LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“

Posted on April 4, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Auf dem 29. Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) am 01/02.04.2017 in Berlin wurde das LSVD-Positionspapier „Regenbogenfamilien im Recht“ verabschiedet, in dem eine moderne Familienpolitik gefordert wird, die die unterschiedlichsten Formen von Familien anerkennt und alle unterstützt, die Kindern in ihrem Leben einen Platz geben und ihnen helfen, zu wachsen und sich gut zu entwickeln. Keine Familie dürfe wegen der sexuellen Identität eines ihrer Mitglieder diskriminiert werden.

Eine Übersicht über die Forderungen:

  • Mütter, die in eingetragener Lebenspartnerschaft leben
    Entschließen sich zwei Frauen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, gemeinsam eine Familie zu gründen, so sollen die Gebärende und ihre Lebenspartnerin von Geburt an automatisch rechtliche Eltern des Kindes sein.
  • Zwei-Väter-Ursprungsfamilie
    Der LSVD tritt dafür ein, dass der Lebenspartner des leiblichen Vaters auch rechtlicher Vater von Geburt an wird, sofern in der ausländischen Geburtsurkunde keine Mutter eingetragen ist.
    Der LSVD spricht sich für die Zulassung der altruistischen Leihmutterschaft und für die Möglichkeit aus, die Rahmenbedingungen in einer Kinderwunschvereinbarung rechtsverbindlich zu regeln.
  • Mehrelternschaft
    Der LSVD fordert einen verlässlichen rechtlichen Rahmen für Mehreltern-Regenbogenfamilien, der es ermöglicht, dass den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen entsprechend bis zu vier Menschen einvernehmlich rechtliche Elternteile und/oder Sorgeberechtigte sein können.
  • Elternschaftsvereinbarung
    Der LSVD fordert deshalb, dass ein Rechtsrahmen geschaffen wird, der es den Beteiligten einer Regenbogenfamilie ermöglicht, rechtsverbindliche Vereinbarungen vor der Zeugung zu treffen.
  • Pflegefamilien
    Der LSVD wird sich deshalb dafür einsetzen, dass – entsprechend der Empfehlung der BAG Landesjugendämter – in § 44 SGB VIII „Erlaubnis zur Vollzeitpflege“ folgender Satz aufgenommen wird: „Als Pflegepersonen und Pflegefamilien kommen Erwachsene unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität in Betracht.“
  • Trans*- und intersexuelle Elternschaft
    Der LSVD fordert deshalb, dass Deutschland die Antragslösung übernimmt, wie sie Argentinien (2012), Dänemark (2014), Malta (2015), Irland (2015), Bolivien (2016) und Norwegen (2016) bereits verwirklicht haben. Für die Änderung des Vornamens und des rechtlichen Geschlechts soll der bloße Antrag der Betroffenen beim Standesamt genügen. Das soll auch für ausländische Staatsangehörige gelten, die sich dauerhaft rechtmäßig in Deutschland aufhalten.
    Der LSVD fordert weiter, dass Eltern, deren Vorname oder deren Geschlecht geändert worden ist, sollen wählen können, ob sie mit ihren früheren Vornamen und ihrem früheren Geschlecht oder mit ihrem geänderten Vornamen und ihrem geänderten Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden.
  • Reproduktionsmedizin
    Der LSVD fordert, dass durch Bundesgesetz klar gestellt wird, dass die assistierte Reproduktion allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität offensteht.
  • Eizellspende
    Der LSVD fordert, dass die altruistische Eizellspende auch in Deutschland zugelassen wird. Das Verbot der Eizellspende ist eine Geschlechtsdiskriminierung der Frau. Das Recht, eine Eizelle zu spenden, unterliegt dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und ist vergleichbar mit dem Recht einer Lebendspende eines Organs. Die Patientenaufklärung als Grundlage der autonomen Willensentscheidung kann auch auf die Eizellspende angewendet werden. Die Zulassung der Eizellspende wirkt zudem einem Reproduktionstourismus entgegen.
  • Embryospende/Embryoadoption
    Der LSVD fordert, dass die Embryospende/Embryoadoption allen Menschen unabhängig von Familienstand und sexueller Orientierung bzw. Identität unter der Voraussetzung offensteht, dass sie medizinisch und biologisch nicht in der Lage sind, Kinder zu zeugen.
  • Kosten der Kinderwunschbehandlung
    Der LSVD fordert die Kostenträgerschaft der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Beihilfe. Darüber hält der LSVD es für erforderlich, dass die Privaten Krankenversicherungen in ihre Tarife einen entsprechend en klarstellenden Hinweis aufnehmen.
    Bei der Einkommensteuer stellt zudem nach Auffassung des LSVD die Kinderwunschbehandlung in den genannten Fällen eine außergewöhnliche Belastung dar.
  • Abstammungsregister
    Der LSVD fordert, dass es bei Einrichtung jeder Art von Register gewährleistet sein muss, dass das Kind sich im Rahmen seines Selbstbestimmungsrechts auch für die Nicht-Kenntnis seiner Abstammung entscheiden kann und nicht durch Dritte unaufgefordert davon Kenntnis erhält. Das Recht auf Auskunft soll daher nur dem Kind selber ab dem 16. Lebensjahr zustehen.
  • Ehe- und Lebenspartnerschaftsstatut
    Der LSVD wird sich dafür einsetzen, dass gleich- und verschieden geschlechtliche Ehen unterschiedslos in Deutschland wirksam geschlossen werden können, ohne dass es auf das jeweilige Heimatrecht ausländischer Verlobter ankommt.
  • Anerkennung ausländischer Entscheidungen
    Damit Kindern keine rechtlichen Nachteile entstehen, setzt sich der LSVD dafür ein, dass das deutsche Recht die familienrechtlichen Beziehungen der Wunscheltern zu ihrem Kind aus Leihmutterschaft anerkennt, wenn nach dem Recht des Landes, in dem die Leihmutter und ggf. ihr Mann leben, diese nicht Eltern des Kindes sind.

zum ausführlichen Positionspapier

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TV-Tipp: „Wie werd´ich …Mutter?“

Posted on März 6, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

ZDF NEO zeigt am 13.03. um 21 Uhr aus der Dokutainment-Reihe“Wie werd´ich … “ den Beitrag „Wie werd´ich …Mutter?
Lutz van der Horst und Christiane Stenger stellen darin u.a. ein Paar vor, das gerade ein Baby adoptiert hat.

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Buch-Tipp: „Warum gerade wir? Wenn ungewollte Kinderlosigkeit die Seele belastet“

Posted on Oktober 12, 2013. Filed under: Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet die 48-seitige Broschüre „Warum gerade wir? Wenn ungewollte Kinderlosigkeit die Seele belastet“ in deutscher und türkischer Sprache zur kostenfreien Bestellung und zum Download an.

Das Heft beleuchtet die seelischen Aspekte von ungewollter Kinderlosigkeit und gibt Informationen für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch.

zur Bestellung – deutsche Ausgabe
zur Bestellung – türkische Ausgabe

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„Adoption als Familiengründung!?“ am 27.-28.01. in Hamburg

Posted on Januar 9, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Praxis ADOPTIONimDIALOG von Waltraut Schäfer bietet vom 27.-28.01. in Hamburg unter dem Titel „Adoption als Familiengründung!?“ eine Veranstaltung für Paare, die adoptieren möchten, bereits ein Kind adoptiert haben oder sich dieser Frage gerade stellen, an. Eingeladen sind Adoptierte, leibliche Mütter und Väter.

Themen sind:

  • Adoption als Familiengründung!?
  • Bewältigung einer nicht möglichen Schwangerschaft und ihre Folgen.
  • Betrachten, Trauern, Abschied nehmen!
  • Leben mit den Reaktionen der Anderen!
  • Welche Wege gehen?
  • (Gleichgeschlechtliche) Paare mit dem unerfülltem Kinderwunsch, die eine Adoption erwägen, sich zunächst einmal beraten lassen möchten.

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Familienministerin Schröder setzt sich für ungewollt kinderlose Paare ein

Posted on Mai 9, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz) Bundesfamilienministerin Kristina Schröder teilte der Süddeutschen Zeitung mit, dass sie die Unterstützung für ungewollt kinderloser Paare verbessern möchte. Laut BMFSFJ ist beinahe jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 ungewollt kinderlos und auf medizinische Hilfe angewiesen.

Nun sollen nach dem Willen der Ministerin sowohl die finanziellen Hilfen für künstlichen Befruchtungen wieder aufgestockt, als auch die Regeln für Adoptionen gelockert werden.

Die sich an den Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter orientierende derzeitige Altersgrenze für Bewerber und die Auflage, dass ein Elternteil seine Arbeit ganz aufgeben müsse, um sich ganz dem Kind widmen zu können, sollen zugunsten der Bewerber verändert werden.

Schröder: „Natürlich muss das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen. Aber diese Regeln sind anachronistisch – da hat man nicht Schritt gehalten mit den Entwicklungen der letzten Jahre.“

zum Artikel Familienministerin Schröder: „Gewollt kinderlos – das sind die wenigsten“ von Stefan Braun in der Süddeutschen Zeitung vom 09.05.2011

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PFAD präsentiert zum Kinostart am 28.04. den Film „Mütter und Töchter“ in Hamburg

Posted on April 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FREUNDE DER KINDER e.V., der PFAD-Landesverband in Hamburg lädt am 28.04. alle Mitglieder und Interessierten zu einer Sonder-Prämierenvorstellung des Kinofilms „Mütter und Töchter“ ins PASSAGE-Kino in der Mönckebergstraße 17 in Hamburg ein. Anschließend besteht für das Publikum die Möglichkeit zusammen mit Experten über die Thematik zu diskutieren.

Für Mitglieder und Gäste von FREUNDE DER KINDER e.V. ist der Eintritt frei. Eine baldige Anmeldung unter der E-Mail um@freunde-der-kinder.de oder per Fax unter 040-598287 ist erforderlich, da das Platzkontingent begrenzt ist. Für weitere Interessenten sind Tickets zum regulären Kinopreis erhältlich.

Zusammen mit der deutschen Filmverleihfirma präsentiert PFAD diesen prominent besetzten und anspruchsvollen Film, der das Thema Adoption aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Anrührend und einfühlsam, jedoch ohne gängige Klischees zu bedienen beschreibt er drei Frauen mit drei verschiedenen Schicksalen, die miteinander verknüpft sind.

Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) leidet bis heute unter dem Verlust ihres Kindes, das sie als 14-Jährige nach einer ungewollten Schwangerschaft zur Adoption hatte freigeben müssen. Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche, ambitionierte Anwältin, die alles unter Kontrolle hat und die Erinnerung an ihre Vergangenheit unter Arbeitswut und Sex, etwa mit ihrem aktuellen Chef Paul (Samuel L. Jackson) vergräbt. Lucy (Kerry Washington) wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen. Sie entscheiden sich für eine Adoption, aber die schwangere Frau hat immer wieder Zweifel, ob die beiden die Richtigen sind. Drei Frauen und drei  Schicksale, die mehr miteinander verbindet, als zunächst angenommen.

Offizielle Website: www.mütter-und-töchter-film.de

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Angebote von ADOPTION im DIALOG für 2011

Posted on Januar 10, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer aus Hamburg hat ihr Programm für 2011 veröffentlicht:

  • Wochenende in Hamburg: Biographischer Rückblick – Einblick! am 29.04.-01.05.2011
  • Begegnung und Dialog! Leibliche Mütter/Väter und Adoptiveltern! am 12.-13.02.2011 und 11.-12.11.2011
  • Identititätskonflikt und Findungsprozess! ab 12.04.2011 – 10 x 2 Stunden alle 14 Tage
    oder als Tagesveranstaltung am 23.-24.09.2011
  • Söhne – Männer – Väter! am 17.04.2011
  • ADOPTION als Familiengründung! Familie ganz Frisch! – Ein Gesprächskreis für (junge) Adoptiveltern am 16.04.2011
  • Das Trauma der unbekannten Herkunft! Lebensverlauf, Konflikte und Ängste! am 06.-07.05.2011 in Berlin
  • Dialog – Gespräch – Austausch für Betroffene im Thema Adoption im Juni 2011 in Stuttgart und Zürich
  • Kinderwunsch – Familiengründung! Welchen Weg gehen wir, können wir gehen? am 09.-10.09.2011
  • Symposium – ADOPTION mit all ihren Facetten! im Juli 2011 auf der Insel Sylt

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Gesprächskreis „Adoption als Familiengründung!?“ am 07. und 14.09. in Hamburg

Posted on August 9, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hamburg, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer lädt Einzelne und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, die sich zunächst gedanklich dem Thema Adoption annähern möchten, ein zu Gespräch und Beratung am 07. und 14.09. in Hamburg. Adoptionsbewerber können hier ihren Wunsch durchdenken und klären.

Dabei werden folgende Fragen angesprochen:

  • Ist der Wunsch nach einem Kind unser gemeinsamer Wunsch?
  • Was möchte ich – was möchten wir?
  • Gibt es immer noch den Druck der Familie und der Gesellschaft?
  • Was ist bei einer Adoption zu bedenken und zu berücksichtigen?
  • Welchen Weg gehen wir?

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Gesprächskreis „Adoption als Familiengründung!?“ am 23./24.07. auf Sylt

Posted on Juli 20, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer lädt Einzelne und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, die sich zunächst gedanklich dem Thema Adoption annähern möchten, ein zu Gespräch und Beratung am 23. und 24.07. nach Sylt. Adoptionsbewerber können hier ihren Wunsch durchdenken und klären.

Dabei werden folgende Fragen angesprochen:

  • Ist der Wunsch nach einem Kind unser gemeinsamer Wunsch?
  • Was möchte ich – was möchten wir?
  • Gibt es immer noch den Druck der Familie und der Gesellschaft?
  • Was ist bei einer Adoption zu bedenken und zu berücksichtigen?
  • Welchen Weg gehen wir?

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DVD-Tipp: „Then She Found Me“

Posted on Juni 18, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Heute erscheint die tiefgründige Komödie „Then She Found Me“ von 2007 auf DVD und Blu-ray.

„Then she found me“ ist die erste Regie-Arbeit von Oscar-Gewinnerin Helen Hunt („Besser geht’s nicht“, „Was Frauen wollen“). Gleichzeitig schrieb sie auch das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Elinor Lipman, produzierte den Film und übernahm selbst die Hauptrolle. In weiteren Rollen sind Bette Midler, Collin Firth und Matthew Broderick zu sehen.

Kritik auf digitalvd:

Die 39-jährige Lehrerin April (Helen Hunt) wünscht sich um alles in der Welt ein Baby. Sie ist verheiratet mit ihrem Kollegen Ben (Matthew Broderick, „Ferris macht blau“, „Freshman“). Ihr Kinderwunsch scheiterte bislang an ihrem hartnäckigen Ehemann, der partout nicht erwachsen werden wollte. Jetzt, an der Grenze zu den Vierzigern spürt sie, das alles, was sie noch zur Vervollständigung ihres Lebens braucht, ein Kind ist. Angesichts ihres schon fortgeschrittenen Alters, raten ihr ihre Freunde und Verwandten, ein Kind zu adoptieren, vielleicht aus der Dritten Welt, aus China oder so. Dies widerstrebt ihr aber ziemlich, da sie selbst adoptiert wurde und die Beziehung zwischen einem Kind und seiner natürlichen Mutter erleben möchte. Ihr Gefühls- und Lebenschaos wird perfekt, als sich auch noch ihr Mann Ben von ihr trennt. Jetzt steht sie da, mit ihren 39 Jahren, ohne Mann und ohne Kind, und der Traum vom Familienglück ist in weiteste Ferne gerückt. Obwohl sie glaubt, dass es nun eigentlich nicht mehr schlimmer kommen kann, passiert genau das: Ihre geliebte Adoptivmutter stirbt. Aber als wäre das nicht genug des Schicksals, taucht nun auch noch eine wildfremde Frau namens Bernice Graves (Bette Midler) auf, die behauptet ihre biologische Mutter zu sein. Die extrovertierte Bernice ist eine lokale Fernsehgröße und das komplette Gegenteil ihrer Tochter: Sie stellt April mit ihrer Offenheit vor Probleme, wie sie ihre neu gefundene Mutter behandeln und in ihr Leben einfügen soll. Zudem lernt April auch noch den sympathischen Frank (Colin Firth) kennen, den allein erziehenden Vater eines ihrer Schüler. Nun muss sich April vergewissern, was sie wirklich will…
(Autor: Patrick Fiekers)

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