Fachtagung „Öffentliche Erziehung im privaten Raum: Was kann Familie? Was braucht Familie?“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Februar 15, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Öffentliche Erziehung im privaten Raum: Was kann Familie? Was braucht Familie?“.

Öffentliche Erziehung im privaten Raum hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Historisch wenig beachtet (und aufgearbeitet), übernehmen Pflegefamilien Aufgaben, die für die Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im breiten Angebot der Kinder- und Jugendhilfe hat die Betreuung im familiären Kontext einen festen Platz.

Prägend für diese Form ist ein Merkmal: die Familie selbst. Pflegefamilien öffnen ihren privaten Raum samt dem Umfeld und stellen diesen jungen Menschen zur Verfügung, aber auch in den Dienst eines öffentlichen Interesses. Daraus resultiert eine neue Lebensform mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen für alle Betroffenen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminare mit Irmela Wiemann 2017

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logowiemann250Die Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann ist eine sehr erfahrene und gefragte Referentin in den Bereichen Pflege-, Adoptiv- und Herkunftsfamilien. Neben zahlreichen geschlossenen Fortbildungsveranstaltungen für freie Trägern oder Jugendämter, stehen einige ihrer Seminare allen interessierten Fachkräften, Pflege- und Adoptiveltern offen. 2017 erstrecken sich ihre Fortbildungsangebote wieder über den gesamten deutschsprachigen Bereich:

Veranstaltungen in Deutschland:

  • 29.03.2017 in Düsseldorf
    Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – Was ist denn nur mit Paula los?
    nähere Informationen (S. 112)
  • 19.05.2017 in Neudietendorf/Thüringen
    Was ist denn nur mit dir los? – Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern 
    nähere Informationen
  • 28.09.2017 in Saarbrücken
    Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern
    nähere Informationen (S. 41)

Veranstaltungen in der Schweiz:

Veranstaltungen in Österreich:

  • 27. bis 28.01.2017 in Innsbruck
    Traumatisierte junge Menschen im Spannungsfeld der Schule: Wie können wir sie fördern ohne sie zu überfordern?
    Teilnehmende: Adoptiveltern mit Kindern aus aller Welt,
    Kontakt: barbara.mangweth@i-med.ac.at
  • 04.02.2017 in Klagenfurt
    Gelingende Bindungen in Pflegefamilien
    Teilnehmende Pflege- und Adoptiveltern
    Kontakt: ka.kbw@kath-kirche-kaernten.at
  • 06. bis 07.02.2017 in Salzburg
    Lehrgang: Eltern stärken (Modul 1)
    nähere Informationen
  • 25. bis 26.03.2017 in Wien
    Schule und Leistungsgesellschaft: die Balance zwischen fördern, fordern und liebevoll begleiten
    Teilnehmende: Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt
    nähere Informationen
    (2. Seminar mit persönlichen Anliegen am 18.11. und 19.11. in Wien)
  • 03. bis 04.04.2017 in Feldkirchen/Kärnten
    Traumapädagogik: Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
    nähere Informationen
  • 06. bis 07.04.2017 in Feldkirchen/Kärnten
    Biografiearbeit mit Kindern mit schwierigen Biografien
    nähere Informationen
  • 31.05.2017 in Linz
    Fachtag von Plan B
    Vortrag: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was brauchen Kinder, die in zwei Familien aufwachsen? +
    Workshop für Herkunftseltern: Mein Kind lebt in einer Pflegefamilie
    nähere Informationen
  • 21. bis 22.11.2017 in Leogang
    Den Alltag mit Pflege- und Adoptivkindern gestalten:
    Individuelle Wege finden – in der Schule und zu Hause
    Kontakt: esther.geisler@aon.at

Ausführliche Informationen zu Irmela Wiemann finden Sie auf ihrer Homepage.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich strebt Vereinheitlichung von Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern an

Posted on Juli 30, 2016. Filed under: Bewerber, International | Schlagwörter: |

Im Artikel „Pflegekinder: Regeln uneinheitlich“ in Der Standard vom 29.07.2016 wird berichtet, dass die Regeln für die Aufnahme von Pflegekindern in Österreich vereinheitlicht werden sollen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“.

Vorträge:

  • Dirk Schäfer: „Zusammenarbeit mit Eltern, deren Kinder in einer Pflegefamilie leben“
  • Irmgard Köster-Goorkotte: „Wie viel Herkunft braucht ein Kind für seine Zukunft?“

Workshops:

  • Zusammenarbeit mit allen Beteiligten
  • Eltern sein ein Leben lang
  • (Persönliche) Kompetenzen in Bezug auf die Einbindung von Herkunftseltern
  • Die Herkunftsfamilie aus der Perspektive der Kinder
  • Familien haben die Lösung (?)
  • Der Familienrat – Family Group Conference
  • Lösungsfokussierte Praxis

Anmeldungen sind noch bis zum 06.05. möglich.

Programmflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Karenz für Pflegeeltern durchgesetzt!

Posted on Januar 25, 2016. Filed under: International, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Eltern für Kinder Österreich verkündet, dass seit 01.01.2016 nach jahrzehntelangen Bemühungen die Karenz für Pflegeeltern in Österreich endlich durchgesetzt werden konnte.

Das „Vereinbarkeitspaket“ wurde vom Nationalrat beschlossen und besagt, dass Personen, die ein Pflegekind in die Familie aufnehmen, einen rechtlichen Anspruch auf Karenz sowie Elternteilzeit haben. Bisher war eine Karenz für Pflegeeltern nur dann möglich, wenn ein Kind in Adoptionsabsicht in unentgeltliche Pflege genommen wurde.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Homo-Paare bei Adoption gleichgestellt

Posted on Januar 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Nachrichten.at berichtet im Artikel „Ab 2016 hat Österreich ein absolut liberales Adoptionsrecht“, dass schwule und lesbische Paare in Österreich ab 01.01.2016 aufgrund eines Urteils des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) bei der Adoption die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare haben. Heiraten dürfen sie jedoch noch nicht.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“ am 31.05. in Linz/Österreich

Posted on Januar 6, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

plan B gem. GmbH  veranstaltet am 31.05. in Linz / Österreich eine Fachtagung zum Thema „Zwischen Zukunft und Herkunft. (Neue) Handlungsansätze zur Einbindung von Herkunftseltern“.

Herkunftseltern erleben die Fremdbetreuung ihres Kindes als grundlegenden Einschnitt in ihre gesamte Familiensituation und als elementare Veränderung ihres bisherigen Lebens. Empirische Befunde belegen, dass Herkunftseltern an der Entwicklung ihres Kindes interessiert sind und bereit dazu, Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus machen fachliche Erkenntnisse deutlich, dass für eine erfolgreiche Entwicklung eines Kindes in einer stationären Einrichtung oder einer Pflegefamilie die Einbeziehung der Herkunftseltern in den Hilfeprozess von zentraler Bedeutung ist.

Ziel der Elternarbeit ist es, die Herkunftseltern als unmittelbar Beteiligte zu befähigen, ihre Elternschaft in veränderten Lebens- und Rahmenbedingungen zu finden und wahrzunehmen, um die Entwicklung ihres Kindes positiv und verantwortlich zu unterstützen und zu begleiten.

Konflikte zwischen den Beteiligten einer Fremdbetreuung sind gerade vor dem Hintergrund von teilweise sehr unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Erwartungen gewissermaßen vorprogrammiert und müssen geklärt werden. Schließlich zielt Elternarbeit immer darauf ab, eine Grundlage dafür zu schaffen, dass aufkommende Konflikte gemeinsam verhandelt und gelöst werden können. Die Fachtagung will sowohl Erkenntnisse aus der Wissenschaft als auch Erfahrungen und neueste Konzepte aus der Praxis von Herkunftselternarbeit vorstellen. Dabei wird der Blick auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen, auf das „alte“ und „neue“ Familiensystem wie auch auf die beteiligten Fachpersonen gerichtet.

Anmeldungen sind bis zum 06.05. möglich.

Programmflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Partizipation – Anspruch und Wirklichkeit. Gelingendes Leben braucht Beteiligung“ am 14.04. in Linz, Österreich

Posted on Januar 20, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 14.04.2015 eine Fachtagung zum Thema „Partizipation – Anspruch und Wirklichkeit. Gelingendes Leben braucht Beteiligung“ in Linz, Österreich.

Referenten:

  • Univ.-Prof. DDDr. Clemens Sedmak: Kinder und das gute Leben – Zentrale Elemente einer guten Kindheit
  • Prof. Dr. Klaus Wolf: Partizipation von Pflegekindern und Eltern – Neue Forschungsergebnisse
  • Julia Kastner und Petra Haase: Ich seh, ich seh – was du nicht siehst (Präsentation aus den theaterpädagogischen Workshops mit Pflegekindern)
  • Irmela Wiemann: Konkrete Umsetzung der Beteiligung: Was brauchen die Kinder?

Anmeldeschluss ist der 20.03.2015.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aufgehoben

Posted on Januar 15, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Das österreichische Verfassungsgericht gab der Klage eines lesbischen Paares statt. Eine der Frauen hatte die Tochter ihrer Partnerin adoptiert – gemeinsam ein fremdes Kind aufzunehmen, war ihnen jedoch verboten. Das Urteil hat weitreichende Folgen, denn es kippt das bisher bestehende Adoptionsverbot für homosexuelle Paare in Österreich.

Pressespiegel:

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wenn Liebe allein nicht reicht … Hyperaktiv, verhaltensauffällig, impulsiv, distanzlos, Lernschwierigkeiten oder vielleicht doch FASD?“ am 30.10. in Leonding, Österreich

Posted on August 30, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

plan B gem. GmbH aus Oberösterreich läd Pflege-, Adoptiv- und Krisenpflegeeltern, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagog/innen, Berater/innen und alle am Thema Interessierten zur Fachtagung „Wenn Liebe allein nicht reicht … Hyperaktiv, verhaltensauffällig, impulsiv, distanzlos, Lernschwierigkeiten oder vielleicht doch FASD?“ am 30.10. nach Leonding ein.

Referentin wird Gisela Michalowski, die Vorsitzende von FASD Deutschland e.V. sein.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel „Forscherin: Bindung hat nichts mit Blut und Genen zu tun“

Posted on Mai 12, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Standard veröffentlicht am 11.05.2014 das Interview „Forscherin: „Bindung hat nichts mit Blut und Genen zu tun“ mit der Kulturanthropologin Katharina-Maria Loy, die zum Thema Auslandsadoption als Form sozialer Reproduktion forschte.

Für ihre Diplomarbeit führte Frau Loy in Wien Interviews mit acht Frauen. Die Ergebnisse erschienen 2013 im Tectum-Verlag unter dem Titel „Adoption im Ausland und Familienbildung“.

nähere Informationen zum Buch

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: „Das Kind in der Schachtel“

Posted on Mai 8, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Am 09.05. startet in Österreich der Dokumentarfilm „Das Kind in der Schachtel“ im Kino. Er errang den Publikumspreis der Diagonale – Festival des österreichischen Films, Graz, 2014. Mit diesem „etwas anderen Film zum Muttertag“ dokumentiert Regisseurin Gloria Dürnberger ihre Spurensuche als Pflegekind.

Regiestatement von Gloria Dürnberger: „So verschieden wir Menschen auch sind, haben wir doch alle eines gemeinsam: eine Mutter. Wie definiert man „Mutter“ eigentlich? Genügt es, einen Menschen auf die Welt zu bringen, um dessen Mutter zu sein? Und wenn ja, wie bezeichnet man jene Person, die diesen Menschen dann großzieht, ihm vieles beibringt und sich ein Leben lang um ihn kümmert? Wer ist das dann?

Ich war 8 Monate alt, als mich meine Mutter weggegeben hat. Ich wuchs in einer Pflegefamilie auf, die ich als „meine Familie“ empfand. Meine leibliche Mutter kam alle zwei Wochen für exakt 2 Stunden zu Besuch und betonte dabei gerne und oft ihren Status als meine „Mutter“. Ich empfand sie als merkwürdige Tante. Doch da mir gesagt wurde, sie wäre meine Mutter und auch sie selbst so darauf bestand, wünschte ich mir, von ihr geliebt zu werden. Von ihr als Mensch gesehen und erkannt zu werden. Sie berühren zu dürfen, ihr nahe zu sein. Eigentlich hatte ich diese Gefühle, diesen warmen und liebevollen Umgang mit anderen Menschen. Mit meiner Pflegemutter, meinem Pflegevater und meinen Pflegegeschwistern.

Mein Leben lang war die Verwirrung darum, wer meine Mutter und wer meine Familie ist, alltäglich für mich. Dabei schienen meine Gefühle zur Klärung dieser Frage zweitrangig zu sein. Die Gesellschaft um mich spiegelte mir ganz klar, dass meine „Mutter“ jene Frau ist, die mich geboren hat.

Gleichzeitig wurde mir auch transportiert, dass eine „Mutter“ eine fürsorgliche, sich aufopfernde, liebende Person wäre. Ein blumiges Bild von tiefer und inniger Liebe, das so gar nicht zu dem passen wollte, was ich für meine leibliche Mutter empfand: Befremden, Verstörung und Distanz.

Diese widersprüchliche Situation formierte eine Beziehung zu meiner leiblichen Mutter Margit, der ich in diesem Film nachgegangen bin. „Das Kind in der Schachtel“ ist eine Momentaufnahme dieser inneren Suche und ein Einblick in eine Geschichte, die als Beispiel für viele andere Lebensgeschichten dient. Es war mir ein Anliegen, diesen Film nicht mit Fakten zu füllen, sondern dem Zuschauer/der Zuschauerin eine emotionale Reise anzubieten, die Raum lässt für eigene Assoziationen, Erlebnisse und Interpretationsmöglichkeiten.“

zur Homepage des Filmes

zum Interview „Es braucht so viel Härte“ mit der Regisseurin im Neuen Volksblatt vom 08.05.2014

Trailer:

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Internationale Konferenz „Kindliche Entwicklung und der Faktor Stress“ am 13./14.09. in Wien

Posted on März 13, 2014. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, International, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

INPP Österreich und Schweiz lädt zur 22. internationalen Konferenz „Kindliche Entwicklung und der Faktor Stress“ ein, die am 13./14.09. in Wien stattfinden wird.

Sie richtet sich an (Heil-, Sonder-, Sozial-) Pädagogen, Lehrer, Erzieher, Kinderärzte und Allgemeinmediziner, Psychotherapeuten, Logopädaen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Hebammen und alle, die in der Bildung, Erziehung, Förderung und Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen tätig sind.

Referenten sind u.a. Prof. Dr. Joachim Bauer aus Freiburg, der über die neurobiologischen Fundamentalsysteme in der kindlichen Entwicklung sprechen wird, Dr. Christa Einspieler aus Graz, deren Thema der gestresste Fötus ist, Dr. Christina Whiteus von der Yale Universität, die gerade ihre aufsehenerregende Studie über die schädliche Wirkung von zuviel Stimulation auf die Gehirnentwicklung publiziert hat, Sally Goddard Blythe aus Chester, die über neuromotorische Unreife bei Kindern referiert, Prof. Heinz Prechtl aus Graz, der über seine Arbeit mit entwicklungsverzögerten Kindern berichtet, eine Schulleiterin aus Langenstein, die ihr Schulkonzept für Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen vorstellt, Prof. Walter Lichtensteiger aus Zürich über hormonaktive Substanzen als mögliche Ursachen für ADHS, Prof. Bruno Maggi aus Zürich über die Entstehung von KISS unter der Geburt, einführend wird Frau Susanne Brandsteidl vom Wiener Stadtschulrat sprechen.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kino-Tipp: „Talea“

Posted on September 13, 2013. Filed under: International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In Österreich startet dieser Tage das bemerkenswerte und bereits mehrfach ausgezeichnete Filmdebüt „Talea“ (Talea bedeutet Steckling, Spross) von Regisseurin Katharina Mückstein.

Das sensible Jugend-Drama handelt von der Beziehung der 14-jährigen Jasmin (Sophie Stockinger) zu ihrer Mutter Eva (Nina Proll), die gerade aus der Haft entlassen wurde. Eine Geschichte über die Suche nach Nähe und Anerkennung.

Filminfo: Sommerferien. Alle freuen sich auf den Urlaub in Italien, nur Jasmin nicht. Jasmin ist sehnsüchtig. Sie will bei Eva sein, ihrer Mutter, von der sie lange Zeit getrennt leben musste. Seit Wochen umkreist Jasmin Eva, sie gibt nicht auf, auch wenn sie abgewiesen wird. Nach einem Streit haut Jasmin ab und es gelingt ihr schließlich, Eva zu einer gemeinsamen Fahrt aus der Stadt zu überreden. Die beiden kommen einander näher – mal wie Freundinnen, mal wie Mutter und Tochter. Eine erste gemeinsame Zigarette, tanzen in der Dorfdisco und Streifzüge durch die Wälder. Doch Erwartungen und Bedürfnisse des Mädchens und seiner Mutter klaffen immer wieder weit auseinander, ganz besonders, als ein Mann Evas Aufmerksamkeit erregt und die wachsende Nähe zwischen Mutter und Tochter stört.

zur Homepage des Filmes

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Auch Salzburg akzeptiert nun homosexuelle Pflegeelternbewerber

Posted on Juni 20, 2013. Filed under: Bewerber, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Salzburger Nachrichten berichten am 18.06.2013 im Artikel „Pflegeeltern: Homosexuelle Paare werden gleichgestellt“, dass nach Wien, Steiermark, Oberösterreich und Tirol nun auch das Bundesland Salzburg bei der Vergabe von Pflegeelternschaften homosexuelle und heterosexuelle Paare gleichstellt. In den anderen österreichischen Bundesländern ist homosexuellen Menschen eine Pflegeelternschaft nur als Einzelperson möglich.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: „Suche nach idealen Eltern für elternlose Kinder“

Posted on Februar 18, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Artikel „Suche nach idealen Eltern für elternlose Kinder“ vom 17.02.2013 macht Der Standard die Kriterien der Wahlelternschaft für Pflege- und Adoptiveltern in Österreich zum Thema.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Schreibwettbewerb „“Adoptionsgeschichten“

Posted on April 19, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Pflegeelternverein Steiermark ruft anläßlich des zehnten Geburtstages seines Internetangebots www.adoptionsberatung.at auf zu einem Schreibwettbewerb unter dem Motto „Adoptionsgeschichten. Geschichten und Gedichte zum Thema Adoption„.

Menschen aller Altersstufen, die eine direkte, indirekten oder wie auch immer geartete (z.B. literarische) Beziehung zum Thema „Adoption“ haben, sind eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Der Wettbewerb ist offen für Betroffene und Schreibende, die ihre Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse zu Papier bringen wollen.

Alle Beiträge sind zwischen 1. Mai und 1. August 2012 per Mail zu übermitteln.

Eine Jury wird Preise in der Gesamthöhe von € 1.500,00 vergeben. Im September 2012 werden die PreisträgerInnen bekannt gegeben. Für Oktober 2012 ist eine Festveranstaltung und Lesung in Graz geplant.

Nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wien sucht verstärkt Migranten als Pflegeeltern

Posted on März 29, 2012. Filed under: Bewerber, International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Vom Anstieg der Migranten unter Pflegekindern sowie Pflegeelternbewerbern in Wien berichtet der Artikel „Muslime als Pflegeeltern gesucht“ in der Wiener Zeitung vom 28.03.2012.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Anstellung für Pflegeeltern in der Steiermark ab 2012 möglich

Posted on November 27, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Ab dem kommenden Jahr können sich steirische Pflegeeltern für ihre Arbeit anstellen lassen. Bislang erhielten Pflegeeltern zwar monatlich Pflegegeld für die Betreuung der Kinder, mussten für ihre Versicherung aber selbst aufkommen.

Ab dem kommenden Jahr können Pflegeeltern zwischen drei Varianten wählen: Sie können sich anstellen lassen oder sich selbst versichern und ein monatliches Zusatzgeld bekommen – was allerdings beides mit zusätzlichen Aufgaben verbunden ist – oder sie können alles belassen, wie es ist und allein das Pflegegeld beziehen.

Pflegeelternverein „sehr erfreut“
Das sei ein riesiger Fortschritt, sagt Friedrich Ebensberger vom steirischen Pflegeelternverein: „Grundsätzlich begrüßen wir das natürlich sehr. Das ist eine Forderung, die hat eine ganz lange Geschichte, und dass es jetzt nach diesen vielen Diskussionen und Bemühungen gelingt, ist für uns eine sehr erfreuliche Entscheidung.“

„Anerkennung der Arbeit“
Auf die Frage, ob die Möglichkeit einer Anstellung auch dazu führen wird, dass jetzt mehr Menschen Pflegeeltern werden wollen, meint Ebensberger: „Mit Sicherheit ist es für den einen oder anderen ein Anreiz, um sich für diese Aufgabe zu interessieren. Die wesentliche Entscheidung wird es wahrscheinlich nicht sein, aber ich sehe es nicht nur unter dem Gesichtspunkt, eben die Ressource der Pflegeplätze zu sichern, ich sehe es auch als eine Anerkennung der Arbeit, die Pflegeeltern leisten.“

Bessere Differenzierungen möglich
Wer zusätzliches Geld bezieht, muss aber auch zusätzlich zur Betreuung der Kinder neue Qualitätsstandards erfüllen, zum Beispiel Betreuungsprotokolle ausfüllen oder Weiterbildungen besuchen. „Grundsätzlich muss man dazu sagen, Pflegeverhältnisse sind ja sehr unterschiedlich, es gibt Pflegeverhältnisse, die laufen im Prinzip ganz ähnlich wie eine Adoption bis hin eben zu Pflegeverhältnissen, die äußerst schwierig sind. Insofern ist es gut, dass es auch ein Differenzierung der Pflegeleistungen gibt, die den Eltern abverlangt wird“, so Ebensberger.

Den Staat kostet ein Kind, das auf einem Pflegeplatz betreut wird, laut Ebensberger rund 15 Euro am Tag; wird es in einer Wohngemeinschaft untergebracht, belaufen sich die Kosten auf 100 Euro pro Tag und mehr.

Link: Pflegeelternverein Steiermark

Quelle: ORF.at

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Wiener Landtag beschließt Elternkarenz für Pflegeeltern – Schritt zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare

Posted on Juni 30, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe | Schlagwörter: , |

Wien (OTS) – Pflegeeltern, die bei der Stadt Wien beschäftigt sind, erhalten künftig die gleichen Rechte wie Adoptiveltern. SPÖ und Grüne wollen in der morgigen Sitzung des Wiener Landtages einen entsprechenden Initiativantrag beschließen. Konkret erhalten Pflegeeltern in Hinkunft Anspruch auf Elternkarenz sowie auf Teilzeitbeschäftigung zur Pflege eines Kindes. Bisher war diese Möglichkeit Adoptiveltern bzw. leiblichen Eltern vorbehalten. Notwendig für diese Änderung sind Novellen der Dienstordnung, der Besoldungsordnung sowie der Vertragsbedienstetenordnung.

„Pflegeeltern leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft, in dem sie Kinder, die aus schwierigen familiären Situationen kommen, bei sich aufnehmen. Wir wollen sie daher bestmöglich unterstützen und ihnen die gleichen Rechte wie allen anderen Eltern einräumen“, so die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger.

Die Gleichstellung von Pflegeeltern bei Karenz- und Teilzeitanspruch sei auch für gleichgeschlechtliche Paare von besonderer Bedeutung, ergänzt Frauenberger. Wien werde hier wieder seiner österreichweiten Vorbildrolle gerecht. Gleichgeschlechtliche Paare dürfen laut geltendem Bundesgesetz keine Kinder adoptieren und ihnen bleiben auch die Möglichkeiten der medizinisch unterstützten Fortpflanzung verwehrt.  Pflegeelternschaft ist für sie daher oft die einzige Möglichkeit, gemeinsam Kinder aufzuziehen – zumindest wenn Sie in Wien, Salzburg oder der Steiermark leben. Andere Bundesländer verwehren gleichgeschlechtlich Liebenden auch die Möglichkeit der Pflegeelternschaft. (lac)

Quelle: Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien vom 29.06.2011

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

5. Internationale Netzwerkkonferenz zur Pflegekinderhilfe vom 19.-21.09. in Graz/Österreich

Posted on Juni 20, 2011. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die 5. Internationale Netzwerkkonferenz zur Pflegekinderhilfe wird vom 19.-21.09. in Graz in Österreich stattfinden. Im Juni 2007 fand die erste internationale Forschungstagung an der Universität Siegen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus insgesamt zehn europäischen Ländern statt. Der Austausch mit Wissenschaftlern aus anderen Ländern über ihre Forschung zum Aufwachsen in Pflegefamilien stellt ein zentrales Element der Aktivitäten des Netzwerkes dar.

Als Vorträge und Workshops werden 2011 angeboten:

Montag, 19.09.2011

  • Eröffnung & Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer, Rektor der KF-Univ. Graz,
    Univ.-Prof. Dr. Josef Scheipl, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft,
    Dr. Friedrich Ebensperger, Geschäftsführer vom Pflegeelternverein Steiermark – Kinder- und Jugendförderung und
    Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen
  • Cacinovic Vogrincic, Gabi ,Kovac, Nadja (Lubljana, SI):
    Procedures, Organization and Standards in the field of Foster Care
  • Grujic, Dobrila (Beograd, RS):
    Development of Foster Care in Serbia
  • Delgado, Paulo (Porto, PT):
    Foster Care in Portugal

Dienstag, 20.09.2011

  • Workshop 1
    Brousek, Elisabeth; Reichl-Roßbacher (Wien, AT):
    Besuchskontakte und Bildungschancen von Wiener Pflegekindern
  • Workshop 2
    Studer, Tobias (Zürich, CH):
    Der Pflegekinderbereich als Indikator einer Entdemokratisierung der Sozialen Arbeit
  • Workshop 3
    Canali, Cinzia; Vecchiato, Tiziano (Padua, IT):
    Measuring the life space of children
  • Workshop 4
    Etschmann, Katharina (Linz, AT):
    Pflegemütter zwischen Familienideologie und Professionalisierung. Zur Anwendbarkeit des Care Work-Ansatzes auf Pflegepersonen im Angestelltenverhältnis.
  • Workshop 5
    Grietens, Hans (Groningen, NL):
    When birth parents speak…
  • Workshop 6
    Gassmann, Yvonne; Raulf, Barbara (Zürich, CH):
    Pflegekinder-Aktion Schweiz
  • Bergh, Peter van den (Leiden, NL):
    Placement Foster Care
  • Biehal, Nina (York, UK):
    Family contact for children in long-term Foster Care
  • Lopez, Monica (Oviedo, ES):
    Family reunification for children in Foster Care

Mittwoch, 21.09.2011

  • Workshop 7
    Leitner, Christine (Graz, AT):
    Pflegeeltern mit Pflegekindern aus anderen Kulturkreisen
  • Workshop 8
    Brousek Elisabeth; Hoyer, Anke (Wien, AT):
    Erfahrungen von Pflegekindern mit ihren (Pflege-)Geschwistern
  • Workshop 9
    Lercher, Gertrude (Graz, AT):
    Familienpädagogische Unterbringung mit Rückführungsoption (FPU) – ein Projekt des Pflegeelternvereins Stmk.
  • Workshop 10
    Gassl ,Alexandra; Gössler, Monika; Hofer, Carmen; Rothdeutsch, Christina (AT):
    Forschungsgruppe des Arbeitsbereiches Sozialpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der KFU Graz
  • Bullock, Roger (Dartington, UK):
    Foster Care and criminality: results of a thirty year follow up study
  • Wolf, Klaus; Reimer, Daniela; Schäfer, Dirk; Pierlings, Judith (Siegen, DE):
    Biographische Prozesse bei Pflegekindern: Welche Faktoren führen zu besonders günstigen und welche zu besonders ungünstigen Entwicklungsverläufen?

Programmübersicht mit Zeitplan (pdf)

Tagungsgebühr (regulär):                           € 70,–
Für TeilnehmerInnen aus Osteuropa:   € 40,–
Für Pflegeeltern und Studierende:          € 20,–

Anmeldungen bis zum 9. September 2011 möglich unter:  anneliese.pirs@uni-graz.at

Homepage des Netzwerks „Foster Care Research“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel „Heim ins Land der Väter“ – Adoption farbiger Besatzungskinder in Österreich

Posted on Dezember 25, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Im Artikel „Heim ins Land der Väter“ berichtet Zeit Online am 22.12.2010 ausführlich von einem verdrängten Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Farbige Besatzungskinder wurden aus Österreich in die USA abgeschoben und dort in Adoptivfamilien gegeben.

Autor Niko Wahl arbeitet gemeinsam mit anderen Historikern daran, ein Projekt zu etablieren, durch das die seinerzeit in den USA adoptierten Besatzungskinder ausgeforscht und ihre Biografien dokumentiert werden sollen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Fachtagung „Pflegeeltern – Profession oder Lebensaufgabe?“ am 09.11. in Linz

Posted on September 20, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Verein Pflege- und Adoptiveltern Oberösterreich lädt am 09.11. nach Linz zur Fachtagung 2010 „Pflegeeltern – Profession oder Lebensaufgabe?“ mit Vorträgen und Podiumsdisskusion ein.

Im Pflegekinderwesen haben sich zum Thema Professionalität von Pflegeeltern verschiedene Haltungen entwickelt. Sollen Pflegeeltern so viel Wissen wie möglich vermittelt bekommen, um selbst möglichst jede Situation professionell handhaben zu können? Oder sollen sie einfach Familien sein, die von einem professionellen Umfeld gut begleitet werden?

Es werden die Anforderungen an Pflegeeltern (auch mit ihren Widersprüchlichkeiten) unter diesem Aspekt mit wissenschaftlich forschenden und praktisch tätigen Referent/innen aus Österreich und Deutschland beleuchtet:

  • Prof. Dr. Bruno Hildenbrand:
    Die Vorbereitung und Begleitung von Pflegefamilien als Bildungsprozess
  • Dipl. Päd. Hildegard Niestroj:
    Die Pflegeeltern als sichere Basis für das vernachlässigte oder misshandelte Kind – betrachtet unter bindungstheoretischen Aspekten
  • Mag. Reinhold Rampler:
    Familie auf Zeit – Paradoxon oder Modell?
  • Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolf:
    Welche Unterstützung brauchen Pflegeeltern? Belastungen und Ressourcen von Pflegemüttern und Pflegevätern
  • Dipl. Sozialarbeiterin Katharina Etschmann:
    Professionalisierung von Pflegeeltern aus feministischer Sicht“

Nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich – Neue Modelle: Ankerfamilie und Gastfamilie

Posted on Juni 15, 2009. Filed under: International, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Neue Modelle: Ankerfamilie und Gastfamilie
Seit einigen Monaten gibt es in Vorarlberg neben dem Modell der Pflegefamilie auch sogenannte Anker- und Gastfamilien. Bislang haben vier Jugendliche und sechs Kinder damit ein Zuhause gefunden. Der Bedarf ist aber weitaus größer.

Möglichkeiten für ältere Kinder
Rund 240 Kinder und Jugendliche in Vorarlberg sind derzeit in Pflegefamilien untergebracht. Gewalt und soziales Leid haben ein Weiterleben in ihrem Zuhause unmöglich gemacht.

Seit wenigen Monaten gibt es in Vorarlberg neben dem Modell der Pflegefamilie aber auch sogenannte Anker- und Gastfamilien. Sie sollen vor allem ältere Kinder und Jugendliche auffangen. Denn Babies sind grundsätzlich einfacher zu vermitteln als ältere Kinder.

Vier Jugendliche in „Gastfamilien“
Seit Februar haben über das Projekt „Gastfamilien“ der Psychosozialen Gesundheitsdienste vier Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren ein – je nach Bedarf – vorübergehendes oder langfristiges Zuhause gefunden. Projektleiterin Bettina Längle-Steiner geht aber davon aus, dass allein heuer noch zehn Jugendliche eine Gastfamilie brauchen.

Sechs Kinder in „Ankerfamilien“
Für die etwas jüngeren, also die Sechs- bis 12-Jährigen, sucht parallel dazu der Pflegekinderdienst des Vorarlberger Kinderdorfes sogenannte Ankerfamilien. Auch hier gehen die Fachleute von etwa zehn benötigten Familien pro Jahr aus. Aktuell sind sechs Kinder untergebracht.

Zusammenleben kann ausprobiert werden
Die Einrichtungen bieten fachliche Vorbereitung und regelmäßige Unterstützung für die künftigen Eltern an. Das gemeinsame Zusammenleben kann zunächst ausprobiert werden.

Quelle: Vorarlberg.ORF.at vom 15.06.09

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Rekord an Kindern in Tiroler Heimen

Posted on April 6, 2009. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

So viele Tiroler Kinder wie noch nie leben in Heimen, Pflegefamilien und betreuten Einrichtungen.

INNSBRUCK – Trauriger Rekord der Jugendwohlfahrt. Die stark steigende Anzahl der Fälle von Gewalt, Missbrauch, Sucht oder Überforderung der Eltern wird immer mehr Tiroler Kindern zum Verhängnis – die TT berichtete.

500 Heimkinder
Rund 780 Kinder konnten im Vorjahr nicht mehr in ihrer eigenen Familie bleiben. Sie landeten im Kinderheim, in einer Pflegefamilie oder anderen Betreuungseinrichtungen. Fast 500 Kinder davon waren in so genannter Fremdunterbringung, dazu kommen noch mehr als 280 Kinder in den 207 Tiroler Pflegefamilien. Und die Zahl derer, die von ihren leiblichen Eltern getrennt werden müssen, nimmt laufend zu. „Die eigene Familie ist leider nicht immer das Beste für das Kind”, zieht die Leiterin der Abteilung Jugendwohlfahrt des Landes, Monika Rass-Schell Bilanz.

„Wir bemühen uns für die Kinder um die bestmögliche Lösung. Solange es irgendwie geht – und keine akute Gefahr besteht – versuchen wir, sie bei den Eltern zu belassen.” Krisenfamilien werden in diesem Fall ambulant betreut. Sozialarbeiter gehen dafür stundenweise zu den Familien und helfen ihnen, die Krise zu bewältigen. Die Fremdunterbringung ist die letzte Konsequenz, an der allerdings immer häufiger – zumindest vorübergehend – kein Weg vorbeiführt. Psychische Erkrankungen alleinerziehender Mütter, Alkohol, harte Drogen, Gewalt, sexueller Missbrauch oder auch Scheidungsszenarien, die dem Kind nicht mehr zuzumuten sind, sind nur einige Gründe dafür, warum Kinder nicht bei den leiblichen Eltern bleiben können.

Heim an Grenze
So ist das Landeskinderheim in Axams voll ausgelastet. „Wir sind eigentlich immer pumpvoll”, sagt der Leiter Dietmar Mutschlechner. Derzeit sind 33 Kinder von Null bis 18 Jahren in seiner Einrichtung. „Vor allem in unserer Jugendwohngemeinschaft könnten wir immer mehr Plätze brauchen”, schildert er. Denn für Jugendliche gibt es kaum Alternativen zum Heim. Kleinkinder werden dagegen so rasch wie möglich an Pflegefamilien vermittelt. Sie bleiben durchschnittlich wenige Tagen bis vier Monate im Heim. Aber in manchen Fällen kann es bis zu eineinhalb Jahre dauern. „Für die meisten Kleinkinder ist die Pflegefamilie die beste Lösung”, erklärt Mutschlechner. Weil sie dort in einem relativ normalen familiären Umfeld aufwachsen. Pflegeeltern werden nach strengen Kriterien ausgewählt und müssen einen speziellen Kurs besuchen. „Wir schauen uns die Motive der Pflegebewerber sehr genau an”, erklärt Romana Hinteregger, die den Pflegeelternkurs begleitet.

Keine versteckte Adoption
Denn ein Pflegekind ist kein Adoptivkind. Die leiblichen Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind zurückzubekommen. Das Jugendamt versucht außerdem von Anfang an, den Kontakt zwischen den leiblichen Eltern, den Pflegeeltern und den Kindern zu fördern. „Wir bemühen uns, dass die Eltern freiwillig ihr Kind den Pflegeeltern überlassen.” Nur in seltenen Fällen kehrt das Pflegekind zu seinen leiblichen Eltern zurück. Von den Heimkindern kommt immerhin rund die Hälfte irgendwann wieder in die eigene Familie. „Manchmal ist das mit großer Sorge unserer Sozialarbeiter verbunden, aber die leiblichen Eltern haben Rechte, die zu respektieren sind”, erklärt Mutschlechner. „Auch wenn es im Sinne des Kindeswohles manchmal besser wäre, das Kind bliebe im Heim.” Etwa zwei Drittel der Rückführungen sind nicht erfolgreich.

Kosten

  • Pflegeeltern bekommen je nach Alter des Pflegekindes zwischen 347,30 und 571,50 Euro monatlich 14 Mal im Jahr.
  • Ein Heimplatz kostet zwischen 90 und 130 Euro pro Tag.
  • 2008 verzeichnete die Jugendwohlfahrt 1448 Fälle von ambulanter Familienbetreuung.

Quelle: Artikel in tt.com von Maria Reisigl vom 04.04.09

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Österreich: Stopp für Adoptionen aus Äthiopien

Posted on Februar 12, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, International, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

INNSBRUCK – Nach zwei Fällen in Niederösterreich, in denen Kinder als vermeintliche Waisen vermittelt wurden (wir berichteten), sind nun Adoptionen aus Äthiopien in Österreich gestoppt worden. Wer aus Staaten Kinder adoptiert, die nicht für seriöse Regelungen sorgen können, „hat keine Garantie, dass alles Rechtens ist“, sagt Marion Zeillinger vom Verein „Eltern für Kinder“, der Infos rund um die Adoption bietet, Adoptionskurse veranstaltet, aber nicht vermittelt. In den vergangenen zwei Jahren wurden allein nach Tirol 25 Kinder aus Äthiopien vermittelt – über die Vereine „Family for you“ (FFY) und „Bridge to Ethiopia“. „Der Stopp ist sicher so lange aufrecht, bis alle offenen Fragen geklärt sind. Viele Familien haben schon recherchiert“, so Zeillinger. Auch wenn FFY „viel aufgebaut hat, ist man zu naiv gewesen. Man hätte mehr kontrollieren müssen, was aber auf diese Entfernung schwer ist“, meint Zeillinger. Daher sollten Eltern, die sicher gehen wollen, „nur Kinder aus Länder adoptieren, die die Haager Konvention unterzeichnet haben“.

Und: „In Ländern mit viel Korruption kann Adoption schnell zum Kinderhandel werden. Stellen Sie sich vor, in einem Land leben in den Waisenheimen 80 Prozent Buben und 20 Prozent Mädchen. Will man unbedingt ein Mädchen, versuchen die Heime eines zu finden – mit allen Mitteln, denn die Finanzierung des Heimes hängt meist davon ab.“ Rund die Hälfte der Auslandsadoptionen ist laut Zeillinger illegal, „aber möglich – mit Tricks, die ich nicht in den Medien nennen will“. Die neue Justizministerin Claudia Bandion-Ortner hat bereits ein neues Auslandsadoptions-Gesetz vorgenommen – ein Entwurf liegt vor. (wa)

Artikel von tt.com vom 24.01.09

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( 1 so far )

Illegale Auslandsadoptionsvermittlungen in Österreich

Posted on Januar 19, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, International, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz) In Österreich wurden Fälle bekannt, bei denen Auslandsadoptionen aufgrund gefälschter Papiere zustande kamen. Der Verdacht auf Kinderhandel steht im Raum. Family for you (FFY), der einst größte private Auslandsadoptionsverein in Österreich beendete aufgrund dieser Vorwürfe im letzten Jahr seine Vermittlungstätigkeit. In den sieben Jahren seines Wirkens brachte FFY knapp 400 Kinder nach Österreich.

Die Zuständigkeit für Internationale Adoptionen liegt in Österreich bei den jeweiligen Ämtern der Landesregierungen. Es gibt keine ­zentrale Anlaufstelle für Adoptionswillige und keine einheitlichen Kontrollen oder Richt­linien. Von der Politik werden hier klare gesetzliche Regelungen zum Schutz der Kinder und ihrer Familien gefordert.

Profil online berichtet von den beiden illegal zustande gekommenen Adoptionen aus Äthiopien und dem Engagement einer weiteren Familie, die selbst aufwändig recherchierte, dass ihr Kind glücklicherweise wirklich ein Findelkind war.

Artikel „Adoptionsskandal um äthiopische Kinder: Zwei äthiopische Kinder Mütter klagen an“ aus Profil online vom 16.01.09

Lesen Sie auch unsere Übersetzung eines amerikanischen Artikels über Korruption im Bereich Auslandsadoption „Willkommene Lüge“ vom 22.12.08

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wenn die Erschöpfung den Alltag bestimmt

Posted on Dezember 22, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Tagespflege | Schlagwörter: |

Der Begriff des Burn-Outs ist in aller Munde, wird aber als Symptom häufig Menschen zugeschrieben, die in hochbezahlten, aber stressigen Management-Jobs tätig sind. Völlig übersehen wird in solchen Zuschreibungen, dass das Burn-Out-Syndrom sehr häufig  Personen betrifft, die in helfenden Berufen tätig sind, deren Arbeit oft schlecht oder gar nicht bezahlt ist und gesellschaftlich leider nicht hoch bewertet wird. Eltern, Tagesmütter und Pflegeeltern sind demnach sehr gefährdet an einem Burn-Out-Syndrom zu erkranken…

zum Artikel „Wenn die Erschöpfung den Alltag bestimmt“

Quelle: Eltern für Kinder Österreich

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Elementar – Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern

Posted on Oktober 23, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Zum Thema Männer in Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es bisher kaum empirische Forschung. Am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck wird deshalb ein bundesweites Forschungsprojekt durchgeführt, das die Ausbildungs- und Berufswege von Männern im Bereich der Elementarpädagogik in Österreich untersucht.

Kinder sind nicht nur Frauensache. Immer mehr Männer gestalten als Väter oder als Fachkräfte die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit – bereits im Kindergarten. Sie sind „elementar“ im wahrsten Sinn des Wortes.

Männer im Kindergarten sind:

  • beliebt bei den Kindern
  • willkommen bei Kolleginnen und Kollegen
  • anerkannt bei den Eltern und
  • gefragt bei Arbeitgebern.

Der Stellenwert von Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit nimmt weiter zu. Gut ausgebildete Fachkräfte – Männer wie Frauen – sind in diesem rasch wachsenden Bereich so gefragt wie noch nie. Es gibt keine bessere Zeit im Kindergarten zu arbeiten als jetzt. Die Ausbildungswege werden vielfältiger und in naher Zukunft auch auf Hochschulniveau angeboten werden.

Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern berichten auch von Problemen: Manchmal werde man von bestimmten Männern oder auch Frauen eher belächelt als respektiert. Die Anerkennung – auch beim Gehalt – könnte größer sein. Und die Ausbildung sei derzeit noch verbesserungswürdig. Insgesamt sei aber die pädagogische Arbeit mit Kindern ELEMENTAR!

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt

Quelle: Universität Innsbruck

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Aktuelle Länderberichte der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ)

Posted on Oktober 22, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Entwicklungen im jugend- und familienrechtlichen Bereich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) ist ein institutionalisiertes Diskussionsforum, das sich mit Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und des Jugend- und Familienrechts befasst. Ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter aus den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland an, die Organisationen und Institutionen aus Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe vertreten. Federführend auf deutscher Seite ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ.

Vom 21. – 26. September 2008 kam die IAGJ zu ihrer im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Arbeitstagung in Stein am Rhein zusammen. Thema des diesjährigen Arbeitstreffens: „Niederschwelligkeit oder Sanktionsdruck – Die Angebote der Jugendhilfe zwischen Heilsversprechen und Kontrollanspruch“. Diese Thematik war im Rahmen des Vorbereitungstreffens der Delegationsleiter und -leiterinnen im vergangenen Jahr in Zürich ausgewählt worden.

Ein festes Element der IAGJ-Tagungen bilden die sog. Länderberichte. Diese Berichte werden jeweils zu den Tagungen vorgelegt; sie geben die Entwicklung des Jugend- und Familienrechts der vergangenen zwei Jahre in den beteiligten Ländern wieder. Die strukturelle Gliederung dieser Berichte ist vorgegeben, womit ein Quervergleich zwischen den Ländern und das Verfolgen von Entwicklungen über mehrere Berichtszeiträume hinweg erleichtert werden.

Im Folgenden finden Sie die einzelnen Länderberichte für den Zeitraum 2006 – 2008:

Länderbericht Deutschland

Länderbericht Österreich

Länderbericht Schweiz

Länderbericht Niederlande

Die früheren Länderberichte und IAGJ-Tagungsberichte finden Sie auf den Webseiten der AGJ.
Autorin: Tanja Grümer, AGJ

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Artikel: Die ersten Tage bei einer Tagesmutter

Posted on Oktober 19, 2008. Filed under: International, Publikationen, Tagespflege | Schlagwörter: , |

Der Wechsel aus dem vertrauten Umfeld der Familie in die unbekannte Umgebung zur Tagesmutter stellt gerade für ein Kind in frühem Alter eine große Herausforderung dar. Es muss sich an eine neue Umgebung gewöhnen.

Mit dieser Eingewöhnungsphasen beschäftigt sich der Artikel von Pädadogin Katharina Marek-Baudisch für Eltern für Kinder Österreich.

Artikel: Die ersten Tage bei einer Tagesmutter

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...