Neue gemeinsame Pflegekinderdienststelle von Potsdam und Mittelmark

Posted on März 15, 2011. Filed under: Brandenburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Zum 14.03. wurden die Pflegekinderdienste der Stadt Potsdam und des Landkreises Mittelmark zu einer gemeinsamen Pflegekinderdienststelle in Werder zusammengelegt. Oberbürgermeister und Landrat versprechen sich von dem fünfköpfigen Beratungsteam eine Bündelung der Ressourcen, eine größere Auswahl an Bewerbern und die Möglichkeit einer Spezialisierung.

zum Artikel Beginn einer wunderbaren Freundschaft – Potsdam und der Landkreis haben jetzt eine gemeinsame Pflegekinderdienststelle in Werder in der Mittelmärkischen Allgemeinen vom 15.03.

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PFAD Pflegeelternkampagne 2011-2012: Der PFAD Bundesverband hat sich entschlossen zu handeln!

Posted on November 30, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bewerber, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

In den letzten Jahren kam es zu einer besorgniserregenden Entwicklung in Deutschland. Immer mehr Kinder können in ihren Familien nicht mehr ausreichend versorgt und erzogen werden. Immer mehr vernachlässigte, Gewalt erfahrende und emotional zurückgewiesene Kinder leben in sehr belastenden Familiensituationen.

Auch mit vielen Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe können ihre Lebensbedingungen in der Familie oftmals nicht wesentlich verbessert werden. Eine Fremdunterbringung ist dann die letzte Chance, diesen Kindern einen beschützenden und fördernden Lebensraum zu ermöglichen. Damit für jedes Kind die passende Form der Hilfe zur Verfügung steht, brauchen wir viele Pflegefamilien mit unterschiedlichen Leistungsangeboten. Leider stehen diese Pflegeeltern vielerorts nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Die Zahl der Bewerber sinkt.

„Dabei ist es für jeden sofort einsichtig, dass gerade in einem familiären Umfeld die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes positiv verändert wird!“, sagt Frau Dagmar Trautner, die Bundesvorsitzende von PFAD e.V., dem Fach- und Interessenverband der Pflege- und Adoptivfamilien.

Aus diesem Grunde hat sich PFAD entschlossen zu handeln und zu helfen.

„PFAD will gemeinsam mit Landesjugendämtern, Jugendämtern und Kommunen eine Pflegeelternkampagne starten, die sich durch die ganze Republik ziehen soll. Wir bei PFAD, die wir alle Pflegekinder betreut haben und betreuen, möchten den Menschen in Deutschland mitteilen, was es bedeutet, Pflegefamilie zu werden. Wir sehen es als unsere Aufgabe an zu informieren, zu beraten und zu helfen! Beim Kinder- und Jugendhilfetag 2011 in Stuttgart werden wir unser Vorhaben mit einer Pressekonferenz starten und dann durch 18 Städte in Deutschland ziehen. Jeden Monat wollen wir eine andere Stadt mit unserer Informationskampagne besuchen. Letzte Station und Abschluss der Kampagne soll in Berlin sein.“

Nähere Informationen zur PFAD Pflegeelternkampagne finden Sie auf der Homepage des Verbandes: www.pfad-bv.de.

PFAD Pressemitteilung vom 30.11.2010 (pdf)

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Frau Birgit Zeller zur neuen Vorsitzenden der BAGLJÄ gewählt

Posted on April 7, 2010. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Zum 01.05.2010 wird die Leiterin der Abteilung Landesjugendamt im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, Frau Birgit Zeller, den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) für die nächsten vier Jahre übernehmen. Das Gremium wählte sie bei seiner Arbeitssitzung am 24.-26.03. einstimmig zur Nachfolgerin von Dr. Robert Sauter, dem Leiter des Bayerischen Landesjugendamtes.

Die  Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) ist der Zusammenschluss der 17 deutschen Landesjugendämter, die in der Jugendhilfe überörtliche Aufgaben wahrnehmen. Sie entwickeln gemeinsame Verfahrensweisen und Grundsätze in der Jugendhilfe im Bundesgebiet, nehmen zu Gesetzentwürfen im Bereich der Jugendhilfe im Bund Stellung und bringen dabei Anregungen und Vorschläge aus ihrer Sicht in das Verfahren ein. Sie wenden sich mit Stellungnahmen, Empfehlungen und Arbeitshilfen an Öffentlichkeit und Fachpraxis.

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Marktoberdorf (Bayern): Mehr Unterstützung für Pflegeeltern – Jugendhilfeausschuss setzt Verbesserungen um

Posted on März 3, 2009. Filed under: Bayern, Finanzielles, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik | Schlagwörter: , , , |

Marktoberdorf/Ostallgäu (vit)
Pflegeeltern, die vorübergehend oder dauernd ein Kind bei sich aufnehmen, bekommen mehr Geld. Über eine entsprechende Neuregelung informierte Jugendamtsleiterin Petra Mayer in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Gleichzeitig hat das Gremium beschlossen, dass Pflegeeltern künftig bei außergewöhnlichen Leistungen zusätzlich zur Monatspauschale wieder einen Einzelzuschuss beantragen können.

Rund 50 Kinder leben im Ostallgäu bei Pflegeeltern. Um ihre Sorgen und Anliegen besser kennenzulernen, hatte Landrat Johann Fleschhut im November zu einem Gespräch eingeladen. Ein Anliegen der Eltern war, wieder Zuschüsse für besondere Belastungen zu erhalten. Denn die Pflegeeltern kümmern sich häufig auch um Musikunterricht, Therapien, Urlaub oder die Führerscheinausbildung ihrer Zöglinge auf Zeit. Dies, so wurde bei dem Gespräch deutlich, lasse sich nicht mit einem Pauschalbetrag von 25 Euro pro Monat abdecken. Dafür stehen nun insgesamt 7000 Euro bereit, die auf Antrag unbürokratisch vom Jugendamt ausgezahlt werden.

Quelle: Allgäuer Zeitung vom 17.02.09

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Augsburger Jugendamtsleiter Nowak: „Für kleine Kinder sind Pflegefamilien die beste Lösung.“

Posted on Februar 26, 2009. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

In den letzten 5 Jahren gelang es der Stadt Augsburg, die Heimkosten für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige um zehn Prozent zu reduzieren. Erreicht wurde dies mit neuen Strategien, die sich unter dem Prinzip „ambulant vor stationär“ zusammenfassen lassen. So versucht man die Jugendlichen – wenn möglich – in ihrer Familie zu belassen und diese mit Erziehungsbeistandschaft oder sozialpädagogischer Familienhilfe zu unterstützen.
Außer Einsparungen (ein Heimplatz kostet 3600 Euro pro Monat, ambulante Betreuung 800 Euro) hat dies den Vorteil, dass sie nicht duch einen Umzug aus ihrem sozialen Netz von Verwandten, Freunden und Schule gerissen werden. Die Heimkosten lagen 2008 bei 18,3 Millionen Euro für 400 Plätze, bilanziert Jugendamtsleiter Rudolf Nowak. Das mache 55 Prozent des Jugendhilfeetats aus.
Dieser hat sich erhöht, weil Personal- und Unterbringungskosten, aber auch die Fallzahlen zunehmen. Das liegt an der schwierigen Bevölkerungsstruktur in Augsburg einerseits, andererseits an einer steigenden Sensibilität für gefährdete Kinder. So gab es eine deutliche Zunahme von Inobhutnahmen. Eine Inobhutnahme – es sind in Augsburg mehrere 100 im Jahr – kommt zustande, wenn ein Kind akut gefährdet ist. 1 Million Euro kostete dies 2008 (Vorjahr: 727 000).
Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Kinder, die in Pflegefamilien aufgenommen werden. Laut Nowak liegt sie bei 230 – fast doppelt so viele wie vor fünf Jahren. „Das sind vor allem kleine Kinder, für die das pädagogisch die bessere Lösung ist als ein Heim“, erklärt er. 4,8 Millionen Euro (1,5 Millionen mehr als im Vorjahr) ließ sich die Stadt die ambulanten Hilfen kosten. 800 Kinder und Jugendliche profitieren davon; 2003 waren es nur 450.
Insgesamt liegt der Etat bei 33,4 Millionen. Diese Summe kommt 4000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugute. dazu zählen über 1200 Kindergartenkinder aus sozial schwachen Familien, denen die Stadt die Gebühren zahlt, sowie Schulkinder, für die Nachmittagsbetreuung – und seit neuestem Mittagessen – übernommen werden. Für 2009 erwartet man eine Erhöhung um 1,2 Millionen. (kru)

Artikel „33 Millionen Euro für 4000 Kinder“ aus Augsburger Allgemeine vom 20.02.09

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PFAD Stellungnahme zum Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG)

Posted on Dezember 17, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Der PFAD Bundesverband nimmt Stellung zum Referentenentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes.

Darin begrüßt PFAD die bundesgesetzliche Regelung zur besseren Erkennung und Durchsetzung des Kinderschutzes als einen ersten Schritt in die richtige Richtung und fordert die Einführung verbindlicher einheitlicher Standards und eine bessere Ressourcenausstattung für die Arbeit der Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

Stellungnahme des PFAD Bundesverbandes e.V zum Bundeskinderschutzgesetz vom 17.12.08

Weitere Informationen:

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Artikel: Berlin – „Ein Kind zu retten kostet 118 Euro“

Posted on Dezember 5, 2008. Filed under: Berlin, Finanzielles, Jugendhilfe, Politik | Schlagwörter: , , |

Auszüge aus dem Artikel „Ein Kind zu retten kostet 118 Euro“ in Welt-online vom Joachim Fahrun vom 1. Dezember 2008:

Bezirksvergleich des Finanzsenators legt die wahren Kosten staatlicher Dienstleistungen offen

Die kommunalen Dienstleistungen der zwölf Berliner Bezirke haben im vergangenen Jahr nicht weniger als 4,2 Milliarden Euro gekostet. Jeder fünfte Euro, den das Land ausgegeben hat, floss nach neuesten Zahlen der Berliner Finanzverwaltung in Service für den Bürger. Die Angebotspalette reicht von der Ausgabe von Ausweisen über die Pflege von Grünflächen bis zur Betreuung problematischer Jugendlicher.

Als Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) vor sieben Jahren erstmals den alle Kosten vom Personal bis zu den Gebäuden beinhaltenden Vergleich zwischen den Leistungen der Bezirke vorlegte und dabei enorme Kosten-Unterschiede zwischen den Bezirksämtern diagnostizierte, musste er sich von vielen Kommunalpolitikern Kritik anhören. Die Daten seien nicht vergleichbar, die Verhältnisse zu verschieden, um aus den Zahlen Grundlagen für die künftige Finanzzuweisung an die Bezirksrathäuser abzuleiten. In der achten Ausgabe der Vergleichsstudie wird aber deutlich: Die Ausschläge werden vor allem für eher standardisierte Vorgänge wie das Ausstellen eines Reisepasses oder die Pflege eines Straßenbaumes geringer, die Kosten der Bezirke nähern an. Anders sieht es für eher qualitative Leistungen wie eine Baugenehmigung oder eine Beratung im Bürgeramt aus. Hier differieren die Kosten noch beträchtlich.

Für Politik und Bürger ist es hilfreich zu erfahren, wie viel Steuergeld oft geforderte Leistungen des Staates tatsächlich verschlingen. So schlägt es mit 118 Euro zu Buche, wenn ein Jugendamt ein Kind in Obhut nimmt, es also aus einer verdreckten Wohnung befreit oder vor prügelnden Angehörigen rettet. Hier gehen die Bezirke aber offenbar noch sehr unterschiedlich vor, denn die Kosten pro Fall variieren zwischen 205 Euro in Spandau und 61 Euro in Lichtenberg. Sollte sich aus der Intervention der Kinderschützer ein Heim-Aufenthalt mit 24-Stunden-Betreuung ergeben, fallen pro Tag nochmals 128 Euro an. Ein Platz in einer Pflegefamilie schneidet mit 42 Euro deutlich kostengünstiger aus.

Der Vergleich der Finanzer zeigt aber auch, wie viel günstiger freie Träger soziale Dienste erbringen als die Bezirke selbst. Eine Stunde „allgemeiner Kinder- und Jugendförderung“ etwa in Jugendklubs oder bei Veranstaltungen kostet in bezirklicher Regie 52 Euro, in freier Trägerschaft 31 Euro. Deutlich wird zudem, wie uneinheitlich Bezirke handeln. Während Treptow-Köpenick fast jedes seiner Neugeborenen besuchen lässt, damit die Mitarbeiter sich von den familiären Verhältnissen überzeugen und den jungen Eltern eventuell Hilfe anbieten können, schafft Spandau das nur bei jedem vierten Baby und Neukölln bei jedem dritten. Berlinweit schafften es die Jugendämter immerhin, fast zwei von drei Neugeborenen zu sehen und die Eltern zu beraten. Jeder dieser Kontakte, die vielen Experten als wichtiger Beitrag zum Kinderschutz gelten, kostete im Mittelwert 127 Euro, 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Deutlich sichtbar wird auch, wie einzelne Bezirke ihre Anstrengungen verstärkt haben: Tempelhof-Schöneberg steigerte seine Beratungsquote von 59 Prozent 2006 auf 74 Prozent 2007, Charlottenburg-Wilmersdorf kam nach 46 Prozent nun auf 63 Prozent.

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IGfH: Magdeburger Erklärung

Posted on November 12, 2008. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Magdeburger Erklärung der IGfH anlässlich der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) „Erziehungshilfen – mehr als Netz und doppelter Boden. Gemeinsam Perspektiven schaffen!“ am 10. – 12. September 2008 in Magdeburg:

„Der Neo-Liberalismus hat deutliche Spuren hinterlassen: Nicht nur erleben wir die Zunahme von Armut und Armutsrisiken, von unzureichender Bildung vor allem am unteren Rand der Gesellschaft, von sozialer Ausgrenzung und vermehrtem Hilfebedarf. Wir sehen auch, wie immer mehr Risiken privatisiert und individualisiert werden, wie Eltern ungeachtet ihrer sozialen Lage und ihres sozialen Vermögens verstärkt in Verantwortung genommen werden, wie vermehrt soziale Härte gegen Unangepasste ins Feld geführt und sozialer Ausschluss praktiziert wird. Im Vordergrund stehen zu korrigierende Verhaltensweisen, der Ruf nach Rigidität und Kontrolle wird immer lauter, während von den sozialen Verhältnissen und Lebensbedingungen der Menschen kaum mehr gesprochen wird.

Wir erleben zugleich, wie Soziale Arbeit – und damit auch Erziehungshilfe – immer stärker wettbewerbsorientiert und warenförmig erbracht werden sollen und wie die Soziale Arbeit marktförmig zur Aktivierung beitragen soll, obwohl sich Prozesse der Hilfe, der Erziehung und Bildung in ihrer Binnenstruktur gerade nicht nach (zeitökonomischen) Marktprinzipien organisieren lassen. Ohne zu bestreiten, dass mit den Mitteln der Kinder- und Jugendhilfe sinnvoll und sparsam umgegangen werden muss, ist doch vielerorts zunehmend eine simple Kosten-Nutzenrechnung zu beobachten, die Bildungs- und Erziehungsvorgänge auf die Herstellung von Produkten reduziert.

Auch in den erzieherischen Hilfen sind überdies Prozesse erkennbar, die selektieren. Es werden Hilfen konzipiert, die sich nur noch den aussichtsreichsten Fällen widmen, es findet auch hier zunehmend Exklusion statt. Die neue (alte) Härte hat ihren Platz wieder gefunden, erkennbar z. B. an der diskursiven Aufwertung von Zwang, an dem als unausweichlich angesehenen Ausbau der Plätze in geschlossener Unterbringung, in den alltäglicher werdenden Grauzonen von Rechtsverletzungen und Time-Out- Räumen in den stationären Hilfen und an den Verschärfungen im Jugendgerichtsgesetz, um nur einige zu nennen.

Vor diesem Hintergrund fordert die IGfH gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihrer Jahrestagung „Erziehungshilfen – mehr als Netz und doppelter Boden. Gemeinsam Perspektiven schaffen!“ in Magdeburg:“

zur Magdeburger Erklärung (pdf)

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Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. – Service für Fachkräfte

Posted on Juli 3, 2008. Filed under: Berlin, Bremen, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik | Schlagwörter: , , |

Das 2007 gegründete Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. – Service für Fachkräfte ist nun online.

Es entstand aus einer jahrelangen, engen Zusammenarbeit von Praktikern und Wissenschaftlern im Bereich der Pflegekinderarbeit und besteht aus einem Zusammenschluss der gemeinnützigen Organisationen

Wissenschaftlich beraten wird der Verein von Prof. Dr. Jürgen Blandow und Dr. Christian Erzberger.

Wichtigstes Anliegen des Kompetenz-Zentrums Pflegekinder ist die qualitative Weiterentwicklung des Pflegekinderbereichs in organisatorischer, konzeptioneller und fachlicher Hinsicht. Die Organisationen und Einzelmitglieder wollen ihre langjährigen Erfahrungen dazu nutzen, andere Fachdienste für Pflegekinder und ihre beiden Familien bei der Weiterentwicklung ihrer Arbeit zu unterstützen.

Flyer des Kompetenz-Zentrums Pflegekinder e.V.

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Zahl der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe steigt

Posted on Januar 24, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Gesamtzahl der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Einrichtungen der Kindertagesbetreuung) in Deutschland zum Jahresende 2006 gegenüber 2002, dem Zeitpunkt der letzten Erhebung, um rund 4% erhöht. Insgesamt gab es rund 28 200 Einrichtungen unter anderem für Heimerziehung, Jugendarbeit, Frühförderung sowie Jugendzentren und Jugendräume, Familienferienstätten und Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen.

Die Zahl der Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft sank um rund 5%, die freien Träger betrieben dagegen rund 8% mehr Einrichtungen als vier Jahre zuvor. Zusätzlich gab es 2006 weitere 2 800 Einrichtungen und Geschäfts­stellen der Jugendhilfeverwaltung (– 2,5% gegenüber 2002). In diesen Ergebnissen sind keine Daten für Berlin berücksichtigt.
Rund drei Viertel der Einrichtungen (76%, ohne Jugendhilfeverwaltungen) wurden von freien Trägern der Jugendhilfe betrieben.
Auch die Zahl der Beschäftigten in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Verwaltung) erhöhte sich bundesweit gegenüber 2002 leicht auf 141 400 Personen (+ 1,5%).

Zwischen 1998 und 2002 hatte es einen Personalabbau um 2,7% gegeben. Bei den tätigen Personen gab es im früheren Bundesgebiet einen Zuwachs von 4%. In den neuen Ländern hat sich der zwischen 1998 und 2002 vorgenommene Personalabbau von 19% durch einen weiteren Rückgang um 11% auf 21 100 Beschäftigte fortgesetzt.

Detaillierte Ergebnisse werden im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter dem Suchbegriff „Einrichtungen Jugendhilfe“ abrufbar sein, wenn die endgültigen Ergebnisse aus Baden-Württemberg und Hessen vorliegen.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 031 des Statistischen Bundesamtes vom 23.01.2008

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