Tics bei Kindern sollten Eltern gelassen begegnen

Posted on Februar 23, 2009. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Pflegefamilie, Verschiedenes | Schlagwörter: |

Tics äußern sich bei Kindern als plötzlich einsetzende, abrupte Bewegungen oder Laute. „Eltern sollten einem betroffenen Kind, das häufig zwinkert, die Augen rollt, mit dem Kopf nickt oder den Mund aufsperrt, mit Nachsicht und Zuneigung begegnen. Da die Symptome durch starke Gefühle wie Ärger oder Freude verstärkt werden können und bei Ablenkung und Entspannung nachlassen, ist es wichtig, im Umgang mit dem Kind den Tics möglichst wenig Beachtung zu schenken“, rät Dr. Maik Herberhold, Vorsitzender des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) in Bochum. Tics können auch als scheinbar sinnvolle Bewegung wie Hüpfen, Klatschen oder Berühren von Gegenständen ablaufen. Vokale Tics variieren von Räuspern, Schniefen und Schnalzen bis zum Äußern und Wiederholen von unanständigen Wörtern.

In den weitaus meisten Fällen legen sich Tics bei Kindern genauso schnell wie sie gekommen sind. „Halten die Tics über mehrere Wochen an, so ist es ratsam, die Auffälligkeiten durch einen Kinder- und Jugendpsychiater abzuklären. In einer Verhaltenstherapie können betroffene Kinder gegebenenfalls Strategien zum Umgang mit den Tics erlernen“, empfiehlt Dr. Herberhold.

Quelle: Meldung von Neurologen & Psychiater im Netz vom 18.02.

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