Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on August 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Impulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

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Berlin: Patenschaften für Pflegekinder

Posted on Oktober 19, 2013. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Foto: Familien für Kinder

Pflegekinder haben aufgrund ihrer Ge­schichte einen hohen Bedarf an Zuwen­dung und Betreuung. Ihre Pflegeeltern leisten viel, um ihnen ein Zuhause zu bie­ten, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. Um Pflege­eltern in Zeiten großer Beanspru­chung zu entlasten, initiierte Familien für Kinder in Berlin das „Projekt Connect“, ein Betreuungsangebot für Pflegekinder, das die stundenweise Be­treuung anbietet.

Für die Kinder und auch für die Eh­renamtlichen entsteht ein zusätzliches Be­ziehungsangebot. Um diese Bezie­hung stärker in den Fokus der Aufmerk­samkeit zu rücken, hat das „Pro­jekt Connect“ einen neuen Namen erhalten: Pa­tenkinder Berlin.

Wissenswerte Informationen für Pflegeeltern und für Paten finden Sie auf der Website www.patenkinder-berlin.de

Informationsabende

Patenkinder Berlin bietet regelmäßige Informationsabende für Interessierte an einer Patenschaft und für Pflegeeltern an. Dabei werden grundlegende Informationen zur Idee vermittelt und offene Fragen beantwortet.

 Infoabende für Paten/Patinnen am Dienstag, 12.11. und Dienstag, 17.12.

Infoabende für Pflegeeltern am Dienstag, 22.10. und Dienstag, 26.11.

zur Anmeldung

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„Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ am 16.05. in Würzburg

Posted on März 30, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachberatung „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ des Evangelischen Beratungszentrums Würzburg lädt zusammen mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Würzburg die TeilnehmerInnen des Kooperationsverbunds in Unterfranken „Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil“ und alle weiteren interessierten Fachkräfte zur Fortbildung „Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ ein. Sie findet am 16.05. von 9 bis 16.30 Uhr mit der Dipl.-Psych. Irmela Wiemann in Würzburg.

Um Anmeldung bis zum 30.04. wird gebeten.

Einladungsschreiben mit Anmeldeformular

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Informationsabende zur Patenschaft in Hamburg

Posted on August 25, 2012. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Die PFIFF gGmbH Hamburg informiert Interessenten zum Thema Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern. Sie erfahren, was Sie als Patenfamilie mitbringen müssen, wie die Situation der Kinder aussieht, wie die Zusammenarbeit mit den zum Teil noch jungen, zum Teil psychisch kranken Müttern geregelt ist und welche Unterstützung Sie erwarten können.

Die nächsten Termine sind jeweils von 19.30 – 22 Uhr am 25.09., 29.10. und 26.11.2012.

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PiB-Fachtag für Pflege- und Patenfamilien „Was macht Kinder stark?“ am 02.06. in Bremen

Posted on Mai 15, 2012. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum PiB-Fachtag für Pflege- und Patenfamilien am Samstag, 02.06. lädt Pflegekinder in Bremen (PIB) ein. Es ist der dritte Fachtag für Pflegefamilien seit der Gründung von PiB und markiert zugleich das zehnjährige Jubiläum des Trägers.

Unter der Fragestellung „Was macht Kinder stark?“ wird Frau Dr. Daniela Reimer von der Universität Siegen am Vormittag über ihre bundesweit beachtete Forschungsarbeit „Pflegekinderstimmen“ berichten. Darin beschreiben Pflegekinder wertvolle Erfahrungen in ihren Pflegefamilien – und sagen, was auch Bestand hatte, nachdem sie selbständig wurden.

Programm:
09.30 Uhr    Anmeldung, Stehkaffee
10.00 Uhr    Begrüßung und Beiträge anlässlich des 10-jährigen Bestehens von PiB,  Grußwort von Frau Sozialsenatorin Anja Stahmann
11.00 Uhr    Vortrag „Pflegekinderstimmen“, Frau Dr. Daniela Reimer, Uni Siegen
12.00 Uhr    Diskussion
12.45 Uhr    Mittagsimbiss
14.00 Uhr    Rico und Oskar – oder Warum Glück und Freundschaft keine Frage von Begabung ist. Szenische Lesung mit Thomas Zinke
15.00 Uhr    Workshops zur Vertiefung der Themen vom Vor- und Nachmittag
16.00 Uhr    Kaffee und Kuchen
16.30 Uhr    Zusammenführung der Ergebnisse aus den Workshops
17.00 Uhr    Ausklang und Verabschiedung

Quelle: PiB gGmbH Bremen

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7 Jahre AMSOC Patenschaften – Ausstellung zum Thema „Verlässlichkeit“

Posted on März 24, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Anlässlich des 7-jährigen Bestehens des Patenschaftsangebots für Kinder psychisch erkrankter Eltern von Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg e.V. (AMSOC) wird eine Wanderausstellung unter dem Titel „Verlässlichkeit für Kinder“ gezeigt. Es handelt sich um die gelungensten Bilder Berliner Kinder und Jugendlicher von fünf bis 16 Jahren, die an einem Malwettbewerb zum Thema „Verlässlichkeit“ teilgenommen haben. Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, den 25.03. von 13 – 18 Uhr am Kaiserdamm 21, 14057 Berlin, U Kaiserdamm.

Ehrengast wird Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie, sein. Sie wird drei Teilnehmer des Wettbewerbs mit Sonderpreisen des Patenschaftsangebots auszeichnen.

Weitere Informationen zum Malwettbewerb

Flyer zur Wanderausstellung „Verlässlichkeit für Kinder“

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Informationsabende zur Patenschaft in Hamburg

Posted on März 17, 2012. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die PFIFF gGmbH Hamburg informiert Interessenten zum Thema Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern. Sie erfahren, was Sie als Patenfamilie mitbringen müssen, wie die Situation der Kinder aussieht, wie die Zusammenarbeit mit den zum Teil noch jungen, zum Teil psychisch kranken Müttern geregelt ist und welche Unterstützung Sie erwarten können.

Die nächsten Termine sind jeweils von 19.30 – 22 Uhr am 16.04., 15.05. und 18.06.2012.

zur Anmeldung

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Fachtagung „Verrückte Kindheit“ am 15.02. in Magdeburg

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Familienhaus Magdeburg gGmbH veranstaltet mit dem PARITÄTISCHEN Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. die Fachtagung „Verrückte Kindheit“ am 15. Februar 2012 in der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Der Themenschwerpunkt der Fachtagung ist auf Unterstützungsangebote, Interventionen und methodischen Vorgehensweisen in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgerichtet, deren Eltern psychisch erkrankt und/ oder von einer psychischen Krankheit bedroht sind. Die Schnittstellen des Gesundheitswesens, Kinder- und Jugendhilfe sowie der stationären Psychiatrie und Gemeindepsychiatrie werden in verschiedenen Facetten sowohl rechtlich, wissenschaftlich als auch aus in der Praxis erprobten Projekten und Erfahrungen aufbereitet. In den fünf Workshops werden ressourcenorientierte Interventionsformen vorgestellt, erfolgreich praktizierte Kooperationsformen zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie präsentiert, wichtige Fragen im Finanzierungsdschungel für Träger erörtert, bedeutsame Aspekte der Netzwerkarbeit zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie in einem Gemeinwesen beraten und die Arbeit mit Angehörigen von psychisch erkrankten Menschen vorgestellt. Die Workshops stellen aus der Praxis bestehende Modelle, Erfahrungen und Vorgehensweisen zur Diskussion.

Zielgruppe dieser Tagung sind Mitarbeiter/-innen von Jugendhilfeträgern, Psychiatrien, psychiatrischen und psychotherapeutischen Praxen, Jugendämtern, Gesundheitsämtern, Beratungsstellen, Sozialpsychiatrie, Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen sowie alle Interessierten.

Anmeldeschluss ist der 07.02.2012. Die Tagungsgebühr beträgt 30,- Euro und ist vor Ort zu entrichten. Das Anmeldeformular und den Tagungsflyer finden Sie unter http://www.familienhaus-magdeburg.de/content/fachveranstaltung-von-uns

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Neues Programm der PiB-Pflegeelternschule erschienen

Posted on Januar 10, 2012. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Anmeldefrist für die neuen spannenden Kurse der PiB-Pflegeelternschule läuft. Erstmals stellt PiB aktiven Pflegeeltern und Paten die Möglichkeit zur Online-Anmeldung bereit. Auch Interessierte und BewerberInnen können Kurse besuchen, die im neuen Programmheft verzeichnet sind.

Quelle: News von PiB vom 03.01.2012

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Informationsabende zur Patenschaft in Hamburg

Posted on September 2, 2011. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die PFIFF gGmbH Hamburg informiert Interessenten zum Thema Patenschaften. Sie erfahren, was Sie als Patenfamilie mitbringen müssen, wie die Situation der Kinder aussieht, wie die Zusammenarbeit mit den zum Teil noch jungen, zum Teil psychisch kranken Müttern geregelt ist und welche Unterstützung Sie erwarten können.

Die nächsten Termine sind jeweils von 19.30 – 22 Uhr am

  • Dienstag, 27. September 2011
  • Montag, 17. Oktober 2011
  • Dienstag, 8. November 2011
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Neue Gruppenangebote bei PFIFF, Hamburg

Posted on Dezember 28, 2010. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg bietet im kommenden Jahr zwei neue Gruppen an:

  • offene Supervisionsgruppe für Pflegeeltern und Paten, die Kinder begleiten, deren Eltern an Borderline-Persönlichkeitsstörungen leiden – nähere Informationen
  • Gruppe für Verwandtenpflegeeltern – nähere Informationen
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Berlin: Informationsveranstaltung für Fachkräfte zum Angebot “Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern“

Posted on Dezember 18, 2010. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Seit fünf Jahren vermittelt und begleitet AMSOC berlinweit Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern. Die ehrenamtlichen Paten begleiten langfristig betroffene Kinder und nehmen sie bei Bedarf auch befristet bei sich zu Hause auf. Als emotional stabile und kontinuierliche Bezugspersonen der Kinder sind Paten ein entscheidender Faktor für eine emotional gesunde Entwicklung der Kinder und entlasten gleichzeitig die psychisch erkrankten Eltern – in der Regel allein erziehende Mütter.

Da noch immer Fachkräfte, die mit Familien, in denen Eltern psychisch erkrankt sind, nichts oder zu wenig von diesem Angebot wissen, um es betroffenen Familien empfehlen zu können, bietet AMSOC Informationsveranstaltungen für Fachkräfte an. Die Veranstaltung ist von der Psychotherapeutenkammer Berlin zertifiziert worden. Teilnehmer erhalten zwei Fortbildungspunkte.

Die Informationsveranstaltung bietet Gelegenheit, Details über das Patenschaftsangebot und das zugrunde liegende Konzept zu erfahren, Informationen über die genauen Konditionen für teilnehmende Familien zu bekommen, den Träger des Angebots und sein Patenschafts-Team näher kennen zu lernen sowie mit einem Paten ins Gespräch zu kommen.

Wann?
Mi, 19. Januar 2011 von 15.30 bis 17.30 Uhr oder Mi, 23. März 2011 von 10.00 bis 12.00 Uhr

Wo?
AMSOC e.V., Kaiserdamm 21 (Höhe Rognitzstr.), 4. OG, 14057 Berlin-Charlottenburg

Bitte melden Sie sich spätestens eine Woche vorher verbindlich an und nutzen Sie dafür dieses Formular.
Die Plätze sind auf max. 30 Personen begrenzt.

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„Wenn Mama nicht mehr Mama ist – psychische Erkrankungen und ihr Erscheinungsbild“ am 07.10. in Bremen

Posted on September 6, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Gesundheit, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Über das Thema „Wenn Mama nicht mehr Mama ist – psychische Erkrankungen und ihr Erscheinungsbild“ informiert die Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin Christine Thies interessierte Pflegeltern, Bewerber und Patenfamilien am Donnerstag, den 07.10. von 19 bis 21.15 Uhr in der Pflegeelternschule der Pflegekinder in Bremen gGmbH.

»Du bist echt paranoid!« … »Das ist ja schizophren!« … »Der ist total depri!« – diese Ausdrücke begegnen uns fast täglich. Im coolen Sprachgebrauch der Jugend ist das alles nicht so gemeint und wir nehmen es nicht ernst – doch wie sieht die Realität hinter diesen Sprüchen tatsächlich aus?

Psychische Erkrankungen sind oft schwer zu begreifen. Sie rufen in uns Gefühle von Angst, Hilflosigkeit und Unsicherheit hervor. Wie kaum eine andere Erkrankung bringen sie auch Personen im unmittelbaren Umfeld »aus dem Konzept«. Für Paten, die sich in Krisenzeiten um das Kind eines psychisch erkrankten Elternteils kümmern, ist eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema von besonderer Bedeutung.

An diesem Abend soll den TeilnehmerInnen die Welt der psychischen Erkrankungen verständlicher gemacht werden.

nähere Informationen

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„Nähe und Distanz – Ein Drahtseilakt für Paten und Pflegeeltern auf Zeit“ am 28.09. in Bremen

Posted on August 29, 2010. Filed under: Bewerber, Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Unter der Kursleitung der Dipl. Psychologin und Mediatorin Iris Virkus hält die Pflegekinder in Bremen gGmbh am Dienstag, den 28.9.2010 von 19 bis 21.15 Uhr für Patenfamilien und Pflegepersonen in der Kurzzeit- sowie der Übergangspflege und in der zeitlich befristeten Vollzeitpflege den Kurs „Nähe und Distanz – Ein Drahtseilakt für Paten und Pflegeeltern auf Zeit“ ab.

Jedes Kind kommt mit seinen eigenen Erfahrungen in Ihre Familie und bietet Ihnen seine eigene Art der Beziehung an. Gerade wenn Paten- oder Pflegekinder auf befristete Zeit oder zu Besuch bei Ihnen sind und Sie die Trennung bereits mit bedenken, kann es schwer
fallen, eine Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden. Vielleicht ist Ihnen auch die Nähe fremd, die ein Kind sucht. Oder ein Kind ist sehr auf Distanz bedacht – und weist Ihre Zuwendung zurück.

In diesem Kurs wird der Frage nachgegangen, wie Paten und Pflegeeltern auf Zeit für sich eine Balance herstellen können, um einerseits Geborgenheit zu vermitteln und andererseits loszulassen.

nähere Informationen

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AGJ: Diskussionspapier „Kinder von psychisch erkrankten und suchtkranken Eltern“

Posted on Mai 14, 2010. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Ausgehend von den Ergebnissen des 13. Kinder- und Jugendberichts „Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen – Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe“, der sich auch mit der Situation von Kindern mit psychisch erkrankten und suchtkranken Eltern befasst, möchte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ den Ausbau und die Qualifizierung von Unterstützungsangeboten für die betroffenen Mädchen und Jungen in den Fokus einer breiten interdisziplinären Fachdebatte stellen.

Das vom Vorstand der AGJ am 27. April 2010 beschlossene Diskussionspapier „Kinder von psychisch erkrankten und suchtkranken Eltern“ soll Impulse für (präventive) Hilfen und systemübergreifende Vernetzungen geben und zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen den verantwortlichen Hilfesystemen, insbesondere der Suchtkrankenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der Erwachsenenpsychiatrie und anderen medizinischen Diensten anregen. Um wirkungsvolle Hilfen zu erreichen, muss aus Sicht der AGJ arbeitsfeldübergreifend kooperiert werden. Lehrer, Erzieherinnen, Ärzte, Sozialarbeiterinnen, Psychologen und Pädagoginnen, aber auch Familienrichterinnen sowie die Polizei müssen verbindlich zusammenarbeiten und die jeweils anderen Hilfesysteme im Blick haben. Besondere Beachtung sollte aus Sicht der AGJ ferner der Errichtung niedrigschwelliger Angebote, der Öffentlichkeitsarbeit, der Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Hilfesystemen und den Möglichkeiten der Finanzierung der Hilfen zuteilwerden.

Quelle: Presseinformation der AGJ vom 14.05.10

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PFIFF feiert „10 Jahre Patenschaften“

Posted on Mai 2, 2010. Filed under: Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke | Schlagwörter: , |

Als Modellprojekt der PFIFF gGmbH Hamburg im Jahr 2000 gestartet, sind die Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern als Regelangebot der Jugendhilfe in Hamburg nicht mehr wegzudenken.

Am Freitag, 28.05.2010, feiert PFIFF im NH-Hotel Hamburg-Altona „10 Jahre Patenschaften“ mit einer Fachveranstaltung, für die Dr. Heidemarie Rose, Mitverfasserin des 13. Kinder- und Jugendberichtes, und Dr. Christiane Deneke, Vorsitzende des Vereins SeelenNot, als Referentinnen gewonnen werden konnte.

Quelle: PFIFF

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Artikel „Die vergessenen Kinder“ über Kinder psychisch kranker Eltern

Posted on April 13, 2010. Filed under: Berlin, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Sachsen | Schlagwörter: , , |

Im Artikel „Die vergessenen Kinder“ berichtet Petra Bühring im Ärzteblatt Heft 14 vom 09.04. von drei beispielhaften Projekte in Rheinland-Pfalz, Berlin und Leipzig, die die Versorgung und Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern verbessern.

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Kinder psychisch kranker Eltern – (auch) ein Thema für die Politik

Posted on März 22, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

In Deutschland wachsen zwischen drei und vier Millionen Kinder und Jugendliche mit psychisch kranken Eltern auf. Damit diese Kinder nicht vergessen werden, haben der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK e.V.), der BKK Bundesverband und der Verein für gemeindenahe Psychiatrie in Rheinland-Pfalz Aufklärungsmaterial entwickelt. Diese sind Ergebnis des Kooperationsprojektes „Die vergessenen Kinder – Unterstützung für Kinder psychisch kranker Eltern“ und wurden am 9. März in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz vorgestellt.

Die zielgruppenspezifischen Informationsmaterialien richten sich an betroffene Familien und ihre Helfer, aber auch an das Umfeld der Familien wie Schulen und Nachbarschaft. Sie sollen die Aufmerksamkeit für die Belange der betroffenen Kinder und Jugendlichen stärken. Dass diese Kinder in unserer Gesellschaft und auch von der Politik bisher noch viel zu wenig Aufmerksamkeit erfahren, betonte Roswitha Beck, Vorsitzende des Kuratoriums des Vereins zur Unterstützung Gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz e.V. „Das Gesundheitswesen vergisst sie, weil es für den psychisch kranken Elternteil zuständig ist. Die Jugendhilfe kennt diese Kinder oftmals nicht“, so Roswitha Beck.

Auch Gudrun Schliebener, Vorsitzende des BApK, sieht einen „blinden Fleck“ in der Angehörigenarbeit in der Psychiatrie: „Damit die betroffenen Kinder nicht die psychisch Kranken von morgen werden, müssen alle Akteure der verschiedenen Hilfesysteme gut zusammenarbeiten.“ Dafür setzt sich die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie des Bundesverbandes seit mehr als 15 Jahren ein.

Der BKK Bundesverband hat das Projekt, das auch das Bundesgesundheitsministerium unterstützte, finanziell gefördert. Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes, bekräftigt das Engagement: „Es ist wichtig, dass wir die Kinder als schwächste Glieder der Kette unterstützen, damit die gesundheitliche Belastung der Eltern nicht zu einer Überlastung der Kinder führt. Die Betriebskrankenkassen fördern übrigens seit 2003 mit der Initiative ‚Mehr Gesundheit für alle‘ über 60 regionale und überregionale Projekte und Strukturmaßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention.“

Welche Aufmerksamkeit, Information und Unterstützung die Familien brauchen, ist inzwischen gut erforscht und zum Teil auch in der Praxis umgesetzt. In Rheinland-Pfalz wurden zum Beispiel an drei Standorten im Rahmen eines mehrjährigen Modellprojekts Handlungsansätze entwickelt und erprobt. „Patenschaftsmodelle“, wie von Katja Beeck in Berlin initiiert, fördern ehrenamtliches Engagement. In Leipzig ist es dem Angehörigenverein WEGE e.V. mit der Beratungsstelle „AURYN“ gelungen, ein verlässliches Angebot für die betroffenen Familien fest – und regelfinanziert – im Hilfesystem der Messestadt zu etablieren.

Was fehlt, ist die flächendeckende, verlässliche Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und Hilfe dort, wo es Not tut. Außerdem müssen Strukturen einer belastbaren Kooperation geschaffen und die unterschiedlichen Hilfesysteme und Fachleute vernetzt werden. Eine Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Krankenkassenvertretern, Fachleuten aus Praxis und Forschung sowie mit Vertretern des Gesundheits- und Familienministeriums widmet sich der Frage, welche Aufgaben sich hieraus ergeben. Es kommt darauf an, belastete Familien frühzeitig zu unterstützen, um Risiken zu verringern und nicht erst dann zu handeln, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen ist.“

Informations- und Aufklärungsmaterial kann unter www.bkk.de und www.bapk.de bestellt und heruntergeladen werden.

Die Risikoforschung bestätigt: Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen ein Elternteil psychisch krank ist, sind in vielfältiger Weise davon betroffen. Für sie ist das Risiko erhöht, selbst eine psychische Störung zu entwickeln. Zahlreiche Untersuchungen schätzen, dass diese Kinder etwa zwei bis drei Mal so oft psychisch erkranken als andere Kinder. Ein Drittel der untersuchten Kinder aus betroffenen Familien weisen keine Beeinträchtigungen auf, ein weiteres Drittel lediglich vorübergehende Auffälligkeiten, beim restlichen Drittel der Kinder zeigen sich fortdauernde seelische Störungen.

Kinderpsychiater konnten belegen, dass ein Drittel der Kinder in stationärer kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung mindestens einen psychisch kranken Elternteil haben. Eine genetische Prädisposition gilt besonders für Kinder von schizophren Erkrankten als wahrscheinlich. Während das generelle Lebenszeitrisiko einer psychischen Erkrankung ein Prozent beträgt, liegt die Wahrscheinlichkeit für Kinder schizophrener Eltern bei 10 bis 15 Prozent, und zwar nicht nur für eine eigene Schizophrenie, auch für andere seelische Störungen.
Das Risiko für eine affektive Störung, also Gemütsstörung wie Depression und/oder Manie, ist etwa drei bis sechs Mal höher als bei unauffälligen Eltern. Sind beide Elternteile depressiv erkrankt, liegt die Erkrankungswahrscheinlichkeit bei rund 70 Prozent. Noch problematischer wird es offenbar bei Eltern mit einer Persönlichkeitsstörung in Kombination mit einer Suchterkrankung. Auch bei Angststörungen liegt das Risiko um das Siebenfache über dem Durchschnitt.

Quelle: Pressemeldung des BKK Bundesverband GbR vom 09.03.10

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Bremen: Evaluationsbericht zum Modell „Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern“ vorgestellt

Posted on März 15, 2010. Filed under: Bremen, Forschung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

„Die Patenschaft gibt mir einfach Sicherheit (…) und das nimmt mir die Last von den Schultern, dass wenn was ist, die Kinder eben gut versorgt sind“, diese Aussage einer psychisch kranken Mutter findet sich im Evaluationsbericht des Bremer Modells „Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern“ und beschreibt gut, wie es durch Patenschaften immer wieder gelingt, den „Teufelskreislauf“, in dem sich psychisch kranke Eltern befinden, zu durchbrechen. Denn oft ist es gerade die Sorge um das Kind, die Eltern davon abhält, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber genau das kann dazu führen, dass sich der Gesundheitszustand weiter verschlechtert.

Derzeit bestehen in Bremen 12 Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern. In der Regel ist das Kind ein bis zwei Mal pro Woche und ein Wochenende pro Monat bei der Patenfamilie. Ist eine stationäre Behandlung der Eltern im Fall von Krisen notwendig, dann kann das Kind während dieser Zeit ganz bei seiner vertrauten Patenfamilie wohnen. Die Eltern, Kinder und auch die Patenfamilie werden dabei durch ein professionelles System unterstützt. Einfach ist die Patenschaft nicht immer. Der Evaluationsbericht zeigt deutlich, welche Schwierigkeiten in einer solchen Patenschaft aufkommen können. Diese reichen von Ängsten der Eltern, das Kind zu verlieren bis hin zu unterschiedlichen Erziehungsstilen. Nicht immer ist es einfach, da den richtigen Weg und die passende Grenze zu finden. Deshalb werden die Patenfamilien durch den erfahrenen Träger „PiB – Pflegekinder in Bremen“ gut auf diese Aufgabe vorbereitet und während der Patenschaft begleitet.

„Ich danke allen Paten ganz herzlich, die dieses neue Modell der Unterstützung in der Entwicklungsphase mitgetragen haben. Sie haben eine Aufgabe übernommen, die mit einer hohen Verantwortung und Verbindlichkeit einhergeht“, sagte Bremens Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter im Rahmen der Vorstellung des Evaluationsberichtes zum Patenschaftsmodell für Kinder psychisch kranker Eltern. Sie fuhr fort: „Wir haben hier ein Modell entwickelt, das für bestimmte Familien und deren Kinder, sehr hilfreich ist. Manchmal eröffnet ein solches Auffangnetz überhaupt erst die Möglichkeit, dass ein Kind in seiner eigenen Familie dauerhaft verbleiben kann. Wir würden uns deshalb wünschen, dass sich noch mehr Bremerinnen und Bremer bereit erklären, eine solche Patenschaft zu übernehmen.“

Rosenkötter wies aber auch darauf hin, dass dieses Modell die professionelle Unterstützung nicht ersetze. Außerdem seien Patenschaften nur in bestimmten Konstellationen möglich. „Wir gehen davon aus, dass in Bremen jährlich deutlich über 2.000 Kinder von einer stationären Unterbringung eines Elternteils aufgrund einer psychischen Erkrankung betroffen sind. Tragfähige Patenschaften können wir bisher erst einzelnen betroffenen Familien anbieten. Aber auch wenn wir uns hier bisher noch in einer Nische bewegen, so ist das Modell absolut hilfreich und sollte weiter ausgebaut werden“, so Rosenkötter weiter.

Quelle: Meldung der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales des Landes Bremen auf Fachkräfteportal der Jugendhilfe vom 15.03.10

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TV-Beitrag über Patenschaften von PFIFF

Posted on Dezember 17, 2009. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: |

Mit den Patenschaften von PFIFF für Kinder psychisch kranker Eltern beschäftigte sich ein Beitrag des NDR-Fernsehens am 11.12.2009 im Rahmen des Hamburg Journals des NDR.

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Jugendamt Heidelberg sucht Patenfamilien für Kinder psychisch kranker Eltern

Posted on Februar 8, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg sucht Familien, Paare oder Einzelpersonen, die grundsätzlich bereit sind, die Patenschaft für ein Kind psychisch kranker Eltern zu übernehmen.

In der Regel können die Kinder psychisch kranker Eltern zu Hause mit ihren Eltern leben. Es kommt jedoch auch vor, dass die Eltern oder der alleinerziehende Elternteil sich in wiederkehrenden Abständen stationär in einer Klinik aufhalten müssen. Für diese Zeit ist es für die betroffenen Kinder wünschenswert, einen vertrauten Platz und Menschen um sich zu haben, die sie bei sich aufnehmen und versorgen können.

Die Familie und die „Paten“ sollten sich im Vorfeld kennen gelernt haben und Kontakt halten, damit das Kind im Fall einer Krise nicht zu fremden Menschen gehen muss.

Wer Kraft und Lebensfreude hat und sich näher über diese Aufgabe informieren möchte, kann sich bei Brigitte Thormann im Jugendamt unter Telefon 5837770 melden.

Die Paten werden vom Jugendamt fachlich begleitet und finanziell honoriert. Da die Kinder in Heidelberg den Kindergarten oder die Schule besuchen, sind insbesondere Paten aus der Stadt erwünscht.

Quelle: Heidelberg Aktuell vom 18.01.09

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Zukunftspreis des IZT an „Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern“

Posted on November 19, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik | Schlagwörter: , |

Das Angebot „Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern“ des Berliner Jugendhilfeträgers Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg e.V. (AMSOC e.V.) wurde mit dem überregionalen IZT-Zukunftspreis 2008 des gemeinnützigen Berliner Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung ausgezeichnet. Die Zukunft dieses präventiv ansetzenden, zukunftsweisenden Kinderschutzangebotes ist jedoch ungesichert.

Sie gelten als „vergessene Kinder“ – die Kinder psychisch kranker Eltern. Der Berliner Jugendhilfeträger AMSOC e.V. weist deshalb kontinuierlich und mit Nachdruck auf die gesundheitliche Gefährdung dieser Kinder hin. In einem Modellprojekt hat er einigen dieser Kinder drei Jahre lang Patinnen und Paten vermittelt, die ihnen im Alltag zur Seite stehen und sie in Krisenzeiten bei sich aufnehmen. Auf diese Weise bekommen diese Kinder über Jahre hinweg eine verlässliche und berechenbare Bezugsperson, die bereit ist, gerade dann einzuspringen, wenn die meist allein erziehende Mutter oder der allein erziehende Vater in akuten Krankheitsphasen nicht mehr für die Kinder sorgen kann.

Aus der Begründung der Jury: „Die Initiatorin zeigt hier nicht nur ein großartiges Engagement, sondern auch eine besondere Sensibilität für die emotionalen Bedürfnisse dieser Kinder.“ Deutschlandweit gibt es nach Schätzungen weit über eine Million Kinder, um die sich das Gesundheitssystem gar nicht kümmert und bei denen die Jugend- und Sozialämter bisher kaum Möglichkeiten haben, helfend einzugreifen.

Pressemitteilung des IZT vom 18.11.08

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