Ergotherapeuten: Zahl der ADHS-Diagnosen auf bedenklich hohem Niveau

Posted on Mai 22, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

In Deutschland leben inzwischen erschreckend viele Jungen im Schulalter mit der Diagnose ADHS. Die Barmer GEK spricht gar von einer heranwachsenden „Generation ADHS“ und ist nicht nur wegen der Kosten beunruhigt. Außer Medikamenten erhalten Kinder mit ADHS im Rahmen eines so genannten multimodalen Behandlungskonzeptes zusätzlich Ergotherapie. Dass nicht jedes Kind, das lebhaft ist oder im Unterricht stört, zwangsläufig auch ADHS hat, ist eine Auffassung, die nicht nur der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) vertritt. Viele teilen die Besorgnis in Hinblick auf die bedenklich hohe Anzahl an ADHS-Diagnosen in den zurückliegenden Jahren: Krankenversicherer, Therapeuten und vor allem Eltern. Der Berufsverband der Ergotherapeuten weist auch deshalb darauf hin, dass bereits im Kindergartenalter unruhige Kinder rechtzeitig vor der Einschulung in der Ergotherapie lernen können, länger still zu sitzen und aufmerksam zu bleiben.

Die Sorge vieler Eltern ist verständlich: Wird in Deutschland inzwischen zu oft ADHS diagnostiziert und in der Folge überbehandelt?
Wenn Krankenversicherer und nebenbei bemerkt sogar die Bundespsychotherapeutenkammer ob der beträchtlichen Menge an Medikamenten, mit denen ADHS behandelt wird, warnen, so stimmt das nachdenklich. Ohne Zweifel: ADHS zu behandeln ist ein klares Muss.

Dennoch stellen sich Fragen: Wie kommt es im Einzelfall zu der Diagnose ADHS und welche sind die optimalen Behandlungsmethoden für das jeweilige Kind? In vielen Regionen gibt es bereits einen überwiegend guten Schulterschluss zwischen Kinderärzten, Fachärzten und Ergotherapeuten. Dieses Vorgehen, sehr genau zu schauen, entspricht den Grundsätzen der Ergotherapie. Und eben dieses Qualitätsmerkmal findet sich auch bei Kinderärzten, die Kinder wegen Verhaltensauffälligkeiten nicht nur zum Kinder- und Jugendpsychologen überweisen, sondern zur sicheren Diagnosestellung weitere, fachliche Einschätzungen heranziehen, beispielsweise durch Ergotherapeuten.

Denn Ergotherapeuten sind Profis für ein breites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu ADHS bei Kindern. Und sie bestätigen: Nicht bei jedem Verdachtsfall kommt es zu einer Therapie; manchmal reicht sogar eine Beratung der Eltern, wie sie mit den „Eigenheiten“ ihrer Kinder besser umgehen können.

Fallen Kinder zuhause oder im Kindergarten durch ihre Sprunghaftigkeit auf, haben sie ständig neue Ideen und können sich nicht länger mit einem Spiel oder anderen Kindern auseinander setzen, kann es sich um eine Impulskontrollstörung handeln. Oft sind Kinder mit einer Impulskontrollstörung unfallgefährdet, was zu einer Daueranspannung bei den Eltern führt. Und: Eine Impulskontrollstörung ist eine der Symptomatiken, aus denen sich ADHS zusammensetzt. Eine weitere Komponente von ADHS ist die Aufmerksamkeitsstörung. Eltern bemerken sie beispielsweise daran, dass ihr Kind sich nicht an Regeln hält, nur an Teilaspekte oder nur für kurze Zeit. Ganz nach dem Motto: Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Diese und andere Verhaltensdefizite lassen sich aber sehr gut ergotherapeutisch behandeln, und das, obwohl zum Beispiel eine Impulskontrollstörung schon bei zwei- bis dreijährigen Kindern zu erkennen ist.

Eine zweite Welle von Verhaltensauffälligkeiten zeigen Kindergarten- bzw. Vorschulkinder ab etwa fünf Jahren. Oft sind es die Jungs, die nicht so gerne am Tisch sitzen bleiben, sich vor dem Basteln und Malen drücken wollen. Schafft es ein Kind allerdings gar nicht, länger als einige Minuten einer solchen Aktivität nachzugehen, kann eine ergotherapeutische Behandlung sinnvoll sein, um die grafomotorischen Fähigkeiten rechtzeitig vor dem Schreibenlernen auszuprägen. Damit das gelingt, arbeiten Ergotherapeuten mit allen Beteiligten eng zusammen. Gemeinsam mit den Eltern und Erziehern finden sie heraus, was das Kind am meisten interessiert, worauf es in der Regel etwas mehr Energie und Aufmerksamkeit richtet. Mit diesem für die Ergotherapie typischen Vorgehen setzen sie an den Stärken des Kindes an, trainieren sie spielerisch, prägen sie weiter aus. Und kommen damit Schritt für Schritt den Wünschen und Zielen des Kindes und sein er Familie näher. Ist der behandelnde Ergotherapeut mit der Zeitdauer und Konzentrationsfähigkeit, die das Kind nach den ersten Einheiten in der Ergotherapie alleine in seinem Interessensgebiet zubringen kann, zufrieden, folgt bei Bedarf die nächste Therapiephase. Um nun auch die Kooperationsfähigkeit zu entwickeln und die Umsetzung des Erlernten in den Kindergartenalltag zu verbessern, greifen Ergotherapeuten gerne auf eine Gruppentherapie zurück, bringen also mehrere Kinder zusammen. Mit Unterstützung der ergotherapeutisch instruierten Eltern trainieren die Kinder als nächstes ihr in der Gruppe erworbenes Können zuhause und im Zusammenspiel mit den Geschwisterkindern. Sobald das therapierte Kind auch dabei Erfolgserlebnisse hat, weil es jetzt ein Spiel zu Ende spielen kann oder mit anderen beim gemeinsamen Spiel Freude erlebt, geht es im letzten Schritt der Ergotherapie um die ungeliebten Aktivitäten und das Stillsitzen.

Erfahrene Ergotherapeuten fahren ab dann oft zweigleisig. Holen erst mal das ungeliebte Malen vom Tisch weg, verlagern es auf große Platten, auf den Boden oder auf die Straße – was eben zu den Neigungen des Kindes am besten passt. Beliebtere Aktivitäten lassen sie parallel am Tisch ausführen und bauen so die Zeitspanne allmählich immer weiter aus, die das Kind ruhig und in eine Tätigkeit oder ein Spiel vertieft, am Tisch bleibt. Damit erlangen Kinder nicht nur die nötigen Fähigkeiten, einige Grundanforderungen für die bevorstehende Einschulung zu erfüllen. Gleichzeitig ist dies auch der Weg, dank einer therapierten Verhaltensstörung Diagnosen wie zum Beispiel ADHS zu vermeiden.

Informationsmaterial zu Verhaltensstörungen, ADHS und weiteren Themen der Ergotherapie erhalten Interessierte bei den Ergotherapeuten vor Ort; diese sind über die Therapeutensuche im Navigationspunkt „Service“ des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) auf www.dve.info zu finden.

Quelle: Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. vom 21.05.2014

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Wochenende für Familien mit ADS betroffenen Kindern vom 30.05.–01.06. im Feriendorf Hübingen

Posted on April 18, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

ADS – na und?“ heißt ein Wochenende für Familien mit ADS betroffenen Kindern im Bistum Limburg. Es findet vom 30.05.–01.06. im Familienferiendorf Hübingen im Westerwald statt.

Die Familien sind eingeladen, gemeinsam ein paar Tage mit anderen ADS-Familien in der Natur zu verbringen. Sie haben die Möglichkeit sich vom Alltag zu entlasten, sich mit anderen auszutauschen und neue Ideen für den Familienalltag zu sammeln.
Für die Kinder gibt es ein interessantes und spannendes Programm, welches von einem Team begleitet wird. Die
Eltern können dann in Ruhe an den Angeboten für Erwachsene teilnehmen.
Neben freizeitorientierten Aktivitäten werden auch Gesprächsrunden angeboten, in denen über die alltäglichen Herausforderungen und über Möglichkeiten zur Stressreduzierung geredet wird.

Anmeldeschluss ist der 01.05.

Einladungsflyer

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„ADHS – Gibt es das wirklich?“ am 25.05. in Berlin

Posted on April 17, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 25.05. veranstaltet der Aktivverbund Berlin e.V. ein Seminar für Eltern, Pflegeeltern, Fachkräfte der Jugendhilfe und Studenten unter dem Titel „ADHS – Gibt es das wirklich?“ in Berlin.

Themen:

  • Was ist ADHS?
  • Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es?
  • ADHS bei Jungs, bei Mädchen in der Kindheit und im Erwachsenenalter
  • Welche Auswirkungen hat die Krankheit auf die Familien?
  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
  • Welche sonstigen Strategien sind im Umgang mit dieser Störung hilfreich?
  • ADHS im Zusammenhang mit unterschiedlichen Erziehungsmodellen?

Für die Erörterung dieser Fragen und die Auseinandersetzung mit diesem für viele brennenden Thema konnte der bundesweit tätige Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie Naiel Arafat gewonnen werden.

nähere Informationen

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Positionspapier „Eine Generation wird krankgeschrieben“ – Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Ritalin und Psychopharmaka

Posted on März 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. hat ein umfangreiches Positionspapier zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem Medikament Ritalin herausgegeben.

Die 30-seitige Broschüre wurde aus den Ergebnissen eines Expertenhearings erarbeitet, das den Titel trug „ADHS – Eine Kinder- und Jugendgeneration wird krankgeschrieben – Gegen die Medikalisierung eines gesellschaftlichen Problems durch Psychopharmaka und Methylphenidat!„.

In dem Papier wird Kritik geäußert am aggressiven Marketing der Pharmaindustrie und an den von ihr finanzierten Studien. Dieser Kritik stellen die Autoren alternative Modelle und Forderungen nach pädagogischen und therapeutischen Hilfen sowie nach notwendigen strukturellen Veränderungen gegenüber.

nähere Informationen und Downloadmöglichkeit der Broschüre

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Metastudie über Alternativen zu Ritalin

Posted on März 1, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Der Deutschlandfunk berichtete am 19.02. von einer Metastudie, die verschiedene ADHS-Therapien miteinander vergleicht.

Interviewt wurde Prof. Tobias Banaschewski vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, der an der Meta-Studie mitwirkte. Er leitet die Gruppe, die gerade die Leitlinien für die ADHS-Behandlung in Deutschland überarbeitet. Die neuen Empfehlungen sollen bis zum Ende des Jahres vorgelegt werden.

zum Beitrag „Alternativen zu Ritalin“ vom 19.02.2013 (schriftlich und audio)

In seiner Meldung „Aktuelle Untersuchungsergebnisse zu ADHS-Medikament Methylphenidat“ vom 08.02.2013 berichtet das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit u. a. von dem interessanten Untersuchungsergebnis, dass bei 83% der Kinder und Jugendlichen mit ADHS eine psychiatrische Begleiterkrankung diagnostiziert wurde, jedoch nur bei 20% in der Kontrollgruppe.

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Aggressives Verhalten und keine Scheu vor Fremden sind bei Kleinkindern möglicherweise Vorboten von ADHS

Posted on Dezember 4, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

https://i0.wp.com/www.pfad-bv.de/dokumente/Logo.gifStudien weisen darauf hin, dass sich erste Anzeichen für ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) schon im Vorschulalter bemerkbar machen. „Eltern sollten bei ihrem Kleinkind das Verhalten aufmerksam beobachten. Bestimmte Verhaltensweisen, wie häufiges aggressives Auftreten gegenüber Spielkameraden, Ruhelosigkeit, Furchtlosigkeit, die zu riskantem Verhalten führt, schnelles Anfreunden mit völlig fremden Personen sowie Abneigung gegen Aktivitäten, die mehr als eine oder zwei Minuten Aufmerksamkeit erfordern, können Vorboten von ADHS sein. Es ist wichtig, ADHS früh zu erkennen, um Misserfolge im Bildungsweg so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest zu verringern“, erklärt Dr. Klaus Skrodzki, Kinder- und Jugendarzt aus Forchheim und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte, die eng mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zusammenarbeitet.

Untersuchungen zeigen, dass Kinder mit ADHS eine von der Norm abweichende Gehirnentwicklung aufweisen. Dies bedeutet, dass ADHS auf biologischen bzw. genetischen Ursachen beruht, die ein Mensch lebenslang in sich trägt. So besitzen Kinder mit ADHS einen kleineren Nucleus caudate als Gleichaltrige – eine Struktur im Gehirn, die u.a mit für die Kontrolle von Bewegung, Sprache und für das Lernen verantwortlich ist. „Oft besteht die Gefahr, dass Eltern annehmen, sie könnten diese Unruhe und Aggressivität alleine mit Erziehung beeinflussen. Sie sprechen dann u.U. aus Scham über ihr vermeintliches Versagen als Eltern nicht mit ihrem Kinder- und Jugendarzt darüber und verhindern so eine frühzeitige Therapie“, warnt Dr. Skrodzki.

Quellen: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – Aktuelles vom 07.11.2012Kennedy Krieger Institute vom 28.06.2012

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Stellungnahme zu häufigen Fehlinformationen der Presse zu ADHS

Posted on April 8, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Aufgrund vielfältiger Pressemeldungen in den letzten Wochen zum Thema ADHS, verfasste die Leitungsgruppe des zentralen adhs-netzes eine Stellungnahme.

Das zentrale adhs-netz ist ein bundesweites Netzwerk zur Verbesserung der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörungen (ADHS).

Das zentrale adhs-netz richtet sich sowohl an Experten als auch an Betroffene, ihre Angehörigen und Bezugspersonen. Es informiert außerdem die Öffentlichkeit über ADHS.

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Dresdner Studie untersucht Wirksamkeit von Physiotherapie bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Posted on Februar 8, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Sachsen | Schlagwörter: , , |

In einer Vergleichsstudie wollen Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erstmals die Wirksamkeit unterschiedlicher Formen der Behandlung bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und motorischen Defiziten erforschen. In der groß angelegten Untersuchung werden die Effekte einer Physiotherapie mit der Gabe eines Medikaments oder eines Elterntrainings verglichen.

Für diese Studie sucht die Klinik Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren, die neben den typischen ADHS-Symptomen – beispielsweise mangelnde Konzentrationsfähigkeit und übermäßig hyperaktives/impulsives Verhalten – auch verstärkt unter motorischen Defiziten leiden.

nähere Informationen und Kontaktmöglichkeit

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Auch 2012 gibt es im Frankenwald wieder Kinder-Erlebnis-Freizeiten speziell für AD(H)S-Kinder

Posted on Januar 11, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Foto: Lindenhof SALEM

Wie in den vergangenen Jahren werden auch im kommenden Sommer wieder einige Kinder-Erlebnis-Freizeiten im Lindenhof SALEM im Frankenwald stattfinden – und das bereits seit 10 Jahren!

Die Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren verbringen hier unter liebevoller, aber auch konsequenter Betreuung eine entspannte Woche in schöner Umgebung. Vielen gefällt es dort so gut, dass sie im folgenden Jahr gerne wiederkommen möchten. Es werden zahlreiche Ausflüge gemacht, wie z. B. ins Schwimmbad, zur Sommerrodelbahn und in den nahen Wald. Es gibt eine Kletterwand und einen Abenteuerspielplatz, kurz: alles, was ADS-Kinder brauchen, um sich wohlzufühlen.

Die Gruppen sind bewusst klein gehalten und umfassen maximal 8 Kinder. Wer möchte, kann darüber hinaus noch an einem Neurofeedback-Training teilnehmen, einem computergestützten Training für mehr Aufmerksamkeit und Konzentration.

Die Eltern haben die Wahl, entweder eine entspannte Woche zu Hause oder an einem anderen Ort zu verbringen oder im angeschlossenen Hotel Lindenhof SALEM, separat von den Kindern, ebenfalls Urlaub zu machen. In einem Elternseminar werden sie dabei unterstützt, klare Erziehungsstrukturen aufzubauen, damit wieder ein besseres Miteinander in den Familien entstehen kann.

Mehr Infos gibt es unter www.kindererlebnisfreizeit.de.

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„ADHS-Seminar“ am 21.01. in Berlin

Posted on Dezember 21, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Verein Berliner Pflegeeltern e.V. lädt am 21.01.2012 zu einem Seminar zum Thema „ADHS“ mit Referentin Dr. Fischer-Horn ein.

In diesem Seminar wird es unter anderem um Fragen gehen wie z.B.

  • Leben mit einem ADHS Kind
  • Welche Fortschritte gibt es in der Medizin?
  • Welches Medikament ist für mein Kind das Richtige, gibt es Alternativen?

Jeder Teilnehmer bekommt eine Hausaufgabe, die in einem weiteren Seminar am 02.03. besprochen wird .

nähere Informationen

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ADHS-Infoportal geht online

Posted on März 3, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Am 02.03.2010 wurde das neue ADHS Infoportal www.adhs.info online geschaltet. Es wurde von Wissenschaftlern der Uniklinik Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit entwickelt.

Das Portal bietet Informationen, die auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten sind: betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Bezugspersonen und Pädagogen. Die neue Informationsseite ist durch das „zentrale adhs-netz“ unter Federführung von Professor Döpfner aus der Kölner Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie entstanden.

Pressemitteilung der Uniklinik Köln vom 02.03.10

Pressemitteilung des Bundesministerium für Gesundheit vom 02.03.10

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