„Muttersuche“ – eine Lesung mit Marco Carini am 13.06. in Hamburg

Posted on April 12, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Freunde der Kinder e.V., der PFAD Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Hamburg, lädt am 13.06.2017 von 19.30– 21.30 Uhr in seine Beratungsstelle in der Fuhlsbüttler str. 769 in Hamburg zu einer Lesung mit Marco Carini ein.

Marco Carini ist Politikwissenschaftler, Redakteur der taz, und Publizist. Seine eigene Adoption nahm er zum Anlass, 2010 das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“ über die Suche Adoptierter nach ihrer leiblichen Herkunft zu veröffentlichen. Nach einer Einführung liest der Autor seine eigene Geschichte der Suche. Im Anschluß ist Raum für Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte. Die Gesprächsleitung hat Kay-Uwe Fock.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Auskunft über die eigene Abstammung

Posted on Februar 28, 2017. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Mit der Einrichtung eines zentralen Registers für Samenspender sollen Kinder aus künstlicher Befruchtung künftig jederzeit Auskunft über ihre Abstammung erhalten können.

Das sieht ein Gesetzentwurf (BT-Drs. 18/11291 – PDF, 1,4 MB) der Bundesregierung vor, der dem Bundestag zur Beratung vorliegt. Mit dem Gesetzentwurf wird nach Angaben der Regierung ein Auskunftsanspruch für jene Personen festgelegt, die durch eine Samenspende und künstliche Befruchtung gezeugt worden sind. Das bundesweite Samenspenderregister wird beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) eingerichtet. Dort sollen für eine Zeitspanne von 110 Jahren Angaben über die Samenspender und Empfängerinnen einer Samenspende gespeichert werden.

Geregelt werden die nötigen Aufklärungs-, Dokumentations- und Meldepflichten. So können künftig Personen, die meinen, durch eine Samenspende gezeugt zu sein, bei der Registerstelle eine Auskunft beantragen. Zugleich wird dem Entwurf zufolge durch eine Ergänzung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) die gerichtliche Feststellung der rechtlichen Vaterschaft des Samenspenders ausgeschlossen. So soll verhindert werden, dass an Samenspender im Sorge-, Unterhalts- und Erbrecht Ansprüche gestellt werden.

Das Gesetz soll 2018 in Kraft treten und bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Quelle: Heute im Bundestag vom 28.02.2017

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Artikel: „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“

Posted on Februar 19, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoIm Artikel „Wie es ist, als Schwarze in einer weißen Adoptivfamilie aufzuwachsen“ vom 18.02.2017 auf ze.tt berichtet Louisa, eine Berlinerin mit madagassischen Wurzeln, wie es ist, mit seinen engsten Vertrauten nicht verwandt zu sein, und welche Erfahrungen sie gemacht hat, als sie sich mit Unterstützung ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer Familie machte.

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Zwei Adoptivmütter bei Markus Lanz

Posted on Februar 16, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logoDie beiden Schwestern Martina und Sabine erzählen in der Talk-Show von Markus Lanz vom 09.02.2017 über ihre Erfahrungen mit zusammen 10 Adoptivkindern. Dabei betonen die Adoptivmütter, wie wichtig die Kenntnis der leiblichen Mutter für die Entwicklung der Kinder ist und machen Mut, Adoptivkinder auf ihrer Wurzelsuche zu begleiten und die Mütter schon im Adoptionsprozess mehr zu beteiligen.

Die Sendung kann über die ZDF-Mediathek online angesehen werden. Ca. ab der 48. Minute kommt dieser Beitrag.

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TV-Tipp: „Die Reise meines Lebens“ am 21.02.

Posted on Februar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

logoAm Dienstag, den 21. Februar 2017 um 22.15 Uhr strahlt das ZDF in der Reihe 37 Grad die Dokumentation „Die Reise meines Lebens – Ruby sucht nach ihrer Mutter in Nepal“ aus.

Die 17-jährige Ruby, die als Adoptivkind im Hunsrück aufgewachsen ist, durfte im August letzten Jahres ihre leibliche Familie in Nepal kennenlernen und wurde dabei von der Kamera begleitet.

Danach steht die Sendung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
www.zdf.de/dokumentation/37-grad

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Rumäniens vergessene Generation – Adoptierte Kinder suchen ihre Eltern

Posted on Januar 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

logoZehntausende rumänische Kinder wurden in den 1990er Jahren adoptiert, viele von ihnen sind nun auf der Suche nach ihrer Herkunft.

Über die Schwierigkeiten auf sie bei ihrer Wurzelsuche stoßen, berichtet ein Beitrag des Auslandsjournal am 11.01.2017.

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Gesetzentwurf zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei Samenspende beschlossen

Posted on Dezember 22, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Politik, Publikationen, Rechtliches, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Das Bundeskabinett hat am 21.12.2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei heterologer Verwendung von Samen beschlossen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sagte, dass jeder Mensch das Recht habe zu erfahren, von wem er abstamme. Mit dem am 21.12.2016 beschlossenen Gesetzentwurf und der Einrichtung eines bundesweiten Samenspenderregisters werde das Recht von Kindern auf Kenntnis ihrer Herkunft gestärkt und zugleich für den Schutz der gespeicherten persönlichen Daten gesorgt. Mit dem Gesetzentwurf werde ein einfachgesetzlicher Auskunftsanspruch für Personen festgelegt, die durch Samenspende im Rahmen einer ärztlich unterstützten künstlichen Befruchtung gezeugt worden seien.

Zur Umsetzung dieses Anspruchs werden die rechtlichen Voraussetzungen für ein bundesweites zentrales Samenspenderregister beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) geschaffen. In diesem Register sollen die personenbezogenen Angaben von Samenspendern und Empfängerinnen einer Samenspende in Zukunft für die Dauer von 110 Jahren gespeichert werden. Umfassende Regelungen wie die Zweckbindung der Verwendung der personenbezogenen Daten und die klar geregelten Übermittlungswege sollen einen hohen Datenschutzstandard gewährleisten. Ergänzend zu den bestehenden geweberechtlichen Regelungen enthalte der Gesetzentwurf außerdem die notwendigen verpflichtenden Aufklärungs-, Dokumentations- und Meldepflichten.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes könne jede Person, die vermute, mittels einer Samenspende gezeugt worden zu sein, auf Antrag Auskunft aus dem Samenspenderregister über die dort gespeicherten Daten des Samenspenders erhalten. Habe der oder die Betroffene das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet, könne der Anspruch durch den gesetzlichen Vertreter geltend gemacht werden.

Durch eine ergänzende Regelung im BGB werde die gerichtliche Feststellung der rechtlichen Vaterschaft des Samenspenders in diesen Fällen ausgeschlossen. Damit werde der Samenspender insbesondere von Ansprüchen im Bereich des Sorge-, Unterhalts- und Erbrechts freigestellt.

Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung durch den Bundesrat. Es tritt zwölf Monate nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft (voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018).

Quelle: Pressemitteilung des BMinG v. 21.12.2016

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Artikel: „Adoptivtochter von Liz Taylor trifft in Mering erstmals ihre Mutter“

Posted on Dezember 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Augsburger Allgemeine berichtet im Artikel: „Adoptivtochter von Liz Taylor trifft in Mering erstmals ihre Mutter“ vom 12.12.2016 über das Wiedersehen zwischen der Adoptivtochter von Liz Taylor und Richard Burton, Maria Burton, mit ihrer leiblichen deutschen Mutter nach 50 Jahren.

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Schweizer Kinofilm: „RESET – RESTART“

Posted on Dezember 8, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

logorer-plakat-a2-ohne-500x5000_q90Mischa Steiner wird 1976 im Alter von dreieinhalb Jahren aus Südkorea in die Schweiz adoptiert. Aufkeimende Fragen zum Adoptionsverlauf und seiner Herkunft verdrängt er jahrelang. Erst im Alter von 35 Jahren wagt er es, sich mit diesem „schwarzen Loch der Kindheit“ auseinanderzusetzen und findet in seinen Unterlagen einen ungelesenen Brief, in dem seine Halbschwester die Namen seiner Geburtseltern nennt. Mischa beschliesst, den offenen Fragen nun konsequent nachzugehen: Von heute auf morgen kündigt er seinen Job und seine Wohnung in Basel und wandert nach Korea aus. Eine Reise ins Ungewisse beginnt…

Judith Lichtneckerts feinfühliger Debütfilm „RESET – RESTART“ erzählt von einem Mann, der auf der Suche nach dem persönlichen Glück einen riesigen Einschnitt in seiner Biographie wagt.

Der Kinofilm startet am 08.12.2016 in der Deutschschweiz.

zur Homepage des Filmes

zum Trailer

zu einem Interview mit der Regisseurin

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Filmtipp: Interview mit Autor Jochen Baier

Posted on Dezember 4, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , |

Jochen Baier, Autor des 2016 im Herbig Verlag erschienenen Buches „Adoptiert – Mein Leben lang“ wurde in der Reihe Alpha-Forum interviewt.

Jochen Baier ist Professor für Englische Literatur, Landeskunde und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd. Als Jugendlichem wurde ihm bewusst, dass er nicht bei seinen leiblichen Eltern, sondern bei Adoptiveltern aufwuchs. In seinem jüngsten Buch betrachtet er das Thema Adoption nicht nur aus Sicht des Adoptierten, sondern lässt auch abgebende und aufnehmende Eltern zu Wort kommen.

zum Film in der ARD-Mediathek (45 min)

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Interview: „Das Trauma der weggegebenen Kinder“

Posted on Februar 29, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Publikationen, Sachsen | Schlagwörter: , |

In der Freien Presse erschien am 29.02.2016 ein ausführliches Interview mit der Psychologischen Beraterin Kerstin Mahlendorff aus Chemnitz unter dem Titel „Das Trauma der weggegebenen Kinder“. Auszug:

Frau Mahlendorff, wenn Eltern nach langer Zeit endlich ein Kind adoptieren können und das Adoptivkind damit in eine intakte Familie kommt, müsste es doch allen gut gehen. Ist das so?

In der Mehrzahl der Fälle mit Sicherheit. Ich habe von Berufs wegen nur mit den Familien Kontakt, bei denen es nicht so gut klappt. Die objektiven Verbesserungen sind nämlich nur die eine Seite. Die andere ist die Psyche, die sich so schwer steuern und der sich nichts befehlen lässt.

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Buch-Tipp: „Herzwurzeln“ – ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder

Posted on Dezember 30, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Mabuse-Verlag erscheint demnächst ein neues Buch von Schirin Homeier, das sie diesmal zusammen mit Irmela Wiemann verfasst hat: „Herzwurzeln“ ist ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder.

Durch eine liebevoll illustrierte Bildergeschichte und einen altersgerechten Informationsteil erhalten Pflege- und Adoptivkinder sowie deren Bezugspersonen in diesem Buch Erklärungen und Anleitungen, um ihre spezielle Situation besser zu verstehen und anzunehmen.

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TV-Tipp: Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln

Posted on November 21, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, International, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Eine Dokumentation des Schweizer Fernsehens hat Adoptierte auf der Suche nach ihren Wurzeln begleitet: „Mein erstes Leben – Adoptierte Menschen ergründen ihre Wurzeln„.

Wie gehen Menschen damit um, nicht zu wissen, wer ihre Eltern sind? Nicht zu wissen, warum die eigene Mutter sie zur Adoption freigegeben hat? «DOK» beleuchtet das Schicksal dreier Erwachsener, die beschlossen haben, den Schleier zu lüften, der auf ihrem ersten Lebensabschnitt liegt.

Die Sendung vom 19.11. (ca. 50 min) kann auf den Seiten des SRF nachgesehen werden oder auch auf YouTube.

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Artikel „Niemand wollte mit dem Nirgendwo-Kind spielen“

Posted on November 15, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, International, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Die Frankfurter Allgemeine berichtet im Artikel „Niemand wollte mit dem Nirgendwo-Kind spielen“ vom 13.11.2015 von der heute 71-jährigen Kari Rosvall, die als sogenanntes „Lebensborn-Kind“ auf die Welt kam, ihrer Mutter im Alter von neun Tagen entrissen wurde und mit drei Jahren von einem schwedischen Paar adoptiert wurde.

Vor kurzem hat sie ein Buch über ihre Lebensgeschichte veröffentlicht. Leider ist für „Nowhere’s Child“ noch keine deutsche Übersetzung geplant.

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Neue ARD-Sendung „Wo bist du?“ unterstützt in schwierigen Fällen der Wurzelsuche

Posted on Oktober 5, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Für die ARD wird eine neue Sendung „Wo bist du?“ produziert, bei der Moderator Kai Pflaume nach Personen suchen wird, die sich aus den Augen verloren oder noch nie getroffen haben.

Die Redaktion der Fernsehproduktionsfirma von Günther Jauch, I&U TV in Köln, möchte darin z.B. auch Adoptierte bei ihrer Wurzelsuche im In- und Ausland unterstützen.

Kontakt: Laura Kubath, Redaktion „Wo bist Du?“, kubath@sterntv.de

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Artikel: „Operation Babylift“ – Wer bin ich dann?

Posted on April 5, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die taz berichtet am 03.04.2015 im Artikel „Operation Babylift“ – Wer bin ich dann? von den Folgen der 1975 als „Operation Babylift“ bekannten Verbringung vietnamesischer Kriegswaisen zu Adoptiveltern in die USA und nach Europa.

Auch die Hamburgerin Melanie Thanh Lieu Braun war eines dieser Babies: „…Sie musste lernen, mit den offenen Fragen in ihrem Leben zu leben. „Ich musste anerkennen, dass ich nie herausfinden werde, wann ich Geburtstag habe, ob meine Eltern noch leben und warum ich überhaupt abgegeben wurde.“…. „

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43-jähriger Warendorfer sucht seine ehemalige Pflegefamilie

Posted on Oktober 2, 2014. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

Der 43-jährige Jürgen Beumker verlebte seine ersten beiden Lebensjahre in einer Pflegefamilie in Warendorf. Er möchte seine ehemaligen Pflegeeltern ausfindig machen. „Ich möchte Danke sagen, denn ohne meine Pflegeeltern wäre ich heute sicher nicht der, der ich bin“, sagt Beumker.

Da Nachforschungen über die Behörden bisher erfolglos verliefen, versucht Herr Beumker nun über die Öffentlichkeit an Informationen über seine ehemalige Pflegefanilie zu kommen. Der Artikel „Schwarzes Loch in der Biografie“ in den Westfälischen Nachrichten vom 30.09.2014 erzählt seine Geschichte.

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Interview „Alle Adoptiveltern haben Angst“

Posted on September 4, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Bayern, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Neue Presse Coburg interviewte Elke Breunig von der Diakonie Nürnberg zum Thema Wurzelsuche Adoptierter. Das Gespräch erschien im Artikel „Alle Adoptiveltern haben Angst“ am 01.09.2014.

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Kino-Tipp: „Das Kind in der Schachtel“

Posted on Mai 8, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

Am 09.05. startet in Österreich der Dokumentarfilm „Das Kind in der Schachtel“ im Kino. Er errang den Publikumspreis der Diagonale – Festival des österreichischen Films, Graz, 2014. Mit diesem „etwas anderen Film zum Muttertag“ dokumentiert Regisseurin Gloria Dürnberger ihre Spurensuche als Pflegekind.

Regiestatement von Gloria Dürnberger: „So verschieden wir Menschen auch sind, haben wir doch alle eines gemeinsam: eine Mutter. Wie definiert man „Mutter“ eigentlich? Genügt es, einen Menschen auf die Welt zu bringen, um dessen Mutter zu sein? Und wenn ja, wie bezeichnet man jene Person, die diesen Menschen dann großzieht, ihm vieles beibringt und sich ein Leben lang um ihn kümmert? Wer ist das dann?

Ich war 8 Monate alt, als mich meine Mutter weggegeben hat. Ich wuchs in einer Pflegefamilie auf, die ich als „meine Familie“ empfand. Meine leibliche Mutter kam alle zwei Wochen für exakt 2 Stunden zu Besuch und betonte dabei gerne und oft ihren Status als meine „Mutter“. Ich empfand sie als merkwürdige Tante. Doch da mir gesagt wurde, sie wäre meine Mutter und auch sie selbst so darauf bestand, wünschte ich mir, von ihr geliebt zu werden. Von ihr als Mensch gesehen und erkannt zu werden. Sie berühren zu dürfen, ihr nahe zu sein. Eigentlich hatte ich diese Gefühle, diesen warmen und liebevollen Umgang mit anderen Menschen. Mit meiner Pflegemutter, meinem Pflegevater und meinen Pflegegeschwistern.

Mein Leben lang war die Verwirrung darum, wer meine Mutter und wer meine Familie ist, alltäglich für mich. Dabei schienen meine Gefühle zur Klärung dieser Frage zweitrangig zu sein. Die Gesellschaft um mich spiegelte mir ganz klar, dass meine „Mutter“ jene Frau ist, die mich geboren hat.

Gleichzeitig wurde mir auch transportiert, dass eine „Mutter“ eine fürsorgliche, sich aufopfernde, liebende Person wäre. Ein blumiges Bild von tiefer und inniger Liebe, das so gar nicht zu dem passen wollte, was ich für meine leibliche Mutter empfand: Befremden, Verstörung und Distanz.

Diese widersprüchliche Situation formierte eine Beziehung zu meiner leiblichen Mutter Margit, der ich in diesem Film nachgegangen bin. „Das Kind in der Schachtel“ ist eine Momentaufnahme dieser inneren Suche und ein Einblick in eine Geschichte, die als Beispiel für viele andere Lebensgeschichten dient. Es war mir ein Anliegen, diesen Film nicht mit Fakten zu füllen, sondern dem Zuschauer/der Zuschauerin eine emotionale Reise anzubieten, die Raum lässt für eigene Assoziationen, Erlebnisse und Interpretationsmöglichkeiten.“

zur Homepage des Filmes

zum Interview „Es braucht so viel Härte“ mit der Regisseurin im Neuen Volksblatt vom 08.05.2014

Trailer:

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Frühjahrstermine von ADOPTIONimDIALOG

Posted on April 11, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Herkunftsfragen – Zukunftsfragen
Termin: 23. und 24.05.2014 – 14.00 – 17.00 Uhr

Das Trauma der unbekannten Herkunft – Lebensverlauf, Konflikte und Ängste!
Gesprächskreis und Einzelberatung für Adoptierte und Menschen ohne Kenntnis ihrer leiblichen Herkunft.
Identitätskonflikt und Findungsprozess!
Gedanken, Fragen und Probleme von Adoptierten in der Herkunftsfrage, im Such- und Findungsprozess.
Spurensuche und Biografiearbeit!

Ich möchte etwas über meine Herkunft erfahren, wie gehe ich vor?
Ich habe meine Mutter /Vater gefunden, wie geht es weiter? Gedanken, Fragen,
Träume, Wünsche und Hoffnungen von leiblichen Eltern und Adoptivkindern.

Die Frage nach der leiblichen Mutter, dem Vater, den Geschwistern und den Großeltern.
Herkunftsgeschichte und Identitätsfindung.
Die Auslandsadoptierten und Findelkinder – ohne jede Kenntnis der Herkunftsgeschichte, gibt es eine Chance?
Akteneinsicht – Was bedeutet es für mich?
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Leibliche Mütter/Väter und ADOPTIVELTERN – wie viel Nähe ist möglich?
Termin: 25.05.2014 – 18.00 – 20.00 Uhr

BEGEGNUNG – WIEDERSEHEN – Mein Kind hat mich gefunden!
Meine lebenslange Sehnsucht – Hoffnung auf ein Wiedersehen!

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TV-Tipp: Beckmann „Wie wir wurden, was wir sind – die Suche nach den eigenen Wurzeln“

Posted on Februar 20, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Forschung, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , |

Heute Abend um 23.25 Uhr thematisiert Reinhold Beckmann in seiner Talkrunde das Thema „Wie wir wurden, was wir sind – die Suche nach den eigenen Wurzeln„.

Es ist eine Frage, die manche Menschen bis ins hohe Erwachsenenalter quält: Wer bin ich und wo komme ich her? Ob als Kind eines anonymen Samenspenders oder als Adoptierter – die meisten begeben sich irgendwann auf die Suche und wollen wissen, wer ihre leiblichen Eltern waren und wie ihre biologische Familie lebte. Was macht unsere Identität aus? Was prägt uns mehr: die Gene oder die Sozialisation? Und warum ist es so wichtig zu wissen, wo die eigenen Wurzeln sind?

Darüber sprechen bei „Beckmann“:

Katharina R. (Studentin) und ihr Adoptivvater Michael Behrens
Am 3. August 1983 wird in einem Dorf nahe Hamburg ein Neugeborenes auf einem Mülltonnendeckel gefunden. Das Baby überlebt und wächst bei Adoptiveltern auf. Bis heute kennt Katharina R. ihre leiblichen Eltern nicht und fragt sich seit langem: Wer hat mich auf die Mülltonne gelegt? Und warum? Jetzt will die Studentin mit Hilfe der Öffentlichkeit mehr über ihre Wurzeln erfahren und appelliert an ihre leiblichen Eltern, sich zu melden. Von ihrer Adoptivfamilie wird die 30-Jährige unterstützt.

Peter Maffay (Musiker)
Im Alter von 14 Jahren floh er mit seinen Eltern vor politischer Verfolgung aus dem kommunistisch regierten Rumänien. Lange Zeit wollte Peter Maffay von seinem alten Heimatland nichts wissen, erst vor sieben Jahren kehrte der Musiker nach Rumänien zurück – und erkannte, wie wichtig die Herkunft seiner Familie für sein Leben ist.

Sarah P. (Studentin)
Ihr Fall sorgt im Februar 2013 für Schlagzeilen. Als Sarah P. mit 18 Jahren erfährt, dass ihr biologischer Vater ein anonymer Samenspender ist, will sie seinen Namen erfahren. Mehr als drei Jahre lang klagt sie gegen den behandelnden Arzt und erhält tatsächlich ein Auskunftsrecht – das bis dahin für sogenannte „Spenderkinder“ rechtlich ausgeschlossen war. Mittlerweile hat Sarah P. ihren leiblichen Vater gefunden und kennengelernt.

Dr. Peter G. Kühn (Sozialpädagoge)
Ein Schlüssel zu unserer Persönlichkeit liegt in unserer Herkunft. Sozialpädagoge Peter Kühn, der als Kleinkind selbst adoptiert wurde, erforscht die Motive, warum sich Menschen auf die Suche nach ihren Wurzeln machen.Es ist eine Frage, die manche Menschen bis ins hohe Erwachsenenalter quält: Wer bin ich und wo komme ich her? Was prägt uns mehr: die Gene oder die Sozialisation? Und warum ist es so wichtig zu wissen, wo die eigenen Wurzeln sind?

Die komplette Sendung steht hinterher als Video in der Das Erste Mediathek zum Abruf bereit.

Quelle: www.daserste.de – Beckmann

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Artikel über Erfolg nach 17-jähriger Wurzelsuche

Posted on Februar 15, 2014. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Artikel „17 Jahre gesucht: Adoptivkind aus Rotenburg fand leibliche Mutter“ von HNA.de vom 15.02.2014 berichtet vom Erfolg der langen Suche einer 41-jährigen Adoptierten nach ihrer Herkunftsfamilie. Sie erfuhr den Aufenthaltsort ihrer leiblichen Mutter über den Suchdienst des Roten Kreuzes.

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TV-Tipp „Wie ein Adoptivkind seine Identität findet“ am 14.08.

Posted on August 13, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Am 14.08. um 22:15 Uhr zeigt RTL im Magazin stern TV den Beitrag „Suche nach den Eltern – Wie ein Adoptivkind seine Identität findet„.

Die heute 28-jährige Nina Rosales wurde auf den Philippinen geboren und im Alter von 2 Jahren nach Deutschland adoptiert.  Vor vier Jahren machte sie mit Hilfe von stern TV ihre Schwestern auf den Philippinen ausfindig. Diesmal erzählt sie, was ihre Wurzeln und ihr Lebensweg für Sie heute bedeuten.

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Artikel zur Herkunftssuche Adoptierter

Posted on April 26, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: |

Für den Artikel „Ein Puzzleteil fehlt“ in Der Westen vom 25.04.2013 erzählt Erika Becker-Scharf vom Düsseldorfer Jugendamt von der Begleitung von Adoptierten bei der Suche nach ihren leiblichen Eltern.

Auch Helene Brune, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Adoptierter, und der – selbst auch adoptierte – Herkunftsforscher Peter Kühn berichten von den Erfahrungen der Suchenden.

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Broschüren für Adoptierte zum Thema Herkunftssuche

Posted on März 22, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Publikationen | Schlagwörter: , , |

Die anerkannte Auslandsvermittlungsstelle familie international frankfurt e.V. gibt zwei Broschüren zum Thema „Suche nach der eigenen Herkunft nach einer Adoption“ heraus:

  • „Adoption – Die Frage nach der Herkunft“
    Informationen zu grenzüberschreitender Suche
    DIN A4, ca. 30 Seiten, Spiralbindung, Rückseite Fotokarton, Stand Januar 2013
  • „Die Suche nach dem Vater“
    Informationen zu grenzüberschreitender Suche und Fragen der Identität
    DIN A4, ca. 30 Seiten, Spiralbindung, Rückseite Fotokarton, Stand April 2010

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Themennachmittag „Herkunftssuche“ am 11.04. in Frankfurt/Main

Posted on März 14, 2013. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 11.04. findet der zweite Themennachmittag „Herkunftssuche“ der Auslandsvermittlungsstelle familie international frankfurt e.V. statt:

Bei der Suche nach der Herkunftsfamilie fahren die Gefühle häufig Achterbahn. Wünsche, Sehnsüchte, aber auch Ängste führen zu Hochs und Tiefs, wirbeln alles durcheinander. Anders als erhofft, treffen Suchende nicht immer auf „offene Türen“ oder der Kontakt gestaltet sich schwierig. Adoptierte / Suchende reagieren dann manchmal mit Trauer, Wut und Unverständnis: Gefühle, die sich in ihrem Alltag, Berufs- und Familienleben ausdrücken können.

Alleine in 2012 unterstützte fif e.V. mehr als 150 Menschen bei ihrer Suche und weiß aus vielen Gesprächen welch unterschiedlichen Gefühlen Betroffene auf ihrer Suche begegnen. Mit diesem Themennachmittag möchten sie Betroffene, Interessierte sowie Fachleute im Kontext der Herkunftssuche zusammen bringen und einen anregenden und informativen Austausch ermöglichen.

Anmeldeschluss ist der 30.03.

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Artikel „Stephan C. über das Schicksal, ein Adoptivkind zu sein“

Posted on August 6, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Publikationen, Thüringen | Schlagwörter: , |

Die Thüringer Allgemeine druckte am 06.08.12 den Artikel „Stephan C. über das Schicksal, ein Adoptivkind zu sein“ ab:

„Als Dreijähriger wurde Stephan C. adoptiert. Mit 15 Jahren entschied er sich für ein Leben im Kinderheim. Das Gefühl, von den Adoptiveltern belogen worden zu sein, überschattet die Erinnerung an seine Kindheit bis heute….“

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Interview mit Dr. Brisch über Identität

Posted on Juni 21, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Für den Artikel „Wenn der Anker fehlt“ wurde Dr. Karl Heinz Brisch, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Dr.-von-Haunerschen-Kinderspital in München, von Nina Bovensiepen interviewt.

Thema war „das tiefe menschliche Bedürfnis, die eigene Herkunft zu kennen“. Der Artikel erschien am 30.05.2012 in der Süddeutschen Zeitung.

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Dagmar Trautner plädiert für frühe Aufklärung von Adoptivkindern

Posted on Juni 5, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Publikationen | Schlagwörter: |

Die Zeitschrift Öko-Test veröffentlicht in ihrer Juni-Ausgabe im Rahmen einer Artikelserie, die unterschiedlichste Familienkonstellationen vorstellt, das Portrait von Familie Sturm und ihrer 15-jährigen Adoptivtochter Julia.

Dazu wurde Dagmar Trautner, die Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes, zur Frage nach der Aufklärung von Adoptivkindern über ihre Herkunft interviewt.

zum Artikel „Mit offenen Karten“ (pdf)

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neue „Hotline Herkunft“

Posted on Mai 21, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

familie international frankfurt e.V. hat die Erfahrung gemacht, dass erwachsene Adoptierte oft nach geeigneten Ansprechpartnern suchen, mit denen erste Fragen zur eigenen Herkunft besprochen werden können. Scham und Unsicherheit lassen sie aber häufig zögern, zu Beginn direkten Kontakt zu Fachstellen vor Ort aufzunehmen.

Daher hat der Verein zum 02.05.2012 eine Hotline Herkunft freigeschaltet, über die sie niedrig schwellig für Fragen rund um das Thema Herkunftssuche und Identität zur Verfügung stehen.

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Workshop für adoptierte Jugendliche und junge Erwachsene „Das Leben ist eine Reise“ vom 22.-24.06. in Bad Boll

Posted on Mai 10, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Vom 22.-24.06. organisiert die Evangelische Akademie Bad Boll den Workshop für adoptierte Jugendliche und junge Erwachsene „Das Leben ist eine Reise“.

Der Workshop bietet adoptierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Forum, um über Aspekte der Adoption, Identität und Wurzelsuche in einem geschützten Rahmen zu reden. Sie können mit Gleichgesinnten Erfahrungen austauschen und sich vernetzen.

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TV: „Die zartbittere Geschichte einer Adoption“

Posted on Februar 1, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , , , |

In der Reihe „Reporter“ schilderte das Schweizer Fernsehen am 08.01.2012 die Geschichte der heute 29-jährigen Milena Epp, die als Baby aus Kolumbien in die Schweiz adoptiert wurde. Nach ihrer sehr schwierigen Schul- und Jugendzeit, brachte erst die Suche nach ihren kolumbianischen Wurzeln Ruhe ins Leben der jungen Frau.

zum Video

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„Adoption – Herkunftsgeschichte und Gegenwart!“ am 03.-04.02. in Hamburg

Posted on Januar 10, 2012. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

Die Praxis ADOPTIONimDIALOG von Waltraut Schäfer bietet am 03.-04.02. in Hamburg unter dem Titel „Adoption – Herkunftsgeschichte und Gegenwart!“ einen Gesprächskreis an, der sich mit der Frage nach der Mutter, dem Vater, den Geschwistern befasst. Thematisiert werden Herkunftgeschichte und Identitätsfindung, Spurensuche und Biografiearbeit.

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PFAD Fachzeitschrift 04/2011 erschienen

Posted on November 13, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , |

Mit dem Schwerpunktthema „Erwachsene Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien“  beschäftigt sich das PFAD Heft 04/2011, das Mitte November erscheint und Sie wieder aktuell zu Themen der Pflege- und Adoptivkinderhilfe und Neuigkeiten aus dem PFAD-Bundesverband und seinen Landesverbänden informiert.

Hier finden Sie einen Überblick über die Inhalte des neuesten Heftes.

Für PFAD-Mitglieder und Abonnenten steht die komplette Ausgabe auch kostenlos als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Ihre Benutzerkennung erhalten Sie über den Verlag per Mailanfrage an info@schulz-kirchner.de oder unter der Telefonnummer 06126 9320-0.

Die PFAD Redaktion erreichen Sie per Mail unter Margit.Huber@pfad-bv.de.

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TV-Tipp: ZDF-Komödie „Familie macht glücklich“ am 22.09.

Posted on September 21, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

In der turbulenten Komödie „Familie macht glücklich“ am Donnerstag, 22. September 2011, 20.25 Uhr, spielt Bettina Zimmermann eine chaotische, alleinerziehende Mutter, die ihre Berufung als Familiendetektivin entdeckt. In weiteren Rollen sind Leslie-Vanessa Lill, Paul F. Gatz, Gustav Peter Wöhler, Cleo Maria Kretschmer, David Rott, Tonia Maria Zindel, Heinrich Schafmeister und viele andere zu sehen. Regie führte Reinhard Münster nach dem Drehbuch von Rodica Döhnert.

Die sprunghafte Julie Berg (Bettina Zimmermann) zieht mit ihren beiden Kindern Freya (Leslie-Vanessa Lill) und Heinrich (Paul F. Gatz) von Berlin nach Augsburg, um wieder einmal ganz von vorne zu beginnen. Die drei finden ein neues Zuhause bei Onkel Theo (Gustav Peter Wöhler) und seiner Lebensgefährtin Trudi (Cleo Maria Kretschmer). Der nicht sonderlich geschäftstüchtige Privatdetektiv hatte Julie eigentlich einen aufregenden Detektiv-Job versprochen, stattdessen soll sie im Kaufhaus Ladendiebe verfolgen. Julie will schon wieder hinschmeißen, da freundet sie sich mit der Kleptomanin Bettina (Tonia Maria Zindel) an, die sie im Kaufhaus aus Mitleid laufen lässt. Rasch findet Julie heraus, dass die junge Frau ein Problem hat. Bettina ist als Adoptivkind aufgewachsen und hat ihre leibliche Mutter nie kennen gelernt. Damit hat Julie ihren ersten Fall, der sie wirklich fasziniert: Mit der tatkräftigen Unterstützung von Freya, Heinrich, Theo und Trudi will sie die vor Jahren verschwundene Mutter unbedingt ausfindig machen und mit Bettina zusammenbringen.

Quelle: Pressemitteilung des ZDF vom 19.09.2011

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Münster: Immer mehr Adoptierte suchen nach ihren Wurzeln

Posted on Juni 29, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Nordrhein-Westfalen, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Diözese Münster (cpm). Adoption bedeutet immer seltener den endgültigen Abschied von den leiblichen Eltern. Die Zahl der „halboffenen Adoptionen“ wächst. Diesen Trend spüren die acht Adoptions- und Pflegekinderdienste der Caritas und ihres Fachverbandes Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in der Diözese Münster. Sie begleiten die Kontaktanbahnung und beraten auch die abgebenden Eltern. Die Zahl der Adoptionsvermittlungen ist mit zehn im vergangenen Jahr „auf fast unverändertem Niveau geblieben“, kann Anne Ruhe im Diözesancaritasverband Münster feststellen. 2009 waren es neun.

Bei den halboffenen Adoptionen gibt es, so Ruhe, in der Regel einen Kontakt vor der Vermittlung zwischen leiblichen und Adoptiveltern und „einer bewussten Entscheidung für die künftigen Adoptiveltern“. Dabei könne auch vereinbart werden, dass die leiblichen Eltern durch Fotos oder Briefe die Entwicklung ihres Kindes mitverfolgen könnten. Sechs Adoptionen dieser Art wurden 2010 angebahnt gegenüber zwei im Vorjahr.

Auch adoptierte Erwachsene suchen vermehrt nach ihren Wurzeln und bemühen sich um Kontakt. 79 kamen im vergangenen Jahr in die Beratungsstellen, in 2009 waren es erst 65. Inzwischen bestehe ein Großteil der Arbeit der Mitarbeiterinnen darin, nicht nur Adoptiveltern vorzubereiten und zu begleiten, sondern auch nach Abschluss der Adoption noch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Allein 53 leibliche Mütter und Väter baten darum und in 39 Fällen (27 in 2009) „ging es um Kontaktwünsche zu ihren Kindern“, sagt Ruhe.

Das gelingt allerdings bei weitem nicht immer. Denn im Vordergrund stehe das Interesse des Kindes und das müsse ebenso wie die Adoptiveltern damit einverstanden sein. Deswegen sei es dann auch nur in sechs Fällen tatsächlich zur Kontaktaufnahme gekommen, so Ruhe.

Bei Bedarf begleiten die Beratungsstellen von Sozialdienst katholischer Frauen und Caritas auch Kontakte mit Herkunftsfamilien

Quelle: Pressemeldung des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V. vom 28.06.2011

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Wochenendkurs „Biographischer Rückblick – Einblick!“ am 29.04.-01.05. in Hamburg

Posted on April 12, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hamburg, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Die Praxis ADOPTIONimDIALOG von Waltraut Schäfer bietet vom 29.04. – 01.05. in Hamburg ein Wochenende für zum Thema „Biographischer Rückblick – Einblick!“ an.

ADOPTIONimDIALOG bietet seit 1082 ganzheitliche Beratung und Begleitung für leibliche Mütter/Väter, Adoptiveltern, Töchter, Söhne, (Halb)-Geschwister und Großeltern, Paare, mit unerfülltem Kinderwunsch und Schwangere an.

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PFAD präsentiert zum Kinostart am 28.04. den Film „Mütter und Töchter“ in Hamburg

Posted on April 7, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fachkräfte, Hamburg, PFAD Verband, Pflegefamilie, Publikationen, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

FREUNDE DER KINDER e.V., der PFAD-Landesverband in Hamburg lädt am 28.04. alle Mitglieder und Interessierten zu einer Sonder-Prämierenvorstellung des Kinofilms „Mütter und Töchter“ ins PASSAGE-Kino in der Mönckebergstraße 17 in Hamburg ein. Anschließend besteht für das Publikum die Möglichkeit zusammen mit Experten über die Thematik zu diskutieren.

Für Mitglieder und Gäste von FREUNDE DER KINDER e.V. ist der Eintritt frei. Eine baldige Anmeldung unter der E-Mail um@freunde-der-kinder.de oder per Fax unter 040-598287 ist erforderlich, da das Platzkontingent begrenzt ist. Für weitere Interessenten sind Tickets zum regulären Kinopreis erhältlich.

Zusammen mit der deutschen Filmverleihfirma präsentiert PFAD diesen prominent besetzten und anspruchsvollen Film, der das Thema Adoption aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Anrührend und einfühlsam, jedoch ohne gängige Klischees zu bedienen beschreibt er drei Frauen mit drei verschiedenen Schicksalen, die miteinander verknüpft sind.

Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) leidet bis heute unter dem Verlust ihres Kindes, das sie als 14-Jährige nach einer ungewollten Schwangerschaft zur Adoption hatte freigeben müssen. Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche, ambitionierte Anwältin, die alles unter Kontrolle hat und die Erinnerung an ihre Vergangenheit unter Arbeitswut und Sex, etwa mit ihrem aktuellen Chef Paul (Samuel L. Jackson) vergräbt. Lucy (Kerry Washington) wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen. Sie entscheiden sich für eine Adoption, aber die schwangere Frau hat immer wieder Zweifel, ob die beiden die Richtigen sind. Drei Frauen und drei  Schicksale, die mehr miteinander verbindet, als zunächst angenommen.

Offizielle Website: www.mütter-und-töchter-film.de

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Familientag für Adoptiveltern und ihre Kinder am 14.05. in Bad Boll

Posted on März 30, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Fortbildung, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Kinder brauchen Spielräume – Erwachsene auch“ ist der Familientag der Evangelischen Akademie Bad Boll für Adoptiveltern und ihre Kinder am 14.05. überschrieben.

Auf vielfachen Wunsch bietet die Akademie wieder einen Tag für Adoptivfamilien an.

Die Eröffnung wird aus einer Lesung bestehen, die den „Erfahrungsraum“ Wurzel- und Spurensuche zum Thema hat. Hierfür berichten eine Adoptivtochter und ein Adoptivvater, die ihren gemeinsamen Erfahrungsweg der Spurensuche aus ihren unterschiedlichen
Perspektiven beschreiben. Darüber hinaus wird es für alle Altersgruppen verschiedenste Arbeitsgruppenangebote und ein Abendprogramm geben.

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Diavortrag „Mongolei – Unterwegs mit den Nomaden, ein Adoptivkind auf der Suche nach seinen Wurzeln“

Posted on Januar 18, 2011. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Reise- und Fotojournalistin Sarah Fischer tourt mit ihrem Diavortrag „Mongolei – Unterwegs mit den Nomaden, ein Adoptivkind auf der Suche nach seinen Wurzeln“ durch die Republik.

Sarah Fischer wurde als Baby von deutschen Eltern adoptiert. Als Erwachsene forschte sie nach ihrer Herkunft und fand ihre Wahlheimat in der Mongolei. Seit neun Jahren verbringt sie dort mehrere Monate pro Jahr und lebt mit den Nomaden, lernte deren Sprache, Traditionen und Sitten.

Sie berichtet in ihrem Vortrag über die Kultur dieses außergewöhnlichen, von Touristenströmen bisher verschonten Landes. Humorvoll und authentisch erzählt Sarah Fischer von ihrer Lebensgeschichte, von ihrer Adoption und Suche in Asien und wie sie 2008 einen Gentest machen ließ, um ihren wirklichen Ursprung herauszufinden.

Weitere Infos und Tourneeplan: www.sarah-fischer.de

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TV-Tipp: „Zuhause ist ein weiter Weg“ am 25.09.

Posted on September 21, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Der Sender VOX zeigt am 25.09. um 5.45 Uhr früh den kanadischen Jugendfilm „Zuhause ist ein weiter Weg“ (Running Home) von 1999 (FSK ab 12 Jahren). Der Film wird am 27.09. um 2 Uhr nachts wiederholt.

Der 16-jährige Punk Matt ‚Spider‘ Strilecki lebt auf der Straße. Geld verdient er sich mit Auftragsgraffitis, zudem gibt er hin und wieder dem Polizisten Ray Vanloo einen Tipp. Zur Belohnung erhält Spider von ihm den Namen und die Adresse seiner leiblichen Mutter, die er nie kennengelernt hat, da er als Baby zur Adoption freigegeben wurde. Jetzt macht sich Spider auf die Suche nach ihr. Auf dem Weg zu ihr wird Spider Zeuge eines Mordes.

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„Adoptiveltern verpassen oft den richtigen Moment“ – Interview mit PFAD-Vorsitzender Dagmar Trautner

Posted on September 8, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, PFAD Verband, Publikationen | Schlagwörter: , |

Im Artikel „Das fremde Kind, das von nichts wusste“ berichtet Nina Trentmann in der Berliner Morgenpost vom 04.09. von einer jungen Mutter, die erst als 21-Jährige erfuhr, dass sie als Kleinkind adoptiert wurde. Es wird von ihrer jahrelangen Suche nach ihren leiblichen Eltern und nach sich selbst berichtet.

Ergänzt wird die Geschichte durch ein ausführliches Interview der Autorin mit der PFAD Bundesvorsitzenden, Frau Dagmar Trautner, unter dem Titel „Adoptiveltern verpassen oft den richtigen Moment – Unbedingt vor der Pubertät die Wahrheit erzählen: Warum Kinder möglichst früh erfahren sollten, dass sie adoptiert wurden.“

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„Mit Adoptivkindern über ihre Herkunft sprechen“ am 05.10. in Frankfurt/Main

Posted on September 5, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am Dienstag, den 05.10. von 20 – 22 Uhr bietet das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. in Frankfurt am Main den Kurs „Mit Adoptivkindern über ihre Herkunft sprechen“ unter der Leitung von Frau Andrea Tepper an.

Bereits vor der Aufnahme eines Adoptivkindes beschäftigen sich Adoptiveltern mit der Frage, wann und wie sie mit ihrem Kind über seine Geschichte und seine Herkunftsfamilie reden können. Das Adoptivkind soll alles Notwendige und Wichtige erfahren, zum richtigen Zeitpunkt und mit den richtigen Worten. Ist das Kind dann da, erscheinen die Vorsätze nicht immer so einfach in der Umsetzung. Wann ist der richtige Zeitpunkt und wie kann ich die Vorgeschichte meines Kindes in Worte fassen, wird es dadurch verunsichert und verängstigt? Will mein Kind überhaupt etwas hören und was soll ich tun, wenn es mir gar nicht zuhört? Wann versteht mein Kind eigentlich, was ich ihm erzähle? Dürfen wir nicht auch eine ganz normale Familie sein und nicht über Adoption sprechen?

Der Abend soll Gelegenheit bieten, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen und gemeinsam Antworten zu finden.

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Brandenburg: Gemeinsame Vermittlungsstelle von drei Kreisen hat sich im vergangenen Jahr bewährt

Posted on August 24, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Brandenburg, Jugendhilfe | Schlagwörter: , |

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Es ist jetzt ein gutes Jahr her, dass sich die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster entschlossen, ihre Adoptions-Vermittlungsstellen zusammen zu schließen. Seither befindet sich die Vermittlungsstelle für die drei Regionen in Lübben.

Grund dafür sei gewesen, dass sich die Adoptionszahlen eher im unteren Sektor befunden hätten, so Sozialdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald Carsten Saß. Waren es hier an Spree und Dahme im Durchschnitt um die 20 Fälle jährlich, so konnten die beiden anderen Landkreise nur Zahlen zwischen fünf und sieben angeben. Gleichzeitig sei aber per Gesetz das Vier-Augen-Prinzip bei jedem Gespräch rund um Adoption vorgeschrieben. Dies habe in keinem Verhältnis gestanden und so die Landkreise gezwungen, nach Alternativen zu suchen. „Wir blickten dabei auf gute Erfahrungen in Potsdam-Stadt mit den angrenzenden Landkreisen Havelland, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark“, so Saß.

Inzwischen können die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster selbst sagen, dass diese Zusammenlegung der richtige Schritt gewesen ist. „Vor allem in den beiden anderen Kreisen ist neuer Schwung in die Adoptions-Vermittlung gekommen“, konstatiert der Sozialdezernent. Im Jahre 2009 wurden insgesamt 50 Fälle der Vermittlung von Kindern in Adoptionsfamilien beziehungsweise neuer Anträge auf Adoption registriert. 28 davon waren es in Dahme-Spreewald; 22 teilen sich Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Vermittlungsstelle sei die Herkunftssuche. „Adoptierte Kinder fragen sich irgendwann, wer ihre leiblichen Eltern sind“, erklärt Saß. Die Vermittlungsstelle nehme dann mit diesen Kontakt auf und versuche, ein Treffen zu arrangieren. Ebenso suchten adoptierte Kinder nach Geschwistern, die vielleicht in den richtigen Familien geblieben sind oder in anderen Adoptivfamilien ein neues Zuhause fanden. Im vergangenen Jahr nahm die Lübbener Stelle 150 solcher Anträge nach Herkunftssuchen entgegen.

Ein Adoptionsverfahren dauere in der Regel mehrere Monate bis Jahre. „Wir müssen sehr verantwortlich mit der Vermittlung von Kindern umgehen“, so Saß. Dazu verpflichte das Gesetz, aber auch die Moral der Mitarbeiter. Geht es um Auslandsadoptionen, sei das Landesjugendamt darüber hinaus zuständig und entscheide, ob das Verfahren über dieses oder über die Vermittlungsstelle auf Kreisebene abgewickelt wird. Die Vermittlungsstelle betreue auch die Familien, die ein Kind adoptieren, über den formalen Vermittlungsakt hinaus. Dies sei sehr wichtig, weil diese Familien in der Regel einer hohen Belastung ausgesetzt sind.

Adoptions-Vermittlungsstelle Lübben, Ansprechpartner Sylvia Gullee und Veronika Schaab, 0 33 75/26 11 06 oder 26 11 07. (am)

Quelle: Märkische Allgemeine vom 20.08.2010

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Buch-Tipp „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“

Posted on August 16, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: |

Von Marco Carini erschien im Rotbuch-Verlag neu das Buch „Muttersuche – Adoptivkinder und Mütter erzählen“.

Verlagsinfo:
Adoption ist längst kein Tabu mehr. Umso erstaunlicher ist es, dass die Erfahrungen von Adoptivkindern auf der Suche nach ihrer sozialen und genetischen Herkunft bisher wenig Beachtung finden. Denn die Zahl der Suchenden steigt rapide – und mit ihnen das Bedürfnis nach Austausch und Erklärung. Marco Carini, selbst Adoptivkind, gibt in seinem Buch den Fragenden eine Stimme und versammelt sehr unterschiedliche Schicksale. Erstmals erzählen auch „gefundene“ Mütter vom Aufeinandertreffen mit ihrem Kind. Es sind Geschichten, die den Leser teilhaben lassen an einem existenziellen Erlebnis: Wie ist sie, die Begegnung mit der unbekannten Vergangenheit?

Mit dem Kauf dieses Buches über den PFAD-AMAZON-Partnershop unterstützen Sie die Arbeit von PFAD. Sie finden den Artikel unter “Neueste Einträge”. Vielen Dank!

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Gesprächskreis „Spurensuche – Die Suche nach der Herkunft!“ am 31.08./01.09. in Hamburg

Posted on Juli 31, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer bietet am 31.08. und 01.09. in Hamburg einen Gesprächskreis für Adoptierte und Menschen ohne Kenntnis ihrer Herkunftsgeschichte oder das Wissen um den Vater.

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Gesprächskreis „Spurensuche – Die Suche nach der Herkunft!“ am 29./30.07. in Wenningstedt/Sylt

Posted on Juli 25, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Praxis ADOPTION im DIALOG von Waltraut Schäfer bietet am 29. und 30. 07. in Wenningstedt auf Sylt einen Gesprächskreis an für Adoptierte und Menschen ohne Kenntnis ihrer Herkunftsgeschichte oder das Wissen um ihren Vater.

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TV-Tipp: „Nicht Fisch – Nicht Fleisch“ am 12.07.

Posted on Juli 6, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen | Schlagwörter: |

Am Montag, den 13.07. von 00:25 – 01:55 Uhr läuft im ZDF im Rahmen der Reihe „Das kleine Fernsehspiel“ das Drama „Nicht Fisch – Nicht Fleisch“ von Matthias Keilich.

Senderinformation:
Der 22-jährige Michael ist koreanischer Abstammung. Als Zweijähriger wurde er von einem deutschen Ehepaar adoptiert. Seitdem ist nicht mehr Seoul, sondern das kleine Schwarzwaldnest Münstertal seine Heimat und seine Eltern heißen Fred und Renate.

Dass es zwischen denen seit langem kriselt, ist Michaels größte Sorge. Immer wieder versucht er zu vermitteln und die Streitigkeiten zu schlichten. Umso entsetzter ist er, als sie sich schließlich doch trennen. Verbittert will Michael alles hinter sich lassen und fährt überstürzt nach Berlin. Dort kommt er bei seinem Freund Linus unter und entdeckt – mitten in der deutschen Hauptstadt – plötzlich Korea.

Ganz Berlin, so scheint es, ist voll koreanischer Restaurants, Änderungsschneidereien und Sportschulen. Michaels Faszination für die ihm völlig fremde Kultur findet ihren Höhepunkt, als er sich in die 18-jährige Jin Hi verliebt. Mit einer Tochter strenger exil-koreanischer Eltern auszugehen, scheint jedoch unmöglich.

Nie hat Jin Hi Zeit, nie ist sie allein. Entweder sie arbeitet im Restaurant ihres Vaters Dal Bong oder in der Software-Firma ihres Bruders Won, der wie sie einem Tae-Kwon-Do-Team angehört. Erst als Michael zum Anfängertraining der Kampfsportschule geht und dort Kontakt zu Koreanern seines Alters bekommt, lernt er die bunte Welt der Karaoke-Bars und Korea-Parties kennen. Hier kommen Michael und Jin Hi sich näher, und sie beginnt seine Gefühle zu erwidern.

Mittlerweile versucht Michaels Adoptivmutter Renate verzweifelt, den Kontakt mit ihrem Sohn wieder herzustellen. Doch Michael ist noch immer verletzt und weist sie zurück. Die Situation eskaliert, als Renate nach Berlin reist und unwillentlich die erste Liebesnacht zwischen Michael und Jin Hi vereitelt.

Im Zuge der Konfrontation erfährt Michael, dass er kein Waisenkind ist, wie Fred und Renate ihm immer erzählt hatten, sondern von seinen leiblichen Eltern ausgesetzt wurde. Voller Schmerz wendet sich Michael nun nicht nur gegen Renate, er stößt auch Jin Hi zurück und verschließt sich völlig.

Einige Tage später erscheint er überraschend bei Jin Hi zu Hause. Beim förmlichen Familienessen wird Michael klar, dass er als Adoptierter nie einen Platz in der koreanischen Welt finden wird. Dennoch bekennt er vor Jin His Familie seine Liebe zu ihr. Aber Jin Hi reagiert nicht und lässt Michael gehen. Zutiefst enttäuscht streift Michael ziellos durch die Stadt und kehrt erst nachts in seine Wohnung zurück. Dort wartet Jin Hi auf ihn. Zärtlich schlafen sie zum ersten Mal miteinander.

Den beiden bleiben nur wenige glückliche Tage, bis Dal Bong sie findet und Jin Hi zu Michaels Entsetzen ihrem Vater nach Hause folgt. Als Michael am nächsten Tag klar wird, dass Jin Hi mit ihrer Familie nach Korea geflogen ist, entschließt er sich, sie in Seoul zu suchen.

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TV-Tipp „Wo bist du, mein Kind? – Zwangsadoptionen in der DDR“ am 18.05.

Posted on Mai 14, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Publikationen | Schlagwörter: , , |

In der Sendereihe „37 Grad – Menschen hautnah“ wird am 18.05. um 15 Uhr auf 3sat der Beitrag „Wo bist du, mein Kind? – Zwangsadoptionen in der DDR“ von 2009 wiederholt.

Ideologisch motivierte Zwangsadoptionen gehören zu den dunkelsten Kapiteln des SED-Regimes. Doch das Adoptionsgesetz macht keinen Unterschied zwischen freiwilliger Adoption und Zwangsadoptionen, Daten werden nur zögernd herausgegeben.

Noch immer sind viele Betroffene im Unklaren über ihr Schicksal, die komplexen Zusammenhänge sind bis heute vielfach noch nicht aufgeklärt. Die staatliche Willkür traf aber nicht nur politisch Missliebige. Auch die, die sich dem System angepasst haben, waren unter den Opfern.

So wie Erika T. Als im Januar 1985 der Arzt bei Erika die Schwangerschaft feststellte, fragte er sie gleich, ob sie das Kind zur Adoption frei geben möchte. Für die junge alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes kam eine Freigabe zur Adoption nicht in Frage. Der Arzt akzeptierte zunächst ihre Antwort, aber gegen Ende der Schwangerschaft erhöhte er den Druck und drohte ihr, dass man ihr den älteren Sohn wegnähme, wenn sie nicht zustimme.

Als dann auch ihr Antrag auf eine größere Wohnung nicht mehr zu finden ist und im Möbelladen plötzlich keiner mehr von ihrer Babybettbestellung weiß, ist Erika hilflos. Sie hält dem Druck nicht stand und gibt eine Woche vor der Entbindung ihre Einwilligung für die Adoption. Eine Entscheidung, die sie bis heute bereut.

Auch Andreas L. durfte seinen Sohn nicht großziehen: Als er nach einer vereitelten Republikflucht verhaftet wird, werden er und seine Frau unter Druck gesetzt, das Baby zu Adoption freizugeben. In einem kurzen Prozess wird ihm die Vaterschaft aberkannt und sein Sohn zur Adoption freigegeben. Das war vor 24 Jahren. Seitdem weiß Andreas nichts über seinen Sohn. Seit der Wende versucht er, ihn zu finden.

Doch das Adoptionsgesetz macht keinen Unterschied zwischen freiwilliger Adoption und Zwangsadoption. Immer wieder stellt Andreas L. beim Jugendamt Anträge auf Kontaktvermittlung. Endlich scheint es, dass sein größter Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Sein Sohn hat seinen Brief erhalten und will sich mit ihm treffen.

Der Film begleitet Eltern und Kinder, die im Namen des Staats von einander getrennt wurden, auf ihrer Suche nach einander.

Quelle: 3sat.online

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Kino-Tipp „Mein Vater. Mein Onkel“

Posted on Mai 10, 2010. Filed under: Adoptivfamilie, International, Publikationen, Verschiedenes | Schlagwörter: , , |

Am 13.05. startet der Dokumentarfilm „Mein Vater. Mein Onkel.“ im Kino. Der Film von Christoph Heller, begleitet Sinan Al Kuri bei der Begegnung mit seinen leiblichen Eltern mit der Kamera.

Filminfo:
Der junge Deutsche Sinan ist in Südhessen bei seiner Adoptivmutter aufgewachsen. Inzwischen lebt und arbeitet er in Berlin.
Seine leiblichen Eltern stammen aus Mosul, im Norden des Irak. Als seine Mutter mit Sinan das vierte Kind bekommt, gibt sie den Kleinen ihrem Bruder Farouk zur Pflege, nichts ungewöhnliches in irakischen Familien – das Kind wächst innerhalb einer großen Familie auf. Farouk ist mit Brunhild, genannt Bruni, einer deutschen jungen Frau verheiratet. Die beiden können keine Kinder bekommen und freuen sich sehr über das Kind. Doch nach drei Jahren geht die Beziehung in die Brüche. Brunhild sehnt sich zurück nach Deutschland. Sie weiß, dass sie problemlos gehen könnte, aber sie will nicht ohne ihren Sinan gehen. Mit einem Trick – ihre Schwester schickt ein Telegramm, dass die Mutter schwer erkrankt sei – kann sie gemeinsam mit dem dreijährigen Sinan den Irak verlassen. Während des Irakkrieges verlässt die leibliche Familie Sinans das
Land und findet in Dubai ein neues Zuhause.

Für Sinans leibliche Eltern hat er trotz seiner Abwesenheit immer zur Familie gehört, sie haben die ganze Zeit auf die Rückkehr des verlorenen Sohnes gewartet und auch aktiv nach ihm gesucht. Eines Tages finden Sie ein Foto von ihm im Internet und schreiben Briefe und E-Mails. Doch Sinan fühlt sich noch nicht bereit seiner leiblichen Familie zu begegnen. Die Briefe bleiben ungeöffnet und E-Mails unbeantwortet. Doch eines Tages ist es so weit. Ihn erreicht eine weitere E-Mail und er ruft seine Familie an. Schon kurze Zeit später sitzt er im Flugzeug um seine Familie in Dubai zu besuchen.

Der Regisseur Christoph Heller hat die Begegnung von Sinan und seiner Familie mit der Kamera begleitet: »Mein Vater. Mein Onkel.« läuft ab 13. Mai im Kino.

zur Film-Homepage

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