungs- und Beratungsmöglichkeiten zu bieten.

Zielgruppe sind MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung, der Familien- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, in Erziehungsstellen, in Frühförderung, Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und in Beratungsstellen sowie ÄrztInnen, JuristInnen und Lehrkräfte. Die im Lehrgang integrierten Fachforen richten sich auch an Pflege- und Adoptiveltern.

Dieser bundesweit ausgeschriebene Lehrgang findet vom 10.-14.11.2014 und 26.-30.01.2015 in zwei Blockwochen statt. Zwischen den beiden Blockwochen erstellen die Teilnehmenden eine Projektarbeit.

nähere Informationen

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