Stellungnahme des Kompetenzzentrum Pflegekinder zum Regierungsentwurf für das „Kinder- und Jugendstärkungsgesetz“ (KJSG)

Posted on Juni 2, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder ist eine bundesweit agierende Institution, bei der die Pflegekinder und ihre beiden Familien im Mittelpunkt stehen. Wir verstehen uns als Fachdienst für die Pflegekinderhilfe und unterstützen Pflegekinderdienste von Jugendämtern und freien Trägern bei der Entwicklung von Konzepten, bei der Organisation von Fortbildungen für Fachkräfte und bei der Durchführung von Evaluationen in diesem Bereich. Insgesamt arbeiten wir gemeinsam mit unterschiedlichen Organisationen und Institutionen an der Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe. Entsprechend besteht das Team aus Praktikerinnen und Praktikern, sowie Juristinnen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Pflegekinderhilfe ausgewiesen sind (nähere Informationen unter www.kompetenzzentrum-pflegekinder.de).

Die Stellungnahme des Kompetenzzentrum Pflegekinder zum aktuellen Regierungsentwurf kann sich nur auf die Teile beziehen, die die Pflegekinderhilfe betreffen, da damit das grundlegende Arbeitsfeld des Zentrums angesprochen ist.

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder – als in der Praxis tätige Institution – begrüßt ausdrücklich die im Regierungsentwurf niedergelegten Regelungen zur Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe.

Auch wenn an einzelnen Regelungen noch Detailkritik geübt werden kann und Korrekturen vorzunehmen sind, so ist doch erkennbar, dass mit den neuen Regelungen eine Verbesserung der Bedingungen für Pflegekinder, Pflegefamilien und die leiblichen Eltern verbunden ist.

Die neuen Regelungen balancieren das Verhältnis von Pflegeltern und leiblichen Eltern besser aus, indem die Beratung und Unterstützung für alle Beteiligten gestärkt wird (§§ 37 und 37a SGB VIII-E). Die leiblichen Eltern geraten damit stärker in den Blick als bislang und werden damit der Rolle gerecht, die sie weiterhin für das Leben der Pflegekinder besitzen. Erstmalig erhalten Eltern unabhängig von der Personensorge-berechtigung einen eigenen Rechtsanspruch, was vom Kompetenzzentrum Pflegekinder ausdrücklich befürwortet wird.

Es werden auch die Rechte der Kinder und Jugendlichen gestärkt, die nun einen uneingeschränkten individuellen Beratungsanspruch erhalten und sich darüber hinaus mit ihren Anliegen an eine einzurich-tende Ombudsstelle (leider nur als Kann-Leistung) wenden können (§§ 8 Abs. 3 und 9a SGB VIII-E).

Wird die Unterbringung eines Kindes außerhalb der eigenen Familie erforderlich, ist es Aufgabe der Sozialen Dienste, gemeinsam mit den Beteiligten die Perspektiven der Hilfe zu klären. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der dokumentiert werden muss. So verstanden begrüßt das Kompetenzzentrum Pflegekinder die Vorgaben zur Perspektivklärung im Rahmen der Hilfeplanung (§ 36a SGB VIII-E).

Um denjenigen Pflegekindern, die ihren neuen Lebensmittelpunkt in einer Pflegefamilie gefunden haben, Sicherheit zu geben, soll möglich werden, dass – unter der Voraussetzung, dass eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der leiblichen Familie trotz entsprechender Beratung und Unterstützung in einem vertretbaren Zeitrahmen nicht erreicht werden kann -, eine Verbleibensanordnung auch für einen längerfristigen Zeitraum ausgesprochen werden kann.

Wichtig ist, dass diese Anordnung wieder aufgehoben werden kann, unter der Voraussetzung, dass die leiblichen Eltern ihr Kind wieder selbst erziehen können und eine Rückkehr dem Kindeswohl nicht widerspricht. Beides dient dem Bedürfnis des Kindes nach kontinuierlichen und stabilen Lebens-verhältnissen (§ 1632 Abs. 4, § 1696 Abs. 3, § 1697a Abs. 2 BGB-E).

Mit Blick auf die Careleaver aus der stationären Jugendhilfe, aber auch etwa Pflegekinder mit Behinderungen, für die leider noch keine inklusive Lösung erreicht werden konnte, wird eine rechtzeitige Zusammenarbeit beim Zuständigkeitsübergang auf andere Sozialleistungsträger rechtlich geregelt. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass Unterstützungslücken und finanzielle Engpässe vermieden werden (§ 36b SGB VIII-E).

Begrüßt werden außerdem die Reduzierung des Kostenbeitrags für junge Menschen (§ 94 Abs. 6 SGB VIII-E) und die Regelung der Leistungsvereinbarungen mit freien Trägern in der Pflegekinderhilfe (§ 78 Abs. 2 SGB VIII-E).

Am 23.05.2017 wurde von den Fachausschüssen des Bundesrates empfohlen, in § 41 SGB VIII das Wort „soll“ durch das Wort „kann“ zu ersetzen. Es ist in der Fachwelt unbestritten, dass junge Erwachsene, die auf Grund ihrer individuellen Situation noch Hilfe für die Entwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit benötigen, diese auch bekommen müssen. Es ist daher unbedingt notwendig, den § 41 SGB VIII zu stärken und eine längerfristige Nachbetreuung zur Festigung der Lebenssituation der jungen Menschen vorzusehen – und nicht die aktuelle „Soll-Leistung“ auf eine „Kann-Leistung“ herunter-zustufen. Die Ausgestaltung der Hilfe für junge Volljährige als Kann-Leistung wird vom Kompetenz-zentrum Pflegekinder aus fachlichen Gründen vehement abgelehnt.

Ebenso werden vom Kompetenzzentrum Pflegekinder mit Leistungseinschränkungen verbundene Sonderregelungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge abgelehnt.
Es kann festgehalten werden, dass das KJSG in der Fassung des Regierungsentwurfs nach kleineren Korrekturen eine gute Ausgangslage für die fachliche Debatte und Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe bietet und mit Blick auf die Pflegekinderhilfe eine deutliche Verbesserung der Situation der Kinder, der Pflegeeltern und insbesondere der leiblichen Eltern bedeutet.

Quelle: Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. vom 01.06.2017

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Buch-Tipp: „Jonathan“

Posted on Mai 23, 2017. Filed under: Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Das Bilderbuch „Jonathan“ von Barbara Walker thematisiert die Sorgen, Ängste und Hoffnungen eines kleinen Kindes, das erst in eine Pflegefamilie vermittelt und dann wieder zurückgeführt wird. Die beiden Geschichtenteile „Ich wohne jetzt hier“ und „Ich wohne jetzt wieder bei Mama“ beschreiben in kindgerechter Sprache die Gefühlsverwirrung des Kindes. Das von der 17-jährigen Jasmin Frank fröhlich illustrierte Buch kann helfen, ein Kind dabei zu begleiten, sich  zu zwei Familien zugehörig fühlen zu können. Die Autorin ist selbst Pflegemutter und Erzieherin.

Erschienen ist das Bilderbuch im Selbstverlag. Es kann für 9,90 Euro versandkostenfrei bezogen werden bei barbarawalker02@googlemail.com

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Dokumentation „Perspektivenklärung für das Pflegekind – Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung in die Herkunftsfamilie“

Posted on März 31, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. legt mit seiner DOK 33: „Perspektivenklärung für das Pflegekind – Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung in die Herkunftsfamilie“ eine Zusammenfassung seiner Fachtagung 2015 vor.

Laut § 33 Abs. 2 SGB VIII soll die Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes oder Jugendlichen und seinen persönlichen Bindungen sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie Kindern und Jugendlichen in einer anderen Familie eine zeitlich befristete Erziehungshilfe oder eine auf Dauer angelegte Lebensform bieten. In diesem Zusammenhang ist von „kindlichem Zeitempfinden“ die Rede, das je nach Alter variiert und bei Entscheidungen berücksichtigt werden soll.

„Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, von Anfang an eine größtmögliche Klarheit darüber herzustellen, ob das Kind langfristig in seiner Pflegefamilie bleiben oder ob und unter welchen Voraussetzungen es zurück in seine Herkunftsfamilie geführt wird“, so die Aussage einer Pflegefamilienberaterin. In dieser Klärungsphase sind vor allem die Kinder ganz besonderen Belastungen und Verunsicherungen ausgesetzt, die sie ohne angemessene Hilfe nicht bewältigen können. Welche Rolle, welche Aufgaben haben die Pflegeeltern in dieser Zeit und wie können sie das Pflegekind bestmöglich begleiten und unterstützen?

Aus dem Inhalt:

  • Fachvortrag: „Herausnahme und Rückführung des Kindes – Grundrechte im Spannungsverhältnis“,
    Ref.: Armin Abendschein, Richter am Amtsgericht Ansbach
  • Fachvortrag: „Zwischen Bindung und Trennung – die Kindesherausnahme aus psychologischer Sicht“,
    Ref.: Irmgard Bräutigam, Dipl. Psych., öffentlich bestellte und beeidigte Sachverständige für forensische Psychologie, Nürnberg
  • Bericht Arbeitskreis 1: „Herausnahme und Rückführung eines Kindes in den ersten drei Lebensjahren und Auswirkungen auf seine Bindungsentwicklung und Bindungsfähigkeit
  • Bericht Arbeitskreis 2: Rolle und Aufgabe der Pflegeeltern bei der Klärung der Perspektive des Pflegekindes (Verbleib oder Rückkehr)
  • Bericht Arbeitskreis 3: „Aspekte der Arbeit mit Herkunftseltern bei der Klärung der Perspektive des Pflegekindes (Verbleib oder Rückkehr)

Die Dokumentation umfasst 60 Seiten und kostet € 8,00 zzgl. Versand.

zum Bestellschein

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BVerfG hebt Beschluss zur Rückführung eines Pflegekindes auf

Posted on März 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Bundesverfassungsgericht hob mit Beschluss vom 03.02.2017 (1 BvR 2569/16) auf Antrag der Verfahrenspflegerin eines Pflegekindes einen Beschluss des Oberlandesgerichts Köln vom 13.10.2016 (21 UF 56/16) auf, wonach ein Pflegekind innerhalb von sechs Wochen zu seinen Eltern zurückzuführen sei.

Das Mädchen lebt nach über einem Jahr in familiärer Bereitschaftsbetreuung seit einem halben Jahr in einer Pflegefamilie.

Begründung sei eine Verletzung der Grundrechte des Kindes aus Artikel 2 Absatz 1, Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes. Die Sache wurde an das Oberlandesgericht Köln zurückverwiesen.

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Hamburg: Jugendhilfeinspektion übt Kritik im Fall Deljo

Posted on Januar 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Jugendhilfeinspektion Hamburg hat in ihrem Prüfbericht zum Fall des Ende 2015 durch Schütteln lebensgefährlich verletzten Babys Kritik am Betreuungskonzept des Jugendamtes geäußert: „Das Bemühen um eine gelingende Zusammenarbeit mit der Familie wird als nicht ausreichend eingeschätzt.“ Das damals neuneinhalb Monate alte Kind war nach einem Aufenthalt in Bereitschaftspflege wieder zu seinen Eltern gegeben worden.

Die Welt berichtet im Artikel „Misshandeltes Baby – Harsche Kritik an Betreuern“ vom 18.01.2017, dass als Reaktion auf den Bericht nun alle Kinder unter sechs Jahren, die im Zusammenhang mit Gewaltanwendung in Obhut genommen wurden, vor ihrer Rückkehr in ihre Familie in der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) untersucht werden sollen.

Zur Information durch die Staatsanwaltschaften Hamburg siehe auch Artikel „Prüfbericht zu Deljo offenbart Behördenfehler“ vom 18.01.2017 auf Focus.de

Der Pflegeelternrat Hamburg hatte im Januar 2016 zu diesem und ähnlichen Fällen Stellung genommen (wir berichteten).

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7. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 11.11. in Zürich

Posted on August 11, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die 7. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am 11.11. in Zürich statt zum Thema „Zurückkehren oder dableiben? Vom bewussten Umgang mit einem Risiko„.

Die unterschwellige Frage der Rückkehr zur Herkunftsfamilie belastet sehr viele Pflegekinder, Pflegeeltern und Eltern. Sie alle fühlen sich oft über Jahre wie in einem Wartesaal.

Die Perspektivenklärung ist dabei für alle – auch für Fachpersonen – eine grosse Herausforderung. Es wird an der Tagung folgenden Fragen nachgegangen: Wie können trotz unterschiedlicher Wünsche der Beteiligten Rückkehrentscheide zum Wohl des Kindes und im Interesse des Kindes gefällt werden? Wie können bei einer Rückkehr Übergänge unterstützt werden? Und wie können Beziehungen trotz Beendigung des Pflegeverhältnisses weiter gestaltet werden?

Die Rückkehr des Kindes in die Herkunftsfamilie ist für das Kind und seine beiden Familien ein bedeutsamer Prozess, der oft mit Hoffnungen aber auch Befürchtungen verbunden ist. Der Hauptreferent Prof. Dr. Klaus Wolf greift die Frage auf: Was können professionelle Dienste dazu beitragen, dass sinnvolle Rückführungen
gelingen können?

Ziel der Tagung ist es, das Thema Rückkehrprozesse von Pflegekindern zu vertiefen und den Austausch und die Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen aus dem Pflegekinder- und
Kindesschutzbereich sowie Pflegeeltern.

nähere Informationen

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Artikel: „Ehepaar kämpft gegen das Jugendamt um Pflegesohn“

Posted on Juni 18, 2016. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Ehepaar kämpft gegen das Jugendamt um Pflegesohn“ auf nordbayern.de vom 18.06.2016 berichtet über die Herausnahme eines Grundschülers nach über sechs Jahren aus seiner Pflegefamilie in Herzogenaurach. Nachdem der Junge vom Jugendamt danach zuerst in eine andere Pflegefamilie gebracht wurde, ist er nun in einer Wohngruppe untergebracht. Die ehemaligen Pflegeeltern versuchen mit juristischen Mitteln und fachanwaltlicher Unterstützung die Rückkehr des Kindes in ihre Familie zu erreichen.

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Artikel „Wenn die leiblichen Eltern eine Gefahr fürs Kind sind“

Posted on Juni 14, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der Artikel „Wenn die leiblichen Eltern eine Gefahr fürs Kind sind“ aus der Welt vom 14.06.2016 thematisiert die Pläne der Bundesfamilienministerin, das Recht von Pflegekinder auf Verbleib in ihrer Pflegefamilie zu stärken:

„…Jederzeit, wenn die Eltern meinen, sich stabilisiert zu haben, können sie verlangen, ihr Kind wieder zu sich zu nehmen. Oft unterstützen sie die Jugendämter darin, denn sie wissen, für Familienrichter ist die Hürde immens hoch, gegen den Willen der Eltern ein Kind in der Pflegefamilie zu belassen.
Für die Kinder aber ist das eine Katastrophe. Sie leben in ständiger Ungewissheit und wissen nie, ob sie auf Dauer in ihrem neuen Zuhause bleiben dürfen….“

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Artikel „In fremden Händen“

Posted on Januar 8, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Artikel „In fremden Händen“ der Süddeutschen Zeitung (Heft 50/2015) werden sechs authentische Fälle von Fremdplatzierungen vorgestellt, bei denen Kritik am Vorgehen von Jugendämtern und Gerichten geübt werden kann. ExpertInnen nehmen Stellung zu im Kinderschutz möglichen unberechtigten Interventionen der Jugendhilfe, rechtswidriger Praxis, unguten Dynamiken im Behördenhandeln und dem Schaden, den Kinder und ihre Familien durch ungerechtfertigte Inobhutnahmen erleiden.

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Hamburger Pflegeelternrat zum Tode von Taylor

Posted on Januar 5, 2016. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Zum Tode des einjährigen Taylor, der im Dezember an schweren Hirnschäden – mutmaßlich aufgrund eines Schütteltraumas – verstarb, äußert sich Karen Dabels vom Pflegeelternrat Hamburg in einem Beitrag des Senders Hamburg 1 im Beitrag „Taylor- zu Tode misshandeltes Kind“ vom 05.01.

Der kleine Junge war vom Jugendamt des Bezirks Altona in seinem ersten Lebensjahr wegen Kindeswohlgefährdung für einige Zeit bei einer Pflegefamilie untergebracht und wurde im Oktober wieder zurück zu seiner Mutter und deren Lebensgefährten gegeben.

Der Hamburger Pflegeelternrat äußerte sich auch in seiner Pressemitteilung vom 21.12. zu diesem erneuten Tod eines Kleinkindes unter der Obhut eines Hamburger Jugendamtes.

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„Nach Hause? Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ online erhältlich

Posted on Oktober 12, 2015. Filed under: Forschung, Fortbildung, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Nach Hause? Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ von Dirk Schäfer, Corinna Petri, und Judith Pierlings liegt nun als kostenlose pdf-Datei zum Download vor. Es ist der Abschlussbericht des von Oktober 2012 bis September 2014 durchgeführten Projektes „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen.

Die 122 Seiten starke Publikation aus der ZPE-Schriftenreihe kann aber auch weiterhin als Printausgabe für 10 € bestellt werden.

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„Perspektivenklärung für das Pflegekind – Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung in die Herkunftsfamilie“ am 24.10. in Herrieden

Posted on September 24, 2015. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 24.10. lädt der PFAD FÜR KINDER Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern e.V. zur Fachtagung nach Herrieden im Landkreis Ansbach.

In zwei Fachvorträgen wird die Thematik „Perspektivenklärung für das Pflegekind – Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung in die Herkunftsfamilie“ aus juristischer und aus psychologischer Sicht beleuchtet. Am Nachmittag bieten Arbeitskreise die Gelegenheit, das Thema zu vertiefen und die Anliegen der TeilnehmerInnen zu diskutieren.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Fachkongress „Fremdunterbringung qualifizieren – Praxiswende einleiten – Professioneller Kontext, Elternarbeit, Rückführung“ vom 21.–23.09. in Wiesbaden

Posted on Juni 17, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Im Zuge der Diskussion um die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung geht es auch um eine neue Einordnung der Rolle von Herkunftseltern/ – familien und der Arbeit mit ihnen. Hierfür sind neue Entwürfe für konzeptionelle Entwicklungslinien, fachliche Standards und für die strukturellen Rahmenbedingungen der erzieherischen Hilfen erforderlich. Es gilt deshalb, mit neuen und bewährten Konzepten und qualifizierter fachlicher Ausstattung die Praxis vor Ort in diesen Bemühungen zu unterstützen und neue Orientierungen und Handlungsstrategien aufzuzeigen.

Auf dem Fachkongress, einer Kooperationsveranstaltung des Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge, Berlin und dem Institut ISAPP am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain Wiesbaden, sollen die theoretischen Begründungen für eine neue Austarierung der erzieherischen Hilfen zusammengefasst werden, wirksame Konzepte von  Elternarbeit und Restabilisierung vorgestellt und die Bedingungen und Arbeitsansätze für die Rückkehr von Kindern in ihre Herkunftsfamilien ausgelotet werden. Wie  kann künftig die Fremdunterbringung erfolgreich ausgestaltet werden – von der Vorbereitung über die Vermittlung und Beendigung/ Nachbereitung? Und was können die sozialen Dienste öffentlicher und freier Träger für eine erfolgreiche Erziehungspartnerschaft tun, in die Eltern aktiv mit einbezogen werden?

Die Veranstaltung wendet sich sowohl an Leitungskräfte und Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern, insbesondere aus den Allgemeinen Sozialen Diensten, den erzieherischen Hilfen, aus dem Pflegekinderwesen und der Heimerziehung, aber auch an Pflegeeltern und an alle, die sich mit der Thematik der erzieherischen Hilfen und der Eltern- und Familienarbeit befassen.

Anmeldung sind möglich bis 17.08.2015

nähere Informationen

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Bericht zur Fachtagung „Pflegekinder und Pflegeeltern mit Migrationshintergrund – Arbeit mit Herkunftsfamilien“

Posted on Juni 14, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Fachtagung „Pflegekinder und Pflegeeltern mit Migrationshintergrund – Arbeit mit Herkunftsfamilien“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland am 27./28. April 2015

70 teilnehmende Fachkräfte gingen am ersten Tag gemeinsam mit der Referentin Sabine Kriechhammer-Yağmur vom Paritätischen Wohlfahrtsverband der Frage nach, welche Herausforderungen und Chancen Familien mit Migrationshintergrund in ihrer täglichen Arbeit darstellen. Die Referentin präsentierte in ihrem Vortrag zunächst einige Zahlen und Definitionen, die bei der Beleuchtung der Thematik für die Pflegekinderhilfe von zentraler Bedeutung sind: 9.105 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund unter 27 Jahren waren 2008 als Vollzeitpflegekinder gemäß § 33 SGB VIII untergebracht. Dem gegenüber stand eine Zahl von 40.568 Pflegekindern in dieser Altersspanne ohne Migrationshintergrund. Angebote zur Förderung der Erziehungsfähigkeit und Rückkehr des Kindes in die Herkunftsfamilie werden für 22 Prozent der Familien ohne, aber nur für 5 Prozent der Familien mit Migrationshintergrund angeboten. Zahlen darüber, wie viele Pflegefamilien mit Migrationshintergrund bundesweit tätig sind, gibt es keine. Diese und andere Erläuterungen der Referentin machten deutlich, welche Aufgaben hier für die Pflegekinderhilfe noch zu leisten sind.

Als Definition des Begriffes „Menschen mit Migrationshintergrund“ wählte Sabine Kriechhammer-Yağmur den im Mikrozensus von 2003 verankerten Begriff: „Alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem nach 1949 zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil.“ Auf dieser Grundlage sind die beiden stärksten Migrationsgruppen die Aussiedler bzw. Spätaussiedler vorwiegend aus der Russischen Föderation (3,1 Millionen) sowie 2,5 Millionen Menschen aus der Türkei.

Um zu verdeutlichen, welche Menschen sich hinter dem Begriff verbergen und welche Familien oder Einzelpersonen nach Deutschland kommen und kamen, stellte die Referentin folgende Gruppen vor:

  • Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
  • Angehörige von Pflegeberufen
  • Saisonarbeiterinnen und -arbeiter
  • Manager
  • nachkommende Familienangehörige der gleichen oder anderer Nationalitäten,
  • augenblicklich sehr relevant: Flüchtlinge mit und ohne Anerkennung, mit Duldung oder mit Bleiberecht,
  • Studentinnen und Studenten
  • und nicht zuletzt auch illegal hier lebende Menschen.

Sabine Kriechhammer-Yağmur wies darauf hin, dass diese Menschen, die aus allen gesellschaftlichen und sozialen Schichten kommen, ihre Weltanschauungen, Religionen, Kulturen, ethnische, nationale Herkunft und Sprachen mitbringen. Diese Personengruppe, so die Referentin, unterscheide sich wie deutsche Familien durch ihre Lebensentwürfe. Auch der Grad ihrer Verwurzelung in die deutsche Gesellschaft reiche von „Ich fühle mich noch immer als Fremde“ bis hin zu der Aussage „Ich bin hier Zuhause.“ Als Dilemma im Kontext der Betrachtung führte sie aus: „Durch den Prozess der Benennung als bestimmte Gruppe (Flüchtlinge, Frauen mit Migrationshintergrund) werden die Menschen erst zu „Anderen“ gemacht. Es werden also Gruppen konstruiert, die ggf. den notwendigen Blick auf das Individuum verstellen. Durch diese horizontale Differenzierung (das Nebeneinander verschiedener ethnischer Gruppen) wird die genauso notwendige vertikale Differenzierung (strukturelle Ungleichheit, Machtgefälle, etc.) vernachlässigt.“

Im Anschluss an diese eher grundsätzlichen Einführungen in die Thematik beschäftigte sich die Referentin mit den Themen Kultur, interkulturelle Öffnung und interkulturelle Kompetenz. Sie legte Wert darauf, den Kulturbegriff als Beschreibung einer gemeinsamen Lebensweise oder als Deutungsmuster einer Gruppe zu beschreiben. Kulturen seien daher weder statisch noch einheitlich, sondern immer mehrdeutig und widersprüchlich. Die Schlussfolgerung ihrer Ausführungen zum Kulturbegriff lautete: in jeder Gesellschaft gibt es verschiedene Kulturen, die nichts mit dem Migrationshintergrund der Menschen zu tun haben. Jeder Mensch werde in bestimmte Kulturen geboren, andere suche er sich freiwillig. Menschen würden durch kulturelle Einflüsse geprägt, seien aber durchaus in der Lage sich von diesen zu verabschieden und andere Kulturen zu wählen. Ihr wichtigstes Fazit lautete: „Es begegnen sich nie Kulturen, sondern immer Menschen“.

Nach Ausführungen zu den interkulturellen Kompetenzen, die in der Pflegekinderhilfe notwendig wären, übermittelte Sabine Kriechhammer-Yağmur zum Abschluss ihrer Betrachtungen einen Ideenkatalog, der hilfreich ist für die Arbeit der Pflegekinderdienste mit Herkunftsfamilien mit Migrationshintergrund. Nützlich ist dieser auch in der Ausbildung und Schulung von Pflegefamilien mit Migrationshintergrund und beim sensiblen Umgang mit den Kindern in diesem Spannungsfeld. In den Rückmeldungen der Teilnehmenden wurde deutlich, dass die sehr umfangreichen und differenzierten Überlegungen der Referentin vor Ort Anregungen dafür sein können, Einzelfälle unter anderen Blickwinkeln zu gestalten oder Konzepte für eine migrationssensible Pflegekinderhilfe zu entwickeln.

Drei Referentinnen gestalteten den zweiten Tag der Fachtagung. Helga Heugel, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes im Jugendamt Stuttgart, schloss mit ihren Ausführungen direkt an die Überlegungen der Referentin vom Vortag an. Sie stellte unter anderem gelungene Beispiele der Vermittlung von Pflegekindern mit Migrationshintergrund in Familien mit und ohne Migrationshintergrund vor, und beleuchtete unter den Stichworten „Was wir verändern wollen“, „Was wir versucht haben“, „Was wir erreicht haben“, „Was wir gelernt haben“ und „Was wir tun“ die konkrete Arbeit der Pflegekinderhilfe der Landeshauptstadt Stuttgart. Zum Erreichten gehörten unter anderem ein bewussterer Blick bei der Werbung, Schulung und Überprüfung von Pflegeeltern auf die Ressource Migrationshintergrund. Unter der Rubrik des Gelernten wies sie darauf hin, dass sie erfahren konnten, dass mehr interkulturelle Familien tätig sind, als von den Fachkräften eingeschätzt wurde, und dass die Arbeit mit Pflegefamilien unbedingt interkulturelle Kompetenz voraussetze. Unter der Rubrik „Was wir tun“ stellte sie dar, dass die Netzwerke der Pflegefamilien mit Migrationshintergrund und die daraus entstehenden Ressourcen aktiv genutzt werden. Außerdem, dass Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund zum Beispiel aus den ambulanten Hilfen in den Beratungskontext von Pflegefamilien einbezogen werden, und dass regelmäßig Fortbildungen zum Thema interkulturelle Kompetenz für die Fachkräfte aber auch für die Pflegepersonen durchgeführt werden. Die sehr anschaulichen und praxisnahen Ausführungen der Referentin stießen beim Fachpublikum auf große Resonanz.

Aus juristischer Sicht beleuchtete Diana Eschelbach, Doktorandin am Max-Planck Institut München und freie Mitarbeiterin des DIJuF Heidelberg, in ihrem Vortrag „Elternrechte – Was bleibt, was wechselt und warum?“ die Situation von Herkunftsfamilien, während und nach der Vermittlung des Kindes in die Pflegefamilie. Zwar ging auch Frau Eschelbach unter anderem unter dem Stichwort Religion des Kindes und Staatsangehörigkeit des Kindes auf möglicherweise mit dem Migrationshintergrund verbundene Aspekte ein. Andererseits schlug ihr Beitrag jedoch einen großen Bogen über alle relevanten rechtlichen Themen von Sorgerechtsentscheidungen bis zu Umgangsregelungen mit Herkunftseltern in der Pflegekinderhilfe.

Besonders hilfreich für die tägliche Arbeit in der Pflegekinderhilfe waren die sehr differenzierten Ausführungen der Referentin unter der Rubrik Beteiligung von sorgeberechtigten bzw. nichtsorgeberechtigten Eltern an der Hilfeplanung oder die Auflistung, welche Angelegenheiten des täglichen Lebens unter dem Begriff Alltagssorge zu subsumieren sind und daher von den Pflegeeltern für ihr Pflegekind getroffen werden können. In Abgrenzung hierzu ging sie auf die Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung ein, für die immer nur der Inhaber des Sorgerechts entscheidungsbefugt ist.

Auch mit der Frage, wer zum Vormund für ein Pflegekind bestellt werden kann, beschäftigte sich die Referentin grundlegend. Obwohl das Gesetz einen ehrenamtlichen Einzelvormund bevorzugt, werden 70-80 Prozent aller Vormundschaften für Pflegekinder im Jugendamt geführt. Entscheidend für die Bestellung von Pflegeeltern zum Vormund sei:

  • Dauer des Pflegeverhältnisses und weitere Perspektive,
  • Bindung an die Pflegeeltern,
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt,
  • Klärung des Umgangs mit den leiblichen Eltern,
  • Umgang mit Geschwisterkindern,
  • hinreichende Informationen für Pflegeeltern über vormundschaftliche Aufgaben,
  • akute Probleme sind gelöst bzw. abschließend bearbeitet.

Als Ausschlusskriterium nannte die Referentin: „Pflegeeltern stehen einem dem Kindeswohl dienlichen Kontakt zum Herkunftssystem ablehnend gegenüber.“

An die Ausführungen von Diana Eschelbach schloss sich inhaltlich, aber auch unter der Beachtung der Perspektive der Elternrechte in der Pflegekinderhilfe, der Vortrag von Sabina Langenohl, Diplom-Pädagogin und freie Mitarbeiterin der GEBIT in Münster, nahtlos an. Sie stellte das Modellprojekt zur Rückführung von Kindern aus der Jugendhilfe, welches sie mit neun Kommunen durchgeführt hat, vor. Langenohl ging neben den organisatorischen Vorgaben des Projektes zunächst auf die Frage ein, warum das Thema Rückführung von Kindern so bedeutsam ist, warum aber andererseits nur wenige geplante Rückführungen stattfinden. Die Teilnehmenden des Modellprojektes hatten sich mit Thesen beschäftigt, die auch während des Vortrages von Sabina Langenohl spannende und kontroverse Diskussionen auslösten. Unter der Überschrift „Ist das so?“ stellte die Referentin vier Thesen vor, die während des Projektes bearbeitet wurden.

  • „Man soll immer so lange wie möglich versuchen mit ambulanten Hilfen zu arbeiten.“
  • „Kinder brauchen Verlässlichkeit und Klarheit, müssen eindeutig wissen, wo sie in Zukunft leben werden.“
  • „Eltern, die Umgangskontakt unregelmäßig wahrnehmen, sind schlechte Eltern und zu unzuverlässig, um ein Kind großzuziehen.“
  • „Nach zwei Jahren in der Pflegefamilie hat das Kind Bindungen aufgebaut und es ist keine Rückführung mehr möglich.“

Schnell wurde klar, dass diese Thesen nicht uneingeschränkt so stehen bleiben können, sondern dass es am Einzelfall orientierte und differenzierte Betrachtungen geben muss.

Das Projekt, das Frau Langenohl vorstellte, führte übrigens nicht zur Entwicklung eines einheitlichen Konzeptes, sondern hatte unter anderem das Ergebnis, dass vor einer Rückführung eine sorgfältige Diagnostik zu erstellen ist und Kriterien gefunden werden müssen, um die Entwicklung des Einzelfalles einzuschätzen. Die Pflegekinderhilfe braucht Konzepte, die auf Rückführung ausgerichtet sind. Der gesetzliche Auftrag des § 37 SGB VIII muss von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern öffentlicher und freier Träger in der Jugendhilfe intensiv wahrgenommen werden.

Nach zwei Tagen, die eine Fülle von Basiswissen, aber auch neue Ideen und überlegenswerte Ansätze für die Pflegekinderhilfe vor Ort boten, bleibt zu hoffen, dass einige Anregungen konstruktiv umgesetzt werden.

Beate Fischer-Glembek

Quelle: LJA Info Ausgabe Juni 2015

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Abschlussbericht des Projekts „Rückkehrprozesse“

Posted on April 24, 2015. Filed under: Forschung, Fortbildung, Publikationen | Schlagwörter: |

Für das von Oktober 2012 bis September 2014 durchgeführte Projekt „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen liegt nun der Abschlussbericht „Nach Hause? Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ vor.

Die 122 Seiten starke Publikation von Dirk Schäfer, Corinna Petri, und Judith Pierlings ist für 10 € erhältlich.

Bestellung

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern“ am 25.04. in Berlin

Posted on April 9, 2015. Filed under: Berlin, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Am 25.04. referiert Fachanwalt Steffen Siefert für den AktivVerbund e.V. zum Thema „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern„. Das Tagesseminar findet von 10 – 17 Uhr im Mercure Hotel Berlin City West statt.

Geplant sind u.a. folgende Themen:

  • Was tun, wenn die Herausnahme des Pflegekindes droht
  • Die Möglichkeit einer Verbleibensanordnung
  • Einzelvormundschaft für Pflegeeltern – Vorteile, Nachteile und Voraussetzungen, diese zu bekommen
  • Umgangsprobleme
  • Voraussetzungen einer Namensänderung

Fragen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind willkommen.

nähere Informationen

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„Rückführung von Pflegekindern oder Verbleib – zum Wohl des Kindes“ am 07.05. in Wuppertal

Posted on April 7, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Einen interdisziplinären Austausch möchte die Fortbildung „Rückführung von Pflegekindern oder Verbleib – zum Wohl des Kindes“  am 07.05. in Wuppertal anregen. Eingeladen sind Fachkräfte in pädagogischen, psychosozialen, juristischen, beratenden und psychologischen Berufen sowie Pflegeeltern. Referieren werden Dipl.-Soz.Päd. Dirk Schäfer, Dipl. Psych. Ursula Gollan und Rechtsanwalt Steffen Siefert. Veranstalter ist die Praxis für Coaching und Beratung für Familien von Simone Kobus.

nähere Informationen

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Materialien zum Projekt „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“

Posted on Dezember 10, 2014. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Im Projekt „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen fand am 25./26.09. in Berlin die Abschlussveranstaltung statt. Nun wurden die Materialien online gestellt:

Instrumente im Kontext von Rückkehr

Der Bericht zum Projekt wird z.Zt. abschließend bearbeitet und Anfang 2015 veröffentlicht.

Quelle: Newsletter 4/2014 der Forschungsgruppe Pflegekinder

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Buch-Tipp: „Emil kehrt heim“

Posted on Dezember 3, 2014. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Das neue Kinderbuch „Emil kehrt heim“ des ROFTASNS-Verlages greift das Thema Rückführung in die Herkunftsfamilie auf.

ROFTASNS ist ein pädagogisch-therapeutischer Verlag für Fachliteratur zu den Themen Adoption, Pflegschaft, Trauma und Verlust. Er bietet Kinderbücher und Informationen für Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen, Pädagoginnen, TherapeutInnen oder andere, denen das Wohl von Kindern am Herzen liegt.

nähere Informationen

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PFAD Fachzeitschrift 4/2014 „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“

Posted on November 5, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , |

Ausgabe 01/2014 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe thematisiert, wie es ist „Im Machtgefüge der Jugendhilfe“ zu agieren. Wo stehen Pflegekinder und ihre Eltern? Wie geht es den Pflegeelternzusammenschlüssen?

Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

Einige Inhalte:

  • PFAD Ländergremium Samstag, 04.10.2014 mit Prof. Dr. Klaus Wolf: „Warum ist die Kommunikation mit dem Jugendamt manchmal so schwierig?“
  • Carmen Thiele: Macht – eine kleine Reflexion aus dem Alltag von Pflegefamilien
  • PFAD-Umfrage: Wie geht es den Pflegeelternvereinen im Machtgefüge der Jugendhilfe?
  • Jörg Maywald: Kindeswille oder Kindeswohl? Orientierungen für Konflikte in der Pflegekinderhilfe
  • Volker Krampe: Rückführung um jeden (!?) Preis, Bericht über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Yagmur
  • Dominik Gollan: Faktoren für die Dauer von Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnissen bei Kleinkindern
  • Ulrike Schulz, Angela Rupp, Johannes Rupp: Kinderrechte in der Pflegekinderhilfe – Vier kurze Veranstaltungsberichte

Die digitale Ausgabe steht zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe wird Mitte November ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

 

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„Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ am 15.11. in Bremen

Posted on Oktober 4, 2014. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Rechtliche Grundlagen und fachliche Konzepte kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder“ referieren Mériem Diouani-Streek und Prof. Dr. Ludwig Salgo am 15.11. in Bremen. Veranstalter sind die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes und PIVKE Verden e.V. Während des Seminars wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Das Seminar führt in rechtliche Grundlagen kontinuitätssichernder Hilfeplanung für Pflegekinder ein und diskutiert aktuelle Möglichkeiten und strukturelle Voraussetzungen ihrer Umsetzung. Anhand der internationalen Pflegekinderforschung werden sozialpädagogische Methoden der Perspektivplanung zur Entscheidung über Rückführung oder Verbleib aufgezeigt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die frühzeitige Erarbeitung einer auf Dauer angelegten Lebensform außerhalb der Ursprungsfamilie gelegt.

nähere Informationen

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Fachtagung „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ am 25./26.09. in Berlin

Posted on Juli 22, 2014. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Universität Siegen und das Institut für Vollzeitpflege und Adoption (IVA) e.V. führten seit Oktober 2012 ein gemeinsames Praxisforschungsprojekt durch, das von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., dem Hessischen Sozialministerium, der Pflege-Adoptiv-Familien-Stiftung und der Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin finanziert und gefördert wurde. Gegenstand des Projektes waren Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie aus Sicht der unterschiedlichen Beteiligten.

Durch die Untersuchung wird u.a. deutlich,

  • welche professionelle Begleitung und Unterstützung Pflegekinder, ihre Pflegefamilien und Herkunftsfamilien in dieser komplizierten Situation benötigen,
  • wie die Zusammenarbeit mit Herkunftseltern weiterentwickelt werden kann,
  • wie eine systematische Koordination von Perspektivklärungs- und Hilfeplanprozessen gewährleistet werden kann, die Pflegekinder, Pflegefamilien und Herkunftsfamilien beteiligen
  • und wie Entscheidungsprozesse für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar getroffen werden können.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (ASD, PKD, Beratungsstellen, Vormünder u.a.), die mit Weichenstellungen für Pflegekinder befasst sind. Hier werden aktuelle Wissensbestände aus dem Forschungsprojekt zu Rückkehrprozessen vermittelt und für die Weiterentwicklung der gemeinsamen Pflegekinderhilfe praxisnah aufbereitet. Durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven von Eltern, Pflegeeltern, Fachkräften und Pflegekindern können neue Konsequenzen für die professionelle Soziale Arbeit gewonnen werden, die auf der Tagung ausführlich diskutiert werden sollen.

Veranstaltungsflyer mit Anmeldung

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PFAD Fachzeitschrift 02/2014 mit Themenschwerpunkt “Befristete Hilfen” erschienen

Posted on Mai 13, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Den „Befristeten Hilfen“ widmet sich der Schwerpunkt der neuen Ausgabe 02/2014 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe. Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen, neue Literatur und das Engagement des PFAD-Verbandes.

Die seit Anfang des Jahres bestehende PFAD-Rechtsschutzversicherung findet bei Pflegeeltern und auf der Fachebene großen Zuspruch. Ein ausführlicher Artikel erläutert die einzigartigen Leistungen des neuen Angebotes. Sämtliche PFAD-Versicherungen stehen auch Pflegeeltern offen, die nicht Verbandsmitglieder sind.

einige Inhalte:

  • Ralf Bergrath: Ziemlich gleich und doch grundverschieden: Dauerpflege- und Bereitschaftsfamilien im Vergleich
  • Isabel-Theres Spanke, Corinna Petri: Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung
  • Christina-Elisa Wilde: „Wir standen da wie der Ochs vorm Berg“ – Wie Eltern den Prozess der Fremdunterbringung ihrer Kinder erleben
  • PFAD Umfrage: Bereitschaftspflege – was bedeutet das für Sie?
  • Helga Heugel: Bewerber sind Ressourcen für Kinder – Was brauchen Pflege- und Adoptiveltern in der Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes?
  • Diana Beeg: Qualifizierung von Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen
  • Tagungsbericht: „Aus den Augen, aus dem Sinn!?” – Impulse für eine neue Praxis zur Rückführung von Kindern und Jugendlichen aus stationären Hilfen zur Erziehung in ihre Herkunftsfamilien

Für Abonnenten und PFAD-Mitglieder steht die aktuelle Ausgabe zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop. Die Printausgabe wird Mitte Mai ausgeliefert.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de

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Abschlussveranstaltung „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ am 25./26.09. in Berlin

Posted on Mai 12, 2014. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Abschlussveranstaltung des Praxisforschungsprojektes „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“ wird am 25. und 26.09. in Berlin stattfinden. Dazu lädt die Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin zusammen mit der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen und dem IVA Institut alle Kolleginnen und Kollegen ein, die an der Unterbringung, Vermittlung, Vorbereitung und Begleitung von Kindern in Pflegeverhältnissen beteiligt sind. Dazu gehören neben den Fachkräften öffentlicher Träger (ASD, PKD) und freier Träger der Pflegekinderhilfe auch Fachkräfte der stationären und ambulanten Jugendhilfe (SPFH, Beratungsstellen, Vormünder, Beistände).

In den vergangenen zwei Jahren wurde anhand von sehr ausführlichen Einzelfallanalysen untersucht, wie sich Rückkehrprozesse aus Pflegeverhältnissen entwickelt haben, in denen zunächst von einer langfristigen oder dauerhaften Perspektive ausgegangen worden ist. Dabei
wurden Wechselwirkungen zwischen der Arbeit der Fachkräfte (vorbereiten, begleiten, gestalten, Entscheidungen treffen und modifizieren u.ä.) und dem Leben und Erleben der Pflegefamilien und Herkunftsfamilien sichtbar, die von allen Beteiligten erhebliche Bewältigungsleistungen erfordern.

Durch die Untersuchung wird u.a. deutlich,

  • welche professionelle Begleitung und Unterstützung Pflegekinder, ihre Pflegefamilien und Herkunftsfamilien in dieser komplizierten Situation benötigen,
  • wie die Zusammenarbeit mit Herkunftseltern weiterentwickelt werden kann,
  • wie eine systematische Koordination von Perspektivklärungs- und Hilfeplanprozessen gewährleistet werden kann, die Pflegekinder, Pflegefamilien und Herkunftsfamilien beteiligt
  • und wie Entscheidungsprozesse für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar getroffen werden können.

Auf der bundesweiten Fachtagung in Berlin werden die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt diskutiert. Außerdem werden aus den neuen Erkenntnissen Konsequenzen zur Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe vorgeschlagen. Bei der Tagung wird der praxisorientierte Abschlussbericht veröffentlicht, der die unterschiedlichen Themenkomplexe und Prozesse aus den Perspektiven von Pflegefamilien, Herkunftsfamilien und Fachkräften anschaulich aufbereitet und diese für die Weiterentwicklung der fachlichen Arbeit zugänglich und nutzbar macht.

Anmeldungen sind bereits möglich. Eine zügige verbindliche Anmeldung ist angeraten.

Veranstaltungsflyer

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Hamburg: „Rückführung von mehreren Kindern gestoppt“

Posted on April 1, 2014. Filed under: Hamburg, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen | Schlagwörter: |

Die WELT berichtet am 31.03.2014 im Artikel „Rückführung von mehreren Kindern gestoppt“, dass in Hamburg – vermutlich als Konsequenz aus dem Fall Yagmur (wir berichteten) – in der Zeit zwischen dem 17.02. und dem 21.03. diesen Jahres im Bezirksamt Hamburg-Mitte die Rückführung von drei Kindern und im Bezirksamt Wandsbek von einem Kind vorübergehend gestoppt wurden. Dies wurde laut Auskunft des SPD-Senats nach einer Kleinen Anfrage der CDU-Fraktion ermittelt.

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„Leben unter dem Damoklesschwert: Rückkehroption in Pflegeverhältnissen“ am 24.03. in Hamburg

Posted on Februar 25, 2014. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit dem Thema „Leben unter dem Damoklesschwert: Rückkehroption in Pflegeverhältnissen“ beschäftigt sich ein Seminar der PFIFF gGmbH mit Referentin Dörte Kaffsack am 24.03. in Hamburg.

Jeder weiß es, doch wird kaum mehr über das Thema gesprochen, wenn ein Kind in eine Pflegefamilie vermittelt worden ist. Da sind zum Einen die Rechte der Eltern, zu einem späteren Zeitpunkt ihr Kind wieder bei sich aufnehmen zu können und zum Anderen die Wünsche und Vorstellungen der Pflegeeltern, für das Kind den Platz in der Familie und die gewachsenen Bindungen zu erhalten.

Auch wenn alle Beteiligten am Wohl des Kindes interessiert sind: Wie geht man mit diesem Interessenkonflikt um?

Vom rechtlichen Hintergrund ausgehend werden an diesem Abend die verschiedenen Perspektiven und Positionen der Beteiligten betrachtet und ein möglicher Umgang mit dem Thema Rückkehr(-option) thematisiert.

nähere Informationen

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Fachtagung „Aus den Augen, aus dem Sinn?!“ am 17./18.03. in Kassel

Posted on Oktober 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die GEBIT Münster GmbH & Co. KG lädt für den 17./18.03.2014 nach Kassel zur Fachtagung „Aus den Augen, aus dem Sinn?! – Impulse für eine neue Praxis zur Rückführung von Kindern und Jugendlichen aus stationären Hilfen zur Erziehung in ihre Herkunftsfamilien“ ein.

Von Zeit zu Zeit leben Kinder und Jugendliche nicht gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern in ihrer eigenen Familie. Ihr Lebensort ist dann ein Heim oder eine Pflegefamilie. Manchmal bleibt dies ein Lebensort bis zu ihrer Selbständigkeit.

Der Gesetzgeber erteilt allen Beteiligten jedoch den Prüfauftrag, ob und wie eine Rückkehr in die Lebensgemeinschaft der Herkunftsfamilie ermöglicht werden kann. Dies erfordert einen komplexen Abstimmungs- und Vermittlungsprozess der Interessenslagen aller Beteiligten. Allzu oft gerät dabei die Rückkehr der Kinder und Jugendlichen aus dem Blick und die Hilfen nehmen einen anderen Verlauf.

Das Thema Rückführung aus stationären Hilfen ist deshalb sowohl aus fachlicher und aus rechtlicher Sicht als auch in ihren Folgewirkungen auf die fiskalische Seite eine besondere Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe. Anlass genug für die GEBIT Münster, die Rückführung aus stationären Hilfen zur Erziehung zum Thema einer großen bundesweiten Fachtagung zu machen. Neben zentralen Vorträgen werden Workshops und 10 Themenstrecken angeboten, die konkrete Handlungskonzepte, Steuerungs- und Planungsthemen sowie rechtliche Aspekte thematisieren. Um bereits entwickelte und gelebte Konzepte kennenzulernen und in eine intensive fachliche Diskussion einzutreten, werden ausserdem ausgewählte Institutionen ihre Rückführungskonzepte als Posterpräsentationen vorstellen.

Die Fachtagung richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker der öffentlichen und freien Träger, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Heimeinrichtungen, Erziehungsstellen, ASD und PKD und ambulanten Maßnahmen, Elternarbeit etc. gleichermaßen. Wir möchten aber auch die Ebene der Leitungskräfte, Fachberatungen und Verbandsvertreter ansprechen, die für die konzeptionelle und strategische Ausrichtung Ihrer Institutionen verantwortlich sind.

Um Anmeldung bis spätestens 12.12. wird gebeten.

Nähere Informationen

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Fachtagung “Pflegeelternrechte im Umbruch” am 12.10. in Herrieden

Posted on September 19, 2013. Filed under: Bayern, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. beschäftigt sich heuer mit dem Thema “Pflegeelternrechte im Umbruch“. Sie findet am 12.10. in Herrieden im Landkreis Ansbach statt.

Als Hauptreferentin konnte Frau RAin Gila Schindler zum Thema “Pflegekinder und ihre Pflegeeltern – rechtlos, oder?” gewonnen werden. Am Nachmittag finden weitere Arbeitkreise statt:

  1. Zuständigkeitswechsel der Jugendämter oder von Jugendamt zum Bezirk und Kontinuität der Hilfe zur Erziehung
    Leitung: Gila Schindler, Rechtsanwältin aus Heidelberg
  2. Erbrechtliche Absicherung von Pflegekindern / Elternunterhalt
    Leitung: Karin Meyer-Weber, Rechtsanwältin aus Ansbach
  3. Rückführung / Herausgabeverlangen
    Leitung: Gerd Schneider, Rechtsanwalt aus Metzingen
  4. Sorgerecht / Elterliche Sorge bei Familienpflege / Vormundschaft / Ergänzungspflegschaft
    Leitung: Melanie Weeger, Rechtsanwältin aus Ansbach

Für Kinder bis 14 Jahren kann eine Betreuung angeboten werden.
Die Anmeldung ist möglich bis zum 25.09.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Fachtagung „Pflegeelternrechte im Umbruch“ am 12.10. in Herrieden

Posted on Juli 4, 2013. Filed under: Bayern, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Die Fachtagung des PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern e.V. beschäftigt sich heuer mit dem Thema „Pflegeelternrechte im Umbruch„. Sie findet am 12.10. in Herrieden im Landkreis Ansbach statt.

Als Hauptreferentin konnte Frau RAin Gila Schindler zum Thema „Pflegekinder und ihre Pflegeeltern – rechtlos, oder?“ gewonnen werden. Am Nachmittag finden weitere Arbeitkreise statt:

  1. Zuständigkeitswechsel der Jugendämter oder von Jugendamt zum Bezirk und Kontinuität der Hilfe zur Erziehung
    Leitung: Gila Schindler, Rechtsanwältin aus Heidelberg
  2. Erbrechtliche Absicherung von Pflegekindern / Elternunterhalt
    Leitung: Karin Meyer-Weber, Rechtsanwältin aus Ansbach
  3. Rückführung / Herausgabeverlangen
    Leitung: Gerd Schneider, Rechtsanwalt aus Metzingen
  4. Sorgerecht / Elterliche Sorge bei Familienpflege / Vormundschaft / Ergänzungspflegschaft
    Leitung: Melanie Weeger, Rechtsanwältin aus Ansbach

Für Kinder bis 14 Jahren kann eine Betreuung angeboten werden.
Die Anmeldung ist möglich bis zum 25.09.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Kinderorientierte Familientherapie“ am 07./08.03. in Köln

Posted on Februar 11, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 07. und 08.03. referiert Diplom-Psychologe Bernd Reiners für Die Kinderschutz-Zentren in Köln über die „Kinderorientierte Familientherapie„. Adressaten sind Fachkräfte, Pflegekinderdienste, Therapeut(inn)en, die vorrangig therapeutisch mit Familien arbeiten, deren (ca. vier- bis zehnjährigen) Kinder fremduntergebracht wurden.

Fremdunterbringung und Rückführung: Wie bereitet man kleine Kinder und ihre erwachsenen Bezugspersonen darauf vor? Beim therapeutisch angeleiteten Spielen zeigen Kinder, was in ihnen vorgeht. Und die Beziehungsmuster zwischen ihnen und ihrer leiblichen, Pflege- oder Adoptionsfamilie lassen sich oft besser erfassen als im Gespräch.

KOF – Kinderorientierte Familientherapie – kombiniert Elemente klassischer Spiel- und systemischer Familientherapie. KOF legt einen Schwerpunkt auf die Kinderperspektive und ist geeignet für die Arbeit mit Kindern im Spielalter (bis 10 Jahre). Die aus Norwegen stammende Methode zielt darauf ab, Interaktions- und Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern. Deshalb empfiehlt sich diese Methodik bei der Anbahnung von Adoptionsverhältnissen, Kontakten zu leiblichen oder Pflege-Eltern, bei Heimunterbringung von Kleinkindern sowie bei Rückführungsprozessen. Die Kinderschutz-Zentren bieten erstmals ein Seminar zu dieser in Deutschland noch nicht allzu bekannten Therapie an.

nähere Informationen

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Kooperationspartner für Forschungsprojekt zu Rückkehrprozessen von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilien gesucht

Posted on November 23, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen | Schlagwörter: |

Die Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen untersucht in ihrem neuen Projekt „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. wird zurzeit die Erhebungsphase vorbereitet.

Ziel der Untersuchung ist die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe in dem besonders risikoreichen Prozess der Rückkehr eines Kindes. Um dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es notwendig, relevante Kriterien und Merkmale zu kennen, die das Gelingen oder Misslingen eines Rückkehrprozesses maßgeblich beeinflussen. Dafür ist es wichtig, zunächst die Perspektive aller am Rückkehrprozess beteiligten Personen in den Blick zu nehmen. Bei der Auswertung der unterschiedlichen Perspektiven erfolgt eine Fokussierung auf die Einflussmöglichkeiten der den Prozess gestaltenden und begleitenden Fachkräfte.

In abgesicherten qualitativen Untersuchungsverfahren werden neue Wissensbestände zum Thema erarbeitet. Dafür sollen aktuelle Fallverläufe von Rückführungen untersucht werden, indem das jeweilige Erleben der am Rückkehrprozess beteiligten Menschen erhoben wird. Für die Untersuchung werden noch Fälle gesucht, in denen die Rückkehr eines Pflegekindes aus einem auf Dauer angelegten Pflegeverhältnis in seine Herkunftsfamilie geplant wird bzw. bevorsteht. Auf der Grundlage aller bei der Forschungsgruppe eingegangenen Informationen wird eine Kartei der potentiellen Rückkehrverläufe erstellt.

Zunächst werden im Projekt Jugendämter und Pflegekinderdienste aus den Schwerpunktregionen Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Großraum Stuttgart gesucht.

Sollten Sie Interesse an einer Kooperation haben, setzen Sie sich bitte mit dem Ansprechpartner Dirk Schäfer per E-Mail: dirk.schaefer@uni-siegen.de oder telefonisch unter der Durchwahl: 0271-740-3436 in Verbindung.

Informationsflyer

Für weitere Informationen wurde die folgende Website eingerichtet: http://www.uni-siegen.de/rueckkehr-pflegekinder

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Prof. Wolf: „So entstehen zerhackte Biografien“

Posted on Juli 2, 2012. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Westen bringt im Artikel „Thema Inobhutnahmen – So entstehen zerhackte Biografien ein Interview mit Professor Dr. Klaus Wolf vom „Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste“ an der Uni Siegen. Er äußert sich zu der Frage:
Was muss passieren, damit Kinder, die vom Jugendamt offiziell in Obhut genommen wurden, zurück in ihre Familien können?

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„Lotsen im Übergang – Rahmenbedingungen und Standards bei der Gestaltung von Übergängen bei Pflegekindern“ am 14./15.06. in Berlin

Posted on April 14, 2012. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

Zur Fachtagung „Lotsen im Übergang“ – Rahmenbedingungen und Standards bei der Gestaltung von Übergängen bei Pflegekindern lädt die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik am 14.-15.06. nach Berlin ein.

Anliegen dieser Tagung ist es, die Gestaltung der verschiedenen Übergänge bei Pflegekindern zu diskutieren und dabei insbesondere auch die Rolle der „Lotsen im Übergang“, der damit befassten Fachkräfte aus der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe in den Blick zu nehmen. Eine Inobhutnahme und Unterbringung eines Kindes bei Pflegeeltern ist oft ein emotional hoch besetzter Prozess für alle Beteiligten. Je besser aber die erste Übergangszeit gelingt, desto besser gestaltet sich in der Regel auch der sich anschließende Prozess. Maßgabe bei allem sollte immer sein, die Belastungen für die Kinder so gering wie möglich zu halten, sie soweit es geht über die neue Situation aufzuklären und Vertrauenspersonen einzubeziehen. In der Realität gestaltet sich dies oft schwierig. Welche Rahmenbedingungen und fachliche Standards braucht die Praxis hierfür?

Darüber, wie man für diese Kinder stabile Brücken bauen kann, soll im Rahmen der Tagung ein intensiver fachlicher Austausch stattfinden.

nähere Informationen

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AGJ-Diskussionspapier: Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung

Posted on Dezember 30, 2011. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Die in den letzten Jahren intensiv geführte fachliche und politische Debatte über eine Verbesserung des Kinderschutzes, aber auch die mediale Berichterstattung über Kindesmisshandlung und -vernachlässigung haben zu einer erhöhten Sensibilität für den Kinderschutz in der Gesellschaft insgesamt, jedoch vor allem bei den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe geführt.

Daneben ist der Schutzauftrag in der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten Jahren fachlich weiterentwickelt und gesetzlich deutlicher ausgestaltet worden. Mit Blick auf die statistischen Zahlen, insbesondere seit 2005, ist ein erheblicher Anstieg der Inobhutnahmen und Heimunterbringungen vor allem kleiner Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu verzeichnen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ befasst sich im vorliegenden Diskussionspapier mit der stationären Unterbringung kleiner Kinder dieser Altersgruppe und erläutert die Anforderungen an die Ausgestaltung der stationären Heimerziehung sowie die Herausforderungen und Perspektiven für diese Hilfeform. Dabei wird der Fokus vor allem auf die für diese Lebensphase der Kinder spezifischen Grundbedürfnisse im Hinblick auf die Anforderungen an das Verfahren der Herausnahme, Hilfeplanung, Fallsteuerung sowie auf die Qualifizierung der betreuenden Fachkräfte und die begleitende Elternarbeit gelegt. Das Diskussionspapier wurde vom Vorstand der AGJ auf seiner Sitzung am 24./25. November 2011 beschlossen.

AGJ-Stellungnahme „Kleine Kinder in den stationären Formen der Hilfen zur Erziehung – Anforderungen an die Ausgestaltung“ (pdf)

Quelle: Presseinformation der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 19.12.2011

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Fachkräfte-Fortbildung „Die Rückführung eines Pflegekindes in allen Phasen kompetent gestalten“ vom 11.-15.07. in Niederalteich

Posted on Juni 17, 2011. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 11. – 15. Juli 2011 lädt das Bayerische Landesjugendamt Fachkräfte der Pflegekindervermittlungsstellen zur Fortbildung „Die Rückführung eines Pflegekindes in allen Phasen kompetent gestalten“ unter der Leitung von Frau Ulrike Boehm und Frau Annemarie Renges nach Niederalteich ein.

Inhaltliche Schwerpunkte werden sein:

  • Auswahl geeigneter Pflegeeltern für das Kind
  • Einbeziehung von entwicklungspsychologischen und bindungstheoretischen Aspekten
  • Aufstellung und Fortschreibung des Hilfeplans
  • Klärung der Dauer des Pflegeverhältnisses, der Rückkehroption und Maßnahmen zu ihrer Realisierung
  • Betreuung des Pflegekindes sowie der Pflegeeltern
  • Gestaltung der Besuchskontakte im Hinblick auf die Rückführung
  • Formen der begleitenden Elternarbeit (Pflegeeltern sowie Herkunftseltern)
  • Kooperation mit anderen Diensten, insbesondere Erziehungsberatung und SPFH

nähere Informationen

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Prozess wegen Kinderhandel: Vierjährige Rumänin bleibt vorerst in Deutschland

Posted on April 1, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, International, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Über den gestrigen Verhandlungstag im Prozess wegen Kinderhandels vor dem Landgericht Schweinfurt berichten:

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Landkreis Bad Kissingen: Prozess um Kinderhandel geht weiter

Posted on März 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, International, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Im Artikel „Prozess um Kinderhandel geht weiter“ von Susanne Wahler-Göbel vom 29.03.2011 berichtet die Main-Post vom Fortgang des Verfahrens um das rumänische Mädchen im Landkreis Bad Kissingen. (wir berichteten)

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„Rückführung – Chance oder Schrecken?“ am 17.02. in Stuttgart

Posted on Januar 17, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dem Thema „Rückführung – Chance oder Schrecken?“ nimmt sich die Fortbildung des PFAD Mitgliedsvereins Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. am 17.02. von 20 –22 Uhr mit Referentin Helga Heugel vom Jugendamt Stuttgart in den Räumen des Vereins in der Schloßstraße 81 in Stuttgart an.

Statistisch ist die Anzahl der Rückführungen sehr gering. Doch schwebt sie oft besonders in den ersten Jahren der Pflege im Raum und wird von vielen Pflegeeltern als sehr belastend empfunden. Für die leiblichen Eltern ist aber genau dies oft eine Hoffnung, an die sie sich klammern können. Wie können Pflegeeltern mit diesen Ängsten und Hoffnungen umgehen? Und was ist hierbei für die Kinder gut und hilfreich?

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TV-Tipp „Stille Sehnsucht“ am 14.03.

Posted on März 12, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , , , |

Am Sonntag, den 14.03.10 um 23.35 Uhr zeigt die ARD den mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Fernsehfilm „Stille Sehnsucht“ von 2005.

Sarajewo heute. Der Krieg ist seit Jahren vorbei, aber für die 30-jährige Senada ist er noch nicht zu Ende. Ihre Tochter Aida gilt seit zehn Jahren als vermisst, doch Senada hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie am Leben ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden noch so vagen Hinweis, auch wenn ihr Exmann Samir und ihre Freunde sie drängen, die „Vermisste“ endlich loszulassen und ein neues Leben zu beginnen.

Doch Senada gibt nicht auf. Als sie in einer deutschen Zeitschrift ein Foto von Kriegswaisen entdeckt mit einem Hinweis, dass das Rote Kreuz während des Krieges Kinder evakuiert hat, folgt sie dieser Spur nach Deutschland. Nach einer langen Odysee wird ihre hartnäckige Suche belohnt: Aida kam tatsächlich vor zehn Jahren nach Deutschland. Allerdings wurde das damals zweijährige Mädchen zur Adoption freigegeben, in der Annahme, dass ihre Eltern tot seien.

Das Leben der deutschen Familie Heinle gerät plötzlich aus seinen geregelten Bahnen, als sie erfahren, dass Kristinas leibliche Mutter lebt und das Kind, das eigentlich Aida heißt, zurückfordert. Beate Heinle will um das Kind kämpfen und Senada muss bei einem heimlichen Wiedersehen mir ihrer Tochter feststellen, dass das Mädchen glücklich und fest verwurzelt in der neuen Familie aufwächst und scheinbar nicht einmal mehr Erinnerungen an die alte Heimat hat. Senada wird vor eine harte Entscheidung gestellt.

Zur Homepage des Films mit Hintergrundinformationen und Trailer

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Rumänisches Pflegekind: Kastner sieht keine Chance, die Rückführung zu verhindern

Posted on Juni 23, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, International, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

„Ich halte die ganze Geschichte für sehr schlimm.“ Susanne Kastner, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, sieht keine Möglichkeit, die Rückführung eines im Landkreis Bad Kissingen lebenden rumänischen Pflegekindes in sein Geburtsland zu verhindern. Wie Kastner auf Anfrage der Main-Post bestätigte, habe sie sich Anfang Juni persönlich und vor Ort bei der Kinderschutzkommission in Temesvar für das Verbleiben des Mädchens in Deutschland eingesetzt.

Das Schicksal des knapp dreijährigen Mädchens beschäftigt seit Monaten deutsche und rumänische Behörden. Im Dezember 2006 war das Kind durch die Vermittlung einer Deutsch-Rumänin auf rechtlich höchst umstrittenem Weg zu einer Pflegefamilie in den Landkreis Bad Kissingen gekommen. Diese wollte das Kind nach einer Pflegefrist adoptieren, was aber nach rumänischer Gesetzeslage nicht möglich ist. „Nach Auskunft der rumänischen Behörden will die leibliche Mutter jetzt, dass das Kind zurückkommt“, so Kastner.

Bereits am 2. Juni hätte das Kind nach Rumänien zurückgeführt werden sollen, sagte Kastner. „Bei unseren Gesprächen wurde mir dann aber noch einmal ein Aufschub zugesagt.“ Einen dauerhaften Pflegestatus des Kindes in Deutschland lehnten die rumänischen Behörden aber kategorisch ab, so Kastner. Dies werde neben dem Wunsch der leiblichen Mutter auch mit der eindeutigen rechtlichen Lage in dem EU–Land begründet.

Kastners Informationen nach gibt es Pläne, „das Kind mit einem Konsulatsmitarbeiter und einer Deutsch sprechenden Psychologin abzuholen und einer Deutsch sprechenden Pflegefamilie in Rumänien zuzuführen“. Sollte es dazu kommen, „werde ich persönlich immer wieder die Lebensumstände des Mädchens erfragen“, versicherte Kastner im Telefonat mit dieser Zeitung.

Wie berichtet, kam das Kind als Baby nach Deutschland. An seine leiblichen Eltern erinnert es sich nicht und es spricht auch kein Wort Rumänisch. Das Mädchen stammt aus ärmlichen Verhältnissen und war zum Zeitpunkt der Vermittlung das jüngste von neun Kindern.

Es ist nach Auffassung der deutschen Behörden vorbildlich in seine Pflegefamilie integriert. Eine Rechtsanwältin aus Fulda, die die Pflegefamilie juristisch vertritt, ist vor diesem Hintergrund überzeugt, „dass das Kind schwere psychische Schäden erleiden wird, wenn es aus dieser Familie herausgeholt wird“.

„Der leibliche Vater hat das Baby damals ja mit nach Deutschland begleitet und war sogar noch einige Tage bei uns zu Gast.“

Eine Rückführungsmaßnahme könne nach Ansicht der Juristin „wenn überhaupt, nur dann erfolgreich sein, wenn die Pflegefamilie intensiv involviert wird“. Die Pflegemutter hatte sich wiederholt auch gegenüber dieser Zeitung beklagt, dass die rumänischen Behörden keinerlei persönlichen Kontakt mit ihr aufnähmen.

Kastner äußerte die Befürchtung, dass ein Artikel des rumänischen Journalisten Mircea Opris, der für die in Bukarest erscheinende große Tageszeitung Jurnalul National im Landkreis Bad Kissingen und in der Pflegefamilie recherchierte, die Situation zugespitzt haben könnte. „Die Behörden sind jetzt hellwach in dieser Sache.“

Bei der Pflegemutter wachsen Verzweiflung und Fassungslosigkeit. „Der Journalist hat doch persönlich gesehen, wie gut es dem Mädchen hier geht.“ Sie habe auch die leiblichen Eltern durch Fotos und Briefe immer wieder über das Mädchen informiert. „Der leibliche Vater hat das Baby damals ja mit nach Deutschland begleitet und war sogar noch einige Tage bei uns zu Gast“, berichtet die Pflegemutter.

„Der Staat Rumänien hat vor der Verschärfung seines Adoptionsgesetzes enorm schlechte Erfahrung mit Kinderhandel gemacht“, gibt Bundestagsvizepräsidentin Susanne Kastner zu bedenken. Dies sei sicher ein Grund für die strikt harte Haltung der Behörden in diesem Fall, vermutet die Politikerin, die sich regelmäßig humanitär in dem EU–Land engagiert.

Quelle: Artikel in Mainpost vom 18.06.09

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Artikel: Kind darf bei Pflegefamilie bleiben

Posted on Juni 2, 2009. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: |

Das Rostocker Oberlandesgericht beschied, dass ein von seinen leiblichen Eltern misshandeltes Kind aus dem Kreis Ludwigslust bei den Pflegeeltern bleiben darf. Aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen dem Jugendamt und den Pflegeeltern war das Kind in ein Heim eingewiesen worden.

Artikel in Ostseezeitung vom 27.05.09

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Österreich: Rekord an Kindern in Tiroler Heimen

Posted on April 6, 2009. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

So viele Tiroler Kinder wie noch nie leben in Heimen, Pflegefamilien und betreuten Einrichtungen.

INNSBRUCK – Trauriger Rekord der Jugendwohlfahrt. Die stark steigende Anzahl der Fälle von Gewalt, Missbrauch, Sucht oder Überforderung der Eltern wird immer mehr Tiroler Kindern zum Verhängnis – die TT berichtete.

500 Heimkinder
Rund 780 Kinder konnten im Vorjahr nicht mehr in ihrer eigenen Familie bleiben. Sie landeten im Kinderheim, in einer Pflegefamilie oder anderen Betreuungseinrichtungen. Fast 500 Kinder davon waren in so genannter Fremdunterbringung, dazu kommen noch mehr als 280 Kinder in den 207 Tiroler Pflegefamilien. Und die Zahl derer, die von ihren leiblichen Eltern getrennt werden müssen, nimmt laufend zu. „Die eigene Familie ist leider nicht immer das Beste für das Kind”, zieht die Leiterin der Abteilung Jugendwohlfahrt des Landes, Monika Rass-Schell Bilanz.

„Wir bemühen uns für die Kinder um die bestmögliche Lösung. Solange es irgendwie geht – und keine akute Gefahr besteht – versuchen wir, sie bei den Eltern zu belassen.” Krisenfamilien werden in diesem Fall ambulant betreut. Sozialarbeiter gehen dafür stundenweise zu den Familien und helfen ihnen, die Krise zu bewältigen. Die Fremdunterbringung ist die letzte Konsequenz, an der allerdings immer häufiger – zumindest vorübergehend – kein Weg vorbeiführt. Psychische Erkrankungen alleinerziehender Mütter, Alkohol, harte Drogen, Gewalt, sexueller Missbrauch oder auch Scheidungsszenarien, die dem Kind nicht mehr zuzumuten sind, sind nur einige Gründe dafür, warum Kinder nicht bei den leiblichen Eltern bleiben können.

Heim an Grenze
So ist das Landeskinderheim in Axams voll ausgelastet. „Wir sind eigentlich immer pumpvoll”, sagt der Leiter Dietmar Mutschlechner. Derzeit sind 33 Kinder von Null bis 18 Jahren in seiner Einrichtung. „Vor allem in unserer Jugendwohngemeinschaft könnten wir immer mehr Plätze brauchen”, schildert er. Denn für Jugendliche gibt es kaum Alternativen zum Heim. Kleinkinder werden dagegen so rasch wie möglich an Pflegefamilien vermittelt. Sie bleiben durchschnittlich wenige Tagen bis vier Monate im Heim. Aber in manchen Fällen kann es bis zu eineinhalb Jahre dauern. „Für die meisten Kleinkinder ist die Pflegefamilie die beste Lösung”, erklärt Mutschlechner. Weil sie dort in einem relativ normalen familiären Umfeld aufwachsen. Pflegeeltern werden nach strengen Kriterien ausgewählt und müssen einen speziellen Kurs besuchen. „Wir schauen uns die Motive der Pflegebewerber sehr genau an”, erklärt Romana Hinteregger, die den Pflegeelternkurs begleitet.

Keine versteckte Adoption
Denn ein Pflegekind ist kein Adoptivkind. Die leiblichen Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind zurückzubekommen. Das Jugendamt versucht außerdem von Anfang an, den Kontakt zwischen den leiblichen Eltern, den Pflegeeltern und den Kindern zu fördern. „Wir bemühen uns, dass die Eltern freiwillig ihr Kind den Pflegeeltern überlassen.” Nur in seltenen Fällen kehrt das Pflegekind zu seinen leiblichen Eltern zurück. Von den Heimkindern kommt immerhin rund die Hälfte irgendwann wieder in die eigene Familie. „Manchmal ist das mit großer Sorge unserer Sozialarbeiter verbunden, aber die leiblichen Eltern haben Rechte, die zu respektieren sind”, erklärt Mutschlechner. „Auch wenn es im Sinne des Kindeswohles manchmal besser wäre, das Kind bliebe im Heim.” Etwa zwei Drittel der Rückführungen sind nicht erfolgreich.

Kosten

  • Pflegeeltern bekommen je nach Alter des Pflegekindes zwischen 347,30 und 571,50 Euro monatlich 14 Mal im Jahr.
  • Ein Heimplatz kostet zwischen 90 und 130 Euro pro Tag.
  • 2008 verzeichnete die Jugendwohlfahrt 1448 Fälle von ambulanter Familienbetreuung.

Quelle: Artikel in tt.com von Maria Reisigl vom 04.04.09

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Stern TV „Pflegefamilien: Wenn das Jugendamt fahrlässig handelt“

Posted on März 24, 2009. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Am 25.03.  um 22.15 Uhr bringt Stern TV folgenden Beitrag:

Der dreijährige Paul ist eines von rund 40.000 Pflegekindern in Deutschland. Weil er misshandelt wurde, kam Paul zu Kathrin und Jens Kortüm. Das Jugendamt wollte auch den Kontakt zu den leiblichen Eltern aufrecht erhalten – so entstanden viele Probleme.

stern TV berichtet exklusiv über den Fall des dreijährigen Pauls und über die Geschichte des heute 43-jährigen Dietmar S.. Auch er musste aus einer Pflegefamilie zurück zu seinen leiblichen Eltern – mit bitteren Folgen. Live im Studio bei Günther Jauch sprechen Betroffene und Experten über die heikle Arbeit der Jugendämter, bei der nicht selten über das Wohl der Kinder entschieden wird.

Im Stern TV-Forum kann diskutiert werden, ob Jugendämter im Sinne der Pflegekinder entscheiden.

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PFAD-Seminar „Kontinuität contra Bindungsabbruch“ am 28.03. in Friedrichsdorf

Posted on Februar 23, 2009. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 28. März veranstaltet PFAD FÜR KINDER im Hochtaunuskreis e.V. von 13 bis 17.30 Uhr in der Hessischen Landvolk-Hochschule in Friedrichsdorf ein Fachseminar zum Thema „Kontinuität contra  Bindungsabbruch“.

Referentin Daniela Reimer ist Dipl. Sozialarbeiterin, Dipl. Pädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Siegen – Forschungsprojekt „Aufwachsen in Pflegefamilien“.

Inhalt:
Die Forschung belegt, dass Diskontinuität die Entwicklung von Pflegekindern erschwert und behindert. Die Bindungstheorie weist nach, dass unsicher oder desorganisiert gebundene Kinder weniger Vertrauen in Erwachsene haben; Lerntheorien belegen, dass diese Kinder weniger konzentriert lernen können, da ihre Potentiale durch Unsicherheit gebunden werden; psychoanalytische Theorien zeigen tiefe Schuldgefühle auf, da  sich Pflege- und Adoptivkinder fragen, warum gerade sie immer verlassen werden und daher die „Schuld“ in ihrem Verhalten suchen. Welche Maßnahmen und Hilfen Fachdienste, abgebende und aufnehmende Eltern fordern und zur Verfügung stellen können, soll in Gruppen erarbeitet und im Plenum vorgestellt werden.

Parallel wird Kinderbetreuung und ein Kinder-Workshop angeboten.

Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, wird um baldige Anmeldung gebeten.

Informationsflyer

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DJI-Expertise: „Rückkehr oder Verbleib“

Posted on November 11, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) veröffentlicht eine Expertise von Marion Küfner: „Rückkehr oder Verbleib – Eine Analyse der Rechtsprechung zu Herausgabekonflikten bei Pflegekindern“.

Im Rahmen der Untersuchung werden 60 gerichtliche Entscheidungen – überwiegend von OLGs – ausgewertet, die den Aufenthalt von Pflegekindern zum Gegenstand haben. Die Entscheidungen betreffen Konflikte zwischen Eltern und Pflegeeltern, Eltern und Jugendamt und vereinzelt auch zwischen Pflegeeltern und Jugendamt. Rechtlich sind dies Konflikte, die sich insbesondere auf  § 1632 Abs. 4 BGB,  § 1666 BGB bzw. § 1696 BGB beziehen.

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