„Das Verfahren Familienrat im Pflegekinderwesen“ am 24.-26.01. in Kassel

Posted on November 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. bietet Fachkräften der Sozialen Arbeit, aus dem Bereich der Kinder– und Jugendhilfe insbesondere im Pflegekinderwesen eine Weiterbildung über „Das Verfahren Familienrat im Pflegekinderwesen“ am 24.-26.01.2018 in Kassel an. Geboten werden eine Einführung und Grundlagen für die Anwendung und Koordinierung eines Familienrates, auch Familiengruppenkonferenz oder Sozial-Netzwerk-Konferenz.

Mit dem Verfahren wird Menschen, die ihnen ursprünglich gehörende Verantwortung für ihr Leben zurückgegeben oder belassen, und ein höchstmögliches Maß an Partizipation in der Entscheidungsfindung erreicht. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen steht an höchster Stelle. Bundesweit wird diese empowernde und kreiserweiternde Alternative in der Hilfeplanung für wichtige Entscheidungen genutzt.

Anmeldung sind noch bis zum 14.12.2017 möglich.

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„Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ am 04.11. in Westerrönfeld

Posted on Oktober 4, 2017. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Landesverband für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien in Schleswig-Holstein e. V. lädt am 04.11. nach Westerrönfeld zu seinem Fachtag 2017 zum Thema „Ansprüche im Rahmen der Eingliederungshilfe versus Jugendhilfeleistungen“ ein. Referentin wird die Rechtsanwältin Anne Mielke aus Heidelberg sein.

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Methoden der Hilfeplangespräche vom 12.-14.10. in Berlin

Posted on August 12, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe bietet die IGfH vom 12.-14.10.2017 in Berlin eine Fortbildung zu „Methoden der Hilfeplangespräche“ an.

Gute Hilfeplanung ist der Grundstein für eine gelingende Hilfe. Hilfeplangespräche oder auch Hilfeplankonferenzen sollen als dialogisches Geschehen dazu beitragen, die Lebenssituationen von Kindern und Familien zu verstehen und die besten Hilfen gemeinsam zu eruieren. Aus dem gemeinsamen Prozess sollen gemeinsam durchdachte Schritte entwickelt werden, welche den Hilfeverlauf positiv beeinflussen und die Dinge zum Guten wenden bzw. positive Entwicklungen anstoßen.

Hilfeplangespräche haben sich inzwischen zu wirklichen Schaltstellen entwickelt, mit denen die richtigen Weichen gestellt werden können. Aber was hat sich in diesen Zusammenhängen bewährt und was sind die erfolgreichsten Methodenansätze? Wie können Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern in ihrer Partizipation unterstützt werden?

Die Fortbildung wird sich mit aktuellen Entwicklungen, neuen Methoden und grundsätzlichen Bedingungen und Voraussetzungen für gelingende Hilfeplanungen befassen. Neben der Qualifizierung und Vermittlung von neuen Erkenntnissen wird es im Rahmen der Fortbildung Raum für Austausch zwischen den Fachkräften geben.

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„Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 25.03. in Trier

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 25.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Trier das Seminar „Wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Konzepte für eine kontinuitätssichernde Hilfeplanung für Pflegekinder“.

Anhand der internationalen Pflegekinderforschung zeigt Dr. Mériem Diouani-Streek sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib auf. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

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„Dein Hilfeplangespräch ist wichtig!“ – Tipps und Erfahrungen von Careleavern

Posted on Dezember 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

logohp-flyerDas Careleaver-Kompetenznetz der Familien für Kinder gGmbH hat einen neuen Flyer zum Hilfeplangespräch herausgegeben.

Careleaver bringen ihre Erfahrungen mit Hilfeplangesprächen ein, außerdem geben sie anderen Careleavern Tipps für die Hilfeplanung. Dabei wurden Zitate von Careleavern verwendet.  Ergänzend wurde der maßgebliche § 36 SGB VIII zum Nachlesen abgedruckt.

zum Flyer Fakten für Careleaver 02: Hilfeplan

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PFAD Broschüren zu Sonderkonditionen

Posted on November 10, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Nachfragen von Jugendämtern und Freien Trägern, die ihre Pflege- und Adoptiveltern mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten wollen, haben den PFAD Bundesverband e.V. veranlasst, für seine aktuellsten vier Broschüren bis zum Jahresende 2016 gestaffelte Preise anzubieten:

  • Hilfeplangespräche für Pflegekinder – Informationsbroschüre für Pflegeeltern
  • Adoption von Kindern aus anderen Kulturen – Informationsbroschüre für Adoptionsbewerber und Adoptiveltern
  • Was brauchen Pflegeeltern – Qualität in der Pflegekinderhilfe
  • Die Rechte von Pflegekindern – Informationen für Pflegeeltern und Fachdienste

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Bei einer Gesamtbestellung (Sie können mischen!) ab 25 Stück werden nur 2,50 Euro, ab 50 Stück 2 Euro pro Heft berechnet. Unter 25 Stück kosten die Broschüren wie bisher je Exemplar 3 Euro.
Zuzüglich Versandkosten zu bestellen bei: info@pfad-bv.de

Weitere Publikationen des PFAD Bundesverbandes e.V. finden Sie hier.

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BAGLJÄ verabschiedet bundesweite Empfehlungen für die Hilfeplanung

Posted on Juni 10, 2015. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAGLJÄ) verabschiedete bei ihrer 118. Arbeitssitzung vom 6. bis 8. Mai 2015 in Kiel bundesweite Empfehlungen für die Hilfeplanung:

Familien haben einen Anspruch darauf, in den Jugendämtern bundesweit eine fachlich vergleichbare Beratungspraxis in der Hilfeplanung vorzufinden. Erstmals seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vor 25 Jahren gibt es nun für diesen Kernprozess in der Kinder- und Jugendhilfe bundesweit gültige Maßstäbe. Mit den Empfehlungen „Qualitätsmaßstäbe und Gelingensfaktoren für die Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII“ legt die BAG Landesjugendämter ein umfassendes Werk vor, das den Fachkräften in den Jugendämtern Orientierung für ihre Praxis gibt und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die gleichmäßige Umsetzung auf kommunaler Ebene leistet. Fachlich gute Hilfeplanung ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Hilfen, mit denen heute pro Jahr fast eine Million junge Menschen erreicht und in ihrer Entwicklung unterstützt und gefördert werden. Die wirksame Ausgestaltung dieser Hilfen ist damit ein Wirtschafts- und ein Zukunftsfaktor zugleich für unsere Gesellschaft.

Quelle: Pressemitteilung der BAGLJÄ vom 08.06.2015

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„Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 15.11. in Bremen

Posted on Oktober 4, 2014. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ referieren Mériem Diouani-Streek und Prof. Dr. Ludwig Salgo am 15.11. in Bremen. Veranstalter sind die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes und PIVKE Verden e.V. Während des Seminars wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Das Seminar führt in rechtliche Grundlagen kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder ein und diskutiert aktuelle Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen ihrer Umsetzung. Anhand der internationalen Pflegekinderforschung werden sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib aufgezeigt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

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PFAD-Broschüre „Hilfeplangespräche für Pflegekinder“

Posted on September 5, 2014. Filed under: Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Dank der Förderung der Aktion Mensch kann der PFAD Bundesverband wieder eine bedarfsgerechte Broschüre vorlegen. Die neueste 33-seitige Informationsbroschüre für Pflegeeltern widmet sich dem Thema „Hilfeplangespräche für Pflegekinder„. Nach der neuen Gesetzgebung kommt dem Hilfeplanverfahren größere Bedeutung zu. Diese Broschüre informiert Pflegeeltern über Möglichkeiten, das Instrument Hilfeplan zu nutzen.

Sie enthält allgemeine rechtliche Grundlagen aus BGB und SGB VIII, beschäftigt sich mit den sozialrechtlichen Beziehungen im Leistungsdreieck und liefert zu den ausführlich besprochenen Themen Hilfeplan und Hilfeplangespräch auch Checklisten über Bedarfe, Art der Hilfe sowie notwendige Leistungen.

Zu bestellen bei Ihrem PFAD Landesverband oder beim PFAD Bundesverband für 3,00 EUR zuzüglich Versandkosten.

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„Partizipation im Hilfeplanverfahren“ am 19.09. in Potsdam

Posted on September 3, 2014. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg am 19.09. ab 10 Uhr in der FH – Potsdam, Friedrich.-Ebert-Str. 4 eine Fortbildung über „Partizipation im Hilfeplanverfahren“ mit RA Benjamin Raabe.

Die Fortbildung richtet sich an interessierte Fachkräfte, die ihr Wissen über Rechtsansprüche und Verfahrensregeln in der Jugendhilfe erwerben, auffrischen oder vertiefen möchten.

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Hilfeplanverfahren ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeprozess.

  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung)?
  • Welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Wo beginnt Mitwirkung in der Hilfeplanung?
  • Welche Handlungsoptionen und Rechtswege bleiben, wenn der Hilfeplanprozess nicht gelingt.
  • Wie können die Rechte der Betroffenen konstruktiv unterstützt und durchgesetzt werden?

Anhand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung und die Partizipationsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.

Anmeldungen unter elbel@boje-brandenburg.de; 03375 – 529 10 50 oder 03375 – 529 10 51 Fax

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„Hilfeplanung mit der Bereitschaftspflege“ am 11.10. in Frankfurt/Main

Posted on August 22, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Bereitschaftspflegefamilien und Fachkräfte behandelt ein Seminar des IVA Instituts am 11.10. das Thema „Hilfeplanung in der Bereitschaftspflege„.  Die Veranstaltung will die Möglichkeit bieten zum Gespräch von Fachkräften der Pflegekinderhilfe und Bereitschaftspflegeeltern über das Thema Hilfeplanung. Neben einem Impulsreferat von Corinna Petri zu den rechtlichen Grundlagen sind Austausch über die jeweilige Praxis vor Ort und gemeinsame Reflexion über die Möglichkeiten von Hilfeplanung Inhalt des Seminars.

Folgende Themen sollen u.a. angesprochen werden:

  • Auftrag der Bereitschaftspflegestelle
  • Umwandlung der rechtlichen Zuordnung nach § 42 SGB VIII zu § 27 fff bzw. § 33 SGB VIII
  • Zeitpunkt der Einleitung des Hilfeplanprozesses nach § 36 SGB VIII
  • Bereitschaftspflegeeltern als Beteiligte
  • Form der Dokumentation für eine nachfolgende Vollzeitpflegefamilie (oder Einrichtung)
  • Einbeziehung der nachfolgenden Pflegefamilie (oder Einrichtung)

Veranstaltungsflyer

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Fachtagung „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ am 25./26.09. in Berlin

Posted on Juli 22, 2014. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Universität Siegen und das Institut für Vollzeitpflege und Adoption (IVA) e.V. führten seit Oktober 2012 ein gemeinsames Praxisforschungsprojekt durch, das von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., dem Hessischen Sozialministerium, der Pflege-Adoptiv-Familien-Stiftung und der Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin finanziert und gefördert wurde. Gegenstand des Projektes waren Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie aus Sicht der unterschiedlichen Beteiligten.

Durch die Untersuchung wird u.a. deutlich,

  • welche professionelle Begleitung und Unterstützung Pflegekinder, ihre Pflegefamilien und Herkunftsfamilien in dieser komplizierten Situation benötigen,
  • wie die Zusammenarbeit mit Herkunftseltern weiterentwickelt werden kann,
  • wie eine systematische Koordination von Perspektivklärungs- und Hilfeplanprozessen gewährleistet werden kann, die Pflegekinder, Pflegefamilien und Herkunftsfamilien beteiligen
  • und wie Entscheidungsprozesse für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar getroffen werden können.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (ASD, PKD, Beratungsstellen, Vormünder u.a.), die mit Weichenstellungen für Pflegekinder befasst sind. Hier werden aktuelle Wissensbestände aus dem Forschungsprojekt zu Rückkehrprozessen vermittelt und für die Weiterentwicklung der gemeinsamen Pflegekinderhilfe praxisnah aufbereitet. Durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven von Eltern, Pflegeeltern, Fachkräften und Pflegekindern können neue Konsequenzen für die professionelle Soziale Arbeit gewonnen werden, die auf der Tagung ausführlich diskutiert werden sollen.

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung

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Evangelischer Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL fordert achtsame Hilfeplanung für Kinder unter sechs Jahren

Posted on Mai 10, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

In den letzten Jahren hat die Anzahl von Kindern unter sechs Jahren, die in Heimen vorübergehend untergebracht werden, kontinuierlich zugenommen. Jüngere Kinder haben ein anderes Zeitempfinden und andere Entwicklungsdynamiken als ältere. Ein Praxisprojekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zeigt, dass es in der Hilfeplanung von Kindern unter sechs Jahren oft zu Beziehungsabbrüchen und Diskontinuitäten kommt. Die daraus resultierenden fachlichen Herausforderungen hat ein Expert(inn)engespräch mit Vertreter/-innen von freien und öffentlichen Trägern aufgegriffen und diskutiert.

Vor diesem Hintergrund fordert der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen Rheinland-Westfalen-Lippe eine achtsame Gestaltung von Hilfeplanverfahren für kleine Kinder, bei der der individuelle „Problem-Rucksack“ jeder Familie im Blick ist. „Hilfeplanung in der Erziehungshilfe ist achtsam, wenn Eltern, Kinder und Fachkräfte gemeinsam an einem Strang ziehen und darauf achten, dass es eine zeitlich eng getaktete Hilfeplanung mit klaren Aufträgen und Perspektiven gibt“, so Dr. Nicole Knuth, Referentin in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Das Papier stellt Forderungen auf und gibt praktische Tipps, was Verantwortliche in der Hilfeplanung berücksichtigen müssen.

Beteiligungsrechte von Eltern und Kindern dürfen nicht eingeschränkt werden
Für Eltern ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang eine zentrale Voraussetzung in der Hilfeplanung. Eltern, auch wenn man ihre Kinder aus der Familie herausgenommen hat,  müssen informiert werden über fachliche Einschätzungen. Mit circa drei Jahren ist es möglich, Kinder direkt zu beteiligen. Auf eine kindgerechte Sprache ist zu achten: Je kleiner die Kinder, desto kürzer die Sätze. Mit visualisierenden Methoden, Fragen oder Erzählimpulsen können Kinder direkt Erfahrungen im Spiel mit anderen Kindern, mit ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen äußern. Eine gemeinsame Verantwortungsübernahme von Fachkräften und Eltern muss vorgelebt werden. Es gibt keinen Graubereich und keinen Kinderschutzbereich, in dem Beteiligungsrechte eingeschränkt werden dürfen, so das Forderungspapier des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL.

zum Download der Broschüre

Quelle: Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. vom 06.05.2014

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„Hilfeplanung in Pflegefamilien – Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten von Pflegeeltern“ am 24.05. in Hamm

Posted on April 16, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Pflegekinderdienst des Jugendamtes der Stadt Hamm lädt Pflegeeltern am 24.05. von 14– 18 Uhr ins Feidik – Forum in der Feidikstraße 27 in 59065 Hamm zu einer kostenlosen Fortbildung ein.

Die erfahrene Referentin Henrike Hopp wird über das Thema „Hilfeplanung in Pflegefamilien – Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten von Pflegeeltern“ informieren.

Um Anmeldung bis zum 12.05. wird gebeten unter elges@stadt.hamm.de

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Netzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung fordert mehr Partizipation bei Hilfen zur Erziehung

Posted on März 24, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung hat sich für eine Ausweitung der Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in den Hilfen zur Erziehung ausgesprochen. In seinem aktuellen Positionspapier „Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich Hilfen zur Erziehung“ setzt sich das BundesNetzwerk dafür ein, gerade in schwierigen Lebenssituationen die Rechte der Kinder ernst zu nehmen. Dafür braucht es für den gesamten Zeitraum einer Hilfe zur Erziehung ein Beteiligungskonzept, das den Entscheidungs- und Aufnahmeprozess, den Betreuungsprozess und den Verselbständigungsprozess einschließt.

„Gerade im Bereich der Hilfen zur Erziehung besteht ein großes Machtgefälle zwischen den Kindern und Jugendlichen auf der einen und den Fachkräften auf der anderen Seite. Dieses ermöglicht einen Machtmissbrauch, dem wir durch entsprechende Strukturen entgegenwirken müssen. Durch gelingende Beteiligungsverfahren machen wir die jungen Menschen stark und fördern ihr Selbstbewusstsein. Selbstwirksamkeitserfahrungen, die durch Mitbestimmung ermöglicht werden, helfen den Kindern und Jugendlichen in ihrer Lebensgestaltung“, betont Dominik Bär, Mitglied der Lenkungsgruppe des BundesNetzwerkes.

Kinder und Jugendliche müssen nach Ansicht des BundesNetzwerkes grundsätzlich frühzeitig und altersentsprechend über ihre Rechte, die Grenzen der Beteiligung und die Möglichkeit zu Anregungen und Beschwerden informiert werden, um die Transparenz während der gesamten Hilfe zu gewährleisten. Sie sind entsprechend ihres Entwicklungsstandes an allen Bereichen der Hilfeplanung angemessen zu beteiligen. Das Hilfeplanverfahren muss am Willen, den Zielen und den Ressourcen der Kinder und Jugendlichen anknüpfen. Entscheidungen im Rahmen der Hilfeplanung sind grundsätzlich gemeinsam zu treffen.

Um dies zu ermöglichen fordert das BundesNetzwerk die Einrichtung von parteilichen Informationsstellen, damit der Umsetzungsprozess von struktureller Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Hilfen zur Erziehung in Gang gesetzt wird und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten auch zukünftig gewährleistet sind. Diese können an bestehende Fachbereiche, wie Kinder- und Jugendbüros, Kinderbeauftragte, Fachberater für politische Bildung usw. angegliedert werden. Sie sollen die Kinder und Jugendlichen über ihre Rechte informieren, eine Übersicht der Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen, über Auswirkungen und weitere Verfahrensabläufe bei der Inanspruchnahme von Unterstützungen aufklären sowie über Mitwirkung und Gestaltung einer Hilfekonferenz und Hilfeplanverfahren informieren.

Bei den Trägern der Hilfen zur Erziehung muss die Beteiligung von jungen Menschen zum Grundprinzip ihres pädagogischen Handelns werden. Die Aufgabe der Hilfeträger ist, neben der Aufarbeitung der Hilfeursache, einen kontinuierlichen Verselbständigungsprozess in Gang zu setzen und diesen selbstkritisch zu begleiten.

„Die Kinder und Jugendlichen, die Unterstützung im Rahmen der Hilfen zur Erziehung erhalten, kommen in der Regel aus einer sehr schwierigen Familien- oder Lebenssituation. Oftmals sind sie verletzt, verängstigt, verunsichert und orientierungslos. Sie treffen auf unbekannte Erwachsene, sind oftmals konfrontiert mit den Bemühungen der Eltern, die Situation zu verharmlosen oder ihre Kinder als Problemverursacher darzustellen. Zu dieser stark belasteten Lebenssituation kommt, dass sie ihre Rechte nicht kennen, nicht wissen, was sie im Rahmen der Jugendhilfe erwartet und im Extremfall ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen müssen“, so Bär weiter. „Gerade in einer so schwierigen Lebenssituation müssen Kinder und Jugendliche die Erfahrung machen, dass nicht Erwachsene über ihren Kopf hinweg Entscheidungen treffen. Mit einer Heimunterbringung wird in das individuelle Leben von Kindern und Jugendlichen extrem eingegriffen. Die jungen Menschen benötigen dann den größtmöglichen Schutz, eine starke Unterstützung bei der Findung, Formulierung und Durchsetzung ihrer Interessen, eine hohe Transparenz und umfassende Beteiligung bei ihrer weiteren Lebensplanung.“

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung ist ein bundesweites Netzwerk von Fachkräften aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung. Das BundesNetzwerk setzt sich dafür ein, dass das Recht von Kindern und Jugendlichen, sich zu beteiligen, gesetzlich in Bund, Ländern und Kommunen verankert wird. Außerdem tritt das BundesNetzwerk dafür ein, dass Partizipation von Kindern und Jugendlichen ein Qualitätsmerkmal in allen Planungs- und Entscheidungsprozessen wird. Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung wurde 2008 auf Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes gegründet und hat rund 150 Mitglieder. Mehr Informationen zum Bundesnetzwerk unter http://www.kinderpolitik.de/netzwerk

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 24.03.2014

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IGfH-Grundlagenseminar „Familienrat“ am 28.-30.04. in Koblenz

Posted on Februar 26, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit den Themen „Partizipation, Ressourcen- und Netzwerkorientierung in der Hilfeplanung“ beschäftigt sich das IGfH-Grundlagenseminar zur Koordination von Familienräten in Kooperation mit der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen, das am 28.-30.04. in Koblenz stattfinden wird. Es richtet sich an Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe.

Ein Familienrat wird organisiert, um die Entscheidung über passende Hilfen für Familien unter möglichst großer Beteiligung des familiären Netzwerks zu treffen. Dabei sind die Teilnehmer_innen des Familienrats aufgefordert, eigenständig Lösungen für sich und die Zukunft ihrer Kinder zu finden. Sie werden hierbei in der Vorbereitung und während des Familienrats von einer Koordinator_in unterstützt. Eine Familienphase innerhalb des Familienrats sichert, dass die Familiengruppe „ihre“ Entscheidungen trifft. Das Jugendamt stimmt dem Plan zu, sofern kein Risiko für das Kind besteht.

Ziel der Fortbildung ist sowohl die Einführung in das Verfahren, dessen notwendige Grundhaltungen und Ablaufphasen, als auch praktische Übungen zu Aufgaben und zur Rolle von Koordinator_innen und beteiligten Fachkräften eines Familienrates. Zudem besteht Gelegenheit zur Klärung und Vorbereitung der Umsetzung von Familienräten im eigenen Arbeitsfeld.

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„Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 01.04. in Frankfurt/Main

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 01.04. referieren Mériem Diouani-Streek und Prof. Ludwig Salgo in Frankfurt/Main für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk Frankfurt zum Thema „Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder„.

Das Seminar führt in rechtliche Grundlagen kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder ein und diskutiert aktuelle Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen ihrer Umsetzung. Anhand der internationalen Pflegekinderforschung werden sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib aufgezeigt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

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„Wenn ich Ihnen sage, dass nur Sie das können …“ – Empowerment in der Kinder- und Jugendhilfe am 28./29.11. in Berlin

Posted on Oktober 20, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für die Fachtagung am 28./29.11. im Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin „Wenn ich Ihnen sage, dass nur Sie das können … Empowerment in der Kinder- und Jugendhilfe“ gibt es noch freie Plätze.

Wie leben „wir“ Erziehungspartnerschaft? … ist die Hauptfrage dieser Tagung.

  • Wie und mit welcher Haltung arbeiten wir als professionelle Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit mit Familien und wie gelingt uns der Zugang zu ihnen?
  • Wie können wir Eltern besser in den Hilfeprozess einbeziehen, sie im Hilfeplangespräch „in der Kooperation“ halten und in ihrer Erziehungsverantwortung stärken?
  • Welche Haltung und Positionen nehmen die Eltern dabei ein? Welche Mitspracherechte haben Kinder und Jugendliche hierbei?
  • Wie können wir Familien zu selbstbestimmterem Umgang mit ihren Problemen und deren Lösung befähigen?

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ am 27.11. in Berlin

Posted on September 26, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Aufgrund der großen Nachfrage bietet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. am  27.11. eine Wiederholungsveranstaltung der Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ an.

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen wird der Rechtsanwalt Florian Gommel (Dozent an der Alice Salomon Hochschule) anhand von Fallbeispielen u.a. folgende Fragen beantworten:

  • Wer hat wann welchen Anspruch aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)?
  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Welche übergeordneten Regeln zum sozialrechtlichen Verwaltungsverfahren gibt es nach dem SGB X?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.
Anmeldungen sind bis zum 18.11. möglich.

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ am 11.09. in Berlin

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11.09. veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“. Der Dozent Florian Gommel wird anhand von Fallbeispielen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen folgende Fragen beantworten:

  • Wer hat wann welchen Anspruch aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)?
  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Welche übergeordneten Regeln zum sozialrechtlichen Verwaltungsverfahren gibt es nach dem SGB X?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.
TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief bis zum 04.09.2013 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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Rückblick auf die Fachtagung „Hilfeplanung“ der Pflegekinder-Aktion Schweiz

Posted on Februar 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Zur Jahrestagung 2012 der Pflegekinder-Aktion Schweiz vom 30.11.2012 zum Thema „Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ wurden die Fachartikel zu den einzelnen Referaten online gestellt:

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PFAD Fachzeitschrift 01/2013 erschienen: “Ein Jahr Bundeskinderschutzgesetz”

Posted on Februar 3, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Dem Thema “Ein Jahr Bundeskinderschutzgesetz” widmet sich die Ausgabe 01/2013 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe erscheint Mitte Februar.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

einige Inhalte:

  • Norbert Struck: Die Neuregelungen des Bundeskinderschutzgesetzes
  • Diana Eschelbach: Neuerungen für Pflegefamilien durch das Bundeskinderschutzgesetz
  • Danielle Müller: Herausforderung zwischen Partizipation und Budgetverwaltung: Grundgedanken zum Hilfeplanverfahren in der Jugendhilfe
  • Martina Kriener: Familienrat – ein Ansatz für mehr Partizipation auch im Pflegekinderwesen?
  • Thomas Schwan: Coaching: Ein Thema auch für Pflege- und Adoptiveltern?
  • Carmen Thiele:

    Seelische Behinderung – eine Frage des Standorts?

  • Carmen Thiele: Regionale Disparitäten der Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung

  • Marlene Rupprecht berichtet dem Europarat:

    Internationale Adoption: Sicherstellen, dass das Kindeswohl im

    Mittelpunkt steht.

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„Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am 30.11. in Zürich

Posted on November 22, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Es hat noch einige Plätze frei bei der 3. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz zum Thema „Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am Freitag, den 30.11. in Zürich.

Diese Veranstaltung geht folgenden Fragen nach: Was ist Sinn und Nutzen einer Hilfeplanung, die im Lebensraum und mit den Ressourcen aus der jeweiligen Lebenswelt stattfindet? Und lassen sich die Familienräte, wie sie in Neuseeland, den Niederlanden und teilweise in Deutschland einberufen werden, auch in der Schweiz umsetzen?

Es referieren Prof. Dr. Frank Früchtel aus Deutschland, der das Modell Family Group Conferencing (Familienrat) aus Neuseeland erläutert und Dr. des. Riet Portengen aus den Niederlanden; sie beschreibt eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk.

Und die Schweiz? Albert Guler, Jurist und Kindesschutzexperte, skizziert die Neuerungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und zeigt den gesetzlichen Spielraum auf, in dem eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk möglich ist.

Ziel dieser Tagung ist es, das Thema Hilfeplanung mit Familien zu vertiefen, die Kommunikation und Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen und Pflegeeltern.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien brauchen eine klare Perspektive

Posted on November 15, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert schnelle und eng getaktete Hilfeplanung

Die Anzahl von Kindern unter sechs Jahren in Heimen und Pflegefamilien in NRW ist seit 2005 um über 60 Prozent angestiegen. Jugendämter sehen sich immer häufiger verpflichtet, jüngere Kinder in Krisensituationen aus ihren Familien herauszunehmen. Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen in der Diakonie RWL fordert in einem Papier von allen Beteiligten, die Arbeit mit kleinen Kindern weiter zu qualifizieren. Das Papier bietet allen Verantwortlichen Orientierung und zeigt auf, was bei der Begleitung von betroffenen Kindern und Familien zu bedenken ist.

So haben etwa Kinder unter sechs Jahren ein schnelleres Zeitempfinden. Deshalb brauchen sie eine zeitlich eng getaktete Hilfeplanung mit klaren Aufträgen, wenn sie in einer Krise in einem Heim oder einer Pflegefamilie sind. „Kleine Kinder brauchen eine Perspektive, wie es mit ihnen weitergeht. Dafür benötigen sie eine Hilfeplanung in kürzeren Abständen als den üblichen sechs Monaten“, so der Fachverband. Bei Bedarf seien zeitnahe Fallbesprechungen zwischen Jugendamt und freiem Träger sowie schnelle Entscheidungen seitens der Familiengerichte dringend notwendig. Auch Gutachten müssen schneller erstellt werden. Nicht immer sei eine Pflegefamilie die beste Lösung. Die persönliche Situation des Kindes ist entscheidend bei der Wahl des Unterbringungsortes. Manche Kinder, zum Beispiel mit bestimmten traumatischen Erfahrungen, könnten im Heim besser unterstützt werden. Wichtig seien hier angemessene Personalschlüssel, kleine Gruppen und die tägliche Präsenz geschulter Bezugspersonen.

Familie als Kooperationspartner
Die Familie spielt weiter eine zentrale Rolle im Hilfeprozess von kleinen Kindern, die vorübergehend im Heim leben. „Die leiblichen Eltern sind Kooperationspartner und müssen entsprechend wertschätzend behandelt, informiert und beteiligt werden“, heißt es im Forderungspapier. Deshalb sei auch die wohnortnahe Unterbringung wichtig, um eine fachlich angemessene Arbeit mit der Familie zu leisten.

Die Unterbringung in einer anderen Einrichtung oder die Rückkehr zu den Eltern seien Schlüsselerlebnisse im Leben von kleinen Kindern. „Sie brauchen Unterstützung, um diese Übergänge zu bewältigen. Hier darf es auf keinen Fall plötzliche Kontaktabbrüche zu bisherigen Bezugspersonen geben. Das Kennenlernen neuer Bezugspersonen muss sorgfältig geplant werden“, so der Fachverband.

Das Forderungspapier ist das Ergebnis eines gemeinsamen Praxisentwicklungsprojektes mit der Fachhochschule Münster.

Stationäre Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen, Forderungen aus einem Praxisentwicklungsprojekt

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„Partizipation im Hilfeplanverfahren“ am 16.11. in Berlin

Posted on Oktober 17, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Freitag, den 16.11.2012 von 10 bis 15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Partizipation im Hilfeplanverfahren„.

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Hilfeplanverfahren ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeprozess. Anhand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung und die Partizipationsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 09.11.2012 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

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9. Kinderschutzforum „Aufbruch – Hilfeprozesse gemeinsam neu gestalten!“ am 19.-21.09. in Münster

Posted on Juli 19, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Alle zwei Jahre laden die Kinderschutz-Zentren Fachleute aus den am Kinderschutz beteiligten Berufsfeldern und andere Interessierte zum Kinder­schutzforum ein. Der dreitägige Kongress hat sich als eines der wichtigsten Fachtreffen etabliert, weil hier aktuelle Debatten aufgegriffen, und Impulse zur Weiterentwicklung der Kinderschutzpraxis in den Kommunen gegeben werden.

Thematische Schwerpunkte des 9. Kinderschutzforums 2012 sind:

  • Wo stehen wir aktuell im Kinderschutz?
  • Welche Veränderungen zieht das Bundeskinderschutzgesetz nach sich?
  • Wie gelingt es professionellen Helfern, auch bei schwierigen Fallkonstellationen mit Familien in Kontakt zu kommen und zu bleiben?
  • Wie lernt man aus problematischen Fallverläufen?
  • Wie gelingen Kooperationen zwischen kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie, Schule und Familiengericht?

Das Kinderschutzforum moderiert den fachlichen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft und bietet eine Plattform für innovative Projekte und neue Denkansätze im Kinderschutz.

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„Partizipation in der Hilfeplanung -oder Hilfeplanung nicht für, sondern mit…“ am 03.- 04.09. in Güstrow

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 03.- 04.09. können sich MitarbeiterInnen der Erzieherischen Hilfen bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema „Partizipation in der Hilfeplanung -oder Hilfeplanung nicht für, sondern mit…“ mit Dozentin Annette Leitner-Sautter fortbilden.

Inhalte:

  • Sie fragen sich, wie Sie den Nachweis für Wirkung des Hilfeplanprozesses führen sollen ohne darüber die Partizipation des Kindes, des Jugendlichen und seiner Familie zu vernachlässigen?
  • In der konkreten Alltags- und Erziehungsplanung stellt sich Ihnen die Multiperspektivität der Zielfindung immer wieder als Quadratur des Kreises dar?
  • Wie kann es gelingen Kinder und Jugendliche und deren Familien angemessen an den Hilfeplanzielen zu beteiligen?
  • Wie kann es gelingen, die Zielerreichung und Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt der Hilfe- und Erziehungsplanung zu stellen?

In diesem Seminar wollen wir an konkreten Praxisbeispielen Methoden und Modelle reflektieren, erproben und ggf. Neues entwickeln.
Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, denen die Partizipation von Kindern und Jugendlichen und deren Familien ebenso ein Anliegen ist, wie der Nachweis für Zielerreichung und Kundenzufriedenheit.

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„Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ am 19./20.09. in Dortmund

Posted on Juni 19, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der AFET Bundesverband für Erziehungshilfen e.V. wird am 19./20. September 2012 in Dortmund die Fachtagung „Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ durchführen.

Die Tagung fragt nach praktisch umsetzbaren Möglichkeiten und realistischen Grenzen von Partizipation. Zugleich bilden grundsätzlich neue Erkenntnisse und Ansätze den Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Angebote sollen entwickelt werden, die sich im Arbeitsalltag der Erziehungshilfen vor Ort umsetzen lassen.

Prof. Dr. Peter Schruth vom BRJ wird das Fachforum zum Thema „Quo vadis Ombudsstellen!?“ mitgestalten.

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“Konflikte im Hilfeplangespräch – Kommunikation zwischen Fachwissen und Emotion“ am 28.02. in Roth

Posted on Februar 3, 2012. Filed under: Bayern, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 28.02. um 20 Uhr bietet PFAD für Kinder im Landkreis Roth und Umgebung e.V. eine Gesprächsrunde zum Thema:“Konflikte im Hilfeplangespräch – Kommunikation zwischen Fachwissen und Emotion“ an. Diskutiert werden die Fragen: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Lösungen gab es aus dem Konflikt?

Veranstaltungsort ist das Familienzentrum Mütze Roth e. V. in der Eisenbartstraße 44 in 91154 Roth.

Die Gesprächsrunde „Blickwinkel“ steht allen Mitgliedern des PFAD für Kinder, Pflege- und Adoptivfamilien im Landkreis Roth und Umgebung e.V. kostenfrei zur Verfügung. Nichtmitglieder zahlen einen Unkostenbeitrag von 3,50 Euro.

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AGJ-Diskussionspapier: Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung

Posted on Dezember 30, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Die in den letzten Jahren intensiv geführte fachliche und politische Debatte über eine Verbesserung des Kinderschutzes, aber auch die mediale Berichterstattung über Kindesmisshandlung und -vernachlässigung haben zu einer erhöhten Sensibilität für den Kinderschutz in der Gesellschaft insgesamt, jedoch vor allem bei den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe geführt.

Daneben ist der Schutzauftrag in der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten Jahren fachlich weiterentwickelt und gesetzlich deutlicher ausgestaltet worden. Mit Blick auf die statistischen Zahlen, insbesondere seit 2005, ist ein erheblicher Anstieg der Inobhutnahmen und Heimunterbringungen vor allem kleiner Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu verzeichnen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ befasst sich im vorliegenden Diskussionspapier mit der stationären Unterbringung kleiner Kinder dieser Altersgruppe und erläutert die Anforderungen an die Ausgestaltung der stationären Heimerziehung sowie die Herausforderungen und Perspektiven für diese Hilfeform. Dabei wird der Fokus vor allem auf die für diese Lebensphase der Kinder spezifischen Grundbedürfnisse im Hinblick auf die Anforderungen an das Verfahren der Herausnahme, Hilfeplanung, Fallsteuerung sowie auf die Qualifizierung der betreuenden Fachkräfte und die begleitende Elternarbeit gelegt. Das Diskussionspapier wurde vom Vorstand der AGJ auf seiner Sitzung am 24./25. November 2011 beschlossen.

AGJ-Stellungnahme „Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung – Anforderungen an die Ausgestaltung“ (pdf)

Quelle: Presseinformation der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 19.12.2011

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Landesjugendamt Westfalen: Fachtagung Adoption 2011 am 17.11. in Köln

Posted on Oktober 11, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung Adoption 2011 des LWL-Landesjugendamt Westfalen findet am 17.11.2011 in Köln statt.

Zunächst wird Prof. Birgit Hoffmann die Adoptionsoption in gesetzlichen Regelungen, wissenschaftlichem Diskurs und der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe skizzieren. Anschließend wird sie ihren Projektbericht aus dem Jahr 2010 »Adoption und Hilfen zur Erziehung aus der Perspektive der Fachkräfte im Jugendamt« vorstellen und die daraus abgeleiteten Thesen zur Diskussion stellen.

Am Nachmittag wird Mériem Diouani-Streek das Thema aus pädagogischer Perspektive aufnehmen und Folgerungen aus der von ihr durchgeführten Onlinestudie in deutschen Jugendämtern zur Perspektivplanung von Pflegeverhältnissen mit den Fachkräften erörtern.

Anmeldeschluss ist der 20.10.

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„Berücksichtigung traumatischer Lebenserfahrungen von Pflegekindern bei der Hilfeplanung“ am 26.05. in Berlin

Posted on April 22, 2011. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 26.05. stellt die Universität Ulm ihre Studie zur „Berücksichtigung traumatischer Lebenserfahrungen von Pflegekindern bei der Hilfeplanung“ in Berlin vor. Die Fachtagung findet von 10 – 17 Uhr im Mercure Hotel Berlin City West in der Ohmstr. 4-6 statt.

Pflegekinder haben in ihrer Herkunftsfamilie häufig beängstigende Situationen erlebt (z.B. Vernachlässigung, Verwahrlosung, körperliche Misshandlung), die eine Fremdunterbringung erforderlich machten. Die Fremdunterbringung wird meist als bereits ausreichende Maßnahme zur Sicherung des Kindeswohls angesehen, so dass den Kindern häufig keine zusätzlichen Hilfen zukommen.

Pflegekinder weisen jedoch aufgrund zahlreicher psychosozialer und biologischer Risikofaktoren eine hohe Rate von Entwicklungsauffälligkeiten und emotionalen Verhaltensproblemen, z.B. Traumafolgestörungen, auf. Zur rechtzeitigen Erkennung dieser Entwicklungsauffälligkeiten und Verhaltensprobleme und Einleitung einer störungsspezifischen Behandlung oder Fördermaßnahme ist eine Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Gesundheitssystem wesentlich. Eine wichtige Voraussetzung hierzu ist eine Sensibilisierung der Helfersysteme für die besonderen Probleme und Bedürfnisse von Pflegekindern und für das Erkennen von Traumafolgestörungen.

Inhalte der Veranstaltung stellen daher eine kurze Einführung in Traumafolgestörungen bei Pflegekindern und Vorschläge zur Optimierung der Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Gesundheitssystem bei der umfassenden Hilfeplanung dar.

Das Modellprojekt der Ulmer Pflegekindersprechstunde „Traumaspezifische Diagnostik und Behandlung von Pflegekindern und Sensibilisierung der Helfersysteme für die speziellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen von Pflegekindern“ soll hierzu beispielhaft vorgestellt werden. Dieses Projekt wird von der World Childhood Foundation finanziert; es nehmen Jugendämter aus verschiedenen Bundesländern und Pflegeelternorganisationen daran teil.

zum Anmeldeformular

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Deutscher Verein: Streitigkeiten zu Lasten betroffener Kinder und Jugendlicher sollen bereits im Vorfeld vermieden werden – Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zwischen dem SGB VIII und dem SGB XII

Posted on September 30, 2010. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge legt differenziert langfristig mögliche Optionen zur Überführung der Eingliederungshilfe für alle Kinder und Jugendlichen in ein Leistungssystem (SGB VIII oder SGB XII) dar und fordert die Ausschöpfung aller bereits jetzt bestehender Möglichkeiten.

„Neben dem langfristigen Ziel einer möglichst klaren, den Belangen der Betroffenen entsprechenden Regelung der Zuständigkeiten sind kurz- und mittelfristig Lösungen zur Verringerung der bestehenden Abgrenzungsschwierigkeiten erforderlich.“, so Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins.

Die beiden grundlegenden, langfristig möglichen Optionen (Alleinzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe oder der Sozialhilfe) werden differenziert im Hinblick auf die jeweils damit verbundenen Vor- und Nachteile sowie insbesondere die noch zu klärenden, offenen Fragen dargelegt und erörtert.

Zu kurzfristigen Lösungsoptionen schlägt der Deutsche Verein unterschiedliche Möglichkeiten vor. So etwa:

  • die Durchführung einander entsprechender Hilfeplanverfahren nach dem Muster des SGB VIII auch im SGB XII
  • eine verbesserte Kooperation zwischen den Leistungssystemen durch eine intensivere Umsetzung des § 10 SGB IX,
  • einheitliche Verwaltungsvorschriften z. B. für den Bereich der mehrfach behinderten oder nicht eindeutig zuzuordnenden Kinder
  • gemeinsame Vereinbarungen etwa zum Verfahren der Zuständigkeitsklärung.

Darüber hinaus schlägt der Deutsche Verein kurzfristig mögliche Gesetzesänderungen vor:

  • Normative, obligatorisch ausgestaltete Verzahnung der Hilfeplanung nach dem SGB VIII und dem SGB XII.
  • Ausweitung des Verfahrens zur Zuständigkeitsklärung nach § 14 SGB IX auf die Schnittstelle zwischen behinderungsbedingtem und erzieherischem Bedarf.
  • Harmonisierung der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII und der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere zugunsten einer einheitlichen örtlichen Zuständigkeit, die den Boden bereitet für regionale Lösungen zur Überwindung der Schwierigkeiten.

Unabhängig von diesen Lösungsoptionen sieht der Deutsche Verein eine besondere Herausforderung in der derzeitig unzureichenden Verantwortungsübernahme der vorrangigen allgemeinen Leistungssysteme, wie insbesondere des Schulsystems und des Gesundheits- und Pflegesystems, daneben aber auch des SGB II und SGB III. Vor dem Hintergrund des Inklusionsauftrags müssten zukünftig in diesen Systemen behinderungsbedingte Belange wesentlich stärker berücksichtigt und verankert werden.

Der Deutsche Verein ist das bundeszentrale Forum der kommunalen Spitzenverbände und der Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit, des Sozialrechts und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.

Quelle: Pressemeldung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge vom 27.09.2010

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„Hilfe! Der Hilfeplan … Plan zum Helfen?“ am 09.09. und 18.11. in Bremen

Posted on August 23, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder in Bremen gGmbH bietet am 09.09. bzw. 18.11. jeweils von 19 bis 21.15 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Hilfe! Der Hilfeplan … Plan zum Helfen?“ an. Die Kursleitung liegt bei Mathias Ehmke, Dipl. Sozialpädagoge und Stadtteilleiter im Amt für Soziale Dienste, Bereich „Junge Menschen“.

Der Hilfeplan regelt das Verhältnis zwischen Pflegeeltern, Herkunftseltern, Kindern/ Jugendlichen und dem Amt für Soziale Dienste. Er enthält „Feststellungen über den Bedarf, die zu gewährende Art der Hilfe sowie die notwendigen Leistungen“.

Aber ist er nur ein Vertrag zwischen Leistungserbringer und -empfänger? Welche Möglichkeiten stecken noch in einem Hilfeplan? Ist er nützlich, um Vereinbarungen zwischen älteren Kindern/ Jugendlichen und den Pflegeeltern zu treffen oder Ziele festzulegen? Wie lange läuft er, wird er verlängert? Ist er veränderbar?

Der Referent veranschaulicht den Hilfeplan mit Beispielen aus der Praxis. Zum Kurs gehört auch, sich mit dem Text aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz KJHG vertraut zu machen und zu besprechen, welche Möglichkeiten er für die Beteiligten bietet.

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KomDat Jugendhilfe 2/09 untersucht Hinweise zu Erfolgsfaktoren für Pflegefamilien und Heime

Posted on September 23, 2009. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Ein Schwerpunkt der eben erschienenen zweiten Ausgabe von KomDat Jugendhilfe in diesem Jahr beschäftigt sich mit den Hilfen zur Erziehung. Der Artikel „Wenn das Kindeswohl gefährdet ist, … Antworten der Hilfen zur Erziehung für Familien in der Krise“ untersucht den Anteil der Fälle, in denen eine der Hilfen zur Erziehung wegen Kindeswohlgefährdung veranlasst wurde.

Der Beitrag „Wann erreichen familienersetzende Hilfen ihre Ziele? Hinweise zu Erfolgsfaktoren für gelingendes Aufwachsen in Pflegefamilien und Heimen“ beschäftigt sich mit der Frage, wie erfolgreich diese Hilfen zur Erziehung sind, und welche Gründe möglicherweise geplante bzw. ungeplante Beendigungen von Hilfen beeinflussen könnten.

zum aktuellen Heft 2/09 von KomDat Jugendhilfe

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Buchtipp „Geschwisterbeziehungen in riskanten Familienkonstellationen“

Posted on Juli 8, 2009. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

In der Reihe der SPI-Materialien ist nun Band 7 erschienen. Er beschäftigt sich mit dem Thema „Geschwisterbeziehungen in riskanten Familienkonstellationen – Ergebnisse aus entwicklungs- und familienpsychologischen Studien“.

Gerade nach Erfahrungen extremer familiärer Instabilität können Geschwisterbeziehungen eine wichtige identitätsbildende soziale Ressource sein. Dies gilt auch, wenn Kinder nicht mehr bei ihren Eltern leben können. Viele empirische Ergebnisse sprechen dafür, Geschwisterbeziehungen bei der Fremdunterbringung zu unterstützen. Dies sind Ergebnisse einer Expertise, die das Sozialpädagogische Institut (SPI) im SOS-Kinderdorf e.V. in Auftrag gegeben und nun unter dem Titel „Geschwisterbeziehungen in riskanten Familienkonstellationen. Ergebnisse aus entwicklungs- und familienpsychologischen Studien“ veröffentlicht hat.

Die Autorinnen Sabine Walper, Carolin Thönissen, Eva-Verena Wendt und Bettina Bergau von der Ludwig-Maximilians-Universität München diskutieren aus familiensystemischer, bildungstheoretischer und struktureller Sicht die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in verschiedenen Familienformen. Dabei richten sie ihren Blick insbesondere auf riskante Familienkonstellationen und auf die Folgen der Trennung von Kindern im Kontext der Fremdunterbringung. In ihrer Expertise werteten sie überwiegend Ergebnisse nordamerikanischer Studien aus, da in Deutschland bislang vergleichsweise wenig über Geschwisterbeziehungen geforscht wurde.

Die Expertise entstand im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „Geschwister in der stationären Erziehungshilfe“, das sich in den nächsten Jahren mit Fragen der Unterbringungspraxis beschäftigt. In welchen Fällen wird über eine gemeinsame oder getrennte Unterbringung von Geschwistern entschieden? Gibt es hierfür spezielle diagnostische Einschätzungen? Welche Rolle spielt die Geschwisterkonstellation im pädagogischen Handeln und bei der Hilfeplanung? Welche Möglichkeiten bietet in diesem Zusammenhang ein familienähnliches Betreuungssetting wie das Leben in einem SOS-Kinderdorf?

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Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD.
Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”.

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Befragung zur Partizipation von Leistungsberechtigten im Hilfeplanprozess

Posted on Juli 1, 2009. Filed under: Fachkräfte, Forschung | Schlagwörter: , , |

In Rahmen einer begrenzten Fallstudie geht Björn Pfadenhauer vom Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen der Frage nach, wodurch Mitarbeiter/-innen von Jugendämtern daran gehindert werden, die persönlichen Interessen Leistungsberechtigter bei der Auswahl eines geeigneten Leistungserbringers berücksichtigen zu können.

In diesem Zusammenhang werden Mitarbeiter/-innen von Jugendämtern gesucht, die im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (§§ 27-32, 35 SGB VIII) Leistungsberechtigte in ambulante und teilstationäre Angebote vermitteln und die bereit sind einen Fragebogen auszufüllen.

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Neue Arbeitshilfen des Bayerischen Landesjugendamtes

Posted on März 13, 2009. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Sozialpädagogische Diagnose – Arbeitshilfe zur Feststellung des erzieherischen Bedarfs
Mit einer „optimierten“ Fassung der erstmalig 2001 herausgegebenen Sozialpädagogischen Diagnose-Tabellen legt das ZBFS – Bayerisches Landesjugendamt eine Handreichung zur Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe vor, die Fachkräfte in der Alltagspraxis – insbesondere in der Einschätzung einer Gefährdung des Kindeswohls und der Feststellung der Leistungsvoraussetzungen für eine Hilfe zur Erziehung – unterstützt.

Hilfeplan – Aufstellung, Mitwirkung, Zusammenarbeit
In 6., aktualisierter Fassung ist die (1992 erstmalig herausgegebene) Arbeitshilfe für die Praxis der Hilfe zur Erziehung erschienen.

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PFAD-Ländergremium II/2008 am 01./02.11.08 in Neustadt a.d. Weinstraße

Posted on Oktober 11, 2008. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das PFAD-Ländergremium II/2008 findet am 01./02. November 2008 in Neustadt an der Weinstraße zum Thema Hilfeplangespräche – Die Kunst dialogischer Zusammenarbeit statt.

Die PFAD Ländergremien dienen der Kontaktpflege zwischen den PFAD Landesverbänden und Landesgruppen und greifen zur fachlichen Weiterbildung zweimal jährlich ein zentrales Thema auf.

Informationsflyer

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