Materialien der IGfH-Jahrestagung 2017 „Partizipative Hilfekulturen“ online

Posted on November 30, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Nachlese der IGfH-Jahrestagung „Partizipative Hilfekulturen gestalten und fordern – Eine Werkstatt-Tagung“ ist auf der Homepage der Jahrestagung abrufbar.

Die mit etwa 300 Teilnehmer_innen besuchte Tagung fand vom 13. bis 15. September 2017 in Dortmund statt und bot – der Thematik der Beteiligung entsprechend – originelle und partizipative Formate.

Folgende Vorträge sind ab sofort abrufbar:

  • „Partizipative Hilfekulturen und Verwirklichungschancen für alle schaffen! Selbstbestimmung und gelingendes Aufwachsen fördern“ von Prof. Dr. Heiner Keupp;
  • ‘We Matter’ – Junge Menschen wollen wichtig sein. Ein Zwischenruf aus internationaler (kanadischer) Perspektive von Prof. Dr. Kiaras Gharabaghi.

Ebenso sind die Vorträge zu den drei Foren abrufbar, die sich auf den gesellschaftlichen, den institutionellen und den individuellen Zugang zu partizipativen Hilfekulturen bezogen:

  • „Zur Utopie der Partizipation von Kindern und Jugendlichen – Gesellschaftliche Perspektiven und empirische Einsichten“ von Prof. Dr. Dirk Nüsken (gesellschaftlicher Zugang);
  • „Partizipation als Organisationskultur in der Erziehungshilfe – warum sich Organisationen so schwer tun (müssen)“ von Prof. Dr. Wolfgang Schröer (institutioneller Zugang) und
  • „Gelingende Alltagsbeteiligung im Heim als Seismograph für zivilgesellschaftliche Teilhabe“ von Prof. Dr. Mechthild Wolff (individueller Zugang).

Zudem sind sowohl die in den zahlreichen, partizipativ ausgerichteten Werkstätten und Exkursionen erarbeiteten Ergebnisse und Botschaften zu Theorie und Praxis abrufbar als auch die Folien zum Plenaren Praxisworkshop, der unter Einbezug des Publikums stattfand. Auf der Web-Seite findet man auch zahlreiche Fotos zur Jahrestagung von Hermann Hops.

Zur Nachlese der IGfH-Jahrestagung 2017 geht es hier.

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Vorlesung „Partizipation in der Pflegefamilie“ am 14.12. an der Hochschule Hannover

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Henriette Katzenstein (DIJuF) am 14.12.2017 an der Hochschule Hannover zum Thema „Partizipation in der Pflegefamilie“ referieren.

Beteiligung ist vernünftig, ist leicht, jeder versteht das. Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist. So würde Brecht das sagen.

Wie können Fachkräfte des Pflegekinderdienstes Beteiligung der Kinder und Jugendlichen weiterentwickeln? So, dass sie zur Pflegefamilie passt, altersgerecht und so, dass sie „ankommt“. Denn Beteiligung ist nicht nur ein äußerer Prozess, nicht allein Teilnahme. Sie gelingt, wenn Kinder und Jugendliche sich beteiligt fühlen. Dafür sind manche Stolpersteine zu überwinden: von Bedenken Kinder zu überfordern über Ressourcenfragen bis dazu, dass Jugendliche sich gar nicht einlassen wollen. Und welche Rolle spielen die Herkunftseltern, die Vomund_in und die Fachkraft des ASD bei der Beteiligung des Kindes?

In Beteiligungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind Geduld und Zähigkeit sind ebenso gefragt wie gute Ideen. Der Vortrag will Impulse dazu geben.

Weitere Beiträge sind „Careleaver aus Pflegefamilien“ (Careleaver-Kompetenzzentrum) und „Häuser für Pflegekinder“ (EmMi-LuebesKIND-Stiftung).

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Jubiläumstagung der Deutschen Liga für das Kind „Kinder schützen, fördern, beteiligen“ am 13./14.10. in Berlin

Posted on August 13, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoweb_jt_2017Unter dem Titel „Kinder schützen, fördern, beteiligen. Was ist erreicht, was bleibt zu tun“ veranstaltet die Deutsche Liga für das Kind ihre diesjährige öffentliche Jahrestagung – zugleich Jubiläumstagung anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Liga – am 13./14. Oktober 2017 im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Gemäß UN-Kinderrechtskonvention genießt jedes Kind umfassende Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Auch im deutschen Recht wurde die Position von Kindern in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Anlässlich 40 Jahren Deutsche Liga für das Kind zieht diese Tagung eine Zwischenbilanz. Wie hat sich die Stellung des Kindes in Familie und Gesellschaft verändert? Auf welche Weise kommen Kinder in den unterschiedlichen Lebensbereichen tatsächlich zu ihrem Recht? Wie können Fachkräfte ihr Handeln an den Rechten der Kinder orientieren? Welche rechtlichen und gesellschaftlichen Reformen stehen noch aus? Was muss die Politik tun?

Themen und Referent(inn)en u.a.:

  • Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit: „40 Jahre Deutsche Liga – eine Bilanz“;
  • Prof’in Dr. Jutta Allmendinger Ph.D.: „Der lange Arm der frühen Kindheit. Soziale Lage und Bildung“;
  • Prof‘in Dr. Annedore Prengel: „Pädagogik der Vielfalt und die Ethik pädagogischer Beziehungen“;
  • Dr. Axel Adrian: „Besteht eine Rechtspflicht zur Einführung eines Wahlrechts von Geburt an?“;
  • Dr. Nicole Strüber: „Stellt die frühe Kindheit die Weichen? Die Entwicklung des kindlichen Gehirns in den ersten Lebensjahren“;
  • Prof‘in Dr. Ute Thyen: „Frühe Hilfen und Kinderschutz“;
  • Prof. Dr. Lothar Krappmann: „Die Zukunft der Kinderrechte“;
  • Podiumsdiskussion zum Thema: „Schutz – Förderung – Beteiligung, Kinderrechtliche Herausforderungen für die Zukunft“ mit Studierenden des Masterstudiengangs Childhood Studies and Children´s Rights an der FH Potsdam,
  • Dr. Thomas Fischbach (Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte),
  • Ingeborg Rakete-Dombek (Fachanwältin für Familienrecht und Vizepräsidentin der Deutschen Liga für das Kind),
  • Prof’in Dr. Sabine Walper (Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind);
  • Moderation: Prof. Dr. Jörg Maywald.

Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an alle mit Kindern und für Kinder tätigen Fachkräfte, an Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie an Studierende, Auszubildende und alle am Thema interessierte.

zur Online-Anmeldung

Teilnahmegebühr: 80,- Euro für die Teilnahme an beiden Tagen, Studierende und Auszubildende 50,- Euro.

Tagungsort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchner Str. 5, 10117 Berlin-Mitte

Das Tagungsprogramm ist erhältlich über die Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin, Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de

Quelle: Mitteilung der Deutschen Liga für das Kind vom 29.06.2017

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Methoden der Hilfeplangespräche vom 12.-14.10. in Berlin

Posted on August 12, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe bietet die IGfH vom 12.-14.10.2017 in Berlin eine Fortbildung zu „Methoden der Hilfeplangespräche“ an.

Gute Hilfeplanung ist der Grundstein für eine gelingende Hilfe. Hilfeplangespräche oder auch Hilfeplankonferenzen sollen als dialogisches Geschehen dazu beitragen, die Lebenssituationen von Kindern und Familien zu verstehen und die besten Hilfen gemeinsam zu eruieren. Aus dem gemeinsamen Prozess sollen gemeinsam durchdachte Schritte entwickelt werden, welche den Hilfeverlauf positiv beeinflussen und die Dinge zum Guten wenden bzw. positive Entwicklungen anstoßen.

Hilfeplangespräche haben sich inzwischen zu wirklichen Schaltstellen entwickelt, mit denen die richtigen Weichen gestellt werden können. Aber was hat sich in diesen Zusammenhängen bewährt und was sind die erfolgreichsten Methodenansätze? Wie können Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern in ihrer Partizipation unterstützt werden?

Die Fortbildung wird sich mit aktuellen Entwicklungen, neuen Methoden und grundsätzlichen Bedingungen und Voraussetzungen für gelingende Hilfeplanungen befassen. Neben der Qualifizierung und Vermittlung von neuen Erkenntnissen wird es im Rahmen der Fortbildung Raum für Austausch zwischen den Fachkräften geben.

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„Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ am 13.-15.09. in Dortmund

Posted on Juli 12, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoigfh_phk_banner_270x200px_web_0Mit einem außergewöhnlichen Tagungsformat richten die IGfH und die FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund am 13.-15. September die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ aus. Es geht um die Frage, wie in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe eine (Hilfe-)Kultur geschaffen werden kann, durch die Hilfeangebote von allen Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern/Angehörigen, den Fachkräften – tatsächlich gemeinsam gestaltet werden können.

Im Sinne des Tagungsthemas wird in unterschiedlichen Formaten auf die Partizipation der Tagungsteilnehmer_innen gesetzt, und es wirken zahlreiche Hilfe-Adressat_innen wie junge Menschen aus den Hilfen zur Erziehung, Eltern, junge Geflüchtete, Care Leaver mit. Es werden keine „fertigen Antworten“ präsentiert, sondern Ziel ist es, dass die Referent_innen und Adressat_innen gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer_innen verschiedene Facetten des Themas bearbeiten.

Welche Voraussetzungen sind notwendig, welche Schwierigkeiten bestehen möglicherweise und was müsste vielleicht gefordert werden, um partizipative Kulturen in den Hilfen zur Erziehung dauerhaft erreichen zu können? Welche Rolle spielen diesbezüglich die tägliche Zusammenarbeit mit den Adressat_innen, die Situation der Fachkräfte, Organisationskulturen, die Kooperationen verschiedener Institutionen sowie fachpolitische und gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen?

Diesen und weiteren Fragen wird vom 13.-15. September 2017 in Dortmund gemeinsam nachgegangen. Hierzu finden neben Vorträgen – u.a. mit Heiner Keupp (LMU München), Heike Schmid-Obkirchner (BMFSFJ), Kiaras Gharabaghi (Ryerson University Toronto, Kanada) – verschiedene Foren, ein plenarer Praxis-Workshop, zahlreiche Diskussions-Werkstätten und Praxis-Exkursionen statt.

Die Tagung ist gleichzeitig die gemeinsame Bundesfachtagung der IGfH-Fachgruppen Heimerziehung und Integrierte Hilfen sowie die IGfH-Jahrestagung mit integrierter Mitgliederversammlung.

Auf der Tagungswebsite finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung. Auf dem Tagungsblog können Sie online über partizipative Hilfekulturen diskutieren.

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Jugendliche in den Blick – Übergänge und Übergangene in der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on Mai 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Kinderschutz-Zentren veröffentlichten im Februar 2017 das Buch „Jugendliche in den Blick – Übergänge und Übergangene in der Kinder- und Jugendhilfe„.

Jugendliche und ihre Entwicklungsaufgaben rücken stärker in das Bewusstsein von Fachöffentlichkeit und Politik. Es wird mehr darüber gesprochen, wie sie strukturell beteiligt und unterstützt und wie gelingende Übergänge zwischen den Institutionen gestaltet werden können.

In diesem Fachbuch werden Jugendliche als aktive und gestaltende Subjekte in den Blick genommen. Thematisiert werden gelingendes Aufwachsen und erfolgreiche Übergänge genauso wie zahlreiche Problemstellungen, die oft übergangen werden. Ziel dieses Bands ist es, dazu bei zu tragen, Lebenswelten von Jugendlichen besser zu verstehen und Konzepte von Hilfe aufzuzeigen und zu hinterfragen.

Das Buch kann zum Preis von 12,95 Euro erworben werden.

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IGfH Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ vom 13.-15.09. in Dortmund

Posted on März 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH veranstaltet vom 13.-15.09.2017 die Bundestagung „Partizipative HilfeKulturen gestalten und fordern – Eine WerkstattTagung“ zusammen mit der FH Dortmund in Kooperation mit der Stadt Dortmund in Dortmund.

HilfeKulturen begreifen wir als ein aktives gemeinsames Gestalten von Unterstützungsangeboten durch alle Beteiligten – den jungen Menschen, deren Eltern bzw. Angehörigen, den Mitarbeitenden – in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe. Aber wie können Partizipative Hilfekulturen gestaltet werden? Welche Voraussetzungen sind hierfür erforderlich und sind möglicherweise einzufordern? Diese Fragestellungen werden mit Hilfeadressat_innen und Fachkräften auf der Ebene des individuellen Handelns, auf der Ebene von Organisationen und auf gesamtgesellschaftlicher Ebene diskutiert.

Die Tagung wird u.a. die Felder professionelle Haltung und das Zusammenwirken von Professionellen und Adressat_innen, Organisationskulturen und die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, (neue) gesetzliche Rahmungen, gesellschaftliche Erwartungen an Erziehungshilfen und gesellschaftspolitische Zusammenhänge beleuchten.

Es werden weitestgehend in allen Formaten der Tagung wie plenarer Praxisworkshop, Fachforen, Werkstätten und Exkursionen Hilfeadressat_innen (u.a. Jugendliche und Eltern), Kolleg_innen öffentlicher und freier Träger sowie Wissenschaftler_innen beteiligt sein.

Vorbereitet und organisiert wird die Jahrestagung von Mitgliedern der Fachgruppe Heimerziehung, der Fachgruppe Integrierte Hilfen, der Geschäftsstelle, der Delegiertenversammlung und des Vorstandes der IGfH.

Die IGfH-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der Tagung am 13. September 2017 statt.

nähere Informationen

DiskussionsBLOG auf der Tagungs-Website
Auf der Tagungs-Website findet sich ein Diskussionsblog, der eine breite Beteiligung von Teilnehmer_innen, Mitarbeiter_innen, Jugendlichen, Eltern und Wissenschaftler_innen aber auch von weiteren Personen aus der Fachszene vor der Tagung ermöglichen soll.
Teilen Sie dort Ihre Gedanken und Positionen, aber auch Fragen und Erfahrungen zu Beteiligungskulturen und Partizipation im Vorfeld der Tagung mit!
Sie können Ihre Anregungen und Gedanken drei Dimensionen der Partizipation – »Individuum“, »Organisation« und »Gesellschaft« – zuordnen und/oder in eine Art »open space« gehen, in dem Sie selbst die Themen setzen und mit Ihren Kolleg_innen diskutieren.

zum Tagungsblog

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Empfehlungen der AGJ zum Reformprozess SGB VIII

Posted on März 9, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , , |

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verfolgt die derzeitigen bundespolitischen Diskussionen über eine umfassende Novellierung des SGB VIII.

Hervorgehobene Themen sind:

  • Kinderrechte
  • Weiterentwicklung der Hilfeplanung und Stärkung der Beteiligungsrechte,
  • die Große bzw. Inklusive Lösung,
  • die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung,
  • Änderungen bei der Betriebserlaubnis/Heimaufsicht,
  • die Absicherung der Rechte von Pflegekindern in Dauerpflegeverhältnissen sowie
  • Änderungen angestoßen durch die Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes.

Die AGJ hat sich zu den diversen Einzelthemen/-fragen intensiv ausgetauscht und ist über das AGJ-GESPRÄCH ‚Wie soll das gehen? Zentrale Herausforderungen bei der Umsetzung der „Größen Lösung“‘ auch in den Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenhilfe getreten.

In den vorliegenden Empfehlungen werden Forderungen und Vorschläge aus diesem Diskurs gebündelt, mit denen sich die AGJ in dem laufenden Reformprozess SGB VIII positioniert.

zur ausführlichen Stellungnahme der AGJ vom 25.02.2016

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Vorlesung “Schutz, Beteiligung & Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern” am 07.04. an der Ostfalia Hochschule Suderburg

Posted on März 7, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 07. April 2016 referieren an der Ostfalia Hochschule Suderburg:

  • Prof. Dr. Mechthild Wolff (Hochschule Landshut):
    Schutz, Beteiligung und Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern |
  • Maren Hilke und Monika Althoff (ISA Münster):
    Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe, Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes

Informationsflyer

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„Beteiligungskultur und Kommunikation mit Kindern von 0 bis 10 Jahren – Möglichkeiten und Grenzen“ am 05.-06.04. in Stuttgart

Posted on Februar 8, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte im stationären Bereich der Hilfen zur Erziehung und Pflegeeltern bietet die IGfH vom 05.-06.04. in Stuttgart das Seminar „Beteiligungskultur und Kommunikation mit Kindern von 0 bis 10 Jahren – Möglichkeiten und Grenzen“ mit Referentin Anja Lerch an.

Die Bedeutung der Beteiligung in den Hilfen zur Erziehung ist bekannt, wenn auch noch nicht überall umgesetzt. Zudem beginnen Mitwirkungskonzepte oft erst mit der Sprachfähigkeit und setzen bestimmte kognitive Fähigkeiten voraus; bei altersübergreifenden Heimräten bspw. wird teilweise viel Ausdauer und das Verstehen von komplexen Zusammenhängen auf häufig rein verbaler Ebene erwartet. Zum Teil fehlen konkrete Ideen zur altersgemäßen Umsetzung der Beteiligung von jüngeren Kindern. Daher wollen wir in dieser Fortbildung den Blick gezielt auf die jüngeren Kinder richten. Welche Konzepte und Formate sind hilfreich, damit Beteiligung von Kindern funktionieren kann? Wie können wir sie altersgemäß informieren, wie und wann in ihren Alltagsbelangen beteiligen? Welche non-verbalen Möglichkeiten der Kommunikation können wir einsetzen? Wie gelingt Beteiligung in Erziehungsstellen und Pflegefamlien oder in altersübergreifenden Heimgruppen?

Neben theoretischen Grundlagen zum Demokratielernen werden wir auch Haltungen diskutieren. Projektskizzen und konkrete Methoden werden eingeübt. Fragen und Problemstellungen aus der eigenen Praxis sind sehr willkommen und können gemeinsam bearbeitet werden.

Anmeldeschluss ist der 08.03.

nähere Informationen

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Workshop „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung“ am 05.11. in Berlin

Posted on Oktober 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Aktion Psychisch Kranke e.V. organisiert im Rahmen ihres Projektes „Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendliche in Deutschland“ am 05.11.2015 in Berlin einen Workshop zum Thema „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung„.

Kernthemen dieser Veranstaltung werden sein:

  • Partizipation von Eltern und Jugendlichen
  • Rechtliche, ethische und kinder- und jugendpsychiatrische Aspekte zur Einschränkung der Selbstbestimmung bzw. Zwang.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Selbsthilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Betreuungsrecht usw. und dient dem interdisziplinären Austausch. Die Ergebnisse fließen in die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, der Zugang aufgrund des Raumangebots beschränkt. Eine Anmeldung per Anmeldeformular ist bis zum 26.10.2015 erforderlich. Bei Interesse sendet die Geschäftsstelle der APK eine Einladung zu: apk-bonn@netcologne.de, Tel.: 0228 / 67 67 40.

Programm

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Fachtag „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg – Erfahrungen und Perspektiven“ am 16.10. in Potsdam

Posted on September 10, 2015. Filed under: Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Boje e.V. lädt am 16.10. zum Fachtag „Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg – Erfahrungen und Perspektiven“ in die Fachhochschule Potsdam ein.

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg  nimmt ihr 3-jährige Bestehen zum Anlass, das Thema Ombudschaft mit interessierten Fachkräften im Land Brandenburg zu diskutieren und über ihre bisher geleistete Arbeit und darin gemachte Erfahrungen zu berichten.

  • Vortrag: „Ombudsstellen als Gehör für die Stimme der AdressatInnen“
    Norbert Struck, Referent Jugendhilfe, DPWV
  • Vortrag: „3 Jahre Ombudschaft im Land Brandenburg – Bilanz und Perspektiven“
    Hella Tripp, BOJE e.V.

In drei Arbeitsgruppen möchte man zu ausgewählten Problemkonstellationen in den fachlichen Austausch treten sowie Schlussfolgerungen für die weitere Fachdiskussion im Land Brandenburg ziehen:

  • AG 1: Ombudschaft für Pflegefamilien und/oder Pflegekinder – (k) ein Thema?
    Moderation: Dr. Carmen Thiele, Fachreferentin des PFAD Bundesverbandes e.V.
  • AG 2: Hilfen für seelisch behinderte Kinder- und Jugendliche – Probleme mit der Realisierung von Rechtsansprüchen aus § 35a SGB VIII
    Moderation: Benjamin Raabe, Rechtsanwalt
  • AG 3: Ombudschaft für Heimkinder – Stand der Diskussion im Land Brandenburg
    Moderation: Joachim Decker, Vors. UA HzE LKJA

Anmelde- und Zahlungsfrist: 10.10., Pflegeeltern erhalten einen Preisnachlass.

Veranstaltungsflyer

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Animation Kinderrechte in Deutschland – Eine Bilanz nach 25 Jahren UN-KRK

Posted on Juni 4, 2015. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Alle Mitglieder der National Coalition wurden im letzten Jahr anläßlich des Geburtstages der UN-Kinderrechtskonvention gebeten, ihr Datenmaterial zur Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland beizusteuern – es kamen sehr viele Zahlen und Diagramme zusammen. Zunächst erstellte die National Coalition sieben Infografiken zu Themen wie Mitbestimmung, Gewalt und Bildung – jetzt gibt es diese Infografiken auch als Animation mit einem erklärenden Begleittext:

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„Partizipation – Anspruch und Wirklichkeit. Gelingendes Leben braucht Beteiligung“ am 14.04. in Linz, Österreich

Posted on Januar 20, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

plan B gem. GmbH veranstaltet am 14.04.2015 eine Fachtagung zum Thema „Partizipation – Anspruch und Wirklichkeit. Gelingendes Leben braucht Beteiligung“ in Linz, Österreich.

Referenten:

  • Univ.-Prof. DDDr. Clemens Sedmak: Kinder und das gute Leben – Zentrale Elemente einer guten Kindheit
  • Prof. Dr. Klaus Wolf: Partizipation von Pflegekindern und Eltern – Neue Forschungsergebnisse
  • Julia Kastner und Petra Haase: Ich seh, ich seh – was du nicht siehst (Präsentation aus den theaterpädagogischen Workshops mit Pflegekindern)
  • Irmela Wiemann: Konkrete Umsetzung der Beteiligung: Was brauchen die Kinder?

Anmeldeschluss ist der 20.03.2015.

nähere Informationen

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Jugendhilfe-aktuell 3.2014 erschienen: „Mal so richtig Dampf ablassen …?“ – Ombudschaften und Partizipation

Posted on Dezember 5, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , |

Frisch erschienen ist die neueste Ausgabe aus der Zeitschriftenreihe des LWL-Landesjugendamtes Westfalen: Jugendhilfe-aktuell „Mal so richtig Dampf ablassen …?“ – Ombudschaften und Partizipation. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit dem Beschweren und Beteiligen als zwei Seiten einer Medaille.

Aus dem Inhalt:

  • Ombudschaft und Beschwerdemanagement als Thema der Qualitätsentwicklung im Jugendamt.
  • Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V. – eine Zwischenbilanz
  • Fünf gute Gründe – Unterschiedliche Haltungen zu Ombudschaften.
  • Ergebnisse des Forschungsprojektes BIBEK
  • Ombudschaften benötigen selbstbewusste und beteiligungsgewohnte Kinder
  • Wer sagt das Partizipation einfach sei? Praxisbeispiel München
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Prävention sexualisierter Gewalt
  • WPF – Atmosphäre des Vertrauens
  • Beschwerden bringen auch die Qualität nach vorn. Praxisbeispiel Bochum
  • Partizipation: Alle machen Mi(s)t. Praxisbeispiel Werne
  • Beraten und Schlichten – Qualitätszirkel Beschwerdemanagement

Darüber hinaus gibt es wie immer aktuelle Informationen aus allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe.

Sie können die Jugendhilfe-aktuell als PDF-Datei herunterladen oder bestellen.

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Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” vom 16.-17.03. in Weimar

Posted on November 4, 2014. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 16./17. März 2015 findet  in Weimar die Fachtagung „Kinder in Pflegefamilien – Förderung, Beteiligung, Schutz” statt.

Veranstalter sind die IGfH, das DIJuF, die Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen, das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e. V. und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Es erwarten Sie spannende Vorträge und vielfältige Arbeitsgruppen.

nähere Informationen und Anmeldung (bis 15. Januar 2015)

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Projekt Noteingang: Stärkung der Rechte von HzE-Adressat_innen in Sachsen

Posted on November 2, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Pflegefamilie, Rechtliches, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Ziel des Projektes „NotEingang“ des Dresdner Kinder- und Jugendhilferechtsvereins e.V. (KJHRV) ist es, Kinder, Jugendliche und deren Eltern in die Lage zu versetzen, ihren individuellen Hilfebedarf und somit die Gewährung und Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung (HzE) gegenüber dem Jugendamt besser zu verwirklichen und hierfür neue, beteiligungsorientierte Formen der Beratung und Unterstützung zu entwickeln.

Hierzu werden Jugendliche und Erwachsene mit eigener Hilfeerfahrung zu sogenannten „peer-Berater_innen“ ausgebildet, so dass sie – unterstützt durch professionelle Kräfte – andere Betroffene beraten können. In Seminaren setzen sich Jugendliche und Eltern mit den anstehenden Themen auseinander und befassen sich mit Peer-Beratung. Die in den Seminaren besprochenen Inhalte werden im Anschluss aufbereitet und dokumentiert – hieraus werden Materialien erstellt, die zur Aufklärung von jungen Menschen über ihre Rechte beitragen können, beispielsweise zu den Themen Beteiligung und Beschwerde im Hilfe(plan)verfahren.

Weiterhin sollen im Rahmen des Projektes die ombudschaftlichen Beratungen koordiniert, die Gründung von weiteren Ombudsstellen in Sachsen gefördert und das Beratungsangebot bekannter gemacht bzw. ausgebaut werden.

Hinweise zur (auch finanziellen) Unterstützung des Projektes unter dem Motto „für mehr Gerechtigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektträgers KJHRV, der außerdem zusammen mit der IGfH Ausrichter der Fachtagung „Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe“ war. Die Tagungsdokumentation ist unter der Rubrik „Veranstaltungen“ einsehbar.

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Tagungsbericht: Was Pflegekinder brauchen – „Jetzt reden wir!“

Posted on September 30, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 16. September 2014 fand im Erbacher Hof der Fachtag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste öffentlicher und freier Träger, für Pflegeeltern und die Pflegekinder ab 14 Jahren statt, der vom Fachreferat 33 in Kooperation mit dem SPFZ ausgerichtet wurde.

Eröffnet wurde der Fachtag von Prof. Dr. Maud Zitelmann (FH Frankfurt) mit ihrem Vortrag „Wohl und Wille des Pflegekindes“. Prof. Zitelmann referierte für die Erwachsenen über Besonderheiten in der Entwicklung von Pflegekindern und ihrem Bindungs- und Beziehungsaufbau. Sie stellte konsequent und authentisch ausschließlich die (Pflege-) Kinder und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und hob darauf ab, welche Aufgaben die Eltern, Pflegeeltern und Fachkräfte haben, um deren geschütztes und gedeihliches Aufwachsen sicher zu stellen. Der Vortrag gliederte sich in drei Einheiten: Autonomieentwicklung des Pflegekindes- Integration des Kindes in die Pflegefamilie- Beteiligung des Kindes durch das Jugendamt.

Anschließend diskutierten und erarbeiteten die Teilnehmenden in einem sog. World Café verschiedene Fragen, beruhend auf dem Vortrag von Prof. Zitelmann. Dafür wurden Fachkräfte und Pflegeeltern in Gruppen eingeteilt, hierbei wurde darauf geachtet, dass die Anzahl an Fachkräften und Pflegeeltern pro Gruppe möglichst ausgeglichen war.

Nach der wohlverdienten Mittagspause trafen die Jugendlichen auf die Fachkräfte und die Pflegeeltern. Unter der Moderation von Kurt Sternberger stellten sich einige der Pflegekinder mit ihrer Geschichte anhand einer Lebenskurve vor. Anschließend wurden die Plakate im Raum verteilt und man hatte Zeit, sich mit jedem Einzelnen zu beschäftigen und Fragen zu stellen.

In der Schlussrunde wurden die Fragen, welche im World Café erarbeitet wurden, von den Pflegekindern und durch die Pflegeeltern und Fachkräfte beantwortet. Beispielsweise ging es darum, wie man den Kindern eine Auszeit ermöglichen kann, wie eine altersgerechte Beteiligung der Kinder und Jugendlichen durch die Jugendämter realisiert werden kann und welche Verbesserungen man bei den Themen Vormundschaft und begleiteter Umgangskontakt erzielen könnte.

Landesjugendamtleiterin Birgit Zeller ließ in ihrem Schlusswort den erfolgreichen Tag Revue passieren und kündigte an, dass ein solcher Fachtag für diese Zielgruppen wieder angeboten werden soll.

Quelle: LSJV Rheinland-Pfalz vom 29.09.2014

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„Partizipation im Hilfeplanverfahren“ am 19.09. in Potsdam

Posted on September 3, 2014. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg am 19.09. ab 10 Uhr in der FH – Potsdam, Friedrich.-Ebert-Str. 4 eine Fortbildung über „Partizipation im Hilfeplanverfahren“ mit RA Benjamin Raabe.

Die Fortbildung richtet sich an interessierte Fachkräfte, die ihr Wissen über Rechtsansprüche und Verfahrensregeln in der Jugendhilfe erwerben, auffrischen oder vertiefen möchten.

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Hilfeplanverfahren ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeprozess.

  • Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung)?
  • Welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
  • Wo beginnt Mitwirkung in der Hilfeplanung?
  • Welche Handlungsoptionen und Rechtswege bleiben, wenn der Hilfeplanprozess nicht gelingt.
  • Wie können die Rechte der Betroffenen konstruktiv unterstützt und durchgesetzt werden?

Anhand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung und die Partizipationsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.

Anmeldungen unter elbel@boje-brandenburg.de; 03375 – 529 10 50 oder 03375 – 529 10 51 Fax

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Was Pflegekinder brauchen – „Jetzt reden wir!“ am 16.09. in Mainz

Posted on Juli 16, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz lädt Pflegeeltern, junge Menschen und Fachkräfte von Jugendämtern und freien Trägern in Rheinland-Pfalz am 16.09. nach Mainz zur Fachtagung Was Pflegekinder brauchen – „Jetzt reden wir!“.

Seit einigen Jahren wird der Partizipation der Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien mehr Bedeutung eingeräumt. Bereits 2011 gab es einen Fachtag für Pflegeeltern und Fachkräfte und 2012 kam ein Fachtag für junge Menschen hinzu.

Das Thema Beteiligung wird am Vormittag in getrennten Gruppen betrachtet. Die jungen Menschen werden gemeinsam mit Kurt Sternberger an der Vorbereitung ihres Beitrags für den Nachmittag arbeiten. Die Erwachsenen werden anhand eines Vortrages von Prof. Dr. Maud Zitelmann ins Thema eingeführt.

Eingeladen sind alle Pflegeeltern und junge Menschen über 14 Jahren, die in Pflegefamilien leben sowie Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Ziel ist zu erfahren und erleben, welche Wünsche und Bedürfnisse nach Mitsprachemöglichkeiten junge Menschen haben, die als Pflegekinder aufwachsen, und wie sie darin gestärkt und unterstützt werden können. Außerdem soll deutlich werden, welche Anforderungen und Entwicklungspotenziale sich daraus für die Pflegekinderhilfe ergeben.

Veranstaltungsflyer

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Netzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung fordert mehr Partizipation bei Hilfen zur Erziehung

Posted on März 24, 2014. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung hat sich für eine Ausweitung der Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in den Hilfen zur Erziehung ausgesprochen. In seinem aktuellen Positionspapier „Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich Hilfen zur Erziehung“ setzt sich das BundesNetzwerk dafür ein, gerade in schwierigen Lebenssituationen die Rechte der Kinder ernst zu nehmen. Dafür braucht es für den gesamten Zeitraum einer Hilfe zur Erziehung ein Beteiligungskonzept, das den Entscheidungs- und Aufnahmeprozess, den Betreuungsprozess und den Verselbständigungsprozess einschließt.

„Gerade im Bereich der Hilfen zur Erziehung besteht ein großes Machtgefälle zwischen den Kindern und Jugendlichen auf der einen und den Fachkräften auf der anderen Seite. Dieses ermöglicht einen Machtmissbrauch, dem wir durch entsprechende Strukturen entgegenwirken müssen. Durch gelingende Beteiligungsverfahren machen wir die jungen Menschen stark und fördern ihr Selbstbewusstsein. Selbstwirksamkeitserfahrungen, die durch Mitbestimmung ermöglicht werden, helfen den Kindern und Jugendlichen in ihrer Lebensgestaltung“, betont Dominik Bär, Mitglied der Lenkungsgruppe des BundesNetzwerkes.

Kinder und Jugendliche müssen nach Ansicht des BundesNetzwerkes grundsätzlich frühzeitig und altersentsprechend über ihre Rechte, die Grenzen der Beteiligung und die Möglichkeit zu Anregungen und Beschwerden informiert werden, um die Transparenz während der gesamten Hilfe zu gewährleisten. Sie sind entsprechend ihres Entwicklungsstandes an allen Bereichen der Hilfeplanung angemessen zu beteiligen. Das Hilfeplanverfahren muss am Willen, den Zielen und den Ressourcen der Kinder und Jugendlichen anknüpfen. Entscheidungen im Rahmen der Hilfeplanung sind grundsätzlich gemeinsam zu treffen.

Um dies zu ermöglichen fordert das BundesNetzwerk die Einrichtung von parteilichen Informationsstellen, damit der Umsetzungsprozess von struktureller Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Hilfen zur Erziehung in Gang gesetzt wird und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten auch zukünftig gewährleistet sind. Diese können an bestehende Fachbereiche, wie Kinder- und Jugendbüros, Kinderbeauftragte, Fachberater für politische Bildung usw. angegliedert werden. Sie sollen die Kinder und Jugendlichen über ihre Rechte informieren, eine Übersicht der Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen, über Auswirkungen und weitere Verfahrensabläufe bei der Inanspruchnahme von Unterstützungen aufklären sowie über Mitwirkung und Gestaltung einer Hilfekonferenz und Hilfeplanverfahren informieren.

Bei den Trägern der Hilfen zur Erziehung muss die Beteiligung von jungen Menschen zum Grundprinzip ihres pädagogischen Handelns werden. Die Aufgabe der Hilfeträger ist, neben der Aufarbeitung der Hilfeursache, einen kontinuierlichen Verselbständigungsprozess in Gang zu setzen und diesen selbstkritisch zu begleiten.

„Die Kinder und Jugendlichen, die Unterstützung im Rahmen der Hilfen zur Erziehung erhalten, kommen in der Regel aus einer sehr schwierigen Familien- oder Lebenssituation. Oftmals sind sie verletzt, verängstigt, verunsichert und orientierungslos. Sie treffen auf unbekannte Erwachsene, sind oftmals konfrontiert mit den Bemühungen der Eltern, die Situation zu verharmlosen oder ihre Kinder als Problemverursacher darzustellen. Zu dieser stark belasteten Lebenssituation kommt, dass sie ihre Rechte nicht kennen, nicht wissen, was sie im Rahmen der Jugendhilfe erwartet und im Extremfall ihr gewohntes Lebensumfeld verlassen müssen“, so Bär weiter. „Gerade in einer so schwierigen Lebenssituation müssen Kinder und Jugendliche die Erfahrung machen, dass nicht Erwachsene über ihren Kopf hinweg Entscheidungen treffen. Mit einer Heimunterbringung wird in das individuelle Leben von Kindern und Jugendlichen extrem eingegriffen. Die jungen Menschen benötigen dann den größtmöglichen Schutz, eine starke Unterstützung bei der Findung, Formulierung und Durchsetzung ihrer Interessen, eine hohe Transparenz und umfassende Beteiligung bei ihrer weiteren Lebensplanung.“

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung ist ein bundesweites Netzwerk von Fachkräften aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung. Das BundesNetzwerk setzt sich dafür ein, dass das Recht von Kindern und Jugendlichen, sich zu beteiligen, gesetzlich in Bund, Ländern und Kommunen verankert wird. Außerdem tritt das BundesNetzwerk dafür ein, dass Partizipation von Kindern und Jugendlichen ein Qualitätsmerkmal in allen Planungs- und Entscheidungsprozessen wird. Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung wurde 2008 auf Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes gegründet und hat rund 150 Mitglieder. Mehr Informationen zum Bundesnetzwerk unter http://www.kinderpolitik.de/netzwerk

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 24.03.2014

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EREV-Fachtag Erziehungsstellen 2013 am 18./19.11. in Hannover

Posted on Oktober 14, 2013. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Rechte, Beschwerden, Partizipation – und was hab´ich davon?“ fragt der diesjährige Fachtag Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e.V. (EREV) vom 18. – 19.11. in Hannover.

Er wendet sich an Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämter, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

Veranstaltungsflyer

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„Betreuung und Beteiligung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland“ vom 18.-20.11. in Berlin

Posted on Oktober 7, 2013. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die 11. Herbsttagung des Bundesfachverbands UMF e.V. beschäftigt sich mit „Betreuung und Beteiligung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland“. Sie findet vom 18.-20.11. in Berlin statt. Im Rahmen der Tagung wird der Bundesfachverband auch sein 15. Jubiläum begehen.

Veranstaltungsflyer

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Beschweren erlaubt! – Erste bundesweite Studie zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on März 16, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Freie Universität Berlin und Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. stellen Ergebnisse der ersten bundesweiten Studie zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe vor.

Berlin – Die am 4. März 2013 in Berlin von der Verfasserin, Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl vorgestellten Handreichung zeigt mit zehn Empfehlungen wie Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe erfolgreich implementiert werden können. Empfohlen wird beispielsweise eine Bestandsaufnahme der strukturellen und konzeptionellen Voraussetzungen in der Einrichtung durchzuführen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kinder und Jugendliche in den Entwicklungsprozess einzubinden sowie vielfältige Beschwerdewege für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.

„Die Studie wie die daraus entwickelte Handreichung geben Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe einen praxisnahen Leitfaden an die Hand und erleichtern ihnen damit den ersten Schritt beim Aufbau von Beschwerdestrukturen“, sagte Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt. Hintergrund ist das zum 1.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz, das die Existenz von Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen als Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis definiert. Diese gesetzliche Regelung wiederum resultiert insbesondere aus den Empfehlungen der Runden Tische zur „Heimerziehung in den 50er/60er Jahren“ und zu „Sexuellem Kindesmissbrauch“. Die Kinder- und Jugendhilfe ist damit aufgefordert, die Entwicklung interner Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche auf breiter Basis zu intensivieren.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat sich in seinen Empfehlungen zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen ebenfalls dafür ausgesprochen, die Beteiligungsverfahren weiterzuentwickeln und zu qualifizieren sowie Beschwerdemöglichkeiten verbindlich zu etablieren. Er schlägt vor Rechtekataloge partizipativ zu erarbeiten und notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche sich mit ihren Ideen, Wünschen und Vorstellungen in Bezug auf ihr Leben in der Einrichtung einbringen können.

Download der Handreichung
Empfehlungen des Deutschen Vereins

Ulrike Urban-Stahl ist Professorin für Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin. In ihrer Forschung geht sie seit vielen Jahren der Frage nach, wie die Sicherung der Rechte junger Menschen und ihrer Familien in der Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation.

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PFAD Fachzeitschrift 01/2013 erschienen: “Ein Jahr Bundeskinderschutzgesetz”

Posted on Februar 3, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Dem Thema “Ein Jahr Bundeskinderschutzgesetz” widmet sich die Ausgabe 01/2013 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, neue Literatur, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.

Die Printausgabe erscheint Mitte Februar.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

einige Inhalte:

  • Norbert Struck: Die Neuregelungen des Bundeskinderschutzgesetzes
  • Diana Eschelbach: Neuerungen für Pflegefamilien durch das Bundeskinderschutzgesetz
  • Danielle Müller: Herausforderung zwischen Partizipation und Budgetverwaltung: Grundgedanken zum Hilfeplanverfahren in der Jugendhilfe
  • Martina Kriener: Familienrat – ein Ansatz für mehr Partizipation auch im Pflegekinderwesen?
  • Thomas Schwan: Coaching: Ein Thema auch für Pflege- und Adoptiveltern?
  • Carmen Thiele:

    Seelische Behinderung – eine Frage des Standorts?

  • Carmen Thiele: Regionale Disparitäten der Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung

  • Marlene Rupprecht berichtet dem Europarat:

    Internationale Adoption: Sicherstellen, dass das Kindeswohl im

    Mittelpunkt steht.

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„Familienrat – Partizipation, Ressourcen- und Netzwerkorientierung in der Hilfeplanung“ vom 27.02.-01.03. in Frankfurt/Main

Posted on Dezember 10, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe wird vom 27.02.-01.03.2013 in Frankfurt/Main unter der Leitung von Dipl.-Pädagogin Martina Kriener ein Grundlagenseminar zur Koordination von Familienräten angeboten unter dem Titel „Familienrat – Partizipation, Ressourcen- und Netzwerkorientierung in der Hilfeplanung„.

Veranstalter ist die IGfH in Kooperation mit der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen.

Ein Familienrat wird organisiert, um die Entscheidung über passende Hilfen für Familien unter möglichst großer Beteiligung des familiären Netzwerks zu treffen. Dabei sind die TeilnehmerInnen des Familienrats aufgefordert, eigenständig Lösungen für sich und die Zukunft ihrer Kinder zu finden. Sie werden hierbei in der Vorbereitung und während des Familienrats von einem Koordinator bzw. einer Koordinatorin unterstützt. Eine Familienphase innerhalb des Familienrats sichert, dass die Familiengruppe „ihre“ Entscheidungen trifft. Das Jugendamt stimmt dem Plan zu, sofern kein Risiko für das Kind besteht.

Ziel der Fortbildung ist sowohl die Einführung in das Verfahren, dessen notwendige Grundhaltungen und Ablaufphasen, als auch praktische Übungen zu Aufgaben und zur Rolle von KoordinatorInnen und beteiligten Fachkräften eines Familienrates. Zudem besteht Gelegenheit zur Klärung und Vorbereitung der Umsetzung von Familienräten im eigenen Arbeitsfeld.

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Experten fordern unabhängige Kinderinteressenvertretungen

Posted on November 8, 2012. Filed under: Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/ldi) Die Schaffung von Ombuds-und Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche hält Jana Frädrich, Kinderbeauftragte der Stadt München, für dringend notwendig. „Wenn Kinderrechte nicht eingehalten werden, braucht es ein rechtliches, niederschwelliges Beratungssystem“, sagte die Sachverständige in der nicht öffentlichen Sitzung der Kinderkommission am Mittwochabend. Dazu müssten jedoch Bund, Land und Kommune eng zusammenarbeiten, unterstreicht Frädrich.

Derzeit gebe es in Deutschland rund 100 Kommunen mit eigenen Kinderinteressenvertretungen. Viel zu wenig, darüber war man sich bei dem Expertengespräch einig. Denn beim Thema Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gebe noch Handlungsbedarf. Zwar habe sich die Situation speziell in den letzten fünf Jahren stark verbessert, doch die tatsächliche Umsetzung sei noch nicht ausreichend, so Frädrich. „Es gibt noch keine strukturierte, systematische Verankerung. Bei Beteiligung hängt vieles von dem Engagement Einzelner ab“, gibt die Sachverständige zu bedenken und ergänzt: „Ich glaube, Kinder und Jugendliche haben noch sehr viel mehr Potential. Das Feld ist noch sehr entwicklungsfähig.“
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist für sie stark mit dem Thema Kinderrechte verbunden. Deshalb sei die Einrichtung von zentralen Stellen, die als Beschwerde- und Fachstelle für Partizipation fungieren, ein wichtiges Ziel, wenn es um die Belange von Kindern geht.

Quelle: Heute im Bundestag vom 08.11.2013

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„Partizipation im Hilfeplanverfahren“ am 16.11. in Berlin

Posted on Oktober 17, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Freitag, den 16.11.2012 von 10 bis 15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Partizipation im Hilfeplanverfahren„.

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Hilfeplanverfahren ist eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Hilfeprozess. Anhand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Grundlagen der Hilfeplanung und die Partizipationsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 09.11.2012 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

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Gefährdungen für Kinder: neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen

Posted on September 19, 2012. Filed under: Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Gefährdungen für Kinder“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen. Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Martina Abel („Höchste Zeit für Kindersicherheit! Kinderunfälle in Heim und Freizeit: Schwerpunkte, Herausforderungen und Aussichten“),
  • Andreas Bergmeier („Verkehrssicherheit von Kindern im Vorschulalter – Unfallrisiko – Maßnahmen – Angebote“),
  • Jörg M. Fegert und Hubert Liebhardt („Sexuellem Missbrauch aktiv begegnen – Gefährdungen durch Aufmerksamkeit und Achtsamkeit reduzieren“),
  • Thomas Meysen („Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – Rechte einräumen und anhören = beteiligen?“),
  • Ursula Enders („Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kindertagesstätten“),
  • Christine Gerber und Jörg Backes („Fehlerquellen erkennen – Risiken verringern – Risiko- und Fehlermanagement im Kinderschutz“),
  • Jörg Maywald („Kindeswohlgefährdung ja oder nein? Neue Instrumente helfen Erzieherinnen und Erziehern bei der Einschätzung“),
  • sowie ein Interview mit Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs („Es ist ein gutes Zeichen, wenn über Missbrauch gesprochen wird“).

Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge:

  • „Erlebnisausstellung „Kinder im Haus!?“ Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Verhütung von Kinderunfällen in Heim und Freizeit“,
  • „Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V. – Ein Forum für den Fachaustausch“ und
  • „Die Kinderschutz-Zentren im deutschen Hilfesystem“.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030 – 28 59 99 70, Fax: 030 – 28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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Wochenendseminar für Jugendliche „Alles was Recht ist!“ vom 31.08.-02.09. in Marburg

Posted on Juli 6, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Jugendliche aus Pflege- und Adoptivfamilien ab 14 Jahren lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband Hessen e.V. vom 31.08. – 02.09. zu einem Wochenendseminar unter dem Titel „Alles was Recht ist!“ nach Marburg ein.

Neben Spaß und Freizeit wird das Thema Recht behandelt: Was darf ich in welchem Alter, wo habe ich Mitspracherecht, was gibt es im Umgang mit den neuen Medien zu beachten, was habe ich für Rechte in Bezug auf Jugendamt, Eltern oder Lehrer…?

Anmeldeschluss ist der 30.07.

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„Partizipation in der Hilfeplanung -oder Hilfeplanung nicht für, sondern mit…“ am 03.- 04.09. in Güstrow

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 03.- 04.09. können sich MitarbeiterInnen der Erzieherischen Hilfen bei Schabernack e.V. in Güstrow zum Thema „Partizipation in der Hilfeplanung -oder Hilfeplanung nicht für, sondern mit…“ mit Dozentin Annette Leitner-Sautter fortbilden.

Inhalte:

  • Sie fragen sich, wie Sie den Nachweis für Wirkung des Hilfeplanprozesses führen sollen ohne darüber die Partizipation des Kindes, des Jugendlichen und seiner Familie zu vernachlässigen?
  • In der konkreten Alltags- und Erziehungsplanung stellt sich Ihnen die Multiperspektivität der Zielfindung immer wieder als Quadratur des Kreises dar?
  • Wie kann es gelingen Kinder und Jugendliche und deren Familien angemessen an den Hilfeplanzielen zu beteiligen?
  • Wie kann es gelingen, die Zielerreichung und Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt der Hilfe- und Erziehungsplanung zu stellen?

In diesem Seminar wollen wir an konkreten Praxisbeispielen Methoden und Modelle reflektieren, erproben und ggf. Neues entwickeln.
Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, denen die Partizipation von Kindern und Jugendlichen und deren Familien ebenso ein Anliegen ist, wie der Nachweis für Zielerreichung und Kundenzufriedenheit.

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„Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ am 19./20.09. in Dortmund

Posted on Juni 19, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Der AFET Bundesverband für Erziehungshilfen e.V. wird am 19./20. September 2012 in Dortmund die Fachtagung „Partizipation – lernen und leben. Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe“ durchführen.

Die Tagung fragt nach praktisch umsetzbaren Möglichkeiten und realistischen Grenzen von Partizipation. Zugleich bilden grundsätzlich neue Erkenntnisse und Ansätze den Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Angebote sollen entwickelt werden, die sich im Arbeitsalltag der Erziehungshilfen vor Ort umsetzen lassen.

Prof. Dr. Peter Schruth vom BRJ wird das Fachforum zum Thema „Quo vadis Ombudsstellen!?“ mitgestalten.

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„Auf die Kinder kommt es an! – Kinderrechte in Deutschland stärken“ am 15.06. in Berlin

Posted on April 27, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Auf die Kinder kommt es an! – Kinderrechte in Deutschland stärken“ heißt die Fachveranstaltung anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. am 15.06.in Berlin.

Die Fachveranstaltung wird die drei zentralen Themenbereiche des Deutschen Kinderhilfswerkes ansprechen: Kinderrechte, Beteiligung, Kinderarmut. Anhand von Referaten prominenter kinder- und jugendpolitischer Akteure wird die Fachtagung die Entwicklung dieser Themen in den letzten 40 Jahren vermitteln und mittels einer Podiumsdiskussion kinderrechtliche Perspektiven aufzeigen.

Anmeldeschluss ist der 08.06.

Tagungsflyer und Anmeldeformular

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„Lotsen im Übergang – Rahmenbedingungen und Standards bei der Gestaltung von Übergängen bei Pflegekindern“ am 14./15.06. in Berlin

Posted on April 14, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

Zur Fachtagung „Lotsen im Übergang“ – Rahmenbedingungen und Standards bei der Gestaltung von Übergängen bei Pflegekindern lädt die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik am 14.-15.06. nach Berlin ein.

Anliegen dieser Tagung ist es, die Gestaltung der verschiedenen Übergänge bei Pflegekindern zu diskutieren und dabei insbesondere auch die Rolle der „Lotsen im Übergang“, der damit befassten Fachkräfte aus der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe in den Blick zu nehmen. Eine Inobhutnahme und Unterbringung eines Kindes bei Pflegeeltern ist oft ein emotional hoch besetzter Prozess für alle Beteiligten. Je besser aber die erste Übergangszeit gelingt, desto besser gestaltet sich in der Regel auch der sich anschließende Prozess. Maßgabe bei allem sollte immer sein, die Belastungen für die Kinder so gering wie möglich zu halten, sie soweit es geht über die neue Situation aufzuklären und Vertrauenspersonen einzubeziehen. In der Realität gestaltet sich dies oft schwierig. Welche Rahmenbedingungen und fachliche Standards braucht die Praxis hierfür?

Darüber, wie man für diese Kinder stabile Brücken bauen kann, soll im Rahmen der Tagung ein intensiver fachlicher Austausch stattfinden.

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Jahrestagung Vollzeitpflege Baden-Württemberg: „Partizipation von Pflegekindern“ am 15./16.05.

Posted on März 29, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Jahrestagung Vollzeitpflege der Baden-Württembergischen Fachkräfte wird sich mit dem Thema „Partizipation von Pflegekindern“ beschäftigen und findet vom 15.-16.05. in Leinfelden-Echterdingen statt. Veranstalter ist der KVJS Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

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Fachkongress „Wenn es zu Hause nicht mehr geht…! (Traumatisierte) Kinder in Pflegefamilien“ am 07.-08.05. in Leipzig

Posted on März 5, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Kinderschutz-Zentren veranstalten am 07.-08.05. in Leipzig den Fachkongress „Wenn es zu Hause nicht mehr geht…! (Traumatisierte) Kinder in Pflegefamilien„.

Der Fachkongress beschäftigt sich u.a. mit den Fragestellungen:

  • Was brauchen Pflegekinder, um traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und in den „neuen Familien“ anzukommen?
  • Wie können Pflegekinder altersentsprechend in Entscheidungen einbezogen werden – Was bedeutet Partizipation in diesem Zusammenhang konkret?
  • Wie können Übergänge (Herkunftsfamilie-Pflegefamilie, Heimunterbringung-Pflegefamilie, Pflegefamilie-Herkunftsfamilie)  für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder professionell gestaltet werden?
  • Pflegeabbrüche – Was führt dazu und wie kann professionell mit einem Abbruch umgegangen werden?
  • Wie kann die Herkunftsfamilie in die neue Lebenssituation des Kindes einbezogen werden? Wie können Kontakte gestaltet werden?

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„Ich sag Euch mal, wie ich mich gefühlt habe‘ – Pflegekinder im Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie“ am 07.06. in Berlin

Posted on Februar 15, 2012. Filed under: Berlin, Brandenburg, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) lädt Fachkräfte der Pflegekinderhilfe aus Berlin und Brandenburg, Mitarbeiter/-innen des ASD und RSD, aus Amtsvormundschaften und Beratungsstellen am 07.06. ins Jagdschloss Glienicke zur Tagung „Ich sag Euch mal, wie ich mich gefühlt habe‘ – Pflegekinder im Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie“ mit Judith Pierlings und KollegInnen.

Regelungen zum Umgang und Fragen der Gestaltung der Kontakte zwischen dem Pflegekind und seiner leiblichen Familie sind in fast allen Pflegefamilien brisant, fordern von Fachkräften immer wieder Entscheidungen und Festlegungen. Um die ‚richtige‘, das heißt, die für dieses Pflegekind heute angemessene Form der Kontakte, verhandeln und entscheiden jedoch in der Regel die Erwachsenen.

Auf der Grundlage bekannter fachlicher Einschätzungen zur Bedeutung biografischer Bezüge für die Identitätsentwicklung möchten wir im Rahmen dieser Tagung den Blick öffnen für Einschätzungen, Hoffnungen und Befürchtungen der Kinder selbst.

Im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte der ‚Forschungsgruppe Pflegekinder‘ (Universität Siegen) wurde die Perspektive der Pflegekinder in den Mittelpunkt gestellt. Rund 100 biografische Interviews, die mit (ehemaligen) Pflegekindern geführt wurden, wurden u. a. nach zentralen Ressourcen- und Belastungsfeldern ausgewertet. Neben vielen weiteren Aspekten liefern die Interviews auch Einblicke in die Wahrnehmungen, das Erleben und die Bedeutung der Kontakte mit leiblichen Eltern und lassen so erste Folgerungen für eine – die Kinder stützende – Arbeit zu.

Frau Judith Pierlings wird die entsprechenden Ergebnisse des Forschungsprojekts ‚Leuchtturm Pflegekinderdienst‘ vorstellen; Konsequenzen für die Arbeit in Jugendämtern/bei freien Trägern der Pflegekinderhilfe sind zu diskutieren.

Anmeldeschluss ist der 13.04.

nähere Informationen (Seite 486)

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Fachtagung „Was hat das mit uns zu tun?“ am 15.-16.03. in Berlin

Posted on Januar 17, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

Mit der Fachtagung „Was hat das mit uns zu tun? Umsetzung der Schlussfolgerungen aus den Runden Tischen zu „Heimerziehung“ und „Sexueller Missbrauch“ in die Jugendhilfepraxis“ wendet sich die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik am 15.-16.03.2012 in Berlin an leitende Fachkräfte der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe.

Programm:

  • Zentrale Erkenntnisse aus dem Runden Tisch Heimerziehung
    Rainer Kröger
  • Zentrale Erkenntnisse aus dem Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“
    Prof. Dr. Mechthild Wolff
  • Und was hat das mit uns zu tun? Forderungen an die (Jugendhilfe)Praxis
    Prof. Dr. Christian Schrapper
  • Arbeitsgruppen
    „Und was hat das mit uns zu tun? Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis“

    • Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe – Schutzkonzepte: mehr als Papier? Nur eine Aufgabe freier Träger?
      Prof. Dr. Mechthild Wolff
    • Ombudschaft als eine Form des Beschwerdemanagements – Ombudschaften: Organisationsversagen oder Beitrag zur Rollenklarheit?
      Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl
    • Die insoweit erfahrene Fachkraft/Kinderschutzfachkraft – Unterstützung und Beratung auch über das eigene System hinaus?
      Dr. Sigrid A. Bathke
    • Partizipation von Kindern und Jugendlichen – Partizipation: Eine Leerstelle im HIlfeprozess?
      Jörg Freese
    • Mindeststandards in der Heimerziehung – Mindeststandards: Wer hat sinnvollerweise die Definitionsmacht?
      Hans Meyer
    • Verantwortung von Leitung und zur Kontrolle/Selbstkontrolle von Leitung in komplizierten Entscheidungsprozessen –
      Wie werden Vorwürfe gegen Mitarbeiter/innen professionell und transparent untersucht?
      Dr. Hans-Ullrich Krause
  • Und was hat das mit uns zu tun? Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis – Antworten auf die Leitfragen der Arbeitsgruppen
  • Macht und Ohnmacht der Abhängigkeitsbeziehungen – Wie viel Nähe verträgt eine professionelle Beziehung?
    Marie-Luise Conen
  • Präventionsbausteine: Konsequenzen und Aufgaben für die Jugendhilfepraxis – Diskussion und Erfahrungsaustausch in Foren
    • Klientenbeziehungen im ASD
      Benedikt Hörter
    • Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
      Bernd Priebe
    • Nähe und Distanz in Erziehungssituationen in der Jugendhilfe
      Dr. Hans-Ullrich Krause
  • Podiumsdiskussion: Brauchen wir einen Ethik-Kodex? oder: Wie man die Praxis zukünftig gestalten sollte.
    Vorstellung der „National Care Standards“ in Schottland
    Norbert Struck, Benedikt Hörter, Dr. Hans-Ullrich Krause, Bernd Priebe

Anmeldeschluss ist der 05.03.

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Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder, Jugendliche und Familien: Ombudschaften als Normalfall der Partizipation – ein Diskussionspapier des Arbeitskreises der JugendhilfereferentInnen im Paritätischen Wohlfahrtsverband

Posted on November 4, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Der Arbeitskreis der JugendhilfereferentInnen im Paritätischen Gesamtverband begrüßt in einem Disskussionspapier die Initiierung und den Aufbau von Ombudsstellen der Kinder- und Jugendhilfe für junge Menschen und ihre Familien. Diese Beschwerdestellen dienen als unabhängiges Instrument der Unterstützung und Durchsetzung der Rechte junger Menschen im Verhältnis zu den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Sie ergänzen strukturell das partnerschaftliche Zusammenwirken der Jugendhilfeträger und sollten sich zum Normalfall der Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe entwickeln.

Die Gefahr, Macht in pädagogischen Verhältnissen missbräuchlich anzuwenden, wächst mit dem Zuwachs des Machtgefälles zwischen Personen, Gruppen und Institutionen sowie innerhalb dieser Konstellationen. Die Inhalte und Formen der Machtdifferenzen sind vielfältig sowie facettenreich. Sie beruhen auf gesellschaftlichen Konventionen. Unabhängige Ombudschaften in der Kinder- und Jugendhilfe können diesem Machtgefälle entgegenwirken und bieten derzeit eine Möglichkeit, den individuellen Rechtsschutz von Kindern und Jugendlichen im Verhältnis zu den Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe zu verbessern. Das Diskussionspapier weist daraufhin, dass Rechte ohne geeignete Durchsetzungsverfahren und –instrumente wenig wirkungsvoll sind.

Das Papier ist beim Paritätischen Gesamtverband abrufbar unter http://www.der-paritaetische.de/fachinfos/fi-kiju/jugendhilfe/

Quelle: IGfH

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PFAD-Fachtagung „Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie“ am 08.10. in Amberg

Posted on August 12, 2011. Filed under: Bayern, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern organisiert in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)  Amberg am 08.10. in Amberg die Fachtagung „Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie – Aufnahme älterer Kinder (ab 8 Jahren) und Jugendlicher in Pflege- und Adoptivfamilien„.

Hauptreferent wird Herr Dr. Hermann Scheuerer-Englisch zum Thema „Sich kennen lernen. Zusammen leben lernen. Wenn ältere Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien kommen“ sein.

Am Nachmittag wird in Arbeitskreisen zum Thema gearbeitet:

  • AK 1 Zwischen den Welten – Beziehungsnetz oder Beziehungschaos
    Leitung: Gerlinde Kern-Sekatzek
  • AK 2 Bindung und Bindungsverhalten
    Leitung: Dr. Hermann Scheuerer-Englisch
  • AK 3 Partizipation der Kinder und Jugendlichen – Stärkung oder Verunsicherung?
    (Für die Kinder und Jugendlichen? Für die Pflege- und Adoptiveltern? Für das Jugendamt?)
    Leitung: Prof. Dr. Jörg Maywald, Dt. Liga für das Kind, Berlin
  • AK 4 Was trägt zum Gelingen eines Pflege- und Adoptivverhältnisses bei der Vermittlung älterer Kinder und Jugendlicher bei?
    (für berufliche Fachkräfte)
    Leitung: Pflegekinderdienst des SkF, Sozialdienst katholischer Frauen Amberg

Anmeldungen sind möglich bis zum 26.09.

Informationsflyer und Anmeldeformular

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PFAD Fachtagung „Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie“ am 08.10.2011 in Amberg

Posted on Juni 15, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen Familie“ heißt die diesjährige Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverbandes Bayern e.V., die am 08. Oktober 2011 in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Amberg (SkF) in Amberg stattfinden wird.

Hauptreferent wird Dr. Hermann Scheuerer-Englisch sein zum Thema “ Sich kennen lernen. Zusammen leben lernen. Wenn ältere Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien kommen„.

Am Nachmittag sind Arbeitskreis zu folgenden Aspekten geplant:

  • AK 1
    Zwischen den Welten – Beziehungsnetz oder Beziehungschaos
    Leitung: Gerlinde Kern-Sekatzek
  • AK 2
    Bindung und Bindungsverhalten
    Leitung: Dr. Hermann Scheuerer-Englisch
  • AK 3
    Partizipation der Kinder und Jugendlichen – Stärkung oder Verunsicherung?
    (Für die Kinder und Jugendlichen? Für die Pflege- und Adoptiveltern? Für das Jugendamt?)
    Leitung: Prof. Dr. Jörg Maywald
  • AK 4
    Was trägt zum Gelingen eines Pflege- und Adoptivverhältnisses bei der Vermittlung älterer Kinder und Jugendlicher bei?
    (für berufliche Fachkräfte)
    Leitung: Pflegekinderdienst des SkF Sozialdienst katholischer Frauen Amberg

Informationsflyer und Anmeldeformular

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KomDat-Ausgabe 01+02/2011 erschienen

Posted on Juni 10, 2011. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Das Gewand von KomDat (Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe) hat sich mit der 40. Ausgabe gewandelt. Nach mehr als 10 Jahren wurde das äußere Erscheinungsbild etwas verändert. Inhaltlich aber wird an Bewährtem festgehalten. Auch mit dieser Ausgabe werden aktuelle Themen der Kinder- und Jugendhilfe empirisch unterfüttert oder auf spannende Befunde der Statistik aufmerksam gemacht.

Geleitet wurden die Autoren dieses Mal vor allem durch die Themenschwerpunkte des 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags:

  • Erziehung und Bildung
  • aktuelle Tendenzen der Heimerziehung
  • Passungsverhältnis zwischen Elternwünschen, Angeboten der Kindertageseinrichtungen und den Bedürfnissen der Kinder
  • Integration und Teilhabe bei Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe mit Zuwanderungsgeschichte
  • Fachkräfte und Fachlichkeit – Der zukünftige Personalbedarf für die Kinder- und Jugendhilfe

Und dabei wird deutlich: Die Kinder- und Jugendhilfe ist eine Zukunftsbranche.

zum Download des KomDat-Heftes 01+02/2011

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Bericht von der gemeinsamen Fachtagung für die Pflegekinderdienste in Rheinland-Pfalz und Saarland

Posted on Mai 23, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Wie alljährlich hatte das Landesjugendamt die Fachkräfte der Pflegekinderdienste aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland wieder zu einer zweitägigen Fortbildung nach Neustadt an der Weinstraße eingeladen.

Am 9. und 10.05.2011 hatten mehr als 70 Mitarbeiter/innen der Pflegekinderdienste in öffentlicher und freier Trägerschaft die Gelegenheit, gleich von vier ausgewiesenen Experten der Vollzeitpflege aus unterschiedlichen Fachbereichen grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Partizipation von Pflegekindern zu erfahren und zu diskutieren.

Selten gab es ein Thema, bei dem so viel Einigkeit hinsichtlich der fachlichen Standards und Umsetzung der von den Referenten vertretenen Thesen bestand, wie bei dem Thema Beteiligung.

Prof. Dr. Jörg Maywald von der Universität Potsdam äußerte sich sehr positiv über die in Rheinland-Pfalz praktizierte Stärkung der Kinderrechte. Er betonte, dass aus ethischer und moralischer Sicht kaum eine Fachkraft, die mit Pflegekindern arbeite, deren Recht bestreite, sie intensiv in die Planung ihrer Zukunft einzubeziehen. Die gleiche Haltung wurde auch von Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Siegen vertreten. Wesentlich schwieriger war die Frage, wie die Sozialarbeiter/innen insbesondere bei kleinen Kindern erkennen und dokumentieren können, was dem Wohl des Kindes dient und was sein Wille ist.

Prof. Dr. Christine Köckeritz beleuchtete aus entwicklungspsychologischer Sicht die Situation von Kindern und Jugendlichen ab dem Schulalter. Ab dieser Altersstufe erweitern sich aufgrund kognitiver Fähigkeiten der Kinder ihre Einschätzungen über sich selbst und ihre Bezugspersonen. Die Kinder sehen die Welt nun nicht mehr vorwiegend aus der Handlungsperspektive („da hat Mama ein Pflaster auf mein Knie gemacht“) sondern können ihre eigenen und die Empfindungen ihrer Bezugspersonen erkennen und beschreiben („da war ich traurig, da hat Mama mich getröstet“).

Daher ist es von Beginn dieser Phase an von zentraler Bedeutung, die Kinder immer wieder im Rahmen ihrer Unterbringung in Vollzeitpflege in weitere Entscheidungen einzubeziehen und ihre Wünsche zu beachten. Genauso wichtig ist es, altersgerecht zu erklären, warum die Erwachsenen eventuell zu ihrem Schutz eine andere Entscheidung treffen müssen.
Diese Ausführungen waren die „Steilvorlage“ für Prof. Dr. Klaus Wolf, der am zweiten Tag mit Interviewsequenzen besonders einprägsam darstellte, wie bedeutsam es für die positive Entwicklung von Pflegekindern ist, dass mit ihnen gesprochen wird und sie in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
„Es war auf einmal, als ich im Sportunterricht war und zwei erwachsene Menschen vor mir standen mit meiner Lehrerin und mit mir sprechen wollten. Und dann haben sie mir erklärt, dass ich jetzt von meiner Familie getrennt werde, und warum das so ist und dass ich eine neue Familie bekomme und erst hab ich das gar nicht so schlimm empfunden. Dann hab ich mir natürlich schon immer wieder Fragen gestellt und hatte auch Heimweh, bis ich das alles ganz begriffen habe und mich bei meinen jetzigen Eltern eingelebt hatte. Aber die Frau vom Pflegekinderdienst ist regelmäßig gekommen und hat mir immer wieder alles erklärt, sodass ich es irgendwann auch verstanden habe.“ (Prof. Dr. Klaus Wolf, Partizipation an zentralen biografischen Stationen im Leben eines Pflegekindes, Mai 2011)

Rüdiger Arendt, Mitarbeiter des Landesjugendamtes Baden-Württemberg, stellte eine in seiner Institution erarbeitete Checkliste für die Beteiligung von Pflegekindern vor. Außerdem hatte er eine Fülle von Materialien von Broschüren bis Kaffeebechern mitgebracht, die den Fachkräften die Möglichkeit bieten, mit (Pflege)-Kindern über ihre Rechte zu sprechen und diese so angemessen zu beteiligen.

In ihren Schlussworten ging Frau Zeller neben den Ausführungen zum Thema Partizipation auch auf weitere Aufgaben und Entwicklungen in der Jugendhilfe ein, wie z.B. das geplante Bundeskinderschutzgesetz. Dieses hat ebenso wie die Neuregelungen im Vormundschaftsrecht auch Auswirkungen auf die Arbeit der Pflegekinderhilfe. Bevor Teilnehmer/innen und Veranstalter/innen zufrieden und mit vielen neuen Ideen nach Hause fuhren, gab es den Hinweis auf die nächste Jahrestagung, die am 21. und 22. Mai 2012 wieder im sonnigen Neustadt an der Weinstraße stattfinden wird.

Quele: Landesjugendamt Rheinland-Pfalz vom 23.05.2011

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„Beteiligung von Mädchen und Jungen in Einrichtungen der Erziehungshilfen“ vom 20.-22.06. in Herrenberg-Gültstein

Posted on Mai 20, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Fachkräfte und LeiterInnen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe lädt die IGfH in Kooperation mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) vom 20.-22.06. nach Herrenberg-Gültstein ein zur Fortbildung „Rechte haben – Recht kriegen! Konkrete Formen der Beteiligung von Mädchen und Jungen in Einrichtungen der Erziehungshilfen„.

nähere Informationen

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Fachkräftetagung „Partizipation als Handlungsprinzip“ am 09.10.05. in Neustadt/Weinstraße

Posted on April 5, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Sozialpädagogische Fortbildungszentrum (SPFZ) des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz ist am 09./10.05. Veranstalter der Fachtagung „Partizipation als Handlungsprinzip – Wie können wir Pflegekinder im Erkennen und Wahrnehmen ihrer Rechte stärken und sie auf ihrem Weg wertschätzend begleiten?“ im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt an der Weinstraße. Referentin wird Prof. Dr. Christine Köckeritz sein. Zielgruppe sind Mitarbeitende aus Pflegekinderdiensten öffentlicher und freier Träger der Jugendhife

Im Rahmen der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien be-schäftigen sich viele Menschen intensiv mit den Lebenssituationen, den Bedürfnissen und den Entwicklungsperspektiven der betroffenen Kinder. Wie können wir sicherstellen, dass auch die Kinder ausreichend beteiligt und in die für ihre Zukunft wichtigen Entscheidungen einbezogen werden? Die Umsetzung der Rechte von Kindern auf Information, Mitbestimmung, auf Fürsorge und Förderung und natürlich auf Schutz vor Gewalt muss gefördert werden. In der Veranstaltung wird aufgezeigt, wie die Kinder und Jugendlichen in Pflegeverhältnissen angemessen in Entscheidungen über ihre Unterbringung außerhalb der eigenen Familie eingebunden werden können. Wie Partizipation an den zentralen biografischen Stationen im Leben eines Pflegekindes sichergestellt werden kann, wird auf der Basis von Interviews mit ehemaligen Pflegekindern erläutert.

Kontakt:
Veronika Bergmann, Telefon 06131 967-133, bergmann.veronika@lsjv.rlp.de (im SPFZ)

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„Rechtsansprüche in der Jugendhilfe und die Durchsetzung von Betroffenenrechten“ am 01.04. in Berlin

Posted on März 3, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Freitag, den 01.04.2011 von 09 bis 15 Uhr veranstaltet der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. eine Fortbildung zum Thema „Rechtsansprüche in der Jugendhilfe und die Durchsetzung von Betroffenenrechten“. Ein besonderes Augenmerk wollen wir dabei besonders auf die Hilfen für junge Volljährige legen.

Wie wird die Hilfeentscheidung im Jugendamt getroffen (Hilfeplanung) und welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren?
Welche Möglichkeiten gibt es Betroffenenrechte durchzusetzen und wann ist das Jugendamt zuständig und wann das JobCenter oder das Sozialamt?

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, die sich zu dieser speziellen Thematik kompakt weiterbilden wollen.

TeilnehmerInnen können sich per Mail, Brief oder Fax bis zum 25.03.2011 beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. anmelden.

Informationsflyer

Quelle: Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V.

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Berichte zur 1. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz: „Was Pflegekinder stark macht – Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg“

Posted on Januar 20, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

An der 1. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz haben 130 Fachleute aus dem Pflegekinderbereich teilgenommen. Kontinuität, Partizipation und Vernetzung waren die Inhalte der 1. Jahrestagung am 03.12.2010 in Zürich. Zum Thema «Was Pflegekinder starkt macht – Kontinuität in Pflegeverhältnissen» referierten Nationalrätin Jacqueline Fehr und verschiedene Fachleute.

Referate und Workshopunterlagen:

Quelle: Pflegekinder-Aktion Schweiz

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1. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 03.12. in Zürich

Posted on Oktober 4, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Kontinuität, Partizipation und Vernetzung sind Inhalte der 1. Jahrestagung 2010 der Pflegekinder-Aktion SchweizWas Pflegekinder stark macht – Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg„. Sie richtet sich vor allem an Fachpersonen.

Der erste Teil der Tagung ist dem Erfahrungsbericht eines Pflegevaters und zwei Referaten aus wissenschaftlicher Sicht gewidmet. Am Nachmittag werden in Workshops folgende Themen vertieft:

  • Mitwirkung stärkt Pflegekinder
  • Kommunikation mit Kindern als Herausforderung für Fachpersonen»
  • Beteiligung aus rechtlicher Perspektive

Mit den TeilnehmerInnen sollen Strukturen der Zusammenarbeit diskutiert werden, die es erlauben, in der Arbeit mit Pflegekindern vermehrt Kontinuität und Partizipation zu gewährleisten. Nationalrätin Jacqueline Fehr informiert im Anschluss über den Beitrag der Politik zur Förderung des Pflegekinderbereichs. Ziel der Jahrestagungen ist es, regelmässig Themen vorzustellen, mit denen sich die Pflegekinder-Aktion Schweiz besonders befasst.

Flyer und Anmeldetalon

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inMR-Fachtag „Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ am 17.08. in Lüneburg

Posted on Juli 16, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Das Projekt inklusive menschenrechte veranstaltet am 17.08. in Lüneburg einen Fachtag zum Thema „Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Bildung und Erziehung verwirklichen – (wie) ist inklusive Praxis in bestehenden Strukturen möglich?„.

In einer Mischung aus Forum, Vorträgen und Themeninseln sollen Erfahrungen aus der zweijährigen Projektarbeit vorgestellt und Fachkräfte aus Bildung und Sozialer Arbeit, Eltern, Kinder und PolitikerInnen zu gegenseitigem Austausch und Diskussion angeregt werden.

Programm

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Fachtag “Darf ich Mama zu Dir sagen?” am 23.03. in Mannheim

Posted on März 18, 2010. Filed under: Baden-Württemberg, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

Darf ich Mama zu Dir sagen?” heißt der Fachtag für Fachkräfte der Jugendhilfe und weitere mit der Fremdplatzierung von Kindern in Pflegefamilien befasste Institutionen und Personen, den das Jugendamt der Stadt Mannheim am Dienstag den 23.03. veranstaltet.

Thematisiert wird die „Kindliche Sicherheit als Leitlinie fachlichen Handelns – Fremdplatzierung und Bindung von Kindern in Pflegefamilien„. Hauptreferenten werden Dipl. Psychologe Dr. Hermann Scheuerer-Englisch und Dipl. Pädagogin Daniela Reimer sein. Für den Nachmittag sind Workshops geplant.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung für Fachtag und Workshops wird gebeten.

Pflegekinderdienst der Jugendamt Mannheim
E-mail: pflegekinderdienst@mannheim.de
Telefon: 0621 / 293 6260 (Frau Kollofrath)

Veranstaltungsflyer

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