Niedersachsen

Fachtag Erziehungsstellen am 20./21.11. in Hannover

Posted on August 20, 2017. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoErfolgsmodell Erziehungsstelle – Standortbestimmung und Perspektiven“ lautet der Titel des diesjährigen Fachtags Erziehungsstellen des Evangelischen Erziehungsverbandes e. V. (EREV) am 20./21.11.2017 in Hannover.

Nach aktuellen Informationen aus Forschung und Praxis wird allen Teilnehmenden die Gelegenheit eröffnet in moderierten Arbeitskreisen darüber zu diskutieren, was den fachlichen Stellenwert der Erziehungsstellen ausmacht, welche Kompetenzen für die Arbeit in Erziehungsstellen auch zukünftig unverzichtbar sind und welche rechtlichen und fachlichen Anforderungen sich auf die konzeptionelle Weiterentwicklung der Erziehungsstellen auswirken.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Niedersachsen: Über die Hälfte der Inobhutnahmen 2016 zum Schutz von unbegleitet eingereisten Minderjährigen

Posted on August 9, 2017. Filed under: Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen | Schlagwörter: , , |

HANNOVER. Im Jahr 2016 wurden 8.347 vorläufige Schutzmaßnahmen von niedersächsischen Jugendämtern vorgenommen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, waren darunter 4.365 Schutzmaßnahmen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise von Minderjährigen aus dem Ausland veranlasst wurden. In über der Hälfte der Fälle (52,3%) fand die Schutzmaßnahme somit aufgrund der unbegleiteten Einreise statt.

Bei einer vorläufigen Schutzmaßnahme nimmt das zuständige Jugendamt die Kinder oder Jugendlichen kurzzeitig in Obhut, wenn eine dringende Gefahr besteht oder die bzw. der Betroffene darum bittet. Ebenso werden Minderjährige grundsätzlich in Obhut genommen, die ohne Begleitung nach Deutschland einreisen und bei denen sich weder personensorgeberechtigte Personen noch Erziehungsberechtigte hier aufhalten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Inobhutnahmen 2016 um 42,9% an. Im Jahr 2015 wurden 5.842 Minderjährige in Schutz genommen, darunter 2.534 Kinder und Jugendliche (43,4%) aufgrund einer unbegleiteten Einreise. Bereits 2015 ergab sich ein prozentualer Anstieg von 50,4% im Vergleich zu 2014. Vor der großen Flüchtlingsbewegung wurden 2014 insgesamt 3.885 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen, davon waren 354 unbegleitete Minderjährige (9,1%).

Unabhängig von der Zahl der unbegleitet eingereisten Minderjährigen sind die Schutzmaßnahmen von 2015 auf 2016 ebenfalls gestiegen (+20,4%). Wurden im Jahr 2015 insgesamt 3.308 Minderjährige aus anderen Gründen als einer unbegleiteten Einreise unter den Schutz des Jugendamtes gestellt, betraf dies 3.982 Kinder und Jugendliche im Jahr 2016. Als Gründe meldeten die zuständigen Jugendämter vor allem die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils, sonstige Probleme, Beziehungsprobleme oder Vernachlässigung. In der Statistik können bis zu zwei Gründe pro Fall angegeben werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen vom 07.08.2017

 

 

 

 

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Fachtagung „Von der Erziehung zur Beziehung“ am 23.09. in Wistedt

Posted on August 7, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 23.09.17 nach Wistedt ein zu einer Fachtagung mit Waltraut Erika Doering, die zum Thema „von der Erziehung zur Beziehung“ referieren wird.
Angesprochen werden Pflege- und Adoptiveltern, Mitarbeiter/innen im Jugendamt, Lehrer/innen, Vormünder und weitere interessierte Personen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Wie steht es mit der Alterssicherung von Pflegeeltern? Zwischenergebnis der PFAD-Umfrage

Posted on Juli 2, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Versicherungen | Schlagwörter: |

logoDer PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. hat die ersten Fragebögen seiner Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern ausgewertet. Sie kamen von 86 % Pflegemüttern und 14 % Pflegevätern im Alter von 37 bis 64 Jahren, die zwischen einem und 35 Jahren als Pflegeeltern tätig sind.

Das Zwischenergebnis ergab, dass 65 % der Pflegeeltern über den Zuschuss zur Altersvorsorge von ihrem Jugendamt informiert wurden. Den Zuschuss in Anspruch nehmen 66 % der Pflegeeltern. Nur bei 34 % der Pflegeeltern entspricht der Zuschuss den Empfehlungen des Deutschen Vereins in Höhe von 42,53 Euro. 32 % berichten, dass er niedriger liegt. 24 % erhalten den Zuschuss pro Pflegefamilie und nicht wie empfohlen pro Pflegekind. Die Riesterzulage für Pflegekinder wird nur von der Hälfte der Pflegeeltern in Anspruch genommen.

Für die Betreuung eines Pflegekindes ganz oder teilweise für einen gewissen Zeitraum zuhause zu bleiben, sehen 89 % der Pflegeeltern als erforderlich an. In 59 % der bisher ausgewerteten Fälle war dies auch der Wunsch des Jugendamtes. 70 % der Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – haben ihre Berufstätigkeit teilweise oder ganz unterbrochen. Ihr erwartbarer Rentenbetrag ist verringert. Geringfügige Beschäftigungen und Teilzeittätigkeiten fangen diesen Nachteil nur sehr begrenzt auf.

Bitte nehmen auch Sie teil an unserer Umfrage! Umso fundierter wird das Endergebnis!

zum Fragebogen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Förderung von Kindern in Pflegefamilien, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und -theorie“ am 15.05. in Holzminden

Posted on April 1, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoAm 15.05.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Förderung von Kindern in Pflegefamilien, Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und -theorie„.

Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und wesentlicher Merkmale und Konzepten der Bindung von Pflegekindern erörtert Prof. Dr. Gerhard J. Suess, wie die Sozialisation in die Pflegefamilie gefördert werden kann und gelingt.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Pflegefamilien in Braunschweig: „Superheld sucht super Halt“

Posted on Februar 17, 2017. Filed under: Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Mit verschiedenen kreativen Aktionen macht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig vom 21. Februar bis zum 05. April 2017 unter dem Motto „Superheld sucht super Halt“ auf das Thema Pflegekinder aufmerksam und hofft so neue Bewerber finden zu können:

  • 21. Februar, 16 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Kinderbibliothek im Schloss Braunschweig zur Malaktion „Mein Superheld“
  • 07. und 30. März, jeweils um 10.30 Uhr: szenische Lesung für Kinder ab zehn Jahren in der Kinderbibliothek: „Harry Potter und andere Pflegekinder“
  • 15. März, 16 Uhr: Bilderbuchkino „Das grüne Küken“ für Kinder von drei bis sechs Jahren
  • 21. März, 18.30 Uhr: Information des Pflegekinderdienstes in der Stadtbibliothek zum Thema Pflegekinder

Quelle: www.news38.de vom 17.02.2017

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , , |

Durch Anklicken kommen Sie zum Fragebogen

PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen „Alterssicherung von Pflegeeltern“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“ am 11.03. in Lüneburg

Posted on Januar 28, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

logoAm 11.03..2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Lüneburg das Seminar „Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“.

Im Seminar gibt Dipl. Psych. Dr. Andreas Böhmelt einen Überblick über Verfahrensabläufe und Aufgabe und Tätigkeit des Gutachters. Desweiteren werden aus psychologischer und pädagogischer Sicht Belastung und Bedeutung des Verfahrens für das Pflegekind sowie notwendige Anforderungen an alle Verfahrensbeteiligte erörtert.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Noch freie Seminarplätze in Aurich, Holzminden und Würzburg

Posted on Januar 16, 2017. Filed under: Bayern, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logoDie Stiftung zum Wohl des Pflegekindes vermeldet für die folgenden Veranstaltungen noch freie Plätze:

  • Samstag, 04.02.2017, 9:30 – 15:30 Uhr, Würzburg:
    „Bindungstheorie und –problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“
  • Montag, 13.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Holzminden
    „Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“
  • Samstag, 18.02.2017, 10:00 – 17:00 Uhr, Aurich
    „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“ am 18.02. in Aurich

Posted on Januar 9, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 18.02.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Aurich das Seminar „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf“.

Das Seminar mit Prof. Dr. Ludwig Salgo bietet den Teilnehmern einen weitreichenden Überblick über familien- und sozialrechtliche Grundlagen (Elterliche Sorge, Umgang, u. a.), aktuelle Rechtsprechungen sowie rechtspolitische Entwicklungen. Möglichkeiten u. Risiken in Pflegekindschaftsrechtsverfahren werden erörtert u. aus Sicht des Kindes Lösungen erarbeitet.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern – Warum sie so wertvoll ist“ am 01.04. in Jever

Posted on Januar 6, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 01.04.2017 lädt Kolibri – Verein der Adoptiv- und Pflegeeltern und Freunde e.V. aus Wilhelmshaven zu einem Tagesseminar mit Irmela Wiemann zum Thema „Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern – Warum sie so wertvoll ist“ nach Jever ein.

Wer bin ich? Wem gleiche ich? Wo gehöre ich hin? Warum musste ich von meiner Herkunftsfamilie fort? So lauten häufige (oft auch unausgesprochene) Fragen von Pflege- und Adoptivkindern.
Biografiearbeit hilft Pflegekindern, ihre Lebenssituation besser zu verstehen und vielleicht auch einen ersten Schritt zu tun, mit ihrem besonderen Schicksal Frieden zu schließen.
Wie kann ein Pflege- oder Adoptivkind eine gute Identität finden? Durch welche innere Haltung und durch welche Worte können aufnehmende Eltern ihr Kind unterstützen, auch wenn die Herkunftseltern besondere Schwierigkeiten mitbringen?

Anmeldeschluss ist der 31.01.2017.

Veranstaltungsflyer: Seite 1, Seite 2

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“ am 13.02. in Holzminden

Posted on Januar 2, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Rechtliches, Veranstaltungen |

logoAm 13.02.2017 veranstaltet die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden das Seminar „Kindeswohl von Pflegekindern in familiengerichtlichen Verfahren“.

Referent Andreas Hornung, Richter am OLG Hamm, erörtert den Verlauf familiengerichtlicher Verfahren im Pflegekindschaftsrecht (Besuchskontakte, Rückkehr/Verbleib, Adoption), die Rolle von Pflegeeltern u. a. sowie Möglichkeiten, das Kindeswohlprinzip für Pflegekinder geltend zu machen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

UMF: Bevorstehende Volljährigkeit= drohender abrupter Hilfeabbruch? Informationen zum Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährig

Posted on Dezember 28, 2016. Filed under: Fachkräfte, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen, Stellungnahmen | Schlagwörter: |

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. appelliert gemeinsam mit dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. an die Entscheidungsträger der Länder und Kommunen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und junge Flüchtlinge nicht ohne reale Chancen auf schulische und berufliche Ausbildung sowie eine aufenthaltsrechtliche Unterstützung und Perspektivklärung aus der Jugendhilfe zu entlassen.

Sie haben deshalb eine Informations- und Handlungsgrundlage zum Thema Rechtsanspruch und Beantragung von Hilfen für junge Volljährige zusammengestellt.

Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. vom 20.12.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Niedersachsen richtet Kinder­kommission ein

Posted on Dezember 7, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Kinderschutz, Niedersachsen, Politik, Verschiedenes |

logoAm 06.12.2016 konstituierte sich die Niedersächsische Kinderkommission. Sie ist bundesweit erst die dritte Kinderkommission: Eine solche Expertengruppe gibt es lediglich beim Deutschen Bundestag und in Bayern. Die Niedersächsische Kinderkommission zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich aus Abgeordneten des Landtags und unabhängigen Fachfrauen und -männern zusammensetzt.

„Ich freue mich, dass wir mit der Kinderkommission den Weg geebnet haben, dass sich Landespolitik Hand in Hand mit Expertinnen und Experten für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen einsetzen und deren Rechte stärken“, erklärt die Niedersächsische Familienministerin Cornelia Rundt. „Kinderrechte sind ein hohes Gut. Sie stehen bei uns in der Landesverfassung. Und ich stimme mit Bundesjugendministerin Manuela Schwesig völlig überein, dass sie auch in das Grundgesetz gehören“, hebt Rundt hervor.

Nachdem die Niedersächsische Regierung in dieser Legislaturperiode den Landesjugendhilfeausschusses wieder eingeführt hat, geht sie konsequent ihren Weg weiter, die Interessenvertretung junger Menschen zu verbessern. Die Kinderkommission wurde in Abstimmung mit dem Landesjugendhilfeausschuss eingerichtet. Sie ist in ihrer Tätigkeit unabhängig und wird ihre Themen selbst wählen. Auf der Tagesordnung der heutigen konstituierenden Sitzung im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stehen die Wahl einer oder eines Vorsitzenden sowie die Arbeitsplanung für das nächste Jahr.

Folgende Personen wurden in die Kinderkommission berufen:

  • Silvia Bruns – FDP, MdL
  • Immacolata Glosemeyer – SPD, MdL
  • Julia Willie Hamburg – Bündnis 90/Die Grünen, MdL
  • Petra Joumaah – CDU, MdL
  • Prof. Dr. Nadia Kutscher – Universität Vechta
  • Stefan Ottmann – ehemaliger Leiter des Jugendamtes des Landkreises Osnabrück
  • Daniela Rump – ehemalige Landesschülersprecherin, Ratsfrau der Gemeinde Nordstemmen, Mitglied im Fachausschuss Bildung, Kultur und Soziales
  • Johannes Schmidt – Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V.
  • Prof. Dr. Waldemar Stange – Leuphana Universität Lüneburg
  • Prof. Dr. Gunda Voigts – Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Hintergrundinformation:

Bisher gibt es in Deutschland lediglich Kinderkommissionen des Deutschen Bundestages (www.bundestag.de/kiko) und des Bayerischen Landtages (https://www.bayern.landtag.de/parlament/gremien/kinderkommission). Beide Kommissionen sind ausschließlich mit Abgeordneten besetzt.

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Sie trat in Deutschland 1992 in Kraft und ist im nächsten Jahr damit 25 Jahre gültig.

Seit dem Jahr 2009 sind Kinderrechte auch Bestandteil der Niedersächsischen Verfassung.

Das Land Niedersachsen lobt gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. seit 2007 den „KinderHabenRechtePreis“ aus. Damit werden Initiative ausgezeichnet, die sich besonders für die Verwirklichung der Kinderechte engagieren (www.kinderhabenrechtepreis.de).

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 06.12.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ am 14.11. in Holzminden

Posted on Oktober 2, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Über „Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ wird Prof. August Huber für die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes am 14.11. in Holzminden referieren.

Bis Pflegekinder in einer sicheren Bindung gewachsen sind, sind die neuen Eltern vor hohe pädagogische Herausforderungen gestellt. Der Referent erläutert, wie in einem langsam sich ausgleichendem Alltagsrhythmus Bindung entsteht und sich vertiefen kann. Seine praxisreichen Anregungen sind gespeist aus der langjährigen Erfahrung in der eigenen (Pflege-)Familie.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Wie wir Pflege- und Adoptivkinder nachhaltig stärken können“ am 29.10. in Wistedt

Posted on September 22, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

PFEIL-Harburg e.V., der PFAD Landesverband in Niedersachsen, lädt am 29.10. nach Wistedt zu einer Tagung mit Prof. Dr. Klaus Wolf zum Thema „Wie wir Pflege- und Adoptivkinder nachhaltig stärken können“.

Pflegekinder haben oft sehr belastende Lebenserfahrungen gemacht, die in ihrem Denken, Fühlen und Handeln Spuren hinterlassen haben. Pflegeeltern fragen sich häufig, wie sie ihr Pflegekind bei der Bewältigung dieser Erfahrungen und bei ihren aktuellen Aufgaben und Problemen unterstützen können. Manchmal machen sie sich auch Sorgen um die weitere Entwicklung und Zukunft ihres Pflegekindes.

Umfangreiche Biografie – Untersuchungen mit Pflegekindern machen Mut: Es können daraus Empfehlungen an Pflegeeltern abgeleitet werden, was sie tun können, um die positiven Entwicklungen ihrer Kinder trotz eines schwierigen Starts zu stärken.

Inhalte der Tagung:

  • Vorstellung von Forschungsergebnissen anhand von Zitaten aus Interviews mit ehemaligen Pflegekindern
  • Vorstellung und Diskussion von Konsequenzen für ein gutes Leben mit dem Pflegekind
  • Entwicklung von ermutigenden Perspektiven (auch in schwierigen Situationen)

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ am 14.11. in Holzminden

Posted on September 14, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Über „Das Zusammenleben mit Pflegekindern im Alltag“ wird Prof. August Huber am 14.11. in Holzminden informieren. Bis Pflegekinder in einer sicheren Bindung gewachsen sind, sind die neuen Eltern vor hohe pädagogische Herausforderungen gestellt. Der Referent erläutert, wie in einem langsam sich ausgleichendem Alltagsrhythmus Bindung entsteht und sich vertiefen kann. Seine praxisreichen Anregungen sind gespeist aus der langjährigen Erfahrung in der eigenen (Pflege-)Familie.

Veranstalter ist die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Symposium „Vormundschaften für Pflegekinder“ am 31.10. in Hannover

Posted on August 31, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Politik, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 31.10. findet in Hannover das Symposium „Vormundschaften für Pflegekinder – nach der Reform ist vor der Reform – Die Bedeutung einer Vormundschaft für das Pflegekind im Kontext von Chancen und Problemen bei der Ausübung – Praxis, Wissenschaft und Politik im Dialog“ statt.

Veranstalter sind die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes und der Bundesverband Vormundschaftstag.

Vor dem Hintergrund der ersten Reform des Vormundschaftsrechts durch das Gesetz zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts von Juni 2011 werden die bisherigen Erfahrungen der Praxis erörtert und offene Problemstellungen mit Blick auf die bevorstehende große Vormundschaftsrechtreform mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik diskutiert.

Referenten:

  • Prof. Dr. Barbara Veit, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht – Schwerpunkt Familienrecht -, Georg August Universität Göttingen; Mitglied der Kinderrechtskommission des Deutschen Familiengerichtstages
  • Michael Grabow, Richter am Amtsgericht Pankow/Weißensee in Berlin, 1. Vorsitzender des bvvt. e. V.
  • Michael Greiwe, Geschäftsführer der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Sexualität – ein ganz normales Thema im Erziehungsstellenalltag? am 28./29.11. in Hannover

Posted on August 28, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Sexualität – ein ganz normales Thema im Erziehungsstellenalltag? Dieser Frage will der Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV) nachgehen und sich mit verschiedenen Aspekten und Herausforderungen zum Thema Sexualität im Alltag der Erziehungsstellenarbeit auf diesem Fachtag am 28.29.11. in Hannover beschäftigen.

Zum Einstieg beleuchtet Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier in seinem Beitrag entwicklungspsychologische Aspekte der kindlichen sexuellen Entwicklung bis hin zur Adoleszenz und Jürgen Heintzenberg wird Sexualität als pädagogisches Thema in Erziehungsstellen erörtern.

Im Zusammenhang von Sexualität und dem Einfluss sowie der Rolle neuer Medien gibt Christina Witz in ihrem Referat „einen Überblick über die veränderten Zugänge junger Menschen zu sexualitätsbezogenen Darstellungen“ und skizziert Chancen des angemessenen Handels der Fachkräfte.

In einem weiteren Vortrag durch Lucyna Wronska werden sexuelle Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen und die Situation der Betroffenen in den Mittelpunkt gestellt.

In verschiedenen Workshops werden im Verlauf des Fachtags aktuelle Problemstellungen zum Thema „Sexualität“ aus dem pädagogischen Alltag thematisiert und diskutiert. Dazu gehören rechtliche Aspekte, die den Einzelnen aber auch ganze Organisationen betreffen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erörterung von Missbrauchsstrukturen, Grenzverletzungen zwischen aber auch gegenüber jungen Menschen seitens des pädagogischen Fachpersonals und Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit (möglicherweise) betroffenen Kindern zu erlangen.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und auffälligem Verhalten“ am 14./15.11. in Osnabrück

Posted on August 14, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Die Kinderschutz-Zentren widmen einen Fachkongress am 14./15.11. in Osnabrück dem Thema „Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und auffälligem Verhalten„.

Psychische Störungen und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen haben in den letzten Jahren zugenommen. Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer klagt jedes fünfte Kind in Deutschland über psychosomatische Beschwerden und jedes Zwanzigste leidet an einer psychischen Erkrankung.
Dabei können sich psychische Störungen mit ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen: z.B. ziehen sich die Betroffenen zurück, isolieren sich, fallen durch aggressives oder schwieriges Verhalten auf, flüchten in die Sucht, verletzen sich selbst oder zeigen suizidale Krisen.

Dies stellt Therapeut(inn)en, Pädagog-(inn)en und das gesamte Umfeld der betroffenen Kinder und Jugendlichen vor große Herausforderungen. Es gilt die Symptome zu erkennen, die psychischen Auffälligkeiten zu verstehen und Hilfen anzubieten, die einen Ausweg aus der Krise ermöglichen. Und dies unter Beteiligung der Betroffenen und ggf. ihrer Eltern und in Abstimmung mit weiteren beteiligten Helfer(inne)n aus den Bereichen Psychiatrie, Jugendhilfe und Schule.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der Kongress u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinander:

  • Wie sind psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen zu verstehen?
  • Wie können traumatisierte Mädchen und Jungen in der Jugendhilfe unterstützt werden?
  • Wie können Helferinnen und Helfer mit suizidalen Krisen von Jugendlichen umgehen?
  • Welche Ursachen und Folgen haben Süchte bei Jugendlichen, und wie kann geholfen werden?
  • Wie ist die Diagnose Borderline bei Jugendlichen zu verstehen?
  • Wie können die verschiedenen Systeme Psychiatrie, Jugendhilfe und Schule zum Wohle der Betroffenen kooperieren?

Expertinnen und Experten vermitteln Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und bringen ihre praxisnahen Erfahrungen und Konzepte aus Jugendhilfe, Psychiatrie und Schule ein. Und auch betroffene Jugendliche kommen in einem Workshop zu Wort.

Veranstaltungsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Niedersachsen: Zahl der adoptierten Kinder und Jugendlichen nahezu unverändert

Posted on Juli 13, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Publikationen | Schlagwörter: |

HANNOVER. Im Jahr 2015 wurden in Niedersachsen 376 Kinder und Jugendliche adoptiert. Wie das Landesamt für Statistik (LSN) weiter mitteilt, ist die Zahl der Adoptionen im Vergleich zu 2014 weitgehend gleich geblieben: Im Jahr 2014 waren dem LSN 371 adoptierte Minderjährige gemeldet worden.

Insgesamt betrafen die Adoptionen im vergangenen Jahr 195 Mädchen und 181 Jungen. Ein Drittel der Kinder war zum Zeitpunkt der Adoption noch keine 3 Jahre alt.

Zwei Drittel der Jungen und Mädchen wurden von einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin eines ihrer Elternteile an Kindes statt angenommen. Weitere 7 Kinder und Jugendliche wurden von Verwandten adoptiert. Insbesondere für die Minderjährigen, die von einem Stiefelternteil adoptiert werden, dürfte der Schritt häufig eher geringe Auswirkungen auf den Alltag haben. Anders dürfte es sich für die 119 Jungen und Mädchen darstellen, die durch nicht verwandte Personen adoptiert wurden. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Ereignis, das mit einschneidenden Veränderungen in der Lebenssituation der Betroffenen verbunden ist.

Ende 2015 waren 57 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Gleichzeitig lagen 423 Adoptionsbewerbungen von potentiellen Eltern vor. Damit kamen auf jedes zur Adoption vorgemerkte Kind oder jede Jugendliche bzw. jeden Jugendlichen 7 Bewerbungen. In Adoptionspflege befanden sich 94 Mädchen und 82 Jungen, folglich insgesamt 176 Kinder und Jugendliche. Diese Minderjährigen sind bei ihren „neuen Eltern“ mit dem Ziel der Adoption untergebracht. Die Adoptionspflege ist somit eine Art Gewöhnungszeit für beide Seiten.

2 Tabellen mit detaillierten Informationen

Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen vom 13.07.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Online-Befragung zur Lebenssituation von Care Leavern an Hochschulen bis 31.07.

Posted on Juli 5, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: |

Care Leaver sind junge Erwachsene, die in stationären Jugendhilfeeinrichtungen (Wohngruppen, Heimen, Pflegefamilien,…) aufgewachsen sind und die Hilfe inzwischen verlassen haben. Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim führt im Rahmen des vom Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft- und Kultur geförderten Programms „Wege ins Studium öffnen – Studierende der ersten Generation gewinnen“ das Projekt „CareHo“ (Care Leaver an Hochschulen in Niedersachsen) durch.

Das Projekt CareHo hat zum Ziel, junge Menschen aus der Jugendhilfe auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen und sie für ein Studium zu motivieren. Hierzu ist es notwendig, verschiedene Akteure im Übergang (Hochschulen, Jobcenter, Jugendhilfeeinrichtungen) für die Lebensphase „Leaving Care“ zu sensibilisieren und entsprechende Unterstützungsangebote für Care Leaver zu etablieren. Darüber hinaus sollen Care Leaver an Hochschulen die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen. In enger Kooperation mit dem Verein Careleaver e.V. finden bundesweite Netzwerktreffen von Care Leavern statt.

Um noch mehr über die Studien- und Lebenssituation von Care Leavern an Hochschulen zu erfahren, findet im Rahmen des Projektes eine Online-Erhebung statt, in der wir (ehemalige) Studierende mit Jugendhilfeerfahrungen bitten, Fragen zu ihrer Studiensituation zu beantworten.

Link zur Onlineerhebung

Kontakt:
Projekt „CareHo“, Universität Hildesheim,
Katharina Mangold (katharina.mangold@uni-hildesheim.de) und Tanja Rusack  (tanja.rusack@uni-hildesheim.de)

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Bildung – Schule – Pflegekinderhilfe” am 07.07. an der Universität Hildesheim

Posted on Juni 7, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 07. Juli 2016 referieren an der Universität Hildesheim:

  • Ralph Gehrke (Buchautor):
    Bildung – Schule – Pflegekinderhilfe
  • Benjamin Strahl (Universität Hildesheim):
    Pflegekinderbiographie und Schulkarriere – zum Zusammenspiel zwischen Fremdplatzierung und schulischem Erleben

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Die Empfehlungen für die niedersächsische Pflegekinderhilfe” am 09.06. an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel

Posted on Mai 9, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 09. Juni 2016 referieren an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel:

  • Dr. Christian Erzberger (GISS):
    A never ending Story: Die Empfehlungen für die niedersächsische Pflegekinderhilfe
  • Anna Mühlmann und Astrid Staudinger (Familien für Kinder GmbH):
    Wenn Pflegekinder flügge werden, gibt es viel zu bewältigen

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Kinder stark machen“ – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt ihre Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung auf bundesweiter Tour vor

Posted on April 30, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Gesundheit, Hamburg, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Veranstaltungen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Köln, 29. April 2016. Was kann ich tun, damit mein Kind gesund aufwächst? Wie schütze ich mein Kind vor den Risiken von Tabak, Alkohol oder Drogen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Eltern. Patentrezepte als Antworten gibt es nicht. Aber Erwachsene können viel dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen ein gesundes und suchtfreies Leben zu ermöglichen. Mit ihrer Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere Partner für die frühe Prävention gewinnen und beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe 2016 an 20 Sport- und Familienveranstaltungen.

„Wenn Kinder frühzeitig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden, können sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln, die ihr Leben ohne Suchtmittel genießen wollen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Erwachsene haben die Aufgabe, Kinder bestmöglich zu unterstützen, ihnen Vertrauen zu schenken, sie zu loben und ihnen Freiräume zu bieten, in denen sie sich als stark erleben können.“

Was Kinder alles können, wenn man ihnen diese Freiräume gibt, wird den Eltern im „Kinder stark machen“-Erlebnisland zum Tourstart am 01. Mai beim Kulturvolksfest in Recklinghausen eindrucksvoll vermittelt. An Mitmachstationen wie dem Niedrigseilgarten und dem Vertrauensparcours sowie auf der Spielbühne dreht sich alles um Mut, Anerkennung und Teamgeist. Viele der Herausforderungen können Erwachsene und Kinder gemeinsam meistern und erfahren so, was „stark sein“ alles bedeuten kann.

Das Informationsangebot der BZgA beschränkt sich dabei nicht nur auf das Thema Suchtprävention. Das BZgA-Beratungszelt im Erlebnisland bietet Müttern und Vätern auch Informationen rund um das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder. Hierzu zählen die Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung, U1 bis U9, ein ausreichender Impfschutz für die ganze Familie sowie gesunde Ernährung oder Medienkonsum.

Nach dem Tour-Auftakt in Recklinghausen ist „Kinder stark machen“ in diesem Jahr an 19 weiteren Stationen vor Ort. Das Finale der BZgA-Tour findet am 25. September beim Weltkindertag in Wettringen statt.

  • 01.05.2016  Recklinghausen, Kulturvolksfest
  • 21.05.2016  Markranstädt, Sächsischer Familientag
  • 22.05.2016  Eisenach, Gesundheitstag
  • 29.05.2016  Pforzheim, Großer Kindertag
  • 05.06.2016  Erfurt, Kinderspielfest
  • 11.06.2016  Merseburg, Merseburger Schlossfest
  • 12.06.2016  Regensburg, KinderBürgerFest
  • 18.06.2016  Altenburg, Familien Spiel- und Sportfest
  • 26.06.2016  Coburg, FamilienTag beim YouCo-Festival
  • 03.07.2016  Bonn, Familienspielefest
  • 09.07.2016  Frankfurt a.M., FamilienSportFest
  • 10.07.2016  Mainz, Kinderfestival
  • 16.07.2016  Neumarkt i.d.OPf., KinderTurnOlympiade
  • 07.08.2016  Bremen, Bremer Kindertag
  • 14.08.2016  Seelze, Tag des Sports
  • 27. & 28.08.2016 Berlin, Tag der offenen Tür der Bundesregierung
  • 04.09.2016  Hannover, Entdeckertag der Region Hannover
  • 18.09.2016  Hamburg, Weltkinderfest
  • 18.09.2016  Köln, Weltkindertag-Fest
  • 25.09.2016  Wettringen, Weltkindertag

Informationen zur „Kinder stark machen“-Tour und weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Mitmach-Initiative der BZgA finden Sie unter www.kinderstarkmachen.de

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 29.04.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neue Machbarkeitsstudie zum Themenbereich „Adoptionen“ auf Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik

Posted on April 21, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fachkräfte, Forschung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: , |

Vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Adoptionszahlen sowie des bestehenden (fach-)öffentlichen Interesses an der Thematik hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in Form einer Machbarkeitsstudie analysiert, welche Möglichkeiten der raumbezogenen Auswertung der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Adoptionen in Deutschland bestehen.

zur Machbarkeitsstudie zu bundesweiten raumbezogenen Datenauswertungen zum Themenbereich „Adoptionen“ auf der Basis der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik – „Adoptionsatlas Deutschland“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Kindesschutz in Pflegefamilien” am 02.05. an der Hochschule Osnabrück

Posted on April 2, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 02. Mai 2016 referieren an der Hochschule Osnabrück:

  • Prof. Dr. Christof Radewagen (Hochschule Osnabrück):
    Kindesschutz in Pflegefamilien
  • Brigitte Ritz (Jugendhilfe Süd-Niedersachsen e.V.):
    Gastelternprojekt – Erfahrungen mit umF

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“ am 23.04. in Peine

Posted on März 23, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Rechtliches, Veranstaltungen |

Über „Das traumatisierte Pflegekind im familiengerichtlichen Verfahren“ wird  Dr. Andreas Böhmelt am 23.04. in Peine informieren.

Das Seminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes gibt einen Überblick über Verfahrensabläufe sowie Aufgabe und Tätigkeit des Gutachters. Desweiteren werden aus psychologischer und pädagogischer Sicht Belastung und Bedeutung des Verfahrens für das Pflegekind sowie notwendige Anforderungen an alle Verfahrensbeteiligte erörtert.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Tagung „FLUCHT – Eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in einer Einwanderungsgesellschaft“ am 01.06. in Hannover

Posted on März 9, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Am 01.06.2016 findet in Hannover die Tagung „FLUCHT – Eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in einer Einwanderungsgesellschaft“ statt.

Die Vollzeitpflege ist in den letzten Monaten grundlegend durch die Aufnahme junger Flüchtlinge herausgefordert worden. Sie entwickelt neue Angebotsformen – wie z.B. die Gastfamilien – und baut neue Beratungs- und Hilfestrukturen auf. Insgesamt zeigt sich, dass die Vollzeitpflege auf dem Weg ist, in der Einwanderungsgesellschaft anzukommen.

Auf dieser Tagung soll darum der Stand der Entwicklungen diskutiert und zusammentragen werden, wie sich die Vollzeitpflege in Zukunft fachlich in der Einwanderungsgesellschaft ausrichten kann.

Anmeldeschluss ist der 30.04.2016

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Schutz, Beteiligung & Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern” am 07.04. an der Ostfalia Hochschule Suderburg

Posted on März 7, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 07. April 2016 referieren an der Ostfalia Hochschule Suderburg:

  • Prof. Dr. Mechthild Wolff (Hochschule Landshut):
    Schutz, Beteiligung und Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern |
  • Maren Hilke und Monika Althoff (ISA Münster):
    Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe, Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Neuer Ortsverein für Pflege- und Adoptivfamilien in Stade gegründet

Posted on März 7, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

logo

Die Gründungsmitglieder von S.I.P.A.

Der PFAD-Verband freut sich über einen neuen PFAD-Ortsverein in Niedersachsen! Am 03.03.2016 fand die Gründungsversammlung des Vereins S.I.P.A. – Stades Interessenvertretung für Pflege- und Adoptiveltern statt.

Edda Jacobs (rechts) vom PFAD Bundesverband begleitete die Gründungsversammlung und übernahm zeitweise die Versammlungs- und später die Wahlleitung. Die hochmotivierten Gründungsmitglieder wählten Sascha Jordan zum ersten und Sandra Rinck zur zweiten Vorsitzenden sowie Henning Gadow zum Kassenwart.

Nach erfolgten Beschlüssen gratulierte Edda Jacobs den neu hinzugekommenen Mitgliedern und überbrachte die Glückwünsche des Bundesvorstandes und die Einladung zum 40-jährigen PFAD Jubiläum am 16.09.2016 in Berlin.

Kontakt: S.I.P.A.2016@gmx.net

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe im Vergleich” am 06.04. an der Universität Vechta

Posted on März 6, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 06. April 2016 referieren an der Universität Vechta:

  • Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen):
    Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Behindertenhilfe im Vergleich
  • Dr. Severine Thomas (Universität Hildesheim):
    Erziehungshilfen als biographische Episode: Geschichten von Care Leavern über Pflegefamilien, Heime, und Wohngruppen und ihr Leben danach

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Flucht – Eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in einer Einwanderungsgesellschaft“ am 01.06. in Hannover

Posted on Februar 28, 2016. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 01.06. richtet das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Kooperation mit der Universität Hildesheim und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) sowie dem AFET für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vollzeitpflege die Tagung „Flucht – Eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in einer Einwanderungsgesellschaft“ in Hannover aus.

Anmeldeschluss ist der 30.04.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

TV-Beitrag: „FAS-Kinder: Pflegeeltern fühlen sich im Stich gelassen“

Posted on Februar 10, 2016. Filed under: Fachkräfte, Gesundheit, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Podcast / Online, Publikationen | Schlagwörter: , , , , |

Im NDR Magazin „Hallo Niedersachsen“ vom 07.02.2016 wurde der Beitrag „FAS-Syndrom: Pflegeeltern kritisieren Jugendamt“ gesendet. Der Beitrag (5,21 min) kann online angesehen werden.

Sendungsinfo:
Alkohol in der Schwangerschaft kann beim werdenden Kind zu schweren Behinderungen führen. Rund 30.000 Kinder und ihre Eltern müssen allein in Niedersachsen damit leben, so die Schätzung laut Deutschem Ärzteblatt 2013. Die Kinder leiden unter dem sogenannten fetalen Alkohol-Syndrom (FAS). Langanhaltende Wutausbrüche, Lernschwächen und Verstöße gegen Regeln – das sind nur einige der Erscheinungsformen dieser Behinderung. Im Landkreis Celle schlagen Pflegeeltern nun Alarm, die sich um FAS-Kinder kümmern. Einige fühlen sich vom Jugendamt des Kreises im Stich gelassen.

Wichtig sind klare Strukturen und Abläufe im Alltag
Es ist kurz nach 13 Uhr – Mittagessen bei Familie Hagen-Bleuel. Der 17-jährige Pflegesohn hilft mit, den Mittagstisch zu decken. Ein geregelter Tagesablauf sei extrem wichtig für ihren Pflegesohn, sagt Silke Hagen- Bleuel. Neues, Unvorhergesehenes oder Stress quittiere er zuweilen mit Wutausbrüchen. „Er hat uns wirklich mehrfach an die Grenzen geführt“, berichtet die Pflegemutter. „Immer wieder haben wir auch um Hilfe gebeten, um mehr Unterstützung.“ Das sei abgelehnt worden. Stattdessen habe das Jugendamt sinngemäß erklärt: Wenn Sie nicht mehr können, sagen Sie Bescheid, dann geht das Kind in eine Heimeinrichtung. Familie Hagen-Bleuel aber will kämpfen – ihr Pflegesohn soll bleiben.

Vertrauen zum Jugendamt verloren
Das Vertrauen zum Kreisjugendamt in Celle bröckelt, denn die Pflegemutter erfährt durch Zufall, dass das Jugendamt schon früh von den Alkoholschäden ihres Pflegesohns gewusst haben muss. „Unsere Sozialarbeiterin besuchte uns, blätterte in der Akte und ich fand diesen Bericht, nach dem ich mehrfach gefragt hatte“, erinnert sie sich. „Ich stellte dann fest, dass die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg ausdrücklich empfohlen hat, man möge einen engmaschigen, professionellen Betreuungsrahmen für das Kind wählen.“

Auch andere Familien beklagen mangelnde Unterstützung
Von engmaschiger Betreuung aber könne keine Rede sein, kritisiert auch Marina Groß. Sie ist ebenfalls Pflegemutter eines FAS-Kindes, einer im Mutterleib durch Alkohol geschädigten Tochter. Schon die Kontaktaufnahme mit dem Amt sei schwierig. „Ich habe massive Schwierigkeiten, überhaupt jemanden ans Telefon zu kriegen“, beschwert sich Groß. Auch E-Mails würden nicht beantwortet, Telefonate sowieso nicht mehr. „Letzte Woche habe ich mehrmals versucht anzurufen, bis ich dann Rufunterdrückung gemacht habe“, erzählt sie. Dann habe sie den Vormund ans Telefon bekommen. „Aber es ist ein sehr, sehr schwerer Kontakt.“

Jugendamt-Leiterin spricht von „Einzelfällen“
Das Kreisjugendamt Celle weist all das zurück. Die Leiterin Gabriele Wiese-Cordes spricht von Einzelfällen. Die meisten Pflegefamilien seien mit der Betreuung durch das Amt sehr zufrieden, sagt sie und präsentiert eine Zufriedenheitsbefragung, die das Amt angefertigt habe. „Auch vor dem Hintergrund der Probleme, die sich mit einem Kreis von zwei bis vier Pflegeeltern ergeben haben: Die überwiegende Mehrheit ist im Grund zufrieden“, meint die Behördenleiterin.

Pflegeeltern mit FAS-Kindern wollen im Verein Kräfte bündeln
Gleichwohl wollen die Betroffenen im Landkreis Celle jetzt einen Verein gründen, um die Interessen von Pflegeeltern mit FAS-Kindern gegenüber dem Kreisjugendamt besser bündeln zu können. Die Gründung soll noch in der kommenden Woche erfolgen.

Berater: Jugendämter kennen sich mit FAS oft nicht aus
Die Situation im Landkreis Celle sei typisch für Jugendämter, die FAS nicht wirklich akzeptieren, sagt Klaus ter Horst, therapeutischer Leiter der diakonischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des Eylarduswerks in Bad Bentheim. „Es gibt Jugendämter, wo manchmal auch die Frage gestellt wird, ob da eine Modediagnose mit im Raum steht“, erklärt er. „Dort sind die Pflegeeltern die Experten.“ Die Entscheider hätten in Bezug auf diese Erkrankung „noch nicht so viel Wissen“. Der Pflegesohn von Silke Hagen-Bleuel wird bald volljährig – die Pflegemutter ist stolz darauf, dass sich ihre Familie nicht hat unterkriegen lassen. „Wir haben durchgehalten, bis heute“, sagt sie, „und ich glaube, auch das Jugendamt freut sich darüber, denn wir haben damit dem Landkreis Celle ganz, ganz viel Geld gespart.“

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Abbrüche von Fremdpflegeverhältnissen” am 09.03. an der HAWK Holzminden

Posted on Februar 9, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 09. März 2016 referieren an der HAWK Holzminden:

  • Dr. Eric van Santen (DJI):
    Abbrüche von Fremdpflegeverhältnissen
  • Carolin Ehlke (Universität Hildesheim):
    Übergänge von Jugendlichen aus der HzE ins Erwachsenenleben

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

B-umF veröffentlicht Zahlen zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen: Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug

Posted on Februar 3, 2016. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Fortbildung, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Verschiedenes | Schlagwörter: , |

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) in Deutschland ist Ende Januar auf über 60.000 gewachsen. Hauptherkunftsländer im Jahr 2015 waren Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea und Somalia.

Mit dem Asylpaket II droht vielen UMF, dass Sie dauerhaft von ihren Eltern getrennt bleiben, da eine Einschränkung des Elternnachzugs zu befürchten ist.

Der Bundesfachverband umF hat aktuelle Zahlen zum Bestand, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst:

  • Während der Nachzug von Eltern zu UMF oft als Massenphänomen dargestellt, zeigen aktuelle Zahlen das faktisch kaum Eltern nach Deutschland kommen. Von Januar bis Dezember 2015 zogen lediglich 442 Eltern zu ihren minderjährigen Kindern nach.
  • Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist Ende Januar auf 60.162 gewachsen. Zusätzlich befinden sich 7.721 ehemalige UMF im Rahmen der Hilfen für junge Volljährige in der Zuständigkeit der Jugendhilfe. Am stärksten hat die Zahl der UMF in NRW zugenommen.
  • Quotenerfüllung: Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein können neueinreisende UMF an anderen Länder weiterverteilen. Aufnehmen müssen vor allem Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Weitere Details zu Bestandszahlen, Verteilung, Quotenerfüllung und Elternnachzug bei UMF finden Sie in der kompletten Pressemitteilung des B-umF vom 29.01.2016

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Kreis Celle: FDP Kreistagsfraktion informiert sich über Pflegefamilien

Posted on Februar 2, 2016. Filed under: Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen |

Die Celler Presse berichtet am 01.02.2016 im Artikel „FDP Kreistagsfraktion informiert sich über die Arbeit im Pflegekinderdienst des Landkreises Celle“ vom Interesse der Kommunalpolitik an den Bedingungen der Arbeit von Pflegefamilien im Kreis Celle.

Einen Sitz im Jugendhilfeausschuss des Landkreises haben die Pflegefamilien schon, jetzt planen sie auch einen eigenen Verein zu gründen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

13-Jähriges Pflegekind wird „Mit dem Dinocar zum Unternehmer“

Posted on Januar 19, 2016. Filed under: Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen |

Die Kreiszeitung berichtet im Artikel „Mit dem Dinocar zum Unternehmer“ vom 19.01.2016 vom 13-jährigen Pflegekind Michael, der als „junger Unternehmer“ in seinem Dorf Transportaufträge annimmt. Mit seinem Einkommen möchte er sich Geld für den Traktorführerschein zusammensparen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Pflegekinder mit intensivmedizinischem Bedarf“ am 20./21.02.2016 in Papenburg

Posted on Januar 12, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Erziehungsstellen, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. möchte für Mitglieder und Bewerberfamilien eine Fachtagung zur Aufnahme und Betreuung eines Intensivkindes anbieten.

Ziele der Teilnahme:

  • Aufklärung zu Möglichkeiten der häuslichen Pflege / Intensivpflege
  • Möglichkeiten darlegen und erarbeiten, die langfristige Pflege Zuhause sichern
  • Anregung für gesetzlichen Regelungen und Neuerungen
  • Pflegeelterngewinnung die bereit sind ein Kind mit Intensivbedarf aufzunehmen.

Die Unterbringung behinderter Pflegekinder in Familien ist seit 30 Jahren unser Hauptaugenmerk. Leider ist diese Alternative zur Heimunterbringung nach wie vor gesellschaftlich, politisch und sozialrechtlich wenig präsent. Sehr viele Kinder mit Intensivpflegebedarf leben langfristig in Kliniken, da adäquate Unterbringungsmöglichkeiten fehlen. Die Motivation ein solches Kind aufzunehmen entsteht in jedem Fall durch Aufklärung und Begleitung. Der Bundesverband möchte zur langfristigen Unterbringung dieser Kinder aktiv beitragen.

Angesprochene Zielgruppe:

  • Alle Personen, die sich mit dem Thema beruflich oder privat befassen
  • Öffentlichkeit und Fachpersonal
  • Pflegefamilien die ein Intensivkind haben oder aufnehmen möchten.

Diese Fortbildung wird gefördert von der Barmer GEK und ist daher für Mitglieder des Bundesverbandes beh. Pflegekinder e.V. kostenlos.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Späte FAS-Diagnose

Posted on Januar 11, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Gesundheit, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendinfos, Niedersachsen, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: , , , |

„Leben mit Fetalem Alkoholsyndrom – Papenburgerin bekam Korn und Bier im Mutterleib“ heißt ein Artikel der Osnabrücker Zeitung vom 05.01., der von der inzwischen 23-Jährigen Annika berichtet, die in einer Pflegefamilien aufgewachsen ist. Erst die FAS-Diagnose mit 18 Jahren brachte Erklärungen für die vielfältigen psychischen und Verhaltens-Probleme, die sich durch ihre gesamte Kindheit zogen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Flucht – eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in der Einwanderungsgesellschaft“ am 06.01. in Hannover

Posted on Dezember 17, 2015. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Am 01.06.2016 veranstalten  das Niedersächsische Landesjugendamt, die Universität Hildesheim, das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen und der AFET – Bundesverband für Erzieherische Hilfen e.V. in Hannover eine Fachtagung zu dem Thema Flucht – eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in der Einwanderungsgesellschaft.

Die Pflegekinderhilfe ist in den letzten Monaten grundlegend durch die Aufnahme junger Flüchtlinge herausgefordert worden. Sie entwickelt neue Angebotsformen – wie z.B. die Gastfamilien – und baut neue Beratungs- und Hilfestrukturen auf. Insgesamt zeigt sich, dass die Pflegekinderhilfe auf dem Weg ist, in der Einwanderungsgesellschaft anzukommen. Auf der Tagung „Flucht – eine Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in der Einwanderungsgesellschaft“ wollen die Veranstalter den Stand der Entwicklungen diskutieren und zusammentragen, wie sich die Vollzeitpflege in Zukunft fachlich in der Einwanderungsgesellschaft ausrichten kann.

Der Tagungsflyer wird zum Jahresanfang 2016 auf der AFET-Homepage erscheinen.

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Seminarreihe zur Qualifizierung von Pflegeeltern ab Januar 2016 in Hannover

Posted on Dezember 15, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

In Zusammenarbeit mit dem Verdi Bildungswerk in Niedersachsen bietet die Systemische Therapeutin, Burnout-Beraterin und Pflegemutter Wencke Wassermann die Seminarreihe „Von Schätzen und Stolpersteinen – Kollegiale Beratung zur Aktivierung von Ressourcen für Pflegeeltern“ an. Am 07.01. wird in Hannover eine Informationsveranstaltung stattfinden. Der erste Termin am 23.01. ist eine Ganztagesseminar, die Folgetermine am 13.02., 05.03., 02.04., 21.05. und 18.06. umfassen jeweils einen ganzen Vormittag.

Pflegeeltern befinden sich in einer herausfordernden Doppelrolle zwischen ihrem liebevollen Engagement als (Pflege-)Eltern und zugleich den fachlich anspruchsvollen Anforderungen. Gemeinsam mit Ihnen gehen wir auf Schatzsuche und spüren mögliche Stolpersteine auf. Dabei gehen wir davon aus, dass jeder Mensch die Lösung von Konflikten bereits in sich trägt. Mit dieser Methode können Sie Ihren Anforderungen professionell und liebevoll begegnen, neue Blickwinkel entdecken und Handlungsansätze entwickeln. Die Schatzsuche ist individuell ressourcenorientiert und lösungsfokussiert. Selbstreflexion, Impulsreferate und Übungen runden die kollegiale Beratung ab.

Die kollegiale Beratung ist aufgeteilt in ein Tagesseminar mit 6 Folgeterminen zur Vertiefung der Themen. Zu den Vertiefungsseminaren werden auch Fachreferenten eingeladen. Beide Teile können jeweils auch einzeln gebucht werden. Dieses Seminar ist auch für Adoptiveltern geeignet.

Veranstaltungsflyer und Anmeldung

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung: „Lebensmittelpunkt und Umgang des Pflegekindes zwischen Pflege-/Eltern, Jugendamt, Gericht“ am 09.12. an der Hochschule Emden/Leer

Posted on November 9, 2015. Filed under: Fachkräfte, Forschung, Jugendhilfe, Niedersachsen, Pflegefamilie | Schlagwörter: , |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 09. Dezember 2015 referieren an der Hochschule Emden/Leer:

  • Henriette Katzenstein (DIJuF):
    Lebensmittelpunkt & Umgang des Pflegekindes zwischen Pflege-/Eltern, Jugendamt, Gericht
  • Sabine Simon (PiB):
    Verwandtenpflege—Gutes Gelingen braucht professionelle Unterstützung

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Osnabrück: Austausch für Adoptiv- und Pflegeeltern mit erwachsenen Adoptiv- und Pflegekindern geplant

Posted on Oktober 29, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Die Aufarbeitung der Adoption geschieht oft erst im Erwachsenenalter, etwa bei eigener Familiengründung. Dadurch entsteht neuer Gesprächsbedarf in den Familien. Dazu gehört auch die Beziehung der Adoptiveltern zu den Enkelkindern. Rollen werden in Frage gestellt und auch die Partnerschaften dadurch oft belastet. Es ist geplant, in Stadt und Landkreis Osnabrück einen Austausch für Frauen und Männer mit erwachsenen Adoptiv- und Pflegekindern anzubieten.

Interessierte können sich im Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt melden: Telefon: 0541/501-8317. E-Mail: buero-selbsthilfe@landkreis-osnabrueck.de

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Osnabrück vom 28.10.2015

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Vorlesung “Ressourcen und Belastungen aus der Perspektive ehemaliger Pflegekinder” am 29.10. in Hannover

Posted on Oktober 21, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

Am 29. Oktober 2015 referieren an der Hochschule Hannover:

  • Judith Pierlings (Universität Siegen):
    „So habe ich das erlebt“- Ressourcen und Belastungen aus der Perspektive ehemaliger Pflegekinder –
  • Anke Kuhls (Universität Hildesheim):
    Migration (k)ein Thema in der Vollzeitpflege?

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

Dritte Ringvorlesung “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege” in Niedersachsen

Posted on Oktober 13, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen |

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie veranstaltet 2016 wieder eine Ringvorlesung zum Themenbereich “Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege”. Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder– und Jugendhilfe und – nicht zuletzt – Pflegeeltern unter dem Oberthema „Vollzeitpflege“ zusammenführen. Eine Teilnehmergebühr wird nicht erhoben.

  • 29. Oktober 2015 an der Hochschule Hannover
    • „So habe ich das erlebt“- Ressourcen und Belastungen aus der Perspektive ehemaliger Pflegekinder – Judith Pierlings (Universität Siegen)
    • Migration (k)ein Thema in der Vollzeitpflege? | Anke Kuhls (Universität Hildesheim)
  • 09. Dezember 2015 an der Hochschule Emden/Leer
    • Lebensmittelpunkt & Umgang des Pflegekindes zwischen Pflege-/Eltern, Jugendamt, Gericht |  Henriette Katzenstein (DIJuF)
    • Verwandtenpflege—Gutes Gelingen braucht professionelle Unterstützung | Sabine Simon (PiB)
  • 09. März 2016 an der HAWK Holzminden
    • Abbrüche von Fremdpflegeverhältnissen | Dr. Eric van Santen (DJI)
    • Übergänge von Jugendlichen aus der HzE ins Erwachsenenleben | Carolin Ehlke (Universität Hildesheim)
  • 06. April 2016 an der Universität Vechta:
    • Die Planung von Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe & in der Behindertenhilfe im Vergleich | Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen)
    • Erziehungshilfen als biographische Episode: Geschichten von Care Leavern über Pflegefamilien, Heime, und Wohngruppen & ihr Leben danach | Dr. Severine Thomas (Universität Hildesheim)
  • 07. April 2016 an der Ostfalia Hochschule Suderburg
    • Schutz, Beteiligung & Beschwerde – Entwicklungsvoraussetzungen für das Aufwachsen von Kindern | Prof. Dr. Mechthild Wolff (Hochschule Landshut)
    • Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe, Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes | Maren Hilke u. Monika Althoff (ISA Münster)
  • 02. Mai 2016 an der Hochschule Osnabrück
    • Kindesschutz in Pflegefamilien | Prof. Dr. Christof Radewagen (Hochschule Osnabrück)
    • Gastelternprojekt – Erfahrungen mit umF | Brigitte Ritz (Jugendhilfe Süd-Niedersachsen e.V.)
  • 09. Juni 2016 an der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel
    • A never ending Story: Die Empfehlungen für die niedersächsische Pflegekinderhilfe | Dr. Christian Erzberger (GISS)
    • Wenn Pflegekinder flügge werden, gibt es viel zu bewältigen | Anna Mühlmann u. Astrid Staudinger (Familien für Kinder GmbH)
  • 07. Juli 2016 an der Universität Hildesheim
    • Bildung – Schule – Pflegekinderhilfe | Ralph Gehrke (Buchautor)
    • Pflegekinderbiographie und Schulkarriere – zum Zusammenspiel zwischen Fremdplatzierung und schulischem Erleben | Benjamin Strahl (Universität Hildesheim)

Informationsflyer

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Auswirkungen traumatischer Erfahrungen“ am 23.11. in Holzminden

Posted on Oktober 12, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Über „Auswirkungen traumatischer Erfahrungen“ wird Dipl. Psychologin Monika Dreiner am 23.11. in Holzminden sprechen.

Das Seminar der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Traumaforschung, um anschließend praxisnahe Hilfen für den Alltag mit Pflegekindern aufzuzeigen.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Bedeutung der Herkunftsfamilie für die Identität des Pflege-/ Adoptivkindes“ am 07.11. in Wistedt

Posted on Oktober 4, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der Verein für Adoptiv- und Pflegeeltern PFEIL-Harburg e.V., Landesverband des PFAD Verbandes in Niedersachsen, veranstaltet am 07.11. unter der Überschrift „Bedeutung der Herkunftsfamilie für die Identität des Pflege-/ Adoptivkindes“ seine dritte Fachtagung. Sie findet von 9.30 bis 16.30 Uhr in der Elias-Schule in 21255 Wistedt statt. Referent wird der Diplom Psychologe Martin Janning sein.

Was ist Identität, wie bildet sie sich und was kann getan werden, um sie zu stärken? Pflege- und Adoptivkinder haben immer zwei Familien, unabhängig davon wie intensiv der Kontakt zur Herkunftsfamilie ist. Wann aber sind Kontakte förderlich, wann neutral oder auch schädlich für ein Kind?

Anhand von Kriterien sollen aus drei Perspektiven (Herkunftseltern, Pflegeeltern, Pflegekind) Möglichkeiten der Klärung aufgezeigt werden. Auch Rollen der Pflegeeltern, des Pflegekinderdienstes, der leiblichen Eltern und ggf. weiterer Personen werden scharf gestellt. In einem interaktiven Vortrag soll anhand von Fallbeispielen und Fragen der Teilnehmer die Bedeutung von Kontakten beleuchtet werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Gelingende Elternarbeit – was ist das?“ am 16./17.11. in Hannover

Posted on September 16, 2015. Filed under: Erziehungsstellen, Fortbildung, Jugendhilfe, Netzwerke, Niedersachsen, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: |

Für Mitarbeitende in Erziehungsstellen, Fachberater und Interessierte veranstaltet der Evangelische Erziehungsverband e.V. (EREV) am 16./17.11. in Hannover einen Fachtag zum Thema „Gelingende Elternarbeit – was ist das? Zwischen Theorie und Praxis – ein Spannungsbogen von Fakten, Konzepten, Haltungen und Visionen„.

Dieser Fachtag wird sich damit befassen, welche unterschiedlichen Facetten (Dimensionen) in der Arbeit mit den Herkunftssystemen entwickelt werden können, was Umsetzungs- beziehungsweise Übersetzungsprozesse sein könnten und wann von einem „Gelingen“ der Elternarbeit gesprochen werden kann.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

„Bedeutung der Herkunftsfamilie für die Identität des Pflege-/ Adoptivkindes“ am 07.11. in Wistedt

Posted on September 7, 2015. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Jugendhilfe, Niedersachsen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: , , |

Der Verein für Adoptiv- und Pflegeeltern PFEIL-Harburg e.V., Landesverband des PFAD Verbandes in Niedersachsen, veranstaltet am 07.11. unter der Überschrift „Bedeutung der Herkunftsfamilie für die Identität des Pflege-/ Adoptivkindes“ seine dritte Fachtagung. Sie findet von 9.30 bis 16.30 Uhr in der Elias-Schule in 21255 Wistedt statt. Referent wird der Diplom Psychologe Martin Janning sein.

Was ist Identität, wie bildet sie sich und was kann getan werden, um sie zu stärken? Pflege- und Adoptivkinder haben immer zwei Familien, unabhängig davon wie intensiv der Kontakt zur Herkunftsfamilie ist. Wann aber sind Kontakte förderlich, wann neutral oder auch schädlich für ein Kind?

Anhand von Kriterien sollen aus drei Perspektiven (Herkunftseltern, Pflegeeltern, Pflegekind) Möglichkeiten der Klärung aufgezeigt werden. Auch Rollen der Pflegeeltern, des Pflegekinderdienstes, der leiblichen Eltern und ggf. weiterer Personen werden scharf gestellt. In einem interaktiven Vortrag soll anhand von Fallbeispielen und Fragen der Teilnehmer die Bedeutung von Kontakten beleuchtet werden.

nähere Informationen

Gesamten Beitrag lesen | Make a Comment ( None so far )

« Vorherige Beiträge

Liked it here?
Why not try sites on the blogroll...