„Frühe Chancen Sprache und Integration“ am 03.06. in Halle/Saale

Posted on Mai 6, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Landesverband PFAD Sachsen-Anhalt e.V. hat den Sprechwissenschaftler Tobias Kühne für eine Fortbildung gewonnen. Am 03.06. von 19-21 Uhr stellt er bei lebens(t)raum e.V. am Marktplatz 10 a in Halle/Saale das Projekt „Frühe Chancen Sprache und Integration“ vor und gibt Informationen zu Sprachentwicklung und Förderung sowie förderlichen Kommunikationsstrategien bei (Sprach)Entwicklungsproblemen.

Eine vorherige Anmeldung unter Tel.: 0176 94908028 oder post@pfad-sachsen-anhalt.de ist erforderlich.

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„Wenn die Schule nicht wäre“ am 30.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Referentin Dr. Henrike Härter geht diesem Thema am 30.11. in Ravensburg nach.

Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern und Pflegeeltern e.V. Ravensburg.

nähere Informationen

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BARMER GEK: 1,1 Millionen Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen

Posted on Februar 10, 2012. Filed under: Forschung, Gesundheit, Kinderschutz, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Berlin. Ist die Sprachentwicklung unserer Kinder gefährdet? Laut aktuellem BARMER GEK Arztreport 2012 wird mittlerweile bei jedem dritten Kind im Vorschulalter eine Sprachentwicklungsstörung festgestellt. Bundesweit liegt der Anteil an Kindern mit Sprech- und Sprachstörungen bei 10,3 Prozent. Insgesamt sind innerhalb eines Jahres 1,12 Millionen Kinder zwischen 0 und 14 Jahren betroffen. Dabei fallen die Diagnoseraten bei Jungen durchgängig höher aus: Im sechsten Lebensjahr kommen sie auf einen Anteil von rund 38 Prozent, Mädchen auf 30 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Behandlung: 20 Prozent aller fünfjährigen Jungen erhalten eine Logopädie-Verordnung, dagegen nur 14 Prozent der gleichaltrigen Mädchen.

Für den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der BARMER GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, ist dies kein Grund für Alarmstimmung: „Wir sehen, dass professionelle Sprachförderung in Anspruch genommen wird.“ Tatsächlich werden Vorschüler mit diagnostizierter Sprachentwicklungsstörung zu einem guten Drittel auch logopädisch behandelt. Hinter den hohen Diagnoseraten dürften laut Dr. Thomas Grobe vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung aus Hannover (ISEG) vermutlich auch Abgrenzungsprobleme stecken: „Hier fehlen in der ärztlichen Praxis offenbar zum Teil noch geeignete, praktikable und einheitlich angewendete Kriterien der Diagnoseerstellung.“

BARMER GEK-Vize Schlenker hebt das hohe ambulante Versorgungsniveau in Deutschland hervor: „Die kinderärztliche Betreuung ist flächendeckend und sucht ihresgleichen.“ Bis einschließlich dem sechsten Lebensjahr haben jährlich mindestens 89 Prozent der Kinder ambulanten Kontakt zu einem Kinderarzt. Insgesamt liegt die Inanspruchnahme von Ärzten (Haus-, Kinder- und Fachärzte) in den ersten sechs Lebensjahren sogar bei 98 Prozent.

U-Untersuchungen kommen an
Der Anteil an Kindern ohne Kontakt zum Kinderarzt liegt in Bremen bei nur drei Prozent, in Berlin und Hamburg bei fünf Prozent. Flächenbundesländer wie Bayern oder Niedersachsen kommen dagegen auf zehn bzw. elf Prozent – und Mecklenburg-Vorpommern sogar auf rund 16 Prozent. Versorgungslücken kann Schlenker dennoch nicht entdecken: „Auf dem Land übernehmen andere ärztliche Fachdisziplinen die Behandlung der Kleinsten.“
Hoch ist auch die Teilnahmerate bei den Kindervorsorgeuntersuchungen U5 bis U7 mit rund 95 Prozent, bei der U8 und U9 sind es etwa 90 Prozent. Eine Ausnahme bildet die 2008 eingeführte U7a. Hier zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern: Während im Saarland bereits rund 97 Prozent aller Kinder teilnehmen, sind es in Hamburg und Berlin erst rund 75 Prozent. Der Autor des Arztreports, Dr. Thomas Grobe vom ISEG, sieht Nachholbedarf: „Gerade in den Stadtstaaten haben wir einerseits eine starke Gesundheitsinfrastruktur, andererseits ausgeprägte Bedarfslagen. Bei den unterschiedlichen Teilnahmeraten dürfte aber auch die Einladepraxis eine maßgebliche Rolle spielen.“

Krankheitsspektrum erweitert sich
Die klassischen Kinderkrankheiten wie Windpocken, Scharlach oder Röteln sind offenbar im Griff, das Krankheitsspektrum wird aber erweitert durch Sprachentwicklungsstörungen oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Gleichzeitig fällt auf, dass Jungen von diesen Diagnosen überdurchschnittlich betroffen sind: So geht mittlerweile jeder zehnte neunjährige Junge zum Neurologen oder Psychiater (9,6 Prozent). 60 Prozent davon mit der Diagnose ADHS. Zum Vergleich: Bei den neunjährigen Mädchen sind es sechs Prozent, davon rund 40 Prozent mit ADHS-Diagnose.

Und noch etwas bringen die Forscher vom ISEG ans Licht: Über elf Prozent aller Kinder zwischen 0 und 14 Jahren haben Neurodermitis. Bei den 0- bis 3-Jährigen sind es sogar rund 16 Prozent. Auffällig ist die regionale Verteilung: Alle ostdeutschen Bundesländer erreichen deutlich höhere Diagnoseraten. Spitzenreiter ist Thüringen (17,1 Prozent), gefolgt von Sachsen-Anhalt (16,4 Prozent) und Sachsen (15, 6 Prozent).

Anstieg der Behandlungsfälle gebremst?
Erstmals seit sechs Jahren ging 2010 die Zahl der ambulanten Behandlungsfälle pro Versichertem altersbereinigt leicht zurück: von 8,04 auf 7,93. Allerdings bewegt sich die Behandlungsquote, also der Anteil der Menschen, die mindestens einmal pro Jahr einen Arzt aufsuchen, zwischen 2004 und 2010 relativ konstant zwischen 91 und 93 Prozent (2010 = 91 Prozent). Für Schlenker ein deutliches Signal: „Wir haben nach wie vor eine exzellente ambulante Versorgung, die das Vertrauen der Bevölkerung genießt.“ Zwar existierten regionale Versorgungsunterschiede zwischen Stadt und Land. Größtenteils finde aber eine Mitversorgung der ländlichen Gebiete durch Oberzentren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit der ärztlichen Fachgruppen statt. „Diese Tatsachen müssen bei der Neujustierung der Bedarfsplanung berücksichtigt werden.“

Quelle: Pressemitteilung der BARMER GEK vom 31.01.2012

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„Miteinander reden, einander verstehen: Sprachentwicklung bei Kindern fördern.“ am 27.03. in Hamburg

Posted on Februar 27, 2011. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Miteinander reden, einander verstehen: Sprachentwicklung bei Kindern fördern.“ heißt die Fortbildung, die die Pflegeelternschule der PFIFF gGmbH am Dienstag, den 27.03. anbietet.

Sprache verbindet. Aber wenn es in der Kommunikation zu Missverständnissen kommt, führt dies leicht zu Enttäuschungen und Wut.
An diesem Abend wird es um die „normale“ kindliche Sprachentwicklung gehen, mit Abweichungen davon und den Möglichkeiten im Alltag, die Sprachentwicklung spielerisch zu unterstützen.

Referentinnen sind Britta Frank, Ergotherapeutin, Therapeutin für Sensorische Integration (zert. Deutscher Verband der Ergotherapeuten9 und die Logopädin Cornelia Stauche.

zur Anmeldung

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Neue Internetseite für Eltern bietet Informationen zu den Themen Sprachentwicklung, Sprachförderung und Mehrsprachigkeit

Posted on März 16, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) stellt in seiner neuen Internetseite „Sprich mit mir!“ unter www.sprich-mit-mir.org ab sofort umfasssende Informationen über die kindliche Sprachentwicklung zur Verfügung. Die teilweise nicht nur in Deutsch, sondern auch in türkischer und russischer Sprache vorliegenden Texte wenden sich insbesondere an Eltern von Kindern im Vorschulalter.

Sie finden hier Informationen zu aktuellen Themen, beispielsweise zu Sprachstandserhebungen im Kindergarten, und erfahren, wie die Sprachentwicklung vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr verläuft. Ob ihr Kind den üblichen Meilensteinen der Sprachentwicklung folgt, können Eltern mit Hilfe von Fragebögen überprüfen, die eine grobe Einschätzung sowohl der allgemeinen als auch der sprachlichen Entwicklung ermöglichen.

Insbesondere dem Thema Mehrsprachigkeit wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. Zahlreiche Informationen und Materialien helfen Eltern, ihre multilingual aufwachsenden Kinder beim Spracherwerb im Alltag gut zu unterstützen.

Eine einschlägige Linkliste komplettiert den kostenlosen Service, den der Berufsverband der Logopäden zur Verfügung stellt.

Hervorgegangen ist die Informationsplattform aus der dreisprachigen dbl-Wanderausstellung „Sprich mit mir!“, die zwei Jahre lang mit großer öffentlicher Resonanz durch Deutschland und Österreich tourte.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. vom 15.03.10

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Ratgeber für Eltern erschienen: Mein Kind stottert – was nun?

Posted on Februar 11, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Beginnt ein Kind zu stottern, stehen Eltern vor zahlreichen Fragen: Was ist Stottern und wie entsteht es? Wie kann ich meinem Kind helfen? Welche Behandlungs- und Therapieformen gibt es?

Antworten auf genau diese Fragen gibt der neue Elternratgeber der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. (BVSS). Basierend auf der langjährigen Beratungserfahrung der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe zeichnet sich der Elternratgeber durch seine Praxisnähe aus. Erfahrene Stottertherapeutinnen informieren ausführlich über Stottern im Kindesalter und geben Eltern konkrete Tipps für den Umgang mit Stottern in der Familie. Der Ratgeber ist damit ein wertvoller Begleiter für Eltern, aber auch für Erzieher(innen) und Pädagog(inn)en.

ISBN 978-3-921897-56-0, 124 Seiten, 12,50 EUR (Schutzgebühr), Demosthenes Verlag 2010

Quelle: Pressemitteilung der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. vom 1.2.2010

Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD. Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”. Vielen Dank!

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Sprachverständnis von Adoptivkindern aus dem Ausland braucht größeres Augenmerk

Posted on Februar 8, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Schule, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

TeachersNews berichtet von einer norwegischen Studie der zufolge dem Sprachverständnis von aus dem Ausland stammenden Adoptivkindern seitens Kindergärten und Schulen stärkere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte..

Artikel vom 22.12.08: „Zweite Muttersprache bereitet Kindern Probleme

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Buch-Tipp: Förderung der kindlichen Erzählfähigkeit

Posted on August 28, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Förderung der kindlichen Erzählfähigkeit
Geschichten erzählen mit Übungen und Spielen

Störungen der Erzählfähigkeit nehmen – wie alle Sprachentwicklungsstörungen – immer mehr zu. Handelt es sich um eine leichte Verzögerung, kann im Kindergarten oder Elternhaus nach den beschriebenen Möglichkeiten der allgemeinen Förderung vorgegangen werden. Für die Behandlung von komplexeren Störungen durch Sprachtherapeuten und Logopäden liegt hier ein therapieimmanentes informelles Diagnoseverfahren vor.

Die therapeutischen Spiele mit ausführlichen Anleitungen und Kopiervorlagen erleichtern eine strukturierte Therapie. Dieses Buch eignet sich für alle, die mit Kindern zu tun haben: Sprachtherapeuten, Logopäden, Lehrer, Kindergärtnerinnen und Eltern.

Bestellmöglichkeit beim Verlag Schulz-Kirchner

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