„Familienrat: Innovatives Verfahren in der Arbeit mit Familien – zwischen Kinderschutz, Jugendhilfe und Konfliktlösung“ am 05.-07.02. in Weimar

Posted on November 13, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Vom 05.-07.02.2014 veranstaltet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Weimar die Fachveranstaltung „Familienrat: Innovatives Verfahren in der Arbeit mit Familien – zwischen Kinderschutz, Jugendhilfe und Konfliktlösung„.

Familienrat, auch bekannt als Verwandtschaftsrat oder Familiengruppenkonferenz, ist ein in Deutschland zunehmend bekannter werdendes Verfahren der Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit. Seinen Ursprung hat das Verfahren in Neuseeland. Im Laufe der vergangenen Jahre ist der Familienrat in verschiedenen anderen Ländern und Regionen erfolgreich eingeführt worden. Mittlerweile ist in Deutschland eine zunehmende Verbreitung dieses innovativen Verfahrens, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, festzustellen.

Der Familienrat zeichnet sich durch einen partizipativen Charakter aus und ist Bestandteil einer konsequent umgesetzten Sozialraumorientierung. Es wird deutlich, dass der Familienrat neben der Kinder- und Jugendhilfe auch in anderen Bereichen der Sozialen Arbeit, dem Kinderschutz oder in familiären Konflikten hinsichtlich des Sorge- bzw. Umgangsrecht erfolgreich angewendet werden kann.

Im Rahmen der Fachveranstaltung wird das Verfahren u.a. in Workshops, ausgehend von bereits vorliegenden Projekterfahrungen und deren wissenschaftlicher Begleitung, vor- und zur Diskussion gestellt.

Anmeldung sind bis zum 06.12. möglich.

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„Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung?“ am 18.06. in Frankfurt/Main

Posted on Mai 1, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Am 18.06. findet vor dem Hintergrund von Vorschlägen zur Weiterentwicklung der HzE in Frankfurt/Main die Fachtagung „Wohin entwickeln sich die Hilfen zur Erziehung?“ statt. Die gemeinsame Fachveranstaltung wird getragen von IGfH, AFET, EREV, BVkE und Caritas.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung 2012, aktuelle DJI Publikationen und vor allem der 14. Kinder- und Jugendbericht (KJB) zeigen ein differenziertes Bild von den Leistungen und Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig hat die Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) den Auftrag der JFMK zum Thema „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“ umgesetzt und Vorlagen für die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) im Juni 2013 erarbeitet. Enthalten sind auch Vorschläge zur Ausgestaltung sozialräumlicher Ansätze und ein verbessertes Zusammenwirken von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern.

Auch die von der AGJF und der JFMK ebenfalls eingesetzte Arbeitsgruppe „Inklusion von jungen Menschen mit Behinderungen“ hat ihren Abschlussbericht vorgelegt.

Die Fachveranstaltung der Erziehungshilfeverbände will die Diskussionen des 14. KJB und die Überlegungen der oben genannten Koordinationsgruppen der Länder aufeinander beziehen und erste Ausblicke und Positionierungen vornehmen.

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Rückblick auf die Fachtagung „Hilfeplanung“ der Pflegekinder-Aktion Schweiz

Posted on Februar 19, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Zur Jahrestagung 2012 der Pflegekinder-Aktion Schweiz vom 30.11.2012 zum Thema „Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ wurden die Fachartikel zu den einzelnen Referaten online gestellt:

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„Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ am 11.-13.03. in Erfurt

Posted on Januar 24, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Über „Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ diskutieren Fachleute aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland vom 11.-13.03. an der FH Erfurt. VeranstalterInnen des 7. Bundestreffens der Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen der IGfH sind die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Jugendamt der Stadt Erfurt.

Diese besondere Form der Bundestagung soll eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion sein für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen. Neben Fachvorträgen bieten Foren, Arbeitsgruppen und Exkursionen die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Hilfen zur Erziehung (einschließlich deren Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und neuen Entwicklungen), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis etc. aber auch deren (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien. Andererseits soll der Blick über die deutsche Entwicklung hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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„Familienrat – Partizipation, Ressourcen- und Netzwerkorientierung in der Hilfeplanung“ vom 27.02.-01.03. in Frankfurt/Main

Posted on Dezember 10, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe wird vom 27.02.-01.03.2013 in Frankfurt/Main unter der Leitung von Dipl.-Pädagogin Martina Kriener ein Grundlagenseminar zur Koordination von Familienräten angeboten unter dem Titel „Familienrat – Partizipation, Ressourcen- und Netzwerkorientierung in der Hilfeplanung„.

Veranstalter ist die IGfH in Kooperation mit der FH Münster, Fachbereich Sozialwesen.

Ein Familienrat wird organisiert, um die Entscheidung über passende Hilfen für Familien unter möglichst großer Beteiligung des familiären Netzwerks zu treffen. Dabei sind die TeilnehmerInnen des Familienrats aufgefordert, eigenständig Lösungen für sich und die Zukunft ihrer Kinder zu finden. Sie werden hierbei in der Vorbereitung und während des Familienrats von einem Koordinator bzw. einer Koordinatorin unterstützt. Eine Familienphase innerhalb des Familienrats sichert, dass die Familiengruppe „ihre“ Entscheidungen trifft. Das Jugendamt stimmt dem Plan zu, sofern kein Risiko für das Kind besteht.

Ziel der Fortbildung ist sowohl die Einführung in das Verfahren, dessen notwendige Grundhaltungen und Ablaufphasen, als auch praktische Übungen zu Aufgaben und zur Rolle von KoordinatorInnen und beteiligten Fachkräften eines Familienrates. Zudem besteht Gelegenheit zur Klärung und Vorbereitung der Umsetzung von Familienräten im eigenen Arbeitsfeld.

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7. IGfH-Bundestagung „Integrierte Hilfen – Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen“ am 11.-13.03.2013 in Erfurt

Posted on Dezember 10, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Politik, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die IGfH-Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen veranstaltet im Frühjahr 2013 in Kooperation mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt und dem Jugendamt der Stadt Erfurt ihr 7. Bundestreffen.

Die besondere Form der Bundestagung stellt eine Plattform des Fachaustauschs und der konzeptionellen Diskussion für alle Einrichtungen, Dienste und Projekte dar, die integrierte, flexible und sozialräumlich organisierte Erziehungshilfen anbieten oder anbieten wollen.

Neben Fachvorträgen bieten Foren und zahlreiche Praxisworkshops die Möglichkeit, bundesweite Entwicklungen und regionale Erfahrungen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einerseits geht es um die konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Erziehungshilfen (einschließlich ihrer Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis, aber auch um die (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien.

Andererseits soll der Blick über die deutschen Fachimpulse hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen.

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„Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am 30.11. in Zürich

Posted on November 22, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, International, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Es hat noch einige Plätze frei bei der 3. Jahrestagung der Pflegekinder-Aktion Schweiz zum Thema „Hilfeplanung mit Familien – sie machen ihren Plan selbst“ am Freitag, den 30.11. in Zürich.

Diese Veranstaltung geht folgenden Fragen nach: Was ist Sinn und Nutzen einer Hilfeplanung, die im Lebensraum und mit den Ressourcen aus der jeweiligen Lebenswelt stattfindet? Und lassen sich die Familienräte, wie sie in Neuseeland, den Niederlanden und teilweise in Deutschland einberufen werden, auch in der Schweiz umsetzen?

Es referieren Prof. Dr. Frank Früchtel aus Deutschland, der das Modell Family Group Conferencing (Familienrat) aus Neuseeland erläutert und Dr. des. Riet Portengen aus den Niederlanden; sie beschreibt eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk.

Und die Schweiz? Albert Guler, Jurist und Kindesschutzexperte, skizziert die Neuerungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und zeigt den gesetzlichen Spielraum auf, in dem eine Hilfeplanung mit dem sozialen Netzwerk möglich ist.

Ziel dieser Tagung ist es, das Thema Hilfeplanung mit Familien zu vertiefen, die Kommunikation und Vernetzung aller Beteiligten zu fördern. Eingeladen sind Fachpersonen und Pflegeeltern.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Fachkräftefortbildung „Familienrat: Paradigmenwechsel in der Sozialen Arbeit?!“ am 24./25.03. in Berlin

Posted on Januar 27, 2011. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Fach- und Leitungskräfte der Sozialen Arbeit, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe bietet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. am 24. und 25.03. im Bildungszentrum Erkner in Berlin die Fortbildung „Familienrat: Paradigmenwechsel in der Sozialen Arbeit?!“ an.

„Familienrat“, auch bekannt als „Verwandtschaftsrat“ oder „Familiengruppenkonferenz“, ist ein in Deutschland noch relativ wenig bekanntes Verfahren der Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit. Seinen Ursprung hat das Verfahren in Neuseeland; im Laufe der vergangenen Jahre ist es auch in verschiedenen anderen Ländern und Regionen erfolgreich eingeführt worden. Mittlerweile sind allerdings auch in Deutschland ein steigendes Interesse an diesem Verfahren sowie dessen zunehmende Verbreitung insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zu beobachten.

Das Verfahren trägt einen partizipativen Charakter und ist zudem Bestandteil einer konsequent umgesetzten Sozialraumorientierung. Es wird deutlich, dass es neben dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe auch in anderen Bereichen der Sozialen Arbeit erfolgreich angewendet werden kann.

Im Rahmen der Fachveranstaltung wird das Verfahren, ausgehend von bereits vorliegenden Projekterfahrungen und deren wissenschaftlicher Begleitung, vorgestellt und zur Diskussion gestellt. Darüber hinaus wird die Veranstaltung interessierten Fachkräften Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung bieten.

Anmeldung bitte bis: 01.02.2011

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„Keine Spardose auf Kosten der Betroffenen…!“ – DBSH formuliert „Berliner Thesen zur Sozialraumarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on August 1, 2009. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Sachsen-Anhalt | Schlagwörter: , |

Bremen/Berlin, 27. Juli 2009.
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) hat sich mit einem Thesenpapier in die Diskussion um wirksame Kinder- und Jugendhilfe eingeschaltet.

In dessen jugendhilfepolitischen Bundestagung am 19. Juni 2009 im dbb forum Berlin formulierten die anwesenden Fachkräfte sieben Thesen dazu, wie sozialräumliche Kinder- und Jugendhilfe aussehen müsse.

Diese stünde am Scheideweg: Wenn etwa im Berliner Bezirk Mitte entgegen bundesweiter Vorgaben Hilfen erst nach Karenzzeiten angeboten werden sollten oder andernorts nach Gutdünken der Kämmerer bewilligt würden – dann sei man als PraktikerIn gefordert, sich zu Wort zu melden, so der Fachbereichsleiter für Kinder- und Jugendhilfe des DBSH, Michael Böwer.

Man unterstütze daher den örtlichen Protest – wie im Herbst `08 in Halle/Saale nun aktuell in Berlin (vgl. www.brj-berlin.de). Land auf, Land ab, würden Standards geschliffen und vor der Öffentlichkeit in wohlfeile Worte geschlungen: „Doch wo Sozialraumarbeit drauf steht, muss auch Sozialraumarbeit möglich sein“, so Böwer. „Sozialraumkonzepte wirken nur bei auskömmlichen Budgets“, „Hilfen müssen sich am Willen der Klienten, nicht der Fachkräfte“ orientieren, „Jugendarbeit“ müsse „ihre Häuser“ verlassen – so einige der deutlichen Worte, die die Fachkräfte selbst ihren Thesen (s.u.) gaben.

zu den Berliner Thesen

Quelle: DBSH-Newsletter vom 01.08.09

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