„Trauma und Resilienz – Die Widerstandskraft traumatisierter Pflegekinder fördern“ am 05.05. in Bremen

Posted on April 13, 2014. Filed under: Bremen, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

In der PiB-Pflegeelternschule wird Margarete Udolf am 05.05. über das Thema „Trauma und Resilienz – Die Widerstandskraft traumatisierter Pflegekinder fördern“ referieren.

Viele Kinder, die Gewalt erlebt haben können sich positiv entwickeln – trotz widriger Umstände. Sie verfügen über eine innere Widerstandskraft, die es ihnen ermöglicht, sich nicht aufzugeben, sondern für Zukünftiges offen zu bleiben. Vor dem Hintergrund neuester psychotraumatologischer Untersuchungen zu Resilienz befasst sich der Vortrag mit der Frage, wie die Widerstandskraft traumatisierter und schwer belasteter Pflegekinder gestärkt werden kann. Es werden hilfreiche Arbeitsweisen erörtert, die es den Betroffenen ermöglichen, einen Zugang zu ihren Ressourcen und ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln.

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ am 17.05. in Merzig

Posted on April 4, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Saarland, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes lädt am 17.05. in Kooperation mit dem Kreisjugendamt des Landkreises Merzig-Wadern zu einem Seminar mit Hildegard Niestroj ein. Sie wird zum Thema „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ referieren.

Traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie erschweren den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie. Die lang anhaltenden Auswirkungen der frühkindlichen Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen für die Pflegefamilie werden besprochen, im Mittelpunkt des Seminares stehen jedoch viele Beispiele aus der Praxis und dem Alltag in der Pflegefamilie. Unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes werden unterstützende Hilfen erläutert und diskutiert.

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“Therapie und Beratung mit traumatisierten Kindern” am 26.03. in Hamburg

Posted on Februar 27, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hamburg, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 26.03. bietet Fortschritte Hamburg eine Fortbildung zum Thema “Therapie und Beratung mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – therapeutische Prozesse im Spannungsfeld zwischen (Herkunfts)familie, Jugendhilfe/Gericht und persönlicher Entwicklung” mit Katja Paternoga in Hamburg an.

Zielgruppe sind therapeutische, pädagogische und medizinische Fachkräfte, wie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendtherapeutinnen und Therapeuten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Jugendämtern und Jugendhilfe, Ärztinnen und Ärzte, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, psychosoziale Beraterinnen und Berater, (psychotherapeutische) Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und Fachkräfte aus ähnlichen Berufsgruppen.

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Weiterbildung „Fachpädagoge/Fachpädagogin für Psychotraumatologie“

Posted on Februar 18, 2014. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 08./09. Mai 2014 beginnt eine neue Weiterbildung des Zentrums für Trauma- und Konfliktmanagement (ZTK) GmbH aus Köln. In der Zeit von Mai 2014 bis Januar 2015 werden insgesamt 7 Ausbildungsmodule stattfinden.

Das zertifizierte Curriculum „FachpädagogIn für Psychotraumatologie“ richtet sich an Fachkräfte aus den pädagogischen Disziplinen, die in ihrem Arbeitsbereich mit psychisch traumatisierten Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind (Erzieher, Lehrer, Schulpsychologen, Diplompädagogen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen). Eine Teilnahme ist auch für weitere Fachkräfte empfehlenswert (z.B. Krankenschwestern, Hebammen, Pflegeeltern).

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„Identitätsbildung” am 22.02. in Lüneburg

Posted on Dezember 6, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

In Lüneburg wird Dipl.-Psychologe Martin Janning am 22.02. für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit Eltern helfen Eltern e.V, Lüneburg zum Thema „Identitätsbildung” referieren.

Wo komme ich her? Wo will ich hin? Wer bin ich? Traumatische Erfahrungen, der Ursprung im Herkunftssystem als auch Entscheidungen der Herkunftseltern beeinflussen die Identitätsentwicklung des Adoptiv- und Pflegekindes. Alltägliche Unterstützungen und Chancen in der neuen Familie werden aus Sicht des Kindes und mit konkreten Beispielen ebenso erörtert, wie die Bedeutung der Kraft einfühlsamen Verstehens.

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„Wie kann Traumapädagogik betroffenen Kindern helfen?“ am 11.12. in Hamburg

Posted on Oktober 27, 2013. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

„Wie kann Traumapädagogik betroffenen Kindern helfen?„, dieser Frage geht  Jessika Distelmeyer am 11.12. in Hamburg nach. Veranstalter des Kurses ist PFIFF.

An diesem Abend werden die Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen der traumasensiblen Pädagogik und pädagogischen Begleitung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen vermittelt. Die wichtigsten Grundsätze und notwendigen Fähigkeiten werden vorgestellt und im Hinblick auf eine Anwendung in der praktischen Begleitung diskutiert.

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„Traum-Kind-Schule: Trauma und das Problem, aus Erfahrungen zu lernen“ am 23.11. in Düsseldorf

Posted on Oktober 23, 2013. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Pflege- und Adoptiveltern NRW e.V. und die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes starten eine dreiteilige Seminarreihe zum Thema „Pflegekind und Schule“.

Beginnen wird die Reihe mit dem Tagesseminar „Traum-Kind-Schule: Trauma und das Problem, aus Erfahrungen zu lernen“ mit Dipl. Psych. Monika Dreiner am 23.11. in Düsseldorf.

Die Referentin erläutert anhand physiologischer Grundlagen des Lernens, welchen Einfluss traumatisierende Erfahrungen auf das Lernen – vornehmlich in der Schule – hat. Dabei geht sie u. a. auf die neuropsychologischen Zusammenhänge, charakterisierende Kennzeichen von Traumatas, resultierende Entwicklungsverzögerungen und / oder Verhaltensauffälligkeiten sowie Möglichkeiten, das Trauma zu bewältigen und Bedingungen, die dem Kind das Lernen erleichtern.

Die Seminarreihe wird in Köln (Frühjahr 2014) und Bonn (Herbst 2014) mit den Referenten Dr. Alheidis von Studnitz und Heinzjürgen Ertmer fortgesetzt.

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Weiterbildung zur traumapädagogischen Beraterin / zum traumapädagogischen Berater

Posted on Oktober 20, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

2014 beginnt eine Weiterbildung zur traumapädagogischen Beraterin / zum traumapädagogischen Berater beim Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. in Frankfurt/Main.

Sie ist gedacht für Fachkräfte der Pflegekinderdienste und Beraterinnen von Pflege- und Erziehungsstellen. Die findet in Kooperation mit dem Zentrum für Traumapädagogik Hanau statt und ist angelehnt an die Qualitätsstandards von BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft für Traumapädagogik) und DeGPT (Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie).

Die Ausbildung besteht aus fünf Modulen. Sie beinhaltet die Vermittlung theoretischer Grundlagen, die Diskussion aktueller Forschungserkenntnisse und die Erarbeitung von Haltungen und Methoden zur praktischen Umsetzung im beruflichen Alltag. Anforderungen an den institutionellen Rahmen und die Organisationsstruktur werden erarbeitet.

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„Möglichkeiten der Traumapädagogik im Pflege- und Adoptivfamilienalltag“ am 02.11. in Seligenstadt

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wundertüte – Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Stadt und Kreis Offenbach e.V. hat Heike Karau eingeladen am 02.11. in Seligenstadt zum Thema „Möglichkeiten der Traumapädagogik im Pflege- und Adoptivfamilienalltag“ zu referieren.

Veranstaltungsflyer

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„Wenn die Schule nicht wäre“ am 30.11. in Ravensburg

Posted on Oktober 16, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , , , |

„Wenn die Schule nicht wäre, ginge es uns gut!“ Was für viele Familien gilt, betrifft Pflege- und Adoptivfamilien häufiger und extremer. Referentin Dr. Henrike Härter geht diesem Thema am 30.11. in Ravensburg nach.

Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern und Pflegeeltern e.V. Ravensburg.

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„Pädagogischer Umgang mit traumatisierten Kleinkindern“ am 30.11. in Vlotho

Posted on Oktober 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dipl.-Psychologin Dorothea Weinberg referiert bei einem Seminartag für Erzieher/innen und Pflegeeltern des LWL Landesjugendamtes Westfalen am 30.11. im LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho zum Thema „Pädagogischer Umgang mit traumatisierten Kleinkindern„.

Die Reaktion von seelisch verletzten Kindern auf Verwahrlosung, Vereinsamung, Angst, Schmerzen und Gewalt oder Missbrauch sind Überlebensmechanismen, die das ganze weitere Leben diktieren: Von Überanpassung über charmante Strahlekinder, Rückzug und Erstarrung bis hin zu aggressiven Durchbrüchen und Selbstschädigungen ist alles möglich. Und nichts entspricht dem, was wir für normal und gut halten.

Was bedeutet das für die Erziehungs- und Pflegepersonen und welche Umgangsweisen sind hilfreich? Was tun, wenn man an Grenzen stößt? Der Workshop soll dazu Anregungen und Übungen anbieten.

Obwohl die Sehnsucht nach pädagogischen Konzepten riesig ist, gibt es sie nicht. Die Erfahrung zeigt, dass viel Fachwissen, Erkennen von sich anbahnenden Aggressionsdurchbrüchen, innerliches „Zurücktreten“ und Selbstfürsorge für sich selbst den Erwachsenen entscheidend helfen können. Um diese Haltung aufzubauen, wird das Seminar auch Selbsterfahrungsanteile und Übungen umfassen.

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Buch-Tipp: „Psychotherapie mit komplex traumatisierten Kindern: Behandlung von Bindungs- und Gewalttraumata der frühen Kindheit“

Posted on Oktober 12, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Juni 2013 erschien „Psychotherapie mit komplex traumatisierten Kindern: Behandlung von Bindungs- und Gewalttraumata der frühen Kindheit“ der Dipl.-Psychologin Dorothea Weinberg.

Verlagsinfo:
Unerlässliche Hilfe für schwer geschädigte Kinder

Können früh und schwer traumatisierte Kinder dennoch eine gute Entwicklung nehmen? Die erfahrene Kinderpsychotherapeutin Dorothea Weinberg zeigt an vielen Fallbeispielen: Unter sehr positiven Umständen und mit genauer Kenntnis der erprobten und in jede Kindertherapie integrierbaren »traumabezogenen Spieltherapie« kann dies gelingen.

Das Buch – erklärt anschaulich Regeln und Vorgehensweisen der traumabezogenen Spieltherapie; – macht die Arbeit an Bindungs- und Gewaltschäden im Therapieverlauf deutlich; – vermittelt die neuesten neurophysiologischen Erkenntnisse.

Zielgruppe sind KindertherapeutInnen, KinderärztInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und HeilpädagogInnen.

Klett-Cotta Verlag, Leben Lernen 233, 2. Aufl. 2013, 240 Seiten, broschiert, ISBN: 978-3-608-89101-0

 

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„Traumatisierung
 und die Kraft der Seele“ am 23.11. in Freudenstadt

Posted on Oktober 10, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Warum gehen manche Pflegekinder so leicht durchs Leben, andere scheitern an allen „Ecken und Enden? Dieser Fragestellung geht Referentin Ulrike Bauer im Seminar „Traumatisierung
 und die Kraft der Seele“ am 23.11. in Freudenstadt nach. Veranstalter ist die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit der KiAP Ortsgruppe Freudenstadt und KiAP Baden-Württemberg e.V.

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„Fachtag Traumapädagogik“ am 19.11. in Frankfurt/Main

Posted on Oktober 8, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 19.11. bietet die IGfH in Kooperation mit dem Zentrum für Traumapädagogik Hanau in Frankfurt/Main für Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe einen „Fachtag Traumapädagogik“ unter dem Titel „Traumapädagogik als Pädagogik der Selbstbemächtigung von jungen Menschen“ an.

Traumapädagogik ist eine pädagogische Bewegung, die auf Notwendigkeiten im Alltag reagiert und in der pädagogischen Praxis entstanden ist. Pädagoginnen und Pädagogen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe und Pflegeeltern leisten einen Hauptanteil der Traumaarbeit. Zentrales Element der Traumapädagogik ist die Haltung der erwachsenen Bezugspersonen gegenüber den lebensgeschichtlich belasteten Mädchen und Jungen.

Traumabearbeitung bedeutet vorrangig Selbstbemächtigung der Kinder und Jugendlichen in sozialen Beziehungen. Es geht vor allem darum, Heranwachsenden auch in den Hilfen zur Erziehung Grundlagen zum Selbstverstehen an die Hand zu geben, denn dies ist eine wichtige Voraussetzung für Selbstakzeptanz und Selbstregulation als Bestandteile der Pädagogik der Selbstbemächtigung. Traumapädagogik ist also mehr als Traumaexposition im klassischen therapeutischen Rahmen und darf keine entmündigende Therapeutisierung der Pädagogik bedeuten.

Die Fachtagung wirft in Form von Vorträgen, Workshops und Arbeitsgruppen einen Blick auf den Stand der Entwicklung von pädagogischen Konzepten zur Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in den verschiedenen Arbeitsfeldern – insbesondere den Hilfen zur Erziehung –, beschäftigt sich mit den konkreten praxisnahen Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe und versucht zu bestimmen, wie traumatisierte Kinder und Jugendliche ein Mehr an Selbstbestimmung, Autonomie und Lebensregie erstreiten können.

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„Möglichkeiten der Traumapädagogik im Pflege- und Adoptivfamilienalltag“ am 02.11. in Seligenstadt

Posted on September 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wundertüte, Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Stadt und Kreis Offenbach e.V. veranstaltet am 02.11. in Seligenstadt das Seminar „Möglichkeiten der Traumapädagogik im Pflege- und Adoptivfamilienalltag„.

Davon ausgehend, dass sich die Folgen von frühen Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen auch in ihrem Alltag zeigen, sind Pflegeeltern tagtäglich damit konfrontiert. Gleichzeitig sind die Erwachsenen (auf)- gefordert, die Verhaltensweisen der Kinder unter diesem Aspekt zu verstehen und ihnen neue, gute (Bindungs-) Erfahrungen anzubieten.

Die Veranstaltung, zu der Frau Heike Karau vom Zentrum für Traumapädagogik aus Hanau eingeladen ist, soll dazu beitragen, die Schwierigkeiten der Kinder einzuordnen und zu verstehen. Es werden einige grundlegende und hilfreiche Kenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt. Traumapädagogische Möglichkeiten zum Umgang mit den Kindern und Jugendlichen werden vorgestellt.
Die Erfahrungen und die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei mit eingebunden.

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„Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 21.09. in Achim

Posted on August 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bremen, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem „Umgang mit auffälligen, schwierigen und/oder traumatisierten Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ widmet sich eine Fortbildung des Ortsvereins PIVKE-Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden e.V. am 21.09. in Achim. Referentin wird Hildegard Niestroj sein.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellungen und Förderungen in der Pflegefamilie. In diesem Seminar werden die Ursachen und Auswirkungen für diese Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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„Trauma und Traumafolgestörungen“ am 14.09. in Berlin

Posted on August 1, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Berlin, Bewerber, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 14.09. bietet der Aktivverbund Berlin e.V. ein Ganztagesseminar für Pflegeeltern, Fachkräfte der Jugendhilfe und Studenten an, das sich mit „Trauma und Traumafolgestörungen“ beschäftigen wird. Babei wird es um das Erkennen und Verstehen von Traumata und Traumafolgestörungen sowie die Entwicklung von adäquaten, zielgerichteten und
kompetenten Umgangsformen gehen.

Als Referent konnte der bundesweit tätige Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotraumatologie Naiel Arafat gewonnen werden.

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PAKT 2013: „Übertragung traumatischer Bindungs- und Beziehungserfahrungen“ am 21.09. in Watzenborn-Steinberg

Posted on Juli 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Der Pflege- und Adoptivfamilien Landesverband Hessen e.V. veranstaltet in Kooperation mit seinem Ortsverein in Gießen am 21.09. den Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag (PAKT 2013) in Watzenborn-Steinberg.

Oliver Hardenberg wird zum Thema „Übertragung traumatischer Bindungs- und Beziehungserfahrungen“ referieren.

Anmeldungen sind bis zum 01.09.2013 möglich.

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Internationale Konferenz “Bindung und Sucht” am 12.-13.10. in München

Posted on Juli 14, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , |

Am 12./13.10. findet in München die 12. Internationale Konferenz “Bindung und Psychosomatik“ statt. Veranstalter ist PD Dr. med. Karl Heinz Brisch in Kooperation mit der LMU München.

Am 11.10. wird eine Vorkonferenz zum Thema “Stationäre Intensiv-Psychotherapie von psychosomatisch kranken, früh traumatisierten Kindern und Eltern” mit Karl Heinz Brisch abgehalten.

Veranstaltungsflyer

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„Trauma – Erkennen und verstehen“ am 02.-04.09. in Frankfurt/Main

Posted on Juli 12, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 02.-04.09. findet der Kurs „Trauma – Erkennen und verstehen“ des Paritätischen Bildungswerks in Frankfurt am Main statt. Er soll Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen und Beratungsstellen, Kitas und Horten und alle am Thema Interessierten sensibilisieren für die Vermittlung von Basiswissen zu psychischen Traumata. Wie enstehen sie, wie kann man sie erkennen, was sind die Folgen für die Lebensplanung?

Anmeldeschluss ist der 01.08.

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24. Hamburger Pflegeelterntag am 07.09.

Posted on Juli 7, 2013. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das Immunsystem der Seele stärken: Trauma und Resilienz bei Pflegekindern” lautet das Hauptthema des 24. Hamburger Pflegeelterntages am 07.09. im Rauhen Haus in Hamburg.

Hauptreferentin wird Corinna Scherwath sein, die Leiterin des Pädagogisch-therapeutischen Fachzentrums in Hamburg. Sozialsenator Detlef Scheele hat ein Grußwort an die Gäste zugesagt.

Am Nachmittag werden Arbeitsgruppen angeboten zu den Themen:

  • Was Kinder stark macht
  • Pflegeelternrat – Herausforderung und Chance
  • Pflegeeltern und Vormundschaft
  • „Ich schaff‘ das schon!“
  • Was tun unsere Kinder eigentlich im Internet?

Veranstaltungsflyer

 

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„Traumatisiert – Bedeutung und Folgen bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 01.06. in Hilden

Posted on Mai 15, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PAN Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung in Hilden am 01.06. den Fachtag „Traumatisiert – Bedeutung und Folgen bei Pflege- und Adoptivkindern„. Er wird von 9.30 bis 16 Uhr in der Evangelischen Erwachsenenbildung in Hilden stattfinden.

Christoph Malter wird über „Entwicklungsmöglichkeiten für traumatisierte/verwahrloste Kinder und Bedingungen in der Pflegefamilie“ referieren.

Rechtsanwalt Steffen Sieferts Vortrag wird sich mit der Frage „In welcher Form wird das Thema von der Rechtsprechung aufgegriffen und berücksichtigt“ befassen.

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Noch Plätze frei: „Traumatischer Stress in Familien und mögliche Lösungswege“ am 20.04. in Nürnberg

Posted on April 11, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Bei der Fortbildung „Traumatischer Stress in Familien und mögliche Lösungswege“ des Pflegekinderdienstes der Rummelsberger gGmbH am Samstag, den 20. April 2013 von 10 – 17 Uhr im Südstadtforum Nürnberg sind noch einige Plätze für Kurzentschlossene frei. Referent wird Dipl. Psych. Karl Heinz Pleyer sein.

Veranstaltungsflyer

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PAN-Seminare im April in Düsseldorf

Posted on April 5, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , , , |

PAN Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. bietet Ende April in seiner Geschäftsstelle in Düsseldorf zwei interessante Seminare an:

  • 20.04.0213
    Was traumatisierte Kinder uns über Leid, Liebe und Heilung lehren können“ mit Referentin Sylvia Brand
  • 27.04.2013
    Recht“ 

    • Teil 1 „Basiswissen rund ums Pflegekind“ mit Fachanwältin Claudia Marquardt
    • Teil 2 „Erbrecht – rund ums Pflegekind“ mit Rechtsanwalt Wolfgang Bröcker

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Fachtag „Auf der Suche nach dem realen sicheren Ort“ am 26./27.04. in Köln

Posted on März 25, 2013. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Kind & Lebenswelt e.V. lädt am 26./27.04. nach Köln zu einem Fachtag /Vernetzungstreffen Traumapädagogik zum Thema „Auf der Suche nach dem realen sicheren Ort“ ein.

Kenntnisse von Traumafolgen und deren Bewältigung sind nicht nur im therapeutischen Arbeitsfeld unverzichtbar. Auch die pädagogischen Professionen sowie die im pflegerischen Bereich arbeitenden Menschen profitieren von fachspezifischen Kenntnissen zum Thema Psychotrauma.

Aus diesem Grund bilden die Mitglieder des Vereins seit einigen Jahren zum Fachpädagogen für Psychotraumatologie aus. Diese curriculare Weiterbildung soll durch regelmäßige Fachtage ergänzt und erweitert werden.

Mit diesem ersten Fachtag möchte Kind & Lebenswelt e.V. auf die psychosozialen Belastungen focussieren, die die Entwicklungsprozesse der Kinder massiv beeinträchtigen können und oftmals eine Herausnahme der Kinder aus ihrer Herkunftsfamilie und eine anschließende Fremdunterbringung erfordern.

Zielgruppe sind Personen, die in einem pädagogischen Beruf tätig sind, in der stationären Jugendhilfe, im Pflegekinderdienst, in der Schule, als Ergo- oder Logotherapeutin traumatisierten Kindern begegnen, bzw. in ähnlichen Berufsfeldern arbeiten.

Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

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„Lebensalltag mit traumatisierten Kindern“ am 20.04. in Augsburg

Posted on März 20, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Bewerber, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Zum „Lebensalltag mit traumatisierten Kindern“ referiert die Diplom-Psychologin, Psych. Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Autorin Irmela Wiemann am Samstag, den 20.04.

Kinder sind als werdende Menschen von traumatischen Ereignissen stärker beeinträchtigt als Erwachsene, weil ihre Gehirn- und ihre Ichstrukturen noch nicht ausgereift sind. Mit dem Begriff Trauma ist nicht das Ereignis selbst gemeint, von dem ein Mensch überwältigt wird, sondern die Verwundung, die physiologisch im Körper und im Nervensystem des Menschen gespeichert worden ist. Es gibt ein ganzes Repertoire von Folgestörungen nach Traumatisierungen. Zahlreiche Verhaltensauffälligkeiten aber auch Albträume, nächtliches Schreien gehören dazu. Manchmal genügen geringfügige Auslöser (Geruch, Geräusche, Empfindungen), um extreme Reaktionen, wie z.B. heftige Panik, Erstarren oder überschießende Aggression auszulösen.
Was sollte ich vermeiden, was kann dem Kind helfen? Wie kann ich als Bezugsperson die Auffälligkeiten eines traumatisierten Kindes besser verstehen und innerlich sicherer werden? Wie können die Kinder und Jugendlichen gestärkt und stabilisiert werden, wie ihre Selbstheilungskräfte entfaltet werden? Wann benötigt das Kind zusätzlich fachliche Hilfe und wer sollte sie durchführen?
Das Einbringen eigener Beispiele und Fragen ist erwünscht.

Gebühr: 15 € für PFAD-Mitglieder, 25 € für Nichtmitglieder

Nähere Informationen über die Geschäftsstelle von PFAD für Kinder Augsburg (Montag und Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr):
Tel.: 0821 / 43 83 10, E-Mail: info@pfad-augsburg.de

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„Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ am 22.04. in Dresden

Posted on März 18, 2013. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 22.04. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit der Pflegeelternberatungsstelle des Diakonischen Werkes – Stadtmission Dresden e.V. das Tagesseminar „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ in Dresden ab. Als Referentin ist Hildegard Niestroj eingeladen.

Traumatische Erfahrungen des Kindes in seiner Herkunftsfamilie erschweren den Integrationsprozess in seine Pflegefamilie. In dem Seminar werden die lang anhaltenden Auswirkungen der frühkindlichen Traumatisierung und die daraus resultierenden Belastungen für die Pflegefamilie besprochen. Viele Beispiele aus der Praxis sollen unter Berücksichtigung der Sicht des Kindes unterstützende Hilfen für den Alltag geben.

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„Geistige Behinderung oder Trauma?“ am 08.06. in Arnsberg

Posted on März 8, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Soz.-Päd. Tanja Kessler vom Zentrum für Traumapädagogik wird am 08.06. in der Katholischen Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung Arnsberg vor Eltern und Fachpersonal zum Thema „Geistige Behinderung oder Trauma?“ referieren.

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„Traumatischer Stress in Familien und mögliche Lösungswege“ am 20.04. in Nürnberg

Posted on März 7, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Zur Fortbildung „Traumatischer Stress in Familien und mögliche Lösungswege“ lädt der Pflegekinderdienst der Rummelsberger Dienste für junge Menschen Pflege- und Adoptiveltern ein. Das ganztägige Seminar findet mit dem Dipl. Psychologen Karl Heinz Pleyer am 20.04. im Südstadtforum Nürnberg statt.

Um Anmeldung bis zum 28.03. wird gebeten.

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„Auswirkung traumatischer Erfahrung – Folgen aus kinder- und jugendpsychiatrischer und neurobiologischer Sicht“ am 18.04. in Rheine

Posted on März 7, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 18.04. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Rheine, Pflegekinderdienst und den Jugendämtern und Adoptionsvermittlungsstellen der Städte Emsdetten, Greven, Ibbenbüren sowie dem CV Rheine und dem SKF Ibbenbüren das Tagesseminar „Traumatische Erfahrungen und die Chancen von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ in Rheine ab. Als Referent ist Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert eingeladen.

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche und praxisnahe Erkenntnisse aus der Traumaforschung. Es werden Möglichkeiten der Diagnostik und resultierende Symptome einer Traumastörung sowie psychologische und neurobiologische Folgen erörtert. Im Rahmen einer anschließenden Podiumsdiskussion werden aus Sicht verschiedener Disziplinen mögliche und notwendige Hilfen diskutiert.

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„Traumatische Erfahrungen und die Chancen von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ am 15.04. in Hamm

Posted on März 4, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 15.04. hält die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit Bambus-Kinder e.V., Verein für Pflege- und Adoptivfamilien das Tagesseminar „Traumatische Erfahrungen und die Chancen von Kindern in Pflege- und Adoptivfamilien“ in Hamm ab. Als Referenten sind Dr. Monika Nienstedt und Dr. Arnim Westermann eingeladen.

Die Entwicklung neuer Eltern-Kind-Beziehungen und die Bewältigung traumatischer Erfahrungen sind davon abhängig, ob die Pflegefamilie als Ersatz- oder als Ergänzungsfamilie verstanden wird. Gezeigt wird, wie die Pflege- und Adoptivkinder über korrigierende Erfahrungen und das szenische Inszenieren traumatischer Erfahrungen Ängste bewältigen und die Integration in die Ersatzfamilie gelingt.

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„Frühe seelische Verletzungen – Bindungstraumatisierungen“ am 13.04.2013 in Freudenstadt

Posted on März 1, 2013. Filed under: Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Frühe seelische Verletzungen – Bindungstraumatisierungen“ ist der Titel des Seminars mit Dr. Henrike Härter, das die Pflegeelternschule Baden-Württemberg in Kooperation mit der KiAP Ortsgruppe Freudenstadt und KiAP Baden-Württemberg e.V. am 13.04.2013 in Freudenstadt anbietet.

Ein großer Teil der Pflege- und Adoptivkinder hat vielfach sich wiederholende Erfahrungen der Vernachlässigung, Misshandlung und des Missbrauchs durch Bezugspersonen machen müssen, die eigentlich Schutz, Versorgung und Stabilität gewähren sollten.

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Gelungener Fachtag für Pflegeeltern in Rosenheim

Posted on Februar 23, 2013. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder von Jugendämtern in Pflegefamilien untergebracht. Für eine große Zahl dieser Kinder ist es der erste sichere Platz nach Jahren mit Gewalt- oder Vernachlässigungserfahrungen in der eigenen Familie. Erfahrungen, die traumatisieren und nicht selten Traumafolgen nach sich ziehen.

Im Rahmen des Fachtags für Pflegeeltern im Bildungszentrum Rosenheim, machte Professor Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin an der Universität Ulm unmissverständlich klar, dass es Ziel sein muss, die therapeutische Versorgung von Kindern mit Traumafolgen weiter zu verbessern. Anhand breit angelegter Studien und internationaler Forschungen zeigte er, wie sich posttraumatische Störungen auswirken und den Alltag der Kinder nachhaltig beeinträchtigen. Neben vielfältigen psychischen Störungen, wie Angst oder Depression, wies Prof. Goldbeck auf die nicht unerheblichen und oft unterschätzten Schwierigkeiten für die Kinder im schulischen und sozialen Bereich hin.

Prof. Goldbeck betonte, dass die Stabilität und die Sicherheit der Kinder in der Pflegefamilie grundlegende Voraussetzung dafür sind traumatisierte Kinder einer professionellen spezifizierten Behandlung zuführen zu können. Eine Behandlung die, neben der Erziehung in der Pflege, notwendig ist, um die Chancen der Kinder auf ein normales Leben mit gesunden Entwicklungsmöglichkeiten zu wahren.

Der renommierte Wissenschaftler machte den Pflegeeltern Mut sich zusammen mit dem Jugendamt und dem medizinischen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie für die Kinder einzusetzen. Die Kinder in Pflegefamilien haben eine reelle Chance, so Professor Goldbeck, ihre Erfahrungen verarbeiten zu können und damit ihre Chance auf eine gute Entwicklung zu wahren.

Den Fachleuten schrieb der Gastredner ins Stammbuch, den Pflegeeltern jede notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Pflegeeltern leisteten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft, die sie allein mit der Erfahrung als Eltern nicht bewältigen könnten.

So zufrieden die Pflegeeltern mit der fachlichen Fortbildung waren, waren die sie begleitenden Kinder mit den Betreuern, die mit ihnen den Tag spielend verbrachten. Pflegeeltern, Kinder und die Fachleute der Jugendämter gingen mit dem Gefühl nach Hause, es zusammen schaffen zu können.

Der Fachtag für Pflegeltern unter dem Motto „Trauma und Traumafolgen“ wurde gemeinsam von den Jugendämtern Berchtesgadener Land, Ebersberg, Miesbach, Mühldorf, Traunstein, Rosenheim Stadt und Land organisiert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim vom 21.02.2013

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„Traumapädagogik“ am 22.02. in Düsseldorf

Posted on Januar 22, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Der Evangelischer Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung e.V. organisiert für den 22.02. in Düsseldorf eine Fortbildung zum Thema „Traumapädagogik“ mit der Referentin Hedi Gies vom Institut Trauma und Pädagogik aus Mechernich.

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Fachtag für Pflegeeltern am 02.02. in Rosenheim

Posted on Januar 21, 2013. Filed under: Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Traumafolgen bei Pflegekindern“ ist das Thema eines Fachtages für Pflegeeltern, auf den Carola Schreiner vom Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes hinweist.

Referent dieses Tages ist Prof. Dr. Lutz Goldbeck vom Universitätsklinikum Ulm. Er führt die Pflegeeltern zunächst in das Thema „Trauma, Auswirkungen und Verhaltensweisen“ ein. Anschließend referiert der Psychologe und Psychologische Psychotherapeut zu den Themen „Wie gehe ich mit dem Verhalten traumatisierter Kinder um?“, „Wie kann die Pflegefamilie unterstützt werden?“ und „Trauma-Behandlungsmöglichkeiten“. „Es wird außerdem viel Raum für konkrete Fragestellungen der Teilnehmer gegeben sein“, berichtet Sozialpädagogin Carola Schreiner.

Der Fachtag findet am Samstag, 2. Februar von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Katholischen Bildungszentrum St. Nikolaus in Rosenheim statt.

Anmelden sollten sich interessierte Pflegefamilien bis Freitag, 25. Januar unter der Telefonnummer (08092) 823 302 beim Kreisjugendamt Ebersberg. Kinderbetreuung ist im Kostenbeitrag von dreißig Euro pro Paar und zwanzig Euro je Einzelperson enthalten.

Quelle: Pressemitteilungen des Landkreises Ebersberg vom 21.01.2013

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Fortbildungsreihe „Leben mit traumatisierten Kindern“ im Februar in Hamburg

Posted on Januar 9, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Fortbildungsreihe „Leben mit traumatisierten Kindern“ von Freunde der Kinder e.V. findet am 04.02., 11.02., 18.02. und 25.02.2013 jeweils von 20 – 22 Uhr in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Familien im Pflege- und Adoptivbereich, Fuhlsbüttler Str. 769, 22337 Hamburg statt.

  • 04.02. Das Trauma in der Beziehung und seine Alltagsdynamik 
    Pflege- und Adoptivkinder sind stressempfindlich, besonders für Beziehungsstress. Wie kommt das, was können Eltern tun, um die Beziehung zum Kind zu stärken?
    Leitung: Kay-Uwe Fock, Gabriele Hesse
  • 11.02. Ruhige Fahrwasser – Wie können wir den Alltag mit Adoptiv- und Pflegekindern entschärfen und mehr Sicherheit und Ruhe gewinnen?
    Wir wollen praktische Ideen für die Alltagsgestaltung anbieten, mit Übungen zur Stabilisierung des Kindes. Nur in einem ausgeglichenen Spannungszustand können neue Erfahrungen verankert werden. Wie kann das gelingen? Dafür brauchen Eltern Kenntnisse und praktisches Handwerkszeug.
    Leitung: Norbert Carstensen und Andrea Wiechmann
  • 18.02. Aus dem Ruder – wenn nichts mehr geht! 
    Eskalationen gehören zum Alltag mit Adoptiv- und Pflegekindern. Wenn das Kind in einen zu hohen oder zu geringen Erregungszustand gerät, braucht es Hilfe, um seinen Organismus zu regulieren. Was können wir tun? Welche Hilfen braucht das Kind? – Auch hier stehen praktische Übungen und Ideen im Vordergrund.
    Leitung: Norbert Carstensen und Andrea Wiechmann
  • 25.02. Erfahrungsaustausch und Ausklang
    Welche Erfahrungen konnten wir machen und was nehmen wir in den Familienalltag mit?
    Leitung: Gabriele Hesse und Norbert Carstensen

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Artikel „Sexueller Kindesmissbrauch: Therapieplätze dringend gesucht“

Posted on November 21, 2012. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Das Ärzteblatt berichtet im Artikel „Sexueller Kindesmissbrauch: Therapieplätze dringend gesucht“ von den Forderungen der Unabhängigen Beauftragten nach einer besseren Versorgung für Betroffene von sexueller Gewalt. Diesen schließen sich Vertreter der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten mit Rahmenempfehlungen an.

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„Kindern mit traumatischen Erfahrungen angemessen begegnen“ am 29.-30.11.2012 und 10.-11.12.2013 in Flehingen

Posted on Oktober 29, 2012. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinderschutz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Vom 29.-30.11. findet im Bildungszentrum Schloss Flehingen ein Seminar zum Thema „Kindern mit traumatischen Erfahrungen angemessen begegnen“ für Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste, der Pflegekinderdienste und der Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter sowie der Fachdienste von freien Trägern der Hilfen zur Erziehung statt.

Veranstalter ist der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS).

Die Veranstaltung besteht aus mehreren Abschnitten. Die nächste Einheit der Fortbildung ist am 10.-11.12.2013.

nähere Informationen (pdf)

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Literaturempfehlung: „Traumatisierte Kinder und Jugendliche“

Posted on Oktober 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Ein von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch angrenzender Berufsgruppen stark nachgefragtes Thema ist der Umgang mit traumatischen Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen und Möglichkeiten des Umgangs mit diesen Belastungen.

Der neu erschienene Band „Traumatisierte Kinder und Jugendliche. Hilfe und Stabilisierung durch die Jugendhilfe“ der  Kinderschutz-Zentren versammelt namhafte Vertreter(innen) aus Wissenschaft und Praxis, beleuchtet Hintergründe und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.

zur Bestellung

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Tagung für Adoptiveltern am 06.-07.10. in Bad Boll

Posted on September 30, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Dem Thema „Anstrengungsverweigerung und andere Bewältigungsstrategien“ widmet sich eine Tagung für Adoptiveltern an der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 06.-07.10.

Anmeldeschluss ist der 30.09.

nähere Informationen

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„Perspektiven fremduntergebrachter Kinder unter dem Aspekt der traumapädagogischen Arbeit“ am 05./06.11. in Bernburg

Posted on September 24, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Landesjugendamt Sachsen-Anhalt und das Fachzentrum für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt bieten am 05.11. und 06.11.12 einen sehr interessanten Fachtag zum Thema „Perspektiven fremduntergebrachter Kinder unter dem Aspekt der traumapädagogischen Arbeit„.

Die Perspektiventwicklung für fremduntergebrachte Kinder erfordert ein hohes Maß an verantwortungsvollen Handeln. Trotz bester Vorsätze geht leicht der Blick auf das konkrete Kind verloren.

Es konnten namenhafte Referentinnen und Referenten gewonnen werden – u.a. Herr Prof. Dr. Jörg Maywald (Fachhochschule Potsdam, Sozialwesen), Herr Ralf Lemke (Institutsleiter jipz), Herr Torsten Kettritz (Diplompädagoge),….

Der Fachtag richtet sich an Pflegeeltern, Jugendämter, Einrichtungen der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfen, Erzieher/ Erzieherinnen in Kindertagesstätten, Lehrer und Beratungsstellen.

Flyer und Anmeldeformular

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„Trauma“ am 14.09. in Bernburg

Posted on August 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Sachsen-Anhalt, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Dem Thema „Trauma – Ursachen und Folgen von Verhaltensauffälligkeiten, Bindung und Bindungsstörung, traumatische Erfahrungen“ widmet sich Referentin Helga Jürries in einem Seminar des Fachzentrums für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt am 14.09. in Bernburg.

nähere Informationen

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Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche

Posted on August 16, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert bundesweit erste multizentrische Psychotherapiestudie für Kinder mit rund 900.000 Euro

In Deutschland sind jährlich Tausende von Kindern sehr belastenden Lebensereignissen wie schweren Unfällen, Katastrophen, lebensbedrohlichen Krankheiten, aber auch Misshandlung, schwerer Vernachlässigung, sexueller oder häuslicher Gewalt ausgesetzt. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind eine mögliche Folgereaktion solcher Extrembelastungen. Das Projekt TreatChildTrauma hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung seelisch traumatisierter Kinder mit PTBS, die in Deutschland gar nicht oder wenig zielgerichtet erfolgt, zu verbessern und die Betroffenen so vor oft lebenslangen Spätfolgen zu bewahren. Die Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie führt dazu mit ihren Kooperationspartnern die in diesem Fachgebiet bundesweit erste multizentrische Studie durch, an der Betroffene teilnehmen können.

Traumatisierte Kinder zeigen häufig Symptome wie wiederkehrende Erinnerungen, Ängste, Schlafstörungen, Reizbarkeit. Sie ziehen sich zurück oder vermeiden Dinge, die sie an diese schrecklichen Ereignisse erinnern könnten. „Die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist in Deutschland ungenügend“, kritisiert Prof. Dr. Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie. „Traumafolgestörungen werden oft übersehen oder fehldiagnostiziert, wissenschaftlich geprüfte Therapiemethoden werden bislang selten eingesetzt“.

Das wollen Goldbeck und seine Kollegen ändern. Sie überprüfen daher, ob eine der weltweit am besten überprüften Therapieprogramme aus den USA, die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie, auch unter den Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland wirkt — wo sie bislang kaum verfügbar ist. Über vier Monate erhalten die Kinder unter Einbezug einer vertrauten erwachsenen Bezugsperson, meist der Eltern, gezielte Unterstützung darin, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. „Die Kinder erfahren, dass ihre Reaktion auf die traumatischen Erlebnisse normal ist. Wir helfen Ihnen durch verschiedene therapeutische Strategien, sich schrittweise den Erinnerungen an ihre belastenden Erlebnissen zu stellen und einen angstfreieren Umgang damit zu finden“, erläutert Goldbeck.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren, die in Folge eines traumatischen Erlebnisses an Symptomen einer PTBS leiden. Der Therapieerfolg wird mit einer Gruppe von Kindern verglichen, welche zunächst — wie leider in der normalen kinderpsychotherapeutischen Versorgung bislang üblich — auf einen Therapieplatz warten. „In den USA konnte durch den Einsatz dieser Therapiemethode bereits in mehreren kontrollierten Studien die beste Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen mit PTBS, insbesondere nach sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt, gezeigt werden. Dies wollen wir nun auch für Deutschland nachweisen“, erklärt Projektleiter Professor Goldbeck. Weiterhin geplant ist die Untersuchung von Faktoren, die sich auf das Therapieergebnis auswirken, wie z.B. die Art des traumatischen Erlebnisses oder die Verfügbarkeit sozialer und familiärer Unterstützung.

Die Therapiestudie, die mit 150 Kindern aus ganz Deutschland über drei Jahre läuft, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 900.000 € gefördert. Beteiligt sind Kliniken in Datteln, Berlin, Lüneburg, Mannheim, München, Ravensburg und Saarbrücken.

Weitere Informationen

Ab sofort können betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern bzw. Bezugspersonen an der Studie teilnehmen.
Kontakt: E-Mail: tct.kjp@uniklinik-ulm.de

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23. Hamburger Pflegeelterntag am 01.09.

Posted on August 3, 2012. Filed under: Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Wenn die Seele verletzt ist: Traumata bei Pflegekindern“ lautet das Thema des 23. Hamburger Pflegeelterntags am 01.09. von 9 bis 16 Uhr im Rauhen Haus.

Hauptreferent wird der Trauma-Experte Alexander Korittko sein. Vorgesehen ist am Nachmittag u.a. auch eine moderierte Aussprache mit Dr. W. Hammer (BASFI) und Christoph Exner, Leiter des Jugendamtes Hamburg-Wandsbek, zum Fall Chantal und seinen Folgen.

Anmeldung über PFIFF:
Tel.: 040/41 09 84 60, Email: pfiff@pfiff-hamburg.de

nähere Informationen

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Forschungsprojekt „Von Generation zu Generation – Den Teufelskreis der Traumatisierung verstehen und durchbrechen“

Posted on Juli 18, 2012. Filed under: Forschung, Kinderschutz | Schlagwörter: , , , |

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat am 05.07.2012 mit dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH) Aachen und der Otto-Guericke-Universität Magdeburg das gemeinsame Projekt „Von Generation zu Generation: Den Teufelskreis der Traumatisierung verstehen und durchbrechen“ vorgestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFB) fördert dieses Forschungsvorhaben als Teil des Forschungsnetzes „Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt im Kindes- und Jugendalter“.

Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sagte: „Ziel des BMBF-Forschungsnetzes ist es, die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenzubringen, um die Ursachen von Gewalt gegen Kinder zu erforschen und ihr wirksam begegnen zu können. Das Projekt ‚Von Generation zu Generation‘ hilft, die Ursachen für Gewaltanwendung innerhalb von Familien besser zu verstehen und zu einem Therapieansatz zu kommen. Es trägt damit zum Schutz der Kinder und zu einer Kultur des Hinschauens bei.“

Mütter, die in ihrer Kindheit oder Jugend selbst Opfer von Missbrauch und Vernachlässigung durch enge Bezugspersonen wurden, leiden ein Leben lang unter den Folgen. Häufig geben sie diese Missbrauchserfahrungen an ihre eigenen Kinder weiter. „Die Übertragung von Gewalt in die nächste Generation beobachten wir leider häufig in der Klinik“, sagte Prof. Felix Bermpohl von der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwigs Krankenhaus. Auch andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen bestätigen diese Beobachtung. In vielen Fällen ist die elterliche Fürsorgefähigkeit beeinträchtigt. Den betroffenen Müttern gelingt es nicht, die Gefühle ihrer Kinder einzuordnen und angemessen zu reagieren.

Im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts wird nun versucht, die Ursachen dieses Kreislaufs von Misshandlung und Traumatisierung besser zu verstehen. Um erfolgreich Prävention zu betreiben, ist ein besseres Verständnis der Mutter-Kind-Beziehung nötig. Die beteiligten Forschungszentren konzentrieren sich auf verschiedene Risikogruppen von Müttern. Dazu gehören Mütter mit schwer belasteten Lebenserfahrungen, depressiven Störungen oder jugendliche Mütter. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit von Programmen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Mutter-Kind-Interaktionen mit Ansätzen verglichen, die sich vorrangig nur auf die Mutter oder das Kind konzentrieren. In einem weiteren Forschungszentrum wird mithilfe eines Tiermodells unter kontrollierbaren Bedingungen überprüft, welche epigenetischen und hirnfunktionellen Mechanismen bei der familiären Übertragung einer dysfunktionalen Mutter-Kind-Bindung eine Rolle spielen.

„Wir erhoffen uns Antworten auf die Frage, wie wir das Leben noch ungeborener Kinder oder junger Säuglinge von traumatisierten Eltern besser vor den oft lebenslangen Folgen schützen können“, sagte Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Aktivitäten zum Kinderschutz sind der Charité ein besonderes Anliegen, deshalb freuen wir uns, Teil des heute vorgestellten Verbundprojekts zu sein“, ergänzte sie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Berlin, Heidelberg, Aachen und Magdeburg erhoffen sich Erkenntnisse, die eine Datengrundlage schaffen, den Teufelskreis der Traumatisierung besser zu verstehen, um so letztendlich Kindesmissbrauch zu verhindern und den Betroffenen wirkungsvoll zu helfen.

Beteiligte Verbundpartner und ihre Projekte
Sprecher: R. Brunner
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Universitätsklinikum Heidelberg

  •  Depressive Reaktion auf traumatische Erfahrungen und ihre Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Interaktion
    A. Heinz, F. Bermpohl, K. Bödeker, U. Lehmkuhl
    Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus
    Berlin School of Mind and Brain
    Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité ‐ Universitätsmedizin Berlin
  • Behaviorale und neuronale Auswirkungen mütterlicher Misshandlungserfahrungen in der eigenen Kindheit auf die Mutter-Kind-Interaktion
    Teilprojekt A: E. Möhler, C. Reck, F. Resch
    Teilprojekt B: S. Herpertz, C. Reck, K. Bertsch, E. Möhler
    Klinik für Allgemeine Psychiatrie
    Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
    Zentrum für Psychosoziale Medizin
    Universitätsklinikum Heidelberg
  • Behandlungseffekte und neurobiologische Mechanismen eines standardisierten Mutter-Kind-Interventionsprogramms bei adoleszenten Müttern
    B. Herpertz-Dahlmann, K. Konrad
    Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes‐ und Jugendalters
    Universitätsklinikum der RWTH Aachen
  • Epigenetische Mechanismen von trans-generationalen neuronalen und synaptischen Veränderungen in präfronto-limbisch-hypothalamischen Schaltkreisen nach perinatalen Stresserfahrungen
    J. Bock, K. Braun
    Institut für Biologie, Fakultät für Naturwissenschaften, Otto-Guericke-Universität Magdeburg
    Center for Behavioral Brain Sciences

Kontakt:
Prof. Felix Bermpohl
Felix.Bermpohl@charite.de
Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus
Berlin School of Mind and Brain
t: +49 30 2311 2949

Quelle: Pressemitteilung der Charité vom 12.07.2012

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Jahrestagung der bke „Traumatisiert?“ am 11.-13.10. in Trier

Posted on Juli 4, 2012. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Im Rahmen der wissenschaftlichen Jahrestagung 2012 der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) werden Möglichkeiten und Grenzen der Hilfen für traumatisierte Kinder, Jugendliche und Eltern in Erziehungs- und Familienberatungsstellen aufgezeigt.

Die Tagung will dazu beitragen, eine Orientierung für die notwendigen fachlichen und personellen Konsequenzen im Bereich der Arbeit mit traumatisierten Menschen zu entwickeln.

Programm und Anmeldung

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Weiterbildung zum/zur Traumapädagogen/-in für Adoptiv- und Pflegeeltern

Posted on Juni 3, 2012. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet einen Zertifikatskurs zur „Weiterbildung zur traumapädagogischen Beraterin/zum traumapädagogischen Berater“ in Frankfurt am Main an. Der Kurs erstreckt sich über 6 Module von August 2012 bis November 2013.

Zielgruppe sind Fachkräfte der Pflegekinderdienste und BeraterInnen von Pflege- und Erziehungsstellen. Ziel dieser Weiterbildungsreihe ist, die Entwicklung einer traumapädagogischen Haltung, die Erweiterung des theoretischen Verständnisses über Traumatisierungen von Mädchen und Jungen sowie die Entwicklung von Flexibilität, Sensibilität, Souveränität und Mut im professionellen Umgang mit Traumata.

Anmeldeschluss ist der 15.06.

nähere Informationen

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Materialien zur Fachtagung „Wenn es zu Hause nicht mehr geht…! (Traumatisierte) Kinder in Pflegefamilien“ online

Posted on Mai 20, 2012. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie | Schlagwörter: , , |

Die Kinderschutz-Zentren stellen die Materialien zur Fachtagung „Wenn es zu Hause nicht mehr geht…! (Traumatisierte) Kinder in Pflegefamilien„, die am 07./08.05.2012  in Leipzig stattfand zur Verfügung:

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PFAD Fachzeitschrift 02/2012 erschienen

Posted on Mai 3, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , , , , , |

Mit dem „Leben mit vernachlässigten und traumatisierten Kindern“ beschäftigt sich PFAD Heft 02/2012:

  • Hermann Scheuerer-Englisch:
    Sexuell missbrauchte Kinder in Pflegefamilien – eine Herausforderung für alle verantwortlichen Erwachsenen im Hilfesystem
  • Sylvia H. Oswald, Jörg M. Fegert, Lutz Goldbeck:
    Therapiemöglichkeiten für traumatisierte Pflegekinder
  • Adoptivmutter Aynur Aslan im Interview mit Celina Rodriguez Drescher:
    „Er hat viele Narben und Striemen am Körper. Es kommt mir richtig hoch, wenn ich daran denke …“
  • Thomas Schwan:
    Burnout – ein unterschätztes Risiko für Pflegeeltern
  • Katrin Behr:
    Kinder sind keine Ware! Das Trauma der „Zwangsadoption“
  • Axel Neb:
    Haftpflichtversicherung für Pflegekinder
  • Dr. Heike Hoff-Emden:
    Rehabilitationszentrum in Thüringen bietet Rehabilitation für Kinder und Jugendliche mit FASD Spektrumsstörungen
  • Michael Greiwe:
    Wie Pflegekindschaft gelingt! 21. Tag des Kindeswohls und 20-jähriges Jubiläum der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Darüber hinaus informiert das Heft wieder über aktuelle Entwicklungen aus der Pflege- und Adoptivkinderhilfe, aus dem PFAD-Verband und den Bundesländern.

Für Abonnenten und PFAD-Mitglied steht die aktuelle Ausgabe ab sofort zum Download zur Verfügung unter www.schulz-kirchner.de/shop.
Die Printausgabe erscheint Mitte Mai.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

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„Vernachlässigte und traumatisierte Kinder in Pflegefamilien“ am 02.06. in Winsen/Luhe

Posted on April 26, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hamburg, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Mit „Vernachlässigten und traumatisierten Kindern in Pflegefamilien“ beschäftigt sich das Seminar mit Diplom-Psychologe Kay-Uwe Fock am 02.06. in Winsen/Luhe. Veranstalter ist der PFAD Bundesverband in Kooperation mit PFEIL e.V. Harburg, PFAD Landesverband Niedersachsen und Freunde der Kinder e.V., Hamburg.

Pflegekinder bringen ihre eigene Geschichte mit in die neue Familie. Die Verhaltensweisen vernachlässigter und traumatisierter Kinder entsprechen meist nicht den Erwartungen der Erwachsenen entsprechend ihres Lebensalters. Das Wissen um die Lebensgeschichte der Kinder allein reicht nicht aus. Andererseits müssen Pflegeeltern auch keine Therapeuten sein. Wie bewegt man sich als Pflegefamilie erfolgreich im Spannungsfeld der Anerkennung besonderer psychologischer Bedürfnisse der Pflegekinder und Entwicklung einer altersentsprechenden Alltagskompetenz?

Zu Beginn beschäftigen wir uns mit den psychologischen Grundbedürfnissen in der frühen Kindheit. Anschließend werden Inszenierungen von Pflegekindern im Alltag der Pflegefamilie vorgestellt und gemeinsam diskutiert, wie Familien im Spannungsfeld zwischen Therapie und Alltag Rollen übernehmen oder ablehnen können. In der Diskussion können so Übertragungsbeziehungen und Gegenübertragungen erfahrbar gemacht werden.

Anmeldeschluss ist der 21.05.

Informationsflyer mit Anmeldung

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