Sozialministerium und Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) starten neues saarlandweites Gastfamilienprogramm für unbegleitete minderjährige Ausländer

Posted on Februar 23, 2016. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Saarland | Schlagwörter: , |

Das saarländische Sozialministerium sucht Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Ausländer und hat dazu gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen ein Gastfamilienprogramm ins Leben gerufen.

Ab sofort wird der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) das neue Programm saarlandweit koordinieren und betreuen. „Mit diesem Programm wollen wir den unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA) die Chance eröffnen, in einer saarländischen Familie aufzuwachsen  und sich in ihrer neuen Heimat wohlzufühlen“, sagte Sozialministerin  Monika Bachmann.

Die Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen, Gaby Schäfer, ergänzt: „Der SKF bringt als anerkannter Trägerverein seit Jahrzehnten Pflegekinder und Pflegeeltern zusammen und betreut diese auch. Diese langjährige Erfahrung wollen wir in dieses neue Projekt einbringen, um den Jugendlichen in einer Familie Geborgenheit und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.“

Der SkF hat zur Durchführung des Programms eine Gastfamilienberatungsstelle eingerichtet. Interessierte Familien aber auch Einzelpersonen werden durch den betreuenden Fachdienst des SkF überprüft und beraten. In diesem Verfahren lernt die zuständige Fachkraft die Familien persönlich kennen und informiert sie über alle relevanten Themen und Fragen. Die Standards für Pflegefamilien müssen selbstverständlich erfüllt werden, das heißt die potentiellen Pflegepersonen müssen gesicherte finanzielle Verhältnisse vorweisen, über ausreichend Wohnraum verfügen und außerdem ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein medizinisches Attest vorlegen.
Ziel soll es sein, den jungen Flüchtlingen innerhalb einer Familie ein sicheres Zuhause zu bieten und den Integrationsprozess zu fördern. „Durch das miteinander Leben und Wohnen werden die Jugendlichen Teil einer Familie und lernen sowohl unsere Kultur als auch unsere hiesigen Werte und Normen kennen“, erklärte Bachmann. „Dies erleichtert zum Beispiel auch den Spracherwerb enorm.“

Für die optimale Umsetzung des Programms ist eine zuverlässige und auf Vertrauen basierende Kooperation zwischen der zuständigen Fachkraft des SkF und der Familie auf der einen, als auch dem Jugendlichen auf der anderen Seite, während der gesamten Unterbringungszeit von zentraler Bedeutung. Das erste Seminar mit Familien, die sich bereits im Bewerberverfahren befinden, findet voraussichtlich am 5. März 2016 statt. Das Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit rd. 42.000 Euro finanziell gefördert.

Interessierte Familien und Einzelpersonen, die sich vorstellen können, einen jungen Flüchtling bei sich aufzunehmen, wenden sich bitte an den SkF Saarbrücken.

Sozialdienst kath. Frauen e.V.
Richard-Wagner-Straße 17
66111 Saarbrücken
Tel. 0681/936259-0
E-Mail: sekretariat@skf-saarbruecken.de

Ansprechpartnerin:
Frau Amary Becker, Sozialarbeiterin B.A.
Telefon: 0681-936259-28
E-Mail: a.baecker@skf-saarbruecken.de

Quelle: Medien-Info des Saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vom 22.02.2016

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Dialog Erziehungshilfe – Schwerpunktausgabe „25 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz“

Posted on Juli 1, 2015. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Schule | Schlagwörter: , , , , , |

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kinder- und Jugendhilfegesetzes gibt AFET, der Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., eine Schwerpunktausgabe des „Dialog Erziehungshilfe“ heraus. Heft 2-2015 beinhaltet auf 68 Seiten im DIN A4-Format folgende Fachartikel:

  • Von der integrativen zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe (Dr. Heike Schmid-Obkirchner, Leiterin des Referats 512 – Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe im BMFSFJ)
  • Ein Blick zurück in die Zukunft. Ein allgemein rückblickender, einordnender und in die Zukunft schauender Beitrag zu 25 Jahren KJHG (Maria Kurz-Adam, Jugendamtsleiterin München)
  • 25 Jahre Hilfen zur Erziehung im SGB VIII – Statistische Befunde fachlich interpretiert. (Sandra Fendrich, Jens Pothmann, Agathe Tabel, TU Dortmund)
  • Landesjugendämter im Wandel (Birgit Zeller, Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter)
  • Jugendämter – Hohe Ansprüche und wachsende Aufmerksamkeit (Claudia Völcker, Jugendamt Speyer)
  • Fachliche Veränderungen und neue Herausforderungen aus Sicht eines freien Trägers (Rainer Kröger, AFET-Vorsitzender, Geschäftsführer Diakonieverbund Schweicheln)
  • 25 Jahre Hilfen für junge Volljährige – Skizze einer Zwischenbilanz (Prof. Dr. Dirk Nüsken, ev. FH Bochum)
  • Was hat sich beim Kinderschutz und den Kinderrechten getan? (Cordula Lasner-Tietze, Dt. Kinderschutzbund Bundesverband e.V.)
  • Schule und Jugendhilfe. Mehr als eine Kooperationsbeziehung?! (Sabrina Brinks/Heinz Müller, Institut für sozialpädagogische Forschung-Mainz)

Die Artikel enthalten jeweils einem Rückblick, eine Beschreibung der Gegenwart und einen Blick in die Zukunft.

Das Heft kostet 8,00 Euro zzgl. Porto.

⇒ zur Bestellung

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Junge Flüchtlinge in Bremer Pflegefamilie

Posted on April 27, 2015. Filed under: Bewerber, Bremen, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Jeden Tag kommen junge Flüchtlinge ohne Eltern in Bremen an. Manche von ihnen leben dann in einer Pflegefamilie, die die Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) sucht und begleitet. Eine Bremer Journalistin hat über den jungen Ernest aus Ghana und seine Pflegefamilie in der ZDF-Serie Sonntag berichtet.

⇒ Sendung in der ZDF-Mediathek (ca. 21.-26. Sendeminute)

Freunde und die Wärme seiner Pflegefamilie helfen dem 17-jährigen Afrikaner durch den Alltag in Deutschland. Hier bewährt er sich, in der Schule und beim Sport. Seine Pflegemutter sagt: „Wir würden uns ein Bleiberecht für Ernest wünschen.“ Die neue Familie will dem Pflegesohn auch helfen, um seine in Libyen vermissten Eltern zu finden.

PiB sucht fortlaufend Menschen, die im Stadtgebiet Bremens leben und vielleicht selbst Pflegefamilie werden möchten. Wer sich interessiert, kann sich unter 958820 44 oder unter 958820 59 informieren.

Quelle: Meldung von PiB am 24.04.2015

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PFIFF startet Projekt „Pflegefamilien für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“

Posted on April 27, 2015. Filed under: Bewerber, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Mit Unterstützung der “Aktion Mensch” hat die PFIFF gGmbH Hamburg ihr neues Projekt an den Start gebracht: “Pflegefamilien für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge”. Ziel ist es, Pflegefamilien vor allem für jüngere oder gesundheitlich beeinträchtigte Flüchtlinge zu finden, die ihre Heimat aufgrund von Kriegen, Verfolgung oder Naturkatastrophen verlassen mussten.

Etwa 1300 minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge leben zurzeit in Hamburg. PFIFF setzt sich dafür ein, dass ein Teil der zumeist jugendlichen Flüchtlinge im geschützten Rahmen einer Pflegefamilie aufwachsen kann.

AnsprechpartnerInnen für das Projekt sind Anja Hense, T.: 040-410984-69, und Adam Muminovic, T.: 040-410984-82.

Quelle: PFIFF gGmbH vom 08.04.2015

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Informationstage 2015 des Evang. Vereins in Düsseldorf

Posted on Januar 4, 2015. Filed under: Bewerber, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Auch 2015 führt der Evangelischer Verein für Adoption und Pflegekinderhilfe e.V. in Düsseldorf wieder vier Informationstage für interessierte Adoptions- und Pflegeelternbewerber durch.

Die Termine sind jeweils Montags von 9.30 Uhr – 16.00 Uhr am

  • 02.02.2015
  • 04.05.2015
  • 03.08.2015
  • 02.11.2015

Diese Veranstaltungen finden im FFFZ Tagungshaus, Kaiserswerther Straße 450, 40474 Düsseldorf statt und können nur nach vorheriger Anmeldung beim Evang. Verein besucht werden.

nähere Informationen

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Monopolkommission fordert Ende der Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Juli 14, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Berlin. Die Monopolkommission hat in ihrem XX. Hauptgutachten die bestehende Wettbewerbssituation in der Kinder- und Jugendhilfe untersucht. Sie kommt darin zu dem ernüchternden Ergebnis, dass es immer noch erhebliche Wettbewerbsverzerrungen zum Nachteil von privat-wirtschaftlichen Leistungsanbietern in Deutschland gibt. In der Folge treten eine Überbürokratisierung, geringe Innovationen und/oder ein mangelndes Kostenbewusstsein auf.

Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe (VPK) fordert die Bundesregierung auf, endlich die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe zu beenden und hält die Notwendigkeit der Sicherstellung gleicher Voraussetzungen für alle Träger endlich für zwingend erforderlich.

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Monopolkommission die Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe klar erkannt und auch benannt hat. Die weiterhin bestehenden deutlichen Wettbewerbshindernisse zu Lasten privater Dienstleistungsunternehmen müssen endlich beendet werden. Nur auf diese Weise kann die Vielfalt der Trägerlandschaft sichergestellt werden und können sich die bestmöglichen Leistungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien entfalten“ erklärt VPK-Präsident Martin Adam.

„Der VPK befürwortet das Vorantreiben einer konsequenten Umsetzung und Anwendung von Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen für alle Leistungsangebote mit Rechtsanspruch. Es muss Schluss sein mit den diversen gesetzlichen Privilegien für gemeinnützige Anbieter zulasten von privaten Anbietern“, so der VPK-Präsident weiter. „Das sollte die Bundesregierung in der noch zu erwartenden Stellungnahme zum Gutachten der Monopolkommission berücksichtigen und durch entsprechende Gesetzesänderungen umsetzen“, fordert Adam abschließend.

Quelle Pressemitteilung der Spreeforum International GmbH vom 14.07.2014

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Programm der PFIFF Pflegeelternschule für 2014/2015 steht

Posted on Juli 6, 2014. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das neue Fortbildungsprogramm der Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg gibt es bereits als PDF zum Download.

Mit diesem Programm schnürt die Pflegeelternschule ein Angebot, das hoffentlich viele Pflegeeltern anspricht. Bindung, Umgang mit der leiblichen Familie, Traumatisierung – mit Veranstaltungen zu diesen Themen soll das Wissen der TeilnehmerInnen vertieft und ihnen Sicherheit bei der Begleitung des Pflegekindes gegeben werden. Bei der Auswahl der Inhalte hat das Team der Pflegeelternschule aber auch besonderes Augenmerk auf den praktischen Nutzwert gelegt: So haben z. B. Veranstaltungen zu den Rechten von Pflegeeltern, zur Vorbereitung auf Hilfeplangespräche oder zur Gestaltung von Umgangskontakten Platz im Jahresprogramm gefunden.

zum Programm vom Juli 2014 bis Juni 2015

Quelle: PFIFF vom 20.06.2014

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PFIFF hat kindgerechte Umgangskontakteräume

Posted on Juni 4, 2014. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Foto: PFIFF

Mit Hilfe der Kroschke Stiftung für Kinder aus Ahrensburg und des Round Table Hamburg-Winterhude hat sich der freie Träger PFIFF aus Hamburg einen Traum erfüllt: Zwei Räume für Umgangskontakte, die ganz nach den Bedürfnissen von Kindern eingerichtet sind.

Die Räume, die PFIFF mit eigenen Mittel Ende 2013 hatte umbauen lassen, wurden am Freitag, 23.5.2014, offiziell von Kindern eingeweiht. Um 14 Uhr schnitt einer der kleinen Gäste das rote Band durch und enterte gemeinsam mit 6 anderen Kindern die neuen Räume, die kindgerecht eingerichtet und mit hochwertigem Spielzeug ausgestattet sind.

Ziel: Umgangskontakten bei PFIFF sollen möglichst entspannt verlaufen, indem Kinder und Eltern spielend miteinander in Kontakt kommen. Dieses Konzept hatte den Round Table Hamburg-Winterhude überzeugt, dessen Mitglied Gordon Gifaldi bei der Einweihung anwesend war: “Wir unterstützen dieses Projekt aus vollem Herzen, weil es direkt Kindern zugute kommt.”

Auch die Kroschke Stiftung für Kinder hat mit ihren Fördermitteln entscheidend dazu beigetragen, dass die Umgangskontakteräume eingerichtet werden konnten. Ihre Geschäftsführerin Margret Matthies: „Für Kinder, die in Pflegefamilien leben, kann das Zusammentreffen mit den leiblichen Eltern sehr belastend sein. Und trotzdem ist es unverzichtbar. Ein geschützter Raum auf neutralem Boden kann die Belastung reduzieren. In einer kindgerechten, zum Spielen anregenden Umgebung können diese Begegnungen entspannt und positiv verlaufen. Dass davon so viele Kinder aus Hamburg und Umgebung profitieren können, hat uns überzeugt.“

Quelle: PFIFF gGmbH vom 28.05.2014

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Artikel „Jugendhilfeträger sucht in Herne nach Pflegeeltern für Migrantenkinder“

Posted on Februar 28, 2014. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die WAZ macht im Artikel „Jugendhilfeträger sucht in Herne nach Pflegeeltern für Migrantenkinder“ vom 27.02.2014 auf den Freien Träger PlanB Ruhr e.V. – Interkulturelle Kinder- und Jugendhilfe aufmerksam, der im Rahmen des Konzepts ‚Westfälische Pflegefamilien‘ des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe Familien mit und ohne Migrationshintergrund sucht, die Interesse haben, Pflegekinder aufzunehmen und dafür besondere interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

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PiB-Pflegeelternschule: Programm Frühjahr/Sommer 2014

Posted on Januar 21, 2014. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im neuen Programm der Pflegeelternschule von PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH für das erste Halbjahr 2014 finden sich auf 120 Seiten Kurse rund um die Erziehung, aber auch Entspannungs-, Familien- und Kinderkurse. Außerdem ist ein PiB-Angebot an Gruppen für aktive Pflegeeltern enthalten.

zum PiB-Programm Frühjahr/Sommer 2014

 

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Wetteraukreis: Pflegefamilien kritisieren Trägerwechsel

Posted on Oktober 5, 2013. Filed under: Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Wetterauer Zeitung berichtet am 04.10.2013  im Artikel „Pflegefamilien kritisieren Trägerwechsel“ vom Unmut der Pflegefamilien im Wetteraukreis über einen Wechsel ihres betreuenden Fachdienstes, der für 2014 geplant ist. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde die Aufgabe neu ausgeschrieben.

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Aufgaben des Jugendamts und freier Träger: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on September 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Aufgaben des Jugendamts und freier Träger“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Wolfgang Trede („Die Entwicklung der erzieherischen Hilfen in Deutschland – Befunde und Herausforderungen aus dem 14. Kinder- und Jugendbericht“),
  • Christian Schrapper („Als Kunde mit dem Jugendamt zufrieden? Was Kinder und Eltern von den Fachkräften eines Jugendamtes erwarten können und ob es für das Jugendamt wichtig ist, dass sie mit seinen Leistungen zufrieden sind“),
  • Reinhard Wiesner („§ 79a SGB VIII – Dimensionen der Qualitätsentwicklung im Jugendamt“),
  • Reinhart Wolff („Dialogische Qualitätsentwicklung zwischen öffentlichen und freigemeinnützigen Trägern“),
  • Jana Frädrich („Wenn man alleine nicht mehr weiter weiß – Beschwerdemanagement und Ombudsschaft für Kinder im Jugendamt“),
  • sowie ein Interview mit Thomas Meysen, fachlicher Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) in Heidelberg („Hinter der Behörde Jugendamt steht in erster Linie eine sehr leistungsfähige Serviceagentur“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge: „DAS JUGENDAMT. Unterstützung, die ankommt. Öffentlichkeitsarbeit von Jugendämtern als Beitrag zur Qualitätsentwicklung“, „Zusammenarbeit im Netzwerk für Kinderschutz und Frühe Hilfen Dresden“, „Die Initiative Habakuk – Ombuds- und Beschwerdestelle in der Kinder- und Jugendhilfe“, „Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. – Ein ombudsschaftliches Beratungsangebot in der Jugendhilfe“, „Zur Zusammenarbeit mit der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen. Die Sicht des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Sachsen e.V.“ und „Das sind uns die Kinder wert. Das Jugendamt der Stadt Düren stellt sich vor“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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Bericht vom Fortbildungstag zur Biografiearbeit in Recklinghausen

Posted on Juli 21, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Sozialdienst katholischer Frauen in Recklinghausen berichtet vom Seminar mit Birgit Lattschar vom 13.07. zum Thema „Biografiearbeit“:

Referentin Birgit Lattschar (Mitte) mit Sandra Baldschus (links) und Andreas Korte-Toffel vom SkF (Foto: SkF Recklinghausen)

„Ich weiß jetzt, wie wichtig es ist, mit meinem Kind ehrlich über seine Vergangenheit zu reden.“
Fortbildungstag für Pflege- und Adoptiveltern zur Biografiearbeit

Pflege- und Adoptivkinder haben viele Fragen, auch wenn sie sich nicht immer trauen, diese zu stellen: Warum wurde ich weggegeben? Warum leben meine Geschwister noch zu Hause? Hat meine Mutter mich nicht geliebt? Bin ich meinen Eltern ähnlich? Ist meine Mutter ein schlechter Mensch? Was habe ich von ihr geerbt? „Biografiearbeit ist eine Methode, die Lebensgeschichte eines Menschen zu thematisieren und so die Verarbeitung lebensgeschichtlicher Ereignisse zu fördern“, sagt Referentin Birgit Lattschar.

Eine besondere Herausforderung für Pflege- und Adoptivkinder ist es, von der eigenen Familie getrennt zu sein und gleichzeitig in eine neue Familie hineinzufinden. Viele können sich häufig gar nicht oder nur undeutlich an ihre eigene Vergangenheit erinnern. Und auf wichtige Fragen bekommen sie oft keine Antwort, zum Beispiel „Wie war das, als ich ein Baby war?“ oder „Welches Wort habe ich zuerst gesagt?“.

Bekannt ist mittlerweile, dass das Wissen um die eigene Geschichte Identität stiftet und hilft, die eigene Person anzunehmen. „Ich habe bis jetzt gedacht, es reicht aus, wenn ich meinem Kind ein Fotoalbum anlege, das damit beginnt, als es zu uns kam. Aber da fehlen ja drei Jahre seines Lebens“, sagt die Pflegemutter eines siebenjährigen Mädchens. „Wir haben ihr einmal erzählt, dass sie nicht in meinem Bauch war, mehr wollte sie gar nicht wissen.“

Birgit Lattschar vertritt die Haltung, dass wir nicht warten können, bis der Impuls zur Biografiearbeit vom Kind selbst kommt. Die Erwachsenen haben die Verantwortung auch für das Ansprechen schwieriger Wahrheiten und müssen dem Kind signalisieren, dass es die Fragen, die es sowieso hat, auch stellen darf. Irgendwann wird jedes Pflege- oder Adoptivkind mit seiner Herkunft konfrontiert. Es kommt nach Hause und sagt: „Ich brauche ein Babyfoto von mir“ oder „Wir sollen für die Schule einen Stammbaum machen“. Die Referentin rät den Eltern, diese Themen vorher mit den Kindern zu besprechen: „Hat dich im Kindergarten oder in der Schule schon mal jemand gefragt, warum du ein Pflegekind bist? Weißt Du, was du dann sagen kannst? Lass uns gemeinsam überlegen.“

Sie gibt einige Beispiele, wie Erwachsene auch erschütternde Geschichten kindgerecht und dennoch ehrlich erzählen können. Sie hat ein Bilderbuch mitgebracht, das Adoptiveltern für ihr Kind selbst gestaltet haben. Darin geht es um die Ente Felix, die als Küken ausgesetzt und dann an seine jetzigen Eltern vermittelt wurde. Die Geschichte des Kindes wird wahrheitsgemäß erzählt, aber so vermittelt, dass das Kind sie annehmen und damit leben kann. Entscheidend ist nicht die Frage, was ich meinem Kind erzähle, sondern wie ich etwas erzähle.

Deutlich wurde in der Diskussion, wie schwer es für die Bezugspersonen der Kinder ist, eine positive Haltung zu den ersten Eltern des Kindes zu haben, wenn man bedenkt, was die Kinder in deren Obhut Schlimmes erlebt haben. „Zumindest das Leben haben diese Eltern den Kindern geschenkt“, sagt Birgit Lattschar. „Wenn ich die leiblichen Eltern dafür wertschätze, zeige ich auch meinem Kind Wertschätzung.“

Eine Möglichkeit der Biografiearbeit ist das Erstellen eines Lebens- oder Erinnerungsbuches, das alles enthalten kann, was ich mit dem Kind zu seiner Geschichte mache – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Gefühle, Herkunftsfamilie, Pflegefamilie. Frau Lattschar hat viele Beispiele mitgebracht, die die Teilnehmer ermutigen sollen, das Thema gemeinsam mit ihrem Kind anzugehen. „Ich kenne kein Kind, das keine Lust hat, wenn es durch seine Pflegeeltern das Angebot bekommt, gemeinsam etwas zu seinem Leben zu basteln. Kreativität ist gefragt und es soll Spaß machen“, sagt die Referentin. Biografiearbeit ist keine Therapie, es ist wichtig, das Kind nicht zu überfordern und auf sein Tempo zu achten.

Das Seminar hat viele Ideen und Denkanstöße gegeben. „Ich weiß jetzt, wie wichtig es ist, mit meinem Kind ehrlich über seine Vergangenheit zu reden“, fasst eine Pflegemutter am Ende des Tages zusammen.

Die Weiterbildung war Bestandteil des Programms für Adoptiv- und Pflegeeltern, das der SkF Recklinghausen jedes Jahr zusammen mit dem Jugendamt auf die Beine stellt. „Wir sind froh, dass wir den Pflegeeltern diese Weiterbildung anbieten konnten und danken allen Mitgliedern, des Initiativkreises der Adoptiv- und Pflegeeltern, die durch ihren Beitrag diese Fortbildung ermöglicht haben“, sagt Giancarlo Cillis, Geschäftsführer des SkF. „Das Thema wurde auf Wunsch mehrerer Pflegeeltern in das Programm aufgenommen. Wir freuen uns, dass viele das Angebot angenommen und sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema beschäftigt haben“, sagt Andrea Korte-Toffel, die seit mehr als zwanzig Jahren im Adoptions- und Pflegekinderdienst arbeitet. „Wir als Fachdienst stehen den Pflegeeltern bei dieser anspruchsvollen Aufgabe gerne zur Seite und helfen auch dabei, Fragen zu beantworten und Fakten über die Lebensgeschichte des Kindes zusammenzutragen“, so ihre Kollegin Sandra Baldschus.

In diesem Jahr wird ebenfalls aus Mitteln des Initiativkreises eine weitere Veranstaltung angeboten: Am 28. September 2013 haben Pflegeväter und -kinder die Möglichkeit, gemeinsam einen Nachmittag in der Natur zu verbringen. Einladungen hierzu werden rechtzeitig verschickt.

Quelle: SkF Recklinghausen vom 19.07.2013

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Neue Pflegeelternkampagne in Nürnberg

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Bayern, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Unter dem Motto „Pflegeeltern gewinnen!“ haben die drei Nürnberger Träger (Sozialdienst Katholischer Frauen, Rummelsberger Dienste und SOS-Kinderdorf Nürnberg), die einen Pflegekinderdienst betreiben, zusammen mit dem Jugendamt der Stadt Nürnberg eine Kampagne zur Gewinnung von Pflegeeltern gestartet.

„Pflegeeltern gewinnen“ ist dabei durchaus im doppelten Sinne zu verstehen, denn die Eltern, die ein Pflegekind aufnehmen, empfinden den Familienzuwachs als Gewinn, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. Pflegeeltern werden nicht alleine gelassen mit Problemen, die ein Pflegekind mit sich bringt.

Quelle: Meldung von SOS-Kinderdorf Nürnberg vom 09.07.2013

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Dokumentation des PFAD Fachtages „Zwischen Jugendamt und Pflegefamilie – Freie Träger in der Pflegekinderhilfe“

Posted on März 9, 2013. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Dokumentation des PFAD Fachtages 2011 in Potsdam: „Zwischen Jugendamt und Pflegefamilie – Freie Träger in der Pflegekinderhilfe“ liegt vor als

  • DVD zur Tagung mit allen Grußworten und den beiden Hauptvorträgen
    • Die Rolle der freien Träger als Pflegekinderdienst (Prof. Dr. Peter Knösel)
    • Pflegefamilien als sichere Basis für Kinder aus ungünstigen Lebensverhältnissen (Dr. Hermann Scheuerer-Englisch)
  • und als schriftliche Dokumentation der kompletten Tagungsinhalte mit den Ergebnissen aller Arbeitskreise (72 Seiten)

Preise:

DVD: 5.- Euro zuzüglich Versandkosten
Broschüre: 10.- Euro zuzüglich Versandkosten
Kombipreis: 13.- Euro zuzüglich Versandkosten

Zu bestellen beim PFAD Bundesverband e.V., Oranienburger Straße 13–14, 10178 Berlin; E-Mail: info@pfad-bv.de

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Informationstage des Evangelischen Vereins für 2013

Posted on Januar 4, 2013. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

https://i2.wp.com/www.pfad-bv.de/dokumente/Logo.gifDer Evangelische Verein für Adoptions- und Pflegekindervermttlung e.V. veranstaltet im Jahr 2013 immer montags fünf ganztägige Informationstage für Adoptions- und Pflegeelternbewerber im FFFZ Hotel- und Tagungshaus in der Kaiserswerther Straße 450 in Düsseldorf:

  • 04.02.2013
  • 15.04.2013
  • 03.06.2013
  • 12.08.2013
  • 18.11.2013

Eine Anmeldung per E-Mail mit der Angabe Ihrer vollständigen Adresse ist notwendig. Für die Organisation und das Mittagessen werden Kosten in Höhe von pro Person 25,- Euro (pro Paar 50,- Euro) in Rechnung gestellt.

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Jahrbuch 2012/2013 von PFIFF ist erschienen

Posted on Dezember 17, 2012. Filed under: Bewerber, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit Texten von Eltern, Pflegeeltern und Fachkräften ist das neue Jahrbuch von PFIFF erschienen, in dem die Arbeit des Hamburger Trägers vorgestellt wird. Dabei werden die verschiedenen Bereiche von PFIFF z. T. in sehr persönlicher Form präsentiert.

Die gedruckte Ausgabe können Sie für eine Schutzgebühr von 2 Euro plus Porto bei PFIFF bestellen.

Alternativ ist eine lesefreundliche Internetversion aufrufbar.

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Kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien brauchen eine klare Perspektive

Posted on November 15, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert schnelle und eng getaktete Hilfeplanung

Die Anzahl von Kindern unter sechs Jahren in Heimen und Pflegefamilien in NRW ist seit 2005 um über 60 Prozent angestiegen. Jugendämter sehen sich immer häufiger verpflichtet, jüngere Kinder in Krisensituationen aus ihren Familien herauszunehmen. Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen in der Diakonie RWL fordert in einem Papier von allen Beteiligten, die Arbeit mit kleinen Kindern weiter zu qualifizieren. Das Papier bietet allen Verantwortlichen Orientierung und zeigt auf, was bei der Begleitung von betroffenen Kindern und Familien zu bedenken ist.

So haben etwa Kinder unter sechs Jahren ein schnelleres Zeitempfinden. Deshalb brauchen sie eine zeitlich eng getaktete Hilfeplanung mit klaren Aufträgen, wenn sie in einer Krise in einem Heim oder einer Pflegefamilie sind. „Kleine Kinder brauchen eine Perspektive, wie es mit ihnen weitergeht. Dafür benötigen sie eine Hilfeplanung in kürzeren Abständen als den üblichen sechs Monaten“, so der Fachverband. Bei Bedarf seien zeitnahe Fallbesprechungen zwischen Jugendamt und freiem Träger sowie schnelle Entscheidungen seitens der Familiengerichte dringend notwendig. Auch Gutachten müssen schneller erstellt werden. Nicht immer sei eine Pflegefamilie die beste Lösung. Die persönliche Situation des Kindes ist entscheidend bei der Wahl des Unterbringungsortes. Manche Kinder, zum Beispiel mit bestimmten traumatischen Erfahrungen, könnten im Heim besser unterstützt werden. Wichtig seien hier angemessene Personalschlüssel, kleine Gruppen und die tägliche Präsenz geschulter Bezugspersonen.

Familie als Kooperationspartner
Die Familie spielt weiter eine zentrale Rolle im Hilfeprozess von kleinen Kindern, die vorübergehend im Heim leben. „Die leiblichen Eltern sind Kooperationspartner und müssen entsprechend wertschätzend behandelt, informiert und beteiligt werden“, heißt es im Forderungspapier. Deshalb sei auch die wohnortnahe Unterbringung wichtig, um eine fachlich angemessene Arbeit mit der Familie zu leisten.

Die Unterbringung in einer anderen Einrichtung oder die Rückkehr zu den Eltern seien Schlüsselerlebnisse im Leben von kleinen Kindern. „Sie brauchen Unterstützung, um diese Übergänge zu bewältigen. Hier darf es auf keinen Fall plötzliche Kontaktabbrüche zu bisherigen Bezugspersonen geben. Das Kennenlernen neuer Bezugspersonen muss sorgfältig geplant werden“, so der Fachverband.

Das Forderungspapier ist das Ergebnis eines gemeinsamen Praxisentwicklungsprojektes mit der Fachhochschule Münster.

Stationäre Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen, Forderungen aus einem Praxisentwicklungsprojekt

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Berlin: Fortbildungsprogramm 2013 für Pflege- und Adoptiveltern erschienen

Posted on November 9, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Auch im Jahr 2013 bietet die Familien für Kinder gGmbH Ihnen wieder interessante Fortbildungen. Das Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2013 ist jetzt neu erschienen. Das Programm als Download, Einzelheiten zu den Seminaren und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie im Fortbildungszentrum der Familien für Kinder gGmbH.

zum Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2013

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Kurzfilme: „Berliner Pflegefamilien erzählen aus ihrem Leben“

Posted on Oktober 31, 2012. Filed under: Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online | Schlagwörter: , |

Der freie Träger Familien für Kinder gGmbH produzierte mit Unterstützung durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zwei Kurzfilme, in denen Pflegefamilien über ihr Zusammenleben mit Pflegekindern berichten. Die Filme vermitteln sehr eindrücklich das Besondere dieses Familienmodells und zeigen, dass die Aufnahme eines Pflegekindes – in der Kurzpflege oder Dauerpflege – facettenreich ist und das Leben aller Beteiligten durch schöne und auch herausfordernde Momente bereichert.

Die Kurzfilme können Sie auf YouTube ansehen:

  1. Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie
    Eine kleine Reise durch den Alltag von Pflegefamilie
  2. Kurzzeit-Pflegekinder
    Zu Besuch bei Kurzzeit-Pflegekindern, die für bis zu 6 Monate familiäre Unterstützung brauchen und richtig viel Schwung ins Leben bringen
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Pflegeeltern gesucht – Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich bildet interessierte Paare aus

Posted on Oktober 21, 2012. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Es kann viele Gründe geben, weshalb ein Kind oder ein Jugendlicher vorübergehend oder auch dauerhaft nicht in seiner Familie leben kann. Die meisten Kinder und Jugendlichen, die aus ihren Familien herausgenommen werden, haben ein bewegtes Leben hinter sich. Eine Pflegefamilie, die sich bereit erklärt, ein solches Kind aufzunehmen, kann zu einem rettenden Anker werden, wo die Kinder Verständnis und Fürsorge erfahren.

Die Aufnahme eines Pflegekindes ist eine große Herausforderung für die ganze Familie. Denn es geht darum, einem Kind mit schwerer Vorgeschichte, das sich von seinen Eltern trennen musste, aufzufangen und zu stabilisieren. Dafür braucht es Menschen, die viel Verständnis aufbringen, geduldig sind und Belastungen im Alltag aushalten können und die offen und tolerant sind. Pflegefamilien leisten mit ihrem Engagement einen großen Dienst für die Gesellschaft, denn sie können Kindern Geborgenheit und einen sicheren Rahmen bieten und damit häufig auch eine bessere Zukunft.

Der Deutsche Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich e. V. sucht laufend neue Paare, die bereit sind, sich auf das Thema Pflegekind einzulassen. Wer kann sich vorstellen, sich für ein Kind einzusetzen, ihm Liebe und Wertschätzung zu schenken, gleichzeitig aber auch Grenzen und Respekt?

Damit Pflegeeltern optimal für ihre Aufgabe gerüstet sind, ist die Schulung und intensive Vorbereitung von zukünftigen Pflegeeltern von zentraler Bedeutung. Dafür werden Vorbereitungsseminare angeboten, mit dem Ziel, umfassendes Hintergrundwissen zu erwerben als Orientierungs- und Entscheidungshilfe für die neue Rolle als Pflegeeltern.

Trauen Sie sich diese große Aufgabe zu? Der Deutsche Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich e. V. informiert und schult alle angehenden Pflegefamilien. Dipl. Päd. Julia Antweiler beantwortet gerne alle Fragen bezüglich der Aufnahme eines Pflegekindes und gibt Auskunft über den genauen Ablauf des Bewerberverfahrens. Interessierte Paare erreichen Julia Antweiler im Kinderschutzbund unter Tel.: 06571/969262 oder per E-Mail: pflegekinderdienst@kinderschutzbund-bernkastel-wittlich.de.

Das nächste Vorbereitungsseminar findet am 10. und 24. November 2012 statt. Eine Voranmeldung ist dringend erforderlich.

Quelle: Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich vom 15.10.2012

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2011 wurden erstmals in Bayern mehr als 4 Milliarden Euro im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe verausgabt

Posted on Oktober 18, 2012. Filed under: Bayern, Finanzielles, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im Jahr 2011 wurden in Bayern insgesamt über 4,1 Milliarden Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Bei Einnahmen in Höhe von 319 Millionen Euro verblieben rund 3,8 Milliarden Euro an Nettoausgaben. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung entfielen gut zwei Drittel (2,8 Milliarden Euro) allein auf die Kindertagesbetreuung. Die Ausgaben für Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige sowie vorläufige Schutzmaßnahmen beliefen sich auf 888 Millionen Euro.

In Bayern wurden im Jahr 2011 für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe 4 119 Millionen Euro (gut 4,1 Milliarden Euro) ausgegeben, was gegenüber dem Vorjahr mit 3 834 Millionen Euro einer Steigerung von 7,4 Prozent entspricht. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 319 Millionen Euro lagen die Nettoausgaben mit 3 800 Millionen Euro 7,7 Prozent über denen des Vorjahres (3 530 Millionen Euro).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, wurden von den Nettoausgaben 2 076 Millionen Euro (55 Prozent) für Leistungen öffentlicher Träger und 1 724 Millionen Euro (45 Prozent) für Zuschüsse an freie Träger verausgabt. Von den Bruttoausgaben war die größte Position mit fast 2 804 Millionen Euro die Kindertagesbetreuung (+ 9,8 Prozent gegenüber 2010). Hiervon flossen 2 767 Millionen Euro in die Tageseinrichtungen für Kinder (+ 9,8 Prozent im Vergleich zu 2010) und mehr als 36 Millionen Euro dienten der Unterstützung der Kindertagespflege (+ 9,7 Prozent gegenüber 2010).

Mit rund 888 Millionen Euro wurden die Bereiche Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige sowie vorläufige Schutzmaßnahmen gefördert, was einem Plus von 3,9 Prozent gegenüber 2010 entspricht. Dabei wurden mehr als 25 Millionen Euro für Einrichtungen und gut 862 Millionen Euro für Einzel- und Gruppenhilfen dieser Hilfeart verausgabt. Von den Einzel- und Gruppenhilfen wurden fast 590 Millionen Euro für Hilfe zur Erziehung ausgegeben, gut 178 Millionen Euro als Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, rund 74 Millionen Euro für Hilfen für junge Volljährige sowie knapp 21 Millionen Euro für vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern- und Jugendlichen.

zur Tabelle Ausgaben/Auszahlungen und Einnahmen/Einzahlungen für die Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2011 nach Regierungsbezirken

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung vom 18.10.2012

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Schweizer Bundesrat will Pflegekinder besser schützen

Posted on Oktober 11, 2012. Filed under: International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Bern. Die Vermittlung von Pflegekindern sowie die Begleitung der Pflegefamilien unterstehen künftig einer Melde- und Aufsichtspflicht. Mit dieser Neuerung will der Bundesrat Missbräuche bei der Platzierung und Betreuung von Minderjährigen verhindern. Er hat am Mittwoch eine entsprechende Revision der Pflegekinderverordnung (PAVO) verabschiedet. Auf die ursprünglich vorgesehene umfassende Bewilligungspflicht bei der so genannten Tagesbetreuung verzichtet der Bundesrat hingegen.

Die Vermittlung von Dienstleistungsangeboten in der Familienpflege ist heute nicht geregelt. Die Änderung der PAVO beseitigt diesen Mangel, indem sie eine Melde- und Aufsichtspflicht einführt. Davon erfasst werden die Vermittlung von Plätzen in Pflegefamilien im In- und Ausland sowie weitere Angebote wie die begleitende Unterstützung von Pflegefamilien, deren Aus- und Weiterbildung oder die Beratung und Therapie von Pflegekindern. Eine zentrale kantonale Behörde nimmt die Meldungen entgegen und beaufsichtigt die Anbieter dieser Dienstleistungen. Stellt die Behörde schwerwiegende Mängel fest, kann sie die Tätigkeit des Anbieters untersagen, bis er die Mängel beseitigt hat. Um den Kantonen genügend Zeit für die Einsetzung der neuen Behörde einzuräumen, wird diese Änderung per 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt.

Neu gelten zudem für ausländische Betreuungsangebote gewisse Grundvoraussetzungen. Pflegeplätze im Ausland müssen behördlich bewilligt und beaufsichtigt werden. Es muss weiter gewährleistet sein, dass im Ausland platzierte Minderjährige nicht sich selbst überlassen werden, sondern dass sie sich jederzeit an eine Kontakt- bzw. Vertrauensperson in der Schweiz wenden können.

Die Revision der PAVO dehnt ferner den Schutz von fremdplatzierten Kindern in der Familienpflege bis zu deren Mündigkeit aus. Nach geltendem Recht muss eine Bewilligung einholen, wer ein schulpflichtiges Kind oder ein Kind unter 15 Jahren in seine Familie aufnehmen will. Damit ist künftig die Platzierung in einer Pflegefamilie wie die Vollzeitbetreuung in Heimen bis zum Erreichen des 18. Altersjahres bewilligungspflichtig. Schliesslich sieht die Revision vor, dass für die entgeltliche Betreuung von Minderjährigen in einer Pflegefamilie neu bereits für eine Dauer von mehr als einem Monat (statt wie bisher erst nach drei Monaten) eine Bewilligung erforderlich ist. Die unentgeltliche Betreuung von weniger als drei Monaten bleibt wie heute bewilligungsfrei. Dieser Teil der Revision tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Quelle: Medienmitteilungen des Schweizer Bundesrates vom 10.10.2012

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Berliner Plakatkampagne „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ ein Riesenerfolg

Posted on September 15, 2012. Filed under: Berlin, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Annähernd 20.000 Berliner informierten sich in den ersten drei Wochen über die Möglichkeit, ein Pflegekind aufzunehmen.

Ansturm auf die Internetseite www.pflegekinder-berlin.de, großer Zulauf bei Informationsveranstaltungen zum Thema Pflegekinder: Die Präsentation der Plakatkampagne „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie wirkungsvoll und erfolgreich gute Öffentlichkeitsarbeit sein kann. Die Zahl der Menschen, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, ist seit dem Start der Kampagne sprunghaft angestiegen.

Unmittelbar nachdem zahlreiche Berliner Medien darüber berichtet hatten, informierten sich mehr Berliner als je zuvor über die Möglichkeit, mit einem Pflegekind zusammenzuleben. Annähernd 20.000 Menschen luden in den folgenden drei Wochen Informationsmaterial auf der Internetseite www.pflegekinder-berlin.de herunter. Der Zulauf zu Informationsveranstaltungen zum Thema Pflegekinder verdreifachte sich innerhalb weniger Tage.

Schlüssel für die große Resonanz der Plakatkampagne war deren gelungene medien- und öffentlichkeitswirksame Präsentation am 10. August in Berlin (wir berichteten). Die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres, Pflegeeltern und Fachkräfte der Pflegekinderhilfe waren gefragte Gesprächspartner bei den Journalisten. Unter anderem berichteten dpa, Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, BZ, Berliner Abendschau, RBB-Aktuell und mehr als ein Dutzend Internetportale in umfangreichen Beiträgen über den Kampagnenstart. In der Berliner Abendschau gab Geschäftsführer Peter Heinßen von der Familien für Kinder gGmbH dem RBB ein ausführliches Live-Interview zum Thema Pflegekinder. Daraufhin informierten sich noch am gleichen Abend zahlreiche Zuschauer auf der Internetseite www.pflegekinder-berlin.de, wie der sprunghafte Anstieg der Klickzahlen zeigt.

Gemeinsam geht mehr: An der Plakatkampagne beteiligten sich sämtliche Berliner Träger der Pflegekinderhilfe. Initiatoren waren die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, die Familien für Kinder gGmbH und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD). Zudem unterstützten der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Diakonie und sämtliche 12 Berliner Bezirke die Aktion.

Die Initiatoren nutzten den Kampagnenstart auch dazu, ihr neues, auffälliges Pflegefamilien-Infomobil vorzustellen: ein dreirädriger Ape-Kleinlaster, wie man ihn normalerweise nur aus Italien kennt. Der Hingucker kann künftig von allen Trägern der Pflegekinderhilfe bei Informationsveranstaltungen einsetzt werden.

Bestätigt durch den großen Erfolg, planen die Berliner Träger der Pflegekinderhilfe, die Senatsverwaltung und die Bezirke, auch 2013 mit vereinten Kräften um weitere Pflegeeltern zu werben.

Quelle: Familien für Kinder gGmbH vom 12.09.2012

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Neues Herbstprogramm der PiB-Pflegeelternschule

Posted on September 6, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Aus über 75 spannenden Veranstaltungen und Kursen können aktive Paten- und Pflegefamilien aus Bremen bei der PiB-Pflegeelternschule jetzt ihr Weiterbildungsprogramm für den Herbst zusammenstellen.

Für die Anmeldung können sie das Online-Verfahren der Pflegeelternschule nutzen. Auch wer nur mal schnuppern möchte, kann sich in der Pflegeelternschule von Anneli Lamken unter 04 21-95 88 20 44 beraten lassen.

Quelle: PiB vom 22.08.2012

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PFAD Fachzeitschrift 03/2012 erschienen

Posted on August 12, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Dem Thema „Ambivalenzen im Alltag von Pflegefamilien“ widmet sich die Ausgabe 03/2012 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe erscheint Mitte August.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

Inhalte:

  • Dagmar Trautner: Ambivalenzen im Alltag von Pflegefamilien
  • Elisabeth Helming: Jugendhilfe zwischen Kontrolle und wirksamer Unterstützung von Pflegefamilien
  • Norbert Struck: Pflegeeltern brauchen Respekt vor dem kleinen Stück Privatsphäre,das ihnen bleibt – auch zum Schutz der Pflegekinder!
  • Christian Honold, Magdalena Riebler: Quality4Children (Q4C) – Ein neues Label, ein Etikett? Wofür steht es?
  • Ulrike Schulz: Der Fall Chantal und seine Aufarbeitung
  • Lenore Wittig: Die Herkunftseltern unseres Kindes
  • Brief einer Adoptivmutter an die leibliche Mutter ihrer Tochter
  • Eva Rhode: 10 Jahre PiB – Pflegekinder in Bremen: Ein freier Träger mit Zukunft
  • Margit Huber: 13. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE:„Welche Begleitung brauchen Pflege- und Adoptivkinder beim Übergang ins Erwachsenenleben?“
  • Prof. Dr. Peter Bünder: Entwicklungsverläufe und Übergänge von Pflege- und Adoptivkindern
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„Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ am 19./20.09. in Dortmund

Posted on Juni 19, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der AFET Bundesverband für Erziehungshilfen e.V. wird am 19./20. September 2012 in Dortmund die Fachtagung „Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ durchführen.

Die Tagung fragt nach praktisch umsetzbaren Möglichkeiten und realistischen Grenzen von Partizipation. Zugleich bilden grundsätzlich neue Erkenntnisse und Ansätze den Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Angebote sollen entwickelt werden, die sich im Arbeitsalltag der Erziehungshilfen vor Ort umsetzen lassen.

Prof. Dr. Peter Schruth vom BRJ wird das Fachforum zum Thema „Quo vadis Ombudsstellen!?“ mitgestalten.

nähere Informationen

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„Eckpunktepapier“ der Hamburger Sozialbehörde

Posted on Juni 2, 2012. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Am 23.05. berichtete die TAZ im Artikel „Pflegekind-Betreuung zentralisiert – Alles unter einem Dach“ von den Plänen des Hamburger Sozialsenators Detlef Scheele, die Auswahl und Betreuung von Pflegefamilien von den freien Trägern wieder auf die Jugendämter zurück zu übertragen.

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„Steuerung und Verantwortlichkeiten öffentlicher und freier Träger im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes“ am 13.06. in Frankfurt/Main

Posted on April 13, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Erziehungshilfefachverbände in Deutschland (AFET) – Bundesverband für Erziehungshilfe, Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE), Evangelischer Erziehungsverband (EREV) und Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) veranstalten am 13. Juni 2012 im Spenerhaus Frankfurt am Main einen Fachtag zum „Bundeskinderschutzgesetz“ (BKiSchG).

Das BKiSchG ist zum 01.01.2012 in Kraft getreten. Das Ziel des Gesetzes ist es, den präventiven und intervenierenden Kinderschutz durch die Weiterentwicklung von Hilfsangeboten und Kontrollmöglichkeiten zu verbessern. Für die Umsetzung und Praxisimplementierung will die Fachveranstaltung Hilfestellungen geben, deshalb stehen Themen wie der Schutzauftrag nach §§ 4 KKG, 8a, 8b SGBVIII; die Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen im SGB VIII; die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII und die Qualitätsentwicklung nach § 79a SGB VIII im Mittelpunkt.

Darüber werden referieren:

  • Dr. Maria Kurz-Adam vom Jugendamt München
  • Christine Gerber vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Deutschen Jugendinstitut (DJI)
  • Heinz Müller vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism)
  • Sibylle Nonninger vom Landesjugendamt Rheinland-Pfalz
  • Claudia Obele von der Evangelischen Jugendhilfe im Kreis Ludwigsburg e.V.
  • Rüdiger Scholz vom Fachzentrum Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Bethel im Norden
  • Michael Spielmann vom Diözesancaritasverband in Freiburg

Veranstaltungsflyer

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Umstrukturierungen im Kreis Steinburg

Posted on März 13, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Schleswig-Holstein | Schlagwörter: |

NDR beschäftigt sich im Bericht „Gutachten zeigt Mängel im Jugendamt Itzehoe“ mit Umstrukturierungen in der Jugendhilfe des Kreis Steinburg.

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Diakonie: Pauschale Verurteilung der Freien Träger der Jugendhilfe hilft Kindern und Familien nicht

Posted on März 2, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Die Diakonie kritisiert die pauschale Verurteilung der Arbeit der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der aktuellen Diskussion über Todesfälle von misshandelten und vernachlässigten Kindern.

Veranlasst ist diese Kritik durch die gestrige ARD-Talk-Sendung mit Günther Jauch unter dem Titel „Hilfeschreie, die niemand hört – wer versagt beim Kinderschutz?“. „Anstatt danach zu fragen, was die Kinder- und Jugendhilfe wirklich braucht, um gute Arbeit zu leisten, werden Freie Träger unter den Generalverdacht gestellt, aus ihrer Arbeit Profit schlagen zu wollen“, sagt Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier heute in Berlin.

„Freie Träger unterstützen die Jugendämter in ihrer Aufgabe. Die Diakonie bietet Pflegeeltern Beratung, Begleitung und Qualifizierung. Die Öffentlichen und Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe benötigen ausreichend Ressourcen um die notwendige Unterstützung von Familien leisten zu können. In diesem Zusammenhang von ‚organisierter Verantwortungslosigkeit‘ zu sprechen, ist völlig unangebracht“, betont Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes. Es sei zudem eine Zumutung für die vielen Fachkräfte, die sich täglich engagiert für das Wohl von Kindern und Familien einsetzen.

Laut Statistischem Bundesamt lebten Ende 2010 etwa 60.000 Kinder in Pflegefamilien.

Quelle: Diakonisches Werk der EKD vom 27.02.2012

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PFAD Fachzeitschrift 01/2012 erschienen

Posted on Februar 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Dem brandaktuellen Thema „Auf die Qualität kommt es an! Öffentliche und freie Träger in der Pflegekinderhilfe“ widmet sich PFAD Heft 01/2012.

Neben einem Bericht von der PFAD Fachtagung 2011 zum gleichen Thema, beleuchten Fachbeiträge die Aspekte „Methodisches Arbeiten in der Pflegekinderhilfe“ und „Qualifizierung und Begleitung von Pflegeeltern“ und es werden verschiedene Kooperationsmodelle zwischen Jugendämtern und freien Trägern der Jugendhilfe vorgestellt.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

zum Inhaltsverzeichnis

Für PFAD-Mitglieder und Abonnenten steht die komplette Ausgabe auch kostenlos als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Ihre Benutzerkennung erhalten Sie über den Verlag per Mailanfrage an info@schulz-kirchner.de oder unter der Telefonnummer 06126 9320-0.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

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Fachtagung „Was hat das mit uns zu tun?“ am 15.-16.03. in Berlin

Posted on Januar 17, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

Mit der Fachtagung „Was hat das mit uns zu tun? Umsetzung der Schlussfolgerungen aus den Runden Tischen zu „Heimerziehung“ und „Sexueller Missbrauch“ in die Jugendhilfepraxis“ wendet sich die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik am 15.-16.03.2012 in Berlin an leitende Fachkräfte der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe.

Programm:

  • Zentrale Erkenntnisse aus dem Runden Tisch Heimerziehung
    Rainer Kröger
  • Zentrale Erkenntnisse aus dem Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“
    Prof. Dr. Mechthild Wolff
  • Und was hat das mit uns zu tun? Forderungen an die (Jugendhilfe)Praxis
    Prof. Dr. Christian Schrapper
  • Arbeitsgruppen
    „Und was hat das mit uns zu tun? Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis“

    • Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe – Schutzkonzepte: mehr als Papier? Nur eine Aufgabe freier Träger?
      Prof. Dr. Mechthild Wolff
    • Ombudschaft als eine Form des Beschwerdemanagements – Ombudschaften: Organisationsversagen oder Beitrag zur Rollenklarheit?
      Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl
    • Die insoweit erfahrene Fachkraft/Kinderschutzfachkraft – Unterstützung und Beratung auch über das eigene System hinaus?
      Dr. Sigrid A. Bathke
    • Partizipation von Kindern und Jugendlichen – Partizipation: Eine Leerstelle im HIlfeprozess?
      Jörg Freese
    • Mindeststandards in der Heimerziehung – Mindeststandards: Wer hat sinnvollerweise die Definitionsmacht?
      Hans Meyer
    • Verantwortung von Leitung und zur Kontrolle/Selbstkontrolle von Leitung in komplizierten Entscheidungsprozessen –
      Wie werden Vorwürfe gegen Mitarbeiter/innen professionell und transparent untersucht?
      Dr. Hans-Ullrich Krause
  • Und was hat das mit uns zu tun? Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis – Antworten auf die Leitfragen der Arbeitsgruppen
  • Macht und Ohnmacht der Abhängigkeitsbeziehungen – Wie viel Nähe verträgt eine professionelle Beziehung?
    Marie-Luise Conen
  • Präventionsbausteine: Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis – Diskussion und Erfahrungsaustausch in Foren
    • Klientenbeziehungen im ASD
      Benedikt Hörter
    • Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
      Bernd Priebe
    • Nähe und Distanz in Erziehungssituationen in der Jugendhilfe
      Dr. Hans-Ullrich Krause
  • Podiumsdiskussion: Brauchen wir einen Ethik-Kodex? oder: Wie man die Praxis zukünftig gestalten sollte.
    Vorstellung der „National Care Standards“ in Schottland
    Norbert Struck, Benedikt Hörter, Dr. Hans-Ullrich Krause, Bernd Priebe

Anmeldeschluss ist der 05.03.

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Neues Programm der PiB-Pflegeelternschule erschienen

Posted on Januar 10, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Anmeldefrist für die neuen spannenden Kurse der PiB-Pflegeelternschule läuft. Erstmals stellt PiB aktiven Pflegeeltern und Paten die Möglichkeit zur Online-Anmeldung bereit. Auch Interessierte und BewerberInnen können Kurse besuchen, die im neuen Programmheft verzeichnet sind.

Quelle: News von PiB vom 03.01.2012

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Bremen: „Pflegekinder sind bei PiB in guter Hand“

Posted on Januar 9, 2012. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bei der Vertragsunterzeichnung: PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz (li.), Dr. Peter Marquard (Leiter des Amtes für soziale Dienste) und Dr. Heide Rose (Abteilungsleiterin bei der Sozialsenatorin, Junge Menschen und Familie) Foto: Die Pressestelle des Senats/PiB

Sozialressort verlängert Kooperationsvertrag mit PiB (Pflegekinder in Bremen) um weitere zehn Jahre.

Nach zehn Jahren Laufzeit hat die Stadt Bremen am Freitag, 16. Dezember 2011 ihren Kooperationsvertrag mit der PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH verlängert. Der Folgevertrag tritt am 01. Januar 2012 in Kraft und „besiegelt die Fortsetzung der guten und qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der gemeinnützigen Gesellschaft PiB – Pflegekinder in Bremen“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. Die Gesellschaft vermittelt Tagesmütter und Tagesväter sowie Pflegefamilien für Kinder, die vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer Ursprungsfamilie leben können. Daneben werden auch Patenschaften für Bremer Kinder und deren Familien angebahnt. PiB vermittelt nicht nur, sondern qualifiziert auch.

Mit der Vertragsunterzeichnung wächst auch der Kreis der Gesellschafter der PiB gGmbH. Neue Partner sind das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Bremen e.V., und der Caritasverband Bremen e.V. Bislang wurde PiB allein von der Diakonischen Jugendhilfe Bremen (jub) und dem Verein Bremer Säuglingsheime – Hermann Hildebrand-Haus getragen. „Damit tragen jetzt die vier großen Wohlfahrtsverbände in Bremen das System der Familienpflege“, sagte PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „So sind unterschiedliche Konfessionen und Weltanschauungen vertreten. Das ist in Deutschland einzigartig.“

Bis 2001 waren der Pflegekinderdienst und die Kindertagespflege im Amt für Soziale Dienste angesiedelt.
Der neue Kooperationsvertrag sieht vor, den Ausbau der Kindertagespflege (Tagesmütter und Tagesväter) in Umfang und Qualität voranzutreiben. Gleiches gilt für den Bereich Pflegefamilien und -kinder (Vollzeitpflege) und die präventive Stärkung von Kindern in Patenfamilien.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Folgevertrages zielt auf die Eltern in Übergangspflegestellen im Rahmen der Notaufnahme von Kindern. Sie sollen in höherem Maße systematisch qualifiziert und fachlich begleitet werden als bisher. Darüber hinaus soll ein präventiver Schwerpunkt in den nächsten Jahren der Ausbau der Tagesbetreuung für Schulkinder von 6 bis 13 Jahre sein. So sollen Familien gestärkt und Fremdunterbringung der Kinder vermieden werden.

„Wir haben für Kinder in Bremen viel erreicht“, sagte Anja Stahmann. „Die Zahl der Pflegefamilien, die sich für Kinder engagieren, konnte deutlich erhöht werden.“ Vor zehn Jahren lebten 374 Pflegekinder in weniger als 300 Familien. Jetzt sind es 585 Kinder in 447 Familien. „Die Familien bieten den Kindern einen neuen Lebensmittelpunkt und wichtige neue, positive Familienerfahrungen“, sagte Anja Stahmann.

Zudem werden Bremer Pflegefamilien kontinuierlich begleitet. „Der Umfang und die fachliche Qualität der Vorbereitung und Qualifizierung von Pflegefamilien, wie sie in Bremen heute umgesetzt wird, sind hier im Bundesvergleich vorbildhaft geregelt“, betonte PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz.

Quelle: Pressemeldung der Bremer Senatspressestelle vom 22.12.2011

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Offene Supervisionsgruppe für Pflege- und Adoptiveltern in Kaufbeuren

Posted on Dezember 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für das Jahr 2012 plant der Pflege-und Adoptivfamiliendienst des Erziehungs- und Jugendhilfeverbundes (EJV) Kaufbeuren eine vierteljährliche offene Betreuungsgruppe für Pflege- und Adoptiveltern unter der Leitung von Martin Sirch (Dipl. Sozialpäd. (FH), Systemischer Berater, Sozialtherap. Rollenspiel).

Die Termine sind am 16. Januar, 23. April, 24. September und 19. November. Die Treffen finden im Gruppenraum des Erziehungs- und Jugendhilfeverbund KF in der Baumgarten 24 in Kaufbeuren statt.

Die Beratungsgruppe bietet die Möglichkeit:

  • den Alltag aus der Distanz zu betrachten
  • eine andere Perspektive einzunehmen
  • Ressourcen zu entdecken
  • das Verhalten der Kinder besser zu verstehen
  • unter fachlicher Anleitung Lösungswege zu erarbeiten
  • die Erfahrungen von Gleich-Betroffenen für sich und seine Familie zu nutzen

Für die einzelnen Termine der Beratungsgruppe ist jeweils Voranmeldung erforderlich unter
08341 / 9023-15 oder SirchM@kjf-kaufbeuren.de

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„Hilfen zur Erziehung – Karussellfahrt zwischen Kindeswohlgefährdung, Kompetenzentwicklung und knappen Kassen“ am 08.02. in Gelsenkirchen

Posted on Dezember 2, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen lädt die Leitungs- und Fachkräfte aus ASD und Jugendhilfeplanung sowie Freie Träger der Jugendhilfe am 08.02. nach Gelsenkirchen ein zur Diskussion des Themas „Hilfen zur Erziehung – Karussellfahrt zwischen Kindeswohlgefährdung, Kompetenzentwicklung und knappen Kassen„.

Anmeldeschluss ist der 22.12.11.

nähere Informationen

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Kritik an der Pflegekinderhilfe in der Schweiz

Posted on November 25, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Pflegeplatzierung von Kindern – Das ist Kinderhandel“ im Beobachter vom 24.11.2011 beschäftigt sich ausgiebig mit der dringend nötigen Professionalisierung des Pflegekinderbereichs in der Schweiz und den dort fehlenden Standards für private Platzierungsorganisationen.

Siehe auch unsere Meldung Schweiz: Fehlende Standards freier Träger vom 18.11.2011.

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Schweiz: Fehlende Standards freier Träger

Posted on November 18, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der NZZ-online Artikel „Kein Netz für Pflegekinder – Es fehlen gesetzliche Grundlagen für private Placierungs-Organisationen“ vom 17.11.2011 beschäftigt sich mit fehlenden Qualitätsstandards für private Organisationen in der Schweiz, die im Auftrag von Kommunen Kinder zu Pflegefamilien vermitteln.

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Erfahrungsaustausch für alleinerziehende Pflegemütter und Pflegeväter am 15.12. in Berlin

Posted on November 15, 2011. Filed under: Berlin, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Eine Erfahrungsaustausch für alleinerziehende Pflegemütter und Pflegeväter unter dem Titel „Wir managen es allein!“ bietet die Familien für Kinder gGmbH am Donnerstag, den 15.12. unter der Leitung von Dipl.-Pädagogin Petra Heßmann an.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 01.12.2011 möglich.

nähere Informationen (zur Veranstaltung auf Seite 20, zur Anmeldung auf Seite 21)

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„Brücken oder Stolpersteine“ – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ am 10.12. in Berlin

Posted on November 14, 2011. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

„Brücken oder Stolpersteine – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ heißt die Fortbildung für Pflegeeltern, die die Familien für Kinder gGmbH am 10.12.2011 von 10 bis 17 Uhr unter der Leitung von Gabriele Matthes und Ellen Hallmann organsiert.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 25.11. möglich.

nähere Informationen (zur Veranstaltung auf Seite 18, zur Anmeldung auf Seite 21)

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Wittekindshof sucht Pflegeeltern für Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Posted on November 13, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Kreis Minden-Lübbecke/ Kreis Herford (AM). „Die Westfälische Pflegefamilie ist ein Erfolgsmodell, das wir auch Kindern und Jugendlichen mit Behinderung anbieten. Für die ersten Kinder haben wir eine Familie gefunden“, erklärt Kerstin Krohn. Die Diakonin baut den Fachdienst „Familienpflege für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof auf.  Die 39 Träger, die Westfälische Pflegefamilien begleiten, haben bisher nur vereinzelt Kinder mit Behinderung im Rahmen der Eingliederungshilfe vermittelt. Beim Wittekindshofer Fachdienst stehen sie im Mittelpunkt.

Die ersten Erfahrungen sind nach Auskunft von Kerstin Krohn gut: „Die Kinder fühlen sich wohl, genießen die Geborgenheit ihrer neuen Familien und entwickeln sich gut. Genau das wünschen wir uns auch für andere Kinder, weswegen wir Pflegefamilien suchen.“

Kerstin Krohn arbeitet seit mehreren Jahren im Wittekindshofer Schülerdorf und erlebt, dass die Wohngruppe eine gute Alternative zur Familie sein kann: „Hier finden sie Gleichaltrige und Freunde mit ähnlichen Interessen und Fähigkeiten, mit denen sie viel unternehmen und ihre Freizeit verbringen können.“

Die Diakonin und Sozialpädagogin hat sich für einige Kinder und Jugendliche aber auch schon oft eine Pflegefamilie gewünscht: „Sie haben keinen oder kaum Kontakt zu Eltern und Angehörigen.  Sie würden davon profitieren, in der Familie in einem gut überschaubaren Umfeld mit wenigen Bezugspersonen zu leben. Von Zuhause kennen manche weder regelmäßige Mahlzeiten, noch schöne Rituale wie die tägliche Gute-Nacht-Geschichte oder Weihnachts- und Geburtstagsfeiern.“

Kerstin Krohn sucht für einzelne Kinder und Jugendliche, die bereits in Wittekindshofer Wohnhäusern leben, eine Pflegefamilie, aber bekommt auch direkte Anfragen von Jugend- und Sozialämtern.  Die Altersspanne reicht von ein bis über 15 Jahren. Immer geht es dabei um junge Menschen, die langfristig oder dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.  In der Pflegefamilie sollen sie wie ein leibliches Kind leben und in alle Aktivitäten der Familie einbezogen sein.

Als Westfälische Pflegefamilie kommen Familien in Frage, die bereits Erfahrungen mit größeren Kindern haben, aber auch Paare und Einzelpersonen, die über eine entsprechende Fachkompetenz beispielsweise als Erzieher, Heilpädagoge oder Kinderkrankenschwester verfügen.

Bevor ein Kind vermittelt wird, finden verschiedene Gespräche mit dem Wittekindshofer Fachteam statt und die Familie nimmt an einer Pflegeelternschulung teil. „So ein Kind aufzunehmen, ist anspruchsvoll. Manchmal kann das Zusammenleben belastend, dann aber auch wieder sehr beglückend sein, wenn man erlebt, dass das Kind Vertrauen fasst und Entwicklungs- und Erziehungsdefizite langsam ausgeglichen werden können“, erklärt Kerstin Krohn, die den Pflegefamilien zusammen mit einer Psychologin im Vorfeld, bei der langsamen Beziehungsanbahnung und anschließend dauerhaft als Beraterin und Unterstützung zur Verfügung stehen wird. Zusätzlich wird sie regelmäßige Treffen und den Erfahrungsaustausch der Pflegefamilien organisieren und Fortbildungen auch in Kooperation mit den anderen Träger der Westfälischen Pflegefamilien anbieten.

Westfälische Pflegefamilie
In Westfälischen Pflegefamilien werden rund 1.000 Kinder und Jugendliche betreut, die langfristig oder auf Dauer nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können.  Seit einem Jahr arbeitet die Diakonische Stiftung Wittekindshof im Verbund der mittlerweile 39 Träger der Westfälischen Pflegefamilien mit, der vom Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert wird. Durch die Westfälische Pflegefamilie will der Wittekindshof auch Kindern und Jugendlichen mit Behinderung eine Alternative zu Wohngruppen anbieten. Für Erwachsene bewährt sich seit vielen Jahren das betreute Wohnen in Gastfamilien (Familienpflege).

Quelle: Pressemitteilungen des Wittekindshof vom 07.11.2011

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Plakatkampagne „Pflegeeltern gesucht!“ in Dresden

Posted on November 3, 2011. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

„Pflegekinder suchen…Pflegeeltern haben…“ ist das Motto einer stadtweiten Plakatkampagne, mit der das Jugendamt Dresden in den ersten beiden Novemberwochen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses Thema richten möchte.

Pflegekinder können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben. Sie wohnen in einer anderen Familie, um dort eine gezielte individuelle Betreuung und eine entsprechende Erziehung zu erhalten. Pflegekinder brauchen:

  • ein sicheres Zuhause zum Wohlfühlen
  • einen Platz zum Aufwachsen
  • ein offenes Ohr zum Zuhören
  • und vorallem Zuneigung und Geborgenheit

Eine Unterbringung im Heim soll für jüngere Kinder nur noch in begründeten Einzelfällen erfolgen. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche sowie Kinder mit Gewalterfahrung benötigen verstärkt diese familienähnliche Betreuungsform. Ein Pflegeverhältnis wird auf Dauer oder nur für eine bestimmte Zeit angelegt. Das Sorgerecht besitzen weiterhin die Eltern oder ein Amtsvormund. Auch während des Aufenthaltes in einer Pflegefamilie soll dem Pflegekind weiterhin die Möglichkeit geboten werden, den Kontakt zu seinen leiblichen Eltern zu halten. Dies ist, solange das Kindeswohl gewahrt ist, wichtig für seine fortlaufende persönliche Entwicklung.

Durchschnittlich 220 Kinder und Jugendliche in Dresden leben in Pflegefamilien. 174 Familien standen dafür im vergangenen Jahr zur Verfügung. So verschieden die Problemlagen der Kinder sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die Pflegefamilien und -personen. Das Jugendamt ist immer auf der Suche nach engagierten Menschen, die sich dieser schönen und anspruchsvollen Aufgabe widmen möchten. Der Pflegekinderdienst des Jugendamtes steht dabei für Information, Beratung und Begleitung zur Verfügung. Mit der Pflegeelternberatung der Diakonie, dem Verein „Wegen Uns – Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e. V.“ und der Outlaw Gesellschaft für Kinder und Jugendhilfe gGmbH stehen dem Jugendamt dabei bewährte Kooperationspartner zu Seite. Dabei arbeiten die Fachkräfte interdisziplinär eng zusammen, um die Entwicklung der Pflegekinder bestmöglich zu unterstützen.

Das Jugendamt veranstaltet für Interessierte regelmäßig Informationsabende. Dort stehen das Team der Pflegeelternberatung des Jugendamtes und die Kooperationspartner als Ansprechpartner persönlich zur Verfügung. Durchschnittlich 25 Pflegeeltern und -personen werden durch intensive Öffentlichkeitsarbeit jährlich neu gewonnen.

Termine 2012: 26. Januar, 29. März, 10. Mai, 5. Juli, 6. September, 15. November
jeweils 19 bis 21 Uhr im Rathaus Dr.-Külz-Ring 19
Kontakt: Jugendamt Dresden, Pflegekinderdienst
Postanschrift: PF 12 00 20, 01001 Dresden
Sitz: Rathaus Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden
telefonisch: (03 51) 4 88 47 12
E-Mail: pflegekinderdienst@dresden.de
Sprechzeiten: Dienstag 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Dresden vom 02.11.2011

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Unstrut-Hainich-Kreis: Freier Träger übernahm Aufgaben des Pflegekinderfachdienstes

Posted on November 3, 2011. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: |

Vor einem halben Jahr gab das Jugendamt im Unstrut-Hainich-Kreis die Anwerbung und Ausbildung von Pflegeeltern an einen Freien Träger ab, den Arbeiter-Samariter-Bund. Im Artikel „Mehr Zeit für Pflegefamilien“ in der Thüringer Allgemeinen vom 02.11.2011 wird von den Überlegungen berichtet, die zu dieser Umorganisation führten.

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Fachtagung „Zwischen Jugendamt und Pflegefamilie – Freie Träger in der Pflegekinderhilfe“ am 11.11. in Berlin

Posted on Oktober 12, 2011. Filed under: Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Anmeldefrist zur Fachtagung „Zwischen Jugendamt und Pflegefamilie – Freie Träger in der Pflegekinderhilfe“ des PFAD Bundesverbandes in Kooperation mit IGfH und SkF wurde bis zum 21.10. verlängert!

Mitarbeiter aus den sozialen Diensten in öffentlicher und freier Trägerschaft, Verantwortliche aus Politik (Jugendhilfeausschuss), Multiplikatoren aus Pflegefamilienverbänden und -vereinen sind am 11. November 2011 eingeladen in die Fachhochschule Potsdam, um die Fachvorträge von Prof. Dr. Peter Knösel und Dr. Hermann Scheuerer-Englisch am Vormittag zu hören und sich am Nachmittag in folgenden interessanten Arbeitskreisen fachlich zu Teilaskpekten der Tagung auszutauschen:

  • AG 1 Nutzen der dialogischen Möglichkeiten des „zwischen Jugendamt und Pflegefamilie“
  • AG 2 Pflegekinderhilfe als einziges Betätigungsfeld oder Teil des Trägerprofils – Chancen und Risiken
  • AG 3 Zwischen Behindertenhilfe und Jugendhilfe – Pflegekinderdienste für behinderte und nichtbehinderte Kinder
  • AG 4 Werbekampagnen zur Suche nach Pflegeeltern – Wie findet man geeignete Pflegeeltern?
  • AG 5 Mindeststandards für Pflegekinderdienste und fachliches Profil von MitarbeiterInnen
  • AG 6 Psychologisierung von Pflegefamilien? Welche Weiterbildung brauchen Pflegeeltern? Was bietet ein freier Träger?
  • AG 7 Hilfe zur Erziehung in Familien nach § 33 und § 34 SGB VIII – betreut durch einen freien Träger

Informationsflyer und Anmeldeformular

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PFIFF hat eine Neue! … Eine neue Webseite!

Posted on September 13, 2011. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die PFIFF gGmbH Hamburg hat ihren Internetauftritt komplett überarbeitet:

Auf www.pfiff-hamburg.de sind nicht nur die wichtigsten Grundinformationen zur Dauerpflege, den befristeten Pflegeformen und den Patenschaften bereit gestellt. Die neue Seite gibt u. a. auch einen Überblick über die zahlreichen Projekte von PFIFF, stellt eine Reihe Publikationen als PDF zum Download zur Verfügung und bietet im Vergleich zur früheren Internetpräsenz ein vereinfachtes Anmeldeverfahren zu Veranstaltungen.

Im nächsten Bauabschnitt soll ein eigener Bereich für Fachkräfte entstehen, in dem Konzepte, Entgeltvereinbarungen und Profile freier Familien aufrufbar sind.

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Münster: Immer mehr Adoptierte suchen nach ihren Wurzeln

Posted on Juni 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Diözese Münster (cpm). Adoption bedeutet immer seltener den endgültigen Abschied von den leiblichen Eltern. Die Zahl der „halboffenen Adoptionen“ wächst. Diesen Trend spüren die acht Adoptions- und Pflegekinderdienste der Caritas und ihres Fachverbandes Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in der Diözese Münster. Sie begleiten die Kontaktanbahnung und beraten auch die abgebenden Eltern. Die Zahl der Adoptionsvermittlungen ist mit zehn im vergangenen Jahr „auf fast unverändertem Niveau geblieben“, kann Anne Ruhe im Diözesancaritasverband Münster feststellen. 2009 waren es neun.

Bei den halboffenen Adoptionen gibt es, so Ruhe, in der Regel einen Kontakt vor der Vermittlung zwischen leiblichen und Adoptiveltern und „einer bewussten Entscheidung für die künftigen Adoptiveltern“. Dabei könne auch vereinbart werden, dass die leiblichen Eltern durch Fotos oder Briefe die Entwicklung ihres Kindes mitverfolgen könnten. Sechs Adoptionen dieser Art wurden 2010 angebahnt gegenüber zwei im Vorjahr.

Auch adoptierte Erwachsene suchen vermehrt nach ihren Wurzeln und bemühen sich um Kontakt. 79 kamen im vergangenen Jahr in die Beratungsstellen, in 2009 waren es erst 65. Inzwischen bestehe ein Großteil der Arbeit der Mitarbeiterinnen darin, nicht nur Adoptiveltern vorzubereiten und zu begleiten, sondern auch nach Abschluss der Adoption noch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Allein 53 leibliche Mütter und Väter baten darum und in 39 Fällen (27 in 2009) „ging es um Kontaktwünsche zu ihren Kindern“, sagt Ruhe.

Das gelingt allerdings bei weitem nicht immer. Denn im Vordergrund stehe das Interesse des Kindes und das müsse ebenso wie die Adoptiveltern damit einverstanden sein. Deswegen sei es dann auch nur in sechs Fällen tatsächlich zur Kontaktaufnahme gekommen, so Ruhe.

Bei Bedarf begleiten die Beratungsstellen von Sozialdienst katholischer Frauen und Caritas auch Kontakte mit Herkunftsfamilien

Quelle: Pressemeldung des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V. vom 28.06.2011

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PFIFF baut Fachdienst für Pflegekinder mit Behinderung auf

Posted on Juni 24, 2011. Filed under: Bewerber, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Auch Kinder mit Behinderung haben ein Recht darauf, in einer Familie aufzuwachsen. Darauf hat der 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung unmissverständlich hingewiesen. Um mehr Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien vermitteln zu können, baut PFIFF zurzeit einen Fachdienst auf. Bislang konnten bereits drei Vermittlungen durchgeführt werden. Um den Fachdienst weiter erfolgreich ausbauen zu können, werden dringend Pflegefamilien gesucht, die Kinder und Jugendliche mit Behinderung aufnehmen.

Der Ansprechpartner ist Michael Gehrdau, Telefon: 040/410984-69 oder Email: Michael.Gehrdau@pfiff-hamburg.de.

Im neuen BLICKPUNKT PFLEGEKINDER ist das Konzept näher beschrieben – den Artikel können Sie hier herunterladen.

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Informationsabend über Westfälische Pflegefamilien am 28.06. in Lüdinghausen

Posted on Juni 20, 2011. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Einen Informationsabend für interessierte Eltern, die sich über die Arbeit der Westfälischen Pflegefamilien informieren möchten, organisiert der Sozialdienst Katholischer Frauen Lüdinghausen am Dienstag, den 28.06. um 19.30 Uhr in der Liudostraße in Lüdinghausen. Es wird um Anmeldungen gebeten unter Telefon: 0 25 91/2 35 25.

nähere Informationen im Artikel „Das Mobile im Gleichgewicht halten“ in der Münsterländischen Volkszeitung

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Vorankündigung: Fachtagung „Freie Träger in der Pflegekinderhilfe“ am 11.11.

Posted on März 22, 2011. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zwischen Jugendamt und Pflegefamilie –
Freie Träger in der Pflegekinderhilfe

Fachtagung des PFAD Bundesverbandes in Kooperation mit IGfH und SkF

Zielgruppe: Mitarbeiter aus den sozialen Diensten in öffentlicher und freier Trägerschaft, Verantwortliche aus Politik (Jugendhilfeausschuss), Multiplikatoren aus Pflegefamilienverbänden und -vereinen
Zeit: 11. November 2011 , 10:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Potsdam

Tagesordnung:

Gegen 10:00 Uhr    Informelles Anreisefenster
Gegen 10:30 Uhr    Begrüßung und Eröffnung durch BMFSFJ, Schirmherr(in), PFAD, IGfH, SkF
Gegen 11:00 Uhr    Vortrag „Die rechtliche Position freier Träger als Pflegekinderdienst“, Prof. Dr. Peter Knösel
Gegen 12:00 Uhr    Vortrag „Pflegefamilien als sichere Basis für Kinder aus ungünstigen Lebensverhältnissen – Was brauchen Pflegefamilien an Unterstützung und was bedeutet dies für die Träger?, Dr. Hermann Scheuerer-Englisch
Gegen 13:00 Uhr    Mittagspause
Gegen 14:30 Uhr    Workshops (s.u.)
Gegen 16:45 Uhr    Abschlussplenum- Vorstellen der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen mit Diskussion im Plenum

Anliegen:
Die Pflegekinderhilfe verändert sich aktuell in vielen Kommunen. Der Paragraph zur Sonderzuständigkeit (§ 86.6) und die damit verbundene Kostenerstattungsregelung (§ 89a) führen dazu, dass einige Kommunen es ablehnen, Kinder aus anderen Kommunen bei sich unterzubringen oder eben die Pflegekinderdienste „auslagern“. Mit dem Entwurf des BKiSchG verändert sich die Position von Pflegeeltern – Ihr Anspruch auf Beratung und Begleitung wird verstärkt. Die öffentlichen Träger können dann auch „Verwaltungskosten“, also die Beratung und Betreuung von Pflegefamilien an die erstattungspflichtigen Jugendämter weitergeben. Der unterbringende Fachdienst ist zuständig und verantwortlich, dass die Beratung und Betreuung ortsnah und qualitativ hochwertig bereitgestellt wird. Dabei ist er nicht verpflichtet, den kommunalen Träger zu nutzen, sondern sollte im Sinne des Subsidiaritätsprinzips freie Träger beauftragen. – Sowohl aus der bisherigen wie auch aus der möglichen neuen Rechtslage ergeben sich viele offene Fragen. Dabei sind das Verhältnis des freien Trägers zu der Pflegefamilie, das Verhältnis zum kommunalen Pflegekinderdienst sowie das zum unterbringenden Fachdienst wie auch Fragen der Gerichtsbarkeit interessant. Diesen soll im Rahmen des ersten Vortrages nachgegangen werden.
Vernachlässigte und traumatisierte Kinder bringen an ihre neuen Lebensorte Verhaltensweisen mit, die Pädagogen und Pflegeeltern irritieren können. Vor allem in engen emotionalen Beziehungen, die Pflegefamilien diesen Kindern bieten, werden die Pflegeeltern sowie die leiblichen Kinder der Pflegeeltern stark gefordert – und auch überfordert. Ausgehend von den bindungstheoretischen Überlegungen und den Erkenntnissen aus Entwicklungspsychologie und Soziologie geht es im zweiten Vortrag darum, die MitarbeiterInnen von Trägern für diese Problematik zu sensibilisieren und Anregungen für die Ausgestaltung der Arbeit mit den Pflegefamilien zu geben. In diesem Kontext spielen vor allem die Pflegeelterngruppen der Pflegefamilienverbände eine wichtige Rolle.

Themen der Workshops:

  1. Nutzen der dialogischen Möglichkeiten des „dazwischen“
  2. Pflegekinderhilfe als einziges Betätigungsfeld oder Teil des Trägerprofils – Wie wird das von Pflegefamilien und Fachkräften wahrgenommen?
  3. Zwischen Behindertenhilfe und Jugendhilfe – Pflegekinderdienste für behinderte und nichtbehinderte Kinder
  4. Mindeststandards für Pflegekinderdienste und fachliches Profil von MitarbeiterInnen
  5. Psychologisierung von Pflegefamilien? oder Welche Weiterbildung brauchen Pflegeeltern? – Was bietet ein freier Träger?
  6. Pflegefamilie nach § 33 SGB VIII oder Erziehungsstelle nach § 34 SGB VIII – Qualitative Unterschiede aus der Sicht freier Träger (Betreuung und Begleitung, Problemlagen der fremdplatzierten Kinder, Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien)
  7. Werbekampagnen zur Suche von Pflegeeltern – oder Wie findet man geeignete Pflegeeltern?

Quelle: PFAD Bundesverband e.V.

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