„Rechte Jugendlicher und junger Volljähriger in der Jugendhilfe“ am 26.10. in Friedberg/Hessen

Posted on September 2, 2019. Filed under: Fachkräfte, Finanzielles, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Ortsverein PFAD für Kinder im Hochtaunuskreis e.V. lädt am Samstag, den 26.10.2019, zum Fachseminar nach Friedberg/Hessen ein. Über die „Rechte Jugendlicher und junger Volljähriger in der Jugendhilfe“ wird Andreas Prinz referieren.

Am Nachmittag werden weitere Themen behandelt: Careleaver, Kostenheranziehung, Jugendberufshilfe, Bafög, Wohngeld, Kindergeldübertrag u.a.

Veranstaltungsflyer

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DV-Gutachten zur Anrechnung von Kindergeld bei körperlich bzw. geistig behinderten Pflegekindern

Posted on Februar 7, 2016. Filed under: Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Gegenstand eines Gutachtens des Deutschen Vereins vom 20.01.2016 ist die Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Kindergeld, das die Pflegepersonen beziehen, auf die Unterhaltsleistungen für das Pflegekind (das Pflegegeld) anzurechnen ist, wenn ein körperlich bzw. geistig behindertes Kind im Rahmen der Eingliederungshilfe nach §§ 19 Abs. 3, 53, 54 Abs. 3 SGB XII in einer Pflegefamilie betreut wird.

nähere Informationen

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Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergelds und des Kinderzuschlags

Posted on März 26, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Pflegefamilie, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das Bundeskabinett hat am 25. März 2015 beschlossen, den steuerlichen Grundfreibetrag, den Kinderfreibetrag und das Kindergeld rückwirkend ab 1. Januar 2015 sowie den Kinderzuschlag ab
1. Juli 2016 anzuheben. Damit setzt die Bundesregierung die verfassungsrechtlich gebotene Anhebung der steuerlichen Freibeträge um und setzt ihre familienfreundliche Politik der letzten Jahre auf hohem Niveau fort. Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung Familien und Kinder mit rund 66 Mrd. Euro unterstützt.

Der steuerliche Grundfreibetrag soll im Jahr 2015 um 118 Euro und im Jahr 2016 um weitere 180 Euro erhöht werden. Der Kinderfreibetrag soll um 144 Euro im Jahr 2015 und um weitere 96 Euro im Jahr 2016 steigen. Grundlage dafür ist der 10. Existenzminimumbericht der Bundesregierung vom 30. Januar 2015.

Gleichzeitig soll das Kindergeld für 2015 und 2016 angehoben werden. Ab dem 1. Januar 2015 ist eine Erhöhung des Kindergeldes um monatlich 4 Euro je Kind und ab dem 1. Januar 2016 um weitere 2 Euro je Kind vorgesehen.

Die Bundesregierung hat außerdem beschlossen, den Kinderzuschlag ab dem 1. Juli 2016 um monatlich 20 Euro auf 160 Euro zu erhöhen. Der Kinderzuschlag kommt Eltern zugute, die zwar ihren eigenen Bedarf durch Erwerbseinkommen grundsätzlich bestreiten können, aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken.

Im Einzelnen sieht der Gesetzentwurf die folgenden Anpassungen vor:

Grundfreibetrag (aktuell 8.354 Euro):

  • Anhebung ab 1. Januar 2015 um 118 Euro auf 8.472 Euro
  • Anhebung ab 1. Januar 2016 um weitere 180 Euro auf 8.652 Euro

Kinderfreibetrag (aktuell 7.008 Euro einschl. Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung):

  • Anhebung ab 1. Januar 2015 um 144 Euro auf 7.152 Euro
  • Anhebung ab 1. Januar 2016 um weitere 96 Euro auf 7.248 Euro

Kindergeld (aktuell 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das dritte Kind und 215 Euro für das vierte Kind und weitere Kinder):

  • Anhebung ab 1. Januar 2015 um 4 Euro monatlich je Kind
  • Anhebung ab 1. Januar 2016 um weitere 2 Euro monatlich je Kind

Kinderzuschlag (aktuell max. 140 Euro monatlich):

  • Anhebung ab 1. Juli 2016 um 20 Euro monatlich.

Die aktuellen Beschlüsse fügen sich in die familienfreundliche Politik der Bundesregierung ein. Mit der erheblichen finanziellen Unterstützung des Bundes zum Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur, der Einführung eines Rechtsanspruchs für unterdreijährige Kinder auf einen Betreuungsplatz, dem Elterngeld und dem Betreuungsgeld hat die Bundesregierung in den letzten Jahren eine umfassende Förderung von Familien und Kindern etabliert.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums vom 25.03.2015

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Komplizierte Beantragung von Kindergeld für junge Erwachsene aus Pflegefamilien

Posted on Februar 13, 2014. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Lehrling aus Martinroda kann ohne Kindergeld kaum leben“ in der Ostthüringer Zeitung vom 11.02.2014 berichtet von den Schwierigkeiten des 18-jährigen Patrick, der in einer Pflegefamilie aufwuchs, mit den umfangreichen Anträgen an die Familienkasse.

Der Lehrling muss, um Kindergeld beantragen zu können, erst seine leiblichen Eltern ausfindig machen und dann noch dafür sorgen, dass das Geld nicht auf das Konto seiner leiblichen Eltern fließt.

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Kindergeld: Volljährige geistig behinderte Person als Pflegekind

Posted on Mai 6, 2012. Filed under: Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Mit Urteil vom 9. Februar 2012 III R 15/09 hat der Bundesfinanzhof (BFH) die Voraussetzungen präzisiert, unter denen eine nach Eintritt der Volljährigkeit in den Haushalt aufgenommene geistig behinderte Person als Pflegekind angesehen werden kann mit der Folge, dass für sie ein Anspruch auf Kindergeld besteht.

Nach der gesetzlichen Definition sind Pflegekinder Personen, mit denen der Steuerpflichtige u.a. durch ein familienähnliches, auf längere Dauer berechnetes Band verbunden ist. Das Finanzgericht hatte diese Voraussetzung im Streitfall bejaht und insbesondere ausgeführt, es sei nicht erforderlich, dass die betreute Person behinderungsbedingt in ihrer geistigen Entwicklung einem Kind gleich stehe. Es genüge vielmehr, dass sie nicht selbständig leben könne und ohne die Aufnahme in die Familienpflege in einem Heim untergebracht werden müsse.

Dieser Ansicht ist der BFH nicht gefolgt. Die betreute Person muss, um Pflegekind sein zu können, wie zur Familie gehörend angesehen und behandelt werden. Dies setzt ein Aufsichts-, Betreuungs- und Erziehungsverhältnis wie zwischen Eltern und ihren leiblichen Kindern voraus. Da die körperliche Versorgung und die Erziehung bei einem nicht behinderten Volljährigen in der Regel keine entscheidende Rolle mehr spielt, kann ein behinderter Volljähriger nur dann Pflegekind sein, wenn die Behinderung so schwer ist, dass der geistige Zustand des Behinderten dem typischen Entwicklungsstand einer minderjährigen Person entspricht. Aus weiteren Umständen wie der Einbindung in die familiäre Lebensgestaltung, dem Bestehen erzieherischer Einwirkungsmöglichkeiten und einer über längere Zeit bestehenden und auf längere Zeit angelegten ideellen Beziehung muss auf eine Bindung wie zwischen Eltern und ihren leiblichen Kindern geschlossen werden können.

Quelle: Pressemitteilungen des Bundesfinanzhof (BFH) vom 02.05.2012

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Urteil: Pflegekinder sind beim Kindergeld zu berücksichtigen

Posted on Februar 15, 2012. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

In einer Entscheidung vom 25.10.2011 befasste sich das Familiengericht München mit der Frage, ob Pflegeeltern Kindergeld beanspruchen können:

Beim Kindergeld nach Vorschriften des EStG sind auch Pflegekinder als Kinder zu berücksichtigen. Pflegekinder sind dabei Personen, mit denen der Steuerpflichtige durch ein familienähnliches, auf längere Dauer berechnetes Band verbunden ist, sofern er sie nicht zu Erwerbszwecken in seinen Haushalt aufgenommen hat und das Obhuts- und Pflegeverhältnis zu den Eltern nicht mehr besteht.

Ein Obhuts- und Pflegeverhältnis zu den Eltern ist nicht mehr anzunehmen, wenn die Obhut und Pflege gegenüber einem Kind vonseiten der leiblichen Eltern derart zurücktreten, dass sie im Wesentlichen nur noch durch die Pflegeeltern ausgeübt werden. Vorübergehende Verhinderungen führen noch nicht dazu, dass ein Obhuts- und Pflegeverhältnis zu dem leiblichen Kind nicht mehr besteht.

Bei nicht schulpflichtigen Kindern ist im Regelfall dann kein bestehendes Obhuts- und Pflegeverhältnis des Kindes zu den leiblichen Eltern mehr anzunehmen, wenn zwischen den leiblichen Eltern und dem Kind mindestens ein Jahr lang keine für die Wahrung des Obhuts- und Pflegeverhältnisses ausreichenden Kontakte bestehen.

zum Volltext des Urteils Az.: 7 K 2736/09

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Familien-Wegweiser: Hilfen für Familien mit geringem Einkommen

Posted on April 8, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Finanzielles, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Service-Portal „Familien-Wegweiser“ informiert ab sofort über Unterstützungsmöglichkeiten für Familien mit geringem oder ohne Einkommen. Das aktuelle Top-Thema bündelt entsprechende Leistungen für verschiedene Lebenssituation sowie eine Auswahl von Ämtern und Ansprechpartnern vor Ort.

Mit der Erhöhung des Kindergeldes, der Kinderfreibeträge und des Unterhaltsvorschusses ist es gelungen, Familien gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besser zu unterstützen. Das Serviceportal „Familien-Wegweiser“ des Bundesfamilienministeriums hilft Müttern, Vätern und allen anderen Interessierten dabei, aktuelle Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten im Blick zu behalten.

ine besondere Serviceleistung bietet der Familien-Wegweiser in der Rubrik „Familie regional“: Über eine Postleitzahlensuche können Ansprechpartner zu zentralen Leistungen wie dem Elterngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss direkt gefunden werden.

Quelle: BMFSFJ

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Urteil: Kindergeld zählt zum Einkommen der Eltern

Posted on Februar 11, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Finanzielles, Jugendhilfe, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Nach dem Achten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB VIII) Kinder- und Jugendhilfe können die Eltern für bestimmte Maßnahmen der Jugendhilfe zu pauschalierten Kostenbeiträgen herangezogen werden. In den vom VGH entschiedenen Fällen waren solche Beiträge für die Kosten der Unterbringung von Kindern in vollstationären Jugendhilfemaßnahmen in einer Pflegefamilie bzw. in einem Heim erhoben worden. Die allein verdienenden Väter dieser Kinder wehrten sich gegen diese Kostenbeiträge. Sie wandten ein, dass ihre Belastungsgrenze unter Berücksichtigung der Unterhaltsansprüche ihrer Ehefrauen und der weiteren, in ihrem Haushalt lebenden Kinder, der sog. Geschwisterkinder, überschritten sei. Vor allem gehe es nicht an, dass die Behörden ihnen das Kindergeld für alle Kinder als Einkommen anrechneten. Das Verwaltungsgericht Stuttgart gab den Klagen teilweise statt, weil das Kindergeld für die Geschwisterkinder nicht zum Einkommen zähle.

Der VGH hat diese in der Rechtsprechung noch nicht abschließend geklärte Frage dahingehend entschieden, dass Kindergeld unabhängig davon, für welches Kind es bezahlt wird Einkommen der Eltern darstellt. Das SGB VIII gehe nämlich grundsätzlich davon aus, dass zum Einkommen alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert gehörten. Eine Ausnahme sei nur dann zuzulassen, wenn eine staatliche Leistung einem ausdrücklich benannten Zweck diene. Eine solche ausdrückliche Zweckbestimmung des Kindergeldes lasse sich den maßgeblichen gesetzlichen Regelungen jedoch nicht entnehmen.

Nach der Ansicht des VGH kann den Belangen der betroffenen Familien aber durch die gesetzliche Härtefallregelung Rechnung getragen werden. Danach soll von der Heranziehung zum Kostenbeitrag ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn sich daraus eine besondere Härte ergäbe. Ein solcher Fall liege dann vor, wenn und soweit durch den Kostenbeitrag die Unterhaltsansprüche gleichrangig Berechtigter geschmälert würden. In allen drei entschiedenen Fällen hat der VGH diese Voraussetzung bejaht, denn bei Berücksichtigung des Kostenbeitrags könnten die Väter die Unterhaltsansprüche ihrer übrigen Kinder nicht mehr voll erfüllen. Diese Prüfung könnten die Behörden anhand der in der Verwaltungspraxis schon bisher angewandten Tabellen für die verschiedenen Unterhaltspflichten vornehmen, die einerseits für das Jugendhilferecht und andererseits in Gestalt der sog. unterhaltsrechtlichen Leitlinien für das Familienrecht eingeführt sind; Härtefälle seien danach unkompliziert zu bewältigen.

Die Urteile sind nicht rechtskräftig; der VGH hat jeweils die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen (Urteile vom 16.12.2009, Az.: 12 S 1550/07, 12 S 1603/07 und 12 S 567/08).

Quelle: Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg vom 02.02.10

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Finanzielle Veränderungen für Pflegefamilien ab 1. Januar 2010

Posted on Januar 1, 2010. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , , , , |

Kindergeld
Mit dem im Dezember beschlossenen Wachstumsbeschleunigungsgesetz möchte die Bundesregierung insbesondere Familien unterstützen. So soll es zum 1. Januar 2010 pro Kind 20 € mehr Kindergeld geben. Das bedeutet für das erste und zweite Kind eine monatliche Steigerung von 164 Euro auf 184 Euro, für das dritte Kind von 170 Euro auf 190 Euro und für alle weiteren Kinder von 195 Euro auf 215 Euro.

Da das Kindergeld jedoch auf das Pflegegeld angerechnet wird, wirkt sich die Kindergelderhöhung mindernd auf das Pflegegeld aus. Ist das Pflegekind das älteste kindergeldberechtigte Kind, so kommen 92 € statt bisher 82 € zum Abzug. Ist das Pflegekind nicht das älteste kindergeldberechtigte Kind der Familie, dann werden 46 € statt wie bisher 41 € angerechnet.

  • Für Pflegefamilien ergibt sich also eine geringere Kindergelderhöhung von effektiv nur 10 bzw. 15 €.

Kinderfreibetrag
Die ebenfalls im Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgesehene Erhöhung des Kinderfreibetrages von derzeit 6024 € auf 7008 € für jedes Kind bewirkt eine Erhöhung des Unterhaltsbetrages nach § 1612 BGB. Dieser ist eine Grundlage für die Berechnung des monatlichen Pauschalbetrages für Pflegefamilien (Pflegegeld).

  • Hierdurch ergeben sich indirekt Anhebungen des Pflegegeldes, die jedoch von Bundesland zu Bundesland und von Kommune zu Kommune unterschiedlich sind und deshalb hier nicht allgemeingültig aufgeführt werden können. Über die konkreten Veränderungen der finanziellen Rahmenbedingungen informiert Sie Ihr betreuendes Jugendamt.
  • Vom höheren Freibetrag profitieren direkt vor allem besserverdienende Familien ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen in Höhe von mehr als 63.391 Euro. Für sie ist der Steuervorteil durch den Freibetrag höher als das Kindergeld. Es ist geplant, dass das Finanzamt künftig zum Jahresende eine sogenannte „Günstigerprüfung“ vornimmt, um festzustellen, ob das Kindergeld oder der Freibetrag einer Familie mehr einbringt.

Pflegegeld
Aufgrund der letzten Empfehlungen des Deutschen Vereins für den Bereich der Vollzeitpflege sind für das Jahr 2010 keine weiteren Pflegegelderhöhungen vorgesehen. Das Gremium schlug vor, die monatlichen Pauschalbeträge für die Kosten des Sachaufwands sowie die Kosten der Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen für 2010 in der bisherigen Höhe beizubehalten.

  • Angesichts der Entwicklung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte hielt der Deutsche Verein eine Anhebung der pauschalen Leistungen für Vollzeitpflege für unnötig.

Alterssicherung
Der Deutsche Verein plädierte jedoch für die Anpassung des Erstattungsbeitrag zur Alterssicherung von Pflegeeltern entsprechend den Entwicklungen der gesetzlichen Rentenversicherung.

  • Als Beitrag zur Alterssicherung ist pro Pflegekind in allen Altersstufen für einen Elternteil mindestens der hälftige Betrag der gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 40,– € monatlich zu erstatten.

PFAD Bundesverband e.V. (u.schulz)

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Urteil: Kindergeld – Plötzlich ist weniger mehr

Posted on Mai 29, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: |

Auf diese Klage hatten viele Eltern älterer Kinder gehofft: Eine Mutter ärgerte sich darüber, dass sie für ihren volljährigen Sohn kein Kindergeld mehr erhielt. Begründung: Der Sohn liegt mit seinem Einkommen über der Grenze von 7680 Euro im Jahr. Dieser Betrag gilt als „Fallbeil“ im Steuerrecht. Liegen die Einkünfte eines Kindes darüber, gibt es kein Kindergeld mehr. Grundsätzlich zahlt der Staat allerdings bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld, sofern sich das Kind noch in Ausbildung befindet. Durch die Fallbeil-Regelung gingen der Frau 1848 Euro verloren.

Sie hatte sich deshalb mit einer Verfassungsbeschwerde an die Richter in Karlsruhe gewandt. Denn ihr Sohn lag nur mit wenigen Euro über der Grenze. Damit, so argumentierte die Frau, überschreite der Gesetzgeber sein Ermessen.(ganzer Artikel aus der Süddeutschen online vom 27.05.2009 mit Hinweis auf Urteil s. Link)

Das Urteil zeigt nun Möglichkeiten auf, das Einkommen des Kindes zu „drücken“. Der Fall ist v.a. für die Beratung von Eltern mit volljährigen Kindern in der Ausbildung von großem Interesse und sollte sich daher möglichst schnell herumsprechen.

Quelle: Infodienst vom Landesfamilienrat Baden-Württemberg, Ausgabe 2009, 06/01

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DIJuF-Stellungnahme zum Kinderbonus

Posted on April 7, 2009. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Ergänzend zur PFAD Fachinformation „Kinderbonus auch für Pflegeeltern“ vom 28.03.09 bringt PFAD Ihnen die Stellungnahme des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) zum Kinderbonus vom 25.03.09 zur Kenntnis, die uns auf unsere Bitte um rechtliche Einschätzung vom DIJuF übermittelt wurde.

In der Stellungnahme wird die Zahlung des Kinderbonus unter vielfältigen Gesichtspunkten im Rahmen der Kostenbeteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe und der Bemessung des notwendigen Unterhalts bei Unterbringung in einer Pflegefamilie (§ 39 Abs. 6 SGB VIII) betrachtet.

In Abschnitt II bestätigt die Verfasserin die von PFAD in der Fachinformation bereits ausgeführte Auffassung, dass von einer Nichtberücksichtigung des Kinderbonus bei der Pflegegeldberechnung auszugehen ist. Die gesetzgeberische Intention des Kinderbonus  ist eine Stärkung von Familien und der Kinderbonus deshalb ausschließlich für Privatpersonen und nicht für öffentliche Träger gedacht.

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Kinderbonus auch für Pflegeeltern

Posted on März 28, 2009. Filed under: Finanzielles, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Der PFAD Bundesverband e.V. informiert über den einmaligen Kinderbonus in Höhe von 100 Euro pro Kind, der auch kindergeldberechtigten Pflegeeltern zusteht:
Fachinformation Kinderbonus vom 28.03.09

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Urteil: Kindergeld für arbeitslose behinderte Kinder

Posted on März 6, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Gesundheit, Jugendhilfe, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) ist für ein über 21 Jahre altes behindertes Kind, das arbeitslos ist und deshalb nicht selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, Kindergeld zu gewähren, wenn die Behinderung in erheblichem Umfang mitursächlich für die Arbeitslosigkeit ist.

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Was ändert sich für Familien im Jahr 2009?

Posted on Januar 1, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert über neue Leistungen für Familien ab dem 01.01.2009.

Sie betreffen die Punkte:

  • Mehr Kindergeld
  • 100 Euro zum Schuljahresbeginn
  • Höherer Kinderfreibetrag
  • Flexiblere Elternzeit
  • Ausbau der Kinderbetreuung: Kinderfördergesetz (KiFöG) tritt in Kraft
  • Verbesserte steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltshilfen und Handwerkerrechnungen
  • Weiterentwickelter Kinderzuschlag und neues Wohngeld
  • Steuer- und Sozialabgaben für Tagesmütter- und –väter
  • Freiwilligendienste für jedes Alter
  • Kurzarbeitergeld wird länger gezahlt
  • Der Gesundheitsfonds kommt

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Erhöhung des Kindergeldes ab 2009 beschlossen

Posted on Dezember 6, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: |

Im, am 02.12.08 beschlossenen, Familienleistungsgesetz ist eine Erhöhung des Kindergeldes für das erste und zweite Kind von 154 auf 164 Euro monatlich vorgesehen. Für das dritte Kind steigt das Kindergeld von 154 auf 170 Euro. Für das vierte und jedes weitere Kind wird das Kindergeld von 179 auf 195 Euro erhöht.

Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt von derzeit 3.648 Euro von 2009 an auf 3.864 Euro.

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Regierung will Kindergeld und Kinderfreibetrag anheben

Posted on November 11, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung will das Kindergeld für das erste und zweite Kind von 154 Euro auf 164 Euro anheben. Für das dritte Kinder soll es von 154 Euro auf 170 Euro, für das vierte und weitere Kinder von 179 Euro auf 195 Euro erhöht werden, wie aus einem Gesetzentwurf zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (16/10809) hervorgeht. Jeweils zum Schuljahresbeginn sollen für Schülerinnen und Schüler aus Familien, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht vollständig aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können, zusätzlich 100 Euro gezahlt werden.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die steuerliche Absetzbarkeit der Beschäftigung von Haushaltshilfen, für die Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden, sowie für haushaltsnahe Dienstleistungen einschließlich Pflege und Betreuung zu verbessern. Absetzbar sollen einheitlich 20 Prozent der Aufwendungen von bis zu 20.000 Euro, höchstens aber 4.000 Euro pro Jahr sein. Geplant ist zudem, die Steuerermäßigung für die Beschäftigung von Minijobbern auf 20 Prozent der Aufwendungen von bis zu 2.550 Euro, höchstens aber 510 Euro pro Jahr, festzusetzen. Das Gesetz ist den Angaben zufolge mit jährlichen Mehrausgaben von 2,24 Milliarden Euro verbunden.

Quelle: hib – heute im bundestag Nr. 3009 vom 11.11.08

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Kabinett beschließt Familienleistungsgesetz

Posted on Oktober 15, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Familien mit Kindern erhalten mit dem steigenden Kindergeld mehr Unterstützung. Das Bundeskabinett hat am 15. Oktober das Familienleistungsgesetz beschlossen. Mit dem Gesetz werden Familien in Deutschland zukünftig um jährlich mehr als zwei Milliarden Euro entlastet.

Pressemitteilung des BMFSFJ vom 15.10.08

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VAMV: Unterschriftenaktion „Kindergeld bis 27“

Posted on September 26, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Finanzielles, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) hat zusammen mit der Initiative e m m eltern machen mobil die bundesweite Unterschriftenaktion Kindergeld bis 27 gestartet, die bis zum 20. Oktober dauert.

Pressemitteilung des VAMV vom 18.09.08

Unterschriftenliste

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