Anti-Mobbing-Kampagne „DU DOOF?!“ erfolgreich gestartet

Posted on Mai 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

logoDas Thema Mobbing betrifft leider schon die Jüngsten. Comedian und Kinderliedermacher Tom Lehel engagiert sich nun mit einer Stiftung gegen dieses große Problem.

Am 04.05. startete das bundesweite Präventions- und Interventionsprogramm „DU DOOF?!“ der Stiftung „Mobbing stoppen! Kinder stärken!“ mit starker Unterstützung u. a. von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die Tom Lehel per Twitter und Facebook persönlich zu seinem Engagement gegen Mobbing gratulierte.

Parallel erschien mit „DU DOOF?!“ das offizielle Musikvideo gegen Mobbing, an dem zahlreiche Stars mitwirkten: die YouTube-Stars Die Lochis, Mike Singer und Julien Bam, die Comedy-Stars Martina Hill, Mirja Boes, Chris Tall, Kaya Yanar, Dr. Eckart von Hirschhausen und Bülent Ceylan, die Moderatoren Oliver Welke, Guido Cantz und Wolfram Kons, Dr. Auma Obama, Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, DJ Bobo u. v. m.

Auf der Homepage des Programms www.du-doof.org sind neben dem Musikvideo zahlreiche Begleitvideos sowie Infos und Hilfsangebote zum Thema Mobbing zu finden. Die Stiftung und das Programm finanzieren sich ausschließlich über Spenden.

Der Anti-Mobbing-Song von Tom Lehel ist auch hier zu hören: https://open.spotify.com/track/32pxH3PVJzUhvaLaMX2Vm1?si=ZtPoEM6eRbKC7Ok45yP0Zg

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Was tun bei Cyber-Mobbing? – neuer Ratgeber von klicksafe

Posted on März 2, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Kinderschutz, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Beleidigende Kommentare, Verleumdungen, „Dislikes“ – jeder dritte Schüler war schon einmal von Mobbing im Internet betroffen. Anlässlich der Bildungsmesse didacta veröffentlicht klicksafe nun einen umfassenden Ratgeber zum Thema Cyber-Mobbing.

Neben zahlreichen Hinweisen zur Vorbeugung von Cyber-Mobbing gibt klicksafe insbesondere auch Ratschläge für Betroffene und Angehörige. Der „Ratgeber Cyber-Mobbing“ steht ab heute zum Download und zur Bestellung bereit.

Die Internet-Plattform YouNow ist das aktuellste Beispiel dafür, wie einfach es mittlerweile ist, im Internet beleidigende Kommentare zu veröffentlichen. Ganz anonym kann man sich auf YouNow über Personen auslassen, die sich live für eine unbekannte Zuschauerschaft im Internet filmen. Aber auch Plattformen wie Facebook oder WhatsApp sind Schauplätze für Cyber-Mobbing. Für die Betroffenen – meist Jugendliche – kann dies zu einer ernst zu nehmenden Belastung werden. Um sie und ihre Angehörige hier zu unterstützen, veröffentlicht klicksafe anlässlich der Bildungsmesse didacta nun den „Ratgeber Cyber-Mobbing“. Woran erkennt man Cyber-Mobbing? Was tun bei Cyber-Mobbing? Wie kann ich Cyber-Mobbing vorbeugen? Anhand von Praxisbeispielen, Experteninterviews und weiterführenden Linktipps gibt klicksafe hierauf umfassende Antworten.

klicksafe stellt den „Ratgeber Cyber-Mobbing“ auf der weltgrößten Bildungsmesse didacta in Hannover vor. Hier ist klicksafe wieder mit einem breiten Informationsangebot vertreten. Am Gemeinschaftsstand der Medienanstalten (Halle 15, Stand: E64) bietet klicksafe einen Einblick in die umfassenden Materialien rund um das Thema „Sicherheit im Netz für Kinder und Jugendliche“. Neben dem neuen Ratgeber ist zum Beispiel auch das neue Unterrichtsmodul „Ethik macht klick – Werte-Navi fürs digitale Leben“ erhältlich. Alle Materialien stehen zudem online zur Verfügung oder können bestellt werden.

Quelle: klicksafe.de vom 24.02.2015

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Gesetz zum besseren Schutz vor sexuellem Missbrauch in Kraft getreten

Posted on Februar 10, 2015. Filed under: Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Das Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches – Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht wurde am 26. Januar 2015 im Bundesgesetzblatt verkündet.

„Das Kinder künftig noch besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden, ist ein richtiges und wichtiges Signal,“ sagte Bundesminister Heiko Maas. „Denn wir stehen in der Pflicht, gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft, nämlich unsere Kinder, davor zu schützen, Opfer von Sexualstraftaten zu werden.“

Werden Nacktbilder von Kindern und Jugendlichen zu kommerziellen Zwecken hergestellt oder anderen angeboten werden, ist dies nunmehr strafbar. „Damit stellen wir noch einmal eindeutig klar: Mit dem Körper von Kindern und Jugendlichen darf niemand Geld verdienen“, erläuterte Maas. Zugleich betonte er, dass auch künftig sozial übliches und alltägliches Verhalten straffrei bleibe. Es werde nichts kriminalisiert, was zum Alltag vieler Eltern gehöre, wie zum Beispiel das Fotografieren ihrer Kinder am Strand.

Zudem ist künftig auch die unbefugte Verbreitung von Bildaufnahmen, die geeignet sind, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden, unter Strafe gestellt. Damit sorgen die Neuregelungen auch für einen besseren Schutz vor sog. „Cybermobbing“.

Und: Sexualstraftaten werden künftig später verjähren. Opfer von Sexualtaten sind oftmals stark traumatisiert und benötigen Zeit, um das Geschehene zu verarbeiten. Wir sorgen jetzt dafür, dass die strafrechtliche Verjährung bei Sexualdelikten, insbesondere beim sexuellen Kindesmissbrauch, erst mit Vollendung des 30. Lebensjahres des Opfers beginnt. Damit können alle schweren Sexualdelikte zukünftig nicht mehr vor der Vollendung des 50. Lebensjahrs des Opfers verjähren.

Der beste Opferschutz bleibt die Prävention. Deswegen unterstützen wir das Präventionsnetzwerk „Kein-Täter-Werden“. Die Mittel hierfür werden in diesem Jahr um 148.000 Euro auf 535.000 Euro erhöht. Für 2015 ist eine weitere Erhöhung auf 560.000 € und für 2016 auf 585.000 € vorgesehen.
Das Bundesgesetzblatt vom 26. Januar 2015 finden Sie hier

Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschu vom 28.01.2015

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Befragung zum Thema Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Posted on April 28, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Gewalt unter Kindern und Jugendlichen wird als ein öffentliches Phänomen wahrgenommen. Wie häufig tritt aber Mobbing auf? Welche Kinder und Jugendlichen sind davon betroffen? Verändert sich Mobbing von Jahr zu Jahr? Hat sich das neue Phänomen „Cybermobbing“ weiter verbreitet? Das sind einige der Fragen, denen das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau nachgeht.

Nach einer ersten Befragung im Jahre 2007 wird nunmehr die Befragung wiederholt. Sie ist als Onlinebefragung konzipiert. Alle Kinder und Jugendlichen mit einem Internetzugang können daran teilnehmen. Unter den Teilnehmern, die alle Fragen beantworten, werden 20 Bücher zum Thema „Lernen lernen“ ausgelost.

Die Teilnahme ist unter der folgenden Adresse möglich: http://www.mobbing.zepf.uni-landau.de

Lehrkräfte und Eltern sind gebeten, Kinder und Jugendliche auf diese Befragung aufmerksam zu machen.

Mit der Befragung will das zepf einen Beitrag dazu leisten, wie das Phänomen Gewalt besser erklärt und präventiv angegangen werden kann. Zugleich können Vergleiche zu der bereits 2007 durchgeführten Befragung angestellt werden
(Die Ergebnisse der ersten Befragungswelle sind unter http://www.zepf.uni-landau.de/index.php?id=280&type=1&no_cache=1&file=840&uid=340 verfügbar). Dadurch werden Hinweise über Veränderungen in der Häufigkeit und der Art des Mobbing gewonnen.

Die Ergebnisse der Befragung werden noch vor Beginn der Sommerferien veröffentlicht.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Reinhold S. Jäger
Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf)
der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau
Bürgerstraße 23
76829 Landau

Tel.: 06341-906-175
Fax: 06341-906-166
Email: jaeger@zepf.uni-landau.de
URL: www.zepf.uni-landau.de

Quelle: Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau

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Mobbing via Internet

Posted on April 21, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mobbing ist schlimm – Cybermobbing bzw. Cyberbullying ist vielleicht noch schlimmer. Als Cybermobbing bezeichnet man Mobbing unter Einsatz von Medien. Fiese SMS schicken, peinliche Bilder oder Videos im Internet veröffentlichen, per Messenger beleidigen, böswillige Gerüchte streuen und sogar die Gründung sog. ›Hassgruppen‹. Die Opfer werden über das soziale Umfeld hinaus bloßgestellt und wissen in den meisten Fällen nicht einmal, von wem sie gequält und gedemütigt werden. Darüber hinaus können sie sich diesen Belästigungen kaum entziehen, da sie per Handy und zu Hause am Rechner erreicht werden können.
Die Thematik Cybermobbing bzw. Cyberbullying von Kindern und Jugendlichen im virtuellen Raum des Internets stellt Eltern, Lehrer, Pädagogen und Psychologen vor eine schwierige Aufgabe: Sie müssen sich mit einem neuen ›Tatort‹ für Phänomene befassen, die aus dem schulischen Alltag und dem physischen Umfeld der Jugendlichen stammen. Der Mangel an Erfahrung erschwert häufig den Umgang mit diesem neuen Problembereich.
In der vorliegenden Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) zeigen die Autorinnen und Autoren das Ausmaß und die spezifischen Formen des Mobbings im Internet anhand eigener Studien auf und nehmen eine rechtliche Einordnung der »Taten« vor. Sie nehmen die Täter in den Blick, zeigen die Folgen für die Opfer auf und erläutern Herangehensweisen und Präventionsmöglichkeiten. Ergänzt wird das Heft durch die Kommentierung eines Gerichtsurteils zum Verbot des Ausschanks von hochprozentigem Alkohol in einer Diskothek  vor Mitternacht.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Petra Grimm, Dr. Elisabeth Clausen-Muradian:
    Cyber-Mobbing – psychische Gewalt via Internet: »Ja, Beleidigungen Drohungen. So was halt.«
  • Julia Riebel, Prof. Dr. Reinhold S. Jäger:
    Cyberbullying als neues Gewaltphänomen. Definitionen, Erscheinungsformen, Tätereigenschaften und Implikationen für die Praxis
  • Frithjof Staude-Müller, Prof. Dr. Thomas Bliesener, Nicole Nowak:
    Cyberbullying und Opfererfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Web 2.0
  • Stephanie Kutscher; Stefanie Rack:
    klicksafe – Informationen und Materialien zum Thema Cyber-Mobbing
  • Susan MacIntyre, Prof. Dr. Malte Mienert:
    Kinder stark machen – Summative Evaluation eines Programms zur Prävention sexuellen Missbrauchs bei Grundschulkindern
  • Ulrich Bartels- Recht und Rechtsprechung:
    Behörden gehen gegen Alkoholkonsum Jugendlicher in Diskotheken vor

Die Ausgabe 2/2009 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) kann zum Preis von EUR 16,- bestellt werden beim Ernst Reinhardt Verlag, Kemnatenstraße 46, 80639 München, info@reinhardt-verlag.de

Quelle: Pressemeldung Nr. 4  der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz vom 3. April 2009

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Initiative gegen Mobbing: „FERTIGMACHEN ist TABU“

Posted on Februar 12, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Mit dem neuen Comic-Flyer „FERTIGMACHEN ist TABU“ bietet das Projekt Handysektor Kindern und Jugendlichen Anregungen gegen Mobbing per Handy und im Internet.

Handysektor setzt sich mit dem neuen Informationsangebot zum Ziel, Jugendliche direkt und schnörkellos anzusprechen. Zudem bietet der Flyer Pädagoginnen und Pädagogen im schulischen und außerschulischen Kontext die Möglichkeit mit Jugendlichen über Cybermobbing oder die Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu reden und Tipps zu vermitteln, wie man sich persönlich dagegen wehren kann. Auch Jugendliche, die nicht direkt betroffen sind, sollen motiviert werden, Courage zu zeigen und nicht wegzusehen.

Der Flyer ist kostenlos per Download oder in gedruckter Form erhältlich.

Weitere Flyer zum Thema sind

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