Arbeitshilfe: Kostenübernahme für Therapien bei umF

Posted on März 30, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Wie können Therapien für geflüchtete Kinder und Jugendliche beantragt werden? Der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) hat zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) eine Arbeitshilfe dazu erstellt. Mit Tipps und Hinweisen zu Kostenübernahme, Antragsverfahren und rechtlichen Grundlagen.

Arbeitshilfe zur Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

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Missbrauchsbeauftragter und Betroffenenrat fordern verbesserte Therapieangebote für Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch

Posted on April 7, 2016. Filed under: Gesundheit, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Berlin, 06.04.2016. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 07.04. und der aktuellen Überarbeitung der Psychotherapie-Richtlinie hat der Betroffenenrat den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und das Bundesgesundheitsministerium (BMG) aufgefordert, die psychotherapeutische Versorgung für Betroffene von sexualisierter Gewalt zu verbessern. Hierzu hat der Betroffenenrat einen Forderungskatalog zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung von durch (sexualisierte) Gewalt traumatisierte Menschen erstellt, der am 06.04.2016 veröffentlicht wurde.

Betroffenenrat: „Die ambulante psychotherapeutische Versorgung für durch sexualisierte Gewalt in der Kindheit schwer traumatisierte Menschen ist unzureichend. Betroffene warten lange auf einen Therapieplatz oder werden auf Grund der Komplexität des Krankheitsbilds schon von vornherein abgelehnt. Wer einen der wenigen Therapieplätze bei speziell weitergebildeten Traumatherapeut_innen ergattert hat, muss befürchten, die Therapie nach Erschöpfung der für diese Krankheitsbilder zu eng bemessenen Kontingente mittendrin unterbrechen oder beenden zu müssen, oder sich in eine lange und kraftraubende Auseinandersetzung mit der Krankenkasse begeben. Wir fordern daher unter anderem eine Reform der Bedarfsplanung, eine Flexibilisierung der Therapiekontingente bei komplexen Traumafolgestörungen sowie eine Verbesserung der Ausbildung für alle Berufsgruppen, die im Gesundheitssystem mit traumatisierten Menschen in Kontakt stehen.“

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, unterstützt das Anliegen des Betroffenenrates. Rörig hat den G-BA aufgefordert, anlässlich der aktuellen Überarbeitung der Psychotherapie-Richtlinie die berechtigten Interessen Betroffener sexueller Gewalt in der Kindheit zu beachten. Verbesserungen bei der gesundheitlichen Versorgung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor große Defizite in der psychotherapeutischen Versorgung von Betroffenen bestehen. Bis heute werden Betroffene von sexueller Gewalt oft nicht zeitnah und passgenau versorgt. Es fehlt weiterhin an einer niedrigschwelligen Struktur bei der Suche nach geeigneten Therapiemöglichkeiten, es gibt nur wenige spezialisierte Therapeuten und nach wie vor mangelt es an traumaspezifischen Aus- und Fortbildungsinhalten für Psychotherapeuten.“

Den Forderungskatalog des Betroffenenrates wertet Rörig als ein wichtiges Signal an die gesundheitspolitischen Entscheider, die Interessen Betroffener bei der Überarbeitung der Psychotherapie-Richtlinie jetzt ausreichend zu berücksichtigen. Rörig: „In Deutschland sind nach neuesten Schätzungen rund 1 Million Kinder von sexueller Gewalt betroffenen. Sexueller Missbrauch ist eines der schlimmsten Verbrechen an Kindern, oft mit schwerwiegenden Folgen, auch noch im späten Erwachsenenalter. Viele Betroffene leiden unter komplexen Traumafolgestörungen wie Depressionen, Suizidgedanken, Essstörungen, Beziehungsabbrüchen, Dissoziationen oder Flashbacks. Betroffene brauchen deshalb zeitnah und oftmals auch andauernde professionelle Hilfe. Diese Hilfe müssen wir als Gesellschaft sicherstellen.“

Quelle: Pressemitteilung des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs vom 06.04.2016

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Curriculare Weiterbildung für pädagogische Berufe: Fachpädagogin / Fachpädagoge für Psychotraumatologie ab Januar in Köln

Posted on Oktober 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen | Schlagwörter: , |

Am 15./16.01.2015 beginnt eine Curriculare Weiterbildung zur Fachpädagogin / Fachpädagoge für Psychotraumatologie des Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement in Köln. Die sieben Ausbildungsmodule finden im Zeitraum von Januar 2015 bis September 2015 statt.

Das zertifizierte und praxisorientierte Curriculum „FachpädagogIn für Psychotraumatologie“ richtet sich an Fachkräfte aus den pädagogischen Disziplinen, die in ihrem Arbeitsbereich mit psychisch traumatisierten Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind (Erzieher, Lehrer, Schulpsychologen, Diplompädagogen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen). Eine Teilnahme ist auch für weitere Fachkräfte empfehlenswert (z.B. Krankenschwestern, Hebammen, Pflegeeltern).

nähere Informationen

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„Heilpädagogische Möglichkeiten und Grenzen der Frühförderung“ am 05.11. in Halle/Saale

Posted on Oktober 8, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, PFAD Verband, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 05.11. referiert Michael Westermann von 19 bis 21 Uhr in der Geschäftsstelle des Lebenstraum e.V., Marktplatz 10a , in Halle/Saale zum Thema „Heilpädagogische Möglichkeiten und Grenzen der Frühförderung„.

Veranstalter ist PFAD Pflege- und Adoptivfamilien Sachsen-Anhalt e.V. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: (0345) 1 31 94 73 oder per E-Mail an post@pfad-sachsen-anhalt.de.

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„(Pflege)-Familienwelten“ am 27./28.09. in Köln

Posted on August 16, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die 2. Kölner Kindertherapietagung des Kölner Institut für Kindertherapie widmet sich heuer dem Thema „(Pflege)-Familienwelten“ und soll TeilnehmerInnen und DozentInnen unterschiedlicher Professionen und Arbeitsfelder zusammenbringen. In Kooperation mit der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes findet sie vom 27.-28.09. in Köln statt.

Veranstaltungsflyer

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Ergotherapeuten: Zahl der ADHS-Diagnosen auf bedenklich hohem Niveau

Posted on Mai 22, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

In Deutschland leben inzwischen erschreckend viele Jungen im Schulalter mit der Diagnose ADHS. Die Barmer GEK spricht gar von einer heranwachsenden „Generation ADHS“ und ist nicht nur wegen der Kosten beunruhigt. Außer Medikamenten erhalten Kinder mit ADHS im Rahmen eines so genannten multimodalen Behandlungskonzeptes zusätzlich Ergotherapie. Dass nicht jedes Kind, das lebhaft ist oder im Unterricht stört, zwangsläufig auch ADHS hat, ist eine Auffassung, die nicht nur der DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) vertritt. Viele teilen die Besorgnis in Hinblick auf die bedenklich hohe Anzahl an ADHS-Diagnosen in den zurückliegenden Jahren: Krankenversicherer, Therapeuten und vor allem Eltern. Der Berufsverband der Ergotherapeuten weist auch deshalb darauf hin, dass bereits im Kindergartenalter unruhige Kinder rechtzeitig vor der Einschulung in der Ergotherapie lernen können, länger still zu sitzen und aufmerksam zu bleiben.

Die Sorge vieler Eltern ist verständlich: Wird in Deutschland inzwischen zu oft ADHS diagnostiziert und in der Folge überbehandelt?
Wenn Krankenversicherer und nebenbei bemerkt sogar die Bundespsychotherapeutenkammer ob der beträchtlichen Menge an Medikamenten, mit denen ADHS behandelt wird, warnen, so stimmt das nachdenklich. Ohne Zweifel: ADHS zu behandeln ist ein klares Muss.

Dennoch stellen sich Fragen: Wie kommt es im Einzelfall zu der Diagnose ADHS und welche sind die optimalen Behandlungsmethoden für das jeweilige Kind? In vielen Regionen gibt es bereits einen überwiegend guten Schulterschluss zwischen Kinderärzten, Fachärzten und Ergotherapeuten. Dieses Vorgehen, sehr genau zu schauen, entspricht den Grundsätzen der Ergotherapie. Und eben dieses Qualitätsmerkmal findet sich auch bei Kinderärzten, die Kinder wegen Verhaltensauffälligkeiten nicht nur zum Kinder- und Jugendpsychologen überweisen, sondern zur sicheren Diagnosestellung weitere, fachliche Einschätzungen heranziehen, beispielsweise durch Ergotherapeuten.

Denn Ergotherapeuten sind Profis für ein breites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu ADHS bei Kindern. Und sie bestätigen: Nicht bei jedem Verdachtsfall kommt es zu einer Therapie; manchmal reicht sogar eine Beratung der Eltern, wie sie mit den „Eigenheiten“ ihrer Kinder besser umgehen können.

Fallen Kinder zuhause oder im Kindergarten durch ihre Sprunghaftigkeit auf, haben sie ständig neue Ideen und können sich nicht länger mit einem Spiel oder anderen Kindern auseinander setzen, kann es sich um eine Impulskontrollstörung handeln. Oft sind Kinder mit einer Impulskontrollstörung unfallgefährdet, was zu einer Daueranspannung bei den Eltern führt. Und: Eine Impulskontrollstörung ist eine der Symptomatiken, aus denen sich ADHS zusammensetzt. Eine weitere Komponente von ADHS ist die Aufmerksamkeitsstörung. Eltern bemerken sie beispielsweise daran, dass ihr Kind sich nicht an Regeln hält, nur an Teilaspekte oder nur für kurze Zeit. Ganz nach dem Motto: Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Diese und andere Verhaltensdefizite lassen sich aber sehr gut ergotherapeutisch behandeln, und das, obwohl zum Beispiel eine Impulskontrollstörung schon bei zwei- bis dreijährigen Kindern zu erkennen ist.

Eine zweite Welle von Verhaltensauffälligkeiten zeigen Kindergarten- bzw. Vorschulkinder ab etwa fünf Jahren. Oft sind es die Jungs, die nicht so gerne am Tisch sitzen bleiben, sich vor dem Basteln und Malen drücken wollen. Schafft es ein Kind allerdings gar nicht, länger als einige Minuten einer solchen Aktivität nachzugehen, kann eine ergotherapeutische Behandlung sinnvoll sein, um die grafomotorischen Fähigkeiten rechtzeitig vor dem Schreibenlernen auszuprägen. Damit das gelingt, arbeiten Ergotherapeuten mit allen Beteiligten eng zusammen. Gemeinsam mit den Eltern und Erziehern finden sie heraus, was das Kind am meisten interessiert, worauf es in der Regel etwas mehr Energie und Aufmerksamkeit richtet. Mit diesem für die Ergotherapie typischen Vorgehen setzen sie an den Stärken des Kindes an, trainieren sie spielerisch, prägen sie weiter aus. Und kommen damit Schritt für Schritt den Wünschen und Zielen des Kindes und sein er Familie näher. Ist der behandelnde Ergotherapeut mit der Zeitdauer und Konzentrationsfähigkeit, die das Kind nach den ersten Einheiten in der Ergotherapie alleine in seinem Interessensgebiet zubringen kann, zufrieden, folgt bei Bedarf die nächste Therapiephase. Um nun auch die Kooperationsfähigkeit zu entwickeln und die Umsetzung des Erlernten in den Kindergartenalltag zu verbessern, greifen Ergotherapeuten gerne auf eine Gruppentherapie zurück, bringen also mehrere Kinder zusammen. Mit Unterstützung der ergotherapeutisch instruierten Eltern trainieren die Kinder als nächstes ihr in der Gruppe erworbenes Können zuhause und im Zusammenspiel mit den Geschwisterkindern. Sobald das therapierte Kind auch dabei Erfolgserlebnisse hat, weil es jetzt ein Spiel zu Ende spielen kann oder mit anderen beim gemeinsamen Spiel Freude erlebt, geht es im letzten Schritt der Ergotherapie um die ungeliebten Aktivitäten und das Stillsitzen.

Erfahrene Ergotherapeuten fahren ab dann oft zweigleisig. Holen erst mal das ungeliebte Malen vom Tisch weg, verlagern es auf große Platten, auf den Boden oder auf die Straße – was eben zu den Neigungen des Kindes am besten passt. Beliebtere Aktivitäten lassen sie parallel am Tisch ausführen und bauen so die Zeitspanne allmählich immer weiter aus, die das Kind ruhig und in eine Tätigkeit oder ein Spiel vertieft, am Tisch bleibt. Damit erlangen Kinder nicht nur die nötigen Fähigkeiten, einige Grundanforderungen für die bevorstehende Einschulung zu erfüllen. Gleichzeitig ist dies auch der Weg, dank einer therapierten Verhaltensstörung Diagnosen wie zum Beispiel ADHS zu vermeiden.

Informationsmaterial zu Verhaltensstörungen, ADHS und weiteren Themen der Ergotherapie erhalten Interessierte bei den Ergotherapeuten vor Ort; diese sind über die Therapeutensuche im Navigationspunkt „Service“ des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) auf www.dve.info zu finden.

Quelle: Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. vom 21.05.2014

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„Wie kann Traumapädagogik betroffenen Kindern helfen?“ am 11.12. in Hamburg

Posted on Oktober 27, 2013. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

„Wie kann Traumapädagogik betroffenen Kindern helfen?„, dieser Frage geht  Jessika Distelmeyer am 11.12. in Hamburg nach. Veranstalter des Kurses ist PFIFF.

An diesem Abend werden die Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen der traumasensiblen Pädagogik und pädagogischen Begleitung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen vermittelt. Die wichtigsten Grundsätze und notwendigen Fähigkeiten werden vorgestellt und im Hinblick auf eine Anwendung in der praktischen Begleitung diskutiert.

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Buch-Tipp: „Psychotherapie mit komplex traumatisierten Kindern: Behandlung von Bindungs- und Gewalttraumata der frühen Kindheit“

Posted on Oktober 12, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Juni 2013 erschien „Psychotherapie mit komplex traumatisierten Kindern: Behandlung von Bindungs- und Gewalttraumata der frühen Kindheit“ der Dipl.-Psychologin Dorothea Weinberg.

Verlagsinfo:
Unerlässliche Hilfe für schwer geschädigte Kinder

Können früh und schwer traumatisierte Kinder dennoch eine gute Entwicklung nehmen? Die erfahrene Kinderpsychotherapeutin Dorothea Weinberg zeigt an vielen Fallbeispielen: Unter sehr positiven Umständen und mit genauer Kenntnis der erprobten und in jede Kindertherapie integrierbaren »traumabezogenen Spieltherapie« kann dies gelingen.

Das Buch – erklärt anschaulich Regeln und Vorgehensweisen der traumabezogenen Spieltherapie; – macht die Arbeit an Bindungs- und Gewaltschäden im Therapieverlauf deutlich; – vermittelt die neuesten neurophysiologischen Erkenntnisse.

Zielgruppe sind KindertherapeutInnen, KinderärztInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und HeilpädagogInnen.

Klett-Cotta Verlag, Leben Lernen 233, 2. Aufl. 2013, 240 Seiten, broschiert, ISBN: 978-3-608-89101-0

 

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„ADHS – Gibt es das wirklich?“ am 25.05. in Berlin

Posted on April 17, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 25.05. veranstaltet der Aktivverbund Berlin e.V. ein Seminar für Eltern, Pflegeeltern, Fachkräfte der Jugendhilfe und Studenten unter dem Titel „ADHS – Gibt es das wirklich?“ in Berlin.

Themen:

  • Was ist ADHS?
  • Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es?
  • ADHS bei Jungs, bei Mädchen in der Kindheit und im Erwachsenenalter
  • Welche Auswirkungen hat die Krankheit auf die Familien?
  • Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
  • Welche sonstigen Strategien sind im Umgang mit dieser Störung hilfreich?
  • ADHS im Zusammenhang mit unterschiedlichen Erziehungsmodellen?

Für die Erörterung dieser Fragen und die Auseinandersetzung mit diesem für viele brennenden Thema konnte der bundesweit tätige Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie Naiel Arafat gewonnen werden.

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Fachtag „Auf der Suche nach dem realen sicheren Ort“ am 26./27.04. in Köln

Posted on März 25, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Kind & Lebenswelt e.V. lädt am 26./27.04. nach Köln zu einem Fachtag /Vernetzungstreffen Traumapädagogik zum Thema „Auf der Suche nach dem realen sicheren Ort“ ein.

Kenntnisse von Traumafolgen und deren Bewältigung sind nicht nur im therapeutischen Arbeitsfeld unverzichtbar. Auch die pädagogischen Professionen sowie die im pflegerischen Bereich arbeitenden Menschen profitieren von fachspezifischen Kenntnissen zum Thema Psychotrauma.

Aus diesem Grund bilden die Mitglieder des Vereins seit einigen Jahren zum Fachpädagogen für Psychotraumatologie aus. Diese curriculare Weiterbildung soll durch regelmäßige Fachtage ergänzt und erweitert werden.

Mit diesem ersten Fachtag möchte Kind & Lebenswelt e.V. auf die psychosozialen Belastungen focussieren, die die Entwicklungsprozesse der Kinder massiv beeinträchtigen können und oftmals eine Herausnahme der Kinder aus ihrer Herkunftsfamilie und eine anschließende Fremdunterbringung erfordern.

Zielgruppe sind Personen, die in einem pädagogischen Beruf tätig sind, in der stationären Jugendhilfe, im Pflegekinderdienst, in der Schule, als Ergo- oder Logotherapeutin traumatisierten Kindern begegnen, bzw. in ähnlichen Berufsfeldern arbeiten.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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Gelungener Fachtag für Pflegeeltern in Rosenheim

Posted on Februar 23, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder von Jugendämtern in Pflegefamilien untergebracht. Für eine große Zahl dieser Kinder ist es der erste sichere Platz nach Jahren mit Gewalt- oder Vernachlässigungserfahrungen in der eigenen Familie. Erfahrungen, die traumatisieren und nicht selten Traumafolgen nach sich ziehen.

Im Rahmen des Fachtags für Pflegeeltern im Bildungszentrum Rosenheim, machte Professor Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin an der Universität Ulm unmissverständlich klar, dass es Ziel sein muss, die therapeutische Versorgung von Kindern mit Traumafolgen weiter zu verbessern. Anhand breit angelegter Studien und internationaler Forschungen zeigte er, wie sich posttraumatische Störungen auswirken und den Alltag der Kinder nachhaltig beeinträchtigen. Neben vielfältigen psychischen Störungen, wie Angst oder Depression, wies Prof. Goldbeck auf die nicht unerheblichen und oft unterschätzten Schwierigkeiten für die Kinder im schulischen und sozialen Bereich hin.

Prof. Goldbeck betonte, dass die Stabilität und die Sicherheit der Kinder in der Pflegefamilie grundlegende Voraussetzung dafür sind traumatisierte Kinder einer professionellen spezifizierten Behandlung zuführen zu können. Eine Behandlung die, neben der Erziehung in der Pflege, notwendig ist, um die Chancen der Kinder auf ein normales Leben mit gesunden Entwicklungsmöglichkeiten zu wahren.

Der renommierte Wissenschaftler machte den Pflegeeltern Mut sich zusammen mit dem Jugendamt und dem medizinischen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie für die Kinder einzusetzen. Die Kinder in Pflegefamilien haben eine reelle Chance, so Professor Goldbeck, ihre Erfahrungen verarbeiten zu können und damit ihre Chance auf eine gute Entwicklung zu wahren.

Den Fachleuten schrieb der Gastredner ins Stammbuch, den Pflegeeltern jede notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Pflegeeltern leisteten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft, die sie allein mit der Erfahrung als Eltern nicht bewältigen könnten.

So zufrieden die Pflegeeltern mit der fachlichen Fortbildung waren, waren die sie begleitenden Kinder mit den Betreuern, die mit ihnen den Tag spielend verbrachten. Pflegeeltern, Kinder und die Fachleute der Jugendämter gingen mit dem Gefühl nach Hause, es zusammen schaffen zu können.

Der Fachtag für Pflegeltern unter dem Motto „Trauma und Traumafolgen“ wurde gemeinsam von den Jugendämtern Berchtesgadener Land, Ebersberg, Miesbach, Mühldorf, Traunstein, Rosenheim Stadt und Land organisiert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim vom 21.02.2013

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„Kinderorientierte Familientherapie“ am 07./08.03. in Köln

Posted on Februar 11, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 07. und 08.03. referiert Diplom-Psychologe Bernd Reiners für Die Kinderschutz-Zentren in Köln über die „Kinderorientierte Familientherapie„. Adressaten sind Fachkräfte, Pflegekinderdienste, Therapeut(inn)en, die vorrangig therapeutisch mit Familien arbeiten, deren (ca. vier- bis zehnjährigen) Kinder fremduntergebracht wurden.

Fremdunterbringung und Rückführung: Wie bereitet man kleine Kinder und ihre erwachsenen Bezugspersonen darauf vor? Beim therapeutisch angeleiteten Spielen zeigen Kinder, was in ihnen vorgeht. Und die Beziehungsmuster zwischen ihnen und ihrer leiblichen, Pflege- oder Adoptionsfamilie lassen sich oft besser erfassen als im Gespräch.

KOF – Kinderorientierte Familientherapie – kombiniert Elemente klassischer Spiel- und systemischer Familientherapie. KOF legt einen Schwerpunkt auf die Kinderperspektive und ist geeignet für die Arbeit mit Kindern im Spielalter (bis 10 Jahre). Die aus Norwegen stammende Methode zielt darauf ab, Interaktions- und Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern. Deshalb empfiehlt sich diese Methodik bei der Anbahnung von Adoptionsverhältnissen, Kontakten zu leiblichen oder Pflege-Eltern, bei Heimunterbringung von Kleinkindern sowie bei Rückführungsprozessen. Die Kinderschutz-Zentren bieten erstmals ein Seminar zu dieser in Deutschland noch nicht allzu bekannten Therapie an.

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„Kinderorientierte Familientherapie (KOF)“ am 07./08.03. in Köln

Posted on Januar 7, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 07.-08.03. bieten die Kinderschutz-Zentren eine berufliche Weiterbildung zur Kinderorientierten Familientherapie (KOF) mit Diplom-Psychologe Bernd Reiners in Köln an.

Kinderorientierte Familientherapie – auch kurz KOF genannt – führt die Kinderperspektive in die familientherapeutische Arbeit ein und ist geeignet für Familien mit Kindern im Spielalter (bis zu ca. 10 Jahren), die bei gewöhnlichen Familiengesprächen leicht „untergehen“. Elemente klassischer Spieltherapie und systemischer Familientherapie kommen gleichsam zur Anwendung.
KOF ist besonders geeignet, um Interaktions- und Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern. Deshalb empfiehlt sich diese Methodik bei der Anbahnung von Adoptionsverhältnissen, Kontakten zu leiblichen oder Pflege-Eltern, bei Heim-unterbringung von Kleinkindern sowie bei Rückführungsprozessen.

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Buch-Tipps: Gute Geschichten helfen heilen

Posted on Dezember 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der Verlag Iskopress verlegt therapeutische Geschichten für Kinder (Anna zähmt die Monster, Wenn Frau Wut zu Besuch kommt und viele andere). Seit zwei Jahren bringen sie auch eine Reihe therapeutischer Bilderbücher für kleinere Kinder (ab 4 Jahre) heraus:

Soeben erschienen: Ole Pechvogel hat Glück. Lesen und Schreiben fallen Ole noch schwer und ihm passiert ein Missgeschick nach dem anderen. Doch zum Glück ist da noch Frau Engel, die Lehrerin… Ein Bilderbuch, das Kindern Mut macht, die Gefahr laufen, sich in einem Teufelskreis von negativen Gedanken und Gefühlen zu verstricken. Die Autorin bedient sich einer bewusst einfachen Sprache. Für Grundschulkinder – zum Vorlesen und Selberlesen.

Die Krokobären von Eva Orinsky erzählt die Geschichte vom Bären Baba und seiner Krokodilfrau Coco, die sich lieben, zwei Kinder bekommen und deren Beziehung nach einigen Jahren dennoch scheitert. «Ich bin sicher, dieses gelungene Bilderbuch wird Kinder und ¬Eltern in Trennungssituationen ansprechen, beruhigen und optimistisch stimmen. Aus meiner familientherapeutischen Arbeit weiß ich, wie wichtig und entlastend es ¬gerade in der Anfangsphase einer Trennung ist, mit den Kindern auf solch eine Weise ins Gespräch zu kommen.» (Dr. Erika Meyer-Glitza)

«In ihrem Bilderbuch Domino und die Angst erzählt die Sozialpädagogin und Familientherapeutin, Malerin und Autorin Monika Wieber von der Angst, die zum Leben gehört, und wie man damit umgehen kann. Im Anhang bringt sie wichtige Informationen auf den Punkt und gibt Tipps zu allerlei Spielen und Aktivitäten rund um das Thema Angst und Mut. Dass es den Hund Domino tatsächlich gibt, macht dieses Buch umso liebenswerter. Dominos Eltern verloren durch den Hurricane Katrina in New Orleans ihre Heimat. Domino wurde im Tierheim geboren und fand schließlich über kanadische Tierschützer ein neues Zuhause.» (Darmstädter Echo)

Quelle: Iskopress vom 05.12.2012

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„Das schwierige Kind – wie hilft die Psychotherapie“ am 04.10. in Stuttgart

Posted on September 4, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Ein Fortbildungsangebot des Vereins Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. am 04.10. beschäftigt sich mit dem Thema „Das schwierige Kind – wie hilft die Psychotherapie„.

Der Kinder- und Jugendpsychotherapeut Helmut Schäufele steht auch für Fragen aus der Teilnehmerschaft zur Verfügung.

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Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche

Posted on August 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert bundesweit erste multizentrische Psychotherapiestudie für Kinder mit rund 900.000 Euro

In Deutschland sind jährlich Tausende von Kindern sehr belastenden Lebensereignissen wie schweren Unfällen, Katastrophen, lebensbedrohlichen Krankheiten, aber auch Misshandlung, schwerer Vernachlässigung, sexueller oder häuslicher Gewalt ausgesetzt. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind eine mögliche Folgereaktion solcher Extrembelastungen. Das Projekt TreatChildTrauma hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung seelisch traumatisierter Kinder mit PTBS, die in Deutschland gar nicht oder wenig zielgerichtet erfolgt, zu verbessern und die Betroffenen so vor oft lebenslangen Spätfolgen zu bewahren. Die Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie führt dazu mit ihren Kooperationspartnern die in diesem Fachgebiet bundesweit erste multizentrische Studie durch, an der Betroffene teilnehmen können.

Traumatisierte Kinder zeigen häufig Symptome wie wiederkehrende Erinnerungen, Ängste, Schlafstörungen, Reizbarkeit. Sie ziehen sich zurück oder vermeiden Dinge, die sie an diese schrecklichen Ereignisse erinnern könnten. „Die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist in Deutschland ungenügend“, kritisiert Prof. Dr. Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie. „Traumafolgestörungen werden oft übersehen oder fehldiagnostiziert, wissenschaftlich geprüfte Therapiemethoden werden bislang selten eingesetzt“.

Das wollen Goldbeck und seine Kollegen ändern. Sie überprüfen daher, ob eine der weltweit am besten überprüften Therapieprogramme aus den USA, die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie, auch unter den Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland wirkt — wo sie bislang kaum verfügbar ist. Über vier Monate erhalten die Kinder unter Einbezug einer vertrauten erwachsenen Bezugsperson, meist der Eltern, gezielte Unterstützung darin, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. „Die Kinder erfahren, dass ihre Reaktion auf die traumatischen Erlebnisse normal ist. Wir helfen Ihnen durch verschiedene therapeutische Strategien, sich schrittweise den Erinnerungen an ihre belastenden Erlebnissen zu stellen und einen angstfreieren Umgang damit zu finden“, erläutert Goldbeck.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren, die in Folge eines traumatischen Erlebnisses an Symptomen einer PTBS leiden. Der Therapieerfolg wird mit einer Gruppe von Kindern verglichen, welche zunächst — wie leider in der normalen kinderpsychotherapeutischen Versorgung bislang üblich — auf einen Therapieplatz warten. „In den USA konnte durch den Einsatz dieser Therapiemethode bereits in mehreren kontrollierten Studien die beste Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen mit PTBS, insbesondere nach sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt, gezeigt werden. Dies wollen wir nun auch für Deutschland nachweisen“, erklärt Projektleiter Professor Goldbeck. Weiterhin geplant ist die Untersuchung von Faktoren, die sich auf das Therapieergebnis auswirken, wie z.B. die Art des traumatischen Erlebnisses oder die Verfügbarkeit sozialer und familiärer Unterstützung.

Die Therapiestudie, die mit 150 Kindern aus ganz Deutschland über drei Jahre läuft, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 900.000 € gefördert. Beteiligt sind Kliniken in Datteln, Berlin, Lüneburg, Mannheim, München, Ravensburg und Saarbrücken.

Weitere Informationen

Ab sofort können betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern bzw. Bezugspersonen an der Studie teilnehmen.
Kontakt: E-Mail: tct.kjp@uniklinik-ulm.de

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PFAD Fachzeitschrift 02/2012 erschienen

Posted on Mai 3, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Mit dem „Leben mit vernachlässigten und traumatisierten Kindern“ beschäftigt sich PFAD Heft 02/2012:

  • Hermann Scheuerer-Englisch:
    Sexuell missbrauchte Kinder in Pflegefamilien – eine Herausforderung für alle verantwortlichen Erwachsenen im Hilfesystem
  • Sylvia H. Oswald, Jörg M. Fegert, Lutz Goldbeck:
    Therapiemöglichkeiten für traumatisierte Pflegekinder
  • Adoptivmutter Aynur Aslan im Interview mit Celina Rodriguez Drescher:
    „Er hat viele Narben und Striemen am Körper. Es kommt mir richtig hoch, wenn ich daran denke …“
  • Thomas Schwan:
    Burnout – ein unterschätztes Risiko für Pflegeeltern
  • Katrin Behr:
    Kinder sind keine Ware! Das Trauma der „Zwangsadoption“
  • Axel Neb:
    Haftpflichtversicherung für Pflegekinder
  • Dr. Heike Hoff-Emden:
    Rehabilitationszentrum in Thüringen bietet Rehabilitation für Kinder und Jugendliche mit FASD Spektrumsstörungen
  • Michael Greiwe:
    Wie Pflegekindschaft gelingt! 21. Tag des Kindeswohls und 20-jähriges Jubiläum der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe erscheint Mitte Mai.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

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Kurs 2012 für Fachkräfte in Sachsen-Anhalt beginnt im Juni

Posted on April 11, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zum mittlerweile vierten Fortbildungskurs für Beratung, Therapie und Supervision im Kontext Pflegefamilie lädt das Fachzentrums für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt nach Bernburg ein.

Diese Qualifizierung befähigt Fachkräfte professionelle und feldkompetente Beratungskonzepte für Pflegefamilien zu entwerfen. Therapie in Pflegefamilien erfolgreicher zu leisten, ist ein weiteres Anliegen. Pflegefamilien zu beraten und mit Ihnen therapeutisch zu arbeiten bedarf besonderer Kenntnisse, diese werden hier erworben. Das FZP hat ein Konzept zur Beratung und Therapie in und für Pflegefamilien entwickelt. Die Teilnehmer können im Kurs eigene Ideen entwickeln und sich anschließend durch die regelmäßige Teilnahme an Intervisionsgruppen und Einzelsupervision zum zertifizierten Pflegeelternberater weiter qualifizieren.

Informationsflyer

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Appell für eine bessere Versorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Krankheiten und besonderen Bedürfnissen

Posted on April 11, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , , |

Anlässlich ihrer Jubiläumstagung 20 Jahre in Berlin verabschiedete das Kindernetzwerk e.V. – für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene mit chronischen Krankheiten und Behinderungen zusammen mit der Eltern-Selbsthilfe in Deutschland am 24.03. ihren 2. Berliner Appell 2012, der für eine bessere Versorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Krankheiten und besonderen Bedürfnissen plädiert:

Immer mehr Kinder mit chronischen und seltenen Krankheiten, Behinderungen und besonderen Bedürfnissen wachsen hierzulande zusätzlich unter Armutsbedingungen, in Scheidungs- oder Trennungsfamilien oder bei Eltern auf, die selbst psychisch oder chronisch krank sind. Für viele dieser jungen Patienten stehen bislang zu wenige kindgerechte und individuell ausgerichtete Versorgungsangebote zur Verfügung.

Auf diese Lebenswirklichkeiten hat Prof. Hubertus von Voß, Bundesvorsitzender von „Kindernetzwerk e.V. für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene mit chronischen Krankheiten und Behinderungen“ anlässlich der Jubiläumstagung „20 Jahre Kindernetzwerk“ in der Charité in Berlin hingewiesen. Dem Kindeswohl dieser Kinder könne künftig aber nur dann entsprochen werden, wenn sich in der Gesellschaft – angesichts weiter sinkender Kinderzahlen – ein tragfähiges Kinderbewusstsein entwickeln würde. Um diesen Prozess zu forcieren, haben Kindernetzwerk e.V. und die Eltern-Selbsthilfe in Deutschland in Berlin gemeinsam den 2. Berliner Appell 2012 verabschiedet. Mit dem Appell soll „das Motto des Jubiläums „Eine Zukunft für vergessene Kinder“ in konkretes Handeln und praktische Politik implementiert werden. Knapp 300 Delegierte haben den Appell einstimmig verabschiedet, der damit von den bundesweit mehr als 100.000 assoziierten Mitgliedern aus 100 Mitgliedsorganisationen getragen wird.

Dringender Handlungsbedarf besteht zum Beispiel bei pflegebedürftigen Kindern mit und ohne mentale Behinderungen. Benötigt werde dazu, so von Voß, ein neues Pflegegesetz, das deshalb auch zu einer „Nagelprobe werden wird, ob hierzulande Kinderrechte nach den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention tatsächlich beachtet werden.“ Was bei der Pflegebedürftigkeit für Menschen mit einer Demenz gelten soll, müsse auch Kindern aller Altersgruppen bis ins junge Erwachsenenalter hinein eingeräumt werden. So müssten beispielsweise eine individuell ausgerichtete – bei Bedarf auch – 24-stündige Beaufsichtigung, ausreichende Kurzzeitpflegeplätze und vor allem eine kindgerechte Pflegebegutachtung bereit gestellt und auch in vollem Umfang finanziert werden.

Neu ausgerichtet werden müsste auch, so von Voß, der „Dschungel“ der insgesamt 12 Sozialgesetzbücher. Diese böten Kindern mit besonderen Bedürfnissen zwar prinzipiell ein weites Netz an sozialer Fürsorge, erreichten jedoch häufig nicht die tatsächlich sozial Bedürftigen. Daher fordert das Kindernetzwerk ein für alle Altersgruppen verständliches „Teilhabe- und Leistungsgesetz“, welches alle sozialen Hilfen für Menschen in Not allgemein und transparent bündelt. Von Voß: „Es darf weiterhin nicht so bleiben, dass nur der soziale Hilfen und Unterstützung gewinnt, der selbst kundig genug ist, den Dschungel der Sozialgesetzgebung durchdringen zu können.“

Um die Rechte von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen und ihrer Familien zu verwirklichen, fordert Kindernetzwerk e.V. zudem eine am individuellen Bedarf ausgerichtete bereichsübergreifende und dem medizinischen Fortschritt angemessene Therapie und Rehabilitation sowie Inklusion und Teilhabe. Ausreichende, notwendige und zweckmäßige Versorgungsangebote, wie sie derzeit Gesundheits- und Sozialgesetze vorsehen, reichten Familien mit besonderem Bedarf häufig nicht aus. Speziell für den Übergang vom Jugendlichenins Erwachsenenalter (so genannte Transition) sollten zudem deutlich mehr Mittel als bislang zur besseren Vernetzung aller beteiligten Fachleute bereit gestellt werden. In allen Sektoren müssten zusätzlich gerade für Kinder aus Migrantenfamilien interkulturelle Aspekte weitaus stärker als bislang beachtet werden, zumal immer mehr Kinder in Deutschland in Familien mit Migrationsstatus geboren werden oder leben.

Und schließlich sollte nach Ansicht von Kindernetzwerk e.V. auch die Kompetenz der Eltern-Selbsthilfe deutlich gestärkt werden. Notwendig sei vor allem die Erweiterung und nachhaltige Stärkung der Basis-Finanzierung zugunsten der Selbsthilfe. Hoffnung dafür weckte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), der mit seinem Auftritt bei der Jubiläumsveranstaltung von Kindernetzwerk e.V: in Berlin ein
„Zeichen der Wertschätzung“ für das Kindernetzwerk und die gesamte Eltern-Selbsthilfe gesetzt hat. Bewegt und ermuntert von den vielen konstruktiven Vorschlägen der rund 300 Tagungsteilnehmer lud der Minister die Führungsspitze des Kindernetzwerkes zu einem Gespräch nach Berlin ein. Dort soll dann konkret ausgelotet werden, welche der im 2. Berliner Appell verabschiedeten Forderungen tatsächlich auf die politische Agenda kommen und auch zeitnah im dann einzuleitenden Gesetzgebungsverfahren umgesetzt werden können.

zum „Berliner Appel 2012“ im Wortlaut (Kurzfassung)

Quelle: Presseerklärung des Kindernetzwerk e.V. vom 30.03.2012

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Universitätsklinik Ulm führt erfolgreiche Gruppentherapie für depressive Jugendliche durch

Posted on Juni 23, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , , |

Um Depressionen bei Jugendlichen erfolgreich zu behandeln braucht es nicht immer eine monatelange Therapie. Dass auch ein vergleichsweise kurzes ambulantes Trainingsprogramm Jugendlichen helfen kann, einen Weg aus der Depression zu finden, zeigt das Gruppentherapiekonzept MICHI der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. MICHI, japanisch für „der Weg“, läuft seit 2009 als Studie. „Es ist wichtig, dass Depressionen bei Jugendlichen frühzeitig erkannt, und dass sie gezielt behandelt werden. Mit unserem Behandlungskonzept können wir Jugendliche effektiv erreichen, und zwar flexibel und kurzfristig – aber mit langfristigem Erfolg. Es hat das Potential, eine der Standardtherapien bei Depressionen von 13- bis 18-Jährigen zu werden“, sagt Dr. Nina Spröber, leitende Psychologin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und betont einen weiteren Vorteil: „Die Gruppentherapie lässt sich auch problemlos in niedergelassenen Praxen durchführen, wodurch noch wesentlich mehr Patienten effektiv behandelt werden können. Das ist unsere Idee für die Zukunft.“ Im Juli startet MICHI auch in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Depressionen frühzeitig erkennen und gezielt behandeln
Anna ist 13. In letzter Zeit ist sie ständig gereizt, hat schlechte Laune, hängt trüben Gedanken nach, zweifelt an sich selbst. „Die ist halt in der Pubertät“, denkt sich ihr Umfeld. Wer käme schon auf die Idee, dass Anna auch eine Depression haben könnte? Wäre das nicht maßlos übertrieben?

„Nein“, sagt Dr. Nina Spröber, „nicht unbedingt. Ein starkes Anzeichen für eine Depression ist es, wenn solche Stimmungen konstant über mindestens zwei Wochen anhalten. Dazu kommt häufig körperliche Erschöpfung, der Jugendliche hat keine Energie mehr, ist lustlos, zieht sich immer mehr von Familie und Freunden zurück. Eine Depression geht über das ‚Normalmaß‘ einer pubertären Stimmungsschwankung hinaus.“ Langzeitbeobachtungen haben ergeben, dass jeder vierte Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren mindestens eine depressive Episode hat. Suizid ist eine auffallend häufige Todesursache in der betroffenen Altersgruppe. „Es ist ein großes Problem, dass Depressionen bei Jugendlichen häufig nicht oder zu spät erkannt werden, und dass deshalb kaum Hilfe in Anspruch genommen wird. Dabei kann man Depressionen gerade bei Jugendlichen sehr gut und effektiv therapieren. Bleiben sie aber unbehandelt, können sie chronisch werden oder im Erwachsenenalter wieder kommen“, sagt Psychologin Joana Straub, die im Team um Dr. Nina Spröber und Oberarzt PD Dr. Michael Kölch an der Konzeption von MICHI beteiligt war und nun auch die Durchführung der Gruppentherapie mit begleitet.

Kurze Therapie, die schnell Erfolge zeigt
Zudem scheitert der Schritt, sich Hilfe zu suchen oft daran, dass Therapieplätze schwer zu bekommen sind. Auch die lange Therapiedauer von durchschnittlich zwölf Wochen bei Gruppentherapieprogrammen schreckt viele ab. „Jugendliche sind heute einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt; Zeit wird z.B. bei G8-Schülern zu einem immer wichtigeren Kriterium“, erklärt Dr. Nina Spröber.

„In einer amerikanischen Studie hat man herausgefunden, dass bei depressiven Jugendlichen auch schon kurze Interventionen zu einer eindeutigen Verbesserung des seelischen Gleichgewichts führen können. Das haben wir zum Anlass genommen, ein Konzept für eine vergleichsweise kurzes, niederschwelliges Trainingsprogramm zu entwickeln, das die Teilnehmer in ihren Alltag integrieren können.“

Mit hilfreichen Strategien den Alltag wieder bewältigen
In fünf Gruppensitzungen, Dauer etwa 75 Minuten, treffen sich die vier bis sechs Teilnehmer wöchentlich mit den Therapeuten. „MICHI orientiert sich an bewährten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Programmen.  An deren effektive Bausteine angelehnt haben wir ein eigenes Therapiekonzept erstellt. Es geht uns darum, dass die Jugendlichen hilfreiche Strategien lernen, die ihnen helfen, ihr Leben besser zu meistern. In unseren Sitzungen sollen die Teilnehmer wieder lernen, positive Dinge an sich und der Welt wahrzunehmen. Sie sollen wieder in der Lage sein, selbst aktiv zu werden, Probleme zu lösen und ein soziales Netzwerk aufzubauen bzw. zu erhalten. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass unser Training interaktiv abläuft, dass die Jugendlichen sich vieles selbst erarbeiten und alles ausprobieren. Dafür bekommen sie auch Hausaufgaben. In einer Auffrischungssitzung nach fünf Wochen sprechen wir dann darüber, wie es den Teilnehmern im Alltag ergangen ist“, erzählt Joana Straub und fügt hinzu: „Die Erfahrungsberichte der bisherigen Teilnehmer motivieren uns sehr, das Projekt weiter voranzutreiben, denn sie zeigen, dass die Jugendlichen wirklich von der Therapie profitiert haben – teilweise auch durch ganz einfache Tricks und Kniffe, die ihnen helfen, Probleme anders anzupacken oder sich einfach mal etwas Gutes zu tun.“

Zusammen ist man weniger allein
Dabei zeigt sich auch die Gruppen- im Vergleich zur Einzeltherapie als ein Vorteil des Konzepts. Dazu Dr. Nina Spröber: „Zum einen kann dadurch eine schnelle Behandlung angeboten werden. Zudem merken die Teilnehmer, dass es anderen genau so geht, wie ihnen – oder sogar noch schlechter. Für Jugendliche ist der Vergleich mit anderen sehr wichtig. In der Gruppe können sie sich gegenseitig unterstützen. Die soziale Isolation wird aufgehoben, die Jugendlichen können sich in vielen Bereichen Modell gelungener Bewältigung des Alltags sein.“

Weitere Informationen bei Joana Straub (M.Sc.-Psychologin)
Email: Joana.Straub@uniklinik-ulm.de
Tel.: 0731-500 62630

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Ulm vom 16.06.2011

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Heilpädagogik: „Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende!“ – Informationen für Pflegeeltern am 24.02. in Stuttgart

Posted on Januar 26, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende!“ heißt nach einem Zitat des Heilpädagogen Paul Moor der Titel des Kurses, den der PFAD-Mitgliedsverein Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. am Donnerstag, den 24.02. von 20 – 22.15 Uhr in den Räume des Vereins in der Schloßstraße 81 anbietet. Referentin Frau Christine Zimmermann, eine freiberufliche Heilpädagogin mit eigener Praxis, wird die spezialisierte Arbeit der Heilpädagogik vorstellen und das Berufsbild der Heilpädagogen/ innen erläutern:

Wie arbeitet diese Disziplin der Pädagogik, mit welchen Methoden arbeiten Heilpädagogen/innen, wann sind heilpädagogische Leistungen sinnvoll und wie können sie finanziert werden? Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind ausgebildet, Menschen mit Beeinträchtigungen Hilfen zur Erziehung, Bildung, Therapie, Begleitung und Integration anzubieten. Sie sind die Fachleute unter den sozialen Berufen, die in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe für und mit Menschen mit seelischen, körperlichen und geistigen Behinderungen tätig sind. Sie vermitteln als spezialisierte  Generalisten individuelle Lebenshilfen. (Auszug aus dem Berufsbild Heilpädagoge/in vom Berufsverband der Heilpädagogen BHP e.V.)

Es werden die wichtigsten Methoden aufgezeigt (z.B. heilpädagogische  Spieltherapie und Sandspiel, heilpädagogische Entwicklungsförderung, Rhythmik…) und auch die Arbeitsweise der Diagnostik mit heilpädagogischer Grundhaltung wird vorgestellt. Heilpädagogisches Handeln geschieht grundsätzlich auf der Basis der  Beziehungsgestaltung und der dialogischen Haltung. Was das konkret für die Arbeit mit dem Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen bedeutet, wird an diesem Abend deutlich gemacht.

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Fachkräfte-Seminar „Sandspieltherapie: Seelenbilder zum Anfassen“ am 18.02. in Vlotho

Posted on Januar 21, 2011. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Tagespflege | Schlagwörter: , |

Für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe bietet der Jugendhof Vlotho am 18.02. das Seminar „Sandspieltherapie: Seelenbilder zum Anfassen. Einführung in die Praxis mit Kindern“ an.

Das Therapeutische Sandspiel ist eine weltweit verbreitete, tiefenpsychologische Diagnostik- und Therapiemethode für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Spontan und ohne thematische Vorgabe entstehen dabei aus Sand, Wasser und einer großen Auswahl an Figuren kreative Bilder. Empfindungen, konflikthafte Erfahrungen, Probleme und Ängste werden so darstellbar. Auch Themen, die häufig nicht verbalisiert werden können, lassen sich auf diese Weise symbolisch in Szene setzen.

Das Therapeutische Sandspiel arbeitet non-verbal und wird zur Behandlung frühkindlicher Störungen und tief liegender traumatischer Verletzungen eingesetzt.

Als Teilnehmende(r) an dieser Veranstaltung erhalten Sie einen guten Einblick in die Möglichkeiten der Sandspiel-Therapie und lernen, im freien Prozess gestaltete Sandbilder als Ausdruck der Seele zu verstehen. Sie verfeinern Ihr Verständnis für unbewusste Konflikte von Kindern und Jugendlichen.

Das Seminar findet in der Praxis von Dr. Thomas Knappstein in Schwerte statt.

Informationsflyer

Anmeldung

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Interviewpartner für Studie zum Therapeutischen Reiten gesucht

Posted on November 10, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Die FAS-Ambulanz der Universitätsklinik Münster führt derzeit eine Studie zum therapeutischen Erfolgs des Therapeutischen Reitens („Reittherapie“) durch.

Die Ambulanz lädt alle Pflege- und Adoptiveltern, die bezüglich ihrer Kinder Erfahrungen mit dem Therapeutischen Reiten gemacht haben, zu einem telefonischen Kurzinterview ein. Sie wollen erfahren, welche Eindrücke die Eltern zum Nutzen des Therapeutischen Reitens gewonnen haben.

Alle Eltern können sich melden, unabhängig davon, aus welchem Grund die Reittherapie durchgeführt wurde.

Bitte wenden Sie sich an: Sophia Pellengahr per E-Mail: s.pellengahr@yahoo.de oder Tel: 0251/4816485

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Diplomarbeit „Ehemalige Kinderdorfkinder und ihre Einstellung zur Therapie“

Posted on November 6, 2010. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie AGSP (GbR) wurde die Diplomarbeit „Ehemalige Kinderdorfkinder und ihre Einstellung zur Therapie – eine qualitative Studie“ von Astrid Hinzmann  veröffentlicht. Sie wurde im Januar 2010 im Studiengang Psychologie der Universität Hamburg eingereicht.

nähere Informationen

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„Hilfe für traumatisierte Pflegekinder – Therapie?“ am 10.11. in Bremen

Posted on Oktober 13, 2010. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Mittwoch, den 10.11. hält Dipl. Psychologin Sabine Müller für die Pflegekinder in Bremen gGmbH in der Zeit von 19 bis 21.15 Uhr eine Fortbildung zum Thema „Hilfe für traumatisierte Pflegekinder – Therapie?“ ab.

Viele Pflegekinder haben traumatische Erfahrungen erlitten wie beispielsweise Vernachlässigung, Trennungen, Misshandlung oder sexuellen Missbrauch. Oft reicht der Halt, den eine liebevolle Pflegefamilie bietet, nicht aus, damit das Kind traumatische Erfahrungen verarbeiten kann. Damit stellt sich die Frage, ob eine Therapie sinnvoll ist. Der Traumatherapie kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

In diesem Kurs werden folgende Fragen besprochen:

  • Was ist Traumatherapie?
  • Wie läuft eine Therapie ab?
  • Wann ist eine Traumatherapie angezeigt?
  • Wie werden die Pflegeeltern einbezogen?
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PFAD-Fachtagung: „Hilfreiche Signale senden – Weichenstellung für die Eigensteuerung des Pflege- und Adoptivkindes“ am 06.11. in Hamburg

Posted on Oktober 5, 2010. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 06.11. findet die jährliche Fachtagung des PFAD Landesverbandes Hamburg, Freunde der Kinder e.V., mit dem Thema „Hilfreiche Signale senden – Weichenstellung für die Eigensteuerung des Pflege- und Adoptivkindes“ statt.

Am Vormittag referiert der Diplom-Psychologe und Lehrtherapeut für Verhaltenstherapie Dr. Fritz Jansen über die praktische Hilfe durch das Konzept von IntraActPlus.

Am Nachmittag beschäftigen sich Arbeitsgruppen mit den Themen:

  • Verhalten in schwierigen Erziehungssituationen
  • Die Eigensteuerung des Kindes im Alltag stärken!
  • Körpersprache in der Erziehung

Anmeldeschluss ist der 30.10.

Nähere Informationen

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Fachtagung „Kindheit und Trauma“ am 17.11. in Menden

Posted on Oktober 2, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am 17.11.2010 findet die 4. Fachtagung der Ev. Jugendhilfe Menden auf der Wilhelmshöhe in Menden statt.

Folgende Referenten und Vorträge sind geplant:

  • Dr. med. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Psychotherapie
    Verlorene Sicherheit – Das traumatisierte Kind aus psychiatrischer und dynamischer Sicht
  • Alexander Korittko, Dipl.-Sozialarbeiter, Paar- und Familientherapeut, Systemischer Lehrtherapeut, Trauma- und EMDR-Therapeut
    Systemisch orientierte Traumatherapie mit Pflegekindern und –eltern
  • Jochen Uttendörfer, Dipl.-Psychologe, Ausbildung in systemischer Supervision, Traumazentrierte Psychotherapie, Familientherapie, EMDR
    Traumazentrierte Pädagogik – Eine Pädagogik des sicheren Ortes
  • Thomas Hensel, Dipl.-Psychologe, Kinder- und Jugendlichentherapeut, Mitbegründer des Kinder Trauma Institutes in Offenburg
    Traumafokussierte Psychotherapie mit Jugendlichen mit Störungen des Sozialverhaltens

Anmeldungen sind nur auf der Warteliste möglich.

weitere Informationen und Anmeldung

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Seminar „Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben“ am 27.10. in Vlotho

Posted on August 28, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Nordrhein-Westfalen | Schlagwörter: , , , |

Für Supervisorinnen und Supervisoren, Therapeutinnen und Therapeuten, Mitarbeitende und selbstständig Tätige aus sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern bietet das Landesjugendamt Westfalen in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Supervision am 27.10. in Vlotho ein Seminar über „Beratungshilfen für Eltern, deren Kinder im Heim/in einer Pflegefamilie leben„.

nähere Informationen

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Sachsen-Anhalt: Fortbildungsreihe „Beratung – Therapie – Supervision im Kontext Pflegefamilie“

Posted on Juli 9, 2010. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt (FZP) hat ein Konzept zur Beratung und Therapie in Pflegefamilien entwickelt. Es bietet Beratern und Therapeuten die Möglichkeit zur Spezialisierung für diese besondere Aufgabe. Die Qualifizierung befähigt sie, für Pflegefamilien professionelle und feldkompetente Beratungskonzepte zu entwerfen und Therapie in Pflegefamilien zu leisten.

Die Fortbildungsreihe beginnt am 27.08. und findet in Bernburg statt.
Anmeldungen werden bis zum 06.08. entgegengenommen.

Informationsflyer

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Fachtagung „Wenn ehemalige Heimkinder zu uns in die Beratung kommen – Was müssen oder sollten wir wissen?“ am 30.11.-01.12. in Berlin

Posted on September 21, 2009. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik | Schlagwörter: , |

Seit März 2009 ist das Projekt Geschäftsführung Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren bei der AGJ angesiedelt.
Das Projekt ist sowohl organisatorisch für die Arbeit des Runden Tisches (Geschäftsstelle) wie auch als Infostelle für die Anliegen der ehemaligen Heimkinder verantwortlich.

Im Rahmen der Arbeit der Infostelle des Projektes findet eine Fachtagung für Fachkräfte, die Beratungs- und Unterstützungsarbeit leisten, zum Thema „Wenn ehemalige Heimkinder zu uns in die Beratung kommen – Was müssen oder sollten wir wissen?“ vom 30. November bis 01. Dezember 2009 im Logenhaus in Berlin statt.

Anmeldeschluss ist der 13. 11.09.

Veranstaltungsflyer und Anmeldung

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Wie man Jugendlichen mit depressiv erkrankten Eltern helfen kann

Posted on Juni 23, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Verhaltenstherapie kann verhindern, dass bei Jugendlichen mit depressiven Eltern die Krankheit ebenfalls ausbricht. „Kinder, deren Eltern unter Depressionen leiden, haben ein 2- bis 3-fach höheres Risiko, ebenfalls depressiv zu erkranken. Eine neue Untersuchung zeigt, dass kognitive Verhaltenstherapie den Ausbruch der Erkrankung bei diesen Jugendlichen verhindern kann, allerdings nur, wenn die Eltern aktuell nicht erkrankt sind“, berichtet Dr. Maik Herberhold, Vorsitzender des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) und bezieht sich dabei auf eine Studie von Forschern um Judy Garber von der Vanderbilt Universität in Nashville, USA. Die Arbeit wurde in der amerikanischen Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht.

Untersucht wurden 316 Heranwachsende im Alter von 13 bis 17 Jahren, die eine depressive Episode hinter sich hatten oder depressive Symptome zeigten. Je ein Elternteil litt entweder aktuell oder in der Vergangenheit an einer Depression. Eine Hälfte der Studienteilnehmer nahm an einer kognitiven Verhaltenstherapie teil. „In regelmäßigen Gruppentreffen mit 3 bis 10 anderen Patienten lernten die Teenager unter der Anleitung eines Therapeuten, wie sie negative Gedanken erkennen und ihre Auslöser vermeiden können“, erklärt Dr. Herberhold „Mit dieser Behandlung gelang es, die Zahl der depressiven Verstimmungen zu senken: Während von der Gruppe ohne therapeutische Unterstützung 32,7% mindestens einmal erkrankten, waren es in der Gruppe mit Verhaltenstherapie nur 21,4%.

Besonders erfolgreich war die Prävention bei Jugendlichen, deren Eltern im Moment keine depressive Phase durchlebten. „In dieser Gruppe lag der Anteil erkrankter Jugendlicher nach der Verhaltenstherapie bei 11,7%, während ohne therapeutische Intervention 40,5% der Studienteilnehmer depressive Symptome zeigten. Für diejenigen Jugendlichen, bei denen ein Elternteil eine depressive Phase durchmachte, konnten die Therapeuten jedoch keine Verbesserung für die Jugendlichen erreichen“, erläutert der Kinder- und Jugendpsychiater.

Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung präventiver therapeutischer Maßnahmen bei Jugendlichen, die aufgrund depressiver Vorerkrankungen ihrer Eltern ein erhöhtes Risiko haben, selbst eine Depression zu entwickeln“, erklärt der BKJPP-Vorsitzende. „Durchleben die Eltern aktuell eine depressive Phase, ist es nicht für sie selbst, sondern auch für die Kinder sehr wichtig, dass sie ihre Depression durch eine Psychotherapie in den Griff bekommen. In für die Familie schwierigen Lebenssituationen sollten Eltern nicht zögern, mit dem Kind gemeinsam die Hilfe eines Kinder- und Jugendpsychiaters in Anspruch zu nehmen.

Quelle: Meldung von Neurologen und Psychiater im Netz vom 19.06.2009

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Bayern: Ärzte verschreiben deutlich weniger Ergotherapien

Posted on April 11, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Bayerische Ärzte haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Ergotherapie verschrieben als in den Vorjahren. Diese Aussage trifft der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE), der unter seinen bayerischen Mitgliedern eine entsprechende Umfrage durchgeführt hat. Hintergrund der zögerlichen Verschreibung sei oft die Furcht der Ärzte vor Regressen, schätzt Yvonne Görmar, Referentin für Praxisangelegenheiten beim DVE.

zum Artikel in Mainpost vom 10.04.09

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Buchtipp: „Kinder – Körper – Kinderschutz. Das Verständnis des Körpererlebens von Kindern für die Arbeit im Kinderschutz“

Posted on Dezember 3, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die Kinderschutz-Zentren sind Herausgeber des Fachbuchs „Kinder – Körper – Kinderschutz. Das Verständnis des Körpererlebens von Kindern für die Arbeit im Kinderschutz“

Beiträge:

  • Nicole Gäbler: Zurück zu den körpernahen Sinnen – Erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie mit Kindern
  • Dr. med. Dieter Stösser: Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen – Warum verletzen/zerstören Jugendliche ihren Körper?
  • Prof. Dr. Anke Abraham: Der Körper in der pädagogischen Arbeit
  • Prof. Dr. Roland Schleiffer: Körper und Kommunikation
  • Prof. Heinz Deuser/Karin Kirschmann: Die Arbeit am Tonfeld® – ReGenerierungen im Handlungsprozess
  • Ulrich Sollmann: Körperkontakt und Beziehung in Beratung/Therapie
  • Stefanie Thiede-Moralejo: Wenn die Gewalt seit Generationen um sich schlägt… – Gewaltkreisläufe
  • Steffi Stork/Silke Büttner: Vernachlässigung und Körperarbeit – Auswirkungen im frühkindlichen Bereich

Zur Bestellseite

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Verhaltenstherapie und Medikamente lindern Angststörungen bei Kindern

Posted on November 29, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Sowohl die kognitive Verhaltenstherapie als auch medikamentöse Therapie sind wirksame Möglichkeiten zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen.
Am effektivsten ist dabei eine Kombination beider Behandlungsansätze.

Nähere Informationen bei Neurologen und Psychiater im Netz: Meldung vom 27.11.08

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ZSTB-Themenheft „Systemische Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on August 29, 2008. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Thema der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung ist „Systemische Kinder- und Jugendhilfe“. Das Heft ist herausgegeben von DGSF-Vorstandsmitglied Michaela Herchenhan.

Die Aufsätze:

  • Rüdiger Beinroth & Klaus-Peter Langner:
    Zu den Erwartungen der Öffentlichkeit an die Jugendhilfe, Kindervernachlässigung, Kindesmisshandlung, Kindersmissbrauch und Kindestötung zu verhindern
  • Gerlinde Fischer & Gisal Wnuk-Gette:
    Systemische Familienschulen als Lebensschule für Eltern und Kinder
  • Matthias Ochs:
    Kooperation und Partizipation als Kernprozesse in der Jugendhilfe- systemische Folgerungen aus JULE; JES; EVAS und Co
  • Birgit Averbeck & Björn Hermans:
    Vom Wagnis der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Bernd Drägestein:
    Jungen und ihre SozialisationsagentInnen oder die Konstruktion der Wirklichkeit
  • Evelyn Damm & Michael Delorette:
    Reflexionen über: Familientherapie am Küchentisch. Systemische Co-Beratung im Kontext der ambulanten erzieherischen Hilfe

Einzelhefte können beim Verlag bestellt werden.

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Buch-Tipp: Förderung der kindlichen Erzählfähigkeit

Posted on August 28, 2008. Filed under: Adoptivfamilie, Erziehungsstellen, Gesundheit, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Förderung der kindlichen Erzählfähigkeit
Geschichten erzählen mit Übungen und Spielen

Störungen der Erzählfähigkeit nehmen – wie alle Sprachentwicklungsstörungen – immer mehr zu. Handelt es sich um eine leichte Verzögerung, kann im Kindergarten oder Elternhaus nach den beschriebenen Möglichkeiten der allgemeinen Förderung vorgegangen werden. Für die Behandlung von komplexeren Störungen durch Sprachtherapeuten und Logopäden liegt hier ein therapieimmanentes informelles Diagnoseverfahren vor.

Die therapeutischen Spiele mit ausführlichen Anleitungen und Kopiervorlagen erleichtern eine strukturierte Therapie. Dieses Buch eignet sich für alle, die mit Kindern zu tun haben: Sprachtherapeuten, Logopäden, Lehrer, Kindergärtnerinnen und Eltern.

Bestellmöglichkeit beim Verlag Schulz-Kirchner

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