Fachtag „Vormundschaften durch Ehrenamtliche – Anforderungen und Potentiale“ am 24.01. in Berlin

Posted on Dezember 3, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

logoDer Fachtag „Vormundschaften durch Ehrenamtliche – Anforderungen und Potentiale“ am 24.01.2018 in Berlin (Wannsee) nutzt Erkenntnisse aus dem Projekt „Gewinnung ehrenamtlicher Vormundschaften – eine Chance für junge Geflüchtete“, das das Kompetenzzentrum Pflegekinder von Mai 2016 bis Dezember 2018 finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchführt, und verfolgt das Ziel, den fachlichen Austausch über Formen, Chancen, Herausforderungen und Stolpersteine ehrenamtlicher Vormundschaften zu systematisieren und zu vertiefen.

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Arbeitshilfe: Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende

Posted on November 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDer Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zur Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende (§ 25a AufenthG) veröffentlicht.

Die „Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater: Die Bleiberechtsregelungen gemäß §§ 25a und b des Aufenthaltsgesetzes“ und ihre Anwendung richtet sich insbesondere an Berater/innen, die langjährig geduldete Menschen betreuen bzw. beraten. Sie wurde praxisorientiert gestaltet und enthält zahlreiche konkrete Tipps für die Beratungspraxis.

zur Arbeitshilfe

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Film-Clip: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“

Posted on November 17, 2017. Filed under: Bremen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoJunge Geflüchtete berichten in einem Kurzfilm von ihrem Alltag, ihren Gefühlen und dem Miteinander in einer Bremer Pflegefamilie. Der Film (7 Min.) ist erhältlich bei PiB – Pflegekinder in Bremen.

„Ich mag das Gefühl, wenn man in einer Familie lebt.“ Der junge Syrer Omad (17) ist diesem Grundgefühl auch nach der Flucht treu geblieben. „Alleine leben gefällt mir nicht.“ Als er im Jahr 2016 hörte, dass er in einer Pflegefamilie leben könnte, war seine Antwort schnell „ja“.

Von Omad und Maria, zwei von über 80 jungen Flüchtlingen, die seit 2015 zu einer Bremer Pflegefamilie zogen, handelt jetzt der Film „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Er kann über den Fachdienst PiB – Pflegekinder in Bremen bestellt werden.

Das Ungewöhnlichste am Film: Die Jugendlichen haben ihn selbst gemacht, gemeinsam mit sechs anderen jungen Flüchtlingen von drei Kontinenten, die auch in Pflegefamilien leben. Gemeinsam haben sie das Drehbuch entwickelt, die Kamera geführt und Schneiden gelernt.

Fünf Monate hat das Projekt gedauert. Am Ende ist ein kurzes, aber beeindruckendes Dokument entstanden. Wer den Film sieht, wird jungen Flüchtlingen mit mehr Verständnis und Respekt begegnen. Denn sie zeigen sich, wie sie sind. Wenn beispielsweise Maria den Blick senkt und leise und nachdenklich sagt, was die neue Familie in Bremen und die in der afrikanischen Heimat gemeinsam haben, geht das unter die Haut. Der Verlust wird spürbar – wenn auch das Neue kostbar und der Lebensmut groß sind.

„Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ wurde vom Bremer Medienbüro vomhörensehen gemeinsam mit PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH produziert. Dies war möglich durch die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children Deutschland e. V. und private Spenden.
PiB wird den Film künftig für die Informationsarbeit einsetzen. „Trotz seiner Kürze fängt der Film wesentliche Aspekte ein, die für ein gutes Miteinander von jungen Menschen mit ihrer Pflegefamilie entscheidend sind“, sagte nach der Premiere PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. „Er zeigt, welche große Bedeutung Pflegefamilien für geflüchtete Kinder und Jugendliche haben können.“

Hinweis:
Der Film kann auf http://www.pib-bremen.de/ueberuns angesehen werden. Eine Bestellung ist möglich. Erwünscht ist eine Spende an PiB: Stichwort „Kinder im Exil“, IBAN DE95 2905 0101 0001 6444 18, SWIFT-BIC SBREDE22 Sparkasse Bremen.

Kontakt:
Eva Rhode, Öffentlichkeitsarbeit
PiB-Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH
Tel.: 0421 / 95 88 20 40, E-Mail: e.rhode@pib-bremen.de

finanziert mit Unterstützung von

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BumF: Zahl der Asylanträge von umF erheblich gesunken

Posted on Oktober 25, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoGegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Asylanträge unbegleiteter Minderjähriger um ca. 76 % gesunken. Von Januar bis August 2017 wurden 6.928 Asylanträge gestellt. Der Großteil der Antragstellenden war 16 oder 17 Jahre alt (ca. 82 %) und männlich (ca. 86%). Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (ca. 25%) und Eritrea (ca. 20%). Die Gesamtschutzquote betrug ca. 80 %. Auch die Zahl junger Flüchtlinge, die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe betreut und untergebracht wird, ist gegenüber dem Jahresende 2016 um ca. 17 % zurückgegangen.

zur Pressemitteilung des BumF vom 25.10.2017

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„Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“

Posted on Oktober 18, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

logoIn ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!“ vom 18.10.2017 fordern der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder die Verantwortlichen auf, den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen und von Abschiebungen und Abschiebeandrohungen konsequent abzusehen.

Auch der Paritätische und weitere Organisationen – darunter der PFAD Bundesverband – unterstützen diese Forderung.

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Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on Oktober 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoImpulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

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Filmpremiere: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“ am 11.09. in Bremen

Posted on September 7, 2017. Filed under: Bewerber, Bremen, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 11.09,. zeigen PiB und das Bremer Medienbüro vomhörensehen: „Mein Leben in einer Bremer Pflegefamilie“. Den Kurzfilm haben junge Flüchtlinge gemacht – und dabei viel über Drehbuch und digitalen Schnitt gelernt. Mindestens so spannend war die Phase von Planung und Erkundung: Was drehen wir überhaupt, was wollen wir ausdrücken und wer soll im Film auftreten?

Das Ergebnis, keine 30 Minuten lang, wird am Montag, den 11.09., als kleine Uraufführung von 17 bis 18 Uhr im Café Karton, Am Deich 86, in Bremen gezeigt.

Ohne die Unterstützung der Initiative „Kinderrechte für Kinderflüchtlinge“ von Save the Children wäre das Projekt nie möglich gewesen. Eine private Spenderin übernahm die übrigen Kosten. „Wir sind dankbar, dass wir so gefördert wurden“, sagt PiB-Geschäftsführerin Monika Krumbholz. So komme PiB dem Ziel näher, die Partizipation und Mitsprache von Kindern und Jugendlichen zu stärken, die in Bremer Pflegefamilien leben.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Quelle: PiB vom 07.09.2017

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„Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mädchen im Blick“ am 13.10. in Schwalmstadt-Treysa

Posted on August 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mädchen machen nur einen geringen Teil der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) aus. Während umF mittlerweile in der Fachöffentlichkeit der erzieherischen Hilfen ein breit diskutiertes Themenfeld darstellen, gerät die Situation von unbegleiteten geflüchteten Mädchen häufig aus dem Blick. Gleichzeitig sollten geschlechtsspezifische Aspekte bzw. eine Geschlechterperspektive in der Praxis der Hilfen zur Erziehung Berücksichtigung finden.

  • Wie schildern geflüchtete Mädchen ihre Biographien und Lebenswelten?
  • Wie blicken sie auf ihren kulturellen, familiären und sozialen Hintergrund und auf die Flucht(erlebnisse)?
  • Wie erleben sie ihre Situation in Deutschland? Wie nehmen sie die Angebote erzieherischer Hilfen wahr?

Die IGfH-Fachgruppe Mädchen und Frauen und die Evangelische Hochschule Darmstadt, Studienstandort Hephata, laden dazu ein, sich anhand von Vorträgen, Austausch und Diskussion auf dem Fachtag mit dem Themenfeld zu beschäftigen und in Dialog zu treten. Verschiedene Fachfrauen berichten hierzu von ihren Erfahrungen, methodischen Ansätzen und Konzepten aus der Praxis.

Der Fachtag soll dazu beitragen, Perspektiven (einschließlich mädchenpolitischer Strategien) für eine mädchengerechte Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung für unbegleitete geflüchtete Mädchen zu entwickeln.
Der Fachtag findet am Freitag, 13. Oktober 2017, von 11:00 bis 16:30 Uhr am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa der Ev. Hochschule Darmstadt statt.

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Niedersachsen: Über die Hälfte der Inobhutnahmen 2016 zum Schutz von unbegleitet eingereisten Minderjährigen

Posted on August 9, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen | Schlagwörter: , , |

HANNOVER. Im Jahr 2016 wurden 8.347 vorläufige Schutzmaßnahmen von niedersächsischen Jugendämtern vorgenommen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, waren darunter 4.365 Schutzmaßnahmen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise von Minderjährigen aus dem Ausland veranlasst wurden. In über der Hälfte der Fälle (52,3%) fand die Schutzmaßnahme somit aufgrund der unbegleiteten Einreise statt.

Bei einer vorläufigen Schutzmaßnahme nimmt das zuständige Jugendamt die Kinder oder Jugendlichen kurzzeitig in Obhut, wenn eine dringende Gefahr besteht oder die bzw. der Betroffene darum bittet. Ebenso werden Minderjährige grundsätzlich in Obhut genommen, die ohne Begleitung nach Deutschland einreisen und bei denen sich weder personensorgeberechtigte Personen noch Erziehungsberechtigte hier aufhalten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Inobhutnahmen 2016 um 42,9% an. Im Jahr 2015 wurden 5.842 Minderjährige in Schutz genommen, darunter 2.534 Kinder und Jugendliche (43,4%) aufgrund einer unbegleiteten Einreise. Bereits 2015 ergab sich ein prozentualer Anstieg von 50,4% im Vergleich zu 2014. Vor der großen Flüchtlingsbewegung wurden 2014 insgesamt 3.885 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen, davon waren 354 unbegleitete Minderjährige (9,1%).

Unabhängig von der Zahl der unbegleitet eingereisten Minderjährigen sind die Schutzmaßnahmen von 2015 auf 2016 ebenfalls gestiegen (+20,4%). Wurden im Jahr 2015 insgesamt 3.308 Minderjährige aus anderen Gründen als einer unbegleiteten Einreise unter den Schutz des Jugendamtes gestellt, betraf dies 3.982 Kinder und Jugendliche im Jahr 2016. Als Gründe meldeten die zuständigen Jugendämter vor allem die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils, sonstige Probleme, Beziehungsprobleme oder Vernachlässigung. In der Statistik können bis zu zwei Gründe pro Fall angegeben werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen vom 07.08.2017

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Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin

Posted on August 8, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Impulse für die Praxis der Jugendhilfe möchte die Abschlusstagung des Projektes „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ am 08.12. in Berlin geben.

„Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Paten- und Vormundschaften“ ist ein Modellprojekt, das in Kooperation der Diakonie Deutschland und des Kompetenz-Zentrum Pflegekinderhilfe e. V. von Januar 2016 bis Dezember 2017 durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften – sind Möglichkeiten sich für junge Geflüchtete zu engagieren und eine gute Ergänzung zu anderen, bestehenden Angebotenen der Jugendhilfe. Obgleich sie unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte haben, benötigen sie durchweg qualifizierte professionelle Begleitung, um wirksam sein zu können.

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden fachliche Empfehlungen entwickelt, insbesondere

  • zur Vermittlung von jungen Flüchtlingen in Gastfamilien
  • zur Qualifizierung von Gasteltern für junge Geflüchtete
  • zur Qualifizierung von Fachkräften
  • zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen mit Vormündern und Paten.

In der Abschlusstagung werden Ergebnisse und Erkenntnissen aus dem Projekt aus Sicht der beiden Projektträger sowie der beteiligten kommunalen und freien Jugendhilfeträger vorgestellt. Darüber hinaus wird Prof. Wolf die wissenschaftliche Evaluation vorstellen und die daraus resultierenden Impulse für die Jugendhilfe insgesamt präsentieren.

Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Praktiker*innen und interessiertes Fachpublikum.

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Rechtshilfe-Fonds des B-UMF für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

logoDer Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (B-umF) hat einen Rechtshilfefonds aufgelegt über den die Mitglieder des Bundesfachverbandes umF Zuschüsse zu Rechtsanwaltskosten für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige beantragen können.

Das Budget ist begrenzt und es werden vorrangig solche Verfahren bezuschusst, die über den Einzelfall hinaus von grundsätzlicher rechtlicher oder öffentlicher Bedeutung sind.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen den Rechtshilfefonds in Anspruch nehmen zu können sowie dem Verfahren sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.b-umf.de/de/themen/rechtshilfe

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Würzburg: Landrat plädiert für anderen Umgang mit Flüchtlingen

Posted on Juli 31, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoEin Jahr nach dem „Axtattentat“ eines 17-jährigen Afghanen, der in einer Gastfamilie lebte, beschäftigte sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Würzburg nochmals mit dem Fall und den Veränderungen, die er mit sich brachte.

Landrat und Jugendamtsleiter machten beim Thema junge Flüchtlinge und Radikalisierung deutlich, dass sie vor allem die derzeitige Praxis mit jugendlichen Asylbewerbern aus Afghanistan für problematisch halten.

zum Artikel in der Mainpost vom 25.07.2017

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Neuer Leitfaden des BumF für Fachkräfte zur Situation junger Volljähriger im Übergang

Posted on Juli 5, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Unter dem Titel „Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten“ hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) einen Handlungsleitfaden für Fachkräfte zur Situation geflüchteter junger Volljähriger im Übergang erstellt.

Gerade bei jungen Geflüchteten ist der Hilfeabbruch mit Volljährigkeit (nicht nur) aufgrund von Asyl- und Aufenthaltsrecht mit besonderen Risikolagen durchsetzt. Die Kenntnis über die Lebensrealität junger Geflüchteter und eine dahingehende Sensibilität der involvierten Stellen und Fachkräfte sind entscheidend, um einen sicheren Ort für das Aufwachsen der jungen Geflüchteten zu ermöglichen und Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die individuelle Entwicklung der Persönlichkeit und die eigenständige Lebensführung fördern.

Der Leitfaden hat deshalb zum Ziel, die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen der Geflüchteten im Übergang in ein eigenverantwortliches Leben transparent zu machen. So widmet sich das erste Kapitel der Lebensrealität junger Geflüchteter im Übergang aus der Jugendhilfe und lässt dabei die jungen Menschen selbst zu Wort kommen. In den folgenden Kapiteln beschreibt der Leitfaden rechtliche Änderungen bei Vollendung des 18. Lebensjahres sowie bei Beendigung der Jugendhilfe und zeigt rechtliche Fallstricke und Herausforderungen auf. Das letzte Kapitel weist konkrete Handlungsspielräume für die Praxis auf, um für alle Beteiligten größtmögliche Handlungssicherheit herzustellen und die Rechte der jungen Geflüchteten zur Geltung zu bringen.

Der Leitfaden steht als kostenloser Download zur Verfügung und kann über die Homepage des BumF in Printform bestellt werden.

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Artikel „Jung, integriert, ausreisepflichtig“

Posted on Juni 14, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Der Artikel „Jung, integriert, ausreisepflichtig“ vom 14.06.2017 in RP-online beschreibt den exemplarischen Fall eines 18-jährigen Afghanen, der nach eineinhalb Jahren in seiner Kölner Gastfamilie in seinen Herkunftsstaat abgeschoben werden soll.
Der junge Mann meint: „Wenn ich zu Hause in Sicherheit wäre, wäre ich nicht hier“.
Seine Pflegemutter gibt zu Bedenken: „Die Behörden werden so keine Pflegefamilien mehr für Flüchtlingskinder finden.“

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Grüne: „Stark ins eigene Leben ‒ Wirksame Hilfen für junge Menschen“

Posted on Mai 24, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

Mit ihrem Antrag vom 17.05.2017 „Stark ins eigene Leben ‒ Wirksame Hilfen für junge Menschen“ setzt sich die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für Careleaver und junge (unbegleitete) Flüchtlinge ein, die auch noch nach ihrem 18. Geburtstag Jugendhilfe benötigen.

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Buch-Tipp: „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on Mai 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Das im Reinhardt Verlag in 2., aktualisierter Auflage erschienene Buch „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe“ von Reinhold Gravelmann gibt „Orientierung für die praktische Arbeit“.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) erleben auf der Flucht oft monatelange Strapazen, im Aufnahmeland sind sie fremd und von ihren Familien getrennt. Wie können unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) von Fachkräften der Jugendhilfe begleitet werden? Welche rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen gibt es, mit welchen Fragen und Problemen ist zu rechnen?

Der Autor beschreibt die pädagogische Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMFs), die neben aller Besonderheit ganz „normale“ Jugendliche sind. Kulturelle Unterschiede und traumatische Erfahrungen werden ebenso thematisiert wie Sprache und schulische oder berufliche Integration. Für SozialarbeiterInnen und ErzieherInnen sind die Praxistipps wertvoll, zur Kommunikation, Hilfeplanung, gesellschaftlichen Integration etc.

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„Minderjährige Flüchtlinge in Pflegeverhältnissen“ am 29./30.06. in Berlin

Posted on April 19, 2017. Filed under: Berlin, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoFür Fach- und Leitungskräfte der Jugendhilfe, insbesondere der Pflegekinderhilfe; Flüchtlingskoordinator/innen sowie Expert/innen aus Wissenschaft, Politik und Verbänden organisiert der Deutsche Verein am 29.30.06. in Berlin die Tagung „Minderjährige Flüchtlinge in Pflegeverhältnissen„.

Pflegefamilien für minderjährige Flüchtlinge sind derzeit im fachlichen Diskurs sehr präsent, werden vielerorts erprobt und evaluiert. Inwiefern Pflegeverhältnisse eine geeignete Unterbringungsform für minderjährige Flüchtlinge darstellen können, wo sie an Grenzen stoßen und welche Hilfestellungen und Konzepte für Jugendämter und Pflegefamilien bereits vorliegen, wird vor dem Hintergrund aktueller gesetzlicher Entwicklungen herausgearbeitet. Besondere Beachtung finden Netzwerk- und Verwandtenpflegeverhältnisse für junge Flüchtlinge, die häufig bereits informell bestehen. Wo liegen die Herausforderungen, wo die Chancen? Lassen sich Erfahrungen aus der Verwandtenpflege und aus sonstigen Pflegeverhältnissen für minderjährige Flüchtlinge auf diese besondere Form des Zusammenlebens übertragen? Die Veranstaltung informiert über den Stand der Diskussion, stellt Beispiele guter Praxis vor und bietet Gelegenheit zum Austausch. Ziel ist die Identifizierung von Handlungsbedarfen für die Weiterentwicklung des Pflegekinderwesens.

Anmeldung sind möglich bis 26.04.2017

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Kinderkommission: „Kinderrechte für Flüchtlingskinder in der Unterkunft, dem Asylverfahren und der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on April 5, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

logoDie Kinderkommission des Deutschen Bundestages veröffentlicht am 23.03.2017 eine Stellungnahme zum Thema „Kinderrechte für Flüchtlingskinder in der Unterkunft, dem Asylverfahren und der Kinder- und Jugendhilfe“ und formuliert Empfehlungen für die Bereiche Flüchtlingsunterkünfte, Asylverfahren und Kinder- und Jugendhilfe..

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Kritik an Restriktionen beim Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Posted on April 5, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Das Auswärtige Amt hat am 20.03.2017 einen Runderlass zum Thema Familiennachzug zum unbegleiteten minderjährigen Flüchtling veröffentlicht, der als Rechtsgrundlage für den Eltern- und Geschwisternachzug und die humanitäre Aufnahme gemäß § 22 AufenthG dient.

Der Niedersächsischen Flüchtlingsrat kritisiert in seiner Pressemitteilung „Restriktionen beim Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ vom 31.03.2017 diese Leitlinien des Auswärtigen Amtes, da sie Familiennachzug mit Geschwistern faktisch unmöglich machten.

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FFM: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pflegeeltern

Posted on April 5, 2017. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Schwere Aufgabe für Pflegeeltern“ in der Frankfurter Neuen Presse vom 04.04.2017 schildert den aktuellen Erfahrungsstand des Jugendamtes Frankfurt am Main mit der Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Pflegefamilien.

Seit dem Jahr 2015 waren in Frankfurt 25 der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Pflegefamilien untergekommen, aktuell leben noch 16 Jugendliche in Pflegefamilien.

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Arbeitshilfe: Kostenübernahme für Therapien bei umF

Posted on März 30, 2017. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , , |

Wie können Therapien für geflüchtete Kinder und Jugendliche beantragt werden? Der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) hat zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) eine Arbeitshilfe dazu erstellt. Mit Tipps und Hinweisen zu Kostenübernahme, Antragsverfahren und rechtlichen Grundlagen.

Arbeitshilfe zur Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

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Unbegleitete ausländische Minderjährige in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe

Posted on März 20, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Ende vergangenen Jahres haben fast 50.000 unbegleitete minderjährige Ausländer in Deutschland in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe gelebt. Dies geht aus dem als Unterrichtung durch die Bundesregierung vorliegenden „Bericht über die Situation unbegleiteter ausländischer Minderjähriger“ (18/11540) hervor.

Danach lebten am 30. Dezember 2016 bundesweit 49.786 unbegleitete Minderjährige in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe. Am 1. Februar dieses Jahres waren es den Angaben zufolge 43.840. Die Zahl junger Volljähriger, die in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik leben und unbegleitet als Minderjährige eingereist waren, lag laut Unterrichtung am 30. Dezember bundesweit bei 14.259 und am 1. Februar bei 18.214.

Als größte Altersgruppe der unbegleiteten ausländischen Minderjährigen (UMA) wird in der Vorlage die der 16- und 17-Jährigen mit 68 Prozent angegeben, gefolgt von den 14- und 15-Jährigen mit 24 Prozent. „Somit sind 92 Prozent der UMA 14 bis 17 Jahre“, heißt es in dem Bericht weiter. Im Jahr 2015 waren danach 91 Prozent der eingereisten unbegleiteten Minderjährigen männlich.

Der Höchststand der Zahlen unbegleiteter Minderjähriger war der Unterrichtung zufolge Ende Februar 2016 erreicht; zu diesem Zeitpunkt seien 60.638 unbegleitete Minderjährige in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe gewesen. Seit Mai 2016 seien die Zahlen kontinuierlich rückläufig.

Quelle: Heute im Bundestag vom 20.03.2017

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SHELTER – Ein E-Learning-Curriculum für die Arbeit mit begleiteten und unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen

Posted on März 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Auch Gastfamilien können bei dem kostenfreien Online-Weiterbildungskurs SHELTER mitmachen!

In dem interdisziplinären Projekt SHELTER wird ein E-Learning-Curriculum unter Mitwirkung von Fachkräften und Ehrenamtlichen entwickelt. Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sowie in gesundheitsbezogenen Diensten für die Betreuung, Begleitung und Behandlung von jungen Menschen mit Fluchterfahrungen Verantwortung übernehmen, sollen dadurch langfristig adäquat auf die Bewältigungs- und Bedarfslagen der jungen Menschen mit Fluchterfahrungen vorbereitet werden. Sie sollen zudem in die Lage versetzt werden, Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendhilfe zu implementieren sowie Verständnis und Grundkenntnisse für Folgen von Traumatisierungen und psychische Belastungen in der Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung zu entwickeln. Die Teilnehmenden an dem Weiterbildungsangebot haben Zugriff auf Texte, Materialien und Videos sowie die Möglichkeit den Kurs zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Auf diese Weise entsteht beteiligungsorientiert ein praxisnahes Curriculum.

Der Hintergrund:
SHELTER ist eine Abkürzung für Safety & Help for Early adverse Life events and Traumatic Experiences in minor Refugees. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von den Universitäten Hildesheim (Wolfgang Schröer), Bielefeld (Frank Neuner), dem Universitätsklinikum Ulm (Jörg Fegert) und der Hochschule Landshut (Mechthild Wolff) umgesetzt.

Mehr Informationen:
Machen Sie kostenfrei mit!
Die ersten Testkurse starten im Juli 2017. Sie können sich unter dem Link https://shelter-notfall.elearning-kinderschutz.de/Interessenten bis einschließlich 18.06.2017 in eine InteressentInnenliste für eine Kursteilnahme eintragen.

Homepage des Verbundprojekts:
https://shelter.elearning-kinderschutz.de

Dort finden sich auch weitere Informationen zu einer möglichen Kursteilnahme.
Kontakt: shelter@elearning-kinderschutz.de

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UMF: Nützliche Informationen zu Ausbildungsduldung und Förderung

Posted on März 1, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoDer Paritätische Gesamtverband und die GGUA Flüchtlingshilfe aus Münster haben zwei wichtige neue Arbeitshilfen herausgegeben. Die Arbeitshilfe „Ausbildungsduldung“ erklärt die Möglichkeiten für Azubis vor der Abschiebung geschützt zu werden.

Die Arbeitshilfe „Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung“ zeigt verständlich, welche Bildungsförderung junge Flüchtlinge in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Status erhalten können.

Quelle: BumF Newsletter Februar 2017

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BumF: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , , |

Der Bundesfachverband umF (BumF) nimmt Stellung zum Gesetzentwurf zur schnelleren Abschiebung und warnt vor Dauerkasernierung und Desintegration von Flüchtlingskindern:

Am 9. Februar 2017, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Großteil der Ministerpräsidenten der Länder auf einen 15-Punkte-Plan zur „schnelleren Abschiebung“ verständigt – am 15. Februar lag bereits ein Gesetzentwurf vor. Der Bundesfachverband umF (BumF) sieht unter anderem die Pläne zur Ausweitung der Pflicht in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen zu verbleiben, die Nichtbeachtung des Kindeswohlvorrang sowie die Gefahr einer pauschalen Pflicht zur Asylantragsstellung bei umF mit großer Sorge.

Quelle: BumF vom 14.02.2017

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Willkommensbroschüre für UMF neu aufgelegt

Posted on Februar 1, 2017. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , |

logoIn Zusammenarbeit mit Jugendliche ohne Grenzen hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) die vielfach nachgefragte Willkommensbroschüre neu aufgelegt. Jugendliche aus ganz Deutschland haben daran mitgearbeitet.

  • Mit welchen Behörden, Ämtern und Organisationen habe ich zu tun?
  • Was passiert alles in der ersten Zeit?
  • Wer kümmert sich um mich?
  • Und vor allem: Welche Rechte habe ich?

Dies und vieles mehr erfahren junge Flüchtlinge in der Broschüre in jugendgerechter Sprache. Die in 2016 überbearbeitete Willkommensbroschüre ist zurzeit nur auf Deutsch erhältlich. Weitere Sprachen folgen im April 2017.

Die Broschüre steht als Download kostenlos zur Verfügung:
Willkommen in Deutschland – Ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige [Deutsch]

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Bestellungen (max. 50 Exemplare pro Einrichtung) an: info@b-umf.de

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Gastfamilien: Junge Afghanen haben Angst vor Abschiebung

Posted on Januar 30, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Politik, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoDIE WELT berichtet im Artikel „Pflegeeltern junger Afghanen in Sorge“ vom 30.01.2017 von den Bedenken deutscher Gastfamilie, dass die jungen Afghanen, die sie in ihre Familien aufgenommen haben, wieder abgeschoben werden.

Ein konkretes Beispiel aus dem Raum Nürnberg beschreibt der Artikel „Eltern haben Angst um ihren Pflegesohn aus Afghanistan“ in der SHZ vom 30.01.2017.

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) gibt Hinweise, wie man der Angst und Panik der jungen Menschen begegnen und ihnen zur Seite stehen kann.

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Artikel zur Integration von umF in Gastfamlien

Posted on Januar 2, 2017. Filed under: Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mehr Integration geht nicht“ auf Deutschlandradio Kultur vom 21.12.2016 berichtet ausführlich von erfolgreichen und gescheiterten Vermittlungen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Gastfamilien: „Die Unterbringung in Pflegefamilien kann eine ausgesprochen gute Form der Integration sein – theoretisch, denn das Zusammenleben muss funktionieren.“

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UMF: Bevorstehende Volljährigkeit= drohender abrupter Hilfeabbruch? Informationen zum Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährig

Posted on Dezember 28, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. appelliert gemeinsam mit dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. an die Entscheidungsträger der Länder und Kommunen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und junge Flüchtlinge nicht ohne reale Chancen auf schulische und berufliche Ausbildung sowie eine aufenthaltsrechtliche Unterstützung und Perspektivklärung aus der Jugendhilfe zu entlassen.

Sie haben deshalb eine Informations- und Handlungsgrundlage zum Thema Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährige zusammengestellt.

Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. vom 20.12.2016

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„Junge Geflüchtete in Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften“ am 16.02.2017 in Münster

Posted on Dezember 16, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Seit 2015 führt das Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. ein Pilotprojekt zum Thema „Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ durch. Am 16.02.2017 findet in Münster ein erster Fachtag zum Modellprojekt statt. Den Fachtag „Junge Geflüchtete in Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften“ veranstaltet das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder in Kooperation mit der Diakonie Deutschland und mithilfe einer Förderung durch das BMFSFJ.

Anmeldungen sind bis zum 01.02.2017 möglich.

nähere Informationen

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Jugendämter integrieren junge Flüchtlinge

Posted on November 30, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Am 21. November 2016 fand in Berlin die Fachtagung der BAG Landesjugendämter „Ankommen. Willkommen. Und jetzt..? Wie Weiterkommen?“ statt.

zur Pressemitteilung

Im Rahmen der Veranstaltung wurden 5 Kurz-Portraits über junge Flüchtlingen gezeigt, die die BAG Landesjugendämter in Auftrag gegeben hat. Sie zeigen die aktuelle Lebenssituation, Sehnsüchte und Hoffnungen von minderjährigen Geflüchteten in Deutschland. Deutlich wird dabei auch, welche Rolle das Jugendamt dabei hat: es bietet ihnen eine Startchance ins neue Leben.

Unter den Kurzfilmen ist auch das Beispiel einer Unterbringung in einer Gastfamilie: FILMON – Ein neuer Bayer

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KomDat Jugendhilfe 03/2016 erschienen

Posted on November 28, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Die aktuelle Ausgabe von KomDat Jugendhilfe 03/2016 beschäftigt sich wieder mit Ergebnissen aktueller Analysen der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik:

Das vorliegende Heft konzentriert sich auf die Bedeutung des Migrationshintergrunds junger Menschen und deren Familien in der KJH-Statistik.

Einer der Beiträge zeigt „Unbegleitete ausländische Minderjährige im Spiegel von Asyl- und Jugendhilfestatistik“ und zeigt aktuelle Herausforderungen für die Jugendhilfe auf.

Ein weiterer Artikel widmet sich „Adoptivkindern mit Zuwanderungsgeschichte“ und den unterschiedlichen Entwicklungen bei den Adoptionsformen. Der Beitrag untersucht die Entwicklung der Auslandsadoptionen in den letzten Jahren, wobei auch die Herkunftsgebiete der Kinder und Jugendlichen, das Alter der angenommenen Minderjährigen und die Verbreitung dieser Adoptionsform in den Bundesländern beachtet werden.

zum Download von KomDat Jugendhilfe 03/2016

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Online-Forum für Gasteltern

Posted on November 5, 2016. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Netzwerke, Pflegefamilie, Podcast / Online, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Ein neues Projekt „Belastungen und Ressourcen von Gastpflegeeltern/Pflegeeltern für Flüchtlinge“ ist gestartet. Die Diakonie Deutschland und das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. führt ein Projekt „Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Vormundschaften, Patenschaften“ durch, das von der Forschungsgruppe Pflegekinder der Uni Siegen wissenschaftlich begleitet wird

Dazu wurde ein Online-Forum eingerichtet, in dem sich insbesondere die Familien, die Flüchtlinge betreuen, untereinander austauschen können. Es wurde aus den Seiten des www.pflegeelternforum.de eingerichtet.

Das Forum soll sich an alle Familien richten, die junge Flüchtlinge aufgenommen haben, unabhängig davon, ob sie nun als Gasteltern oder Pflegeeltern oder vielleicht noch anders bezeichnet werden. In dem Forum können sie ihre Meinung zu allen Themen, die sie interessieren, mitteilen und sich mit anderen über ihre Erfahrungen austauschen. Mitglieder der Forschungsgruppe diskutieren mit, beantworten manchmal Fragen und werten die Erfahrungen unter der Frage aus „Was brauchen Gast- und Pflegeeltern, die junge Flüchtlinge aufgenommen haben?“. Die Antworten sollen dann in die politische Debatte eingebracht werden. Das Projekt ist bis Ende 2017 konzipiert.

Neben den Gast- und Pflegeeltern — die im Mittelpunkt stehen sollen — sind auch ehrenamtliche Vormünder und Paten und Patinnen von Flüchtlingen eingeladen mitzudiskutieren. An Fachkräfte und Akteure in Politik und Verwaltung richtet sich das Forum nicht.

Quelle: Dritter  Newsletter 2016 der Forschungsgruppe Pflegekinder vom 04.11.2016

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Gastfamilien: Rechte von Beiständen in Anhörungen des BAMF

Posted on Oktober 31, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Pflegefamilie, Publikationen, Rechtliches | Schlagwörter: , , |

Ein Schreiben des Bundesinnenministeriums vom 18.10.2016 stellt klar, dass Beistände (z.B. Betreuer_innen oder Pflegeeltern) ein „Anwesenheits- und Fragerecht“ während der Anhörung haben und keine Genehmigung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für eine Teilnahme an Anhörungen brauchen.

Sämtliche Teilnehmer_innen sollten aber natürlich weiterhin vorab beim BAMF angekündigt werden, zudem wird der Zeitpunkt der Möglichkeit zur Fragestellung weiterhin von dem/der Anhörer_in bestimmt.

Quelle: Newsletter des Bundesfachverbandes Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 31.10.2016

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Bremen: Filmprojekt mit geflüchteten Jugendlichen geplant

Posted on Oktober 20, 2016. Filed under: Bremen, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11. und 12.02.2017 findet ein spannender Workshop für geflüchtete Jugendliche statt, den PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbh in Kooperation mit dem LidiceHaus in Bremen veranstalten wird. Zusammen mit dem Medienbüro „Vomhörensehen“ drehen die jungen Menschen einen Film über ihr neues Leben in einer Bremer Pflegefamilie, machen selber Interviews, lernen, wie eine Kamera geführt wird und ein Film entsteht. An dem gemeinsamen Wochenende werden Ideen gesammelt und ein Drehbuch entwickelt.

An fünf darauffolgenden flexiblen Dreh- und Schnittterminen, werden die Jugendlichen von den beiden Medienpädagogen dabei unterstützt, einen richtigen Film zu produzieren. Und natürlich wird es auch eine Premiere geben. Das Filmprojekt wird durch Spenden finanziert. Anmeldungen sind schon jetzt möglich bei Susanne Müller, 958820-42, s.mueller@pib-bremen.de

Quelle: PiB-Post 2016-10

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BumF: Jugendhilfe zweiter Klasse: Einigung zu Kosteneinsparungen bei jungen Flüchtlingen auf dem Weg

Posted on Oktober 13, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Mit einer Pressemitteilung vom 13.10.2016 reagierte der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) auf Informationen der CSU-Landesgruppe, wonach sich Bund und Länder auf eine zusätzliche Länderkompetenz verständigt haben, um Kosten bei der Betreuung und Versorgung von Kindern und jungen Menschen, insbesondere jungen Flüchtlingen, einzusparen:

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) beobachtet mit großer Besorgnis, dass zunehmend Kostenerwägungen über das Kindeswohl sowie das Recht von jungen Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gestellt werden und warnt vor einer Zwei-Klassen-Jugendhilfe.

„Eine an den Bedürfnissen der jungen Menschen orientierte Jugendhilfe ist der Grundstein für eine gelingende Integration“, erklärt Nerea González Méndez de Vigo vom BumF. „Statt kurzfristig Kosten zu sparen, müssen langfristige Perspektiven geschaffen werden.“

Bei der Pressekonferenz zum Treffen des Koalitionsausschusses am 6. Oktober erklärt die Vorsitzende der CSU Landesgruppe Gerda Hasselfeldt, man habe sich aus Kostengründen darauf geeinigt, dass die Länder eine zusätzliche Kompetenz erhalten sollen, um über Inhalt und Umfang der Leistungen der Kinder – und Jugendhilfe in ihrem Bundesland zu bestimmen. Dies soll insbesondere bei Leistungen an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie an junge Volljährige gelten. Damit wird der Weg für die seit langem von einigen Bundesländern geforderte Gesetzesänderung zum sog. Ländervorbehalt geöffnet. Kernziel ist laut CSU-Landesgruppe die Kompetenz der Länder, die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe für umF an die jeweilige Kassenlage anzugleichen. Die Folge wären je nach Land und Haushalt unterschiedliche Jugendhilfestandards. Der Verteilungszufall würde dann über Schutz, bedarfsgerechte Unterstützung und Zukunftsperspektiven entscheiden.

Auch die Hilfe für junge Volljährige soll, nach den Aussagen von Hasselfeldt, nach dem 18. Lebensjahr nur noch in begründeten Einzelfällen gewährt werden. Das bedeutet einen erheblichen Einschnitt in die aktuelle Rechtslage, nach der ein Anspruch auf Unterstützung bis zum 21. Lebensjahr besteht und widerspricht den real bestehenden Bedarfen der jungen Menschen im Übergang von Schule zu Beruf und in die Selbstständigkeit, da vielfach ein weiterer Unterstützungsbedarf besteht. Bereits jetzt kommt es viel zu häufig zu abrupten Hilfebeendigungen, die die Erfolge von Schule und Jugendhilfe gefährden und nicht selten zu einer (Re)traumatisierung folgen.

Mit einer Kampagne, die bereits mehr als 10.000 Menschen unterzeichnet haben, fordert der BumF daher zusammen mit Jugendliche ohne Grenzen, eine starke Jugendhilfe, die sowohl den Fachkräften als auch den jungen Menschen zu Gute kommt – statt Kosteneinsparungen an der falschen Stelle: https://weact.campact.de/petitions/keine-einschrankung-der-jugendhilfe-zukunftsperspektiven-fur-gefluchtete-jugendliche

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Zahl minderjähriger Flüchtlinge

Posted on Oktober 11, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Berlin: (hib/STO) Die Zahl minderjähriger und heranwachsender Flüchtlinge in Deutschland ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (18/9778) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/9483). Darin gibt die Regierung auf die Frage, wie viele solcher Flüchtlinge sich zum Stichtag 31. Juli 2016 in der Bundesrepublik aufhielten, für die Altersgruppen von null bis 27 Jahren eine Gesamtsumme von 645.731 an.

Davon entfallen auf die Altersgruppe von null bis zwei Jahren 46.153, auf die Altersgruppe von drei bis fünf Jahren 55.505 und auf die Altersgruppe von sechs bis neun Jahren 68.653, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. Zur Altersgruppe von zehn bis 15 Jahren zählen der Vorlage zufolge 93.433, zur Altersgruppe von 16 bis 17 Jahren 49.788 und zur Altersgruppe von 18 bis 20 Jahren 98.703. Die Zahl der Betroffenen in der Altersgruppe von 21 bis 27 Jahren beläuft sich laut Bundesregierung auf 233.496.

Quelle: Heute im Bundestag vom 11.10.2016

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Nützliche App auch für Gastfamilien arabisch sprechender Jugendlicher

Posted on September 23, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Fahum heißt Verstehen: Eine Flüchtlings-App für Soforthilfe und Integration

Viele Gesprächsversuche mit Migranten, die kein Deutsch oder Englisch sprechen, enden mit Händen und Füßen – und Frust. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat eine App entwickelt, die Immigranten aus arabischen Ländern den Dialog beispielsweise mit Behörden, auf der Straße oder beim Einkaufen ermöglicht. Die App steht kostenlos zum Download zur Verfügung auf www.fahum.de.

Im Gegensatz zur Google-Übersetzung werden hier die relevanten Dialoge garantiert korrekt übersetzt – dank der Always Correct Translation (ACT®) Technologie der Firma Yocoy. Übersetzt wird nämlich nicht Wort für Wort. Vielmehr bietet die App flexible Dialog-Bausteine an, die es den Gesprächspartnern erlauben, ihre Fragen, Gedanken und Informationen in der eigenen Muttersprache einzugeben und die Antworten dann wieder in dieser zu erhalten – in geschriebener oder gesprochener Form.

Die App bietet außerdem Links zu vielen wichtigen flüchtlingsrelevanten Informationen auf Arabisch, die auf dem Fahum Webportal bereitgestellt sind.

Bei der Übersetzung und Auswahl der Themengebiete und Inhalte haben syrische Studenten, Flüchtlinge und andere freiwillige Muttersprachler geholfen. Beim ansprechenden Design half das Kreativteam der Berliner Firma Eatch Interactive.

Erweitert werden die Dialoge über Lexika und die Möglichkeit, Fotos zu machen und einzubinden. Großen Wert haben die Entwickler auf die Tonalität gelegt, da gerade die unzureichende Übersetzung erfahrungsgemäß viele Missverständnisse provoziert. Sehr attraktiv und zudem zum Lernen geeignet ist, dass die Dialoge auch als Sprachdateien abgespielt werden können.

Die Technologiestiftung Berlin und der Rotary Club Hamburg-Walddörfer haben die Entwicklung der App unterstützt. Das Ziel ist nun, dass die App möglichst große Verbreitung findet, damit die Flüchtlinge ab jetzt Hilfe und Erleichterung bei der Überwindung der Sprachbarrieren finden. Darüber hinaus sollen weitere Unterstützer gewonnen werden, um die Dialoge zu erweitern und die App auch für andere Sprachen, beispielsweise Urdu, Paschtu und Farsi anbieten zu können.
Download und weitere Informationen

Die App  Fahum (Arabisch für „Verstehen“) steht in den Play Stores für Android- und iOS-Geräte kostenlos zum Download zur Verfügung:

Quelle: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz vom 12.09.2016

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Salafismus-Tagung in Würzburg

Posted on September 17, 2016. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Warum Salafisten so gefährlich sind“ der Main-Post vom 15.09.2016 wird über eine Tagung des Kreisjugendamtes Würzburg, für 160 Teilnehmer aus Jugendämtern, Pflegefamilien und Flüchtlingshilfe berichtet. Die Teilnehmer informierten sich über Salafismus und nutzen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Anlass war das Axtattentat eines 17-jährigen, der in einer Gastfamilie im Kreis Würzburg untergebracht war (wir berichteten).

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Artikel „Villinger Familie nimmt Eritreerin auf“

Posted on September 9, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Südkurier berichtet im Artikel „Villinger Familie nimmt Eritreerin auf“ vom 09.09.2016 über die 17-jährige Rawda, die nach einer langen Odysee ein neues Zuhause bei einer Villinger Pflegefamilie gefunden hat.

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Würzburg: Gastfamilien junger Flüchtlinge soll Angst genommen werden

Posted on September 8, 2016. Filed under: Bayern, Fortbildung, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Um Pflegefamilien, die im Landkreis Würzburg minderjährige Flüchtling aufgenommen haben, mit ihren Fragen nach dem Attentat durch einen radikalisierten 17-Jährigen im Juli nicht alleine zu lassen, wird auf Initiative des Landrats eine nicht öffentliche Fachkonferenz mit Experten zum Thema Radikalisierung und Salafismus stattfinden.

Davon berichtet der Artikel „Pflegefamilien soll Angst genommen werden“ von BR24 vom 08.09.2016.

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„Care Leaver und junge, erwachsene Flüchtlinge in der Jugendhilfe“ am 09./10.11. in Hofgeismar

Posted on September 5, 2016. Filed under: Jugendhilfe | Schlagwörter: , , |

Die zehnte Fachtagung des EREVDenn sie wissen, was sie tun – Care Leaver und junge, erwachsene Flüchtlinge in der Jugendhilfe“ beschäftigt sich am 09./10.11. in Hofgeismar mit der aktuellen Situation in der Jugendberufshilfe. Diese ist geprägt von der Gesetzesänderung des SGB VIII mit Auswirkungen auf die Finanzierung von Care Leavern und jungen erwachsenen Flüchtlingen.

Anmeldeschluß ist der 15.09., danach auf Anfrage.

nähere Informationen

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Buch-Tipp: „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe“

Posted on September 3, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Von Reinhold Gravelmann erschien im Ernst Reinhardt Verlag das Buch „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe – Orientierung für die praktische Arbeit„.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) erleben auf der Flucht oft monatelange Strapazen, im Aufnahmeland sind sie fremd und von ihren Familien getrennt. Wie können unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) von Fachkräften der Jugendhilfe begleitet werden? Welche rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen gibt es, mit welchen Fragen und Problemen ist zu rechnen?

Der Autor beschreibt die pädagogische Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMFs), die neben aller Besonderheit ganz „normale“ Jugendliche sind. Kulturelle Unterschiede und traumatische Erfahrungen werden ebenso thematisiert wie Sprache und schulische oder berufliche Integration. Für SozialarbeiterInnen und ErzieherInnen sind die Praxistipps wertvoll, zur Kommunikation, Hilfeplanung, gesellschaftlichen Integration etc.

nähere Informationen

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Zahl unbegleiteter Minderjähriger

Posted on September 1, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Politik, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Im zweiten Quartal dieses Jahres sind an den deutschen Grenzen sowie Flug- und Seehäfen laut Bundesregierung insgesamt 1.725 unbegleitete Minderjährige durch die Bundespolizei aufgegriffen worden, davon 1.073 an der Grenze zu Österreich. Von den 1.725 wurden 1.568 an Jugendämter übergeben, 149 zurückgewiesen und fünf zurückgeschoben, wie aus der Antwort der Bundesregierung (18/9415) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/9146) hervorgeht. Danach wurden im ersten Quartal 2016 noch insgesamt 3.652 unbegleitete Minderjährige an den deutschen Grenzen sowie Flug- und Seehäfen durch die Bundespolizei aufgegriffen, davon 3.249 an der Grenze zu Österreich.

Quelle: Heute im Bundestag vom 30.08.2016

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Unbegleitete Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland lassen Inobhutnahmen 2015 erheblich ansteigen

Posted on August 2, 2016. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Im Jahr 2015 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, erheblich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2015 rund 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren fast 30.700 Minderjährige oder 263 % mehr als im Vorjahr. Rund 38.700 dieser jungen Menschen (91 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 3.600 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein.

Von den 42.300 eingereisten unbegleiteten Minderjährigen haben im Jahr 2015 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach derzeitigem Stand rund 22.300 (53 %) einen Asylantrag gestellt.
Insgesamt haben im Jahr 2015 die Jugendämter in Deutschland gut 77.600 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren knapp 29.600 Minderjährige beziehungsweise 62 % mehr als im Vorjahr.
Die Inobhutnahmen aufgrund von Überforderung der Eltern, Schul- und Ausbildungsproblemen oder Suchtproblemen des Kindes/Jugendlichen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.100 Fälle beziehungsweise 3 % zurückgegangen.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 02.08.2016

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Würzburg/Schweinfurt: Vorerst keine Vermittlungen junger Flüchtlinge in Pflegefamilien mehr

Posted on Juli 28, 2016. Filed under: Bayern, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Der Artikel „Keine jungen Flüchtlinge in Pflegefamilien“ in der Main-Post vom 28.07.2016 zeigt die Maßnahmen unterfränkischer Jugendämter nach dem Attentat eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings auf, der in einer Pflegefamilie im Landkreis Würzburg untergebracht war.

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Artikel „Wenn zwei fremde Welten aufeinanderprallen“

Posted on Juli 27, 2016. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

In der Frankfurter Neuen Presse berichtet der Artikel „Wenn zwei fremde Welten aufeinanderprallen“ vom 27.07.2016 ausführlich über Jugendhilfemaßnahmen für unbegleitete minderjährige Füchtlinge in Frankfurt am Main. Sowohl das Beispiel eines 15-jährigen afghanischen Jungen, der seit einem halben Jahr in einer Pflegefamilie lebt, wird vorgestellt als auch das Leben in einer Wohngruppe und die migrationssensible Arbeit der die Jugendlichen betreuenden Vormünder und Fachkräfte.

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Baden-Württemberg: Jugendämter nehmen fast 8 400 junge Menschen in Obhut

Posted on Juli 14, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Forschung, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In akuten Krisensituationen werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zu ihrem Schutz von Jugendämtern in Obhut genommen. Sie werden dann vorläufig in einer Einrichtung oder bei einer geeigneten Person untergebracht. Neben Unterkunft und Verpflegung stehen sozialpädagogische Beratung und Unterstützung im Vordergrund der Schutzmaßnahme.

Ein solches Eingreifen der Jugendämter war nach Feststellung des Statistischen Landesamtes im Jahr 2015 in Baden‑Württemberg für 8 367 Kinder und Jugendliche notwendig (2014: 4 601 Kinder). Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 82 Prozent oder 3 766 Kinder. Damit hat sich der seit 2005 ansteigende Trend im Jahr 2015 deutlich verstärkt. Der Zuwachs bei den Inobhutnahmen 2015 resultiert mit einem Anteil von 98 Prozent fast vollständig aus den unbegleiteten Einreisen minderjähriger Kinder und Jugendlicher aus dem Ausland.

Eine solche unbegleitete Einreise war 2015 in 4 912 Fällen (59 Prozent aller Inobhutnahmen) der Anlass für die Inobhutnahme. Damit hat sich die Zahl der Schutzmaßnahmen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland notwendig wurden, im Vergleich zum Vorjahr (2014: 1 227) vervierfacht. In 41 Prozent der Fälle lagen andere Gründe für das Eingreifen der Jugendämter vor, wie z. B. Überforderung der Eltern oder eines Elternteils (19 Prozent aller Maßnahmen), Beziehungsprobleme (7 Prozent), Anzeichen von Misshandlung (6 Prozent) und von Vernachlässigung (5 Prozent).

In der Geschlechter- und Altersverteilung zeigen sich große Unterschiede zwischen den jungen Menschen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden und den Kindern und Jugendlichen, bei denen der Anlass der Inobhutnahme ein anderer war. 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die ohne Begleitung aus dem Ausland kamen, waren männlich und zwischen 14 und 18 Jahren alt. Bei jungen Menschen, die aufgrund anderer Anlässe in Obhut genommen wurden, lag dagegen der Anteil der Mädchen bei 55 Prozent und der Anteil der Jüngsten (unter 12 Jahre) bei knapp einem Drittel.

In 4 050 Fällen (48 Prozent) wurden die Inobhutnahmen durch soziale Dienste oder die Jugendämter veranlasst. Die Polizei hat bei einem Viertel der betroffenen Kinder und Jugendlichen (2 074 Fälle) zuerst auf die Problemsituation aufmerksam gemacht. Auf eigenen Wunsch wurden 1 126 junge Menschen unter den Schutz des Jugendamts gestellt.

Gut vier Fünftel der Kinder und Jugendlichen wurden vorübergehend in einer Einrichtung (6 314) oder in einer sonstigen betreuten Wohnform (576) untergebracht, knapp ein Fünftel (1 477) fand Schutz bei einer geeigneten Person.

Die Zahl der Inobhutnahmen in den Stadt- und Landkreisen weist große Unterschiede auf. Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass die Kreise in sehr unterschiedlichem Ausmaß von Schutzmaßnahmen aufgrund unbegleiteter Einreise von Minderjährigen betroffen waren. Während in sechs Landkreisen weniger als 20 Kinder oder Jugendliche, die ohne Begleitung aus dem Ausland kamen, in Obhut genommen werden mussten, waren in den Stadtkreisen Karlsruhe 982, Stuttgart 713 und Freiburg 370 solcher Fälle zu verzeichnen, so dass sich 42 Prozent der Inobhutnahmen aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland auf die genannten 3 Stadtkreise konzentrierten.

nähere Informationen

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 14.07.2016

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Petition: Keine Einschränkung der Jugendhilfe – Zukunftsperspektiven für geflüchtete Jugendliche!

Posted on Juni 15, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Politik, Rechtliches, Stellungnahmen | Schlagwörter: , |

Tausende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben es in Selbstständigkeit und Ausbildung geschafft. Dabei war Unterstützung nötig – doch diese ist nun in Gefahr: Bund und Länder verhandeln die Einschränkung der Hilfen. Daher sagt der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Jugendliche ohne Grenzen: Spart nicht an der Zukunft!

Unterzeichnet hier für eine starke Jugendhilfe: https://weact.campact.de/petitions/keine-einschrankung-der-jugendhilfe-zukunftsperspektiven-fur-gefluchtete-jugendliche

Für Jugendliche aus Jugendhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen stehen auf der Homepage des Vereins die Unterschriftenlisten samt Übersetzung der Forderungen auf Dari, Englisch, Arabisch und Französisch zum Download zur Verfügung. Die ausgefüllten Listen bitte an info@b-umf.de senden oder an +49 (0)30 82 09 743 – 9 faxen.

Bitte verbreiten Sie auch die Videobotschaften sowie den Facebook-Aufruf, damit gemeinsam möglichst viele Menschen erreicht werden können: https://www.facebook.com/bumfev/

Die Forderungen in Kürze:

  • Keine Kürzung der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wer in betreuten Wohngruppen (§34 SGB VIII) statt großen Unterkünften mit geringer Betreuung lebt, hat deutlich bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsverlauf und gesellschaftlicher Teilhabe.
  • Hilfen für junge Volljährige (§41 SGB VIII) müssen vollumfänglich möglich sein. Sie sind essentiell, um die Erfolge von Schule und Jugendhilfe abzusichern.
  • Kinderrechte und Kinderschutzstandards müssen für geflüchtete Kinder und Jugendliche ohne Einschränkung gelten. Sie brauchen einen besonderen Schutz vor Ausbeutung und Bedrohungen.

Mehr Informationen unter: www.b-umf.de und www.jogspace.net

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Ratgebern für Flüchtlingseltern und Flüchtlingshelfer der Bundespsychotherapeutenkammer

Posted on Juni 2, 2016. Filed under: Fachkräfte, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) wendet sich mit zwei neu erschienenen Ratgebern an Flüchtlingshelfer und Flüchtlingseltern.

Der BPtK-Ratgeber „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“ richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Helfer, die wissen möchten, wie sich traumatische Erkrankungen bemerkbar machen und wie sie mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umgehen können, die Schreckliches erlebt haben.

Der BPtK-Ratgeber „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?“ wendet sich an Eltern von Flüchtlingskindern, die wissen möchten, wie sie ihrem Kind helfen können, wenn es Schreckliches erlebt hat. Der Ratgeber enthält Informationen darüber, wie sich traumatisierte Kinder je nach Alter verhalten und zeigt an vielen konkreten Situationen, wie Eltern richtig reagieren können.
Die BPtK hat diesen Ratgeber auch ins Arabische übersetzen lassen. Außerdem liegt eine englischsprachige Version vor.

Die Ratgeber können auf der Homepage der BPtK heruntergeladen sowie bei der BPtK in gedruckter Form bestellt werden.

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