PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

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PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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Neues Konzept für Pflegeeltern im Landkreis Eichsfeld

Posted on März 25, 2015. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Die Thüringer Allgemeine berichtet im Artikel „Neues Konzept für Pflegeeltern im Landkreis Eichsfeld“ vom 23.03.2015 von Plänen im Rahmen einer Neukonzeptionierung des Fachdienstes auch die finanziellen Leistungen für Pflegefamilien transparenter zu machen.

Der örtliche Pflegeelternverein wünscht sich eine Anhebung der finanziellen Leistungen. So sollten beispielsweise die Rentenzuschüsse des Jugendamtes für jedes Pflegekind gezahlt werden ansatt nur einmal pro Familie.

Weiterer Kritikpunkt – auch einzelner Politiker – ist das allgemein niedrige Niveau der finanziellen Leistungen für Pflegefamilien in ganz Thüringen.

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Saarland: Pflegeeltern leisten wertvolle Arbeit – Bedarf an Pflegeeltern im Saarland steigt weiter an

Posted on September 19, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Saarland | Schlagwörter: |

Auf Einladung von Staatssekretärin Gaby Schäfer haben sich in dieser Woche Pflegeeltern aus dem Saarland, die Jugendämter der Kreise und des Regionalverbandes und der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF), als einzigem freien Träger im Bereich der Pflegekindervermittlung im Saarland, zu einem Erfahrungsaustausch getroffen, um die aktuelle Situation aber auch Sorgen und Nöte von Pflegefamilien im Saarland zu diskutieren. „Die Zahl der Pflegekinder im Saarland hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht“, erläuterte Staatssekretärin Gaby Schäfer anlässlich der Veranstaltung. „Derzeit werden im Saarland in enger Abstimmung mit den örtlichen Jugendämtern und dem SKF weitere Familien gesucht, die bereit und geeignet sind, ein Kind vorübergehend oder auf Dauer bei sich aufzunehmen.“

Die Pflegeeltern erläuterten, dass insbesondere sichere Bezugspersonen beim Jugendamt oder beim SKF, das Vertrauen in diese Personen aber auch ein gesicherter Rahmen für das Kind, wichtige Voraussetzungen seien, um die Aufgabe als Pflegefamilie zu bewältigen. Probleme sehen die Pflegeeltern derzeit noch bei der fehlenden Rentenabsicherung. Häufig müsste einer der beiden Pflegeeltern den Beruf aufgeben, um sich intensiv um das Pflegekind kümmern zu können. Unterstützung wünschen sie sich auch bei Problemen in Kindergarten und Schule.

„Wichtig ist“, so die Staatssekretärin, „dass die zukünftigen Pflegeeltern sehr genau wissen, was auf sie zukommen wird. Dazu ist es auch notwendig, dass die wichtige Arbeit, die die Pflegeeltern leisten, im sozialen Umfeld, aber auch von der Gesellschaft insgesamt wertgeschätzt wird“, betonte Schäfer. Die Ergebnisse werden sollen nun in Kooperation mit den Jugendämtern, dem SKF und dem Wissen der Pflegeeltern in die Weiterqualifizierung des Pflegekinderwesens im Saarland einfließen. Staatssekretärin Schäfer kündigte an, dass weitere Treffen in dieser Runde geplant seien, um die Entwicklung in diesem Bereich zu begleiten.

Hintergrund
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte vor zwei Monaten die saarländischen Pflegeeltern eingeladen, um sich für deren Engagement für Kinder und Jugendliche, die auf Zeit oder auf Dauer in der Pflegefamilie leben ausdrücklich und persönlich zu bedanken und ihre Arbeit wertzuschätzen. Damals wurde vereinbart, dass sich alle Akteure künftig zu einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch treffen sollten. Derzeit gibt es im Saarland rund 600 Pflegefamilien.

Quelle: Pressemitteilung des Saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vom 19.09.2013

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Kindererziehung erhöht die Rente

Posted on Februar 1, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bewerber, Finanzielles, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , |

(drv-bw) Die Familie und den Beruf unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach. Wenn ein Kind geboren wird, kann häufig ein Elternteil nur noch eingeschränkt arbeiten oder nimmt eine Auszeit, um sich ganz der Kindererziehung zu widmen. Dafür gibt es einen Ausgleich für die spätere Rente. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg hin.

Für jedes ab 1992 geborene Kind werden drei Jahre Kindererziehung angerechnet, für Geburten davor ein Jahr. Diese Kindererziehungszeit gilt wie eine Beschäftigung als Pflichtbeitrag und erhöht die spätere Rente. Pro Kindererziehungsjahr ergibt das zur Zeit rund 27 Euro Rente. Für die Erziehung jedes ab 1992 geborenen Kindes werden also rund 81 Euro – drei Jahre je 27 Euro – gutgeschrieben. Bei gleichzeitiger Erziehung mehrerer Kinder addieren sich die Zeiten und Beträge.

Die Kindererziehungszeit wird im Rentenkonto des Elternteils gespeichert, der das Kind erzogen hat.
Erziehen Mutter und Vater das Kind gemeinsam, erhält grundsätzlich die Mutter die Zeit. Soll der Vater die Kindererziehungszeit erhalten, müssen die Eltern für die Zukunft eine gemeinsame Erklärung bei der Rentenversicherung abgeben. Diese kann rückwirkend höchstens für zwei Monate gelten. Dies ist insbesondere zu raten, wenn der Vater Elternzeitmonate in Anspruch nimmt.

Wer während der Erziehung des Kindes arbeitet, profitiert trotzdem von den Kindererziehungszeiten.
Neben den Beiträgen aus der Beschäftigung werden zusätzlich die Zeiten der Kindererziehung für die spätere Rente gutgeschrieben. Dabei darf jedoch nicht die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von derzeit jährlich 66.000 Euro überschritten werden.

Neben Kindererziehungszeit gibt es noch die Kinderberücksichtigungszeit. Sie beträgt ab der Geburt des Kindes maximal zehn Jahre und steigert zwar nicht direkt die Rentenhöhe, hilft aber verschiedene Rentenansprüche zu erfüllen. So zählt sie beispielsweise zu den 35 Versicherungsjahren, die derjenige benötigt, der eine Altersrente für langjährig Versicherte bekommen möchte. Auch ein einmal erworbener Versicherungsschutz für eine Erwerbsminderungsrente bleibt während der Kinderberücksichtigungszeit bestehen.

Mehr Informationen zu den Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten enthalten die Broschüren der Deutschen Rentenversicherung »Kindererziehung: Ihr Plus für die Rente« und »Vorteile für Frauen – Infos für sie«.
Diese können telefonisch unter der Nummer 0721 825 23888 oder per E-Mail (presse@drv-bw.de) angefordert und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de heruntergeladen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg vom 28.01.10

ERGÄNZUNG:

  • Neben den leiblichen Eltern können auch andere Elternteile (zum Beispiel von Adoptiv-, Stief- oder Pflegekindern) unter bestimmten Voraussetzungen Kindererziehungszeiten erhalten.
  • Als Großeltern oder Verwandte können Sie Kindererziehungszeiten geltend machen, wenn zwischen Ihnen und dem Kind ein auf Dauer angelegtes Pflegeverhältnis mit häuslicher Gemeinschaft besteht. Ein Obhuts- und Pflegeverhältnis zwischen den leiblichen Eltern und ihrem Kind darf nicht bestehen.
  • Die Erziehung eines Pflegekindes kann durch eine Erklärung des Jugendamtes nachgewiesen werden.
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Finanzielle Veränderungen für Pflegefamilien ab 1. Januar 2010

Posted on Januar 1, 2010. Filed under: Finanzielles, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches | Schlagwörter: , , , , |

Kindergeld
Mit dem im Dezember beschlossenen Wachstumsbeschleunigungsgesetz möchte die Bundesregierung insbesondere Familien unterstützen. So soll es zum 1. Januar 2010 pro Kind 20 € mehr Kindergeld geben. Das bedeutet für das erste und zweite Kind eine monatliche Steigerung von 164 Euro auf 184 Euro, für das dritte Kind von 170 Euro auf 190 Euro und für alle weiteren Kinder von 195 Euro auf 215 Euro.

Da das Kindergeld jedoch auf das Pflegegeld angerechnet wird, wirkt sich die Kindergelderhöhung mindernd auf das Pflegegeld aus. Ist das Pflegekind das älteste kindergeldberechtigte Kind, so kommen 92 € statt bisher 82 € zum Abzug. Ist das Pflegekind nicht das älteste kindergeldberechtigte Kind der Familie, dann werden 46 € statt wie bisher 41 € angerechnet.

  • Für Pflegefamilien ergibt sich also eine geringere Kindergelderhöhung von effektiv nur 10 bzw. 15 €.

Kinderfreibetrag
Die ebenfalls im Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgesehene Erhöhung des Kinderfreibetrages von derzeit 6024 € auf 7008 € für jedes Kind bewirkt eine Erhöhung des Unterhaltsbetrages nach § 1612 BGB. Dieser ist eine Grundlage für die Berechnung des monatlichen Pauschalbetrages für Pflegefamilien (Pflegegeld).

  • Hierdurch ergeben sich indirekt Anhebungen des Pflegegeldes, die jedoch von Bundesland zu Bundesland und von Kommune zu Kommune unterschiedlich sind und deshalb hier nicht allgemeingültig aufgeführt werden können. Über die konkreten Veränderungen der finanziellen Rahmenbedingungen informiert Sie Ihr betreuendes Jugendamt.
  • Vom höheren Freibetrag profitieren direkt vor allem besserverdienende Familien ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen in Höhe von mehr als 63.391 Euro. Für sie ist der Steuervorteil durch den Freibetrag höher als das Kindergeld. Es ist geplant, dass das Finanzamt künftig zum Jahresende eine sogenannte „Günstigerprüfung“ vornimmt, um festzustellen, ob das Kindergeld oder der Freibetrag einer Familie mehr einbringt.

Pflegegeld
Aufgrund der letzten Empfehlungen des Deutschen Vereins für den Bereich der Vollzeitpflege sind für das Jahr 2010 keine weiteren Pflegegelderhöhungen vorgesehen. Das Gremium schlug vor, die monatlichen Pauschalbeträge für die Kosten des Sachaufwands sowie die Kosten der Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen für 2010 in der bisherigen Höhe beizubehalten.

  • Angesichts der Entwicklung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte hielt der Deutsche Verein eine Anhebung der pauschalen Leistungen für Vollzeitpflege für unnötig.

Alterssicherung
Der Deutsche Verein plädierte jedoch für die Anpassung des Erstattungsbeitrag zur Alterssicherung von Pflegeeltern entsprechend den Entwicklungen der gesetzlichen Rentenversicherung.

  • Als Beitrag zur Alterssicherung ist pro Pflegekind in allen Altersstufen für einen Elternteil mindestens der hälftige Betrag der gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 40,– € monatlich zu erstatten.

PFAD Bundesverband e.V. (u.schulz)

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