„Wenn die Schule nicht wäre“ am 30.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Referentin Dr. Henrike Härter geht diesem Thema am 30.11. in Ravensburg nach.

Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern und Pflegeeltern e.V. Ravensburg.

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„Soziale Kompetenz: Was ist das eigentlich und wie lässt sie sich vermitteln?“ am 12.05. in Hamburg

Posted on April 14, 2011. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH Hamburg bietet am Dienstag, den 12.05. das Thema  „Soziale Kompetenz: Was ist das eigentlich und wie lässt sie sich vermitteln?“ mit Ergotherapeutin Andrea Pour Mozafari als Referentin an.

Pflegeeltern nehmen häufig mangelnde soziale Kompetenzen der Pflegekinder wahr. Zum Beispiel, wenn es auf dem Spielplatz darum geht, als Erster auf  die Schaukel zu kommen und außer Drängeln und Schubsen scheinbar keine alternativen Handlunsgmuster zur Verfügung stehen.

Gemeinsam soll an diesem Abend erarbeitet werden, wie man das Verhalten des Pflegekindes besser einschätzen und im häuslichen Umfeld die soziale Kompetenz bewusst fördern kann. Die Alterszielgruppe der Kinder liegt zwischen 6 und 12 Jahren.

Im Verlauf des Abends wird auszugsweise das Training von Professor Dr. Franz Petermann vorgestellt, mit dem sich aggressive Kinder aus dem „Teufelskreis der Gewalt“ herausführen lassen.

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Studie: Mutterbindung bestimmt Verhalten von Söhnen

Posted on April 6, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, International, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Entwickelt eine Mutter keine sichere Bindung zu ihrem Sohn in dessen ersten Lebensjahren, sind bei ihm spätere Verhaltensprobleme wahrscheinlicher. Das berichten Psychologen aus England, Holland und den USA im Fachblatt „Child development„. Sie analysierten dazu 69 Studien, an denen insgesamt 6.000 Kinder teilgenommen hatten. „Unsichere Bindungen gehen eindeutig mit späterer Verhaltensauffälligkeit einher“, berichtet Studienleiter Pasco Fearon von der University Reading im pressetext-Interview.

Schutz für späteres Leben
„Bindung“ beschreibt Fearon als Maß für die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind. „Sie ist dann gegeben, wenn sich ein Kind sicher und beschützt fühlt, und hilft dabei, die Umwelt zu erkunden, selbstständig zu werden und sich in psychologisch positivem Sinn zu entwickeln“, erklärt der Forscher. Die sichere Bindung fördere die Sozialkompetenz, das Selbstvertrauen und auch die Selbstregulation, was in Summe ein Schutz vor aggressivem Verhalten sei. „Bindung beginnt von Geburt an und beeinflusst das gesamte Leben.“

In der aktuellen Studie untersuchten die Forscher, inwiefern Verhaltensprobleme wie Aggressionen und Feinseligkeiten bei Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren mit unsicherer Bindung zur Mutter im Kleinkindalter zusammenhängt. Die Angaben dazu stammten aus verschiedenen Quellen wie etwa direkte Beobachtungen sowie Eltern- oder Lehrer-Fragebögen. „Der Zusammenhang konnte klar gezeigt werden. Besonders bei Buben mit unsicherer Bindung zeigten sich mehr Verhaltensprobleme, auch wenn diese erst viele Jahre später gemessen wurden“, so Fearon.

Vaterbeziehung kaum erforscht
Auf Mütter habe sich die Studie konzentriert, da es zu wenige Forschungen zu Vätern gibt. „Vermutlich ist der Vater ähnlich bedeutend, jedoch für andere Facetten der Entwicklung. Zudem liefert er einen wichtigen indirekten Beitrag, indem er die Mutter unterstützt.“ Auch der stärkere Effekt bei Buben als bei Mädchen könnte durch das Studiendesign erklärbar sein. „Aggressionen und Ungehorsam ist bei Buben offensichtlicher und auch ihre Schwelle zu Risikoverhalten viel niedriger. Bei Mädchen werden Aggressionen eher indirekt ausgelebt, etwa auf dem sozialen Weg oder über Depressionen“, gibt der Studienleiter zu bedenken.

Die Erkenntnis, dass Bindung und späteres Verhalten zusammenhängen, ist laut Fearon für die Praxis von hoher Bedeutung. „Eine anfangs unsichere Bindung lässt sich verbessern, was die Entwicklung eines Kindes auch positiv beeinflusst. Dazu beitragen können etwa eine psychologische Behandlung, der Abbau von Stressfaktoren oder die Verbesserung äußerer Umstände.“ Gezielt könne die Betreuungsperson eines Kindes an der sicheren Bindung arbeiten, wenn sie ihm zur verlässlichen Quelle von Unterstützung und Trost wird, dabei aber auch dessen Selbstständigkeit und das Erkunden der Welt fördert.

Abstract des Originalartikels

Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe vom 06.04.2010/ pressetext.austria vom 03.04.2010

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Studie: Zusammenhang zwischen antisozialem Verhalten und Stress-Hormon-Gehalt

Posted on Oktober 17, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Forscher der Universität Cambridge verglichen in einer Studie die Hormonschwankungen von Jugendlichen, die antisoziales Verhalten zeigten, mit denen von gesunden Altersgenossen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Mangel an Stresshormonen mit einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber antisozialen Verhaltensstörungen einher geht.

Meldung auf Neurologen & Psychiater im Netz vom 16.10.08

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