Clip „Wie ich meine Mutter gefunden habe“

Posted on Oktober 17, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEine Reportagereihe von PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks, beschäftigt sich mit der Frage „Wie komme ich ohne Eltern klar?„.

Der 3. Teil „Wie ich meine Mutter gefunden habe“ zeigt Luisa, die meint „Wenn man adoptiert ist, dann begleitet einen das ein Leben lang“.

Sie kam als kleines Mädchen zu ihrer Adoptivfamilie. Obwohl sie bei ihren Adoptiveltern glücklich ist, lässt sie ihre Herkunft nicht los. Sie will wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind und was ihre Geschichte ist. Also macht sie sich auf die Suche nach ihrer biologischen Mutter.

Zwei weitere Beiträge beschäftigen sich damit in Heimerziehung aufzuwachsen und einen unbekannten Samenspender als Vater zu haben.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“

Posted on September 21, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logoDer Tagesspiegel stellt am 20.09.2017 den Film „Goldkinder“ (wir berichteten) im Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“ ausführlich vor.

„Der Film, ein Mix aus Dokumentarfilm, Musikclip und fiktionalen Elementen, ist ein Langzeitprojekt. Er ist in den Jahren 2013 bis 2016 entstanden.“

„Die Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger, die die Film-Workshops angeleitet hat, sagt: „Es ging auch darum, dass die Kinder lernen, dazu zu stehen, wer sie sind.““

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Heute: Premiere von „Goldkinder“ in Berlin

Posted on September 20, 2017. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Tagesspiegel berichtet am 20.09.2017 im Artikel „Berliner Pflegekinder vor der Kamera“ von der heute stattfindenden Premiere des Films „Goldkinder“ von und mit Berliner Pflegekindern ab 18 Uhr in der ufaFabrik Berlin. (wir berichteten)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Doku-Tipp: „Deutschland-Reportage: Bei Anruf Kind“

Posted on Juli 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

In der SWR Mediathek kann die „Deutschland-Reportage: Bei Anruf Kind“ online angesehen werden.

Bereitschaftspflege-Familien müssen Kinder in Not sehr schnell aufnehmen – oft innerhalb weniger Stunden. So beispielsweise auch den fünfjährigen Erik oder die drei Wochen alte Cornelia. Einige Monate lang hat ein SWR-Kamera-Team diese beiden Kinder in mehreren Bereitschaftspflege-Familien durch schwierige Zeiten begleitet.

Diese Familien bieten ihnen solange ein Zuhause, bis das Jugendamt klären kann, wo die Kinder in Zukunft leben werden. Manchmal nur Wochen, manchmal einige Monate. Bereitschaftspflege, das ist erste Hilfe für Kinder in Not. Sehr oft sind es Kinder, die von ihren Eltern vernachlässigt oder gar misshandelt wurden.

Es ist anspruchsvoll und herausfordernd, was Bereitschaftspflege-Familien leisten. Und doch nur vorübergehend. Warum machen sie das? Und wie überstehenden die Kinder eine Zeit mit solch tiefgreifenden Veränderungen?

Der Film von SWR-Autorin Iris Eichler begleitet Erik und Cornelia auf dem Weg in ein neues Leben. Er zeigt, wie Bereitschaftspflege-Familien mit ihrer großen Verantwortung für die belasteten Kinder leben.

zum Beitrag in der SWR-Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Pflegeeltern für ARTE-Doku gesucht

Posted on Juli 11, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoIn einer 30 Minuten langen Fernsehdokumentation für den öffentlich-rechtlichen TV-Sender arte, will der freie Journalist und Autor Johannes Nichelmann anlässlich der Debatte um das sogenannte Kinder- und Jugendstärkungsgesetz fragen:

  • Sind Rückführungen von Pflegekindern um jeden Preis sinnvoll?
  • Wie ergeht es Pflegemüttern- und Vätern, sowie leiblichen Eltern mit der jetzigen rechtlichen Situation?
  • Wie gehen Kinder damit um, sich z.T. jahrelang in einer Warteschleife zu befinden?

Nichelmann und sein Team möchten Menschen aller Seiten anhören und mit der Kamera begleiten.

Hierfür werden Pflegefamilien gesucht, die momentan in der Situation sind, dass sie ihr Pflegekind wieder den leiblichen Eltern übergeben sollen, ohne dass sie das möchten. Außerdem werden leibliche Eltern gesucht, die sich bemühen ihr eigenes Kind wieder bei sich aufnehmen zu können.

Sind Sie betroffen? Bitte schreiben Sie an: arte-protagonist@gmx.de

Unter dieser Adresse werden gerne auch etwaige Rückfragen beantworten.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: „Zum Verwechseln ähnlich“

Posted on Juli 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Am 13.07.2017 kommt die französische Komödie „Zum Verwechseln ähnlich“ in die deutschen Kinos.

Paul (Lucien Jean-Baptiste) und Sali (Aïssa Maïga) haben ihre Wurzeln im Senegal und wohnen in Paris, wo sie einen Blumenladen betreiben. Es gelingt ihnen dort sogar, ihre in Afrika lebenden Familien glücklich zu machen, indem sie die Traditionen der Heimat wahren. Seit Jahren bereits versuchen Paul und Sali, ein Kind zu adoptieren – die Freude ist also groß, als ihnen mit dem kleinen Benjamin vom Amt ein Baby angeboten wird. Der süße, pflegeleichte Racker hat die beiden Adoptiveltern im Nu verzückt, die sich auch schnell keine Gedanken wegen Benjamins weißer Hautfarbe machen. Im 21. Jahrhundert sollte ein schwarzes Pariser Paar keine Problem bekommen, wenn es ein weißes Kind hat, oder? Doch Madame Mallet (Zabou Breitman), die beim Amt für Familienzusammenführung arbeitet, sieht das anders. Auch beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz und in den Augen der Großeltern Mamita (Marie-Philomène Nga) und Ousmane (Bass Dhem) ist die Farbkombination sehr wohl problematisch…

FSK ab 0 freigegeben

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Doku: „Wenn Pflegekinder erwachsen werden“

Posted on Juni 5, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoDie WDR Dokumentation „Menschen hautnah: Wenn Pflegekinder erwachsen werden“ zeigt, wie drei ehemalige Pflegekinder einer Pflegefamilie als junge Erwachsene um Schule, Jobs, Wohnungen kämpfen und darum, ein glückliches Leben führen zu können. Dabei bleibt ihre ehemalige Pflegefamilie eine wichtige Anlaufstation.

Der Film stellt die Fragen: Können aus den Kindern, die hungern mussten und geschlagen wurden, glückliche Erwachsene werden, die ihr Leben im Griff haben? Kann eine Pflegefamilie die ersten schlimmen Jahre vergessen machen?Wie stark ist der Drang, die Fehler der Herkunftseltern zu wiederholen?

Die Dokumentation von Liz Wieskerstrauch kann online angesehen werden: http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/wenn-pflegekinder-erwachsen-werden-100.html

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Film-Tipp: „Vater und Sohn“

Posted on Mai 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der japanische Film „Vater und Sohn“ wurde in Cannes 2013 ausgezeichnet und ist noch bis zum 22.05. in der ARTE-Medithek anzusehen.

Die Familienväter Ryota und Yudai könnten unterschiedlicher nicht sein. Ryota ist ein Erfolgsmensch, der im turbulenten Herzen der Metropole mit seiner Frau und seinem Sohn Keita eine Hochhaussuite bewohnt. Er liebt seinen Sohn, hat aber kaum Zeit für ihn, denn er ist vor allem auf beruflichen Erfolg aus. Am Stadtrand lebt Yudai mit seinen drei Kindern und seiner Frau sorglos in den Tag hinein und kümmert sich vielleicht zu viel um Spaß und Kurzweil und zu wenig um finanzielle Sicherheit. Eines Tages kreuzen sich die Schicksale beider Familien, als sich herausstellt, dass eine Krankenschwester die Söhne Keita und Ryusei vor sieben Jahren nach der Geburt vertauscht hat. Nun stehen die Eltern vor einer schweren Entscheidung: Sollen die Kinder zurückgetauscht werden – oder in der Familie aufwachsen, in der sie sich zu Hause fühlen? Mit „Vater und Sohn“ drehte Koreeda Hirokazu 2013 ein „zärtliches Gedicht“, wie es ein Kritiker schrieb (Robbie Collin in „The Telegraph“), über die unterschiedlichen Auffassungen von Elternschaft und Vaterliebe und stellt in rücksichts- und respektvollem Ton die Frage, was wichtiger ist: Blutsverwandtschaft oder über ein Leben lang gewonnene Zuneigung und Vertrauen.

zum Film in der ARTE-Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoHeute ist deutschlandweiter Kinostart des reizenden Animationsfilmes aus deutscher Produktion „Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper“. Er ist ohne Altersbegrenzung freigegeben.

Handlung: Der verwaiste Spatz Richard wird liebevoll von einer Storchenfamilie aufgezogen. Dass er selbst kein Storch ist, würde ihm niemals in den Sinn kommen. Erst als sich Eltern und Bruder im Herbst für den langen Flug ins warme Afrika rüsten, offenbaren sie ihm die Wahrheit: Ein kleiner Spatz ist nicht geschaffen für eine Reise wie diese und sie müssen ihn zurücklassen. Für Richard ist das kein Grund, den Kopf in die Federn zu stecken. Afrika? Das sollte doch zu schaffen sein und er wird es beweisen! Also macht er sich auf eigene Faust auf den Weg und bekommt auch schnell Gesellschaft auf seiner Reise: Olga, die etwas zu groß geratene Zwergeule und ihr imaginärer Freund Oleg sowie Kiki, der selbstverliebte Karaoke-Wellensittich mit Höhenangst. Der Beginn eines turbulenten Abenteuers, das die drei Überflieger über sich hinauswachsen lässt!

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Jugend-TV-Serie: „Das Geheimnis der Hunters“ ab 08.05.

Posted on April 8, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

Am 08.05.2017 startet auf dem Jugendsender Nickelodeon Germany in deutscher Erstausstrahlung die amerikanisch-niederländische Abenteuer-Comedyserie „Das Geheimnis der Hunters“ (Hunter Street). Die Folgen laufen montags bis freitags um 20.05 Uhr.

Im Mittelpunkt stehen fünf Pflegekinder aus Amsterdam, die versuchen herauszufinden, was mit ihren verschwundenen Pflegeeltern passiert ist.

nähere Informationen

Trailer (englisch):

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“

Posted on März 15, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Beitrag „Das Beste für mein Kind – Mütter geben ihr Baby zur Adoption frei“ aus der  Dokureihe 37 Grad werden drei Mütter begleitet, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Jedes Jahr werden in Deutschland um die 4000 Kinder adoptiert. Sich für immer von seinem Baby trennen – eine unvorstellbar schwere Situation. Die Frauen möchten dem Neugeborenen die Chance auf ein besseres Leben schenken. Und doch machen sich diese Mütter Vorwürfe.

Wiederholung auf 3sat: 20.03.2017, 23:55 Uhr

Man kann den Film online über die ZDF-Mediathek ansehen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Wunschkinder“ am 25.01.

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm 25.01.2017 zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Fernsehfilm „Wunschkinder“ (2017):

Im Beruf sind Marie und Peter sehr erfolgreich, doch ihr größter Wunsch bleibt unerfüllt: eine eigene Familie. Nach mehreren schmerzhaft gescheiterten Versuchen, auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, entscheiden sich Marie und Peter, nicht aufzugeben und streben eine Adoption in Russland an. Getragen von ihrer Sehnsucht und nach vielen Monaten der Vorbereitung und des Wartens machen sie sich auf den Weg, um ihre künftige Tochter Nina in einem Kinderheim, tausende Kilometer von Deutschland entfernt, kennenzulernen.

Noch ahnen sie nicht, dass sie erst am Anfang einer Tour de Force gegen die russischen Behörden stehen – und vor der größten Herausforderung ihrer Beziehung, denn während Marie und Peter um ihr zukünftiges Kind kämpfen, steht die Frage im Raum: Verfolgen wir noch das gleiche Ziel? Jeder für sich – und vor allem als Paar?

Der Film basiert auf den Erlebnissen von Marion Gaedicke, die 2009 darüber das Buch „Wunschkind: Geschichte einer Adoption“ veröffentlichte.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: „NICHT OHNE UNS!“

Posted on Januar 24, 2017. Filed under: International, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

logoAm 19. 01. startete der preisgekrönte Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ in den deutschen Kinos.

Darin begleitet Regisseurin Sigrid Klausmann Kinder auf der ganzen Welt auf ihrem Schulweg, jeder anders und einzigartig. 15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten.

Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern.

Ein Film über die Zukunft des Planeten, die unsere Kinder einmal mit gestalten werden – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!

Alles zum Film und wo er zu sehen ist unter www.nichtohneuns-film.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Rumäniens vergessene Generation – Adoptierte Kinder suchen ihre Eltern

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoZehntausende rumänische Kinder wurden in den 1990er Jahren adoptiert, viele von ihnen sind nun auf der Suche nach ihrer Herkunft.

Über die Schwierigkeiten auf sie bei ihrer Wurzelsuche stoßen, berichtet ein Beitrag des Auslandsjournal am 11.01.2017.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Schweizer Kinofilm: „RESET – RESTART“

Posted on Dezember 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logorer-plakat-a2-ohne-500x5000_q90Mischa Steiner wird 1976 im Alter von dreieinhalb Jahren aus Südkorea in die Schweiz adoptiert. Aufkeimende Fragen zum Adoptionsverlauf und seiner Herkunft verdrängt er jahrelang. Erst im Alter von 35 Jahren wagt er es, sich mit diesem „schwarzen Loch der Kindheit“ auseinanderzusetzen und findet in seinen Unterlagen einen ungelesenen Brief, in dem seine Halbschwester die Namen seiner Geburtseltern nennt. Mischa beschliesst, den offenen Fragen nun konsequent nachzugehen: Von heute auf morgen kündigt er seinen Job und seine Wohnung in Basel und wandert nach Korea aus. Eine Reise ins Ungewisse beginnt…

Judith Lichtneckerts feinfühliger Debütfilm „RESET – RESTART“ erzählt von einem Mann, der auf der Suche nach dem persönlichen Glück einen riesigen Einschnitt in seiner Biographie wagt.

Der Kinofilm startet am 08.12.2016 in der Deutschschweiz.

zur Homepage des Filmes

zum Trailer

zu einem Interview mit der Regisseurin

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Filmtipp: Interview mit Autor Jochen Baier

Posted on Dezember 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

Jochen Baier, Autor des 2016 im Herbig Verlag erschienenen Buches „Adoptiert – Mein Leben lang“ wurde in der Reihe Alpha-Forum interviewt.

Jochen Baier ist Professor für Englische Literatur, Landeskunde und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd. Als Jugendlichem wurde ihm bewusst, dass er nicht bei seinen leiblichen Eltern, sondern bei Adoptiveltern aufwuchs. In seinem jüngsten Buch betrachtet er das Thema Adoption nicht nur aus Sicht des Adoptierten, sondern lässt auch abgebende und aufnehmende Eltern zu Wort kommen.

zum Film in der ARD-Mediathek (45 min)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Filmtipp: „Niemand darf es wissen – Corinne und ihr Geheimnis“

Posted on Dezember 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das Format 37 Grad begleitete die Autorin Maike Conway zehn Jahre lang das Pflegekind Corinne mit der Kamera.
Von klein auf durfte die heute 20-Jährige mit niemandem über ihre HIV-Infektion sprechen, mit der sie während der Geburt von ihrer Mutter infiziert wurde. Zu groß war die Angst vor sozialer Ausgrenzung in dem kleinen, bayerischen Dorf. Wie führt man ein Leben mit einem solchen Geheimnis?

Die Dokumentation kann online angesehen werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: Die Hände meiner Mutter

Posted on November 25, 2016. Filed under: Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 1. Dezember startet der neue Film des Regisseurs Florian Eichinger über den sexuellen Missbrauch eines Jungen durch seine Mutter. Eichinger, der auch das Buch zu der Geschichte geschrieben hat, antwortet auf die Frage, wie er zu dem Thema gekommen ist: »Bei der Recherche zu einem anderen Film bin ich im Internet zufällig auf einen anonymen Erfahrungsbericht gestoßen, der mich sehr fasziniert hat. Ein paar Klicks später wusste ich, dass der Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs den Anteil von Frauen unter den Tätern immerhin auf 10-20% beziffert, bei enorm hoher Dunkelziffer.«

Johannes Wilhelm Röhrig, der Unabhängige Beauftragte für die Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, sagt über den Film:
»Die Hände meiner Mutter zeigt ohne jeden Voyeurismus eindrücklich und bewegend, was es heißt, als Junge von der eigenen Mutter missbraucht zu werden. Dass auch Frauen Täterinnen sein können, ist eines der größten gesellschaftlichen Tabus. Der Film zeigt, wie sexueller Missbrauch über Jahre und Jahrzehnte hinweg verdrängt werden – und mit welcher Wucht er plötzlich erinnert und erneut ins eigene Leben eingreifen kann.«

Die deutsche Film- und Medienbewertung hat den Film mit dem Prädikat »besonders wertvoll« ausgezeichnet: »Die Hände meiner Mutter ist eine überzeugende, beeindruckende und tief bewegende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Thema. Ein wichtiger, kluger und reflektierter Film, der Mut machen kann, über solch ein Thema zu reden. Denn das Schlimmste, was man tun kann, ist Schweigen.« Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben.

Quelle: Pressemeldung von farbfilm-verleih GmbH, Berlin, 14. Oktober 2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Man liebt sie, als wären’s die eigenen …“ – Pflegekinder mit Behinderung am 25.11.

Posted on November 21, 2016. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Beitrag „Man liebt sie, als wären’s die eigenen …“ – Pflegekinder mit Behinderung von Beatrice Sonhüter aus der Reihe Stolperstein wird am 25.11. um 12.30 Uhr auf 3Sat ausgestrahlt.

Manche Paare und Familien stellen sich einer besonderen Aufgabe: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Zwei dieser Familien begleitet die Sendung.

Der Film (29.11 min) kann auch online angesehen werden: nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Die Entscheidung – Nils, unser behindertes Pflegekind“

Posted on Oktober 23, 2016. Filed under: Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Am 27.10. um 23.25 Uhr wird die Dokumentation „Die Entscheidung – Nils, unser behindertes Pflegekind“ vom WDR ausgestrahlt:

Maria und Paul stehen mitten im Leben und haben vier gesunde Kinder groß gezogen. Noch fühlen sie sich mit ihren 50 Jahren nicht alt genug, um an die Rente zu denken. Sie haben sich deshalb etwas Besonderes vorgenommen: Sie möchten ein behindertes Kind zur Pflege in ihre Familie aufnehmen.

Doch wird es für sie eine große Herausforderung werden, sich eventuell für den Rest ihres Lebens an ein behindertes Pflegekind zu binden. Wird sich ein Kind finden und wenn ja, wie stark wird die Behinderung sein? Werden sie stark genug sein, um den notwendigen Pflegeaufwand zu leisten? Wie wird das Kind darauf reagieren, plötzlich in einer neuen Familie zu leben?

Nach einem halben Jahr wird ein Kind gefunden. Als der sechsjährige Nils in das Leben von Maria und Paul tritt, verändert sich nicht nur Marias und Pauls Leben radikal. Er braucht rund um die Uhr Pflege, da immer etwas passieren kann. Sei es ein zu geringer Sauerstoffgehalt oder ein Infekt, der durch den Schnitt an seiner Luftröhre entstehen kann.

Die Filmemacher durften die Familie eineinhalb Jahre lang begleiten. Von der ersten Idee, ein behindertes Kind zur Pflege aufzunehmen, bis zum ersten gemeinsamen Urlaub mit Nils an der Nordsee.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Bremen: Filmprojekt mit geflüchteten Jugendlichen geplant

Posted on Oktober 20, 2016. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11. und 12.02.2017 findet ein spannender Workshop für geflüchtete Jugendliche statt, den PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbh in Kooperation mit dem LidiceHaus in Bremen veranstalten wird. Zusammen mit dem Medienbüro „Vomhörensehen“ drehen die jungen Menschen einen Film über ihr neues Leben in einer Bremer Pflegefamilie, machen selber Interviews, lernen, wie eine Kamera geführt wird und ein Film entsteht. An dem gemeinsamen Wochenende werden Ideen gesammelt und ein Drehbuch entwickelt.

An fünf darauffolgenden flexiblen Dreh- und Schnittterminen, werden die Jugendlichen von den beiden Medienpädagogen dabei unterstützt, einen richtigen Film zu produzieren. Und natürlich wird es auch eine Premiere geben. Das Filmprojekt wird durch Spenden finanziert. Anmeldungen sind schon jetzt möglich bei Susanne Müller, 958820-42, s.mueller@pib-bremen.de

Quelle: PiB-Post 2016-10

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Mit Bilderbuch und Touchscreen: Orientierungen für Eltern

Posted on September 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Deutsche Liga für das Kind hat den Film »Mit Bilderbuch und Touchscreen. Junge Kinder und Medien« herausgegeben. Der Film orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder und begleitet Familien auf ihren individuellen Wegen durch die Vielfalt analoger und digitaler Medien. In dokumentarischen Beobachtungen, Interviews und Trickfilmsequenzen werden praktische Anregungen gegeben, wie ein gesundes, am Wohl des Kindes orientiertes Aufwachsen mit Medien gelingen kann.

Der Film richtet sich in erster Linie an Eltern. Weitere Zielgruppen sind pädagogische Fachkräfte sowie Auszubildende und Studierende. Es werden Antworten unter anderem auf folgende Fragen gegeben: Welche Medien sind in welchem Alter angemessen und wieviel Medienzeit ist sinnvoll? Wo können Medien die Entwicklung unterstützen und auf welche Weise können Kinder vor Gefahren durch Medien geschützt werden? Was heißt es, Kindern Medienkompetenz zu vermitteln? Wie nutze ich selbst digitale Medien und was lebe ich damit vor?

Der erste Teil vermittelt in vier Kapiteln Grundlagen der Medienerziehung, die Bedeutung von Kinderbüchern und des Vorlesens oder altersgerechte erste Begegnungen mit digitalen Medien und die Rolle der Eltern als Vorbilder. Im zweiten Teil werden praktische Empfehlungen für den Umgang mit Medien im Familienalltag gegeben. Die Empfehlungen haben das Ziel, eine kreative, möglichst interaktive und selbstbestimmte Nutzung analoger und digitaler Medien zu fördern.

Exemplare des Films sind erhältlich im Onlineshop: www.fruehe-kindheit-online.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kinofilm „Brown Bread: the story of an adoptive family“ online

Posted on Juni 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Der prämierte Kinofilm „Brown Bread: the story of an adoptive family“ ist jetzt bestellbar und online zugänglich.

Er erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer amerikanischen Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der Filmemacherin Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

DVD Bestellungen (Europa): contact@brownbreadthefilm.com

Streaming (Europe):  https://stream.realeyz.de/media/Brown+Bread/0_687v0927

Flyer zum Film

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dokumentarfilm „Future Baby“ startet

Posted on April 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Heute startet in Österreich der Dokumentarfilm „FUTURE BABY“ in den Kinos. Die österreichische Regisseurin Maria Arlamovsky ist selbst Adoptiv- und Pflegemutter.

FUTURE BABY beleuchtet das komplexe Feld medizinisch-technisierter Geburtenkontrolle aus unterschiedlichen Perspektiven. Rund um den Globus besucht Maria Arlamovsky MedizinerInnen, WissenschafterInnen und TechnikerInnen in Kliniken und sterilen Laboratorien, begleitet Paare mit Kinderwunsch, Eizellenspenderinnen und Leihmütter zu Untersuchungen und Eingriffen. Sie lässt BefürworterInnen und SkeptikerInnen zu Wort kommen und spricht mit der ersten Generation künstlich gezeugter Kinder.

Homepage zum Film

Interview mit der Filmemacherin

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Filmtipp: „Nestwärme auf Zeit – Aus dem Leben einer Pflegefamilie“

Posted on März 4, 2016. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Dokumentarfilm „Nestwärme auf Zeit – Aus dem Leben einer Pflegefamilie“ (88.36 min) kann noch bis zum 02.04. in der SWR Mediathek online angesehen werden.

Das Filmteam begleitet über einen längeren Zeitraum eine erfahrene Pflegefamilie mit zwei jugendlichen Töchtern und einem 7-jährigen Dauerpflegesohn, die zusätzlich einen 16-jährigen Jugendlichen und weitere Kinder in Bereitschaftspflege aufnehmen. Alle Beteiligten kommen zu Wort: Pflegeeltern, leibliche Kinder, Pflegekinder, leibliche Eltern, betreuende Jugendamtsmitarbeiter und weitere Personen.

zur Sendung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Film-Tipp: „Ich brauch‘ neue Eltern“

Posted on Februar 12, 2016. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

ZDFtivi strahlte am 06.02.2016 den Beitrag „Ich brauch‘ neue Eltern“ (23,32 min) aus. pur+ trifft darin Pflegekinder und Pflegefamilien und erzählt kindgerecht ihre Geschichten:

Wenn ich als Kind nicht bei meinen Eltern bleiben kann, was passiert dann? Wo komme ich hin? Wer kümmert sich um mich? pur+ verfolgt das Schicksal von Pflegekindern in Deutschland. Lizzy und Timmy sind Geschwister. Seit Jahren leben sie getrennt in Pflegefamilien, treffen sich aber regelmäßig. Auch zur leiblichen Mutter haben beide Kontakt. Welchen Schwierigkeiten kennen sie? Was ist für Timmy und Lizzy Familie?

Erwähnt wird auch das Theaterprojekt mit Berliner Pflegekindern: “23 PFLEGEKINDER RAUBEN DIR DEN SCHLAF! (wir berichteten).

→ zum Beitrag in der ZDFtivi-Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Beitrag: „FAS-Kinder: Pflegeeltern fühlen sich im Stich gelassen“

Posted on Februar 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im NDR Magazin „Hallo Niedersachsen“ vom 07.02.2016 wurde der Beitrag „FAS-Syndrom: Pflegeeltern kritisieren Jugendamt“ gesendet. Der Beitrag (5,21 min) kann online angesehen werden.

Sendungsinfo:
Alkohol in der Schwangerschaft kann beim werdenden Kind zu schweren Behinderungen führen. Rund 30.000 Kinder und ihre Eltern müssen allein in Niedersachsen damit leben, so die Schätzung laut Deutschem Ärzteblatt 2013. Die Kinder leiden unter dem sogenannten fetalen Alkohol-Syndrom (FAS). Langanhaltende Wutausbrüche, Lernschwächen und Verstöße gegen Regeln – das sind nur einige der Erscheinungsformen dieser Behinderung. Im Landkreis Celle schlagen Pflegeeltern nun Alarm, die sich um FAS-Kinder kümmern. Einige fühlen sich vom Jugendamt des Kreises im Stich gelassen.

Wichtig sind klare Strukturen und Abläufe im Alltag
Es ist kurz nach 13 Uhr – Mittagessen bei Familie Hagen-Bleuel. Der 17-jährige Pflegesohn hilft mit, den Mittagstisch zu decken. Ein geregelter Tagesablauf sei extrem wichtig für ihren Pflegesohn, sagt Silke Hagen- Bleuel. Neues, Unvorhergesehenes oder Stress quittiere er zuweilen mit Wutausbrüchen. „Er hat uns wirklich mehrfach an die Grenzen geführt“, berichtet die Pflegemutter. „Immer wieder haben wir auch um Hilfe gebeten, um mehr Unterstützung.“ Das sei abgelehnt worden. Stattdessen habe das Jugendamt sinngemäß erklärt: Wenn Sie nicht mehr können, sagen Sie Bescheid, dann geht das Kind in eine Heimeinrichtung. Familie Hagen-Bleuel aber will kämpfen – ihr Pflegesohn soll bleiben.

Vertrauen zum Jugendamt verloren
Das Vertrauen zum Kreisjugendamt in Celle bröckelt, denn die Pflegemutter erfährt durch Zufall, dass das Jugendamt schon früh von den Alkoholschäden ihres Pflegesohns gewusst haben muss. „Unsere Sozialarbeiterin besuchte uns, blätterte in der Akte und ich fand diesen Bericht, nach dem ich mehrfach gefragt hatte“, erinnert sie sich. „Ich stellte dann fest, dass die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg ausdrücklich empfohlen hat, man möge einen engmaschigen, professionellen Betreuungsrahmen für das Kind wählen.“

Auch andere Familien beklagen mangelnde Unterstützung
Von engmaschiger Betreuung aber könne keine Rede sein, kritisiert auch Marina Groß. Sie ist ebenfalls Pflegemutter eines FAS-Kindes, einer im Mutterleib durch Alkohol geschädigten Tochter. Schon die Kontaktaufnahme mit dem Amt sei schwierig. „Ich habe massive Schwierigkeiten, überhaupt jemanden ans Telefon zu kriegen“, beschwert sich Groß. Auch E-Mails würden nicht beantwortet, Telefonate sowieso nicht mehr. „Letzte Woche habe ich mehrmals versucht anzurufen, bis ich dann Rufunterdrückung gemacht habe“, erzählt sie. Dann habe sie den Vormund ans Telefon bekommen. „Aber es ist ein sehr, sehr schwerer Kontakt.“

Jugendamt-Leiterin spricht von „Einzelfällen“
Das Kreisjugendamt Celle weist all das zurück. Die Leiterin Gabriele Wiese-Cordes spricht von Einzelfällen. Die meisten Pflegefamilien seien mit der Betreuung durch das Amt sehr zufrieden, sagt sie und präsentiert eine Zufriedenheitsbefragung, die das Amt angefertigt habe. „Auch vor dem Hintergrund der Probleme, die sich mit einem Kreis von zwei bis vier Pflegeeltern ergeben haben: Die überwiegende Mehrheit ist im Grund zufrieden“, meint die Behördenleiterin.

Pflegeeltern mit FAS-Kindern wollen im Verein Kräfte bündeln
Gleichwohl wollen die Betroffenen im Landkreis Celle jetzt einen Verein gründen, um die Interessen von Pflegeeltern mit FAS-Kindern gegenüber dem Kreisjugendamt besser bündeln zu können. Die Gründung soll noch in der kommenden Woche erfolgen.

Berater: Jugendämter kennen sich mit FAS oft nicht aus
Die Situation im Landkreis Celle sei typisch für Jugendämter, die FAS nicht wirklich akzeptieren, sagt Klaus ter Horst, therapeutischer Leiter der diakonischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Eylarduswerks in Bad Bentheim. „Es gibt Jugendämter, wo manchmal auch die Frage gestellt wird, ob da eine Modediagnose mit im Raum steht“, erklärt er. „Dort sind die Pflegeeltern die Experten.“ Die Entscheider hätten in Bezug auf diese Erkrankung „noch nicht so viel Wissen“. Der Pflegesohn von Silke Hagen-Bleuel wird bald volljährig – die Pflegemutter ist stolz darauf, dass sich ihre Familie nicht hat unterkriegen lassen. „Wir haben durchgehalten, bis heute“, sagt sie, „und ich glaube, auch das Jugendamt freut sich darüber, denn wir haben damit dem Landkreis Celle ganz, ganz viel Geld gespart.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dokumentation über Careleaverin

Posted on Januar 26, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die WDR Dokumentation „Menschen hautnah: Der Traum vom Aufstieg“ verfolgte über drei Jahre die Careleaverin  Julia Schmid.

Das Filmteam lernte Julia Schmid vor drei Jahren kennen, als sie völlig auf sich gestellt war. Eine fleißige Schülerin vor dem Abitur mit drei Nebenjobs. Sie lebte allein und kämpfte sich ohne Unterstützung ihrer Familie durchs Leben. Ihr Ziel: das Abitur, und danach studieren. Julia möchte Richterin werden, sich für Gerechtigkeit einsetzen, die sie selbst nie erleben durfte. Sie wuchs in schwierigen Verhältnissen auf und musste immer wieder ins Heim. Ein Talentscout von der Westfälischen Hochschule entdeckt sie und möchte ihr helfen, ihr großes Ziel zu erreichen.

Der Film (43,19 min) kann online angesehen werden.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

“Brown Bread” am 27.01. im Urania Kino, Berlin

Posted on Januar 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der eindrucksvolle Dokumentarfilm “Brown Bread” der amerikanischen Filmemacherin Sarah Gross wird am 27.01. im Urania Kino in Berlin gezeigt (englisch mit deutschen Untertiteln).

Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie” erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der heute in Berlin lebenden Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

Brown Bread wurde schon in Amerika in verschiedenen Städten gezeigt und mit dem “Best World Documentary” Preis beim Harlem International Film Festival (New York City) ausgezeichnet.

nähere Infomationen zum Film

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kinderfilmwelt.de präsentiert: 50 Meilensteine der Kinderfilmgeschichte

Posted on Dezember 1, 2015. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Begeisternd, berührend, außergewöhnlich und zeitlos: Mitte Dezember erweitert das Portal „Kinderfilmwelt.de“ seine Rubrik „Klassiker des Kinderfilms“. 50 besonders empfehlenswerte Titel laden Kinder und ihre Eltern auf eine Entdeckungsreise durch fast 100 Jahre Kinderfilmgeschichte ein. Die Filme spannen den Bogen vom Stummfilmklassiker bis zur zeitgenössischen Coming-of-Age-Erzählung, sie erzählen von Alltagsabenteuern und Märchen, vergegenwärtigen Geschichte oder entwerfen fantastische Welten.

Bei der Zusammenstellung der 50 Werke war der Kinderfilmwelt-Redaktion neben der hohen Qualität der 50 Werke auch die Ausgewogenheit des Angebotspektrums für alle Altersstufen von 5 bis 12 Jahren wichtig. Zusätzlich sind viele Themen, Genres, Gestaltungsweisen und Produktionsländer berücksichtigt. Viele der Filme haben die Kinoerlebnisse von Generationen geprägt und setzen bis heute ästhetische Standards, an denen sich die Filmkunst für junge Zuschauer messen lassen muss. Neben filmhistorischen Perlen wie Gerhard Lamprechts „Emil und die Detektive“ sind aber auch zahlreiche Kinderfilmproduktionen der letzten 15 Jahre berücksichtigt. „Seit der Jahrtausendwende hat sich im Kinderfilmbereich sehr viel getan; das Themen- und Genrespektrum ist breiter geworden, die formale Sorgfalt beachtlich und die Ansprache der Zielgruppe so differenziert wie nie zuvor“, erläutert Filmexperte Christian Exner vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF). „Filme wie „Tomboy“ oder „Der Traum“ mögen zwar noch nicht in die Filmgeschichte eingegangen sein, wir sind aber von ihrer Einzigartigkeit und Qualität so überzeugt, dass wir sie Kindern und ihren Eltern schon jetzt als „moderne Klassiker“ empfehlen möchten“, ergänzt seine Kollegin Natália Wiedmann.

Kinderfilmwelt.de ist ein Angebot des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF), das jungen Filmfans Kritiken und Altersempfehlungen zu aktuellen Kinderfilmen im Kino und Neuerscheinungen auf DVD bietet. Das Portal wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Ab sofort finden Kinder wie Eltern auf Kinderfilmwelt.de unter „Unsere Filmtipps“ Rezensionen, Bilder, Bewertungen und medienpädagogische Altersempfehlungen zu folgenden Klassikern des Kinderfilms:

  • Als Unku Edes Freundin war (Helmut Dziuba, DDR 1981)
  • Amy und die Wildgänse (Carroll Ballard, USA/Kanada 1996)
  • Anne liebt Philipp (Anne Sewitsky, Norwegen 2011)
  • Auf Wiedersehen, Kinder (Louis Malle, Frankreich/BRD/Italien 1987)
  • Billy Elliot (Stephen Daldry, UK/Frankreich 2000)
  • Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki, Japan 2001)
  • Coraline (Henry Selick, USA 2009)
  • Das doppelte Lottchen (Josef von Báky, BRD 1950)
  • Das Dschungelbuch (Wolfgang Reitherman, USA 1967)
  • Das Geheimnis von Kells (Tomm Moore, Irland 2009)
  • Das Mädchen Wadjda (Haifaa Al-Mansour, Deutschland/Saudi-Arabien 2012)
  • Der kleine Eisbär (Piet de Rycker/Thilo Rothkirch, Deutschland 2001)
  • Der König der Masken (Wu Tianming, China/Hong Kong 1996)
  • Der Krieg der Knöpfe (Yves Robert, Frankreich 1962)
  • Der Traum (Niels Arden Oplev, Dänemark 2005)
  • Der Vagabund und das Kind (Charlie Chaplin, USA 1921)
  • Die Abenteuer des Prinzen Achmed (Lotte Reiniger/Carl Koch, Deutschland 1923)
  • Die Geschichte vom kleinen Muck (Wolfgang Staudte, DDR 1953)
  • Die letzten Glühwürmchen (Isao Takahata, Japan 1988)
  • Die Reise der Pinguine (Luc Jacquet, Frankreich/USA 2005)
  • Die Schneekönigin (Gennadiy Kazanskiy, Sowjetunion 1966)
  • Die Unglaublichen (Brad Bird, USA 2004)
  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Bozena Nemcová, Tschechoslowakei/DDR 1973)
  • E.T. – Der Außerirdische (Steven Spielberg, USA 1982)
  • Ein Pferd für Winky (Mischa Kamp, Niederlande/Belgien 2005)
  • Ein Schweinchen namens Babe       (Chris Noonan, Australien/USA 1995)
  • Emil und die Detektive (Gerhard Lamprecht, Deutschland 1931)
  • Ernest & Célestine (Benjamin Renner/Vincent Partar/Stéphane Aubier, Frankreich 2012)
  • Feivel, der Mauswanderer (Don Bluth, USA 1982)
  • Gritta von Rattenzuhausbeiuns (Jürgen Brauer, DDR 1985)
  • Hände weg von Mississippi (Detlev Buck, Deutschland 2007)
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Alfonso Cuarón, UK/USA 2004)
  • Kinder des Himmels (Majid Majidi, Iran 1997)
  • Kletter-Ida (Hans Fabian Wullenweber, Dänemark/Schweden/Norwegen 2002)
  • Mein Leben als Hund (Lasse Hallström, Schweden 1985)
  • Mein Nachbar Totoro (Hayao Miyazaki, Japan 1988)
  • Michel in der Suppenschüssel (Olle Hellbom, Schweden 1971)
  • Mondscheinkinder (Manuela Stacke, Deutschland 2005)
  • Nordsee ist Mordsee (Hark Bohm, BRD 1976)
  • Ronja Räubertochter (Tage Danielsson, Schweden/Norwegen 1984)
  • Schneewittchen und die sieben Zwerge (Walt Disney, USA 1937)
  • Stella – Kleine große Schwester (Sanna Lenken, Schweden/Deutschland 2015)
  • The Liverpool Goalie – Oder: Wie man die Schulzeit überlebt (Arild Andresen, Norwegen 2010)
  • Tomboy (Céline Sciamma, Frankreich 2011)
  • Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse (Ella Lemhagen, Schweden/Dänemark/ Norwegen/Island 2001)
  • Vogelscheuche (Rolan Bykov, Sowjetunion 1984)
  • Wall-E (Andrew Stanton, USA 2008)
  • Wallace & Gromit: Die Techno-Hose (Nick Park, UK 1993)
  • Whale Rider (Niki Caro, Neuseeland/Deutschland 2002)
  • Wo die wilden Kerle wohnen (Spike Jonze, USA/Australien/Deutschland 2009)

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums vom 01.12.2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln

Posted on November 21, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Eine Dokumentation des Schweizer Fernsehens hat Adoptierte auf der Suche nach ihren Wurzeln begleitet: „Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln„.

Wie gehen Menschen damit um, nicht zu wissen, wer ihre Eltern sind? Nicht zu wissen, warum die eigene Mutter sie zur Adoption freigegeben hat? «DOK» beleuchtet das Schicksal dreier Erwachsener, die beschlossen haben, den Schleier zu lüften, der auf ihrem ersten Lebensabschnitt liegt.

Die Sendung vom 19.11. (ca. 50 min) kann auf den Seiten des SRF nachgesehen werden oder auch auf YouTube.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: „FREISTATT“ – …wenn Du nicht artig bist kommst Du ins Heim

Posted on November 20, 2015. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz | Schlagwörter: , , |

Die Heimerziehung der 50er und 60er Jahre thematisiert der preisgekrönte Film „FREISTATT“  von Marc Brummund, der ab 24. November in die Kinos kommt.

Kurzinhalt: Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren. Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.

Spezielle Aufführungen:

  • Samstag, 21.11.2015, 18.05h: Filmpalette in Jever in Anwesenheit von Marc Brummond
  • Sonntag, 22.11.2015, 15.00h: Filmpalast in Sulingen. Vorführung mit anschließender Autogrammstunde mit Marc Brummond und Wolfgang Rosenkötter zum DVD-Start
  • Dienstag, 01.12.2015, von 9 Uhr: Hochschulöffentliche Veranstaltung im Audimax der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Nach der Aufführung des Spielfilms findet eine Podiumsdiskussion mit dem Zeitzeugen Wolfgang Rosenkötter, dem Spiegel-Redakteur Peter Wensierski (Autor des Buches „Schläge im Namen des Herrn“), dem Leiter der Jugendhilfe „Bethel im Norden“ Herrn Rüdiger Scholz, dem Schauspieler Langston Uibel (im Film Anton) und dem 1. Vorsitzenden der IGFH, Dr. Hans-Ullrich Krause statt. Moderation: Prof. Dr. Regina Rätz

zur Film-Homepage

Trailer:

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD Fachzeitschrift 4/2015: „Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptiveltern“

Posted on November 8, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Ausgabe 4/2015 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe hat sich dem Thema “Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptiveltern“ verschrieben. Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptivfamilien: Eine Fallgeschichte
  • Annemaria Köhler: Eigensinnige Familien und die Dominanz des Alltagslebens: Wie Pflegeeltern Schulungsangebote nutzen
  • Imke Büttner & Corinna Petri: Kommunikation mit Pflegekindern
  • Klaus ter Horst: Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in der stationären Jugendhilfe
  • Axel Neb: Haftpflichtversicherung im Innenverhältnis für Pflegeeltern nach § 33 SGB VIII + PFAD-Rechtsschutzversicherung für Pflegeeltern nach § 33 SGB VIII und Adoptionspflege nach § 1744 BGB
  • RA Peter Hoffmann: Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern
  • Pflegeeltern als Vormund
  • Ulrike Schulz: Gut vernetzt? Pflege- und Adoptiveltern im Online-Zeitalter
  • Margit Huber: Highlight des Ländergremiums: Preisgekrönter Film „Brown Bread“
  • Der Bundesverband – viel unterwegs im Herbst

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Film-Tipp: „Auslandsadoption: Kinderglück mit Grenzen“

Posted on Oktober 28, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der sehr interessante Dokumentarfilm „Auslandsadoption: Kinderglück mit Grenzen“ von Anne Georget (Frankreich, 2015, 1h26min) kann auf den Seiten von ARTE online angesehen werden.

Sendungsinfo:
Die Zahl der internationalen Adoptionen ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Die Wartezeiten auf ein Adoptivkind sind somit drastisch gestiegen. Aufgrund der geringen Anzahl „adoptierbarer“ Kinder, ist die internationale Adoption zu einer Herausforderung unter den Nationen und zu einem vielsagenden Spiegelbild zwischenstaatlicher Beziehungen geworden. Es gibt Nationen, die viele Kinder zur Adoption entsenden oder empfangen, und andere, die sich im positiven Fall internationalen Abkommen zum Schutz von Kindern anschließen und sich an Gesetzesvorschriften halten; im negativen Fall wiederum gibt es Länder, die bei Kinderhandel wegschauen oder Adoptionen für Erpressungen nutzen.

Die geopolitischen Aspekte, die bei Auslandsadoptionen eine Rolle spielen, haben im Laufe der Geschichte immer wieder zu neuen Allianzen und Konflikten geführt. Mittlerweile sind es die Herkunftsländer der Kinder, die die Fäden in der Hand halten und immer mehr Sicherheiten für die Aufnahme ihrer Kinder fordern.

Der Dokumentarfilm begleitet die Berater der französischen Adoptionsbehörde, der weltweit größten öffentlichen Agentur für die Vermittlung von Kindern an Adoptiveltern, bei ihrer Arbeit. Sie unterstützen die künftigen Eltern und erläutern, welche Anforderungen die Herkunftsländer an die Aufnahmefamilie stellen. Sie begleiten die Anträge der Kandidaten, die häufig auf eine harte Geduldsprobe gestellt werden. Behörden in Burkina Faso wollen beruhigt und Adoptionsverfahren in Haiti nach zahlreichen Fällen von Kinderhandel in der Zeit nach dem Erdbeben wieder behutsam ins Rollen gebracht werden.

Im Mittelpunkt des Films stehen die Familien, die sich ein Kind wünschen. Doch er beleuchtet auch, inwieweit Auslandsadoptionen diplomatische Beziehungen beeinflussen und welche Bedeutung sie für die internationale Zusammenarbeit haben.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Brown Bread“ am 12.11. im Bali Kino, Berlin

Posted on Oktober 22, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der eindrucksvolle Dokumentarfilm „Brown Bread“ der amerikanischen Filmemacherin Sarah Gross wird am 12.11. um 18 Uhr im Bali Kino am Teltower Damm 33 in Berlin gezeigt (englisch mit deutschen Untertiteln).

“Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie” erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der heute in Berlin lebenden Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

Brown Bread wurde schon in Amerika in verschiedenen Städten gezeigt und mit dem “Best World Documentary” Preis beim Harlem International Film Festival (New York City) ausgezeichnet.

Die Mitglieder des PFAD Ländergremiums durften den Film zusammen mit der Regisseurin ansehen und diskutieren. Sie können ihn sehr empfehlen!!!
Filmvorführungen und Diskussionen mit Frau Gross können gebucht werden.

nähere Infomationen zum Film

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue ARD-Sendung „Wo bist du?“ unterstützt in schwierigen Fällen der Wurzelsuche

Posted on Oktober 5, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für die ARD wird eine neue Sendung „Wo bist du?“ produziert, bei der Moderator Kai Pflaume nach Personen suchen wird, die sich aus den Augen verloren oder noch nie getroffen haben.

Die Redaktion der Fernsehproduktionsfirma von Günther Jauch, I&U TV in Köln, möchte darin z.B. auch Adoptierte bei ihrer Wurzelsuche im In- und Ausland unterstützen.

Kontakt: Laura Kubath, Redaktion „Wo bist Du?“, kubath@sterntv.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Tipp: „Die Adoption“ am 07.07.

Posted on Juli 1, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am Dienstag, den 07.07. (Wiederholung am Mittwoch, 08.07.15 um 02.10 Uhr) sendet die ARD um 22.45 die Dokumentation „Die Adoption„.

Fast vier Jahre begleitete die Filmemacherin Katrine W. Kjaer ein dänisches Paar mit seinen beiden aus Äthiopien adoptierten Kindern sowie deren leibliche afrikanische Eltern.

Senderinfo:
Sie beobachtete, wie das Leben sich nach der neuen Weichenstellung für beide Seiten entwickelte und hielt hoch emotionale Momente des Glücks, der Sorge, der Trauer und der Verzweiflung fest.
„Die Adoption“ ist neben der präzisen und hochspannenden Beobachtung einer Verpflanzung eine Parabel auf die soziale und kulturelle Getrenntheit der sogenannten „Dritten“ und der „Ersten“ Welt. Hautnah und fast schon schmerzhaft legt der Film den Finger in die offenen Wunden der großen Missverständnisse zwischen Europa und Afrika.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wirklichkeiten der Heimerziehung und der Pflegefamilien zwischen gestern und heute“ – Filmvorführung mit Podiumsgespräch am 14.03. in Wiesbaden

Posted on Februar 24, 2015. Filed under: Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

KOPF HERZ TISCH – Kindheit ohne Eltern“ lautet der Titel des Dokumentarfilms der Filmemacherin Sonja Töpfer über Kindheiten in Erziehungsheimen und Pflegefamilien in den 1950er- und 60er Jahren.

Die Regisseurin hat 10 Protagonist_innen mit einem roten Tisch und zwei Klappstühlen aufgesucht und dazu eingeladen, über ihre diesbezüglichen Erfahrungen und über ihre Bewältigungsstrategien zu sprechen – auf Augenhöhe, denn Töpfer hat selber einen Teil ihres Lebens im Kinderheim verbracht.

Sowohl der Runde Tisch Heimerziehung als auch der Runde Tisch Kindesmissbrauch in Institutionen haben verdeutlicht, dass Machtmissbrauch gegenüber Kindern und Jugendlichen in Institutionen der Erziehung, Bildung, psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung nicht nur ein Thema der Vergangenheit ist, sondern auch aktuell vorkommt. Der Runde Tisch Heimerziehung war letztendlich in Folge der Petition, die 2006 an den Deutschen Bundestag gerichtet wurde, gebildet worden. Diese bezog sich auf die wissenschaftliche Aufarbeitung der Missstände in Einrichtungen der Jugendhilfe in der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre. Eine solche Aufarbeitung hat inzwischen auf verschiedene Weise stattgefunden und auch neue Ergebnisse werden immer wieder veröffentlicht. Es gilt jedoch zu fragen, ob die bisher gewonnenen Erkenntnisse ins Bewusstsein der entsprechenden Institutionen gerückt sind.

Dies wird am 14.03. im Murnau Filmtheater in Wiesbaden nach der Filmvorführung von „KOPF HERZ TISCH“ im Podiumsgespräch diskutiert. An dem Podiumsgespräch nehmen folgende Personen teil:

  • Marlene Rupprecht, ehemalige Bundestagsabgeordnete, die die Anhörung der Petition im Bundestag 2006 ermöglicht hat,
  • Prof. Dr. Christian Schrapper, Professor am Institut für Pädagogik der Universität Koblenz-Landau, der u.a. zur Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, Heimkampagne und Heimreform geforscht hat,
  • Klaus Behnis (angefragt), Abteilungsleiter im Jugendamt Darmstadt-Dieburg und zuständig für Adoptionen und Inobhutnahmen,
  • Michael-Peter Schiltsky, bildender Künstler, der die Petition zur Heimerziehung an den Bundestag formuliert hat und Honorardozent an der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn zum Thema Heimerziehung der 50er bis 70er Jahre ist und
  • Sonja Toepfer, Filmemacherin.

Weitere Informationen zum Projekt Kopf-Herz-Tisch finden Sie hier.

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neuer Film Berliner Pflegekinder: Premiere am 21.03.

Posted on Februar 16, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Einladung zur Filmpremiere!

Nach „Freundliche Schatten“ folgt nun ein neuer Film aus 2 Workshops für Berliner Pflegekinder, der am 21.03. um 14 Uhr im Kino Central, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin Premiere hat.

Berliner Pflegekinder haben ihre Themen in zwei Kurzfilm-Workshops anlässlich 25 Jahre Kinderrechtskonvention mitgebracht. Gemeinsam mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger und der Contra Medienwerkstatt haben die Pflegekinder Storyboard und Dialoge zusammen entwickelt und vor sowie hinter der Kamera agiert. Der Film ist entstanden in den Workshops „Nur im Doppelpack“ (2014) und „Bleib wie du bist“ (2013).

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., Sigrun Schnarrenberger und die Contra Medienwerkstatt laden jetzt ganz herzlich zu der Premiere des ca. 30-minütigen Filmes ein. Im Anschluss bieten wir Getränke und Snacks an. Der Filmtitel wird noch nicht verraten!

Petra Schrödel, Vorsitzende des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V., die Regisseurin Sigrun Schnarrenberger, Robin Bodenhaupt von der Contra Medienwerkstatt und die mitwirkenden Kinder und Jugendlichen freuen sich darauf, Sie begrüßen zu dürfen.

Um Anmeldung wird gebeten unter:
telefonisch: 030 / 21 00 21 0 – per Fax: 030 / 21 00 21 24 oder
per E-Mail: info@arbeitskreis-pflegekinder.de

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Brown Bread“: Film und Diskussion am 10.02. in Berlin

Posted on Februar 1, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, International, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 10.02. um 19 Uhr wird im taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin der Film „Brown Bread“ (englisch mit deutschen Untertiteln) von Filmemacherin Sarah Gross gezeigt. Die Regisseurin schildert darin ihre bewegte Kindheit in den USA mit Adoptivgeschwistern unterschiedlicher ethnischer Herkunft.

Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt, an der neben Sarah Gross auch Dr. Carmen Thiele und Bernd Junker vom PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. als Expertinnen teilnehmen werden. Die Moderation übernimmt taz-Chefredakteurin Ines Pohl. Diskussionsthemen werden Adoption, Familie und Integration sein.

Der Eintritt ist frei.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: Musical-Film „Annie“

Posted on Januar 16, 2015. Filed under: Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der am 15.01. startetende Kinofilm „Annie“ versetzt die Handlung des auf der Comicstripserie „Little Orphan Annie“ von 1924 basierenden Broadway-Musicals in die Gegenwart.

Filminfo:
Annie, ein kleines, fröhliches Pflegekind, ist tough genug, um sich auch 2014 in den Straßen von New York zu behaupten. Als Baby wurde sie einst von ihren Eltern verlassen, die ihr jedoch das Versprechen gaben, eines Tages zu ihr zurückzukommen. Seitdem war das Leben für Annie mit ihrer gemeinen Pflegemutter Miss Hannigan nicht immer leicht. Doch alles könnte sich ändern, als plötzlich der abgebrühte Wirtschafts-Tycoon und New Yorker Bürgermeister-Kandidat Will Stacks auf der Bildfläche erscheint.

www.annie-film.de

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Nur im Doppelpack – Berliner Pflegekinder drehten den zweiten Kurzfilm

Posted on November 7, 2014. Filed under: Berlin, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Berliner Pflegekinder mit Freundinnen, Freunden und Filmcrew – Foto: Contra Medienwerkstatt

Berliner Pflegekinder mit ihren Freundinnen und Freunden, im Alter von 11 bis 19 Jahren, haben in einem Kurzfilm-Workshop in den Sommerferien 2014 wieder einen Kurzfilm gedreht. Thematischer Ausgangspunkt war, wie beim letzten Workshop, die Kinderrechtskonvention.

Gemeinsam mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger und der Contra Medienwerkstatt haben die Pflegekinder Storyboard und Dialoge zusammen entwickelt. Nach den anstrengenden und erlebnisreichen Dreharbeiten haben sie sich einen Tag mit Erlaubnis der Grün Berlin GmbH auf dem Tempelhofer Feld erholt und ausgetobt. Jede(r) konnte vor und hinter der Kamera machen, was er/sie kann und zeigen wollte.
Das übergeordnete Motto war Freundschaft. Darum ging es u.a. auch in den Fragen, die sich die TeilnehmerInnen gegenseitig in den anschließenden Interviews stellen konnten. Dieses Thema wurde auch während zweier Folgetage auf einem Landgasthof mit vielen Tieren und Lagerfeuer aufgegriffen, u.a. in einem selbstgetexteten Song frei nach einem Titel der Gruppe Charity Children.

Alle TeilnehmerInnen sind mit dem Gefühl nach Hause gegangen, etwas zusammen geschafft zu haben und ihre eigene ganz persönliche Realität selbstbewusster wahrnehmen zu können.

Damit hat der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. mit der Unterstützung von Aktion Mensch sein zweites Workshop-Projekt in Zusammenarbeit mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger (Konzept, Antragstellung und Durchführung) und der Contra Medienwerkstatt realisiert. Weitere Kurzfilm-Workshops sind in Planung.

Einen kurzen Einblick gibt der Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( 1 so far )

Dokumentarfilm „Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie“ am 12.10. in München

Posted on Oktober 9, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Am 12.10. wird der Dokumentarfilm „Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie““ (englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln) um 15 Uhr in München im Gabriel Filmtheater, Dachauerstr. 16 als „Sneak Preview“ gezeigt.

„Brown Bread: die Geschichte einer Adoptivfamilie“ erzählt, wie sechs Kinder mit ganz unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft zusammen in einer Familie aufwachsen. Der Film ist die persönliche Auseinandersetzung der Filmemacherin Sarah Gross damit, wie Adoption ihre Familie und Lebensanschauung geprägt hat.

Brown Bread wurde schon in Amerika in verschiedenen Städten gezeigt und mit dem „Best World Documentary“ Preis beim Harlem International Film Festival (New York City) ausgezeichnet.

nähere Informationen

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV Dokumentation „Schwierige Liebe: Adoptivkinder mit Alkoholsyndrom“

Posted on September 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die am 11.09. ausgestrahlte Dokumentation „Schwierige Liebe: Adoptivkinder mit Alkoholsyndrom“ aus der WDR Reportagereihe Menschen Hautnah kann online nachgesehen werden. Sie berichtet über zwei Familien mit alkoholgeschädigten Adoptivkindern.

nähere Informationen zur Sendung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Film-Tipp: „Der Rassist in uns“

Posted on Juli 9, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Hamburg, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 10. Juli strahlte ZDFneo die neueste Dokumentation über den Blue-Eyed Workshop von Diversity Works aus. „Der Rassist in uns“ begleitet einen Workshop mit 40 Teilnehmer/innen in Hamburg und zeigt, wie leicht man zum Opfer von Diskriminierung werden kann und, wie schnell diskriminierendes Verhalten zugelassen wird.

39 Menschen wurden in Hamburg angesprochen, ob Sie nicht bei einer Fernsehproduktion mitmachen möchten. Es ginge um ein soziale Lernerfahrung und sie müssten bitte noch ihre Augenfarbe angeben. So landeten im April einigermaßen ahnungslose Teilnehmer in einer Alten Fabrik und wurden, wie üblich in den Blue Eyed Workshops , in Braunäugige und Blauäugige eingeteilt. Der Workshop, die Auswertung und die Reaktionen sowohl der Teilnehmenden als auch der beiden Psychologen, die das Geschehen im Nebenraum kommentierten, lassen tiefe Einblicke in die Wirkungsmechanismen von Diskriminierung, Mitläufertum und von verschiedenen Formen des Widerstandes zu. Die Offenheit der Teilnehmenden zeigt, wie nachhaltig die Lernerfahrung war.

zum Film in der ZDF-Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV: „Pflegekind heimlich vom Amt wieder abgeholt“

Posted on Juni 7, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Sachsen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das MDR Magazin EXAKT berichtete in seiner Sendung vom 04.06.2014 von einer sehr fragwürdigen Herausnahme eines fünfjährigen Pflegekindes in Sachsen. In kurzen Interviews äußerten sich auch Prof. Klaus Wolf sowie Johannes und Angela Rupp.

zum Beitrag „Pflegekind heimlich vom Amt wieder abgeholt“ in der ARD Mediathek

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( 1 so far )

TV-Dokumentation „Eltern zweiter Klasse – Wie tauglich ist das Modell Pflegefamilie für Kinder in Not?“

Posted on Mai 21, 2014. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Dokumentation „Eltern zweiter Klasse – Wie tauglich ist das Modell Pflegefamilie für Kinder in Not?“ von NDR und MDR von 2013 ermöglicht intensive Einblicke in die Welt der Pflegefamilie. Familien und Experten, darunter Prof. Klaus Wolf und Prof. Ludwig Salgo kommen zu Wort. Die Regisseurinnen Jana Lindner und Elisabeth Enders zeigen was grundsätzlich schiefläuft und warum sich Pflegeeltern ungerecht behandelt fühlen. Sie gehen der Frage nach, wie sich das Modell Pflegeeltern ändern muss, damit es auch in Zukunft im Sinne der Kinder funktioniert.

Senderinformationen:

Pflegeeltern haben Kinder auf Zeit. Die Ersatzeltern brauchen Durchhaltevermögen und starke Nerven, ein großes Herz und Leidensfähigkeit. Denn was sie mit den ihnen anvertrauten Kindern erleben, hat keine Notfallhilfe des Jugendamtes in den Akten. Wenn ein traumatisiertes Kind endlich Geborgenheit findet, fängt es an, seinen „Rucksack auszupacken“. Dann lebt es die Ängste, Aggressionen, Verletzungen, Demütigungen und Vernachlässigungen aus, die es zuvor erlebt hat. In Deutschland klagen Pflegeeltern zunehmend darüber, dass sie sich von den Jugendämtern wie Dienstleister behandelt fühlen. Experte im Film ist neben anderen der Jurist Ludwig Salgo. Er fordert, die Position von Pflegeeltern zu stärken.

Sozialpädagoge Klaus Wolf mahnt an: Pflegefamilien müssen viel besser unterstützt werden. Die Dokumentation besucht unter anderem eine Familie in Sachsen. Das Beispiel zeigt: Die meisten Kinder sind aufgrund der Verhältnisse, in denen sie die ersten Jahre gelebt haben, traumatisiert, verhaltensauffällig, oft auch geistig behindert. Schäden durch Alkohol in der Schwangerschaft spielen eine große Rolle. Oft ist den Pflegeeltern vorher nicht klar, wie stark beschädigt die Körper und Seelen der Kinder sind. Das zeigt auch die Geschichte einer Familie in Dresden, die sich aus eigener Kinderlosigkeit heraus entscheidet, ein Pflegekind aufzunehmen.

Ein großes Problem in Pflegefamilien ist die Re-Traumatisierung der Kinder durch die Kontakte mit ihren leiblichen Eltern. Hier müssten die Jugendämter durch fachliche Begleitung unterstützen, denn Pflegeeltern bleiben damit oft allein. Nicht selten kommt es auch zu rechtlichen Fehlentscheidungen rund ums Sorgerecht – mit gravierenden Folgen.

Den Autorinnen Jana Lindner und Elisabeth Enders ist eine beeindruckende Dokumentation gelungen – mit vielen emotionalen Momenten aus dem Leben von Pflegefamilien und einer schonungslosen Analyse des Modells Pflegefamilie in Deutschland und Frankreich.

Man kann die Sendung (51.33 min) auf youtube finden unter „Dokumentation – Eltern zweiter Klasse“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Berliner Pflegekinder drehten einen Kurzfilm: Freundliche Schatten

Posted on April 2, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. startete im letzten Jahr ein Filmprojekt mit Pflegekindern: Bleib wie du bist ;). Die Regisseurin Sigrun Schnarrenberger hat, in Zusammenarbeit mit der Contra-Medienwerkstatt, mit Pflegekindern im Alter von 10 bis 19 Jahren den Kurzfilm „Freundliche Schatten“ abgedreht. Das Projekt wurde von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin (jfsb) unterstützt. Thematischer Ausgangspunkt des Workshops war das in der UN-Kinderrechtskonvention verankerte Recht auf eine Fami­lie, auf elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause.

Entstanden ist ein ca. 20-minütiger Genremix aus Dokumentarfilm, fiktionaler Erzählweise und Musikclip, der ohne pädagogischen Zeigefinger den psychosozialen Hintergrund in leisen Andeutungen miterzählt.

Der Film wurde am 29. März 2014 im Rahmen des 22. Internationalen Filmfestivals Contravision erstmals öffentlich im Kino Central gezeigt. Die Premierenbesucher waren beeindruckt.

Der hier eingestellte 2-minütige Trailer gibt einen kurzen Einblick:

Quelle: Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. vom 01.04.2014

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...