„Aktuelle Fragen zum Pflegekinderwesen“ am 06.04. in Berlin-Rudow

Posted on März 7, 2019. Filed under: Berlin, Brandenburg, Fortbildung, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer PFAD FÜR KINDER Landesverband Berlin-Brandenburg der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. lädt am 06.04.2019 von 10 – 15 Uhr zur Fortbildung mit Fachanwältin Ricarda Wilhelm zum Thema „Aktuelle Fragen zum Pflegekinderwesen“ nach Berlin-Rudow ein.

Behandelt werden die Themen:

  • Rechte und Pflichten von Pflegeeltern
  • insbesondere bei Rückführung und Verbleib
  • Umgangsrecht
  • Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • Überblick über aktuelle Gesetzesänderungen

Kinder können während der Veranstaltung nach Anmeldung betreut werden.

Anmeldeschluss ist der 22.03.2019.

Veranstaltungsflyer: Seite 1 und Seite 2

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Runder Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände erarbeitet Positionspapier zur Kontinuitätssicherung für Pflegekinder

Posted on November 5, 2014. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Der Runde Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände arbeitet auch nach dem Kinder- und Jugendhilfetag weiter (wir berichteten).

Angeregt durch die Vorschläge der Bundesfamilienministerin und die aktuelle Diskussion zur Verbesserung der Rechtslage für Kinder, die schon lange in Pflegefamilien leben, hat der Runde Tisch ein Positionspapier zur Kontinuitätssicherung für Pflegekinder erarbeitet.

Quelle: PFAD Bundesverband vom 05.11.2014

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„Pflegearten und Umgangsrecht“ am 25.10. in Worms

Posted on September 13, 2014. Filed under: Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 25.10. veranstaltet der PfAd für Kinder Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. zusammen mit der Ortsgruppe PFAD Worms in Worms-Rheindürkheim eine Fortbildung zu den Themen „Pflegearten und Umgangsrecht“ mit Beate Fischer-Glembek vom Landesjugendamt Rheinland-Pfalz sowie Angela und Johannes Rupp.

Eine Kinderbetreuung wird angeboten.

nähere Informationen

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EGMR: Deutsche Mutter fordert vergeblich Kontakt zu adoptierten Töchtern

Posted on Juni 6, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Rechtliches | Schlagwörter: |

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnte den Wunsch einer deutschen Mutter ab, zu ihren im Jahr 2000 zur Adoption freigegebenen Kindern Umgang zu pflegen. Eine frühere Zusage der Adoptiveltern, die Mutter regelmäßig über den Werdegang der Kinder zu informieren, begründe kein Recht auf Umgang.

Quellen:

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Rechte leiblicher Väter: Rechtsausschuss einstimmig für Regierungsentwurf

Posted on April 24, 2013. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Berlin: (hib/VER) Der Rechtsausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwochvormittag einen Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters“ (17/12163) einstimmig angenommen.

Ein zentrales Anliegen dieser Regierungsinitiative ist es, dem leiblichen Vater „ein Recht auf Umgang mit dem Kind“ zu gewähren, „wenn der Umgang dem Kindeswohl dient“. Ausschlaggebend dafür soll ein „nachhaltiges Interesse“ sein, das der leibliche Vater an dem Kind zeigen müsse.

Quelle: Heute im Bundestag vom 24.04.2013

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Umgangsrecht – Mehr Rechte für leibliche Väter

Posted on Oktober 18, 2012. Filed under: Jugendhilfe, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Das Bundeskabinett beschloss am 17.10.2012 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters:

Der Gesetzentwurf stärkt die Rechte leiblicher Väter, die bei nachhaltigem Interesse den Umgang mit ihren Kindern wünschen. Künftig kommt es für das Umgangsrecht des leiblichen Vaters nicht mehr darauf an, dass bereits eine enge Beziehung zu dem Kind besteht. Entscheidend soll künftig sein, ob der leibliche Vater nachhaltiges Interesse an seinem Kind gezeigt hat und ob der Umgang mit dem leiblichen Vater dem Kindeswohl dient. Leibliche Väter erhalten künftig auch das Recht, Auskunft über die persönlichen Verhältnisses des Kindes zu verlangen, soweit das dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. In diesem Zusammenhang kann in strittigen Fällen die Vaterschaft eindeutig geklärt werden.

Leibliche Väter haben künftig eingeschränkt Rechte, wenn sie nicht mit der Mutter verheiratet sind und somit auch rechtlich nicht als Vater gelten. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Kindeswohl.

Das Familienrecht orientiert sich bislang stark an einer intakten Ehe mit Kindern. Der Ehemann gilt als Vater, auch wenn in der Ehe geborene Kinder nicht von ihm stammen. Diese soziale Familie, in der die Kinder aufwachsen, soll möglichst nicht durch den biologischen Vater gefährdet werden. Nach geltendem Recht kann dem leiblichen Vater eines Kindes ein Umgangsrecht nur zustehen, wenn er eine enge Bezugsperson des Kindes ist, d.h. wenn ihn mit seinem Kind bereits eine enge persönliche Beziehung verbindet. Das ist aber nicht immer der Fall, z.B. wenn die rechtlichen Eltern einen Kontakt mit dem leiblichen Vater nicht zulassen.

Zum Hintergrund:

Dem leiblichen Vater eines Kindes, der mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet ist und auch nicht die Vaterschaft anerkannt hat, steht nach der geltenden Regelung ein Umgangsrecht gemäß § 1685 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) nur zu, wenn er eine enge Bezugsperson des Kindes ist, für das Kind tatsächlich Verantwortung trägt oder getragen hat (sozial-familiäre Beziehung) und der Umgang dem Kindeswohl dient. Konnte der leibliche Vater zu seinem Kind keine Beziehung aufbauen, so bleibt ihm der Kontakt zum Kind bisher verwehrt.

Dies gilt unabhängig davon, aus welchen Gründen keine Beziehung zum Kind aufgebaut wurde, also auch dann, wenn der leibliche Vater bereit war, für das Kind Verantwortung zu übernehmen, und ihm dies allein aufgrund der Weigerung der rechtlichen Eltern nicht möglich war. Zudem bleibt der Kontakt zum Kind ohne Rücksicht darauf verwehrt, ob der Umgang mit dem leiblichen Vater dem Wohl des Kindes dient.

Ein leiblicher, nicht rechtlicher Vater hat darüber hinaus derzeit auch kein Recht, Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes zu verlangen. Nach § 1686 Satz 1 BGB kann jeder Elternteil vom anderen Elternteil bei berechtigtem Interesse Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes verlangen, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Der Auskunftsanspruch nach § 1686 BGB steht jedoch nur den Eltern im rechtlichen Sinne zu, nicht aber dem nur leiblichen Vater.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in zwei Entscheidungen beanstandet, dass dem leiblichen Vater eines Kindes ein Umgangs- und Auskunftsrecht ohne Prüfung des Kindeswohlinteresses im Einzelfall vorenthalten wird. Die Rechtsposition der leiblichen, nicht rechtlichen Väter soll daher gestärkt werden. Der Entwurf sieht zu diesem Zweck Folgendes vor:

Hat der leibliche Vater nachhaltiges Interesse an dem Kind gezeigt, erhält er ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient. Das gilt unabhängig davon, ob zum Kind bereits eine sozial-familiäre Beziehung besteht.

Zudem wird dem leiblichen Vater bei berechtigtem Interesse ein Recht auf Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes eingeräumt, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.
Voraussetzung des Umgangs- und Auskunftsrechts ist, dass der Anspruchsteller auch wirklich der leibliche Vater ist. Die leibliche Vaterschaft des Antragstellers ist dabei im Rahmen des Umgangs- oder Auskunftsverfahrens zu prüfen und gegebenenfalls im Rahmen einer Beweiserhebung zu klären. Um die Feststellung der biologischen Vaterschaft in streitigen Fällen zu ermöglichen, stellt der Gesetzentwurf eine verfahrensrechtliche Flankierung zur Verfügung. Nach dieser müssen unter bestimmten Voraussetzungen Untersuchungen zur Klärung der Vorfrage nach der biologischen Abstammung geduldet werden. Dies soll verhindern, dass die Mutter des Kindes oder eine sonstige Person den Anspruch des biologischen Vaters vereiteln kann, indem sie die erforderliche Untersuchung verweigert.

Quelle: Pressemitteilung des BMJ vom 17.10.2012

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„Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ am 18.02. in Bremen/Verden

Posted on Dezember 14, 2011. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Mit dem Thema „Besuchskontakte von Pflegekindern zu ihren leiblichen Eltern“ befasst sich das Tagesseminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Kooperation mit PIVKE, Eltern und Freunde der Pflege- und Adoptivkinder im LK Verden e.V. am 18.02. in Bremen/Verden.

Inhalt:
Pflegekinder und Herkunftseltern haben beiderseits Umgangsrechte. Vor dem Hintergrund der Biografie der Kinder kann es zu erheblichen Problemen und Spannungsfelder führen. Diese Problematik wird aus jugendamtlicher und juristischer Sicht referiert und Möglichkeiten erarbeitet, wie Pflegeeltern und Jugendamt das Interesse des Kindeswohls wahren können.

Referenten werden Peter Hoffmann, Fachanwalt für Familienrecht aus Hamburg und Heinzjürgen Ertmer, Dipl.-Sozialarbeiter aus Herten sein.

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„Umgangsrecht – Umgangsgestaltung als pädagogische Aufgabe“ am 14.05. in Stuttgart

Posted on April 25, 2011. Filed under: Baden-Württemberg, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Am Samstag, den 14.05. lädt die Pflegeelternschule Baden-Württemberg nach Stuttgart ein zur Fortbildung „Umgangsrecht – Umgangsgestaltung als pädagogische Aufgabe“ mit den Refenrenten Prof. August Huber und Dr. Leni Schwarz.

Der Umgang ist laut Gesetz dem Kindeswohl untergeordnet und muss daher aus pädagogischer Sicht bewertet und gestaltet werden. Kinder mit schlimmer Vorerfahrung in ihrer Herkunftsfamilie haben vorrangig das Recht auf Schutz. Daher bedürfen Umgangskontakte klarer Planung und Regieführung, damit die Kinder Besuche angstfrei erleben und positive Erfahrungen mit ihren Eltern machen können.

Bis dahin ist es jedoch i.d.R. ein notwendigerweise langer, fachlich gut begleiteter Weg. Denn der Beginn des Pflegeverhältnisses ist mit einer Katastrophensituation des Kindes in der Herkunftsfamilie verbunden, was das Kind tief belastet, aber auch die Herkunftsfamilie – und damit auch die Pflegefamilie. Das bedeutet eine mehr oder minder stark belastete Ausgangssituation für Besuchskontakte. Eine tragbare Lösung kann gefunden werden, wenn das Kind geschützt und gehalten ist, die Pflegefamilie die Begegnungssituation tragen und gestalten kann und letztlich die Herkunftseltern einen für sie anerkannten Platz finden können.

Damit dies gelingen kann, braucht es regelmäßige fachliche Begleitung, Vorbereitung und Nachbereitung. Dann erst können, so wie der § 37 SGB VIII es vorsieht, „Eltern und Pflegeeltern zum Wohl des Kindes zusammenarbeiten“.

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PFAD-Seminar „Umgangskontakte“ am 20.05. in Nürnberg

Posted on April 10, 2010. Filed under: Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der Ortsverein PFAD FÜR KINDER – Nürnberg/Fürth e.V. lädt am Donnerstag, den 20.05. von 19 Uhr – ca. 22 Uhr zu einer Infoveranstaltung zum Thema „Umgangskontakte“ ins Haus Rädda Barnen, Hirsvogelstr. 9 in Nürnberg ein.

Kontakte zwischen Kindern und ihren Herkunftsfamilien – ein viel diskutiertes und oft konfliktbeladenes Thema des Pflegekinderwesens. Welche rechtlichen Grundlagen bestimmen die Festsetzung und Regelung von (Besuchs)Kontakten? Begriffe wie „Grundrechte“, „Perspektive“, „Umgangsverpflichtung“, „Wohlverhaltensklausel“, „Kindeswille“, „Kindeswohl“ tauchen auf und sind zu klären. Antworten auf diese Fragen gibt Herr Rechtsanwalt Andreas Woidich aus Nürnberg.

Für Nichtmitglieder wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro erhoben.

Um telefonische Anmeldung bis zum 10.05. wird gebeten: Frau Friedmann, Tel. 09127/9825

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PFAD-Stellungnahme: Zwangsweiser Umgang dient nicht dem Kindeswohl

Posted on April 2, 2008. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , , |

Anknüpfend an ein am 1. April 08 vom Bundesverfassungsgericht veröffentlichtes Urteil, wonach ein Vater nicht zum Umgang mit seinem Sohn gezwungen werden kann, fordert der PFAD Bundesverband e.V. dasselbe Recht auch für Pflegekinder, die aufgrund traumatischer Erfahrungen keine Besuchskontakte mit ihren Herkunftseltern wünschen.

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