Kino-Tipp: „Das Kind in der Schachtel“

Posted on Mai 8, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Am 09.05. startet in Österreich der Dokumentarfilm „Das Kind in der Schachtel“ im Kino. Er errang den Publikumspreis der Diagonale – Festival des österreichischen Films, Graz, 2014. Mit diesem „etwas anderen Film zum Muttertag“ dokumentiert Regisseurin Gloria Dürnberger ihre Spurensuche als Pflegekind.

Regiestatement von Gloria Dürnberger: „So verschieden wir Menschen auch sind, haben wir doch alle eines gemeinsam: eine Mutter. Wie definiert man „Mutter“ eigentlich? Genügt es, einen Menschen auf die Welt zu bringen, um dessen Mutter zu sein? Und wenn ja, wie bezeichnet man jene Person, die diesen Menschen dann großzieht, ihm vieles beibringt und sich ein Leben lang um ihn kümmert? Wer ist das dann?

Ich war 8 Monate alt, als mich meine Mutter weggegeben hat. Ich wuchs in einer Pflegefamilie auf, die ich als „meine Familie“ empfand. Meine leibliche Mutter kam alle zwei Wochen für exakt 2 Stunden zu Besuch und betonte dabei gerne und oft ihren Status als meine „Mutter“. Ich empfand sie als merkwürdige Tante. Doch da mir gesagt wurde, sie wäre meine Mutter und auch sie selbst so darauf bestand, wünschte ich mir, von ihr geliebt zu werden. Von ihr als Mensch gesehen und erkannt zu werden. Sie berühren zu dürfen, ihr nahe zu sein. Eigentlich hatte ich diese Gefühle, diesen warmen und liebevollen Umgang mit anderen Menschen. Mit meiner Pflegemutter, meinem Pflegevater und meinen Pflegegeschwistern.

Mein Leben lang war die Verwirrung darum, wer meine Mutter und wer meine Familie ist, alltäglich für mich. Dabei schienen meine Gefühle zur Klärung dieser Frage zweitrangig zu sein. Die Gesellschaft um mich spiegelte mir ganz klar, dass meine „Mutter“ jene Frau ist, die mich geboren hat.

Gleichzeitig wurde mir auch transportiert, dass eine „Mutter“ eine fürsorgliche, sich aufopfernde, liebende Person wäre. Ein blumiges Bild von tiefer und inniger Liebe, das so gar nicht zu dem passen wollte, was ich für meine leibliche Mutter empfand: Befremden, Verstörung und Distanz.

Diese widersprüchliche Situation formierte eine Beziehung zu meiner leiblichen Mutter Margit, der ich in diesem Film nachgegangen bin. „Das Kind in der Schachtel“ ist eine Momentaufnahme dieser inneren Suche und ein Einblick in eine Geschichte, die als Beispiel für viele andere Lebensgeschichten dient. Es war mir ein Anliegen, diesen Film nicht mit Fakten zu füllen, sondern dem Zuschauer/der Zuschauerin eine emotionale Reise anzubieten, die Raum lässt für eigene Assoziationen, Erlebnisse und Interpretationsmöglichkeiten.“

zur Homepage des Filmes

zum Interview „Es braucht so viel Härte“ mit der Regisseurin im Neuen Volksblatt vom 08.05.2014

Trailer:

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Film-Tipp: „Mama braucht eine Wohnung: Elf Kinder und ihre obdachlose Mutter“

Posted on April 21, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

In der Reihe Menschen hautnah lief am 27.03. die ca. 44-minütige Dokumentation „Mama braucht eine Wohnung: Elf Kinder und ihre obdachlose Mutter„. Der Beitrag kann auf den Internetseiten des WDR online angeschaut werden.

Sendungsinfo:

Die Kleinen würden am liebsten wieder mit ihrer Mutter zusammen wohnen. Doch ohne Wohnung geht das nicht. Doris ist obdachlos – und hat 11 Kinder. Sie lebt in einer Notunterkunft für Frauen – noch. Denn auch dort muss sie bald raus, länger als sechs Monate darf sie hier nicht wohnen. Wohin dann? Ihre Kinder, die zum Teil in Heimen untergebracht sind, haben Angst, dass sie auf der Straße landet. Besonders die elfjährige Mareike sorgt sich sehr um ihre Mama. Doris hat nur ein Ziel. Sie muss eine Wohnung finden. Und dann will sie die Kinder zurück.

Auch die Kinder wollen wieder zu ihrer Mutter ziehen. Doch so einfach ist das nicht, denn Doris hatte vor vier Jahren ein Burn-out, wie sie es nennt. Komplettausfall. Sie lag nur noch im Bett. Die Kinder waren sich selbst überlassen, gingen oft nicht zur Schule. Die Wohnung war eine Müllhalde. Doris musste für sechs Monate in Haft wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Als sie raus kam, war die Wohnung weg. Ihre Sachen auch.

Doris müsste beweisen, dass sie es alleine schaffen wird. Dann würde sie auch die Kinder wieder bekommen. Dazu bräuchte sie erstens eine Wohnung, die sie sauber hält. Zweitens einen vernünftigen Umgang mit Geld. Und drittens müsste sicher sein, dass sie ihre Kinder ordentlich versorgt. Kann Doris das schaffen – und die Auflagen des Jugendamts erfüllen?

Die Jugendhilfe versucht, sie darin zu unterstützen, ihre Kinder wieder zu bekommen. Sie darf Schritt für Schritt eigenständige Dinge mit den Kindern im Heim erledigen. Sie geht mit ihnen zum Arzt, macht mit ihnen Hausaufgaben. Sie liebt ihre Kinder. Doch das Jugendamt und ihren Exmann empfindet Doris als Bedrohung. Denn die Jüngste, Marlene, lebt schon bei ihm und auch die 14-jährige Mareike überlegt, ob sie zu ihm zieht – 300 km weit entfernt von der Mutter. Doris fällt die Einsicht in ihr Fehlverhalten schwer. Sie will das Beste für die Kinder – wie auch das Jugendamt und der leibliche Vater.

Ein Jahr lang begleitet Menschen hautnah Doris und ihre Kinder bei dem Versuch, wieder als Familie zusammen zu kommen. In einer richtigen Wohnung. Wo sind die Kinder am besten aufgehoben: bei ihr, beim Vater oder im Heim?

Quelle: WDR

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„Leben mit Herkunftsfamilien“ am 28./29.03. in Bremen

Posted on März 3, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Um das „Leben mit Herkunftsfamilien“ dreht sich eine Fortbildung für Pflegeeltern mit Brigitte Ilanos-Farfán am 28./29.03. bei der Pflegekinder in Bremen gGmbH.

Auch wenn Kinder nicht bei ihren Eltern leben, bleiben sie doch deren Kinder. Unabhängig vom Grund der Trennung oder davon, ob Rückführung ein Thema ist, wird das Herkunftssystem für das Kind immer Bedeutung haben. Dieser Tatsache Raum zu geben, erfordert von Pflegefamilien oft viel Auseinandersetzung – sowohl mit sich selbst, mit den eigenen Ansprüchen, der inneren Haltung, als auch mit den Bedürfnissen der Kinder und schließlich mit denen der anderen Familie. Das Seminar beschäftigt sich mit der eigenen Haltung, mit gelebten Erfahrungen und Schwierigkeiten, aber auch und besonders mit den Chancen, die aus einem guten Kontakt zum Herkunftssystem entstehen können.

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Gruppenangebot in Frankfurt/Main für Eltern, deren Kind in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie lebt

Posted on März 1, 2014. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Bereits seit 2001 bietet die Kinder-, Jugend-, Elternberatung Beratungsstelle Gallus jährlich kostenlose Seminartage für Eltern an, deren Kind in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie lebt. Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen ermutigt die Leiterinnen Eva Ris und Sabine Kiy-Kania diese Arbeit fortzusetzen. Im Zentrum ihrer Arbeit mit den Eltern steht die Frage, was sie als Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben, dennoch für deren positive Entwicklung tun können.

Wichtige Aspekte sind:

  • die Verantwortungsübernahme für die Gründe, die zur Trennung von den Kindern geführt haben,
  • die Kinder von dem strukturell angelegten Loyalitätskonflikt zu entbinden, indem sie Ihnen die innere Erlaubnis geben, sich in der neuen Familie „niederzulassen“,
  • die eigene Rolle zu finden im komplizierten Gefüge zweier Familien und verschiedener beteiligter Fachdienste.

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Kino-Tipp: „Philomena“ von Stephen Frears

Posted on Februar 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 27. Februar startet der neue Film „Philomena“ von Stephen Frears in den deutschen Kinos. Er wurde 2013 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet und ist für 4 Oscars nominiert .

Inhalt: Er hat auf höchster politischer Ebene mitgemischt. Menschliche Schicksalsstorys öden ihn an. Aber als die fast 70jährige Philomena Lee (Judi Dench) dem arroganten Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) ihre Lebensgeschichte anvertraut, wittert er eine Story: Als Teenager wird Philomena im streng katholischen Irland der fünfziger Jahre ungewollt schwanger. Zur Strafe kommt sie in ein Kloster, in dem sie ihren unehelichen Sohn zur Welt bringt und gezwungen wird, ihn zur Adoption freizugeben. 50 Jahre lang schweigt Philomena aus Scham. Jetzt bittet sie Martin um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Kind. Während ihrer gemeinsamen Reise auf den Spuren der Vergangenheit prallen zwei Welten aufeinander: Die fromme, warmherzige ältere Dame und der zynische Reporter bilden ein kurioses Team. Trotz aller Gegensätze freunden sie sich an – und stoßen im Verlauf ihrer Nachforschungen auf einen unfassbaren Skandal …

zur Film-Website mit Trailer

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Artikel über Erfolg nach 17-jähriger Wurzelsuche

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Artikel „17 Jahre gesucht: Adoptivkind aus Rotenburg fand leibliche Mutter“ von HNA.de vom 15.02.2014 berichtet vom Erfolg der langen Suche einer 41-jährigen Adoptierten nach ihrer Herkunftsfamilie. Sie erfuhr den Aufenthaltsort ihrer leiblichen Mutter über den Suchdienst des Roten Kreuzes.

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Broschüre „Eltern bleiben – trotz alledem“

Posted on Februar 10, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Broschüre „Eltern bleiben – trotz alledem“ des Kompetenzzentrums Pflegekinder beantwortet die Fragen, die Eltern rund um eine Inpflegenahme haben: Welche Rechte haben sie? Bleiben Sie Eltern? Können Sie die Durchführung von Besuchskontakten einfordern? Kann ihr Kind verkraften, sowohl Eltern als auch Pflegeeltern zu haben? Die Publikation wurde zusammengestellt als Broschüre für Jugendämter.

Aus dem Inhalt:

  • Was heißt eigentlich Vollzeitpflege?
  • Zwei Familien – Wie kann das gehen?
  • Mein Kind lebt bei Verwandten
  • Das Hilfeplangespräch – Den Alltag planen und gestalten
  • Besuchskontakte – Ein Thema, das alle bewegt
  • Im Kontakt bleiben – Auch wenn Besuche nicht möglich sind
  • Die eigene Familiengeschichte – Biografiearbeit
  • Schwierige Themen ansprechen
  • So viele Menschen – Wer macht eigentlich was?
  • Gesetzliche Grundlagen und Erläuterungen

Preis: 4,00 € plus Porto. Eine Mengenstaffel wird angeboten.

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„Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10.-11.03. in Lübeck

Posted on Januar 31, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn Kinder wegen einer gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, bedeutet der Wechsel in eine Pflegefamilie oft Chance und Krise zugleich. Neben der Möglichkeit, verlässliche Beziehungen aufzubauen, stellt die Trennung von vertrauten Bezugspersonen ebenso eine schmerzliche Erfahrung dar.

Auf dem Fachkongress „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10.-11. März in Lübeck richten die Kinderschutz-Zentren den Blick auf betroffene Kinder, „alte“ und „neue“ Familiensysteme und die beteiligten Helfer(innen).

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„Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“ am 10./11.03. in Lübeck

Posted on Januar 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Kinderschutz-Zentren richten vom 10.-11.03. in Lübeck den Blick auf das Thema „Kinder zwischen zwei Welten – Gelingende Hilfekonzepte für Kinder, ihre Pflege- und Herkunftsfamilien“.

Kinder, die wegen einer gefährdenden Familiensituation nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, haben häufig sehr belastende Erfahrungen gemacht. Sie wurden vernachlässigt, haben psychische und physische Gewalt erfahren oder miterlebt. Diese Ereignisse beeinflussen die Entwicklung der Kinder und wirken sich in unterschiedlichster Weise auf Beziehungsfähigkeit, soziales Verhalten und kognitive Leistungen aus. Die Unterbringung in einer Pflegefamilie ermöglicht Kindern, verlässliche und schützende Beziehungen aufzubauen, bedeutet aber auch die schmerzliche Trennung von vertrauten Bezugspersonen und für die Eltern das Eingestehen von Versagen, verbunden mit Schuldgefühlen, Wut und Trauer.

Umso wichtiger ist daher die Entwicklung eines fachlichen Gesamtkonzeptes: Auswahl und Qualifizierung der Pflegeeltern zur Vorbereitung auf ihre Rolle, die Bereitstellung einer ständigen fachlichen Begleitung sowie Gewährleistung schneller Hilfen in Krisensituationen gehören ebenso dazu wie die Beratung und Unterstützung des Herkunftssystems sowie die Partizipation der betroffenen Kinder und ihrer Herkunftsfamilien bei bevorstehenden Entscheidungen.

Auf dem Fachkongress vermitteln erfahrene Referentinnen und Referenten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und sprechen über Erfahrungen und Konzepte aus der Praxis. U.a. wird Prof. Josef Faltermeier Einblicke in die Beziehungsdynamik zwischen Herkunfts- und Pflegefamilie geben und ganz aktuell beschäftigt sich Junior-Prof. Dr. Dorett Funcke in ihrem Vortrag mit gleichgeschlechtlichen Paaren als Pflegeeltern. Neben weiteren Vorträgen und Foren steht wie immer auch der praxisbezogene Austausch in Workshops auf dem Programm.

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Gruppenangebot „Mein Kind lebt bei fremden Menschen“ in Oberhausen

Posted on November 27, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In Oberhausen haben Kinderschutzbund, Verein Löwenzahn Erziehungshilfe und Rotary Club ein neues Gruppenangebot für Eltern ins Lebens gerufen, deren Kind „bei fremden Menschen lebt“.

Das dritte Treffen findet am Dienstag, den 03.12. von 18 bis 20 Uhr in den Räumen des Kinderschutzbundes Oberhausen in der Styrumer Straße 27 in Oberhausen statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

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Fachtagung und Informationsabend am 20.11. in Solingen

Posted on November 13, 2013. Filed under: Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 20.11. lädt der Pflegekinderdienst der Stadt Solingen in Zusammenarbeit mit der Bergischen Volkshochschule zu einem Fachtag von 13.30 bis 17 Uhr ins Forum der VHS ein. Das Thema ist „Umgang mit Pflegekindern mit ihren Herkunftsfamilien“.

Ebenfalls am 20.11., von 19.30 bis 21 Uhr, stellt sich der Pflegekinderdienst der Stadt im Raum 210 der VHS, Birkenweiher 66, vor. Michaela Kaiser und Ingrid Horzy informieren Interessierte an einer Pflegeelternschaft über die Aufgaben des Pflegekinderdienstes , Pflegeformen und Unterstützung.

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„Die Lebensgeschichte unserer Kinder – vom Umgang mit Herkunftseltern und Biographiearbeit“ am 16.11. in Schmalkalden

Posted on Oktober 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Thüringen e.V. veranstaltet am 16.11. in Schmalkalden eine Fortbildung zum Thema „Die Lebensgeschichte unserer Kinder – vom Umgang mit Herkunftseltern und Biographiearbeit“.

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„Brücken oder Stolpersteine – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ am 07.12. in Berlin

Posted on Oktober 17, 2013. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Brücken oder Stolpersteine – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ heißt ein Kurs mit Jeannette Preiss bei Familien für Kinder gGmbH am 07.12. in Berlin.

Eine gute Kooperation zwischen Pflegefamilie und Herkunftsfamilie ist sicherlich eine wünschenswerte Sache, denn sie erspart den Pflegekindern viele Loyalitätskonflikte. Aber selten gelingt dies auf Anhieb, meistens muss sie erst Schritt für Schritt aufgebaut werden.

In dieser Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen zunächst den Blick auf die möglichen Stolpersteine richten, die eine gute Kooperation erschweren. Im Anschluss daran wird herausgearbeitet, was dabei hilft, möglichst viele Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, um für Pflegekinder tragfähige Brücken zwischen ihren beiden Familien zu bauen.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 30.11. möglich.

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Fachtagung „Aus den Augen, aus dem Sinn?!“ am 17./18.03. in Kassel

Posted on Oktober 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die GEBIT Münster GmbH & Co. KG lädt für den 17./18.03.2014 nach Kassel zur Fachtagung „Aus den Augen, aus dem Sinn?! – Impulse für eine neue Praxis zur Rückführung von Kindern und Jugendlichen aus stationären Hilfen zur Erziehung in ihre Herkunftsfamilien“ ein.

Von Zeit zu Zeit leben Kinder und Jugendliche nicht gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern in ihrer eigenen Familie. Ihr Lebensort ist dann ein Heim oder eine Pflegefamilie. Manchmal bleibt dies ein Lebensort bis zu ihrer Selbständigkeit.

Der Gesetzgeber erteilt allen Beteiligten jedoch den Prüfauftrag, ob und wie eine Rückkehr in die Lebensgemeinschaft der Herkunftsfamilie ermöglicht werden kann. Dies erfordert einen komplexen Abstimmungs- und Vermittlungsprozess der Interessenslagen aller Beteiligten. Allzu oft gerät dabei die Rückkehr der Kinder und Jugendlichen aus dem Blick und die Hilfen nehmen einen anderen Verlauf.

Das Thema Rückführung aus stationären Hilfen ist deshalb sowohl aus fachlicher und aus rechtlicher Sicht als auch in ihren Folgewirkungen auf die fiskalische Seite eine besondere Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe. Anlass genug für die GEBIT Münster, die Rückführung aus stationären Hilfen zur Erziehung zum Thema einer großen bundesweiten Fachtagung zu machen. Neben zentralen Vorträgen werden Workshops und 10 Themenstrecken angeboten, die konkrete Handlungskonzepte, Steuerungs- und Planungsthemen sowie rechtliche Aspekte thematisieren. Um bereits entwickelte und gelebte Konzepte kennenzulernen und in eine intensive fachliche Diskussion einzutreten, werden ausserdem ausgewählte Institutionen ihre Rückführungskonzepte als Posterpräsentationen vorstellen.

Die Fachtagung richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker der öffentlichen und freien Träger, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Heimeinrichtungen, Erziehungsstellen, ASD und PKD und ambulanten Maßnahmen, Elternarbeit etc. gleichermaßen. Wir möchten aber auch die Ebene der Leitungskräfte, Fachberatungen und Verbandsvertreter ansprechen, die für die konzeptionelle und strategische Ausrichtung Ihrer Institutionen verantwortlich sind.

Um Anmeldung bis spätestens 12.12. wird gebeten.

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Gesetz zur Stärkung der Rechte leiblicher Väter passiert den Bundesrat

Posted on Juni 7, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Zur abschließenden Beratung des am 25. April 2013 vom Bundestag verabschiedeten Gesetzes zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters erklärt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

Leibliche Väter, deren Kinder bereits einen rechtlichen Vater haben und die ernsthaftes Interesse an ihrem Kind haben, werden es künftig leichter haben, in Kontakt zu ihrem Kind zu treten und Informationen über ihr Kind zu erhalten. Dies ist eine gute Nachricht – sowohl für die betroffenen leiblichen Väter, als auch für die Kinder. Deshalb freue ich mich, dass nach dem klaren Votum des Bundestags das Gesetz nun auch den Bundesrat passiert hat.

Bisher kam ein Umgangsrecht für leibliche, nicht rechtliche Väter nur in Betracht, wenn sie bereits eine Beziehung zum Kind hatten. War dies nicht der Fall, etwa weil die rechtlichen Eltern des Kindes den Kontakt nicht zuließen, so blieb der leibliche Vater kategorisch vom Umgangsrecht ausgeschlossen. Ob ein Kontakt zum leiblichen Vater im konkreten Fall für das Kind förderlich gewesen wäre, blieb dabei unberücksichtigt. Das wird sich nun ändern. Künftig rückt das Kindeswohl stärker in den Mittelpunkt. Denn auch der Kontakt zum leiblichen Vater kann für ein Kind gut und förderlich sein. Nach der neuen Regelung des § 1686a BGB kann ein Umgangsrecht des leiblichen Vaters künftig auch dann in Betracht kommen, wenn noch keine enge Beziehung zu dem Kind besteht. Entscheidend ist nun vielmehr, ob der leibliche Vater ein ernsthaftes Interesse an seinem Kind gezeigt hat und ob der Umgang mit dem leiblichen Vater dem Kindeswohl dient.

Dabei steht außer Frage: Es ist für alle Beteiligten in der Regel keine leichte Situation, wenn es neben den rechtlichen Eltern noch einen leiblichen Vater gibt, der im Leben des Kindes eine Rolle spielen möchte. Für das Kind und für die soziale Familie, in der es lebt, kann dies zu großer Verunsicherung führen und zu einer echten Belastungsprobe werden. Ich bin aber überzeugt: Das Gesetz bietet in diesem Spannungsfeld den bestmöglichen Lösungsansatz. Es erkennt die berechtigten Interessen leiblicher Väter an, die Kontakt zu ihrem Kind möchten, auch wenn dieses mit seinen rechtlich-sozialen Eltern aufwächst. Zu Recht aber wurde dem Wohl des Kindes oberste Priorität eingeräumt. Deshalb wurde das Umgangsrecht des leiblichen Vaters an Hürden geknüpft, die sicherstellen, dass die Stabilität der sozialen Familie im Interesse des Kindes nicht unnötig gefährdet wird. Ein Antrag auf Umgang ist nur zulässig, wenn der leibliche Vater an Eides statt versichert, dass er der Mutter während der Empfängniszeit beigewohnt hat. Ein Umgangsrecht kommt zudem nur in Betracht, wenn der leibliche Vater ein ernsthaftes Interesse an seinem Kind gezeigt hat. Im Mittelpunkt steht stets die Frage, ob der Umgang dem Kindeswohl dient.

Neben dem Recht auf Umgang erhalten leibliche Väter künftig auch das Recht, Auskunft über die persönlichen Verhältnisses des Kindes zu verlangen, soweit das dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.

Bestehen Zweifel an der Vaterschaft, so kann diese Frage innerhalb des Umgangs- bzw. Auskunftsverfahrens geklärt werden.

Um in Kraft treten zu können, muss das Gesetz nun noch vom Bundespräsidenten ausgefertigt und im Bundesgesetzblatt verkündet werden.

Zum Hintergrund:

Dem leiblichen Vater eines Kindes, der mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet ist und auch nicht die Vaterschaft anerkannt hat, steht nach der geltenden Regelung ein Umgangsrecht gemäß § 1685 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) nur zu, wenn er eine enge Bezugsperson des Kindes ist, für das Kind tatsächlich Verantwortung trägt oder getragen hat (sozial-familiäre Beziehung) und der Umgang dem Kindeswohl dient. Hat das Kind bereits einen rechtlichen Vater und konnte der leibliche Vater zu seinem Kind keine Beziehung aufbauen, so bleibt ihm der Kontakt zum Kind bisher verwehrt.

Dies gilt unabhängig davon, aus welchen Gründen keine Beziehung zum Kind aufgebaut wurde, also auch dann, wenn der leibliche Vater bereit war, für das Kind Verantwortung zu übernehmen, und ihm dies allein aufgrund der Weigerung der rechtlichen Eltern nicht möglich war. Zudem bleibt der Kontakt zum Kind ohne Rücksicht darauf verwehrt, ob der Umgang mit dem leiblichen Vater dem Wohl des Kindes dient.

Ein leiblicher, nicht rechtlicher Vater hat darüber hinaus derzeit auch kein Recht, Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes zu verlangen. Nach § 1686 Satz 1 BGB kann jeder Elternteil vom anderen Elternteil bei berechtigtem Interesse Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes verlangen, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Der Auskunftsanspruch nach § 1686 BGB steht jedoch nur den Eltern im rechtlichen Sinne zu, nicht aber dem nur leiblichen Vater.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in zwei Entscheidungen beanstandet, dass dem leiblichen Vater eines Kindes ein Umgangs- und Auskunftsrecht ohne Prüfung des Kindeswohlinteresses im Einzelfall vorenthalten wird. Die Rechtsposition der leiblichen, nicht rechtlichen Väter soll daher gestärkt werden. Der Entwurf sieht zu diesem Zweck Folgendes vor:

Hat der leibliche Vater ernsthaftes Interesse an dem Kind gezeigt, erhält er ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient. Das gilt unabhängig davon, ob er zum Kind bereits eine sozial-familiäre Beziehung hat.
Zudem wird dem leiblichen Vater bei berechtigtem Interesse ein Recht auf Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes eingeräumt, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.
Voraussetzung des Umgangs- und Auskunftsrechts ist, dass der Antragsteller auch wirklich der leibliche Vater ist. Die leibliche Vaterschaft ist dabei im Rahmen des Umgangs- oder Auskunftsverfahrens zu prüfen und gegebenenfalls über eine Beweiserhebung zu klären. Zur Feststellung der biologischen Vaterschaft ist flankierend vorgesehen, dass unter bestimmten Voraussetzungen Abstammungsuntersuchungen geduldet werden müssen. Damit soll die Mutter des Kindes oder eine sonstige Person den Anspruch des leiblichen Vaters nicht vereiteln können, indem sie die erforderlichen Untersuchungen zur Abstammung verweigert.

Quelle: Pressemitteilung des BMJ vom 07.06.2013

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Fachtag „Pflegekinderhilfe in Deutschland“ am 10.07. in Münster

Posted on Juni 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachhochschule Münster veranstaltet in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen am 10.07. in Münster einen Fachtag „Pflegekinderhilfe in Deutschland„. Er wird unter der Überschrift „Öffentliche Erziehung im privaten Rahmen – Welche Anforderungen stellen sich an diese besondere Hilfeform?“ stehen.

Bundesweit wird für Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern leben können, als Alternative zur Heimerziehung eine familiäre Betreuungsform in Pflegefamilien gesucht. Die neuen Forschungsergebnisse im Bereich der Pflegekinderhilfe zeigen deutlich, dass die Pflegekinderdienste zwar vielfältig organisiert sind, für nachvollziehbare und transparente Handlungsschritte allerdings noch allgemein gültige Qualitätsstandards entwickelt werden müssen. Auch mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 1. Januar 2012 ist die Praxis aufgefordert, sich weiterzuentwickeln und die neuen gesetzlichen Rahmungen umzusetzen. Insbesondere für die Hauptakteure (Kind, Pflegepersonen, leibliche Eltern, Vormund, Fachkräfte) liegt ein hoher Nutzen in der Qualitätsentwicklung, damit Kernaufgaben der Pflegekinderhilfe wie Vorbereitung und Auswahl, Vermittlung eines Kinder, Beratung, Umgang mit der Herkunftsfamilie und Kinderschutz einen fachlich erweiterten Handlungsrahmen erhalten.

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen und die Fachhochschule Münster möchten mit einem gemeinsamen Fachtag die aktuellen Entwicklungen aufgreifen und mit den Fachkräften und Vertretern/ innen der Wissenschaft diskutieren.

Am Vormittag richet sich der erste Blick auf veränderte Familienbilder, die auch Herkunftsfamilien und Pflegefamilien tangieren.

Der zweite Blick geht in Richtung „Professionalisierung der Dienste“. Dabei wird die Anforderung an Pflegefamilien, privat und familiär zu sein und dabei gleichzeitig professionell zu handeln, unter die fachliche Lupe genommen.

Am Nachmittag bieten Foren zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen der Pflegekinderhilfe die Möglichkeit, bereits bestehende
Konzepte bzw. Best Practice Beispiele kennen zu lernen und in den fachlichen Austausch zu gehen.

Anmeldeschluss ist am 24.06.

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Rechte leiblicher Väter: Rechtsausschuss einstimmig für Regierungsentwurf

Posted on April 24, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/VER) Der Rechtsausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwochvormittag einen Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters“ (17/12163) einstimmig angenommen.

Ein zentrales Anliegen dieser Regierungsinitiative ist es, dem leiblichen Vater „ein Recht auf Umgang mit dem Kind“ zu gewähren, „wenn der Umgang dem Kindeswohl dient“. Ausschlaggebend dafür soll ein „nachhaltiges Interesse“ sein, das der leibliche Vater an dem Kind zeigen müsse.

Quelle: Heute im Bundestag vom 24.04.2013

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„Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ am 16.05. in Würzburg

Posted on März 30, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachberatung „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ des Evangelischen Beratungszentrums Würzburg lädt zusammen mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Würzburg die TeilnehmerInnen des Kooperationsverbunds in Unterfranken „Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil“ und alle weiteren interessierten Fachkräfte zur Fortbildung „Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ ein. Sie findet am 16.05. von 9 bis 16.30 Uhr mit der Dipl.-Psych. Irmela Wiemann in Würzburg.

Um Anmeldung bis zum 30.04. wird gebeten.

Einladungsschreiben mit Anmeldeformular

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Broschüren für Adoptierte zum Thema Herkunftssuche

Posted on März 22, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die anerkannte Auslandsvermittlungsstelle familie international frankfurt e.V. gibt zwei Broschüren zum Thema „Suche nach der eigenen Herkunft nach einer Adoption“ heraus:

  • „Adoption – Die Frage nach der Herkunft“
    Informationen zu grenzüberschreitender Suche
    DIN A4, ca. 30 Seiten, Spiralbindung, Rückseite Fotokarton, Stand Januar 2013
  • „Die Suche nach dem Vater“
    Informationen zu grenzüberschreitender Suche und Fragen der Identität
    DIN A4, ca. 30 Seiten, Spiralbindung, Rückseite Fotokarton, Stand April 2010

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„Herkunft- Kontakte“ am 20.04. in Pfarrkirchen

Posted on März 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der Verein PFAD FÜR KINDER Pflege- und Adoptivfamilien im Landkreis Rottal-Inn e.V. veranstaltet am 20.04. ein Tagesseminar zum Thema „Herkunft- Kontakte“ mit Frau Dr. Mag. rer. nat. Karin Swidrak (Klinische- und Gesundheitspsychologin Bindungsdiagnostik, Fachgebiet : Pflege- und Adoptivfamilien).

Anmeldung bei Gerlinde Kaiser, Tel. 08562/2378, info@ferienhof-kaiser.de

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Themennachmittag „Herkunftssuche“ am 11.04. in Frankfurt/Main

Posted on März 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11.04. findet der zweite Themennachmittag „Herkunftssuche“ der Auslandsvermittlungsstelle familie international frankfurt e.V. statt:

Bei der Suche nach der Herkunftsfamilie fahren die Gefühle häufig Achterbahn. Wünsche, Sehnsüchte, aber auch Ängste führen zu Hochs und Tiefs, wirbeln alles durcheinander. Anders als erhofft, treffen Suchende nicht immer auf „offene Türen“ oder der Kontakt gestaltet sich schwierig. Adoptierte / Suchende reagieren dann manchmal mit Trauer, Wut und Unverständnis: Gefühle, die sich in ihrem Alltag, Berufs- und Familienleben ausdrücken können.

Alleine in 2012 unterstützte fif e.V. mehr als 150 Menschen bei ihrer Suche und weiß aus vielen Gesprächen welch unterschiedlichen Gefühlen Betroffene auf ihrer Suche begegnen. Mit diesem Themennachmittag möchten sie Betroffene, Interessierte sowie Fachleute im Kontext der Herkunftssuche zusammen bringen und einen anregenden und informativen Austausch ermöglichen.

Anmeldeschluss ist der 30.03.

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„Keine Zukunft für die Adoption? – Adoptionsvermittlung zwischen Kinderwunsch und Special Needs“ am 12.-14.04. in Bad Boll

Posted on März 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 12.-14.04. veranstaltet die Evangelische Akademie Bad Boll in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) und dem Deutschen Familiengerichtstag (DFGT) eine Tagung zum Thema „Keine Zukunft für die Adoption? – Adoptionsvermittlung zwischen Kinderwunsch und Special Needs„.:

Wir brauchen Adoption – für Kinder, deren Wohl in einer Adoptivfamilie gewährleistet sein muss. In Deutschland sinkt die Zahl derer, die Kinder adoptieren wollen. Es gibt wenig wissenschaftliche Erkenntnisse zu Adoptionsverläufen, zur Rolle von Adoptiv- und leiblichen Eltern oder zu offenen und halboffenen Adoptionen. Mittel für Begleitung und Beratung fehlen. Wir diskutieren, was sich ändern muss.

Eingeladen sind Anwält/-innen, Angehörige von Jugendämtern und Adoptionsvermittlungsstellen, Familiengerichten und Schlichtungsstellen, Fachverbände von Adoptierten, Adoptiv- und Herkunftseltern sowie sozialpolitisch Interessierte.

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Radio/Podcast-Tipp: „Wo komm ich her? Wenn Kinder ihre biologischen Eltern suchen“

Posted on Februar 11, 2013. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

In der Reihe SWR2 Forum wird am 14.02. zwischen 17.05 bis 17.50 Uhr der Beitrag „Wo komm ich her? Wenn Kinder ihre biologischen Eltern suchen“ gesendet.

Es diskutieren:

  • Sibylle Steidl, Verein „Spenderkinder“, Tübingen
  • Dr. Petra Thorn, Psychologin, Mörfelden
  • Dr. Oliver Tolmein, Rechtsanwalt, Hamburg
  • Gesprächsleitung: Susanne Kaufmann

Von wem stammen die braunen Augen? Von wem die spitze Nase? Seit den 1970er Jahren wurden in Deutschland schon mehr als 100 000 Kinder mit dem Samen anonymer Spender gezeugt. Und in der globalen Welt wird längst noch mehr praktiziert: In Spanien pflanzen die sogenannten „Babymacher“ Frauen fremde Eizellen ein, in Indien oder der Ukraine bieten Leihmütter ihre Dienste an. Paare, die solche Angebote annehmen, geben ihren Kindern schon vor der Geburt eine schwere Bürde mit auf den Weg. Die Suche nach der genetischen Herkunft kann für sie zum Lebensthema werden. Richter haben nun entschieden, dass jedes sogenannte „Spenderkind“ das Recht hat, den Namen seines biologischen Vaters zu erfahren. Warum ist das Wissen um die eigenen Wurzeln so bedeutsam? Welche Folgen hat die gerichtlich erzwungene Transparenz für die Spender?

Buch zur Sendung:
Petra Thorn: Die Geschichte unserer Familie. Ein Buch für Familien, die sich mit Hilfe der Spendersamenbehandlung gebildet haben. FamART Verlag, 2006, 22 Euro

Nach Ausstrahlung kann die Sendung auf noch online nachgehört oder als mp3-Datei heruntergeladen werden.

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„Mein Kind lebt in einer Pflege- oder Adoptivfamilie“ – Gruppenarbeit mit Herkunftseltern in Frankfurt/Main

Posted on Februar 10, 2013. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main, Kinder-, Jugend-, Elternberatung Gallus in Frankfurt am Main bietet auch 2013 wieder jährlich vier Seminartage für Eltern, deren Kind in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie lebt, an.

Termine: 23.02., 29.06., 14.09., 07.12.2013

Im Zentrum der Arbeit der Beratungsstelle mit den Herkunftseltern steht die Frage: Was können sie als Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben, dennoch für deren positive Entwicklung tun?

Fachkräfte, die in Ihrer Arbeit Kontakt mit Herkunftseltern haben, werden gebeten, die folgenden Materialien weiterzuleiten bzw. auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen zu geben:

Für Rückfragen stehen die Seminarleiterinnen Eva Ris und Sabine Kiy-Kania gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus
Kostheimer Str. 11
60326 Frankfurt am Main
Tel.: 069 212-35993
Fax: 069 212-40188
E-Mail: info@kjeb-gallus.de

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„Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie in Bezug auf die Umgangsgestaltung“ am 09.03. in Miltenberg

Posted on Januar 27, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes hält am 09.03. in Kooperation mit dem Landratsamt Miltenberg, Amt für Kinder, Jugend und Familie das Seminar „Besuchskontakte von Pflegekindern und leiblichen Eltern – Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie in Bezug auf die Umgangsgestaltung“ mit Referentin Mériem Diouani-Streek ab.

Umgangskontakte sind im Kontext der Vollzeitpflege ein sensibles Thema und bergen aufgrund der häufig schwer belastenden Vorerfahrungen von Pflegekindern mit ihren leiblichen Eltern und ihrer oft ungesicherten Lebensperspektive eine Reihe von Problemen. Das Seminar möchte ein vertieftes Verstehen der Umgangssituation vermitteln. Die rechtlichen Grundlagen werden dargelegt und deren Anwendbarkeit bzgl. der besonderen Situation von Pflegekindern kritisch hinterfragt. Mögliche Auswirkungen werden aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Perspektive beleuchtet und die Frage der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie wird erörtert.

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Fachkräfteseminar „Eltern sein ein Leben lang“ am 19.-20.03. in Münster

Posted on Januar 5, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Unter dem Titel „Eltern sein ein Leben lang“ bietet des LWL-Landesjugendamts Westfalen für Fachkräfte von Pflegekinderdiensten freier und öffentlicher Träger, Allgemeinen sozialen Diensten, Einrichtungen der erzieherischen Hilfen und Beratungsstellen, die in ihrem Berufsalltag mit Pflegefamilien und Herkunftseltern zu tun haben eine Fortbildung über Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben, an.

Am 19.-20.03.13 referiert Irmgard Köster-Goorkotte dazu im Jugendgästehaus Aasee in Münster.

Anmeldeschluss ist am 18.01.13

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 04/2012 erschienen

Posted on November 9, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Dem Thema „Kontakte zur Herkunftsfamilie – wie, wozu, wie oft?“ widmet sich die Ausgabe 04/2012 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe erscheint Mitte November.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

einige Inhalte:

  • Dr. Carmen Thiele: Beziehung zur Herkunftsfamilie und Kontaktgestaltung
  • Dr. Carmen Thiele: Begleitete Umgänge
  • Sarah Lehner: Meilensteine – Meine Erfahrungen mit Kontakten zu meiner leiblichen Familie
  • Margit Huber: Kontakte zur Herkunftsfamilie – ihre Bedeutung für Pflegefamilien
  • Margit Huber: Respekt vor den Wurzeln – Kontakte zur Herkunftsfamilie aus dem Blickwinkel der Adoption
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Gruppenangebot für Herkunftseltern in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 3, 2012. Filed under: Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn Mütter (und Väter) sich von ihren Kindern trennen mussten, so stehen sie oft sehr allein da. Deshalb bietet die Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus in Frankfurt/Main 2012 wieder drei eintägige Gruppentermine für Herkunftseltern an.

Diese Tage sind ausschließlich für Herkunftseltern gedacht. Unter Leitung zweier mit der Thematik vertrauter Fachkräfte werden persönliche Fragen der TeilnehmerInnen beantwortet und die Erfahrungen der Gruppe genutzt, um gemeinsam konstruktive Wege im Umgang mit der schwierigen Situation zu entwickeln.Die Gruppe beschäftigt sich auch damit, wie Mütter und Väter, die nicht mit ihren Kindern zusammenleben, ihre Kinder – trotz Trennung – positiv unterstützen können.

Darüber hinaus besteht reichlich Möglichkeit zum Austausch untereinander. Es ist möglich und erwünscht, aber nicht erforderlich, an allen Terminen
teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

nächster Termin:

  • Samstag, 01.12.2012

Einladung und Anmeldung

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PFAD Fachzeitschrift 03/2012 erschienen

Posted on August 12, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Dem Thema „Ambivalenzen im Alltag von Pflegefamilien“ widmet sich die Ausgabe 03/2012 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe erscheint Mitte August.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

Inhalte:

  • Dagmar Trautner: Ambivalenzen im Alltag von Pflegefamilien
  • Elisabeth Helming: Jugendhilfe zwischen Kontrolle und wirksamer Unterstützung von Pflegefamilien
  • Norbert Struck: Pflegeeltern brauchen Respekt vor dem kleinen Stück Privatsphäre,das ihnen bleibt – auch zum Schutz der Pflegekinder!
  • Christian Honold, Magdalena Riebler: Quality4Children (Q4C) – Ein neues Label, ein Etikett? Wofür steht es?
  • Ulrike Schulz: Der Fall Chantal und seine Aufarbeitung
  • Lenore Wittig: Die Herkunftseltern unseres Kindes
  • Brief einer Adoptivmutter an die leibliche Mutter ihrer Tochter
  • Eva Rhode: 10 Jahre PiB – Pflegekinder in Bremen: Ein freier Träger mit Zukunft
  • Margit Huber: 13. Jahrestagung der BAG ADOPTION UND INPFLEGE:„Welche Begleitung brauchen Pflege- und Adoptivkinder beim Übergang ins Erwachsenenleben?“
  • Prof. Dr. Peter Bünder: Entwicklungsverläufe und Übergänge von Pflege- und Adoptivkindern
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Forschungsprojekt „Von Generation zu Generation – Den Teufelskreis der Traumatisierung verstehen und durchbrechen“

Posted on Juli 18, 2012. Filed under: Forschung, Kinderschutz | Schlagwörter: , , , |

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat am 05.07.2012 mit dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH) Aachen und der Otto-Guericke-Universität Magdeburg das gemeinsame Projekt „Von Generation zu Generation: Den Teufelskreis der Traumatisierung verstehen und durchbrechen“ vorgestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFB) fördert dieses Forschungsvorhaben als Teil des Forschungsnetzes „Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt im Kindes- und Jugendalter“.

Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sagte: „Ziel des BMBF-Forschungsnetzes ist es, die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenzubringen, um die Ursachen von Gewalt gegen Kinder zu erforschen und ihr wirksam begegnen zu können. Das Projekt ‚Von Generation zu Generation‘ hilft, die Ursachen für Gewaltanwendung innerhalb von Familien besser zu verstehen und zu einem Therapieansatz zu kommen. Es trägt damit zum Schutz der Kinder und zu einer Kultur des Hinschauens bei.“

Mütter, die in ihrer Kindheit oder Jugend selbst Opfer von Missbrauch und Vernachlässigung durch enge Bezugspersonen wurden, leiden ein Leben lang unter den Folgen. Häufig geben sie diese Missbrauchserfahrungen an ihre eigenen Kinder weiter. „Die Übertragung von Gewalt in die nächste Generation beobachten wir leider häufig in der Klinik“, sagte Prof. Felix Bermpohl von der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwigs Krankenhaus. Auch andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen bestätigen diese Beobachtung. In vielen Fällen ist die elterliche Fürsorgefähigkeit beeinträchtigt. Den betroffenen Müttern gelingt es nicht, die Gefühle ihrer Kinder einzuordnen und angemessen zu reagieren.

Im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts wird nun versucht, die Ursachen dieses Kreislaufs von Misshandlung und Traumatisierung besser zu verstehen. Um erfolgreich Prävention zu betreiben, ist ein besseres Verständnis der Mutter-Kind-Beziehung nötig. Die beteiligten Forschungszentren konzentrieren sich auf verschiedene Risikogruppen von Müttern. Dazu gehören Mütter mit schwer belasteten Lebenserfahrungen, depressiven Störungen oder jugendliche Mütter. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit von Programmen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Mutter-Kind-Interaktionen mit Ansätzen verglichen, die sich vorrangig nur auf die Mutter oder das Kind konzentrieren. In einem weiteren Forschungszentrum wird mithilfe eines Tiermodells unter kontrollierbaren Bedingungen überprüft, welche epigenetischen und hirnfunktionellen Mechanismen bei der familiären Übertragung einer dysfunktionalen Mutter-Kind-Bindung eine Rolle spielen.

„Wir erhoffen uns Antworten auf die Frage, wie wir das Leben noch ungeborener Kinder oder junger Säuglinge von traumatisierten Eltern besser vor den oft lebenslangen Folgen schützen können“, sagte Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Aktivitäten zum Kinderschutz sind der Charité ein besonderes Anliegen, deshalb freuen wir uns, Teil des heute vorgestellten Verbundprojekts zu sein“, ergänzte sie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Berlin, Heidelberg, Aachen und Magdeburg erhoffen sich Erkenntnisse, die eine Datengrundlage schaffen, den Teufelskreis der Traumatisierung besser zu verstehen, um so letztendlich Kindesmissbrauch zu verhindern und den Betroffenen wirkungsvoll zu helfen.

Beteiligte Verbundpartner und ihre Projekte
Sprecher: R. Brunner
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Universitätsklinikum Heidelberg

  •  Depressive Reaktion auf traumatische Erfahrungen und ihre Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Interaktion
    A. Heinz, F. Bermpohl, K. Bödeker, U. Lehmkuhl
    Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus
    Berlin School of Mind and Brain
    Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité ‐ Universitätsmedizin Berlin
  • Behaviorale und neuronale Auswirkungen mütterlicher Misshandlungserfahrungen in der eigenen Kindheit auf die Mutter-Kind-Interaktion
    Teilprojekt A: E. Möhler, C. Reck, F. Resch
    Teilprojekt B: S. Herpertz, C. Reck, K. Bertsch, E. Möhler
    Klinik für Allgemeine Psychiatrie
    Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
    Zentrum für Psychosoziale Medizin
    Universitätsklinikum Heidelberg
  • Behandlungseffekte und neurobiologische Mechanismen eines standardisierten Mutter-Kind-Interventionsprogramms bei adoleszenten Müttern
    B. Herpertz-Dahlmann, K. Konrad
    Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes‐ und Jugendalters
    Universitätsklinikum der RWTH Aachen
  • Epigenetische Mechanismen von trans-generationalen neuronalen und synaptischen Veränderungen in präfronto-limbisch-hypothalamischen Schaltkreisen nach perinatalen Stresserfahrungen
    J. Bock, K. Braun
    Institut für Biologie, Fakultät für Naturwissenschaften, Otto-Guericke-Universität Magdeburg
    Center for Behavioral Brain Sciences

Kontakt:
Prof. Felix Bermpohl
Felix.Bermpohl@charite.de
Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus
Berlin School of Mind and Brain
t: +49 30 2311 2949

Quelle: Pressemitteilung der Charité vom 12.07.2012

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TV-Tipp: „Mein verrücktes Leben – Von starken Kindern und kranken Müttern“

Posted on Juli 3, 2012. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Heute (03.07.) um 22.15 Uhr läuft im ZDF aus der Reihe „37 Grad“ die Reportage „Mein verrücktes Leben – Von starken Kindern und kranken Müttern„.

Was geschieht mit einem Kind, wenn seine Mutter plötzlich ganz anders wird, stundenlang auf der Couch liegt oder unter panischen Ängsten leidet? Wie verarbeitet es ein Kind, wenn sich ein Elternteil das Leben nehmen will? Wie groß ist die Gefahr, dass ein Kind in solch schwierigen Situationen zu viel Verantwortung übernimmt und durch die ständige Überforderung selbst krank wird? Von der Belastung von Kindern psychisch kranker Mütter, aber auch von den Möglichkeiten, ihnen zu helfen und sie zu stärken, erzählt diese 37 Grad-Dokumentation.

Im Anschluss an die Ausstrahlung kann der Beitrag in der ZDF Mediathek angesehen werden.

nähere Informationen

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Gruppenangebot für Herkunftseltern in Frankfurt/Main

Posted on Juni 25, 2012. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Wenn Mütter (und Väter) sich von ihren Kindern trennen mussten, so stehen sie oft sehr allein da. Deshalb bietet die Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus in Frankfurt/Main 2012 wieder drei eintägige Gruppentermine für Herkunftseltern an.

Diese Tage sind ausschließlich für Herkunftseltern gedacht. Unter Leitung zweier mit der Thematik vertrauter Fachkräfte werden persönliche Fragen der TeilnehmerInnen beantwortet und die Erfahrungen der Gruppe genutzt, um gemeinsam konstruktive Wege im Umgang mit der schwierigen Situation zu entwickeln.Die Gruppe beschäftigt sich auch damit, wie Mütter und Väter, die nicht mit ihren Kindern zusammenleben, ihre Kinder – trotz Trennung – positiv unterstützen können.

Darüber hinaus besteht reichlich Möglichkeit zum Austausch untereinander. Es ist möglich und erwünscht, aber nicht erforderlich, an allen Terminen
teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

nächster Termin:

  • Samstag, 25.08.2012

Einladung und Anmeldung

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Politiker rufen nach Abschaffung der Babyklappen

Posted on März 5, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

In dem am 04.03.2012 erschienenen Artikel „Politiker rufen nach Abschaffung der Babyklappen“ in Welt-Online, äußern sich Politikerinnen verschiedener Parteien zu den Ergebnissen der im Januar veröffentlichten DJI-Studie „Anonyme Geburt und Babyklappen in Deutschland – Fallzahlen, Angebote, Kontexte“ (wir berichteten). Gefordert werden strengere Regelungen bzw. die Abschaffung von Babyklappen. Begrüßt werden die vom BMFSFJ geplanten Regelungen zur „vertraulichen Geburt“.

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„Psychisch kranke Herkunftseltern – Auswirkungen auf die Adoptiv- und Pflegekinder“ am 07.02. in Starnberg

Posted on Januar 29, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Dienstag, den 07.02. um 20 Uhr findet in der Familienberatungsstelle im Landratsamt Starnberg ein Informationsabend für Pflege- und Adoptiveltern statt. Ludmilla Asen und Annemarie Renges, beide Mitarbeiterinnen der Familienberatungsstelle informieren über das Thema „Psychisch kranke Herkunftseltern – Auswirkungen auf die Adoptiv- und Pflegekinder“.

Viele Pflegekinder haben Eltern mit psychischen Erkrankungen. Für Pflegeeltern ist dies eine besondere Herausforderung im Umgang mit dem Pflegekind und dessen Herkunftseltern. Ähnliches trifft auch auf manche Adoptivkinder zu.

  • Welche psychischen Erkrankungsbilder gibt es?
  • Wie wirken sie sich auf Kinder aus?
  • Wie können Pflege- und Adoptiveltern ihr Kind unterstützen?
  • Was bedeutet das für den Umgang mit den Herkunftseltern?
  • Welche Unterstützungen brauchen hier Pflege- und Adoptiveltern?

Die Referentinnen geben Tipps und Hinweise. Die Teilnehmer können konkrete Beispiele einbringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen gibt es unter 08151 148-388.

Quelle: Landratsamt Starnberg vom 27.01.2012

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Ministerin Schröder möchte anonyme Geburten aus der Grauzone holen

Posted on Januar 26, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Am 25.01. informierte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) den Familienausschuss über die Vorhaben ihres Ministerium im Jahr 2012 (Ausschnitt):

…Eine gesetzliche Regelung strebt Schröder nach eigenem Bekunden für sogenannte „vertrauliche Geburten“ an. Dies soll es ermöglichen, dass eine Frau ein Kind im Krankenhaus entbinden kann ohne dass ihre Daten an die Meldeämter weitergeleitet werden und ihre Anonymität gegenüber ihren übrigen Familienangehörigen gewahrt bleibt. Im Gegenzug soll das Kind allerdings nach 12 bis 14 Jahren das Recht haben, die Daten über die Mutter einzusehen und so Informationen über die eigene Herkunft zu erhalten. Der gesamte Komplex müsse „aus der Grauzone raus“ argumentierte Schröder. Babyklappen und anonyme Geburten seien zwar in Notsituationen hilfreich. Allerdings gelte es, auch die Rechte des Kindes zu wahren. Vor allem müsste Sorge getragen werden, dass schwangere Frauen zur Entbindung ins Krankenhaus kommen. Dort sei es auch einfacher, die Frauen umfassend über Hilfsangebote zu informieren, wenn sie das Kind doch nicht zur Adoption frei geben wollen. Änderungen will Schröder auch beim Adoptionsrecht bewirken. Dies müsse besser an die Lebenswirklichkeit angepasst werden…

Quelle: Heute im Bundestag Nr. 043 vom 25.01.2012

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„Adoption – Herkunftsgeschichte und Gegenwart!“ am 03.-04.02. in Hamburg

Posted on Januar 10, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Praxis ADOPTIONimDIALOG von Waltraut Schäfer bietet am 03.-04.02. in Hamburg unter dem Titel „Adoption – Herkunftsgeschichte und Gegenwart!“ einen Gesprächskreis an, der sich mit der Frage nach der Mutter, dem Vater, den Geschwistern befasst. Thematisiert werden Herkunftgeschichte und Identitätsfindung, Spurensuche und Biografiearbeit.

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Fachkräfteseminar „Eltern sein ein Leben lang – Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ am 05./06.03. in Münster

Posted on Januar 1, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 05.-06.03.2012 bietet das LWL – Landesjugendamt Westfalen in Münster für Fachkräfte von Pflegekinderdiensten freier und öffentlicher Träger, Allgemeinen sozialen Diensten, Einrichtungen der erzieherischen Hilfen und Beratungsstellen, die in ihrem Berufsalltag mit Pflegefamilien und Herkunftseltern zu tun haben das seminar „Eltern sein ein Leben lang – Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ an. Referent ist Norbert Kohlmann, Dipl.-Pädagoge und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut.

Wenn Eltern sich im Alltag von ihren Kindern trennen (müssen), geraten alle Beteiligten in eine akute Krise. Ob und wie diese bewältigt werden kann, hängt auch von der Qualität professioneller Hilfen ab. Die Teilnehmenden der Fortbildung können ein evaluiertes Gruppenberatungsmodell kennen lernen, das seit 2004 angewandt wird. Ziel dieses Hilfsangebotes ist es, die leiblichen Eltern bei der Krisenbewältigung zu unterstützen.

Das Gruppenberatungsmodell bietet für teilnehmende Eltern u. a. die Möglichkeit,

  • sich ihrer Gefühle (Trauer, Wut etc.) bewusst zu werden und diese zu bearbeiten,
  • Problemeinsicht zu gewinnen,
  • ein Bewusstsein für lebenslange Mutter-/Vaterschaft zu entwickeln,
  • in ihrer Erziehungsfähigkeit (bezüglich noch zu Hause lebender Kinder und möglicher Rückführungen) gestärkt zu werden.

Die Teilnehmenden an dieser Fortbildung können

  • ein Handlungskonzept kennen lernen und für ihren beruflichen Alltag nutzbar machen,
  • ihren persönlichen und beruflichen Bezug zum Thema (Haltung, Werte etc.) wahrnehmen und reflektieren,
  • sich neuen Herausforderungen zuwenden.

Anmeldeschluss ist der 05.01.2012

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„Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ am 18.02. in Bremen/Verden

Posted on Dezember 14, 2011. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Mit dem Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ befasst sich das Tagesseminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit PIVKE, Eltern und Freunde der Pflege- und Adoptivkinder im LK Verden e.V. am 18.02. in Bremen/Verden.

Inhalt:
Pflegekinder und Herkunftseltern haben beiderseits Umgangsrechte. Vor dem Hintergrund der Biografie der Kinder kann es zu erheblichen Problemen und Spannungsfelder führen. Diese Problematik wird aus jugendamtlicher und juristischer Sicht referiert und Möglichkeiten erarbeitet, wie Pflegeeltern und Jugendamt das Interesse des Kindeswohls wahren können.

Referenten werden Peter Hoffmann, Fachanwalt für Familienrecht aus Hamburg und Heinzjürgen Ertmer, Dipl.-Sozialarbeiter aus Herten sein.

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„Eltern sein ein Leben lang – Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ am 05./06.03. in Münster

Posted on Dezember 5, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Eine Fachkräfte-Fortbildung über „Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ unter dem Titel „Eltern sein ein Leben lang“ organisiert das LWL-Landesjugendamt Westfalen vom 05.-06.03.12 in Münster für Fachkräfte von Pflegekinderdiensten freier und öffentlicher Träger, Allgemeinen sozialen Diensten und  Einrichtungen der erzieherischen Hilfen und Beratungsstellen, die in ihrem Berufsalltag mit Pflegefamilien und Herkunftseltern zu tun haben.

Anmeldeschluss ist der 05.01.12.

nähere Informationen

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„Brücken oder Stolpersteine“ – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ am 10.12. in Berlin

Posted on November 14, 2011. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

„Brücken oder Stolpersteine – Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie“ heißt die Fortbildung für Pflegeeltern, die die Familien für Kinder gGmbH am 10.12.2011 von 10 bis 17 Uhr unter der Leitung von Gabriele Matthes und Ellen Hallmann organsiert.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 25.11. möglich.

nähere Informationen (zur Veranstaltung auf Seite 18, zur Anmeldung auf Seite 21)

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Artikel „Unterstützung für junge Eltern“

Posted on November 8, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Unterstützung für junge Eltern“ in Der Westen vom 04.11.2011 berichtet von einem Mutter-Vater-Kind-Haus in Wattenscheid, in dem die 23-Jährige Kim zusammen mit ihrem dritten Kind betreut wird:

„Zwei Kinder hat Kim bereits bekommen, die kurz nach der Geburt zu Pflegeeltern gegeben wurden. Doch zu ihnen hat sie keinen Kontakt mehr. Das Hilfsangebot der Diakonie-Einrichtung war der letzte Versuch des Jugendamtes, um heraus zu finden, ob das Kind diesmal bei ihr bleiben könnte.“

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Münster: Immer mehr Adoptierte suchen nach ihren Wurzeln

Posted on Juni 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Diözese Münster (cpm). Adoption bedeutet immer seltener den endgültigen Abschied von den leiblichen Eltern. Die Zahl der „halboffenen Adoptionen“ wächst. Diesen Trend spüren die acht Adoptions- und Pflegekinderdienste der Caritas und ihres Fachverbandes Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in der Diözese Münster. Sie begleiten die Kontaktanbahnung und beraten auch die abgebenden Eltern. Die Zahl der Adoptionsvermittlungen ist mit zehn im vergangenen Jahr „auf fast unverändertem Niveau geblieben“, kann Anne Ruhe im Diözesancaritasverband Münster feststellen. 2009 waren es neun.

Bei den halboffenen Adoptionen gibt es, so Ruhe, in der Regel einen Kontakt vor der Vermittlung zwischen leiblichen und Adoptiveltern und „einer bewussten Entscheidung für die künftigen Adoptiveltern“. Dabei könne auch vereinbart werden, dass die leiblichen Eltern durch Fotos oder Briefe die Entwicklung ihres Kindes mitverfolgen könnten. Sechs Adoptionen dieser Art wurden 2010 angebahnt gegenüber zwei im Vorjahr.

Auch adoptierte Erwachsene suchen vermehrt nach ihren Wurzeln und bemühen sich um Kontakt. 79 kamen im vergangenen Jahr in die Beratungsstellen, in 2009 waren es erst 65. Inzwischen bestehe ein Großteil der Arbeit der Mitarbeiterinnen darin, nicht nur Adoptiveltern vorzubereiten und zu begleiten, sondern auch nach Abschluss der Adoption noch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Allein 53 leibliche Mütter und Väter baten darum und in 39 Fällen (27 in 2009) „ging es um Kontaktwünsche zu ihren Kindern“, sagt Ruhe.

Das gelingt allerdings bei weitem nicht immer. Denn im Vordergrund stehe das Interesse des Kindes und das müsse ebenso wie die Adoptiveltern damit einverstanden sein. Deswegen sei es dann auch nur in sechs Fällen tatsächlich zur Kontaktaufnahme gekommen, so Ruhe.

Bei Bedarf begleiten die Beratungsstellen von Sozialdienst katholischer Frauen und Caritas auch Kontakte mit Herkunftsfamilien

Quelle: Pressemeldung des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V. vom 28.06.2011

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„Bedeutung und Sinnhaftigkeit von Umgangskontakten“ am 29.06. in Bocholt

Posted on Juni 24, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Stammtisch Pflege- und Adoptiveltern trifft sich am nächsten Mittwoch, 29. Juni, im Europa-Haus an der Adenauerallee. Die Erziehungsberatungsstelle Bocholt wird zum Thema „Bedeutung und Sinnhaftigkeit von Umgangskontakten“ referieren.

Beginn ist um 20 Uhr. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen. Rückfragen beantwortet die städtische Adoptionsvermittlung unter 02871/953-161 oder -312.

Quelle: Presse- und Informationsdienst der Stadt Bocholt vom 22.06.2011

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Jahrestagung der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ am 06.05. in Bremen

Posted on März 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Jahrestagung 2011 der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ wird am 06.05. in Bremen stattfinden.

Die Organisation hat Prof. Dr. Sabine Wagenblass von der Hochschule Bremen, Studiengang Soziale Arbeit in Kooperation mit dem Bremer Netzwerk Kinder psychisch kranker Eltern, der Bremer Werkgemeinschaft, der Caritas-Erziehungshilfe gGmbH und PiB Pflegekinder in Bremen gGmbH übernommen.

Einladungsflyer mit Anmeldung

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Fachkräfteseminar „Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ vom 16.-17.05. in Münster

Posted on Februar 21, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Unter dem Titel „Eltern sein ein Leben lang“ bietet das LWL-Landesjugendamt Westfalen eine Fortbildung zu Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben.

Dazu sind Fachkräfte von Pflegekinderdiensten freier und öffentlicher Träger, Allgemeinen sozialen Diensten, Einrichtungen der erzieherischen Hilfen und Beratungsstellen, die in ihrem Berufsalltag mit Pflegefamilien und Herkunftseltern zu tun haben, vom 16.-17.05.11 ins Jugendgästehaus Aaseenach nach Münster eingeladen.

Anmeldeschluss ist der 18.03.

nähere Informationen und Anmeldung

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Angebote von ADOPTION im DIALOG für 2011

Posted on Januar 10, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer aus Hamburg hat ihr Programm für 2011 veröffentlicht:

  • Wochenende in Hamburg: Biographischer Rückblick – Einblick! am 29.04.-01.05.2011
  • Begegnung und Dialog! Leibliche Mütter/Väter und Adoptiveltern! am 12.-13.02.2011 und 11.-12.11.2011
  • Identititätskonflikt und Findungsprozess! ab 12.04.2011 – 10 x 2 Stunden alle 14 Tage
    oder als Tagesveranstaltung am 23.-24.09.2011
  • Söhne – Männer – Väter! am 17.04.2011
  • ADOPTION als Familiengründung! Familie ganz Frisch! – Ein Gesprächskreis für (junge) Adoptiveltern am 16.04.2011
  • Das Trauma der unbekannten Herkunft! Lebensverlauf, Konflikte und Ängste! am 06.-07.05.2011 in Berlin
  • Dialog – Gespräch – Austausch für Betroffene im Thema Adoption im Juni 2011 in Stuttgart und Zürich
  • Kinderwunsch – Familiengründung! Welchen Weg gehen wir, können wir gehen? am 09.-10.09.2011
  • Symposium – ADOPTION mit all ihren Facetten! im Juli 2011 auf der Insel Sylt

Nähere Informationen

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Gruppenangebot für Herkunftseltern in Frankfurt/Main

Posted on Januar 7, 2011. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus in Frankfurt/Main bietet 2011 wieder vier kostenlose Seminartage an für Eltern, deren Kind(er) in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie leben.

Im Zentrum der Arbeit des erfahrenen Referententeams Eva Ris und Sabine Kiy-Kania mit den Eltern steht die Frage, was sie als Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern zusammenleben, dennoch für deren positive Entwicklung tun können.

Dabei sind zwei Aspekte wichtig:
Zum einen die Verantwortungsübernahme für die Gründe, die zur Trennung von den Kindern geführt haben und zum anderen die Kinder von dem strukturell angelegten Loyalitätskonflikt zu entbinden, indem sie Ihnen die innere Erlaubnis geben, sich in der neuen Familie „niederzulassen“. Die eigene Rolle zu finden im komplizierten Gefüge zweier Familien und verschiedener beteiligter Fachdienste, ist eine weitere „Entwicklungsaufgabe“ für Herkunftseltern. So gelingt es bestenfalls die Entschärfung von Konflikten zu ermöglichen und damit neben den Kindern, den leiblichen und annehmenden Familien, auch die beteiligten Fachdienste zu entlasten.

Es ist erwünscht, aber nicht erforderlich, dass die Mütter und Väter an allen Terminen teilnehmen.

Termine: 05.02., 14.05., 13.08., 03.12.

Einladung und Anmeldung

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WAZ-Sonderseite: „Pflegefamilien – Wenn Zuhause nichts mehr geht“

Posted on November 11, 2010. Filed under: Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Eine gelungene Sonderseite zum Thema „Pflegefamilien – Wenn Zuhause nichts mehr geht“ veröffentlichte die WAZ-Redaktion Dorsten am 11.11.2010.

Im Artikel „Fremdunterbringung ist zweite Wahl“ berichten Fachkräfte der Perspektive Erziehungshilfen-Gesellschaft von ihrer Arbeit mit Pflegefamilien.

In „Ich habe gekämpft und mir Hilfe gesucht“ erzählt eine junge Mutter im Interview von ihren Erfahrungen, drei ihrer Kinder in Pflegefamilien abgegeben zu haben und ihrer Hoffnung nun bei ihrem vierten Kind alles besser zu machen.

Sehr treffend plädiert Autorin Susanne Menzel in ihrem Kommentar „Keine Retter“ für ein Selbstverständnis von Pflegeeltern als geduldige und verlässliche Lebensbegleiter von Kindern mit Schwierigkeiten.

zur Sonderseite „Pflegefamilien – Wenn Zuhause nichts mehr geht“ (pdf)

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Bremen: Neue Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben

Posted on Oktober 28, 2010. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Netzwerke, Niedersachsen | Schlagwörter: , |

Lemwerderanerin möchte Selbsthilfegruppe für Herkunftseltern gründen –
Unterstützung für Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben

Lemwerder. Sabine Blanken (Name von der Redaktion geändert) holt sich Trost und Kraft bei den ‚Rabenmüttern‘ in Bremen. Als das Jugendamt vor rund zwei Jahren ihre beiden Kinder bei Pflegeeltern im Norden der Wesermarsch untergebracht hat, ist die heute 31-jährige Lemwerderanerin in ein tiefes Loch gefallen. ‚Von heute auf morgen ist die Aufgabe weg.‘

Halt gibt ihr seit Anfang dieses Jahres die Bremer Selbsthilfegruppe. Da die Länder Bremen und Niedersachsen nach ihrer Erfahrung aber einiges unterschiedlich handhaben, beispielsweise die Organisation von Besuchsterminen, helfen ihr die Tipps der anderen ‚Rabenmütter‘ nicht immer weiter. Deshalb möchte sie jetzt eine eigene Selbsthilfegruppe gründen. ‚Lemie‘ richtet sich an Eltern aus der gesamten Wesermarsch, dem Landkreis Oldenburg und der Stadt Delmenhorst, deren Kinder das Jugendamt in Pflegefamilien oder -heimen, bei Verwandten oder Bekannten untergebracht hat.

Sabine Blanken will die Gruppe nicht gründen, um gegen das Jugendamt mobil zu machen. ‚Wir akzeptieren, dass die Kinder in den Pflegefamilien bleiben‘, betont sie. Schließlich sehe sie, dass es ihren Kindern dort gut gehe. ‚Unsere Tochter sagt Mama zu ihrer Pflegemutter und unser Sohn möchte in seiner Pflegefamilie bleiben.‘ Aber sie wolle gerne mehr Anteil am Leben ihrer leiblichen Kinder nehmen, die Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern stärken. Wie das getan werden könnte, darüber möchte sie mit anderen Betroffenen reden.

Doch die 31-Jährige möchte auch, dass die Betroffenen sich ganz praktisch gegenseitig unterstützen. ‚Viele Mütter haben ein Besuchsrecht und fragen sich, wie sie zu ihren Kindern hinkommen‘, hat Sabine Blanken erfahren.

Denkbar sei da, Fahrgemeinschaften zwischen mobilen leiblichen Eltern und solchen, die kein Auto besitzen, zu gründen. Dafür müssten zum Beispiel die Besuchstage abgestimmt werden. Daran, sagt Uwe Ritter, beim Jugendamt Ansprechpartner für Pflegeeltern, sollte es nicht scheitern. Grundsätzlich werde versucht, mit den leiblichen Eltern zusammenzuarbeiten, denn Ziel sei es, ‚die Kinder zurückzubringen.‘ Er betonte jedoch, dass die Termine auch in den Kalender der Pflegefamilien passen müssten, denn dort sollten die Kinder in den Alltag integriert sein.

Die Lemie-Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien, Heimen, bei Verwandten oder Bekannten untergebracht sind, trifft sich erstmals am Freitag, 26. November, 18 Uhr. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, melde sich unter der Telefonnummer 0421/67369089.

Quelle: Artikel von Barbara Wenke in WESER KURIER / DIE NORDDEUTSCHE vom 23./24.10.2010

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„Vom Umgang mit Herkunftsfamilien…“ am 13.11. in Velbert

Posted on Oktober 16, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Samstag, den 13.11. bietet der Adoptions- und Pflegekinderdienst der Stadt Velbert von 10 bis 13 Uhr im Familienzentrum Velbert-Neviges, Schillerstr. 1a eine Fortbildung zum Thema „Vom Umgang mit Herkunftsfamilien….…oder der große „Luxus“ der Pflegekinder, zweimal Eltern haben zu dürfen„.

Es geht um das Thema der Besuchskontakte als hochemotionales Feld und der kindgerechten Gestaltung von Umgangskontakten
Als Referent wurde Dipl.-Pädagoge und Familientherapeut Jörg Winterscheid eingeladen.

Wer sich näher dazu informieren oder Kinderbetreuungsbedarf anmelden möchte, kann sich beim Fachgebiet Soziale Dienste mit Martina Lueg (Telefon 02051/262462) oder mit Ludwig Bürger (Telefon 02051/262065) in Verbindung setzen.

Quelle: Stadt Velbert

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