Buch-Tipp: „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern“

Posted on November 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDie Kinderschutz-Zentren veröffentlichten im Oktober 2017 das Fachbuch „Psychische Erkrankung und Sucht – Passende Hilfen für betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern„.

Aktuelle Zahlen zeigen, dass etwa 3,8 Millionen Kinder in Deutschland mit einem suchtkranken oder psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen. Für die betroffenen Kinder bedeutet dies oftmals, dass sie eigene Entwicklungsaufgaben nicht gut bewältigen und sie als Reaktion auf die destabilisierende Erkrankung oder Störung der Eltern eher eine spezifische Symptomatik entwickeln können. Das Fachbuch liefert einen Überblick zum aktuellen Stand der Debatte, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen in diesem Handlungsfeld. Es werden Ideen und Anregungen für Hilfeansätze vermittelt, die für die eigene Praxis genutzt werden können.

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„Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIn Kooperation mit dem LWL-Klinikum Gütersloh bieten die Kinderschutz-Zentren den Fachkongress „Psychische Krisen junger Menschen“ am 23./24.11. in Gütersloh an.

Jugendliche reagieren auf schulische und private Anforderungen mit psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. Dabei können sich die psychischen Störungen ganz unterschiedlich zeigen – in depressivem ebenso wie in aggressivem und selbstverletzendem Verhalten.

Für alle Fachkräfte ist das eine große Herausforderung. Symptome müssen erkannt und psychische Auffälligkeiten verstanden werden, um Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen.

Der Fachkongress richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Psychiatrie, an Lehrer(innen) und Schulsozialarbeiter(innen) und alle an deren Professionen, die in ihrem beruflichen Kontext mit psychisch belasteten Jugendlichen arbeiten.

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 01.11. in Halle/Saale

Posted on Oktober 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer zwei Weiterbildungsabend des PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ findet am 01.11. um 19 Uhr in Halle/Saale statt.

Die Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil wird die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen vorgestellen und mit Hilfe von Fallbeispielen die Besonderheiten verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprechen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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„Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ am 13.09. + 01.11. in Halle/Saale

Posted on August 13, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. bietet in Halle/Saale zwei Weiterbildungsabende zum Thema „Persönlichkeitsstörungen erkennen, verstehen und damit umgehen“ mit der Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. med. Anja Schmeil an:

Teil 1 (Allgemeiner Teil), Mittwoch, den 13.09.17 um 19 Uhr
Schwierige Menschen mit ausgeprägten Verhaltensmustern unterschiedlicher Art sind uns allen bekannt. Oft haben die Betroenen mit großen Problemen, wie ein fehlendes soziales Netz, ungewollten Schwangerschaften, häugen Beziehungsabbrüchen zu kämpfen. In der Gemeinschaft werden diese Menschen oft gemieden, belächelt oder gefürchtet. Ziel des Vortrages ist es zu zeigen, warum Persönlichkeitsstörungen entstehen und wie es gelingen kann, Verständnis und Zugang zu diesen Menschen zu entwickeln.

Teil 2 (Spezieller Teil), Mittwoch, den 01.11.17 um 19 Uhr
Die unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen werden vorgestellt. Mit Hilfe von Fallbeispielen werden die Besonderheiten
verdeutlicht und Hinweise zum Umgang mit den Betroffenen besprochen.

Für Vereinsmitglieder entfallen die Seminargebühren.

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PFAD 1/2017: „Psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkinder“

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logotitelbild20pfad1_2017_th250PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial: „Unsere erste Ausgabe in diesem Jahr greift das Thema psychische Gesundheit von Pflege- und Adoptivkindern auf. Eine herausfordernde Aufgabe für Pflege- und Adoptiveltern.
Sind die psychischen Auffälligkeiten des Kindes bei der Aufnahme bekannt, stellen sich Fragen: Wie werden wir im Familienkreis damit umgehen können? Finden wir die Balance zwischen verständnisvoller Rücksicht und motivierender Anforderung?
Wie geht es Pflege- und Adoptiveltern, die im Laufe der Zeit Auffälligkeiten feststellen, die nicht mehr mit Verhaltensstörungen und Entwicklungsverzögerungen zu erklären sind, sondern auf ein psychisches Problem hinweisen? Für die Kinder und Jugendlichen müssen die passenden Behandlungen und Therapien gefunden werden und die Familie muss in die neue Herausforderung – ein psychisch krankes Kind zu betreuen – hineinwachsen. Ein gutes Netzwerk von Jugendamt, Ärzten und Therapeuten trägt wesentlich dazu bei. Die beste Voraussetzung, um die psychische Problematik zu bewältigen, ist eine stabile und verlässliche Pflege- oder Adoptivfamilie.“

Einige Inhalte:

  • Regina Taurines, Marcel Romanos: Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen bei Pflege- und Adoptivkindern
  • Bindung und Psychosomatik aus Sicht des Kinder- und Jugendpsychiaters Karl Heinz Brisch: Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit – alles nur Einbildung?
  • Mira Vasileva, Franz Petermann: Posttraumatische Belastungssymptome von Pflegekindern im Vorschulalter: Ergebnisse einer Online-Studie
  • Carmen Thiele: Zwischen Alltagssorge, elterlichem Engagement und rechtlichen Nebelschwaden
  • Ingrid Drißl: Was bringt das Adoptivkind mit, was kann die Adoptivfamilie mitgeben und entwickeln?
  • Peter Hoffmann: Rechtsansprüche von Pflegekindern nach Eintritt der Volljährigkeit

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

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„Kinder psychisch kranker Eltern“ am 12.11. in Mannheim

Posted on Oktober 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Seminar „Kinder psychisch kranker Eltern“ wird von der Pflegeelternschule Baden-Württemberg mit Referentin Luise Hepp am 12.11. in Mannheim veranstaltet.

Die psychische Erkrankung eines Elternteils bedeutet in einer Familie nicht nur eine große Herausforderung hinsichtlich Verständnis, Geduld und Organisation, sondern auch im Hinblick auf die Kinder einen Balanceakt zwischen der Annahme einer solchen Erkrankung mit all ihren Folgen und deren Bewältigungsversuche. Die Kinder sind rasch überfordert mit ihren Verständnismöglichkeiten, vermissen Halt und Konstanz und leisten ein Maß an Anpassung, das ihre Entwicklung einschränkt. Dazu kommen noch (oft massiv) Ängste und immer wieder die Furcht vor Trennung.

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„Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und auffälligem Verhalten“ am 14./15.11. in Osnabrück

Posted on August 14, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Kinderschutz-Zentren widmen einen Fachkongress am 14./15.11. in Osnabrück dem Thema „Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und auffälligem Verhalten„.

Psychische Störungen und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen haben in den letzten Jahren zugenommen. Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer klagt jedes fünfte Kind in Deutschland über psychosomatische Beschwerden und jedes Zwanzigste leidet an einer psychischen Erkrankung.
Dabei können sich psychische Störungen mit ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen: z.B. ziehen sich die Betroffenen zurück, isolieren sich, fallen durch aggressives oder schwieriges Verhalten auf, flüchten in die Sucht, verletzen sich selbst oder zeigen suizidale Krisen.

Dies stellt Therapeut(inn)en, Pädagog-(inn)en und das gesamte Umfeld der betroffenen Kinder und Jugendlichen vor große Herausforderungen. Es gilt die Symptome zu erkennen, die psychischen Auffälligkeiten zu verstehen und Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen. Und dies unter Beteiligung der Betroffenen und ggf. ihrer Eltern und in Abstimmung mit weiteren beteiligten Helfer(inne)n aus den Bereichen Psychiatrie, Jugendhilfe und Schule.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der Kongress u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinander:

  • Wie sind psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen zu verstehen?
  • Wie können traumatisierte Mädchen und Jungen in der Jugendhilfe unterstützt werden?
  • Wie können Helferinnen und Helfer mit suizidalen Krisen von Jugendlichen umgehen?
  • Welche Ursachen und Folgen haben Süchte bei Jugendlichen, und wie kann geholfen werden?
  • Wie ist die Diagnose Borderline bei Jugendlichen zu verstehen?
  • Wie können die verschiedenen Systeme Psychiatrie, Jugendhilfe und Schule zum Wohle der Betroffenen kooperieren?

Expertinnen und Experten vermitteln Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und bringen ihre praxisnahen Erfahrungen und Konzepte aus Jugendhilfe, Psychiatrie und Schule ein. Und auch betroffene Jugendliche kommen in einem Workshop zu Wort.

Veranstaltungsflyer

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LWL Jugendhilfe-aktuell „Grenzen überwinden – Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie“

Posted on Juli 16, 2016. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Frisch erschienen ist die neueste Ausgabe aus der Zeitschriftenreihe des LWL-Landesjugendamtes Westfalen „Grenzen überwinden – Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie„. Dieses Heft stellt das Zusammenwirken zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie in den Mittelpunkt.

Aus dem Inhalt:

  • Interview: Frau Wirth, wo klemmt’s denn?
  • Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Zusammenarbeit von Psychiatrie und Jugendhilfe aus Sicht einer Care-Leaverin
  • Gemeinsam auf dem Weg – Zusammenarbeit wegen und trotz Unterschieden
  • Gefühlt gut informiert – Ergebnisse und Konsequenzen einer Umfrage
  • Getrennt befragt: Sichtweisen von Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie aufeinander, nachdem erste Vorurteile aus dem Weg geräumt sind
  • Das Eigene und das Andere – Wert psychiatrischer Diagnostik für die Kinder- und Jugendhilfe
  • Krisenvereinbarungen und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Kooperation
  • Jugendhaus Piusallee – viele Kompetenzen unter einem Dach
  • LWL-Jugendhilfestation: ein dritter Ort – säulenübergreifenden Angebot für Kinder und Jugendliche
  • Heißes Eisen – Psychopharmaka in den Erziehungshilfen
  • Wie Adoptiv- und Pflegeeltern von Psychiatrie und Jugendhilfe unterstützt werden sollten
  • Weitere Materialien zum Themenkomplex Jugendpsychiatrie & Jugendhilfe

Darüber hinaus gibt es wie immer aktuelle Informationen aus allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe.

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Workshop „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung“ am 05.11. in Berlin

Posted on Oktober 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Aktion Psychisch Kranke e.V. organisiert im Rahmen ihres Projektes „Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendliche in Deutschland“ am 05.11.2015 in Berlin einen Workshop zum Thema „Wer bestimmt? Partizipation, Zwang, elterliche Sorge und Selbstbestimmung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung„.

Kernthemen dieser Veranstaltung werden sein:

  • Partizipation von Eltern und Jugendlichen
  • Rechtliche, ethische und kinder- und jugendpsychiatrische Aspekte zur Einschränkung der Selbstbestimmung bzw. Zwang.

Der Workshop richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Selbsthilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Betreuungsrecht usw. und dient dem interdisziplinären Austausch. Die Ergebnisse fließen in die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, der Zugang aufgrund des Raumangebots beschränkt. Eine Anmeldung per Anmeldeformular ist bis zum 26.10.2015 erforderlich. Bei Interesse sendet die Geschäftsstelle der APK eine Einladung zu: apk-bonn@netcologne.de, Tel.: 0228 / 67 67 40.

Programm

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„Pflege- und Adoptivkinder psychisch kranker Eltern“ am 19.09. in Berlin-Buch

Posted on August 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Brandenburg, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 19.09. dreht sich ein Seminar des PFAD Bundesverbandes in Kooperation mit dem Landesverband PFAD FÜR KINDER Berlin-Brandenburg um „Pflege- und Adoptivkinder psychisch kranker Eltern – Der Alltag in der Familie„. Im Jugendfreizeithaus „Der Alte” in Berlin Buch wird die Psychologin Dr. Yehonala Gudlowski dazu referieren und für Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stehen.

Viele der fremduntergebrachten Kinder wurden wegen Vernachlässigungen und/oder chaotischen Familienzuständen aus ihren Familien herausgenommen. Oft wird erst nach der Herausnahme „bekannt“, dass die Eltern psychisch krank sind. In diesem Kurs geht es, aufbauend auf dem Verständnis der familienbiografisch erworbenen Verhaltensweisen des Kindes um die Erweiterung der Handlungskompetenz der Betreuungspersonen.

Insbesondere nach Kontakten mit ihren Eltern sind die Kinder oft verunsichert und brauchen empathische Unterstützung und Hilfe. Wie wirkt sich die familiäre Interaktion in der biologischen Familie auf die Kinder aus und welche Schwierigkeiten ergeben sich daraus in anderen Interaktionskontexten?

Mithilfe von interaktiven Methoden wird reflexiv die alltägliche Interaktionskompetenz von unmittelbaren Betreuungspersonen und begleitenden Fachkräften verbessert.

Wie können Kindern psychisch kranker Eltern neue Beziehungs- und Bindungsangebote gemacht werden?

Antworten auf diese Frage werden gemeinsam erarbeitet.

zum Veranstaltungsflyer

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Artikel „Psychische Störungen in der frühen Kindheit“

Posted on Juli 1, 2015. Filed under: Gesundheit, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Deutschen Ärzteblatt vom 25.05.2015 wurde ein interessanter Artikel zum Thema „Psychische Störungen in der frühen Kindheit“ von Kai von Klitzing, Mirko Döhnert, Michael Kroll, Matthias Grube publiziert.

Behandelt werden u.a. Störungen der emotionalen und motorischen Regulation, Fütterstörungen, schwerwiegende reaktive Bindungsstörungen, Hyperaktivitäts- und Verhaltensstörungen sowie Angst- und Depressionsstörungen.

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„Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ vom 20.– 21.04. in Frankfurt/Main

Posted on März 8, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Dipl.-Psych. Dr. Bernd Abendschein wird vom 20.– 21.04. in Frankfurt/Main zum Thema „Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ referieren. Eingeladen sind dazu Multiplikator/-innen aus SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern. Veranstalter ist das Paritätische Bildungswerk.

Die typische Symptomatik der betroffenen Elternteile, in den Bereichen Emotionsregulation, Impulsivität und Beziehungsverhalten, wird herausgearbeitet und vor dem Hintergrund der Störung verständlich gemacht. Das häufig beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils mit den eigenen Kindern kann zu Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in verschiedenen Altersstufen und sogar zu Kindeswohlgefährdungen mit notwendigen jugendamtlichen Maßnahmen führen. Im Seminar werden praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Ebenso werden den Teilnehmern ausführliche Hilfestellungen gegeben und Interventionsmöglichkeiten besprochen, um den spezifischen Herausforderungen, wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“,  zu begegnen.
Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden.

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Broschüre für Kinder aus Familien Suchtkranker

Posted on Dezember 4, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Geschichte „Mia, Mats und Moritz“ erzählt von Alltagsproblemen in einer Familie mit einem suchtkranken Elternteil. Hier ist es die Mutter der drei Kinder. Erzählt wird aber auch von den Stärken der Kinder, von ihrem kreativen Umgang mit Schwierigkeiten und davon, dass es nicht immer alleine gehen muss, dass es Unterstützung und Hilfe gibt.

Die Broschüre kann downgeloadet oder auch in größeren Stückzahlen kostenlos über das Bestellformular der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) angefordert werden.

Quelle: Pressemeldung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 19.11.2014

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„Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen)“ vom 26./27.01. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 25, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Für MultiplikatorInnen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern ist ein Seminar des Paritätischen Bildungswerkes mit Dr. Bernd Abendschein konzipiert das am 26./27.01. in Frankfurt/Main stattfinden wird: „Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) – Sensibilisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder„.

Ziel ist es, sicherer in der Beurteilung der Indikatoren zu werden, die auf eine psychische Störung bei Eltern(teilen) hinweisen. Anhand von Fallbeispielen werden Zusammenhänge zwischen elterlicher psychischer Störung und der erforderlichen „Hilfe zur Erziehung“ für das Kind erarbeitet. Konsequenzen aus den Problemlagen der Eltern und Kinder sollen gemeinsam entwickelt und erörtert werden. Wege der Kooperation mit den entsprechenden Fachdisziplinen werden aufgezeigt.

Anmeldeschluss: 22.11.2014

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„Schizophrenie und Borderline“ am 15.11. in Friedberg/Bayern

Posted on Oktober 22, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Ein Tagesseminar des PFAD FÜR KINDER Augsburg e.V. beschäftigt sich am 15.11. mit den Themen „Schizophrenie und Borderline“.

Am Vormittag von 9-11 Uhr wird Dr. Oliver Köhnlein (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am BKH Augsburg) über Schizophrenie referieren:

  • Etwa 1 % der Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an einer Schizophrenie, also an einer psychischen Erkrankung, welche mit zahlreichen sozialen, beruflichen und familiären Konsequenzen für die Betroffenen verbunden sein kann. Insbesondere Kinder Schizophrener sind in diesem Zusammenhang durch die diversen Verhaltensauffälligkeiten der erkrankten Elternteile oft stark irritiert und sehr problematisch betroffen. Die psychiatrische Erkrankung der Schizophrenie soll anschaulich und lebendig im Vortrag erläutert und in ihrer klinischen Vielfalt vorgestellt werden; die Entstehung und das klinische Bild soll kurzweilig im Vortrag näher gebracht werden; es soll dabei auch und vor allem auf die krankheitsbedingten Einflüsse auf die Lebenssituation der Erkrankten und deren Familie und Kinder eingegangen werden, auch sollen Besonderheiten und Probleme im konkreten Umgang – z. B. auch von Pflegeeltern – mit schizophren Erkrankten erörtert werden.

Nachmittags von 12-14 Uhr hält Dipl. Psych. Melanie Honisch (Diplom Psychologin am BKH Augsburg) einen Vortrag über die Borderline-Störung:

  • Es soll in dem Vortrag anschaulich und lebendig über die sogenannte „Borderline-Persönlichkeitsstörung“ oder auch „emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ“ berichtet werden; nach einer Einführung in die Thematik und der Vorstellung des Begriffs der Persönlichkeitsstörung soll die Entstehung, das klinische Bild und die komplexe Symptomatik dieser Erkrankung dargestellt und erläutert werden; es soll in diesem Zusammenhang insbesondere auf die zahlreichen Einflüsse dieses Krankheits- und Störungsbildes auf die oft psychosozial schwierige Lebenssituation der Betroffenen eingegangen werden. Durch die emotionale Instabilität ergeben sich hierbei häufig Probleme und Krisen für die Familie, die Partner und insbesondere die Kinder der Betroffenen; es sollen hier konkrete und praktische Hilfestellungen – insbesondere für Pflegeeltern – vermittelt werden im Umgang mit an Borderline-Störung erkrankten Patientinnen und deren Kindern.
    Referentin:

Die Veranstaltung findet im Landratsamt Aichach, Außenstelle Friedberg, Konradinstr. 4, 86316 Friedberg statt.

Die Gebühr beträgt für Mitglieder 15 € , für Nichtmitglieder 25 €.
In den Pausen werden belegte Brötchen, Kuchen und Getränke angeboten.
Kinderbetreuung nur mit Anmeldung! (Unkostenbeitrag 5 €)

Der Anmeldeschluss ist 14 Tage vorher.

Zur Anmeldung

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Podcast- und Buch-Tipp: „Verrückte Kindheit – Leben und Überleben mit einer manisch-depressiven Mutter“

Posted on Juli 6, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Die am 11.06. ausgestrahlte  SWR2-Radiosendung „Verrückte Kindheit – Leben und Überleben mit einer manisch-depressiven Mutter“ stellte die Geschichte von Naema Gabriel vor, die ihre kindlichen Erfahrungen unter anderem in ihrem Buch „Sinus“ verarbeitet hat.

Sendungsinfo:
Es ist, als würde Naema Gabriel mit zwei verschiedenen Müttern aufwachsen: Die eine ist tief traurig und redet von Selbstmord. Die andere schmiedet euphorisch Pläne für ihre Karriere als Sängerin. In solch einer manischen Phase kann es sein, dass sie morgens das Haus zum Brötchenholen verlässt und sich erst Tage später wieder meldet – aus Florenz. Das vernachlässigte Mädchen von damals ist heute eine glückliche 40-Jährige, doch der Weg dahin war schwer. In ihrem Buch „Sinus“ hat Naema Gabriel ihre Geschichte aufgezeichnet und will damit anderen Betroffenen Mut machen.

nähere Informationen zum Buch

zur Radiosendung als Podcast

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Kinder kranker Eltern brauchen Hilfe

Posted on Mai 22, 2014. Filed under: Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/AW) Eine Sachverständigenkommission soll die Bedürfnisse von Kindern psychisch kranker Eltern ermitteln und gegebenenfalls Vorschläge für Anpassungen in der Sozialgesetzgebung erarbeiten. Dies forderten Experten am Mittwoch vor dem Familienausschuss in einem nichtöffentlichen Fachgespräch. Jutta Decarli, Geschäftsführerin des Bundesverbandes für Erziehungshilfe e.V., der Psychologe Albert Lenz von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und die Pflegewissenschaftlerin Sabine Metzing informierten den Ausschuss über die spezifischen Probleme der geschätzt drei Millionen Kinder in Deutschland, bei denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist. Die Experten begründeten ihre Forderung nach einer Sachverständigenkommission mit der hohen Komplexität des Problems. Die betroffenen Kinder stellten keine homogene Gruppe dar, für die einheitliche Hilfsangebote entwickelt werden könnten, sagte Mentzing.

Albert Lenz legte dar, dass es zwar große Fortschritte bei den Hilfen für die betroffenen Kinder gebe, allerdings sei man von einer flächendeckenden Versorgung als Regelangebot in den Kommunen noch weit entfernt. Die überwiegende Zahl der bestehenden Angebote werde in Form von Projekten regionaler Träger oder Stiftungen organisiert und finanziert, sagte Lenz. Übereinstimmend stellten alle drei Sachverständigen fest, dass das Hauptproblem in der unzureichenden Abstimmung der Sozialgesetzgebung liege. Das für die Kinder- und Jugendhilfe relevante Achte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) sehe zwar einen umfangreichen Katalog von Hilfen vor, es sei aber nur unzureichend mit den anderen Sozialgesetzbüchern verzahnt, erläuterte Jutta Decarli. Vor allem das im SGB V geregelte System der Gesetzlichen Krankenkassen sei nicht entsprechend auf das SGB VIII abgestimmt. Die Schnittstellen zwischen den Sozialgesetzbüchern müssten reformiert werden.

Sabine Metzing erläuterte, dass viele psychisch erkrankte Eltern die Folgen für ihre Familien und Kinder oftmals unterschätzen oder Hilfen nur zögernd in Anspruch nehmen würden. Dahinter stehe oftmals die Angst, dass die Kinder ihrer Obhut entzogen würden. In der Folge würden sich viele der betroffenen Familien zunehmend von ihrer Umwelt abkapseln. Das Familienleben sei oftmals ausschließlich von der Bewältigung des Alltagsleben geprägt. Die Bedürfnisse der Kinder rückten dadurch gegenüber der Krankheit der Eltern in den Hintergrund. Es bestehe die Gefahr, dass die Kinder in einer solchen Familiensituation selbst psychisch erkranken, warnte Dercali. Probleme bereiten nach Ansicht der Sachverständigen auch datenschutzrechtliche Regelungen. Diese erschwerten die Zusammenarbeit zwischen den behandelnden Ärzten der Eltern und denen der Kinder sowie den Institutionen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Quelle: Heute im Bundestag vom 21.05.2014

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Kino-Tipp: „Das Kind in der Schachtel“

Posted on Mai 8, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Am 09.05. startet in Österreich der Dokumentarfilm „Das Kind in der Schachtel“ im Kino. Er errang den Publikumspreis der Diagonale – Festival des österreichischen Films, Graz, 2014. Mit diesem „etwas anderen Film zum Muttertag“ dokumentiert Regisseurin Gloria Dürnberger ihre Spurensuche als Pflegekind.

Regiestatement von Gloria Dürnberger: „So verschieden wir Menschen auch sind, haben wir doch alle eines gemeinsam: eine Mutter. Wie definiert man „Mutter“ eigentlich? Genügt es, einen Menschen auf die Welt zu bringen, um dessen Mutter zu sein? Und wenn ja, wie bezeichnet man jene Person, die diesen Menschen dann großzieht, ihm vieles beibringt und sich ein Leben lang um ihn kümmert? Wer ist das dann?

Ich war 8 Monate alt, als mich meine Mutter weggegeben hat. Ich wuchs in einer Pflegefamilie auf, die ich als „meine Familie“ empfand. Meine leibliche Mutter kam alle zwei Wochen für exakt 2 Stunden zu Besuch und betonte dabei gerne und oft ihren Status als meine „Mutter“. Ich empfand sie als merkwürdige Tante. Doch da mir gesagt wurde, sie wäre meine Mutter und auch sie selbst so darauf bestand, wünschte ich mir, von ihr geliebt zu werden. Von ihr als Mensch gesehen und erkannt zu werden. Sie berühren zu dürfen, ihr nahe zu sein. Eigentlich hatte ich diese Gefühle, diesen warmen und liebevollen Umgang mit anderen Menschen. Mit meiner Pflegemutter, meinem Pflegevater und meinen Pflegegeschwistern.

Mein Leben lang war die Verwirrung darum, wer meine Mutter und wer meine Familie ist, alltäglich für mich. Dabei schienen meine Gefühle zur Klärung dieser Frage zweitrangig zu sein. Die Gesellschaft um mich spiegelte mir ganz klar, dass meine „Mutter“ jene Frau ist, die mich geboren hat.

Gleichzeitig wurde mir auch transportiert, dass eine „Mutter“ eine fürsorgliche, sich aufopfernde, liebende Person wäre. Ein blumiges Bild von tiefer und inniger Liebe, das so gar nicht zu dem passen wollte, was ich für meine leibliche Mutter empfand: Befremden, Verstörung und Distanz.

Diese widersprüchliche Situation formierte eine Beziehung zu meiner leiblichen Mutter Margit, der ich in diesem Film nachgegangen bin. „Das Kind in der Schachtel“ ist eine Momentaufnahme dieser inneren Suche und ein Einblick in eine Geschichte, die als Beispiel für viele andere Lebensgeschichten dient. Es war mir ein Anliegen, diesen Film nicht mit Fakten zu füllen, sondern dem Zuschauer/der Zuschauerin eine emotionale Reise anzubieten, die Raum lässt für eigene Assoziationen, Erlebnisse und Interpretationsmöglichkeiten.“

zur Homepage des Filmes

zum Interview „Es braucht so viel Härte“ mit der Regisseurin im Neuen Volksblatt vom 08.05.2014

Trailer:

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Materialien zum Symposium „Bindung und Bindungsstörungen“ online

Posted on April 23, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Die Materialien zu den Vorträgen vom Symposium „Bindung und Bindungsstörungen“, das am 26.03.2014 in der LWL-Klinik Marsberg Kinder- und Jugendpsychiatrie stattfand, sind nun im Internet abrufbar:

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„Was ist schon normal …“ Kinder psychisch kranker Eltern in Pflegefamilien am 08.05. in Berlin

Posted on April 14, 2014. Filed under: Berlin, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Was ist schon normal …“ fragt ein Seminar mit Martina Seidemann am 08.05. bei Familien für Kinder Berlin, das sich mit „Kindern psychisch kranker Eltern in Pflegefamilien“ beschäftigt.

Der Umgang mit Familien, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, erfordert oftmals differenzierte Aufmerksamkeit und ungewöhnliche Handlungsstrukturen. Dies ist besonders für Pflegefamilien eine Herausforderung. Für ein besseres Verständnis der Eltern ist es notwendig, Grenzen, Botschaften und Strukturen der betroffenen Familien zu kennen.

An diesem Abend werden folgenden Themen aufgegriffen:

  • Einblicke in psychiatrische Krankheitsbilder
  • Umgang und Kontaktaufnahme mit psychisch erkrankten Eltern
  • Auswirkungen und Ängste der Kinder, die ein psychisch erkranktes Elternteil haben
  • Entlastung der Kinder

nähere Informationen

 

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„Ist ja irre“ – Psychiatrische Erkrankungen und ihre Wirkung im Umgang mit Pflegekindern“ am 05.06. in Stuttgart

Posted on April 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Bei Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. wird die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie M.-L. Hepp am 05.06. referieren zum Thema „Ist ja irre“ – Psychiatrische Erkrankungen und ihre Wirkung im Umgang mit Pflegekindern„.

Pflegeeltern haben gleich in mehrfacher Hinsicht und ohne jeden Zweifel eine besondere persönliche und familiäre Konstellation mit ihrem Pflegekind. Wenn Pflegekinder nun aber auch noch einen Elternteil mit einer psychiatrischen, neurologischen Erkrankung erlebt haben und bei Besuchen nicht nur mit dem Elternteil, sondern auch mit den Auswirkungen der Krankheit Kontakt haben, wird es in einer besonderen Weise eine Herausforderung, all diesen aufeinandertreffenden Bedürfnissen gerecht zu werden.

Dieses Seminar wird Ihnen einen Überblick über die wichtigsten psychiatrischen Erkrankungsbilder und Persönlichkeitsstörungen und deren inneres Erleben geben und Wege und Umgang mit ihnen aufzeigen.

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“Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” am 19./20.05. in Frankfurt/Main

Posted on März 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet am 19./20.05. u.a. für Fachkräfte aus dem Pflegekinderwesen den Kurs “Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung” mit Dipl. Psychologe Bernd Abendschein in Frankfurt/Main an.

Das Seminar will informieren und sensibilisieren für das Störungsbild der Persönlichkeitsstörungen, insbesondere der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline-Persönlichkeitsstörung)

Es werden die typische Symptomatik der betroffenen Menschen herausgearbeitet, welche vor allem verschiedene Bereiche der Emotionsregulierung, der Impulsivität und des Beziehungsverhaltens betreffen.

Das häufig spezifisch beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils gegenüber den eigenen Kindern, mögliche Gefährdungen und sich häufig daraus ergebende Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in den verschiedenen Altersstufen werden ebenso Thema sein. Es werden bezogen auf die Jugendhilfe praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Dabei werden den spezifischen Herausforderungen wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Methoden:
Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Falldarstellungen, Supervision

Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden.

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„Die Angst ver-rückt zu werden – Arbeit mit Kindern psychisch erkrankter Eltern“ vom 31.03.-02.04. in Koblenz

Posted on Februar 9, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Sind oder werden Eltern psychisch krank, sind deren Kinder in erheblichem Ausmaß davon betroffen. Häufig kämpfen sie mit verwirrenden Umständen, Verhaltensweisen und Äußerungen eines oder beider Elternteile, gravierenden Veränderungen ihrer Lebenswelt oder gar mit traumatisierenden Erlebnissen. Das Wissen um die Erfahrungen und das Erleben der betroffenen Kinder und Jugendlichen, aber auch der gesamten Familie, hilft bei der Ausrichtung der eigenen Arbeit.

In der Fortbildung werden verschiedene Erkrankungsbilder kurz dargestellt und ihre möglichen Auswirkungen auf die Kinder betrachtet. Dieses Wissen erleichtert den Zugang zu einem meist geschlossenen System, das häufig von Scham- und Schuldgefühlen geprägt wird. Anhand der von den Teilnehmer_innen eingebrachten Beispiele werden, ausgehend von der Situation der jeweiligen Familienmitglieder und vor allem der betroffenen Kinder und Jugendlichen, Hilfestellungen entwickelt.

Hierzu gehören auch die Frage nach der Aufklärung der Kinder über die Erkrankung ihrer Eltern, die Beantwortung der Fragen der Kinder, die Kommunikation mit den betroffenen Eltern, die Frage der Erziehungsfähigkeit, die Aufdeckung von Ressourcen in der Familie und die Vernetzung von Hilfen.

Für Mitarbeiter_innen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe bietet die IGfH diese Fortbildung vom 31.03.-02.04. in Koblenz an.

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Symposium „Bindung und Bindungsstörungen“ am 26.03. in Marsberg

Posted on Januar 26, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die LWL-Klinik Marsberg für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik veranstaltet am 26.03. ein Symposium zu Fragen von Bindung und Bindungsstörungen vor allem in Bezug auf Pflegekinder.

Das Symposium setzt sich aus Fachvorträgen diverser Fachreferenten sowie unterschiedlichsten Workshops zusammen, in denen die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln und Fachrichtungen zusammen mit den Teilnehmern interaktiv beleuchtet wird.

Veranstaltungsflyer

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BPtK-Informationen für Eltern: Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Posted on Januar 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Publikationen | Schlagwörter: , |

Für Eltern ist es oft nicht einfach, entwicklungsbedingte Krisen und individuelle Eigenheiten ihrer Kinder von psychischen Erkrankungen zu unterscheiden. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat für Eltern einen Ratgeber herausgegeben, der eine erste Orientierung bei seelischen Störungen und Krisen ihrer Kinder geben soll.

In keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend – sowohl körperlich als auch seelisch. Jedes Mädchen und jeder Junge sucht dabei seinen Weg. Schwierige Phasen sind normal. Keine Entwicklung ist geradlinig. Hindernisse helfen beim Erwachsenwerden. Krisen und Konflikte können Kinder und Jugendliche aber auch überfordern. Dann können aus Angst und Bedrückung, Rückzug und Trotz, Widerstand und Wut seelische Erkrankungen werden, die eine Behandlung erfordern. Auch für Eltern ist es nicht einfach, die normalen Krisen ihrer Kinder von psychischen Störungen zu unterscheiden.

Die BPtK hat eine Informationsbroschüre herausgegeben, die Eltern eine erste Orientierung bei seelischen Krisen ihrer Kinder geben soll. Diese Broschüre „Psychotherapie für Kinder und Jugendliche“ bietet Eltern verständliche und wissenschaftlich überprüfte Informationen. Sie wendet sich in erster Linie an Eltern, die noch nicht bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten waren und sich erst einmal darüber informieren möchten, welche Hilfen es bei psychischen Erkrankungen ihrer Kinder gibt. Sie möchte den Lesenden Mut machen, sich bei Krisen mit vertrauten Menschen auszutauschen oder sich an einen Kinderarzt oder einen Psychotherapeuten zu wenden.

Anlass für ein Gespräch mit einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können sein:

bei Säuglingen und Kleinkindern

  • untröstbares Schreien, Schlaf- und Fütterprobleme beim Säugling
  • Schlafstörungen
  • zu spät sprechen lernen, große Ungeschicklichkeit

vor allem bei Schulkindern

  • andauernde Ängste
  • anhaltende Unruhe und Aufmerksamkeitsstörungen
  • auffallend aggressives, verweigerndes und oppositionelles Verhalten
  • weglaufen, Schule schwänzen, stehlen und lügen

vor allem bei Jugendlichen

  • übermäßiger Rückzug, Kontakt- und Beziehungsprobleme
  • Essstörungen
  • selbst verletzendes Verhalten
  • düstere, lebensmüde Stimmungen; Gedanken, sich umzubringen
  • starkes Verlangen (Sucht) zum Beispiel nach Alkohol, Medikamenten, Drogen, Internet

Die Broschüre Elternratgeber: Psychotherapie für Kinder und Jugendliche – Informationen für Eltern (PDF 1,6MB) steht zum Download zur Verfügung.

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer vom Dezember 2013

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Landesregierung Baden-Württemberg baut psychiatrische Hilfe für Kinder und Jugendliche deutlich aus

Posted on Januar 7, 2014. Filed under: Baden-Württemberg, Gesundheit, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg erhalten ein größeres Angebot an psychiatrischer Hilfe. Dafür wird die Zahl der Plätze in Kliniken und Tageskliniken um fast 100 auf 930 erhöht.

Sozialministerin Katrin Altpeter will die psychiatrische Hilfe für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg deutlich verbessern. Das bestehende Angebot von derzeit landesweit 835 Betten und Plätzen in Kliniken und Tageskliniken wird deshalb um 95 Betten und Plätze ausgeweitet. Dies entspricht einer Steigerung um mehr als 11 Prozent auf 930 Betten und Plätze.

„Bei immer mehr Kindern und Jugendlichen wird eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Ich will sicherstellen, dass sie ohne allzu lange Wartezeiten die erforderliche Therapie erhalten“, sagte Altpeter. Mit dem Ausbau der Kapazitäten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie werde die Versorgung der betroffenen Kinder und Jugendlichen wesentlich verbessert und das Angebot dem wachsenden Bedarf angepasst.

Nach den Angaben von Ministerin Altpeter wird das Land ausreichend Mittel zur Förderung der Investitionen für die zusätzlichen 85 teilstationären Plätze in Tageskliniken und 10 vollstationären Plätze in Kliniken zur Verfügung stellen.

Tageskliniken: Stärkung der wohnortnahen Behandlung
Bei der vom Sozialministerium 2012 in Auftrag gegebenen Evaluation des Versorgungsangebots in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie stellte sich heraus, dass die Mehrzahl der befragten Kliniken zu geringe Kapazitäten im ambulanten Bereich bzw. bei den niedergelassenen Ärzten als Problem in der Behandlungskette sehen. Die Folge seien lange Wartezeiten auf einen ambulanten Therapieplatz. Aber auch Kapazitätsengpässe in der teil- und vollstationären Versorgung wurden beschrieben.

Eine ausreichende Zahl von Behandlungsmöglichkeiten in Tageskliniken ist für Ministerin Altpeter vor diesem Hintergrund ein wesentlicher Beitrag zur wohnortnahen Versorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen. Hier gebe es in manchen Regionen noch kein gut erreichbares Angebot. „Tageskliniken bieten die beste Möglichkeit, ein komplexes Behandlungsangebot mit der Einbindung des familiären und schulischen Umfelds zu verknüpfen“, so die Ministerin. Tageskliniken würden den spezifischen Bedürfnissen der psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in besonderer Weise gerecht.

Während die Krankenkassen und Ersatzkassen das derzeitige stationäre und tagesklinische Versorgungsnetz für ausreichend erachten, tritt die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft für eine starke Ausweitung ein. Vor diesem Interessenshintergrund hat sich Ministerin Altpeter mit der Ausweitung des Versorgungsangebots um etwa 100 zusätzliche Plätze und Betten für den „goldenen Mittelweg“ entschieden.

Gegenwärtig werden in Baden-Württemberg an 32 Standorten 586 stationäre Betten und 249 teilstationäre Plätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Kinder- und Jugendpsychotherapie angeboten.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg vom 02.01.2014

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Noch einige freie Plätze: „Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen)“ vom 13.-14.06. in Frankfurt/Main

Posted on Mai 6, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für MultiplikatorInnen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und Jugendämtern bietet das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. vom 13.-14.06. in Frankfurt am Main die Fortbildung „Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) – Sensiblisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder“ an.

Ziel des Seminars ist es, sicherer in der Beurteilung der Indikatoren zu werden, die auf eine psychische Störung bei Elternteilen hinweisen. Anhand von Fallbeispielen werden Zusammenhänge zwischen elterlicher psychischer Störung und der erforderlichen „Hilfe zur Erziehung“ für das Kind erarbeitet. Konsequenzen aus den Problemlagen der Eltern und Kinder sollen gemeinsam entwickelt und erörtert werden. Wege der Kooperation mit den entsprechenden Fachdisziplinen werden aufgezeigt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland

Posted on April 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: |

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat im Februar 2013 einen Projekteatlas zu „Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern“ in ganz Deutschland veröffentlicht. Die interaktive Landkarte umfasst aktuell 300 Angebote.

Der Projekteatlas war Teil des geförderten Projektes „Prävention und Gesundheitsförderung in der Gemeindepsychiatrie“. In 2 jähriger Arbeit wurde eine umfangreiche Adressdatei über alle bestehenden Projekte eingeholt und zusammengefasst. Betroffene, deren Angehörige, Profis und Interessierte können sich hiermit einen Überblick verschaffen, welche Projekte es in ihrer Region gibt. Hinweise auf weitere Projekte sind willkommen.

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„Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ am 16.05. in Würzburg

Posted on März 30, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Fachberatung „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“ des Evangelischen Beratungszentrums Würzburg lädt zusammen mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Würzburg die TeilnehmerInnen des Kooperationsverbunds in Unterfranken „Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil“ und alle weiteren interessierten Fachkräfte zur Fortbildung „Was brauchen Pflegekinder mit psychisch erkrankten Eltern von Pflegeeltern und Fachkräften?“ ein. Sie findet am 16.05. von 9 bis 16.30 Uhr mit der Dipl.-Psych. Irmela Wiemann in Würzburg.

Um Anmeldung bis zum 30.04. wird gebeten.

Einladungsschreiben mit Anmeldeformular

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Gelungener Fachtag für Pflegeeltern in Rosenheim

Posted on Februar 23, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder von Jugendämtern in Pflegefamilien untergebracht. Für eine große Zahl dieser Kinder ist es der erste sichere Platz nach Jahren mit Gewalt- oder Vernachlässigungserfahrungen in der eigenen Familie. Erfahrungen, die traumatisieren und nicht selten Traumafolgen nach sich ziehen.

Im Rahmen des Fachtags für Pflegeeltern im Bildungszentrum Rosenheim, machte Professor Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin an der Universität Ulm unmissverständlich klar, dass es Ziel sein muss, die therapeutische Versorgung von Kindern mit Traumafolgen weiter zu verbessern. Anhand breit angelegter Studien und internationaler Forschungen zeigte er, wie sich posttraumatische Störungen auswirken und den Alltag der Kinder nachhaltig beeinträchtigen. Neben vielfältigen psychischen Störungen, wie Angst oder Depression, wies Prof. Goldbeck auf die nicht unerheblichen und oft unterschätzten Schwierigkeiten für die Kinder im schulischen und sozialen Bereich hin.

Prof. Goldbeck betonte, dass die Stabilität und die Sicherheit der Kinder in der Pflegefamilie grundlegende Voraussetzung dafür sind traumatisierte Kinder einer professionellen spezifizierten Behandlung zuführen zu können. Eine Behandlung die, neben der Erziehung in der Pflege, notwendig ist, um die Chancen der Kinder auf ein normales Leben mit gesunden Entwicklungsmöglichkeiten zu wahren.

Der renommierte Wissenschaftler machte den Pflegeeltern Mut sich zusammen mit dem Jugendamt und dem medizinischen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie für die Kinder einzusetzen. Die Kinder in Pflegefamilien haben eine reelle Chance, so Professor Goldbeck, ihre Erfahrungen verarbeiten zu können und damit ihre Chance auf eine gute Entwicklung zu wahren.

Den Fachleuten schrieb der Gastredner ins Stammbuch, den Pflegeeltern jede notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Pflegeeltern leisteten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft, die sie allein mit der Erfahrung als Eltern nicht bewältigen könnten.

So zufrieden die Pflegeeltern mit der fachlichen Fortbildung waren, waren die sie begleitenden Kinder mit den Betreuern, die mit ihnen den Tag spielend verbrachten. Pflegeeltern, Kinder und die Fachleute der Jugendämter gingen mit dem Gefühl nach Hause, es zusammen schaffen zu können.

Der Fachtag für Pflegeltern unter dem Motto „Trauma und Traumafolgen“ wurde gemeinsam von den Jugendämtern Berchtesgadener Land, Ebersberg, Miesbach, Mühldorf, Traunstein, Rosenheim Stadt und Land organisiert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim vom 21.02.2013

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„Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten“ vom 15.-16.03. in Gütersloh

Posted on Februar 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Der Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe widmet sich der Fachkongress „Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten„, den Die Kinderschutz-Zentren vom 15.-16.03. in Gütersloh veranstalten.

Insbesondere Kinder leiden, wenn ihre Eltern psychisch erkrankt sind, und auch Eltern sind mit ihren psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen häufig überfordert. Damit allen Betroffenen geholfen werden kann, ist es notwendig, dass Fachleute aus Gesundheitswesen und Jugendhilfe das ganze Familiensystem im Blick haben und gemeinsam – mit der Familie – nach passenden Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten suchen.

Deshalb haben Die Kinderschutz-Zentren zusammen mit der LWL-Klinik in Gütersloh und dem Kinderschutz-Zentrum Gütersloh diesen Kongress vorbereitet und konzipiert. Er bietet Fachkräften aus den verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, in einen Dialog zu treten, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Hilfekonzepte zu entwickeln.

zu Programmflyer und Online-Anmeldung

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„Familien mit psychisch kranken Eltern(teilen) – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 07.-08.03. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 24, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Noch einige freie Plätze sind frei beim Seminar „Familien mit psychisch kranken Eltern(teilen) – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung„, das vom Paritätischem Bildungswerk – Bundesverband e.V. am 07. und 08.03. in Frankfurt am Main für Multiplikator-/innen der Familienbildung und Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, SPFH, Pflegekinderwesen, Heimen, Kinderdörfern und  Jugendämtern angeboten wird.

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Neue Ausgabe „frühe Kindheit“ erschienen: „Schwierige Kinder?“

Posted on Januar 23, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Zu dem Themenschwerpunkt „Schwierige Kinder? Probleme erkennen, Herausforderung annehmen“ ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen, in der die Eröffnung und sämtliche Vorträge der wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind am 19./20.10.2012 in Berlin dokumentiert sind.

Das Heft enthält Beiträge u. a. von

  • Franz Resch („Schwierige Kinder! Was macht Kinder schwierig?“),
  • Remo H. Largo („Jedes Kind ist einmalig – und damit eine Herausforderung für Familie und Gesellschaft“),
  • Sabine Andresen („Der Zappel-Philipp. Schwierige Kinder und die Pädagogik“),
  • Ulrike Ravens-Sieberer, Helen Bichmann und Fionna Klasen („Verhaltensauffälligkeiten und psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der BELLA-Studie“),
  • Klaus Fröhlich-Gildhoff („Herausfordernde Kinder. Begegnung und Unterstützung in der Kindertageseinrichtung“),
  • Rüdiger Kißgen („Behinderte Kinder im Fokus der Bindungstheorie. Anmerkungen zur Eltern-Kind-Dynamik“),
  • Gerd Lehmkuhl („Schwierige Kinder in Konfliktsituationen und ihre Entwicklungsperspektiven“)
  • sowie ein Interview mit Michael Schulte-Markwort, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf („Ich erlebe die Kinder und Jugendlichen von heute deutlich reflektierter, zugänglicher und verantwortungsbewusster als noch vor 20 Jahren“).

Außerdem enthält die Ausgabe den Formulierungsvorschlag mit Begründung des Aktionsbündnisses Kinderrechte für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.

Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
Auch die filmische Dokumentation (3 DVDs mit insgesamt 348 Minuten) zum Preis von 20,- Euro (zzgl. Versandkosten) ist dort erhältlich:

Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de, www.fruehe-kindheit-online.de

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„Gesundes Aufwachsen in Familien mit psychisch kranken Eltern“ am 05.12. in Berlin

Posted on November 5, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Bundesverband für Erziehungshilfe AFET e.V. veranstaltet am 05.12. in Berlin eine eintägige Fachtagung, die sich mit der Situation von Kindern psychisch kranker Eltern auseinandersetzt bzw. danach fragt, wie Kooperationen und Schnittstellen zwischen den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsförderung gestaltet sein müssen, die die Familien im Blick haben.

Im Einzelnen geht es um folgende Fragen:

  • Wie muss das aktuelle Hilfe- und Therapieangebot nach SGB V, VIII, IX und XII konzipiert werden, um die gesamte Familie stets im Blick zu behalten?
  • Wie gelingt es uns, die modellhaften Kooperationsangebote in die Regelangebote der psychosozialen Förderung und Versorgung zu integrieren?
  • Was muss sich gesetzlich ändern, damit die Finanzierung für familienorientierte Hilfen gewährleistet wird?
  • Welche präventiven Angebote für Familien müssen aufgebaut werden, damit die Kinder psychisch kranker Eltern gesund aufwachsen können?

Die Fachtagung richtet sich an Vertreter/-innen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der Politik sowie der Fachverbände.

Tagungsprogramm mit Anmeldeformular

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Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche

Posted on August 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert bundesweit erste multizentrische Psychotherapiestudie für Kinder mit rund 900.000 Euro

In Deutschland sind jährlich Tausende von Kindern sehr belastenden Lebensereignissen wie schweren Unfällen, Katastrophen, lebensbedrohlichen Krankheiten, aber auch Misshandlung, schwerer Vernachlässigung, sexueller oder häuslicher Gewalt ausgesetzt. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind eine mögliche Folgereaktion solcher Extrembelastungen. Das Projekt TreatChildTrauma hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung seelisch traumatisierter Kinder mit PTBS, die in Deutschland gar nicht oder wenig zielgerichtet erfolgt, zu verbessern und die Betroffenen so vor oft lebenslangen Spätfolgen zu bewahren. Die Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie führt dazu mit ihren Kooperationspartnern die in diesem Fachgebiet bundesweit erste multizentrische Studie durch, an der Betroffene teilnehmen können.

Traumatisierte Kinder zeigen häufig Symptome wie wiederkehrende Erinnerungen, Ängste, Schlafstörungen, Reizbarkeit. Sie ziehen sich zurück oder vermeiden Dinge, die sie an diese schrecklichen Ereignisse erinnern könnten. „Die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist in Deutschland ungenügend“, kritisiert Prof. Dr. Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie. „Traumafolgestörungen werden oft übersehen oder fehldiagnostiziert, wissenschaftlich geprüfte Therapiemethoden werden bislang selten eingesetzt“.

Das wollen Goldbeck und seine Kollegen ändern. Sie überprüfen daher, ob eine der weltweit am besten überprüften Therapieprogramme aus den USA, die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie, auch unter den Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland wirkt — wo sie bislang kaum verfügbar ist. Über vier Monate erhalten die Kinder unter Einbezug einer vertrauten erwachsenen Bezugsperson, meist der Eltern, gezielte Unterstützung darin, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. „Die Kinder erfahren, dass ihre Reaktion auf die traumatischen Erlebnisse normal ist. Wir helfen Ihnen durch verschiedene therapeutische Strategien, sich schrittweise den Erinnerungen an ihre belastenden Erlebnissen zu stellen und einen angstfreieren Umgang damit zu finden“, erläutert Goldbeck.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren, die in Folge eines traumatischen Erlebnisses an Symptomen einer PTBS leiden. Der Therapieerfolg wird mit einer Gruppe von Kindern verglichen, welche zunächst — wie leider in der normalen kinderpsychotherapeutischen Versorgung bislang üblich — auf einen Therapieplatz warten. „In den USA konnte durch den Einsatz dieser Therapiemethode bereits in mehreren kontrollierten Studien die beste Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen mit PTBS, insbesondere nach sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt, gezeigt werden. Dies wollen wir nun auch für Deutschland nachweisen“, erklärt Projektleiter Professor Goldbeck. Weiterhin geplant ist die Untersuchung von Faktoren, die sich auf das Therapieergebnis auswirken, wie z.B. die Art des traumatischen Erlebnisses oder die Verfügbarkeit sozialer und familiärer Unterstützung.

Die Therapiestudie, die mit 150 Kindern aus ganz Deutschland über drei Jahre läuft, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 900.000 € gefördert. Beteiligt sind Kliniken in Datteln, Berlin, Lüneburg, Mannheim, München, Ravensburg und Saarbrücken.

Weitere Informationen

Ab sofort können betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern bzw. Bezugspersonen an der Studie teilnehmen.
Kontakt: E-Mail: tct.kjp@uniklinik-ulm.de

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Neue Diagnose in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: DMDD

Posted on Juli 27, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Die FAZ berichtet im Artikel „Eine explosive Mischung“ vom 06.07.2012 von einer neuen psychiatrischen Diagnose für „extrem reizbare Kinder, die aggressiv sind, zu Wutausbrüchen neigen, daneben aber tieftraurig sein können, Selbstzweifel hegen, sich immer wieder betrübt zurückziehen.“

In Deutschland spricht man bisher von „affektiver Dysregulation“ oder „ADHS plus“, in den USA wird die neue Diagnose „Disruptive Mood Dysregulation Disorder“ oder DMDD in die Neufassung des amerikanischen Klassifikationssystems für psychische Erkrankungen aufgenommen werden.

Man vermutet, dass ca. zwanzig Prozent aller ADHS-Patienten davon betroffen sind .

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TV-Tipp: „Mein verrücktes Leben – Von starken Kindern und kranken Müttern“

Posted on Juli 3, 2012. Filed under: Gesundheit, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Heute (03.07.) um 22.15 Uhr läuft im ZDF aus der Reihe „37 Grad“ die Reportage „Mein verrücktes Leben – Von starken Kindern und kranken Müttern„.

Was geschieht mit einem Kind, wenn seine Mutter plötzlich ganz anders wird, stundenlang auf der Couch liegt oder unter panischen Ängsten leidet? Wie verarbeitet es ein Kind, wenn sich ein Elternteil das Leben nehmen will? Wie groß ist die Gefahr, dass ein Kind in solch schwierigen Situationen zu viel Verantwortung übernimmt und durch die ständige Überforderung selbst krank wird? Von der Belastung von Kindern psychisch kranker Mütter, aber auch von den Möglichkeiten, ihnen zu helfen und sie zu stärken, erzählt diese 37 Grad-Dokumentation.

Im Anschluss an die Ausstrahlung kann der Beitrag in der ZDF Mediathek angesehen werden.

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„Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld von Eltern, Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie: Kann Kooperation gelingen?“ am 11./12.06. in Augsburg

Posted on April 24, 2012. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Systemische Institut Augsburg lädt am 11./12.06. zu einem 2-Tages-Seminar mit Dr. Wilhelm Rotthaus zum Thema „Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld von Eltern, Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie: Kann Kooperation gelingen?“ nach Augsburg ein.

Zielgruppe sind alle psychosozialen Fachkräfte in den Kontexten der Kinder- und Jugendhilfe (stationär, teilstationär, ambulant, aufsuchende Familienberatung/-therapie, Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistände, Erziehungsstellen, soziale Dienste, Jugendämter, etc.) und der Kinder- und Jugendpsychiatrie (stationär, teilstationär, ambulant, etc.)

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„Leise und laute Krisen – (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen“ am 18./19.06. in Mainz

Posted on April 21, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

In Mainz veranstalten die Kinderschutz-Zentren am 18./19.06. die Fortbildung „Leise und laute Krisen – (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen„.

Der Fachkongress richtet sich an Mitarbeiter(innen) aus der Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die mit Jugendlichen und ihren Eltern in verschiedenen Zusammenhängen zu tun haben.

Inhalte und Fragestellungen:
Im Zentrum der Kinderschutzdebatte der letzten Jahre standen insbesondere die Entwicklungsbedürfnisse kleiner Kinder und entsprechende frühe Hilfeansätze. Mit dem diesjährigen Kongress in Mainz richten die Kinderschutz-Zentren den Fokus auf Jugendliche in der Absicht, diese Zielgruppe mehr in den Blickpunkt zu rücken. Dabei geht der Blick sowohl auf die Lebenswelten und unterschiedlichen Problemlagen von Jugendlichen als auch auf ihre unterschiedlichen Bewältigungsstrategien. Während die einen auf „ihre Krisen“ mit psychischen Störungen reagieren, sich selbst verletzen, depressiv werden und sogar suizidale Wünsche entwickeln, reagieren andere aggressiv und gewalttätig ihrer Umwelt gegenüber. In beiden Fällen fühlen sich Eltern und häufig auch die Jugendhilfe hilflos und überfordert, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und ihnen Unterstützung anzubieten.

Der Kongress beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragestellungen:

  • Was unterscheidet die heutige Jugend von früheren Generationen?
  • Welche Veränderungen/Risiken ergeben sich durch das „Leben im Netz“?
  • Wie kommt es zu suizidalen Krisen im Jugendalter?
  • Was steckt hinter selbstverletzendem Verhalten von Jugendlichen?
  • Wie kann der Kontakt zu belasteten Jugendlichen durch Eltern und Helfer(innen) gelingen? Wie können wirksame Hilfen- und Unterstützungsangebote aussehen?
  • Wie verarbeiten Jugendliche erlebte Gewalt?
  • Warum werden Jugendliche gewalttätig und aggressiv?

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Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ am 11.05. in Göttingen

Posted on März 24, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 11.05. trifft sich die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ zu ihrer Jahrestagung in Göttingen.

Das Thema „Kinder psychisch erkrankter Eltern im Spannungsfeld Erwachsenenpsychiatrie – Jugendhilfe“ hat heuer die Schwerpunkte „Kinder in BorderlineBeziehungen“, „Klient-Helfer-Dynamik“ sowie „Case-Management“

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7 Jahre AMSOC Patenschaften – Ausstellung zum Thema „Verlässlichkeit“

Posted on März 24, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Anlässlich des 7-jährigen Bestehens des Patenschaftsangebots für Kinder psychisch erkrankter Eltern von Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg e.V. (AMSOC) wird eine Wanderausstellung unter dem Titel „Verlässlichkeit für Kinder“ gezeigt. Es handelt sich um die gelungensten Bilder Berliner Kinder und Jugendlicher von fünf bis 16 Jahren, die an einem Malwettbewerb zum Thema „Verlässlichkeit“ teilgenommen haben. Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, den 25.03. von 13 – 18 Uhr am Kaiserdamm 21, 14057 Berlin, U Kaiserdamm.

Ehrengast wird Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie, sein. Sie wird drei Teilnehmer des Wettbewerbs mit Sonderpreisen des Patenschaftsangebots auszeichnen.

Weitere Informationen zum Malwettbewerb

Flyer zur Wanderausstellung „Verlässlichkeit für Kinder“

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„Kinder psychisch kranker Eltern – ein offener Gesprächsabend“ am 17.04. in Künzelsau


Posted on März 6, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zu einem offener Gesprächsabend über „Kinder psychisch kranker Eltern“ mit Dr. Leni Schwarz bittet die Pflegeelternschule Baden-Württemberg am 17.04. nach Künzelsau.

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Fachtagung „Verrückte Kindheit“ am 15.02. in Magdeburg

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Familienhaus Magdeburg gGmbH veranstaltet mit dem PARITÄTISCHEN Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. die Fachtagung „Verrückte Kindheit“ am 15. Februar 2012 in der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Der Themenschwerpunkt der Fachtagung ist auf Unterstützungsangebote, Interventionen und methodischen Vorgehensweisen in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgerichtet, deren Eltern psychisch erkrankt und/ oder von einer psychischen Krankheit bedroht sind. Die Schnittstellen des Gesundheitswesens, Kinder- und Jugendhilfe sowie der stationären Psychiatrie und Gemeindepsychiatrie werden in verschiedenen Facetten sowohl rechtlich, wissenschaftlich als auch aus in der Praxis erprobten Projekten und Erfahrungen aufbereitet. In den fünf Workshops werden ressourcenorientierte Interventionsformen vorgestellt, erfolgreich praktizierte Kooperationsformen zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie präsentiert, wichtige Fragen im Finanzierungsdschungel für Träger erörtert, bedeutsame Aspekte der Netzwerkarbeit zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie in einem Gemeinwesen beraten und die Arbeit mit Angehörigen von psychisch erkrankten Menschen vorgestellt. Die Workshops stellen aus der Praxis bestehende Modelle, Erfahrungen und Vorgehensweisen zur Diskussion.

Zielgruppe dieser Tagung sind Mitarbeiter/-innen von Jugendhilfeträgern, Psychiatrien, psychiatrischen und psychotherapeutischen Praxen, Jugendämtern, Gesundheitsämtern, Beratungsstellen, Sozialpsychiatrie, Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen sowie alle Interessierten.

Anmeldeschluss ist der 07.02.2012. Die Tagungsgebühr beträgt 30,- Euro und ist vor Ort zu entrichten. Das Anmeldeformular und den Tagungsflyer finden Sie unter http://www.familienhaus-magdeburg.de/content/fachveranstaltung-von-uns

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„Psychisch kranke Herkunftseltern – Auswirkungen auf die Adoptiv- und Pflegekinder“ am 07.02. in Starnberg

Posted on Januar 29, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Dienstag, den 07.02. um 20 Uhr findet in der Familienberatungsstelle im Landratsamt Starnberg ein Informationsabend für Pflege- und Adoptiveltern statt. Ludmilla Asen und Annemarie Renges, beide Mitarbeiterinnen der Familienberatungsstelle informieren über das Thema „Psychisch kranke Herkunftseltern – Auswirkungen auf die Adoptiv- und Pflegekinder“.

Viele Pflegekinder haben Eltern mit psychischen Erkrankungen. Für Pflegeeltern ist dies eine besondere Herausforderung im Umgang mit dem Pflegekind und dessen Herkunftseltern. Ähnliches trifft auch auf manche Adoptivkinder zu.

  • Welche psychischen Erkrankungsbilder gibt es?
  • Wie wirken sie sich auf Kinder aus?
  • Wie können Pflege- und Adoptiveltern ihr Kind unterstützen?
  • Was bedeutet das für den Umgang mit den Herkunftseltern?
  • Welche Unterstützungen brauchen hier Pflege- und Adoptiveltern?

Die Referentinnen geben Tipps und Hinweise. Die Teilnehmer können konkrete Beispiele einbringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen gibt es unter 08151 148-388.

Quelle: Landratsamt Starnberg vom 27.01.2012

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„Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ am 26.-27.04. in Frankfurt/Main

Posted on Januar 22, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Paritätische Bildungswerk organisiert für den 26.-27.04. in Frankfurt/Main das Seminar „Familien mit psychisch kranken Elternteilen – Schwerpunkt Borderline-Persönlichkeitsstörung“ mit dem Dipl.-Psych. und Psych. Psychotherapeuten Bernd Abendschein. Er ist Stationsleiter der Eltern-Kind-Station des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch und erfahren im Kontakt mit der Jugendhilfe.

Das Seminar will informieren und sensibilisieren für das Störungsbild der Persönlichkeitsstörungen, insbesondere der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (Borderline-Persönlichkeitsstörung). Es werden die typische Symptomatik der betroffenen Menschen herausgearbeitet, welche vor allem verschiedene Bereiche der Emotionsregulierung, der Impulsivität und des Beziehungsverhaltens betreffen. Das häufig spezifisch beeinträchtigte und auffällige Interaktionsverhalten des betroffenen Elternteils gegenüber den eigenen Kindern, mögliche Gefährdungen und sich häufig daraus ergebenden Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in den verschiedenen Altersstufen werden ebenso Thema sein. Es werden, bezogen auf die Jugendhilfe, praxisnah und ausführlich mögliche Hilfe- und Beratungsansätze für die betroffenen Familien dargestellt. Dabei werden den spezifischen Herausforderungen wie „Fallen“ in der Kommunikation und „Einladungen“ der betroffenen Klientengruppe zum „Mitagieren“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Es können eigene Fallanliegen eingebracht werden. Als Methoden werden Impulsvorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Falldarstellungen und Supervision zum Einsatz kommen.

Anmeldeschluss ist der 22.03.

nähere Informationen

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Depressionen in der Pubertät: Verhaltensänderungen und körperliche Symptome sind Anzeichen

Posted on Januar 3, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Für Eltern ist es meist nicht einfach zu erkennen, ob ihre pubertierenden Kinder ernsthafte psychische Probleme haben, die möglicherweise einer ärztlichen Abklärung und Behandlung bedürfen, oder ob es sich um Stimmungsschwankungen handelt, die als Begleiterscheinung einer normal verlaufenden Pubertät auftreten. Damit eine mögliche ernsthafte Störung nicht unentdeckt bleibt, können Eltern verschiedene Dinge abklären. „Es ist grundsätzlich wichtig bei Jugendlichen, die vielleicht Probleme haben, die verzweifelt sind oder gar ein selbstgefährdendes Verhalten zeigen, zunächst ein ruhiges Gespräch unter vier Augen zu führen“, rät Prof. Frank Häßler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin. „Besorgte Eltern können ihr Kind dann fragen, ob es sich manchmal einsam oder unglücklich fühlt, ob oft Tränen fließen, ob nur noch an wenigen Dingen Freude besteht oder auch, ob es schon mal daran gedacht hat, sich das Leben zu nehmen. Werden einzelne dieser Fragen bejaht, sollten Eltern unbedingt einen Kinder- und Jugendpsychiater zu Rate ziehen.“ Eine tatsächliche Unterscheidung zwischen einer normalen Verstimmung und einer Krankheit können nur diese Fachärzte treffen.

Typische Symptome, die im Pubertäts- und Jugendalter bei einer depressiven Erkrankung auftreten, sind Ein- und Durchschlafstörungen, körperliche Beschwerden wie Appetit- und Gewichtsverlust sowie tageszeitliche Schwankungen des Befindens mit einem „Tief“ am Morgen. Aber auch Verhaltensveränderungen wie Stimmungsanfälligkeit, Lustlosigkeit, Interessenverlust, Rückzug, vermindertes Selbstvertrauen oder auch Drogenkonsum können darauf hinweisen. „Während der Pubertät ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass bei Jugendlichen zuweilen die innere Balance verloren geht und unmotivierte Stimmungsschwankungen oder auch Teilnahmslosigkeit auftreten. Kommen jedoch körperliche Anzeichen, wie Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen hinzu oder halten die problematischen Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum an, sollten Eltern einen Kinder- und Jugendpsychiater zu Rate ziehen“, ergänzt der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter der Universität Rostock.

Aus Gesprächen mit Jugendlichen, die an einer Depression erkrankt sind, weiß man, dass bestimmte Lebensumstände den Ausbruch einer depressiven Erkrankung fördern können. „Zu Risikofaktoren gehören unter anderem ausgeprägte familiäre Probleme, schulisches Versagen, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine unerwünschte Schwangerschaft sowie auch Alkohol- und Drogenmissbrauch“, ergänzt der Experte. Leichte depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter. Etwa 5 Prozent der Jugendlichen leiden an behandlungsbedürftigen Depressionen. Fast alle depressiven Kinder- und Jugendliche können ambulant behandelt werden. Im Vordergrund der Therapie stehen psychotherapeutische Maßnahmen.

Quelle: Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP) vom 20.12.2011

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Landesjugendamt Rheinland-Pfalz: „Zwischen Heim und Psychiatrie“

Posted on November 16, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Aktuelle Ergebnisse der Forschung zur psychischen Gesundheit von Heimkindern sowie die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion unterstreichen die Bedeutung einer guten und kompetenten Kooperation der Systeme Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP).

Das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz hat sich diesem in zwei interdisziplinären Fallseminaren gewidmet, in denen eine Runde von ca. 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Arbeitsbereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe in den Jahren 2007 und 2008 im Rahmen von zwei Treffen zentrale Aspekte guter Kooperationsbeziehungen diskutiert hat. Ein Ergebnis dieser Fallseminare war der Wunsch an das Landesjugendamt, eine landesweite Fachtagung zur Kooperation von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe zu veranstalten.

Diese Tagung fand am 2. November 2011 unter dem Titel „Aufwachsen zwischen Heim und Psychiatrie“ als Kooperationsveranstaltung von Referat 35 „Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen“ des Landesjugendamtes und des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrums mit Unterstützung des Pfalzinstituts Klingenmünster im Tagungszentrum Erbacher Hof in Mainz statt.

Teilgenommen haben 130 Fachkräfte aus der Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten aus ganz Rheinland-Pfalz.

In seinem Grußwort ging Herr Klaus Peter Lohest, Abteilungsleiter im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, auf zentrale Aspekte der Kooperationsbeziehung beider Systeme ein. Den beiden Referenten, Herrn Prof. Dr. Dipl.-Psych. Michael Huss (Universitätsmedizin Mainz) und seinem Kollegen, Herrn Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff (Universität Leipzig em.), gelang es in ihren Vorträgen, einen Blick auf den aktuellen Stand der Diskussion in Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie zu werfen und die neue und alte Frage nach der Kooperation zwischen beiden Systemen aus der Sicht ihrer jeweiligen Profession zu stellen, ohne dabei jedoch die Perspektive der jeweils anderen zu vernachlässigen. Prof. Huss brachte dies mit seinem Statement „Interdisziplinarität fängt in den Köpfen an und spiegelt sich in den Institutionen“ auf den Punkt.

Am Nachmittag gab es für die Teilnehmenden Gelegenheit, in 6 interdisziplinär besetzten Workshops erfolgreiche regionale Kooperationsmodelle von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie in Rheinland-Pfalz kennen zu lernen und deren Ansätze und Erfahrungen kritisch zu diskutieren.

Im Abschlussgespräch diskutierte Frau Birgit Zeller, Leiterin des Landesjugendamtes, anhand der 6 Ks guter Kooperation (Kennenlernen, Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Kontinuität, Kommunalität, Koordination) in anregender Weise die in den Workshops erarbeiteten Inhalte, wobei auch noch ein siebtes K, die Kreativität angeregt wurde. Insgesamt zeigte sich trotz hier und dort vorhandener Potentiale zur Optimierung, dass die Kooperation von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie in vielen Regionen von Rheinland-Pfalz auf hohem Niveau stattfindet.

Quelle: Aktuelle Meldung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz vom 14.11.2011

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Neue Veröffentlichung des LWL-Landesjugendamts: Kinder psychisch kranker Eltern – Wege zur besseren Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie

Posted on November 6, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Wenn Eltern psychisch erkranken, ist diese Situation sowohl für die erwachsenen Familienmitglieder als auch für die Kinder mit vielfältigen Sorgen, Ängsten und Problemen verbunden. Klar ist: Eine effektive Hilfe kann nur im abgestimmten Miteinander von Psychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe gelingen. Die neueste Veröffentlichung aus der Reihe „Ideen und Konzepte“ (Heft 50) des LWL-Landesjugendamts Westfalen greift das Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ auf und zeigt am Beispiel eines Praxisentwicklungsprojekts auf, wie Wege zu einer besseren Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe auf regionaler Ebene geebnet werden können.

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen hat das Projekt während der gesamten Laufzeit fachlich begleitet und in der Zeit von September 2009 bis Dezember 2010 die wissenschaftliche Evaluation durch das Institut für Praxisentwicklung und Evaluation (IPE) an der Fachhochschule Münster finanziell gefördert. Dieser Bericht präsentiert die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung und nimmt diese zum Anlass ein Resümée aus Sicht der Beteiligten zum Zwischenstand des Projektes zu ziehen, das auch über das Ende der wissenschaftlichen Evaluation hinaus fortgeführt werden wird. Mit Beiträgen u.a. von Martina Kriener und Reinhold Schone, Rainer-Hartwig Clasmeier und Irmhild Schmidt, Michael Hipp und Klaus-Thomas Kronmüller.

Die Bestelladresse für diese Broschüre lautet: Alicja Schmidt, alicja.schmidt@lwl.org, Fax 0251 591-275.

Auch abrufbar unter: www.lwl.org/lwl-landesjugendamt-shop, Schutzgebühr 6 €

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„Behinderung und Trauma – doppelte Herausforderung für Pflegeeltern“ am 28.11. in Hamburg

Posted on November 1, 2011. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Am Montag, den 28.11. von 19.30 bis 22.00 Uhr findet bei der PFIFF Pflegeelternschule in Hamburg der Kurs „Behinderung und Trauma – doppelte Herausforderung für Pflegeeltern“ statt.

Fällt Ihnen auf, dass Ihr behindertes Pflegekind sich im Verhalten von anderen behinderten Kindern in Schule und KITA deutlich unterscheidet? Oft zeigen sich in Anforderungssituationen zusätzlich Traumafolgesymptome und Bindungsstörungen.

Oder ist Ihr Pflegekind stark traumatisiert, so dass sein Verhalten an eine (psychische) Behinderung denken lässt? Dann entsteht für die Familie und das Kind ein besonderer Hilfebedarf.

Dieser Abend beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: Wie kann ein Verständnis für die Besonderheiten dieser Kinder entwickelt werden? Wie gestaltet sich der Familienalltag und welche Hilfen zur Entlastung der Eltern sind möglich?

Die Referentin Claudia Riff ist Sonderpädagogin, systemische Familientherapeutin und selbst ehemalige Pflegemutter.

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Symposium „Kinder psychisch kranker Eltern zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie“ am 24.11. in München

Posted on Oktober 8, 2011. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der SkF Landesverband Bayern und die Hanns-Seidel-Stiftung veranstalten das Symposium „Kinder psychisch kranker Eltern zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie“ für Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie am 24.11. in der Hanns-Seidel-Stiftung in München.

Psychische Erkrankung ist ein gesellschaftliches Tabuthema und belastet die gesamte Familie in besonderer Weise, wenn ein Elternteil erkrankt ist. Oft gerät hierbei die Perspektive der Kinder in den Hintergrund und ihre Überlastung wird nicht ausreichend berücksichtigt. Um sowohl die Kinder als auch die gesamte Familie rechtzeitig zu unterstützen, sind Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe, aber auch die Schule, gefordert.

Ziel des 3. Symposiums des SkF Landesverbandes zum Thema psychische Erkrankung ist es, den aktuellen Forschungsstand vorzustellen sowie Kooperationsmöglichkeiten und gelingende praktische Hilfen aufzuzeigen.

In der abschließenden Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Markus Sackmann, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, und Joachim Unterländer, MdL, den Referenten und Vertretern von Angehörigenverbänden sollen notwendige Weiterentwicklungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Familien mit psychisch kranken Mitgliedern diskutiert werden.

Anmeldeschluss ist der 27.10.

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