Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht”

Posted on August 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDie Broschüre „Beschwerdemöglichkeiten des Jugendamts in Kindschaftsverfahren vor dem Familiengericht” kann ab sofort im DIJuF unter app@dijuf.de bestellt werden (Bestellschein).

Die Broschüre wurde vorgelegt von der Ständigen Fachkonferenz 2 „Familienrecht und Soziale Dienste im Jugendamt” im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF). Sie ist Ergebnis der Erfahrung, dass Jugendämter selten Beschwerde in kindschaftsrechtlichen Verfahren einlegen – auch dann nicht, wenn sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind.

Die Broschüre erläutert verständlich die Rechtsmittel und den Weg dahin. Sie ist für 5 EUR und für Mitglieder zu reduziertem Preis erhältlich.

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Rechtshilfe-Fonds des B-UMF für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-umF) hat einen Rechtshilfefonds aufgelegt über den die Mitglieder des Bundesfachverbandes umF Zuschüsse zu Rechtsanwaltskosten für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beantragen können.

Das Budget ist begrenzt und es werden vorrangig solche Verfahren bezuschusst, die über den Einzelfall hinaus von grundsätzlicher rechtlicher oder öffentlicher Bedeutung sind.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen den Rechtshilfefonds in Anspruch nehmen zu können sowie dem Verfahren sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.b-umf.de/de/themen/rechtshilfe

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Adressen der deutschen Ombudsstellen

Posted on Juli 23, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

logoDas Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat einen neuen Flyer mit allen aktuellen Adressen der deutschen Ombudsstellen herausgebracht (Stand: 04.05.2017).

zum Flyer

 

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 30.03. in Potsdam

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Eine Fortbildung zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ bietet BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 30.03.2017 an der Fachhochschule Potsdam an. Referieren wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Fachkräfte des Jugendamtes oder Sozialamtes müssen psychologisch/ kinder-psychiatrische Gutachten verstehen und fachlich einordnen, um eigenständig entscheiden zu können, ob eine Teilhabebeeinträchtigung des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft
vorliegt oder zu erwarten ist. Letztere wird häufig verneint und die Hilfe abgelehnt.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt. Darüber hinaus werden die Eingliederungshilfen in Abgrenzung zu Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Schule und anderen Sozialleistungsträgern rechtlich einsortiert, das Verfahren im Jugendamt erörtert und Grundkenntnisse in der Durchsetzung der Rechte dieser jungen Menschen vermittelt. Ansprüche gegenüber Krankenkassen und Krankenversicherungen sind nicht Bestandteil dieser Fortbildung.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.

nähere Informationen

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3 Jahre BOJE e.V. – Fachtag am 16.01. in Berlin

Posted on November 20, 2016. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoBOJE e.V. hat mit der Gründung seiner Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg bei der ombudschaftlichen Unterstützung von (Pflege-)Familien und ihren (Pflege-)Kindern Neuland betreten. Der Verein hat damit eine Lücke in der Jugendhilfelandschaft des Landes Brandenburg geschlossen.

Möglich wurde dies durch eine 3-jährige Projektförderung von Aktion Mensch. Zum Ende des Förderzeitraums möchten sie ihre ombudschaftliche Tätigkeit einer breiteren Fachöffentlichkeit bekannt machen und laden deshalb am 16.01.2017 im Jagdschloss Glienicke in Berlin  zur Fachtag „3 Jahre BOJE e.V. – Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg“ ein.

nähere Informationen

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Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen e.V. gegründet

Posted on Mai 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die im März gegründete Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen e.V. ist ein gemeinsames Projekt von Caritas und Diakonie in Hessen.

Die Ombudsstelle will auf die Wahrung von Kinder- und Jugendrechten achten und ihnen zu ihrem Recht verhelfen. Sie will die Beteiligungsrechte fördern, damit Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag positive Erfahrungen im Umgang mit ihren Rechten machen können. Sie ist Anlaufpunkt sowie Beratungs- und Beschwerdestelle für junge Menschen in Hessen, die Fragen und Probleme in der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) haben.

Die MitarbeiterInnen beraten und unterstützen Kinder, Jugendliche und deren Eltern bei Verständnisschwierigkeiten und rechtlichen Problemen mit Jugendämtern sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

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Expertenanhörung: Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Posted on Januar 26, 2016. Filed under: Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/AW) Die Forderung der Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen nach Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz und einem Bundeskinderbeauftragten beziehungsweise einer Ombudsstelle für Kinderrechte stößt bei Experten auf ein geteiltes Echo. In einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses zu den entsprechenden Anträgen der Fraktionen (18/6042, 18/5103) am Montag sprachen sich die geladenen Sachverständigen jedoch mehrheitlich für größere Anstrengungen zur Gewährleistungen von Kinderrechten in der Praxis und die Schaffung von niedrigschwelligen Beschwerdemöglichkeiten auf kommunaler Ebene aus.

Die Rechtswissenschaftler Friederike Wapler von der Humboldt-Universität Berlin und Reinhard Wiesner von der Freien Universität Berlin argumentierten, dass die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz verfassungsrechtlich wenig Sinn mache. Kinder seien bereits jetzt Träger aller Grundrechte, dies sei auch der Tenor der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes, führten Wapler und Wiesner aus. Eine Grundgesetzänderung habe lediglich symbolischen Charakter und könne dem Thema politisch mehr Gewicht verleihen.

Für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz plädierten hingegen Immanuel Benz vom Deutschen Bundesjugendring, der Soziologe Manfred Liebel von der Freien Universität Berlin und Sebastian Sedlmayr vom Deutschen Komitee für UNICEF. Dies wäre ein zentraler Bestandteil der Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in deutsches Recht, sagte Sedlmayr. Benz argumentierte, Kinder seien zwar laut Bundesverfassungsgericht Grundrechtsträger, könnten die ihnen zustehenden Rechte in der Praxis nur über ihre Eltern ausüben.

Der Forderung nach einem Bundeskinderbeauftragten beziehungsweise einer Ombudsstelle beurteilte Benz jedoch kritisch. Die vorhandenen Strukturen und Instrumente würden nicht ausreichend genutzt, um den Kinderrechten Geltung zu verschaffen. Diese Defizite ließen sich jedoch nicht durch zusätzliche Strukturen beseitigen. Friederike Wapler bezeichnete die Vorstellung, dass ein Bundeskinderbeauftragter ein Ansprechpartner für Minderjährige wäre, als „lebensfremd“. Kinder und Jugendliche würden sich Hilfe vor allem in ihrem näheren sozialen Umfeld oder bei niedrigschwelligen örtlichen Einrichtungen suchen.
Manfred Liebel und Sebastian Sedlmayr hingegen sprachen sich dezidiert für eine Bundeskinderbeauftragten aus. Viele kinder- und jugendpolitische Entscheidungen würden auf Bundesebene getroffen, deshalb müsse auch auf Bundesebene eine entsprechende Institution geschaffen werden, führten Liebel und Sedlmayr an. Innerhalb der Europäischen Union gebe es nur vier Staaten, die nicht über eine solche Institution verfügten. Allerdings, so räumte Sedlmayer aus, seien die hinsichtlich ihrer Aufgabenstellung und ihrer rechtlichen Möglichkeiten sehr unterschiedlich gestaltet.

Weitestgehend einig waren sich die Sachverständigen allerdings darin, dass die Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in allen Bereichen, die sie betreffen, verbessert werden müssen. Der „Zugang zum Recht“ sei ein zentrales Menschenrecht, sagte Claudia Kittel von der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention am Deutschen Institut für Menschrechte. Eine solche Beschwerdestelle fehle in Deutschland bislang. In diesem Sinne äußerte sich auch die Sozialpädagogin Ulrike Urban-Stahl von der Freien Universität Berlin. Derzeit gebe es lediglich in Sachsen-Anhalt einen Landeskinderbeauftragten sowie etwa 100 Kinderbeauftragte auf kommunaler Ebene bei insgesamt 11.000 Kommunen. Urban -Stahl verwies in diesem Zusammenhang auf die guten Erfahrungen mit den Ombudsstellen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Sozialgesetzbuch.

Quelle: Heute im Bundestag vom 25.01.2016

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ am 11.02 in Potsdam

Posted on Dezember 20, 2015. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Rechtsanwalt Benjamin Raabe wird am 11.02. für die BOJE Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. an der Fachhochschule Potsdam für Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Rechtsansprüche auf Hilfen für junge Menschen mit (drohender) seelischer Behinderung“ referieren.

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Sie werden zwischen Jugendamt, Psychiatrie und Bezirksämtern hin und hergeschoben. Die Zuständigkeiten, aber auch die Ziele und Formen der Eingliederungshilfe sind unklar.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt.

Um Anmeldung bis zum 31.01. wird gebeten.

Informationsflyer und Anmeldeformular

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Fachtag „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg – Erfahrungen und Perspektiven“ am 16.10. in Potsdam

Posted on September 10, 2015. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Boje e.V. lädt am 16.10. zum Fachtag „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg – Erfahrungen und Perspektiven“ in die Fachhochschule Potsdam ein.

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg  nimmt ihr 3-jährige Bestehen zum Anlass, das Thema Ombudschaft mit interessierten Fachkräften im Land Brandenburg zu diskutieren und über ihre bisher geleistete Arbeit und darin gemachte Erfahrungen zu berichten.

  • Vortrag: „Ombudsstellen als Gehör für die Stimme der AdressatInnen“
    Norbert Struck, Referent Jugendhilfe, DPWV
  • Vortrag: „3 Jahre Ombudschaft im Land Brandenburg – Bilanz und Perspektiven“
    Hella Tripp, BOJE e.V.

In drei Arbeitsgruppen möchte man zu ausgewählten Problemkonstellationen in den fachlichen Austausch treten sowie Schlussfolgerungen für die weitere Fachdiskussion im Land Brandenburg ziehen:

  • AG 1: Ombudschaft für Pflegefamilien und/oder Pflegekinder – (k) ein Thema?
    Moderation: Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes e.V.
  • AG 2: Hilfen für seelisch behinderte Kinder- und Jugendliche – Probleme mit der Realisierung von Rechtsansprüchen aus § 35a SGB VIII
    Moderation: Benjamin Raabe, Rechtsanwalt
  • AG 3: Ombudschaft für Heimkinder – Stand der Diskussion im Land Brandenburg
    Moderation: Joachim Decker, Vors. UA HzE LKJA

Anmelde- und Zahlungsfrist: 10.10., Pflegeeltern erhalten einen Preisnachlass.

Veranstaltungsflyer

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„Haftung in der Arbeit mit behinderten jungen Menschen“ am 02.10. in Potsdam

Posted on August 25, 2015. Filed under: Brandenburg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Wird ein behinderter Mensch während seiner Betreuungszeit verletzt oder beschädigt er fremdes Eigentum, stellt sich schnell die Frage, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt und also die Geschädigten Ersatz von der/dem Betreuer/in verlangen können.

Mit diesem Thema beschäftigt sich eine Fortbildung der BOJE – Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. am 02.10. in Potsdam. Referent wird Rechtsanwalt Benjamin Raabe sein.

Anhand von konkreten Fällen werden die rechtlichen Grundlagen der Haftung der betreuenden Mitarbeiter/innen gegenüber ihren Klienten, aber auch gegenüber Dritten, beleuchten. Daneben wird sich auch mit straf- und versicherungsrechtlichen Fragen auseinandergesetzt.

nähere Informationen

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Beschwerden erwünscht! – Fachtag Ombudschaften der National Coalition

Posted on Juni 10, 2015. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Erreichbar, unabhängig und wirksam: Auf dem Fachtag der National Coalition Deutschland zu Ombudschaften am 10. Juni in Berlin berichten Kinderbeauftragte aus ganz Deutschland über ihre Arbeit. Wie die Interessen von Kindern in Deutschland vertreten werden, ist das zentrale Thema der Veranstaltung anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Netzwerks zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

„Wenn Kindern etwas nicht passt oder in ihrem Alltag etwas schief läuft, sollen sie es sagen können. Ihre Beschwerden müssen gehört werden und danach muss etwas passieren“, sagt Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition Deutschland, dem Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

Edelgard Bulmahn, Schirmherrin der National Coalition und Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages gratulierte der National Coalition zu ihrem 20jährigen Jubiläum, im Rahmen des Fachtags: „Unser gesellschaftlicher Auftrag ist es, Kinder dabei zu unterstützen ihre Rechte ernstzunehmen, ihnen zu helfen, diese Rechte auch zu verwirklichen, und für kindgerechte Lebensbedingungen zu sorgen. Dazu gehört auch, Ombudseinrichtungen in Deutschland zu etablieren und Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Durch eine Grundgesetzänderung müssen die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen bei allen politischen Entscheidungen stärker als bisher berücksichtigt werden.“

In Deutschland gibt es nicht einmal in jeder hundertsten Kommune eine Kinderbeauftragte beziehungsweise einen Kinderbeauftragten, auf Länderebene nur in Sachsen-Anhalt, auf Bundesebene gibt es keine Beauftragte oder Beauftragten. „Es ist an der Zeit, dass auch Deutschland endlich den Standard erreicht, der in fast allen EU-Staaten selbstverständlich ist, und Beschwerden von Kindern und allen, die sie unterstützen, ermöglicht“ unterstreicht Claudia Kittel, Sprecherin der National Coalition Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung der National Coalition Deutschland vom 10.06.2015

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„Ombudschaften für Kinder – Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum?“ am 10.06. in Berlin

Posted on Mai 5, 2015. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Im Rahmen des 20jährigen Jubiläums der National Coalition Deutschland am 10.06.2015 findet der Fachtag „Ombudschaften für Kinder – Wer, Wie, Was, Wieso, Weshalb, Warum“ in Berlin statt.

Folgende Fragen werden diskutiert: Wer vertritt Rechte von Kindern? Wie funktionieren Ombudschaft¬en? Was bewegt Kinder in Deutschland? Wieso gibt es nur ganz wenige Kinderbeauftragte auf kommunaler Ebene? Weshalb ist es so wichtig, Kinder als eigenständige Rechtssubjekte anzuerkennen? Warum wollen sich die National Coalition und ihre Mitglieder für funktionierende Kinderrechteinstitutionen in Deutschland einsetzen?

nähere Informationen

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Jugendhilfe-aktuell 3.2014 erschienen: „Mal so richtig Dampf ablassen …?“ – Ombudschaften und Partizipation

Posted on Dezember 5, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

Frisch erschienen ist die neueste Ausgabe aus der Zeitschriftenreihe des LWL-Landesjugendamtes Westfalen: Jugendhilfe-aktuell „Mal so richtig Dampf ablassen …?“ – Ombudschaften und Partizipation. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit dem Beschweren und Beteiligen als zwei Seiten einer Medaille.

Aus dem Inhalt:

  • Ombudschaft und Beschwerdemanagement als Thema der Qualitätsentwicklung im Jugendamt.
  • Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V. – eine Zwischenbilanz
  • Fünf gute Gründe – Unterschiedliche Haltungen zu Ombudschaften.
  • Ergebnisse des Forschungsprojektes BIBEK
  • Ombudschaften benötigen selbstbewusste und beteiligungsgewohnte Kinder
  • Wer sagt das Partizipation einfach sei? Praxisbeispiel München
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Prävention sexualisierter Gewalt
  • WPF – Atmosphäre des Vertrauens
  • Beschwerden bringen auch die Qualität nach vorn. Praxisbeispiel Bochum
  • Partizipation: Alle machen Mi(s)t. Praxisbeispiel Werne
  • Beraten und Schlichten – Qualitätszirkel Beschwerdemanagement

Darüber hinaus gibt es wie immer aktuelle Informationen aus allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Sie können die Jugendhilfe-aktuell als PDF-Datei herunterladen oder bestellen.

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PFAD Fachzeitschrift 4/2014 „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“

Posted on November 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Ausgabe 01/2014 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe thematisiert, wie es ist „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“ zu agieren. Wo stehen Pflegekinder und ihre Eltern? Wie geht es den Pflegeelternzusammenschlüssen?

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • PFAD Ländergremium Samstag, 04.10.2014 mit Prof. Dr. Klaus Wolf: „Warum ist die Kommunikation mit dem Jugendamt manchmal so schwierig?“
  • Carmen Thiele: Macht – eine kleine Reflexion aus dem Alltag von Pflegefamilien
  • PFAD-Umfrage: Wie geht es den Pflegeelternvereinen im Machtgefüge der Jugendhilfe?
  • Jörg Maywald: Kindeswille oder Kindeswohl? Orientierungen für Konflikte in der Pflegekinderhilfe
  • Volker Krampe: Rückführung um jeden (!?) Preis, Bericht über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Yagmur
  • Dominik Gollan: Faktoren für die Dauer von Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnissen bei Kleinkindern
  • Ulrike Schulz, Angela Rupp, Johannes Rupp: Kinderrechte in der Pflegekinderhilfe – Vier kurze Veranstaltungsberichte

Die digitale Ausgabe steht zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe wird Mitte November ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

 

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Projekt Noteingang: Stärkung der Rechte von HzE-Adressat_innen in Sachsen

Posted on November 2, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Ziel des Projektes „NotEingang“ des Dresdner Kinder- und Jugendhilferechtsvereins e.V. (KJHRV) ist es, Kinder, Jugendliche und deren Eltern in die Lage zu versetzen, ihren individuellen Hilfebedarf und somit die Gewährung und Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung (HzE) gegenüber dem Jugendamt besser zu verwirklichen und hierfür neue, beteiligungsorientierte Formen der Beratung und Unterstützung zu entwickeln.

Hierzu werden Jugendliche und Erwachsene mit eigener Hilfeerfahrung zu sogenannten „peer-Berater_innen“ ausgebildet, so dass sie – unterstützt durch professionelle Kräfte – andere Betroffene beraten können. In Seminaren setzen sich Jugendliche und Eltern mit den anstehenden Themen auseinander und befassen sich mit Peer-Beratung. Die in den Seminaren besprochenen Inhalte werden im Anschluss aufbereitet und dokumentiert – hieraus werden Materialien erstellt, die zur Aufklärung von jungen Menschen über ihre Rechte beitragen können, beispielsweise zu den Themen Beteiligung und Beschwerde im Hilfe(plan)verfahren.

Weiterhin sollen im Rahmen des Projektes die ombudschaftlichen Beratungen koordiniert, die Gründung von weiteren Ombudsstellen in Sachsen gefördert und das Beratungsangebot bekannter gemacht bzw. ausgebaut werden.

Hinweise zur (auch finanziellen) Unterstützung des Projektes unter dem Motto „für mehr Gerechtigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektträgers KJHRV, der außerdem zusammen mit der IGfH Ausrichter der Fachtagung „Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe“ war. Die Tagungsdokumentation ist unter der Rubrik „Veranstaltungen“ einsehbar.

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„Partizipation im Hilfeplanverfahren“ am 19.09. in Potsdam

Posted on September 3, 2014. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg am 19.09. ab 10 Uhr in der FH – Potsdam, Friedrich.-Ebert-Str. 4 eine Fortbildung über „Partizipation im Hilfeplanverfahren“ mit RA Benjamin Raabe.

Die Fortbildung richtet sich an interessierte Fachkräfte, die ihr Wissen über Rechtsansprüche und Verfahrensregeln in der Jugendhilfe erwerben, auffrischen oder vertiefen möchten.

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Hilfeplanverfahren ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeprozess.

  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung)?
  • Welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Wo beginnt Mitwirkung in der Hilfeplanung?
  • Welche Handlungsoptionen und Rechtswege bleiben, wenn der Hilfeplanprozess nicht gelingt.
  • Wie können die Rechte der Betroffenen konstruktiv unterstützt und durchgesetzt werden?

Anhand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung und die Partizipationsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.

Anmeldungen unter elbel@boje-brandenburg.de; 03375 – 529 10 50 oder 03375 – 529 10 51 Fax

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„Hilfen für junge Volljährige – § 41 SGB VIII“ am 17.09. in Berlin

Posted on August 5, 2014. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am Mittwoch, den 17.09.2014 von 09.00 bis 15.00 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Hilfen für junge Volljährige – § 41 SGB VIII„. Diese Veranstaltung beschäftigt sich insbesondere mit den Rechten der über 18-jährigen.

Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es Betroffenenrechte durchzusetzen und wann ist das Jugendamt zuständig und wann das JobCenter oder das Sozialamt?

Ziel der Veranstaltung ist es junge Volljährige in Zukunft besser umfassend zu unterstützen und das Verfahren zwischen den Ämtern kompetent begleiten zu können. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder telefonisch bis zum 09.09.2014 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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Neue Ombudsstelle für Bremen

Posted on August 4, 2014. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das neu eingerichtete Bremer Beratungs- und Beschwerdebüro für Erziehungshilfen – BeBeE bietet ein breites Beratungsangebot für Eltern, Pflegeeltern und (Pflege-)Kinder. Es informiert über mögliche Leistungsansprüche in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Zuständigkeiten. Bei Missverständnissen und Unklarheiten im Kontakt mit dem Jugendamt oder bei Problemen mit einem freien Jugendhilfeträger kann man sich hier unabhängig, freiwillig und kostenlos beraten lassen.

Die Beratungsstelle wendet sich auch an junge Menschen, die Hilfe suchen, aber nicht wissen, wen sie ansprechen können oder die mit einer Unterstützung durch das Jugendamt oder einer Einrichtung oder Pflegefamilie in der sie leben, nicht zufrieden sind.

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Baden-Württemberg beschließt landesweite Ombudsstelle in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Juli 27, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Auf Antrag von Sozialministerin Katrin Altpeter hat der Stiftungsrat Kinderland die Modellförderung für eine landesweite Ombudsstelle in der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen.

„Die Ombudsstelle soll als unabhängige Beschwerdestelle helfen, wenn sich junge Menschen durch einen öffentlichen oder freien Jugendhilfeträger nicht ausreichend beteiligt, beraten, betreut oder beschieden fühlen“, so Ministerin Altpeter, die auch stv. Vorsitzende des Stiftungsrates ist. Im Bereich der Jugendhilfe komme es immer wieder zu Konfrontationen zwischen dem Jugendamt auf der einen Seite und Jugendlichen sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigten auf der anderen Seite.

„Ombudspersonen als Mediatoren können hier schlichtend eingreifen und damit für alle einen zufriedenstellenden Interessenausgleich schaffen, ohne langwierige und belastende rechtliche Auseinandersetzungen“, so die Ministerin.

Gerade bei Jugendlichen in der Pubertät sei es wichtig, dass Konflikte befriedet werden, bevor sie eskalieren. Damit könne verhindert werden, dass sich bei den jungen Leuten auf Dauer ein negativer Eindruck von Ämtern, Verwaltung und staatlichem Gemeinwesen festsetzt, sagte Altpeter im Stiftungsrat.

Die Sicherung der Rechte von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in der Kinder- und Jugendhilfe rückt nach den Worten von Sozialministerin Katrin Altpeter zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Ombudsschaftliche Verfahren könnten hier zur Sicherung der Rechte von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien beitragen und zugleich auch die Jugendämter entlasten.

Altpeter: „Ombudsschaft ist keine Kritik an der Arbeit der Jugendämter, sondern ein Prozess, bei dem alle Beteiligten im Konfliktfall gewinnen.“

Modellförderung der landesweiten Ombudsstelle als Initialzündung
Mit der vom Stiftungsrat beschlossenen Förderung kann nun eine landesweite Ombudsstelle als zentrale Anlaufstelle mit einer hauptamtlichen Ombudsfrau bzw. Ombudsmann (1,5 Stellen) sowie jeweils einer Halbtagskraft für Sachbearbeitung und Büroarbeit eingerichtet werden. Die Ombudsstelle soll die landesweit aufkommenden Anfragen bearbeiten und gleichzeitig auch den Aufbau regionaler Strukturen anregen und befördern. Regional entstehende Beschwerde- und Ombudsstellen sollen unterstützt, beraten und vernetzt werden. Daneben soll diese Stelle ein tragfähiges Finanzierungskonzept mit den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe entwickeln. Bis zum Ende der Stiftungsförderung von etwa drei Jahren soll eine selbsttragende Finanzierung entwickelt und umgesetzt werden.

Altpeter: „Der Startschuss mit Mitteln der Stiftung Kinderland ist als Initialzündung zu verstehen. Am Ende muss ein System stehen, das ohne staatliche Unterstützung auskommt und von den Verbänden und Kommunen gemeinsam getragen wird.“ Über eine Ausschreibung werde nun entschieden, wo die landesweite Ombudsstelle eingerichtet wird.

Weitere Informationen
Ombudsstellen mit vergleichbarer Zielsetzung bestehen bisher nur in Berlin und NRW. Die Vernetzung lokaler von Ehrenamtlichen getragenen Initiativen durch eine unabhängige Ombudsstelle auf Landesebene gibt es so nur in Baden-Württemberg.

Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg initiiert gemeinnützige Erziehungs- und Bildungsprojekte, die dazu beitragen, dass Kinder und Familien optimale Lebens- und Entwicklungschancen in Baden-Württemberg vorfinden. Dazu gehören Modellvorhaben zugunsten von Familien ebenso wie innovative Bildungsprojekte in Kindergärten, der Schülerpreis Baden-Württemberg oder die Kulturakademie Baden-Württemberg.

Quelle: baden-wuerttemberg.de vom 24.07.2014

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Senat finanziert „Berliner Beratungs- und Ombudsstelle Jugendhilfe“

Posted on April 2, 2014. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) wird in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ab April 2014 die unabhängige „Berliner Beratungs- und Ombudsstelle Jugendhilfe (BBO Jugendhilfe)“ aufbauen.

Es handelt sich um die erste externe, unabhängige Ombudsstelle in der Jugendhilfe, die durch öffentliche Mittel finanziert in Konflikten zwischen Kindern, Jugendlichen und deren Familien und den verantwortlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt und/oder Leistungserbringer/innen) vermitteln wird.

Für den Verein bedeutet dieses neue Projekt eine große Anerkennung der bisherigen Arbeit und gleichzeitig eine enorme Herausforderung. Aufbauend auf den Erfahrungen der letzten 12 Jahre wird die BBO Jugendhilfe die Betroffenen über ihre materiellen wie verfahrensrechtlichen Rechte aufklären und sie unabhängig darüber beraten, ob sie einen Rechtsanspruch erkennen und wie dieser durchgesetzt werden kann. Stärker als bisher im BRJ werden auch Konflikte zwischen jungen Menschen, ihren Familien und Fachkräften freier Träger in den Blick genommen. In enger Absprache mit den Betroffenen nimmt die BBO Kontakt mit dem zuständigen öffentlichen oder freien Träger auf, begleitet und vermittelt erforderlichenfalls im Hilfe(planungs)prozess. Die BBO Jugendhilfe übernimmt dabei auch eine Lotsenfunktion in andere Sozialleistungssysteme.

Quelle: BRJ-newsletter 03/2014 vom 01.04.2014

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Beschweren leicht gemacht?! – Materialien zur Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Oktober 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

„Leichtigkeit“ entsteht beim Thema Beschwerdemanagement nicht so einfach. Das konnten auch die 130 Leitungs- und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe auf der Fachtagung am 03.09. 2013 in Frankfurt feststellen. Die gesetzlichen Vorgaben zu Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche sind zwar verbindlich geregelt und öffentlichen und freien Trägern vertraut, jedoch zeigt die praktische Umsetzung bundesweit noch Gestaltungs- und Entwicklungsbedarf.

Die Fachtagung hat aufgezeigt, welche Rahmenbedingungen nötig sind, um in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe alltagstaugliche Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren zu implementieren und (weiter) zu entwickeln.

zum Veranstaltungsbericht und den einzelnen Vorträgen

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Materialien zur Fachtagung “Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen” online

Posted on Oktober 17, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung “Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen” am 26.09.2013 in Frankfurt/Main ging der Frage nach, was „Ombudschaft“ bedeutet und was sie für die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe leisten kann. Nun haben die Organisatoren von der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen die Tagungsmaterialien zu den einzelnen Vorträgen ins Netz gestellt:

Quelle: Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen

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EREV-Fachtag Erziehungsstellen 2013 am 18./19.11. in Hannover

Posted on Oktober 14, 2013. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Rechte, Beschwerden, Partizipation – und was hab´ich davon?“ fragt der diesjährige Fachtag Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e.V. (EREV) vom 18. – 19.11. in Hannover.

Er wendet sich an Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämter, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

Veranstaltungsflyer

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ am 27.11. in Berlin

Posted on September 26, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Aufgrund der großen Nachfrage bietet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. am  27.11. eine Wiederholungsveranstaltung der Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ an.

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen wird der Rechtsanwalt Florian Gommel (Dozent an der Alice Salomon Hochschule) anhand von Fallbeispielen u.a. folgende Fragen beantworten:

  • Wer hat wann welchen Anspruch aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)?
  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Welche übergeordneten Regeln zum sozialrechtlichen Verwaltungsverfahren gibt es nach dem SGB X?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.
Anmeldungen sind bis zum 18.11. möglich.

nähere Informationen

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Aufgaben des Jugendamts und freier Träger: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on September 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Aufgaben des Jugendamts und freier Träger“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Wolfgang Trede („Die Entwicklung der erzieherischen Hilfen in Deutschland – Befunde und Herausforderungen aus dem 14. Kinder- und Jugendbericht“),
  • Christian Schrapper („Als Kunde mit dem Jugendamt zufrieden? Was Kinder und Eltern von den Fachkräften eines Jugendamtes erwarten können und ob es für das Jugendamt wichtig ist, dass sie mit seinen Leistungen zufrieden sind“),
  • Reinhard Wiesner („§ 79a SGB VIII – Dimensionen der Qualitätsentwicklung im Jugendamt“),
  • Reinhart Wolff („Dialogische Qualitätsentwicklung zwischen öffentlichen und freigemeinnützigen Trägern“),
  • Jana Frädrich („Wenn man alleine nicht mehr weiter weiß – Beschwerdemanagement und Ombudsschaft für Kinder im Jugendamt“),
  • sowie ein Interview mit Thomas Meysen, fachlicher Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) in Heidelberg („Hinter der Behörde Jugendamt steht in erster Linie eine sehr leistungsfähige Serviceagentur“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge: „DAS JUGENDAMT. Unterstützung, die ankommt. Öffentlichkeitsarbeit von Jugendämtern als Beitrag zur Qualitätsentwicklung“, „Zusammenarbeit im Netzwerk für Kinderschutz und Frühe Hilfen Dresden“, „Die Initiative Habakuk – Ombuds- und Beschwerdestelle in der Kinder- und Jugendhilfe“, „Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. – Ein ombudsschaftliches Beratungsangebot in der Jugendhilfe“, „Zur Zusammenarbeit mit der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen. Die Sicht des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Sachsen e.V.“ und „Das sind uns die Kinder wert. Das Jugendamt der Stadt Düren stellt sich vor“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71
E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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„Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen“ am 26.09. in Frankfurt/Main

Posted on September 3, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen organisiert am 26.09. in Frankfurt/Main eine Fachtagung zum Thema „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen“.

Es wird den Fragestellungen nachgegangen, was „Ombudschaft“ bedeutet und was sie für die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe leisten kann.

nähere Informationen

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AFET-Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe am 03.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Bundesverband für Erziehungshilfen (AFET e.V.) veranstaltet am 03.09. die Fachtagung „Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ in Frankfurt/Main.

Die Veranstaltung dient der Information und ermöglicht den fachlichen Austausch über Voraussetzungen, Gelingensbedingungen und praktikable Umsetzungsschritte von Beschwerdeverfahren.

Eingeladen sind Leitungs- und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe, die sich mit der Einführung von geeigneten Beschwerdeverfahren beschäftigen.

nähere Informationen

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“ am 11.09. in Berlin

Posted on Juli 11, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11.09. veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe – erkennen und durchsetzen“. Der Dozent Florian Gommel wird anhand von Fallbeispielen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen folgende Fragen beantworten:

  • Wer hat wann welchen Anspruch aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)?
  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Welche übergeordneten Regeln zum sozialrechtlichen Verwaltungsverfahren gibt es nach dem SGB X?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit.
TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief bis zum 04.09.2013 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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AGJ-Diskussionspapier „Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Juli 9, 2013. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verabschiedete am 27./28. Juni 2013 ein Diskussionspapier
„Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

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„Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ am 03.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 3, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Fachtagung des Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET)Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ findet am 03.09. von 11 bis 17 Uhr in der Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbund Hessen e.V. in Frankfurt am Main statt.

Die Veranstaltung dient der Information und ermöglicht den fachlichen Austausch über Voraussetzungen, Gelingensbedingungen und praktikable Umsetzungsschritte von Beschwerdeverfahren.

Eingeladen sind Leitungs- und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe, die sich mit der Einführung von geeigneten Beschwerdeverfahren beschäftigen.

nähere Informationen

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Tagungsbericht „Beschwerdemanagement und Ombudschaft – eine Qualitätsstrategie für die Jugendämter?“

Posted on Juni 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für die Fachtagung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im April 2013 „Beschwerdemanagement und Ombudschaft – eine Qualitätsstrategie für die Jugendämter?“ liegt nun ein Tagungsbericht vor.

Diskutiert wurde die Implementierung des internen Beschwerdemanagements in Jugendämtern sowie kommunaler Ombudschaftsstellen. Vier Initiativen stellten dazu ihre ombudschaftliche Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe vor. Fragen, wie eine Beschwerdekultur in der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt werden und eine Einbindung in die Jugendhilfestrukturen aussehen kann, waren in der Diskussion leitend.

zum Tagungsbericht

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Sachverständige fordern mehr Rechte und Schutz für Kinder und Jugendliche

Posted on Juni 11, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/AW) Die Rechte und der Schutz von Kindern und Jugendlichen soll ausgeweitet werden. Dies war der einhellige Tenor einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses zu den Ergebnissen des 14. Kinder- und Jugendberichts (17/12200) am Montag. Zudem müssten Kinder bereits sehr früh an die Möglichkeiten der modernen Medienwelt herangeführt, aber auch auf die Risiken vorbereitet werden.

Für die explizite Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz plädierte der Rechtswissenschaftler Reinhard Wiesner. Gemäß der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen sollte die Entwicklung und Förderung von Kindern Verfassungsrang erhalten. Er stellte jedoch klar, dass es nicht darum gehe, die im Grundgesetz verbrieften Rechte und Pflichten von Eltern zu beschneiden. Der Staat solle nicht an die Stelle der Eltern treten, sondern diese dabei unterstützen, ihre Aufgaben wahr nehmen zu können. Wiesner sprach sich auch für die Einsetzung von kommunalen Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe aus. Ebenso plädierte er für die Einsetzung einer Ombudsperson auf Bundesebene nach dem Vorbild des Wehrbeauftragten oder Patientenbeauftragten. An solche Stellen könnten sich Kinder, Jugendliche und deren Eltern in Not- und Konfliktsituationen wenden. In diesem Sinne äußerten sich auch Holger Hofmann, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, und Wolfgang Trede vom Amt für Jugend und Bildung in Böblingen.

Christian Lüders vom Deutschen Jugendinstitut und Thomas Rathgeb vom medienpädagogischen Forschungsverband Südwest verwiesen auf die extrem große Bedeutung der digitalen Medien für Kinder und Jugendliche. Der Umgang mit diesen Medien gehöre inzwischen ganz selbstverständlich zu den Entwicklungsaufgaben, die Kinder bewältigen müssten. Wer diese Medien nicht nutze, werde gesellschaftlich sehr schnell „abgehängt“. Dies würde sehr schnell zu einer Verschärfung sozialer Ungleichheiten führen. Lüders und Rathgeb forderten deshalb, das pädagogische Fachpersonal in der Kinder- und Jugendarbeit sowie an den Schulen für Chancen und Risiken der modernen Welt zu sensibilisieren und entsprechend zu schulen. Bernd Schlüter von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin warnte davor, dass Kinder und Jugendliche über die neuen Medien oftmals einem verstärkten Konsumdruck und einer Markenorientierung ausgesetzt seien. Dies führe zu neuen Abhängigkeiten. Der Staat müsse deshalb auch über schärfere Schutzmechanismen auf der Gesetzesebene im Jugendschutz nachdenken.

Quelle: Heute im Bundestag vom 10.06.2013

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BRJ e.V. sucht Verstärkung für ehrenamtliche Beratungsarbeit!

Posted on Mai 29, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. unterstützt junge Menschen und ihre Familien bei der Durchsetzung ihrer gesetzlich geregelten Ansprüche im SGB VIII. Durch unabhängige Beratung, Vermittlung und wenn nötig auf dem Rechtsweg. Diese Arbeit wird vorrangig von ehrenamtlich tätigen PädagogInnen und JuristInnen geleistet.

Der Verein sucht zur Verstärkung der ehrenamtlichen Beratungsarbeit Fachleute, die sich aktiv für die Durchsetzung von Rechten in der Kinder- und Jugendhilfe einsetzen und Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrungen einbringen wollen.

Weitere Informationen zum Thema ehrenamtliches Engagement im BRJ erhalten Sie hier: Flyer Ehrenamt

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Beschweren erlaubt! – Erste bundesweite Studie zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on März 16, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Freie Universität Berlin und Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. stellen Ergebnisse der ersten bundesweiten Studie zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe vor.

Berlin – Die am 4. März 2013 in Berlin von der Verfasserin, Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl vorgestellten Handreichung zeigt mit zehn Empfehlungen wie Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe erfolgreich implementiert werden können. Empfohlen wird beispielsweise eine Bestandsaufnahme der strukturellen und konzeptionellen Voraussetzungen in der Einrichtung durchzuführen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kinder und Jugendliche in den Entwicklungsprozess einzubinden sowie vielfältige Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.

„Die Studie wie die daraus entwickelte Handreichung geben Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe einen praxisnahen Leitfaden an die Hand und erleichtern ihnen damit den ersten Schritt beim Aufbau von Beschwerdestrukturen“, sagte Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt. Hintergrund ist das zum 1.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz, das die Existenz von Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen als Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis definiert. Diese gesetzliche Regelung wiederum resultiert insbesondere aus den Empfehlungen der Runden Tische zur „Heimerziehung in den 50er/60er Jahren“ und zu „Sexuellem Kindesmissbrauch“. Die Kinder- und Jugendhilfe ist damit aufgefordert, die Entwicklung interner Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche auf breiter Basis zu intensivieren.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat sich in seinen Empfehlungen zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen ebenfalls dafür ausgesprochen, die Beteiligungsverfahren weiterzuentwickeln und zu qualifizieren sowie Beschwerdemöglichkeiten verbindlich zu etablieren. Er schlägt vor Rechtekataloge partizipativ zu erarbeiten und notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche sich mit ihren Ideen, Wünschen und Vorstellungen in Bezug auf ihr Leben in der Einrichtung einbringen können.

Download der Handreichung
Empfehlungen des Deutschen Vereins

Ulrike Urban-Stahl ist Professorin für Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin. In ihrer Forschung geht sie seit vielen Jahren der Frage nach, wie die Sicherung der Rechte junger Menschen und ihrer Familien in der Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation.

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„Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung“ am 12.04. in Berlin

Posted on März 5, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am Freitag, den 12.04. von 9 bis 15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII – Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung„.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen, z.B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und SGB XII, dargestellt. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 05.04.2013 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Veranstaltungsflyer

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10 Jahre Ombudschaft in der Berliner Jugendhilfe

Posted on Februar 23, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. setzt sich seit 10 Jahren für die Durchsetzung von Rechtsansprüchen in der Jugendhilfe ein. Eine aktuelle Dokumentation seiner Arbeit steht zum Download bereit:

Neue Broschüre des BRJ – 10 Jahre Ombudschaft in der Berliner Jugendhilfe

Inhalte:

  • Zur Bedeutung von Ombudschaft in der Jugendhilfe
  • 10 Jahre Leistungen und Erfolge des Vereins
  • 10 Jahre Fallberatung
  • Warum bedarf es individueller Unterstützung durch Ombudsstellen wie den BRJ?
  • Fachgespräche, Fortbildungsangebote und Fachtagungen
  • Die Öffentlichkeitsarbeit des BRJ
  • Der Blick nach vorn: Wohin steuert der BRJ

Eine gedruckte Version kann gegen eine Schutzgebühr von 3€ zuzügl. Versandkosten bestellt werden.

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„Einrichtungsinterne Beschwerdestellen in der Jugendhilfe: Bedingungen für ihre Implementierung“ am 04.03. in Berlin

Posted on Februar 4, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge organisiert für Leitende Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Vertreter/innen der Fachverbände sowie Multiplikator/innen am 04.03. in Berlin eine Fachveranstaltung zum Thema „Einrichtungsinterne Beschwerdestellen in der Jugendhilfe: Bedingungen für ihre Implementierung„.

Ziel der Tagung ist es, die Ergebnisse der von Frau Professorin Dr. Ulrike Urban-Stahl, FU Berlin, durchgeführten ersten bundesweiten Studie zu den Bedingungen der Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und die daraus entwickelte Handreichung vorzustellen.

nähere Informationen

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„Rechte haben – Recht und Hilfe bekommen in der Kinder- und Jugendhilfe!“ am 25.01. Dresden

Posted on Januar 5, 2013. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 25. Januar 2013 findet in Dresden der Fachtag „Rechte haben – Recht und Hilfe bekommen in der Kinder- und Jugendhilfe!“ statt.

Knapp eine Million Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer haben im Jahr 2009 Hilfen zur Erziehung in Anspruch genommen. Davon erfolgten etwa 160.000 Hilfen außerhalb der eigenen Familie (http://www.akjstat.uni-dortmund.de – Januar 2011), was mit einem weitgehenden Eingriff in die Biografie der jungen Menschen verbunden ist.

Gerade um Familien mit Erziehungshilfebedarfen und in Krisen die notwendige Unterstützung zu geben, gewährt das SGB VIII Kinder- und Jugendhilfe den Eltern (Personensorgeberechtigten) konkrete individuelle Rechte. In der Praxis der Erziehungshilfe – gerade auch unter dem Druck mangelnder Finanzressourcen – werden diese Rechte jedoch nicht immer ausreichend berücksichtigt. Hier kann ombudschaftliche Beratung junger Menschen und ihrer Eltern zur Leistungsgewährung in der Kinder- und Jugendhilfe dazu beitragen, dass eben diese Rechte erfolgreich eingefordert werden können.

Der Fachtag „Rechte haben – Recht und Hilfe bekommen in der Kinder- und Jugendhilfe!“ beschäftigt sich mit zentralen Fragen zur ombudschaftlichen Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe. Zu den Vortragenden gehören unter anderem Prof. Dr. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Peter Schruth, Prof. Dr. Ullrich Gintzel und Prof. Dr. Lothar Böhnisch.

Die Veranstaltung findet am 25. Januar 2013 an der Technischen Universität Dresden (Victor-Klemperer-Saal, Weberplatz 5, 01217 Dresden) statt. Durchgeführt wird der Fachtag vom Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. in Kooperation mit der TU Dresden, der Hochschule Mittweida, der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen und dem Institut 3L.

Die Tagungsgebühr beträgt 25,00 bzw. 15,00 Euro (inkl. Mittagsimbiss und Getränke). Anmeldeschluss ist der 14.01.2013.

zum Veranstaltungsflyer

Quelle: IGfH

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Experten fordern unabhängige Kinderinteressenvertretungen

Posted on November 8, 2012. Filed under: Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/ldi) Die Schaffung von Ombuds-und Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche hält Jana Frädrich, Kinderbeauftragte der Stadt München, für dringend notwendig. „Wenn Kinderrechte nicht eingehalten werden, braucht es ein rechtliches, niederschwelliges Beratungssystem“, sagte die Sachverständige in der nicht öffentlichen Sitzung der Kinderkommission am Mittwochabend. Dazu müssten jedoch Bund, Land und Kommune eng zusammenarbeiten, unterstreicht Frädrich.

Derzeit gebe es in Deutschland rund 100 Kommunen mit eigenen Kinderinteressenvertretungen. Viel zu wenig, darüber war man sich bei dem Expertengespräch einig. Denn beim Thema Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gebe noch Handlungsbedarf. Zwar habe sich die Situation speziell in den letzten fünf Jahren stark verbessert, doch die tatsächliche Umsetzung sei noch nicht ausreichend, so Frädrich. „Es gibt noch keine strukturierte, systematische Verankerung. Bei Beteiligung hängt vieles von dem Engagement Einzelner ab“, gibt die Sachverständige zu bedenken und ergänzt: „Ich glaube, Kinder und Jugendliche haben noch sehr viel mehr Potential. Das Feld ist noch sehr entwicklungsfähig.“
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist für sie stark mit dem Thema Kinderrechte verbunden. Deshalb sei die Einrichtung von zentralen Stellen, die als Beschwerde- und Fachstelle für Partizipation fungieren, ein wichtiges Ziel, wenn es um die Belange von Kindern geht.

Quelle: Heute im Bundestag vom 08.11.2013

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Fachgespräch Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe am 22.11. in Berlin

Posted on November 2, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Ombuds- und Beschwerdestellen in der Kinder- und Jugendhilfe sind in Deutschland noch relativ neu. 2002 wurde in Berlin die erste Ombudsstelle als Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. gegründet. Ziel dieser Initiativen ist es, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ihre Rechte in der Jugendhilfe wahrzunehmen und durchzusetzen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung will im Rahmen eines Fachgesprächs über die Frage diskutieren, wie eine rechtliche Implementierung von ombudschaftlichen Ansätzen der Jugendhilfe im SGB VIII konkret aussehen könnte.

Das Fachgespräch findet am 22.11.2012 von 14-16 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin statt.

Programm und Anmeldeformular

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Grüne für Ombudschaften und Beschwerdemanagement in der Jugendhilfe

Posted on Oktober 27, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Fraktionsbeschluss zu Ombudschaften und Beschwerdemanagement in der Jugendhilfe gefasst. Sie möchte die Betroffenenrechte und Beteiligung in der Jugendhilfe stärken und die Einrichtung von Ombudschaften unterstützen und fördern.

Beschluss Jugendhilfe vom 23.10.2012

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„Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ am 19./20.09. in Dortmund

Posted on Juni 19, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der AFET Bundesverband für Erziehungshilfen e.V. wird am 19./20. September 2012 in Dortmund die Fachtagung „Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ durchführen.

Die Tagung fragt nach praktisch umsetzbaren Möglichkeiten und realistischen Grenzen von Partizipation. Zugleich bilden grundsätzlich neue Erkenntnisse und Ansätze den Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Angebote sollen entwickelt werden, die sich im Arbeitsalltag der Erziehungshilfen vor Ort umsetzen lassen.

Prof. Dr. Peter Schruth vom BRJ wird das Fachforum zum Thema „Quo vadis Ombudsstellen!?“ mitgestalten.

nähere Informationen

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Fortbildung „Rechtsansprüche auf Leistungen in der Jugendhilfe“ am 25.05. in Berlin

Posted on Mai 7, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Aufgrund der hohen Nachfrage wiederholt der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. die Fortbildung „Rechtsansprüche auf Leistungen in der Jugendhilfe“ vom 09. März 2012 am Freitag, den 25.05.2012 von 10.00 bis 15.00 Uhr.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen die rechtlichen Grundlagen für Leistungen der Jugendhilfe dargestellt und vertieft werden. Schwerpunkt liegt hier auf den Hilfen zur Erziehung und der Jugendberufshilfe. Daneben werden verfahrensrechtliche Fragen und die Möglichkeit der gerichtlichen Durchsetzung anhand von Fallbespielen erörtert.

Erneut konnte Rechtsanwalt Benjamin Raabe für die Fortbildung gewonnen werden.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

Veranstaltungsflyer

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 18.05.2012 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

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„Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe“ am 11.06. in Berlin

Posted on März 11, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Auf Einladung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. tauschen sich am 11.06. in Berlin Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe zum Thema „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe“ aus.

Seit längerem wird unter der Überschrift „Ombudschaft“ die Einführung einer unabhängigen Beschwerdemöglichkeit für junge Menschen in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert. Mit Hilfe von solchen einrichtungsbezogenen ombudschaftlichen Strukturen soll ein professioneller und fachlich angemessener Umgang mit Beschwerden der jungen Menschen in den stationären Hilfen zur Erziehung in Bezug auf ihr Leben und das gesamte Geschehen in der Einrichtung sichergestellt werden.

In der Tat kann die ergänzende Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen zur Verbesserung des institutionellen Schutzes der Rechte von jungen Menschen beitragen. Bei der Etablierung dieser Stellen sehen sich die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe gegenwärtig mit vielfältigen offenen Fragen konfrontiert. Neben der Frage des Verhältnisses zur Einrichtungsaufsicht ist beispielsweise auch zu klären, ob diese Beschwerdestellen einrichtungsintern oder -extern angesiedelt sein sollen, wer die Beratung übernimmt und wie mit im Rahmen der Beratung anvertrauten Daten umzugehen ist, die ein Handeln nach § 8 a SGB VIII und damit auch die Weitergabe von anvertrauten sensiblen Informationen auslösen.

Ziel dieser Fachveranstaltung ist es, ausgehend vom aktuellen Stand des Themas Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe, die offenen Fragen zu identifizieren und Lösungsmöglichkeiten vorzustellen und zu diskutieren.

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Rechtsgutachten von Prof. Wiesner zur Implementierung von ombudschaftlichen Ansätzen der Jugendhilfe im SGB VIII

Posted on Februar 29, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Im Auftrag der Netzwerkstelle „Ombudschaft in der Jugendhilfe“ hat Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner ein Rechtsgutachten zur Implementierung von ombudschaftlichen Ansätzen der Jugendhilfe im SGB VIII geschrieben.

Die Bedeutung dieses Gutachtens liegt aus Sicht der Auftraggeber darin, dass für die diesbezüglich aktuelle rechtsdogmatische Fachdebatte begriffliche Klärungen und wesentliche Umsetzungshinweise gegeben werden.

Ein Vorschlag beinhaltet die strukturelle Anbindung von Ombudsstellen an den Landesjugendhilfeausschuss.

zum Rechtsgutachten

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Freie Wohlfahrtspflege gründet Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V.

Posted on Februar 2, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Ombudstelle Jugendhilfe NRW soll Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Konfliktfall mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe unterstützen. Die unabhängige Schlichtungsstelle stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen.

Die Wohlfahrtsverbände in NRW richten eine unabhängige Beschwerdestelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die ihren Anspruch auf Jugendhilfeleistungen nicht durchsetzen können. Zu diesem Zweck hat die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dem der Paritätische Landesverband angehört, den Verein „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ gegründet. Dieser Verein plant den Aufbau einer zentralen Geschäftsstelle und ehrenamtlicher Unterstützungsstrukturen in allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens.

An die Ombudschaft Jugendhilfe können sich alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wenden, die Anspruch auf Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz haben, und sich bei der Leistungsgewährung nicht ausreichend beteiligt, beraten oder betreut fühlen. Die Ombudstelle fungiert als Schlichter in Auseinandersetzungen zwischen jungen Menschen und einem Träger der Jugendhilfe. Dabei ist unerheblich, ob es sich um öffentliche Stellen oder um freie Träger handelt.

Die Einrichtung der Ombudstelle ist Ergebnis eines längeren Prozesses: Im April 2009 hatte die Freie Wohlfahrtspflege NRW gemeinsam mit dem Landesjugendamt Rheinland einen Fachtag zum Thema ombudschaftliches Engagement in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland veranstaltet. Das nachfolgende Engagement der Freien Wohlfahrtspflege führte schließlich zur Gründung des Vereins „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“, der als Träger der Ombudstelle fungiert.

Paritätischer hat Thema von Anfang an mitbewegt

Der Paritätische Landesverband bewegt das Thema schon seit längerer Zeit und hat wesentlich zum Erfolg der Gründung der unabhängigen Ombudschaft Jugendhilfe NRW beigetragen: Bereits 2007 verabschiedete der landesweite Facharbeitsarbeitskreis Erziehungshilfe unter dem Titel „Du bist bei uns willkommen!“ grundsätzliche Standards für stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Paritätische Mitglieder verpflichten sich in diesem Rahmen z.B. zur Schaffung einrichtungsinterner Beschwerdestellen. Dass sich diese fachliche Positionierung des Paritätischen NRW heute im Entwurf des Bundeskinderschutzgesetzes als eine zentrale Voraussetzung für den Erhalt einer Betriebserlaubnis wiederfindet, war damals nicht absehbar. Umso erfreulicher, dass auch der Bundesgesetzgeber das fachliche Gebot der Beteiligung von Mädchen und Jungen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nunmehr auch gesetzlich verankert.

Verantwortung für den Paritätischen im Vorstand des Vereins „Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V.“ trägt Rudolf Boll (Geschäftsbereichsleiter Alter, Behinderung, Rehabilitation, Erzieherische Hilfen). Bernd Hemker (Fachreferent Erziehungshilfe) wurde vom Vorstand zum Geschäftsführer ernannt.

Quelle: Der Paritätische Nordrhein-Westfalen vom 20.12.2011

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„Rechtsansprüche auf Leistungen in der Jugendhilfe“ am 09.03. in Berlin

Posted on Januar 27, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 09.03. veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. in Berlin eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche auf Leistungen in der Jugendhilfe“.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen die rechtlichen Grundlagen für Leistungen der Jugendhilfe dargestellt und vertieft werden. Schwerpunkt liegt hier auf den Hilfen zur Erziehung und der Jugendberufshilfe. Daneben werden verfahrensrechtliche Fragen und die Möglichkeit der gerichtlichen Durchsetzung anhand von Fallbespielen erörtert.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

Anmeldungen sind möglich bis zum 02.03.2012

Informationsflyer

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Fachtagung „Was hat das mit uns zu tun?“ am 15.-16.03. in Berlin

Posted on Januar 17, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

Mit der Fachtagung „Was hat das mit uns zu tun? Umsetzung der Schlussfolgerungen aus den Runden Tischen zu „Heimerziehung“ und „Sexueller Missbrauch“ in die Jugendhilfepraxis“ wendet sich die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik am 15.-16.03.2012 in Berlin an leitende Fachkräfte der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe.

Programm:

  • Zentrale Erkenntnisse aus dem Runden Tisch Heimerziehung
    Rainer Kröger
  • Zentrale Erkenntnisse aus dem Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“
    Prof. Dr. Mechthild Wolff
  • Und was hat das mit uns zu tun? Forderungen an die (Jugendhilfe)Praxis
    Prof. Dr. Christian Schrapper
  • Arbeitsgruppen
    „Und was hat das mit uns zu tun? Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis“

    • Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe – Schutzkonzepte: mehr als Papier? Nur eine Aufgabe freier Träger?
      Prof. Dr. Mechthild Wolff
    • Ombudschaft als eine Form des Beschwerdemanagements – Ombudschaften: Organisationsversagen oder Beitrag zur Rollenklarheit?
      Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl
    • Die insoweit erfahrene Fachkraft/Kinderschutzfachkraft – Unterstützung und Beratung auch über das eigene System hinaus?
      Dr. Sigrid A. Bathke
    • Partizipation von Kindern und Jugendlichen – Partizipation: Eine Leerstelle im HIlfeprozess?
      Jörg Freese
    • Mindeststandards in der Heimerziehung – Mindeststandards: Wer hat sinnvollerweise die Definitionsmacht?
      Hans Meyer
    • Verantwortung von Leitung und zur Kontrolle/Selbstkontrolle von Leitung in komplizierten Entscheidungsprozessen –
      Wie werden Vorwürfe gegen Mitarbeiter/innen professionell und transparent untersucht?
      Dr. Hans-Ullrich Krause
  • Und was hat das mit uns zu tun? Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis – Antworten auf die Leitfragen der Arbeitsgruppen
  • Macht und Ohnmacht der Abhängigkeitsbeziehungen – Wie viel Nähe verträgt eine professionelle Beziehung?
    Marie-Luise Conen
  • Präventionsbausteine: Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis – Diskussion und Erfahrungsaustausch in Foren
    • Klientenbeziehungen im ASD
      Benedikt Hörter
    • Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
      Bernd Priebe
    • Nähe und Distanz in Erziehungssituationen in der Jugendhilfe
      Dr. Hans-Ullrich Krause
  • Podiumsdiskussion: Brauchen wir einen Ethik-Kodex? oder: Wie man die Praxis zukünftig gestalten sollte.
    Vorstellung der „National Care Standards“ in Schottland
    Norbert Struck, Benedikt Hörter, Dr. Hans-Ullrich Krause, Bernd Priebe

Anmeldeschluss ist der 05.03.

nähere Informationen

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Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder, Jugendliche und Familien: Ombudschaften als Normalfall der Partizipation – ein Diskussionspapier des Arbeitskreises der JugendhilfereferentInnen im Paritätischen Wohlfahrtsverband

Posted on November 4, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Der Arbeitskreis der JugendhilfereferentInnen im Paritätischen Gesamtverband begrüßt in einem Disskussionspapier die Initiierung und den Aufbau von Ombudsstellen der Kinder- und Jugendhilfe für junge Menschen und ihre Familien. Diese Beschwerdestellen dienen als unabhängiges Instrument der Unterstützung und Durchsetzung der Rechte junger Menschen im Verhältnis zu den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Sie ergänzen strukturell das partnerschaftliche Zusammenwirken der Jugendhilfeträger und sollten sich zum Normalfall der Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe entwickeln.

Die Gefahr, Macht in pädagogischen Verhältnissen missbräuchlich anzuwenden, wächst mit dem Zuwachs des Machtgefälles zwischen Personen, Gruppen und Institutionen sowie innerhalb dieser Konstellationen. Die Inhalte und Formen der Machtdifferenzen sind vielfältig sowie facettenreich. Sie beruhen auf gesellschaftlichen Konventionen. Unabhängige Ombudschaften in der Kinder- und Jugendhilfe können diesem Machtgefälle entgegenwirken und bieten derzeit eine Möglichkeit, den individuellen Rechtsschutz von Kindern und Jugendlichen im Verhältnis zu den Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe zu verbessern. Das Diskussionspapier weist daraufhin, dass Rechte ohne geeignete Durchsetzungsverfahren und –instrumente wenig wirkungsvoll sind.

Das Papier ist beim Paritätischen Gesamtverband abrufbar unter http://www.der-paritaetische.de/fachinfos/fi-kiju/jugendhilfe/

Quelle: IGfH

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Broschüre „Ombuds- und Beschwerdestellen in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland“

Posted on Mai 31, 2011. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: |

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine 60-seitige Broschüre „Ombuds- und Beschwerdestellen in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland“ herausgegeben. Es legt mit dieser Expertise eine Bestandserhebung der Ombuds- und Beschwerdestellen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und eine erste Einschätzung ihrer Entwicklungspotenziale und Erweiterungsmöglichkeiten vor.

Ombuds- und Beschwerdestellen der Kinder- und Jugendhilfe sind in Deutschland noch relativ neu. Die bundesweit erste Ombudsstelle der Kinder- und Jugendhilfe wurde 2002 in Berlin als BERLINER RECHTSHILFEFONDS JUGENDHILFE E.V. (BRJ) gegründet. Seitdem hat das Modell schnell Verbreitung gefunden. Es haben sich kontinuierlich weitere Initiativen in unterschiedlichen Bundesländern gegründet und 2008 in einem BUNDESNETZWERK OMBUDSCHAFT IN DER JUGENDHILFE zusammengeschlossen, das durch eine eigene NETZWERKSTELLE beim BRJ unterstützt wird. Derzeit gehören dem Netzwerk acht Initiativen aus sieben Bundesländern an. Ziel der im Netzwerk zusammengeschlossenen Initiativen ist es, Klientinnen und Klienten der Kinder- und Jugendhilfe darin zu unterstützen, ihre Rechte nach dem SGB VIII (und damit auch den SGB I und X) gegenüber freien und öffentlichen Trägern wahrnehmen und durchsetzen zu können.

Ziel der Expertise ist eine Bestandserhebung der Ombuds- und Beschwerdestellen in der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich ihrer Strukturen, Arbeitsweisen und Erfahrungen sowie eine erste Einschätzung der bestehenden Entwicklungspotentiale und Erweiterungsmöglichkeiten im Sinne des Lernens aus Fehlern im Kinderschutz. Der Auftrag der Expertise bezieht sich auf solche Ombuds- und Beschwerdestellen, die außerhalb von Einrichtungen angesiedelt sind.

zur Download- und Bestellmöglichkeit

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