Niedersachsen

„Beratung in Pflegeverhältnisse im interkulturellen Kontext“ am 14.11. in Hannover

Posted on August 14, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoCorinna Schürmann wird am 14.11.2018 im Landesjugendamt Hannover über „Beratung in Pflegeverhältnisse im interkulturellen Kontext“ referieren.

Beim Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, insbesondere wenn sie sich familienähnlich zusammen schließen, geht es immer zuallererst um Kulturen: das eigene, das Fremde, die Diversität. Um sich mit dem Begriff der Interkulturalität auseinander setzen zu könne, bedarf es der Reflexion des eigenen kulturellen Hintergrunds und seiner Wirkung in der Interaktion. Die Fortbildung fördert Reflexion und Auseinandersetzungsfähigkeit, stellt Methoden für den Umgang mit Diversität vor und gibt Tips für die praktische Umsetzung.

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„Vom Störfaktor zur Ressource – Die leiblichen Eltern gehören dazu!“ am 23.08. in Hannover

Posted on Mai 21, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

logoAndrea Dittmann und Dirk Schäfer referieren am 23.08.2018 im Landesjugendamt Hannover zum Thema „Vom Störfaktor zur Ressource – Die leiblichen Eltern gehören dazu!„.

Wenn die Zusammenarbeit mit der leiblichen Familie gelingt und beide Eltern zum Wohle des Kindes zusammenwirken, so ist dies von unschätzbarem Wert für das Gelingen eines Pflegeverhältnisses. Zwei Familien zu haben muss für die Kinder nicht Belastung, sondern kann auch Bereicherung bedeuten. Doch wie kann die Beteiligung der Eltern in unterschiedlichen Settings aussehen? Eine Ermunterung, sich der Herausforderung anzunehmen.

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„Biographiearbeit mit Pflegekindern“ am 04./05.06. in Hannover

Posted on Mai 10, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoHeidrun Sauer vom Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. wird am 04./05.06.2018 im Landesjugendamt Hannover über „Biographiearbeit mit Pflegekindern“ referieren.

Biografiearbeit bietet Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien die Chance, Brücken zwischen den verschiedenen Bezugspunkten – Herkunftsfamilie, Pflegefamilie, weitere Wege – zu bauen und komplexe Zusammenhänge in ihrem Leben besser zu verstehen. Sie stärkt ihr Selbstvertrauen und unterstützt ihre Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung.

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Vorlesung „Verletzbarkeit durch erworbene Elternschaft“ am 07.06. an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel

Posted on Mai 6, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Yvonne Gassmann ( Pflegekind Aktion Schweiz) am 07.06.2018 an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel zum Thema „Verletzbarkeit durch erworbene Elternschaft“ referieren.

Wie Kinder durch ihre Eltern leiden, ist bekannt und erforscht. Im Zusammenleben von Kindern und Eltern können aber auch die Eltern emotional verletzt werden. Das ist ein wenig thematisiertes, eher tabuisiertes Thema. Pflegeeltern und Adoptiveltern sind in engen, emotionalen und deshalb normalen Eltern-Kind-Beziehungen spezifisch oder zusätzlich verletzbar. In einer breit angelegten Untersuchung kamen sie zu Wort. Die Analysen und Rekonstruktionen ihrer Erzählungen und Berichte erlauben, 7 Modalitäten und 7 Entwicklungsräume erworbener Elternschaft darzulegen. Im Vortrag werden diese 2 x 7 Perspektiven als Diskussionsgrundlage vorgestellt. Jede Perspektive kann zur Orientierung, zur Reflexion und für ein Normalisieren aufgegriffen werden. Auch können so die Entwicklung eines Elternselbst und eines sowohl visionären als auch im Alltag tragenden Elternselbst-Leitbildes veranschaulicht werden.

Einen weiteren Beitrag bietet Prof.ín Nina Heinrichs (TU Braunschweig) zum Thema „Wie beeinflussen Traumatisierungen im Kindesalter die Gesundheit von Pflegekindern? – Ergebnisse der Pflegekinderstudie „Grow and Treat“.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Forschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern – Bitte machen Sie mit bei der Befragung!

Posted on April 18, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logoForschungsprojekt: Die Bedeutung fachlicher Begleitung von Pflegeeltern innerhalb der Betreuung von Pflegekindern: Eine Untersuchung der Erfahrungen von Pflegeeltern mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen

Der Schwerpunkt dieser Doktorarbeit liegt auf der Untersuchung und Darstellung der Bedeutung von Betreuung und Beratung von Pflegeeltern aus der Perspektive von Pflegeeltern. Bisher wurde die Wahrnehmung von Pflegeeltern bezüglich der angebotenen Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen nur wenig erforscht.
Das vorliegende Forschungsprojekt setzt sich mit dem Angebot an Weiterbildungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Pflegeeltern auseinander und untersucht insbesondere, welche dieser Maßnahmen von Pflegeeltern als hilfreich und unterstützend eingeschätzt werden. Weiterhin soll die Forschungsarbeit eventuelle Lücken im Unterstützungssystem für Pflegefamilien aufdecken.

Für dieses Forschungsprojekt werden Pflegeeltern gesucht, welche dazu bereit sind ihre Erfahrungen mit den derzeitigen Qualifikationsangeboten und Unterstützungsmaßnahmen im Pflegekinderwesen zu teilen. Eine Befragung von Pflegeeltern selbst stellt eine wesentliche Ressource dar, um sich der Frage anzunähern welche Unterstützungsmaßnahmen Pflegeeltern als hilfreich und sinnvoll einschätzen.

Der Forschungsprozess besteht aus zwei verschiedenen Phasen, welche in der Teilnahme voneinander unabhängig sind: Erstens einem anonymen Online-Fragebogen (30 min) und zweitens einem persönlichen Interview (60 min). Den mithilfe des Interviews erhobenen Daten werden im Rahmen der Datenanalyse persönliche Identifikationen, welche die Identität des Teilnehmers preisgeben könnten entfernt.

Marie-Lisett Glöckner führt diese Studie im Rahmen ihrer Promotion als Fernstudentin an der La Trobe Universität in Melbourne/Australien durch. Sie selbst ist mit Pflegegeschwistern aufgewachsen, weshalb das Interesse für diesen Forschungsbereich schon früh geweckt wurde. Sie ist Mutter zweier Vorschulkinder und lebt mit Ihrer Familie im Raum Braunschweig.

Die Teilnahme am Forschungsprojekt bietet die einzigartige Chance sich an der Diskussion zu fachlichen Standards in der Pflegefamilienhilfe zu beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studie können letztlich zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Ansätze innerhalb der Beratung und Betreuung von Pflegeeltern beitragen.

Sollten Sie bereit sein, Ihre Erfahrungen zu teilen sind Sie herzlich eingeladen den Fragebogen zu beantworten. Dies ist bis 31. Mai 2018 möglich.

https://www.surveymonkey.de/r/WGYP583

Am Ende dieses Online-Fragebogens werden die Teilnehmer(innen) gebeten, die Doktorandin des Forschungsprojekts (per Email) zu kontaktieren, sollte Interesse an der Teilnahme eines thematisch anschließenden Interviews bestehen.

Sollten weitere Fragen bestehen, könne Sie sich jederzeit an die Doktorandin des Projekts (emelgee88@gmail.com) wenden.

Frau Glöckner wäre überaus dankbar für Ihre Teilnahme.

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Vorlesung „Normalitätskonstruktionen in Biografien ehemaliger Pflegekinder“ am 16.05. an der HAWK Holzminden

Posted on April 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Dr. Daniela Reimer (Forschungsgruppe Pflegekinder, Uni Siegen) am 16.05.2018 an der HAWK Holzminden zum Thema „Normalitätskonstruktionen in Biografien ehemaliger Pflegekinder“ referieren.

Pflegekinder erleben oft, dass sie sich aufgrund ihrer Herkunftsfamiliengeschichte und ihres Pflegekindseins von anderen Menschen unterscheiden. Sie sind herausgefordert, in dieser Situation für sich selbst Normalität zu konstruieren und diese Konstruktionen aufrechtzuerhalten. Im Vortrag soll vorgestellt werden, wie ihnen das auf unterschiedliche Weise gelingt. Daran anknüpfend wird diskutiert, wie Pflegekinderdienstmitarbeiterinnen und Pflegeeltern Ressourcen für hilfreiche Normalitätskonstruktionen zur Verfügung stellen können.

Einen weiteren Beitrag bieten Gisela Michalowski (Vorsitzende FASD e.V.) und Anette Kleine-Gödde (Landkreis Hameln-Pyrmont) über das Thema „Das fetale Alkoholsyndrom FASD„.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Niedersachsen: Neuer Arbeitskreis „NETZWERK ERZIEHUNGS- UND PROJEKTSTELLEN“ – Erstes Treffen am 28.04. in Celle

Posted on März 26, 2018. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoDer Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Niedersachsen e. V. erweitert sein Angebot um den Arbeitskreis NETZWERK ERZIEHUNGS- UND
PROJEKTSTELLEN.

In dem neuen Arbeitskreis für trägergebundene oder selbstständige Erziehungs-/bzw. Projektstellen in Niedersachsen will man sich trägerübergreifend austauschen z.B. über die Themen:

  • Spannungsfeld Professionalität und Emotionalität
  • Zusammenarbeit mit Trägern und Ämtern
  • Übergänge gestalten
  • Fortbildungen
  • Arbeiten mit den Herkunftsfamilien

Das erste Treffen findet am 28.04.2018 im caritasPOINT, Fuhrberger Landstraße 10, 29225 Celle um 11.00 Uhr statt.

Bitte melden Sie sich bis zum 13.04.2018 an bei einem dieser Ansprechpartner:

Caritas Erziehungsstelle Brigitte Palm-Trautmann
05054-1794
0160-5132295
palm.trautmann@gmx.de

Projektstelle „Mühlenhof“ Christiane und Holger Löning
04941-9803322
0171-1976483
h.u.c.loening@googlemail.com

Einladung als PDF-Datei

 

 

 

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„Biografiearbeit mit Pflegekindern“ am 04./05.06. in Hannover

Posted on März 12, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderhilfen, der Jugendämter, des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie weitere Interessierte, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder in Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen die Fortbildung „Biografiearbeit mit Pflegekindern“ mit Referentin Heidrun Sauer am 04./05.06. in Hannover an.

Biografiearbeit bietet Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien die Chance, Brücken zwischen den verschiedenen Bezugspunkten – Herkunftsfamilie, Pflegefamilie, weitere Wege – zu bauen und komplexe Zusammenhänge in ihrem Leben besser zu verstehen. Sie stärkt ihr Selbstvertrauen und unterstützt ihre Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung.

Anmeldeschluss: 23.04.2018

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Vorlesung „Vom Recht auf Vertrauensschutz für Pflegekinder“ am 09.04. an der Hochschule Emden/Leer

Posted on März 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Prof. Christof Radewagen (Hochschule Osnabrück) am 09.04.2018 an der Hochschule Emden/Leer zum Thema „Vom Recht auf Vertrauensschutz für Pflegekinder“ referieren.

Im Arbeitsalltag ist der Datenschutz oft nur ein geduldetes Mauerblümchen. Die Fachkräfte sind verunsichert, welche Informationen sie weitergeben dürfen: Darf ich ein mir anvertrautes Geheimnis gegenüber schweigepflichtigen KollegInnen artikulieren? Und wie verhält es sich bei familienanalogen Unterbringungen, hat ein Pflegekind mehr Rechte als ein leibliches Kind? Datenschutzrechtliche verbindliche Normen sind in einer Reihe von Gesetzen erfasst. Diese geringe Transparenz schürt die Unsicherheit und vertieft die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung informiert über die Grundzüge des Datenschutzes in der Sozialen Arbeit, geht auf die speziellen Probleme der Schweigepflicht und der Zeugnis-verweigerungsrechte ein. Sie beleuchtet die Schnittstelle von Einrichtungen, Ärzten und Pflegestellen bei Kindesschutzfällen. Weitere Inhalte sind die Befugnisse von Gerichten, Polizei und Staatsanwaltschaft.

Einen weiteren Beitrag bietet Severine Thomas (Uni Hildesheim) über das Thema „Careleaver und Übergänge in andere Hilfesysteme„.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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„Homefinding – wie finden wir Familien im sozialen Nahraum und wie können wir sie gut beraten und begleiten?“ am 28.05. in Hannover

Posted on März 8, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen |

logoFür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderhilfen, der Jugendämter, des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie weitere Interessierte, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder in Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen die Fortbildung „Homefinding – wie finden wir Familien im sozialen Nahraum und wie können wir sie gut beraten und begleiten?“ am 28.05. in Hannover an.

Referentin Martina Erpenbeck bearbeitet das Thema, wie genau die gezielte Suche (Netzwerkerkundung) im sozialen Nahraum bedürftiger Kinder und Jugendlicher methodisch angegangen werden kann und was genau die so gewonnenen Pflegefamilien an evtl. anderer Schulung, Beratung und Begleitung brauchen.

Anmeldeschluss: 16.04.2018

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Adoptivfamilientagung an Himmelfahrt 2018 in Bad Bederkesa

Posted on März 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer Verein Adoptivfamilien mit Kindern aus aller Welt e.V. lädt interessierte Adoptivfamilien zu seiner Familientagung 2018 unter dem Motto „Echt stark!“ vom 10.-13.05.2018 nach Bad Bederkesa ein.

Neben einem umfangreichen Aktivitätenprogramm für alle Altersgruppen wird es auch eine Fortbildung zum Thema „Eltern stärken – Die Dialogische Haltung in der Familie“ mit Referentin Janet Jenichen geben.

Anmeldeschluss ist am 31.03.

Einladungsflyer und Anmeldeformular

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„Lost in translation: Kooperation ASD-PKD“ am 26.04. in Hannover

Posted on März 4, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen |

logoFür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderhilfen, der Jugendämter, des Allgemeinen Sozialen Dienstes sowie weitere Interessierte, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind bietet das Kompetenzzentrum Pflegekinder in Kooperation mit dem Landesjugendamt Niedersachsen die Fortbildung „Lost in translation: Kooperation ASD-PKD“ an.

Das Seminar mit Dr. Christian Erzberger findet am 26.04.2018 in Hannover statt und thematisiert die Voraussetzungen für eine gelingende Kooperation zwischen Allgemeinem Sozialen Dienst, Pflegekinderdienst und Amts- bzw. Einzelvormündern.

Anmeldeschluss: 14.03.2018

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Väter in der Pflegekinderhilfe

Posted on Februar 28, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Publikationen |

logoDie Website www.väter-in-Niedersachsen.de weist auf die Ausgabe 04/2017 der PFAD Fachzeitschrift zum Thema „Väter“ hin:

„Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. berichtet in der Ausgabe 04/2017 seiner Fachzeitschrift über Väter und die Pflegekinderhilfe. In Interviews wird deutlich, dass Pflegeväter ein eher modernes Modell von Elternschaft und Partnerschaft leben. Die aktive Beschäftigung mit den Kindern gehört zu ihrem Selbstbild als Vater ebenso dazu wie emotionale Zuwendung.

Der Kontakt von Jugendhilfeträgern zu Pflegevätern wird aus verschiedenen Gründen als eher schwierig gesehen. Verbesserungen im Terminmanagement, eine größere Anzahl männlicher Kollegen in den Fachdiensten und spezielle Angebote für Adoptiv- und Pflegeväter sind denkbare Wege zu einer besseren Ansprache. Ergebnisse von Interviews und eine Umfrage unter Pflege- und Adoptivvätern zu diesem Thema werden in der Zeitschrift vorgestellt. Außerdem geht es um die Frage, wie eigene schwierige Kindheitserfahrungen die Beziehung von (Pflege-) Vätern zu ihren Kindern beeinflussen können und welche Unterstützungsangebote es gibt.

Und welches Bild machen sich Kinder von ihren Pflege- und Adoptivvätern? Kinderantworten auf diese Frage runden den Zeitschriftenschwerpunkt ab.“

Quelle: Newsletter „Väter in Niedersachsen“ vom 27.02.2018

nähere Informationen zur PFAD Ausgabe 4/2017

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PFAD sichtet Verträge und Vereinbarungen von Pflegefamilien – Bitte um Unterstützung

Posted on Februar 9, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logo2018 beschäftigt sich der PFAD Bundesverband mit dem Jahresthema „Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse„.

Dafür bitten wir um Ihre Mitwirkung.

Bitte senden Sie uns bis zum 30.06.2018 an info@pfad-bv.de anonymisierte schriftlich gefasste Vereinbarungen und weitere Informationsmaterialien Ihres Jugendamtes oder freien Trägers, die Ihr Pflegeverhältnis betreffen.

Bitte notieren Sie dazu, in welchem Bundesland und in welchem Jahr diese Vereinbarungen geschlossen wurden.

Herzlichen Dank!

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Bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 11.-17.02.

Posted on Februar 7, 2018. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoVom 11. bis 17. Februar findet die neunte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland unterstreichen unzählige Aktive die politische Forderung nach einem flächendeckenden, regelfinanzierten Hilfesystem für die schätzungsweise drei Millionen Kinder, die in Deutschland mit suchtkranken Eltern aufwachsen.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen stehen auf den Seiten der Aktionswoche zur Verfügung.

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Kids-Freizeit für Pflege- und Adoptivkinder vom 09.–13.05. in Otterndorf

Posted on Januar 30, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Hamburg, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Schleswig-Holstein, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit dem PFAD-Landesverband Hamburg, Freunde der Kinder e. V.,  vom 09.–13.05.2018 eine Freizeit für Pflege- und Adoptivkinder zwischen 8 und 16 Jahren  in Otterndorf an.

Die fünf gemeinsamen Tage verbringt die Gruppe mit einem riesigen Freizeitangebot in der nahen Umgebung von Hamburg. Ein Badesee und die Elbmündung mit dem Wattenmeer garantieren viele Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse.

Die Veranstaltung ateht unter der Leitung von Edda Jacobs und Manfred Deege.

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„Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“ am 03.03. in Wilhelmshaven

Posted on Januar 29, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , |

logoAm 03.03.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Wilhelmshaven das Seminar „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS-Syndrom“.

Kinder, deren körperliches und seelisches Wohl durch den Konsum von Alkohol der Kindesmutter in der Schwangerschaft erheblich eingeschränkt ist, benötigen besondere Hilfestellung und Förderung in der Pflegefamilie. In diesem Seminar mit Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr werden die Ursachen und Auswirkungen für die Kinder erörtert und spezifische Hilfen und Perspektiven erarbeitet.

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Zukunftswerkstatt mit Pflegeeltern im Landkreis Uelzen

Posted on Januar 25, 2018. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen |

logo„Pflegekinder sind mehr Kinder als Pflege“, dies ist die Botschaft engagierter Pflegeeltern, die an zwei Samstagen im Rahmen einer Zukunftswerkstatt über ihre Tätigkeit, ihre Sorgen und ihre Wünsche mit dem veranstaltenden Jugendamt des Landkreises Uelzen sprechen konnten. Für das Jugendamt ist dies der Auftakt für eine stärkere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Amt und Pflegeeltern: „Wir wollen durch solche Begegnungen mehr Verständnis für die jeweils andere Seite der Zusammenarbeit schaffen und auch mehr von den Sorgen und Problemen derjenigen Menschen erfahren, die mit ihrer Bereitschaft, sich um fremde Kinder zu kümmern, einen wertvollen und wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, so Johannes Hintze vom Pflegekinderdienst des Jugendamtes.

Das Konzept wurde durch Wolf Paschen von der Leuphana Universität in Lüneburg entwickelt, der auch die Moderation der Zukunftswerkstatt übernommen hatte. Es ist ein Konzept, das über die Kritikphase hinausgeht und in einer anschließenden Phantasiephase Lösungen, Ideen und Vorschläge entwickelt. „Nur so kann Neues, vielleicht bisher noch nicht Gedachtes entstehen“, so Paschen. So haben am zweiten Tag der Veranstaltung die Pflegeeltern und die Vertreter und Vertreterinnen des Jugendamtes gemeinsam über Möglichkeiten gesprochen, konkrete Ideen der Werkstatt zu verwirklichen. Dabei ging es unter anderem auch um die Vernetzung und Bereitstellung von Informationen über das Internet – zum Beispiel über Fortbildungsangebote verschiedenster Art.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung wurde gleich zu Beginn deutlich: Auch nach vielen Jahren macht den dort versammelten Pflegeeltern ihre Tätigkeit immer noch sehr viel Spaß.

Eine Pflegemutter brachte dies folgendermaßen auf den Punkt: „Es ist schön zu sehen, wie sich unsere Pflegekinder entwickeln, lachen und mit zunehmendem Selbstbewusstsein das Leben genießen. Für mich ist es wichtig, unseren Pflegekindern in ihrer Verletzlichkeit einen Schutzraum zu bieten, in dem sie sich aufgehoben, geborgen und beschützt fühlen. In dem ihre Ecken und Kanten anerkannt und wertgeschätzt werden und sie sich in ihrer Persönlichkeit entwickeln können. Außerdem ist es mir sehr wichtig, ein Sprachrohr für ihre Belange zu sein, ihre häufig missverstandenen Ausdrucksweisen für das Umfeld zu übersetzen und Verständnis für sie in der Kita, Schule und dem Freundeskreis aufzubauen.“

In einem Punkt waren sich alle Beteiligten einig: Das Image der Pflegekindertätigkeit ist in einigen Teilen der Gesellschaft negativ behaftet. Insbesondere Unwissenheit und Vorurteile führen dazu, Pflegekinder gelegentlich als „Kinder zweiter Klasse“ anzusehen. Hierunter leiden sowohl Pflegekinder als auch Pflegeeltern.

Vor diesem Hintergrund lobte eine weitere Pflegemutter die Zukunftswerkstatt mit den Worten: „Zwei tolle Tage, an denen motivierte Pflegeltern kreativ und ergebnisorientiert gearbeitet haben. Die Schritte der Zukunftswerkstatt wie auch die Art des Arbeitens miteinander haben mir sehr gut gefallen. Es brachte mir neue Anregungen und mehr Verständnis auch für die Rahmenbedingungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jugendamtes.“

Diese wiederum versicherten, dass auch sie viel mitnehmen konnten für die weitere Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern, betonten aber auch, dass es für die Umsetzung einiger Vorhaben Diskussionen und Entscheidungen an anderer Stelle braucht.

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Uelzen vom 24.01.2018

 

 

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„Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“ am 26.02. in Holzminden

Posted on Januar 19, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 26.02.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Verdeckte Grundbedürfnisse bei Pflege- und Adoptivkindern“.

Referent Dipl.–Psych Martin Janning wird psychologische Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie in Bezug auf den Alltag der Pflegefamilien erläutern sowie kennzeichnende Auffälligkeiten und Verhaltensmuster, Linderungen und Förderungen.

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24. Tag des Kindeswohls am 16.04. in Holzminden

Posted on Januar 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 16.04.2018 wird der 24. Tag des Kindeswohls der Stiftung zum Wohl des Pflegekinds in Holzminden stattfinden. Der Titel lautet diesmal „Was brauchen Pflegekinder? Alltag, Erfordernisse und Perspektiven“.

Geplant sind eine Podiumsdiskussion sowie folgende Fachvorträge:

  • Prof. Dr. Jörg M. Fegert: „Die Debatte über verlässliche Perspektiven und Beziehungen von Pflegekindern“
  • Prof. Dr. Christine Köckeritz: „Möglichkeiten der Elternarbeit nach Kindeswohlgefährdungen“
  • Prof. Dr. Barbara Veit: „Bedeutung der Vormundschaftsrechtsreform für Pflegekinder und -eltern“
  • Oliver Hardenberg: „Wie erlebt das Pflegekind die Pflegefamilie?“
  • Prof. Dr. Ludwig Salgo: „Anforderungen an ein zeitgemäßes Pflegekindschaftsrecht“

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Gründung eines 4. Landesverbandes für Pflege- und Adoptivfamilien in Niedersachsen geplant

Posted on Januar 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoNeben den bereits bestehenden drei Niedersächsischen Landesverbänden der Pflege- und Adoptivfamilien

soll am 27.01.2018 im Landkreis Diepholz ein weiterer, unabhängiger Landesverband für Pflege- und Adoptiveltern in Niedersachsen (PAUL) gegründet werden.

Einladung zur Gründungsversammlung

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BVEB-Tagung „Kleinkinder in schwierigen Lebenssituationen“ vom 20.–22.04. in Hannover

Posted on Januar 1, 2018. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , , , |

logoUm den interdisziplinären Austausch zu fördern, lädt der Berufsverband der Verfahrensbeistände, Ergänzungspfleger und Berufsvormünder für Kinder und Jugendliche -BVEB- e.V. Fachleute unterschiedlicher Professionen zu seiner Tagung vom 20.–22.04.2018 nach Hannover ein.

Der Schwerpunkt der Tagung „Kleinkinder in schwierigen Lebenssituationen“ ist auf die Altersgruppe der Kinder von 0 bis 6 Jahren ausgerichtet. Thema sind die Auswirkungen schädigenden Verhaltens der Eltern auf die Kinder:

  • seelische Gewalt und Vernachlässigung
  • Entwicklungsprobleme nach Trennung der Eltern
  • Missbrauch von Alkohol, Tabak und Drogen vor und nach der Schwangerschaft
  • Entwicklungsprobleme bei psychisch kranken Eltern
  • Körperliche Gewalt
  • Kindliche Entwicklung und sexueller Missbrauch

Anmeldeschluss ist der 01.03.2018.

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„Das Kindeswohl im Pflegekinderrecht, Grundlagen und familiengerichtliche Verfahren“ am 03.02. in Lüneburg

Posted on Dezember 17, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 03.02.2018 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Lüneburg das Seminar „Das Kindeswohl im Pflegekinderrecht, Grundlagen und familien- gerichtliche Verfahren“.

Richter Andreas Hornung gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen sowie den Verlauf familiengerichtlicher Verfahren im Pflegekindschaftsrecht (Besuchskontakte, Rückkehr / Verbleib, Adoption), die Rolle von Pflegeeltern u.a., sowie Möglichkeiten, das Kindeswohlprinzip für Pflegekinder geltend zu machen.

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Vorlesung „Sozialisation in Pflegefamilien: Als-Ob-Sozialisation?“ am 16.01. an der Universität Hildesheim

Posted on Dezember 13, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Walter Gehres (Hochschule Saarbrücken) am 16.01.2018 an der Universität Hildesheim zum Thema „Sozialisation in Pflegefamilien: Als-Ob-Sozialisation?“ referieren.

Im Zentrum dieses Vortrages stehen Fragen nach der sozialen Bedeutung von Pflegefamilien für die biographische Entwicklung der bei ihnen lebenden Pflegekindern. Genauer: Können Pflegefamilien den gleichen sozialen Status bzw. die gleiche Wertigkeit wie die Herkunftsfamilien erlangen? Was bedeutet es für Pflegekinder zwischen zwei unterschiedlich strukturierten Familiensystemen aufzuwachsen und welche Folgen ergeben sich daraus für die Sozialisation dieser Kinder und Jugendlichen?
Auf der empirischen Grundlage fallrekonstruktiver Studien über die Sozialisation und Identitätsbildung ehemaliger Pflegekinder versucht der Referent Antworten auf diese Fragen zu formulieren und die These des „Als-Ob“ (Pflegefamilien sind nicht gleichwertig) zu diskutieren.

Einen weiteren Beitrag bietet Stefanie Erfurt (LK Northeim) über das Thema „Verwandtenpflege — Eine Studie zum Selbstverständnis„.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Vorlesung „Partizipation in der Pflegefamilie“ am 14.12. an der Hochschule Hannover

Posted on November 14, 2017. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoIm Rahmen der 4. Ringvorlesung „Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege“ in Niedersachsen wird Henriette Katzenstein (DIJuF) am 14.12.2017 an der Hochschule Hannover zum Thema „Partizipation in der Pflegefamilie“ referieren.

Beteiligung ist vernünftig, ist leicht, jeder versteht das. Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist. So würde Brecht das sagen.

Wie können Fachkräfte des Pflegekinderdienstes Beteiligung der Kinder und Jugendlichen weiterentwickeln? So, dass sie zur Pflegefamilie passt, altersgerecht und so, dass sie „ankommt“. Denn Beteiligung ist nicht nur ein äußerer Prozess, nicht allein Teilnahme. Sie gelingt, wenn Kinder und Jugendliche sich beteiligt fühlen. Dafür sind manche Stolpersteine zu überwinden: von Bedenken Kinder zu überfordern über Ressourcenfragen bis dazu, dass Jugendliche sich gar nicht einlassen wollen. Und welche Rolle spielen die Herkunftseltern, die Vomund_in und die Fachkraft des ASD bei der Beteiligung des Kindes?

In Beteiligungsprozessen von Kindern und Jugendlichen sind Geduld und Zähigkeit sind ebenso gefragt wie gute Ideen. Der Vortrag will Impulse dazu geben.

Weitere Beiträge sind „Careleaver aus Pflegefamilien“ (Careleaver-Kompetenzzentrum) und „Häuser für Pflegekinder“ (EmMi-LuebesKIND-Stiftung).

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

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Erste-Hilfe-Kurs am besonderen Kind am 20./21.01. in Ovelgönne

Posted on November 11, 2017. Filed under: Fortbildung, Gesundheit, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

logoAm 20./21.01.2018 bietet der Bundesverband behinderter Pflegekinder in Ovelgönne einen Erste-Hilfe-Kurs am besonderen Kind an.

In 16 Unterrichtsstunden vermittelt Torsten Renken, Dozent für präklinische Notfallmedizin, neben der Grundlage der Ersten Hilfe auch spezielle Inhalte. Das Kind mit Behinderung oder chronischer Erkrankung steht thematisch im Mittelpunkt.
Spezielle Themen wie Absaugung, PEG/Tracheostoma-Notfallmanagement und Epilepsie gehören dazu. Ein Training am automatisierten externen Defibrillator (AED, auch Laiendefibrillator oder kurz Laiendefi) wird ebenfalls durchgeführt.

Jeder Teilnehmer erhält eine Bescheinigung, die zwei Jahre gültig ist. Ein nachgewiesener Erste-Hilfe Kurs wie dieser, ist Voraussetzung, um in die BbP-Bewerberkartei aufgenommen zu werden. Der Kurs ist außerdem nach dem Tagesmuttergesetz anerkannt.

Aufgrund der großen Nachfrage wird voraussichtlich im Februar 2018 ein zweiter Termin angeboten.

nähere Informationen

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Wiedersehen mit der ersten Pflegefamilie nach 50 Jahren

Posted on November 4, 2017. Filed under: Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Verschiedenes |

logoIm Artikel „Ich bin‘s, Renate“ aus der Rotenburger Rundschau vom 03.11.2017 wird die Geschichte der heute 56-jährigen Renate erzählt, die nach 50 Jahren ihre erste Pflegefamilie wiedersehen wollte, die ihr „die schönsten acht Jahre ihrer Kindheit geschenkt hat“.

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Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände auf Facebook

Posted on Oktober 29, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen |

logologo_rt_2016Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände ist nun auch auf Facebook aktiv.

Auf der eigenen Seite www.facebook.com/pflegeelternverbaende stellt der Zusammenschluss des PFAD Bundesverbandes, der BAG KIAP, der Agenda Pflegefamilien und des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder Informationen über seine Arbeit nun auch auf Facebook zur Verfügung.

nähere Informationen zum Runden Tisch und seinen bisherigen Aktivitäten

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Niedersachsen + Bremen: Mehr Kinder und Jugendliche leben in Heimen und Pflegefamilien

Posted on Oktober 16, 2017. Filed under: Bremen, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: |

logo„Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien und Betreuungseinrichtungen ist in Niedersachsen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nach Zahlen des niedersächsischen Landesamtes für Statistik kletterte die Zahl von rund 11 100 Betroffenen im Jahr 2010 auf knapp 16 000 Betroffene im vergangenen Jahr.“

„In Bremen lebten im vergangenen Jahr mehr als 2200 Kinder und Jugendliche in Heimen und Pflegefamilien, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Jahr 2015, nachdem besonders viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ins kleinste Bundesland gekommen waren, gab es knapp hundert Betroffene mehr. Vergleicht man die Zahlen mit dem Jahr 2010, zeigt sich ein enormer Anstieg. Damals lebten 1625 Minderjährige in Einrichtungen und bei Pflegeeltern.“

zum Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 13.10.2017

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24. Tag des Kindeswohls am 16.04.2018

Posted on Oktober 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 16.04.2018 wird der 24. Tag des Kindeswohls der Stiftung zum Wohl des Pflegekinds in Holzminden stattfinden. Der Titel lautet diesmal „Was brauchen Pflegekinder? Alltag, Erfordernisse und Perspektiven„.

Geplant sind eine Podiumsdiskussion sowie folgende Fachvorträge:

  • Prof. Dr. Jörg M. Fegert: „Die Debatte über verlässliche Perspektiven und Beziehungen von Pflegekindern“
  • Prof. Dr. Christine Köckeritz: „Möglichkeiten der Elternarbeit nach Kindeswohlgefährdungen“
  • Prof. Dr. Barbara Veit: „Bedeutung der Vormundschaftsrechtsreform für Pflegekinder u. -eltern“
  • Oliver Hardenberg: „Wie erlebt das Pflegekind die Pflegefamilie?“
  • Prof. Dr. Ludwig Salgo: „Anforderungen an ein zeitgemäßes Pflegekindschaftsrecht“

nähere Informationen

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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018

Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.

1. Einleitung
Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12.09.2017 [PDF, 110 KB]

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Fast 400 Kinder und Jugendliche 2016 in Niedersachsen adoptiert

Posted on August 31, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen |

logoHANNOVER. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 398 Adoptionen von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 197 Mädchen und 201 Jungen an Kindes statt angenommen. Die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen 366 Kinder und Jugendliche, 32 Minderjährige hatten eine andere Staatsangehörigkeit.

Fast 70% der adoptierten Mädchen und Jungen (276 Minderjährige) wurden von einem Stiefvater bzw. von einer Stiefmutter adoptiert. Verwandte adoptierten 18 Minderjährige und 104 Kinder und Jugendliche standen in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu ihren Adoptiveltern.

Zum Zeitpunkt der Adoption waren 44% der Kinder noch keine drei Jahre alt. Insbesondere bei Kindern, die in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu ihren Adoptiveltern standen, fand eine Adoption hauptsächlich im Baby- oder Kleinkindalter statt (87 %).

Am Jahresende 2016 waren insgesamt 74 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Ende 2015 betraf dies 57 Minderjährige. In Adoptionspflege befanden sich im letzten Jahr 212 Kinder bzw. Jugendliche. Die Adoptionspflege beginnt mit dem Zeitpunkt zu dem das Adoptivkind in dem neuen Zuhause aufgenommen wird und endet mit dem Beschluss des Vormundschaftsgerichts. Dieser Zeitraum soll den neuen Eltern und dem Kind Zeit geben, sich als „neue Familie“ zu finden.

Für das Jahr 2016 wurden 467 vorgemerkte Adoptionsbewerbungen potentieller Adoptiveltern gemeldet, 44 mehr als ein Jahr zuvor.

Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen vom 31.08.2017

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Zahl der Gefährdungseinschätzungen in Niedersachsen 2016 um 15% angestiegen

Posted on August 24, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Niedersachsen, Publikationen | Schlagwörter: , |

logoHANNOVER. Im Jahr 2016 wurden in Niedersachsen insgesamt 10.220 Gefährdungseinschätzungen durch die Jugendämter vorgenommen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, entspricht dies einem prozentualen Anstieg um 15,3% im Vergleich zum Vorjahr (8.862 Verfahren).

Das zuständige Jugendamt hat eine Gefährdungseinschätzung gemäß § 8a Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) durchzuführen, wenn Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Wohls des Kindes oder Jugendlichen vorliegen. In Zusammenarbeit mehrerer Fachkräfte wird das Gefährdungsrisiko eingeschätzt. Eine Gefährdung des Kindeswohls liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen gegeben oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist. Die Sorgeberechtigten – in der Regel die Eltern bzw. ein Elternteil – sind in diesen Fällen nicht in der Lage oder nicht Willens, die Gefährdungssituation für das Kind oder den Jugendlichen abzuwenden.

Bei 1.283 Kindern oder Jugendlichen (12,6%) wurde eine akute Kindeswohlgefährdung festgestellt. Anzeichen gab es unter anderem für eine Vernachlässigung (757 Fälle) oder eine körperliche Misshandlung (440 Fälle). Die Jugendämter sind gehalten, alle zutreffenden Arten der Kindeswohlgefährdung anzugeben, so dass hier Mehrfachnennungen möglich sind. Im Jahr 2015 wurde in 1.035 Fällen (11,7%) eine akute Kindeswohlgefährdung angegeben.

Eine latente Kindeswohlgefährdung betraf 1.375 Kinder bzw. Jugendliche (13,5%) 2016. Dabei wurden in 824 Fällen Anzeichen von Vernachlässigung erkannt. Eine psychische Misshandlung des Kindes wurde in 382 Verfahren festgestellt. Im Jahr 2015 lag eine latente Kindeswohlgefährdung in 1.295 Fällen vor (14,6%).

Insgesamt stellten die Jugendämter bei 2.658 Kindern eine Kindeswohlgefährdung bzw. latente Kindeswohlgefährdung fest. Dies entspricht 26,0% aller Gefährdungseinschätzungen 2016. Bei den übrigen 7.562 Kindern (74,0%) konnte keine Kindeswohlgefährdung festgestellt werden. Jedoch wurde in 3.680 Verfahren ein Hilfe- oder Unterstützungsbedarf sichtbar.

Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen vom 24.08.2017

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Fachtag Erziehungsstellen am 20./21.11. in Hannover

Posted on August 20, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoErfolgsmodell Erziehungsstelle – Standortbestimmung und Perspektiven“ lautet der Titel des diesjährigen Fachtags Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e. V. (EREV) am 20./21.11.2017 in Hannover.

Nach aktuellen Informationen aus Forschung und Praxis wird allen Teilnehmenden die Gelegenheit eröffnet in moderierten Arbeitskreisen darüber zu diskutieren, was den fachlichen Stellenwert der Erziehungsstellen ausmacht, welche Kompetenzen für die Arbeit in Erziehungsstellen auch zukünftig unverzichtbar sind und welche rechtlichen und fachlichen Anforderungen sich auf die konzeptionelle Weiterentwicklung der Erziehungsstellen auswirken.

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Niedersachsen: Über die Hälfte der Inobhutnahmen 2016 zum Schutz von unbegleitet eingereisten Minderjährigen

Posted on August 9, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen | Schlagwörter: , , |

HANNOVER. Im Jahr 2016 wurden 8.347 vorläufige Schutzmaßnahmen von niedersächsischen Jugendämtern vorgenommen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, waren darunter 4.365 Schutzmaßnahmen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise von Minderjährigen aus dem Ausland veranlasst wurden. In über der Hälfte der Fälle (52,3%) fand die Schutzmaßnahme somit aufgrund der unbegleiteten Einreise statt.

Bei einer vorläufigen Schutzmaßnahme nimmt das zuständige Jugendamt die Kinder oder Jugendlichen kurzzeitig in Obhut, wenn eine dringende Gefahr besteht oder die bzw. der Betroffene darum bittet. Ebenso werden Minderjährige grundsätzlich in Obhut genommen, die ohne Begleitung nach Deutschland einreisen und bei denen sich weder personensorgeberechtigte Personen noch Erziehungsberechtigte hier aufhalten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Inobhutnahmen 2016 um 42,9% an. Im Jahr 2015 wurden 5.842 Minderjährige in Schutz genommen, darunter 2.534 Kinder und Jugendliche (43,4%) aufgrund einer unbegleiteten Einreise. Bereits 2015 ergab sich ein prozentualer Anstieg von 50,4% im Vergleich zu 2014. Vor der großen Flüchtlingsbewegung wurden 2014 insgesamt 3.885 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen, davon waren 354 unbegleitete Minderjährige (9,1%).

Unabhängig von der Zahl der unbegleitet eingereisten Minderjährigen sind die Schutzmaßnahmen von 2015 auf 2016 ebenfalls gestiegen (+20,4%). Wurden im Jahr 2015 insgesamt 3.308 Minderjährige aus anderen Gründen als einer unbegleiteten Einreise unter den Schutz des Jugendamtes gestellt, betraf dies 3.982 Kinder und Jugendliche im Jahr 2016. Als Gründe meldeten die zuständigen Jugendämter vor allem die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils, sonstige Probleme, Beziehungsprobleme oder Vernachlässigung. In der Statistik können bis zu zwei Gründe pro Fall angegeben werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen vom 07.08.2017

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Fachtagung „Von der Erziehung zur Beziehung“ am 23.09. in Wistedt

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 23.09.17 nach Wistedt ein zu einer Fachtagung mit Waltraut Erika Doering, die zum Thema „von der Erziehung zur Beziehung“ referieren wird.
Angesprochen werden Pflege- und Adoptiveltern, Mitarbeiter/innen im Jugendamt, Lehrer/innen, Vormünder und weitere interessierte Personen.

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Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

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„Förderung von Kindern in Pflegefamilien, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und -theorie“ am 15.05. in Holzminden

Posted on April 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 15.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Förderung von Kindern in Pflegefamilien, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und -theorie„.

Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und wesentlicher Merkmale und Konzepten der Bindung von Pflegekindern erörtert Prof. Dr. Gerhard J. Suess, wie die Sozialisation in die Pflegefamilie gefördert werden kann und gelingt.

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Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Pflegefamilien in Braunschweig: „Superheld sucht super Halt“

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit verschiedenen kreativen Aktionen macht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig vom 21. Februar bis zum 05. April 2017 unter dem Motto „Superheld sucht super Halt“ auf das Thema Pflegekinder aufmerksam und hofft so neue Bewerber finden zu können:

  • 21. Februar, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Kinderbibliothek im Schloss Braunschweig zur Malaktion „Mein Superheld“
  • 07. und 30. März, jeweils um 10.30 Uhr: szenische Lesung für Kinder ab zehn Jahren in der Kinderbibliothek: „Harry Potter und andere Pflegekinder“
  • 15. März, 16 Uhr: Bilderbuchkino „Das grüne Küken“ für Kinder von drei bis sechs Jahren
  • 21. März, 18.30 Uhr: Information des Pflegekinderdienstes in der Stadtbibliothek zum Thema Pflegekinder

Quelle: www.news38.de vom 17.02.2017

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PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

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„Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“ am 11.03. in Lüneburg

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 11.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Lüneburg das Seminar „Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“.

Im Seminar gibt Dipl. Psych. Dr. Andreas Böhmelt einen Überblick über Verfahrensabläufe und Aufgabe und Tätigkeit des Gutachters. Desweiteren werden aus psychologischer und pädagogischer Sicht Belastung und Bedeutung des Verfahrens für das Pflegekind sowie notwendige Anforderungen an alle Verfahrensbeteiligte erörtert.

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Noch freie Seminarplätze in Aurich, Holzminden und Würzburg

Posted on Januar 16, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Stiftung zum Wohl des Pflegekindes vermeldet für die folgenden Veranstaltungen noch freie Plätze:

  • Samstag, 04.02.2017, 9:30 – 15:30 Uhr, Würzburg:
    „Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“
  • Montag, 13.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Holzminden
    „Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“
  • Samstag, 18.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Aurich
    „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“

nähere Informationen

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„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“ am 18.02. in Aurich

Posted on Januar 9, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 18.02.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Aurich das Seminar „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Das Seminar mit Prof. Dr. Ludwig Salgo bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u. a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten u. Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert u. aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

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„Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern – Warum sie so wertvoll ist“ am 01.04. in Jever

Posted on Januar 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 01.04.2017 lädt Kolibri – Verein der Adoptiv- und Pflegeeltern und Freunde e.V. aus Wilhelmshaven zu einem Tagesseminar mit Irmela Wiemann zum Thema „Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern – Warum sie so wertvoll ist“ nach Jever ein.

Wer bin ich? Wem gleiche ich? Wo gehöre ich hin? Warum musste ich von meiner Herkunftsfamilie fort? So lauten häufige (oft auch unausgesprochene) Fragen von Pflege- und Adoptivkindern.
Biografiearbeit hilft Pflegekindern, ihre Lebenssituation besser zu verstehen und vielleicht auch einen ersten Schritt zu tun, mit ihrem besonderen Schicksal Frieden zu schließen.
Wie kann ein Pflege- oder Adoptivkind eine gute Identität finden? Durch welche innere Haltung und durch welche Worte können aufnehmende Eltern ihr Kind unterstützen, auch wenn die Herkunftseltern besondere Schwierigkeiten mitbringen?

Anmeldeschluss ist der 31.01.2017.

Veranstaltungsflyer: Seite 1, Seite 2

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„Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“ am 13.02. in Holzminden

Posted on Januar 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 13.02.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“.

Referent Andreas Hornung, Richter am OLG Hamm, erörtert den Verlauf familiengerichtlicher Verfahren im Pflegekindschaftsrecht (Besuchskontakte, Rückkehr/Verbleib, Adoption), die Rolle von Pflegeeltern u. a. sowie Möglichkeiten, das Kindeswohlprinzip für Pflegekinder geltend zu machen.

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UMF: Bevorstehende Volljährigkeit= drohender abrupter Hilfeabbruch? Informationen zum Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährig

Posted on Dezember 28, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. appelliert gemeinsam mit dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. an die Entscheidungsträger der Länder und Kommunen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und junge Flüchtlinge nicht ohne reale Chancen auf schulische und berufliche Ausbildung sowie eine aufenthaltsrechtliche Unterstützung und Perspektivklärung aus der Jugendhilfe zu entlassen.

Sie haben deshalb eine Informations- und Handlungsgrundlage zum Thema Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährige zusammengestellt.

Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. vom 20.12.2016

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Niedersachsen richtet Kinder­kommission ein

Posted on Dezember 7, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Niedersachsen, Politik, Verschiedenes |

logoAm 06.12.2016 konstituierte sich die Niedersächsische Kinderkommission. Sie ist bundesweit erst die dritte Kinderkommission: Eine solche Expertengruppe gibt es lediglich beim Deutschen Bundestag und in Bayern. Die Niedersächsische Kinderkommission zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich aus Abgeordneten des Landtags und unabhängigen Fachfrauen und -männern zusammensetzt.

„Ich freue mich, dass wir mit der Kinderkommission den Weg geebnet haben, dass sich Landespolitik Hand in Hand mit Expertinnen und Experten für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen einsetzen und deren Rechte stärken“, erklärt die Niedersächsische Familienministerin Cornelia Rundt. „Kinderrechte sind ein hohes Gut. Sie stehen bei uns in der Landesverfassung. Und ich stimme mit Bundesjugendministerin Manuela Schwesig völlig überein, dass sie auch in das Grundgesetz gehören“, hebt Rundt hervor.

Nachdem die Niedersächsische Regierung in dieser Legislaturperiode den Landesjugendhilfeausschusses wieder eingeführt hat, geht sie konsequent ihren Weg weiter, die Interessenvertretung junger Menschen zu verbessern. Die Kinderkommission wurde in Abstimmung mit dem Landesjugendhilfeausschuss eingerichtet. Sie ist in ihrer Tätigkeit unabhängig und wird ihre Themen selbst wählen. Auf der Tagesordnung der heutigen konstituierenden Sitzung im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stehen die Wahl einer oder eines Vorsitzenden sowie die Arbeitsplanung für das nächste Jahr.

Folgende Personen wurden in die Kinderkommission berufen:

  • Silvia Bruns – FDP, MdL
  • Immacolata Glosemeyer – SPD, MdL
  • Julia Willie Hamburg – Bündnis 90/Die Grünen, MdL
  • Petra Joumaah – CDU, MdL
  • Prof. Dr. Nadia Kutscher – Universität Vechta
  • Stefan Ottmann – ehemaliger Leiter des Jugendamtes des Landkreises Osnabrück
  • Daniela Rump – ehemalige Landesschülersprecherin, Ratsfrau der Gemeinde Nordstemmen, Mitglied im Fachausschuss Bildung, Kultur und Soziales
  • Johannes Schmidt – Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V.
  • Prof. Dr. Waldemar Stange – Leuphana Universität Lüneburg
  • Prof. Dr. Gunda Voigts – Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Hintergrundinformation:

Bisher gibt es in Deutschland lediglich Kinderkommissionen des Deutschen Bundestages (www.bundestag.de/kiko) und des Bayerischen Landtages (https://www.bayern.landtag.de/parlament/gremien/kinderkommission). Beide Kommissionen sind ausschließlich mit Abgeordneten besetzt.

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Sie trat in Deutschland 1992 in Kraft und ist im nächsten Jahr damit 25 Jahre gültig.

Seit dem Jahr 2009 sind Kinderrechte auch Bestandteil der Niedersächsischen Verfassung.

Das Land Niedersachsen lobt gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. seit 2007 den „KinderHabenRechtePreis“ aus. Damit werden Initiative ausgezeichnet, die sich besonders für die Verwirklichung der Kinderechte engagieren (www.kinderhabenrechtepreis.de).

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 06.12.2016

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„Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ am 14.11. in Holzminden

Posted on Oktober 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Über „Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ wird Prof. August Huber für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 14.11. in Holzminden referieren.

Bis Pflegekinder in einer sicheren Bindung gewachsen sind, sind die neuen Eltern vor hohe pädagogische Herausforderungen gestellt. Der Referent erläutert, wie in einem langsam sich ausgleichendem Alltagsrhythmus Bindung entsteht und sich vertiefen kann. Seine praxisreichen Anregungen sind gespeist aus der langjährigen Erfahrung in der eigenen (Pflege-)Familie.

nähere Informationen

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„Wie wir Pflege- und Adoptivkinder nachhaltig stärken können“ am 29.10. in Wistedt

Posted on September 22, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 29.10. nach Wistedt zu einer Tagung mit Prof. Dr. Klaus Wolf zum Thema „Wie wir Pflege- und Adoptivkinder nachhaltig stärken können“.

Pflegekinder haben oft sehr belastende Lebenserfahrungen gemacht, die in ihrem Denken, Fühlen und Handeln Spuren hinterlassen haben. Pflegeeltern fragen sich häufig, wie sie ihr Pflegekind bei der Bewältigung dieser Erfahrungen und bei ihren aktuellen Aufgaben und Problemen unterstützen können. Manchmal machen sie sich auch Sorgen um die weitere Entwicklung und Zukunft ihres Pflegekindes.

Umfangreiche Biografie – Untersuchungen mit Pflegekindern machen Mut: Es können daraus Empfehlungen an Pflegeeltern abgeleitet werden, was sie tun können, um die positiven Entwicklungen ihrer Kinder trotz eines schwierigen Starts zu stärken.

Inhalte der Tagung:

  • Vorstellung von Forschungsergebnissen anhand von Zitaten aus Interviews mit ehemaligen Pflegekindern
  • Vorstellung und Diskussion von Konsequenzen für ein gutes Leben mit dem Pflegekind
  • Entwicklung von ermutigenden Perspektiven (auch in schwierigen Situationen)

Veranstaltungsflyer

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„Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ am 14.11. in Holzminden

Posted on September 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Über „Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ wird Prof. August Huber am 14.11. in Holzminden informieren. Bis Pflegekinder in einer sicheren Bindung gewachsen sind, sind die neuen Eltern vor hohe pädagogische Herausforderungen gestellt. Der Referent erläutert, wie in einem langsam sich ausgleichendem Alltagsrhythmus Bindung entsteht und sich vertiefen kann. Seine praxisreichen Anregungen sind gespeist aus der langjährigen Erfahrung in der eigenen (Pflege-)Familie.

Veranstalter ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.

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