Tagung „Aktuelle Schweizer Studien im Pflegekinderbereich“ am 19.05. in Zürich

Posted on April 8, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Was brauchen Pflegeeltern und Fachleute, um Kindern in Pflegefamilien die besten Entwicklungschancen bieten zu können? Und wie können sie Pflegekinder in schwierigen Übergängen unterstützen?

Auf solche Fragen versucht die einschlägige Forschung Antworten zu finden. In den letzten Jahren stammten die Forschungsergebnisse vor allem aus dem nahen Ausland. Bei der Tagung „Aktuelle Schweizer Studien im Pflegekinderbereich“ werden nun aktuelle Befunde der Schweizerischen Pflegekinderforschung präsentiert: Drei Organisationen – PACH, Pflege- und Adoptivkinder Schweiz, das Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) und die KJPK (Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel) – stellen eigene und andere Projekte vor.

Ziel ist es, den Dialog zwischen Forschenden und direkt Beteiligten zu ermöglichen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Gelegenheit, Ergebnisse und Fragen in kleinen Gruppen zu diskutieren und mit ihrer Praxis in Bezug zu setzen. Eingeladen sind Pflegeeltern und Fachpersonen aus dem Pflegekinder- und Kindesschutzbereich sowie speziell die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer der Studien.

Die Tagung findet am Freitag, 19.05.2017 im Volkshaus Zürich statt.

Anmeldeschluss ist der 08.05.

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Seminare mit Irmela Wiemann 2017

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logowiemann250Die Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann ist eine sehr erfahrene und gefragte Referentin in den Bereichen Pflege-, Adoptiv- und Herkunftsfamilien. Neben zahlreichen geschlossenen Fortbildungsveranstaltungen für freie Trägern oder Jugendämter, stehen einige ihrer Seminare allen interessierten Fachkräften, Pflege- und Adoptiveltern offen. 2017 erstrecken sich ihre Fortbildungsangebote wieder über den gesamten deutschsprachigen Bereich:

Veranstaltungen in Deutschland:

  • 29.03.2017 in Düsseldorf
    Lebensalltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – Was ist denn nur mit Paula los?
    nähere Informationen (S. 112)
  • 19.05.2017 in Neudietendorf/Thüringen
    Was ist denn nur mit dir los? – Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern 
    nähere Informationen
  • 28.09.2017 in Saarbrücken
    Pädagogische Arbeit mit seelisch verletzten Kindern
    nähere Informationen (S. 41)

Veranstaltungen in der Schweiz:

Veranstaltungen in Österreich:

  • 27. bis 28.01.2017 in Innsbruck
    Traumatisierte junge Menschen im Spannungsfeld der Schule: Wie können wir sie fördern ohne sie zu überfordern?
    Teilnehmende: Adoptiveltern mit Kindern aus aller Welt,
    Kontakt: barbara.mangweth@i-med.ac.at
  • 04.02.2017 in Klagenfurt
    Gelingende Bindungen in Pflegefamilien
    Teilnehmende Pflege- und Adoptiveltern
    Kontakt: ka.kbw@kath-kirche-kaernten.at
  • 06. bis 07.02.2017 in Salzburg
    Lehrgang: Eltern stärken (Modul 1)
    nähere Informationen
  • 25. bis 26.03.2017 in Wien
    Schule und Leistungsgesellschaft: die Balance zwischen fördern, fordern und liebevoll begleiten
    Teilnehmende: Adoptiv- und Pflegeeltern mit Kindern aus aller Welt
    nähere Informationen
    (2. Seminar mit persönlichen Anliegen am 18.11. und 19.11. in Wien)
  • 03. bis 04.04.2017 in Feldkirchen/Kärnten
    Traumapädagogik: Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
    nähere Informationen
  • 06. bis 07.04.2017 in Feldkirchen/Kärnten
    Biografiearbeit mit Kindern mit schwierigen Biografien
    nähere Informationen
  • 31.05.2017 in Linz
    Fachtag von Plan B
    Vortrag: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was brauchen Kinder, die in zwei Familien aufwachsen? +
    Workshop für Herkunftseltern: Mein Kind lebt in einer Pflegefamilie
    nähere Informationen
  • 21. bis 22.11.2017 in Leogang
    Den Alltag mit Pflege- und Adoptivkindern gestalten:
    Individuelle Wege finden – in der Schule und zu Hause
    Kontakt: esther.geisler@aon.at

Ausführliche Informationen zu Irmela Wiemann finden Sie auf ihrer Homepage.

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Schweizer Kinofilm: „RESET – RESTART“

Posted on Dezember 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logorer-plakat-a2-ohne-500x5000_q90Mischa Steiner wird 1976 im Alter von dreieinhalb Jahren aus Südkorea in die Schweiz adoptiert. Aufkeimende Fragen zum Adoptionsverlauf und seiner Herkunft verdrängt er jahrelang. Erst im Alter von 35 Jahren wagt er es, sich mit diesem „schwarzen Loch der Kindheit“ auseinanderzusetzen und findet in seinen Unterlagen einen ungelesenen Brief, in dem seine Halbschwester die Namen seiner Geburtseltern nennt. Mischa beschliesst, den offenen Fragen nun konsequent nachzugehen: Von heute auf morgen kündigt er seinen Job und seine Wohnung in Basel und wandert nach Korea aus. Eine Reise ins Ungewisse beginnt…

Judith Lichtneckerts feinfühliger Debütfilm „RESET – RESTART“ erzählt von einem Mann, der auf der Suche nach dem persönlichen Glück einen riesigen Einschnitt in seiner Biographie wagt.

Der Kinofilm startet am 08.12.2016 in der Deutschschweiz.

zur Homepage des Filmes

zum Trailer

zu einem Interview mit der Regisseurin

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7. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 11.11. in Zürich

Posted on August 11, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die 7. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am 11.11. in Zürich statt zum Thema „Zurückkehren oder dableiben? Vom bewussten Umgang mit einem Risiko„.

Die unterschwellige Frage der Rückkehr zur Herkunftsfamilie belastet sehr viele Pflegekinder, Pflegeeltern und Eltern. Sie alle fühlen sich oft über Jahre wie in einem Wartesaal.

Die Perspektivenklärung ist dabei für alle – auch für Fachpersonen – eine grosse Herausforderung. Es wird an der Tagung folgenden Fragen nachgegangen: Wie können trotz unterschiedlicher Wünsche der Beteiligten Rückkehrentscheide zum Wohl des Kindes und im Interesse des Kindes gefällt werden? Wie können bei einer Rückkehr Übergänge unterstützt werden? Und wie können Beziehungen trotz Beendigung des Pflegeverhältnisses weiter gestaltet werden?

Die Rückkehr des Kindes in die Herkunftsfamilie ist für das Kind und seine beiden Familien ein bedeutsamer Prozess, der oft mit Hoffnungen aber auch Befürchtungen verbunden ist. Der Hauptreferent Prof. Dr. Klaus Wolf greift die Frage auf: Was können professionelle Dienste dazu beitragen, dass sinnvolle Rückführungen
gelingen können?

Ziel der Tagung ist es, das Thema Rückkehrprozesse von Pflegekindern zu vertiefen und den Austausch und die Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen aus dem Pflegekinder- und
Kindesschutzbereich sowie Pflegeeltern.

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Podcast: „Michèle (26) spricht über ihre Adoption“

Posted on Mai 3, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: |

Für die Podcast-Reihe des SRF „Rehmann S.O.S. – Sick of Silene“ wurde die 26-jährige Michèle aus Basel interviewt.

Michèle ist nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen. Obwohl ihre Adoptiveltern ihr Bestes gaben, fühlte sich Michèle oft fremd und einsam. Diese Gefühle führten zu einem Leben voller Herausforderungen.

zum Beitrag

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Artikel: „Warum die Adoption in der Schweiz immer bedeutungsloser wird“

Posted on März 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, International, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Artikel „Nur 12 Kinder in einem Jahr: Warum die Adoption in der Schweiz immer bedeutungsloser wird“ vom 04.03.2016 auf watson.ch beschäftigt sich mit den vielfältigen Hintergründen des Rückgangs der Adoptionszahlen in der Schweiz.

Nähere Zahlen liefert die aktuelle Schweizer Adoptionsstatistik.

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Kurse mit Irmela Wiemann in der Schweiz

Posted on Januar 15, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Die Diplom-Psychologin Irmela Wiemann wird 2016 wieder Kurse in der Schweiz gestalten, die Fachkräften und Pflege- und Adoptiveltern offen stehen. Sie werden von tipiti oder von der Fachhochschule Nordwestschweiz angeboten. In allen Kursen gibt es derzeit noch freie Plätze.

  • 07. – 09. März 2016 in Basel
    Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Info
  • 06. – 07. Mai 2016 in Wil
    Geschwisterbeziehungen in Pflege- und Adoptivfamilien
    Info
  • 30. Mai – 01. Juni 2016 in Basel
    Traumapädagogik – Pädagogischer Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen 
    Info
  • 09. – 11. Juni 2016 in Wil
    Kontakt zur Herkunftsfamilie – Belastung oder Chance?  
    Info
  • 19. – 21. September 2016 in Wil
    Traumapädagogik
    Info
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TV-Tipp: Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln

Posted on November 21, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Eine Dokumentation des Schweizer Fernsehens hat Adoptierte auf der Suche nach ihren Wurzeln begleitet: „Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln„.

Wie gehen Menschen damit um, nicht zu wissen, wer ihre Eltern sind? Nicht zu wissen, warum die eigene Mutter sie zur Adoption freigegeben hat? «DOK» beleuchtet das Schicksal dreier Erwachsener, die beschlossen haben, den Schleier zu lüften, der auf ihrem ersten Lebensabschnitt liegt.

Die Sendung vom 19.11. (ca. 50 min) kann auf den Seiten des SRF nachgesehen werden oder auch auf YouTube.

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„Care Leaver in der Schweiz – Der Familie entwachsen?“ am 13.11. in Zürich

Posted on Oktober 24, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die 6. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am Freitag, 13.11.2015 zum Thema „Care Leaver in der Schweiz – Der Familie entwachsen?“ in Zürich statt.

Die Frage, wie lange volljährige Pflegekinder in der Pflegefamilie bleiben können, hat Brisanz. Sie stellt sich bei leiblichen Kindern so nicht. Wird die Finanzierung bis zur Volljährigkeit durch öffentliche Gelder geregelt, müssen Pflegeeltern und Care Leaver untereinander aushandeln, wie es weitergehen soll.

Leaving Care ist Prozess und Zusammenspiel verschiedener Akteure, deren Perspektiven während der Tagung aufgegriffen und zur Diskussion gestellt werden.

Tagungsflyer

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Zürich sucht homosexuelle Pflegeeltern

Posted on Dezember 23, 2014. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Stadt Zürich wirbt gezielt lesbische und schwule Paare als Pflegeeltern an. Im November lief in einigen Zürcher Kinos Spots, die u.a. auch ein Frauenpaar als Pflegeeltern zeigen. Auf der Seite des Sozialdepartements der Stadt Zürich kann man den entsprechenden Aufruf mit Kinospot ansehen.

Diese neue Kampagne wird kommentiert in verschiedenen Artikeln:

 

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5. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz „Pflegekinder beteiligen“ am 21.11. in Zürich

Posted on Oktober 10, 2014. Filed under: Fortbildung, International, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die neue Pflegekinderverordnung PAVO verlangt , dass ein Pflegekind über seine Rechte entsprechend seinem Alter aufgeklärt wird, dass Pflegekinder eine Vertrauensperson erhalten und dass sie an allen Entscheidungen beteiligt werden. Wie ist das möglich, wie kann man diese Artikel umsetzen?

Es referieren:

  • Prof. Dr. Harry Dettenborn zum Verhältnis Kindeswohl und Kindeswille,
  • Dr. iur. Regula Gerber Jenni erläutert die rechtlichen Grundlagen zur PAVO und
  • Lic. phil. Maria Mögel beschreibt, wie man insbesondere kleine Kinder altersgemäss informiert und sie in die Entscheidungen einbezieht und
  • Claudio Fischli berichtet über seine Erfahrungen, wie man Vertrauensperson wird.

Die 5. Fachtagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet am 21.11. im Volkshaus in Zürich statt.

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3 Kursangebote mit Irmela Wiemann in der Schweiz

Posted on Juli 11, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Im Herbst veranstaltet der schweizerische Verein tipiti drei dreitägige Kurse mit Diplompsychologin Irmela Wiemann.
Es sind noch einige Plätze frei.

  • 01.-03.09.2014 in St. Gallen
    Grundkurs Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • 15.-17.09.2014 in St. Gallen
    Schreibwerkstatt Lebensbriefe (Vertiefung Biografiearbeit)
  • 11.-13.11.2014 in Winterthur
    Kurs „Trauma-Pädagogik“

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Internationale Konferenz „Kindliche Entwicklung und der Faktor Stress“ am 13./14.09. in Wien

Posted on März 13, 2014. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, International, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

INPP Österreich und Schweiz lädt zur 22. internationalen Konferenz „Kindliche Entwicklung und der Faktor Stress“ ein, die am 13./14.09. in Wien stattfinden wird.

Sie richtet sich an (Heil-, Sonder-, Sozial-) Pädagogen, Lehrer, Erzieher, Kinderärzte und Allgemeinmediziner, Psychotherapeuten, Logopädaen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Hebammen und alle, die in der Bildung, Erziehung, Förderung und Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen tätig sind.

Referenten sind u.a. Prof. Dr. Joachim Bauer aus Freiburg, der über die neurobiologischen Fundamentalsysteme in der kindlichen Entwicklung sprechen wird, Dr. Christa Einspieler aus Graz, deren Thema der gestresste Fötus ist, Dr. Christina Whiteus von der Yale Universität, die gerade ihre aufsehenerregende Studie über die schädliche Wirkung von zuviel Stimulation auf die Gehirnentwicklung publiziert hat, Sally Goddard Blythe aus Chester, die über neuromotorische Unreife bei Kindern referiert, Prof. Heinz Prechtl aus Graz, der über seine Arbeit mit entwicklungsverzögerten Kindern berichtet, eine Schulleiterin aus Langenstein, die ihr Schulkonzept für Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen vorstellt, Prof. Walter Lichtensteiger aus Zürich über hormonaktive Substanzen als mögliche Ursachen für ADHS, Prof. Bruno Maggi aus Zürich über die Entstehung von KISS unter der Geburt, einführend wird Frau Susanne Brandsteidl vom Wiener Stadtschulrat sprechen.

Veranstaltungsflyer

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Pflegekinder-Aktion Schweiz sucht Familien mit Pflegekindern von 5 bis 9 Jahren für Bindungsstudie

Posted on Januar 30, 2014. Filed under: Forschung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Aufruf für Pflegeeltern und Interessierte in der Schweiz:

Liebe Pflegeeltern und Interessierte,
Betreuen Sie als Pflegefamilie derzeit ein Pflegekind im Alter von 5 bis 9 Jahren? Interessiert es Sie, an einer Studie zum Thema Bindungserfahrungen teilzunehmen? Oder kennen Sie jemanden, der sich interessieren könnte?

Wir gehen der Frage nach, welche Faktoren die Entwicklung von Pflegekindern fördern oder gefährden können; denn sie sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, wenn es um den Aufbau von Bindungen und Beziehungen geht, sowohl mit den Pflegeeltern als auch mit den leiblichen Eltern.

Menschen verhalten sich unterschiedlich in Beziehungen. Das beruht auf zum Teil unbewussten Bindungserfahrungen. Diese Erfahrungen haben Einfluss auf die Beziehungsgestaltung und den Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen. Aber auch auf den gesamten weiteren Lebensweg.

Nehmen Sie mit uns Verbindung auf
In diesem Projekt arbeitet die Pflegekinder Aktion-Schweiz eng mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie Basel zusammen. Dank der Unterstützung des Fachverbandes Sozialpädagogischer Kleininstitutionen Schweiz und des Pflegefamiliendienstes familea haben wir bereits 24 interessierte Pflegefamilien gewonnen; doch wir suchen noch rund 10 weitere Pflegefamilien, um eine möglichst aussagekräftige Studie zur Bindung bei Pflegekindern vorlegen zu können.

Wenn Sie eine Teilnahme interessiert und die Sorgeberechtigten ebenfalls eine Teilnahme unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Rückmeldung. Damit Sie sich ein genaues Bild machen können, bitten wir Sie, mit uns unverbindlich Kontakt aufzunehmen. Herzlichen Dank!

Sie können sehr gerne jederzeit in die Untersuchung mitaufgenommen werden, die Ende Frühjahr 2014 abgeschlossen werden soll. Die Erhebung kann nach individueller Absprache in den Räumlichkeiten der Pflegekinderaktion-Schweiz in Zürich, in der Forschungsabteilung der KJPK Basel oder bei Ihnen zu Hause durchgeführt werden; der Aufwand soll für Sie so niedrig wie möglich sein. Die Teilnahme an dieser Studie ist selbstverständlich freiwillig und wird anonymisiert.

Herzlichen Dank und freundliche Grüsse
M.A. Educational Sciences Martin Schröder, martin.schroeder@upkbs.ch
Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik Basel, Abteilung Forschung
Dr. phil. Yvonne Gassmann, yvonne.gassmann@pflegekinder.ch
Pflegekinder-Aktion Schweiz

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Schweiz: Neue Informationsplattform für Pflegeeltern, Fachpersonen und Pflegekinder

Posted on Januar 22, 2014. Filed under: Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder-Aktion Schweiz hat ein neues Angebot kreiert: QualifiZ – Fit für Pflegekinder – ist eine neue Informationsplattform für Pflegeeltern, Fachpersonen und Pflegekinder.

QualifiZ.ch bietet Pflegeeltern und Fachleuten Informationen rund um Bildungsangebote und Veranstaltungen im Pflegekinderbereich. QualifiZ.ch bündelt Angebote nach Region und Informationsbedarf.
QualifiZ.ch bietet Informationen für Pflegekinder.
QualifiZ.ch vernetzt verschiedene Akteure im Pflegekinderbereich. Organisationen, die Kurse oder Seminare für den Pflegekinderbereich anbieten, können ihre Angebote zur Publikation anmelden.

Quelle: Newsletter 1/2014 der Pflegekinder-Aktion Schweiz

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„Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen“ vom 10.-12.03. in Basel

Posted on Januar 21, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Institut Kinder- und Jugendhilfe der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW bietet ein 3-tägiges Fachseminar zur „Einführung in die Praxis der Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen“ vom 10.-12.03. mit Irmela Wiemann in Basel an.

Das Fachseminar richtet sich an Fachpersonen in stationären und ambulanten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wie Schulheimen, Tagesschulen, betreute Wohngruppen oder an Fachpersonen in Fachstellen für Pflegekinderwesen oder Familien- und Jugendberatungsstellen.

Anmeldeschluss ist der 15.02.

nähere Informationen und Anmeldung

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Schweiz: „Ausbildung zur qualifizierten Erziehung von Pflegekindern“

Posted on Dezember 25, 2013. Filed under: Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder-Aktion Schweiz bietet für Pflegeeltern eine „Ausbildung zur qualifizierten Erziehung von Pflegekindern“ an. Der 17. Kurs startet voraussichtlich am 25.02.2014 in Zürich und dauert insgesamt 2 1/2 Jahre.

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Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 15.11. in Zürich

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

„Schutz der Kinder und Schutz des privaten Lebens – Chancen und Risiken der Professionalisierung im Pflegekinderbereich“ ist die Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 15.11. in Zürich überschrieben.

Seit Anfang 2013 ist in der Schweiz das neue Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz in Kraft; gleichzeitig hat die revidierte Pflegekinderverordnung Lücken geschlossen. Diese Instrumente müssen in der Praxis sinnvoll genutzt werden. An der 4. Jahrestagung beschäftigt sich der Verband mit den Chancen und Risiken der Professionalisierung im Pflegekinderbereich.

Die rechtlichen Grundlagen ermöglichen den Fachpersonen ein zeitgemässes, professionelles Handeln. Unklar bleibt, welches Handeln im Hinblick auf das Wohl des Kindes als professionell zu verstehen ist. Denn: Bietet nicht gerade das Leben in einer Pflegefamilie dem Kind die besten Entwicklungschancen, weil es privat, individuell und vertrauensfördernd ist?

Am Freitag, den 15. 11. von 9.30 – 16.15 Uhr referieren im Volkshaus in Zürich:

  • Prof. Dr. Klaus Wolf:
    Sind Pflegefamilien Familien oder kleine Organisationen? Die Aufgaben von Pflegefamilien und der sie begleitenden Sozialen Dienste.
  • Dr. Bruno Rhiner:
    Auf Messers Schneide – Multisystemische Therapie im Kindesschutz
    MST CAN – Hochintensives Therapieverfahren für Familien, die von Vernachlässigung und Gewalt betroffen sind
  • Prof. Dr. Anna Maria Riedi:
    Professionalisierung der Entscheidungsfindung. Zur Balance von Chancendenken, «Good Governance» und fachlicher Expertise

Anmeldung sind möglich bis zum 01.11.

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Schweiz: „Der Kampf um die Waisenkinder“

Posted on September 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der exklusive Report „Der Kampf um die Waisenkinder“ in der Schweizer Zeitschrift „Blick“ vom 08.09.2013 berichtet über globale Interessen und Hintergründe in der Welt der Adoption.

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„Schutz der Kinder und Schutz des privaten Lebens – Chancen und Risiken der Professionalisierung im Pflegekinderbereich“ am 15.11. in Zürich

Posted on September 2, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die diesjährige Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz widmet sich dem Thema „Schutz der Kinder und Schutz des privaten Lebens – Chancen und Risiken der Professionalisierung im Pflegekinderbereich“ und findet am 15.11. in Zürich statt. Es referieren Prof. Dr. Klaus Wolf, Dr. med. Bruno Rhyner und Prof. FH. Anna Maria Riedi.

Seit Anfang 2013 ist in der Schweiz das neue Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz in Kraft; gleichzeitig hat die revidierte Pflegekinderverordnung Lücken geschlossen. Diese Instrumente müssen in der Praxis sinnvoll genutzt werden. Auf ihrer 4. Jahrestagung beschäftigt sich der Verband mit den Chancen und Risiken der Professionalisierung im Pflegekinderbereich.

Die rechtlichen Grundlagen ermöglichen den Fachpersonen ein zeitgemässes, professionelles Handeln. Unklar bleibt, welches Handeln im Hinblick auf das Wohl des Kindes als professionell zu verstehen ist. Denn: Bietet nicht gerade das Leben in einer Pflegefamilie dem Kind die besten Entwicklungschancen, weil es privat, individuell und vertrauensfördernd ist?

Anmeldung sind bis zum 01.11. möglich.

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FICE-Congress 2013 vom 07.-12.10. in Bern, Schweiz

Posted on Juli 6, 2013. Filed under: Fachkräfte, Forschung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der FICE-Congress 2013 findet vom 07.-12.10. in Bern in der Schweiz statt. Das nur alle drei Jahre stattfindende internationale Forum von Praktikerinnen und Praktikern, Forschenden und Lehrenden im Bereich der erzieherischen Hilfen innerhalb und außerhalb der Familien widmet sich diesmal dem Thema „Wege zur Inklusion – eine Herausforderung für uns alle!“ und sucht „Neue Chancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche?“.

Auf der ganzen Welt wachsen Kinder und Jugendliche unter erschwerten Lebensbedingungen wie Armut, Gewalt, Behinderung, Diskriminierung usw. auf. Vielfältige Einrichtungen, Organisationen und Institutionen – von Projekten für Strassenkinder, über traditionelle Kinderheime und behindertengerechte Angebote bis hin zu Institutionen des Jugendstrafvollzuges – arbeiten mit Unterstützungs- und Betreuungsformen, die betroffenen Kindern und Jugendlichen eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und sie dazu befähigen. Die FICE als internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen versteht ihre Aufgabe darin, diese Praxis kritisch zu begleiten und zu fördern. Im Zentrum des Kongresses 2013 steht die Auseinandersetzung mit den Zielsetzungen und Konzepten der Inklusion und den damit verbundenen fachlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Modelle aus der Praxis, speziell auch solche im Zusammenhang mit Bildung, Kultur und Wirtschaft, die für sich in Anspruch nehmen Inklusionsziele einzulösen, sollen vorgestellt und diskutiert werden.

FICE (Fédération Internationale des Communautés Educatives = Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen) wurde 1948 unter der Schirmherrschaft der UNESCO gegründet. In ihrer Arbeit orientiert sie sich an der internationalen Konvention der Vereinigten Nationen über die Rechte des Kindes.

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) ist die deutsche Sektion der FICE.

zur Congress-Homepage

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Schweiz: „Fürsorgerische Zwangsmassnahmen – Licht in eine düstere Sozialpolitik“

Posted on April 10, 2013. Filed under: International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Artikel „Fürsorgerische Zwangsmassnahmen – Licht in eine düstere Sozialpolitik“ in der Neuen Züricher Zeitung vom 10.04.2013 behandelt die nötige Aufarbeitung der Geschichte der Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen des Schweizer Staates, die bis in die 1980er Jahre hinein reicht; darunter Verdingkinder, Zwangssterilisierte und -kastrierte, Zwangsadoptierte sowie misshandelte Heim- und Pflegekinder.

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Radio-Tipp: „Halts Maul, du lügst“ – Verdingkinder in der Schweiz

Posted on März 3, 2013. Filed under: International, Jugendhilfe, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Deutschlandfunk sendet am 12. März um 19.15 Uhr das Hörfunkfeature „Halts Maul, du lügst“ (DLF/HR/SWR/WDR 2013) von Charly Kowalczyk, das sich der Geschichte der Verdingkinder in der Schweiz widmet:

Hunderttausende Waisen- und Scheidungskinder, uneheliche und sogenannte milieugeschädigte Kinder wurden in der Schweiz „verdingt“. Sie wurden ihren Eltern – häufig gegen deren Willen – von der Waisen- oder Armenbehörde weggenommen und zumeist bei Bauernfamilien in Pflege gegeben, die dafür Kostgeld bekamen.

Bis Ende der 70er-Jahre wurden viele von ihnen auf Bauernhöfen wie Sklaven behandelt, einige wurden misshandelt und missbraucht. Eine staatliche Kontrolle gab es kaum, Verdingkinder waren rechtlos.

Die meisten schweigen bis heute aus Scham. Auch die Bauernfamilien, die von den Kindern profitierten, schweigen. Und die Schweizer Behörden blockieren das Bedürfnis der Betroffenen, endlich mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Zahlreiche Akten wurden vernichtet oder sind unauffindbar.

Zudem verweigern die Behörden häufig den ehemaligen Verdingkindern die Auskunft über ihre leiblichen Eltern. Charly Kowalczyk hat Betroffene, Jugendamtsleiter und Politikerinnen getroffen.

Nach Ausstrahlung der Sendung wird der Beiträge zum Nachhören im Internet bereitgestellt.

nähere Informationen

Weitere Ausstrahlungen sind am 24. (11.05 Uhr) und 25. März (20.05 Uhr) im WDR, am 7. April (18.05 Uhr) im HR und am 10. April (22.03 Uhr) im SWR.

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„Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am 30.11. in Zürich

Posted on November 22, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Es hat noch einige Plätze frei bei der 3. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz zum Thema „Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am Freitag, den 30.11. in Zürich.

Diese Veranstaltung geht folgenden Fragen nach: Was ist Sinn und Nutzen einer Hilfeplanung, die im Lebensraum und mit den Ressourcen aus der jeweiligen Lebenswelt stattfindet? Und lassen sich die Familienräte, wie sie in Neuseeland, den Niederlanden und teilweise in Deutschland einberufen werden, auch in der Schweiz umsetzen?

Es referieren Prof. Dr. Frank Früchtel aus Deutschland, der das Modell Family Group Conferencing (Familienrat) aus Neuseeland erläutert und Dr. des. Riet Portengen aus den Niederlanden; sie beschreibt eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk.

Und die Schweiz? Albert Guler, Jurist und Kindesschutzexperte, skizziert die Neuerungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und zeigt den gesetzlichen Spielraum auf, in dem eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk möglich ist.

Ziel dieser Tagung ist es, das Thema Hilfeplanung mit Familien zu vertiefen, die Kommunikation und Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen und Pflegeeltern.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Schweizer Bundesrat will Pflegekinder besser schützen

Posted on Oktober 11, 2012. Filed under: International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Bern. Die Vermittlung von Pflegekindern sowie die Begleitung der Pflegefamilien unterstehen künftig einer Melde- und Aufsichtspflicht. Mit dieser Neuerung will der Bundesrat Missbräuche bei der Platzierung und Betreuung von Minderjährigen verhindern. Er hat am Mittwoch eine entsprechende Revision der Pflegekinderverordnung (PAVO) verabschiedet. Auf die ursprünglich vorgesehene umfassende Bewilligungspflicht bei der so genannten Tagesbetreuung verzichtet der Bundesrat hingegen.

Die Vermittlung von Dienstleistungsangeboten in der Familienpflege ist heute nicht geregelt. Die Änderung der PAVO beseitigt diesen Mangel, indem sie eine Melde- und Aufsichtspflicht einführt. Davon erfasst werden die Vermittlung von Plätzen in Pflegefamilien im In- und Ausland sowie weitere Angebote wie die begleitende Unterstützung von Pflegefamilien, deren Aus- und Weiterbildung oder die Beratung und Therapie von Pflegekindern. Eine zentrale kantonale Behörde nimmt die Meldungen entgegen und beaufsichtigt die Anbieter dieser Dienstleistungen. Stellt die Behörde schwerwiegende Mängel fest, kann sie die Tätigkeit des Anbieters untersagen, bis er die Mängel beseitigt hat. Um den Kantonen genügend Zeit für die Einsetzung der neuen Behörde einzuräumen, wird diese Änderung per 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt.

Neu gelten zudem für ausländische Betreuungsangebote gewisse Grundvoraussetzungen. Pflegeplätze im Ausland müssen behördlich bewilligt und beaufsichtigt werden. Es muss weiter gewährleistet sein, dass im Ausland platzierte Minderjährige nicht sich selbst überlassen werden, sondern dass sie sich jederzeit an eine Kontakt- bzw. Vertrauensperson in der Schweiz wenden können.

Die Revision der PAVO dehnt ferner den Schutz von fremdplatzierten Kindern in der Familienpflege bis zu deren Mündigkeit aus. Nach geltendem Recht muss eine Bewilligung einholen, wer ein schulpflichtiges Kind oder ein Kind unter 15 Jahren in seine Familie aufnehmen will. Damit ist künftig die Platzierung in einer Pflegefamilie wie die Vollzeitbetreuung in Heimen bis zum Erreichen des 18. Altersjahres bewilligungspflichtig. Schliesslich sieht die Revision vor, dass für die entgeltliche Betreuung von Minderjährigen in einer Pflegefamilie neu bereits für eine Dauer von mehr als einem Monat (statt wie bisher erst nach drei Monaten) eine Bewilligung erforderlich ist. Die unentgeltliche Betreuung von weniger als drei Monaten bleibt wie heute bewilligungsfrei. Dieser Teil der Revision tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Quelle: Medienmitteilungen des Schweizer Bundesrates vom 10.10.2012

nähere Informationen

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Schweizer Studie: Was beeinflusst das Wohlbefinden adoptierter Kinder?

Posted on März 13, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

(pfad/schulz) Mit dem Ziel herauszufinden, was für eine erfolgreiche Adoption wichtig ist, untersuchte ein Schweizer Forscherteam um Prof. Dr. Thomas Gabriel Kinder, die zwischen 2003 und 2009 im Kanton Zürich adoptiert wurden.

Das Wohlbefinden der Kinder wurde mithilfe standardisierter Fragebögen – der Child Behavior Checklist – ermittelt und mit den Durchschnittswerten in der Schweiz verglichen. Die Untersuchung ist als Langzeitstudie geplant und soll 2014 und über die Pubertät der Kinder hinaus wiederholt werden.

Aus ihren Erkenntnissen formulierten die Forscher eine Reihe von Empfehlungen für das behördliche Verfahren.

zum Artikel „Sind Adoptivkinder glücklicher?“ in Basler Zeitung vom 10.03.2012

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Schweiz: „Homosexuelle sollen Kinder adoptieren dürfen“

Posted on Februar 22, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, International, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , |

Der Schweizer Tagesanzeiger berichtet am 22.02.2012 im Artikel „Homosexuelle sollen Kinder adoptieren dürfen“ von Plänen des Schweizer Bundesrates, die Rechte homosexueller Paare zu erweitern. Künftig sollen sie die Kinder ihrer Partner – im Interesse des Kindeswohls – adoptieren dürfen. Eine uneingeschränkte Öffnung lehnt er wegen „mangelnder gesellschaftlicher Akzeptanz“ noch ab.

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TV: „Die zartbittere Geschichte einer Adoption“

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

In der Reihe „Reporter“ schilderte das Schweizer Fernsehen am 08.01.2012 die Geschichte der heute 29-jährigen Milena Epp, die als Baby aus Kolumbien in die Schweiz adoptiert wurde. Nach ihrer sehr schwierigen Schul- und Jugendzeit, brachte erst die Suche nach ihren kolumbianischen Wurzeln Ruhe ins Leben der jungen Frau.

zum Video

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Kritik an der Pflegekinderhilfe in der Schweiz

Posted on November 25, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Pflegeplatzierung von Kindern – Das ist Kinderhandel“ im Beobachter vom 24.11.2011 beschäftigt sich ausgiebig mit der dringend nötigen Professionalisierung des Pflegekinderbereichs in der Schweiz und den dort fehlenden Standards für private Platzierungsorganisationen.

Siehe auch unsere Meldung Schweiz: Fehlende Standards freier Träger vom 18.11.2011.

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Schweiz: Fehlende Standards freier Träger

Posted on November 18, 2011. Filed under: International, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Der NZZ-online Artikel „Kein Netz für Pflegekinder – Es fehlen gesetzliche Grundlagen für private Placierungs-Organisationen“ vom 17.11.2011 beschäftigt sich mit fehlenden Qualitätsstandards für private Organisationen in der Schweiz, die im Auftrag von Kommunen Kinder zu Pflegefamilien vermitteln.

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2. Jahrestagung 2011 der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 09.12. in Zürich

Posted on Oktober 9, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die 2. Jahrestagung 2011 der Pflegekinder-Aktion Schweiz findet unter dem Titel „Pflegekinder – verletzte Kinder? Bedeutung für die Pflegefamilie und die Hilfeplanung“ am Freitag, den 09.12. von 9.30 bis 16 Uhr im Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich statt. Die Tagung richtet sich an Pflegeeltern und Fachleute.

Am Morgen stehen zwei Referate auf dem Programm: Prof. Dr. Jörg Fegert befasst sich mit der Sensibilisierung des Helfersystems für die spezifischen Bedürfnisse von Pflegekindern. Dr. Bettina Bonus referiert zur Entstehung einer Frühtraumatisierung bei Pflegekindern und die Konsequenzen für das Zusammenleben in der Pflegefamilie. Nach der Mittagspause sind drei Kurzreferate aus verschiedenen Perspektiven zu hören – einer politischen, einer psychologischen und einer wissenschaftlichen. Im letzten Tei der Tagung diskutieren Fachleute auf dem Podium brennende Fragen, welche die Teilnehmenden bei der Anmeldung stellen können.

Programm und Anmeldeformular finden Sie unter: www.pflegekinder.ch

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Pflegekinder-Aktion Schweiz präsentiert sich mit neuer Website

Posted on Oktober 4, 2011. Filed under: Fachkräfte, International, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Die Pflegekinder-Aktion Schweiz glänzt mit einer neuen Website auf www.pflegekinder.ch.

Schlicht, klar und kompetent hat die Fachstelle der Pflegekinder-Aktion Schweiz einen neuen Webauftritt erarbeitet, der perfekt ins neue Erscheinungsbild der Organisation passt.

Die neue Website soll allen Interessierten im Pflegekinderbereich umfassende Informationen leicht zugänglich machen und über die vielfältigen Angeboten der Fachstelle informieren. Sie führt die Benutzer(innen) logisch durch die verschiedenen Themen: von den fachlichen Grundlagen, über Kurse, Seminare und Tagungen bis zur Organisation des Vereins.

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Berichte zur 1. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz: „Was Pflegekinder stark macht – Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg“

Posted on Januar 20, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

An der 1. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz haben 130 Fachleute aus dem Pflegekinderbereich teilgenommen. Kontinuität, Partizipation und Vernetzung waren die Inhalte der 1. Jahrestagung am 03.12.2010 in Zürich. Zum Thema «Was Pflegekinder starkt macht – Kontinuität in Pflegeverhältnissen» referierten Nationalrätin Jacqueline Fehr und verschiedene Fachleute.

Referate und Workshopunterlagen:

Quelle: Pflegekinder-Aktion Schweiz

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Schweiz: Tagung „Bindungsentwicklung bei Pflegekindern -Belastung und Unterstützung von Pflegeeltern“ am 10.02. in Basel

Posted on Dezember 25, 2010. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Donnerstag, den 10.02. findet in Basel die Tagung für Pflegeeltern und Fachleute „Bindungsentwicklung bei Pflegekindern – Belastung und Unterstützung von Pflegeeltern“ statt.

Im Frühjahr 2009 hatte eine Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik Basel eine Befragung von Pflegeeltern in der Schweiz zum Thema Bindungsentwicklung von Pflegekindern und Belastung und Unterstützung von Pflegeeltern durchgeführt. 394 Pflegefamilien haben sich daran beteiligt und mit grossem Aufwand die Fragebogen ausgefüllt. Als Dank für die engagierte Mitarbeit laden die Kinder- und Jugendspychiatrische Klinik Basel und die Pflegekinder-Aktion Schweiz alle interessierten Pflegeeltern und Fachleute zu einer Tagung ein, an der die Ergebnisse der Befragung gestellt und diskutiert werden.

Eine vertrauensvolle Beziehung zu Pflegekindern aufzubauen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Pflegeeltern übernehmen viel Verantwortung und haben ein Anrecht auf Begleitung und Unterstützung. Mit Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Ulm, konnte eine renommierte Vertreterin der «frühen Hilfen» für ein Referat über die Bindungsentwicklung bei Pflegekindern gewonnen werden. Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen, referiert über Belastungen und Ressourcen in der Biografie von Pflegekindern.

Anmeldeschluss ist der 24.01.2011.

Tagungsflyer

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Schweiz: Artikel „Sind Adoptivkinder Problemkinder?“

Posted on Oktober 15, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen | Schlagwörter: , |

„Sind Adoptivkinder Problemkinder?“ fragt der sehr informative Artikel von Conny Schmid und Yvonne Staat, der in der Ausgabe 21/10 des Schweizerischen „Beobachter“ erschien. Er befasst sich mit Auslandsadoptionen und stellt eine Familie mit zwei Adoptivtöchtern aus Rumänien vor.

Eine interessante Graphik zeigt die Entwicklung der Auslandsadoptionen in der Schweiz.

zum Artikel

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1. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz am 03.12. in Zürich

Posted on Oktober 4, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Kontinuität, Partizipation und Vernetzung sind Inhalte der 1. Jahrestagung 2010 der Pflegekinder-Aktion SchweizWas Pflegekinder stark macht – Kontinuität als Schlüssel zum Erfolg„. Sie richtet sich vor allem an Fachpersonen.

Der erste Teil der Tagung ist dem Erfahrungsbericht eines Pflegevaters und zwei Referaten aus wissenschaftlicher Sicht gewidmet. Am Nachmittag werden in Workshops folgende Themen vertieft:

  • Mitwirkung stärkt Pflegekinder
  • Kommunikation mit Kindern als Herausforderung für Fachpersonen»
  • Beteiligung aus rechtlicher Perspektive

Mit den TeilnehmerInnen sollen Strukturen der Zusammenarbeit diskutiert werden, die es erlauben, in der Arbeit mit Pflegekindern vermehrt Kontinuität und Partizipation zu gewährleisten. Nationalrätin Jacqueline Fehr informiert im Anschluss über den Beitrag der Politik zur Förderung des Pflegekinderbereichs. Ziel der Jahrestagungen ist es, regelmässig Themen vorzustellen, mit denen sich die Pflegekinder-Aktion Schweiz besonders befasst.

Flyer und Anmeldetalon

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Ausstellung „Verdingkinder reden – Fremdplatzierungen damals und heute“ in der Schweiz

Posted on Juni 10, 2010. Filed under: Forschung, International, Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Noch bis Ende August 2010 wird im Historischen Museum in Baden / Schweiz die Ausstellung „Verdingkinder reden – Fremdplatzierungen damals und heute“ gezeigt. Die Dokumentation zeigt ein Stück beklemmende Sozialgeschichte der Schweiz. Mit Hörstationen und einem reichhaltigen Angebot an Veranstaltungen und Diskussionen ist sie unterwegs durch die Schweiz. Sie beleuchtet regionale Ausprägungen von Fremdplatzierungen damals und stellt die aktuelle Situation und die künftige Entwicklung zur Diskussion.

Die Ausstellung „Verdingkinder reden“ will ein Kapitel der Schweizer Geschichte vor dem Vergessen bewahren und ehemalige Verding- und Heimkinder in persönlichen Berichten zu Wort kommen lassen. Im Zentrum der Ausstellung stehen Hördokumente. Sie wurden aus 300 Interviews ausgewählt, die im Rahmen zweier Forschungsprojekte über die Fremdplatzierung und das Verdingwesen in der Romandie und in der Deutschschweiz geführt wurden. Betroffene berichten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit ihren Erfahrungen.

Foto: Knaben bei der Feldarbeit. Knabenerziehungsheim Oberbipp, 1940.
Paul Senn, FFV, Kunstmuseum Bern, Dep. GKS. © GKS. Winterthur.

Nächste Stationen:

  • Rätisches Museum Chur – 17. September 2010 – 09. Januar 2011
  • Historisches Museum Thurgau – 7. Mai – 16. Oktober 2011
  • Musée d’art et d’histoire Freiburg – April – Ende August 2012

Veranstaltungsflyer zum Ausstellungsort Baden

Nähere Informationen zum Projekt „Verdingkinder reden“

Buch-Tipp:
Versorgt und Vergessen„, herausgegeben von Marco Leuenberger und Loretta Seglias,
Rotpunktverlag, Zürich 2008, ISBN 3-85869-382-0, 320 S.


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Schweiz plant Lockerung des Adoptionsgeheimnisses

Posted on März 2, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: |

(pfad/schulz) Die Motion der Nationalrätin Jaqueline Fehr an den Nationalrat bezüglich einer Lockerung des Adoptionsgeheimnisses fand die Zustimmung des Schweizerischen Bundesrates.

„Adoptierte Kinder haben laut Bundesgericht einen gesetzlichen Anspruch darauf, die Identität ihrer leiblichen Eltern zu erfahren. Nicht geklärt ist hingegen die Frage, ob auch leibliche Mütter dieses Recht haben. Die meisten Amtsstellen berufen sich in dieser rechtlich unklaren Situation auf das Adoptionsgeheimnis und verweigern die Herausgabe der Akten.

Das Adoptionsgeheimnis macht bis zur Volljährigkeit des adoptieren Kindes durchaus Sinn. Die neue Familie kann sich so unabhängig von den leiblichen Eltern entwickeln. Ist das Kind aber mal volljährig, stellt sich die Frage anders. Es ist nicht einsichtig, weshalb den leiblichen Eltern die Akteneinsicht für immer verwehrt wird.“

Der Bundesrat plant nun eine Gesetzesänderung wonach Mütter, die ein Kind zur Adoption frei gaben, ab seiner Volljährigkeit und mit seiner Zustimmung seine Personalien erfahren und es kontaktieren können.

Quelle: Curia Vista (Parlamentsdatenbank) des Schweizer Parlaments (Stand: 24.02.10)


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Schweiz regelt das Wohl der ausserfamiliär betreuten Kinder neu in der Kinderbetreuungsverordnung

Posted on Juni 8, 2009. Filed under: International, Jugendhilfe, Politik, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bern. Der Schweizer Bundesrat will mit klaren rechtlichen Vorgaben das Wohl der Kinder gewährleisten, die in einer fremden Familie oder in einer Einrichtung betreut werden. Er hat die totalrevidierte Pflegekinderverordnung, die in Kinderbetreuungsverordnung umbenannt wird, bis am 15. September 2009 in die Vernehmlassung geschickt.

Wer sein Kind ausserhalb des engsten Familienkreises betreuen lassen will oder muss, soll sich darauf verlassen können, dass diese Betreuung verbindlich festgelegten Qualitätsanforderungen genügt. Die neue Kinderbetreuungsverordnung will deshalb mit klaren Vorgaben an die zuständigen Behörden, Betreuungspersonen, Einrichtungen und Platzierungsorganisationen das Wohl und den Schutz des Kindes gewährleisten. Sie berücksichtigt zudem die gesellschaftliche Entwicklung und die Vielfalt der heutigen Betreuungsformen. Angesichts des ausgesprochenen Bedürfnisses nach familienergänzender Betreuung soll neu auch die Tagesbetreuung von Kindern durch Tagesmütter, Krippen oder Kindertagesstätten einer Bewilligungspflicht unterstellt werden.

Schaffung einer zentralen kantonalen Fachbehörde
Die Kinderbetreuungsverordnung sieht die Schaffung einer zentralen kantonalen Fachbehörde vor, die für die Bewilligung und die Beaufsichtigung von Tages- und Pflegeeltern sowie von Einrichtungen und Platzierungsorganisationen zuständig ist. Die Aufsicht über das individuelle Betreuungsverhältnis erfolgt hingegen durch die Kindesschutzbehörde oder die Eltern, die den Entscheid über die Platzierung getroffen und den Betreuungsplatz ausgewählt haben. Diese Zweiteilung ermöglicht es, Fachwissen und Erfahrung bei einer Behörde zu konzentrieren. Dadurch trägt sie zur weiteren Professionalisierung bei und erleichtert die Zusammenarbeit der Kantone, was angesichts der zahlreichen kantonsübergreifenden Platzierungen bedeutsam ist.

Um eine qualitativ hochstehende Betreuung zu gewährleisten, verpflichtet die Kinderbetreuungsverordnung die Kantone insbesondere zur Weiterbildung und Beratung von Betreuungspersonen. Sie müssen zudem eine Fachstelle einrichten, an die sich Betreuungspersonen bei Fragen und Problemen wenden können. Die neue Verordnung berücksichtigt ferner die Mobilität der Gesellschaft, die zunehmend grenzüberschreitende Platzierungen zur Folge hat. Sie regelt die internationalen Verhältnisse in einem eigenen Kapitel.

Separate Adoptionsverordnung
Die Kinderbetreuungsverordnung will ein verständliches Arbeitsinstrument für die meistens nicht juristisch ausgebildeten Akteure im Pflegekinderwesen sein. Sie ist deshalb umfangreicher als die alte Pflegekinderverordnung. Sie bleibt aber eine Rahmenverordnung, die durch die kantonalen Gesetze ergänzt wird. Der besseren Verständlichkeit und Übersichtlichkeit dient auch der Vorschlag, die in der Pflegekinderverordnung enthaltenen Bestimmungen zur Aufnahme von Adoptivkindern mit der Verordnung über die Adoptionsvermittlung und der Verordnung über die Gebühren für Dienstleistungen bei internationalen Adoptionen in einer separaten Verordnung über die Adoption zusammenzufassen.

Quelle: Medienmitteilung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) vom 05.06.2009

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Schweiz: NR-Kommission lehnt anonyme Geburten ab

Posted on Mai 6, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, International, Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Die Rechtskommission (RK) des Nationalrates lehnt es ab, die so genannte anonyme Geburt zu ermöglichen. Eine solche Regelung verstiesse gegen die Bundesverfassung, welche das Recht auf Kenntnis der Herkunft gewährleiste.

Mit 14 zu 4 Stimmen bei 5 Enthaltungen und 12 zu 1 Stimmen bei 10 Enthaltungen beantragt die RK dem Plenum, den Initiativen von Reto Wehrli (CVP/SZ) und Andy Tschümperlin (SP/SZ) keine Folge zu geben. Beide Vorstösse nehmen Bezug auf das Babyfenster in Einsiedeln (SZ), wo Säuglinge anonym abgegeben werden können.

«Diskrete» Geburt schon jetzt praktiziert

Wehrli verlangt mit seiner Initiative, dass eine Frau während der Geburt auch ohne Preisgabe ihrer Identität medizinische Leistungen in Anspruch nehmen kann. Tschümperlin strebt ebenfalls eine rechtliche Regelung der anonymen Geburt an, geht aber weniger weit, indem er nur die «diskrete» Geburt legalisieren will.

Das würde bedeuten, dass die Mutter bei der Geburt Informationen über ihre Identität und diejenige des Vaters bei einer zuständigen Stelle hinterlegen könnte. Wie die Parlamentsdienste mitteilten, wären beide Vorschläge unbefriedigend und stünden in Konflikt mit der Verfassung und internationalen Übereinkommen.

Die «diskrete» Geburt, bei der die Frau das Kind betreut im Spital gebären und sofort zur Adoption freigeben könne, werde schon jetzt praktiziert, weshalb die Mehrheit eine Legalisierung der anonymen Geburt nicht als notwendig erachte. Eine Minderheit erkennt hingegen Handlungsbedarf.

Quelle:  Artikel in SF-Tagesschau von sda/bers am 05.05.09

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Schweiz: Herabsetzung des Mindestalters von Adoptiveltern geplant

Posted on April 26, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, International, Politik, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Schon mit 30 Jahren Kinder adoptieren

Der Bundesrat will dem Parlament beantragen, das Mindestalter der Adoptiveltern von 35 auf 30 Jahre zu senken. Er ist bereit, eine Motion entgegenzunehmen.

Heute lässt das Zivilgesetzbuch (ZGB) die Adoption eines Kindes in der Schweiz erst ab dem 35. Altersjahr oder nach fünf Ehejahren zu. Viele Adoptionen scheiterten an dieser im internationalen Vergleich unüblich hohen Altershürde, hält die Motionärin fest.

Der grüne Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber sieht auch einen Nachteil darin, dass heute viele Kinder während der sensiblen Phase der Pubertät bereits älteren Adoptiveltern mit nachlassenden physischen Kräften gegenüberstehen. Im Übrigen hätten heute die meisten Personen bereits mit 30 Jahren eine gesicherte Lebenssituation erreicht.

Vor vier Jahren hatte sich der Bundesrat auf einen andern Vorstoss hin noch gegen eine Herabsetzung des Mindestalters für adoptionswillige Eltern gewandt. Zum Umdenken bewog ihn nun vor allem das revidierte Adoptionsübereinkommen des Europarates vom November 2008, wie aus der Antwort auf die Motion hervorgeht.

Dieses Abkommen postuliert, dass das Mindestalter der Adoptiveltern in den Vertragsstaaten grundsätzlich zwischen 18 und 30 Jahren liegen muss. Der Bundesrat will zudem dem Umstand Rechnung tragen, dass die Altersgrenze bereits heute in andern europäischen Ländern nicht über 30 Jahren liegt.

Die Landesregierung behält sich vor, bei der Änderung des ZGB auch andere Fragen zu prüfen. Dazu gehört die Adoption durch einen Konkubinatspartner, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem Urteil gegen die Schweiz die Gleichstellung des Konkubinatspartners mit dem Ehegatten gefordert hat.

Artikel von bru/sda aus Tagesanzeiger vom 23.04.09

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Artikel aus der Schweiz: „Fremdplatzierung – Wenn Eltern ersetzt werden“

Posted on Januar 20, 2009. Filed under: International, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

In dem Artikel „Fremdplatzierung – Wenn Eltern ersetzt werden“ von Anouk Holthuizen in „Der Schweizerische Beobachter“ vom 23.12.08 erzählen zwei ehemalige Pflegekinder über ihre Sozialisation in der Pflegefamilie.

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Radio-Tipp: Pflegekinder in der Schweiz

Posted on Januar 8, 2009. Filed under: International, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

In der Reihe „Doppelpunkt“ geht die Sendung „Kinder im Schatten: Pflegekinder in der Schweiz“ der Geschichte des Pflegekindwesens in der Schweiz nach. Sie lässt Betroffene und Fachleute zu Wort kommen und zeigt auf, was die Politik tun kann, damit die Kinder nicht im Schatten bleiben.

Die Sendezeit läuft heute von 20.03 bis 21.00 Uhr auf DRS 1. Dieser Kanal kann auch im Internet als Livestream empfangen werden und steht hinterher als podcast zur Verfügung.

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Aktuelle Länderberichte der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ)

Posted on Oktober 22, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Entwicklungen im jugend- und familienrechtlichen Bereich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) ist ein institutionalisiertes Diskussionsforum, das sich mit Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und des Jugend- und Familienrechts befasst. Ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter aus den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland an, die Organisationen und Institutionen aus Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe vertreten. Federführend auf deutscher Seite ist die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ.

Vom 21. – 26. September 2008 kam die IAGJ zu ihrer im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Arbeitstagung in Stein am Rhein zusammen. Thema des diesjährigen Arbeitstreffens: „Niederschwelligkeit oder Sanktionsdruck – Die Angebote der Jugendhilfe zwischen Heilsversprechen und Kontrollanspruch“. Diese Thematik war im Rahmen des Vorbereitungstreffens der Delegationsleiter und -leiterinnen im vergangenen Jahr in Zürich ausgewählt worden.

Ein festes Element der IAGJ-Tagungen bilden die sog. Länderberichte. Diese Berichte werden jeweils zu den Tagungen vorgelegt; sie geben die Entwicklung des Jugend- und Familienrechts der vergangenen zwei Jahre in den beteiligten Ländern wieder. Die strukturelle Gliederung dieser Berichte ist vorgegeben, womit ein Quervergleich zwischen den Ländern und das Verfolgen von Entwicklungen über mehrere Berichtszeiträume hinweg erleichtert werden.

Im Folgenden finden Sie die einzelnen Länderberichte für den Zeitraum 2006 – 2008:

Länderbericht Deutschland

Länderbericht Österreich

Länderbericht Schweiz

Länderbericht Niederlande

Die früheren Länderberichte und IAGJ-Tagungsberichte finden Sie auf den Webseiten der AGJ.
Autorin: Tanja Grümer, AGJ

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Immer weniger Schweizer können ein Kind adoptieren

Posted on Oktober 20, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen | Schlagwörter: |

www.20min.ch berichtete über den rückläufigen Trend bei Inlands- und Auslandsadoptionen in der Schweiz.

Artikel vom 11.09.08

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Radio-Tipp (Schweiz): Pflegekinder – Wenn der Zufall Schicksal spielt

Posted on September 17, 2008. Filed under: International, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

In einem Radiobeitrag des Schweizer Radio DRS in der Sendung „Input“ vom 16.09. geht es um die reformbedüftige Situation der Schweizer Pflegekinderhilfe:

Pflegekinder sind auf Gedeih und Verderb den Entscheidungen der Behörden und der Fachleute ausgeliefert. In der Schweiz aber fehlen verbindliche Richtlinien und Qualitätsstandards. Niemand weiß, wie viele Kinder wo und warum platziert werden.

Input zeigt auf, dass das Pflegekindwesen einer Black-Box gleicht.

Die interessante Sendung (in schweizerdeutscher Sprache) kann auch als Podcast angehört werden (52.44 min)

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